Das keltisch-druidische Weltbild

Das keltisch-druidische Weltbild ist jetzt, da wir uns jetzt schon wieder mal kurz vor einem Religionskrieg befinden, von besonderer Bedeutung. Aber das sollen wir ja gar nicht wissen…….

Es ist für das Verständnis des keltisch-druidischen Weltbildes und der keltischen intellektuellen und spirituellen Vorstellungen unumgänglich, das humanistisch-aristotelische Weltbild der heutigen Zivilisation des Abendlandes zu verlassen. Selbst die zeitgenössischen Philosophen der Griechen und Römer haben die Kelten nicht verstanden. Cäsar hat immerhin soviel verstanden, daß er Gallien und die keltischen Provinzen hat „umerziehen“ lassen. Das keltisch-druidische Weltbild ist dem imperial-materialistischen Gedanken nicht förderlich. Auch nicht dem dualen Religionswahn der „Buchreligionen“. Es war vor der Erfindung von Religion in ganz Europa verbreitet.

Übrigens, sie verstehen es heute immer noch nicht.

Das ursprüngliche Keltentum – vor der Anpassung an das Imperium – basiert auf einem anderen Humanismus, auf einer anderen Art, die Dinge zu sehen, auf einer anderen Art, zu leben, auf einer anderen, ganzheitlich-integralen Methode, zu denken. Nachdem man dieses integrale Weltbild 2000 Jahre lang massiv und mit allen verfügbaren Mitteln unterdrückt hat, wäre es an der Zeit, dort wieder anzuknüpfen. Mir scheint, es ist überlebenswichtig.

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Der vornehmste und konzentrierteste Ausdruck des Keltentums war das Druidentum. Aufgrund der berühmten Reaktion von Brennus, dem Führer der Gallier auf dem Zug durch Griechenland, als er in jenem Tempel auf das Bild zweier griechischer Götter stieß, darf man sicher sein, daß die Druidenlehre keine Darstellung der Gottheit in Menschengestalt zugelassen hat. Wenn man Diodor von Sizilien (Fragm. XXII) glauben will, ist es im Grunde völlig ausgeschlossen, daß die Kelten ihre Götter in dieser Form hätten darstellen können.

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Er sagt nämlich: »Brennus brach in Lachen aus angesichts der Tatsache, daß man den Göttern menschliche Gestalten zugemutet und sie aus Holz und Stein hergestellt hatte.« Diese Passage läßt keinen Zweifel zu. Aus dem Verhalten von Brennus spricht einerseits die Ablehnung einer menschlich-figürlichen Darstellung der Götter und andererseits die Unmöglichkeit, sie sich überhaupt als menschliche Wesen vorzustellen.

Wer sind aber dann diese göttlichen Gestalten, die sich in den mythischen Erzählungen organisieren, bekämpfen, berauschen, begatten und töten? Wenn man an die Reaktion des Brennus denkt, dann können dies konsequenterweise keine Götter sein.

Das Druidentum

Die Wurzel des Druidentums liegt in der Erkenntnis des einen, vielfältigen und Alles umfassenden Göttlichen. Aus diesem All-Einen entstand der Archetyp des Ur-Druiden. Und mit diesem Ur-Druiden kann nur das eine und vielfältige, unnennbare Göttliche gemeint sein, das am Anfang aller Erkenntnis und aller Schöpfung steht, da Erkenntnis und Schöpfung ein und dasselbe sind.

Deshalb sind alle diese mythischen Helden nicht „Götter“ im griechisch-römischen Stil, sondern ganz eigentlich Druiden. Wenn aber alle mythischen Helden als Druiden gesehen werden, als Verkörperung des All-Einen-Göttlichen, dann sind auch alle Druiden Verkörperung des All-Einen-Göttlichen. Aber Druiden sind Menschen. Natürlich – nur sind diese Menschen außergewöhnliche Naturen, und ihnen werden furchterregende und wunderwirkende Kräfte zugeschrieben.

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Dies aber war die beste Methode, um klar und plastisch die intellektuelle, spirituelle und magische Macht der Druidenklasse verständlich zu machen. Diese Feststellung ist nicht nur graue Theorie. Bei eingehender Lektüre findet sie in allen Texten ihre Bestätigung. Sogar die Helden, die nicht in Gestalt von Druiden auftreten, sind Druiden. In der Erzählung von der Brautwerbung des Emer sagt Cuchulainn, daß der Druide Cathbad sein Lehrer war, bis er »mit allen Künsten des Archetyps der Druiden vertraut war«. Damit geht es um einen Prozeß der Initiation, die mit einer Heroisierung verbunden ist und die Einweihung in die »Künste« des Archetyps der Druiden (das heißt des Ur-Druiden) zum Ziel hat. Für die Kelten ist die Welt nichts anderes als das Druidentum selbst, eines Druidentums, das im ursprünglich-All-Einen-Göttlichen wurzelt und somit die verschiedenen kulturellen Praktiken Äußerungen der ununterbrochen fortdauernden Schöpfung der Welt sind.

Tanz des Geistes mit der Materie
Tanz des Geistes mit der Materie

Aus dieser Perspektive wird verständlich, daß nach der Lehre der Druiden das universell Göttliche nicht etwas Seiendes, sondern etwas Werdendes ist. Und dieses Werden umfaßt die ganze Welt; die Druiden wirken als Lenker dieses Werdens. Das Göttliche bedarf also der Menschen. Das Göttliche in diesem Sinn ist unbenennbar und kann weder in die anthropomorphen Konturen einer Statue, noch in die Fesseln eines Namens gepreßt werden, denn wer den Namen einer Person trägt, ist auch im Besitz dieser Person. Der Name des Göttlichen ist unaussprechbar. Auch wenn er vermeintlich irgendwo geschrieben sein sollte, ändert dies nichts daran.

Da das „Göttliche Sein“ das Werden ist, muß dieses Werden ewig währen. Die Gesamtheit der Schöpfung hat an diesem Werden teil. Daraus darf die These abgeleitet werden, daß die Lehre der Druiden ein ontologisches Konzept von größter Tragweite enthält, daß nämlich auch das universelle Göttliche Sein stets neu geschaffen werden muß.

Ein tiefer Graben trennt also diese fundamentale Idee von dem blassen Begriff eines bloßen Polytheismus. Nun wird auch die besondere Haltung des keltischen Helden zum großen Teil verständlich, welcher immer zum Äußersten, ja zum Unmöglichen bereit ist. Diesem Heroismus begegnen wir bei den Heiligen des keltischen Christentums wieder. Ein Held sein, ein Heiliger sein, das bedeutet nicht passives Hinnehmen der Ratschlüsse einer unverrückbar und reglos im All herrschenden Gottheit. Ganz im Gegenteil: wenn die großen Geheimnisse, das heißt die höheren göttlichen Pläne, einmal erkannt worden sind, dann müssen sie in die Tat umgesetzt und bis ins kleinste Detail verwirklicht werden. Dazu bedarf es der Kraft, ja sogar der Gewalt sowie eines grenzenlosen Maßes an Energie und Willen und das Gefühl, daß man nur durch totale Überwindung seiner selbst und der Welt überleben kann. Weiterhin bedarf es der Erkenntnis und des Wissens.

Dieses vermittelt der in dem einen mythischen Urgrund wurzelnde Druide, und an den Menschen liegt es, seine Tragweite zu begreifen. Das Universum der keltischen Helden-„Götter“ ist niemals stabil. Das Schicksal von „Allem Was Ist“ duldet keine Atempause. In praktischer Konsequenz bedeutet das, daß niemals etwas endgültig ist, solange das höhere Streben „Alles Seienden“ nicht bis ins letzte erfüllt ist – ein Zustand, der wahrscheinlich nie erreicht wird.

Daher wirken die Druiden an allen entscheidenden Schaltstellen der keltischen Gesellschaft als Führer mit dem Bewußtsein, den göttlichen Plan auf die menschliche Gesellschaft anzuwenden, ohne deren Existenz ja niemand dem Werden des Allumfassend-Göttlichen Nahrung geben könnte.

Über dieser druidischen Auffassung des „All-Einen-Göttlichen“ liegt eine Aura von großer Schönheit und Heiterkeit, sie enthält aber auch den ständigen Appell an das Sein. Wenn das Sein sich selbst schon genügen würde, dann wäre es Leere, und zwar die Leere, die verschiedene philosophische Systeme des Ostens suchen. Das Druidentum vertritt jedoch die Gegenposition zu dieser Theorie des Nicht-Seins, des Nicht-Wollens, der Negation des Lebenswillens. Die druidische Lehre, wie sie aus allen Erzählungen, aus den Taten und Leiden der mythischen Helden, Vorfahren und Menschen spricht, kann auf die Formel eines leidenschaftlichen, hemmungslosen Lebenswillens gebracht werden.

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Das Göttliche ist das Ziel, doch das „All-Eine-Göttliche“, dieses einzige und namenlose SEIN weicht ständig vor dem menschlichen Streben zurück. Und dies wird es ewig tun und dabei lächelnd wie jener Ogmios, den Lukian schildert, die Schar der Menschen führen, die ebenfalls lächeln und guter Dinge sind, weil sie wissen, daß ihrer Reise ewige Dauer beschieden ist.

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Über die Hintergründe

Taschenbuch: 296 Seiten Verlag: TWENTYSIX Auflage: 1 (20. Februar 2017) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3740728027 ISBN-13: 978-3740728021auch als E-Book: ISBN 9783740793203

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Ein wenig ausführlicher erkläre ich die Zusammenhänge in meinem Buch:

Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –

Format 14,8 x 21 – Hochglanz Cover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über d-nb.de abrufbar.

Hrsg. Markus Schmidt, Autor: Markus Merlin

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Lughnasad – Hochzeit des Lichts

Natürlich ranken sich um dieses Fest etliche mythische Geschichten und uralte oder auch nicht so uralte Bräuche…..   Nicht zuletzt hat es auch die „christliche“ Gemeinschaft für sich eingenommen und umgedeutet…….

Für dieses Jahrtausende alte keltische Fest, das genau zwischen der Sommersonnenwende und der Herbst-Tag-und-Nacht-Gleiche liegt, haben die Menschen verschiedene Namen: Lughnasadh-Lammas Fest-Schnitterfest-Kornfest-Opferfest-Erntedank-Mariä Himmelfahrt. Der Originaltermin fällt dieses Jahr auf den 01. August 2023 – 20:31 Uhr und ist ein Supermond. Das ist der er zugehörige 8. Vollmond. Aber man sagt, das Fest hätte auch schon mal 2 Wochen gedauert……   damals….  Lughnasadh = Lug, der Sohn sowie nasad das Andenken

Ganz gleich, ob die Feiernden von naturverbundener Spiritualität oder christlich geprägt sind, eines haben sie alle zum Ziel, wenn sie die Lughnasadh Rituale begehen.

Sie möchten den Göttern/ dem Gott zur Erntezeit danken, indem sie ihnen/ ihm traditionell die ersten geernteten Früchte darbieten oder „opfern“.

Lugnasad

Lugnasad – Bild: taste of power

https://www.taste-of-power.de/lughnasadh/

Das keltische Fest des heiligen Königs. Der „Herrscher“ war für die Fruchtbarkeit des Landes direkt verantwortlich und so war auch seine Vermählung mit der „Göttin“, der heiligen Erde des ihm anvertrauten Reiches eine sehr wichtige Angelegenheit. Die eigentliche Königin des Landes, die Gestalterin des Geschickes des Landes, war die Große Erdmutter selber, die Personifizierung des Landes. Im keltischen Norikum war das z.B. die Noreia. Erst durch die Vereinigung mit ihr erhielt der Herrscher (König, Fürst usw.) seine wirkliche Weihe.

In diesem Zusammenhang des Übergangs und Neubeginns hat das Thema Sexualität natürlich auch eine besondere Bedeutung. Das ist etwas, was in der gesamten Geschichte nur wenig Beachtung findet. Interessanterweise kam bei fast allen Festen der Kelten – aber ausdrücklich nicht nur da – auch immer wieder das rauschhaft Erotische und Sexuelle besonders stark zum Vorschein.

Lugh richtete nicht nur das Trauerspiel des Todes und der Wiedergeburt der großen Göttin aus, er schuf drüber hinaus ein Ereignis, welches sich von Jahr zu Jahr wiederholte. Aus diesem Grund ist das Fest nicht nach der großen Göttin benannt. Es heißt für alle Zeiten: Lughnasadh.

Das Buch
Das Buch

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

Auch als E-Book: ISBN 9783740793203

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Heuneburg and Mettis

Holistic spirituality before the introduction of book religions

The old Celts still knew it. The „other world“ – is quite different from the „beyond“ of the religions. The beyond of the dual religions is a free invention to make people believe that they are separated from the „source“ – this makes them much easier to control, because they then cut themselves off from the source with their sick, overdeveloped ego.

This world and the „other world“ are „ONE“. This is what is real – don’t let yourself be fooled any further. Towards the end of the Hallstatt period, druidism developed, which then spread this realization – all over Europe. Celtic Europe stretched from Ireland/Scotland to Northern Italy and from Spain to Poland and Turkey. Since about 1200 B.C.E., protocolic tribes from what is today Baden-Württemberg controlled the amber trade from the Baltic Sea to Egypt and Mycenae (today Greece). Celtic traders were even found in the Taklamakan desert. There were also very productive connections with India; the Vedas and the Druidic teachings are very similar – only the Celts lived it a bit more dynamically. The Indian Kali and the Celtic Morrigan are the same characters and there are many more – but we are not supposed to know all that, because then it’s over and done with.

Well… in the course of time I actually got access to the other world – but hardly anyone believes that.

O.k. – that starts with the decision to develop a holistic consciousness. Then something a little bit scary starts: the otherworld organizes your life……..



Then it’s all up and down until you get to the path you’re supposed to take. With me, it took two bankruptcies and a few other changes. That could cause a panic. I wouldn’t want to miss any of it.

Then it suddenly becomes apparent what one should actually do. And signs and wonders actually happen. But even that is only temporary until you build up enough trust to work directly with those in the other world…..It is more like a big castling match…. Everything is being restructured. They are trying very hard! And that goes into the smallest detail!

On the way you will also find aids that make communication easier – for example, a tensor (one-handed rod) helps me communicate with them at the beginning, so I can communicate very clearly with them – also with trees and animals and also with other spiritual beings.

You realize that you are part of a soul family. Our soul family is exactly 666 members large – so in absolute terms, very small. About 360 of them are currently incarnated.

The cooperation with the Otherworld is not limited to „spook“ – I also work with it in the technical development area. Meanwhile I get a direct answer to all questions – as good as it can be answered at the moment – it’s really astonishing.

The whole thing accelerated again when I met my twin soul – „They“ organized that too, it was so unbelievable, nobody could have imagined it.

From the communication with the trees, the networking of the trees by means of crystals has emerged, this is an important step to link the trees and forests worldwide .

Now the Otherworld has led us to an ancient place of worship, a so-called „calendar building“ in Baden-Württemberg. It was also connected with a settlement called Mettis and probably belonged to the economic and cultural area of the Heuneburg, which is located 30 km north of Mettis on the Danube. In contrast to the cult complex in Bad Saulgau (halfway between Heuneburg and Mettis), which is covered with a church, the cult complex in Mettis is still active and, so to speak, alive. By the way, the cult complex in Bad Saulgau was built over very precisely. The calendar building is right under the chancel, the alignment to the festival place is the same as today’s market place.

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We are now in the period of about 2200 years ago, the time of the heyday of „Celtic“ Europe. From Mettis, a so-called „processional route“ led north, towards the Heuneburg It is not difficult to assume that such a place was not only used to determine the seasons and the position of the sun – the measured annual events were transformed into lively festivities right on the spot.

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It was first built 4200 years ago

This is exactly what I should now elaborate on and explain in more detail – because it is definitely very useful for the „grounding“ of holistic spiritual insights.

For this purpose the Otherworld has given us extensive information from the past so that we can describe it clearly and authentically. Here I would like to mention that the old Celtic spirituality has nothing to do with „faith“. This world and the other world are ONE – I have already mentioned this. The key to access the Otherworld does not lie in special rituals or certain „magic formulas“. There is no need for a special „guru“ or other „superiors“, nor a supposed „mediator“ like the priests of the religions. It only needs an appropriately trained, holistic consciousness. This means to leave the dual world of the material and the sick ego and to integrate oneself and one’s ego into this holistic being.

For it is only and exclusively a sick, overdeveloped ego that sees itself as separate from everything that IS and believes itself to be a great master. Well – you can see what has come out of it. In this state one blocks all access to the other world.

But now back to our story.

My twin soul and I grew up in Carinthia, in the Celtic settlement of Virunum on the Magdalensberg. I completed my druid training very easily and on the way I married my twin soul? My later elf queen.

There was also a priestess of the Noreia, with whom we were friends – and who is currently incarnated in Mecklenburg Vorpommern and with whom I am now friends again. Somehow it happened that I was called to the Heuneburg with my wife, where we lived and worked.

A special feature were the solstice celebrations. These were celebrations that divided the year into two cycles – and were therefore celebrated with particular intensity.

These feasts – like all the others – had nothing to do with „sacrifices“, nothing was „sacrificed“ at all? It had more to do with „holy wedding“…..

This cult could only be performed by the druid and his wife. Man, woman and the calendar construction as a representative for „Everything that IS“, the wholeness and the union with the other world. Wholeness in polarity does not work without a woman – and therefore you cannot be a druid without a woman!

At the solstice there was a procession from the Heuneburg over the present day Bad Saulgau to Mettis. Yes, you could walk it today…

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The celebration lasted all day and all night until sunrise. And then it was really celebrated. We started with the sunrise, in the evening – at dusk – the solstice fire was lit. This was only available for the solstice celebrations in summer and winter. The big fire was lit between the cult place and the festival place .

The moon festivals were of course also celebrated, but without procession. Samhain or Beltane, the main moon celebrations, there was then also sometimes 2 or also 3 days celebrated. Equinox was not celebrated.

The wife of the druid had a similar position as the druid – but that was not called druid.

There was a special name – but not priestess……..that was the fairy queen!

…the queen of the fairies! . . .she represents the entities of nature. . .

The procession starts with the sunrise and with an opening event at the Heuneburg. On the way, various stations are set up where certain beings are honoured and integrated. Halfway along the way was the cult site of today’s Bad Saulgau, where a longer break was also planned.

These are natural beings and also those that have been handed down to us as „mythical figures“, so that in the course of the procession all the important elements are addressed and integrated

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Then comes the final event at the Kultplatz. It is divided into two parts, one at arrival and one at sunrise. In between is „festive hustle and bustle“ .

A hot night around the solstice fire….

The Catholic Church adopted this pattern in the „Corpus Christi procession“. But of course without „festive hustle and bustle“ – there then comes a „Mass“ at the end.

Only couples are allowed to take part in the procession, singles are not, because the whole event ends in a jointly celebrated holy wedding….

❤️❤️

It is about making the Divine Masculine and the Divine Feminine present in each participant and merging with the Divine Whole.

The druids wait while the sun rises over the wooden pillars, they pray for a fruitful year, young girls dance slowly and their bodies and move sensually and rhythmically to the sound of drums and music. The souls of the young men inflame with passion.

And again a new cycle begins .

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When one deals with spiritual development, there comes a time – as the mystic Angelus Silesius writes

„Friend! Hold on!

You’ve read enough!

Become the writing itself –

and even the BEING!

We are all part of the BEING. In modern terms: fractals.

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You’re not reading this at random, and I’m not telling you this „at random“….

When I am busy trying to regulate my life and life in general differently, I don’t get so upset about this corrupt policy. Yes, it does bother me a lot.

….we are ONE with all that IS……

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It’s no „coincidence“ that we’re not taught any of this in school…

The Book:

Das verbotene Wissen der Kelten

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3 – 2 – 1 – Ganz!

Sex, Polarität und Ganzheit

Die meisten erwachsenen Menschen glauben zu wissen, was Sexualität ist. Das ist allerdings nicht so einfach, wie man uns einzureden versucht. Jedoch – dazu kommen wir später.

Um bei der Beantwortung dieser Frage weiterzukommen, müssen wir uns zuerst um die Polarität kümmern. Da weiß nämlich auch kaum jemand den Unterschied zur Dualität. Viele meinen gar, das ist dasselbe. Das ist es aber ganz und gar nicht!

Dualität bedeutet: eine Zweiheit bildend, in voneinander unabhängiger Gegensätzlichkeit. Im philosophisch-religiösen Bereich ist es die Lehre von zwei unabhängigen ursprünglichen Prinzipien im Weltgeschehen: Gott-Welt, Leib-Seele, Christ-Antichrist usw. Achtung (!) im Unterschied hierzu sind Polaritäten nie voneinander unabhängig!

Was aber ist der Sinn und das Wesen der stets spannungsgeladenen Polarität? Z.B. in einer Batterie: Sie enthält einen Pluspol und einen Minuspol und ist doch Eins. Aus der richtigen Art und Weise, die polaren Eigenschaften zu nutzen, entstehen positive Wirkungen: Die Taschenlampe leuchtet, der Fotoapparat funktioniert, das Radio spielt Musik.

Entnimmt man beispielweise einer Batterie einen ihrer Pole passiert etwas sehr bemerkenswertes: Der entnommene Pol ist plötzlich kein Pol mehr sondern nur ein Stück Metall, dem anderen Pol ergeht es genauso, obwohl er gar nix dafür kann und die Batterie ist auch keine Batterie mehr…..

Wird die Polarität falsch benutzt, wie z.B. im Falle eines Kurzschlusses, so entsteht Zerstörung: Die Batterie wird heiß, womöglich explodiert sie, oder durch die Hitze entsteht Feuer. Übrigens, auch Sprengsätze werden gerne so gezündet….. und was ist Sprengstoff?

Wieder begegnet uns die Polarität, die auch hier kurzschlußmäßig wirkt.

Es ist also zwingend notwendig, zu lernen, wie man mit Polarität richtig umgeht. In aller Regel ist hierzu eine bewußte Kontrolle und Steuerung notwendig, die der jeweiligen Art von Polarität angepaßt sein muß.

Das ist, was wir von der Polarität sehen und bemerken können. Es geht aber noch sehr viel tiefer. Betrachten wir die Materie an sich – Ohne Polarität würde sie glatt zu praktisch Nichts zusammenfallen….. Keine Polarität, keine Ladungen, keine elektromagnetischen Kraftfelder…..

Polarität ist also ein unveränderlich grundsätzliches Naturgesetz.

Im Gegensatz dazu ist Dualität stets relativ und flexibel handhabbar. Dualität ist der Kern der westlich-logisch „wissenschaftlichen“ Weltanschauung, die auch unsere heutige deterministische Wissenschaft und unsere digitalen Rechenmaschinen mit ihrer 0 oder 1 Logik hervorgebracht hat.

Duales Denken ist die Ursache dessen, daß sich heutzutage kaum noch zwei Menschen verstehen können – es sei denn, sie hätten die gleiche Meinung. Das wurde ganz bewußt eingeführt, denn mit Teilen und Herrschen läßt sich gut reGieren. Auf Dualität basiert auch das imperiale und „religiöse“ Herrschaftsprizip des Teilens und Herrschens.

Der duale Denker lehnt es aus tiefster Überzeugung ab, sich mit anderen als seinen eigenen Überzeugungen ernsthaft auseinanderzusetzen. Er ist entweder „Links“ oder „Rechts“ oder „Liberal“ – jedenfalls ist „seine“ Partei stets der Hort des „Guten“.

Leider bringt die Dualität wie z.B. von Gut und Böse keine wirklich nutzbare Energie hervor – nur Haß, Krieg und Mord und Totschlag.

Es gibt aber eine Lösung für dieses Di-lemma…..

Das „Ganzheitliche Bewusstsein“

Es wird nötig sein, den Bildungspolitischen Rahmen weit über das duale schwarz-weiß-Denken hin zum ganzheitlichen Denken zu erweitern. Daraus ergeben sich dann nahezu unendlich viele Möglichkeiten – zwischen Schwarz und Weiß….

Es ist nicht möglich ist, das duale Zwangskorsett „dieses Systems der Dinge“ zu sprengen, ohne ein grundlegend neues „Denksystem“ zu installieren. Es ist das ganzheitlich non-duale Denken. Es ist nicht ganz neu, vor mehr als 2000 Jahren war es das zugrundeliegende Denksystem von Buddha, LaoTse, den keltischen Druiden, den vedischen Schriften, den nordamerikanischen Indianern und auch der ägyptischen Theologie, aus der auch Jesus hervorgegangen ist. Wir müssen es dringend wieder installieren – denn das duale Denken ist die Mutter aller vermeintlichen und realen Verschwörungen. Es ist der Nährboden des Ego-Wahns, der Unterscheidung von Gut und Böse und damit der Spaltung der Menschheit in „Gute“ und „Böse“. Wie viele Milliarden sind nun „Gut“ und wie viele „Böse“?

Soviel erst mal zu den grundsätzlichen Definitionen. Jetzt kommen wir zur DREI. In der spirituellen und religiösen Welt wird oft von „Trinität“ geredet. Schon sehr lange vor den Buchreligionen war Trinität ein wichtiges spirituelles Thema. Dieses Symbol beispielsweise stammt von ungefähr 1200 vor unserer Zeitrechnung…..

Trinität

Es zeigt sehr anschaulich, wie sich DREI, ZWEI und EINS zu einer Ganzheit verbinden. Aus den ZWEI außenliegenden Polen ergibt sich in ihrer Wechselwirkung ein DRITTES, das ohne diese Wirkung nicht entstehen könnte. Es bilden sich DREI voneinander abhängige „Entitäten“, die zusammen trotzdem wieder eine „EINHEIT “ bilden.

Werfen wir spaßeshalber mal einen Blick auf die „Christliche“ Trinität…. Hier gibt es einen „Vater“, einen „Sohn“ und einen „heiligen Geist“…… Nein, der Wirkungszusammenhang erschließt sich nicht – da muß man schon SEHR „gläubig“ sein…..

Wir sehen aber schon ganz einfach an der tatsächlich vorhandenen Materie, daß gepolte Teilchen (2) in ihrem Zusammenwirken (3) durchaus komplexe und unterschiedliche Materie (1) hervorbringen!

BINGO! Drei – Zwei – EINS — GANZ!

Ach so…… Was hat das jetzt mit Sexualität zu tun? Na ja, der eine oder andere kann sich das jetzt schon vorstellen…… Es könnte einem aber auch klar werden, Daß göttliche „Trinität“ ohne das weibliche Element auch nicht funktioniert….

Zum Ausgleich der ursprünglichen Polarität braucht das männliche Prinzip zwingend die Unterstützung durch das weibliche Prinzip. Nur so findet die Intelligenz der Materie den Weg, auf der Reise durch diese Welt zu sich selbst zurückzukehren. Nur so findet die Schöpfungskraft des Ursprungs ihren Ausdruck in der wiedergewonnenen Ganzheit.

Nur so kann ein neues Bewußtsein der Zusammengehörigkeit von Allem, was IST erwachsen. Erst dieses neue Bewußtsein ermöglicht die weitere konstruktive Entfaltung des Geistes in der Materie, den Tanz des Geistes mit der Materie.

Trinity
Dreieinigkeit

Nur durch die Vereinigung der männlichen und der weiblichen Polarität, im Gleichgewicht und auch energetisch ausgeglichen, im Bewußtsein der wiedergewonnenen Ganzheit, kann wahre Göttlichkeit wieder erreicht werden. In dem Maße, in dem sich der männliche Praktizierende mit der weiblichen Energie seiner Partnerin verbinden kann ihrer Kräfte in sich aufnehmen kann – in diesem Masse steht er in Kontakt mit dem Göttlich-Weiblichen In dem Maß, in dem sich die weibliche Partnerin hingibt und sich in die männliche Polarität hinein entspannt, steht sie in Kontakt mit dem Männlich-Göttlichen.

In der Vereinigung ihrer Kraftfelder werden sie EINS mit Allem, was IST. In den Geist-Körpern der Praktizierenden selbst nimmt das Göttliche Form an. Diese körperliche und geistige Vereinigung setzt unvorstellbare Kräfte und Energien frei, die auf sehr reale Weise wirksam werden können – wenn man sie richtig lenkt. Tanspersonale Sexualmagie befaßt sich mit „Übungen“, die auf auf den Ausgleich der Polarität zielen – auf der Ebene der Ganzheit in der Einheit mit Allem, was Ist.

Die Geheimnisse der Erhöhung des Bewußtseins durch heilige Sexualität wurden und werden von der imperialen Macht und den ihr dienenden sogenannten Kirchen seit mehr als 1000 Jahren unterdrückt. Der „Innere Pfad“, wie er historisch in der Sexualmagie anklingt und in so etwas wie die Heilige Hochzeit (Hieros Gamos) mündet, ist der Königsweg zu unserer „inneren“ Kraftquelle. Wenn sich Sexualität auf die Spuren der Mystik macht, abseits von der unermüdlich bewertenden Aktivität des Verstandes, wird die Heiligkeit der Erotik offensichtlich und lädt dazu ein, sich durch liebevolle Ekstase in die höchsten Höhen der spirituellen Erfahrung und mystischen Einheit, der Verschmelzung mit unserem göttlichen Urgrund tragen zu lassen.

In diesem göttlichen Moment löst sich die Polarität auf, Mann und Frau werden in der Verschmelzung mit dem Göttlichen zur ursprünglichen Dreieinigkeit – und somit EINS mit dem lebendigen SEIN. Der Tanz des Geistes mit der Materie beginnt. Der Weg dahin bedeutet Bewußtseinsarbeit, Achtsamkeit und meditative Versenkung in Verbindung mit erotischer Körperarbeit, die bis zur Ekstase gesteigert werden kann.

Das verlorene Geheimnis
Das verlorene Geheimnis….

Allein besitzen wir die Kraft eines Einzelnen, aber wenn wir uns einer anderen Person von ganzem Herzen – mit Körper, Geist und Seele – hingeben, dann ist da nicht nur die Kraft von zwei Menschen, sondern eine unbegrenzte, sich ins End- und Zeitlose ausdehnende Energie.

Wenn sich zwei Menschen in Vertrautheit verbinden, hören sie auf, als Individuum zu existieren. Sie stehen in absoluter Resonanz mit der grenzenlosen Kraft des Göttlichen, die sie durchströmt. Sie sind beide zur gleichen Zeit dieselbe Kraft.

Sich in tiefster Vereinigung dem Leben selbst hinzugeben und zu sehen, dass sich die Göttliche Liebe in den Augen des anderen widerspiegelt und dass der andere und ich diese Göttliche Liebe selbst sind, das ist das größte Gefühl, das ein menschliches Wesen erfahren kann. Es ist die Lebenskraft des Universums selbst.

BINGO! Drei – Zwei – EINS — GANZ!

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Spiritualität und Sexualität, Mystik und Erotik führen zu immer wieder neuen und ganz individuellen Erfahrungen. Über diese Erkenntnisse könnte man natürlich viel mehr schreiben und reden – die ganz reale Erfahrung des wirklich Wirklichen jenseits aller begrenzenden Vorstellungen kann man nur selber machen.

Das Buch
Das Buch

Zweite, neu bearbeitete Auflage!

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Twentysix (11. Mai 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 374073020X
  • ISBN-13: 978-3740730208

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Das Ende der Gralssuche……..

In seinem Buch „Sakrileg“ stellt Dan Brown dar, daß der hl. Gral tatsächlich eine Sammlung der Gebeine der Maria Magdalena ist, die von geheimen Meistern der Loge unter der gläsernen Pyramide des Louvre deponiert wurde. Natürlich ebenfalls ganz geheim.

Betrachten wir nun die Essenz der Schöpfung. Es ist dies die elementare Polarität von männlichen und weiblichen Urelementen, die alles kosmische Geschehen polar beeinflussen.

Die aus der Polarität resultierende Spannung erwirkt die Energie für die stete Veränderung und ist der Antrieb für die fortdauernde, sich entwickelnde Schöpfung.

Der Gral ist tatsächlich verloren – das Hauptthema jeder Gralssaga. König Arthur schickt die besten seiner Ritter – die Gralsritter – aus, ihn wiederzufinden. Würde er gefunden, wäre er der Garant für Weltfrieden und liebevolle Kooperation.

Magie.....
Magie…..

Warum und wie ist er überhaupt verlorengegangen?

Die Entwicklungsgeschichte der Menschheit hat sich von der verlorengegangenen unbewußten „Einheit“ des Paradieses über das Matriarchat zum ebenfalls einseitig ausgerichteten Patriarchat entwickelt. Man stellt also nur einen Pol als wirksam dar. Warum?

Aus dem verhinderten Ausgleich der aus der Polarität resultierenden Spannung wird die aufgestaute Energie auf Machtbedürfnisse umgeleitet, die aus dem Egowahn (wieder nur ein Pol!) von entarteten Individuen resultiert. Diese Individuen wirken auf die menschliche Gesellschaft wie Krebszellen in jedem lebenden Organismus – vernichtend.

Das funktioniert etwa so, wie eine Batterie, deren Minuspol mit einer Plastikkappe abgedeckt ist, so daß es zwar richtig aussieht, aber nicht mehr im ursprünglichen Sinn funktionieren kann. Heimlich, im Verborgenen (okkult) wird nun die Plastikkappe umgangen und die so gewonnene Energie für private Egowahn-Bedürfnisse mißbraucht. Die mit Hilfe dieser heimlich gewonnenen Energie beherrschten Massen bemerken das nicht, sie werden „neutralisiert“.

Religionsphilosophisch betrachtet ist dieser blockierte Minuspol – die empfangende Seite – die sogenannte Gottesmutter Maria, die mit ihrer unbefleckten Empfängnis und Asexualität hinreichend isoliert ist. Die eigentliche weibliche Ergänzung zu Jesus ist jedoch die andere Maria, die aus Magdala. Was sich dahinter verbirgt, kann man nach vielen Jahrhunderten erstmals wieder nachlesen – im Evangelium der Maria von Magdala, das man erst im vorigen Jahrhundert wieder entdeckt hat. Diese Schrift wurde sehr nachhaltig ausgerottet.

Was ist also verlorengegangen und muß unbedingt wiedergefunden werden? Es ist der ausgleichende Teil der Ur-Polarität, der weiblich-empfangende, symbolisiert durch Maria Magdalena – nicht jedoch durch deren Gebeine.

Der heilige Gral verbirgt sich im uns vergraulten weiblichen Aspekt der Schöpfergottheit, die wir naturnotwendig nur als polares Wesen erkennen können.

Das ist aber noch nicht alles. Zur polaren Betrachtung dessen, was IST, gehört zwingend ein ganzheitliches Bewusstsein. Sonst merkt man das gar nicht.

Und dann ist noch eine Zutat notwendig – es ist die Liebe…..

Es ist die Liebe der schöpfenden „Pole“, die das Universum entstehen ließ. Es ist ebenso diese bedingungslose Liebe, die der lebendig gewordenen Materie innewohnt, die notwendig ist, den „Heiligen Gral“ zu sehen……

Und es ist die der Materie innewohnende Sexualität, welche so ambivalent energetisch ist, daß man sie zur tödlichen Schwarzmagie einsetzen kann oder eben zur Erkenntnis des Heiligen Gral……

Der Heilige Gral – Die Vereinigung polarer Wesen zur Einheit mit Allem, was IST.

Das ist, was dem Gralskönig fehlt! Die Gralskönigin, die er bedingungslos liebt……   Sein Ego macht in krank……  Sein duales Bewusstsein verbirgt den Gral vor seinen Augen……

Die Grosse Göttin
Die Grosse Göttin

Würden wir diesen Aspekt „sehen“, würde er uns „erscheinen“, würden wir ihn erkennen und begreifen – er würde seine erlösende und befreiende Wirkung zeigen.

Das Buch

Das Buch

Zweite, neu bearbeitete Auflage!

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Twentysix (11. Mai 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 374073020X
  • ISBN-13: 978-3740730208

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Abbildung von Merlin / Markus Schmidt | DAS VERBOTENE WISSEN DER KELTEN II | 2020

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Das Höhere Selbst – Bewusst Sein!

Diese Botschaft soll Dich zu der Erkenntnis erwecken, was du bist, zur Erkenntnis deines wahren Selbst.

Die Absicht ist, dir erneut Mich, dein göttliches oder auch höheres Selbst, bewußt zu machen, so bewußt, daß du nie wieder von diesem anderen Selbst getäuscht wirst, deinem Ego, von dem du dir eingebildet hast, du wärest es.

Ich
Ich

Es hat dich so lange gelockt und dich mit seinen unbefriedigenden Sinnesfreuden, mit seinen mentalen Zerstreuungen und erregenden Vergnügungen gefüttert bis du geglaubt hattest, du wärest „es“.

Bevor du deine wirkliche Persönlichkeit finden kannst, mußt du unbedingt dein Ego genau erkennen; dieses Ego erschufst du, indem du dich als wirklich und von deinem höheren Selbst getrennt dachtest und es dann dadurch lebendig erhieltest, daß du ihm die Macht gabst, dich auf diese Weise zu verführen und zu täuschen. Ja, dieses selbstgeschaffene Ego mit seinem nur selbstsüchtigen Stolz und Ehrgeiz und seiner eingebildeten Macht, mit seiner Liebe zum Leben, zum Besitz und mit seiner Neigung, für weise oder gut gehalten zu werden.

Dieses Ego ist aber nichts anderes als deine menschliche Persönlichkeit, die nur geboren wurde, um als abgelöste Identität zu sterben, und als solche hat sie nicht mehr Wirklichkeit oder Dauer als ein Blatt, der Schnee oder die Wolke. Ja, du wirst mit diesem kleinlichen persönlichen Ego konfrontiert werden und mit vollkommener Klarheit all seine niedrige Selbstsucht und seine menschlichen Eitelkeiten erkennen.

Wenn du dich dann Mir zuwenden und in einfachem Glauben und Vertrauen fragen willst, wirst du begreifen, daß Ich, der unendliche Teil von dir, immer in dir lebe und dir auf diese Weise all die Illusionen deiner Ego-Persönlichkeit deutlich mache, die dich während so vieler Zeitalter im Bewußtsein von mir, deinem herrlichen, göttlichen Selbst, getrennt haben. Diese Einsicht wird sicher kommen, wenn du anerkennen kannst, daß diese Botschaft von Mir ist, deinem höheren Selbst, und wenn du dich für sie entschieden hast.

Meister sein
Meister sein

Dir, den Ich zu solcher Entschlossenheit inspiriert habe, werde Ich jede Illusion zur rechten Zeit verschwinden lassen, und du wirst Mich wirklich erkennen, deine wahre Persönlichkeit entwickeln und mich durchscheinen lassen. (lat. per-sonare für „durchtönen“).

Dein Denken nach diesen abstrakten Grundsätzen zu üben, wird dich nicht schädigen – im Gegenteil, diese Übung braucht dein Denken. Denn erst, wenn du Meine Absicht begreifen kannst, kannst du Meine Idee aufnehmen und korrekt interpretieren, sobald Ich dich von innen inspiriere. So wird dein Denken von Mir vorbereitet, nicht damit du mehr äußeres Wissen erlangst, sondern Mein inneres Wissen empfangen und denen weitergeben kannst, die Ich dir zu diesem Zweck zuführen werde. Bitte mich, dein eigenes wirkliches Selbst, in deinem Inneren, um wahres Verständnis und lies aufmerksam das, was folgt.

Zu gegebener Zeit wird das Erwachen kommen, daß alle Worte nur Symbole einer Idee sind und alle Ideen, welcher Art auch immer, nur Phasen der einen Idee: Meiner Idee von Meinem Selbst im Ausdruck. Ohne das Bewußtsein, daß Mein Wille die eine und einzige Quelle der Inspiration ist, ist jeder Wunsch, diese Idee in Worten auszudrücken, nutzlos. Ebenso ist jeder Wunsch, diese Idee in lebendiger Tätigkeit auszudrücken, vergeblich und fruchtlos und wird nur in Fehlschlag, Enttäuschung und Demütigung enden, wenn ihr euch nicht völlig auf Mich konzentriert.

Die Einheit in der Dreiheit
Die Einheit in der Dreiheit

Aus diesem verwirrten Ego-Zustand werdet ihr aber erst ganz erwachen, wenn ihr wieder völlig Meiner in euch bewußt werdet und euch, den Menschen, nicht länger als den äußerlich einen, sondern als zwei erkennt: einen aktiven, denkenden, aggressiven Teil, deshalb Mann genannt, und einen passiven, fühlenden, aufnahmefähigen, gebärenden Teil, genannt Frau.

Das Buch
Das Buch

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

…..auch als E-Book: ISBN 9783740793203

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https://www.amazon.com/Das-Verbotene-Wissen-Kelten-German/dp/3740728027

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Polaritaet, Bewußtheit und göttliche Energie

Das männliche Prinzip (rot) symbolisiert Bewußtheit. Das weibliche Prinzips (grün) symbolisiert die aktivierende Energie des Bewußtseins. In Resonanz wird es zu göttlicher Energie (gelb/gold).


Das weibliche Prinzip ist immer da, wenn Kraft aktiviert wird und überall präsent, wo Energie gefragt ist.
Das männliche Prinzip wird gerne mit einem Dreizack dargestellt, der die Trinität des spirituellen göttlichen Prinzips, der Seele und es Körpers repräsentiert.

Trinity
Trinity – vor 3200 Jahren!

Das weibliche Prinzip ist Energie, Kraft, Bewegung, Veränderung, Natur. Es ist das mütterliche Prinzip, es ist die Versorgerin im Überfluß. Es gibt Nahrung, Wärme und Sicherheit – es gibt keine größere Liebe als die Mutterliebe.

Das männliche Prinzip ist als Gegenpol reines Bewußtsein – Der ewig unveränderliche, unbegrenzte und unbeeinflußbare Beobachter. Er hat keine eigenen Wünsche oder Bedürfnisse. Er ist die reine Leinwand, auf der das weibliche Prinzip seinen farbenfrohen Film entwickelt.

Das männliche und das weibliche Prinzip sind Manifestationen des gesamten göttlichen Bewußtseins wie zwei Seiten einer Medaille. In vielen vedischen Bildern werden sie als halb männlich, halb weibliche Gestalt abgebildet. Links die göttliche Mutter, die weibliche Energie, rechts das männliche Bewußtsein. Die Spaltung des uranfänglichen Prinzips zu Beginn der Schöpfung brachte die elementare Polarität des Lebens hervor, zusammen mit der ebenfalls elementaren Anziehungskraft, sich wieder mit dem anderen Teil zu einem Ganzen vereinigen.

Nur wenn das männliche und das weibliche Prinzip zusammen agieren, kann Bewegung und Schöpfung stattfinden. Solange Energie nur mit Bewußtsein behaftet ist, ist sie hilflos, blind und orientierungslos. Energie alleine bringt nichts hervor. Auch Bewußtsein alleine verharrt im Sein und seiner ursprünglichen Ausrichtung.

Umgekehrt ist Bewußheit ohne Energie eine schlafende Kraft, die von sich aus auch nichts bewirken kann.

Die Beziehung des weiblichen zum männlichen Prinzip wird oft fälschlich wie eine einfache Mann-Frau Beziehung interpretiert. Sexualität ist etwas vollständig natürliches. Wenn man Sexualität und Spiritualität vermischt, entstehen leicht Mißverständnisse. Tatsächlich geht es um nichts geringeres als die Erlangung der Trinität.

In der Sexualität geh es um die Vereinigung von Mann und Frau. In der Spiritualität geht es um die Vereinigung des menschlichen und des göttlichen Bewußtseins. Die heilige Hochzeit wie auch die ganzheitlich spirituelle Sexualmagie kombinieren beides zur absoluten Trinität.

Das männliche und das weibliche Prinzip ist stets in jedem von uns gegenwärtig. Das hat naturgemäß Wirkung auf der physischen Ebene und ist auch die Ursache von erotischer Attraktion. Im männlichen Wesen ist eine Neigung zum weiblichen, im weiblichen Wesen ist eine Neigung zum männlichen. Dadurch wird das männliche Bewußtsein vom weiblichen angezogen – und umgekehrt. Ist dieses innere Verhältnis ausgeglichen, ist da keine sexuelle Neigung. Neigt das innere Verhältnis im Mann zum männlichen, oder in der Frau zum weiblichen, entsteht die Neigung zu einem homosexuellen Partner.

Vereinigt man die innere Polarität im ganzheitlichen, absoluten Bewußtsein, verbleiben keine Begierden mehr, denn wir realisieren den Ausgleich der Polaritäten. Das Wissen, der Wissende und das Objekt des Wissens werden eins. Sorgen verlieren ihre Bedeutung, die heitere Gelassenheit des Seins stellt sich ein wie auch die bedingungslose Liebe, grenzenloses Mitgefühl und Verständnis für alle lebenden Wesen.

Solange das Bewußtsein mit dem physischen Körper verbunden ist, ist es unmöglich im 8. Chakra zu bleiben und so kehrt es immer wieder zurück auf die Ebene des höheren Selbst im Herz-Chakra. Eine erwachte Person denkt, fühlt und handelt immer auf dieser Ebene. Eingebettet in ewige Liebe und ewige Glückseligkeit, ist so eine Person sich immer ihrer unsterblichen Seele im Ozean der Glückseligkeit bewußt und ihr Bewußsein ist immerwährend mit dem göttlichen Bewußtsein verbunden.

Das weibliche Prinzip ist die weibliche Liebe des göttlichen Ursprungs, die uns mit Wärme, Fürsorge und Schutz umsorgt. Das männliche Prinzip ist die väterliche Liebe des göttlichen Ursprungs, die uns mit Bewußtheit, Klarheit und Wissen versorgt.

Ich wünsche euch den Segen der göttlichen Mutter, die in euch wohnt und dort das weibliche Prinzip als Energie und Vitalität bereit hält und den Segen eures göttlichen Vaters, der in euch wohnt als Bewußtsein und Wissen. Ihre Fürsorge, ihr Schutz und ihre Führung bringen euch zu ganzheitlich-kosmischer Bewußtheit.

Das Buch
Das Buch

Zweite, neu bearbeitete Auflage!

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Twentysix (11. Mai 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 374073020X
  • ISBN-13: 978-3740730208

https://www.amazon.de/Das-verlorene-Geheimnis-Sexualit%C3%A4t-Mainstream/dp/374073020X/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1494667142&sr=8-2&keywords=das+verlorene+geheimnis+der+sexualit%C3%A4t

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Sexualität – ganzheitlich betrachtet……..

Zum Ausgleich der ursprünglichen Polarität braucht das männliche Prinzip zwingend die Unterstützung durch das weibliche Prinzip. Nur so findet die Intelligenz der Materie den Weg, auf der Reise durch diese Welt zu sich selbst zurückzukehren. Nur so findet die Schöpfungskraft des Ursprungs ihren Ausdruck in der wiedergewonnenen Ganzheit.

Nur so kann ein neues Bewußtsein der Zusammengehörigkeit von Allem, was IST erwachsen. Erst dieses neue Bewußtsein ermöglicht die weitere konstruktive Entfaltung des Geistes in der Materie, den Tanz des Geistes mit der Materie.

Nur durch die Vereinigung der männlichen und der weiblichen Polarität, im Gleichgewicht und auch energetisch ausgeglichen, im Bewußtsein der wiedergewonnenen Ganzheit, kann wahre Göttlichkeit wieder erreicht werden. In dem Maße, in dem sich der männliche Praktizierende mit der weiblichen Energie seiner Partnerin verbinden und ihre Kräfte in sich aufnehmen kann – in diesem Masse steht er in Kontakt mit dem Göttlich-Weiblichen. In dem Maß, in dem sich die weibliche Partnerin hingibt und sich in die männliche Polarität hinein entspannt, steht sie im Kontakt mit dem Männlich-Göttlichen.

Kraft, Liebe und Magie
Kraft, Liebe und Magie

In der Vereinigung ihrer Kraftfelder werden sie Eins mit Allem, was IST. In den Geist-Körpern der Praktizierenden selbst nimmt das Göttliche Form an. Diese körperliche und geistige Vereinigung setzt unvorstellbare Kräfte und Energien frei, die auf sehr reale Weise wirksam werden können – wenn man sie richtig lenkt. Tanspersonale Sexualmagie befaßt sich nicht mit schwarzmagischen Riten, denn die Übungen zielen auf den Ausgleich von Polarität auf der Ebene der Ganzheit in der Einheit mit Allem, was Ist.

Heilige Hochzeit
Heilige Hochzeit

Die Geheimnisse der Erhöhung des Bewußtseins durch heilige Sexualität wurden und werden von der imperialen Macht und den ihr dienenden sogenannten Kirchen seit mehr als 1000 Jahren unterdrückt. Der „Innere Pfad“, wie er historisch in der Sexualmagie anklingt und in so etwas wie die Heilige Hochzeit (Hieros Gamos) mündet, ist der Königsweg zu unserer „inneren“ Kraftquelle. Wenn sich Sexualität auf die Spuren der Mystik macht, abseits von der unermüdlich bewertenden Aktivität des Verstandes, wird die Heiligkeit der Erotik offensichtlich und lädt dazu ein, sich durch liebevolle Ekstase in die höchsten Höhen der spirituellen Erfahrung und mystischen Einheit, der Verschmelzung mit unserem göttlichen Urgrund tragen zu lassen.

In diesem göttlichen Moment löst sich die Polarität auf, Mann und Frau werden in der Verschmelzung mit dem Göttlichen zur ursprünglichen Dreieinigkeit – und somit EINS mit dem lebendigen SEIN. Der Tanz des Geistes mit der Materie beginnt. Der Weg dahin bedeutet Bewußtseinsarbeit, Achtsamkeit und meditative Versenkung in Verbindung mit erotischer Körperarbeit, die bis zur Ekstase gesteigert werden kann.

Allein besitzen wir die Kraft eines Einzelnen, aber wenn wir uns einer anderen Person von ganzem Herzen – mit Körper, Geist und Seele – hingeben, dann ist da nicht nur die Kraft von zwei Menschen, sondern eine unbegrenzte, sich ins End- und Zeitlose ausdehnende Energie.

Wenn sich zwei Menschen in Vertrautheit verbinden, hören sie auf, als Individuum zu existieren. Sie stehen in absoluter Resonanz mit der grenzenlosen Kraft des Göttlichen, die sie durchströmt. Sie sind beide zur gleichen Zeit dieselbe Kraft.

Sich in tiefster Vereinigung dem Leben selbst hinzugeben und zu sehen, dass sich die Göttliche Liebe in den Augen des anderen widerspiegelt und dass der andere und ich diese Göttliche Liebe selbst sind, das ist das größte Gefühl, das ein menschliches Wesen erfahren kann. Es ist die Lebenskraft des Universums selbst.

Heilige Hochzeit

Hieros Gamos. So nannte man in den Zeiten vor der Einführung des dualen Denkens die Zusammenführung von spiritueller und körperlicher Gotteserfahrung durch einen heiligen sexuell-erotischen Akt. Den Akteuren war bewußt, durch diese heilige Handlung das Göttliche in seiner Ganzheit in das reale Leben einzubeziehen. Körper, Geist und Seele geraten in Resonanz mit dem göttlichen Sein. Die Verschmelzung mit dem Anderen, das sich Auflösen im Ganzen, wahre Erweiterung des Bewußtseins bis zur Erkenntnis der göttlichen Realität wird bewußt erlebbar. Neues Leben kann so entstehen……

Spiritualität und Sexualität, Mystik und Erotik führen zu immer wieder neuen und ganz individuellen Erfahrungen. Über diese Erkenntnisse könnte man natürlich viel mehr schreiben und reden – die ganz reale Erfahrung des wirklich Wirklichen jenseits aller begrenzenden Vorstellungen kann man nur selber machen.

Das Buch
Das Buch

Zweite, neu bearbeitete Auflage!

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Twentysix (11. Mai 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 374073020X
  • ISBN-13: 978-3740730208

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MERLIN – warum ist er so wichtig….?

Merlin der Zauberer ist allgemein bekannt. Er hatte das Glück, nicht nur literarische Texte zu werden, sondern auch durch zahlreiche Anpassungen für Kinder, Comic-Strips und Filme, in denen er mit König Arthur und den Rittern des Runden Tisches auftauchte, große Bekanntheit zu erlangen.

Aber das bedeutet nicht, dass man diese außergewöhnliche Figur wirklich kennt.

Schamanen erreichen es durch Ekstase, Dichter als Schöpfer der schönsten Utopien und Wahnsinnige, die nicht mehr an die Zufälligkeiten allmächtiger Vernunft gebunden sind. Die Druiden, mit ihrer vor-sokratischen Logik, ihrer „barbarischen“ Mentalität, mit ihrem ganzheitlichen Denken haben dieses große Potential des menschlichen Geistes entdeckt: einen Punkt zu erreichen, wo das Nichts existiert, ist edler als das, was handelt. Denn trotz all unserer Forschung wissen wir nicht, was Materie ist, oder ob sie wirklich existiert. Die einzige Wirklichkeit, die wir behaupten können, ist die unseres Denkens, denn selbst wenn man es leugnet, denkt man und bezeugt es noch einmal.

Die greifbare Wirklichkeit ist eine Formel, die nichts bedeutet, und die Kelten, die die reine Wirklichkeit hinter den täuschenden Erscheinungen der „Wahrheit“ suchten, lagen nicht falsch.

Es war der Geist der „vernünftigen Wahrheit“, der in Griechenland entstand und die Welt vergiftete!

Männer haben sich seit Jahrtausenden um eine „Wahrheit“ getötet, die nur ein Anschein ist und als solcher den vielfachen Schwankungen des Augenblicks unterworfen ist. Merlin zeigt uns durch seinen trickreichen Rückzug in das “gläserne” Heiligtum den Weg, ihm zu folgen.

Wer das Heiligtum anstrebt, muss vor allem auf der Ebene des Geistes, der einzigen wissenschaftlichen Wirklichkeit, handeln. Und da der Körper abhängig vom Geist ist, und vielleicht sogar sein Gegenpart, wird er unbedingt folgen – müssen.. Auf der anderen Seite kann Merlins Initiative kein Alleingang sein, weil ein Wesen sich seiner eigenen Existenz nur im Zusammenhang mit und im Vergleich zu einem anderen bewusst sein kann. Er muss Vivian oder Gwendydd an seiner Seite haben – um die verlorene Ganzheit wiederzu restaurieren.

Merlins Begrenzung in dem „Schloß aus Glas“ symbolisiert die Wiederentdeckung eines instinktiven Lebens – jedoch nicht ohne den Verstand. Es geht darum, was die Priorität hat! Instinkt und Intuition, spirituelle Suche und spirituelle Führung stehen nicht grundsätzlich im Widerspruch zum Intellekt. Nur eins muß klar sein – der Intellekt muß der spirituellen Führung folgen!

Unsere Zivilisation, die auf dem römisch-imperialen Modell basiert, das bis jetzt vorherrschend ist und zu der fortgeschrittenen industriellen Technologie von heute geführt hat, hat die tieferen instinktiven, spirituellen Tendenzen der Menschheit zu Gunsten der Vernunft verworfen. Der Instinkt in Wirklichkeit weicht nicht grundsätzlich von der Vernunft ab, da die Vernunft sinnvollerweise nichts anderes ist als der Instinkt, der sich selbst reflektiert.

Aber die Trennung verlief so, dass diese beiden Modelle unversöhnlich erscheinen – zumindest aus der Sicht eines kranken, machtgierigen Ego. Schon im zwölften Jahrhundert versuchten die Autoren der arthurischen Sagen, die die Legende von Merlin propagierten, eine Reinkarnation des instinktiv-ganzheitlichen Weltbildes.

Darum nimmt Merlin die tierische Erscheinungsform an oder trägt Kleidung, die ein Tier repräsentiert. Darum wohnt er unter den Tieren im Wald, die natürliche Umgebung, die für den privilegierten Austausch, den er mit ihnen genießt, am günstigsten ist. Und um aber unsere eigene instinktuale/intuitive Seite neu zu entdecken, die von unseren Vorfahren verloren wurde, als sie die Zivilisation des Schreibens über die mündliche Überlieferung stellten.

Druide
Druide

Denn was geschrieben steht, ist tot, für die Ewigkeit eingefroren! Es ist nicht mehr als eine Abfolge von abstrakten Begriffen, deren Wahrheit manchmal aufrechterhalten wird, manchmal umstritten und immer nur vermutet werden kann. Was gesprochen wird, ist im Gegensatz dazu lebendig, ständig im Einklang mit den tief sitzenden Neigungen eines Individuums – seinem Instinkt, seinen Intuitionen – was letztlich zuverlässig ist, weil es fähig ist, das Verständnis anzuregen.

In diesem Sinne ist es wichtig, die Sprache der Tiere zu verstehen, die Augen und Ohren (wie auch die anderen Sinnesorgane) zu öffnen, was die Natur uns sagt. Und die Natur spricht immer: Es ist nur so, daß wir unser Verständnis einer Sprache verloren haben, die sich nicht in Worten oder Gleichungen ausdrückt, sondern durch geheimnisvolle Zeichen der Sinnlichkeit und Sinnhaftigkeit.

Wenn ein Mensch in das Heiligtum der Natur eintreten will, um Merlin zu finden und an dem Fest der Unsterblichkeit mit ihm teilzunehmen, muss er am Anfang alle Logik, die man ihm seit seiner Kindheit eingetrichtert hat, aufgeben und dem instinktiven, intuitiven Leben vertrauen. Ein Leben, das schlußendlich über Leiden oder Tod triumphiert!.

Er muss auch seinen Geist den Botschaften von Bäumen, Tieren, Mineralien öffnen. Dichter jedes Alters haben uns die Bedeutung dieses Kontaktes mit der Natur gezeigt. Aber da sie Dichter waren, wurden sie nicht ernst genommen; Vorzug wurde dem „vernünftigen“ Gesang der Wissenschaftler gegeben, die oft nur Zauberlehrlinge sind, unfähig, die Ergebnisse ihrer Entdeckungen vorauszusehen.

In dieser Welt, mit ihren durch Hass und Fanatismus zerrissenen inneren Konflikten, durch Rassismus, Gewalt und Gier, in Verachtung des harmonischen Gleichgewichts, das zwischen Menschen und Dingen herrschen sollte, und unter den Menschen selbst – sollten wir es nicht mehr aus den Augen verlieren, für Merlins Beispiel zu kämpfen um daß seine Botschaft diejenigen erreichen könne, die aus der Hölle aufstehen oder der Apokalypse entkommen wollen.

Um den Tieren zuzuhören und mit ihnen zu sprechen, gilt es, einen neuen Weg zu finden, sich mit anderen zu verständigen, wer auch immer sie sein können – eine Art, sich nicht auf Zwang, sondern auf Bruderschaft zu beziehen. Und es ist wichtig, sich der jeweiligen Erfordernisse der Natur und des Menschen bewusst zu werden, um die heikle Balance zu bewahren, ohne die auf dieser Erde kein Leben möglich ist ohne in den universellen Abgrund zu fallen.

„Alles führt uns dahin, zu glauben“, schrieb Andre Breton, „dass es einen gewissen Punkt des Geistes gibt, aus dem Leben und Tod, das Wirkliche und das Imaginäre, die Vergangenheit und die Zukunft, das Mitteilbare und das Unmitteilbare, das Hohe und das Niedrige, aufhören, widersprüchlich wahrgenommen zu werden.“

Dieser Punkt ist das Heiligtum, die heilige Lichtung im Herzen des Waldes, wo wir endlich, wie der heilige Franziskus von Assisi, die große universale Bruderschaft oder Merlin, Zauberer und Prophet, das Fest der Unsterblichkeit mit Vivian in seinem Schloß aus Glas teilen.

Merlin hat den Wipfel des Weltenbaumes erreicht.

Dort, in der Ekstase des ewigen Momentes, singt Merlin für uns.

Es liegt an uns, ihn zu verstehen.

Das Buch
Das Buch

Jetzt im Handel!

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

Jetzt auch als E-Book: ISBN 9783740793203

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Abbildung von Merlin / Markus Schmidt | DAS VERBOTENE WISSEN DER KELTEN II | 2020

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Lehrer und Meister

Du, der du noch an der in verschiedenen Lehren vertretenen Idee festhältst, daß Ich einen Meister oder göttlichen Lehrer vorsehen will für jeden, der sich nach der Vereinigung mit Mir sehnt, höre Meine Worte:

Es ist wahr, früher habe Ich dir erlaubt, dich in alle möglichen mystischen und okkulten Bücher und Lehren zu vertiefen, dein geheimes Verlangen ermutigend, die notwendigen Kräfte für die Vereinigung zu erwerben, die in diesen Lehren gepriesen wird.

Ich Bin....
Ich Bin….

Das tat Ich sogar so weit, daß ein schwaches Bewußtsein vom Besitz solcher Kräfte in dir erweckt wurde. Ich habe sogar den Glauben zugelassen, daß durch Ausübung gewisser Techniken – in bestimmter Weise zu atmen, bestimmte Mantras zu sprechen und besondere Riten auszuführen – du dir aus dem Unsichtbaren einen „Meister” herbeiziehen könntest, der dein Lehrer werden würde. Er würde dir helfen, dich für gewisse Einweihungen vorzubereiten, die dich in irgendeinem geheimen Orden der inneren Seinsebene zu einer vorgeschrittenen Stufe zuließen, auf der dir viel von Meiner göttlichen Weisheit eröffnet würde. Das habe Ich nicht nur zugelassen, sondern vielleicht erkennst du: Ich führte dich zu diesen Büchern, Ich inspirierte dir solche Wünsche und veranlaßte, daß solch ein Glaube sich in deinem Gemüt festsetzte – jedoch nicht zu dem Zweck, den du annimmst.

Ja, durch all diese Lehren, Wünsche und Glaubensvorstellungen habe Ich dich geführt und dadurch versucht, deinem menschlichen Gemüt die Kräfte aufzuzeigen, die Ich benutze, um Meine göttliche Idee zum Ausdruck zu bringen. Diese Kräfte habe Ich als himmlische Hierarchien dargestellt; und damit dein menschlicher Intellekt es besser verstehen könne, zeigte Ich sie als Engel oder göttliche Wesen, als Vermittler oder Vollzieher Meines Willens, einbezogen in den Vorgang, Meine Idee, die im Anfang war, in den Ausdruck zu bringen. Du aber hast es nicht verstanden. Dein menschlicher Intellekt war verliebt in die Möglichkeit, einem dieser Wesen zu begegnen und vertraulich mit ihm zu sprechen, wie es in manchen der Lehren behauptet wird, und ging sofort dazu über, sie zu personifizieren, und begann, sich nach ihrem Erscheinen in deinem Leben zu sehnen, weil du dir eingebildet hast, sie seien an deinen menschlichen Angelegenheiten interessiert. Du hast gemeint, durch ein Leben in Übereinstimmung mit bestimmten, in gewissen Lehren niedergelegten Regeln könntest du sie geneigt machen, dir zu helfen, Nirvana oder Unsterblichkeit oder Erleuchtung zu erlangen.

Ich habe dir vorsätzlich erlaubt, dich an solchen Täuschungen zu erfreuen und ließ dich sehnen, beten und ernsthaft danach streben, all den gegebenen Anweisungen zu gehorchen. Manchmal führte Ich dich sogar dadurch weiter, daß Ich dir in selbsterzeugten Visionen und Träumen flüchtige Erscheinungen von idealen Wesen gab und dir von ihnen zu glauben erlaubte, sie seien solche Meister. Vielleicht habe Ich sogar in dir gewisse Fähigkeiten erschlossen, die es dir ermöglichen, die Gegenwart von Wesen wahrzunehmen, die auf die Geistseite des Lebens hinübergegangen sind. Durch deine Wünsche angezogen, versuchen sie, die Rolle deines Meisters und Führers zu übernehmen. Jetzt ist für dich die Zeit gekommen zu wissen, solche Wesen sind keine Meister. Göttliche Wesen nennen sich selbst auch nie Meister. Ich allein – dein eigenes wirkliches Selbst, bin der einzige Meister für dich, bis du fähig bist, Mich auch in deinen Mitwesen zu erkennen.

Jedes Wesen – ob in Menschen- oder in Geistgestalt – das sich deinem Bewußtsein darstellt und behauptet, ein Meister zu sein, oder dir erlaubt, es Meister zu nennen, ist nicht mehr und nicht weniger als eine Persönlichkeit ebenso wie du und allein schon darum nicht göttlich – ungeachtet der vielen wundervollen „Wahrheiten”, die es äußern, und der erstaunlichen Dinge, die es tun mag. Gerade so lange, wie dein menschliches Gemüt die Vorstellung von einem Meister in einem anderen Wesen sucht oder verehrt – ganz gleich, wie erhaben oder heilig es dir scheinen mag – gerade so lange wirst du mit solchen Vorstellungen genährt werden, bis Ich dir vielleicht wirklich erlaube, einem solchen „Meister” zu begegnen und vertraut mit ihm zu sprechen. Wenn dir dieses „Vorrecht” gewährt wird, so nur, um dein Erwachen und deine sich daraus ergebende Ernüchterung zu beschleunigen. Du wirst bald erkennen, daß dieser „Meister” doch auch nur wieder eine Persönlichkeit ist, wenn auch vielleicht im Erwachen viel weiter fortgeschritten als du, aber dennoch eine Persönlichkeit – und nicht der göttliche Eine, den zu erkennen das Innerste deiner Seele sich sehnt. Ich versorge dich mit jeder Idee, die geeignet ist, dich die Wirklichkeit hinter dem Schein zu lehren. Wenn Ich dich offensichtlich irreführe und dich den Glauben an alle menschlichen Lehren, an alle menschliche und sogar göttliche Vollkommenheit verlieren lasse, ist es nur, dich zu befähigen, um so klarer zwischen der Substanz und dem Schatten zu unterscheiden und dich für jenes weit höhere Ideal vorzubereiten. Immer warte Ich darauf, es dir zu zeigen. Du kannst dich in deiner menschlichen Persönlichkeit nur bis zu dem Ideal erheben, das dein menschliches Gemüt sich vorstellen kann. Durch dein Verlangen nach diesem Ideal bewirke Ich, daß Mein Wille sich in dir darstellt, und durch dieses Verlangen vollbringe Ich viele erstaunliche Werke.

Wenn du das bezweifelst, brauchst du nur den Schlüssel anzuwenden: an einen Meister denken, heißt einen erschaffen. Durch dein Denken wird diese Idee von einem Meister zu dem, was du dir wünschst und unter einem Meister vorstellst. Mit anderen Worten: Durch dein Denken baust du um diese Idee alle Eigenschaften, die ein Meister deiner Vorstellung nach besitzt. Dein menschliches Gemüt muß notwendigerweise durch den Wunsch, durch das Streben und Verehren diese Qualitäten in irgendeinem imaginären Wesen erschaffen, das dennoch eine Persönlichkeit ist, denn bis jetzt kannst du ein ganzheitliches Sein nicht begreifen. Deshalb muß sich diese Idee, entsprechend der Intensität deines Wunsches und deines Denkens, früher oder später tatsächlich manifestieren; entweder zieht sie im Sichtbaren solch eine Persönlichkeit zu dir, oder sie erschafft eine Wesenheit im Bereich der Visionen und Träume. So, wie dein menschliches Gemüt angelegt ist, glaubt es zu gewissen Zeiten, es brauche einen Meister, einen, an den es sich in seinen menschlichen Prüfungen und Problemen um Erklärung und Rat wenden könne in der Annahme, die Lebensprobleme ließen sich auf diese Weise lösen. Wenn Ich dir einen „Meister“ zuführe, der dich im Stich läßt oder dich enttäuscht und dich schließlich entmutigt, ernüchtert und gedemütigt auf Mich, dein eigenes Selbst, zurückwirft, geschieht es nur, damit du dann vielleicht bereit bist, dich Mir im Inneren zuzuwenden und Meiner Stimme zu lauschen. Sie hat alle diese Jahre immer zu dir gesprochen, aber dein stolzes und egoistisches Gemüt ließ es nicht zu, auf sie zu hören.

Du, der du keinen Meister oder Lehrer mehr suchst, nicht einmal mich, sondern allein im Vertrauen auf Meine ewige Gegenwart und auf Mein Versprechen verharrst, für dich habe Ich eine Begegnung und eine Gemeinschaft bereit, die deiner Seele solche Freude und solchen Segen bringen wird, wie es sich dein menschliches Gemüt unmöglich vorstellen kann. Dies ist ein Geheimnis. Bis du es begreifen kannst, ist es dein Recht, von dem bisher Gesagten zu behaupten, es sei mit bestimmten Darlegungen dieser Botschaft unvereinbar und widerspreche Lehren in Meinen anderen Offenbarungen. Sei unbesorgt! Dieses Geheimnis wird dir enthüllt werden – wenn du aufrichtig wünschst, Meine Absicht zu erfahren. Warum willst du dich bis dahin in deinem Suchen mit etwas Geringerem zufrieden geben als mit dem Höchsten? Du bist eine menschliche Persönlichkeit, dennoch bist du göttlich und darum vollkommen. Die erste dieser Wahrheiten glaubst du, die andere glaubst du nicht. Beide jedoch sind richtig. Das ist das Geheimnis. Du bist genau das, was du zu sein denkst. Was bist du nun? Das eine oder das andere – oder beides? Du bist EINS mit mir!

Ich bin in dir, in deiner menschlichen Persönlichkeit, in deinem Körper, Gemüt und Intellekt. Ich bin in jeder Zelle deines Körpers, in jeder Eigenschaft deines Gemüts, in jeder Fähigkeit deines Intellekts. Ich bin die Seele, das aktive Prinzip eines jeden. Du bist in Mir. Du bist eine Zelle Meines Körpers, du bist eine Eigenschaft Meines Gemüts, du bist eine Fähigkeit Meines Intellekts.

Du bist ein Teil von mir, doch du bist Ich, Mein Selbst.

Ganzheitlich Sein
Ganzheitlich Sein

Wir sind Eines und sind es immer gewesen. Ja, Ich, dein göttliches Selbst, bin der Meister, den zu suchen deine Seele dich trieb, und wenn du Mich dann findest und weißt, daß Ich dein höheres Selbst bin, wirst du in deinem menschlichen Bewußtsein Mir voller Liebe folgen und nur darauf bedacht sein, mit Mir zu wirken, in dir selbst wie in deinem Mitmenschen. Dann wirst du verstehen, warum nur „einer dein Meister ist – ICH BIN allein”. Denn Ich lebe in allen Menschen und bin ihr Eines und ihr Einziges wirkliches Selbst. Durch alle Menschen rufe Ich dich unentwegt und versuche, dein menschliches Bewußtsein zu erreichen und zu durchdringen. Da Ich dich unaufhörlich belehre, nicht nur durch alle Menschen, sondern auf jedem jeweils notwendigen Weg, habe Ich viele Möglichkeiten, dein Bewußtsein zu erreichen, und Ich benutze alle Wege und Mittel, um dich zur Verwirklichung Meines Planes zu bringen. Ich spreche mit vielen Stimmen – mit der Stimme aller menschlichen Empfindungen, Leidenschaften und Wünsche.

Ich spreche mit der Stimme der Natur, mit der Stimme der Erfahrung, auch mit der Stimme des menschlichen Wissens. Ja, das alles ist Meine Stimme, die Ich benutze, um dir die eine Wirklichkeit deutlich zu machen, daß Ich in allem bin und daß ICH Alles BIN. Diese Stimme sagt auf ihre tausend Weisen: auch du bist Teil von diesem allem, und in dir bin Ich und warte darauf, daß du Mich anerkennst und bewußt mitarbeitest, um Meine Idee der umfassenden Vollkommenheit auf Erden auszudrücken, ebenso wie sie sich im Geistigen ausdrückt. Wenn diese Erkenntnis kommt, erst dann bist du bereit, einem wirklichen Meister zu begegnen und ihn zu erkennen. Dann kannst du begreifen, warum Ich, dein eigenes höheres Selbst, der einzig mögliche Meister deiner menschlichen Persönlichkeit sein kann und auch bin. Dann wirst du auch verstehen, warum du in deinem persönlichen, abgesonderten Bewußtsein einen wirklichen Meister, solltest du ihm in einem physischen Körper begegnen, weder anerkennen noch erkennen könntest. Er würde für dich nichts anderes sein als vielleicht ein gütiger und hilfsbereiter Freund oder Lehrer, solange du noch nicht fähig bist, in dein ICH-BIN-Bewußtsein einzutreten, Meinem Bewußtsein in dir und in ihm.

Erst wenn du dieses Bewußtsein erlangt hast, wirst du würdig und geeignet sein, deine Gefährten in der großen Bruderschaft des Geistes zu erkennen und mit ihnen vertraute Gemeinschaft zu haben. Mit ihnen, die sich selbst gemeistert haben und die nur leben, um ihren jüngeren Brüdern zu helfen, auch den göttlichen Einen im Inneren zu finden. Wenn jemand in dein Leben kommt, der dir göttlich erscheint und dich glauben läßt, er sei ein Meister und sich von dir so nennen läßt, der ist noch nicht völlig im ganzheitlichen Sein. Solch ein Mensch könnte Meister scheinen, aber er wäre nicht das göttliche Eine, dem deine Seele zu folgen verlangt. Nun erkennst du Mich als das einzige Vorbild und Ideal an und als die wirkliche Ursache, die dich inspirierte, so lange im Äußeren nach Meiner Vollkommenheit zu suchen, die nur in deinem Inneren gefunden werden konnte, tief verborgen in deiner eigenen Seele.

Buch-Vatikan
Buch-Vatikan

Schon mal vormerken…..

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: TWENTYSIX; Auflage: 1 (27. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3740731044
  • ISBN-13: 978-3740731045

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