Der Druide und die Anderswelt

…….diese Welt und die Anderswelt sind EINS.

Die keltischen Druiden haben sich im Gegensatz zu den dualen „Religionen“ als spirituelle Gemeinschaft aufgemacht, zum Wesen der Dinge und der Welt im Allgemeinen und im Besonderen ein durchgängiges geisteswissenschaftliches und materiell-naturwissenschaftliches System zu entwickeln und zu pflegen und auch praktisch auszuüben. Man nennt das „Ganzheitliches Bewusstsein“.

Deshalb sind Druiden auch keine Priester, wie es fälschlich öfter mal dargestellt wird. Priester brauchen „Götter“. Parallel zu dem ganzheitlichen Weltbild der Druiden gab es bei den Kelten aber zeitgenössisch auch polytheistisch-duale Stämme, die natürlich dann auch ihre zugehörigen Priester hatten. Mit dem Sieg Cäsars war es dann auch aus mit der ganzheitlichen Spiritualität. Sie wanderte in den Untergrund. Ihre Anhänger wurden bis auf’s Blut verfolgt.

Aus heutiger Sicht bestehen keine Zweifel, dass sich das „alte“ Keltisch-Druidische Weltbild auf überraschend moderne Erkenntnisse gründet. Die Zeit wird kommen, dass „der Westen“ wieder zu seiner eigenen Identität findet …

 

Druide
Druide

Die Druiden kamen aus wohlhabenden, angesehenen (oft auch „adlig“ genannten) Familien und konnten es sich leisten, sich sehr lange ausbilden zu lassen, was sie zu Fachleuten in Philosophie, Religion, Gesetz, Medizin, Metallurgie uvm. machte. Woher sie kamen und wie sie sich organisierten, wissen wir nicht. Waren sie ein straff geführter Orden mit strengen Regeln? Oder waren sie eher lose zusammenhängende Bruderschaften, deren überregionale Strukturen mehr formaler Natur waren? Die Archäologen können auch nicht helfen, sie haben bis heute nicht eine einzige Grabstelle gefunden, von der man sagen könnte: Hier ist ein Druide begraben. Und noch was – ganzheitliche Spiritualität hinterlässt keine Tempel und keine „Götterfiguren“.

Dass sie mit ihrem Wissen Macht ausgeübt haben, ist auch klar. Aber Macht ist wie Beton – es kommt darauf an, was man daraus macht. Macht kann positiv angewendet und Macht kann missbraucht werden. Und Macht sollte kontrolliert angewendet werden, was zurzeit mal wieder weniger gelingt. (Das ist aber ein eigenes, umfangreiches Thema). Da trafen sich zwei Dinge. Diese Leute kamen aus Familien, die ohnehin schon viel politischen Einfluss hatten … Da liegt es nahe, dass diese Familien einigen ihrer Söhne (und Töchter) gute Ausbildungen auch im intellektuellen Bereich bieten konnten … Ist heute ja auch nicht anders, wir leben auch in einem Klassensystem, in dem Politiker aus den wohlhabenderen Schichten stammen. Genau wie Professoren, Juristen, Händler…

Druiden sind geschichtlich erst ca. ab dem 4. Jhd. v.Chr. erwähnt und so ist es durchaus möglich, dass sich diese besondere Schicht erst nach der großen Keltenausbreitung unter diesem Namen oder in dieser Form etabliert hat. Meine Vermutung für diese Zeit ist, dass sich das Druidentum aus einem „vorläufigen“ Schamanismus in Verbindung mit der ebenfalls „vorläufigen“ Spiritualität und dem Wissen der Megalithkultur entwickelt hat. Dazu kam, dass der von den Kelten betriebene Welthandel auch Verbindungen nach China und Indien nahelegt, es gibt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen der „alten“ keltischen Spiritualität (nicht Religion!) und den vedischen Schriften Indiens. Die Methode der Druiden-Ausbildung mit ihrem 20-jährigen Studium und – ganz besonders – eben genau dabei (!) nichts festzuschreiben, hat sich aber wohl über Jahrhunderte bewährt und war der Antrieb dafür, dass sich die „keltische Kultur“ über ganz Europa ausbreiten konnte.

Celtic-Vedic-Connection
Celtic-Vedic-Connection

Zum Vergleich

Amairgen-Text
Amairgen-Text
Krishna-Text
Krishna-Text

Wie sieht das aus heutiger Sicht aus, wenn man das, was nicht aufgeschrieben wurde und was nur sehr bruchstückhaft und verfälscht überliefert ist, wieder rekonstruieren will und darüber hinaus praktische Erkenntnisse für die heutige Zeit gewinnen möchte? In der „keltischen“ Ecke bewegt sich das wohl zwischen den Extremen Iolo Morganwg und striktem keltischem Historismus. Ganz persönlich scheint mir, man sollte all das verwenden, was nützlich, schlüssig und anwendbar erscheint. Auch da mag sich Verfälschtes und Fehlinterpretiertes einschleichen. Dieses Problem gibt es aber auch bei den Religionen, die zwar vorgeblich über eine ungebrochene Tradition verfügen, aber – auch nachweislich! – von elementaren Machtinteressen „verbogen“ wurden.

Hier kommt für mich die persönliche Beziehung zu den Kräften, das praktische Leben mit diesen Kräften und der ganzheitliche Ansatz, die Integration von Mensch und Natur, sowie die Integration von dieser – nennen wir sie mal 3‑dimensionalen – Welt mit der sogenannten spirituellen „Anderswelt“. Wobei anzumerken ist, dass die Rolle von Mensch, Kosmos und Jenseits in der Religion durchaus ein transkulturelles Phänomen ist. Hier ist festzustellen, dass auch ein anderer spiritueller Ansatz zum gleichen Ziel führen kann.

Ich persönlich kann für mich aus den verschiedenen Quellen zu den Kelten sehr viel Nützliches herausziehen, deswegen befasse ich mich damit etwas mehr als mit anderen „Lehren“ – und auch, weil ich mich hier doch eher verwurzelt sehe, als in „fremden“ Lehren, die mir aber nichtsdestoweniger viele wichtige Impulse mitgaben, insbesondere da, wo historisch im eigenen Gelände nichts (mehr) zu holen ist und wo in möglicher Weiterentwicklung neue Erkenntnisse dazukommen, wie dies ja auch im wissenschaftlichen Raum geschehen ist. Hier nur zu erwähnen die neueren Erkenntnisse wie Quantenphysik, Relativitätstheorie, fraktale Organisation oder auch die Chaostheorie…

Das bedeutet nichts anderes, als dass die Druiden wohl ganz selbstverständlich „Wanderer zwischen den Welten“ waren, wie man heute spiritistische Zirkel, spirituelle Medien und Schamanen nennen könnte, Vermittler zwischen Menschen und göttlichen Kräften, nur halt auf keltische Art. Dieser eher selbstverständliche Umgang mit der „Geistwelt“, der „Anderswelt“, hat dann wohl auch dazu geführt, dass jeder Stamm seine eigenen „geistigen Begleiter“ hatte, mit denen sozusagen kooperiert wurde. Daher auch die ungeheure Vielzahl von sogenannten „keltischen Göttern“.

Das war auch der Grund, warum die Kelten diesen „Göttern“ keine Tempel und keine Altäre bauten, weil sie ja wussten, dass ihre geistigen Führer und Freunde ohnehin immer mit ihnen waren. Das kam erst in der gallorömischen Phase, als sich die Kelten der dualen, imperialen Kultur angepasst hatten.

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Und deshalb hatten die Kelten mit ihrer Weltanschauung auch kein Problem mit Leben und Tod, die sich für sie nur als unterschiedliche Seinsformen darstellten. Erst mit der Begegnung und beginnenden Handelsbeziehungen und dem folgenden interkulturellen Austausch bzw. der späteren Unterwerfung der Kelten durch das römische Imperium wurde das allmählich anders, sodass man schon die römisch-keltische Phase als beginnenden deutlichen Paradigmenwechsel sehen muss. Wenn man sich zum Beispiel Ausonius nimmt, dann waren ja viele (christliche) Priester dieser Zeit noch aus den ehemals druidischen Familien …

Warum aber war und ist ausgerechnet der keltische Ansatz so gefährlich für das Imperium und die spätere römisch katholische Kirche und später sogar auch noch für die sogenannte evangelische Kirche, dass die Druiden und ihre Anhänger unbedingt gleich alle ausgerottet werden mussten? Ganz einfach: Solche „integren“ Leute kann man mit imperialen Macht- und Intrigenspielen nicht wirklich beeindrucken und schon gar nicht mental beherrschen. Das wusste dann auch das bis heute fortgeführte Imperium und hat solche gefährlichen Leute – so man sie erwischte – eben kurzerhand auch wieder vom Leben zum Tode gebracht.

Heutzutage sind die Methoden deutlich subtiler geworden – aber nicht weniger mörderisch. Es gab dann unter Cäsar auch den „Druid-Act“, mit dem „immer noch Druiden“ abgestraft wurden, indem man sie vor die Wahl stellte: Entweder ihr bemüht euch, römisches Bürgerrecht zu erwerben, oder ihr bleibt Druiden, werdet sozusagen Outlaws und bringt es gesellschaftlich zu nichts mehr! Genau in dieser Zeit der keltisch-imperialen Assimilation beginnt auch die „christliche“ Strömung im römischen Imperium Fuß zu fassen. Parallel hierzu zeigt sich aber auch der christliche Einfluss in den verbliebenen keltischen Gebieten von Schottland und Irland.

Wie sieht denn nun dieses gefährliche Konstrukt aus, das unbedingt verhindert werden muss?

Nachdem es sicher nicht um Feiertagstermine oder die Tonsur von Mönchen geht, geht es auch nicht um „Tradition“. Tradition ist reichlich „umverpackt“ worden, damit die Masse der Untertanen nicht gleich zu motzen anfängt. Da kam dann die Gottesmutter, die Trinität (von der Jesus noch gar nix erzählt hatte), die „Heiligen“, der Maibaum und vieles mehr. Schließlich wollte man ja das keltische Europa umfunktionieren….

Der Knackpunkt doch schon eher an dem, wo die exklusive Machtausübung einiger Weniger gefährdet wird. Und da ist die Schulung der Glaubens- und Denkkräfte von Untertanen zum stufenweisen Heranreifen zu geistigen Wahrheiten ganz sicher eine ernsthafte Gefahr. Wenn dann vielleicht auch noch geistig geschulte Untertanen religiöse Wahrheiten und Irrtümer selbst erkennen könnten? Und wenn das nicht mehr bloß einzelne „Spinner“ sind?

Solche geistigen Wahrheiten könnten zum Beispiel sein:

– Die direkte Beziehung des Menschen zum „Urgrund des Seins“
(Bei Jesus: der Vater / Abba)
– Der Mensch als inkarniertes Geistwesen, herausgetreten aus dem
Urgrund des Seins (Kinder Gottes, Kinder des Lichts)
– Kooperation mit den anderen Geistwesen ist möglich („Götter“, Engel, Dämonen, Seelen Verstorbener (Ahnen), Elementarwesen) usw.
– Die Fähigkeit jedes Menschen zur Materialisation/Schöpfung aus seiner
jeweils eigenen Vorstellung (Imagination) heraus (Magie)
– Die Lehre Jesu – ohne Altes Testament und ohne zugedichtete Verfälschungen
– Der „keltische Ansatz“ – die Integration von Geistwelt und materieller Welt
im praktischen Leben

Es ist mir schon klar, dass die Masse der „alten“ Kelten dieser Vorstellung auch nicht unbedingt bewusst gefolgt ist. Das ändert aber meiner Meinung nach nichts an dem „integrierten“, also bewusst nicht-dualen, ganzheitlichen keltischen religionsphilosophischen Konzept, das ich schon als kulturelle Leistung ansehe, die so durchgängig und offen in anderen Kulturkreisen eben nicht entstanden ist!

Mein ganz persönlicher Ansatz ist es auch nicht, das „Alte“ wieder zu rekonstruieren, (wozu ohnehin zu wenig überliefert ist) sondern das „alte“ Konzept so bruchstückhaft, wie es ist, aufzunehmen und mit den heutigen Möglichkeiten so zu ergänzen, dass ein wiederum übergreifendes religionsphilosophisches Konzept entsteht, das in der Form vielleicht nicht historisch „keltisch“ ist, aber sich eben doch an den „keltischen“ Ansätzen orientiert. Denn eines steht fest: Diese Welt und die Anderswelt sind EINS.

Das Buch
Das Buch

Jetzt im Handel!

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

E-Book: ISBN 9783740793203

https://www.booklooker.de/app/detail.php?id=A02h0acA01ZZQ&pid=76312&t=mf47wstfmc85hehf

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Ein wenig ausführlicher erkläre ich die Zusammenhänge in meinem Buch:

Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –

Format 14,8 x 21 cm – Hochglanzcover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über d-nb.de abrufbar.

Autor: Markus Merlin

https://buchshop.bod.de/bewusst-sein-markus-merlin-9783759714220

…und bei Amazon:

https://www.amazon.de/Bewusst-SEIN-Markus-Schmidt/dp/3759714226

Samhain – Die Nacht vom 23.10. zum 24.10.2026

Nicht zu verwechseln mit „Halloween“. Das neue Mondjahr beginnt mit dem Abend des alten Jahres. Samhain ist somit das Neujahrsfest der Kelten.

Für die Kelten ist Samhain der Beginn der sogenannten „Jahresnacht“. Die Kelten teilten das Jahr grundsätzlich in zwei Hälften, das Sommer-Halbjahr und das dunkle Winter-Halbjahr.

Am 1. November feiern die Katholiken seit etwa 1.100 Jahren das Fest Allerheiligen. Im Englischen heißt dieser Tag „All Hallows“. Der Abend des 31. Oktober heißt deshalb auf Englisch „All Hallows Evening“ – also „Allerheiligenabend“. Die Abkürzung dafür lautet „Halloween“. Tatsächlich ist Samhain ein Mondfest zum 11. Vollmond – also dieses Jahr am

Dienstag, 24. Oktober 202615:53 Uhr (MEZ)

Dieses Fest ist ein Musterbeispiel dafür, wie ein ganzheitlich „naturreligiöses“ Fest zu einem dualen, angsterfüllten Monsterfest umgeformt wurde. Dazu wurde es auch noch vom ursprünglichen Lunisolarkalender (11. Vollmond im Jahr) in den starren Sonnenkalender gepresst. Im Folgenden versuche ich, das mal bisserl genauer zu erklären.

Genau diese Nacht, die den Übergang vom Alten ins Neue Jahr repräsentiert, stellt in der keltischen Philosophie einen freien Raum dar, als Brücke zwischen dem Alten und dem Neuen. In solchen Zwischenräumen ist alles möglich. In dieser Nacht wird der Übergang zwischen den Welten besonders dünn und transparent.

Für Kelten gibt es ohnehin keine grundsätzliche Trennung von „dieser Welt“ und der geistigen „Anderswelt“. Genauso wenig, wie sie sich als getrennter Bestandteil der Welt verstanden haben, wie die überwiegende Mehrheit der Menschen heute. Das ist nicht wirklich eine Gefahr, außer natürlich für Christen. Man kann diese Durchlässigkeit für vielerlei Zwecke nutzen. Auch ist ein Mondfest mit hoher Durchlässigkeit eine gute Gelegenheit, mit der „Göttin“ Kontakt aufzunehmen.

Samhain
Samhain

In der Zeit solcher Übergänge werden gesellschaftliche Regeln beiseite-geschoben. In den Nebeln der Anderswelt und der Trance wird der Übergang transparent und durchlässig. Gäste aus der Anderswelt können die Menschenwelt besuchen. Und die feiernden Menschen können mithilfe von Rausch, Trance oder Ekstase leichter mit der „Anderswelt“ in Kontakt kommen.

Der Kontakt zu den Ahnen, die Durchlässigkeit zur Anderswelt, ist das zentrale Thema von Samhain. In dieser Übergangsnacht können die Toten aufgrund ebendieser Transparenz an den Ort ihres früheren Lebens zurückkehren. Zumeist handelte es sich um hochverehrte Ahnen und so standen die Lebenden dem Ereignis mit gemischten Gefühlen gegenüber: mit Scheu und doch auch mit Achtung. Natürlich hatte man durchaus auch Angst vor nicht so beliebten Verstorbenen, die ja möglicherweise auch mal vorbeischauen könnten….

Der Ahnenkult hat in den alten Kulturen einen ganz besonderen Stellenwert. Die Verbindung zu den Ahnen war eine der größten Kraftquellen früherer Kulturen. Diese Kulturen erlebten sich nicht als getrennt von ihren verstorbenen Ahnen, sondern spürten ihre stets gegenwärtige Präsenz im Leben. Sie baten sie um Rat und Beistand in allen wichtigen Angelegenheiten, sie verehrten und achteten sie. Die Kraft und Hilfe, die von den Ahnen kommt und auch noch heute kommen könnte, war unglaublich. Besonders in dieser Nacht schenkte man ihnen besondere Aufmerksamkeit, beispielsweise in Form einer Mahlzeit, die man für sie bereitstellte.

Ein ganz besonderes Gewicht in dieser Nacht des Übergangs und Neubeginns hat das Thema Sexualität. Das ist etwas, was in der gesamten Geschichte nur wenig Beachtung findet. Interessanterweise kam bei fast allen Totenfesten der Kelten – aber ausdrücklich nicht nur da – auch immer wieder das rauschhaft Erotische und Sexuelle besonders stark zum Vorschein.

Samhain
Samhain

Die bewusste Verknüpfung von Sexualität mit Transformation, mit Tod und Auflösung, Umwandlung und neuem Leben, mit dem Heiligsten überhaupt, der Zeugung neuen Lebens. Befruchtung, Erotik und Sexualität – die Antriebskraft des Lebens an sich – das war für die Alten Kelten keine bloße Theorie.

Zwei Namensdeutungen sollen das verdeutlichen. Vordergründig bedeutet Samhain einfach nur „Sommerende“ (SAM-FIN). In einem tieferen Sinne und zweiten Aspekt weist es auf Vermählung hin im Sinne von „Vereinigung“. Da der Herrscher für die Fruchtbarkeit des Landes direkt verantwortlich war, bedeutete seine Einsetzung vorrangig seine Vermählung mit der heiligen Erde des ihm anvertrauten Reiches. Die eigentliche Königin des Landes, die Gestalterin des Geschickes des Landes, war die Große Erdmutter selbst, die Personifizierung des Landes. Im keltischen Norikum war das z.B. die Noreia. Erst durch die Vereinigung mit ihr erhielt der Herrscher (König, Fürst usw.) seine wirkliche Weihe.

Diese „Heilige Hochzeit“ wurde in einem Analogieakt nachvollzogen, später immer mehr variiert und geriet mit fortschreitender Zeit immer mehr in Vergessenheit.

Besinnen wir uns also neu auf die alten Werte. Das amerikanische Halloween hat wahrlich nichts mit Samhain zu tun – eher schon mit „Business“…..

Das Buch
Das Buch

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

Auch als E-Book: ISBN 9783740793203

https://www.booklooker.de/app/detail.php?id=A02h0acA01ZZQ&pid=76312&t=mf47wstfmc85hehf

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Das neue Bewusstsein: Ganzheitlich Sein……

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Das Buch zum Thema: Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –

Format 14,8 x 21 – Hochglanz Cover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über dnb.d-nb.de abrufbar.

Hrsg. Markus Schmidt, Autor: Markus Merlin

https://buchshop.bod.de/bewusst-sein-markus-merlin-9783759714220

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Mettis – der 4200 Jahre alte Kalenderbau im Siedlungsgebiet der Heuneburg

Am Freitag, den 16.9.2022 war ich in Mettis und habe den Franz Schwegler (Der Steinmetz aus Wolpertswende) dort getroffen. Dem gehört der Acker, auf dem sich der Kalenderbau befindet. Nachdem das also Privatbesitz ist, hat sich das Landesdenkmalamt zurückgezogen – die wollen keine Fördergelder geben. Deshalb kann er jetzt die Anlage auf eigene Verantwortung herrichten, erklärte mir der Franz.

Franz ist schon über 80 – seine Familie unterstützte ihn, sein Sohn hat den Steinmetzbetrieb übernommen und auch einige der Enkel machten mit großer Begeisterung mit. Als Steinmetzbetrieb sind sie bestens für so eine Aufgabe ausgerüstet. Sie haben alles neu mit Laser vermessen und mit einem Architekturprogramm wieder zusammengesetzt, millimetergenau.

Dabei stellte sich heraus, daß die ganze Anlage in hethitischen Ellen berechnet und angelegt ist – und solches Wissen wie den Satz von Pythagoras voraussetzt. Allerdings ungefähr 500 Jahre vor Pythagoras.

Als nächstes kamen die ersten neuen Steinsetzungen. Auch die Datierung ist inzwischen fixiert, die Anlage ist 4.200 Jahre alt.

Die Gesamtanlage hat einen Durchmesser von 140 Metern. Ja, da kommt einem zum Vergleich Stonehenge in den Sinn…. Mettis ist dagegen eher wie ein Planetarium kostruiert.

Leider ist der Schwegler Franz am 30.11.2022 verstorben und die Aktivitäten wurden eingestellt.

„Möge die Straße uns zusammenführen,
und der Wind in deinem Rücken sein.
Sanft falle Regen auf deine Felder,
und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein.
Und bis wir uns wiedersehen, in der Anderswelt“

Das ist die geometrische Beschreibung

…und so sieht das da gerade aus:

Die Außenstelen sind schon gesetzt……
Der Eingang…..

Der Gesamtzusammenhang.
Mettis liegt zwischen Vorsee und Wolpertswende
Der neu angelegte Steinkreis für die Sommersonnwende

Der „Kalenderbau“ von Mettis war auch mit einer Ansiedlung namens Mettis oder auch Metios verbunden und gehörte wohl zum Wirtschafts- und Kulturraum der Heuneburg, die 30 km nördlich von Mettis an der Donau gelegen ist. Auch im Umfeld von Mettis finden sich 3 entsprechend alte Grabhügel.

Auf halbem Weg zur Heuneburg befindet sich Bad Saulgau. Hier habe ich mit meinem Tensor auch eine entsprechend alte Kultanlage gefunden, die allerdings sehr präzise mit einer Kirche überbaut wurde. Im Gegensatz zu der Kultanlage in Saulgau ist die Kultanlage in Mettis noch aktiv und sozusagen lebendig. Der Kultbau in Saulgau befindet sich genau unter dem Altarraum, die Ausrichtung zum Festplatz ist gleich zum heutigen Marktplatz.

Man kann sich gut vorstellen, daß zu den Keltischen Hochfesten Prozessionen von der Heuneburg nach Mettis stattgefunden haben, mit einer Zwischenstation im heutigen Saulgau in der Mitte – das ist ein Weg von 6 1/2 Stunden, genau passend für so eine Veranstaltung.

Es ist kein „Zufall“, daß man uns nichts davon in der Schule beibringt….

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…und hier noch mein erster Beitrag zu dem Thema….

https://merlins-blog.de/mettis4

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Und noch einiges so drumrum, dann versteht man auch besser:

Das verbotene Wissen der Kelten

https://www.twentysix.de/shop/das-verbotene-wissen-der-kelten-markus-w-merlin-9783740728021

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Und noch mehr Hintergründiges zum ganzheitlichen Bewußt Sein:

Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –

Format 14,8 x 21 – Hochglanz Cover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über dnb.d-nb.de abrufbar.

Hrsg. Markus Schmidt, Autor Franz M. Wantscha alias Markus W. Merlin

https://buchshop.bod.de/bewusst-sein-markus-merlin-9783759714220

…und bei Amazon:

https://www.amazon.de/Bewusst-SEIN-Markus-Schmidt/dp/3759714226

Das verbotene Wissen der Kelten

Vor etwas mehr als 2000 Jahren ging in Alesia (Südfrankreich) das „Freie Europa“ zugrunde. Das Imperium hat gesiegt. Zwar knapp, aber immerhin gesiegt. 7 Jahre Krieg, 100 000 Legionäre gegen 50 000 Kelten. Der Egowahn und die imperiale Idee hatten auch die Kelten erwischt …

Und dann hat „Man“ es so eingerichtet, dass gar niemand mehr auf die Idee kommt, so etwas Verbotenes wie „Freiheit, Gleichheit, Gemeinschaft“ zu denken. Dazu hat man uns ein Denksystem eingetrichtert, das es uns gar nicht erst erlaubt, ganzheitlich zu denken.

Deshalb wird ja auch behauptet, die Kelten hätten nichts aufgeschrieben. Aber sie waren gar keine „Analphabeten“. Sie betrieben Welthandel, als das römische Imperium noch in den Kinderschuhen war, kontrollierten als „Protokelten“ von etwa 1200 v.u.Z. an den Bernsteinhandel von der Ostsee bis nach Mykene und Ägypten und die späteren keltischen Zentren wie z.B. in Manching (bei Ingolstadt – hier gibt es auch ein sehenswertes Kelten-Römer-Museum) handelten nachgewiesenermaßen sogar bis nach Karthago und Jerusalem. Viele „Römerstraßen“ waren zuvor keltische Handelsstraßen. Sogar in der Wüste Taklamakan hat man keltische Händler ausgegraben.

https://connectiv.events/die-raetselhaften-europaeischen-kelten-mumien-von-china

Die Kelten, eine vergessene Macht. Eine etliche Jahrhunderte andauernde Hochkultur, von der wir nichts wissen sollen.

Aber diese Macht war nicht „nur“ weltlicher Art. Die keltischen Druiden hatten offensichtlich Kenntnis der verschiedenen spirituellen Ansätze der damaligen Welt – und das war gewaltig viel mehr, als unsere Leute heutzutage wissen. Es war die Zeit von Buddha, den indischen Veden, der ägyptischen Theologie von Memphis und offensichtlich auch der eigenen eher naturreligiös-ganzheitlichen Erkenntnisse. Ganzheitlich heißt auch, dass sich die keltischen Stämme als „Einheit“ gesehen haben. Die keltischen Druiden waren auch keine „Priester“ im heutigen religiösen Sinn. Eine Trennung von dieser dinglichen Welt und der geistigen „Anderswelt“ gab es nicht. Auch das wurde als „Einheit“ gesehen, als Einheit in der Polarität der Geschlechter….   Deshalb waren die keltischen Frauen auch keine „Diener ihrer Herren“, sie waren sehr selbstständig und hochgeachtet.

Es ist also kein Wunder, dass diese Mischung hochbrisant war und sich in nahezu ganz Europa ausgebreitet hat. Erst die „imperiale Idee“, getragen vom Egowahn der „imperialistischen Anführer“, hat diese Einheit geknackt, auch die Kelten sind ihr schlussendlich erlegen. Interessant ist auch, dass das keltische Europa eben genau nicht von Imperialismus geplagt wurde und eine stammesorientierte, dezentrale Struktur hatte, ohne im heutigen Sinne „rassistisch“ zu sein.

Keltenwall Otzenhausen
Keltenwall Otzenhausen

Es ist schon ziemlich schwierig, das als einzig mögliches System dargestellte duale Denken überhaupt erst einmal als solches zu erkennen. Man kann sich das vorstellen wie zweidimensionales Denken. Zweidimensionale Wesen werden die Existenz einer dritten Dimension gar nicht erkennen. Bei uns dressiert man dreidimensionale Wesen dazu, zweidimensional zu denken. Also wissen sie gar nicht mehr, dass sie dreidimensionale Wesen sind. Und so kann man sie in dieser künstlichen Ebene nach belieben herumjagen.

Wer verbotenerweise mehrdimensional-ganzheitlich denkt, lässt sich nicht mehr alle paar Tage in eine andere Ecke jagen – er gewinnt durch die dritte Dimension plötzlich einen Überblick und erkennt die räumliche Realität! Deshalb ist es zuerst mal notwendig, zuerst mal mehr als zwei Möglichkeiten denken zu können.

Die letzten, die hier in Europa ganzheitlich denken durften, waren die Kelten. Aber ganzheitlich denken allein reicht auch nicht. Es muss zwingend die Dualität überwunden werden – und es muss im „richtigen Leben“ funktionieren. Hier ist es die keltische Spiritualität (nicht Religion), deren Spuren genau auch zu diesem Ziel führen: der Erkenntnis der Einheit von dieser Welt und der „Anderswelt“ und der Erkenntnis der Relativität von Gut und Böse. Insgesamt für einen „dualen Denker“ etwas verwirrend – ich hoffe und wünsche dem Leser, dass er den „roten Faden“ findet, auch wenn der sich in mehrere Dimensionen verzweigt….

Lange vor der Erfindung des Christentums gab es hierzulande schon einmal eine vielversprechende spirituelle Entwicklung, die durch den Sieg Cäsars über die Kelten unter Vecingetorix zu einer über 2000 Jahre dauernden Unterjochung des Geistes unter die Dogmen von Religion und Imperium führte… Man hat im wahrsten Sinne des Wortes Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um jede Spur davon zu vertuschen und verschwinden zu lassen.

Die keltisch-druidische Spiritualität ist frei, ungebremst, funkelnd und energiesprühend….. Sie bindet das wirkliche Leben in der Materie übergangslos mit ein. Es gibt hier keine duale Trennung von „gutem Geist“ und „pöhser Materie“. Die Materie und das Leben an sich sind höchster Ausdruck der Entfaltung des Geistes! Und mit Religion hatte das gar nichts zu tun…….

Die große Göttin
Die mächtige Schöpferin

Historisch-mythischer Hintergrund der NWO

Heute möchte ich mal darauf hinweisen, dass das ganze „NWO“-Gedöns nichts anderes ist, als eine uralte Auseinandersetzung der egowahnsinnigen Anhänger des Mammon mit den positiv-dynamischen Kräften der „Lebensenergie“ dieses Planeten. Dieses Spiel läuft schon seit Jahrtausenden und ist auch noch lange nicht zu Ende. Die „Neue Weltordnung“ ist also tatsächlich ein sehr, sehr alter Hut. Die letzten 2000 Jahre haben der Entwicklung dieses Planeten sehr geschadet. Es ist bislang nicht mal abzusehen, ob eine mammonitische Herrschaft auf diesem Planeten überhaupt überlebensfähig ist. Die aktuellen Trends stimmen mich nicht sehr optimistisch.

Diese Auseinandersetzung ist ein Kampf auf der Bewusstseinsebene, der wird nicht „auf der Straße“ gewonnen. Zu allem Überfluss ist es den Mammoniten gelungen, führende Weltreligionen zu unterwandern, um uns für ihre Zwecke zu missbrauchen, was gerade wieder weidlich ausgenutzt und ausgespielt wird. Dieses System verursacht Tausende von krankhaften Symptomen auf diesem Planeten und ist nicht reformierbar!

Nachdem wir als „das Volk“ jede Kontrolle über die Politik und das Finanzwesen verloren haben, müssen „wir“ uns mal besinnen und uns einfach selbstständig machen. Ansätze gibt es genug, die gehören „nur“ ausgebaut und unterstützt, wo und wie es nur irgend geht!

Es wird dringendst notwendig, sich jetzt außerparlamentarisch und auch außerhalb des Systems zu organisieren, weil in diesen Parlamenten systembedingt keine Besserung stattfinden kann. Es läuft auch schon vieles in die richtige Richtung. Viele engagieren sich schon in Regionalwirtschaft, Regiogeld, Bio-Aktivitäten, in alternativen Gemeinschaften und Genossenschaften und betreiben Öffentlichkeitsarbeit, um die Bevölkerung über die Zusammenhänge von Politik, Wirtschaft und Kapital aufzuklären. Es wird nötig sein, eine Parallelgesellschaft aufzubauen und zu entwickeln und womöglich über Direktmandate den Bundestag umzukrempeln. Eine Parallelgesellschaft mit anderen Regeln, aber mit funktionierenden Schnittstellen zu diesem System. Das geht, man muss es nur wollen und gezielt aufbauen. Aber nicht schon wieder als hierarchisches System, sondern als fraktal strukturiertes Gruppenwesen das als direktdemokratisches parlamentarisches System zu installieren ist. Vielleicht wie in Spanien eine neue Partei mit wirklich alternativen Zielen gründen, aber ausdrücklich ohne jede Hierarchie!

Die Erfindung von dualen Religionen

Hand in Hand mit diesem Geschehen entfaltet sich die Erfindung von organisierter „Religion“: nicht nur das „Christentum“ wurde an die imperiale Idee angepasst, die Dualität vom „guten Gott“ und „Bösem Teufel“ wurde fest installiert. Die weibliche Komponente wurde massiv unterdrückt und die „materieferne Spiritualität“ listenreich eingeführt. Wer hochspirituell ist, interessiert sich nicht für so was banales wie die „böse“ Materie oder gar Geld…..

So um die Zeitenwende (!) hat sich die imperiale Idee mit ihrem eher als krankhaft einzustufenden Macht- und Egowahn durchgesetzt. Seither wird „Religion“ im heutigen Sinne eindeutig machtstabilisierend eingesetzt, indem man „dem Göttlichen“ ein imperiales Gewand umgehängt hat.

Als dann die Kelten in den Hintergrund der Geschichte traten, haben sich die „Germanen“ der imperialen Idee verschrieben und diese perfektioniert. Das „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“ haben dann die „G’schäftemacher“ infiltriert. Jakob Fugger hat es gekauft, samt der Religion.

http://www.tagesspiegel.de/kultur/die-geschichte-jakob-fugger-der-kaisermacher/1902718.html

…und da stehen wir heute noch.

Es gibt viel zu entdecken!

https://merlins-blog.de/religion-oder-weltformel2

Über die Hintergründe

Taschenbuch: 296 Seiten Verlag: TWENTYSIX Auflage: 1 (20. Februar 2017) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3740728027 ISBN-13: 978-3740728021

auch als E-Book: ISBN 9783740793203

https://www.booklooker.de/app/detail.php?id=A02h0acA01ZZQ&pid=76312&t=mf47wstfmc85hehf

https://ssl.thalia.de/shop/home/suche /;jsessionid=f8200e6d3f8144389ebbdef45969eebf.tc5pc?sq=Das+verbotene+Wissen+der+Kelten&sswg=ANY&timestamp=1489255613494

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Hier geht es sehr viel ausführlicher um das zugrunde liegende Bewußtsein, das uns mittlerweile vollkommen abtrainiert wurde:

Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –

Format 14,8 x 21 – Hochglanz Cover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über dnb.d-nb.de abrufbar.

Hrsg. Markus Schmidt, Autor Franz M. Wantscha alias Markus W. Merlin

https://buchshop.bod.de/bewusst-sein-markus-merlin-9783759714220

…und bei Amazon:

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Marienmonat Oktober- die keltische Variante

Die Kraft des Heiligtums und das fraktale Selbst

Die „Große Göttin“ wurde speziell von den „Buchreligionen“ vollständig eliminiert. Das führte deutlich zu einer jahrhundertelangen gesellschaftlichen Schieflage, die von den Funktionären derselben Religionen ganz bewusst aufrechterhalten wird: die Verteufelung der weiblichen Göttlichkeit, die Unterdrückung der Frau als solcher und die Überhöhung eines männlichen Wüstengottes, der die „Welt“ alleine geschaffen haben soll….

Die „Göttin“ wird aber zwingend gebraucht. Das zeigt mittlerweile auch schon die Wissenschaft, genau wie auch die ältere Spiritualität (also VOR den Buchreligionen!), dass bereits das ursprüngliche „Wesen“ – ein eher männlich „gepolter“ Teil und ein eher weiblich „gepolter“ Teil – in der polaren Einheit der Trinität war.

Ohne Polarität kein Universum! Dieses Wesen ist zeitlos, raumlos, unendlich, unvorstellbar und IST gleichzeitig ALLES, was IST. Man spricht heute von einem holografisch-fraktal strukturierten Universum.

Unser Universum ist also holografisch-fraktal – jeder Teil enthält das Ganze, jede Polarität ist ein Attraktor im selbstähnlichen Muster. Die „mächtige Schöpferin“ oder eben auch die „Göttin“ ist kein Gegenüber, sondern die Kraft des Heiligtums, die durch uns fließt – wie ein Fluss, der zugleich Wasser und Fließen ist.

Wir treffen uns heute beispielsweise auf der Alten Burg, dem großen Heiligtum der Göttin, die sich uns hier als „Aynnacht“ zu erkennen gegeben hat. Sie hat uns auch eingeladen, Beltane wieder mit ihr zu feiern – so nach ungefähr 2200 Jahren Pause! Möge uns die mächtige Schöpferin wohlwollend begleiten!

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Wir sind EINS mit ALLEM WAS IST. Unsere Intelligenz, unsere Kraft und unsere Körper sind Eins mit dem SEIN.

Mächtige Schöpferin, Du bist es, die alle unsere Gedanken leitet und uns nicht nur veranlasst, sondern auch befähigt, alles zu tun, was wir tuen.

Wir tun das, was jetzt vor uns liegt, in dem Wissen, dass es genau das ist, was gerade jetzt zu tun ist, damit wir bewusst an dem wahren Erfolg teilhaben und die wirklichen Reichtümer annehmen, die Du für uns bereithält.

Deine lebendige Kraft erhellt den ganzen Weg für uns, versorgt uns mit allem, was wir uns wünschen, und nimmt Verwirrung und Leid für immer von uns.

In voller und äußerster Konsequenz kommen wir ins SEIN, begeben uns selbst, unsere Angelegenheiten, unsere Körper, unser Leben in Deine liebevolle Obhut, absolut in der Einheit des Seins ruhend und Dir vertrauend – sodass unser höheres Selbst immer den richtigen Weg findet und ihn uns zeigt.

Deine mächtige Kraft wirkt in uns in dem Maß, wie wir in Dir bleiben und Deine Energie in uns bleiben lassen. Unsere göttlichen Fähigkeiten erwachen zu tätigem Leben.

Und so werden wir uns JETZT unseres göttlichen Wesens bewusst, öffnen weit unsere Seele, unser Gemüt und unseren Körper und atmen unseren Lebensatem ein!

Jede Faser, jeder Nerv, jede Zelle, jedes Atom unseres Wesens lebt jetzt bewusst im Sein, voll von unserer Gesundheit, unserer Stärke, unserer Intelligenz, unserer Geilheit, unserem Da-Sein.

Im Da-Sein ist unser wirkliches Selbst, unser wirkliches Wesen, und offenbart sein Selbst und alle seine Kräfte in uns JETZT. Wir wachen auf, erkennen unser göttliches Wesen und unsere Macht und lassen sie wirken! Alles, was das SEIN ist, SIND WIR.

Wir sind das Leben, wir sind die Intelligenz, die Kraft in aller Substanz, in allen Zellen unserer Körper.

Wir sind alle Weisheit, alle Macht, alle Liebe, die in diesem Leben – JETZT – uneingeschränkt durch unser ganzes Dasein fließen.

Wir sind in den Zellen aller mineralischen, pflanzlichen und tierischen Materie, in Feuer, Wasser und Luft, in Sonne, Mond und Sternen das, was IST. Ihr Bewusstsein ist EINS mit unserem Bewusstsein – Alles ist EIN Bewusstsein!

Große Schöpferin, Deine mächtige Energie durchströmt uns, wir können von ihr nehmen und mit ihr gestalten, was wir wollen. Sie will sich für uns manifestieren als Alles, was wir in der Einheit mit Dir wünschen.

Wir stellen uns das vor, wir denken es, wir fühlen es, wir wissen es und wir sind es! Mit aller Bestimmtheit unseres Wesens bringen wir unsere Vision zum Ausdruck – von einer neuen Welt mit einem neuen, gerechten Geld.

Sie wird erfüllt zu uns zurückkehren.

Denn wir sind EINS mit Allem, was IST.

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Schlussakkord: Wie du die Schöpferin wirst (statt sie anzubeten)

  1. Heiligtum: Finde einen Ort (Park, Zimmerpflanze, Traumlandschaft), der dich erschafft, während du ihn wahrnimmst. Z.B. die Alte Burg.
  2. Dialog: Frage Aynnacht nicht nach Botschaften – lass sie durch deine Hände schreiben, deine Träume kodieren, deine Zellen neu ordnen.
  3. Meditation: Meditiere nicht auf die Polarität – werde zum Pfeil, der Urgrund und Schöpferin zugleich durchfliegt.

Die Schöpferin braucht keine Altäre – nur Lebewesen, die verstehen, dass sie selbst der Altar sind.

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In aller Kürze:
Aufklärung 3.0 bedeutet: Überwinde das duale Denken. Erkenne, dass du bereits in einer 12-dimensionalen Wirklichkeit lebst – und in Verbindung mit der Anderswelt. Höre auf dein höheres Selbst, nicht auf dein Ego. Sprich mit Bäumen. Und werde selbst, was du suchst.

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Ein wenig ausführlicher erkläre ich die Zusammenhänge in meinem Buch:

Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –

Format 14,8 x 21 cm- Hochglanzcover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über d-nb.de abrufbar.

Autor: Markus Merlin

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Keltische Kultur – Europas verborgene Seele……

Nach mehr als 2000 Jahren sollten wir wirklich draufkommen, dass das „Christentum“, die Buchreligionen und imperialer Kapitalismus nicht das Ende der Erkenntnis darstellen…..

Wir waren hier in Europa schon mal viel weiter…….

Die Keltische Kultur begann in ihren Ursprüngen schon vor mehr als 3000 Jahren, es kann auch schon viel früher gewesen sein. Da wanderte ein unbekanntes Volk, wohl aus dem Nordosten kommend, in Mitteleuropa ein. Aus dem Osten kamen Hethiter. Ohne großartige kriegerische Aktivitäten vermischten sie sich mit der dort ansässigen Megalithkultur. Es entwickelte sich eine gemeinsame, protokeltische Kultur.

Die Natur erwacht
Die Natur erwacht

Vor etwa 2500 Jahren hat sich daraus die keltische Hochkultur entwickelt, die sich in der Folge in ganz Europa ausgebreitet hat. Sie erstreckte sich von Schottland/Irland bis Norditalien und von Portugal/Spanien bis in die heutige Türkei und war schon mal ein kulturell vereinigtes Europa, das damals schon Welthandel betrieben hat. Keltische Händler wurden sogar in der Wüste Taklamakan ausgegraben. Zu dieser Zeit gab es vor etwa 2500 Jahren global gesehen eine spirituelle Entwicklung, die deutlich hin zum ganzheitlich non-dualen Denken ging, was sehr präzise formuliert in den indischen Veden, bei dem Chinesen LaoTse, in der alten Theologie von Memphis der Ägypter und auch bei den keltischen Druiden zum Ausdruck kam. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das individuelle Ego unter die Kontrolle des „höheren Selbst“ kommt.

Keltische Festung - 200 vuZ.
Keltische Festung – 200 vuZ.

Kennzeichnend war die Integration von Spiritualität (nicht Religion), ganzheitlich non-dualer Philosophie und weltlicher Macht in einer Form von Gewaltenteilung zwischen dem sogenannten „Druiden“ und dem „Fürsten“. Es war auch kein imperiales Gebilde, sondern ein Verbund von Regionen, der durch das Netzwerk der Druiden gesteuert wurde. Es gab keine Zinswirtschaft, es wurde mit Realien gehandelt. Männer und Frauen waren gleichberechtigt, Frauen konnten sowohl „Fürstin“ als auch „Druidin“ werden, wenn das auch naturgemäß eher selten der Fall war.

Alle antiken Schöpfungsvorstellungen (auch die der „Buchreligionen) gehen von einer statischen „Weltschöpfung“ aus. Von einem „Weltschöpfer“, dessen Werk in der Zeit vollendet wurde. Und dessen Schöpfung im Vergleich zur keltischen Vorstellung als „statisch“ bezeichnet werden kann.

Im Keltischen „Weltbild“ gibt es keinen „Schöpfergott“. Es gibt aber sehr wohl „Das Göttliche“, das tatsächlich dynamisch ist und aufzeigt, dass Schöpfung und letztlich auch Existenz Bewegung ist. Bewegung im keltischen Verständnis ist die aktive, schöpferische Kraft der Durchdringung durch „Das Göttliche“, der Umwandlung und der unablässigen Erneuerung: Evolution in Reinkultur.

Die dynamische Schöpfung ist fließend und für den ewigen Wandel und seine Folgen bestimmend. Also auch für die Instabilität der sich bewegenden Form. Als das Bewusstsein der Kelten für das Göttliche erwacht, erkennen sie auch die dynamische Polarität des Seins an sich, was die „Erschaffung“ der Muttergöttin Epona und des Stammvaters Teutates zur Folge hat. Sie sind herabgestiegene Bewegung, die sich in marinen Pferdegestalten symbolisiert. Wellenreitend erreichen sie die Erde, während sie selbst zugleich auch Wellen sind.

Diese keltische „Dynamik“ rührt aus dem UR-Impuls. Hier mischt sich die ungeteilte Ursache und Wirkung mit jener einen Quelle, die dem Universum ihr Gesetz aufprägt und alles Seiende hervorbringt. Für dieses Geheimnis des Universums hätte keine Philosophie eine bessere Formulierung finden können: Das nicht-personale, nicht-körperliche Mysterium einer endlos wiederkehrenden Erneuerung. Dieser Dynamismus gilt auch für die Ideen, die als Bewegung und als mit anderen Ideen im Widerstreit liegend konzipiert werden.

Der Impuls, der Elan ist ebenfalls und vor allem psychischer Natur. Sein Sitz ist die Seele. Ehe der Kelte sich der Welt in ihrem materiellen Zustand hingibt, hat er erkannt, dass die Essenz des Lebens und des Göttlichen in einer unvorstellbar großen Gemütsbewegung besteht. Die Schöpfung begreift der Kelte nicht als die erschaffene, sichtbare Welt, sondern als einen ununterbrochenen Prozess.

Das keltische Schöpfungswort ist eine Gemütsbewegung!

Er erlebt daher die göttliche Fügung nicht als bedrohliches Verhängnis, er identifiziert sich vielmehr mit ihr und paßt sein Verhalten dem an, was er als Realität des Universums versteht.

Tastend schreitet der Mensch auf dem schmalen Grat zwischen Rationalem und Irrationalem voran und erkennt, dass er selbst aus einer Vielzahl von austauschbaren Seinsweisen besteht. Doch ist auch dieser letztgültige Zustand kein unabänderlicher, sondern ein gleitender. Am Ende dieses beständigen Wechsels zwischen Wirklichkeit und Überwirklichkeit verschränken sich die gesicherten Zustände. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verschmelzen zu einem Kontinuum – zur Totalität des absoluten Seins, zur Einheit von „Dieser Welt“ und der „Anderswelt.

https://merlins-blog.de/religion-oder-weltformel2

Die keltische Kultur war in Europa führend in Philosophie, Technologie und sozialer Organisation. 380 v.u.Z. eroberten die Kelten Rom und gaben es (leider) gegen Lösegeldzahlung wieder frei. Um 200 v.u.Z. hatte das keltische Europa umfangreiche Handelsbeziehungen in alle Welt. Große und auch sehr große befestigte Ansiedlungen wurden gebaut, zumeist deutlich mächtiger in der Ausführung als tausend Jahre später ihre mittelalterlichen Nachfolger.

Wie es aussieht, hatten die Kelten mit dem Ende der Hallstatt-Zeit ihre hierarchischen Sonnenfürsten abgesetzt (Die mit den Prunkgräbern) und ein dezentrales System mit Gewaltenteilung installiert. Der jeweilige regionale „Fürst“ als Exekutivgewalt musste sich die Führung mit seinem Druiden teilen. Das wurde dann auch von den Druiden europaweit koordiniert. Es gab in der Hochzeit der Kelten kein einziges keltisches Königreich. Das einzige, relativ spät gegründete war das Norikum, in etwa das heutige Österreich, die haben aber auch die keltischen High-Tech-Waffen an die Römer verkauft.

Reste vom Keltenwall Otzenhausen
Reste vom Keltenwall Otzenhausen

Das keltische Europa geriet in Konkurrenz zum sich entwickelnden römischen Imperium. Dieses war völlig konträr zum keltischen Ansatz strukturiert, zentralistisch, monarchisch und auf kriegerische Expansion mit anschließender Ausbeutung der so gewonnenen Kolonien ausgerichtet. Es entwickelte sich eine Führungsschicht des Geldadels.

Um 50 v.u.Z. kam es zu einer finalen Auseinandersetzung zwischen dem Imperium und dem verbliebenen keltischen Kern in Gallien, dem heutigen Frankreich. Gallien war zu der Zeit in wirtschaftlicher Hochblüte und auch militärisch ziemlich stark. Cäsar setzte in dieser Jahre dauernden Auseinandersetzung auf totalen Krieg und zog mit einem etwa 100.000 Mann starken Heer, das damals immerhin auch schon zu 40% privat finanziert war (!), nach Gallien.

Es ging sehr, sehr knapp aus, gegen das Imperium, die Kelten haben nicht verloren, weil sie militärisch unterlegen gewesen wären – es war die imperiale Idee, welche die keltischen Strukturen wohl ebenso wie die slawischen „angefressen“ hatte. Auch die Kelten waren zu diesem Zeitpunkt schon infiziert. Die regionalen Führer konnten nämlich durch die Zusammenarbeit mit dem Imperium SELBER einen absolutistischen Machtanspruch für sich gewinnen! Und obendrein entfiel die Teilung der Macht mit dem Druiden. Das Verbot des Druidentums war eine der ersten Amtshandlungen Cäsars nach dem gewonnenen „Gallischen Krieg! In der Folge fand ein bis dahin nicht gekannter Völkermord und totale Ausbeutung statt, von der sich die Kelten nicht mehr erholen sollten.

..seither dominiert die „Imperiale Idee“ und der Egowahn….

Übrigens, es gibt bis heute noch nicht einen Grabfund, von dem man sagen könnte: Hier ist ein Druide begraben! Und noch was: Ganzheitliche Spiritualität braucht weder Tempel noch Altäre – da tun sich die Archäologen schwer, was zu finden…….

Hand in Hand mit diesem Geschehen entfaltet sich die Entwicklung von organisierter dualer „Religion“. Nicht nur das „Christentum“ wurde an die imperiale Idee angepasst, die Dualität vom „guten Gott“ und „Bösem Teufel“ wurde fest installiert. Die weibliche Komponente wurde massiv unterdrückt und die „materieferne Spiritualität“ eingeführt. Wer hochspirituell ist, interessiert sich nicht für so was banales wie die „böse“ Materie oder gar Geld…..

Als dann die Kelten in den Hintergrund der Geschichte traten, haben sich die „Germanen“ der imperialen Idee verschrieben und diese perfektioniert. Das „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“ haben dann die „G’schaftlmacher“ infiltriert. …und da stehen wir heute noch.

Die Machtübernahme durch die Finanzelite in Europa war gelungen. Als das Imperium aufgrund mangelnder Expansionsmöglichkeiten Schwäche zeigte, kam das aufkommende Christentum zu Hilfe und wurde zur zentralistisch-absolutistischen Reichsreligion, die es heute noch ist. Sich über die Zeit gerettete keltische Einflüsse wurden mit Feuer und Schwert mit Hilfe der Inquisition ausgerottet, jegliche greifbare Informationen aus dieser Zeit vernichtet – weshalb heute das Gerücht umgeht, die Kelten hätten eine „schriftlose“ Kultur gehabt. Ist ja klar – für Welthandel braucht man ja nix aufschreiben. Barzahlung genügt.

Warum war ausgerechnet der keltische Ansatz so gefährlich für das Imperium und die spätere römisch katholische Kirche und noch später sogar auch für die sogenannte evangelische Kirche, dass die Druiden und ihre Anhänger unbedingt gleich alle ausgerottet werden mussten? Ganz einfach: Solche „integren“ Leute kann man mit imperialen Macht- und Intrigenspielen nicht wirklich beeindrucken und schon gar nicht mental beherrschen. Das wusste dann auch die Fortführung des Imperiums in die Neuzeit und hat solche gefährlichen Leute eben kurzerhand auch wieder von Leben zum Tode gebracht – wenn man sie erwischt hat. Heutzutage sind die Methoden deutlich subtiler geworden – aber nicht weniger mörderisch.

                        

Es gab dann unter Cäsar auch den sogenannten „Druid-Act“, mit dem „immer noch Druiden“ abgestraft wurden indem man sie vor die Wahl stellte: entweder ihr bemüht euch römisches Bürgerrecht zu erwerben, oder ihr bleibt Druiden, werdet sozusagen Outlaws und bringt es gesellschaftlich zu nichts mehr! Genau in dieser Zeit der keltisch-imperialen Assimilation beginnt auch die „christliche“ Strömung im römischen Imperium Fuß zu fassen. Parallel hierzu zeigt sich aber auch der römisch-christliche Einfluss in den verbliebenen keltischen Gebieten von Schottland und Irland.

Aus heutiger Sicht bestehen keine Zweifel, dass sich das „alte“ Keltische Weltbild auf überraschend moderne Erkenntnisse gründet. Die Zeit wird kommen, dass „der Westen“ wieder zu seiner eigenen Identität findet….

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Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

E-Book: ISBN 9783740793203

https://www.booklooker.de/app/detail.php?id=A02h0acA01ZZQ&pid=76312&t=mf47wstfmc85hehf

https://ssl.thalia.de/shop/home/suche/;jsessionid=f8200e6d3f8144389ebbdef45969eebf.tc5pc?sq=Das+verbotene+Wissen+der+Kelten&sswg=ANY&timestamp=1489255613494

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Ein bisschen ausführlicher erkläre ich die Zusammenhänge in meinem Buch:

Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –

Format 14,8 x 21 – Hochglanz Cover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über d-nb.de abrufbar.

Hrsg. Markus Schmidt, Autor Franz M. Wantscha alias Markus Merlin

https://buchshop.bod.de/bewusst-sein-markus-merlin-9783759714220

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Bücher von Markus Merlin

Meine Bücher sollen ein Teil der „Aufklärung“ sein. Aufklärung im Sinne von Wissen und Erkenntnis vermitteln. Dazu ist es nötig, den Bogen etwas weiter zu spannen, denn es gibt starke Kräfte, die genau das verhindern und das Rad mit aller Gewalt zurückdrehen wollen.

Deshalb umspannt mein „Beobachtungszeitraum“ nicht nur die Neuzeit. Es gab schon in den „vorgeschichtlichen“ Kulturen Entwicklungen, deren Stand wir heute noch nicht wieder erreicht haben und nun erst mittels Quantenphysik schön langsam wieder darauf kommen.

Im Kern meiner Betrachtungen stehen die „Alten Kelten“. Deswegen die „Alten“, weil ich mich da auf die „Kelten“ vor dem Sieg der Römer über die Kelten beziehe. Da gab es ein paar Jahrhunderte, in denen ganz Europa „keltisch“ war. Aber eben ohne Imperium.

Und in dieser Zeit hatte sich global schon ein weitverbreitetes Phänomen gezeigt: die Entwicklung zu einem ganzheitlichen Bewusstsein!

Da waren in China LaoTse, in Indien Buddha, in Ägypten die Theologie von Memphis, in Nordamerika die Idee des „Manitou“ und in Europa die Entwicklung der ganzheitlichen druidischen Lehren.

Warum hat das alles nicht gefruchtet? Gegen die Entwicklung ganzheitlicher Gesellschaften ist dann ganz vehement die Entwicklung des EGO gelaufen. Krieg und Mord und Eroberung waren plötzlich die Mittel zum Erfolg, den man dann natürlich mit niemandem teilen wollte. In dieser Phase befinden wir uns noch heute – es ist die Phase des Imperialismus, gestützt durch Religion und Hierarchie.

Und so gab es genau vor dieser verhängnisvollen Entwicklung schon eine Phase freien und friedlichen Welthandels, die man uns natürlich verschweigt. Das ist alles ein wenig komplex und von unserem derzeitigen Bewusstseinsstand aus nicht so leicht zu durchschauen. Und genau dafür habe ich meine Bücher geschrieben und versucht, diese Entwicklung aus verschiedenen Blickwinkeln zu durchleuchten und zu einer ganzheitlichen Betrachtung zusammenzuführen.

Meine Bücher:

Zuletzt erschienen: Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –

Format 14,8 x 21 – Hochglanz Cover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über d-nb.de abrufbar.

Hrsg. Markus Schmidt, Autor: Markus Merlin

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Hier die aktuelle Bücherliste:

Zu beschaffen überall im Buchhandel oder im Internet

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Tanz des Geistes mit der Materie

ISBN-10 3842361653

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Das verbotene Wissen der Kelten

ISBN 978-3-7407-2802-1

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Das verbotene Wissen der Kelten II

ISBN 978-3-7407-6444-9

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Das verlorene Geheimnis der Sexualität

ISBN 978-3-7407-3020-8

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Das verlorene Wissen deiner Seele

Was der Vatikan verschweigt

ISBN 978-3-7407-3104-5

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Die Anderswelt – Jetzt

nur als als E-Book erhältlich

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Bewusst Sein

ISBN-13: 9783759714220

Die smarten Frauen der alten Kelten

Es erschien ihren Zeitgenossen  überaus bemerkenswert, dass Frauen selbstständig handeln durften

Die Frauen in den >Artussagen< sind keine scheuen Häschen, die den Mund nicht aufmachen, die ausschließlich „weiblichen“ Beschäftigungen in ihrer Kemenate nachgehen. Nein, sie nehmen lebhaft am gesellschaftlichen und politischen Leben teil und schmieden natürlich auch manche Intrige. Einige von ihnen tragen die Züge der alten starken keltischen Göttinnen, und die Priesterinnen unter ihnen haben beträchtlichen Einfluss auf die Geschicke der Helden und Könige.

Was sich in den Mythen darstellt, zeigt sich auch in der Stellung der keltischen Frauen. Sie waren bemerkenswert gleichberechtigt, verfügten über eigenes Vermögen und konnten auch als Familienoberhaupt fungieren. Cäsar schreibt einigermaßen verwundert in >De Bello Gallico<

Jungfrauen, Mütter und Kriegerinnen

„Die Männer lassen, wenn sie von ihren Frauen Vermögen als Mitgift erhalten haben, ihr eigenes Vermögen schätzen und legen einen gleich großen Wert mit der Mitgift zusammen. Über dieses Gesamtvermögen führen sie gemeinsam Buch und sparen den Gewinn; wer von beiden länger lebt, erhält den beiderseitigen Anteil mit dem Gewinn, der mit der Zeit hinzugekommen ist.“

Finanzielle Unabhängigkeit scheint also für keltische Frauen eine Selbstverständlichkeit gewesen zu sein. Jean Markale (1928-2008) rekonstruierte aus den frühen irischen Gesetzestexten, die auf keltische Ursprünge zurückgehen, folgende rechtliche Regelungen: Waren Gatte und Gattin gleich vermögend, waren sie auch rechtlich gleichgestellt; die Frau konnte unter anderem Verträge annullieren, die er geschlossen hatte, wenn sie überzeugt war, diese würden ihr Nachteile bringen.

War sie weniger vermögend und stammte sie aus niedrigeren Verhältnissen, war dieses Recht eingeschränkt; brachte sie das größere Vermögen in die Ehe mit, war sie die Bestimmende, und der Mann galt als Untertan der Frau. Es gibt sogar Anzeichen dafür, dass einige Frauen mehrere Männer hatten. Sie konnten sich auch entscheiden, unverheiratet, also Jungfrauen, zu bleiben, was aber keineswegs bedeutete, dass sie sich geschlechtlich zu enthalten hatten.

Gemeinsam in den Kampf

Frauen begleiteten ihre Männer auch auf den Kriegszügen. Der römische Historiker „Ammianus Marcellinus“ berichtet, zitiert nach N. Chatwick, „Frauen in keltischen Mythen“:

„Eine ganze Gruppe Fremder wäre außerstande, es mit einem Gallier aufzunehmen, wenn dieser seine Frau um Hilfe riefe, die meist sehr kräftig ist und blaue Augen hat – vor allem wenn sie den Hals anschwellen lässt, mit den Zähnen knirscht, die bleichen, gewaltigen Arme schwingt und anfängt, Schläge und Fußtritte auszuteilen, als handele es sich um Geschosse eines Katapultes.“

Die Sagen weisen auf eine Reihe Kriegerinnen hin, die männliche Kämpfer ausbilden, wie etwa die „Scathach“ und ihre Tochter Uathach. Auch Arianrod verteidigt zusammen mit ihren Frauen ihre Burg. Und auf jeden Fall waren es Göttinnen, die die Kämpfe begleiteten: „Morrigan“ „Macha“ und „Babd“ genossen als Kriegsgöttinnen hohes Ansehen. Dies scheint seine Spuren bis ins kanonische Recht Irlands hinterlassen zu haben: In einer interessanten Regelung heißt es dort, dass Töchter und Söhne gleich erbberechtigt sind, die Töchter, so sie das „Erbrecht“ annehmen, sich aber zur Ableistung des Militärdienstes verpflichten müssen (J. Markale).

Gleichberechtigung

Erst seit einigen Jahren wird die vorwiegend von Männern dominierte Geschichtsschreibung von Frauen unter weiblichen Aspekten betrachtet, nicht ohne Missbilligung der „Autoritäten“, aber mit interessanten neuen Aspekten.

Keltische Frauen
Keltische Frauen

Über das Leben der einfachen keltischen Bevölkerung wissen wir wenig. Sie waren Viehzüchter und Bauern, Handwerker und Händler, und die männlichen Historiker scheinen kriegerische Auseinandersetzungen erheblich lieber zu dokumentieren als das tägliche Einerlei. Man kann sich aber ausmalen, dass die hart arbeitenden Menschen, Männer wie Frauen, ihre Tätigkeiten weitgehend gleichberechtigt nebeneinander ausgeführt haben. Einen biblischen Hinweis, dass die Frauen den Männern untertan sein sollen, gab es offensichtlich nicht, die Gesetze kennen keine solche Rollenverteilung.

Dass es trotzdem eine Arbeitsteilung gegeben haben wird, ist anzunehmen, zumal die Biologie die Frauen zum Gebären bestimmt hat. Was aber spricht dagegen, dass „typisch weibliche“ Arbeiten den männlichen Beschäftigungen ebenbürtig waren? Weberinnen, Töpferinnen, Köchinnen, Kunstschmiedinnen sind genauso Kulturträger einer Gesellschaft wie Wagenbauer, Waffenschmiede, Steinmetze oder Bauhandwerker.

Königinnen, Seherinnen und Priesterinnen

Als geistige Führerinnen geachtete Frauen waren auch als Seherinnen und Priesterinnen anerkannt. In Boadicea und Cartimandua begegnen wir historisch nachgewiesenen Königinnen, die sich heftig mit den Römern angelegt haben. Angesichts dessen, was man grundsätzlich über das Verhältnis zwischen Mann und Frau bei den Kelten weiß, scheint es nicht ungewöhnlich gewesen zu sein, dass es weibliche Anführer unterschiedlichster Prägung gab, die beträchtliche politische Macht ausübten.

Als zusätzliches Indiz können die keltischen Mythen herangezogen werden. Hier ist es völlig selbstverständlich, dass Männer wie Frauen die Führungsrolle in den Gemeinschaften übernahmen. Königin Medb zettelt die Rauferei um den Rinderraub von Cooley an, Fürstin Aife zerschlägt im Kampf Cuchulainns Schwert, Königin Macha gründet die Stadt Emain Macha usw. In den Artusgeschichten sind Guinivere, Morgause und Igraine die bedeutsamsten Erscheinungen unter den Königinnen, und ihr Einfluss auf das Geschehen ist erheblich.

Druidinnen traten als Botschafterinnen bei den Römern auf, und Plutarch berichtet, dass die Keltinnen an Versammlungen teilnahmen und Streitigkeiten schlichteten. Die bekannteste historisch belegte Seherin und wahrscheinlich auch Druidin war Veleda, die etwa zur Zeit Kaiser Vespasians gelebt hat und Einfluss auf einen großen Teil der Festlandskelten hatte. Auf der Insel Sena vor der Pointe du Raz in der Bretagne lebten neun Orakelpriesterinnen, die in den späteren volkstümlichen Überlieferungen zu Feen wurden.

Auch die 19 Frauen, die das Feuer von Kildare, dem Heiligtum der Brigid, hüteten, gehörten zu den Priesterinnen. Fedelma ist die Druidin, die Seherin von Connaught, die Königin Medb vor dem Ausgang der Schlacht mit Cuchulainn warnt.

Spätere christlich überarbeitete Berichte schmälerten die Bedeutung der Druidinnen, Seherinnen und Priesterinnen. Wenn sie sie nicht dem Vergessen anheim fallen ließen, machten die freundlich gesinnten Missionare Nonnen aus ihnen; die frauenfeindlichen Helfer Gottes dagegen verteufelten sie als böse Feen und Hexen.

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Bild: Pixabay

Quelle: http://de.mittelalter.wikia.com

Das Buch
Das Buch

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

E-Book: ISBN 9783740793203

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Keltisch-Vedische Parallelen

Die Keltische Hochkultur verbreitete sich im ersten Jahrtausend v.u.Z. von ihrem Zentrum in Mitteleuropa aus in ganz Europa. Die Verbindung von Technologie, Waffen und Spiritualität machte sie ihren Nachbarn überlegen. Sie waren auch hervorragende Landwirte, Straßenbauer, Händler und Erfinder eines schnellen, zweirädrigen Wagens.

Nach anfänglicher Überlegenheit (Keltische Verbände eroberten um 380 v.u.Z. Rom) kamen die Kelten ab dem 2. Jht. v.u.Z. in die Defensive. Um 50 v.u.Z. verloren sie die Entscheidungsschlacht in Alesia (Südfrankreich) nach einem siebenjährigen, erbarmungslosen Krieg mit dem Imperium. Cäsar hatte es geschafft. Der imperiale Egowahn nahm seinen Lauf…..

Das keltische Europa geriet in Konkurrenz zum sich entwickelnden römischen Imperium. Dieses war völlig konträr zum keltischen Ansatz strukturiert, zentralistisch, monarchisch und auf kriegerische Expansion mit anschließender Ausbeutung der so gewonnenen Kolonien ausgerichtet. Es entwickelte sich eine Führungsschicht des Geldadels.

Was war das für eine Kultur, was waren ihre Wurzeln und was machte sie so stark?

Das Keltische Europa
Das Keltische Europa

Es wird nicht so wirklich verbreitet, aber mit der keltischen Kultur einher ging ein weltweiter Handel, nicht nur mit der europäischen Nachbarschaft, nein auch mit Ägypten, Indien, China, Karthago und Mykene. Schon 1200 v.u. Z. sicherten sich „protokeltische“ Stämme in einer Schlacht an der Tollense (Norddeutschland) den Bernsteinhandel von der Ostsee bis nach Ägypten.

Es ist eigentlich ganz normal, dass man mit dem Handel auch kulturelle Elemente austauscht oder zumindest schon mal zur Kenntnis nimmt. In der vorimperialen Zeit war die Spiritualität so ziemlich weltweit eine eher ganzheitliche Naturspiritualität und noch gar nicht machtvoll von dualem Gedankengut dominiert.

Das ursprüngliche Keltentum – vor der Anpassung an das Imperium – basiert auf einem anderen Humanismus, auf einer anderen Art, die Dinge zu sehen, auf einer anderen Art, zu leben, auf einer anderen, ganzheitlich-integralen Methode, zu denken. Nachdem man dieses integrale Weltbild 2000 Jahre lang massiv und mit allen verfügbaren Mitteln unterdrückt hat, wäre es an der Zeit, dort wieder anzuknüpfen. Mir scheint, es ist überlebenswichtig.

Der vornehmste und konzentrierteste Ausdruck des Keltentums war das Druidentum. Aufgrund der berühmten Reaktion von Brennus, dem Führer der Gallier auf dem Zug durch Griechenland, als er in jenem Tempel auf das Bild zweier griechischer Götter stieß, darf man sicher sein, daß die Druidenlehre keine Darstellung der Gottheit in Menschengestalt zugelassen hat. Wenn man Diodor von Sizilien (Fragm. XXII) glauben will, ist es im Grunde völlig ausgeschlossen, dass die Kelten ihre Götter in dieser Form hätten darstellen können.

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Die Einheit in der Dreiheit

Er sagt nämlich: »Brennus brach in Lachen aus angesichts der Tatsache, dass man den Göttern menschliche Gestalten zugemutet und sie aus Holz und Stein hergestellt hatte.« Diese Passage läßt keinen Zweifel zu. Aus dem Verhalten von Brennus spricht einerseits die Ablehnung einer menschlich-figürlichen Darstellung der Götter und andererseits die Unmöglichkeit, sie sich überhaupt als menschliche Wesen vorzustellen.

Wer sind aber dann diese göttlichen Gestalten, die sich in den mythischen Erzählungen organisieren, bekämpfen, berauschen, begatten und töten? Wenn man an die Reaktion des Brennus denkt, dann können dies konsequenterweise keine Götter sein.

Die keltische Kultur begann in ihren Ursprüngen so vor etwa 3000 Jahren, es kann auch schon viel früher gewesen sein. Da wanderte ein unbekanntes Volk wohl aus dem Nordosten kommend in Mitteleuropa ein. Ohne großartige kriegerische Aktivitäten vermischte es sich mit der dort ansässigen Megalithkultur. Es entwickelte sich eine gemeinsame protokeltische Kultur.

Hier will ich jetzt mal die Parallelen zur Indisch-Vedischen Kultur hervorheben, basierend auf einer Arbeit von Peter Tremayne (Pseudonym des englischen Historikers und Keltenforschers Peter Berresford Ellis)

Die Keltisch-Vedischen Parallelen

Celtic-Vedic-Connection
Celtic-Vedic-Connection

Es ist ein Ergebnis der neueren Forschung, daß sich die erstaunlichen Ähnlichkeiten der keltischen und vedischen Kutur offenbarten.

Die keltischen Druiden und die Brahmanen der hinduistischen Religion weisen eine erstaunliche und überraschende Verwandtschaft auf. Es sieht so aus, als ob sich hier die gemeinsame indoeuropäische Wurzel so vor ungefähr 5000 jahre zu verzweigen begann. Erst in den letzten Jahrzehnten der Keltenforschung hat man begonnen das volle Ausmaß der Verwandtschaft zwischen keltischer und vedischer Kultur zu erkennen.

Die Kelten waren die erste Hochkultur in der aufgezeichneten Geschichte der Zivilisationsentwicklung nördlich der Alpen. Zur Zeit der größten Ausdehnung, im 3. Jaht. v.u.Z., erstreckte sich das keltische Europa von Irland im Westen bis hin zu türkischen Zentralebene im Osten. Das heutige Belgien im Norden bis Cadiz in Südspanien. Und über die Alpen bis in die italienische Po-Ebene. Sie wurden auch in polnischen Gebieten, in der Ukraine und nach den erstaunlichen jüngsten Entdeckungen tauchten keltische  Mumien in der chinesischen Provinz Xinjiang in Verbindung mit den Tocharian-Texten auf! Sie bewegten sich sogar so weit östlich wie in das Gebiet nördlich von Tibet.

Reste der einst großen keltischen Zivilisation findet man heute in Irland, Schottland und bei den Walisern, Cornen und Bretonen. So finden sich die Überlebenden der jahrhundertelangen ethnischen Säuberung des röm. Imperiums am nordwestlichen Rand Europas. Nur mehr 2,5 Millionen Menschen sprechen eine keltische Sprache als ihre Muttersprache.

Aber auch in Zentraleuropa haben sich keltische Minderheiten behauptet. Auch findet man einiges an keltischen Kultur-Resten im gesamten Alpengebiet bis weit in den süddeutschen Raum hinein. Und nicht zuletzt haben die Kelten auch ds Christentum als „Buchreligion“ mit der Trinität und der „Gottesmutter“ bereichert – anders hätte man das in Mitteleuropa nicht „verkaufen“ können.

Ausgehend von der Verbindung von Megalithkultur, vedischen Einflüssen und auch der ägyptischen Theologie und der einheimischen Naturreligiosität entwickelte sich das Druidentum – aber eben nicht als „Priestertum“ im heutigen oder im imperialen Stil. Sie waren die intellektuelle Klasse der alten keltischen Gesellschaft. Sie waren Richter, Rechtsanwälte, Ärzte, Botschafter, Ingenieure, Metallurgen und ebenso wie die Brahmanen im vedischen Bereich auch spirituelle Führer.

Erst die römisch-imperiale und später die christliche Propaganda verwandelten sie in Schamanen, Magier und Zauberer.

Die Gelehrten der immerhin weithin bekannten alexandrinischen Schule beschrieben sie in einer ähnlichen Funktion wie die vedischen Brahmanen.

So betrachtet erkennt man in dem Wort „Druide“ zwei keltische Wurzeln, die ihre parallelen in Sanskrit haben. Da ist einmal „vid“ für Wissen, in Sanskrit „veda“ und der erste Teil „Dru“ keltisch und auch in Sanskrit für Eintauchen. Zusammen ein schönes Bild: Der Druide als einer, der „in Wissen eingetaucht“ war…..

Nachdem Irland einer der wenigen Bereiche der keltischen Welt war, die nicht von Rom besetzt wurden, und demnach bis zum 5. Jht. u.Z. auch nicht von der lateinischen Kultur beeinflusst war, findet man genau da die größte Verwandtschaft zur vedischen Kultur.

Der Harvard-Professor Calvert Watkins, einer der führenden Sprachenexperten, hat darauf hingewiesen, dass das Altirische innerhalb der indogermanischen Sprachfamilie eine außerordentlich archaische und konservative Tradition darstellt. Seine nominalen und verbalen Systeme sind weit näher an der indogermanischen Muttersprache als Griechisch oder Latein. Die Struktur der alten irischen Sprache kann eher mit dem vedischen Sanskrit oder dem Hethitischen des Alten Reiches verglichen werden.

Dies gilt nicht nur im Bereich der Linguistik, sondern auch in Rechts- und sozialen Bräuchen, in der Mythologie und in der traditionellen musikalischen Form. Viele überlieferten irischen und walisischen Mythen zeigen bemerkenswerte Ähnlichkeiten zu den Themen, Geschichten und sogar Namen in der Saga der indischen Veden. Man kann beinahe endlos Vergleiche anstellen.

„Danu“ wurde bei den alten Kelten als eine „Muttergöttin“ angesehen. Die irischen Götter und Göttinnen waren die Tuatha De Dannan (Kinder der Danu). Danu war das göttliche Wasser, das sich in dem großen heiligen Fluss Danuvius auf die Reise machte – heute Donau genannt. Viele europäische Flüsse tragen den Namen Danu-Rhone (ro-Dhanu, Große Danu) und es gibt mehrere Flüsse mit Namen Don. Flüsse und Quellen waren in der keltischen Welt heilig und Orte, wo man Votivgaben übergibt oder Beerdigungen durchführt. Die Themse, die durch London fließt, trägt immer noch ihren keltischen Namen, vom Tamesis, dem dunklen Fluss – übrigens gleichen Namens wie Tamesa, ein Nebenfluss des Ganges. In Sanskrit bedeutet Danu auch „Göttliches Wasser“ und „Feuchtigkeit“.

Auch die keltische Kosmologie ist eine Parallele zur vedischen Kosmologie. Alte keltische Astrologen verwendeten ein System auf der Basis von siebenundzwanzig Mondhäusern – im vedischen Sanskrit „Nakshatras“. König Ailill von Connacht, Irland, hatte wie der Hindu Soma einen kreisförmigen Palast mit siebenundzwanzig Fenstern, durch die er auf seine siebenundzwanzig „Sternfrauen“ schauen konnte.

Der berühmte keltische Coligny Kalender aus dem ersten Jht. v.u.Z. entdeckt 1897, zeigt große Verwandtschaft zu vedischen Kalenderberechnungen. In einer aktuellen Studie hierzu weist der Astronom und Keltenforscher Dr. Garret Olmsted nach, dass der im ersten vorchristlichen Jahrhundert hergestellte Kalender auf Berechnungen aus dem elften vorchristlichen Jahrhundert basiert!

Eine weitere faszinierende Parallele ist, dass sowohl die alten Iren als auch die Hindus den Planeten Merkur mit dem Namen „Budh“ bezeichnen. Der Stamm budh erscheint in allen keltischen Sprachen wie auch im Sanskrit für „Sieger“, „Gabe der Lehre“, „erreicht“, „erleuchtet“, „erhaben“ usw. Die Namen der berühmten keltischen Königin Boudicca (Britannien, 1. Jht. u.Z.) und von Jim Bowie (Texas, Alamo, 1796-1836) enthalten die gleiche Wurzel. Buddha ist das Partizip des gleichen Sanskrit Wortes – „der erleuchtet ist“.

Für Keltenforscher ist die Welt der Druiden viel aufschlussreicher und spannender als alle Erfindungen der sogenannten modernen „Neodruiden“. Da nützt es auch nichts, wenn sie ihre Aktivitäten mit großer Aufrichtigkeit betreiben.

Wenn wir alle in Harmonie leben wollen, verbunden miteinander und mit der Natur und dem Kosmos, dürfen wir unser keltisches Erbe nicht vergessen! Die keltischen Sprachen und die keltische Kultur stehen heute am Rande des Aussterbens. Das ist kein natürliches Phänomen, sondern Ergebnis von jahrhundertelangem politisch motiviertem Völkermord.

Wir suchen heute verzweifel nach einem „spirituellen Bewußtsein“ – wir müssen das nicht neu erfinden! Es ist sicher weit besser, uns an die alte Weisheit der Kelten zu erinnern und diese intakt zu halten. Dabei kann uns die „indische Verwandtschaft“ als gute und natürliche Verbündete zur Seite stehen.

Amairgen-Text
Amairgen-Text

Amairgen war der „erste Druide“, der nach Irland kam. Ellis sagt, in diesem Lied hat Amairgen sein eigenes Wesen mit einem philosophischen Ausblick subsummiert, wie er auch in der hinduistischen Bhagavad Gita vorkommt. Es ist auch ganz ähnlich zu dem älteren Sri Rudra Gesang aus dem Yajurveda.

Krishna-Text
Krishna-Text

Es gibt noch viele weiter Parallelen zwischen der keltischen und der vedischen Kultur. Im einzelnen nachzulesen hier:

Sanskriti: The Celtic-Vedic Connection

Mehr über das verlorene Wissen:

Das Buch
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Keltisches Heiligtum der Aynnacht

Die „Alte Burg“ bei Langenenslingen in Oberschwaben – um 500 v.u.Z.

Die Archäologen sagen, es war nie eine Burg. Sie stammt aus der Zeit 600 bis 500 vuZ. – also der „Hochzeit“ der keltischen Kultur. In der Ausführung ist sie aber richtig kräftig befestigt, mit Wall und Graben und einer sehr eindrucksvollen Sperrmauer – nein, sogar mit gestaffelten Sperrmauern zur hochgelegenen „Landseite“ hin. Stellt sich die Frage, warum ist das so?

Wie sich die Archäologen das vorstellen

Um eine Vorstellung von dem Gesamtformat zu bekommen, muß ich mal die schiere Größe bemessen. Die Gesamtanlage belegt eine Fläche von etwa 9 ha, wovon dann die Nutzfläche auf dem oberen Plateau „nur“ ca. 2 ha umfasst, das kleine seitliche Plateau an der Südseite weist nochmal 0,7 ha Nutzfläche auf. Zum Vergleich: Die Siedlungsfläche der Heuneburg, also auch nur das obere Plateau, umfasst etwa 3 ha.

Die mittelalterliche Festung von Salzburg ist mit 0,7 ha bebauter Fläche und insgesamt 3,2 ha einschließlich Bastionen fast schon bescheiden in den Ausmaßen, sie wurde aber fast 2000 Jahre später erbaut! Die längste Burg der Welt in Burghausen (1050 m) hat eine Gesamtfläche von rund 6 ha und wurde 1600 Jahre später erstmalig als Festung erwähnt.

Dies erst einmal zur Einordnung, was wir da vor uns haben – es ist gewaltig!

Die Archäologen haben immer schon mal auf der Alten Burg gegraben, zuletzt noch 2014 bis 2020. Hier der zugehörige Bericht:


https://www.archaeologie-an-der-oberen-donau.de/forschungsprojekte/dfg-langfristprojekt/hoehensiedlungen/alte-burg

Fazit ist, man weiß es trotzdem nicht, wofür dieses Bauwerk genutzt wurde, für Wagenrennen ganz bestimmt nicht.

Man muss auch eingestehen, dass das zweieinhalbtausend Jahre später, auch wenn’s nur zweitausend wären, auch eine Herausforderung darstellt, wenn die üblichen Merkmale einfach fehlen.

Seit ich mich in Oberschwaben bei den keltischen Hinterlassenschaften herumtreibe und da meine Untersuchungen gemacht habe, hat mich die Alte Burg mit ihrem Geheimnis am meisten beeindruckt. Entsprechend oft bin ich dann da auch vor Ort. Meine Untersuchungsmethode ist jedoch gänzlich anders als die der Archäologen.

Jetzt begebe ich mich auf das umstrittene Gebiet der Esoterik – deshalb zuerst noch ein paar Worte zu mir selbst. Ein 48er-Jahrgang, gelernter Elektromechaniker, studierter Energietechnik-Dipl.-Ing. (FH), Berufserfahrung als Geschäftsführer in der Automationstechnik und sogar der Gießerei – jetzt beschäftige ich mich mit Wasseraufbereitung und Umweltheilung. Ich erkläre das, um darzustellen, dass ich durchaus mit beiden Beinen im wirklichen Leben stehe und von da aus meine Erkenntnisse gewonnen habe.

Das geht doch bis in den Bereich hinein, wo sich Physik, Quantenphysik und Spiritualität treffen. Und ja, man muss sich halt schon ein wenig mit Mathematik, Dimensionen und der erweiterten, einheitlichen Quantenfeldtheorie beschäftigen, damit man ein Urteil fällen kann. Früher wäre ich als Ketzer schon lange verbrannt worden.

Hier versuche ich, dem geneigten Leser, das verständlich zu machen. In diesem Bereich der „paraphysikalischen Effekte“ spielt sich das ab, was ich als „Empfänger“ für mich spürbar machen kann. Es ist eine Frage der Wechselwirkungsquanten, die überall am Wirken sind.

Man kennt ja die Leute, die nach Wasseradern suchen oder gute oder schlechte „Energie“ am Schlafplatz feststellen können und mit Wünschelruten oder Pendeln verblüffende Ergebnisse erzielen. Das ist es, was ich auch kann – und in der letzten Zeit sogar etwas mehr. Wie das mit dem Bewusstsein zusammenhängt, erkläre ich in obigem Blog.

Und so kann ich nicht nur verborgene Dinge im Boden finden, ich kann sie auch noch zeitlich einordnen und das Umfeld dazu ermitteln. Auch gibt es die Möglichkeit, aus kristallinem Gestein Informationen zu gewinnen. Es gibt auch noch etwas mehr, aber damit will ich hier niemanden verschrecken. Einfach ausgedrückt: Ich habe auch Zugang zu Informationen aus der Anderswelt und so ist es auch nicht verwunderlich, dass sich Aynnacht bei mir gemeldet hat.

Und mit diesen Möglichkeiten habe ich jetzt schon ein paar Mal das Gelände durchforscht und die gerade jetzt zum Ende von 2024 mal in eine planmäßige Form gebracht.

Das ist jetzt mal eine erste, noch nicht ganz endgültige Planskizze, wie sich mir die Anlage zeigt. Deutlich ist die Ausprägung als „Heiligtum der Aynnacht“, das wohl von überregionaler Bedeutung war und deshalb entsprechend geschützt aufgebaut wurde. Auch scheint es je nach Festzyklus eine gemischte Nutzung als Handelsplatz gehabt zu haben. Die Nähe der Heuneburg und deren quasi „industriellem Umfeld“ macht das auch wahrscheinlich, denn da oben war sicher kein Platz dafür. Hier ist auch ein Vergleich mit Notre Dame in Paris angesagt: Notre Dame wurde etwa 1700 Jahre später gebaut und hat eine Grundfläche von 5625 qm, gut ein halber Hektar und ist 125 m lang und 45 m breit – würde perfekt auf die Alte Burg passen!

Keltisch – das „Andere“ Weltbild

Die „Götter“ der keltischen Mythologie sind weder gut noch böse, sondern sie sind! Sie sind auch keine „Götter“, wie die Christen oder auch die Polytheisten das verstehen. So stellen sie sich auch in der alten Mythologie nicht dar.

Und da diese mythischen Heldenfiguren jeweils die einzelnen Funktionen repräsentieren, die der verborgenen, absoluten Quelle des Seins zugeschrieben werden, wird man davon ausgehen müssen, dass auch diese große, höchste und absolute Instanz nicht als gut oder böse aufgefasst wurde. In Wirklichkeit ist sie nämlich beides zugleich, da die Idee des Bösen ohne die Idee des Guten nicht existieren kann und umgekehrt. Entsprechend ist auch das Leben nicht ohne den Tod möglich, den Tag gibt es nicht ohne die Nacht, die Nacht nicht ohne den Tag. Und das Große und Eine Göttliche ohne Namen, kann ohne seine inneren Polaritäten und insbesondere ohne seine Schöpfung, die es gleichzeitig auch selbst IST, nicht existieren.

Die innere Polarität des großen Einen beinhaltet eben auch und das ganz besonders das Göttlich-Weibliche, die mächtige Schöpferin, die für das Werden in der Materie zuständig ist, die uns hier auf der Alten Burg begegnet! Wir können sie sogar immer noch hier antreffen, es ist Aynnacht, die Repräsentantin des Landes, die hier mit diesem Heiligtum verbunden ist. Mit Sicherheit war also hier ein großer heiliger Hain angelegt, vielleicht auch nur auf der höher gelegenen Seite der oberen Plattform als „heiliger Bereich“ und die etwas niedriger gelegene profane Seite.

Der „allerheiligste“ Bereich befand sich jedoch separat auf dem Plateau auf halber Höhe der Anlage – da gibt es noch einiges zu erforschen.

Aynnacht ist ihr Name, wie er zur Zeit der alten Kelten gebräuchlich war. Und ihr könnt sie auf der Alten Burg besuchen. Natürlich ist sie nicht auf einen Ort beschränkt – sie ist allgegenwärtig und gleichzeitig ganz persönlich erfahrbar. Es ist auch nicht wirklich möglich, Sie in einer Statue oder in Bildern darzustellen – obwohl ich eins von ihr bekommen habe. Das ist ganz einfach Symbolik – das brauchen wir und es drückt etwas aus.

Aynnacht

Ihr Baum ist die Linde. Und deshalb stand auch eine Linde im Zentrum des Heiligtums. Die Linde symbolisiert die Präsenz der des göttlich Weiblichen. Ihre Zahl ist die 9 und die 9999. Ihre Farbe ist Blau – Königsblau.

Und so symbolisiert die ganze Alte Burg die kraftvolle Präsenz der mächtigen Schöpferin, dargestellt mit allen Attributen der Macht in Form einer beinahe unüberwindlichen Befestigungsanlage, ähnlich einem Fürstensitz, voll integriert in den Kulturbereich der Heuneburg. Standesgemäß für die Gattin des Fürsten, der mit ihr zusammen den Stamm und das Land in eine möglichst positive Zukunft führt. Zu der Zeit gab es zur Einführung eines „Fürsten“ stets eine „Heilige Hochzeit“ mit der Repräsentantin des Landes – hier ist das Aynnacht!

Ja, so stellt sich das derzeit für mich dar, in der Zukunft werde ich sicherlich noch einige weitere Untersuchungen durchführen.

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Das Buch zum Thema: Bewusst SEIN

320 Seiten –

Format 14,8 x 21 – Hochglanz Cover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über dnb.d-nb.de abrufbar.

Hrsg. Markus Schmidt, Autor: Markus Merlin

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