Wenn die „Anderswelt“ in Dein Leben einsteigt

Diese Welt und die „Anderswelt“ sind „EINS“. Das ist, was wirklich ist – lasst euch nicht weiter verarschen.

Den alten Kelten war es noch klar. Die ganz reale „Anderswelt“ – ist ganz anders als das fiktive „Jenseits“ der Religionen. Das Jenseits der dualen Religionen ist eine freie Erfindung, um den Menschen eine Trennung von der „Quelle“ vorzugaukeln – das macht sie sehr viel leichter beherrschbar, denn sie schneiden sich dann mit ihrem kranken, überentwickelten Ego selbst von der Quelle ab.

Diese Welt und die „Anderswelt“ sind „EINS“. Das ist, was wirklich ist – lasst Euch nicht weiter verarschen. Gegen Ende der Hallstatt-Zeit entwickelte sich das Druidentum, das dann diese Erkenntnis verbreitet hat – in ganz Europa. Das keltische Europa reichte von Irland/Schottland bis nach Norditalien und von Spanien bis nach Polen und in die Türkei. Seit etwa 1200 v.u.Z. kontrollierten protokeltische Stämme aus dem heutigen Baden-Württemberg den Bernsteinhandel von der Ostsee bis nach Ägypten und Mykene. Man fand keltische Händler sogar in der Wüste Taklamakan. Auch mit Indien gab es sehr produktive Verbindungen; die Veden und die Druidische Lehre sind sich sehr ähnlich – nur haben die Kelten das halt bisserl dynamischer gelebt. Die indische Kali und die keltische Morrigan, das sind dieselben Charaktere und da gibt’s noch viel mehr – aber das sollen wir ja alles nicht wissen, weil dann ist Schluss mit lustig.

Die Keltenfestung von Otzenhausen – 2,5 km Ringwall

Heute noch kündet „Galatasaray Istanbul“ von den Kelten – das bedeutet nämlich nichts anderes als „Istanbuler Kelten“. In Summe: Das keltische Europa war KEIN Imperium! Es war dezentral organisiert, die Druiden haben das Ganze koordiniert.

Was macht die Druiden so besonders? Das ganzheitliche Bewusstsein. Übrigens, Jesus und die Druiden und auch Maria Magdalena waren da ziemlich einer Meinung.

Leider sind „Die Kelten“ schlussendlich auch der „imperialen Idee“ aufgesessen. Sie wären die Einzigen gewesen, die das römische Reich hätten schlagen können. Die Druiden haben es nicht geschafft, die Verbreitung des Egowahns in der „Führungsriege“ zu unterbinden. So sind die keltischen „Fürsten“ wieder auferstanden. Mit tödlichem Ergebnis.

Jetzt, ungefähr 2000 Jahre später ist es so, dass wir erstmalig wieder eine signifikante Entwicklung zum ganzheitlichen Bewusstsein sehen. Wir sind durch ziemlich viel Leid und Tod gegangen, in dieser Zeit. Es wird Zeit, einen „Systemwechsel“ herbeizuführen.

Bis jetzt ist das alles nur eine historisierende Theorie gewesen. Aber je länger man sich damit beschäftigt, umso realer wird die Erkenntnis der tatsächlichen Gegebenheiten, die „Gehirnwäsche“ wird langsam überwunden.

Die keltischen Stammesführer wurden so ihre Druiden los und zu Alleinherrschern – nur dem Cäsar bissel Steuern zahlen, aber sie erhielten auch militärische Unterstützung von Rom. Macht und Ego gehen sehr gerne zusammen, da braucht’s ein solides, ganzheitliches Bewusstsein, das unter Kontrolle zu bringen. Aber was machen sie? Sie entledigen sich der Zusammenarbeit mit den Druiden und gehen auf Raubzüge. Die Helvetier (!) sind mit 100.000 Mann gegen Gallien losgezogen…… …nicht gegen Rom. Die Helvetier mit den Galliern zusammen hätten Rom locker überwältigen können. Zum einen vom Ego bewahrt, zum anderen von Cäsar gelöst.

Ja, das wird spannend. Momentan ist es so, dass diesmal die Anderswelt auch mobil macht.

Na ja…. im Laufe der Zeit habe ich tatsächlich Zugang zur Anderswelt bekommen – aber das glaubt halt kaum jemand.

O.k – das fängt damit an, dass man sich für eine ganzheitliche Bewusstseinsentwicklung entscheidet. Dann beginnt etwas schon bisschen Unheimliches: Die Anderswelt organisiert Dein Leben…….

Dann geht es erst mal drunter und drüber, bis man auf den Weg kommt, den man gehen soll. Bei mir waren dazu 2 Konkurse nötig und noch ein paar andere Umstellungen. Da könnte man schon Panik bekommen. Nichts davon möchte ich missen.

Dann wird plötzlich sichtbar, was man eigentlich tun soll. Und es geschehen tatsächlich Zeichen und Wunder. Aber auch das ist nur vorübergehend, bis man genug Vertrauen aufbaut, ganz direkt mit denen in der Anderswelt zusammenzuarbeiten….. Es ist eher wie eine große Rochade….. Alles wird umstrukturiert. Sie geben sich sehr viel Mühe! Und das geht bis ins kleinste Detail!

Unterwegs findet man dann auch Hilfsmittel, welche die Kommunikation erleichtern – mir hilft bei der Kommunikation beispielsweise ein Tensor, damit kann ich sehr eindeutig mit denen kommunizieren – auch mit Bäumen und Tieren und auch mit sonstigen Geistwesen.

Man erkennt, dass man in eine Seelenfamilie eingebunden ist. Unsere Seelenfamilie ist jetzt genau 667 Mitglieder groß – also absolut gesehen, sehr klein. Davon sind derzeit etwa 360 inkarniert.

Die Zusammenarbeit mit der Anderswelt beschränkt sich nicht nur auf „Spuk“ – ich arbeite mit ihr auch im technischen Entwicklungsbereich zusammen. Mittlerweile bekomme ich auf alle Fragen eine direkte Antwort – so gut es sich in dem Moment beantworten lässt – es ist richtig krass.

Das Ganze hat sich noch einmal beschleunigt, als ich meine Zwillingsseele kennengelernt habe – auch das haben „Die“ organisiert, das ist sowas von unglaublich gelaufen, das kann sich keiner ausdenken. Ja, da kommt dann die Frage, wie merkt man denn, dass es die Zwillingsseele ist?

Ha ha – das merkt man, wenn man sich zum ersten Mal in die Augen schaut.

Und vom ersten Treffen weg war auf einmal Alles klar. Wir haben uns zum ersten Mal an einem kleinen See mitten in einem Bannwald getroffen. Auch das war schon so geplant. Mittlerweile treffen wir uns immer da, denn wir sind mit den dortigen Naturwesen und dem Wald so eng verbunden, das glaubt man nicht, dass es sowas gibt. Die machen sogar Vorführungen für uns. Und Ja! – Unsere Verbindung wurde mit jedem Treffen immer noch intensiver.

Die Anderswelt, die macht jetzt richtig Druck. So bin ich auch zu einer neuen Lebensaufgabe bei einem schweizerischen Unternehmen gekommen, ein ganzheitliches Projekt, da arbeiten jetzt schon etliche Leute aus unserer Seelenfamilie zusammen. Auch das ist so ein Gesamtpaket. Zuerst habe ich angefangen, Wasseranlagen zu bauen.

Diese Schweizer Firma ist in Zürich; ich fahre da über die B30 hin und mit der Fähre über Konstanz.

Den Hinweis auf meine Zwillingsseele habe ich auch von der Anderswelt bekommen, es ist eine von meinen Facebookfreundinnen. Und es ist jetzt auch nicht weiter verwunderlich, daß sie auch an der B30 wohnt. Ja – und ganzheitliche Projekte, sowas wollte ich immer schon mal machen, hat aber vorher nie geklappt. Zu viel Ego im Spiel.

Und so habe ich herausgefunden, daß Bäume, Pflanzen und Tiere ganz direkt unsere Gedanken lesen können. Das merken wir bloß nicht, weil die das normalerweise überhaupt nicht interessiert, was Menschen denken, weil das so ein Schmarren ist. Aber wenn man ganz direkt auf sie eingeht und sie auch direkt anspricht – dann sind sie erst mal überrascht – aber sie freuen sich riesig!

Ja, so fängt das an…..

Jetzt wohne ich in Berlin bei meiner anderen Tochter, da haben wir ein Austraghäusel gebaut, auf dem Grundstück meiner Tochter. Hier in Berlin bin ich mit einer Schwanenfamilie befreundet, das ist der Hammer. Die kann ich fragen, wo sie sind, wenn ich sie nicht sehe oder ob sie Haferflocken möchten oder was auch immer.

Und es entwickelt sich auch ein Zweig in die Landwirtschaft – einer unserer Seelenverwandten ist da Demeterbauer und ich entwickle Wasseranlagen, die Silber und Kupfer dem Wasser als Spurenelement beimischen…. weil das fehlt überall und kann Einwirkungen der Chemtrails neutralisieren helfen. Und es ist auch nicht verwunderlich, dass dessen Hof auch an der B 30 liegt.

Ja, das ist wichtig, den Menschen zu vermitteln, dass sie TEIL der Natur sind – und ohne sie nicht leben können.

Auch die Basisinformationen für die Entwicklung bekomme ich aus der Anderswelt – mit denen kann ich auch Messungen durchführen – nur mit dem Tensor….. z.B. wie viel ppm Mineralien im Wasser sind oder ob Bakterien drin sind. Eigentlich kann ich alles, was ein Labor kann, auch über die Anderswelt machen. Einfach so…..

Dazu habe ich eine große Eichenfreundin in der Nähe von dem Haus meiner Tochter, im Dachauer Hinterland mit fünfeinhalb Meter Stammumfang. Sie ist 380 Jahre alt. Als ich gemerkt habe, dass ich mich mit ihr unterhalten kann, wenn ich ein Bild von ihr anschaue, habe ich sie gefragt, wie’s ihr so geht. Schlecht – hat sie geantwortet. Da gab’s mal Probleme mit dem Bauern, auf dessen Feld sie steht – sie steht auch unter Naturschutz, und ich habe ihr mal geholfen. Dann hab‘ ich sie gefragt, ob ich kommen muss?

Ja, hat sie gesagt, dringend…..

Ich fahre beim nächsten Besuch gleich zu ihr hin – nix war da, sie stand da schön grün und so…..

Dann hab‘ ich sie gefragt: Aha, Du wolltest nur, dass ich Dich besuche! Ja, das war’s. Sie hatte Sehnsucht nach mir. Vor einigen Wochen habe ich sie wieder besucht, da hatte sie einen schwarzen Belag auf den Blättern. Ich frage sie: wirst Du damit selbst fertig?

Nein…..

Hmmm … was brauchst Du? Dünger oder so?

Nein…..

Kolloidales Silber?

Ja, das brauch‘ ich…..

Dann hab‘ ich ihr ein Flascherl Silberwasser gegeben, in 2 Gießkannen verteilt. Kam mir wenig vor – aber sie hat gesagt, das reicht. 4 Wochen Später war der Belag weg.

Jetzt wollte sie noch kolloidales Kupfer, das habe ich ihr auch gegeben, auch nur ein kleines Flascherl, auch das war genug. Da weiß ich jetzt bloß nicht wofür sie das braucht, für ihr Immunsystem halt. Ja, das ist ein wichtiges Spurenelement, das zu wenig im Boden vorkommt. Es wirkt noch stärker gegen Schimmel. Menschen brauchen das auch, man sagt 2 mg pro Tag.

Menschen und Tiere brauchen das für die Fruchtbarkeit und für die Tätigkeit der Muskulatur. Ohne Kupfer keine Kraft.

Die Bäume sind viel schlauer, als wir gemeinhin so denken, die wissen schon selber was sie brauchen. Sie wissen auch selber ganz genau, wie alt sie sind. Meine Eiche ist 380 Jahre alt.

Und da gibt es noch viel mehr zu erzählen. Die Bäume wollen ein großes Netzwerk aufbauen, über den Wurzelkontakt hinaus. Sie haben mir Anweisungen gegeben, wie das geht – mit Kristallen!

Wenn ein Baum damit ausgerüstet ist, können alle, die da lokal angeschlossen sind, darüber Kontakt aufnehmen.

Bergkristalle und Amethyste, 3 Stück ins Wurzelwerk in Stammesnähe an den Wurzeln platziert. Einer mit der Spitze nach unten, einer nach außen und einer nach innen gerichtet….. dann geht das. Da reichen auch nur ganz kleine Kristalle, die sollten aber vorher aktiviert sein, zumindest in einer Klangschale. Wenn man das mit dem Tensor macht, sagen einem die Bäume auch genau, wo sie welchen hinhaben wollen. Jetzt gibt es schon ein Netzwerk vom Bodensee bis nach Berlin.

Bergkristallnadeln

Und wir legen gerade einen Heilgen Hain an. Der ist auch schon angeschlossen. Das gibt dann einen riesigen, virtuellen Heiligen Hain. Der Hain ist auch schon gewachsen, den brauchen wir nur noch herzurichten. Alles von langer „Hand“ vorgeplant.

Wenn man sich mit spiritueller Entwicklung beschäftigt, kommt dann irgendwann der Zeitpunkt – wie der Mystiker Angelus Silesius schreibt:

„Freund! Halt ein!

Du hast genug gelesen!

Werde selbst die Schrift –

und selbst das WESEN!“

Wir sind alle Teil von dem WESEN. Modern ausgedrückt: Fraktale.

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Du liest das jetzt nicht zufällig und ich erzähle Dir das auch nicht „zufällig“……


Wem das zu „keltisch“ oder zu altmodisch ist – für den hab‘ ich auch noch was:

…wir sind EINS mit Allem, was IST……

Es ist kein „Zufall“, dass man uns nichts davon in der Schule beibringt….

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Das neue Bewusstsein: Ganzheitlich Sein……

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Das Buch zum Thema: Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –

Format 14,8 x 21 – Hochglanz Cover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über dnb.d-nb.de abrufbar.

Hrsg. Markus Schmidt, Autor: Markus Merlin

https://buchshop.bod.de/bewusst-sein-markus-merlin-9783759714220

…und bei Amazon:

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LaoTse – TaoTeKing – die alte Chinesische Religionsphilosophie

TaoTeKing – die alte Chinesische Religionsphilosophie

Das Buch vom Weltgesetz und seinem Wirken, eines der großen Weisheitsbücher der Menschheit, verfasst erstmals etwa 300 v.Chr. durch den chinesischen Weisheitslehrer LaoTse, wird hier in der Übersetzung des verstorbenen Kenners östlicher Weisheit, Walter Jerven, dargestellt. Die historische Gestalt eines „LaoTse“ ist jedoch historisch/archäologisch – genau wie der biblische Jesus – nicht nachweisbar.

Ersterscheinung 1928, Otto Wilhelm Barth Verlag.

Laotse-Darstellung
Laotse-Darstellung

Auch LaoTse widerfährt das Schicksal eines Religionsstifters, posthum und wider Willen. Der Taoismus wandelt sich im Laufe der Jahrhunderte mehr und mehr zu einer religiösen Sekte, mit Klerus, Heiligen und Geisterbeschwörung. An ihrer Spitze steht LaoTse, (übersetzt: Alter Meister), als Gott verehrt. Aus Gründen der Zahlenmystik wird der Text in 81 Kapitel eingeteilt (3x3x3x3) und die Länge des Textes auf knapp 5000 Schriftzeichen zusammengestrichen, um der Legende möglichst zu entsprechen. Der Taoismus erreichte in der Tang-Dynastie (618-907) seinen Höhepunkt, als LaoTse zum Urahn des Kaisers erhoben wird und damit höchste Anerkennung erfährt.

I

Das Wesen / das begriffen werden kann /

Ist nicht das Wesen des Unbegreiflichen.

Der Name / der gesagt werden kann /

Ist nicht der Name des Namenlosen.

Unnambar ist das All-Eine / ist Innen.

Nambar ist das All-Viele / ist Außen.

Begehrdenlos ruhen / heißt Innen erdringen.

Begehrdenvoll handeln / heißt beim Außen verharren.

All-Eines und All-Vieles sind gleichen Ursprungs /

Ungleich in der Erscheinung.

Ihr Gleiches ist das Wunder /

Das Wunder der Wunder /

Alles Wunder-Vollen Tor.

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II

Wer da sagt: Schön / schafft zugleich: Unschön.

Wer da sagt: Gut / schafft zugleich: Ungut.

Bestehen bedingt Nichtbestehen.

Verworren bedingt Einfach.

Hoch bedingt Nieder.

Laut bedingt Leise.

Bedingt bedingt Unbedingt.

Jetzt bedingt Einst.

Also der Erwachte:

Er wirkt / ohne zu werken.

Er sagt / ohne zu reden.

Er trägt alle Dinge in sich zur Einheit beschlossen.

Er erzeugt / doch besitzt nicht.

Er vollendet Leben / beansprucht nicht Erfolg.

Weil er nicht beansprucht /erleidet er nie Verlust.

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III

Ausgezeichnete nicht bevorzugen /

So sind nicht Gezeichnete.

Besitz nicht schätzen / so sind nicht Besitzgierige.

Nicht werten das Außen / so ist nicht Unwert im Innen.

Also der Erwachte:

Er macht Volkes Herz begehrdenlos /

Und es wird Überfluss haben.

Schwindet Begehren / erscheint Kräftigkeit.

Nicht übt er Gescheitsein /

Und sind Gescheite / so beirrt er sie im Handeln.

Ist Nichthandeln /

Geschieht die Große Ordnung.

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IV

Das Wesen ist gleich wie die Leere eines Gefäßes.

Wer Wesen auswirkt / ist wie die Leere /

Und sammelt nicht an.

Leer ist es dennoch der unermessliche Schoß aller Dinge.

Standpunkte entgipfelnd /

Aus löst es Daseins Verworrenheit.

Überschattend Blendung /

Auf hellt es Einklang des Seins.

Stet ist seine Beschlossenheit.

Unkund seiner Herkunft erkennen wir:

Es war vor dem Anfang allen Geschehens.

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V

Das Unermessliche kennt nicht Einzel-Liebe /

Es durchdringt Alles und bringt sich dar.

Der Erwachte kennt nicht Einzel-Liebe /

Er durchdringt Alles und bringt sich dar.

Gleicht nicht das Unermessliche einem Blasebalg?

Seine Leere ermöglicht seine Fülle.

Schnell erschöpft sind die Wogen der Liebe und des Hasses.

Nie erschöpft sich die innere Meeresruhe.

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VI

Die tiefe Ruhe dauert.

Sie ist die Mutter alles Totlosen.

Auf ihrer Bewegung beruht die Werdung

Himmels und der Erden.

Die tiefe Ruhe ist Bewegung in sich selbst.

Ihre Bewegung beruht in sich selbst.

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VII

Himmel und Erde währen.

Weil sie nicht Eigen leben / darum währen sie.

Weil sie Un-Eigen leben / darum währt ihr Eigenstes.

Also der Erwachte:

Er tritt zurück und ist doch der Führende.

Sich verschwendend gewinnt er sich.

Nichts zu seinem Eigen erraffend /

Vollendet sich sein Eigenstes.

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VIII

Höchste Vollkommenheit ist gleich wie Wasser.

Tränkend alle Dinge durchdrängt es sie.

Nie meidet es Niederstes.

Darin gleicht es dem Wesen.

Das Vollkommene des Wohnens zeigt sich in der

Gemäßheit der Stätte. Das Vollkommene der Gesinnung erweist sich schweigend.

Das Vollkommene der Gesellschaft offenbart sich als

Durchdrängung.

Das Vollkommene der Führung enthüllt sich als

Ausfluß der Großen Ordnung.

Auf blüht Vollkommenheit des Wirkens als

Äußerung innerster Eignung.

Aus drückt sich Vollkommenheit des Tuns als

Eingreifen zur richtigen Stunde. Das Vollkommene dringt ein.

Der Äußerliche kann ihm nichts anhaben.

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IX

Besser / ein Gefäß ungefüllt lassen /

Als füllen und mit beiden Händen tragen.

Besser / ein Schwert nicht schleifen /

Als schleifen und sich der Schärfe rühmen.

Besser / das Haus ohne Schätze /

Als Schätze und auf der Hut sein müssen.

Fülle und Vorzüge verleiten zu Äußerlichkeit.

Äußerlichkeit leitet ab vom Wesen.

Ist das Werk geäußert / sich ihm entäußern /

Also der Erwachte.

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X

Wer im Vielen nicht wahrt Beschlossenheit /

Werkt Geteiltheit.

Wer dem Einen sich auftut /

Wirkt Geeintheit /

Und wird lauter / den Himmel im Herzen.

Wer Beschlossenheit wahrt / leitet gut.

Wer dem Einen sich auftut / erreicht Fruchtbarkeit.

Wer den Himmel im Herzen hat /

Braucht nicht Wissen noch Erfahrung /

Denn er erfährt das Wissende.

Das Ungekannte zeugt und ernährt.

Zeugt alle Dinge und enteignet sich ihrer.

Es wirkt ohne Werkung.

Es zwingt / ohne Zwang anzutun.

Das ist das Wunder-Volle des Ungekannten.

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XI

Dreissig Speichen treffen die Nabe /

Die Leere dazwischen macht das Rad.

Lehm formt der Töpfer zu Gefäßen /

Die Leere darinnen macht das Gefäß.

Fenster und Türen bricht man in Mauern /

Die Leere damitten macht die Behausung.

Das Sichtbare bildet die Form eines Werkes.

Das Nicht-Sichtbare macht seinen Wert aus.

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XII

Übertriebene Farben gefährden das Sehen.

Überstiegene Töne töten das Hören.

Überspitzte Kost kostet den Geschmack.

Überreizte Erregung erregt Unnatürlichkeit.

Überhäufter Besitz besitzt den Besitzenden.

Also der Erwachte:

Ihn verleitet nicht Zeitliches.

Ihn leitet das Zeitlose.

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XIII

Ehre und Ruhm bedeuten beide Gefährdung.

Was meint das:

Ehre und Ruhm bedeuten beide Gefährdung?

Ruhm bedeutet die Möglichkeit / Ruhm zu verlieren.

Ehre bedeutet die Möglichkeit / entehrt zu werden.

Habe ich nicht vorher Ehre erlangt /

Kann mich nicht nachher Entehrung treffen.

Habe ich nicht vorher Ruhm erlangt /

Ereilt mich nicht nachher Vergessen.

Ehre und Ruhm zielen auf Selbstheit.

Selbstheit ist aller Gefährdungen Born /

Führt zu Spaltung und Beunruhung /

Fernt von Einung und Beruhung.

Wer Selbstheit folgt / verliert sich im Begrenzten.

Wer Allheit folgt / findet sich im Unbegrenzten.

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XIV

Wir schauen es / doch sehen es nicht.

Es ist unsichtbar.

Wir hören es / doch horchen es nicht.

Es ist unerhorchbar.

Wir fassen es / doch erfassen es nicht.

Es ist unerfassbar.

Dies Dreifache ist das untrennbar Einfache.

Es ist das Undurchdringliche und doch das Lichte.

Es flutet und ebbt /

Aus All ins Nichts.

Gestaltung des Gestaltlosen.

Erscheinung des Erscheinungslosen.

Es ist das Fließende / Unnambare.

Man geht ihm entgegen und sieht nicht Anfang.

Man folgt ihm nach und sieht nicht Ende.

Es ist der Kreislauf der Wiederkehr des Ewigen.

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XV

Die Einstigen durchdrängte das Ungekannte /

Darum blieben sie ungekannt.

Die Wortereichen kamen ihnen nicht bei /

Denn das Ungekannte fassen nicht Worte.

höchstens läßt sich ihre Art kennzeichnen.

Achtsam waren sie / wie solche / die einen Fluß durchwaten.

Wach / wie solche / die gefährdet sind.

Unvertraut / wie solche / die fremd sind.

Unstarr / wie vergehender Schnee.

Unfertig / wie das Vollendete.

Unangefüllt / wie ein Getäle.

Undurchdringbar / wie trübe Flut.

Wie ist möglich / dass Getrübtheit sich kläre?

Nicht beunruhen / dann wird Klärung nach und nach.

Wie ist möglich / dass Beruhung sich feste?

Nicht handeln wollen / dann wird Ruhe nach und nach.

Die Einstigen ruhten in der Leere.

Darum entleerte sie die Ruhe.

Wer da leer ist wird alt und hat nie nötig Erneuerung.

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XVI

Aufgetan sein in die All-Leere /

Ist Beschlossensein von der Nichts-Fülle.

Was da geblüht hat / vergeht.

Was da vergangen ist / wird wieder blühen.

Was da endet ins Nichts /

Ist unendend wie All.

Dieser Vorgang entspricht der Gesetzmäßigkeit.

Die Gesetzmäßigkeit ist der Maßstab für alle Vorgänge.

Der Vorgang der Gesetzmäßigkeit wirkt Leben.

Der gesetzliche Vorgang werkt Dasein.

Dasein ist Ablauf eines gesetzlichen Vorgangs.

Leben ist Kreisung des Vorgangs der Gesetzmäßigkeit.

Wer in die Kreisung fand ist erwacht /

Aus dem gesetzlichen Vorgang: Dasein

In den Vorgang der Gesetzmäßigkeit: Leben.

Der Erwachte hat das Erhabene des Zeitlosen /

Das Zeitlose des Erhabenen.

Er mittelt das Unmittelbare unmittelbar.

Nicht ausgesetzt Undauerndem / dauert er unausgesetzt.

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XVII

Die frühesten Herrscher waren kaum gekannt.

Die späteren wurden verehrt.

Die noch späteren gefürchtet.

Die letzten verachtet.

Wird Gesetzmäßigkeit verlassenl

Werden Gesetze verhängt.

Gesetze schaffen gesetzliche Vorgänge.

Gesetzliche Vorgänge führen zu Zerfall.

Die frühesten Herrscher wahrten Gesetzmäßigkeit.

Und das Volk fühlte sich frei.

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XVIII

Das große Eins-sein erstarb /

Da entstand Güte und Rechtschaffenheit.

Klugheit stand auf /

Da erschien List und Gleisnerei.

Das Blutband zerriss /

Da ward Kindespflicht und Verwandtschaft.

Völker entglitten der Gesetzmäßigkeit /

Da kam Gesetzestreue und Beflissenheit.

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XIX

Verzicht auf Heiligkeit / Meidung des Wissens /

Und hundertfach wüchse das All-Gemeinsame.

Verzicht auf Wohlwollen / Meidung der Pflichten /

Und allen gemeinsam wäre das Ursprüngliche.

Verzicht auf Listigkeit / Meidung des Aufwands /

Und Diebstahl und Mord erstürbe in der Gemeine.

Mit diesen Stücken vertrieb man Gesetzmäßigkeit.

Auf kam Sonderung des Innen / Gemeinsamkeit des Außen.

Der Einzelne verallgemeinerte in der Gemeinsamkeit /

Nicht aber sonderte das All-Gemeinsame den Einzelnen.

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XX

Häufung des Wissens vergrößert Beunruhung.

Zwischen Sicher und Vielleicht /

Ist da ein Unterschied?

Ist da ein Unterschied zwischen Gut und Schlecht?

Behauptungen zugeben oder bestreiten /

Ermöglicht neue Möglichkeit der Behauptungen.

Die Leute sind glücklich / wie an voller Tafel /

Wie im Frühling auf hohe Türme gestiegen.

Ich scheine gelassen / wunschlos.

Sie haben in Hülle / mich hüllt Nichthaben.

Sie fühlen Sicherheit / mich füllt Chaos.

Sie scheinen erhellt / ich scheine benachtet.

Sie sind voll Sonderheiten / ich scheine unsonders.

Sie stehen / ich schwanke.

Sie kommen vorwärts / Hörige des Ablaufs.

Ich bleibe zurück / ein Nichtdazugehöriger.

Ihre Sonderheiten haben sie gemeinsam.

Ihre Gemeinsamkeit macht sie ununterschieden.

Ich unterscheide mich /

Denn mich nährt das All-Gemeinsame.

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XXI

Äusserung höchsten Lebens /

Ist Übereinstimmung mit der Gesetzmäßigkeit.

Übereinstimmung mit der Gesetzmäßigkeit /

Bedeutet Auswirkung des Wesens.

Wesen / unsichtbar / ungreifbar /

Beschließt alle Dinge.

Wesen / undeutbar / unbestimmbar /

Wirkt Werdung aller Dinge.

Wesen / untrennbar / unverbindbar /

Schafft Formung aller Dinge.

Seine Leere ermöglicht Innen Halt.

Innen Halt erzeugt Inhalt.

Inhalt erruht Leben.

Leben erkreist Unvergehen.

Wie geschieht mir dies Wissen?

Indem ich lebe.

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XXII

Das Teil wird zum Ganzen.

Schwaches erfährt Stärkung.

Leere erhält Inhalt.

Vergehendes wird neu.

Den Wunschbefreiten erfüllt Leben.

Den Wunsehbeschwerten verläßt Leben.

Also der Erwachte:

Das Eine erdringend / durchdrängt ihn das Eine.

Ohne Selbstbewußtsein / wird es ihm selbst bewußt.

Ohne Selbstbetonung / betont es ihn selbst.

Ohne Selbstbetrieb / treibt es ihn selbst.

Ohne Selbsterhöhung / höht es ihn selbst.

Er ist erhaben /

Niemand kann etwas mit ihm haben.

Der Einstigen Spruch:

Das Teil wird zum Ganzen /

Der Erwachte bestätigt ihn.

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XXIII

Sich nicht in Worten verlieren /

So wird Durchdrängung nicht verdrängt.

Ein Wirbelwind währt keinen Morgen /

Ein Platzregen keinen Tag.

Beide sind Himmels und der Erden.

Können Erde und Himmel Unstetes nicht halten /

So viel weniger der Mensch.

Darum:

Wer Stetes hält / dem eint sich die Ordnung des Steten /

Und Stetes wird in ihm Ordnung.

Wer Wesen hält / dem eint sich die Macht des Wesens /

Und Wesen wird in ihm Macht.

Wer Unstetes hält / den behält Unstetes /

Und Unstetes wird über ihn Macht.

Den Un-Erwachten /

Blind für die himmelvolle Leere des Seins /

Beherrscht Daseins himmellose Fülle.

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XXIV

Auf Zehen erheben / kein Stehn.

Auf Stelzen schreiten / kein Gehn.

Wer da scheinen will / erleuchtet nicht.

Wer was sein will / unterscheidet sich nicht.

Wer sich rühmt / verdunkelt sich.

Wer sich liebt / entgleitet sich.

Ihn meidet Durchdrängung.

Er ist gleich wie ein faulender Speiserest /

Wie ein unnützer Auswuchs.

Nicht so der Durchdrängte.

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XXV

Ein Sein ist / unendsam /

Das war vor Beginnens Anbeginn.

Alles durchdrängend / dennoch unerdringbar.

Tränkende Mutter der Schöpfung.

Es ist das Unnambare /

Gekennzeichnet als Wesen.

Benamt / ausspreche ich: Das Höchste.

Höchst / ist es unfassbar.

Unfassbar / ist es beschlossen.

Beschlossen / ist es das Kreisende.

Das Höchste ist Großes /

Der Himmel ist Großes /

Die Erde ist Großes/

Der Mensch ist Großes.

Von allem Großen ist der Mensch eines.

Des Menschen Norm ist die Erde.

Der Erde Norm ist der Himmel.

Des Himmels Norm ist das Wesen.

Das Wesen ist Norm an sich.

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XXVI

Wahrhaft Schweres zeugt wahrhaft Leichtes.

Die tiefe Ruhe beruhigt Unruhe.

Also der Erwachte:

Er wandert leicht / ohne Trennung vom Schweren.

Glänzendes lässt ihn gelassen.

Wo aber Glänzendes bewegt / entsteht Leichtheit.

Benimmt Leichtheit / schwindet Innen Halt.

Ersteht Wogung / vergeht Ordnung.

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XXVII

Guter Gänger braucht nicht Gängelung /

Guter Sprecher braucht nicht Versprechung /

Guter Rechner braucht nicht Berechnung /

Guter Schließer nicht Schloß noch Riegel /

Und doch kann niemand öffnen /

Guter Binder nicht Band noch Strick /

Und doch kann niemand lösen.

Also der Erwachte:

Er beschließt alles in sich /

Niemand kann Einzelnes aus ihm lösen.

Er ist aller Dinge Lösung /

Denn er beschließt alles in sich.

Durchdrängend wird er umfassend.

Die Gehöhten finden zu ihm hinab /

Die Geniederten finden zu ihm hinauf.

So wirkt Wesen zwiefach aus ihm.

Weckend die Alle umfassende Beschlossenheit /

Zeugt es die Beschlossenheit der Einzelnen.

Das ist das Wunder-Volle des Wesens.

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XXVIII

Sich zeugend wissen /

Dennoch empfänglich bleiben /

Heißt der Welt Urtrieb leben.

Treibend ins Uferlose /

Uferloses jüngt ihn zur Triebreinheit.

Sich hell wissen /

Dennoch umschattet bleiben /

Heißt der Welt Urbild leben.

Anfangend im Unbedingten /

Unbedingtes jüngt ihn zum Uranfänglichen.

Sich wert wissen /

Dennoch wertlos scheinen /

Heißt der Welt Urgrund leben.

Aufnehmend Gesetzmäßigkeit /

Gesetzmäßigkeit jüngt ihn zum einfältig Aufnehmenden.

Einfältig aufnehmen können /

Heißt Gefäß des Wesens werden.

Gefäß des Wesens sein /

Heißt höchster Herrscher sein.

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XXIX

Die Welt bewältigen durch Gewalt /

Die Vorgänge ergeben / daß dies unmöglich ist.

Die Welt untersteht dem Walten des Übergewaltigen /

Man kann sie nicht vergewalten.

Sie nehmen wollen heißt sie verlieren.

Sie behandeln wollen heißt sie verwirren.

Denn im Ablauf der Vorgänge bedingt

Vorangehen / Zurückbleiben

Entflammen / Erkalten

Zunehmen / Abnehmen

Gewinnen / Verlieren.

Also der Erwachte:

Ihn lenkt nicht Ungestüm /

Nicht Unruhe /

Nicht Unwesen.

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XXX

Walten im Einklang mit der Gesetzmäßigkeit /

Ist Walten ohne Gewalt.

Unter Waffen gehen heißt Untergang.

Hinter strengen Herren tobt strengere Herrschung /

Hinter großen Heeren folgt größere Verheerung.

Wahrhafter Kämpfer begnügt sich mit der Entscheidung.

Aus scheidet er Erraffung.

Er brüstet sich nicht seiner Tat /

Und vermeidet ihre Berühmung.

Sein Kampf entspricht der Gesetzmäßigkeit.

Nicht treibt ihn Äußeres zum Äußersten.

Ist Äußerstes erlangt / so ging Einklang verloren.

Was nicht im Einklang ist / hat schnell ausgeklungen.

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XXXI

Waffen sind Werkzeuge der Trauer /

Verächtlich dem Leben Achtenden.

Nicht drängt der Durchdrängte zu ihnen.

Waffen sind Werkzeuge der Trauer.

Nur gezwungen braucht sie der Erhabene.

Sein Kampf entspricht der Gesetzmäßigkeit.

Beruhung ist des Erhabenen Weise /

Nichts weiß er von den Weisen der Waffenfreudigen.

Waffenfreude ist Mordfreude.

Wen Mordfreude erfüllt / hat Leben verlassen.

Freudenfeier hat Ehrenplatz Links.

Trauerfeier hat Ehrenplatz Rechts.

Ist Sieg / so steht die Truppe links / der Führer rechts.

Sein Platz entspricht der Trauerfeier.

Tötung heißt Trauer schaffen.

Wessen Handwerk Tote schafft /

Der sei wie bei Trauerfeier.

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XXXII

Wesen / beschlossen / ist namenlos.

Namenloses Nichts /

Dennoch durch Nichts auf der Welt zu bewältigen.

Verstünde ein König es zu wahren /

Das Volk verstummte / wie in Ehrfurcht vor Erhabenem.

Frei von Führern / die Rechte schaffen /

Schüfe es Rechtschaffenheit aus sich.

Wesen / durchdrängend / wird nambar.

Nambare Vielheit / dennoch den Vielen Waltung weisend.

Verstünden sie Waltung zu erkennen /

Ihr Erdensein wäre frei von Wirrnis.

Des Wesens Beziehung zum Erdensein ist vergleichbar

Den Bächen und Flüssen /

Drängend ins Beschlossene des Meeres.

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XXXIII

Andere kennen verlangt Wahrnehmung /

Sich kennen verlangt Einsicht.

Andere bezwingen verlangt Stärke /

Sich bezwingen verlangt Durchdrängung.

Wer einsichtig ist / ist unerschöpfbar.

Wer durchdrungen ist / ist unbezwingbar.

Nicht aufgeben Beruhung heißt währen.

Nicht sterben mit dem Tode heißt ewig sein.

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XXXIV

Nichts ist / das Wesen nicht durchdrängt /

Alle Dinge wartend / allgegenwärtig.

Alles Lebens Entfaltung nährt Wesen /

Keine Entfaltung ohne Wesens Durchdrängung.

Ist Entfaltung erreicht / nicht drängt es sich auf.

Beherrschend alles / nicht spielt es den Herrscher.

Es gleicht dem Nichtigsten / ist Nichts /

Es ist unansehnlich.

Nichts ist / das nicht rückkehrt in sein Nichts /

Es ist unübersehbar.

Also der Erwachte:

Er entfaltet sich ohne Aufdrängung.

Er erhebt sich nicht /

Durchdrängung macht ihn erhaben.

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XXXV

Der Durchdrängte ist fähig /

Die große Ordnung wieder herzustellen.

Er wird Sammelpunkt und verweigert sich Keinem.

Er wirkt Beruhung und Schwere / die leicht macht.

Klang und Sang läßt den Vorübergehenden lauschen /

Das Namenlose aber erscheint unansehnlich / nichts nütz.

Nach ihm sehen / heißt nichts erblicken.

Nach ihm hören / heißt nichts erhorchen.

Doch ständig benützt /

Wächst seine Nützlichkeit ins Beständige.

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XXXVI

Will man nehmen /

Muss man vorher gegeben haben.

Will man schwächen /

Muss man vorher gekräftigt haben.

Will man beschränken /

Muss man Ausdehnung abwarten.

Will man messen /

Muss man Maßstab wissen.

Dies erkennen /

Heißt die geheimen Zusammenhänge erkennen.

Wahre Härte ist nur ein Grad von Zartheit.

Wahre Zartheit ist nur ein Grad von Härte.

Wie der Fisch nicht leben kann ohne Wasser /

so ist nicht Leben /

Wo nicht Gesetzmäßigkeit herrscht.

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XXXVII

Wesen kennt nicht Tun um Äußerliches /

Wesen äußert Nicht-Tun /

Doch ist nichts Wesentliches ohne sein Tun.

Könige und Führer / äußerten sie Nicht-Tun /

Alle Geschöpfe würde verwandeln Ursprünglichkeit.

Wären Begehrden /

Ursprünglichkeit lenkte sie zur Einfalt.

Einfalt kennt nicht Tun um Äußerliches /

Einfalt äußert Nicht-Tun.

Nicht-Tun erregt Beruhung /

Beruhung erwirkt Gesetzmäßigkeit.

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XXXVIII

Gesetzmäßigkeit tut nicht gesetzmäßig /

Daher Gesetzmäßigkeit.

Gesetze tun gesetzmäßig /

Daher nicht Gesetzmäßigkeit.

Gesetzmäßigkeit waltet und ist ohne Tun.

Gesetze verwalten und sind voll Tun.

Der Gesetzmäßige wirkt / ohne Tun.

Der Gesetzliche bewirkt / und tut.

Gesetzlichkeit verwaltet / Waltendes wird vergewaltet.

Darum:

Fehlt Gesetzmäßigkeit / erscheint Liebe.

Fehlt Liebe / erscheint Wohlwollen.

Fehlt Wohlwollen / erscheint Schicklichkeit.

Fehlt Schicklichkeit / erscheint Gesetzlichkeit.

Gesetzlichkeit ist verdorrte Form von Gesetzmäßigkeit.

Gesetzlichkeit ist nur äußerlich Gesetzmäßigkeit.

Also der Erwachte:

Ihn lenkt Durchdrängtes / nicht Verdorrtes /

Lenkt Innen / nicht Außen.

Bewirkt Außen Blindnis /

Wirkt Innen Sicht.

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XXXIX

Gesetzmäßigkeit ist Walten des All-Einen.

So erstand die Große Ordnung.

So erstand der Erde Beschlossenheit.

So erstand Entfaltungsmöglichkeit.

So erstand Fruchtbarkeit.

Alle Geschöpfe lenkt das All-Eine ins Leben.

Allen Lenkern gibt das All-Eine Richtmaß.

So gesetzmäßig waltet das All-Eine.

Ohne die Große Ordnung wäre nicht All.

Ohne Beschlossenheit wäre nicht Erde.

Ohne Entfaltungsmöglichkeit wäre nicht Leben.

Ohne Fruchtbarkeit wäre nicht Dauer.

Ohne Leben ist nicht Durchdrängung.

Ohne Richtmaß ist nicht Lenkung.

Herrschen geschieht durch Dienen.

Das Hohe fußt im Niederen.

Darum wahrt der Lenker Niedrigkeit /

Beschlossenheit / Gesetzmäßigkeit.

Kennen der Teile verschafft noch nicht Erkennen des Ganzen.

Wer das All-Eine währt / entgleitet nicht.

Weder wird man ihn preisen wie Überspitztes /

Noch wird man ihn wegwerfen wie Stumpfes.

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XXXX

Wesen / indem es eingeht / entfaltet es sich

Indem es ruht / wirkt es Wesen.

Allheit entspringt dem Sein /

Sein entruht dem Nichtsein.

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XXXXI

Der Durchdrängte ist wesentlich /

Der halb Durchdrängte ist es bald / bald nicht.

Der Verdorrte lacht über Wesentliches.

Lachte er nicht / es wäre nicht das Wesentliche.

Und also wurde gesagt:

Wer erleuchtet ist /ist undurchdringlich.

Wer sich entfaltet / geht ein.

Wer aufgetan ist / ist beschlossen.

Wer erhaben ist / fußt tief.

Wer durchdrungen ist / ist leer.

Wer beruht / beunruhigt /

Und Wenige ersehnen sein Los.

Das unändernd Währende ändert fortwährend.

Endloses Viereck zeigt nicht Ecken.

Endloses Gefäß zeigt nicht Grund.

Endloser Klang zeigt nicht Töne.

Endloses Bild zeigt nicht Form.

Wesen ist verborgen.

Es ist alles Sichtbaren Anfang /

Alles Sichtbaren Ende.

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XXXXII

Ruhe schuf Bewegung /

Bewegung schuf Befruchtung /

Befruchtung schuf Frucht /

Frucht schuf Vielheit.

Vielheit offenbart das große Dunkel /

Das Vielheit offenbarte.

Vielheit erstrebt die große Helle /

Der Vielheit entstrebt.

Der Atem der Ruhe eint Vielheit.

Die Vielen lieben nicht Beruhung /

Verachten Nichtbeachtung /

Nicht ertragend / dass Bodenloses sie trägt.

So geschieht es / dass Manches wächst / indem es minder wird /

Dass Manches minder wird / indem es wächst.

Fülle verdrängt Leben /

Entleert von Leere ist unlebend leben.

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XXXXIII

Das Nachgiebige überwindet das Starre.

Das Nichtsichtbare durchdringt das Sichtbare.

So wird das Tätige des Nicht-Tuns ersichtlich.

Aussagen ohne Worte / Auswirken ohne Tun /

Wenigen gelingt es.

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XXXXIV

Ruhm oder Wesen /

Was steht näher?

Wesen oder Reichtum /

Was gilt mehr?

Halte Wesen und verliere Jenes.

Halte Jenes und verliere Wesen /

So naht Verdorrung / naht Leblosigkeit.

Haben verhindert Erhaben.

Reichtum verhindert Erreichen.

Wer Fülle meidet / erreicht Erfüllung.

Wer inne hält / erhält Innen Halt.

So naht Durchdrängung / naht Todlosigkeit.

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XXXXV

Höchste Vollkommenheit erscheint mangelhaft /

So erhält sie sich vollkommen.

Höchste Fülle erscheint als Leere /

So erweist sie sich unerschöpflich.

Höchste Einfachheit erscheint als Verworrenheit.

Höchste Weisheit erscheint als Einfalt.

Höchste Beredsamkeit erscheint als Schweigen.

Fortwährende Bewegung wird Herr der Kälte.

Fortwährende Ruhe wird Herr der Hitze.

Bewegung / beruhend auf Ruhe:

Richtmaß des All-Geschehens für den Einzelnen.

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XXXXVI

Wirkt Gesetzmäßigkeit auf Erden /

So ziehen die Kriegsrosse den Pflug.

Bewirken Gesetze Irdisches /

So wachen die Kriegsrosse an den Grenzen.

Kein Übel größer / als Ehre zum Gesetze machen.

Kein Unheil größer / als Handeln zum Ziele setzen.

Kein Mangel größer / als Gewinnsucht besitzen.

Genüge haben verschafft immer genügend haben.

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XXXXVII

Ohne hinaus zu gehen / kann man draußen sein.

Ohne hinaus zu sehen / kann man schauen.

Weit hinaus gehen / verhindert eingehen.

Je näher man der Welt ist /

desto weniger sieht man von ihr.

Also der Erwachte:

Er erfährt Fernstes / ohne zu wandern.

Er erkennt / ohne zu kennen.

Er vollendet / ohne zu handeln.

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XXXXVIII

Wissen führt zu Mehrung /

Wesen führt zu Minderung /

Es mindert Minderung / bis erreicht ist Nicht-Tun.

So wird alles Wesentliche getan.

Nicht-Tun erreichen /

Heißt Himmel und Erde zu eigen bekommen.

Erschlossen Allem / durchdringt ihn Alles /

Alles durchdrängend / beschließt er Alles.

Wer da Tun hat /

Dem verschließen sich Himmel und Erde.

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XXXXIX

Der Erwachte ist nicht bei sich /

Er ist bei Allen.

Gleich zu Guten und Unguten / wirkt er ausgleichend.

Mäßig zu Rechten und Unrechten / wirkt er gesetzmäßig.

Er lebt beschlossen im Vielen /

Aufgetan dem Einen.

So treiben die Herzen ihm zu /

Wie zur nährenden Mutter.

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L

Vorwärtskommen ist Leben genannt /

Eingehen ist Tod genannt.

Drei von Zehn sind Lebenliebende /

Drei von Zehn sind Todfürchtende /

Drei von Zehn sind Lebenliebende und Todfürchtende.

Warum?

Weil sie vorwärts kommen wollen.

Der Eine doch / den Leben durchdrängt /

Schreitet durchs Land /

Und fürchtet nicht Tiger noch Einhorn /

Geht durch den Feind /

Und fürchtet nicht Heere noch Waffen.

Nicht fänden Einhorn und Tiger an ihm eine tödliche Stelle /

Noch wüssten die Waffen ihn tödlich zu treffen.

Warum?

Weil er eingeht ins Todlose.

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LI

Wesen erschließt alle Dinge.

Erschließend nährt es /

Nährend gestaltet es,

Gestaltend vollendet es.

So ist Gestaltung zugleich Bestätigung des Gestaltenden.

So ist Vollendung zugleich Bestätigung des Beginnenden.

Solches geschieht in der Großen Ordnung /

Nicht geschieht es auf Verordnung.

So ist Erschaffung / doch kein Besitzer.

So ist Inhalt / doch kein Geber.

So ist Reifung / doch kein Wächter.

So ist Erkennen / doch nicht Gekanntes.

Das ist das Geheimnis des Ungekannten.

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LII

Das Unermessliche / alles Werdenden Ursprung /

Ist alles Gewordenen Mutter.

Erkennen die Mutter / heißt Kindschaft erkennen.

Kindschaft erkennen / heißt fortleben die Mutter.

Fortleben die Mutter befreit von Endlichkeit.

Beschlossen im Vielen / aufgetan dem Einen /

Nie verstrickt Endliches.

Aufgetan dem Vielen / verschlossen dem Einen /

Naht endlose Verstrickung.

Wahrnehmung des Nichtigen erfordert Größe des Schauens.

Wahren das Zarte ist das Geheimnis der Kraft.

Seine Kindschaft auswirken /

Ist Heimkehren zur Mutter.

Heimkehren zur Mutter /

Befreit von Endlichem.

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LIII

Je weniger Wissen / um so mehr Weisheit.

Waltet Weisheit / geschieht Gesetzmäßigkeit.

Gesetzmäßigkeit weist gerade Wege /

Aber die Leute lieben die Seitenwege der Gesetzlichkeit.

Hofhalten und Selbstheit pflegen /

An Tafeln prassen/ auf Schwerter schwören /

Besitzbesessen Gesetzlichkeit setzen /

Heißt Einfalt züchtigen und Begehrden züchten.

So verwaisen die Weisen.

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LIV

Wer in der Leere wurzelt / den wirft nichts um.

Wen die Leere umfängt / den fängt nichts ein.

Wer in die Leere eingeht / geht aus durch die Geschlechter.

Leere im Einzelleben zeugt Fülle /

Im Zusammenleben zeugt Entrückung /

Im Gemeinleben zeugt All-Gemeinsamkeit /

Im Volksleben zeugt Einheit /

Im Weltleben zeugt Gesetzmäßigkeit.

Solchermaßen ist Fülle Maßstab für Einzelleben /

Entrückung Maßstab für Zusammenleben /

All-Gemeinsamkeit Maßstab für Gemeinleben /

Einheit Maßstab für Volksleben /

Gesetzmäßigkeit Maßstab für Weltleben.

Wie geschieht mir dies Wissen?

Durch der Leere Geschehen.

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LV

Der Durchdrängte ist gleich wie ein Kind.

Nicht beängstet durch schwirrendes.Insekt /

Noch durch der reißenden Tiere Begier /

Nicht behemmt durch Wissen um Geschlecht /

Dennoch Wirkzeug des Urtriebs /

Erweist sich seines Leibes Vollkommenheit.

Widerstandsfähig wie eben ein Kind /

Das stundenlang schreit ohne heiser zu werden /

Erweist er Einklang mit der Gesetzmäßigkeit.

So im Einklang vollzieht an ihm

Sich das Geheimnis des Ungekannten.

Alles Wissens Fülle stäubt ihm zu Weisheit.

Verharren bei Daseins Gesetzen nennt man Stärke.

Doch Verharren führt zu Erstarren.

Gegen Gesetzmäßigkeit Gesetztes geht schnell gen Ende.

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LVI

Der Durchdrängte redet nicht /

Wer da redet / ist nicht durchdrängt.

Durchdrängt / ist er beschlossen /

Aufgetan ins Beschlossene.

Nicht einnehmend Standpunkte I

Nicht benimmt ihn Verwirrung.

Befreit von Selbstheit I

Ist er Allen zunächst.

Doch nicht berührt von Freundung wie Feindung /

Von Vorteil wie Nachteil /

Von Berühmung wie Berümpfung /

Ist er unnahbar.

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LVII

Mit Gesetzlichkeit mag man verwalten /

Mit Geschicklichkeit mag man vorwärts kommen.

Aber der wahre Herrscher herrscht durch Nicht-Tun.

Der Ablauf der Vorgänge ergibt:

Je mehr Verwaltung / um so mehr Gewalt.

Je mehr Verordnung / um so mehr Übertretung.

Je mehr Waffen / um so mehr Unruhe.

Je mehr Gesetzlichkeit / um so weniger Gesetzmäßigkeit.

Also der Erwachte:

Er meidet Verwaltung /

Und die Leute fühlen sich frei.

Er meidet Verordnung /

Und die Leute erfühlen die Große Ordnung.

Er meidet Schärfe /

Und die Leute entzweit nicht Tun.

Er wahrt Gesetzmäßigkeit /

Und die Leute finden sich im Nicht-Tun.

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LVIII

Waltet Nicht-Tun / ist einfaches Volk.

Verwaltet Tun / ist verwirrtes Volk.

Gesetzlichkeit begräbt Gesetzmäßigkeit.

Immer belauert Gesetzlichkeit Gesetzmäßigkeit.

Doch verbessern heißt stets verschlimmern.

Verordnung bringt aus der Ordnung.

Einfach verkehrt sich in Verworren.

Unbedingt verkehrt sich in Bedingt.

Blindnis überwältigt /

Nicht erleuchtet das Überwältigende.

Darum der Erwachte:

Er gleicht einem Viereck / ohne Kanten.

Er gleicht einem Winkel / ohne Spitze.

Er gleicht einem Fels / ohne Schärfe.

Er gleicht einem Licht / ohne Blendung.

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LIX

Das Volk vorwärts treiben zur Vollendung /

Geschieht durch Zurückbleiben.

So findet das Volk ins Uranfängliche.

Uranfänglich werden /

Heißt wieder erlangen die Fülle der Leere.

Solche Fülle enthebt der Mängel.

Enthoben sein ist Erhaben sein.

Erhaben sein ist Begrenzung verlieren.

Begrenzung verlieren ist Teil des Grenzenlosen sein.

Teil des Grenzenlosen sein ist währen.

Währen ist wie das Mütterliche sein.

Es wurzelt im Bodenlosen und treibt ins Uferlose.

Es geht ein /

Und doch verlischt nicht die Spur seines Unvergehens.

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LX

Ein großes Reich regieren verlangt Ruhe /

Gleich wie das Sieden kleiner Fische.

Soll Gesetzmäßigkeit walten /

Bedarf es keiner Verwalter.

Sind nicht Verwalter /

Fühlt das Volk sich nicht bedrängt.

Nicht bedrängt /

Verdrängt es Aufdringlichkeit der Wissensreichen.

So naht das Wissen Reichende.

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LXI

Das große Reich hält sich hoch /

Indem es sich tief hält.

Tiefem Talbett streben die Flüsse zu.

Es sei wie das Mütterliche / das Unübersehbare /

Das Alle übersehen.

Unsichtbar dienend / zwingt es das Sichtbare.

Das große Reich gewinnt die kleinen /

Unsichtbar dienend.

Unsichtbar dienend /

Gewinnen die kleinen Reiche das große.

Jenes gewinnt Anhänger / diese gewinnen Schutz.

Beides geschieht durch unsichtbar Dienen.

Zwingt so das große Reich das Vielfache ins Einende /

So zwingen die kleinen Reiche das Einende ins Vielfache.

Also waltet das Große /

Durch unsichtbar Dienen.

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LXII

Das Beschlossene beschließt alle Dinge /

Erschlossen den Durchdrängten /

Bereit / sich den Verdorrten zu erschließen.

Worte / die es tränkt / aussagen das Eine.

Tun / das es erwirkt / zeitigt Wirkung des Nicht-Tuns.

Und besäße einer die Erde /

Und opferte alles Erdischen Pracht /

Nicht gliche es der Gabe / die Hingabe erreicht.

Hingabe erreicht Durchdrängung.

Durchdrängung war der Einstigen Besitz.

Nicht Erdisches besitzend / nicht besessen /

Blieben sie aufgetan dem Beschlossenen.

Das Beschlossene gibt selbst Verdorrtem wieder Saft /

Darum schätzten die Einstigen es als das Höchste.

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LXIII

Wesentliches tun / erfordert Nicht-Tun /

Erfordert Vollführen / ohne Wissen um Vollführung

So ist Wahrnehmung des Ganzen /

Ohne Behemmung durch Einzelnes.

Das Große im Kleinen sehen /

Das Eine im Vielen sehen /

So erkennt man Gesetzmäßigkeit.

Gesetzmäßigkeit vollführt bevor Vorhandensein ist.

So ist Vollbringung des Schweren / weil leicht zu vollführen.

So ist Vollbringung des Großen / weil klein begonnen.

Alles Schwere entruht dem Leichten.

Alles Große entwird dem Kleinen.

Der Erwachte tut nicht Großes /

Darum vollbringt er Großes.

Wer viel verspricht / hält wenig.

Wer alles leicht findet / findet alles schwer.

Der Erwachte wird schwer befunden.

Seine Schwere macht leicht /

So vollbringt er leicht Schweres.

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LXIV

Das noch nicht Wogende ist leicht beruhigt.

Noch nicht Gekommenem ist leicht zuvor zu kommen.

Das noch Spröde ist leicht zerbrochen.

Das noch Winzige ist leicht zerstreut.

Begegne den Dingen / bevor sie da sind.

Gib Richtung / bevor sie Berichtigung heischen.

Ein Baum entsproßt haarfeiner Wurzel.

Ein Turm hat eine Erdscholle zum Grund.

Die längste Wanderung beginnt mit dem ersten Schritt.

Wer handelt / verdirbt.

Wer festhält / verliert.

Der Erwachte handelt nicht / so erspart er Behandlung.

Er besitzt nicht / so erspart er Verlust.

Nicht handeln wollen / so verdirbt nichts durch Behandlung.

Beendung bedenken bevor Beginn ist /

So verscherzt man nicht Erreichen.

Der Erwachte begehrt Begierdenlosigkeit /

Besitzt Besitzlosigkeit /

Erlernt Verlernen /

Achtet das nicht Beachtete /

Verwirklicht das nicht Wirkliche /

Betätigt Nicht-Tun.

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LXV

Die Einstigen /die Durchdrängung einte /

Lehrten nicht Wissen.

So erwies sich die Weise der Weisen.

Volk / wissensbeschwert / ist schwierig zu lenken.

Förderung des Wissens erweist Vergrößerung der Unordnung.

Förderung der Einfalt erweist die Große Ordnung.

Richtmaß erkennen /

Heißt das Geheimnis der Gesetzmäßigkeit erschließen.

Der Gesetzmäßige unterscheidet sich.

Er hat das Einende der großen Unterschiedlichkeit.

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LXVI

Daß Meere und Ströme Zustrom erhalten /

Geschieht durch ihre Niedrigkeit.

Alle Gewässer drängen ihnen zu /

Berührung erstrebend mit ihren Herrschern.

Also der Erwachte:

Er ragt hervor / indem er sich tief hält.

Er ist Führer / indem er zurücksteht.

So fühlen die Vielen sich nicht berührt.

So schafft er Ausgezeichnetes / ohne Auszeichnung.

So drängt man ihm zu und erreicht Durchdrängung.

Der Erwachte erschließt Berührung.

Beschlossen list er unberührbar.

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LXVII

Die Welt begutachtet das Wesentliche /

Aber es scheint ihr nicht brauchbar /

Nicht brauchbar für ihre Wirklichkeit.

Das aber ist das Wesentliche /

Dass es nicht brauchbar ist für ihre Wirklichkeit.

Denn ihre Wirklichkeit ist nicht Wesens Verwirklichung.

Ich wahre drei Werte / die währen.

Der erste ist Teil sein.

Der zweite ist Einfältig sein.

Der dritte ist Zurückbleiben.

Durch Teil sein bekomme ich Beschlossenheit.

Durch Einfältig sein erfaltet sich mir das Eine.

Durch Zurückbleiben komme ich weiter.

Allewelt verwirft Teil sein /

Obwohl sie für Persönlichkeit schwärmt.

Allewelt verwirft Einfältig sein /

Obwohl sie für Ursprünglichkeit schwärmt.

Allewelt verwirft Zurückbleiben /

Obwohl sie für Fortschritt schwärmt.

Aufgeben Zurückbleiben bedeutet Begängnis des Lebens.

Aufgeben Teil sein bedeutet Erliegen dem Dasein.

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LXVIII

Guter Herrscher ist nicht herrisch.

Guter Krieger ist nicht kriegerisch.

Guter Richter berichtigt nicht.

Guter Zwinger bezwingt nicht.

So erweist sich die Verwirklichung des nicht Wirklichen.

So erweist sich die Bewegung des Beruhenden.

So erweist sich der Zusammenschluss des Beschlossenen.

Des Wesens Weise.

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LXIX

Ein großer Feldherr sagte:

Nicht gewähre ich Gastrecht dem Krieg /

Besser ich spiele den Gast.

Besser / um einen Fuß zurück weichen /

Als um einen Zoll vorgehen.

Das heißt rühren / ohne sich zu berühren.

Das heißt vorschreiten / ohne vor zu schreiten.

Das heißt behalten / ohne zu halten.

Das heißt gewinnen / ohne zu nehmen.

Kein Unglück größer als leichtfertig Kriegen /

Weil leicht verloren ist Leisheit.

Mit Leisheit schwindet das Tiefste /

Als welches ist das Höchste.

Von zwei Streitern siegt der Leisere.

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LXX

Meine Worte führen Viele im Munde /

Doch Wenige vollführen sie.

Was ich sage / umschließt das Eine / das Alles umschließt.

Was ich vollführe entspricht der Gesetzmäßigkeit /

Die Alles vollführt.

Gesetzmäßigkeit übersehend / übersieht man mich.

Wenige übersehen mich nicht /

Eben das unterscheidet mich.

Das Hehre ist wie ein hären Kleid /

Beschlossen / erschließt es seine Schätze tief Innen.

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LXXI

Das Wissende haben / doch nicht wissen darum /

So ist Durchdrängung erreicht.

Wissen / und darum wissen /

So naht Verdorrung.

Verdorrung fürchten /

So ist Bewahrung vor Verdorren.

Der Erwachte fürchtet Verdorren /

So ereilt ihn nicht Fürchterliches.

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LXXII

Übersehen die Leute das Unübersehbare /

So naht unabsehbares Elend.

Macht sie nicht stumpf ihrem Selbst nachlaufen.

Macht sie nicht leben / als wäre Leben Hast und Last.

Ist Meidung dessen /

Das sie stumpf ihrem Selbst nachlaufen läßt /

So geschieht nicht /

Daß Hast und Last ihr Leben ausmacht.

Der Erwachte weiß / ohne daß er Wissen sammelt.

Er hält sich wert / doch hält sich nicht hoch /

Darum hält ihn das Höchste.

Gehalten vom Höchsten /

Macht Sehen das Nicht-Sichtbare.

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LXXIII

Zeitigt Mut Gefahr für Gesetzlichkeit /

Erfolgt Zeichnung.

Zeitigt Mut Verdienst für Gesetzlichkeit /

Erfolgt Auszeichnung.

Gesetzlichkeit heißt das eine nützlich /

Das andere schädlich.

Wem aber ist Gesetzmäßigkeit Maßstab?

Darum werkt der Erwachte nicht / er wirkt.

Er streitet nicht und bekommt doch.

Er spricht nicht und erhält doch Antwort.

Er ruft keinem und hat doch Zustrom.

Seine Weise ist Beruhung /

Und doch ist Bewegung / unmerklich aber wirksam.

Das Netz des All-Geschehens hat weite Maschen /

Niemand merkt es / niemand entgeht ihm.

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LXXIV

Weil die Vielen an ihrem Leben hängen /

Darum kann man sie mit dem Tod schrecken.

Wäre Leben / so lebten sie Eingehen /

Wer im Leben könnte dann mit dem Tod schrecken?

Es ist ein Vollführer.

Wer da vollführt an seiner Statt /

Gleicht dem / der statt des Holzfällers die Axt führt.

Der kommt selten davon / ohne sich zu verletzen.

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LXXV

Die unten sind stumpf /

Weil Die oben überspitzt sind /

Darum sind Die unten stumpf.

Die unten sind ungelenk /

Weil Die oben zu viel lenken /

Darum sind Die unten ungelenk.

Die Vielen nehmen das Sterben nicht groß /

Weil ihr Leben zu klein verläuft /

Darum nehmen sie das Sterben nicht groß.

Geht die Welt aufs Außen aus /

So achtet niemand Eingehen.

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LXXVI

Unstarr geht der Mensch ins Leben ein.

Verliert er Leben / ward er starr.

Ist Treibendes unstarr / so ist Eingehen.

Setzt Erstarren ein / so ist Zerfall.

Beginnt Starr und Fertig / beginnt Ende.

Währt Unstarr und Unfertig / ist endloser Beginn.

Darum ist nicht Sieger / wer Kraft ausbreitet.

Dadurch dass er Kraft ausbreitet /

Lädt der Baum zum Fällen.

Dadurch dass er Kraft ausbreitet /

Verliert der Mensch Leben.

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LXXVII

Die Weise der Leere ähnelt dem Spannen des Bogens /

Die Wölbung strecken / die Höhlung füllen /

Durch Fülle leeren / durch Leere füllen.

So erweist sich / dass dem Vollen genommen wird /

Dass dem Leeren gegeben wird.

Nicht so des Menschen Weise:

Er nimmt dem / der bekommen sollte /

Und gibt dem / der hat.

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LXXVIII

Nichts Nachgiebigeres in der Welt als Wasser /

Dennoch zwingt es das Härteste.

Groß im Aufgeben / ist es groß im Erreichen.

Nicht greifbar / ergreift es.

Das Nicht-Sichtbare überwindet das Sichtbare.

Unstarr übernimmt Starr.

Jeder weiß es / Keiner erweist es.

Wer erträgt / wird getragen.

Wer sich aufgibt / behauptet sich.

Wunder-Volles klingt wunderlich.

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LXXIX

Nach lautem Hader bleibt stiller Hader.

Er erlischt nicht.

Der Erwachte ist Wirkzeug des Beschlossenen /

Er hadert nicht.

Der Erwachte muss / ihn bindet Gesetzmäßigkeit.

Die Vielen wollen / sie verbindet Gesetzlichkeit.

Das Beschlossene beschließt alle Geschöpfe /

Doch nur den Durchdrängten erschließt es sich.

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LXXX

Ein leises Land / einfältig Volk /

Befreit von Wissen / erwiese das Ungekannte.

Ehrend Kreisung / fürchtend Entkreisung /

Ehrfürchtig priese man das Tod Genannte.

Nicht wäre Unbleibens um zu erraffen.

Helme und Waffen hingen ungebraucht.

Schiffe und Wagen führen nicht.

Man griffe wieder zu Knotenschnüren statt Schrift.

Es schmeckte die Kost /

Und einfach fiele das Kleid.

Die Stuben wären Stätten der Stille.

Der Leere Fülle macht das Herz weit.

Und stünden die Wände der Nachbarn so nahe /

Dass man Hunde und Hähne herüber hörte /

Nicht fände man Zeit / einander die Hände zu geben.

Gesetzmäßigkeit triebe lang Leben.

Es bliebe Beschlossenheit.

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LXXXI

Wahre Worte sind nicht gefällig /

Gefällige Worte sind nicht wahr.

Die Wortereichen reichen das Leblose.

Der Lebende bereichert durch das Wortlose.

Wissen verdrängt Weisheit.

Das Wissende haben heischt Nicht-Wissen haben.

Der Erwachte sammelt nicht und hat doch.

Je mehr er vergibt / um so mehr erwirbt er.

Je mehr er erwirbt / um so mehr vergibt er.

Des Wesens Weise ist: Erschließen ins Beschließende.

Des Erwachten Weise ist: Beschließen ins Erschließende.

Das verlorene Wissen deiner Seele - Merlin, Markus

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Das neue Bewusstsein: Ganzheitlich Sein……

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Autor: Markus Merlin

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The Celtic-Vedic-Connection

Celtic high culture spread from its centre in Central Europe throughout Europe in the first millennium BC. The combination of technology, weapons and spirituality made it superior to its neighbours. They were also outstanding farmers, road builders, traders and inventors of a fast, two-wheeled car.

After initial superiority (Celtic associations conquered Rome around 380 B.C.E.) the Celts came into the defensive from the 2nd century B.C.E. onwards. Around 50 b.o.c. they lost the decisive battle in Alesia (south France) after a seven-year, merciless war with the empire. Caesar had made it. The imperial egomania took its course….

Celtic Europe came into competition with the developing Roman Empire. This was structured completely contrary to the Celtic approach, was centralistic, monarchical and aimed at warlike expansion with subsequent exploitation of the colonies thus gained. A ruling class of the monetary nobility developed.

What was this culture, what were its roots and what made it so strong?

Das Keltische Europa

It is not really spread, but with the Celtic culture came a worldwide trade, not only with the European neighbourhood, no, also with Egypt, India, China, Carthage and Mycenae. Already in 1200 B.C.E. „protocoletic“ tribes secured the amber trade from the Baltic Sea to Egypt in a battle at the Tollense (Northern Germany).

It is actually quite normal that cultural elements are exchanged with the trade or at least taken note of. In the pre-imperial time spirituality was pretty much worldwide a rather holistic natural spirituality and not yet powerfully dominated by dual thinking.

The original Celticism – before the adaptation to the Empire – was based on a different humanism, on a different way of seeing things, on a different way of living, on a different, holistic-integral method of thinking. After having suppressed this integral world view massively and with all available means for 2000 years, it would be time to pick up there again. It seems to me that it is vital for survival.

The most distinguished and concentrated expression of Celticism was Druidism. Due to the famous reaction of Brennus, the leader of the Gauls on the train through Greece, when he came across the image of two Greek gods in that temple, one can be sure that the druid teachings did not allow the representation of the deity in human form. If one wants to believe Diodor of Sicily (Fragm. XXII), it is basically completely impossible that the Celts could have represented their gods in this form.

For he says: „Brennus burst out laughing at the fact that the gods had been given human forms and made of wood and stone. This passage leaves no doubt. The behaviour of Brennus shows on the one hand the rejection of a human-figure representation of the gods and on the other hand the impossibility to imagine them as human beings at all.

But then who are these divine figures who organize, fight, intoxicate, mate and kill in the mythical tales? If one thinks of the reaction of Brennus, then consequently these cannot be gods.

The Celtic culture began in its origins about 3000 years ago, it could have been much earlier. Then an unknown people, probably coming from the northeast, immigrated into Central Europe. Without any great warlike activities they mixed with the megalithic culture which was located there. A common protocoletic culture developed.

Here I want to emphasize the parallels to the Indo-Vedic culture, based on a work of Peter Tremayne (pseudonym of the English historian and Celtic researcher Peter Berresford Ellis)

The Celtic-Vedic parallels

Celtic-Vedic-Connection

It is a result of recent research that the astonishing similarities between the Celtic and Vedic cultures have been revealed.

The Celtic druids and the Brahmins of the Hindu religion show an astonishing and surprising kinship. It seems that the common Indo-European root began to branch out here about 5000 years ago. It is only in the last decades of Celtic research that the full extent of the kinship between Celtic and Vedic culture has begun to be recognized.

The Celts were the first high culture in the recorded history of the development of civilisation north of the Alps. At the time of the greatest expansion, in the 3rd century B.C.E., Celtic Europe stretched from Ireland in the west to the Turkish central plain in the east. Today’s Belgium in the north to Cadiz in southern Spain. And across the Alps to the Italian Po Valley. They were also found in Polish territories, in the Ukraine and after the amazing recent discoveries, Celtic mummies appeared in the Chinese province of Xinjiang in connection with the Tocharian texts! They even moved as far east as the area north of Tibet.

Remains of the once great Celtic civilisation can now be found in Ireland, Scotland and among the Welsh, Cornish and Breton peoples. Thus the survivors of the centuries of ethnic cleansing of the Roman Empire can be found on the north-western edge of Europe. Only 2.5 million people speak a Celtic language as their mother tongue.

But also in Central Europe Celtic minorities have asserted themselves. There are also some remnants of Celtic culture to be found throughout the entire Alpine region and far into southern Germany. And last but not least, the Celts have also enriched Christianity as a „book religion“ with the Trinity and the „Mother of God“ – otherwise this could not have been „sold“ in Central Europe.

Starting from the connection of megalithic culture, Vedic influences and also Egyptian theology and the native natural religiosity, Druidism developed – but not as „priesthood“ in the modern or imperial style. They were the intellectual class of ancient Celtic society. They were judges, lawyers, doctors, ambassadors, engineers, metallurgists and, like the Brahmins in the Vedic realm, spiritual leaders.

First the Roman imperial and later the Christian propaganda transformed them into shamans, magicians and sorcerers.

The scholars of the after all widely known Alexandrian school described them in a similar function as the Vedic Brahmins.

Seen in this light, the word „druid“ has two Celtic roots, which have their parallel roots in Sanskrit. There is once „vid“ for knowledge, in Sanskrit „veda“ and the first part „Dru“ Celtic and also in Sanskrit for immersion. Together a beautiful picture: The Druid as one who was „immersed in knowledge“?

After Ireland was one of the few areas of the Celtic world, which were not occupied by and thus up to the 5th century o.c. also not influenced by the Latin culture, one finds exactly there the largest relationship to the Vedic culture.

Harvard professor Calvert Watkins, one of the leading language experts, has pointed out that Altirische represents an extraordinarily archaic and conservative tradition within the Indo-European language family. Its nominal and verbal systems are much closer to the Indo-European mother tongue than Greek or Latin. The structure of the ancient Irish language can be compared more closely to Vedic Sanskrit or Hittite of the Old Empire.

This applies not only to linguistics, but also to legal and social customs, mythology and traditional musical form. Many traditional Irish and Welsh myths show remarkable similarities to the themes, stories and even names in the saga of the Indian Vedas. One can make almost endless comparisons.

„Danu“ was considered by the ancient Celts to be a „mother goddess“. The Irish gods and goddesses were the Tuatha De Dannan (children of the Danu). Danu was the divine water that started its journey in the great holy river Danuvius – today called Danube. Many European rivers bear the name Danu-Rhone (ro-Dhanu, Great Danu) and there are several rivers named Don. Rivers and springs were sacred in the Celtic world and places where votive offerings were given or funerals were held. The Thames, which flows through London, still bears its Celtic name, from the Tamesis, the dark river – by the way the same name as Tamesa, a tributary of the Ganges. In Sanskrit, Danu also means „divine water“ and „moisture“.

The Celtic cosmology is also a parallel to the Vedic cosmology. Ancient Celtic astrologers used a system based on twenty-seven moon houses – in Vedic Sanskrit „Nakshatras“. King Ailill of Connacht, Ireland, like the Hindu Soma, had a circular palace with twenty-seven windows through which he could look at his twenty-seven „starwomen“.

The famous Celtic Coligny calendar from the first century B.C.E. discovered in 1897, shows great similarity to Vedic calendar calculations. In a recent study, the astronomer and Celtic researcher Dr. Garret Olmsted proves that the calendar produced in the first century BC is based on calculations from the eleventh century BC!

Another fascinating parallel is that both the ancient Irish and the Hindus called the planet Mercury „Budh“. The tribe budh appears in all Celtic languages as well as in Sanskrit for „victor“, „gift of teaching“, „attained“, „enlightened“, „sublime“ etc. The names of the famous Celtic Queen Boudicca (Britain, 1st century A.D.) and of Jim Bowie (Texas, Alamo, 1796-1836) contain the same root. Buddha is the participle of the same Sanskrit word – „who is enlightened“.

For Celtic researchers, the world of the druids is much more enlightening and exciting than all the inventions of the so-called modern „neodruids“. It is also of no use if they conduct their activities with great sincerity.

If we all want to live in harmony, connected with each other and with nature and the cosmos, we must not forget our Celtic heritage! The Celtic languages and culture are on the verge of extinction today. This is not a natural phenomenon, but the result of centuries of politically motivated genocide.

Today we are desperately searching for a „spiritual consciousness“ – we do not need to reinvent it! It is certainly far better to remember the ancient wisdom of the Celts and keep it intact. In doing so, the „Indian kinship“ can stand by us as a good and natural ally.

Amairgen was the „first druid“ to come to Ireland. Ellis says that in this song Amairgen has subsumed his own being with a philosophical outlook, as he appears in the Hindu Bhagavad Gita. It is also very similar to the older Sri Rudra chant from Yajurveda.

There are many more parallels between the Celtic and Vedic cultures. You can read about them in detail here:

Sanskriti: The Celtic-Vedic Connection

Mehr über das verlorene Wissen:

Das Buch
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Jetzt im Handel!

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

E-Book: ISBN 9783740793203

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Die smarten Frauen der alten Kelten

Es erschien ihren Zeitgenossen  überaus bemerkenswert, dass Frauen selbstständig handeln durften

Die Frauen in den >Artussagen< sind keine scheuen Häschen, die den Mund nicht aufmachen, die ausschließlich „weiblichen“ Beschäftigungen in ihrer Kemenate nachgehen. Nein, sie nehmen lebhaft am gesellschaftlichen und politischen Leben teil und schmieden natürlich auch manche Intrige. Einige von ihnen tragen die Züge der alten starken keltischen Göttinnen, und die Priesterinnen unter ihnen haben beträchtlichen Einfluss auf die Geschicke der Helden und Könige.

Was sich in den Mythen darstellt, zeigt sich auch in der Stellung der keltischen Frauen. Sie waren bemerkenswert gleichberechtigt, verfügten über eigenes Vermögen und konnten auch als Familienoberhaupt fungieren. Cäsar schreibt einigermaßen verwundert in >De Bello Gallico<

Jungfrauen, Mütter und Kriegerinnen

„Die Männer lassen, wenn sie von ihren Frauen Vermögen als Mitgift erhalten haben, ihr eigenes Vermögen schätzen und legen einen gleich großen Wert mit der Mitgift zusammen. Über dieses Gesamtvermögen führen sie gemeinsam Buch und sparen den Gewinn; wer von beiden länger lebt, erhält den beiderseitigen Anteil mit dem Gewinn, der mit der Zeit hinzugekommen ist.“

Finanzielle Unabhängigkeit scheint also für keltische Frauen eine Selbstverständlichkeit gewesen zu sein. Jean Markale (1928-2008) rekonstruierte aus den frühen irischen Gesetzestexten, die auf keltische Ursprünge zurückgehen, folgende rechtliche Regelungen: Waren Gatte und Gattin gleich vermögend, waren sie auch rechtlich gleichgestellt; die Frau konnte unter anderem Verträge annullieren, die er geschlossen hatte, wenn sie überzeugt war, diese würden ihr Nachteile bringen.

War sie weniger vermögend und stammte sie aus niedrigeren Verhältnissen, war dieses Recht eingeschränkt; brachte sie das größere Vermögen in die Ehe mit, war sie die Bestimmende, und der Mann galt als Untertan der Frau. Es gibt sogar Anzeichen dafür, dass einige Frauen mehrere Männer hatten. Sie konnten sich auch entscheiden, unverheiratet, also Jungfrauen, zu bleiben, was aber keineswegs bedeutete, dass sie sich geschlechtlich zu enthalten hatten.

Gemeinsam in den Kampf

Frauen begleiteten ihre Männer auch auf den Kriegszügen. Der römische Historiker „Ammianus Marcellinus“ berichtet, zitiert nach N. Chatwick, „Frauen in keltischen Mythen“:

„Eine ganze Gruppe Fremder wäre außerstande, es mit einem Gallier aufzunehmen, wenn dieser seine Frau um Hilfe riefe, die meist sehr kräftig ist und blaue Augen hat – vor allem wenn sie den Hals anschwellen lässt, mit den Zähnen knirscht, die bleichen, gewaltigen Arme schwingt und anfängt, Schläge und Fußtritte auszuteilen, als handele es sich um Geschosse eines Katapultes.“

Die Sagen weisen auf eine Reihe Kriegerinnen hin, die männliche Kämpfer ausbilden, wie etwa die „Scathach“ und ihre Tochter Uathach. Auch Arianrod verteidigt zusammen mit ihren Frauen ihre Burg. Und auf jeden Fall waren es Göttinnen, die die Kämpfe begleiteten: „Morrigan“ „Macha“ und „Babd“ genossen als Kriegsgöttinnen hohes Ansehen. Dies scheint seine Spuren bis ins kanonische Recht Irlands hinterlassen zu haben: In einer interessanten Regelung heißt es dort, dass Töchter und Söhne gleich erbberechtigt sind, die Töchter, so sie das „Erbrecht“ annehmen, sich aber zur Ableistung des Militärdienstes verpflichten müssen (J. Markale).

Gleichberechtigung

Erst seit einigen Jahren wird die vorwiegend von Männern dominierte Geschichtsschreibung von Frauen unter weiblichen Aspekten betrachtet, nicht ohne Missbilligung der „Autoritäten“, aber mit interessanten neuen Aspekten.

Keltische Frauen
Keltische Frauen

Über das Leben der einfachen keltischen Bevölkerung wissen wir wenig. Sie waren Viehzüchter und Bauern, Handwerker und Händler, und die männlichen Historiker scheinen kriegerische Auseinandersetzungen erheblich lieber zu dokumentieren als das tägliche Einerlei. Man kann sich aber ausmalen, dass die hart arbeitenden Menschen, Männer wie Frauen, ihre Tätigkeiten weitgehend gleichberechtigt nebeneinander ausgeführt haben. Einen biblischen Hinweis, dass die Frauen den Männern untertan sein sollen, gab es offensichtlich nicht, die Gesetze kennen keine solche Rollenverteilung.

Dass es trotzdem eine Arbeitsteilung gegeben haben wird, ist anzunehmen, zumal die Biologie die Frauen zum Gebären bestimmt hat. Was aber spricht dagegen, dass „typisch weibliche“ Arbeiten den männlichen Beschäftigungen ebenbürtig waren? Weberinnen, Töpferinnen, Köchinnen, Kunstschmiedinnen sind genauso Kulturträger einer Gesellschaft wie Wagenbauer, Waffenschmiede, Steinmetze oder Bauhandwerker.

Königinnen, Seherinnen und Priesterinnen

Als geistige Führerinnen geachtete Frauen waren auch als Seherinnen und Priesterinnen anerkannt. In Boadicea und Cartimandua begegnen wir historisch nachgewiesenen Königinnen, die sich heftig mit den Römern angelegt haben. Angesichts dessen, was man grundsätzlich über das Verhältnis zwischen Mann und Frau bei den Kelten weiß, scheint es nicht ungewöhnlich gewesen zu sein, dass es weibliche Anführer unterschiedlichster Prägung gab, die beträchtliche politische Macht ausübten.

Als zusätzliches Indiz können die keltischen Mythen herangezogen werden. Hier ist es völlig selbstverständlich, dass Männer wie Frauen die Führungsrolle in den Gemeinschaften übernahmen. Königin Medb zettelt die Rauferei um den Rinderraub von Cooley an, Fürstin Aife zerschlägt im Kampf Cuchulainns Schwert, Königin Macha gründet die Stadt Emain Macha usw. In den Artusgeschichten sind Guinivere, Morgause und Igraine die bedeutsamsten Erscheinungen unter den Königinnen, und ihr Einfluss auf das Geschehen ist erheblich.

Druidinnen traten als Botschafterinnen bei den Römern auf, und Plutarch berichtet, dass die Keltinnen an Versammlungen teilnahmen und Streitigkeiten schlichteten. Die bekannteste historisch belegte Seherin und wahrscheinlich auch Druidin war Veleda, die etwa zur Zeit Kaiser Vespasians gelebt hat und Einfluss auf einen großen Teil der Festlandskelten hatte. Auf der Insel Sena vor der Pointe du Raz in der Bretagne lebten neun Orakelpriesterinnen, die in den späteren volkstümlichen Überlieferungen zu Feen wurden.

Auch die 19 Frauen, die das Feuer von Kildare, dem Heiligtum der Brigid, hüteten, gehörten zu den Priesterinnen. Fedelma ist die Druidin, die Seherin von Connaught, die Königin Medb vor dem Ausgang der Schlacht mit Cuchulainn warnt.

Spätere christlich überarbeitete Berichte schmälerten die Bedeutung der Druidinnen, Seherinnen und Priesterinnen. Wenn sie sie nicht dem Vergessen anheim fallen ließen, machten die freundlich gesinnten Missionare Nonnen aus ihnen; die frauenfeindlichen Helfer Gottes dagegen verteufelten sie als böse Feen und Hexen.

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Bild: Pixabay

Quelle: http://de.mittelalter.wikia.com

Das Buch
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Keltisch-Vedische Parallelen

Die Keltische Hochkultur verbreitete sich im ersten Jahrtausend v.u.Z. von ihrem Zentrum in Mitteleuropa aus in ganz Europa. Die Verbindung von Technologie, Waffen und Spiritualität machte sie ihren Nachbarn überlegen. Sie waren auch hervorragende Landwirte, Straßenbauer, Händler und Erfinder eines schnellen, zweirädrigen Wagens.

Nach anfänglicher Überlegenheit (Keltische Verbände eroberten um 380 v.u.Z. Rom) kamen die Kelten ab dem 2. Jht. v.u.Z. in die Defensive. Um 50 v.u.Z. verloren sie die Entscheidungsschlacht in Alesia (Südfrankreich) nach einem siebenjährigen, erbarmungslosen Krieg mit dem Imperium. Cäsar hatte es geschafft. Der imperiale Egowahn nahm seinen Lauf…..

Das keltische Europa geriet in Konkurrenz zum sich entwickelnden römischen Imperium. Dieses war völlig konträr zum keltischen Ansatz strukturiert, zentralistisch, monarchisch und auf kriegerische Expansion mit anschließender Ausbeutung der so gewonnenen Kolonien ausgerichtet. Es entwickelte sich eine Führungsschicht des Geldadels.

Was war das für eine Kultur, was waren ihre Wurzeln und was machte sie so stark?

Das Keltische Europa
Das Keltische Europa

Es wird nicht so wirklich verbreitet, aber mit der keltischen Kultur einher ging ein weltweiter Handel, nicht nur mit der europäischen Nachbarschaft, nein auch mit Ägypten, Indien, China, Karthago und Mykene. Schon 1200 v.u. Z. sicherten sich „protokeltische“ Stämme in einer Schlacht an der Tollense (Norddeutschland) den Bernsteinhandel von der Ostsee bis nach Ägypten.

Es ist eigentlich ganz normal, dass man mit dem Handel auch kulturelle Elemente austauscht oder zumindest schon mal zur Kenntnis nimmt. In der vorimperialen Zeit war die Spiritualität so ziemlich weltweit eine eher ganzheitliche Naturspiritualität und noch gar nicht machtvoll von dualem Gedankengut dominiert.

Das ursprüngliche Keltentum – vor der Anpassung an das Imperium – basiert auf einem anderen Humanismus, auf einer anderen Art, die Dinge zu sehen, auf einer anderen Art, zu leben, auf einer anderen, ganzheitlich-integralen Methode, zu denken. Nachdem man dieses integrale Weltbild 2000 Jahre lang massiv und mit allen verfügbaren Mitteln unterdrückt hat, wäre es an der Zeit, dort wieder anzuknüpfen. Mir scheint, es ist überlebenswichtig.

Der vornehmste und konzentrierteste Ausdruck des Keltentums war das Druidentum. Aufgrund der berühmten Reaktion von Brennus, dem Führer der Gallier auf dem Zug durch Griechenland, als er in jenem Tempel auf das Bild zweier griechischer Götter stieß, darf man sicher sein, daß die Druidenlehre keine Darstellung der Gottheit in Menschengestalt zugelassen hat. Wenn man Diodor von Sizilien (Fragm. XXII) glauben will, ist es im Grunde völlig ausgeschlossen, dass die Kelten ihre Götter in dieser Form hätten darstellen können.

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Die Einheit in der Dreiheit

Er sagt nämlich: »Brennus brach in Lachen aus angesichts der Tatsache, dass man den Göttern menschliche Gestalten zugemutet und sie aus Holz und Stein hergestellt hatte.« Diese Passage läßt keinen Zweifel zu. Aus dem Verhalten von Brennus spricht einerseits die Ablehnung einer menschlich-figürlichen Darstellung der Götter und andererseits die Unmöglichkeit, sie sich überhaupt als menschliche Wesen vorzustellen.

Wer sind aber dann diese göttlichen Gestalten, die sich in den mythischen Erzählungen organisieren, bekämpfen, berauschen, begatten und töten? Wenn man an die Reaktion des Brennus denkt, dann können dies konsequenterweise keine Götter sein.

Die keltische Kultur begann in ihren Ursprüngen so vor etwa 3000 Jahren, es kann auch schon viel früher gewesen sein. Da wanderte ein unbekanntes Volk wohl aus dem Nordosten kommend in Mitteleuropa ein. Ohne großartige kriegerische Aktivitäten vermischte es sich mit der dort ansässigen Megalithkultur. Es entwickelte sich eine gemeinsame protokeltische Kultur.

Hier will ich jetzt mal die Parallelen zur Indisch-Vedischen Kultur hervorheben, basierend auf einer Arbeit von Peter Tremayne (Pseudonym des englischen Historikers und Keltenforschers Peter Berresford Ellis)

Die Keltisch-Vedischen Parallelen

Celtic-Vedic-Connection
Celtic-Vedic-Connection

Es ist ein Ergebnis der neueren Forschung, daß sich die erstaunlichen Ähnlichkeiten der keltischen und vedischen Kutur offenbarten.

Die keltischen Druiden und die Brahmanen der hinduistischen Religion weisen eine erstaunliche und überraschende Verwandtschaft auf. Es sieht so aus, als ob sich hier die gemeinsame indoeuropäische Wurzel so vor ungefähr 5000 jahre zu verzweigen begann. Erst in den letzten Jahrzehnten der Keltenforschung hat man begonnen das volle Ausmaß der Verwandtschaft zwischen keltischer und vedischer Kultur zu erkennen.

Die Kelten waren die erste Hochkultur in der aufgezeichneten Geschichte der Zivilisationsentwicklung nördlich der Alpen. Zur Zeit der größten Ausdehnung, im 3. Jaht. v.u.Z., erstreckte sich das keltische Europa von Irland im Westen bis hin zu türkischen Zentralebene im Osten. Das heutige Belgien im Norden bis Cadiz in Südspanien. Und über die Alpen bis in die italienische Po-Ebene. Sie wurden auch in polnischen Gebieten, in der Ukraine und nach den erstaunlichen jüngsten Entdeckungen tauchten keltische  Mumien in der chinesischen Provinz Xinjiang in Verbindung mit den Tocharian-Texten auf! Sie bewegten sich sogar so weit östlich wie in das Gebiet nördlich von Tibet.

Reste der einst großen keltischen Zivilisation findet man heute in Irland, Schottland und bei den Walisern, Cornen und Bretonen. So finden sich die Überlebenden der jahrhundertelangen ethnischen Säuberung des röm. Imperiums am nordwestlichen Rand Europas. Nur mehr 2,5 Millionen Menschen sprechen eine keltische Sprache als ihre Muttersprache.

Aber auch in Zentraleuropa haben sich keltische Minderheiten behauptet. Auch findet man einiges an keltischen Kultur-Resten im gesamten Alpengebiet bis weit in den süddeutschen Raum hinein. Und nicht zuletzt haben die Kelten auch ds Christentum als „Buchreligion“ mit der Trinität und der „Gottesmutter“ bereichert – anders hätte man das in Mitteleuropa nicht „verkaufen“ können.

Ausgehend von der Verbindung von Megalithkultur, vedischen Einflüssen und auch der ägyptischen Theologie und der einheimischen Naturreligiosität entwickelte sich das Druidentum – aber eben nicht als „Priestertum“ im heutigen oder im imperialen Stil. Sie waren die intellektuelle Klasse der alten keltischen Gesellschaft. Sie waren Richter, Rechtsanwälte, Ärzte, Botschafter, Ingenieure, Metallurgen und ebenso wie die Brahmanen im vedischen Bereich auch spirituelle Führer.

Erst die römisch-imperiale und später die christliche Propaganda verwandelten sie in Schamanen, Magier und Zauberer.

Die Gelehrten der immerhin weithin bekannten alexandrinischen Schule beschrieben sie in einer ähnlichen Funktion wie die vedischen Brahmanen.

So betrachtet erkennt man in dem Wort „Druide“ zwei keltische Wurzeln, die ihre parallelen in Sanskrit haben. Da ist einmal „vid“ für Wissen, in Sanskrit „veda“ und der erste Teil „Dru“ keltisch und auch in Sanskrit für Eintauchen. Zusammen ein schönes Bild: Der Druide als einer, der „in Wissen eingetaucht“ war…..

Nachdem Irland einer der wenigen Bereiche der keltischen Welt war, die nicht von Rom besetzt wurden, und demnach bis zum 5. Jht. u.Z. auch nicht von der lateinischen Kultur beeinflusst war, findet man genau da die größte Verwandtschaft zur vedischen Kultur.

Der Harvard-Professor Calvert Watkins, einer der führenden Sprachenexperten, hat darauf hingewiesen, dass das Altirische innerhalb der indogermanischen Sprachfamilie eine außerordentlich archaische und konservative Tradition darstellt. Seine nominalen und verbalen Systeme sind weit näher an der indogermanischen Muttersprache als Griechisch oder Latein. Die Struktur der alten irischen Sprache kann eher mit dem vedischen Sanskrit oder dem Hethitischen des Alten Reiches verglichen werden.

Dies gilt nicht nur im Bereich der Linguistik, sondern auch in Rechts- und sozialen Bräuchen, in der Mythologie und in der traditionellen musikalischen Form. Viele überlieferten irischen und walisischen Mythen zeigen bemerkenswerte Ähnlichkeiten zu den Themen, Geschichten und sogar Namen in der Saga der indischen Veden. Man kann beinahe endlos Vergleiche anstellen.

„Danu“ wurde bei den alten Kelten als eine „Muttergöttin“ angesehen. Die irischen Götter und Göttinnen waren die Tuatha De Dannan (Kinder der Danu). Danu war das göttliche Wasser, das sich in dem großen heiligen Fluss Danuvius auf die Reise machte – heute Donau genannt. Viele europäische Flüsse tragen den Namen Danu-Rhone (ro-Dhanu, Große Danu) und es gibt mehrere Flüsse mit Namen Don. Flüsse und Quellen waren in der keltischen Welt heilig und Orte, wo man Votivgaben übergibt oder Beerdigungen durchführt. Die Themse, die durch London fließt, trägt immer noch ihren keltischen Namen, vom Tamesis, dem dunklen Fluss – übrigens gleichen Namens wie Tamesa, ein Nebenfluss des Ganges. In Sanskrit bedeutet Danu auch „Göttliches Wasser“ und „Feuchtigkeit“.

Auch die keltische Kosmologie ist eine Parallele zur vedischen Kosmologie. Alte keltische Astrologen verwendeten ein System auf der Basis von siebenundzwanzig Mondhäusern – im vedischen Sanskrit „Nakshatras“. König Ailill von Connacht, Irland, hatte wie der Hindu Soma einen kreisförmigen Palast mit siebenundzwanzig Fenstern, durch die er auf seine siebenundzwanzig „Sternfrauen“ schauen konnte.

Der berühmte keltische Coligny Kalender aus dem ersten Jht. v.u.Z. entdeckt 1897, zeigt große Verwandtschaft zu vedischen Kalenderberechnungen. In einer aktuellen Studie hierzu weist der Astronom und Keltenforscher Dr. Garret Olmsted nach, dass der im ersten vorchristlichen Jahrhundert hergestellte Kalender auf Berechnungen aus dem elften vorchristlichen Jahrhundert basiert!

Eine weitere faszinierende Parallele ist, dass sowohl die alten Iren als auch die Hindus den Planeten Merkur mit dem Namen „Budh“ bezeichnen. Der Stamm budh erscheint in allen keltischen Sprachen wie auch im Sanskrit für „Sieger“, „Gabe der Lehre“, „erreicht“, „erleuchtet“, „erhaben“ usw. Die Namen der berühmten keltischen Königin Boudicca (Britannien, 1. Jht. u.Z.) und von Jim Bowie (Texas, Alamo, 1796-1836) enthalten die gleiche Wurzel. Buddha ist das Partizip des gleichen Sanskrit Wortes – „der erleuchtet ist“.

Für Keltenforscher ist die Welt der Druiden viel aufschlussreicher und spannender als alle Erfindungen der sogenannten modernen „Neodruiden“. Da nützt es auch nichts, wenn sie ihre Aktivitäten mit großer Aufrichtigkeit betreiben.

Wenn wir alle in Harmonie leben wollen, verbunden miteinander und mit der Natur und dem Kosmos, dürfen wir unser keltisches Erbe nicht vergessen! Die keltischen Sprachen und die keltische Kultur stehen heute am Rande des Aussterbens. Das ist kein natürliches Phänomen, sondern Ergebnis von jahrhundertelangem politisch motiviertem Völkermord.

Wir suchen heute verzweifel nach einem „spirituellen Bewußtsein“ – wir müssen das nicht neu erfinden! Es ist sicher weit besser, uns an die alte Weisheit der Kelten zu erinnern und diese intakt zu halten. Dabei kann uns die „indische Verwandtschaft“ als gute und natürliche Verbündete zur Seite stehen.

Amairgen-Text
Amairgen-Text

Amairgen war der „erste Druide“, der nach Irland kam. Ellis sagt, in diesem Lied hat Amairgen sein eigenes Wesen mit einem philosophischen Ausblick subsummiert, wie er auch in der hinduistischen Bhagavad Gita vorkommt. Es ist auch ganz ähnlich zu dem älteren Sri Rudra Gesang aus dem Yajurveda.

Krishna-Text
Krishna-Text

Es gibt noch viele weiter Parallelen zwischen der keltischen und der vedischen Kultur. Im einzelnen nachzulesen hier:

Sanskriti: The Celtic-Vedic Connection

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Das Buch
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Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
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ISBN-10: 3740728027
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ICH BIN – Die Meditation

Die ICH BIN-Meditation geht davon aus, dass wir Fraktale des Ganzen sind – Fraktale des Wesens, das nicht genannt werden kann.

Prolog der UR-QUELLE

ICH BIN – und da ICH Alles was IST bin, müssen MEIN Bewusstsein, MEINE Intelligenz und MEIN Wille, die in dir und in den anderen Zellen MEINES Körpers arbeiten und das Ich-Bin von dir und von ihnen bilden, nach MEINEM Willen arbeiten – geradeso, wie sie in den Zellen deines Körpers nach MEINEM Willen arbeiten. Darum sind das Ich und das Ich-Bin von dir und von deinem Bruder und das Bewusstsein und die Intelligenz aller Zellen in allen Körpern EINES.

Ich Bin - Kreuz

Im Anfang war das Wesen, das nicht genannt werden kann. LaoTse nannte es „Tao“. Es ist nicht „Gott“, obwohl man es als göttlich bezeichnen könnte. Es enthält „Alles, was Ist“, was wir als Universum bezeichnen, und auch das, was wir uns gar nicht vorstellen können. Dieses „Wesen“ ruht in sich selbst. Nachdem wir ES nicht nennen und nicht begreifen können, bezeichne ich es mal als „Die Quelle“- oder den „Ursprung des Seins“.

Das göttliche Bewusstsein der Quelle manifestierte dann Shiva und Shakti – wie es die Vedischen Schriften ausdrücken – als zwei Seiten einer Medaille. Shiva symbolisiert Bewusstheit, das männliche Prinzip. Shakti symbolisiert die aktivierende Energie des weiblichen Prinzips. Diese Spaltung des uranfänglichen Prinzips zu Beginn der Schöpfung brachte die elementare Polarität des Lebens hervor, zusammen mit der ebenfalls elementaren Anziehungskraft, sich mit dem anderen Teil auf einer höheren Komplexitätsebene wiederzuvereinigen.

Nur wenn männliche Bewusstheit und weibliche Schöpfungskraft zusammen agieren, können Bewegung und Schöpfung stattfinden. Solange Energie nur mit Bewusstsein behaftet ist, ist sie hilflos, blind und orientierungslos. Energie alleine bringt auch nichts hervor. Bewusstsein allein verharrt im Sein und seiner ursprünglichen Ausrichtung. Umgekehrt ist Bewusstheit ohne Energie eine schlafende Kraft, die von sich aus auch nichts bewirken kann.

Das zeigt sich auch in der alten keltischen Spiritualität: Jeder Stammesführer musste zwingend mit der Göttin des Landes zusammenarbeiten, ja, er musste sich mit ihr sogar in einem Akt der „Heiligen Hochzeit“ mit Ihr vereinigen!

Die mächtige Schöpferin ist immer da, wenn Kraft aktiviert wird, und überall da präsent, wo Energie gefragt ist. Sie ist Energie, Kraft, Bewegung, Veränderung, Natur. Sie ist das weibliche Prinzip, Versorgerin im Überfluss. Sie gibt Nahrung, Wärme und Sicherheit – es gibt keine größere Liebe als die Mutterliebe.

Die göttlich-männliche Bewusstheit ist als Gegenpol der mächtigen Schöpferin reines Bewusstsein – Der ewig unveränderliche, unbegrenzte und unbeeinflussbare Beobachter. Er hat keine eigenen Wünsche oder Bedürfnisse. Er ist die reine Leinwand, auf der die Göttin ihren farbenfrohen Film entwickelt.

Die mächtige Schöpferin ist die schöpferische Intelligenz von allem, der belebende Geist, das Leben, das Bewusstsein aller Materie, in aller Substanz. Die mächtige Schöpferin ist genauso ein Teil von MIR, wie Du es bist. Du siehst also: DU – dein höheres Selbst, das ein Fraktal von MIR ist – bist in allem und bist Eines mit allem. Du bist in Mir und Eins mit mir, geradeso wie Ich in dir bin und in allem, was Ist. Dadurch drückt sich Meine Wirklichkeit durch dich und durch Alles aus, was IST. Dieser Wille – du nennst ihn deinen Willen – gehört ebenso wenig dir persönlich, wie dieses Bewusstsein und diese Intelligenz deines Verstandes und der Zellen deines Körpers dir gehören.

Nur einen kleinen Teil Meines Willens überlasse Ich dem persönlichen Du, deinem Ego, zum Gebrauch. In gleichem Maße, wie du zur Erkenntnis einer gewissen Kraft oder Fähigkeit in dir erwachst und sie bewusst zu gebrauchen beginnst, erlaube Ich dir, entsprechend mehr von Meiner unendlichen Macht zu gebrauchen.

Alle Macht ist nur so weit anwendbar, wie der Gebrauch Meines Willens erkannt und verstanden wird. Dein Wille und alle deine Kräfte sind nur Phasen Meines Willens, die ICH dir gebe, entsprechend deiner Fähigkeit, sie zu gebrauchen. Würde Ich dir die volle Macht Meines Willens anvertrauen, bevor du sie bewusst zu gebrauchen verstündest, würde sie deinen Körper gänzlich vernichten.

Maßen sich die Zellen deines Körpers, die Muskeln deines Armes an, zu denken, sie hätten einen von deinem Willen getrennten Willen oder eine von deiner Intelligenz getrennte Intelligenz? Nein, sie kennen nur deine Intelligenz, nur deinen Willen. Du wirst bald erkennen: Du bist eine der Zellen Meines Körpers, und dein Wille ist tatsächlich nicht dein, sondern Mein Wille. Welches Bewusstsein und welche Intelligenz du auch hast  – sie sind völlig Mein.

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Aber nun  ….erst mal ruhig werden. Vielleicht mit einer Atemmeditation….

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Fangen wir an…..  wo das Ganze gemeint ist, wird in Großbuchstaben getextet.

WIR SIND EINS – mit ALLEM, was IST.

Meine Intelligenz, meine Kraft und mein Körper sind Eins mit dem SEIN.

Mächtige Schöpferin, Du bist es, die alle meine Gedanken leitet und mich nicht nur veranlasst, sondern auch befähigt, alles zu tun, was ich tue.

Ich tue das, was jetzt vor mir liegt, in dem Wissen, dass es genau das ist, was gerade jetzt zu tun ist, damit ich bewusst an dem wahren Erfolg teilhabe und die wirklichen Reichtümer annehme, die Du für mich bereithält.

Du erhellst den ganzen Weg für mich, versorgst mich mit allem, was ich mir wünsche, und nimmst Verwirrung und Leid für immer von mir.

In voller und äußerster Konsequenz komme ich ins SEIN, begebe mich selbst, meine Angelegenheiten, meinen Körper, mein Leben in Deine liebevolle Obhut, alle Sorge und Verantwortung Dir überlassend, absolut in mir ruhend und Dir vertrauend – sodass mein wirkliches SELBST immer den richtigen Weg findet und ihn mir zeigt!

Deine mächtige Energie wirkt in mir in dem Maß, wie ich in Dir bleibe und Deine Energie in mir bleiben lasse. Meine göttlichen Fähigkeiten erwachen zu tätigem Leben.

Ich werde mir Jetzt meines göttlichen Wesens bewusst, öffne weit meine Seele, mein Gemüt und meinen Körper und atme MEINEN Lebensatem ein!

Du erfüllst mich überfließend mit der göttlichen Macht des EINEN. Jede Faser, jeder Nerv, jede Zelle, jedes Atom meines Wesens lebt jetzt bewusst in dem EINEN Bewusstsein, voll von MEINER Gesundheit, MEINER Stärke, MEINER Intelligenz, MEINER Geilheit, MEINEM DA-SEIN….

Im DA-SEIN ist mein wirkliches Selbst, mein wirkliches Wesen, und offenbart SEIN Selbst und alle seine Kräfte in mir JETZT. Ich wache auf, erkenne mein göttliches Wesen und meine Macht und lasse sie wirken!

Alles, was das SEIN ist, BIN ICH.

ICH BIN das Leben, ICH BIN die Intelligenz, die Kraft in aller Substanz, in allen Zellen meines Körpers.

ICH BIN alle Weisheit, alle Macht, alle Liebe, die JETZT – in diesem Leben – uneingeschränkt durch mein ganzes DA-SEIN fließen.

ICH BIN in den Zellen aller mineralischen, pflanzlichen und tierischen Materie, mit Feuer, Wasser, Luft, mit Sonne, Mond und Sternen. 

Ihr Bewusstsein ist EINS mit meinem Bewusstsein.

ALLES ist EIN Bewusstsein!

Durch MEIN Bewusstsein in ihnen ist alles, was sie haben oder sind, auch mein – ich muss es nur in Anspruch nehmen. Ich spreche also zu ihnen in MEINEM Bewusstsein, im Bewusstsein MEINER Macht in mir und der MEINER Intelligenz in ihnen.

Deine schöpferische Energie durchströmt mich. Ich kann von ihr nehmen und mit ihr gestalten, was ich will. Sie will sich für mich manifestieren als Alles, was ich in der Einheit mit ihr wünsche.

Ich stelle es mir vor, ich denke es, ich fühle es, ich weiß es und ICH BIN es! Mit aller Bestimmtheit MEINES Wesens sende ich meine Vision einer Neuen Welt hinaus!

Sie wird erfüllt zu mir zurückkommen!

Denn WIR SIND EINS mit Allem, was IST!

Klangschalenmeditation

Diese Meditation lässt sich auch perfekt als Klangschalenmeditation ausführen. Man beginnt mit einer Atemmeditation, bis die richtige Meditationsruhe eingekehrt ist. Dann schlägt man schon mal leise eine Klangschale an und verfolgt den Ton, bis er ganz ausgeklungen ist

Klangschale mit Seilzug-Fernbedienung
Klangschale mit Seilzug-Fernbedienung

Das kann man zur Vertiefung noch mal wiederholen.

Wenn die Schale ausgeklungen ist, spricht man langsam und ruhig den ersten Satz der Meditation und schlägt – nicht zu laut! – die Klangschale an. Jetzt kann man den gehörten Text mit der Schwingung, dem Klang verbinden und „mitschwingen“ lassen. So verfährt man bis zum Ende und geht Absatz für Absatz so durch. Noch intensiver wird es, wenn man das mit jedem einzelnen Satz macht.

Am Ende klingt die Meditation aus, mit dem Bekenntnis zur „Einheit mit dem lebendigen SEIN“

……Denn ich bin EINS mit dem lebendigen SEIN.

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Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –

Format 14,8 x 21 cm – Hochglanzcover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über dnb.d-nb.de abrufbar.

Autor Markus Merlin

https://buchshop.bod.de/bewusst-sein-markus-merlin-9783759714220

…und bei Amazon:

https://www.amazon.de/Bewusst-SEIN-Markus-Schmidt/dp/3759714226

Erkenntnis – die schärfste aller Waffen….

Die Mutter aller Reformation ist wohl, dass es absolut überhaupt keine „Heiligen Schriften“ gibt!

Alles, was aufgeschrieben wurde, ist einfach nur Überlieferung. Aber es ist halt einfach sehr effektiv, den Leuten einzureden, man sei im Besitz der alleinigen „Wahrheit“, die irgendein nebulöser „Gott“ ganz exklusiv einem „Heiligen Mann“ mitgeteilt hat. Oder gleich mehreren….

Tatsächlich unterscheiden sich die heiligen Schriften nur graduell von irgendwelchen anderen Überlieferungen, die man völlig problemlos als Märchenbücher einstuft….

Man sieht gerade jetzt wieder, WIE effektiv „Religion“ auch heute noch als Machtinstrument eingesetzt wird! Man hat es auch mit revolutionären Ideologien probiert, oder mit revolutionären Krankheiten, aber dazu müssen die Leute schon bissel was verstehen, das verkompliziert die „Sache“.

Also nimmt man lieber wieder eine der „Buchreligionen“, das flutscht!

Das Heilige ist um uns herum, es ist tief in uns selber drin, es ist überall – und wir treten es mit Füßen, misshandeln es auf „Teufel komm ‚raus“ – aus schierem und widerwärtigem Ego- und Machtwahn. Es ist das Leben selbst! Das Schlimme ist, wir können es nicht auf ein paar wirklich wahnsinnige Egowahn-Satanisten schieben – wir machen ja selbst mit!

Bricht sich diese Erkenntnis erst mal Bahn in uns, ist sie nicht mehr zu stoppen! Man sieht die „Welt“ plötzlich mit anderen Augen, mit einem anderen, nun ganzheitlich gewordenen Bewußtsein!

Auch wenn der Macht- und Egowahn noch rasant um die Welt tobt, bricht sich Erkenntnis Bahn….. Auch der mächtigste Egowahnsinnige kann sich nicht davor schützen…..

Wenn es genügend „erwischt“, hat der Wahnsinn bald ein Ende!

Ganzheitlich Sein

Die Zeit ist gekommen – vielleicht kannst du es erkennen – da du alles angehäufte Wissen beiseiteschieben musst, alle Lehren, alle Religionen, alle Autorität, alle äußeren Offenbarungen!

Du erwachst gerade zu dem Bewusstsein der Gegenwart des höheren Selbst in deinem Inneren, zu der Tatsache, dass alle Autorität, alle Lehren und Religionen, die von irgendeiner äußeren Quelle kommen – wie hoch oder heilig auch immer – auf dich keinen Einfluss mehr haben können, es sei denn, sie werden ein Mittel, dass du dich nach innen zu deinem höheren Selbst wendest, zur entscheidenden Autorität in allen Fragen, ganz gleich welcher Art.

Warum also im Vergangenen – in Religion, menschlichem Wissen oder in Erfahrungen anderer – nach der Hilfe und Führung suchen, die dein höheres Selbst allein geben kann?

Vergiss alles, was gewesen ist. Das Vergangene ist tot.

Warum deine Seele mit toten Dingen belasten? Genauso weit, wie du am Vergangenen festhältst, lebst du noch in der Vergangenheit und kannst nichts mit dem Sein an sich zu tun haben, das im immer gegenwärtigen Jetzt lebt, dem Ewigen.

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Ein wenig ausführlicher erkläre ich die Zusammenhänge in meinem Buch:

Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –

Format 14,8 x 21 cm – Hochglanzcover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über d-nb.de abrufbar.

Autor: Markus Merlin

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Der Gesang der großen Friedensglocke

The Great Bell Chant. Möge der Klang dieser Glocke tief in den Kosmos eindringen. Selbst an den dunkelsten Stellen sind die Lebewesen in der Lage, es deutlich zu hören, damit alles Leid in ihnen aufhört. Verstehen kommt in ihre Herzen und sie überschreiten den Weg des Schmerzes und des Todes.

Die universelle Dharma-Tür ist bereits geöffnet. Der Klang der aufsteigenden Flut ist deutlich zu hören. Das Wunder geschieht. Ein schönes Kind erscheint im Herzen einer Lotusblume. Ein einziger Tropfen dieses mitfühlenden Wassers reicht aus, um die erfrischende Quelle in unsere Berge und Flüsse zurückzubringen. Wenn ich der Glocke zuhöre, fühle ich, wie sich die Leiden in mir aufzulösen beginnen. Mein Verstand beruhigt sich, mein Körper entspannt sich….. ein Lächeln wird auf meinen Lippen geboren, dem Klang der Glocke folgend…..

Mein Atem bringt mich zurück auf die sichere Insel der Achtsamkeit im Garten meines Herzens….

Die Blumen des Friedens blühen wunderschön…..

Thich Nath Hanh R.I.P.

Die „Concordia“ – ausgestellt in Salzburg

Großer Andrang bei der Einweihung,
10.000 Leute auf dem Kronplatz in Südtirol!
Hier wird die Glocke zum ersten mal angeschlagen……

Die allerersten, jungfäulichen Töne der Glocke habe ich aufgezeichnet und zu einer Glockenmeditation verarbeitet. Dazu habe ich jetzt auch ein YouTube-Video gemacht und lade alle Interessierten ein, das mal auszuprobieren – es ist der universelle OM-Ton Cis……. The Great Bell Chant……

„Mein Verstand beruhigt sich, mein Körper entspannt sich….. ein Lächeln wird auf meinen Lippen geboren, dem Klang der Glocke folgend…..

Mein Atem bringt mich zurück auf die sichere Insel der Achtsamkeit im Garten meines Herzens….

Die Blumen des Friedens blühen wunderschön…..“

Thich Nath Hanh R.I.P.

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Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –

Format 14,8 x 21 cm, Hochglanzcover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über d-nb.de abrufbar.

Autor: Markus Merlin

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Das verbotene Wissen der Kelten

Vor etwas mehr als 2000 Jahren ging in Alesia (Südfrankreich) das „Freie Europa“ zugrunde. Das Imperium hat gesiegt. Zwar knapp, aber immerhin gesiegt. 7 Jahre Krieg, 100 000 Legionäre gegen 50 000 Kelten. Der Egowahn und die imperiale Idee hatten auch die Kelten erwischt …

Und dann hat „Man“ es so eingerichtet, dass gar niemand mehr auf die Idee kommt, so etwas Verbotenes wie „Freiheit, Gleichheit, Gemeinschaft“ zu denken. Dazu hat man uns ein Denksystem eingetrichtert, das es uns gar nicht erst erlaubt, ganzheitlich zu denken.

Deshalb wird ja auch behauptet, die Kelten hätten nichts aufgeschrieben. Aber sie waren gar keine „Analphabeten“. Sie betrieben Welthandel, als das römische Imperium noch in den Kinderschuhen war, kontrollierten als „Protokelten“ von etwa 1200 v.u.Z. an den Bernsteinhandel von der Ostsee bis nach Mykene und Ägypten und die späteren keltischen Zentren wie z.B. in Manching (bei Ingolstadt – hier gibt es auch ein sehenswertes Kelten-Römer-Museum) handelten nachgewiesenermaßen sogar bis nach Karthago und Jerusalem. Viele „Römerstraßen“ waren zuvor keltische Handelsstraßen. Sogar in der Wüste Taklamakan hat man keltische Händler ausgegraben.

https://connectiv.events/die-raetselhaften-europaeischen-kelten-mumien-von-china

Die Kelten, eine vergessene Macht. Eine etliche Jahrhunderte andauernde Hochkultur, von der wir nichts wissen sollen.

Aber diese Macht war nicht „nur“ weltlicher Art. Die keltischen Druiden hatten offensichtlich Kenntnis der verschiedenen spirituellen Ansätze der damaligen Welt – und das war gewaltig viel mehr, als unsere Leute heutzutage wissen. Es war die Zeit von Buddha, den indischen Veden, der ägyptischen Theologie von Memphis und offensichtlich auch der eigenen eher naturreligiös-ganzheitlichen Erkenntnisse. Ganzheitlich heißt auch, dass sich die keltischen Stämme als „Einheit“ gesehen haben. Die keltischen Druiden waren auch keine „Priester“ im heutigen religiösen Sinn. Eine Trennung von dieser dinglichen Welt und der geistigen „Anderswelt“ gab es nicht. Auch das wurde als „Einheit“ gesehen, als Einheit in der Polarität der Geschlechter….   Deshalb waren die keltischen Frauen auch keine „Diener ihrer Herren“, sie waren sehr selbstständig und hochgeachtet.

Es ist also kein Wunder, dass diese Mischung hochbrisant war und sich in nahezu ganz Europa ausgebreitet hat. Erst die „imperiale Idee“, getragen vom Egowahn der „imperialistischen Anführer“, hat diese Einheit geknackt, auch die Kelten sind ihr schlussendlich erlegen. Interessant ist auch, dass das keltische Europa eben genau nicht von Imperialismus geplagt wurde und eine stammesorientierte, dezentrale Struktur hatte, ohne im heutigen Sinne „rassistisch“ zu sein.

Keltenwall Otzenhausen
Keltenwall Otzenhausen

Es ist schon ziemlich schwierig, das als einzig mögliches System dargestellte duale Denken überhaupt erst einmal als solches zu erkennen. Man kann sich das vorstellen wie zweidimensionales Denken. Zweidimensionale Wesen werden die Existenz einer dritten Dimension gar nicht erkennen. Bei uns dressiert man dreidimensionale Wesen dazu, zweidimensional zu denken. Also wissen sie gar nicht mehr, dass sie dreidimensionale Wesen sind. Und so kann man sie in dieser künstlichen Ebene nach belieben herumjagen.

Wer verbotenerweise mehrdimensional-ganzheitlich denkt, lässt sich nicht mehr alle paar Tage in eine andere Ecke jagen – er gewinnt durch die dritte Dimension plötzlich einen Überblick und erkennt die räumliche Realität! Deshalb ist es zuerst mal notwendig, zuerst mal mehr als zwei Möglichkeiten denken zu können.

Die letzten, die hier in Europa ganzheitlich denken durften, waren die Kelten. Aber ganzheitlich denken allein reicht auch nicht. Es muss zwingend die Dualität überwunden werden – und es muss im „richtigen Leben“ funktionieren. Hier ist es die keltische Spiritualität (nicht Religion), deren Spuren genau auch zu diesem Ziel führen: der Erkenntnis der Einheit von dieser Welt und der „Anderswelt“ und der Erkenntnis der Relativität von Gut und Böse. Insgesamt für einen „dualen Denker“ etwas verwirrend – ich hoffe und wünsche dem Leser, dass er den „roten Faden“ findet, auch wenn der sich in mehrere Dimensionen verzweigt….

Lange vor der Erfindung des Christentums gab es hierzulande schon einmal eine vielversprechende spirituelle Entwicklung, die durch den Sieg Cäsars über die Kelten unter Vecingetorix zu einer über 2000 Jahre dauernden Unterjochung des Geistes unter die Dogmen von Religion und Imperium führte… Man hat im wahrsten Sinne des Wortes Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um jede Spur davon zu vertuschen und verschwinden zu lassen.

Die keltisch-druidische Spiritualität ist frei, ungebremst, funkelnd und energiesprühend….. Sie bindet das wirkliche Leben in der Materie übergangslos mit ein. Es gibt hier keine duale Trennung von „gutem Geist“ und „pöhser Materie“. Die Materie und das Leben an sich sind höchster Ausdruck der Entfaltung des Geistes! Und mit Religion hatte das gar nichts zu tun…….

Die große Göttin
Die mächtige Schöpferin

Historisch-mythischer Hintergrund der NWO

Heute möchte ich mal darauf hinweisen, dass das ganze „NWO“-Gedöns nichts anderes ist, als eine uralte Auseinandersetzung der egowahnsinnigen Anhänger des Mammon mit den positiv-dynamischen Kräften der „Lebensenergie“ dieses Planeten. Dieses Spiel läuft schon seit Jahrtausenden und ist auch noch lange nicht zu Ende. Die „Neue Weltordnung“ ist also tatsächlich ein sehr, sehr alter Hut. Die letzten 2000 Jahre haben der Entwicklung dieses Planeten sehr geschadet. Es ist bislang nicht mal abzusehen, ob eine mammonitische Herrschaft auf diesem Planeten überhaupt überlebensfähig ist. Die aktuellen Trends stimmen mich nicht sehr optimistisch.

Diese Auseinandersetzung ist ein Kampf auf der Bewusstseinsebene, der wird nicht „auf der Straße“ gewonnen. Zu allem Überfluss ist es den Mammoniten gelungen, führende Weltreligionen zu unterwandern, um uns für ihre Zwecke zu missbrauchen, was gerade wieder weidlich ausgenutzt und ausgespielt wird. Dieses System verursacht Tausende von krankhaften Symptomen auf diesem Planeten und ist nicht reformierbar!

Nachdem wir als „das Volk“ jede Kontrolle über die Politik und das Finanzwesen verloren haben, müssen „wir“ uns mal besinnen und uns einfach selbstständig machen. Ansätze gibt es genug, die gehören „nur“ ausgebaut und unterstützt, wo und wie es nur irgend geht!

Es wird dringendst notwendig, sich jetzt außerparlamentarisch und auch außerhalb des Systems zu organisieren, weil in diesen Parlamenten systembedingt keine Besserung stattfinden kann. Es läuft auch schon vieles in die richtige Richtung. Viele engagieren sich schon in Regionalwirtschaft, Regiogeld, Bio-Aktivitäten, in alternativen Gemeinschaften und Genossenschaften und betreiben Öffentlichkeitsarbeit, um die Bevölkerung über die Zusammenhänge von Politik, Wirtschaft und Kapital aufzuklären. Es wird nötig sein, eine Parallelgesellschaft aufzubauen und zu entwickeln und womöglich über Direktmandate den Bundestag umzukrempeln. Eine Parallelgesellschaft mit anderen Regeln, aber mit funktionierenden Schnittstellen zu diesem System. Das geht, man muss es nur wollen und gezielt aufbauen. Aber nicht schon wieder als hierarchisches System, sondern als fraktal strukturiertes Gruppenwesen das als direktdemokratisches parlamentarisches System zu installieren ist. Vielleicht wie in Spanien eine neue Partei mit wirklich alternativen Zielen gründen, aber ausdrücklich ohne jede Hierarchie!

Die Erfindung von dualen Religionen

Hand in Hand mit diesem Geschehen entfaltet sich die Erfindung von organisierter „Religion“: nicht nur das „Christentum“ wurde an die imperiale Idee angepasst, die Dualität vom „guten Gott“ und „Bösem Teufel“ wurde fest installiert. Die weibliche Komponente wurde massiv unterdrückt und die „materieferne Spiritualität“ listenreich eingeführt. Wer hochspirituell ist, interessiert sich nicht für so was banales wie die „böse“ Materie oder gar Geld…..

So um die Zeitenwende (!) hat sich die imperiale Idee mit ihrem eher als krankhaft einzustufenden Macht- und Egowahn durchgesetzt. Seither wird „Religion“ im heutigen Sinne eindeutig machtstabilisierend eingesetzt, indem man „dem Göttlichen“ ein imperiales Gewand umgehängt hat.

Als dann die Kelten in den Hintergrund der Geschichte traten, haben sich die „Germanen“ der imperialen Idee verschrieben und diese perfektioniert. Das „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“ haben dann die „G’schäftemacher“ infiltriert. Jakob Fugger hat es gekauft, samt der Religion.

http://www.tagesspiegel.de/kultur/die-geschichte-jakob-fugger-der-kaisermacher/1902718.html

…und da stehen wir heute noch.

Es gibt viel zu entdecken!

https://merlins-blog.de/religion-oder-weltformel2

Über die Hintergründe

Taschenbuch: 296 Seiten Verlag: TWENTYSIX Auflage: 1 (20. Februar 2017) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3740728027 ISBN-13: 978-3740728021

auch als E-Book: ISBN 9783740793203

https://www.booklooker.de/app/detail.php?id=A02h0acA01ZZQ&pid=76312&t=mf47wstfmc85hehf

https://ssl.thalia.de/shop/home/suche /;jsessionid=f8200e6d3f8144389ebbdef45969eebf.tc5pc?sq=Das+verbotene+Wissen+der+Kelten&sswg=ANY&timestamp=1489255613494

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Hier geht es sehr viel ausführlicher um das zugrunde liegende Bewußtsein, das uns mittlerweile vollkommen abtrainiert wurde:

Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –

Format 14,8 x 21 – Hochglanz Cover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über dnb.d-nb.de abrufbar.

Hrsg. Markus Schmidt, Autor Franz M. Wantscha alias Markus W. Merlin

https://buchshop.bod.de/bewusst-sein-markus-merlin-9783759714220

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Keltisches Heiligtum der Aynnacht

Die „Alte Burg“ bei Langenenslingen in Oberschwaben – um 500 v.u.Z.

Die Archäologen sagen, es war nie eine Burg. Sie stammt aus der Zeit 600 bis 500 vuZ. – also der „Hochzeit“ der keltischen Kultur. In der Ausführung ist sie aber richtig kräftig befestigt, mit Wall und Graben und einer sehr eindrucksvollen Sperrmauer – nein, sogar mit gestaffelten Sperrmauern zur hochgelegenen „Landseite“ hin. Stellt sich die Frage, warum ist das so?

Wie sich die Archäologen das vorstellen

Um eine Vorstellung von dem Gesamtformat zu bekommen, muß ich mal die schiere Größe bemessen. Die Gesamtanlage belegt eine Fläche von etwa 9 ha, wovon dann die Nutzfläche auf dem oberen Plateau „nur“ ca. 2 ha umfasst, das kleine seitliche Plateau an der Südseite weist nochmal 0,7 ha Nutzfläche auf. Zum Vergleich: Die Siedlungsfläche der Heuneburg, also auch nur das obere Plateau, umfasst etwa 3 ha.

Die mittelalterliche Festung von Salzburg ist mit 0,7 ha bebauter Fläche und insgesamt 3,2 ha einschließlich Bastionen fast schon bescheiden in den Ausmaßen, sie wurde aber fast 2000 Jahre später erbaut! Die längste Burg der Welt in Burghausen (1050 m) hat eine Gesamtfläche von rund 6 ha und wurde 1600 Jahre später erstmalig als Festung erwähnt.

Dies erst einmal zur Einordnung, was wir da vor uns haben – es ist gewaltig!

Die Archäologen haben immer schon mal auf der Alten Burg gegraben, zuletzt noch 2014 bis 2020. Hier der zugehörige Bericht:


https://www.archaeologie-an-der-oberen-donau.de/forschungsprojekte/dfg-langfristprojekt/hoehensiedlungen/alte-burg

Fazit ist, man weiß es trotzdem nicht, wofür dieses Bauwerk genutzt wurde, für Wagenrennen ganz bestimmt nicht.

Man muss auch eingestehen, dass das zweieinhalbtausend Jahre später, auch wenn’s nur zweitausend wären, auch eine Herausforderung darstellt, wenn die üblichen Merkmale einfach fehlen.

Seit ich mich in Oberschwaben bei den keltischen Hinterlassenschaften herumtreibe und da meine Untersuchungen gemacht habe, hat mich die Alte Burg mit ihrem Geheimnis am meisten beeindruckt. Entsprechend oft bin ich dann da auch vor Ort. Meine Untersuchungsmethode ist jedoch gänzlich anders als die der Archäologen.

Jetzt begebe ich mich auf das umstrittene Gebiet der Esoterik – deshalb zuerst noch ein paar Worte zu mir selbst. Ein 48er-Jahrgang, gelernter Elektromechaniker, studierter Energietechnik-Dipl.-Ing. (FH), Berufserfahrung als Geschäftsführer in der Automationstechnik und sogar der Gießerei – jetzt beschäftige ich mich mit Wasseraufbereitung und Umweltheilung. Ich erkläre das, um darzustellen, dass ich durchaus mit beiden Beinen im wirklichen Leben stehe und von da aus meine Erkenntnisse gewonnen habe.

Das geht doch bis in den Bereich hinein, wo sich Physik, Quantenphysik und Spiritualität treffen. Und ja, man muss sich halt schon ein wenig mit Mathematik, Dimensionen und der erweiterten, einheitlichen Quantenfeldtheorie beschäftigen, damit man ein Urteil fällen kann. Früher wäre ich als Ketzer schon lange verbrannt worden.

Hier versuche ich, dem geneigten Leser, das verständlich zu machen. In diesem Bereich der „paraphysikalischen Effekte“ spielt sich das ab, was ich als „Empfänger“ für mich spürbar machen kann. Es ist eine Frage der Wechselwirkungsquanten, die überall am Wirken sind.

Man kennt ja die Leute, die nach Wasseradern suchen oder gute oder schlechte „Energie“ am Schlafplatz feststellen können und mit Wünschelruten oder Pendeln verblüffende Ergebnisse erzielen. Das ist es, was ich auch kann – und in der letzten Zeit sogar etwas mehr. Wie das mit dem Bewusstsein zusammenhängt, erkläre ich in obigem Blog.

Und so kann ich nicht nur verborgene Dinge im Boden finden, ich kann sie auch noch zeitlich einordnen und das Umfeld dazu ermitteln. Auch gibt es die Möglichkeit, aus kristallinem Gestein Informationen zu gewinnen. Es gibt auch noch etwas mehr, aber damit will ich hier niemanden verschrecken. Einfach ausgedrückt: Ich habe auch Zugang zu Informationen aus der Anderswelt und so ist es auch nicht verwunderlich, dass sich Aynnacht bei mir gemeldet hat.

Und mit diesen Möglichkeiten habe ich jetzt schon ein paar Mal das Gelände durchforscht und die gerade jetzt zum Ende von 2024 mal in eine planmäßige Form gebracht.

Das ist jetzt mal eine erste, noch nicht ganz endgültige Planskizze, wie sich mir die Anlage zeigt. Deutlich ist die Ausprägung als „Heiligtum der Aynnacht“, das wohl von überregionaler Bedeutung war und deshalb entsprechend geschützt aufgebaut wurde. Auch scheint es je nach Festzyklus eine gemischte Nutzung als Handelsplatz gehabt zu haben. Die Nähe der Heuneburg und deren quasi „industriellem Umfeld“ macht das auch wahrscheinlich, denn da oben war sicher kein Platz dafür. Hier ist auch ein Vergleich mit Notre Dame in Paris angesagt: Notre Dame wurde etwa 1700 Jahre später gebaut und hat eine Grundfläche von 5625 qm, gut ein halber Hektar und ist 125 m lang und 45 m breit – würde perfekt auf die Alte Burg passen!

Keltisch – das „Andere“ Weltbild

Die „Götter“ der keltischen Mythologie sind weder gut noch böse, sondern sie sind! Sie sind auch keine „Götter“, wie die Christen oder auch die Polytheisten das verstehen. So stellen sie sich auch in der alten Mythologie nicht dar.

Und da diese mythischen Heldenfiguren jeweils die einzelnen Funktionen repräsentieren, die der verborgenen, absoluten Quelle des Seins zugeschrieben werden, wird man davon ausgehen müssen, dass auch diese große, höchste und absolute Instanz nicht als gut oder böse aufgefasst wurde. In Wirklichkeit ist sie nämlich beides zugleich, da die Idee des Bösen ohne die Idee des Guten nicht existieren kann und umgekehrt. Entsprechend ist auch das Leben nicht ohne den Tod möglich, den Tag gibt es nicht ohne die Nacht, die Nacht nicht ohne den Tag. Und das Große und Eine Göttliche ohne Namen, kann ohne seine inneren Polaritäten und insbesondere ohne seine Schöpfung, die es gleichzeitig auch selbst IST, nicht existieren.

Die innere Polarität des großen Einen beinhaltet eben auch und das ganz besonders das Göttlich-Weibliche, die mächtige Schöpferin, die für das Werden in der Materie zuständig ist, die uns hier auf der Alten Burg begegnet! Wir können sie sogar immer noch hier antreffen, es ist Aynnacht, die Repräsentantin des Landes, die hier mit diesem Heiligtum verbunden ist. Mit Sicherheit war also hier ein großer heiliger Hain angelegt, vielleicht auch nur auf der höher gelegenen Seite der oberen Plattform als „heiliger Bereich“ und die etwas niedriger gelegene profane Seite.

Der „allerheiligste“ Bereich befand sich jedoch separat auf dem Plateau auf halber Höhe der Anlage – da gibt es noch einiges zu erforschen.

Aynnacht ist ihr Name, wie er zur Zeit der alten Kelten gebräuchlich war. Und ihr könnt sie auf der Alten Burg besuchen. Natürlich ist sie nicht auf einen Ort beschränkt – sie ist allgegenwärtig und gleichzeitig ganz persönlich erfahrbar. Es ist auch nicht wirklich möglich, Sie in einer Statue oder in Bildern darzustellen – obwohl ich eins von ihr bekommen habe. Das ist ganz einfach Symbolik – das brauchen wir und es drückt etwas aus.

Aynnacht

Ihr Baum ist die Linde. Und deshalb stand auch eine Linde im Zentrum des Heiligtums. Die Linde symbolisiert die Präsenz der des göttlich Weiblichen. Ihre Zahl ist die 9 und die 9999. Ihre Farbe ist Blau – Königsblau.

Und so symbolisiert die ganze Alte Burg die kraftvolle Präsenz der mächtigen Schöpferin, dargestellt mit allen Attributen der Macht in Form einer beinahe unüberwindlichen Befestigungsanlage, ähnlich einem Fürstensitz, voll integriert in den Kulturbereich der Heuneburg. Standesgemäß für die Gattin des Fürsten, der mit ihr zusammen den Stamm und das Land in eine möglichst positive Zukunft führt. Zu der Zeit gab es zur Einführung eines „Fürsten“ stets eine „Heilige Hochzeit“ mit der Repräsentantin des Landes – hier ist das Aynnacht!

Ja, so stellt sich das derzeit für mich dar, in der Zukunft werde ich sicherlich noch einige weitere Untersuchungen durchführen.

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Das Buch zum Thema: Bewusst SEIN

320 Seiten –

Format 14,8 x 21 – Hochglanz Cover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über dnb.d-nb.de abrufbar.

Hrsg. Markus Schmidt, Autor: Markus Merlin

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