Oh wie wunderbar ist es doch, eine Frau zu sein. Wir genießen es, bewundert zu werden. Leuchten nicht die Augen der Männer wenn sie uns erblicken? Ist es nicht Erotik pur, die geraden schlanken Beine, der Ausschnitt, wenn er mehr vom Mütterlichen zeigt als das er verbirgt? Die Rundungen des Pos, die sich abzeichnen und Fantasie Bilder entstehen lassen…. Wie unkontrollierbar bewegt sich da das Geschlechtsteil des Mannes und welcher Wunsch entsteht im Geiste dieses wunderbar schöne Geschöpf zu besitzen. Es anzufassen, zu liebkosen und zu seinem Eigen zu machen. Es zu beherrschen, zu begrenzen, um es zu bevormunden, damit die Geliebte nur im Sinne des Mannes funktioniert. Sie zu seinem Eigentum wird. Allzeit bereit ist. Dies geschieht natürlich nur aus Liebe. Aus grenzenloser Liebe für das Geschöpf Frau. Er liebt sie ja so sehr, dass sie ihn mehrmals am Tag befriedigen darf. Eine falsch verstandene Liebe, ein falsch verstandenes Bild der Männerwelt von dem wunderbaren Geschöpf aus der Frauenwelt.
Isais
Eine Frau, vor allem eine erwachte Frau, ist mehr, viel mehr. Sie bringt neues Leben zur Welt. Die Frau, welche die Urkraft des Himmels und der Erde in sich trägt und die als das Gefäß der heilige Gral genannt wird. Sie gilt auch als die Urgöttin Innana, die dann im Laufe der Zeit zu Ishtar wurde. Die dann noch in vergangenen Epochen als Isis ihren Osiris aus dem Totenreich holte. Oder im Christentum, als Maria Magdalena, die Gefährtin von Jeshua. Sie waren ein Liebespaar. Sie haben sich vereinigt und in der Hochzeit zu Kanaan den neuen göttlichen Impuls der Nondualität manifestiert. Sie hat ihn ebenfalls aus dem Totenreich in die Auferstehung geführt. Dies wurde durch die „christliche“ Religion totgeschwiegen. Sie wurde als Hure, Ehebrecherin oder auch betitelt als die Frau, aus der Dämonen ausgetrieben wurden.
Obwohl sie zusammen mit Jeshua, dem Christus, uns den URSPRUNG in der Auferstehung zeigt. Den Weg zusammen mit Jeshua bereitet. Allen Seelen zeigt wie der Weg zurück zur Einheit gegangen werden kann. Durch die Überwindung der Dualität in der Verbindung von Mann und Frau. Durch das Einswerden der männlichen und weiblichen Energie in der Verschmelzung beim Geschlechtsakt. Durch das Verschlingen und Erhöhen der Kundalinikraft werden Mann und Frau zu einer Einheit, die sich nach dem Vollziehen im Äußeren wie im Inneren zeigt. Im Äußeren durch Harmonie, Glück, Frieden, Freiheit und Liebe zueinander und zu allen anderen Seelen und im Inneren durch ein Strahlen, ein Licht der Liebe, welches nicht von dieser Welt ist.
Heilige Hochzeit
Deshalb sollten Mann und Frau sich auf gleicher Höhe betrachten. Liebevoll, respektvoll in Achtung und Würde einander begegnen. Sich gegenseitig tragen, unterstützen begleiten und heilen. Die Weiblichkeit, sowie das Männliche als Göttlichkeit betrachten, welche durch die Vereinigung den Weg in das EINSSEIN vollendet. Deshalb sollten Mann und Frau in das große Ganze des Urzustandes eingehen als eine Liebeskraft, welche anderen, die den selben Weg suchen, nach Hause leuchtet.
Warum ist der Heilige Gral für Arthurs Reich so wichtig?
Folgt man den Mythen und Erzählungen, ist das Erlangen der Eigenschaften des Heiligen Gral besonders für die Herrschenden im Reich von unverzichtbarer Bedeutung. In der Legende ist das Projekt „Heiliger Gral“ schlußendlich gescheitert. An einer fehlgeleiteten Liebesbeziehung – wie so oft, wenn die Menschen von ihrem Egowahn nicht runterkommen……
Was ist der „Heilige Gral“?
Der Heilige Gral wurde in den Gralssagen und Mythen als heiliger und wundertätiger Gegenstand beschrieben, der allumfassende Glückseligkeit verleiht. In den Legenden heißt es, er stehe für die ideale Verbindung des irdischen Seins mit dem göttlichen Geist. Das Problem bei der Sache ist allerdings, daß der Gral nur von entsprechend fähigen Personen gefunden werden kann, die bewusstseinsmässig weit genug entwickelt sind und ihr Ego in den Dienst des göttlichen Seins gestellt haben. Nur solchen Menschen erschließt sich die geheimnisvolle Inschrift, die nur dem Würdigen offenbart wird.
Der „Gralskelch“ – eine Metapher…..
Das bedeutet, den heiligen Gral zu finden, heisst die Welt zu erkennen. Der Besitz des heiligen Grals ermöglicht dem Finder, die Welt in all‘ ihren Facetten zu durchschauen und sich somit darüber erheben zu können. Schmerz und Tod bringende Erdengesetze gelten für den „Gralsritter“ nicht mehr. Gralsritter zu sein bedeutet, nicht mehr den materiellen Gesetzen ausgeliefert zu sein. So verlieren die irdischen Gesetzmäßigkeiten für den Gralsritter ihren Schrecken, insbesondere den Schrecken des körperlichen Todes. Der Gralsritter weiß nun um seine „Unsterblichkeit“.
Das wiederum hat die Suche nach dem Gral nachhaltig angespornt, denn auch sehr materiell orientierte Menschen möchten gerne „unsterblich“ sein. Aus dieser Perspektive entsteht dann ein „Heiliger Gral“, den man in die Hand nehmen kann und die Unsterblichkeit daraus trinkt.
Dieser Drang nach Unsterblichkeit hat viele und immer wieder neue Legenden hervorgebracht.
Es ist aber nun so, daß die Suche nach der körperlichen Unsterblichkeit von einer beschränkten Weltsicht ausgeht und vom fleischlichen Auge und nicht vom geistigen Auge gelenkt wird. Folglich sucht sie einen „irdischen“, diesseitigen Gegenstand und nicht etwas „Geistiges“. Das hat nun zur Folge, daß man beispielsweise eine Reihe von „Heiligen Gralen“ im Internet bewundern kann – aber den „Richtigen“ hat offensichtlich immer noch niemand gefunden – das würde auffallen.
Aus weltlicher Sicht versucht man, tatsächlich ein möglichst „heiliges“ Gefäß zu finden, für den einen ist es ein Gefäß, ein Kelch oder eine Schale, für den anderen ist es der „Stein der Weisen“. Manchmal ist es ein wundersames „Elixier“, die »Prima Materia«, durch die man ewiges Leben erlangt. Man ist also auf der Suche nach einer chymischen Glücksformel, die geistige „Macht“ dem Finder und „Besitzer“ zukommen läßt.
Man ahnt es schon – diese Suche überfordert den weltlichen Sucher und geht regelmäßig schief…….
Aus christlicher Sicht – natürlich nicht chymisch und auch nicht magisch – gibt es nichts heiligeres als das Blut Christi. Man denkt sich, daß Josef von Arimathia bei der Kreuzigung Jesu Blut in einem Kelch aufgefangen hat, der dadurch zum wundertätigen „Heiligen Gral“ wird. Das Blut und Wasser Jesu, das aus der Speerwunde floss, nachdem Jesus von einem römischen Söldner sozusagen final seitlich in die Brust gestochen wurde.
Warum macht der das? Weil er glaubt, in dem Gefäß mit dem Wasser und Blut des Erlösers die Erlösung selbst aufnehmen zu können. Das Gefäß soll das göttliche Sein Jesu aufnehmen und an diejenigen weitergeben, die daraus trinken. Das göttliche Sein bewirkt mitunter, daß derjenige, der es in sich entzündet hat, auch wundertätig werden kann. Der weltlich-irdisch orientierte Leser der Gralsgeschichte wird natürlich genau das in den Vordergrund stellen und den Gral für seine eigenen Ziele einsetzen wollen um in seiner Egomagie den Gral als magisches Werkzeug einzusetzen.
Die Integration der Polarität
Im Gral verbinden sich der Kelch und das Blut des Erlösers und symbolisieren das Opferprinzip und das Empfangen. Opfern und Empfangen sind Eigenschaften des weiblichen Archetypus.
Der Gral wurde im ganzen ersten Jahrtausend gar nicht thematisiert. Nicht zufällig „erschien“ er, als die Kreuzzüge ihren Höhepunkt und die Tempelritter den Gipfel ihrer Macht erreicht hatten.
Im 12. und 13. Jahrhundert tauchten in Europa gleich mehrere Versionen einer Gralsgeschichte auf. Die Arthus- und Gralslegenden gehörten zu der am weitesten verbreiteten Lektüre im hohen und späten Mittelalter, so dass man geradezu auf ihre innere Notwendigkeit schließen kann. Ganz offensichtlich fehlte dem sich damals aggressiv durchsetzenden Christentum genau das, was der Gral symbolisierte, nämlich die erlösende weibliche Qualität.
Merlin hatte die Tafelrunde geschaffen und verkündet, durch ihre Mitglieder würde die Wahrheit des heiligen Grals überall bekannt werden. Dieser Prophezeiung zufolge wurden die besten Ritter der Christenheit in den Bann des Grals gezogen. Sie hatten nur noch ein Ziel, denn sie hatten geschworen, ihr Leben der Suche nach dieser alle Geheimnisse bergenden Kostbarkeit zu weihen. Nicht eher wollten sie ruhen, als bis sie ihn gefunden und sein Geheimnis gelüftet hätten.
Der Gral – wie der Keltische Kessel ein Ursymbol des Weiblichen
Die Tempelritter wurden so zu den „Hütern des Heiligen Grals“. Trotz der Lauterkeit der Ritter leidet gerade der Gralskönig Amfortas an einer Verwundung, weil er die weibliche Göttlichkeit nicht erkannt hat. Daß es gerade der König ist, dem etwas fehlt, zeigt das hohe Niveau, auf dem die Integration des Fehlenden geschehen muss. Und es zeigt die tiefgreifenden und weitreichenden Konsequenzen dieses Mangels. Es geht also darum, vom Niveau der Ritter aus eine neue Qualität zu erreichen, die zwingend des Weiblichen bedarf. Es geht darum, nach Erreichen eines männlichen Gipfelpunktes – was zumeist noch auf dualer Ebene geschieht – das Weibliche auf dem höherem Niveau, dem Gralsniveau, neu auszudrücken und zu integrieren.
Isais
Wenn Amfortas durch die Missachtung der weiblichen Göttlichkeit verwundet worden ist, dann ist er vom Weiblichen an sich verwundet worden. Das hat etwas mit dem ihm Fehlenden zu tun und damit mit ihm und seiner Sichtweise selbst. Was ihm fehlt, ist die Integration einer hohen, wohlwollenden und befruchtenden Weiblichkeit. Das muss er erkennen und sich auf ein ganzheitliches Niveau hin weiterentwickeln, Eins mit dem Weiblichen Element.
Es ist kein Wunder, daß gerade in dieser Zeit, in der auch die unmenschliche Inquisition ihre hässlichen Arme ausstreckte, die christlich codierte Gralsgeschichte vom Verlust des heiligen Grals berichtet. In dieser Zeit ist auch noch der letzte Rest von weiblicher Energie mit Folter und Feuer ausgetrieben worden. Und so war auch der Bewusstseinszustand eines Ritters in ausgesprochener Schieflage. Kein Wunder, daß da auch das Erkenntnisvermögen und der Bewusstseinszustand des „Königs“ in gleicher Weise zum Ausdruck kommt. Imperium und Religion habe diese Schieflage weidlich ausgenutzt – und auch wir leiden noch arg an den Spätfolgen.
Mit dem Islam importieren wir diese Problematik auf’s neue. Wohl bekomm’s.
Aus ganzheitlicher Sicht sind Natur und Gral Symbole des ewigen Lebens. In den Bildern der Gralslegende ist es der Kessel, der aus dem Diesseits gespeist wird und der Kessel, in dem die Toten wiedererweckt werden. Es ist der vollkommene Kreislauf des Lebens, der alles erschafft und in den alles zurückkehrt, um erneut geboren zu werden – eben der weiblich-göttliche Aspekt als Zyklus von Geburt, Leben und Tod.
Ist man erst einmal in die Erkenntnis der Geheimnisse des Grals eingestiegen, hat man die Schwelle zum „Wissen“ überschritten. Aber auch das ist kein endlicher „Reifegrad“, der Gralsritter sucht und findet stets neue Herausforderungen und Erkenntnisse. Sie bringen dem würdigen, vorwärtsdrängenden Ritter stets neue Erkenntnisse und Erfüllung. Und so, sagt man, verleiht der Gral ewige Jugend, erneuert stets die Kraft des Ritters und spendet Speisen in jeder gewünschten Fülle…..
Der Gral – das versteckte religiöse Zentralgeheimnis
In Wolfram von Eschenbachs Parzival-Dichtung ist der heilige Gral Träger eines religiösen Zentralgeheimnisses. Parzival der Gralssucher will mit dessen Ergründung den kranken König Amfortas retten. Er will den königlichen Menschen (Zahlenmystik die 5) zu der seiner Natur (Zahlenmystik die 4) gemäßen Vollkommenheit (Zahlenmystik die 1) bringen.
Inwiefern das Geheimnis des Grals mit der Symbolik der Kreuzigung und dem Zahlengesetz »1 = 4« identisch ist, entnehmen wir – wenn wir die Symbolik einmal durchschaut haben – dem Text Eschenbachs sehr deutlich. An entscheidender Stelle, als Parzival vor der Pforte der Gralsburg steht, werden ihm zwei Fragen gestellt: „Wem dient der Gral? Was ist sein Geheimnis?“ Auf die erste Frage antwortet er: „Dir, König.“ Auf die zweite Frage, „Du und Dein Land, Ihr seid eines!“
Die erste Frage überprüft das Wissen, ob der Suchende sich darüber im klaren ist, dass alles unter der Macht der Einheit (König) steht. Die zweite Frage wird diesbezüglich konkreter und fragt die auf die konkrete Form (4) bezogene Konsequenz ab. Die zweite Frage „Was ist sein Geheimnis?“ und deren richtige Antwort „Du und Dein Land, Ihr seid Eins!“ setzt das Gesetz »1 = 4« unmittelbar und sichtbar ins Bild.
Der König, die Einheit (1), und das Land, das Konkrete (4), sind untrennbar. Sie sind eines. Einheit (1) gleich Vielheit (4), Gott (1) gleich Schöpfung (4) oder Vollkommenheit (1) gleich scheinbarer Gebrochenheit (4) sind die unterschiedlichen Ausdrucksweisen ein und der gleichen Weisheit. Einmal in deren Besitz gelangt überwindet der Wissende die Angst vor Krankheit und Tod und wird dadurch in einer neuen geistigen Ebene wiedergeboren.
Ich Bin – Kreuz
Das Ziel einer Gralssuche ist das Erkennen und Begreifen einer Urformel, die der weniger lyrisch begabte, rationale und wissenschaftliche Geist in den zwei Zahlen »1« und »4« und ihrem Zusammenhang erkennen kann. Diese abstrakte Art der Zusammenfassung hat einen Vorteil. Sie löst sich in der Art der Mathematik von den konkreten, dinggebunden und immer unvollkommenen Bildern – wie dies beispielsweise das vom Grals ist – und dringt zu den hinter ihr stehenden Archetypen vor. Das ist deshalb wichtig, weil alles auf dieser Welt polar ist und nichts außerhalb der Polarität existieren kann. Jede Darstellung der an sich vollkommenen Weisheit ist deshalb stets eine „geschlechtliche“, zu der es immer eine gegenpolare, „gegengeschlechtliche“ gibt, die zum gleichen Ziele führt. Wer zur Abstraktion fähig ist, besitzt potentiell die Fähigkeit, dem tödlichen Streit mit seinem Gegenpol zu entkommen. Er begreift, dass er nur mit dem Gegenpolaren zusammen ein größeres Ganzes bilden kann. Ohne die ganzheitliche, gegengeschlechtliche Sichtweise bliebe er immer unvollständig. http://zahlen.com/
In diesem Zusammenhang ist zu beachten, daß Polarität und Dualität zwei ganz verschiedene Dinge sind, die sehr oft mit fürchterlichen Folgen verwechselt werden. Dualität bedeutet: eine Zweiheit bildend, in voneinander unabhängiger Gegensätzlichkeit. Im philosophisch-religiösen Bereich ist es die Lehre von zwei unabhängigen ursprünglichen Prinzipien im Weltgeschehen: Gott-Welt, Leib-Seele, Christ-Antichrist usw. Im Unterschied hierzu sind Polaritäten nie voneinander unabhängig.
Die Lanze – die notwendige, polare Ergänzung zum Gral
Dem Gesetz der Polarität folgend muss auch der heilige Gral – der in Wolfram von Eschenbachs Parzival, ein Symbol der Ganzheit und Vollkommenheit ist – einen gegengeschlechtlichen Pol haben, der ebenso die Vollkommenheit vertritt wie der Gral selbst. Der heilige Gral bedeutet das »Empfangen« der Erlösung. Das Gefäß symbolisiert somit den „weiblichen Genre“ der Erlösung, dem zwangsläufig ein zu ihm polarer, männlicher gegenübersteht. Jener wird symbolisiert durch einen aktiven, spaltenden Vorgang. Symbolisch wäre das ein Schwert, ein Spieß oder ein Nagel. Gefäß (weiblich) und Schwert (männlich) erst ergänzen sich symbolisch wie Schraube und Mutter es für den Techniker tun. Erst in ihrer Verbindung werden sie ihrer wahren Funktion zugeführt. So finden wir in der Gralslegende den symbolischen Gegenpol zum Gral konkret im Speer des römischen Kriegsknechtes, der die Seite des gekreuzigten Christus trifft und die Wasser und Blut spendende Wunde verursacht.
Was hat das jetzt mit König Arthur zu tun?
König Arthur wurde erzogen und ausgebildet von Merlin. Auch die Tafelrunde sei eine Erfindung Merlins, sagt man. Mit einer runden Tafel hält man Abstand von Hierarchie und begünstigt die Entwicklung eines Gruppenwesens, das dann durch den Heilgen Gral geeint ein gemeinsames Ziel erfährt. Man könnte Merlin durchaus als letzten großen Exponenten des Inselkeltentums betrachten, der das gesammelte ganzheitlich-spirituelle und technisch-organisatorische Wissen des vorchristlichen Keltentums noch einmal zur Anwendung brachte. Das polar-ganzheitliche Weltbild war den alten keltischen Druiden durchaus bekannt. Um es für Nicht-Eingeweihte attraktiv zu gestalten, danach zu streben, wurde die „Gralssuche“ als „Fortbildungsmaßnahme“ für Arthurs Ritter verordnet. Arthur selbst war offensichtlich durch Merlin schon sehr weitgehend mit der Sache vertraut und hat darauf basierend sein zunächst recht geschundenes Reich neu und erfolgreich restrukturiert und auch eine effektive Verteidigung organisiert. Im Zuge von Entwicklung und Ausbau, grausigen Schlachten und hässlichen Intrigen ist aber wohl die zunächst durchaus spürbare Wirkung der „Gralssuche“ wieder verlorengegangen, mit dem Abtreten Arthurs war dann auch keine politische Kraft mehr hinter die Idee zu bringen.
Was hat uns der „Heilige Gral“ heute noch zu sagen?
Die Faszination der Gralssuche hat offensichtlich auch heute noch nicht ihren Reiz eingebüßt, wenn auch auf Grund materialistischer dualistischer Tendenzen immer noch nach einen Kelch, Kessel oder einer Schale gesucht wird, die entsprechend wundertätig sein sollte.
Das wird natürlich nichts. Aber unsere spirituell-organisatorische Situation ist offensichtlich nicht so viel anders, als zur Zeit Arthurs. Die „Buchreligionen“, also das Judentum, das Christetum und der Islam versuchen immer noch, uns ihr einseitig patriarchalisches Weltbild von einem richtig männlichen Gott aufzuzwingen, die „Gläubigen“ verachten immer noch die ganze weibliche Welt, betrachten Frauen immer noch als Handelsware und persönlich im Besitz befindliche Leibeigene. Tatsächlich ist es noch viel schlimmer, aber das möchte ich hier nicht auswalzen.
Die Zeit der Aufklärung – nicht die sexuelle Aufklärung! – hat uns hier in Mitteleuropa etwas Befreiung gebracht, von diesen Zwängen und der macht der Religion – aber auch die Christlichen Religionen haben nicht einen Satz ihrer „Heiligen Schriften“ zumindest den allgemeinen Menschenrechten angepasst, von Kompatibilität mit Grundgsetz oder Verfassung kann gar keine Rede sein.
Wir sollten uns also wieder auf den Weg machen, den Gral für uns und die Menschheit wieder zu finden und auch wieder in seine Wirkung zu bringen. Und wir haben das Glück, es auch – noch – ganz offiziell und nun auch mit wissenschaftlichen Mitteln tun zu dürfen.
Wenn man sich einfach mal so umsieht, dann sieht man sehr, sehr deutlich, daß der Mangel an weiblicher Göttlichkeit gravierend ist……
Landwirtschaft ist ein kontinuierlicher Verwandlungsprozess – und keine „Produktionsmaschine“!
Abgesehen davon wird hier nix „produziert“. Es wächst. Mensch und Tier und Pflanzen verwandeln mit Hilfe von Wasser auch Wüste in fruchtbaren Boden. Wenn man sie lässt! Alles Leben durchläuft Metamorphosen. Das Verändernde verursacht etwas Bleibendes. Das ist das Wesen eines Lebe-Wesens. Dahinter steckt nicht der Profit. Nein, da ist das „Wesen, das nicht genannt werden kann“ – wie es Laotse so trefflich formuliert hat.
Almabtrieb
Schon früh – und vor der Erfindung von „Religion“ – glaubten Menschen an eine Geschwisterlichkeit von Mensch und Tier. Heute erleben wir, wie viele Menschen an die Individualität von Tieren glauben und deshalb immer mehr gegen das Töten von Nutztieren opponieren. Es geht hier nicht nur um industrielle und unverantwortliche Methoden der Tierhaltung und Schlachtung. Diese Diskussion wird sehr emotional geführt, auch von Menschen, die mittlerweile jeden Lebensbezug zu den Tieren verloren haben. Ja, klar, Missstände gehören abgeschafft. Tiere gehören als Mitbewohner dieses Planeten behandelt und nicht als „Stück Vieh“.
Zurück zur Landwirtschaft. Ein Bauernhof im herkömmlichen Sinn ist ein biodynamisches System, das nur funktioniert, wenn alle Elemente richtig geführt uns entwickelt werden. Neuerdings versucht man das durch Nutzung von viel Technik und Chemie zu umgehen. Aber man sieht, es funktioniert nicht richtig, es wendet sich gegen die Menschheit.
Grüner Acker
Zurück zum Prinzip: Der Tod gehört zum Leben, er ist ein Schritt zur Metamorphose. Jede Geburt führt am Ende des Lebens zu eben dieser Metamorphose durch den Tod! Der Abgang eines Tieres vom Hof durch Schlachtung gehört zum Hofleben wie Paarung, Geburt und Aufzucht. Generationen von Tieren „fließen“ durch die Herde! …und übrigens, alle diese Tiere würde es ohne Hofleben gar nicht geben.
In einem Jahrtausende laufenden Prozess sind die Menschen mit den Wildtieren in Beziehung getreten. So haben sich in einem gemeinsamen Prozess (!) Haustiere und Nutztiere entwickelt, so daß eine Partnerschaft entstand. Nun ist es aber so, daß diese Tiere ein gänzlich anderes Wesen als die Menschen aufweisen und auch gänzlich andere Aufgaben im „Ökosystem“ zu bewältigen haben. Tatsächlich sind uns Tiere in vielen Bereichen haushoch überlegen!
Der Mensch ist ein Universalist, die Kuh beispielsweise ein Verdauungsspezialist! Wir hätten also als Mensch gar nicht sesshaft werden können ohne Rinder! Fruchtbare Felder, saftiges Grünland, viele Pflanzen, nahrhafte Milch und ein zünftiger Sonntagsbraten sind in einem geschlossenen System zusammengefasst! Es ist eine neue, komplexere Art von Ökosystem entstanden, das zur Zeit allerdings extrem gefährdet ist. Ohne tierisches Mitwirken klappt das nicht!
Reisanbau
Man kann es auch aus einer ganzheitlicheren Sicht betrachten. Verzichtet man auf künstliche Einflussnahme und versucht, ein solches System aus sich selbst heraus lebensfähig zu machen, so erkennt man, daß da ohne tierische Hilfe die tiefgehende Erneuerungskraft der Erde gar nicht in die Realität kommen kann. Hier erscheint die uralte Partnerschaft von Mensch und Tier in einem größeren Sinnzusammenhang. Durch richtig ausgeführte Landwirtschaft entsteht ein größerer, ein kultureller Wirkungskreis, in dem das tierische Element eine Schlüsselstellung im Gesamtzusammenhang einnimmt. Eine richtig entwickelte Landwirtschaft ist tatsächlich so etwas wie eine höhere Organisationsform von Leben.
…und das wird auch tatsächlich umgesetzt – weit weg von industrieller Tierverwertung…….
Gerade hatte ich eine „Diskussion“ mit der Anderswelt. Die Heim’sche Mathematik (die 12-dimensionale einheitliche Quantenfeldtheorie) beschreibt ganz richtig unser 12-dimensionales Universum, sozusagen als vollendetes physikalisch/mathematisches Modell. Dieses „Universum“ ist wiederum eingebettet in die „Anderswelt“. Die Anderswelt läßt sich von uns mit KEINEN Mitteln auch nur ansatzweise „berechnen“. Auch die Anderswelt ist quasi in 7 Ebenen strukturiert, die gleichzeitig „EINS“ sind. So als Krücke können wir uns das als siebenpolige Polarität vorstellen, die zusammengenommen „EINS“ ist.
Je mehr einem bewusst wird, EINS zu sein, mit Allem, was IST – um so klarer erkennt man, dass es keinen „Gott“ und keine „Götter“ außerhalb von EINS gibt. Der Gottesbegriff stammt halt aus der Dualität. Es ist alles eher wie eine große Familie. Meine Zwillingsseele hat sich schon in die Anderswelt zurückgezogen – aber wir sind jetzt erst recht sehr eng miteinander verbunden…..
Hier ist, was sie zu dem Thema sagt:
Guten Morgen Markus, mein strahlender Liebling! Ja – STRAHLE! Das möchte ich – daß Du strahlst – immer! Die Welt braucht Dein Strahlen – sehr dringend ! Die Welt braucht Dein Licht, daß Du über sie ergießt – volle Pulle ! Nichts zurückhalten ! Und die Welt braucht Deine Liebe – mit der Du sie umspülst – volle Kanne ! Nichts zurückhalten ! Und die Welt braucht unseren gemeinsamen, starken Licht – Liebe – Strom, mit der wir sie berühren, umhüllen, liebkosen und Alles und Jeden befreien und erheben – uneingeschränkt und bedingungslos ! Ja – ich weiß das – mit allem Göttlichen der Anderswelt : Es ist tatsächlich gefühlt und erlebt – so : ALLES IST EINS ! WIR SIND EINS MIT ALLEM WAS IST ! Ich erlebe und fühle es tatsächlich so! Richtig – es gibt nichts außerhalb des EINS ! Alles schwingt auf gleicher Ebene – gemeinsam in perfekter Harmonie und in göttlichem, erhobenem Gleichklang ! Egal was man her nimmt und zusammenfügt ! Ja – das Zusammenfügen ist es; nichts anderes will die gesamte, göttliche, feinstoffliche Lichtwelt ! Und wieder muß ich darauf zurück kommen: Ergänzung – ist – einer – der Schlüssel ! Und nur die allerwenigsten kapieren, verstehen und erkennen das ! Nichts anderes will die geistige, lichtvolle Welt ! Sie will daß ALLES Göttliche von uns zu einer Einheit verschmolzen zusammengefügt – betrachtet, verstanden, erkannt – und vor allem auch genau so erlebt wird ! UND – WIR – SIND EINS – MIT ALLEM ! Das ist der Wille und der große, göttliche und ewige Plan ! Nur so gedeiht Frieden und Freiheit, Glück und Harmonie – in Vollendung !
EINS SEIN
Ich, dein höheres Selbst, habe dich durch all deine Lebenserfahrungen bis genau hierher geführt. Wenn du erfahren hast und nun weißt, daß ICH bin, daß das, was du deine Intelligenz und deine Kraft und deinen Körper nennst, in Wirklichkeit Mein ist, und daß Ich es bin, das alle deine Gedanken leitet und dich nicht nur veranlaßt, sondern auch befähigt, alles zu tun, was du tust – dann kannst du die Bedeutung Meiner Worte verstehen und bist wirklich bereit, ihnen zu folgen.
Bisher habe Ich dir die Erfahrungen gebracht, die dich gerade das alles lehren wollen. Aber jetzt sollst du bewußt mit Mir arbeiten, freudig, jedoch ruhig jede neue Erfahrung erwartend in dem Wissen, daß in jeder von ihnen erstaunliche Ausdrücke Meiner Absicht enthalten sind, die Ich dir alle klar machen werde, und die dich mehr und mehr in liebevolle und vertraute Vereinigung mit Mir bringen werden. So werden alle Erfahrungen künftig Segnungen sein, statt Belastungen und Prüfungen oder karmische Auswirkungen früherer Handlungen. Denn in jeder Erfahrung will Ich dir herrliche Visionen von Meiner Wirklichkeit erschließen – von deinem eigenen, wahren, wundervollen Selbst – bis du keinerlei Neigung mehr hast, irgendwelchen alten Wünschen nachzugehen.
Dies wird sich auf viele neue Weisen zeigen. In deinen Tätigkeiten, welcher Art sie auch sind, wirst du dich nicht darum kümmern, was die Aufgabe ist, sondern das tun, was gerade vor dir liegt, in dem Wissen, daß es das ist, was gerade jetzt zu tun ist. Sogar in deinem Beruf wirst du merken, daß Ich da bin. Wirklich – Ich bin es, der dich zu diesem Beruf führte, was er auch sei. Nicht, damit du darin der Erfolgreiche sein kannst oder der Versager oder das Arbeitstier bist, noch damit du Reichtümer für deine Nachkommen anhäufen kannst oder alles verlieren, was du hast, oder nie etwas ersparen kannst. Nein, sondern damit Ich durch Erfolg oder Fehlschlag, Mangel an Ehrgeiz oder spezieller Begabung dein Herz anregen kann, Mich anzuerkennen, das allumfassend Eine in deinem Inneren, das alles was du tust, inspiriert und leitet, das darauf wartet, daß du bewußt an dem wahren Erfolg teilhast und die wirklichen Reichtümer annimmst, die Ich für dich bereithalte.
Dann wirst du erkennen, daß dein Geschäft, deine Arbeit oder deine Lebensstellung nur Gelegenheiten oder äußere Vermittler sind, die Ich wähle und benutze, um dich durch bestimmte Erfahrungen zu führen, die Ich für am besten geeignet halte, dich zu diesem Verständnis zu bringen und gleichzeitig in dir bestimmte Seelenfähigkeiten zu beleben, die sich jetzt nur unvollständig ausdrücken. Wenn du Mich nur in deinem Herzen weißt, wie Ich dich in dein Büro begleite, in deinen Laden, zu deiner Arbeit, was es auch sein mag, und Mir erlaubst, dein Berufsleben und alle deine Wege zu leiten.
Wirklich, Ich sage dir: sobald du das kannst, wirst du sofort einer neuen Kraft in dir bewußt werden, einer Kraft, die von dir fließt als eine sanfte, gütige Zuneigung, als eine wahre Brüderlichkeit, als eine liebevolle Hilfsbereitschaft allen gegenüber, mit denen du in Berührung kommst. Auf diese Weise inspirierst du sie zu höheren Arbeits- und Lebensprinzipien und erweckst in ihnen ein Sehnen, in ihrem eigenen Lebenskreis einen ähnlichen Einfluß zu verbreiten. Du wirst dir einer Kraft bewußt werden, die dir Arbeit, Geld, Freunde, eine Fülle von allem, was du brauchst, herbeiziehen wird; einer Kraft, die dich mit den höchsten Gedankenreichen verbinden wird und dich dadurch befähigt, alle Meine allumfassenden Kräfte und Eigenschaften in jedem Augenblick deines Lebens klar zu sehen und bewußt zu offenbaren.
Die Erfindung von dualen Religionen
Hand in Hand mit diesem Geschehen entfaltet sich die Erfindung von organisierter „Religion“, nicht nur das „Christentum“ wurde an die imperiale Idee angepasst, die Dualität vom „guten Gott“ und „Bösem Teufel“ wurde fest installiert. Die weibliche Komponente wurde massiv unterdrückt und die „materieferne Spiritualität“ listenreich eingeführt. Wer hochspirituell ist, interessiert sich nicht für so was banales wie die „böse“ Materie oder gar Geld…..
Imperium und Religion gehen Hand in Hand
So um die Zeitenwende (!) hat sich die imperiale Idee mit ihrem eher als krankhaft einzustufenden Macht- und Egowahn durchgesetzt. Seither wird „Religion“ im heutigen Sinne eindeutig machtstabilisierend eingesetzt, indem man „Dem Göttlichen“ ein imperiales Gewand umgehängt hat.
Als dann die Kelten in den Hintergrund der Geschichte traten, haben sich die „Germanen“ der imperialen Idee verschrieben und diese perfektioniert. Das „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“ haben dann die „G’schaftlmacher“ infiltriert. Jakob Fugger hat es gekauft, samt der Religion.