Das Ende der Gralssuche……..

In seinem Buch „Sakrileg“ stellt Dan Brown dar, daß der hl. Gral tatsächlich eine Sammlung der Gebeine der Maria Magdalena ist, die von geheimen Meistern der Loge unter der gläsernen Pyramide des Louvre deponiert wurde. Natürlich ebenfalls ganz geheim.

Betrachten wir nun die Essenz der Schöpfung. Es ist dies die elementare Polarität von männlichen und weiblichen Urelementen, die alles kosmische Geschehen polar beeinflussen.

Die aus der Polarität resultierende Spannung erwirkt die Energie für die stete Veränderung und ist der Antrieb für die fortdauernde, sich entwickelnde Schöpfung.

Der Gral ist tatsächlich verloren – das Hauptthema jeder Gralssaga. König Arthur schickt die besten seiner Ritter – die Gralsritter – aus, ihn wiederzufinden. Würde er gefunden, wäre er der Garant für Weltfrieden und liebevolle Kooperation.

Magie.....
Magie…..

Warum und wie ist er überhaupt verlorengegangen?

Die Entwicklungsgeschichte der Menschheit hat sich von der verlorengegangenen unbewußten „Einheit“ des Paradieses über das Matriarchat zum ebenfalls einseitig ausgerichteten Patriarchat entwickelt. Man stellt also nur einen Pol als wirksam dar. Warum?

Aus dem verhinderten Ausgleich der aus der Polarität resultierenden Spannung wird die aufgestaute Energie auf Machtbedürfnisse umgeleitet, die aus dem Egowahn (wieder nur ein Pol!) von entarteten Individuen resultiert. Diese Individuen wirken auf die menschliche Gesellschaft wie Krebszellen in jedem lebenden Organismus – vernichtend.

Das funktioniert etwa so, wie eine Batterie, deren Minuspol mit einer Plastikkappe abgedeckt ist, so daß es zwar richtig aussieht, aber nicht mehr im ursprünglichen Sinn funktionieren kann. Heimlich, im Verborgenen (okkult) wird nun die Plastikkappe umgangen und die so gewonnene Energie für private Egowahn-Bedürfnisse mißbraucht. Die mit Hilfe dieser heimlich gewonnenen Energie beherrschten Massen bemerken das nicht, sie werden „neutralisiert“.

Religionsphilosophisch betrachtet ist dieser blockierte Minuspol – die empfangende Seite – die sogenannte Gottesmutter Maria, die mit ihrer unbefleckten Empfängnis und Asexualität hinreichend isoliert ist. Die eigentliche weibliche Ergänzung zu Jesus ist jedoch die andere Maria, die aus Magdala. Was sich dahinter verbirgt, kann man nach vielen Jahrhunderten erstmals wieder nachlesen – im Evangelium der Maria von Magdala, das man erst im vorigen Jahrhundert wieder entdeckt hat. Diese Schrift wurde sehr nachhaltig ausgerottet.

Was ist also verlorengegangen und muß unbedingt wiedergefunden werden? Es ist der ausgleichende Teil der Ur-Polarität, der weiblich-empfangende, symbolisiert durch Maria Magdalena – nicht jedoch durch deren Gebeine.

Der heilige Gral verbirgt sich im uns vergraulten weiblichen Aspekt der Schöpfergottheit, die wir naturnotwendig nur als polares Wesen erkennen können.

Die Grosse Göttin
Die Grosse Göttin

Würden wir diesen Aspekt „sehen“, würde er uns „erscheinen“, würden wir ihn erkennen und begreifen – er würde seine erlösende und befreiende Wirkung zeigen.

Das Buch

Das Buch

Zweite, neu bearbeitete Auflage!

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Twentysix (11. Mai 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 374073020X
  • ISBN-13: 978-3740730208

https://www.amazon.de/Das-verlorene-Geheimnis-Sexualit%C3%A4t-Mainstream/dp/374073020X/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1494667142&sr=8-2&keywords=das+verlorene+geheimnis+der+sexualit%C3%A4t

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Ein Gedanke zu „Das Ende der Gralssuche……..“

  1. Ich habe das Buch von Dan Brown „Sakrileg“ gelesen, da steht es natürlich alles noch viel ausführlicher geschrieben, was als heiligen Gral bezeichnet wird. Im Film durfte es ja nicht so offensichtlich dargestellt werden, da sich der Vatikan aufgeregt hat, daß man ja nicht an die große Glocke hängt, daß es „Prieuré de Sion“ wirklich gibt. Langdon erkennt anhand der eingravierten Buchstaben PS und des Symbols der Lilie, dass Saunière der Prieuré de Sion angehörte. Wie sich später herausstellt, war der Kurator sogar der Großmeister der Bruderschaft, die als Nachfolger der Tempelritter des Mittelalters das Geheimnis um den Heiligen Gral bewahrt. Nun steht die Bruderschaft vor ihrer größten Krise. Denn neben dem Großmeister wurden auch seine drei Seneschalle ermordet. Das Geheimnis der Familie, das Saunière seiner Enkelin anvertrauen wollte, droht, für immer verloren zu gehen. Aber der heilige Gral wurde im Buch so beschrieben, daß es der Unterleib von Maria Magdalena war, die darin das Kind von Jesus trug. Das Gefäß deutet Langdon als den legendären Schlussstein, den Silas in einer früheren Szene vergeblich in der Kirche Saint-Sulpice suchte. Mit ihrem ungewöhnlichen Gepäck steigen sie zuerst in einen Geldtransporter, der vom Bankchef André Vernet, einem Geschäftsfreund Saunières, gefahren wird. Als dieser sie bedroht, um an das Kryptex zu kommen, überwältigen sie ihn und fahren mitten in der Nacht zu Sir Leigh Teabing, der auf Château Villette in der Nähe von Versailles lebt. Der Brite gilt als führender Experte in Sachen Heiliger Gral und klärt Sophie über dessen wahre Natur auf. Teabing und Sophie werden nun von Silas attackiert, den sie aber überwältigen können. Gemeinsam mit Butler Rémy Legaloudec und dem gefesselten Mörder fliegen sie in Teabings Privatjet nach London. Während des Flugs beschäftigen sie sich mit dem Kryptex. Unter einem Rosen-Emblem im Deckel des Kästchens findet Langdon eine in Spiegelschrift verfasste Botschaft:

    “An ancient word of wisdom frees this scroll
    and helps to keep her scatter’d family whole
    A headstone praised by templars is the key
    and atbash will reveal the truth to thee.”

    „Ein uralt Wort der Weisheit befreit die Roll’.
    und hilft vereinen ihre zerstreute Familie voll.
    Der Schlüssel ist ein gepriesener Templerstein,
    und Atbasch schenket dir die Wahrheit ein.“
    „In London liegt ein Ritter, den ein Papst begraben.
    Seiner Arbeit Frucht ihm heil’gen Zorn hat eingetragen.
    Du suche die Kugel, die auf seinem Grab sollt’ sein.
    Sie spricht von rosig’ Fleisch und samenvollem Mutterleib.“ (Das ist der heilige Gral)

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