Tod – Endstation?

„Eurer (der Kelten) Lehre zufolge gehen die Schatten nicht zu den stillen Sitzen des Erebus und nicht in das bleiche Reich des Dis in der Tiefe, sondern der gleiche Geist gebietet den Gliedern in einer anderen Welt. Wenn das, was ihr singt, richtig ist, so ist der Tod die Mitte eines langen Lebens; jedenfalls sind die Völker, auf die der Große Bär niederblickt, glücklich in ihrem Wahn, weil sie der größte aller Schrecken nicht bedrängt, die Todesfurcht. Daher stürzen sich die Männer mit Begeisterung einem Schwert entgegen, hat der Tod in ihren Herzen Raum und scheint es ihnen feige, ein Leben zu schonen, das doch wiederkommen soll.“, Marcus Annaeus Lucanus, Pharsalia / De bello civilis, ( I,454-462)

Triskele

Ja, natürlich haben die Römer als duale Denker nicht wirklich verstanden, wie es gemeint ist – aber jedenfalls ist auf diese Weise die Aussage überliefert worden, ohne der Inquisition zum Opfer zu fallen.

...der Tod....
…der Tod….

Allmählich gewinnt die Anschauung an Boden, daß die Strukturen des Universums und des Menschen mehr geistig-sensorischer als mechanisch-physikalischer Art sind. Der moderne Mensch überschätzt die unbestritten glänzenden Erfolge von Wissenschaft und Technik und mißachtet, ja ignoriert dabei die geistigen (spirituellen) Erkenntnisse und die Möglichkeiten seines Bewußtseins in einem Maße, das die eigene Existenz – diesseits und jenseits des Todes – in der Zukunft gefährdet.

Wir, die wir in das materialistische Klima des 20. Jahrhunderts hineingeboren wurden, schleppen mit unserem dualen, sogenannten „zeitgemäßen Denken“ eine schwerere Last herum, als uns vielleicht bewußt ist.

Thales von Milet, ein griechischer Weiser aus dem 6. vorchristlichen Jahrhundert lehrte schon, daß es keinen Unterschied zwischen Leben und Tod gebe. „Warum“, so fragte ihn ein Kritiker, „willst du dann nicht sterben?“ Thales antwortete: „Eben weil es keinen Unterschied gibt.“

„Was kommt nach dem Tod?“ Wie werden wir im Jenseits beschaffen sein? Was wird mit uns „drüben“ geschehen? Werden wir uns noch an alles erinnern können, was in unserem irdischen Leben geschah? Überdauern alle Lebewesen den biologischen Tod?

Diese jahrtausendealten Fragen fordern uns auch heute noch heraus. Nicht alle, aber immerhin eine ganze Menge solcher Fragen kann heute einigermaßen zufriedenstellend – auch aus wissenschaftlicher Sicht! –  beantwortet werden.

Historische Ansichten

Daß der Mensch weit mehr als Körper und Fleisch, Gebein und Sehnen ist, galt schon bei nahezu allen Völkern des Altertums als feststehende Tatsache. Man kann sogar sagen, daß dem psychischen Bestandteil des Menschen und seinem Wohlergehen damals weitaus mehr Bedeutung beigemessen wurde, als in den letzten zwei- bis dreihundert Jahren unserer Zeit.

Daß Seele und Geist der höchste Besitz des Menschen sind, daß sie besonders gepflegt werden müssen und unsterblich sind, das war so etwas Selbstverständliches, daß in der überlieferten Literatur die Psyche paradoxerweise wie etwas Körperliches, Sichtbares behandelt wurde und das Jenseits oder auch das „Totenreich“ wie ein Nachbarland beschrieben wird, mit dem es allerdings gewisse Schwierigkeiten im Grenzverkehr gibt.

Die alten Griechen vorhellenistischer Zeit (etwa 2000 Jahre v. Chr.) glaubten, daß die Toten in einer unterirdischen Welt weiterlebten, die unter der Herrschaft der „Großen Göttin“ oder Erdmutter stand. Es gab dort ein Inselparadies, zu dem die Seelen der Verstorbenen mit einer Fähre übergesetzt wurden. Später, in der hellenistischen Zeit (etwa 1000 Jahre v. Chr.) glaubte man, daß die Seele in ein ätherisches, unkörperliches Abbild der irdischen Erscheinung des Verstorbenen verwandelt werde:

„…..so will’s der Gebrauch der Sterblichen, wenn sie verblüht: Nicht wird Fleisch und Gebein durch Sehnen verbunden; die große Gewalt der brennenden Flamme verzehrt dies alles, sobald aus dem weißen Gebein das Leben hinwegfloh. Aber die Seele verfliegt, wie ein luftiger Traum, und entschwebet“

Für die Christen der Antike war die Hölle nicht viel mehr als eine unangenehme Zwischenstation, bei der die Seelen auf ihrer Reise in die Ewigkeit zwecks Ermittlung ihrer Qualitäten eine Pause einlegen mußten. Hier mußten sie sich von falschem Denken und Handeln befreien und gegebenenfalls die Erfahrung machen, daß sie auf die veränderten Seinsbedingungen schlecht vorbereitet waren.

Heute haben die meisten Menschen entweder gar keine oder nur verschwommene oder angsterfüllte Vorstellungen vom Jenseits, weil unsere profit- und genußorientierte Tretmühlengesellschaft kaum Raum läßt für zusätzliche geistige Anstrengungen, welcher Art auch immer.

Ist es da verwunderlich, daß bei den meisten Menschen keine Neigung mehr besteht, über ein so düsteres und ohnehin so nachhaltig verdrängtes Problem nachzudenken wie das Leben nach dem Tod?

Erst wenn der Tod herannaht oder unter der Schockwirkung eines schmerzlichen Verlustes wird schlagartig klar, wie bedeutungsvoll diese Frage tatsächlich ist. Der Tod gehört zum Leben wie die Geburt auch, ja, das ganze Leben ist tatsächlich auf den Tod hin orientiert.

Und noch ein historisches Zitat:

„Die Wissenschaft hat festgestellt, daß nichts spurlos verschwinden kann. Die Natur kennt keine Vernichtung, nur Verwandlung. Alles, was Wissenschaft mich lehrte, stärkt meinen Glauben an ein Fortdauern unserer geistigen Existenz über den Tod hinaus“

Wernher von Braun

Die moderne Sterbe- und Todesforschung

In den letzten Jahrzehnten haben sich besonders zwei ernstzunehmende Forscher diesem Thema angenommen: Der Amerikaner Dr. R. Moody mit seinem Buch „Das Licht von Drüben“ – in dem er mehr als 1500 Fälle von sogenannten „Nahtoderlebnissen“ analysierte und die Schweizer Ärztin

Dr. Elisabeth Kübler-Ross, die in vielen Veröffentlichungen zur Sterbeforschung nach eigener Aussage weltweit mehr als 2000 Fälle von Menschen untersuchte, die bereits klinisch tot waren und wieder zum Leben zurückkamen bzw. wiederbelebt wurden (Ihre zentralen Aussagen finden sich in dem Büchlein „Über den Tod und das Leben danach“).

Beide Forscher kommen letztendlich zu weitgehend gleichen faktischen Aussagen, in der Interpretation gibt es weltanschaulich bedingt Unterschiede. Dies scheint mir besonders zu betonen, weil es sich um ein Thema handelt, das wir alle nur mit unserem „diesseitigen“ Bewußtsein zu erfassen versuchen können: Es fehlt uns immer eine Dimension. Wir bewegen uns in einem dreidimensionalen Raum und haben noch die Zeit als vierte Dimension dazu. Falls wir mit dem Tod in einen vierdimensionalen Raum mit einer ganz anderen Zeitachse kommen würden – wie sollten wir das hier und jetzt erklären? Es ist bestenfalls wie bei einem Foto: Wenn wir die Vorderseite eines Objektes und die Rückseite oder die Schrägansicht desselben Objektes auf zwei Fotos vergleichen, müssen wir nicht zwingend dasselbe Objekt auch erkennen. Bestenfalls können wir feststellen, daß es sich um die gleiche Art von Objekt handelt (z. B. ein Haus).

Trotz all dieser naturgegebenen Schwierigkeiten gibt es wissenschaftlich gesicherte Ergebnisse, die – um es vorwegzunehmen – im Kern nichts anderes aussagen als unsere alten Überlieferungen. Vielleicht mit anderen Worten, sicher oft mit anderen Interpretationen.

Frau Kübler-Ross bringt es mit folgender Aussage auf den Punkt:

„Ich glaube, es ist jetzt Zeit, daß die Leute wissen, daß der Tod gar nicht existiert, wenigstens nicht so, wie wir uns das vorstellen.“

Ergebnisse der Sterbeforschung

Was Menschen im Moment des Todes erleben, ist unabhängig von ihrem Glauben, ihrem Alter oder ihrem Geschlecht oder ihrem wirtschaftlichen Status. Dies scheint nicht weiter verwunderlich, denn es handelt sich um einen ebenso menschlichen Vorgang wie die Geburt auch: Denn es ist eine Geburt in eine andere Existenz.

Sobald der Körper einen biologisch irreparablen Zustand erreicht hat, sei es durch Unfall oder Krankheit, wird die Seele freigegeben. Das heißt, sie löst sich von dem nunmehr leblos gewordenen Körper. Es ist dem Sterbenden oft gar nicht bewußt, daß er sozusagen „außer sich“ ist. Er nimmt alles um sich wahr, sogar die Gedanken der Menschen um ihn herum. Manche können sogar nach ihrer Wiederbelebung ganz genau berichten, daß sie mit drei Schneidbrennern aus ihrem Autowrack befreit wurden oder gar die Autonummer von dem Wagen wissen, der sie angefahren hatte.

Viele Menschen treten während einer Operation aus ihrem Körper aus und beobachten tatsächlich die ganze Operation. (Und können das nachher in Einzelheiten wiedergeben).

Auch sollte man wissen, daß Menschen, die sich in einem sehr tiefen Koma befinden oder vermeintlich schon gestorben sind, oft alles hören bzw. wahrnehmen was um sie herum gesagt oder sogar gedacht wird.

In dieser Phase bemerkt der „Gestorbene“, daß er wieder ganz ist. Menschen die blind waren, können plötzlich sehen, Rollstuhlfahrer können gehen und tanzen, von einem Unfall Verstümmelte weisen in diesem Zustand immer einen unversehrten, vollständigen „Geistkörper“ auf. Dieser Geistkörper ist jedoch für alle „normalen“ lebenden Menschen völlig unsichtbar und kann auch keinerlei Kontakt zu lebenden Menschen aufnehmen.

Im Falle der Wiederbelebung stellt der Betroffene allerdings fest, daß alles beim alten ist. Ausser natürlich, der Körper ist durch einen Unfall verstümmelt. Nicht einer der untersuchten Fälle, denen ein solches Todesnähe-Erlebnis widerfahren war, hatte danach noch jemals Angst vor dem Sterben.

Das Schlußwort von Elisabeth Kübler-Ross

„….es ist ebenfalls bewiesen, dass jeder Mensch von seiner Geburt bis zu seinem Tod von Geistwesen begleitet wird. Jeder Mensch hat solche Begleiter, ob Sie daran glauben oder nicht, ob Sie Jude oder Katholik oder ohne Religion sind, spielt überhaupt keine Rolle. Denn jene Liebe ist bedingungslos, weshalb ein jeder Mensch dieses Geschenk eines Begleiters erhält. Es handelt sich um jene Begleiter, die meine kleinen Kinder „Spielgefährten“ nennen. Ganz kleine Kinder sprechen mit ihren „Spielgefährten“ und sind sich dessen völlig bewusst.

Doch sobald sie in die erste Klasse kommen, sagen ihre Eltern zu ihnen: „Du bist jetzt ein großer Bub. Du gehst nun in die Schule. Jetzt macht man nicht mehr solche kindischen Spiele.“ Somit vergisst man, dass man „Spielgefährten“ hat, bis man auf dem Sterbebett liegt. Und dann sagt plötzlich eine sterbende alte Frau zu mir: „Hier ist er wieder.“ Und weil ich weiß, wovon sie spricht, frage ich diese Frau, ob sie mit mir das soeben Erlebte teilen könne. Alsdann erklärt sie mir – „ja, wissen Sie, als ich ein ganz kleines Kind war, befand er sich immer bei mir. Aber ich hatte ganz vergessen, dass er überhaupt existiert.“ Und einen Tag später stirbt sie ganz beglückt, weil jemand, der sie unsagbar gern gehabt hatte, wieder auf sie wartet.

Im Allgemeinen werden Sie immer von der Person erwartet, die die Sie am meisten liebgehabt haben. Diese Person begegnet Ihnen zuerst. Im Falle von ganz Kleinen, bei zwei-, dreijährigen Kindern zum Beispiel, deren Großeltern und Eltern sowie auch übrige ihnen bekannte Verwandtschaft noch auf Erden weilen, ist es meistens ihr persönlicher Schutzengel, der sie empfängt, oder sie werden auch von Jesus oder einer anderen religiösen Figur empfangen. Ich habe es noch nie erlebt, dass ein protestantisch getauftes Kind in seinen Sterbeminuten Maria sah, während diese aber von sehr vielen katholischen Kindern wahrgenommen wurde. Es handelt sich hierbei nicht um eine Diskriminierung, sondern Sie werden ganz einfach auf der anderen Seite von denen erwartet, die für Sie die größte Bedeutung gehabt haben.

Ist man sich auf dieser zweiten Stufe seines wiederhergestellten Körpers gewahr geworden und durfte man seinen Geliebten begegnen, so wird einem bewusst, dass das Sterben nur ein Übergang ist in eine andere Form des Lebens. Die irdisch-körperlichen Formen hat man zurückgelassen, weil man diese nicht mehr braucht. Und bevor Sie Ihren Körper ablegen und daraufhin die Form annehmen, die man in der Ewigkeit besitzt, gehen Sie durch eine Übergangsphase, die ganz und gar von irdisch-kulturellen Faktoren geprägt ist. Es kann sich hierbei um das Durchschreiten eines Tunnels oder Tores oder um das Überqueren einer Brücke handeln. Ich als Schweizerin durfte einen Alpenpass mit Alpenblumen überqueren. jeder bekommt den Himmel, den er sich vorstellt. Und für mich ist natürlich die Schweiz der Himmel, in welchem sich selbstverständlich Berge und Alpenblumen befinden. ja, ich habe diesen Übergang als einen ganz grenzenlos schönen Bergpass erleben dürfen, dessen Wiesen derart bunt von Alpenblumen waren, dass sie mir vorkamen wie ein Perserteppich.“

Nein, schöner kann man den Übergang in die „Anderswelt“ nicht beschreiben.

Das Buch
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Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

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Abbildung von Merlin / Markus Schmidt | DAS VERBOTENE WISSEN DER KELTEN II | 2020

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Einheit, Polarität und Trinität

Aus einem Gespräch von Anne Nada mit Markus Merlin

Elohim ist Gott, Urseele – im Jüdischen

Aber alles ist eins, wenn man es erkennt

Elohim ist Mehrzahl.

„Im ersten Vers der Bibel stellt Gott sich als Elohim vor. Elohim (Plural, mehr als zwei) ist ein erster deutlicher Hinweis auf die Dreieinheit Gottes – Vater, Sohn und Heiliger Geist. Dass es trotzdem ein Gott ist, macht der Vers ebenfalls deutlich: Gott (Elohim, Mehrzahl) „schuf“ (Einzahl). Wunderbarer, unerklärbarer Gott – drei Personen, eins im Wesen!“

Oh oh…..

….und weit und breit keine Göttin!

Das ist alles Gehirnwäsche! Das hat nix mit Spiritualität zu tun. Das ist alles pseudo……!

Es gibt nur das EINE Bewußtsein, das man nichtmal benennen kann und es hat zwei Pole entwickelt! Ohne Polarität kein Fuzzelchen Materie. Nix androgyn. Ohne Polarität wird das alles nix und ohne Polarität würde sofort jede Materie verschwinden.

Und jetzt kommen welche daher und wollen das alles durcheinanderwirbeln…… Viel Spaß!

Man sieht überdeutlich, daß da gar nichts funktioniert außer dem Ego. Und das geht auch nicht ewig – auch nicht mit Transhumanismus.

Es ist so einfach, daß man nicht mal ein Buch drüber schreiben kann. Liebe genügt.

ALLE dualen, „Heiligen Schriften“ führen nur zum Untergang. Oder siehst Du wo etwas, was schöne Früchte hervorbringt?

Seit man die göttliche Polarität der Einheit in der Dreiheit durch diese teuflische Dualität ersetzt hat, ist der Satan am triumphieren!

Seit 2000 Jahren noch verstärkt durch die Buchreligionen – SEIN Werk!

Nichtbeachtung schenkt Befreiung. Das Wissen darüber auf dem liebevollen Weg macht uns unangreifbar.

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Taschenbuch: 296 Seiten Verlag: TWENTYSIX Auflage: 1 (20. Februar 2017) Sprache: Deutsch

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Das verbotene Wissen der Kelten II

Our earth, the long skulls, and us…

Introduction

I am writing this because the long skulls asked me to. The content as it appears here is therefore authorised by the long skulls as of today (31.12.2023).


Briefly and concisely the current state of affairs. There are already a number of references in the alternative scene how to „live in the underworld“. Some cultures have long since died out, including civilisation before the Lemurians. Because we don’t know what they were called, we call them „megalithic civilisation“.


They were the ones who equipped the world with tunnels and monumental buildings, because in their final phase they fought each other with gravitational weapons. But not only with them. Gravitational weapons explain the extraordinarily massive construction and the interlocking of the building blocks. This can also be seen in the Great Pyramid of Giza – because it was built by them and not by the Egyptians. But that’s just an aside.


Whenever there is talk of the many „DUMBS“ where the Satanists are up to mischief, in many cases they use the tunnels and facilities that already exist, which are truly enormous. There are tunnels under the oceans and there are huge walls that stretch for thousands of kilometres and can be located deep on the seabed using sonar.


A long time after the demise of the worldwide „megalithic culture“, the so-called long skulls developed above ground as a large civilisation, that was about 60,000 years ago. There must have been some major catastrophes at that time, whereupon the long skulls went underground about 50,000 years ago. However, they did not move into the facilities of the megalithic culture, but built their own underground city complexes, where they still are today. There were trade relations with the Lemurians and the Atlanteans, but they did not get involved with them any further. Later, there were also trade relations with other „ancient“ civilisations such as the Egyptians, the Indians and the Celts.


This is also confirmed by Heinrich Kusch’s discoveries. He found very clear evidence in the documents of monasteries located near underground structures/caves known as „earth stables“ that trade was actually still taking place around 1500 AD, both with the long skulls and with other „peoples/races“ living underground. You can also watch his YouTube video on this – „Secret Underworld“ – it’s worth it! There is also a book by him on the subject, where this is documented in more detail. It was „The Church“ that decided to put an end to this trade and destroy all access points and trading platforms.

1. Shape and structure of the earth as a planet

At the centre of the earth (at a depth of 6378 kilometres, the earth’s diameter is just under 12,800 kilometres) there is a pressure of 3.5 million bar and even at a temperature of 5000 degrees, nickel and iron form a solid metal ball that rotates.

Earthquakes show: The earth’s core has once again stopped rotating against the earth’s crust. This phenomenon has apparently been happening again since 2009: the Earth’s core has stopped rotating relative to the Earth’s mantle and will soon start rotating in the opposite direction again.
Analysis of seismic data from the 1960s and 1970s shows that the Earth’s core apparently oscillates over a period of 70 years, changing direction approximately every 30 years.

This is a current representation of our planet:

The boundary between the Earth’s mantle and core, for example, runs almost exactly halfway down, i.e. at a depth of 2,900 kilometres. This, in turn, is known primarily from seismic measurements: We know that every major earthquake releases shock waves that propagate through the entire globe. However, these waves have different speeds depending on the material.


For example, when the earth shakes in California, it is possible to measure when and how the shock waves from this earthquake reach Europe or China. In this way, scientists have gradually gained information about the composition of the different layers and where the boundaries between the different „layers“ run within the earth. So far, it has been possible to drill down to a depth of twelve kilometres into the earth’s interior.


According to modern seismic and petrological aspects, the structure of the mantle is organised as follows: Zone (a) is the lithosphere, max. 70 kilometres thick, in which the continents are embedded. The lithosphere is made up of approx. 10 so-called plates (plate tectonics), which are formed at the oceanic ridges and destroyed again in subduction zones. The oceanic or continental crust (Earth’s crust) lies on the lithosphere.

You can imagine the Earth like a peach: on the outside is a wafer-thin „skin“ of light, solid rock – the Earth’s crust. On average, it is only 35 kilometres thick. Beneath the crust is the „flesh“ – the almost 3000 kilometre thick mantle of heavy, viscous rock.

The Earth’s uppermost rocky shell consists of relatively light, silicon-rich rocks that lie on the heavy peridotite rock of the Earth’s mantle. The light crust on which we live is usually around 25 to 50 kilometres thick under the continents, but only around 6 to 10 kilometres thick under the oceans.

Under the young mountains of the Alps and Pyrenees, the mantle is up to 56 kilometres deep. The Upper Rhine Graben in Germany lies in a broad strip of high-lying mantle (24 – 28 km below sea level), which extends in a southwest-northeast direction along the western arc of the Alps.

In Windisch-Eschenbach (Germany), a continental deep drilling programme succeeded in drilling to a depth of around nine kilometres. The drilling programme then came to a standstill as the material no longer cooperated. The temperatures were already so hot that the measuring instruments stopped working. The temperature can reach 200 to 300 degrees Celsius at a depth of just three to five kilometres.

The oceanic crust is particularly thin, especially in the Atlantic and the Mediterranean, at just five kilometres in some places.

The temperature at the lower boundary of the earth’s crust can rise to 1,100 °C. The pressure is 10 – 15 kbar.

The thermal water contained in the earth’s crust is hot: „The temperature increases by three degrees with every 100 metres of drilling depth. This means that if you drill 3000 metres deep, the temperature is around 100 degrees Celsius“

Normally, the temperatures at a depth of 500 metres are around 25-30 °C and at a depth of 1000 metres around 35-45 °C. At a depth of 2,000 metres, the temperatures are around 60 – 80 °C

2. Coming to the Water…..

We have probably never seen most of the water on our planet. This is because it is located deep inside our planet. Planet Earth is much richer in water than we thought: deep inside the Earth, at a depth of around 660 kilometres, there is more water than in all the oceans put together. About 20 times as much. Ringwoodite is the name of the storage mineral that has captured and bound the water. Ringwoodite is a mineral from the mineral class of silicates and germanates that is rarely found on the earth’s surface. This ore is able to retain water even at immense depths and occurs in large quantities in the transition zone from the upper to the lower mantle at depths of 410 to 660 kilometres. In principle, our planet has a gigantic supply of groundwater: there are 22.6 million cubic kilometres of water in the upper two kilometres of the Earth’s crust. „If this were pumped upwards, it would be enough to cover the entire surface of the earth 180 metres high with water“

North Africa is home to gigantic reserves, most of which were discovered decades ago during oil drilling. Under Algeria, Libya and Chad alone, there are extensive layers of groundwater more than 75 metres thick. And according to the new study, these wells are actually under relatively high pressure, which would facilitate extraction. However, most of the reservoirs are located at depths of several hundred metres, and the costs of drilling explode above 200 metres. What do we learn from this? There are gigantic masses of water at different depths within the earth’s crust…..

3. Where to live best?

If you look at the model now, you can see that you can live well on the surface, but you are already dependent on many external influences. Drought, heat, storms – in other words, climate change! – Volcanoes, earthquakes, cosmic radiation and much more. Of course, there are also the sometimes unpleasant co-inhabitants…..


The surface civilisation of the long skulls began around 30,000 years before the Lemurian civilisation and around 60,000 years after the megalithic culture, of which only the ruins remained at that time. It was also not the only civilisation to develop and it was the same as always – there was only bickering and war.


It was then decided to move the whole civilisation underground after it was discovered that there were many naturally existing, huge cave systems with a lot of water in the form of lakes and rivers. And so they began to relocate entire cities and their supply systems underground. Even then, the level of technological development was far ahead of where we are today, so the project didn’t even take that long. The optimum depth was found to be between 500 and 800 metres, depending on local conditions. Within 50 years, the laying of the pipeline was largely completed.
Because of these priorities, not much emphasis was placed at the time on space travel, which was then developed over the next few millennia. The cities were of course also further optimised, so that there is everything a civilisation needs, from harmoniously laid out housing estates to completely natural holiday areas and agricultural landscapes. Even after 60,000 years, the long-skulls do not eat industrially produced food! Farming and animal husbandry characterise their agriculture, clearly at a level that is somewhat similar to our Demeter concepts.


Note: Our scientists have also just realised the existence of such caverns….. There is more water on this level than up here!


Due to their own experiences with the development of civilisation, the long skulls have largely decoupled themselves from the development on the surface and for a very long time had no influence there at all. The Lemurians were the next civilisation to become dominant on the surface – but the Long Skulls were not on friendly terms with them at all, they didn’t even trade with the Lemurians.


Things didn’t go well with the Lemurians for very long either, because they had also become engrossed in dual thinking and being and had developed correspondingly warlike behaviour – very similar to what we are currently doing again. The big showdown then took place around 22,000 years ago – hardly a stone was left unturned……


The „recovery“ from this culture shock took quite a long time, we almost had to start all over again and that can take a few thousand years. Unfortunately, the dual thinkers with their ego mania prevailed again during this „recovery“. This is why the following Atlantean civilisation already contained the seeds of doom. The long skulls were already trading with the Atlanteans, but otherwise had no influence on political developments.


About 12,000 years ago, this civilisation was again so divided that the „warlords“ once again prevailed and burned this civilisation to the ground. This final battle was then fought as far away as our solar system, and there were quite powerful space fleets. Space Force we say today…..
Yes – and now we come into play. The recovery from the Atlantean catastrophe also took millennia, combined with massive technological restrictions due to lost knowledge. We see the development of our „prehistoric“ civilisations, we see the warlike conflicts everywhere that have dragged themselves through the millennia with their trail of blood and are still raging today.

4. The spiritual component

The long-skull civilisation followed the „nature-religion“ developments at an early stage and managed to prevent the emergence of dual, rule-based systems of thought by consistently incorporating spiritual knowledge into the educational systems. This is the real root of the largely harmonious development of the entire long-skull culture.

Everything is ONE consciousness!

Now that we have observed for a very long time how devastatingly dual religious systems affect the development of „humanity“, attempts have been made to promote and support holistic approaches in the development of current „humanity“. Even if current archaeology doesn’t like it, long skulls keep popping up here and there. It is no longer possible to suppress everything.


A good example is Egypt, with whom the long skulls traded, as they did with the Celts and others. Let’s take Akhenaten, who together with Nefertiti made it to the pharaoh’s throne as a long skull.

5. The work of the Amun priesthood

Unfortunately, the Amun priesthood prevailed through intrigue and a bit of poison and tried to completely erase Akhenaten from Egyptian history. It was only in modern times that he was found again.


As a result, the deadly imperial structures became established worldwide, with massive spiritual support from the book religions of the Amun priesthood. In between, the Celts once tried to implement a holistic approach, but then also failed because of the imperial idea.


As a result, the satanic Amun religions were able to gain power and become quite dominant worldwide. It was not until the Age of Enlightenment – from 1720 onwards – that these structures were broken up and the power of the „churches“ curtailed. But here, too, the counter-movement has been on the rise since the 1990s – Islam is now the favoured religion.


And so we see Europe in the stranglehold of the well-hidden Amun priesthood, the USA is disintegrating and global transhumanism will end the development of human civilisation.

This is the plan of the Amun priesthood. Here is the Temple of Amun.

Temple of Amun, Karnak
Temple of Amun, Karnak

6. Outlook

The current model I see: Global AI topples the financial system, the white heads will physically stabilise it, the long heads will make sure it works…..

No moss, no gain – the cabal would collapse instantly.
It would then be very difficult for them to work outwards without coal….. There’s no more moving billions around like this…. …or generating money out of nothing…..

They will no longer have their own servers and banks. Everything will be gone. That’s the first thing the global AI will switch off!

No computer anywhere on the network is safe from AI. And the only thing left on the network will be the official means of payment. The average citizen would hardly notice, because the money would be called something else and would be converted in whatever way.


The cash that is in circulation among the „little people“ doesn’t need to be changed so quickly. Anyone who comes with large bundles will be scrutinised anyway.


And another thing: most real UFO sightings are either Space Force aircraft or long skulls. It can also be an 80 metre spherical spaceship. There can also be strange circumstances when they appear – the long skulls are tens of thousands of years ahead of us technologically……


That could go well! ….and the war will be over in no time……

Pfad der Erkenntnis

Glauben – Spiritualität – Esoterik – Magie – in unserer “aufgeklärten“ Zeit – Relikte aus vergangenen Zeiten?

Man darf da schon mal bissl skeptisch sein….. „Frequenzerhöhung“, „Dimensionswechsel“, „Lichtkräfte“, „Galaktische Föderation“  ???

….die „neuen Ansätze“?

Ja, das geht grundsätzlich schon in die richtige Richtung – aber halt mit der üblichen Frequenz- und Dimensionsargumentstion. Aus der Zukunft ist hier auch niemand gekommen. Das geht in unserem System nicht. Sehr wohl sind alle zur Verfügung stehenden „Kräfte“ aus der Anderswelt inkarniert wie es noch nie geschehen ist. Und es ist auch überhaupt nicht so kompliziert – es genügt, sich in das ganzheitliche Bewußtsein einzuklinken. Dazu bedarf es keiner Frequenzen und keines „Dimensionswechsels“ – wir sind schon in allen Dimensionen präsent…..

Bewußtsein, Anderswelt und die „Erweiterte, einheitliche Quantenfeldtheorie“

Angesichts des uns bekannten Universums und dessen Eigenschaften, angesichts unseres Planeten und seiner Entstehungsgeschichte ist die Annahme, daß sich das alles zufällig so entwickelt hat, reiner Blödsinn (auch das ist mittlerweile wissenschaftlich nachweisbar).

Wenn es aber eine Schöpferkraft gibt, die sich liebend gerne unser annehmen möchte, dann muß man das ja irgendwie merken können. Gerade dieses Bemerken der Gegenwart dieser universellen Energie, das allmähliche Begreifen der Zusammenhänge und die spürbaren, ja oft sogar beweisbaren Rückwirkungen auf die eigene Person machen das Wesen der Erkenntnis aus. Der Mensch, der auf der kleinen Gefängnisinsel seines Ego lebt, erfährt nur einen ganz kleinen Teil dessen, was das Leben sein könnte. Er muß die Schranken seines “ICH“-Gefängnisses durchbrechen und wieder lernen, selbst – persönlich und unmittelbar – mit der Urkraft in Verbindung zu treten. Manche sagen halt missverständlicherweise „Gott“ dazu.

Jesus sprach
Jesus sprach

Aus dem oben beschriebenen Verhältnis ergibt sich zwanglos, daß diese Erkenntnis in ihrem ureigensten Wesen unabhängig ist von Konfession, Ritus und sonstigen Verzierungen, die sich in der Vergangenheit und das bis heute aus mehr machtpolitischen Gesichtspunkten in den sogenannten Religionen (Steigerung: Staatsreligion) eingebürgert haben. Erkenntnis hat auch nichts mit Pazifismus zu tun. „Aufgewachte“ Menschen sind keine einfältigen Trottel, auch wenn es für Nichtgläubige oft so aussieht.

Erkenntnis bewirkt etwas sehr wichtiges: Sich selbst aus dem Mittelpunkt des allzu subjektiv betrachteten Universums herausnehmen und das erkennen, was da schon immer war und immer sein wird. Dieses möchte mit jedem von uns ein ganz persönliches Verhältnis aufbauen, so unwahrscheinlich das klingt. Aber da gibt es ein fatales Hindernis: Das rational-materialistische Ego-Denken, das sehr schnell zum bloßen dualen Denken wird und den Zugang gleich wieder blockiert.

Erkenntnis bedeutet nichts anderes, als dass das Ego und der Verstand elementar erkennt, daß wir als Person Fraktale des „Alles was IST“ sind und damit auch Teil des „EINEN“ Bewußtseins…. Und das höhere Selbst, also wir selber, das Kommando übernimmt.Hat man das erreicht, gibt es keine Fragen mehr, die nicht beantwortet werden. Und man kann selber mit Allem, was Teil des EINEN Bewußtseins ist auch selbst kommunizieren.

Nie wird das heutige, materialistische, duale Denken dem Menschen erlauben, sich über das ICH oder das Körperliche zu erheben, denn nur hier fühlt sich das rational-materialistische Denken sicher. Das moderne, konsumorientierte duale Denken ist ein Gefängnis der Seele; es hindert den Menschen zu Erkenntnis zu kommen. (Obwohl Erkenntnis dennoch rationale Akzeptanz braucht, bevor der Mensch „wissen“ kann.)

Trinity
Dreieinigkeit – vor 3200 Jahren

Die globale Gesellschaft braucht eine tiefgreifende Veränderung, und dazu gehört ein Bewußtseinswandel – hin zum ganzheitlich non-dualen Denken. Die Erkenntnis der ursprünglichen Trinität, die Einheit aus der Zweiheit Polarität und dem Ganzen. Religionen und Philosophien ersticken heute in überalterten Bräuchen, Machtstrukturen und Zeremonien. Sie sind durch Dogmen gefesselt und können wegen umfangreicher spiritueller Vergiftung und Verzerrung nicht mehr positiv wirksam werden. Der Mensch muß begreifen, daß er nicht außerhalb der Gesetze der Schöpfung leben kann, denn die Zeit wird knapp.

Das alles ist nicht neu, das wußte schon Jesus und vorher die Propheten. Die vedischen Schriften sind voll davon, LaoTse wusste es auch – und auch die alten keltischen Druiden. Nur wir wissen es nicht mehr, seit man uns mit dem dualen Denken infiziert hat. So vor ungefähr 2000 Jahren.

Das Ziel muß also sein: Ein neues, ganzheitliches Bewußtsein für die Erde, füreinander – und für die Schöpfung insgesamt. Die Wiedergeburt aus dem Geiste, das Ende der Gralssuche…..

Das Ende der Gralssuche……..

Was heißt „Wiedergeburt“? Gemeint ist damit eben der Moment des Begreifens und des Erkennens von „Allem, was IST“ und der damit zusammenhängenden Konsequenzen.

Mit dem gemeinsamen Ziel der “neuen Erde“ – deren Bewohner nicht selbstsüchtig in ständigem egozentrischen Widerstand gegen sich selbst und ihre Lebensgrundlagen wüten.

Weiterführende Literatur:

Das verbotene Wissen der Kelten

https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID58160699.html?ProvID=11000523&gclid=CjwKCAjw7e_0BRB7EiwAlH-goCOpgt-8vXjPuS0qbdw-BEs2w-p4oiDiPEkuNXDC3_NEz0uGsmH31xoCbfwQAvD_BwE

Der mystische Weg – ganzheitlich Sein!

Spiritualität und Mystik lassen sich nicht ohne weiteres trennen. Leben aus dem Geist führt über Erfahrungen mit dem Leben aus dem Geist zum persönlichen Betroffensein vom wahren, lebendigen SEIN.

Die Erfahrung des unmittelbaren, persönlichen Betroffenseins vom göttlichen „Ich Bin“ des Eins-Seins mit „Allem, was IST“ (Jesus nennt das ganz partiarchalisch „Vatergott“) nennt man dann „mystisch“. Das muß nicht mit gewaltigen Visionen einhergehen, das kann auch ganz allmählich und unbemerkt in uns heranwachsen, denn menschlichem Wissen, sei es durch das Denken oder durch Beobachtung gewonnen, haftet immer ein Element des Zweifels an.

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Nur mystisches Wissen hat Gewissheit, denn es stammt aus unmittelbarer Wahrnehmung und Erfahrung. Aber es ist gerade deshalb unserem eigenen „westlich-überrationalen“ Verstand nur sehr schwer zugänglich und darum anderen nur schwer oder gar nicht zu vermitteln. Wem es jedoch zuteil wird, der erkennt es sofort als etwas von höherer und realerer Natur als die “normale” Alltagserfahrung. Zum Glück bringt es die mystische Gewissheit mit sich, daß wir den menschlichen Geist jetzt nicht nur besser verstehen, sondern ihm auch mehr Verständnis entgegenbringen: Wir stoßen uns nicht mehr daran, daß andere, die solche Erfahrungen nicht gemacht haben, nicht nur an der Existenz solcher Erfahrungen zweifeln, sondern auch noch am Verstand derer, die diese Erfahrung kennen. Nach innen geht also der geheimnisvolle Weg, der den Mystiker zur Erfahrung des Göttlichen Ganzen führt.

Das bedingt eine Veränderung der Einstellung zur Wirklichkeit, die Aufga­be der Aufspaltung des Erkenntnisvorganges in Subjekt und Objekt, in Ich und Welt.

Für den Mystiker kommt es darauf an, ,,den Schwerpunkt der Aufmerksam­keit von außen nach innen zu verlegen”. Denn solange das Vordergründig-Sinnliche der äußeren Phänomene das ganze Interesse beansprucht und solange das Bedürfnis nach rational-kritischer Ana­lyse dominiert, ist der Innenweg noch nicht betreten. Vielmehr gilt es, eine geistig-seelische Verfassung herzustellen, bei der es zu sinnlichkeitsfreier Wahrnehmung kommen kann, nämlich durch sinnendes Betrachten, durch meditative Einkehr und durch kontemplati­ves Schweigen.

Mystik beschreibt also das besondere Verhältnis eines Glaubenden zu „Gott“, eine Erfahrung, die einzigartig ist und die doch dem einen gemeinsamen Schöp­fer gilt. Im Bilde gesprochen: ,,Der Fokus aller mystischen Erfahrung ist Gott; dort liegt die Einheit; aber die Strahlen von Gott her brechen sich in der Indivi­dualität der Menschen.“ ,,Individualität“ ist – wörtlich übersetzt – ,,Unteil­barkeit“, und weil mystische Erfahrung immer individuelles Erleben ist, kann es keine ,,Vorbilder“ der Mystik geben, deren bloße Nachahmung zum Ziel der ,,unio mystica“ führen würde.

Die zuweilen zwanghaft anmutende Gleichheit der Ausdrucksformen inner­halb mystischer ,,Bewegungen“ zeigt die Gefahr bloßen Nachempfindens anstatt des unmittelbaren, persönlichen Betroffenseins.

Nehmen wir die schon genannte grundsätzliche Schwierigkeit des Mystikers hinzu, auf die Unzulänglichkeit der Sprache angewiesen zu sein, um Unaus­sprechliches mitteilen zu können, dann stellt sich die Frage, ob es ,,Vorbil­der der Mystik“ überhaupt gibt.

,,Wer verstehen will, was eine Religion, eine Heilslehre zu sagen hat, muß zu ihren Erfahrenen gehen, denen die Mitte ihrer Weltdeutung zum Erleben ge­worden ist – oder doch zum Stachel der Sehnsucht, der sie hinstreben ließ nach dem, den sie Gott oder das Göttliche oder den Sinn oder das Sein nennen.”

Ganz am Ende der spirituellen Reise steht nicht die „Erleuchtung“ – die geht nur mit dem Ego – nein, es ist die Erkenntnis der EINHEIT. Der Einheit mit Allem, was IST. ALLES ist EIN Bewußtsein……

Bewußtsein, Anderswelt und die „Erweiterte, einheitliche Quantenfeldtheorie“

ICH BIN in den Zellen aller mineralischen, pflanzlichen und tierischen Materie, in Feuer, Wasser Luft, in Sonne Mond und Sternen DAS WAS IST.

Damit erledigt sich ein „Gottesbild“, „Götter“ und „Religionen“ ganz von selbst……

Buch-Vatikan
Buch-Vatikan

Schon mal vormerken…..

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: TWENTYSIX; Auflage: 1 (27. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3740731044
  • ISBN-13: 978-3740731045

https://www.amazon.de/Das-verlorene-Wissen-deiner-Seele/dp/3740731044/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1499530001&sr=1-1&keywords=das+verlorene+wissen+deiner+seele

Grundlagen magischen Denkens

Im Allgemeinen wird „Magie“ als etwas unheimlich, oft sogar bedrohlich empfunden. Manche machen sich auch lustig darüber. Tatsächlich ist es Unwissen, das beide Verhaltensweisen auslöst. Dazu kommt, daß unsere „Leitreligion“ alles magische in Bausch und Bogen verteufelt hat – während magische Effekte, die von sogenannten „Heiligen“ hervorgerufen werden, als „Wunder“ problemlos durchgehen.

Magie.....
Magie…..

Was ist nun Magie wirklich?

Paracelsus sagt hierzu: „Die Magie ist an und für sich die verborgenste Kunst und die größte Weisheit der übernatürlichen Dinge auf Erden und was menschlicher Vernunft zu erfahren und zu ergründen ist, das mag durch die Kunst der Magie erfahren und ergründet werden.“(Paracelsus IV/321)

Die „Anderswelt“ der Magie ist die feinstoffliche Welt des Astralen, deren Spiegelbild der Astralleib im Menschen ist: „In diesem Lichte erkennen wir, daß es noch eine andere Hälfte des Menschen gibt und daß der Mensch nicht im Blute und Fleisch alleine ist, sondern noch einen zweiten Körper hat, der für die leiblichen Augen zu fein ist.“ (Paracelsus I/223)

Es ist dieser feine und unsichtbare Leib, über den magische Handlungen möglich sind.

Magie ist die dem eigentlichen Wesen des Menschen innewohnende Fähigkeit, kraft seiner Vorstellung Effekte hervorzurufen, die mit physikalisch-rationalen Mitteln nicht erklärbar sind. Das ist ein „Naturgesetz“ und unterliegt klaren Regeln, wie die Physik auch. Deshalb behelfen sich manche mit dem Begriff „Paraphysikalisch“, damit sie nicht in den Geruch des Magischen kommen. Es ist wie mit Beton: es kommt drauf an, was man draus macht!

Die meisten sogenannten „Magischen Systeme“ nutzen auf irgendeine Weise die grundsätzliche Schöpfungsenergie – jedoch in der Regel für egomanische Zwecke. Aus der ganzheitlich non-dualen Sicht sieht das schon wieder anders aus. Es geht darum, die eigene Schöpfungsenergie richtig zu lenken. So wird durch die veränderte Bewußtseinslage aus der „Egomagie“ oder auch Schwarz/Weiss-Magie das System der „Transpersonalen Sexualmagie“.

Aufgrund des polaren Wesens des „ganzen Menschen“, bestehend aus Mann und Frau, gibt es einen Effekt, der die magischen Fähigkeiten eines Einzelnen um ein vielfaches übersteigt: es ist dies die noch unheimlichere Sexualmagie, die meist gleich in die „schwarze Ecke“ gestellt wird.

Polarität ist eine dem Universum innewohnende Urkraft, ohne Polarität gäbe es nicht mal ein Fuzzelchen Materie. Das wird in der „Wissenschaft“ zumeist unter den Tisch gekehrt und ist den „Wissenschaftlern“ vielleicht in der vollen Bedeutung auch gar nicht bewußt. Elementarteilchen, Moleküle und auch lebendige Zellen könnten ohne Polarität gar nicht existieren. Polarität erzeugt Spannung und Energie. Und so ist auch die Beziehung zwischen Mann und Frau in ihrem Wesen polar – beide sind voneinander absolut abhängig. Es ist jedoch eine Art komplexer Polarität, die „Pole“ können unabhängig voneinander herumlaufen und sind auf den ersten Blick nicht voneinander abhängig.

Es ist bekannt, daß eine gut funktionierende „Beziehung“ beiden Partnern Kraft gibt, ihr Leben zu „meistern“ und oft auch noch über sich selbst hinauszuwachsen. Vereinfacht kann man sich das wie eine Batterie vorstellen. Ein Pluspol und ein Minuspol in der richtigen Umgebung angeordnet erzeugen Energie.

Transpersonal-spirituelle Sexualmagie ist eine Methode, diese Energiegewinnung zu optimieren.

Heilige Hochzeit
Heilige Hochzeit

So, jetzt sind wir an dem Punkt, wo immer der Einwand von der „schwarzen Magie“ kommt, die ja hinter der so teuflischen Sexualmagie steckt. Das möchte ich jetzt mal klarstellen. Magie ist weder „Schwarz“ noch „Weiß“ – sie ist wie Physik, es kommt darauf an, was man daraus macht…..

Gehen wir wieder zurück zu unserer Batterie. Nehmen wir als Beispiel eine Kohle-Zink-Batterie. Die beiden Pole erzeugen sehr gut Energie – nur der Zink, der löst sich dabei vollständig auf und die Batterie ist dann leer…..

Das ist die Beschreibung von „schwarzer“ Sexualmagie, die immer das Ego der schwarzen Kohle stärkt und den weiblichen Pol bis zur Vernichtung schwächen kann.

Nun gibt es aber auch den allseits bekannten Bleiakkumulator, der als Autobatterie weithin bekannt ist. Hier arbeiten die beiden Pole ganz anders zusammen. Durch ihre Anordnung können sie von außen aufgeladen werden, geben die aufgenommene Energie gemeinsam wieder ab und können immer wieder aufgeladen werden, ohne daß einer der Pole dabei zu Schaden kommt. Das ist die Beschreibung von ganzheitlicher Sexualmagie, oder auch transpersonale Sexualmagie. Beispiele hinken immer ein bißchen – aber ich glaube, so wird es klar, was abläuft. Es wird dabei wohl auch klar, daß man mit Hilfe der transpersonalen Methode sehr viel mehr Energie gewinnen kann, als ein „Egomagier“ je mobilisieren kann.

Das ist auch der eigentliche Grund für die Verteufelung: Solche Energien dürfen nicht in die Hand des auszubeutenden Volkes gelangen. Wo kämen wir denn da hin?

Denken ist Erschaffen

Denken ist Erschaffen – oder: Wie du in deinem Herzen denkst, so ist es mit dir. Halte ein und meditiere darüber, damit es sich deinem Denken fest einprägt. Ein Denker ist ein Schöpfer.

Denken ist Erschaffen – ein Denker lebt in der Welt seiner eigenen bewußten Schöpfung. Alles, was es gibt, wurde vorher gedacht. Sogar Gut und Böse. Wenn du erst weißt, wie richtig zu denken, kannst du auf magische Weise willentlich alles erschaffen, was du wünschst – sei es eine neue Persönlichkeit, eine neue Umgebung oder eine neue Welt.

Ja – und wenn man es nicht lernt, hilft man den Schwarzmagiern genau die Bilder und Filme und Informationen umzusetzen, die sie uns täglich einprägen….   ohne es zu merken, ohne es auch nur zu ahnen!

Du wurdest als magisches Wesen geboren – deine göttlichen Kräfte werden ihre natürliche Funktion durchsetzen, wenn du die anerzogenen geistigen Hindernisse beseitigst. Dein inneres Wesen, dein höheres Selbst, ist eifrig dabei, dir zu helfen, aber es erfordert deine Aufmerksamkeit. Wenn du im Einklang mit deinen natürlichen magischen Fähigkeiten stehst, wirst du positive Anleitung erhalten. Genau deshalb ist es notwendig, zuerst das ganzheitlich non-duale Sein zu entwickeln, bevor du dich mit dem magischen Handwerkszeug ausrüstest.

Ein neues, ganzheitliches Bewußtsein wird die Welt verändern – nur weil es einfach eine andere Vorstellung von „Welt“ in die Welt bringt!

Deine Fähigkeit, Magie zu nutzen, ist durch eine Anhäufung von Ängsten und mechanistischen Denkmustern behindert und verdunkelt. Man könnte auch sagen: durch Gehirnwäsche. Jedes beschränkende Denkmuster, das du überwindest, wird ein wenig mehr magische Erkenntnis durchscheinen lassen – das kann man üben.

Magie ist die dem eigentlichen Wesen des Menschen innewohnende Fähigkeit, kraft seiner Vorstellung Effekte hervorzurufen, die mit physikalisch-rationalen Mitteln nicht erklärbar sind. Das ist ein „Naturgesetz“ und unterliegt klaren Regeln, wie die Physik auch. Deshalb behelfen sich manche mit dem Begriff „Paraphysikalisch“, damit sie nicht in den Geruch des Magischen kommen.

Die meisten sogenannten „Magischen Systeme“ nutzen auf irgendeine Weise die grundsätzliche Schöpfungsenergie – jedoch in der Regel für egomanische Zwecke. Aus der ganzheitlich non-dualen Sicht sieht das schon wieder anders aus. Es geht darum, die eigene Schöpfungsenergie richtig zu lenken. So wird durch die veränderte Bewußtseinslage aus der „Egomagie“ das System der „Transpersonal spirituellen Sexualmagie“

Ziel all dieser Übungen ist nicht – wie in vielen „Magischen Zirkeln“ – mit irgendwelchen „Zaubertricks“ die eigensüchtigen Wünsche deiner Ego-Persönlichkeit zu fördern. Es geht darum, transpersonal-spirituelle Sexualmagie als ganz normalen Ausdruck deines lebendigen Seins in Dein Leben zu integrieren. EINS mit Allem, was IST.

Dazu brauchen wir dringend eine neue Zeit der „Aufklärung“ – Aufklärung 2.0 ist gefragt – ein ganz neues Bewusstsein gegenüber unserer Umwelt und unserer Gesellschaft entwickeln, in der wir leben! Übrigens, weder die Sonne noch die Planeten noch „Außerirdische“ werden das für uns machen.

Aufklärung 2.0 – das neue Bewußtsein.

Die Zeit der Aufklärung war eine Zeit der Entwicklung von Vernunft, basierend auf dem Intellekt des Menschen. Leider ist der Intellekt der beste Freund vom Ego – deshalb haben wir derzeit ein gravierendes Ego-Problem, Ego-Wahnsinnige sitzen an allen Stellen der Macht, weil sie einen unstillbaren Drang nach Macht und Einfluss haben, wie sich eben Nicht-Egowahnsinnige gar nicht vorstellen können…..

Es ist deshalb jetzt dringend Not-Wendig, die Kontrollinstanz für das Ego zu aktivieren: DAS BEWUSSTSEIN. Dazu müssen wir „nur“ das duale Denken überwinden und so schnell wie möglich lernen, wie man ganzheitlich non-dual denkt. Der Verstand und sogar das Ego werden es akzeptieren – wenn sie es verstanden haben.

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Wenn man davon ausgeht, daß „das Universum“ holografisch-fraktal strukturiert ist und obendrein die Quantentheorie sagt, daß „Teilchen“ – also Fraktale des ganzen – sowohl Masse- als auch Welleneigenschaften haben, also zugleich beides SIND, dann ist auch unser „Höheres Selbst“ Teil des Ganzen und fähig, den Gesamtzusammenhang zu begreifen – Nicht zu verwechseln mit intellektuellem Verstehen! Es ist „nur“ unser aufgeblasenes Ego mit seinem Freund, dem superschlauen Intellekt, das der Erkenntnis im Wege steht. Schiebt man die beiden mal bissl beiseite, kann man das Höhere Selbst nicht nur bemerken, sondern ebenso begreifen, daß das unser wirkliches Selbst, unser wirkliches Wesen IST. ES spricht zu uns, zu unserem Verstand, wenn man es bloß hören will…..

Ich Bin dein wirkliches Wesen, das ruhig wartet und beobachtet, weder Zeit noch Raum unterworfen. Ich Bin das Ewige und fülle allen Raum. Ich warte einfach, bis du mit deinen kleinen menschlichen Torheiten und Schwächen, mit deinen eigennützigen Sehnsüchten, Bestrebungen und Klagen fertig geworden bist, weil Ich weiß, daß das zur rechten Zeit kommen wird. Müde, entmutigt und demütig wirst du dich Mir zuwenden und Mich bitten, die Führung zu übernehmen – aber schon mit der Ahnung, daß Ich dich ohnehin immer geführt habe. Ich warte – doch während des Wartens habe Ich tatsächlich alle deine Wege geleitet, habe Ich alle deine Gedanken und Handlungen dahin inspiriert, daß du mich schließlich auch mit deiner ganzen Persönlichkeit bewußt anerkennen kannst.

Tief in deiner Seele – BIN ICH. Da bin ich mit all deiner Freude und deinem Leiden, mit deiner Bosheit, deinen Erfolgen und Fehlern. Ich bin in deinem Frevel gegen deinen Bruder oder gegen Gott – wie du glaubtest.

Was immer du erlebt hast, ob du dich verirrt hast, vorwärts geschritten bist, seitwärts abgedriftet oder dich rückwärts überschlugst – Ich war es, der dich da durchgetragen hat. Ich habe dich in der Dunkelheit durch eine Ahnung von Mir vorwärts gelockt. Ich habe dich durch eine Vision von Mir in einem bezaubernden Antlitz gelockt oder in einem schönen Körper, in einem berauschenden Genuß oder in übermächtigem Ehrgeiz.

Ich bin dir im Gewand der Sünde oder Schwäche erschienen, in der Gier oder der Sophisterei. Ich habe dich zurückgetrieben in die Arme des Gewissens, um dich in seinem schemenhaften Griff zappeln zu lassen, bis du seine Machtlosigkeit erkanntest und dich voller Abscheu erhobst und mit dieser neuen Erkenntnis hinter Meine Maske blicken konntest. Ja, Ich veranlasse dich, alles zu tun, und wenn du es verstehen kannst: Ich bin es, der alles tut, was du tust, und auch alles, was dein Bruder tut. Denn das in dir und in ihm, das was IST, bin ICH, Mein Selbst. Ich bin der Geist, die belebende Ursache allen Seins, allen Lebens, des Sichtbaren wie des Unsichtbaren. Es gibt nichts Totes, denn ICH, das alles umfassende Eine, bin ALLES, was IST. Ich bin unendlich und absolut uneingeschränkt.

Alle Intelligenz, die es gibt, entspringt Meinem Geist; alle Liebe, die ist, strömt aus Meinem Geist; alle Macht, die es gibt, ist nur Mein Wille in Aktion. Die dreifaltige Kraft, die sich als alle Weisheit, alle Liebe, alle Macht manifestiert – die alle Formen zusammenhält und hinter und in allen Ausdrücken und Phasen des Lebens ist – diese dreifaltige Kraft ist die Manifestation Meines Selbstes in Tätigkeit oder im Zustand des Seins.

Nichts kann SEIN, ohne irgendeine Phase von MIR zu manifestieren und auszudrücken, der Ich nicht nur der Bildner aller Formen bin, sondern auch im Inneren einer jeden Form wohne, im Inneren des Menschen, des Tieres, der Blume, des Steines. Im Inneren von Allem lebe, bewege und BIN ICH und habe Mein Sein. Aus dem Inneren eines Jeden sende Ich jede Phase von Mir aus, die Ich auszudrücken wünsche und die in der sichtbaren Welt als ein Stein, eine Blume, ein Tier, ein Mensch zu Wirklichkeit wird.

Nein, es gibt absolut nichts, was nicht ein Teil von Mir ist, ewig geführt von Mir, dem einen unendlichen SEIN. Du wirst bald erkennen: es gibt keine Individualität getrennt von Meiner Individualität, und in jeder Persönlichkeit wird Mein göttliches Wesen zum Ausdruck kommen. Ja, du wirst bald einen Schimmer Meines allumfassenden Seins wahrnehmen und in dir zu deiner Wirklichkeit reifen lassen.

Wenige sind es, die diese Welt um ihrer persönlichen Macht willen terrorisieren und ausbeuten. Nicht viel mehr wird man brauchen, die Sache zu beenden.

Es ist die Schlacht zwischen dem vergöttlichten Ego – dem Satanismus – und dem höheren Selbst, also der Erkenntnis des „göttlichen Funkens“ in uns. Auch bei hohen Satanisten kann das höhere Selbst durchbrechen – der Geist weht, wo er will…..

…man kann das natürlich auch vertiefen….

Das Buch
Das Buch

Jetzt im Handel!

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

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Abbildung von Merlin / Markus Schmidt | DAS VERBOTENE WISSEN DER KELTEN II | 2020

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Raus aus der Illusion der Trennung!

Das Ego glaubt sich getrennt von „Gott und der Welt“. Da fängt es schon an.

„Gott“ gibt’s nicht.

Was ganz praktisch geändert werden muß: unsere Art zu Denken!

Dualität bzw. duales Denken ist die westlich-logisch dualistische Weltanschauung, die auch unsere heutige deterministische Wissenschaft und unsere digitalen Rechenmaschinen mit ihrer 0 oder 1 Logik hervorgebracht hat, mit logischerweise stets reproduzierbaren Ergebnissen. Seit etwa 2000 Jahren trichtert man uns das ein……. Man könnte das auch Gehirnwäsche nennen.

Deshalb ist in unserer Gesellschaft das Ego das wichtigste, was entwickelt werden muß, man muß sich schließlich durchsetzen können! Und außerdem sind „Die Anderen“ sowieso alle deppert und warten nur drauf, daß man sie richtig ausnimmt. Natürlich gibt es noch ein paar richtig Schlaue – mit denen kann man sich aber zusammentun………   und sich „hocharbeiten“.

Ja, ein „Gott“ ist natürlich praktisch, der möglichst allmächtig ist und natürlich nur seinen Dienern das richtige Wissen vermittelt.

Die mit den falschen „Göttern“ müssen natürlich bekämpft werden, das sind keine richtigen Menschen……..

….und im Hintergrund lauert der Mammon, der das ganze Spiel kontrolliert……..   manche meinen, es wäre der Satan……

Ich Bin....
Ich Bin….

Und so ist unsere gesamte Ausbildung auf eben diese Trennung gerichtet, man nennt das auch „duales Denken“. ICH  und die Anderen. „Gott“ mit uns!

Ein fataler Teufelskreis, der zu stets wandelnden reGierungsformen und „Revolutionen“ führt, die allesamt zu nichts führen -außer zu neuen „Herrschaften“…… Ja, genial eingefädelt, seit Jahrtausenden bewährt.

Und wie macht sich das bemerkbar?

Woran erkennt man den „dualen Denker“? Zunächst ist da das Ego – es kennt nur sich und „die Anderen“. Die Anderen sind natürlich stets dümmer, schlechter und überhaupt zu nix zu gebrauchen. Wenn sie überhaupt Menschen sind. Dann gibt es im physischen Körper das Gehirn mit seinem Intellekt. Der beste Freund vom Ego. Der Intellekt liefert – je nach Intelligenz – mehr oder weniger komplizierte Theorien, warum die jeweilige „Eigene Meinung“ unumstößlich die einzig wahre Wahrheit ist. Das kann morgen schon eine andere sein…… Natürlich ist alles, was dem Ego nützt „Gut“ und „Richtig“ – und alles andere selbstredend „Böse“, oder einfach nur Blödsinn. Auch das eigene Auto, das eigene Haus, die „eigene“ Fußballmannschaft – das sind die Besten. Alles andere ist bestenfalls zweite Wahl…..

Der duale Denker lehnt es aus tiefster Überzeugung ab, sich mit anderen als seinen eigenen Überzeugungen ernsthaft auseinanderzusetzen. Er ist entweder „Links“ oder „Rechts“ oder „Liberal“ – jedenfalls ist „seine“ Partei stets der Hort des „Guten“.

Leider bringt die Dualität wie z.B. von Gut und Böse keine wirklich nutzbare Energie hervor – nur Haß, Krieg und Mord und Totschlag. Sie ist eine Illusion, oder wie Buddha sagt: Maya. Sie ist immer relativ. Was für den einen gut ist, kann ein anderer gleichzeitig durchaus als böse einstufen. Das will ein dualer Denker aber nicht akzeptieren und schon gar nicht drüber nachdenken…….

Das „Ganzheitliche Bewusstsein“

Es wird nötig sein, den Bildungspolitischen Rahmen weit über das duale schwarz-weiß-Denken hin zum ganzheitlichen Denken zu erweitern.

Dualität im Farbraum......
Dualität im Farbraum……

Es ist nicht möglich, das Zwangskorsett „dieses Systems der Dinge“ zu sprengen, ohne ein grundlegend neues „Denksystem“ zu installieren. Es ist das ganzheitlich non-duale Denken. Es ist nicht ganz neu, vor mehr als 2000 Jahren war es das zugrundeliegende Denksystem von Buddha, LaoTse, den keltischen Druiden, den vedischen Schriften, den nordamerikanischen Indianern und auch der ägyptischen Theologie, aus der auch Jesus hervorgegangen ist. Wir müssen es dringend wieder installieren – denn das duale Denken ist die Mutter aller vermeintlichen und realen Verschwörungen. Es ist der Nährboden des Ego-Wahns, der Unterscheidung von Gut und Böse und damit der Spaltung der Menschheit in „Gute“ und „Böse“. Wie viele Milliarden sind nun „Gut“ und wie viele „Böse“?

Es ist für das Verständnis der des ganzheitlich non-dualen Denkens unumgänglich, das humanistisch-aristotelische Weltbild der heutigen Zivilisation des Abendlandes zu verlassen.
Sucht man im Internet danach, findet man darüber auch nix genaues nicht. Auch die Philosophen der Griechen und Römer haben das nicht verstanden. Cäsar hat immerhin soviel verstanden, daß er Gallien und die keltischen Provinzen hat „umerziehen“ lassen. Das ganzheitlich non-duale Denken der Kelten ist dem imperial-materialistischen Gedanken nicht förderlich. Übrigens, heute immer noch nicht.

Das ganzheitlich non-duale Denken basiert auf einem anderen Humanismus, auf einer anderen Art, die Dinge zu sehen, auf einer anderen Art, zu leben und zu handeln, auf einer anderen, ganzheitlich-integralen Methode, zu denken. Nachdem man dieses integrale Weltbild 2000 Jahre lang massiv und mit allen verfügbaren Mitteln unterdrückt hat, wäre es an der Zeit, dort wieder anzuknüpfen. Mir scheint, es ist überlebenswichtig. Die Wurzel dieses Denkens liegt in der Erkenntnis des einen, vielfältigen und Alles umfassenden Göttlichen. Aus diesem All-Einen entstand der Archetyp des Menschen an sich. Und mit diesem archetypischen Menschen kann nur das eine und vielfältige, unnennbare Göttliche gemeint sein, das am Anfang aller Erkenntnis und aller Schöpfung steht, da Erkenntnis und Schöpfung ein und dasselbe sind.

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Das universell Göttliche ist nicht etwas Seiendes, sondern etwas Werdendes. Und dieses Werden umfaßt die ganze Welt; „der Mensch“ kann als Lenker dieses Werdens wirken und handeln. Das Göttliche bedarf also der Menschen. (In diesem Sinne können das durchaus auch „Außeridische“ sein). Das Göttliche in diesem Sinn ist unbenennbar und kann weder in die anthropomorphen Konturen einer Statue, noch in die Fesseln eines Namens gepreßt werden. Der Name des Göttlichen ist unaussprechbar. Auch wenn er vermeintlich irgendwo geschrieben sein sollte, ändert dies nichts daran.

Weil das „Göttliche Sein“ das Werden ist, muß dieses Werden ewig währen. Die Gesamtheit der Schöpfung hat an diesem Werden teil. Wenn die großen Geheimnisse, das heißt die höheren göttlichen Pläne, einmal erkannt worden sind, dann müssen sie in die Tat umgesetzt und bis ins kleinste Detail verwirklicht werden. Dazu bedarf es eines grenzenlosen Maßes an Energie und Willen und das Gefühl, daß man nur durch Überwindung seiner selbst (dem Ego) und der (dualen) Welt überleben kann. Weiterhin bedarf es der Erkenntnis und des Wissens.

Ein sich so aus sich selbst heraus entwickelndes Universum ist niemals ruhend. Das Schicksal von „Allem Was Ist“ kennt keine Atempause. In praktischer Konsequenz bedeutet das, daß niemals etwas endgültig ist, solange das höhere Streben „Alles Seienden“ nicht bis ins letzte erfüllt ist – ein Zustand, der wahrscheinlich nie erreicht wird. Das ganzheitlich non-duale Sein fördert den ungebändigten Lebenswillen.

Das Göttliche ist das Ziel, doch das „All-Eine-Göttliche“, dieses einzige und namenlose SEIN weicht ständig vor dem menschlichen Streben zurück. Und dies wird es ewig tun und dabei lächelnd die Schar der Menschen führen, die ebenfalls lächeln und guter Dinge sind, weil sie wissen, daß ihrer Reise ewige Dauer beschieden ist.

Stets ist das ganzheitlich non-duale Denken klarerweise durch eine totale Ablehnung des Dualismus in jedweder Form gekennzeichnet. Und so läßt sich auf der uns vertrauten Ebene der Moral hier tatsächlich auch keine scharfe Trennung zwischen Gut und Böse erkennen, auch ist die Idee der Sünde unbekannt.

Jedes Individuum, das dieser Bezeichnung würdig ist, muß selbst „wahrer Mensch“ werden, also ein »Sehender« und »Wissender«. Das ist nichts anderes, als die ständige Aufforderung zu aktivem Handeln und stetiger Vervollkommnung. Im Grunde ist das die eigentliche Definition von Moral.

Das Fehlen einer Grenze zwischen Gut und Böse bringt die Relativität aller Dinge zum Ausdruck. Eine Handlung kann gut oder schlecht sein, je nachdem, wie und wozu man sie ausführt; sie kann aber nicht nach bestimmten objektiven und absoluten Wertmaßstäben beurteilt werden. Auch auf der Ebene der Metaphysik gibt es das absolute Gute oder Böse nicht. Im ganzheitlich non-dualen Denken kann man sich einen „Gott“ des Guten im Kampf gegen einen „Gott“ des Bösen und umgekehrt überhaupt nicht vorstellen.

Und das große und Eine Göttliche ohne Namen, „Alles, was IST“ – kann ohne seine innere Polarität und insbesondere ohne seine Schöpfung, die es gleichzeitig auch selber IST, nicht existieren. Die Grundlage des ganzheitlich non-dualen Denkens ist die universale Harmonie der Wesen und Dinge, die ununterbrochen Wirklichkeit wird.

Damit ist das Problem der Unvollkommenheit der Welt jedoch nicht gelöst. Die sogenannten finsteren Mächte sind phantasievolle Projektionen der Unentschlossenheit des Menschen. Wenn er mit höheren Wirklichkeiten Konfrontiert wird, weiß der Mensch oft nicht, wie er handeln, wie er reagieren soll. Er partizipiert nicht vollkommen am universalen, kosmischen Handeln, weil sein überentwickeltes Ego ihm etwas anderes vorgaukelt. Die Folge davon sind jene Unzulänglichkeiten, Abweichungen, Sackgassen und das metaphysische – nicht aber das moralisch – Böse. Wenn alle Menschen in der Lage wären, bis zur letzten Konsequenz von ihrem Denken und Wissen Gebrauch zu machen, dann wäre das Gleichgewicht des Universums nie in Gefahr. Unter den gegenwärtigen Umständen ist das egozentrische, duale menschliche Denken aber noch nicht fähig, sich vollkommen zu verwirklichen. Das ganzheitlich non-duale Denken zeigt dem Menschen, auf welchem Weg er diese Stufe erreichen kann, von der aus die falschen Oppositionen als das erkennbar werden, was sie wirklich sind – nämlich ein rein dialektischer Streit. Letztendlich ist das Wirkliche, die Realität, nur die Illusion einer Barriere, die der Mensch aus Ego-Verblendung und Unwissenheit in seiner Einbildung vor sich sieht.

EINS SEIN

Ich, dein höheres Selbst, habe dich durch all deine Lebenserfahrungen bis genau hierher geführt. Wenn du erfahren hast und nun weißt, daß ICH bin, daß das, was du deine Intelligenz und deine Kraft und deinen Körper nennst, in Wirklichkeit Mein ist, und daß Ich es bin, das alle deine Gedanken leitet und dich nicht nur veranlaßt, sondern auch befähigt, alles zu tun, was du tust – dann kannst du die Bedeutung Meiner Worte verstehen und bist wirklich bereit, ihnen zu folgen.

Bisher habe Ich dir die Erfahrungen gebracht, die dich gerade das alles lehren wollen. Aber jetzt sollst du bewußt mit Mir arbeiten, freudig, jedoch ruhig jede neue Erfahrung erwartend in dem Wissen, daß in jeder von ihnen erstaunliche Ausdrücke Meiner Absicht enthalten sind, die Ich dir alle klar machen werde, und die dich mehr und mehr in liebevolle und vertraute Vereinigung mit Mir bringen werden. So werden alle Erfahrungen künftig Segnungen sein, statt Belastungen und Prüfungen oder karmische Auswirkungen früherer Handlungen. Denn in jeder Erfahrung will Ich dir herrliche Visionen von Meiner Wirklichkeit erschließen – von deinem eigenen, wahren, wundervollen Selbst – bis du keinerlei Neigung mehr hast, irgendwelchen alten Wünschen nachzugehen.

Dies wird sich auf viele neue Weisen zeigen. In deinen Tätigkeiten, welcher Art sie auch sind, wirst du dich nicht darum kümmern, was die Aufgabe ist, sondern das tun, was gerade vor dir liegt, in dem Wissen, daß es das ist, was gerade jetzt zu tun ist. Sogar in deinem Beruf wirst du merken, daß Ich da bin. Wirklich – Ich bin es, der dich zu diesem Beruf führte, was er auch sei. Nicht, damit du darin der Erfolgreiche sein kannst oder der Versager oder das Arbeitstier bist, noch damit du Reichtümer für deine Nachkommen anhäufen kannst oder alles verlieren, was du hast, oder nie etwas ersparen kannst. Nein, sondern damit Ich durch Erfolg oder Fehlschlag, Mangel an Ehrgeiz oder spezieller Begabung dein Herz anregen kann, Mich anzuerkennen, das allumfassend Eine in deinem Inneren, das alles was du tust, inspiriert und leitet, das darauf wartet, daß du bewußt an dem wahren Erfolg teilhast und die wirklichen Reichtümer annimmst, die Ich für dich bereithalte.

Dann wirst du erkennen, daß dein Geschäft, deine Arbeit oder deine Lebensstellung nur Gelegenheiten oder äußere Vermittler sind, die Ich wähle und benutze, um dich durch bestimmte Erfahrungen zu führen, die Ich für am besten geeignet halte, dich zu diesem Verständnis zu bringen und gleichzeitig in dir bestimmte Seelenfähigkeiten zu beleben, die sich jetzt nur unvollständig ausdrücken. Wenn du Mich nur in deinem Herzen weißt, wie Ich dich in dein Büro begleite, in deinen Laden, zu deiner Arbeit, was es auch sein mag, und Mir erlaubst, dein Berufsleben und alle deine Wege zu leiten.

Wirklich, Ich sage dir: sobald du das kannst, wirst du sofort einer neuen Kraft in dir bewußt werden, einer Kraft, die von dir fließt als eine sanfte, gütige Zuneigung, als eine wahre Brüderlichkeit, als eine liebevolle Hilfsbereitschaft allen gegenüber, mit denen du in Berührung kommst. Auf diese Weise inspirierst du sie zu höheren Arbeits- und Lebensprinzipien und erweckst in ihnen ein Sehnen, in ihrem eigenen Lebenskreis einen ähnlichen Einfluß zu verbreiten. Du wirst dir einer Kraft bewußt werden, die dir Arbeit, Geld, Freunde, eine Fülle von allem, was du brauchst, herbeiziehen wird; einer Kraft, die dich mit den höchsten Gedankenreichen verbinden wird und dich dadurch befähigt, alle Meine allumfassenden Kräfte und Eigenschaften in jedem Augenblick deines Lebens klar zu sehen und bewußt zu offenbaren.

Je mehr einem bewusst wird, EINS zu sein, mit Allem, was IST – um so klarer erkennt man, dass es keine „Götter“ außerhalb von EINS gibt. Es ist alles eher wie eine große Familie.

Das Buch
Das Buch

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

E-Book: ISBN 9783740793203

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Abbildung von Merlin / Markus Schmidt | DAS VERBOTENE WISSEN DER KELTEN II | 2020

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Vom Keltischen Geist

Ein kleiner Zirkel von Druiden hat sich im Gegensatz zu anderen „Religionen“ als eklektische Gemeinschaft aufgemacht, zum Wesen der Dinge und der Welt im Allgemeinen und im Besonderen ein durchgängiges geisteswissenschaftliches und materiell-naturwissenschaftliches System zu entwickeln und zu pflegen und auch praktisch auszuüben.

Was wir wirklich gesichert wissen ist, daß es einen Druidenstand gab. Es ist offensichtlich, daß „jemand“ die in Europa verbreitete Kultur – die wir „Keltisch“ nennen – koordiniert hat. Ganz eigentlich können das nur die Druiden gewesen sein. Diese Druiden kamen aus wohlhabenden angesehenen (oft auch „adlig“ genannt) Familien und konnten es sich leisten, sich sehr lange ausbilden zu lassen was sie zu Fachleuten in Philosophie, Religion, Gesetz, Technologie, Medizin uvm. machte. Woher sie kamen und wie sie sich organisierten wissen wir nicht. Waren sie ein straff geführter Orden mit strengen Regeln? Oder waren sie eher lose zusammenhängende Bruderschaften deren überregionale Strukturen mehr formaler Natur waren? Wenn man sich länger damit beschäftigt, kriegt man das auch raus…..

Daß sie mit ihrem Wissen Macht ausgeübt haben, ist auch klar. Aber Macht ist wie Beton – es kommt darauf an, was man daraus macht. Macht kann positiv angewendet werden und Macht kann mißbraucht werden. Und Macht sollte kontrolliert angewendet werden, was zur Zeit mal wieder weniger gelingt. (Das ist aber ein eigenes umfangreiches Thema). Da trafen sich zwei Dinge. Diese Leute kamen aus Familien die sowieso schon viel politischen Einfluss haben konnten… da liegt es nahe, daß diese Familien einigen ihrer Söhne (und Töchter?) gute Ausbildungen auch im Intellektuellen Bereich bieten konnten… ist heute ja auch nicht anders, wir leben auch in einem Klassensystem, in dem Politiker aus den wohlhabenderen Schichten stammen. Genau wie Professoren, Juristen, Banker…

Wir wissen nicht mal wirklich, ob es tatsächlich auch Druiden ausserhalb von Britannien und Gallien überhaupt gab, denn weder für Keltiberer noch Galater ist die Existenz von Druiden bekannt. Druiden sind geschichtlich erst ca. ab dem 4. Jhd. v.Chr. erwähnt und so ist es durchaus möglich, daß sich diese besondere Schicht erst nach der grossen Keltenausbreitung unter diesem Namen oder in dieser Form etabliert hat. Meine Vermutung für diese Zeit ist, daß sich das Druidentum aus einem „vorläufigen“ Schamanismus in Verbindung mit der ebenfalls „vorläufigen“ Spiritualität und dem Wissen der Megalithkultur entwickelt hat.

Druide
Druide

Die Methode der Ausbildung mir ihrem 20-jährigen Studium und – ganz besonders – eben genau nichts festzuschreiben hat sich aber wohl über Jahrhunderte bewährt und war der Antrieb dafür, daß sich die „keltische Kultur“ über ganz Europa ausbreiten konnte.

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Wie sieht das aus heutiger Sicht aus, wenn man das, was nicht aufgeschrieben wurde und was nur sehr bruchstückhaft und verfälscht überliefert ist, wieder rekonstruieren will und darüber hinaus praktische Erkenntnisse für die heutige Zeit gewinnen möchte? In der „keltischen“ Ecke bewegt sich das wohl zwischen den Extremen Iolo Morganwg und striktem keltischen Historismus. Ganz persönlich scheint mir, man sollte all das verwenden was nützlich, schlüssig und anwendbar erscheint. Auch da mag sich Verfälschtes und Fehlinterpretiertes einschleichen. Dieses Problem gibt es aber auch bei Religionen die zwar vorgeblich über eine ungebrochene Tradition verfügen, aber von elementaren Machtinteressen „verbogen“ wurden.

Hier kommt für mich die persönliche Beziehung zu den Kräften, das praktische Leben mit diesen Kräften und der ganzheitliche Ansatz, die Integration von Mensch und Natur, sowie die Integration von dieser – nennen wir sie mal 3-Dimensionale – Welt mit der sogenannten spirituellen „Anderswelt“. Wobei anzumerken ist, daß die Rolle von Mensch, Kosmos und Jenseits in der Religion durchaus ein trans-kulturelles Phänomen ist. Hier ist festzustellen, daß auch ein anderer spiritueller Ansatz zum gleichen Ziel führen kann.

Ich persönlich kann für mich aus den verschiedenen Quellen zu den Kelten sehr viel Nützliches rausziehen, deswegen befasse ich mich damit etwas mehr als mit anderen „Lehren“ – und auch, weil ich mich hier doch eher verwurzelt sehe, als in „fremden“ Lehren, die mir aber nichtsdestoweniger viele wichtige Impulse mitgaben, insbesondere da, wo historisch im eigenen Gelände nichts (mehr) zu holen ist und wo in möglicher Weiterentwicklung neue Erkenntnisse dazukommen, wie dies ja auch im wissenschaftlichen Raum geschehen ist. Hier nur zu erwähnen die neueren Erkenntnisse wie Quantenphysik, Relativitätstheorie, fraktale Organisation oder auch die Chaostheorie…

Das bedeutet nichts anderes, als daß die Druiden wohl ganz selbstverständlich „Wanderer zwischen den Welten“ waren, wie man heute spiritistische Zirkel, spirituelle Medien und Schamanen nennen könnte, Vermittler zwischen Menschen und göttlichen Kräften, nur halt auf keltische Art. Dieser eher selbstverständliche Umgang mit der „Geistwelt“, der „Anderswelt“, hat dann wohl auch dazu geführt, daß jeder Stamm seine eigenen „Geistigen Begleiter“ hatte, mit denen sozusagen kooperiert wurde. Daher auch die ungeheure Vielzahl von sogenannten „keltischen Göttern“.

Das war auch der Grund, warum die Kelten diesen „Göttern“ keine Tempel bauten, weil sie ja wußten, daß ihre geistigen Führer und Freunde ja sowieso immer mit ihnen waren. Und deshalb hatten die Kelten mit ihrer Weltanschauung auch kein Problem mit Leben und Tod, die sich für sie nur als unterschiedliche Seinsformen darstellten. Erst mit der Begegnung und beginnenden Handelsbeziehungen und dem folgenden interkulturellem Austausch bzw. der späteren Unterwerfung der Kelten durch das römische Imperium wurde das allmählich anders, so daß man schon die römisch-keltische Phase als beginnenden deutlichen Paradigmenwechsel sehen muß. Wenn man sich zum Beispiel Ausonius nimmt, dann waren ja viele (christlichen) Priester dieser Zeit noch aus den ehemals druidischen Familien…

Warum war ausgerechnet der keltische Ansatz so gefährlich für das Imperium und die spätere römisch katholische Kirche und noch später sogar auch für die sogenannte evangelische Kirche, daß die Druiden und ihre Anhänger unbedingt gleich alle ausgerottet werden mußten? Ganz einfach, solche „Integren“ Leute kann man mit imperialen Macht- und Intrigenspielen nicht wirklich beeindrucken und schon gar nicht mental beherrschen. Das wußte dann auch die Fortführung des Imperiums in die Neuzeit und hat solche gefährlichen Leute eben kurzerhand auch wieder von Leben zum Tode gebracht.

Heutzutage sind die Methoden deutlich subtiler geworden – aber nicht weniger mörderisch. Es gab dann unter Cäsar auch den „Druid-Act“, mit dem „immer noch Druiden“ abgestraft wurden indem man sie vor die Wahl stellte: entweder ihr bemüht euch römisches Bürgerrecht zu erwerben oder ihr bleibt Druiden, werdet sozusagen Outlaws und bringt es gesellschaftlich zu nichts mehr! Genau in dieser Zeit der keltisch-imperialen Assimilation beginnt auch die „christliche“ Strömung im römischen Imperium Fuß zu fassen. Parallel hierzu zeigt sich aber auch der christliche Einfluß in den verbliebenen keltischen Gebieten von Schottland und Irland.

Trinity
Dreieinigkeit – vor 3200 Jahren

Besonders interessant ist für mich die ganz unterschiedliche Rezeption der „christlichen“ Lehre im noch keltisch geprägten Umfeld und im imperialen Umfeld. Dieser Unterschied gipfelt dann im Streit um die Pelagianische Lehre und die des Augustinus. Hier geht es um die grundsätzlich andere Bewertung des Menschen an sich und seinem Verhältnis zum göttlichen, wie es auch im weiteren Streit der keltischen mit der römischen Kirche nach der Verdammung des Pelagius nur vordergründig um das Osterdatum oder die Tonsur geht.

Zwischenbemerkung: Die christliche Ostkirche und auch die Jerusalemer Kirche/Gemeinde hatten Pelagius’ Lehre immerhin schon anerkannt!

Ganz unterschiedlich ist auch der Missionierungsansatz: Die keltischen Missionare wanderten durch Europa und „missionierten“ ihre immer noch keltischen „Volkselemente“ und vermittelten die Lehre Jesu auf der Basis der keltischen Spiritualität (anstelle des alten Testaments) während die römische Kirche in der Zeit nach Pelagius schon sehr deutlich auf Machtkurs getrimmt zunächst die europäischen Herrscherhäuser überzeugte und diese dann dabei „behilflich“ waren, den neuen Glauben zu verbreiten. (Leider waren deren Methoden irgendwie nicht so richtig „Christlich“).

Zu diesem Zweck mußte natürlich auch die Lehre Jesu mit dem „Alten Testament“ wieder zusammengebracht werden, was dann nach der wiederum gewaltsamen Unterdrückung des keltischen Christentums schön dogmatisch geschah. (Man bemerkt auch hier wieder den harten Gegensatz von sturem Dogmatismus hier gegenüber dem nicht mal Aufgeschriebenem und dem „Sich entwickeln lassen“ dort). Warum ist das Alte Testament so wichtig? Wer es gelesen hat, der weiß auch, daß es darin ganz schön zur Sache geht. Es ist eigentlich ein spätsteinzeitliches Relikt arabisch-semitischen Zuschnitts.

Mit diesem patriarchalischen Instrument hat ein Herrscher „von Gottes Gnaden“ und der Unterstützung der „Amtskirche“ ziemlich freie Hand. Man festigte den Glauben damit, daß man ihm die »rechte Lehre« beifügte. Diese wurde im Bekenntnis verpflichtend festgelegt. Hierfür konnte Gehorsam gefordert werden, aus der Autorität und Pflege der richtigen Lehre. »Christ« war im Urteil der Institution Kirche nur, wer ihre Autorität als Hüterin der Rechtgläubigkeit anerkannte und sich in Gehorsam unterwarf. Dieser petrinische Weg war vor allem auf die Unmündigkeit noch nicht denkend urteilender Menschen ausgerichtet. Und das ist dann bis ins frühe 20te Jahrhundert weidlich ausgenutzt worden.

Hiervon unterschied sich der Ansatz des Pelagius grundsätzlich. Aus dem Wesen des altirisch-keltischen, unkirchlichen Christentums kannte und verkündigte er einen individuellen Weg zum christlichen Mysterium. Er sah in jedem Menschen einen Geistesfunken veranlagt, der ausbildungsfähig war, das Göttliche mehr und mehr zu erfassen, zu denken, zu erkennen. Die Schulung der Glaubens- und Denkkräfte war für Pelagius ein Mittel zum stufenweisen Heranreifen zu geistigen Wahrheiten. Sein Grundzug: Vertrauen in das menschliche Denken! Die religiösen Wahrheiten und Irrtümer sind denkbar, sind erkennbar.

Das knüpft an das Wort des Evangelisten Johannes an, der den Christus aussprechen läßt: »Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.« Dies wurde dann auch die johanneische Richtung genannt. Aus der Wahrnehmung dieser Gegensätze ist das Wirken und Schicksal des Pelagius im Mittelmeerraum verständlich. Dieser Gegensatz tobt auch heute noch, nur daß die „Macht“ nicht mehr so arg bei der Kirche liegt, sondern mehr und mehr bei den Anhängern des Mammon, den Mammoniten. Aber die wollen auch keine „freien“ Menschen. Das eigentliche Problem ist nämlich, wenn man festzementierte Machtpositionen unbedingt halten will, darf man nichts „sich entwickeln“ lassen – und schon gar nicht „frei“, es könnte sich ja was entwickeln, das die „Macht“ soweit in Frage stellt, so daß sie ihre Macht verlieren könnte.

Nachdem ich annehme, daß auch der hochgebildete Pelagius aus ehemals druidischen Kreisen stammte, gehe ich wiederum davon aus, daß dies Kreise auch vor der Ankunft des Christentums schon skeptisch bis negativ zu einem imperialen Konzept gestanden haben.

Deshalb glaube ich auch, daß die auch die druidische Lehre schon eine Bedrohung für den Kaiserkult (heute: Kult des Mammon) darstellte. Das wiederum muß mit aller Macht verhindert werden.

Triskele

Wie sieht nun dieses gefährliche Konstrukt aus, das unbedingt verhindert werden muß?

Nachdem es sicher nicht um Feiertagstermine oder die Tonsur von Mönchen geht, geht es auch nicht um „Tradition“. Tradition ist reichlich „umverpackt“ worden, damit die Masse der Untertanen nicht gleich zu motzen anfängt. Da kam dann die Gottesmutter, die Trinität (von der Jesus meines Wissens noch nix erzählt hatte), die „Heiligen“, der Maibaum etc etc.

Der Knackpunkt doch schon eher an dem, wo die exklusive Machtausübung einiger Weniger gefährdet wird. Und da ist die Schulung der Glaubens- und Denkkräfte von Untertanen zum stufenweisen Heranreifen zu geistigen Wahrheiten ganz sicher eine ernsthafte Gefahr. Wenn dann vielleicht auch noch geistig geschulte Untertanen religiöse Wahrheiten und Irrtümer selber erkennen könnten? Und wenn das nicht mehr bloß einzelne „Spinner“ sind?

Solche geistigen Wahrheiten könnten zum Beispiel sein:

  • Die direkte Beziehung des Menschen zum „Urgrund des Seins“ (Bei Jesus: Der Vater / Abba)
  • Der Mensch als inkarniertes Geistwesen, herausgetreten aus dem
    Urgrund des Seins (Kinder Gottes, Kinder des Lichts)
  • Kooperation mit den anderen Geistwesen ist möglich („Götter“, Engel, Dämonen, Seelen Verstorbener (Ahnen), Elementarwesen) usw.
  • Die Fähigkeit jedes Menschen zur Materialisation/Schöpfung aus seiner
    jeweils eigenen Vorstellung (Imagination) heraus
  • Die Lehre Jesu – ohne Altes Testament und ohne zugedichtete Verfälschungen
  • Der „keltische Ansatz“ – die Integration von Geistwelt und materieller Welt im praktischen Leben

Es ist mir schon klar, daß die „alten“ Kelten dieser Vorstellung auch nicht unbedingt bewußt gefolgt sind. Das ändert aber meiner Meinung nach nichts an dem „integrierten“, also bewußt nicht-dualen, ganzheitlichen keltischen religionsphilosophischen Konzept, das ich schon als kulturelle Leistung ansehe, die so durchgängig und offen in anderen Kulturkreisen eben nicht entstanden ist.

Mein ganz persönlicher Ansatz ist es auch nicht, das „alte“ wieder zu rekonstruieren, (wozu ohnehin zu wenig überliefert ist) sondern das „alte“ Konzept so bruchstückhaft wie es ist aufzunehmen und mit den heutigen Möglichkeiten so zu ergänzen, daß ein wiederum übergreifendes religionsphilosophisches Konzept entsteht, das in der Form vielleicht nicht historisch „keltisch“ ist, aber sich eben doch an den „keltischen“ Ansätzen orientiert.

Mit Pelagius gesprochen: Die religiösen Wahrheiten und Irrtümer sind denkbar, sind für den Menschen erkennbar.

——————————-

Das Buch
Das Buch

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

Auch als E-Book: ISBN 9783740793203

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Abbildung von Merlin / Markus Schmidt | DAS VERBOTENE WISSEN DER KELTEN II | 2020

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Der Heilige Gral, König Arthur und wir

Warum ist der Heilige Gral für Arthurs Reich so wichtig?

Folgt man den Mythen und Erzählungen, ist das Erlangen der Eigenschaften des Heiligen Gral besonders für die Herrschenden im Reich von unverzichtbarer Bedeutung. In der Legende ist das Projekt „Heiliger Gral“ schlußendlich gescheitert. An einer fehlgeleiteten Liebesbeziehung – wie so oft, wenn die Menschen von ihrem Egowahn nicht runterkommen……

Was ist der „Heilige Gral“?

Der Heilige Gral wurde in den Gralssagen und Mythen als heiliger und wundertätiger Gegenstand beschrieben, der allumfassende Glückseligkeit verleiht. In den Legenden heißt es, er stehe für die ideale Verbindung des irdischen Seins mit dem göttlichen Geist. Das Problem bei der Sache ist allerdings, daß der Gral nur von entsprechend fähigen Personen gefunden werden kann, die bewusstseinsmässig weit genug entwickelt sind und ihr Ego in den Dienst des göttlichen Seins gestellt haben. Nur solchen Menschen erschließt sich die geheimnisvolle Inschrift, die nur dem Würdigen offenbart wird.

Der „Gralskelch“ – eine Metapher…..

Das bedeutet, den heiligen Gral zu finden, heisst die Welt zu erkennen. Der Besitz des heiligen Grals ermöglicht dem Finder, die Welt in all‘ ihren Facetten zu durchschauen und sich somit darüber erheben zu können. Schmerz und Tod bringende Erdengesetze gelten für den „Gralsritter“ nicht mehr. Gralsritter zu sein bedeutet, nicht mehr den materiellen Gesetzen ausgeliefert zu sein. So verlieren die irdischen Gesetzmäßigkeiten für den Gralsritter ihren Schrecken, insbesondere den Schrecken des körperlichen Todes. Der Gralsritter weiß nun um seine „Unsterblichkeit“.

Das wiederum hat die Suche nach dem Gral nachhaltig angespornt, denn auch sehr materiell orientierte Menschen möchten gerne „unsterblich“ sein. Aus dieser Perspektive entsteht dann ein „Heiliger Gral“, den man in die Hand nehmen kann und die Unsterblichkeit daraus trinkt.

Dieser Drang nach Unsterblichkeit hat viele und immer wieder neue Legenden hervorgebracht.

Es ist aber nun so, daß die Suche nach der körperlichen Unsterblichkeit von einer beschränkten Weltsicht ausgeht und vom fleischlichen Auge und nicht vom geistigen Auge gelenkt wird. Folglich sucht sie einen „irdischen“, diesseitigen Gegenstand und nicht etwas „Geistiges“. Das hat nun zur Folge, daß man beispielsweise eine Reihe von „Heiligen Gralen“ im Internet bewundern kann – aber den „Richtigen“ hat offensichtlich immer noch niemand gefunden – das würde auffallen.

Aus weltlicher Sicht versucht man, tatsächlich ein möglichst „heiliges“ Gefäß zu finden, für den einen ist es ein Gefäß, ein Kelch oder eine Schale, für den anderen ist es der „Stein der Weisen“. Manchmal ist es ein wundersames „Elixier“, die »Prima Materia«, durch die man ewiges Leben erlangt. Man ist also auf der Suche nach einer chymischen Glücksformel, die geistige „Macht“ dem Finder und „Besitzer“ zukommen läßt.

Man ahnt es schon – diese Suche überfordert den weltlichen Sucher und geht regelmäßig schief…….

Jedoch – auch dieses Rätsel hat eine Auflösung……

Das Ende der Gralssuche……..

Die „Christenheit“ macht sich den Gral zu eigen.

Aus christlicher Sicht – natürlich nicht chymisch und auch nicht magisch – gibt es nichts heiligeres als das Blut Christi. Man denkt sich, daß Josef von Arimathia bei der Kreuzigung Jesu Blut in einem Kelch aufgefangen hat, der dadurch zum wundertätigen „Heiligen Gral“ wird. Das Blut und Wasser Jesu, das aus der Speerwunde floss, nachdem Jesus von einem römischen Söldner sozusagen final seitlich in die Brust gestochen wurde.

Warum macht der das? Weil er glaubt, in dem Gefäß mit dem Wasser und Blut des Erlösers die Erlösung selbst aufnehmen zu können. Das Gefäß soll das göttliche Sein Jesu aufnehmen und an diejenigen weitergeben, die daraus trinken. Das göttliche Sein bewirkt mitunter, daß derjenige, der es in sich entzündet hat, auch wundertätig werden kann. Der weltlich-irdisch orientierte Leser der Gralsgeschichte wird natürlich genau das in den Vordergrund stellen und den Gral für seine eigenen Ziele einsetzen wollen um in seiner Egomagie den Gral als magisches Werkzeug einzusetzen.

Die Integration der Polarität

Im Gral verbinden sich der Kelch und das Blut des Erlösers und symbolisieren das Opferprinzip und das Empfangen. Opfern und Empfangen sind Eigenschaften des weiblichen Archetypus.

Der Gral wurde im ganzen ersten Jahrtausend gar nicht thematisiert. Nicht zufällig „erschien“ er, als die Kreuzzüge ihren Höhepunkt und die Tempelritter den Gipfel ihrer Macht erreicht hatten.

Im 12. und 13. Jahrhundert tauchten in Europa gleich mehrere Versionen einer Gralsgeschichte auf. Die Arthus- und Gralslegenden gehörten zu der am weitesten verbreiteten Lektüre im hohen und späten Mittelalter, so dass man geradezu auf ihre innere Notwendigkeit schließen kann. Ganz offensichtlich fehlte dem sich damals aggressiv durchsetzenden Christentum genau das, was der Gral symbolisierte, nämlich die erlösende weibliche Qualität. 

Merlin  hatte die Tafelrunde geschaffen und verkündet, durch ihre Mitglieder würde die Wahrheit des heiligen Grals überall bekannt werden. Dieser Prophezeiung zufolge wurden die besten Ritter der Christenheit in den Bann des Grals gezogen. Sie hatten nur noch ein Ziel, denn sie hatten geschworen, ihr Leben der Suche nach dieser alle Geheimnisse bergenden Kostbarkeit zu weihen. Nicht eher wollten sie ruhen, als bis sie ihn gefunden und sein Geheimnis gelüftet hätten. 

Der Gral – wie der Keltische Kessel ein Ursymbol des Weiblichen 

Die Tempelritter wurden so zu den „Hütern des Heiligen Grals“. Trotz der Lauterkeit der Ritter leidet gerade der Gralskönig Amfortas an einer Verwundung, weil er die weibliche Göttlichkeit nicht erkannt hat. Daß es gerade der König ist, dem etwas fehlt, zeigt das hohe Niveau, auf dem die Integration des Fehlenden geschehen muss. Und es zeigt die tiefgreifenden und weitreichenden Konsequenzen dieses Mangels. Es geht also darum, vom Niveau der Ritter aus eine neue Qualität zu erreichen, die zwingend des Weiblichen bedarf. Es geht darum, nach Erreichen eines männlichen Gipfelpunktes – was zumeist noch auf dualer Ebene geschieht – das Weibliche auf dem höherem Niveau, dem Gralsniveau, neu auszudrücken und zu integrieren.

Isais
Isais

Wenn Amfortas durch die Missachtung der weiblichen Göttlichkeit verwundet worden ist, dann ist er vom Weiblichen an sich verwundet worden. Das hat etwas mit dem ihm Fehlenden zu tun und damit mit ihm und seiner Sichtweise selbst. Was ihm fehlt, ist die Integration einer hohen, wohlwollenden und befruchtenden Weiblichkeit. Das muss er erkennen und sich auf ein ganzheitliches Niveau hin weiterentwickeln, Eins mit dem Weiblichen Element.

Es ist kein Wunder, daß gerade in dieser Zeit, in der auch die unmenschliche Inquisition ihre hässlichen Arme ausstreckte, die christlich codierte Gralsgeschichte vom Verlust des heiligen Grals berichtet. In dieser Zeit ist auch noch der letzte Rest von weiblicher Energie mit Folter und Feuer ausgetrieben worden. Und so war auch der Bewusstseinszustand eines Ritters in ausgesprochener Schieflage. Kein Wunder, daß da auch das Erkenntnisvermögen und der Bewusstseinszustand des „Königs“ in gleicher Weise zum Ausdruck kommt. Imperium und Religion habe diese Schieflage weidlich ausgenutzt – und auch wir leiden noch arg an den Spätfolgen.

Mit dem Islam importieren wir diese Problematik auf’s neue. Wohl bekomm’s.

Aus ganzheitlicher Sicht sind Natur und Gral Symbole des ewigen Lebens. In den Bildern der Gralslegende ist es der Kessel, der aus dem Diesseits gespeist wird und der Kessel, in dem die Toten wiedererweckt werden. Es ist der vollkommene Kreislauf des Lebens, der alles erschafft und in den alles zurückkehrt, um erneut geboren zu werden – eben der weiblich-göttliche Aspekt als Zyklus von Geburt, Leben und Tod.

Ist man erst einmal in die Erkenntnis der Geheimnisse des Grals eingestiegen, hat man die Schwelle zum „Wissen“ überschritten. Aber auch das ist kein endlicher „Reifegrad“, der Gralsritter sucht und findet stets neue Herausforderungen und Erkenntnisse. Sie bringen dem würdigen, vorwärtsdrängenden Ritter stets neue Erkenntnisse und Erfüllung. Und so, sagt man, verleiht der Gral ewige Jugend, erneuert stets die Kraft des Ritters und spendet Speisen in jeder gewünschten Fülle…..

Der Gral – das versteckte religiöse Zentralgeheimnis 

In Wolfram von Eschenbachs Parzival-Dichtung ist der heilige Gral Träger eines religiösen Zentralgeheimnisses. Parzival der Gralssucher will mit dessen Ergründung den kranken König Amfortas retten. Er will den königlichen Menschen (Zahlenmystik die 5) zu der seiner Natur (Zahlenmystik die 4) gemäßen Vollkommenheit (Zahlenmystik die 1) bringen.

Inwiefern das Geheimnis des Grals mit der Symbolik der Kreuzigung und dem Zahlengesetz »1 = 4« identisch ist, entnehmen wir – wenn wir die Symbolik einmal durchschaut haben – dem Text Eschenbachs sehr deutlich. An entscheidender Stelle, als Parzival vor der Pforte der Gralsburg steht, werden ihm zwei Fragen gestellt: „Wem dient der Gral? Was ist sein Geheimnis?“ Auf die erste Frage antwortet er: „Dir, König.“ Auf die zweite Frage, „Du und Dein Land, Ihr seid eines!“

Die erste Frage überprüft das Wissen, ob der Suchende sich darüber im klaren ist, dass alles unter der Macht der Einheit (König) steht. Die zweite Frage wird diesbezüglich konkreter und fragt die auf die konkrete Form (4) bezogene Konsequenz ab. Die zweite Frage „Was ist sein Geheimnis?“ und deren richtige Antwort „Du und Dein Land, Ihr seid Eins!“ setzt das Gesetz »1 = 4« unmittelbar und sichtbar ins Bild.

Der König, die Einheit (1), und das Land, das Konkrete (4), sind untrennbar. Sie sind eines. Einheit (1) gleich Vielheit (4), Gott (1) gleich Schöpfung (4) oder Vollkommenheit (1) gleich scheinbarer Gebrochenheit (4) sind die unterschiedlichen Ausdrucksweisen ein und der gleichen Weisheit. Einmal in deren Besitz gelangt überwindet der Wissende die Angst vor Krankheit und Tod und wird dadurch in einer neuen geistigen Ebene wiedergeboren.

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Das Ziel einer Gralssuche ist das Erkennen und Begreifen einer Urformel, die der weniger lyrisch begabte, rationale und wissenschaftliche Geist in den zwei Zahlen »1« und »4« und ihrem Zusammenhang erkennen kann. Diese abstrakte Art der Zusammenfassung hat einen Vorteil. Sie löst sich in der Art der Mathematik von den konkreten, dinggebunden und immer unvollkommenen Bildern – wie dies beispielsweise das vom Grals ist – und dringt zu den hinter ihr stehenden Archetypen vor. Das ist deshalb wichtig, weil alles auf dieser Welt polar ist und nichts außerhalb der Polarität existieren kann. Jede Darstellung der an sich vollkommenen Weisheit ist deshalb stets eine „geschlechtliche“, zu der es immer eine gegenpolare, „gegengeschlechtliche“ gibt, die zum gleichen Ziele führt. Wer zur Abstraktion fähig ist, besitzt potentiell die Fähigkeit, dem tödlichen Streit mit seinem Gegenpol zu entkommen. Er begreift, dass er nur mit dem Gegenpolaren zusammen ein größeres Ganzes bilden kann. Ohne die ganzheitliche, gegengeschlechtliche Sichtweise bliebe er immer unvollständig.   http://zahlen.com/

In diesem Zusammenhang ist zu beachten, daß Polarität und Dualität zwei ganz verschiedene Dinge sind, die sehr oft mit fürchterlichen Folgen verwechselt werden. Dualität bedeutet: eine Zweiheit bildend, in voneinander unabhängiger Gegensätzlichkeit. Im philosophisch-religiösen Bereich ist es die Lehre von zwei unabhängigen ursprünglichen Prinzipien im Weltgeschehen: Gott-Welt, Leib-Seele, Christ-Antichrist usw. Im Unterschied hierzu sind Polaritäten nie voneinander unabhängig.

Die Lanze – die notwendige, polare Ergänzung zum Gral  

Dem Gesetz der Polarität folgend muss auch der heilige Gral – der in Wolfram von Eschenbachs Parzival, ein Symbol der Ganzheit und Vollkommenheit ist – einen gegengeschlechtlichen Pol haben, der ebenso die Vollkommenheit vertritt wie der Gral selbst. Der heilige Gral bedeutet das »Empfangen« der Erlösung. Das Gefäß symbolisiert somit den „weiblichen Genre“ der Erlösung, dem zwangsläufig ein zu ihm polarer, männlicher gegenübersteht. Jener wird symbolisiert durch einen aktiven, spaltenden Vorgang. Symbolisch wäre das ein Schwert, ein Spieß oder ein Nagel. Gefäß (weiblich) und Schwert (männlich) erst ergänzen sich symbolisch wie Schraube und Mutter es für den Techniker tun. Erst in ihrer Verbindung werden sie ihrer wahren Funktion zugeführt. So finden wir in der Gralslegende den symbolischen Gegenpol zum Gral konkret im Speer des römischen Kriegsknechtes, der die Seite des gekreuzigten Christus trifft und die Wasser und Blut spendende Wunde verursacht.

Was hat das jetzt mit König Arthur zu tun?

König Arthur wurde erzogen und ausgebildet von Merlin. Auch die Tafelrunde sei eine Erfindung Merlins, sagt man. Mit einer runden Tafel hält man Abstand von Hierarchie und begünstigt die Entwicklung eines Gruppenwesens, das dann durch den Heilgen Gral geeint ein gemeinsames Ziel erfährt. Man könnte Merlin durchaus als letzten großen Exponenten des Inselkeltentums betrachten, der das gesammelte ganzheitlich-spirituelle und technisch-organisatorische Wissen des vorchristlichen Keltentums noch einmal zur Anwendung brachte. Das polar-ganzheitliche Weltbild war den alten keltischen Druiden durchaus bekannt. Um es für Nicht-Eingeweihte attraktiv zu gestalten, danach zu streben, wurde die „Gralssuche“ als „Fortbildungsmaßnahme“ für Arthurs Ritter verordnet. Arthur selbst war offensichtlich durch Merlin schon sehr weitgehend mit der Sache vertraut und hat darauf basierend sein zunächst recht geschundenes Reich neu und erfolgreich restrukturiert und auch eine effektive Verteidigung organisiert. Im Zuge von Entwicklung und Ausbau, grausigen Schlachten und hässlichen Intrigen ist aber wohl die zunächst durchaus spürbare Wirkung der „Gralssuche“ wieder verlorengegangen, mit dem Abtreten Arthurs war dann auch keine politische Kraft mehr hinter die Idee zu bringen.

Was hat uns der „Heilige Gral“ heute noch zu sagen?

Die Faszination der Gralssuche hat offensichtlich auch heute noch nicht ihren Reiz eingebüßt, wenn auch auf Grund materialistischer dualistischer Tendenzen immer noch nach einen Kelch, Kessel oder einer Schale gesucht wird, die entsprechend wundertätig sein sollte.

Das wird natürlich nichts. Aber unsere spirituell-organisatorische Situation ist offensichtlich nicht so viel anders, als zur Zeit Arthurs. Die „Buchreligionen“, also das Judentum, das Christetum und der Islam versuchen immer noch, uns ihr einseitig patriarchalisches Weltbild von einem richtig männlichen Gott aufzuzwingen, die „Gläubigen“ verachten immer noch die ganze weibliche Welt, betrachten Frauen immer noch als Handelsware und persönlich im Besitz befindliche Leibeigene. Tatsächlich ist es noch viel schlimmer, aber das möchte ich hier nicht auswalzen.

Die Zeit der Aufklärung – nicht die sexuelle Aufklärung! – hat uns hier in Mitteleuropa etwas Befreiung gebracht, von diesen Zwängen und der macht der Religion – aber auch die Christlichen Religionen haben nicht einen Satz ihrer „Heiligen Schriften“ zumindest den allgemeinen Menschenrechten angepasst, von Kompatibilität mit Grundgsetz oder Verfassung kann gar keine Rede sein.

Wir sollten uns also wieder auf den Weg machen, den Gral für uns und die Menschheit wieder zu finden und auch wieder in seine Wirkung zu bringen. Und wir haben das Glück, es auch – noch – ganz offiziell und nun auch mit wissenschaftlichen Mitteln tun zu dürfen.

Wenn man sich einfach mal so umsieht, dann sieht man sehr, sehr deutlich, daß der Mangel an weiblicher Göttlichkeit gravierend ist……

Tanz des Geistes mit der Materie
Tanz des Geistes mit der Materie

Das Buch
Das Buch

Jetzt im Handel!

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

E-Book: ISBN 9783740793203

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Sex, Gewalt und Bewusst-Sein

Eine Gesellschaft, die Sex mit Gewalt und männlichem Ego- und Größenwahn verbindet und das obendrauf noch mit „Religion“ verbrämt, die ist mehr als krank! Sowas gehört verboten.

Man versucht gerade, religiöse und sexuelle Gewalt herunterzuspielen und als „Kavaliersdelikt“ einzustufen. Warum drückt man uns das so mit Vehemenz ins Hirn? Damit wir schlußendlich gar nix mehr merken…..

Auch der Islam soll die gebildeten Schichten vom eigentlichen Wert der Sexualität ablenken. Der Fundamentalismus, wie er derzeit vom IS-Islam propagiert wird, soll das leisten, was die katholische Kirche für Jahrhunderte gewährleistet hat: Die vollständige Unterdrückung des weiblichen Elementes in der Gesellschaft. Einschließlich persönlicher Leibeigenschaft der Frauen, Misshandlung und Demütigung als „Dienerin des Mannes“……..

Der Islam ist die bevorzugte Ideologie der NWO für die gemeine Bevölkerung! Er bringt problemlos die Inquisition wieder und drängt auch die „wissenschaftliche“, rationale Aufklärung zurück. Ist also äußerst praktisch für „Herrscher von Gottes Gnaden“……..

Und warum nehmen wir das so leicht? Weil wir alle von Kindesbeinen an auf duales Denken getrimmt werden. Das beginnt bei Religion, geht über verschiedene Ideologien direkt bis zum eigenen Ego.

Dualität läßt sich leicht ganz nach belieben formulieren, es gibt nur zwei Zustände: Gut und Böse. Das setzt sich fort bis: „Ich“ = gut – „Nicht Ich“= schlecht.

Aufklärung 2.0 – Das Neue Bewusstsein

Die Religionen setzen noch eins drauf: Mann = gut, Frau = schlecht, „unrein“. Dementsprechend gibt es bei den Buchreligionen auch nur den guten männlichen Gott, die weibliche Gottheit hat man gänzlich ausgeblendet, die ist bestenfalls „dämonisch“.

Nachdem also nur die männlichen Anhänger der „Wahren Religion“ (davon gibt es mindestens drei) wirkliche Menschen sind, sind logischerweise alle anderen Menschen eigentlich gar keine richtigen Menschen.

Und so nimmt der organisierte Wahnsinn seinen Lauf und schreckt vor nichts zurück – was man täglich jetzt auch in unserem Land beobachten kann.

Wer dieser dualen Denkweise anhängt, bleibt fest in den Fängen seines eigenen fehlentwickelten Egos hängen und ist nicht in der Lage, ein wirkliches Bewusst-Sein überhaupt zu entwickeln. Erziehung und Schule sowie das „richtige Leben“ laufen auch nur in diesen Bahnen und so braucht es schon eine grundsätzliche Erschütterung des eigenen Weltbildes, um da rauszukommen und überhaupt drüber nachzudenken, ob das alles so richtig ist…….

Die Zeit der „Aufklärung“ – ich meine hier nicht die sexuelle Aufklärung – hat durch vernünftige Überlegungen und die nach 2000 Jahren erneut aufkommende Wissenschaft die hiesigen Religionen schon mal deutlich in ihre Schranken verwiesen. Deshalb setzt man jetzt auf den Islam, der sich seit dem Hochmittelalter nur noch zurückentwickelt hat und jede wissenschaftliche Aufklärung vehement zurückweist. Sharia, Inquisition, Kindersex, Frauenunterdückung – Alles inbegriffen!

Es gibt nur einen Ausweg: Tatsächlich Bewusst-Sein entwickeln, sonst taumeln wir immer wieder von einem dualen Extrem in das andere……

Und das könnte so aussehen:

Das ganzheitlich polare Bewusst-Sein

Es geht um Erkenntnisse, die über Jahrtausende gewachsenen sind, die man aber aus bildungspolitischer Mangelsituation selber zusammensuchen muß. Es hat aber auch noch einen tieferen Grund, warum mit diesen Erkenntnissen öffentlich so restriktiv umgegangen wird….

Eine ganzheitlich non-duale Weltsicht, die Natur und ihre Erscheinungen mit einbeziehend, die Gleichwertigkeit – aber auch die Polarität – von Mann und Frau, das Bewußtsein der Gegenwärtigkeit der sogenannten „Anderswelt“ sowie das Wissen um die Unsterblichkeit der Seele waren immer schon kennzeichnend für die keltische Kultur

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Schon um oder kurz nach der Zeitenwende kam die Kenntnis der Lehre Jesu hinzu (siehe auch Paulus-Brief an die Galater – die „türkischen Kelten“), die sich ursprünglich fugenlos und reibungslos in das keltische Welt- und Glaubensbild einfügte, bevor sie zu Macht schaffenden röm. kath. Dogmen eingefroren wurde. Und so wurde ein großer Teil von Europa von den heute noch überall verehrten iroschottischen Mönchen zunächst im keltischen Sinne „christianisiert“……

Ganzheitlich polar – das andere Weltbild

Es ist für das Verständnis der keltischen intellektuellen und spirituellen Vorstellungen unumgänglich, das humanistisch-aristotelische Weltbild der heutigen Zivilisation des Abendlandes zu verlassen.

Selbst die zeitgenössischen Philosophen der Griechen und Römer haben die Kelten nicht verstanden. Cäsar hat immerhin soviel verstanden, daß er Gallien und die keltischen Provinzen hat „umerziehen“ lassen. Das keltisch-druidische (non-duale) Weltbild ist dem imperial-materialistischen (dualen) Gedanken nicht förderlich. Übrigens, heute immer noch nicht.

Das ursprüngliche Keltentum – vor der Anpassung an das Imperium – basiert auf einem anderen Humanismus, auf einer anderen Art, die Dinge zu sehen, auf einer anderen Art, zu leben, auf einer anderen, ganzheitlich-integralen Methode, zu denken. Nachdem man dieses integrale Weltbild 2000 Jahre lang massiv und mit allen verfügbaren Mitteln unterdrückt hat, wäre es an der Zeit, dort wieder anzuknüpfen. Mir scheint, es ist überlebenswichtig.

Der vornehmste und konzentrierteste Ausdruck des Keltentums war das Druidentum. Aufgrund der berühmten Reaktion von Brennus, dem Führer der Gallier auf dem Zug durch Griechenland, als er in jenem Tempel auf das Bild zweier griechischer Götter stieß, darf man sicher sein, daß die Druidenlehre keine Darstellung der Gottheit in Menschengestalt zugelassen hat. Wenn man Diodor von Sizilien (Fragm. XXII) glauben will, ist es im Grunde völlig ausgeschlossen, daß Kelten ihre Götter in dieser Form hätten darstellen können.

Er sagt nämlich: »Brennus brach in Lachen aus angesichts der Tatsache, daß man den Göttern menschliche Gestalten zugemutet und sie aus Holz und Stein hergestellt hatte.« Diese Passage läßt keinen Zweifel zu. Aus dem Verhalten von Brennus spricht einerseits die Ablehnung einer menschlich-figürlichen Darstellung der Götter und andererseits die Unmöglichkeit, sie sich überhaupt als menschliche Wesen vorzustellen. Nicht nur in Mitteleuropa war die Bewußtseinsentwicklung vor 2500 Jahren schon mal weiter…..

Das ganzheitliche Bewußtsein entwickeln……

Ziel ist es, ganzheitliche, non-duale Spiritualität, Synergie und Magie in Verbindung mit Polarität und Sexualität praktisch erfahrbar machen und für das wirkliche Leben als unerschöpfliche Kraftquelle zu erschließen. Dazu gehört neben dem integralen Denken ein modernes, magisches System, das die Arbeitsgrundlage für den Aufbau eines ganzheitlichen Bewußtseins bildet.

Wir müssen nicht indische, chinesische oder japanische Ansätze übernehmen. Wir müssen keiner „Religion“ angehören, wir müssen auch nicht in okkulten, spiritistischen Zirkeln suchen. Wenn man das Alles mal studiert hat, kommt man drauf, daß es einen übergeordneten Zusammenhang gibt, auf den man sich ganz persönlich einlassen kann. Neuerdings bestätigt das mehr und mehr auch die Wissenschaft.
Das ganzheitlich non-duale Bewusst-Sein in der Polarität umfaßt das ganz normale Leben, Wissenschaft, Spiritualität, Magie und nicht zuletzt Sexualität als vollendeten Ausdruck des SEINS.

„Der Mensch ist selbst in der Lage, religiöse Irrtümer zu erkennen“ – Schrieb Pelagius, ein „Keltenchrist“ um 400 u.Z.

Vor mehr als 2500 Jahren waren „wir“ auf diesem Planeten schon mal viel weiter. Auf meinem Weg der spirituellen Suche bin ich schlußendlich draufgekommen, daß es nicht nur in Indien und China große Lehrer wie Buddha Gautama oder LaoTse gab. Hier, ja genau hier in Mitteleuropa, war man vielleicht sogar noch ein Stück weiter……

Es war die Hochkultur der Kelten mit ihren Druiden, die damals schon einmal ein kulturell „Vereinigtes Europa“ schafften, vom nördlichen Schottland bis Norditalien, von Portugal/Spanien bis in die heutige Türkei, wo es heute noch eine keltische Fußballmanschaft gibt: Galatasara Istanbul. Und auch im Neuen Testament schreibt Paulus noch an die Galater (Kelten). Das hat immerhin ein paar hundert Jahre gehalten…..

Aber: das war KEIN Imperium und kein wirklich hierarchisches System. Erst Cäsar ist es gelungen, einige „Keltenfürsten“ mit seiner imperialen Idee zu beglücken und dadurch zum „Alleinherrscher“ zu machen. Die Druiden haben sich auch nicht wirklich in den Vordergrund gespielt. Sie haben in enger Zusammenarbeit – man könnte auch sagen Gewaltenteilung – mit dem jeweiligen „Fürsten“ für die Entwicklung der Gemeinschaft gearbeitet. In diesem Konzept gab es auch keine Religion im heutigen Sinne, es war ein ganzheitlich non-duales Weltbild vorherrschend, in dem die spirituelle Welt (die Kelten nannten diesen Bereich „Anderswelt“) nicht als von der materiellen Welt getrennt gesehen wurde. Interessanterweise sah das ein gewisser Jesus auch so…… Heute weiß man, daß das richtig war und ist, sogar unsere „Wissenschaft“ bestätigt das mittlerweile unter vorgehaltener Hand. Dieses ganzheitlich non-duale Bewußtsein müssen „wir“ uns wieder erarbeiten, wenn „wir“ als Menschheit überleben wollen. Ganz lange werden „wir“ nicht mehr Zeit haben, für schlußendlich tödliche imperiale Spinnereien……

Wenn man das Alles mal studiert hat, kommt man drauf, daß es einen übergeordneten Zusammenhang gibt, auf den man sich ganz persönlich einlassen kann. Nach meinem „Rundflug“ durch die spirituellen Lehren dieser Welt habe ich mich für den druidischen Pfad entschieden, weil dieser nicht nur spirituell bzw. „rein geistig“ ist. Es ist die Überwindung des dualen Denkens, es ist die Einheit von dieser Welt und der „Anderswelt“, die Einheit von Geist und Materie und die praktische Anwendung ohne Scheuklappen oder egowahnsinniger Machtgelüste im praktischen Leben. Nach meinen Forschungen waren die Druiden die einzigen, die so ein System schon mal „zum Fliegen“ gebracht haben – und das gleich für zwei- oder dreihundert Jahre – in ganz Europa.

Die ganzheitlich-integrale Philosophie umfaßt das ganz normale Leben, Wissenschaft, Spiritualität, Magie und nicht zuletzt Sexualität und Erotik als liebevollen Ausdruck des SEINS…

…als Tanz des Geistes mit der Materie.

Die komplexe Polarität von Mann und Frau

Aufgrund des polaren Wesens des „ganzen Menschen“, bestehend aus Mann und Frau, gibt es einen Effekt, der die energetischen Fähigkeiten eines Einzelnen um ein vielfaches übersteigt: es ist dies die unheimliche Sexualmagie, die meist gleich in die „schwarze Ecke“ gestellt wird.

Polarität ist eine dem Universum innewohnende Urkraft, ohne Polarität gäbe es nicht mal ein Fuzzelchen Materie. Das wird in der „Wissenschaft“ zumeist unter den Tisch gekehrt und ist den „Wissenschaftlern“ vielleicht in der vollen Bedeutung auch gar nicht bewußt. Elementarteilchen, Moleküle und auch lebendige Zellen könnten ohne Polarität gar nicht existieren.

Über Äonen wurde die Materie immer komplexer, das Leben immer vielfältiger - und es entstanden Mann und Frau als derzeit höchste Form von Polarität.....
Über Äonen wurde die Materie immer komplexer, das Leben immer vielfältiger – und es entstanden Mann und Frau als derzeit höchste Form von Polarität…..

Polarität erzeugt Spannung und Energie. Und so ist auch die Beziehung zwischen Mann und Frau in ihrem Wesen polar – beide sind voneinander absolut abhängig. Es ist jedoch eine Art komplexer Polarität, die „Pole“ können unabhängig voneinander herumlaufen und sind auf den ersten Blick nicht voneinander abhängig.

Es ist bekannt, daß eine gut funktionierende „Beziehung“ beiden Partnern Kraft gibt, ihr Leben zu „meistern“ und oft auch noch über sich selbst hinauszuwachsen. Vereinfacht kann man sich das wie eine Batterie vorstellen. Ein Pluspol und ein Minuspol in der richtigen Umgebung angeordnet erzeugen Energie.

Transpersonal-spirituelle Sexualmagie ist eine Methode, diese Energiegewinnung zu optimieren.

So, jetzt sind wir an dem Punkt, wo immer der Einwand von der „schwarzen Magie“ kommt, die ja hinter der so teuflischen Sexualmagie steckt. Das möchte ich jetzt mal klarstellen. Magie ist weder „Schwarz“ noch „Weiß“ – sie ist wie Physik, es kommt darauf an, was man daraus macht…..

Gehen wir wieder zurück zu unserer Batterie. Nehmen wir als Beispiel eine Kohle-Zink-Batterie. Die beiden Pole erzeugen sehr gut Energie – nur der Zink, der löst sich dabei vollständig auf und die Batterie ist dann leer…..

Das ist die Beschreibung von „schwarzer“ Sexualmagie, die immer das Ego der schwarzen Kohle stärkt und den weiblichen Pol bis zur Vernichtung schwächen kann. Nun gibt es aber auch den allseits bekannten Bleiakkumulator, der als Autobatterie weithin bekannt ist. Hier arbeiten die beiden Pole ganz anders zusammen. Durch ihre Anordnung können sie von außen aufgeladen werden, geben die aufgenommene Energie gemeinsam wieder ab und können immer wieder aufgeladen werden, ohne daß einer der Pole dabei zu Schaden kommt.

Das ist die Beschreibung von „weißer“ Sexualmagie, oder auch transpersonale Sexualmagie. Beispiele hinken immer ein bißchen – aber ich glaube, so wird es klar, was abläuft. Es wird dabei wohl auch klar, daß man mit Hilfe der transpersonalen Methode sehr viel mehr Energie gewinnen kann, als ein „Egomagier“ je mobilisieren kann.

Das ist auch der eigentliche Grund für die Verteufelung: Solche Energien dürfen nicht in die Hand des auszubeutenden Volkes gelangen. Wo kämen wir denn da hin?

Das Buch
Das Buch

Jetzt im Handel!

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

E-Book: ISBN 9783740793203

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