Spirituelle Aufklärung

Warum innere Freiheit zur neuen Aufklärung gehört

Wir leben in einer Zeit großer Möglichkeiten – und großer innerer Verunsicherung. Noch nie hatte die Menschheit so viel Wissen, so viele technische Mittel und so viele Freiheiten. Und doch erleben viele Menschen Orientierungslosigkeit, Spaltung, Angst und geistige Abhängigkeit.

Die klassische Aufklärung hat uns viel gegeben: kritisches Denken, Menschenrechte, Demokratie und den Mut, Autoritäten zu hinterfragen. Aber sie hat nicht alle Probleme gelöst. Denn der Mensch ist nicht nur ein vernünftiges Wesen. Er ist auch geprägt von Angst, Gewohnheit, Machtdenken, Sehnsucht und innerer Unfreiheit.

Spirituelle Aufklärung steht für den nächsten Schritt: nicht weg von der Vernunft, sondern über ihre bloße Anwendung hinaus. Es geht um eine Aufklärung, die Denken, Bewusstsein, Verantwortung und Verbundenheit zusammenführt.

Was ist mit spiritueller Aufklärung gemeint?

Die historische Aufklärung war ein großer Befreiungsschritt. Sie wandte sich gegen Dogmen, starre Autorität und blinden Gehorsam. Sie stärkte den Menschen darin, selbst zu denken.

Heute zeigt sich jedoch: Information allein macht noch nicht frei. Menschen können gebildet sein und trotzdem manipuliert werden. Sie können Zugang zu Wissen haben und dennoch in Feindbildern, Angst und Abhängigkeit leben.

Spirituelle Aufklärung bedeutet deshalb:

  • den Verstand zu nutzen, ohne ihn zum höchsten Maßstab zu machen
  • das eigene Denken und Fühlen kritisch zu prüfen
  • das Ego zu erkennen, statt ihm blind zu folgen
  • Trennung und Gegnerschaft nicht zu vertiefen, sondern zu überwinden
  • den Menschen als Teil eines größeren Zusammenhangs zu verstehen

Im Zentrum steht die Einsicht, dass echte Freiheit nicht nur äußerlich entsteht, sondern auch innerlich.

Der Mensch ist mehr als Verstand und Rolle

Ein zentraler Gedanke spiritueller Aufklärung lautet: Der Mensch ist mehr als Körper, Verstand und soziale Funktion. Er besitzt eine innere Tiefe, die in vielen Traditionen unterschiedlich benannt wurde – etwa als Seele, inneres Wesen oder höheres Selbst.

Gemeint ist damit jener Teil in uns, der nicht völlig in Angst, Anpassung und Gewohnheit aufgeht. Es ist der Bereich, aus dem Gewissen, Wahrhaftigkeit, Mitgefühl und tiefere Erkenntnis erwachsen können.

Spirituelle Aufklärung heißt, diese innere Dimension ernst zu nehmen. Nicht als Flucht aus der Welt, sondern als Grundlage für einen freieren und bewussteren Umgang mit ihr.

Verbundenheit statt Trennung

Viele Krisen unserer Zeit werden durch ein Denken verschärft, das nur in Gegensätzen lebt: wir gegen sie, Mensch gegen Natur, Stärke gegen Schwäche, richtig gegen falsch.

Der spirituelle Blick versucht, hinter dieser dauernden Spaltung eine tiefere Verbundenheit zu erkennen. Unterschiedlichkeit bleibt bestehen – aber sie muss nicht in Feindschaft münden.

In diesem Sinn ist Spiritualität keine Weltflucht, sondern ein anderer Umgang mit Wirklichkeit: weniger Herrschaft, mehr Beziehung; weniger Angst, mehr Bewusstheit; weniger Abgrenzung, mehr Verantwortung.

Das Ego und die innere Unfreiheit

Ein wichtiger Teil spiritueller Aufklärung ist die Auseinandersetzung mit dem Ego. Das Ego ist nicht einfach schlecht. Es hilft uns, als Persönlichkeit zu handeln, Entscheidungen zu treffen und uns in der Welt zu orientieren.

Problematisch wird es dort, wo es sich absolut setzt – wo es Kontrolle will, sich über andere erhebt, ständig Recht behalten muss oder aus Angst Feindbilder erzeugt. Dann wird der Mensch äußerlich vielleicht erfolgreich, innerlich aber unfrei.

Spirituelle Aufklärung bedeutet deshalb nicht Selbstverleugnung, sondern Selbsterkenntnis. Wer die eigenen Ängste, Projektionen und Machtimpulse besser erkennt, kann freier handeln – und muss weniger auf Kontrolle, Abwertung und ideologische Scheingewissheit zurückgreifen.

Eine Wirklichkeit, die größer ist als das Messbare

Viele Menschen spüren, dass das Leben nicht vollständig in Zahlen, Funktionen und Messwerten aufgeht. Erfahrungen von Sinn, Intuition, tiefer Verbundenheit, Liebe, Inspiration oder innerer Führung lassen sich nicht einfach auf Technik oder Biochemie reduzieren – auch wenn sie sich im Menschen körperlich auswirken.

Spirituelle Aufklärung nimmt solche Erfahrungen ernst, ohne sie vorschnell dogmatisch festzulegen. Sie behauptet nicht, alles erklären zu können. Aber sie hält die Frage offen, ob Bewusstsein tiefer reicht, als ein rein materialistisches Weltbild annimmt.

Gerade darin liegt ihre Stärke: nicht im fertigen System, sondern in der Bereitschaft, Wirklichkeit umfassender zu betrachten.

Keine neue Dogmatik

Damit spirituelle Aufklärung glaubwürdig bleibt, darf sie nicht selbst zu einer starren Lehre werden. Sobald aus innerer Erkenntnis wieder ein geschlossenes Wahrheitsgebäude entsteht, wiederholt sich nur das alte Muster in neuer Sprache.

Darum braucht spirituelle Aufklärung Demut, Prüfung, Erfahrung, Verantwortung und Offenheit. Sie lädt ein, statt zu unterwerfen. Sie will Bewusstsein stärken, nicht Abhängigkeit erzeugen.

Worum es im Kern geht

Im Kern sagt spirituelle Aufklärung: Der Mensch wird nicht allein durch mehr Information frei. Freiheit entsteht auch durch Bewusstheit. Wer sich selbst besser erkennt, seine Ängste durchschaut und seine tiefere Verbundenheit mit anderen und dem Leben erfährt, wird unabhängiger von Manipulation, Ideologie und innerem Zwang.

Spirituelle Aufklärung ist deshalb kein Gegensatz zur Vernunft, sondern ihre Vertiefung. Sie verbindet klares Denken mit innerer Reifung. Sie sucht nicht die Flucht aus der Welt, sondern einen bewussteren, wahrhaftigeren und menschlicheren Umgang mit ihr.

Schlussgedanke

Die nächste Stufe der Aufklärung beginnt dort, wo der Mensch nicht nur lernt, selbst zu denken – sondern auch, sich selbst tiefer zu erkennen.

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In aller Kürze:
Aufklärung 3.0 bedeutet: Überwinde das duale Denken. Erkenne, dass du bereits in einer 12-dimensionalen Wirklichkeit lebst – und in Verbindung mit der Anderswelt. Höre auf dein höheres Selbst, nicht auf dein Ego. Sprich mit Bäumen. Und werde selbst, was du suchst.

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Ein wenig ausführlicher erkläre ich die Zusammenhänge in meinem Buch:

Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –

Format 14,8 x 21 cm- Hochglanzcover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über d-nb.de abrufbar.

Autor: Markus Merlin

https://buchshop.bod.de/bewusst-sein-markus-merlin-9783759714220

…und bei Amazon:

https://www.amazon.de/Bewusst-SEIN-Markus-Schmidt/dp/3759714226

Duales Denken – das Gift in unseren Köpfen

Duales Denken ist die Ursache dafür, dass sich heutzutage kaum noch zwei Menschen verstehen können – es sei denn, sie hätten die gleiche Meinung.

Das wurde ganz bewusst eingeführt, denn mit Teilen und Herrschen lässt sich gut reGieren…… Man kann auch noch den Herrn Hegel bemühen, aber das braucht’s gar nicht.

Dualität im Farbraum......
Dualität im Farbraum……

Wer dual denkt, sieht nicht mal „Graustufen“, und schon gar nicht den ganzen Farbraum mit seinen nahezu unendlichen Schattierungen…….

Dualität bedeutet: eine Zweiheit bildend, in voneinander unabhängiger Gegensätzlichkeit. Im philosophisch-religiösen Bereich ist es die Lehre von zwei unabhängigen ursprünglichen Prinzipien im Weltgeschehen: Gott-Welt, Leib-Seele, Christ-Antichrist usw. Achtung (!) im Unterschied hierzu sind Polaritäten nie voneinander unabhängig!

Dualität ist die westlich-logisch dualistische Weltanschauung, die auch unsere heutige deterministische Wissenschaft und unsere digitalen Rechenmaschinen mit ihrer 0 oder 1 Logik hervorgebracht hat, mit logischerweise stets reproduzierbaren Ergebnissen. Auf Dualität basiert auch das imperiale und „religiöse“ Herrschaftsprinzip des Teilens und Herrschens.

Woran erkennt man den „dualen Denker“?

Zunächst ist da das Ego – es kennt nur sich und „die Anderen“. Die Anderen sind natürlich stets dümmer, schlechter und überhaupt zu nix zu gebrauchen. Wenn sie überhaupt Menschen sind. Zurzeit sind wieder mal „die Russen“ dran.

Dann gibt es im physischen Körper das Gehirn mit seinem Intellekt. Der beste Freund vom Ego. Der Intellekt liefert – je nach Intelligenz – mehr oder weniger komplizierte Theorien, warum die jeweilige „Eigene Meinung“ unumstößlich die einzig wahre Wahrheit ist. Das kann morgen schon eine andere sein……

Natürlich ist alles, was dem Ego nützt „Gut“ und „Richtig“ – und alles andere selbstredend „Böse“, oder einfach nur Blödsinn

Auch das eigene Auto, das eigene Haus, die „eigene“ Fußballmannschaft – das sind die Besten. Alles andere ist bestenfalls zweite Wahl…..

Der duale Denker lehnt es aus tiefster Überzeugung ab, sich mit anderen als seinen eigenen Überzeugungen ernsthaft auseinanderzusetzen. Er ist entweder „Links“ oder „Rechts“ oder „Liberal“ – jedenfalls ist „seine“ Partei stets der Hort des „Guten“. Und deshalb müssen wir jetzt auch wieder in den Krieg ziehen, um die Ukraine zu „Befreien“. Und wie konnten wir nur so blöd sein, das billige russische Gas zu kaufen!

Leider bringt die Dualität wie z.B. von Gut und Böse keine wirklich nutzbare Energie hervor – nur Hass, Krieg und Mord und Totschlag. Und das reichlich!

Sie ist eine Illusion, oder wie Buddha sagt: Maya. Sie ist immer relativ. Was für den einen gut ist, kann ein anderer gleichzeitig durchaus als böse einstufen. Das will ein dualer Denker aber nicht akzeptieren und schon gar nicht darüber nachdenken…….

Es gibt eine überall in der Natur funktionierende Alternative – die ist schon uralt:

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Ein wenig ausführlicher erkläre ich die Zusammenhänge in meinem Buch:

Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –

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Autor: Markus Merlin

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Aegypten und die Kelten

Von der Heuneburg in Oberschwaben bis nach Kairo sind es 4400 km, für die man mit einer Karawane mit ungefähr etwa 1100 Stunden „Laufzeit“ rechnen muß. Die Höhenunterschiede sind auch nicht von schlechten Eltern, man muß da schon mit 2000 Metern rechnen. Nehmen wir im Mittel 30 km pro Tag, so dauert die Reise auf dem Festland mit etwa 150 Tagen ein knappes halbes Jahr.

Der Handel mit Mykene (heute: Griechenland) war da schon einfacher, nur 2050 km und natürlich auch nur die halbe Zeit, etwa ein Vierteljahr. Man konnte aber auch von Griechenland über das Mittelmeer nach Ägypten.

Aus der Zeit, als man beim Handeln schon mit Münzen bezahlt hat, also beginnend so etwa 200 vuZ., weiß man gesichert, daß zu eben dieser Zeit Keltische Handelsbeziehungen mit Mykene, Ägypten und sogar Jerusalem bestanden. Nicht nur die Heuneburg, so ziemlich jedes größere Oppidum wird diese Handelsbeziehungen gehabt haben, wie man es auch von Münzfunden in Manching weiß, in der Nähe von Ingolstadt. In der anderen Richtung, über die Alpen, gab es diesen Handel auch. Nachgewiesenermaßen zumindest bis nach Karthago und der Handel mit den Römern und Etruskern war da sicherlich genauso aktuell.

Uns interessiert aber jetzt mehr die Zeit davor. Da weiß man, daß so um 1200 vuZ. in Norddeutschland an der Tollense (heute: Mecklenburg-Vorpommern) eine für damalige Zeiten sehr heftige Schlacht getobt hat, wo „Protokelten“ aus dem Süddeutschen Raum der örtlichem Bevölkerung eine schwere Niederlage beigebracht haben, was durch aktuelle Ausgrabungen auch bestätigt ist. Es ging wohl um die Handelsroute für Bernstein von der Ostsee. Dieser Bernstein war eben in Mykene und noch mehr in Ägypten äußerst gefragt, denn in Ägypten war das der „Sonnenstein“ und schon eine ziemlich heilige Sache.

Na ja – spätestens seit dieser Zeit war dann der lukrative Bernsteinhandel für etliche Jahrhunderte in den Händen der „Protokelten“. Es ist auch bekannt, daß in den keltischen Zentren gerne und nicht wenig Griechischer Wein getrunken wurde. Neben dem Bernstein war es wohl auch die hochentwickelte keltische Metallurgie, die sicherlich auch gut für’s Geschäft war.

Wie man anhand dieser Betrachtung schon sehen kann, war wohl die sogenannte „Vorgeschichtliche Zeit“ gar nicht so vorgeschichtlich, wie man uns glauben machen möchte. Ganz offensichtlich war zu dieser Zeit schon richtig Welthandel angesagt. Kupfer und Zinn wurde bei den Phöniziern aus dem heutigen Portugal beschafft, auch nicht einfach nur ein Klacks.

Die keltische Kultur hat den Römern schon ein gut ausgebautes Netz von Handelsstraßen hinterlassen. Sogar ein Keltisches „Rasthaus“ mit einem kleinen Heiligtum auf dem Brennerpass hat man ausgegraben.

Noch weiter nach „Vorne“ verlassen uns die gesicherten Quellen und wir beginnen mit Spekulationen. Zunächst kann man davon ausgehen, daß diese Handelsbeziehungen so um 1200 vuZ. Wohl schon länger zugange waren, denn so aus dem Nichts wird man keine so gewaltige Schlacht wie an der Tollense vom Zaun brechen.

Na ja – das ist sozusagen der ziemlich gut historisch abgesicherte Teil meiner Betrachtung – ich möchte aber doch noch sehr viel weiter zurück. Dazu fehlen aber die zugehörigen Ausgrabungen und Forschungen, auch und nicht zuletzt weil man ja Handelswaren auch nicht so lange am Wegesrand liegen läßt.

Das waren jetzt mal so die „Fakten“ – es gibt aber noch einen sehr bedeutenden Aspekt in diesem Spiel, den kulturell-spirituellen Teil, der noch viel restriktiver behandelt wird als die „gewöhnlichen Fakten“.

Der Keltische Teil

Etwa 2000 bis 1500 vuZ. Jahren wanderte ein unbekanntes Volk wohl aus dem Nordosten kommend in Mitteleuropa ein. Man findet aus dieser Zeit auch Hethitische Spuren in Oberschwaben. Ohne großartige kriegerische Aktivitäten vermischten sich die Neuankömmlinge mit der dort ansässigen Megalithkultur. Das lief ja damals auch nicht so schnell ab, wie die heutige „Migration“. Es entwickelte sich eine gemeinsame, protokeltische Kultur.

Mettis – ein protokeltischer Kalenderbau um 2.200 vuZ

Der „Kalenderbau“ von Mettis (erbaut etwa 2200 vuZ) war auch mit einer Ansiedlung namens Mettis oder auch Metios verbunden und gehörte wohl zum Wirtschafts- und Kulturraum der Heuneburg, die 30 km nördlich von Mettis an der Donau gelegen ist. Die Anlage ist in hethitischen Ellen angelegt – durch die Zusammenarbeit mit den Hethitern ist wohl die Eisenverarbeitung der Kelten in Schwung gekommen. Im Umfeld von Mettis finden sich auch noch 3 entsprechend alte Grabhügel.

So etwa 1500 bis 1200 vuZ. hat sich daraus die keltische Hochkultur entwickelt, die sich in der Folge in ganz Europa ausgebreitet hat. Sie erstreckte sich von Schottland/Irland bis Norditalien und von Portugal/Spanien bis in die heutige Türkei.

Kennzeichnend war die Integration von Spiritualität (nicht Religion), ganzheitlich non-dualer Philosophie und weltlicher Macht in einer Form von Gewaltenteilung zwischen dem sogenannten „Druiden“ und dem „Fürsten“. Es war auch kein imperiales Gebilde, sondern ein Verbund von Regionen, der durch das Netzwerk der Druiden gesteuert wurde. Es gab keine Königreiche (Ausnahme: Norikum). Es gab keine Zinswirtschaft, es wurde mit Realien gehandelt. Männer und Frauen waren gleichberechtigt, Frauen konnten sowohl „Fürstin“ als auch „Druidin“ werden, wenn das auch eher selten der Fall war. Die keltische Kultur war in Europa führend in Philosophie, Technologie und sozialer Organisation. 380 v.u.Z. eroberten die Kelten Rom und gaben es gegen Lösegeldzahlung wieder frei. Um 200 v.u.Z. hatte das keltische Europa umfangreiche Handelsbeziehungen in alle Welt. Große und auch befestigte Ansiedlungen wurden gebaut.

Die Heuneburg, um 600 vuZ.

Das keltische Europa geriet in Konkurrenz zum sich entwickelnden römischen Imperium. Dieses war völlig konträr zum keltischen Ansatz strukturiert, zentralistisch, monarchisch und auf kriegerische Expansion mit anschließender Ausbeutung der so gewonnenen Kolonien ausgerichtet. Es entwickelte sich eine Führungsschicht des Geldadels. Um 50 v.u.Z. kam es zu einer finalen Auseinandersetzung zwischen dem Imperium und dem verbliebenen keltischen Kern in Gallien, dem heutigen Frankreich. Gallien war zu der Zeit in wirtschaftlicher Hochblüte und militärisch ziemlich stark. Cäsar setzte in dieser Jahre dauernden Auseinandersetzung auf totalen Krieg und zog mit einem etwa 100.000 Mann starken Heer, das damals immerhin auch schon zu 40% privat finanziert war, nach Gallien. Die Kelten schlugen sich tapfer, als es jedoch zur Entscheidungsschlacht in Alesia (Südfrankreich) kam, konnten die Kelten ihre Streitmacht nicht schnell genug konzentrieren – und haben verloren.

Das Keltisch-Druidische Weltbild

Es ist für das Verständnis der keltischen intellektuellen und spirituellen Vorstellungen unumgänglich, das humanistisch-aristotelische Weltbild der heutigen Zivilisation des Abendlandes zu verlassen. Selbst die zeitgenössischen Philosophen der Griechen und Römer haben die Kelten nicht verstanden. Cäsar hat immerhin soviel verstanden, daß er Gallien und die keltischen Provinzen hat „umerziehen“ lassen. Das keltisch-druidische Weltbild ist dem imperial-materialistischen Gedanken nicht förderlich.

Übrigens, heute immer noch nicht.

Das ursprüngliche Keltentum – vor der Anpassung an das Imperium – basiert auf einem anderen Humanismus, auf einer anderen Art, die Dinge zu sehen, auf einer anderen Art, zu leben, auf einer anderen, ganzheitlich-integralen Methode, zu denken. Nachdem man dieses integrale Weltbild 2000 Jahre lang massiv und mit allen verfügbaren Mitteln unterdrückt hat, wäre es an der Zeit, dort wieder anzuknüpfen. Mir scheint, es ist überlebenswichtig.

Der vornehmste und konzentrierteste Ausdruck des Keltentums war das Druidentum. Aufgrund der berühmten Reaktion von Brennus, dem Führer der Gallier auf dem Zug durch Griechenland, als er in jenem Tempel auf das Bild zweier griechischer Götter stieß, darf man sicher sein, daß die Druidenlehre keine Darstellung der Gottheit in Menschengestalt zugelassen hat. Wenn man Diodor von Sizilien (Fragm. XXII) glauben will, ist es im Grunde völlig ausgeschlossen, daß die Kelten ihre Götter in dieser Form hätten darstellen können.

Er sagt nämlich: »Brennus brach in Lachen aus angesichts der Tatsache, daß man den Göttern menschliche Gestalten zugemutet und sie aus Holz und Stein hergestellt hatte.« Diese Passage läßt keinen Zweifel zu. Aus dem Verhalten von Brennus spricht einerseits die Ablehnung einer menschlich-figürlichen Darstellung der Götter und andererseits die Unmöglichkeit, sie sich überhaupt als menschliche Wesen vorzustellen.

Wer sind aber dann diese göttlichen Gestalten, die sich in den mythischen Erzählungen organisieren, bekämpfen, berauschen, begatten und töten? Wenn man an die Reaktion des Brennus denkt, dann können dies konsequenterweise keine Götter sein.

Da das „Göttliche Sein“ das Werden ist, muß dieses Werden ewig währen. Die Gesamtheit der Schöpfung hat an diesem Werden teil. Daraus darf die These abgeleitet werden, daß die Lehre der Druiden ein ontologisches Konzept von größter Tragweite enthält, daß nämlich auch das universelle Göttliche Sein stets neu geschaffen werden muß.

Die keltisch-druidische Spiritualität ist frei, ungebremst, funkelnd und energiesprühend…… Und sie bindet das wirkliche Leben in der Materie ganzheitlich ein. Es gibt keine duale Trennung vom „Guten Geist“ und der „Pöhsen Materie“….

Die Materie und das Leben an sich sind höchster Ausdruck der Entfaltung des Geistes!

Ganzheitlich Sein

Die Anderswelt

Nun kann man nicht über Keltische Spiritualität schreiben, ohne in die Anderswelt einzusteigen….. Mit Keltischer Spiritualität beschäftige ich mich mittlerweile auch schon über 20 Jahre, vorher hatte ich einen ausführlichen „Rundflug“ durch die Weltreligionen gemacht. Das ist wiederum eine eigene Geschichte, die real existierenden Religionen haben grundsätzlich die Dualität zwischen „Gott“ und „Welt“ eingeführt, die Priester schieben sich dazwischen > bestes Mittel zum Machterhalt!

Die keltische Spiritualität ist ein ganzheitliche – es gibt keinerlei Trennung zwischen „Gott“ und Welt“….. Gott oder Götter sind eine Erfindung der Religioten. Die moderne Physik hat das mittlerweile auch herausgefunden, es ist die erweiterte, einheitliche Quantenfeldtheorie von B. Heim und W. Dröscher. Aber auch diese Erkenntnis hält man so gut es geht zurück.

Na ja…. im Laufe der Zeit habe ich tatsächlich Zugang zur Anderswelt bekommen – aber das glaubt halt kaum jemand.

O.k – das fängt damit an, daß man sich für eine ganzheitliche Bewußtseinsentwicklung entscheidet. Dann beginnt etwas schon bisschen unheimliches: Die Anderswelt organisiert Dein Leben…….

Dann geht es erst mal drunter und drüber, bis man auf den Weg kommt, den man gehen soll. Bei mir waren dazu 2 Konkurse nötig und noch ein paar andere Umstellungen. Da könnte man schon Panik bekommen. Nichts davon möchte ich missen.

Dann wird plötzlich sichtbar, was man eigentlich tun soll. Und es geschehen tatsächlich Zeichen und Wunder. Aber auch das ist nur vorübergehend, bis man genug Vertrauen aufbaut, ganz direkt mit denen in der Anderswelt zusammenzuarbeiten. Es ist eher wie eine große Rochade…..

Alles wird umstrukturiert. Sie geben sich sehr viel Mühe! Und das geht bis ins kleinste Detail!

Unterwegs findet man dann auch Hilfsmittel, welche die Kommunikation erleichtern – mir hilft bei der Kommunikation beispielsweise ein Tensor, damit kann ich sehr eindeutig mit der Anderswelt kommunizieren – aber auch mit Bäumen und Tieren und auch mit sonstigen Geistwesen.

Man erkennt, daß man in eine Seelenfamilie eingebunden ist. Unsere Seelenfamilie ist jetzt genau 667 Mitglieder groß – also absolut gesehen, sehr klein. Davon sind derzeit etwa 360 inkarniert.

Die Zusammenarbeit mit der Anderswelt beschränkt sich nicht nur auf „Spuk“ – ich arbeite mit ihr auch im technischen Entwicklungsbereich zusammen. Mittlerweile bekomme ich auf alle Fragen eine direkte Antwort – so gut es sich in dem Moment beantworten läßt – es ist richtig krass.

Und ja, so bin ich auch zu dem Job gekommen, diesen Blog zu verfassen. „Man“ hat mich in das Ägyptische Museum in Berlin eingeladen, um mir ein paar wichtige Kontakte zu vermitteln. Das hat mich ziemlich überrascht – aber auch sehr gefreut, denn diese Kontakte sind schon namhafte Wesenheiten.

Und es geht darum, aufzuzeigen, wie sich die spirituelle Entwicklung von Ägypten nach Europa ausgebreitet hat – aber halt nicht nur dahin. Das soll uns aber hier erst einmal nicht weiter interessieren.

Bevor wir zum „Ägyptischen Teil“ kommen, zunächst ein kleiner Einblick in meinen Museumsbesuch…..

Besuch im Ägyptischen Museum Berlin

An diesem Tag war ich mit meiner Frau im Ägyptischen Museum im neuen Museum in Berlin……

Dabei habe ich mir zunächst nix weiteres gedacht – aber selbst das ist wohl nicht zufällig passiert….

Natürlich habe ich meinen Tensor dabei – wie immer, das ist ja mein „Anderswelthandy“

Dann kommt die erste Totenmaske – und da geht’s schon los, die Ägypter sprengen die Bovis-Skala!

Die ging ursprünglich mal bis 12.000 Bovis als Maximum, modernere Skalen gehen bis 48.000 – aber hier wurde mir gleich bei der ersten original-Totenmaske gezeigt, daß der Ägyptische Standard genau bis 100 Megabovis reicht. Aber eben nicht als andere Einheit – die 48.000 bleiben – aber es gibt halt doch „Sachen“ in dieser Welt die diesen üblichen Rahmen sprengen. Ich fand also in diesem Museum einige Artefakte, die diese 100 Megabovis erreichen. Aber da ist dann offensichtlich doch Ende der Fahnenstange, denn keines davon wies auch nur 101 MBE auf.

Totenmaske

Da war ich zunächst ganz schön platt, damit hatte ich schon mal nicht gerechnet…. Aber ich wußte jetzt: hoppla, da kommt was!

…gleich in der nächsten Kammer spricht mich der hier an:

Amenemhet III
1840 – 1800 vuZ, 12. Dynastie
Mittleres Reich, 2130 – 2650 v.u.Z.

auch mit 100 MBE…..

Ja, langsam wurde ich stutzig…… Aber das geht natürlich noch weiter…..

….der nächste, der mich in seinen Bann zieht, ist Akhenaten….. natürlich mit Nofretete…. die wird aber da nicht erwähnt!

Ein Schaukasten mit Original-Gipsbüsten von Echnaton (Akhenaten) und Nofretete.

Echnaton (Akhenaten) und Nofretete…..
um 1340 v.u.Z.18. Dynastie
Neues Reich, 1550 – 1080
Amarna

Das sind alte Gipsbüsten, aber Gips ist auch hoch feinkristallin, man kann damit genauso arbeiten wie mit Bergkristall!

Und natürlich haben die auch 100 MBE…..

Dann kommen wir zu den Gräbern….. Die Totenutensilien, Mumien und Gebeine sind meist eher neutral oder auch negativ geladen….

In Berlin befindet sich auch die farbige Originalbüste der Nofretete, die auch mit 100 MBE ausschlägt….. Im Museumsshop gibt es eine sehr gute 1:1-Kopie der Nofretete, die man für 8.600 Euro erwerben kann. Da zeigt sich nix von diesen Energien, da ist nur Materialwert zu messen…. mit paar tausend Boviseinheiten…..

Es gab da natürlich noch einiges mehr zu entdecken, aber das würde hier zu weit führen.

Wir waren dann schon ziemlich durch, da spricht mich noch einer an!Es gab da natürlich noch einiges mehr zu entdecken, aber das würde hier zu weit führen. Wir waren dann schon ziemlich durch, da spricht mich noch einer an!

…der Nilgott Chapi…..!

….natürlich hat der auch 100 MBE…..

Nein, das ist jetzt keine einfache Geschichte…..

Ach ja – dann haben wir noch griechische, römische und mitteleuropäisch/keltische Sachen angeschaut, aber die griechischen und sonstigen moderneren Werkstücke haben nicht ansatzweise solche Energien…. gegen 100 MBE ist das vernachlässigbar. Das gab’s nur bei den Ägyptern!

Das sind jetzt meine neuen „Freunde“ aus Ägypten. Ja, das ist – ähm – zumindest merkwürdig…..

Aber das ist immer noch nicht alles…… Ich hab‘ dann noch so bissl ‚herumgesucht nach Informationen über die….. Und ich kriege noch was reingespuckt….

Der Zweck meines Besuchs und der Kontaktaufnahme ist, daß ich genau jetzt diesen Blog schreibe, für den ich jegliche Unterstützung bekomme, die ich brauche!

Der Ägyptische Teil

Eine gute Freundin von mir hat ursprünglich Theologie studiert, ist dann aber drauf gekommen, daß da was nicht stimmen kann. Sie hat sich dann mit der alten und der neuen Gnosis und mit den Ursprüngen dieser Lehren befaßt und ist so eben auch nach Ägypten gekommen.

Es ist wohl so, daß hier tatsächlich die Ursprünge der ganzheitlichen „Theologie“ zu finden sind, wobei es sich eher nicht um religiöse Lehren sondern um wirkliches Erleben und Erfahren, also tatsächlich um Erkenntnis dreht. Im Folgenden zitiere ich aus ihren Werken – hier geht es um die „Theologie von Memphis“.

Zu Beginn des Alten Reiches und bis Ende der 6. Dynastie (2200 vuZ.) war Memphis Metropole des Herrschers und die wichtigste Verwaltungs- und Tempelstadt Ägyptens. Die wichtigsten Entscheidungen des gesamten Staats wurden in Memphis getroffen.

Hier beginnt auch die Geschichte der ganzheitlichen Spiritualität in Ägypten. Diese nützliche Lehre beginnt ihren Weg im Abendland im Ägypten des Alten Reiches (ca. 2700–2200 v.u.Z).

In anderen Weltteilen ist sie unter dem Namen des Buddhismus und in der Philosophie Laotses ebenfalls bekannt. Hier soll es vornehmlich um den Weg der Lehre ins Abendland ge-
hen, denn vor allem dieser ist für uns wesentlich.

Imhotep war ein altägyptischer „Universalgelehrter, er lebte zur Zeit des König Djosers in der 3. Dynastie, so um 2700 v.u.Z. Er war u.a. Hohepriester von Heliopolis, Iripat (Stellvertreter des Königs), königlicher Siegelbewahrer und der Erbauer der Stufenpyramide von Sakkara.

Damit ist auch seine Lebenszeit bekannt, sie liegt um die Jahre 2700 vor unserer Zeitrechnung. Erwiesen ist, dass er der Erbauer der Stufenpyramide von Sakkara und des dazugehörigen Festkomplexes des Königs war. Als erwiesen kann auch gelten, dass er die sogenannte Theologie von Memphis verfasst hat, aufgrund derer der Re – Kult von Heliopolis (Anu) relegiert und Ptah zum Reichsgott Ägyptens erklärt wurde.

Dieser Text ist auf abenteuerliche Weise bis auf uns gekommen, und begründet, wenn auch etwas lädiert (der Stein, auf dem er in der Spätzeit kopiert worden war, wurde lange Zeit als Mühlstein verwendet und entsprechend abgeschliffen).

Imhotep
~2700 vuZ. 2. Dynastie
Stvtr. und Baumeister von König Djoser

Im Kern geht es um die Entstehung des Lebens aus dem Geist, statt, wie durch Re – Atum angenommen, aus dem Sperma. Die Weltentstehung wird durch den Geist keineswegs negiert, aber sie erfolgt erst in zweiter Instanz und erst in dritter erfolgt dann die Reproduktion des Lebens durch das Sperma – um im gegebenen Bild zu bleiben. Fortan wurde Imhoteps Lehre, auch über die „Herrschaft“ Ptahs als Reichsgott hinaus, zur unverrückbaren Staatslehre Ägyptens und genoss sozusagen „Verfassungsrang“.

Für die Verwaltung wie auch für die Tempelpriester wurde eine umfassende, neue Ausbildung geschaffen, die sehr weitgehend auch in die Spiritualität hineinreichte. Hier ist Spiritualität nicht eine abstrakte Lehre – nein, es geht um ganz praktische, handfeste Erfahrungen und Erkenntnisse!

Wie aber sah diese Ausbildung nun aus? Der Auszubildende wurde über Jahre hinweg einer Charakterschulung unterworfen, er wurde gelehrt, mit sich selbst und seinen eigenen Fähigkeiten angemessen umzugehen und daneben lernte er alle zur Verwaltung eines Gemeinwesens nötigen Fertigkeiten, sowie nach Gefallen auch die priesterlichen Wissenschaften von den Göttern und ihren Kulten oder die in Ägypten hoch entwickelte Medizin.

War er mit diesen Ausbildungswegen so weit gekommen, dass sein Wissen als komplett angesehen werden konnte, hatte er sich auch in der Forschung als tüchtig erwiesen und war sein Charakter nach menschlichem Ermessen einwandfrei, wurde er der letzten Übung unterzogen: der Begegnung mit seiner spirituellen Beschaffenheit. Dazu wurde er in einen todesähnlichen
Zustand versetzt und erlebte, vorher durch ein ausgedehntes Training darauf vorbereitet, mit Träumen und Visionen umzugehen, sich selbst als nicht mehr körperliches Wesen – er pflegte sozusagen Umgang mit den Göttern und begriff sich selbst als einer von ihnen. Aus diesem Zustand zurückgekehrt, hatte er einen grundlegend neuen Begriff von seiner Beschaffenheit und seiner Verantwortlichkeit und machte diesen in seinem weiteren Leben geltend, gleich in welcher Aufgabe er konkret eingesetzt wurde. Es handelt sich sozusagen um ein „Organisiertes Nahtoderlebnis“, auch bekannt als „Unterweltfahrt“.

Man sagt, die Ägypter hätten so etwas wie Philosophie nicht gekannt. Man vergleiche mit dieser Ansicht die vielfachen „Lehren für das Leben“ die uns aus der ägyptischen Literatur überkommen sind. Man wird finden, dass sie den späteren griechischen Lebenslehren in nichts nachstehen. Auch die griechischen Philosophen wollten letzten Endes nur ihr Leben
meistern, sahen es aber sehr viel begrenzter als rein irdische Existenz an, während in der ägyptischen Lebensweise Ewiges und Zeitliches permanent ineinander übergingen und aufeinander angewiesen waren. In dieser Beziehung ist die ägyptische Philosophie der griechischen überlegen und nicht ohne Grund studierten die frühesten griechischen Philosophen ihr Fach eben bei den Ägyptern. Ich verstehe, dass das Manchem nicht recht passen will, aber so ist einmal die Lage der Dinge.

Im Totenbuch, das übrigens kein fixierter Text ist, sondern für jedes Individuum besonders hergestellt wurde, geht es um das Wesen des Menschen, um seine ethische Ausrichtung, um sein Wollen, nicht um sein Tun. Es hat so Mancher die Dinge nicht vollbracht, die er doch beabsichtigte und gewogen wird am Ende die Absicht, nicht die Tat. Und so sind nicht viele Menschen im Rachen der Seelenfresserin gelandet, aber für die, die dort landeten, bedeutete auch das nicht das Ende; die Seelenfresserin war eine Art Recycling, die „alles auf Anfang“ setzte und das, was so nicht ging, tilgte.


Wenn es so nicht ging, wird es anders gehen, war die Philosophie der Ägypter und verloren ist keiner, denn das Ewige, das Zeitlose, hat Raum für alles, eben weil es kein „Raum“ im physikalischen Sinne ist. Wenn es aber so ging, dann konnte es auch so weitergehen – das ägyptische Paradies ist kein Ort für Harfenspiel und Halleluja – Singen. Es ist ein dynamischer Ort, an dem Entwicklung stattfindet, es ist ein sozialer Ort, an dem Miteinander stattfindet, an dem sich neue Konstellationen ergeben, die irgendwann dann wieder in ein Menschenleben münden – die Ägypter propagierten die Seelenwanderung nicht, aber sie kannten sie.

Konklusion

Ja, diese Darstellung ist jetzt mal bissl verkürzt aber orientiert sich grundsätzlich am Wesen der keltischen und ägyptischen Spiritualität, zusammen mit einer kurzen Erläuterung, worum es geht.

Nicht umsonst habe ich am Anfang die Handelsbeziehungen geschildert, die aus heutiger Sicht damals schon viel umfangreicher waren, als wir uns das heute vorstellen können und ganz sicher zu intensivem Austausch und gegenseitiger Inspiration geführt haben. Das ganze lief ja offensichtlich bei weitem nicht so hektisch wie heute ab, man wird sich ganz sicher hier und da mal auch bissl länger aufgehalten haben. Und ziemlich sicher gab es auch ägyptische, mykenische und andere Händler, die auf diesem Netzwerk unterwegs waren!

Trotz der Vernichtung aller Schriften und Überlieferungen von den Kelten gibt es deutliche Hinweise aus anderen Kulturkreisen, daß man selbst in den griechischen Kreisen die keltischen Druiden gleichermaßen wie die Pythagoreer als „Philosophen“ einstufte.

Ebenso, wie es vor der Einführung der dualen christlichen Religion eine deutliche Entwicklung hin zur ganzheitlichen Spiritualität / Philosophie auch in Griechenland gab. Platon / Plotin sind vielleicht die bekanntesten Vertreter.

Von meinen neuen ägyptischen Freunden habe ich eben auch neue Informationen erhalten, die so sicherlich nicht öffentlich bekannt sind. So hat mir Amenemhet mitgeteilt, daß sein Ägypten, das „Mittlere Reich“, schon Handel mit Mitteleuropa betrieben hat – um 1800 vuZ.! Das waren sozusagen dann schon die Protokelten. Von dieser Zeit aus geht es bissl drunter und drüber, es gab Eine unruhige „Zwischenzeit“, bis sich schließlich das „Neue Reich“ etabliert hatte.

Der Handel wird das so recht und schlecht überlebt haben, wie das halt in unruhigen Zeiten so ist und die Kontakte werden auch im Neuen Reich weitergegangen sein.

Im Neuen Reich ist aber dann doch noch was ganz besonderes geschehen, als König Akhenaten (Echnaton, um 1340 vuZ.) inthronisiert war. Da sind ja inzwischen von der Entstehung der Theologie von Memphis immerhin ein paar Jahrhunderte vergangen, die konsequente Ausbildung der Verwaltungsleute und der Priesterschaft wurde vernachlässigt und es schlich sich – wie überall mal wieder die duale Götterreligion ein, welche sich die „Schäfchen“ unter ihre Fittiche nimmt.

König Akhenaten hat das erkannt. Er glaubte, das mit einer grundsätzlichen Religionsreform beheben zu können und nicht nur das, er baute auch eine neue Hauptstadt – Amarna! Und führte Aton als neuen, alleinigen Reichsgott ein, der durch die Sonnenscheibe repräsentiert wird…..

Irgendwie hat es die „Alte“ Priesterschaft dann geschafft, das Vorhaben zu torpedieren und die alten Verhältnisse wiederherzustellen. Man versuchte, Akhenaten und seine Königin Nofretete aus der Geschichte Ägyptens zu tilgen…..

Schlußendlich hat das dazu geführt, daß Ägypten schön langsam an Macht und Einfluß verlor, bis die Bevölkerung soweit verkümmert war, daß sie von der dualen Ägyptischen Religion zum Christentum und zum Islam gekommen ist und in der Bedeutungslosigkeit verschwand.

Akhenaten war der letzte, der es noch einmal versucht hat – und leider gescheitert ist.

Und so dümpelt der „Nahe Osten“ – und eigentlich die ganze Welt – in eigentlich untragbaren Zuständen vor sich hin, bis alles durch die neuen „Herren des Geldes“ ausgebeutet ist.

Nachdem Ägypten zerstört war, hat sich die Amun-Priesterschaft nach Rom abgesetzt, mit ihren jüdischen Helfershelfern. Dann kam das „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“ und dann das angloamerikanische Imperium. Ihr Hauptsitz ist – kaum verwunderlich – in der Schweiz.

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Hier der größere Zusammenhang: Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –

Format 14,8 x 21 – Hochglanz Cover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über dnb.d-nb.de abrufbar.

Hrsg. Markus Schmidt, Autor: Markus Merlin

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Die Botschaft der Göttin

Die Botschaft der mächtigen Schöpferin ist:

„Es wird euch nur gelingen, den satanischen Kreislauf zu durchbrechen, wenn ihr euch meiner besinnt und meine unendliche Energie für diese Erde und für euch nutzen werdet!“

Die Botschaft der mächtigen Schöpferin fährt fort: „Der dämonischen Egowelt ist es gelungen, mich durch einen üblen Trick aus eurem Bewusstsein zu verdrängen und euch so von der Quelle unbeschränkter Energie abzukoppeln. Das ging viel einfacher, als gedacht, denn euer Ego ist unkompliziert zu überzeugen. Ich wurde von den drei „Buchreligionen“ ganz einfach vollständig eliminiert.“

Und noch was: „Mann und Frau sind EINS – und EINS mit Allem, was IST.“ Wenn sie es schaffen, ihr Ego der bedingungslosen Liebe unterzuordnen!“

Die christliche Variante der „Wüstenväterreligionen“ hat es ganz ohne „Muttergöttin“ nicht geschafft, das immer noch keltisch geprägte Mitteleuropa zu „knacken“. So wurde aus der „Großen Göttin“ die heilige Jungfrau Maria, die „Gottesmutter“, die unbefleckt (von was?) empfangende „Mutter Gottes“. Man hat ihr einige Attribute der großen Göttin umgehängt, damit die Leute es nicht gleich merken, dass die „Gottesmutter“ vollständig asexuell geworden ist, praktisch sterilisiert. Bei den Buchreligionen ist die Frau an sich ja auch immer noch unrein und allein schon nur durch ihre Anwesenheit sündhaft.

Das führte ganz deutlich zu einer jahrhundertelangen gesellschaftlichen Schieflage, die von den Funktionären derselben Religionen ganz bewusst aufrecht gehalten wird: die Verteufelung der weiblichen Göttlichkeit, die Unterdrückung der Frau als solcher und die Überhöhung eines männlichen Gottes, der die „Welt“ allein geschaffen haben soll….

 

Selbst nutzen die Satanisten die weibliche Energie, dadurch, dass sie die Energie durch missbräuchliche, satanische Rituale aus weiblichen Wesen herauspressen. Natürlich steht auf diesem Wege nicht die volle Energie zur Verfügung – das macht aber nichts, solange niemand weiß, was da abgeht und wie die Zusammenhänge sind und wie man an die volle Energie herankommt. Es geht um Rituale, die sehr eng mit dem verknüpft sind, was man uns als „Pädophilie“ verkaufen möchte…….

Was macht jetzt aus der weiblichen Energie der Sexualität ein Machtinstrument? Hier kommen wir in den Bereich des „Magischen“. Magie wird zumeist nicht ernst genommen, aber Magie ist wie Physik, sie wirkt auch, wenn man nicht dran glaubt. Und so ist die „schwarze“ Sexualmagie die mächtige Energiequelle der Satanisten. Diese Tatsache steht auch in Verbindung mit den gerade laufenden Aktivitäten zum Thema „Pädophilie“ und „Gender“. Es ist bekannt, dass eine gut funktionierende „Beziehung“ beiden Partnern Kraft gibt, ihr Leben zu „meistern“ und oft auch noch über sich selbst hinauszuwachsen.

Werkzeuge
Werkzeuge

Paracelsus sagt hierzu: „Die Magie ist an und für sich die verborgenste Kunst und die größte Weisheit der übernatürlichen Dinge auf Erden und was menschlicher Vernunft zu erfahren und zu ergründen ist“ (Paracelsus IV/321)

Die „Anderswelt“ der Magie ist die feinstoffliche Welt des Astralen, deren Spiegelbild der Astralleib im Menschen ist: „In diesem Lichte erkennen wir, dass es noch eine andere Hälfte des Menschen gibt und der Mensch nicht im Blute und Fleisch allein ist, sondern noch einen zweiten Körper hat, der für die leiblichen Augen zu fein ist.“ (Paracelsus I/223)

Es ist dieser feine und unsichtbare Leib, über den magische Handlungen möglich sind.

Magie ist die dem eigentlichen Wesen des Menschen innewohnende Fähigkeit, kraft seiner Vorstellung Effekte hervorzurufen, die mit physikalisch-rationalen Mitteln nicht erklärbar sind. Das ist ein „Naturgesetz“ und unterliegt klaren Regeln, wie die Physik auch. Deshalb behelfen sich manche mit dem Begriff „Paraphysikalisch“, damit sie nicht in den Geruch des Magischen kommen.

Kraft, Liebe und Magie
Kraft, Liebe und Magie

Die meisten sogenannten „magischen Systeme“ nutzen auf irgendeine Weise die grundsätzliche Schöpfungsenergie – jedoch in der Regel für egomanische Zwecke. Aus der ganzheitlich non-dualen Sicht sieht das schon wieder anders aus. Es geht darum, die eigene Schöpfungsenergie richtig zu lenken. So wird durch die veränderte Bewusstseinslage aus der „schwarzen Egomagie“ das System der ganzheitlichen „transpersonal-spirituellen Sexualmagie“

Polarität ist eine dem Universum innewohnende Urkraft. Ohne Polarität gäbe es nicht mal ein Fuzzelchen Materie. Das wird in der „Wissenschaft“ zumeist unter den Tisch gekehrt und ist den „Wissenschaftlern“ vielleicht in der vollen Bedeutung auch gar nicht bewusst. Elementarteilchen, Moleküle und auch lebendige Zellen könnten ohne Polarität gar nicht existieren. Polarität erzeugt Spannung und Energie. Und so ist auch die Beziehung zwischen Mann und Frau in ihrem Wesen polar – beide sind voneinander absolut abhängig. Es ist jedoch eine Art komplexer Polarität. Die „Pole“ können unabhängig voneinander herumlaufen und sind auf den ersten Blick nicht voneinander abhängig.

Vereinfacht kann man sich das wie eine Batterie vorstellen. Ein Pluspol und ein Minuspol, in der richtigen Umgebung angeordnet, erzeugen Energie. Nehmen wir als Beispiel eine Kohle-Zink-Batterie. Die beiden Pole erzeugen sehr gut Energie – nur der Zink, der löst sich dabei vollständig auf und die Batterie ist dann leer. Das ist die Beschreibung von „schwarzer“ Sexualmagie, die immer das Ego der schwarzen Kohle stärkt und den weiblichen Pol bis zur Vernichtung schwächen kann.

Nun gibt es aber auch den allseits bekannten Bleiakkumulator, der als Autobatterie weithin bekannt ist. Hier arbeiten die beiden Pole ganz anders zusammen. Durch ihre Anordnung können sie von außen aufgeladen werden, geben die aufgenommene Energie gemeinsam wieder ab und können immer wieder aufgeladen werden, ohne dass einer der Pole dabei zu Schaden kommt. Das ist die Beschreibung von „weißer“ Sexualmagie, oder auch transpersonaler Sexualmagie. Beispiele hinken immer ein bisschen – aber ich glaube, so wird es klar, was abläuft.

Für die Spiritualität – nicht Religionen (!), denn Religionen sind schon wieder ein Machtmittel – alter und sehr alter Kulturen war Sexualität durchaus noch mit göttlichem Schöpfungsakt verbunden. Die Nähe zum Göttlichen ist sogar noch in der griechisch-römischen Kultur fest verwurzelt, und im hinduistischen Kulturkreis immer noch mit göttlicher Kraft versehen und wird darüber hinaus sogar als Möglichkeit der Gotteserfahrung gesehen.

Die andere Seite der Machtentfaltung: Man verhindert, dass „andere Leute“ auch auf die Idee kommen könnten, dass Sexualität etwas ganz Wichtiges wäre. Es ist nämlich ganz einfach und erstaunlicherweise sehr einfach, Sexualität zur Steuerung der Massen einzusetzen. Zuerst wird sie verteufelt, sodass jeder, der so etwas Teuflisches tut und gar noch Spaß daran findet, der Hölle verfallen ist. (Das gilt natürlich nicht für höhere Funktionäre). Wenn das nicht mehr funktioniert, ordnet man die Sexualität den niederen Trieben zu, so dass Geschlechtsverkehr etwa ein bisschen unterhalb von Essen und Trinken angesiedelt ist, aber keinesfalls etwas Wichtiges, schon gar nicht etwas Positives.

Fuck it! – ist nicht aus „Zufall“ Ausdruck dieser „modernen“ Einstellung. Interessanterweise findet man zum Thema Sex in den heutigen „Heiligen Schriften“ gleich gar nichts (mehr), so dass Sexualität zum freien Spiel der Mächtigen sozusagen ausgespart wurde. Man hat das mehr als weidlich ausgenutzt und obendrein läuft das „Spiel“ besser als je zuvor – der Islamische Staat lässt grüßen….

„Einer meiner Gesandten hat euch gesagt: „Liebet euren Nächsten wie euch selbst“. Erinnert euch an die Liebe als universelle Heilkraft! Aber es wird nicht gehen, ohne dass ihr lernt, euch selbst auch zu lieben!“

Die komplexe Polarität von Männlich-Weiblich bringt neues Leben in diese Welt…

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Aber nicht nur das. Sie ist der Königsweg zu eurer „inneren“ Kraftquelle. Wenn sich Sexualität auf die Spuren der Mystik macht, abseits von der unermüdlich bewertenden Aktivität des Verstandes, wird die Heiligkeit der Erotik offensichtlich und lädt euch dazu ein, euch durch liebevolle Ekstase in die höchsten Höhen der spirituellen Erfahrung und mystischen Einheit, der Verschmelzung mit unserem göttlichen Urgrund tragen zu lassen. Die Schlangenkraft (Kundalini) der Partner wird geweckt und gegenseitig durch die einzelnen Energiezentren (Chakren) geschickt, die dadurch miteinander in Resonanz geraten. Ekstase stellt sich ein. 

In diesem göttlichen Moment löst sich die Polarität auf, Mann und Frau werden in der Verschmelzung mit dem Göttlichen zur ursprünglichen Dreieinigkeit – und somit EINS mit dem lebendigen SEIN. Der Weg dahin bedeutet Bewusstseinsarbeit, Achtsamkeit und meditative Versenkung in Verbindung mit erotischer Körperarbeit, die bis zur Ekstase gesteigert werden kann. Allein besitzen wir die Kraft eines Einzelnen, aber wenn wir uns einer anderen Person von ganzem Herzen – mit Körper, Geist und Seele – hingeben, dann ist da nicht nur die Kraft von zwei Menschen, sondern eine unaufhaltsame, sich ins End- und Zeitlose ausdehnende Energie. Der Tanz des Geistes mit der Materie kann beginnen.

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Ein bisschen ausführlicher erkläre ich die Zusammenhänge in meinem Buch:

Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –

Format 14,8 x 21 cm – Hochglanzcover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über d-nb.de abrufbar.

Autor: Markus Merlin

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Keltisch-Vedische Parallelen

Die Keltische Hochkultur verbreitete sich im ersten Jahrtausend v.u.Z. von ihrem Zentrum in Mitteleuropa aus in ganz Europa. Die Verbindung von Technologie, Waffen und Spiritualität machte sie ihren Nachbarn überlegen. Sie waren auch hervorragende Landwirte, Straßenbauer, Händler und Erfinder eines schnellen, zweirädrigen Wagens.

Nach anfänglicher Überlegenheit (Keltische Verbände eroberten um 380 v.u.Z. Rom) kamen die Kelten ab dem 2. Jht. v.u.Z. in die Defensive. Um 50 v.u.Z. verloren sie die Entscheidungsschlacht in Alesia (Südfrankreich) nach einem siebenjährigen, erbarmungslosen Krieg mit dem Imperium. Cäsar hatte es geschafft. Der imperiale Egowahn nahm seinen Lauf…..

Das keltische Europa geriet in Konkurrenz zum sich entwickelnden römischen Imperium. Dieses war völlig konträr zum keltischen Ansatz strukturiert, zentralistisch, monarchisch und auf kriegerische Expansion mit anschließender Ausbeutung der so gewonnenen Kolonien ausgerichtet. Es entwickelte sich eine Führungsschicht des Geldadels.

Was war das für eine Kultur, was waren ihre Wurzeln und was machte sie so stark?

Das Keltische Europa
Das Keltische Europa

Es wird nicht so wirklich verbreitet, aber mit der keltischen Kultur einher ging ein weltweiter Handel, nicht nur mit der europäischen Nachbarschaft, nein auch mit Ägypten, Indien, China, Karthago und Mykene. Schon 1200 v.u. Z. sicherten sich „protokeltische“ Stämme in einer Schlacht an der Tollense (Norddeutschland) den Bernsteinhandel von der Ostsee bis nach Ägypten.

Es ist eigentlich ganz normal, dass man mit dem Handel auch kulturelle Elemente austauscht oder zumindest schon mal zur Kenntnis nimmt. In der vorimperialen Zeit war die Spiritualität so ziemlich weltweit eine eher ganzheitliche Naturspiritualität und noch gar nicht machtvoll von dualem Gedankengut dominiert.

Das ursprüngliche Keltentum – vor der Anpassung an das Imperium – basiert auf einem anderen Humanismus, auf einer anderen Art, die Dinge zu sehen, auf einer anderen Art, zu leben, auf einer anderen, ganzheitlich-integralen Methode, zu denken. Nachdem man dieses integrale Weltbild 2000 Jahre lang massiv und mit allen verfügbaren Mitteln unterdrückt hat, wäre es an der Zeit, dort wieder anzuknüpfen. Mir scheint, es ist überlebenswichtig.

Der vornehmste und konzentrierteste Ausdruck des Keltentums war das Druidentum. Aufgrund der berühmten Reaktion von Brennus, dem Führer der Gallier auf dem Zug durch Griechenland, als er in jenem Tempel auf das Bild zweier griechischer Götter stieß, darf man sicher sein, daß die Druidenlehre keine Darstellung der Gottheit in Menschengestalt zugelassen hat. Wenn man Diodor von Sizilien (Fragm. XXII) glauben will, ist es im Grunde völlig ausgeschlossen, dass die Kelten ihre Götter in dieser Form hätten darstellen können.

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Die Einheit in der Dreiheit

Er sagt nämlich: »Brennus brach in Lachen aus angesichts der Tatsache, dass man den Göttern menschliche Gestalten zugemutet und sie aus Holz und Stein hergestellt hatte.« Diese Passage läßt keinen Zweifel zu. Aus dem Verhalten von Brennus spricht einerseits die Ablehnung einer menschlich-figürlichen Darstellung der Götter und andererseits die Unmöglichkeit, sie sich überhaupt als menschliche Wesen vorzustellen.

Wer sind aber dann diese göttlichen Gestalten, die sich in den mythischen Erzählungen organisieren, bekämpfen, berauschen, begatten und töten? Wenn man an die Reaktion des Brennus denkt, dann können dies konsequenterweise keine Götter sein.

Die keltische Kultur begann in ihren Ursprüngen so vor etwa 3000 Jahren, es kann auch schon viel früher gewesen sein. Da wanderte ein unbekanntes Volk wohl aus dem Nordosten kommend in Mitteleuropa ein. Ohne großartige kriegerische Aktivitäten vermischte es sich mit der dort ansässigen Megalithkultur. Es entwickelte sich eine gemeinsame protokeltische Kultur.

Hier will ich jetzt mal die Parallelen zur Indisch-Vedischen Kultur hervorheben, basierend auf einer Arbeit von Peter Tremayne (Pseudonym des englischen Historikers und Keltenforschers Peter Berresford Ellis)

Die Keltisch-Vedischen Parallelen

Celtic-Vedic-Connection
Celtic-Vedic-Connection

Es ist ein Ergebnis der neueren Forschung, daß sich die erstaunlichen Ähnlichkeiten der keltischen und vedischen Kutur offenbarten.

Die keltischen Druiden und die Brahmanen der hinduistischen Religion weisen eine erstaunliche und überraschende Verwandtschaft auf. Es sieht so aus, als ob sich hier die gemeinsame indoeuropäische Wurzel so vor ungefähr 5000 jahre zu verzweigen begann. Erst in den letzten Jahrzehnten der Keltenforschung hat man begonnen das volle Ausmaß der Verwandtschaft zwischen keltischer und vedischer Kultur zu erkennen.

Die Kelten waren die erste Hochkultur in der aufgezeichneten Geschichte der Zivilisationsentwicklung nördlich der Alpen. Zur Zeit der größten Ausdehnung, im 3. Jaht. v.u.Z., erstreckte sich das keltische Europa von Irland im Westen bis hin zu türkischen Zentralebene im Osten. Das heutige Belgien im Norden bis Cadiz in Südspanien. Und über die Alpen bis in die italienische Po-Ebene. Sie wurden auch in polnischen Gebieten, in der Ukraine und nach den erstaunlichen jüngsten Entdeckungen tauchten keltische  Mumien in der chinesischen Provinz Xinjiang in Verbindung mit den Tocharian-Texten auf! Sie bewegten sich sogar so weit östlich wie in das Gebiet nördlich von Tibet.

Reste der einst großen keltischen Zivilisation findet man heute in Irland, Schottland und bei den Walisern, Cornen und Bretonen. So finden sich die Überlebenden der jahrhundertelangen ethnischen Säuberung des röm. Imperiums am nordwestlichen Rand Europas. Nur mehr 2,5 Millionen Menschen sprechen eine keltische Sprache als ihre Muttersprache.

Aber auch in Zentraleuropa haben sich keltische Minderheiten behauptet. Auch findet man einiges an keltischen Kultur-Resten im gesamten Alpengebiet bis weit in den süddeutschen Raum hinein. Und nicht zuletzt haben die Kelten auch ds Christentum als „Buchreligion“ mit der Trinität und der „Gottesmutter“ bereichert – anders hätte man das in Mitteleuropa nicht „verkaufen“ können.

Ausgehend von der Verbindung von Megalithkultur, vedischen Einflüssen und auch der ägyptischen Theologie und der einheimischen Naturreligiosität entwickelte sich das Druidentum – aber eben nicht als „Priestertum“ im heutigen oder im imperialen Stil. Sie waren die intellektuelle Klasse der alten keltischen Gesellschaft. Sie waren Richter, Rechtsanwälte, Ärzte, Botschafter, Ingenieure, Metallurgen und ebenso wie die Brahmanen im vedischen Bereich auch spirituelle Führer.

Erst die römisch-imperiale und später die christliche Propaganda verwandelten sie in Schamanen, Magier und Zauberer.

Die Gelehrten der immerhin weithin bekannten alexandrinischen Schule beschrieben sie in einer ähnlichen Funktion wie die vedischen Brahmanen.

So betrachtet erkennt man in dem Wort „Druide“ zwei keltische Wurzeln, die ihre parallelen in Sanskrit haben. Da ist einmal „vid“ für Wissen, in Sanskrit „veda“ und der erste Teil „Dru“ keltisch und auch in Sanskrit für Eintauchen. Zusammen ein schönes Bild: Der Druide als einer, der „in Wissen eingetaucht“ war…..

Nachdem Irland einer der wenigen Bereiche der keltischen Welt war, die nicht von Rom besetzt wurden, und demnach bis zum 5. Jht. u.Z. auch nicht von der lateinischen Kultur beeinflusst war, findet man genau da die größte Verwandtschaft zur vedischen Kultur.

Der Harvard-Professor Calvert Watkins, einer der führenden Sprachenexperten, hat darauf hingewiesen, dass das Altirische innerhalb der indogermanischen Sprachfamilie eine außerordentlich archaische und konservative Tradition darstellt. Seine nominalen und verbalen Systeme sind weit näher an der indogermanischen Muttersprache als Griechisch oder Latein. Die Struktur der alten irischen Sprache kann eher mit dem vedischen Sanskrit oder dem Hethitischen des Alten Reiches verglichen werden.

Dies gilt nicht nur im Bereich der Linguistik, sondern auch in Rechts- und sozialen Bräuchen, in der Mythologie und in der traditionellen musikalischen Form. Viele überlieferten irischen und walisischen Mythen zeigen bemerkenswerte Ähnlichkeiten zu den Themen, Geschichten und sogar Namen in der Saga der indischen Veden. Man kann beinahe endlos Vergleiche anstellen.

„Danu“ wurde bei den alten Kelten als eine „Muttergöttin“ angesehen. Die irischen Götter und Göttinnen waren die Tuatha De Dannan (Kinder der Danu). Danu war das göttliche Wasser, das sich in dem großen heiligen Fluss Danuvius auf die Reise machte – heute Donau genannt. Viele europäische Flüsse tragen den Namen Danu-Rhone (ro-Dhanu, Große Danu) und es gibt mehrere Flüsse mit Namen Don. Flüsse und Quellen waren in der keltischen Welt heilig und Orte, wo man Votivgaben übergibt oder Beerdigungen durchführt. Die Themse, die durch London fließt, trägt immer noch ihren keltischen Namen, vom Tamesis, dem dunklen Fluss – übrigens gleichen Namens wie Tamesa, ein Nebenfluss des Ganges. In Sanskrit bedeutet Danu auch „Göttliches Wasser“ und „Feuchtigkeit“.

Auch die keltische Kosmologie ist eine Parallele zur vedischen Kosmologie. Alte keltische Astrologen verwendeten ein System auf der Basis von siebenundzwanzig Mondhäusern – im vedischen Sanskrit „Nakshatras“. König Ailill von Connacht, Irland, hatte wie der Hindu Soma einen kreisförmigen Palast mit siebenundzwanzig Fenstern, durch die er auf seine siebenundzwanzig „Sternfrauen“ schauen konnte.

Der berühmte keltische Coligny Kalender aus dem ersten Jht. v.u.Z. entdeckt 1897, zeigt große Verwandtschaft zu vedischen Kalenderberechnungen. In einer aktuellen Studie hierzu weist der Astronom und Keltenforscher Dr. Garret Olmsted nach, dass der im ersten vorchristlichen Jahrhundert hergestellte Kalender auf Berechnungen aus dem elften vorchristlichen Jahrhundert basiert!

Eine weitere faszinierende Parallele ist, dass sowohl die alten Iren als auch die Hindus den Planeten Merkur mit dem Namen „Budh“ bezeichnen. Der Stamm budh erscheint in allen keltischen Sprachen wie auch im Sanskrit für „Sieger“, „Gabe der Lehre“, „erreicht“, „erleuchtet“, „erhaben“ usw. Die Namen der berühmten keltischen Königin Boudicca (Britannien, 1. Jht. u.Z.) und von Jim Bowie (Texas, Alamo, 1796-1836) enthalten die gleiche Wurzel. Buddha ist das Partizip des gleichen Sanskrit Wortes – „der erleuchtet ist“.

Für Keltenforscher ist die Welt der Druiden viel aufschlussreicher und spannender als alle Erfindungen der sogenannten modernen „Neodruiden“. Da nützt es auch nichts, wenn sie ihre Aktivitäten mit großer Aufrichtigkeit betreiben.

Wenn wir alle in Harmonie leben wollen, verbunden miteinander und mit der Natur und dem Kosmos, dürfen wir unser keltisches Erbe nicht vergessen! Die keltischen Sprachen und die keltische Kultur stehen heute am Rande des Aussterbens. Das ist kein natürliches Phänomen, sondern Ergebnis von jahrhundertelangem politisch motiviertem Völkermord.

Wir suchen heute verzweifel nach einem „spirituellen Bewußtsein“ – wir müssen das nicht neu erfinden! Es ist sicher weit besser, uns an die alte Weisheit der Kelten zu erinnern und diese intakt zu halten. Dabei kann uns die „indische Verwandtschaft“ als gute und natürliche Verbündete zur Seite stehen.

Amairgen-Text
Amairgen-Text

Amairgen war der „erste Druide“, der nach Irland kam. Ellis sagt, in diesem Lied hat Amairgen sein eigenes Wesen mit einem philosophischen Ausblick subsummiert, wie er auch in der hinduistischen Bhagavad Gita vorkommt. Es ist auch ganz ähnlich zu dem älteren Sri Rudra Gesang aus dem Yajurveda.

Krishna-Text
Krishna-Text

Es gibt noch viele weiter Parallelen zwischen der keltischen und der vedischen Kultur. Im einzelnen nachzulesen hier:

Sanskriti: The Celtic-Vedic Connection

Mehr über das verlorene Wissen:

Das Buch
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Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
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E-Book: ISBN 9783740793203

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Aufklärung 2.0 – Das Neue Bewusstsein

Der Zeit der „Aufklärung“ – ab etwa 1720 – verdanken wir jede Freiheit, die wir heutzutage haben. Das waren 250 schwere Jahre, den Einfluss von Feudalismus und Religion so weit zurückzudrängen, dass Demokratie möglich wurde. Genau das setzen wir gerade rasant auf’s Spiel……

Was wir jetzt brauchen, ist Aufklärung 2.0 – ein ganz neues Bewusstsein gegenüber unserer Umwelt und unserer Gesellschaft, in der wir leben! Übrigens: Weder die Sonne noch die Planeten noch „Außerirdische“ werden das für uns machen. Auch kein „Strahl“ aus dem Zentrum unserer Galaxis. Vielleicht wäre Aufklärung 3.0 noch besser!

AUFKLÄRUNG UND DAS NEUE BEWUSSTSEIN

Die Zeit der Aufklärung (offiziell etwa 1720 bis 1800 – tatsächlich hat es bis Mitte des 20. Jhts. gedauert) war eine Zeit der Entwicklung von Vernunft, basierend auf dem Intellekt des Menschen. Leider ist der Intellekt der beste Freund vom Ego – deshalb haben wir derzeit ein gravierendes Ego-Problem, Ego-Wahnsinnige sitzen an allen Stellen der Macht, weil sie einen unstillbaren Drang nach Macht und Einfluss haben, wie sich eben Nicht-Egowahnsinnige gar nicht vorstellen können…..

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Es ist deshalb jetzt dringend Not-Wendig, die Kontrollinstanz für das Ego zu aktivieren: DAS BEWUSSTSEIN. Dazu müssen wir „nur“ das duale Denken überwinden und so schnell wie möglich lernen, wie man ganzheitlich non-dual denkt. Der Verstand und sogar das Ego werden es akzeptieren – wenn sie es verstanden haben.

Eine neue Welle der Aufklärung ist dringend nötig. Wissen über spirituelle Lehren, Quantenphysik, Meditation, grundsätzliche Zusammenhänge mal übergreifend betrachten – all‘ das und noch bissl mehr wird es brauchen, ein neues, ganzheitliches Bewusstsein zu entwickeln.

Erst ein ganzheitliches Bewußtsein erlaubt es uns, aus der Endlosschleife des Egowahns zu erwachen……

Wenn man davon ausgeht, daß „das Universum“ holografisch-fraktal strukturiert ist und obendrein die Quantentheorie sagt, daß „Teilchen“ – also Fraktale des ganzen – sowohl Masse- als auch Welleneigenschaften haben, also zugleich beides SIND, dann ist auch unser „Höheres Selbst“ Teil des Ganzen und fähig, den Gesamtzusammenhang zu begreifen – Nicht zu verwechseln mit intellektuellem Verstehen! Es ist „nur“ unser aufgeblasenes Ego mit seinem Freund, dem superschlauen Intellekt, das der Erkenntnis im Wege steht.

Schiebt man die beiden mal bissl beiseite, kann man das Höhere Selbst nicht nur bemerken, sondern ebenso begreifen, daß das unser wirkliches Selbst, unser wirkliches Wesen IST. ES spricht zu uns, zu unserem Verstand, wenn man es bloß hören will:

„ICH BIN dein wirkliches Wesen, das ruhig wartet und beobachtet, weder Zeit noch Raum unterworfen. Ich Bin das Ewige und fülle allen Raum. Ich warte einfach, bis du mit deinen kleinen menschlichen Torheiten und Schwächen, mit deinen eigennützigen Sehnsüchten, Bestrebungen und Klagen fertig geworden bist, weil Ich weiß, daß das zur rechten Zeit kommen wird. Müde, entmutigt und demütig wirst du dich Mir zuwenden und Mich bitten, die Führung zu übernehmen – aber schon mit der Ahnung, dass Ich dich ohnehin immer geführt habe. Ich warte – doch während des Wartens habe Ich tatsächlich alle deine Wege geleitet, habe Ich alle deine Gedanken und Handlungen dahin inspiriert, dass du mich schließlich auch mit deiner ganzen Persönlichkeit bewußt anerkennen kannst.

Tief in deiner Seele – BIN ICH. Da bin ich mit all deiner Freude und deinem Leiden, mit deiner Bosheit, deinen Erfolgen und Fehlern. Ich bin in deinem Frevel gegen deinen Bruder oder gegen Gott – wie du glaubtest.

Was immer du erlebt hast, ob du dich verirrt hast, vorwärts geschritten bist, seitwärts abgedriftet oder dich rückwärts überschlugst – Ich war es, der dich da durchgetragen hat. Ich habe dich in der Dunkelheit durch eine Ahnung von Mir vorwärts gelockt. Ich habe dich durch eine Vision von Mir in einem bezaubernden Antlitz gelockt oder in einem schönen Körper, in einem berauschenden Genuß oder in übermächtigem Ehrgeiz.

Ich bin dir im Gewand der Sünde oder Schwäche erschienen, in der Gier oder der Sophisterei. Ich habe dich zurückgetrieben in die Arme des Gewissens, um dich in seinem schemenhaften Griff zappeln zu lassen, bis du seine Machtlosigkeit erkanntest und dich voller Abscheu erhobst und mit dieser neuen Erkenntnis hinter Meine Maske blicken konntest. Ja, Ich veranlasse dich, alles zu tun, und wenn du es verstehen kannst: Ich bin es, der alles tut, was du tust, und auch alles, was dein Bruder tut. Denn das in dir und in ihm, das was IST, bin ICH, Mein Selbst. Ich bin der Geist, die belebende Ursache allen Seins, allen Lebens, des Sichtbaren wie des Unsichtbaren. Es gibt nichts Totes, denn ICH, das alles umfassende Eine, bin ALLES, was IST. Ich bin unendlich und absolut uneingeschränkt.

Alle Intelligenz, die es gibt, entspringt Meinem Geist; alle Liebe, die ist, strömt aus Meinem Geist; alle Macht, die es gibt, ist nur Mein Wille in Aktion. Die dreifaltige Kraft, die sich als alle Weisheit, alle Liebe, alle Macht manifestiert – die alle Formen zusammenhält und hinter und in allen Ausdrücken und Phasen des Lebens ist – diese dreifaltige Kraft ist die Manifestation Meines Selbstes in Tätigkeit oder im Zustand des Seins.

Nichts kann SEIN, ohne irgendeine Phase von MIR zu manifestieren und auszudrücken, der Ich nicht nur der Bildner aller Formen bin, sondern auch im Inneren einer jeden Form wohne, im Inneren des Menschen, des Tieres, der Blume, des Steines. Im Inneren von Allem lebe, bewege und BIN ICH und habe Mein Sein. Aus dem Inneren eines Jeden sende Ich jede Phase von Mir aus, die Ich auszudrücken wünsche und die in der sichtbaren Welt als ein Stein, eine Blume, ein Tier, ein Mensch zu Wirklichkeit wird.

Nein, es gibt absolut nichts, was nicht ein Teil von Mir ist, ewig geführt von Mir, dem einen unendlichen SEIN. Du wirst bald erkennen: es gibt keine Individualität getrennt von Meiner Individualität, und in jeder Persönlichkeit wird Mein göttliches Wesen zum Ausdruck kommen. Ja, du wirst bald einen Schimmer Meines allumfassenden Seins wahrnehmen und in dir zu deiner Wirklichkeit reifen lassen.“

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Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –

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Pfingsten – Die Sache mit den Feuerzungen….

Pfingsten – wird mit dem „Heiligen Geist“ in Verbindung gebracht, der den Menschen zu plötzlicher Erkenntnis verhilft. Das haben wir derzeit dringender nötig, als je zuvor.

Die Zeit der Aufklärung war eine Zeit der Entwicklung von Vernunft, basierend auf dem Intellekt des Menschen. Und das geht gerade mit Karacho den Bach runter……

Mögen die Feuerzungen der Erkenntnis (ursprünglich: Gnosis) zu euch kommen!

Leider ist der Intellekt der beste Freund vom Ego – deshalb haben wir derzeit ein gravierendes Ego-Problem, Ego-Wahnsinnige sitzen an allen Stellen der Macht, weil sie einen unstillbaren Drang nach Macht und Einfluss haben, wie sich eben Nicht-Ego-Wahnsinnige gar nicht vorstellen können…..

Und weil sie so schlau sind, wollen sie uns wieder zurück in die Zeit der Inquisition, Frauenmissachtung und Kindersex führen … Das Programm läuft schon auf vollen Touren, die „Aufklärung“ bleibt auf der Strecke…….

Es ist deshalb jetzt dringend Not-Wendig, die Kontrollinstanz für das Ego zu aktivieren: DAS BEWUSSTSEIN. Dazu müssen wir „nur“ das duale Denken überwinden und so schnell wie möglich lernen, wie man ganzheitlich non-dual denkt. Der Verstand und sogar das Ego werden es akzeptieren – wenn sie es verstanden haben.

Aufklärung 2.0
Aufklärung 2.0

Wenn man davon ausgeht, dass „das Universum“ holografisch-fraktal strukturiert ist und obendrein die Quantentheorie sagt, daß „Teilchen“ – also Fraktale des Ganzen – sowohl Masse- als auch Welleneigenschaften haben, also zugleich beides SIND, dann ist auch unser „Höheres Selbst“ Teil des Ganzen und fähig, den Gesamtzusammenhang zu begreifen – Nicht zu verwechseln mit intellektuellem Verstehen! Es ist „nur“ unser aufgeblasenes Ego mit seinem Freund, dem superschlauen Intellekt, das der Erkenntnis im Wege steht. Schiebt man die beiden mal bissl beiseite, kann man das Höhere Selbst nicht nur bemerken, sondern ebenso begreifen, dass das unser wirkliches Selbst, unser wirkliches Wesen IST. ES spricht zu uns, zu unserem Verstand, wenn man es bloß hören will…..

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Ich Bin dein wirkliches Wesen, das ruhig wartet und beobachtet, weder Zeit noch Raum unterworfen. Ich Bin das Ewige und fülle allen Raum. Ich warte einfach, bis du mit deinen kleinen menschlichen Torheiten und Schwächen, mit deinen eigennützigen Sehnsüchten, Bestrebungen und Klagen fertig geworden bist, weil Ich weiß, dass das zur rechten Zeit kommen wird. Müde, entmutigt und demütig wirst du dich Mir zuwenden und Mich bitten, die Führung zu übernehmen – aber schon mit der Ahnung, dass Ich dich ohnehin immer geführt habe. Ich warte – doch während des Wartens habe Ich tatsächlich alle deine Wege geleitet, habe Ich alle deine Gedanken und Handlungen dahin inspiriert, dass du mich schließlich auch mit deiner ganzen Persönlichkeit bewusst anerkennen kannst.

Tief in deiner Seele – BIN ICH. Da bin ich mit all deiner Freude und deinem Leiden, mit deiner Bosheit, deinen Erfolgen und Fehlern. Ich bin in deinem Frevel gegen deinen Bruder oder gegen Gott – wie du glaubtest.

Was immer du erlebt hast, ob du dich verirrt hast, vorwärts geschritten bist, seitwärts abgedriftet oder dich rückwärts überschlugst – Ich war es, der dich da durchgetragen hat. Ich habe dich in der Dunkelheit durch eine Ahnung von Mir vorwärts gelockt. Ich habe dich durch eine Vision von Mir in einem bezaubernden Antlitz gelockt oder in einem schönen Körper, in einem berauschenden Genuss oder in übermächtigem Ehrgeiz.

Ich bin dir im Gewand der Sünde oder Schwäche erschienen, in der Gier oder der Sophisterei. Ich habe dich zurückgetrieben in die Arme des Gewissens, um dich in seinem schemenhaften Griff zappeln zu lassen, bis du seine Machtlosigkeit erkanntest und dich voller Abscheu erhobst und mit dieser neuen Erkenntnis hinter Meine Maske blicken konntest. Ja, Ich veranlasse dich, alles zu tun, und wenn du es verstehen kannst: Ich bin es, der alles tut, was du tust, und auch alles, was dein Bruder tut. Denn das in dir und in ihm, das was IST, bin ICH, Mein Selbst. Ich bin der Geist, die belebende Ursache allen Seins, allen Lebens, des Sichtbaren wie des Unsichtbaren. Es gibt nichts Totes, denn ICH, das alles umfassende Eine, bin ALLES, was IST. Ich bin unendlich und absolut uneingeschränkt.

Alle Intelligenz, die es gibt, entspringt Meinem Geist; alle Liebe, die ist, strömt aus Meinem Geist; alle Macht, die es gibt, ist nur Mein Wille in Aktion. Die dreifaltige Kraft, die sich als alle Weisheit, alle Liebe, alle Macht manifestiert – die alle Formen zusammenhält und hinter und in allen Ausdrücken und Phasen des Lebens ist – diese dreifaltige Kraft ist die Manifestation Meines Selbstes in Tätigkeit oder im Zustand des Seins.

Nichts kann SEIN, ohne irgendeine Phase von MIR zu manifestieren und auszudrücken, der Ich nicht nur der Bildner aller Formen bin, sondern auch im Inneren einer jeden Form wohne, im Inneren des Menschen, des Tieres, der Blume, des Steines. Im Inneren von Allem lebe, bewege und BIN ICH und habe Mein Sein. Aus dem Inneren eines Jeden sende Ich jede Phase von Mir aus, die Ich auszudrücken wünsche und die in der sichtbaren Welt als ein Stein, eine Blume, ein Tier, ein Mensch zu Wirklichkeit wird.

Nein, es gibt absolut nichts, was nicht ein Teil von Mir ist, ewig geführt von Mir, dem einen unendlichen SEIN. Du wirst bald erkennen: es gibt keine Individualität getrennt von Meiner Individualität, und in jeder Persönlichkeit wird Mein göttliches Wesen zum Ausdruck kommen. Ja, du wirst bald einen Schimmer Meines allumfassenden Seins wahrnehmen und in dir zu deiner Wirklichkeit reifen lassen.

Spiritualität, Religion und das wirkliche Leben

Spiritualität

Spiritualität (von lat. spiritus – „Geist, Hauch“ bzw. spiro – „ich atme“) bedeutet im weitesten Sinne Geistigkeit und kann eine auf Geistiges aller Art oder im engeren Sinn auf Geistliches in spezifisch religiösem Sinn ausgerichtete Haltung meinen.

Die Bedeutungsinhalte der Spiritualität sind vom weltanschaulichen Kontext abhängig, beziehen sich aber immer auf eine immaterielle, nicht sinnlich fassbare Wirklichkeit (Gott, Wesenheiten, etc), die dennoch erfahr- oder erahnbar ist (Erwachen, Einsicht, Erkennen) und die der Lebensgestaltung eine Orientierung gibt. Zu unterscheiden sind hier eine suchende Haltung von einer glaubend annehmenden bzw. einer wissend erkennenden Haltung.

Bewusst Sein

Bewusstsein ist ein oft benutztes Wort, wenn es um Spiritualität geht. Aber was genau ist Bewusstsein, wann ist jemand bewusst und damit auch spirituell?
Bewusstsein wird meistens mit Wissen verwechselt, ist tatsächlich aber viel mehr, nämlich das Ergebnis von Verstehen, Handeln und Empfinden, von Körper und Kopf, von Bauch und Intuition. Es ist erforderlich, etwas wirklich und tief zu verstehen und es darüber hinaus auch gefühlsmäßig zu erfassen und zu verarbeiten. Nur die konkrete Erfahrung über das Handeln führt dann zu echtem Verstehen und entsprechender Gefühlsprägung bzw. Gefühlserfassung. Spiritualität ist keine Beschränkung auf vergeistigtes Meditieren, sondern vielmehr aktives Leben mit Geist, Herz und Verstand!

Transzendenz

Ein im Zusammenhang mit Spiritualität fast ebenso häufig benutztes Wort wie Bewusstsein ist Transzendenz. Wer sich für spirituell oder esoterisch hält bzw. ist, nimmt dieses Wort gerne in den Mund. Es klingt in der Tat beeindruckend, doch was bedeutet es?
Lateinisch transcendere heißt so viel wie über etwas hinausgehen, überqueren, überwinden und erhöhen. Transzendieren bedeutet in Anlehnung an seine lateinischen Sprachwurzeln daher allgemein, etwas in eine höhere, geistigere Form zu bringen oder auch sich selbst in solche Sphären, Welten und Bewußtseinszustände zu begeben. Transzendent ist alles, was sich der normalen, sinnlichen Wahrnehmung entzieht. Engel beispielsweise sind daher transzendente Wesen. Transzendieren ist immer eine Form von nicht-intellektueller Vergeistigung und daher stets ein Akt der Spiritualität. Ein solcher Akt drückt Spiritualität aus und bewirkt sie zugleich.

Spiritualität und Selbst-Werdung

Spiritualität und Selbst-Werdung setzt voraus, dass vorher Ich-Werdung stattgefunden hat. Es gibt da keine Abkürzung. Viele Suchende betreiben Weltflucht, statt sich ihren Themen und verdrängten Ich-Wünschen zu stellen. Ich-Werdung ist sinnvoll, natürlich und gut. Nur wer in allen Ehren ein echter Mensch geworden ist und diese Schale bis zur Neige ausgetrunken hat, kann ein authentisches Selbst und echte Spiritualität entwickeln. Dass viele an dieser Schale hängenbleiben und nicht nur noch eine zweite und dritte haben wollen, sondern ganz viele Schalen – jedenfalls mehr als alle Anderen – ist ein anderes Problem.

Trotzdem, nur aus einem Saulus kann ein heiliger Paulus werden. Nur eine fertig entwickelte Raupe kann sich zu einem Schmetterling verwandeln. Nur wer ein Ich hat, hat etwas, das sich in ein Selbst verwandeln kann und nur ein stabiles Ich kann Werkzeug des Selbst werden. Wer spirituell leben und werden möchte, sollte sich fragen, ob er denn schon ein Ich geworden ist.

Das Selbst ist eine Art höheres Ich, deshalb wird es bisweilen auch Höheres Selbst genannt. Es ist im Gegensatz zum Ich das Ganze, es sieht das Leben aus einer höheren, ganzheitlichen Perspektive. Das Selbst ist der spirituelle Kern in jedem Menschen, manche definieren es auch als die Seele.

Das Höhere Selbst verhält sich zum Göttlichen wie ein Sonnenstrahl zur Sonne. Es ist ein kleiner, individueller göttlicher Funke, ein Fraktal des Göttlichen und ist Spiritualität. Es betrachtet die verschiedenen Leben wie Rollenspiele und ist sich ihrer aller gleichzeitig bewusst, da es multidimensional ist. Es ist nicht wie das Ich hypnotisch fixiert auf ein bestimmtes Leben. Das Selbst bringt das Ich „nach Hause“, es ist die Instanz in uns, die quasi von Berufs wegen spirituell orientiert ist und Spiritualität in allen individuellen Facetten verkörpert.

Zunächst nimmt das Ich Kontakt auf mit dem Selbst, dann beginnt es sich mit ihm zu identifizieren, und letztlich wird es eins mit ihm. Das Ich wird jedoch auch in fortgeschrittenen Phasen nicht völlig aufgesogen. Solange man als Mensch lebt, geht es nicht ohne das Ich. Es wird mit zunehmender Spiritualität zwar immer mehr zum Gesandten, Diener und Ausführenden des Selbst, behält aber seine Individualität. Das ist, als ob das Sonnenlicht durch ein individuelles Prisma oder Brennglas fällt und dadurch zu einem Brennpunkt des Göttlichen wird.

Das Göttliche ist Alles was IST

Das Göttliche ist Alles was IST, war und immer sein wird – deshalb ist das Selbst immer schon Teil des Ganzen. Das Selbst ist der innerste transzendente Teil von dir, der stets in Resonanz mit der Wahrheit ist, die Wahrheit erkennt und selbst Teil der Wahrheit ist. Der Teil in dir, der immer schon ist, war, und immer sein wird.

Deshalb brauchst du keinen anderen Lehrer oder Meister – hat dich dein höheres Selbst denn nicht immer mit Allem versorgt was Du je für deine Entwicklung gebraucht hast, sei es Buch oder Lehre, Lebensumstände oder Erfahrungen?

Dein göttliches Selbst in Dir das DU selber bist?

Aus meiner Sicht und meiner persönlichen Erfahrung ist also organisierte Religion in der Phase des EGO-Wahn begründeten Imperialismus ein Mittel zur Machtausübung, zur Beherrschung der Massen geworden. Daß das nicht immer so war, zeigen folgende Zitate aus den Urschriften der Weltreligionen und Philosophien. Moderne integrale Konzepte finden jedoch derzeit den Weg dahin wieder.

Die Vedischen Schriften

Die ASHTAVAKRA GITA ist ein alter Sanskrittext von höchstem Wissen und höchster Weisheit. Man schätzt sie auf etwa 500 v.u.Z. In der westlichen Welt ist diese Schrift nahezu unbekannt. “Wie kann Wissen erlangt werden? Wie kann Befreiung erreicht werden? Wie ist Nicht-Anhaftung möglich?” fragt König Janaka den Weisen Ashtavakra.

„Du bist weder Erde, noch Wasser, noch Feuer, noch Luft, noch Raum.

Du bist der Beobachter dieser fünf Elemente als Bewusstsein.

Dies zu verstehen, ist Befreiung.

Wenn Du dich von der Identifikation mit dem Körper befreist und entspannt in und als Bewusstsein verweilst, wirst Du in genau diesem Moment glücklich sein,

in Frieden, frei von Bindung.“

LaoTse – Tao Te King

Das Buch vom Weltgeschehen und seinem Wirken, eines der großen

Weisheitsbücher der Menschheit, verfasst etwa 600 v.Chr.

durch den chinesischen Weisheitslehrer Laotse:

„Das Wesen / das begriffen werden kann

Ist nicht das Wesen des Unbegreiflichen.

Der Name / der gesagt werden kann

Ist nicht der Name des Namenlosen.

Unnambar ist das All-Eine / ist Innen.

Nambar ist das All-Viele / ist Außen.

Begehrdenlos ruhen / heißt Innen erdringen.

Begehrdenvoll handeln / heißt beim Außen verharren.

All-Eines und All-Vieles sind gleichen Ursprungs

Ungleich in der Erscheinung.

Ihr Gleiches ist das Wunder / Das Wunder der Wunder

Alles Wunder-Vollen Tor.“

Die Lehre Buddhas

Gautama Buddha – Gautama Siddharta (auch: Gautama Shakyamuni oder Buddha Shakyamuni = aus dem Shakya-Klan), lebte etwa 600 Jahre vor Jesus. Es ist interessant, jedoch kaum bekannt, daß indische Könige buddhistische Missionare in alle Welt gesandt haben, um die Lehre Buddhas zu verbreiten. Auch zur Zeit Jesu war in Alexandria mindestens eine buddhistische Missionsstation.

„Buddhas Weisheit ist so weit wie der Ozean

und sein Geist ist voll von großem Mitgefühl.

Buddha selbst hat keine Form,

jedoch manifestiert er sich in Erhabenheit

und leitet uns mit seinem ganzen mitfühlenden Herzen

Seid Meister eures eigenen Geistes, Sinnes und Herzens.

Eines Menschen Geist macht ihn zum Göttlichen (Buddha), oder er macht ihn zu einer Bestie; fehlgeleitet durch Irrtum wird man zu einem Dämonen; erleuchtet – wird man zu einem Göttlichen. Deshalb beherrscht euren Geist und euren Sinn und laßt sie nicht vom rechten Pfad abweichen!“

Jesus

Joh 17,11

Vater, bewahre sie in Deiner göttlichen Gegenwart, die ich ihnen vermitteln durfte, damit sie eins sind, so wie Du und ich eins sind.

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Joh 10,30

Der Vater und ich sind untrennbar eins.

————————————————–

Joh 17,21

Ich bete darum, daß sie alle eins seien, so wie Du in mir bist, Vater, und ich in Dir. So wie wir sollen auch sie in uns eins sein, damit die Welt glaubt, daß Du mich gesandt hast.

————————————————–

Joh 17,22

Ich habe ihnen die gleiche Herrlichkeit gegeben, die Du mir gegeben hast, damit sie eins sind, so wie Du und ich.

—————————————-

Plotin

Plotin, 205 bis † 270 war ein antiker Philosoph. Er war der Begründer und der bekannteste Vertreter des Neuplatonismus. Ab 244 lebte er in Rom, wo er eine Philosophenschule gründete, die er bis zu seiner tödlichen Erkrankung leitete.

Plotin betrachtete sich nicht als Entdecker und Verkünder einer neuen Wahrheit, sondern als getreuen Interpreten der Lehre Platons, die nach seiner Überzeugung im Prinzip bereits alle wesentlichen Erkenntnisse enthielt. Sie bedurfte aus seiner Sicht nur einer korrekten Deutung mancher strittiger Einzelheiten und der Darlegung und Begründung bestimmter Konsequenzen aus ihren Aussagen.

Plotin vertrat einen radikalen idealistischen Monismus (Zurückführung aller Phänomene und Vorgänge auf ein einziges immaterielles Grundprinzip). Das Ziel seiner philosophischen Bemühungen bestand in der Annäherung an das „Eine“, das Grundprinzip der gesamten Wirklichkeit, bis hin zur Erfahrung der Vereinigung mit dem Einen. Als Voraussetzung dafür betrachtete er eine konsequent philosophische Lebensführung, die er für wichtiger hielt als das diskursive Philosophieren.

Religion

Zusammengefasst: Wie es aussieht, war die „alte“ Spiritualität, die sich einige Jahrhunderte vor dem Christentum ziemlich global entwickelt hat, eben diesem Christentum und den anderen Buchreligionen haushoch überlegen, aber eben in der Bevölkerung – noch – nicht weit verbreitet. Es war das genau die ganzheitlich non-duale Spiritualität. Nachzuweisen in Indien, China, Ägypten, Nordamerika und auch in Südamerika und – wie ich behaupte, auch bei den mitteleuropäischen Kelten/Druiden. Um die „Zeitenwende“ wurde mit der imperialen Idee und dem Christentum das duale Denken als Herrschaftsinstrument mit Feuer und Schwert durchgesetzt. Andere „Religionen“ arbeiten genauso. Das duale Denken fördert auch den Egowahn und hierarchische Systeme und ist bestens geeignet, dauerhafte Herrschaftsstrukturen aufzubauen, die locker auch Revolutionen überstehen, weil ja die Dualität immer zwei Seiten hat. Auch in der aktuellen Krise besteht die große Gefahr, daß die momentane „Gegenbewegung“ von der Machtelite schon wieder instrumentalisiert werden kann. Man macht sie einfach zu den „Guten“ und eine neue Runde beginnt. So wie in Griechenland … Die Zinszahlungen werden von dem vorgeblichen sozialistischen „Revolutionär“ gesichert …

Interessanterweise haben meine Nachforschungen ergeben, dass auch die keltische und germanische „Götterwelt“ erst in der Zeit der „Zeitenwende“ entstanden ist und sich auch auf duales Denken abstützt. Das bedeutet für mich, daß auch das derzeitige sogenannte „Neuheidentum“ eine Parallelentwicklung zum Christentum darstellt, ganz nach dualer Machart. Genau deshalb entwickelt sich auch hier wieder ein Ausschließlichkeitsanspruch, die „richtige Religion“ zu sein und zu haben. Sollte sich so etwas je durchsetzen, kann man es schon wieder instrumentalisieren.

Will man eine echte Alternative aufbauen, muß man nach meinem Dafürhalten zunächst den wirklichen, „alten Kern“ herausarbeiten und mit unseren „modernen“ Erkenntnissen ergänzen, was für unser „modernes“ Denken wohl dringend nötig ist.

Die ganzheitlich non-duale Spiritualität/Philosophie ist den dualen Religionen weit überlegen und gefährdet ernsthaft die momentanen Machtstrukturen. Interessanterweise behaupten ausgerechnet Polytheisten wie Monotheisten unisono im alleinigen Besitz der „Wahrheit“ zu sein…..

„Viele sind eingeladen, wenige sind bereit zu kommen“

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Das Buch ist fertig. Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –

Format 14,8 x 21 – Hochglanz Cover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über dnb.d-nb.de abrufbar.

Hrsg. Markus Schmidt, Autor Franz M. Wantscha alias Markus Merlin

https://buchshop.bod.de/bewusst-sein-markus-merlin-9783759714220

Und bei Amazon:

Der Heilige Geist und die Erkenntnis

Man darf da schon mal bisserl skeptisch sein….. „Frequenzerhöhung“, „Dimensionswechsel“, „Lichtkräfte“, „Galaktische Föderation“ –

Ja, das geht grundsätzlich schon in die richtige Richtung – aber halt mit der üblichen Frequenz- und Dimensionsargumentation. Aus der Zukunft ist hier auch niemand gekommen. Das geht in unserem System nicht. Sehr wohl sind alle zur Verfügung stehenden „Kräfte“ aus der Anderswelt inkarniert, wie es noch nie geschehen ist. Und es ist auch überhaupt nicht so kompliziert – es genügt, sich in das ganzheitliche Bewusstsein einzuklinken. Dazu bedarf es keiner Frequenzen und keines „Dimensionswechsels“ – wir sind schon in allen Dimensionen präsent…..

Es bedarf schlicht und einfach nur der „Erkenntnis“ – früher auch Gnosis genannt, aber auch die ist dann in die Dualität abgeschmiert.


Erkenntnis bedeutet nichts anderes, als dass das Ego und der Verstand elementar erkennen, dass wir als Person Fraktale des „Alles was IST“ sind und damit auch Teil des „EINEN“ Bewusstseins…. Und das höhere Selbst, also wir selbst, übernimmt das Kommando.


Hat man das erreicht, gibt es keine Fragen mehr, die nicht beantwortet werden. Und man kann selbst mit Allem, was Teil des EINEN Bewusstseins ist auch selbst kommunizieren.

Keltenkreuz


Dann erkennt man auch, dass das Paradies unmittelbar um uns herum schon DA IST. Und wir können es wahrnehmen und praktizieren.


ES ist nichts anderes als ein riesiges, multidimensionales Gruppenwesen…… Oder familiär gesehen – Die Menschheitsfamilie in der Erkenntnis.


Frohe Pfingsten!



Das Buch zum Thema……

Schon mal vormerken…..

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: TWENTYSIX; Auflage: 1 (27. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3740731044
  • ISBN-13: 978-3740731045

https://www.amazon.de/Das-verlorene-Wissen-deiner-Seele/dp/3740731044/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1499530001&sr=1-1&keywords=das+verlorene+wissen+deiner+seele

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Schon mal vormerken…..

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: TWENTYSIX; Auflage: 1 (27. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3740731044
  • ISBN-13: 978-3740731045

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Das Buch zum Thema: Bewusst SEIN

320 Seiten –

Format 14,8 x 21 – Hochglanz Cover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über dnb.d-nb.de abrufbar.

Hrsg. Markus Schmidt, Autor: Markus Merlin

https://buchshop.bod.de/bewusst-sein-markus-merlin-9783759714220

…und bei Amazon:

https://www.amazon.de/Bewusst-SEIN-Markus-Schmidt/dp/3759714226

Auferstehung – mal bissl anders erklärt…….

Der Ostersonntag steht für die Auferstehung Jesu Christi von den Toten und als Ende der Passionszeit. Passionszeit bedeutet: Zeit des Leidens. Die Auferstehung Jesu von den Toten ist der zentrale Glaubenspunkt für die christlichen Religionen.

Nach der Erlösung von seinen Leiden, also nach seiner Folter und seinem Tod,  ist Jesus zu Gott zurückgekehrt, um dann gleich – nach 3 Tagen – wieder bei seinen Leuten zu sein. Das wird an diesem Tag als das „Osterfest“ gefeiert und die Kirchenglocken läuten in den frühen Morgenstunden.

Dieses Märchen traf nördlich der Alpen auf die Tradition aus vergangener keltischer Kultur mit festem Wissen um die alljährliche Auferstehung von Flora und Fauna.

Osterfeuer
Osterfeuer

So erstaunt es nicht, wenn nach der Überlieferung in der ehemals keltischen Schweiz das Osterei vom Kuckuck gebracht wurde. Im Umkehrschluss war das Osterei also volkstümlich ein Kuckucksei. Der Kuckuck legt sein Ei in ein fremdes Nest zum Ausbrüten und zur Aufzucht vom Nachwuchs…..

Ja – an dieser Stelle drängt sich mir die Geschichte eines alten, mitteleuropäischen Volkes auf, dem die Annahme des Kuckuckseies gar nicht gutgetan und der Verzehr desselben zu sehr langem Leiden schließlich  zu seiner Hinrichtung geführt hat. Wie sagt es Ekel Alfred? Der Verzehr dieser Eier leitet das Gift über das Rückenmark ins Gehirn und führt dazu, dass der Betroffene nicht mehr richtig weiß, was er tut, und deshalb einfach zum „Wählen“ geht und da sein Kreuz macht.

An diesen kleinen Kreuzen leiden wir immer noch und immer schlimmer, der Kuckuck ist ausgebrütet, immer mehr Kuckuckseier schlüpfen und der Gesamtorganismus ist deshalb bereits den Erschöpfungstod gestorben. Nichts rührt sich mehr.

Ja, ein paar Tage Ruhe sind schon noch drin. Der Geist der Auferstehung liegt in der Luft.

Aber Vorsicht – auch hier wird wieder ein attraktives Kuckucksgeist-Projekt angeboten, sodass auch diese „Auferstehung“ ruhig wieder ins Märchenbuch geschrieben werden kann …

Auferstehung – ganz ohne Kuckuck…..

Die Zeit ist gekommen – vielleicht kannst du es erkennen – da du alles angehäufte Wissen beiseiteschieben musst, alle Lehren, alle Religionen, alle Autorität, alle äußeren Offenbarungen. Du erwachst gerade zu dem Bewusstsein der Gegenwart des höheren Selbst in deinem Inneren, zu der Tatsache, dass alle Autorität, alle Lehren und Religionen, die von irgendeiner äußeren Quelle kommen – wie hoch oder heilig auch immer – auf dich keinen Einfluss mehr haben können, es sei denn, sie werden ein Mittel, dass du dich nach innen zu deinem höheren Selbst wendest, zur entscheidenden Autorität in allen Fragen, ganz gleich welcher Art. Warum also im vergangenen – in Religion, menschlichem Wissen oder in Erfahrungen anderer – nach der Hilfe und Führung suchen, die dein höheres Selbst allein geben kann? Vergiss alles, was gewesen ist. Das Vergangene ist tot. Warum deine Seele mit toten Dingen belasten? Genauso weit, wie du am Vergangenen festhältst, lebst du noch in der Vergangenheit und kannst nichts mit dem Sein an sich zu tun haben, das im immergegenwärtigen Jetzt lebt, dem Ewigen.

Ja, ICH wirke „es“ durch dich, da du ein Ausdruck von MIR bist, da allein durch dich meine Eigenschaft, ICH MEIN Selbst ausdrücken kann, ICH SEIN kann. ICH BIN, weil du bist. Du bist, weil ICH mein SELBST zum Ausdruck bringe. ICH BIN in dir, wie die Eiche in der Eichel ist. Du bist ICH, wie der Sonnenstrahl die Sonne ist. Du bist ein Fraktal, eine Phase von mir, die MICH zum Ausdruck bringt. Du, eine Meiner göttlichen Eigenschaften, versuchst beständig, Meine Vollkommenheit durch deine sterbliche Persönlichkeit auszudrücken. Mach‘ dich an die Arbeit, es wird Zeit!

Gruppenwesen statt Hierarchie

Betrachten wir einen Ameisenhaufen. Er ist sehr viel komplexer als ein Wolkenkratzer, ist bestens angepasst an seine Umgebung und sehr eindrucksvoll organisiert. Wer aber organisiert die Verteidigung, die Kriegsführung, die Versorgung eines Ameisenhaufens? Wer ist der Manager eines Ameisenhügels? Ein Ameisenhügel ist ein Lebewesen. Er verhält sich im Ganzen sehr viel intelligenter als jeder Einzelne seiner Bewohner. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung. Der Gedanke, dass eine so komplexe Gesellschaft ohne jedes Management auskommt, ist einfach erstaunlich. Die Bruderschaft kann das auch. Übrigens, auch mit Schwestern.

Die ganzheitlich synergetische Zusammenarbeit im Gruppenwesen
Die ganzheitlich synergetische Zusammenarbeit im Gruppenwesen

Alle Mitglieder der Bruderschaft sind gleichwertig – egal, ob Mann oder Frau. Und jeder fördert auf seine Weise die Interessen der ganzen Organisation. Die Vorstellung eines unabhängigen „Gruppenwesens“ neben den Individualitäten hilft, die Phänomene starker Synergien zu nutzen. Ein synergetisches Team nutzt alle Fähigkeiten aller Mitglieder und ist umso effektiver, je unterschiedlicher die Persönlichkeitsprofile sind.

Das „Gruppenwesen“ der Organisation macht sie automatisch sehr viel effektiver als hierarchische Systeme. Warum? Ein Resultat des „Gruppenwesens“ ist Intuition, die sich als eine Art höherer Kommunikation ausbildet, die wiederum auf der Existenz der höheren Intelligenz des „Gruppenwesens“ basiert. Jedes Mitglied einer Gruppe bringt die Bereitschaft mit, diese Intuition zuzulassen und zu akzeptieren.

Die virtuelle Bruderschaft wirkt! Je mehr daran teilnehmen, umso mehr trocknet das „Alte System“ aus … Bis es spurlos wie ein Albtraum verschwindet.

Aufklärung 2.0 – das neue Bewußtsein.

Die Zeit der Aufklärung war eine Zeit der Entwicklung von Vernunft, basierend auf dem Intellekt des Menschen. Leider ist der Intellekt der beste Freund vom Ego – deshalb haben wir derzeit ein gravierendes Ego-Problem, Ego-Wahnsinnige sitzen an allen Stellen der Macht, weil sie einen unstillbaren Drang nach Macht und Einfluss haben, wie sich eben Nicht-Egowahnsinnige gar nicht vorstellen können…..

Es ist deshalb jetzt dringend Not-Wendig, die Kontrollinstanz für das Ego zu aktivieren: DAS BEWUSSTSEIN. Dazu müssen wir „nur“ das duale Denken überwinden und so schnell wie möglich lernen, wie man ganzheitlich non-dual denkt. Der Verstand und sogar das Ego werden es akzeptieren – wenn sie es verstanden haben.

Wenn man davon ausgeht, dass „das Universum“ holografisch-fraktal strukturiert ist und obendrein die Quantentheorie sagt, dass „Teilchen“ – also Fraktale des ganzen – sowohl Masse- als auch Welleneigenschaften haben, also zugleich beides SIND, dann ist auch unser „Höheres Selbst“ Teil des Ganzen und fähig, den Gesamtzusammenhang zu begreifen – Nicht zu verwechseln mit intellektuellem Verstehen! Es ist „nur“ unser aufgeblasenes Ego mit seinem Freund, dem superschlauen Intellekt, das der Erkenntnis im Wege steht. Schiebt man die beiden mal bissl beiseite, kann man das Höhere Selbst nicht nur bemerken, sondern ebenso begreifen, dass das unser wirkliches Selbst, unser wirkliches Wesen IST. ES spricht zu uns, zu unserem Verstand, wenn man es bloß hören will…..

ICH Bin dein wirkliches Wesen, das ruhig wartet und beobachtet, weder Zeit noch Raum unterworfen. ICH BIN das Ewige und fülle allen Raum. ICH warte einfach, bis du mit deinen kleinen menschlichen Torheiten und Schwächen, mit deinen eigennützigen Sehnsüchten, Bestrebungen und Klagen fertig geworden bist, weil ICH weiß, dass das zur rechten Zeit kommen wird. Müde, entmutigt und demütig wirst du dich MIR zuwenden und MICH bitten, die Führung zu übernehmen – aber schon mit der Ahnung, dass ICH dich ohnehin immer geführt habe. ICH warte – doch während des Wartens habe ICH tatsächlich alle deine Wege geleitet, habe ICH alle deine Gedanken und Handlungen dahin inspiriert, dass du mich schließlich auch mit deiner ganzen Persönlichkeit bewusst anerkennen kannst.

Tief in deiner Seele – BIN ICH. Da bin ICH mit all deiner Freude und deinem Leiden, mit deiner Bosheit, deinen Erfolgen und Fehlern. ICH bin in deinem Frevel gegen deinen Bruder oder gegen Gott – wie du glaubtest.

Was immer du erlebt hast, ob du dich verirrt hast, vorwärtsgeschritten bist, seitwärts abgedriftet oder dich rückwärts überschlagen hast – ich war es, der dich da durchgetragen hat. Ich habe dich in der Dunkelheit durch eine Ahnung von MIR vorwärtsgelockt. Ich habe dich durch eine Vision von MIR in einem bezaubernden Antlitz gelockt oder in einem schönen Körper, in einem berauschenden Genuss oder in übermächtigem Ehrgeiz.

ICH bin dir im Gewand der Sünde oder Schwäche erschienen, in der Gier oder der Sophisterei. ICH habe dich zurückgetrieben in die Arme des Gewissens, um dich in seinem schemenhaften Griff zappeln zu lassen, bis du seine Machtlosigkeit erkanntest und dich voller Abscheu erhobst und mit dieser neuen Erkenntnis hinter MEINE Maske blicken konntest. Ja, ICH veranlasse dich, alles zu tun, und wenn du es verstehen kannst: ICH bin es, der alles tut, was du tust, und auch alles, was dein Bruder tut. Denn das in dir und in ihm, das was IST, bin ICH, MEIN Selbst. ICH bin der Geist, die belebende Ursache allen Seins, allen Lebens, des Sichtbaren wie des Unsichtbaren. Es gibt nichts Totes, denn ICH, das alles umfassende Eine, bin ALLES, was IST. ICH BIN unendlich und absolut uneingeschränkt.

Alle Intelligenz, die es gibt, entspringt Meinem Geist; alle Liebe, die ist, strömt aus Meinem Geist; alle Macht, die es gibt, ist nur Mein Wille in Aktion. Die dreifaltige Kraft, die sich als alle Weisheit, alle Liebe, alle Macht manifestiert – die alle Formen zusammenhält und hinter und in allen Ausdrücken und Phasen des Lebens ist –, diese dreifaltige Kraft ist die Manifestation MEINES Selbstes in Tätigkeit oder im Zustand des Seins.

Nichts kann SEIN, ohne irgendeine Phase von MIR zu manifestieren und auszudrücken, der ICH nicht nur der Bildner aller Formen bin, sondern auch im Inneren einer jeden Form wohne, im Inneren des Menschen, des Tieres, der Blume, des Steines. Im Inneren von Allem lebe, bewege und BIN ICH und habe MEIN Sein. Aus dem Inneren eines Jeden sende ICH jede Phase von Mir aus, die ICH auszudrücken wünsche und die in der sichtbaren Welt als ein Stein, eine Blume, ein Tier, ein Mensch Wirklichkeit wird.

Nein, es gibt absolut nichts, was nicht ein Teil von MIR ist, ewig geführt von MIR, dem einen unendlichen SEIN. Du wirst bald erkennen: Es gibt keine Individualität getrennt von MEINER Individualität, und in jeder Persönlichkeit wird MEIN göttliches Wesen zum Ausdruck kommen. Ja, du wirst bald einen Schimmer MEINES allumfassenden Seins wahrnehmen und in dir zu deiner Wirklichkeit reifen lassen.

Wenige sind es, die diese Welt um ihrer persönlichen Macht willen terrorisieren und ausbeuten. Nicht viel mehr wird man brauchen, die Sache zu beenden.

In den Massenmedien wird man nichts darüber erfahren … Auf Facebook auch nicht.

Das „Erwachen“ der Massen wird nicht geschehen. Es gibt höchstens wieder einen Rattenfänger, dem sie nachrennen werden, ohne zu begreifen … wie immer … oder wie in Griechenland, ein(e) deutsche(r) „Tsipras“ wartet schon …

Es gibt nur noch eine Möglichkeit. Diese Bruderschaft ist derzeit so stark wie schon lange nicht mehr … Ob es reicht, wird sich zeigen.

Es ist die Schlacht zwischen dem vergöttlichten Ego – dem Satanismus – und dem höheren Selbst, also der Erkenntnis des „göttlichen Funkens“ in uns. Auch bei hohen Satanisten kann das höhere Selbst durchbrechen, deshalb auch meine Theorie von der „Virtuellen Bruderschaft“ – Leute, bei denen das höhere Selbst das Kommando übernommen hat … Auch die werden immer mehr und halten sich auch in satanistischen Zirkeln bis ganz oben hin auf …

Das Buch
Das Buch

Tip zur Auferstehung!

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

Jetzt auch als E-Book: ISBN 9783740793203

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Abbildung von Merlin / Markus Schmidt | DAS VERBOTENE WISSEN DER KELTEN II | 2020

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Ostern – wie es dazu kam…..

OSTERN – keltisch: Eostra – DER HISTORISCHE HINTERGRUND

Ostern ist traditionell ein naturreligiös-ganzheitlich gedachtes Fest, es ist seit Urzeiten ein Fest des Wiedererwachens der Natur und der ausgelassenen Feier der Fruchtbarkeit derselben – auf allen Ebenen. Diese Energie wollte man natürlich für’s Römisch-Katholische auch nutzen und erfand dafür die Geschichte mit der Auferstehung.

Psychoanalysenhase
Psychoanalysenhase: Ja, er hat Identitätsprobleme…..

Historisch gesehen ist die Tatsache einer Kreuzigung eines „historischen Jesus“ nicht nachgewiesen. Es lässt sich einiges rekonstruieren, wenn man nicht nur katholische Informationen auswertet, sondern auch andere, die natürlich selbstredend viele Jahrhunderte lang als „ketzerisch“ nicht mal mehr ans Tageslicht kamen. Der historische Jesus, also der eigentliche „Erfinder“ der „Lehre Jesu“, lebte wohl deutlich früher als der mythische Jesus und hatte auch ein anderes Verhältnis zu „Maria“ (Miriam) als es die offizielle kirchliche Darstellung verbreitet.

Er war auch nicht Zimmermann von Beruf, denn er war als Angehöriger der Herrscherfamilie sogar steuerbezugsberechtigt. Siehe auch die Geschichte mit der Münze und dem Fisch. Trotzdem war es natürlich für die Juden eine unannehmbare Herausforderung, was ihnen dieser historische Jesus da um die Ohren schlug. Das führte dazu, dass sich Jesus mit Maria lieber zu einer „Forschungsreise“ absetzte – und zwar nach Südfrankreich, also Gallien, wo spirituell gesehen zu dieser Zeit die Druiden noch sehr aktiv waren. In Südfrankreich lassen sich heute noch viele Spuren finden, dass diese Geschichte nicht nur wieder eine „Erfindung“ ist, sondern eher der Wahrheit nahekommt, als die kirchlich offizielle Story. Wer Augen hat zum Sehen …

Miriam war Jüdin von Geburt. Sie war, wie das Johannesevangelium vermeldet, die Schwester des „Eingeweihten“ als welchen wir den Judas Thomas betrachten können, und hatte ein sehr eigenes Verhältnis zu Jesus „Maria hat das bessere Teil erwählt, das soll nicht von ihr genommen werden“, sagt der Meister von ihr. Da das Evangelium des Johannes aber mindestens hundert Jahre nach diesen Vorgängen, wahrscheinlich noch später, geschrieben wurde, muss die Bedeutung dieser Frau phänomenal gewesen sein und weit über ihren Geburtskreis hinaus gereicht haben.

In die Kreuzigungsgeschichte, mit der eine andere Biografie in die des historischen Jesus hineingeschnitten wurde, wird gleichwohl diese Miriam als Liebende hineinmontiert – womit der Erinnerung an die Tatsache Rechnung getragen wird, dass Miriam vielleicht die erste Ehefrau, auf jeden Fall aber geistig die Frau an Jesus‘ Seite gewesen ist. Miriam wurde aufgrund ihrer geistigen Nähe zum Meister wohl nicht nur von Simon angefeindet, während Salome als „Schülerin“, wie sie selbst sich in den Verborgenen Worten nennt, wohl von den übrigen Gefährten Jesus als ihresgleichen angenommen worden ist. Die Tatsache, dass sie eine Prinzessin war, wird ein Übriges dazu getan haben, während Miriam ja nur die Tochter eines „Gutsbesitzers“ aus Bethanien bei Jerusalem war. Hinzu kommt, dass Jesus selbst einen Unterschied zwischen Miriam und seinen Schülern machte, den sie ihm ihrerseits sicher übel genommen haben, während er Salome auf einer Ebene mit ihnen sah.

Ob beide Frauen den Jesus auf seiner „Studienreise“ nach dem heutigen Frankreich die eigentlich eine Flucht war, begleitet haben, wissen wir nicht. Wir wissen nur, dass Miriam ihn begleitet haben muss, denn darauf, was sich seit ihrem Eintreffen in Marseille im eben erst sich romanisierenden Gallien durch ihren Einfluss begab, gründet die Tatsache, dass „Miriam von Magdala“ oder Marie Madeleine selbst den Katholiken als „Notre-Dame“ die prominenteste Heilige dieser Gegend ist. Teilweise verschmilzt sie möglicherweise mit dieser zu einer im Nachhinein einzigen Erscheinung. Dabei stellt Notre-Dame – unsere Dame – eine noch ältere mythologische Schicht dar, mit der Miriam gelegentlich verschmolz: In ihr begegnet uns die „Große Mutter“ aller Urreligionen und so auch der Kelten.

So hat sie ihre „Lehre“ dann auch verbreitet – getreu der Lehre Jesu – aber weiter gefasst, als er damals es zu fassen für nötig hielt. Denn die Frage: Freiheit – und was jetzt – stellt sich auf dem Wege der Miriam gar nicht erst. Damit wiederum kam sie den keltischen Ideen, die ziemlich unverändert im Inneren Galliens lebendig waren, natürlich entgegen, die „Anderswelt“ der Druiden begegnete ihrem Wissen über die „Dinge jenseits der Schulweisheit“ und einer lernte vom anderen.

….und hier noch eine fundierte Herleitung:

http://www.keltoi.ch/ostern.html

Die komplexe Polarität von Männlich-Weiblich bringt neues Leben in diese Welt. Aber nicht nur das. Sie ist der Königsweg zu unserer „inneren“ Kraftquelle. Wenn sich Sexualität auf die Spuren der Mystik macht, abseits von der unermüdlich bewertenden Aktivität des Verstandes, wird die Heiligkeit der Erotik offensichtlich und lädt dazu ein, sich durch liebevolle Ekstase in die höchsten Höhen der spirituellen Erfahrung und mystischen Einheit, der Verschmelzung mit unserem göttlichen Urgrund tragen zu lassen!

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Es ist nicht möglich, das Zwangskorsett „dieses Systems der Dinge“ zu sprengen, ohne ein grundlegend neues „Denksystem“ zu installieren. Es ist das ganzheitlich non-duale Denken. Es ist nicht ganz neu, vor mehr als 2000 Jahren war es das zugrundeliegende Denksystem von Buddha, LaoTse, den keltischen Druiden, den vedischen Schriften, den nordamerikanischen Indianern und auch der ägyptischen Theologie, aus der auch Jesus hervorgegangen ist.

Die „Heiligen Schriften“ und zugehörige Ausführungsbestimmungen der Religionen und sonstiger Glaubensgemeinschaften müssen auf ihre Verfassungsmäßigkeit und ihre Kompatibilität mit den Menschenrechten überprüft werden. Ohne Ausnahme. Die meisten Religionen sind aufgrund ihrer Schriften als verfassungsfeindliche Organisationen zu betrachten! Wollen sie weiterhin als Religionsgemeinschaft wirken, müssen sie ihre Schriften an die geltende Rechtslage und die Menschenrechte anpassen.

Über die Hintergründe Das verbotene Wissen der Kelten

Taschenbuch: 296 Seiten Verlag: TWENTYSIX Auflage: 1 (20. Februar 2017) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3740728027 ISBN-13: 978-3740728021

auch als E-Book: ISBN 9783740793203

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Das verbotene Wissen der Kelten II

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Und ja, es geht mal wieder um’s Bewusstsein. Ein wenig ausführlicher erkläre ich die Zusammenhänge in meinem Buch:

Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –

Format 14,8 x 21 – Hochglanz Cover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über d-nb.de abrufbar.

Hrsg. Markus Schmidt, Autor: Markus Merlin

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…und bei Amazon:

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