Das Bewusstsein selbst hat keine „Frequenz“ oder „Schwingung“ – es IST.Deshalb gibt es auch keinen „Aufstieg“ und keine „Hochschwingenden Meister“. Das sind schon wieder Konstrukte vom Ego. Das Bewusstsein organisiert die „Frequenzen“ im Gehirn…..
Informationen sind häufig in „Frequenzen“ codiert. Das ist ein Medium hier in dieser materiellen Welt. Das Bewusstsein an sich ist jedoch nicht einmal multidimensional, wie man so sagt. Es IST sogar außerhalb dessen, was die erweiterte Relativitätstheorie von Burkhard Heim (auch: erweiterte einheitliche Quantenfeldtheorie) erfasst. Die „Anderswelt“ befindet sich außerhalb der handelsüblichen Physik. Und trotzdem besteht da eine aktive Wechselwirkung, denn diese „Welt der Physik“ ist EINS mit dieser „Anderswelt“. Und deshalb lebt, handelt und denkt man mit einem ganzheitlichen Bewusstsein ganz anders. Man ist Teil eines multidimensionalen Gruppenwesens, verbunden mit seiner Seelenfamilie. Auch ohne Frequenzen. Deshalb ist diese Verbindung auch absolut abhörsicher.
Zuerst muss die Information über das Gehirn aufgenommen werden, um dann zu mehr oder weniger unbewusstem „Wissen“ zu werden….
Dazu gehört auch das Zusammenspiel von Ego und dem multidimensionalen „höheren Selbst“ – unsere Schnittstelle zur Anderswelt. Das funktioniert aber erst, wenn das – materielle – Ego die Zusammenarbeit nicht mehr blockiert, sondern aus „Erkenntnis“ heraus doch lieber mit dem Höheren Selbst zusammenarbeitet.
Ganzheitlich Sein
Schlussendlich entwickelt sich ein „weltlich“ neutrales, ganzheitliches Bewusstsein, welches vom Gehirn (Ego) zwar anerkannt werden kann, aber nicht umfänglich verstanden wird. Ab dem Stadium kommt aber die offene Kommunikation mit der Anderswelt hinzu, die dann dem Ego auch zugänglich ist.
Ach ja – und dann geht’s erst richtig los. Die Anderswelt übernimmt in Zusammenarbeit mit dem Höheren Selbst das weitere „Management“ Deines Lebens. Und das ist tendenziell unbeschreiblich. Es mag übertrieben klingen, aber dann geschehen tatsächlich „Zeichen und Wunder“.
Oder noch etwas anders ausgedrückt … Wir sind bereits fraktales Teil des „Alles, was IST“ und sind mit allem ausgerüstet, was wir dazu brauchen. Deshalb gibt es da auch nichts zum „Aufsteigen“ oder irgendwelche „Frequenzen“ oder „Schwingungen“ zu erhöhen …
Es ist NUR unser Ego, das den Zugang blockiert. Je mehr man das stimuliert, umso mehr blockiert es den Zugang zur Anderswelt. Es verweigert sich, weil es sich nicht unterordnen möchte.
Unser „höheres Selbst“ oder halt unsere Seele oder der göttliche Funke – der wartet nur, bis das Ego den Zusammenhang kapiert und seine tatsächlich göttliche Bestimmung annimmt und sich einordnet.
Das Ego und der Intellekt können sich nämlich nicht vorstellen, dass es etwas sehr, sehr viel Größeres gibt, als überhaupt gedacht werden kann.
Nun versucht aber die Anderswelt ständig, Leute aufzuwecken. Das geht wiederum nur dadurch, dass dem Ego beigebracht wird, wie es sich zu verhalten hat. Das ist häufig durchaus schmerzhaft und wird auch oft als „Wiedergeburt“ bezeichnet. Dabei geht es nur darum, dem Ego seine zugedachte Funktion als Hausmeister zuzuweisen.
Ja – und ist das mal vollbracht, weiß das Ego dann bald auch nicht mehr, warum es sich vorher so bockig angestellt hat, wo doch das Paradies gleich Hier und Jetzt nebenan ist.
Das mag jetzt schwer für dich sein, das alles anzunehmen, und vielleicht protestierst du sehr heftig: „Das kann nicht sein” – und jeder Instinkt deiner Natur rebelliert dagegen, sich einer unsichtbaren und unbekannten Macht so zu fügen und sich ihr zu unterwerfen – sei sie auch allumfassend oder göttlich. Fürchte dich nicht, es ist nur deine EGO-Persönlichkeit, die sich so auflehnt.
Format 14,8 x 21 – Hochglanz Cover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über dnb.d-nb.de abrufbar.
Nach mehr als 2000 Jahren sollten wir wirklich draufkommen, dass das „Christentum“, die Buchreligionen und imperialer Kapitalismus nicht das Ende der Erkenntnis darstellen…..
Wir waren hier in Europa schon mal viel weiter…….
Die Keltische Kultur begann in ihren Ursprüngen schon vor mehr als 3000 Jahren, es kann auch schon viel früher gewesen sein. Da wanderte ein unbekanntes Volk, wohl aus dem Nordosten kommend, in Mitteleuropa ein. Aus dem Osten kamen Hethiter. Ohne großartige kriegerische Aktivitäten vermischten sie sich mit der dort ansässigen Megalithkultur. Es entwickelte sich eine gemeinsame, protokeltische Kultur.
Die Natur erwacht
Vor etwa 2500 Jahren hat sich daraus die keltische Hochkultur entwickelt, die sich in der Folge in ganz Europa ausgebreitet hat. Sie erstreckte sich von Schottland/Irland bis Norditalien und von Portugal/Spanien bis in die heutige Türkei und war schon mal ein kulturell vereinigtes Europa, das damals schon Welthandel betrieben hat. Keltische Händler wurden sogar in der Wüste Taklamakan ausgegraben. Zu dieser Zeit gab es vor etwa 2500 Jahren global gesehen eine spirituelle Entwicklung, die deutlich hin zum ganzheitlich non-dualen Denken ging, was sehr präzise formuliert in den indischen Veden, bei dem Chinesen LaoTse, in der alten Theologie von Memphis der Ägypter und auch bei den keltischen Druiden zum Ausdruck kam. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass das individuelle Ego unter die Kontrolle des „höheren Selbst“ kommt.
Keltische Festung – 200 vuZ.
Kennzeichnend war die Integration von Spiritualität (nicht Religion), ganzheitlich non-dualer Philosophie und weltlicher Macht in einer Form von Gewaltenteilung zwischen dem sogenannten „Druiden“ und dem „Fürsten“. Es war auch kein imperiales Gebilde, sondern ein Verbund von Regionen, der durch das Netzwerk der Druiden gesteuert wurde. Es gab keine Zinswirtschaft, es wurde mit Realien gehandelt. Männer und Frauen waren gleichberechtigt, Frauen konnten sowohl „Fürstin“ als auch „Druidin“ werden, wenn das auch naturgemäß eher selten der Fall war.
Alle antiken Schöpfungsvorstellungen (auch die der „Buchreligionen) gehen von einer statischen „Weltschöpfung“ aus. Von einem „Weltschöpfer“, dessen Werk in der Zeit vollendet wurde. Und dessen Schöpfung im Vergleich zur keltischen Vorstellung als „statisch“ bezeichnet werden kann.
Im Keltischen „Weltbild“ gibt es keinen „Schöpfergott“. Es gibt aber sehr wohl „Das Göttliche“, das tatsächlich dynamisch ist und aufzeigt, dass Schöpfung und letztlich auch Existenz Bewegung ist. Bewegung im keltischen Verständnis ist die aktive, schöpferische Kraft der Durchdringung durch „Das Göttliche“, der Umwandlung und der unablässigen Erneuerung: Evolution in Reinkultur.
Die dynamische Schöpfung ist fließend und für den ewigen Wandel und seine Folgen bestimmend. Also auch für die Instabilität der sich bewegenden Form. Als das Bewusstsein der Kelten für das Göttliche erwacht, erkennen sie auch die dynamische Polarität des Seins an sich, was die „Erschaffung“ der Muttergöttin Epona und des Stammvaters Teutates zur Folge hat. Sie sind herabgestiegene Bewegung, die sich in marinen Pferdegestalten symbolisiert. Wellenreitend erreichen sie die Erde, während sie selbst zugleich auch Wellen sind.
Diese keltische „Dynamik“ rührt aus dem UR-Impuls. Hier mischt sich die ungeteilte Ursache und Wirkung mit jener einen Quelle, die dem Universum ihr Gesetz aufprägt und alles Seiende hervorbringt. Für dieses Geheimnis des Universums hätte keine Philosophie eine bessere Formulierung finden können: Das nicht-personale, nicht-körperliche Mysterium einer endlos wiederkehrenden Erneuerung. Dieser Dynamismus gilt auch für die Ideen, die als Bewegung und als mit anderen Ideen im Widerstreit liegend konzipiert werden.
Der Impuls, der Elan ist ebenfalls und vor allem psychischer Natur. Sein Sitz ist die Seele. Ehe der Kelte sich der Welt in ihrem materiellen Zustand hingibt, hat er erkannt, dass die Essenz des Lebens und des Göttlichen in einer unvorstellbar großen Gemütsbewegung besteht. Die Schöpfung begreift der Kelte nicht als die erschaffene, sichtbare Welt, sondern als einen ununterbrochenen Prozess.
Das keltische Schöpfungswort ist eine Gemütsbewegung!
Er erlebt daher die göttliche Fügung nicht als bedrohliches Verhängnis, er identifiziert sich vielmehr mit ihr und paßt sein Verhalten dem an, was er als Realität des Universums versteht.
Tastend schreitet der Mensch auf dem schmalen Grat zwischen Rationalem und Irrationalem voran und erkennt, dass er selbst aus einer Vielzahl von austauschbaren Seinsweisen besteht. Doch ist auch dieser letztgültige Zustand kein unabänderlicher, sondern ein gleitender. Am Ende dieses beständigen Wechsels zwischen Wirklichkeit und Überwirklichkeit verschränken sich die gesicherten Zustände. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verschmelzen zu einem Kontinuum – zur Totalität des absoluten Seins, zur Einheit von „Dieser Welt“ und der „Anderswelt.
https://merlins-blog.de/religion-oder-weltformel2
Die keltische Kultur war in Europa führend in Philosophie, Technologie und sozialer Organisation. 380 v.u.Z. eroberten die Kelten Rom und gaben es (leider) gegen Lösegeldzahlung wieder frei. Um 200 v.u.Z. hatte das keltische Europa umfangreiche Handelsbeziehungen in alle Welt. Große und auch sehr große befestigte Ansiedlungen wurden gebaut, zumeist deutlich mächtiger in der Ausführung als tausend Jahre später ihre mittelalterlichen Nachfolger.
Wie es aussieht, hatten die Kelten mit dem Ende der Hallstatt-Zeit ihre hierarchischen Sonnenfürsten abgesetzt (Die mit den Prunkgräbern) und ein dezentrales System mit Gewaltenteilung installiert. Der jeweilige regionale „Fürst“ als Exekutivgewalt musste sich die Führung mit seinem Druiden teilen. Das wurde dann auch von den Druiden europaweit koordiniert. Es gab in der Hochzeit der Kelten kein einziges keltisches Königreich. Das einzige, relativ spät gegründete war das Norikum, in etwa das heutige Österreich, die haben aber auch die keltischen High-Tech-Waffen an die Römer verkauft.
Reste vom Keltenwall Otzenhausen
Das keltische Europa geriet in Konkurrenz zum sich entwickelnden römischen Imperium. Dieses war völlig konträr zum keltischen Ansatz strukturiert, zentralistisch, monarchisch und auf kriegerische Expansion mit anschließender Ausbeutung der so gewonnenen Kolonien ausgerichtet. Es entwickelte sich eine Führungsschicht des Geldadels.
Um 50 v.u.Z. kam es zu einer finalen Auseinandersetzung zwischen dem Imperium und dem verbliebenen keltischen Kern in Gallien, dem heutigen Frankreich. Gallien war zu der Zeit in wirtschaftlicher Hochblüte und auch militärisch ziemlich stark. Cäsar setzte in dieser Jahre dauernden Auseinandersetzung auf totalen Krieg und zog mit einem etwa 100.000 Mann starken Heer, das damals immerhin auch schon zu 40% privat finanziert war (!), nach Gallien.
Es ging sehr, sehr knapp aus, gegen das Imperium, die Kelten haben nicht verloren, weil sie militärisch unterlegen gewesen wären – es war die imperiale Idee, welche die keltischen Strukturen wohl ebenso wie die slawischen „angefressen“ hatte. Auch die Kelten waren zu diesem Zeitpunkt schon infiziert. Die regionalen Führer konnten nämlich durch die Zusammenarbeit mit dem Imperium SELBER einen absolutistischen Machtanspruch für sich gewinnen! Und obendrein entfiel die Teilung der Macht mit dem Druiden. Das Verbot des Druidentums war eine der ersten Amtshandlungen Cäsars nach dem gewonnenen „Gallischen Krieg! In der Folge fand ein bis dahin nicht gekannter Völkermord und totale Ausbeutung statt, von der sich die Kelten nicht mehr erholen sollten.
..seither dominiert die „Imperiale Idee“ und der Egowahn….
Übrigens, es gibt bis heute noch nicht einen Grabfund, von dem man sagen könnte: Hier ist ein Druide begraben! Und noch was: Ganzheitliche Spiritualität braucht weder Tempel noch Altäre – da tun sich die Archäologen schwer, was zu finden…….
Hand in Hand mit diesem Geschehen entfaltet sich die Entwicklung von organisierter dualer „Religion“. Nicht nur das „Christentum“ wurde an die imperiale Idee angepasst, die Dualität vom „guten Gott“ und „Bösem Teufel“ wurde fest installiert. Die weibliche Komponente wurde massiv unterdrückt und die „materieferne Spiritualität“ eingeführt. Wer hochspirituell ist, interessiert sich nicht für so was banales wie die „böse“ Materie oder gar Geld…..
Als dann die Kelten in den Hintergrund der Geschichte traten, haben sich die „Germanen“ der imperialen Idee verschrieben und diese perfektioniert. Das „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“ haben dann die „G’schaftlmacher“ infiltriert. …und da stehen wir heute noch.
Die Machtübernahme durch die Finanzelite in Europa war gelungen. Als das Imperium aufgrund mangelnder Expansionsmöglichkeiten Schwäche zeigte, kam das aufkommende Christentum zu Hilfe und wurde zur zentralistisch-absolutistischen Reichsreligion, die es heute noch ist. Sich über die Zeit gerettete keltische Einflüsse wurden mit Feuer und Schwert mit Hilfe der Inquisition ausgerottet, jegliche greifbare Informationen aus dieser Zeit vernichtet – weshalb heute das Gerücht umgeht, die Kelten hätten eine „schriftlose“ Kultur gehabt. Ist ja klar – für Welthandel braucht man ja nix aufschreiben. Barzahlung genügt.
Warum war ausgerechnet der keltische Ansatz so gefährlich für das Imperium und die spätere römisch katholische Kirche und noch später sogar auch für die sogenannte evangelische Kirche, dass die Druiden und ihre Anhänger unbedingt gleich alle ausgerottet werden mussten? Ganz einfach: Solche „integren“ Leute kann man mit imperialen Macht- und Intrigenspielen nicht wirklich beeindrucken und schon gar nicht mental beherrschen. Das wusste dann auch die Fortführung des Imperiums in die Neuzeit und hat solche gefährlichen Leute eben kurzerhand auch wieder von Leben zum Tode gebracht – wenn man sie erwischt hat. Heutzutage sind die Methoden deutlich subtiler geworden – aber nicht weniger mörderisch.
Es gab dann unter Cäsar auch den sogenannten „Druid-Act“, mit dem „immer noch Druiden“ abgestraft wurden indem man sie vor die Wahl stellte: entweder ihr bemüht euch römisches Bürgerrecht zu erwerben, oder ihr bleibt Druiden, werdet sozusagen Outlaws und bringt es gesellschaftlich zu nichts mehr! Genau in dieser Zeit der keltisch-imperialen Assimilation beginnt auch die „christliche“ Strömung im römischen Imperium Fuß zu fassen. Parallel hierzu zeigt sich aber auch der römisch-christliche Einfluss in den verbliebenen keltischen Gebieten von Schottland und Irland.
Aus heutiger Sicht bestehen keine Zweifel, dass sich das „alte“ Keltische Weltbild auf überraschend moderne Erkenntnisse gründet. Die Zeit wird kommen, dass „der Westen“ wieder zu seiner eigenen Identität findet….
Ein bisschen ausführlicher erkläre ich die Zusammenhänge in meinem Buch:
Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –
Format 14,8 x 21 – Hochglanz Cover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über d-nb.de abrufbar.
Hrsg. Markus Schmidt, Autor Franz M. Wantscha alias Markus Merlin
Die ICH BIN-Meditation geht davon aus, dass wir Fraktale des Ganzen sind – Fraktale des Wesens, das nicht genannt werden kann.
Prolog der UR-QUELLE
ICH BIN – und da ICH Alles was IST bin, müssen MEIN Bewusstsein, MEINE Intelligenz und MEIN Wille, die in dir und in den anderen Zellen MEINES Körpers arbeiten und das Ich-Bin von dir und von ihnen bilden, nach MEINEM Willen arbeiten – geradeso, wie sie in den Zellen deines Körpers nach MEINEM Willen arbeiten. Darum sind das Ich und das Ich-Bin von dir und von deinem Bruder und das Bewusstsein und die Intelligenz aller Zellen in allen Körpern EINES.
Im Anfang war das Wesen, das nicht genannt werden kann. LaoTse nannte es „Tao“. Es ist nicht „Gott“, obwohl man es als göttlich bezeichnen könnte. Es enthält „Alles, was Ist“, was wir als Universum bezeichnen, und auch das, was wir uns gar nicht vorstellen können. Dieses „Wesen“ ruht in sich selbst. Nachdem wir ES nicht nennen und nicht begreifen können, bezeichne ich es mal als „Die Quelle“- oder den „Ursprung des Seins“.
Das göttliche Bewusstsein der Quelle manifestierte dann Shiva und Shakti – wie es die Vedischen Schriften ausdrücken – als zwei Seiten einer Medaille. Shiva symbolisiert Bewusstheit, das männliche Prinzip. Shakti symbolisiert die aktivierende Energie des weiblichen Prinzips. Diese Spaltung des uranfänglichen Prinzips zu Beginn der Schöpfung brachte die elementare Polarität des Lebens hervor, zusammen mit der ebenfalls elementaren Anziehungskraft, sich mit dem anderen Teil auf einer höheren Komplexitätsebene wiederzuvereinigen.
Nur wenn männliche Bewusstheit und weibliche Schöpfungskraft zusammen agieren, können Bewegung und Schöpfung stattfinden. Solange Energie nur mit Bewusstsein behaftet ist, ist sie hilflos, blind und orientierungslos. Energie alleine bringt auch nichts hervor. Bewusstsein allein verharrt im Sein und seiner ursprünglichen Ausrichtung. Umgekehrt ist Bewusstheit ohne Energie eine schlafende Kraft, die von sich aus auch nichts bewirken kann.
Das zeigt sich auch in der alten keltischen Spiritualität: Jeder Stammesführer musste zwingend mit der Göttin des Landes zusammenarbeiten, ja, er musste sich mit ihr sogar in einem Akt der „Heiligen Hochzeit“ mit Ihr vereinigen!
Die mächtige Schöpferin ist immer da, wenn Kraft aktiviert wird, und überall da präsent, wo Energie gefragt ist. Sie ist Energie, Kraft, Bewegung, Veränderung, Natur. Sie ist das weibliche Prinzip, Versorgerin im Überfluss. Sie gibt Nahrung, Wärme und Sicherheit – es gibt keine größere Liebe als die Mutterliebe.
Die göttlich-männliche Bewusstheit ist als Gegenpol der mächtigen Schöpferin reines Bewusstsein – Der ewig unveränderliche, unbegrenzte und unbeeinflussbare Beobachter. Er hat keine eigenen Wünsche oder Bedürfnisse. Er ist die reine Leinwand, auf der die Göttin ihren farbenfrohen Film entwickelt.
Die mächtige Schöpferin ist die schöpferische Intelligenz von allem, der belebende Geist, das Leben, das Bewusstsein aller Materie, in aller Substanz. Die mächtige Schöpferin ist genauso ein Teil von MIR, wie Du es bist. Du siehst also: DU – dein höheres Selbst, das ein Fraktal von MIR ist – bist in allem und bist Eines mit allem. Du bist in Mir und Eins mit mir, geradeso wie Ich in dir bin und in allem, was Ist. Dadurch drückt sich Meine Wirklichkeit durch dich und durch Alles aus, was IST. Dieser Wille – du nennst ihn deinen Willen – gehört ebenso wenig dir persönlich, wie dieses Bewusstsein und diese Intelligenz deines Verstandes und der Zellen deines Körpers dir gehören.
Nur einen kleinen Teil Meines Willens überlasse Ich dem persönlichen Du, deinem Ego, zum Gebrauch. In gleichem Maße, wie du zur Erkenntnis einer gewissen Kraft oder Fähigkeit in dir erwachst und sie bewusst zu gebrauchen beginnst, erlaube Ich dir, entsprechend mehr von Meiner unendlichen Macht zu gebrauchen.
Alle Macht ist nur so weit anwendbar, wie der Gebrauch Meines Willens erkannt und verstanden wird. Dein Wille und alle deine Kräfte sind nur Phasen Meines Willens, die ICH dir gebe, entsprechend deiner Fähigkeit, sie zu gebrauchen. Würde Ich dir die volle Macht Meines Willens anvertrauen, bevor du sie bewusst zu gebrauchen verstündest, würde sie deinen Körper gänzlich vernichten.
Maßen sich die Zellen deines Körpers, die Muskeln deines Armes an, zu denken, sie hätten einen von deinem Willen getrennten Willen oder eine von deiner Intelligenz getrennte Intelligenz? Nein, sie kennen nur deine Intelligenz, nur deinen Willen. Du wirst bald erkennen: Du bist eine der Zellen Meines Körpers, und dein Wille ist tatsächlich nicht dein, sondern Mein Wille. Welches Bewusstsein und welche Intelligenz du auch hast – sie sind völlig Mein.
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Aber nun ….erst mal ruhig werden. Vielleicht mit einer Atemmeditation….
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Fangen wir an….. wo das Ganze gemeint ist, wird in Großbuchstaben getextet.
WIR SIND EINS – mit ALLEM, was IST.
Meine Intelligenz, meine Kraft und mein Körper sind Eins mit dem SEIN.
Mächtige Schöpferin, Du bist es, die alle meine Gedanken leitet und mich nicht nur veranlasst, sondern auch befähigt, alles zu tun, was ich tue.
Ich tue das, was jetzt vor mir liegt, in dem Wissen, dass es genau das ist, was gerade jetzt zu tun ist, damit ich bewusst an dem wahren Erfolg teilhabe und die wirklichen Reichtümer annehme, die Du für mich bereithält.
Du erhellst den ganzen Weg für mich, versorgst mich mit allem, was ich mir wünsche, und nimmst Verwirrung und Leid für immer von mir.
In voller und äußerster Konsequenz komme ich ins SEIN, begebe mich selbst, meine Angelegenheiten, meinen Körper, mein Leben in Deine liebevolle Obhut, alle Sorge und Verantwortung Dir überlassend, absolut in der Einheit des Seins ruhend und Dir vertrauend – sodass mein wirkliches SELBST immer den richtigen Weg findet und ihn mir zeigt!
Deine mächtige Energie wirkt in mir in dem Maß, wie ich in Dir bleibe und Deine Energie in mir bleiben lasse. Meine göttlichen Fähigkeiten erwachen zu tätigem Leben.
Jetzt mache ich mir mein göttliches Wesens bewusst, öffne weit meine Seele, mein Gemüt und meinen Körper und atme MEINEN Lebensatem ein!
Du erfüllst mich überfließend mit der göttlichen Macht des EINEN. Jede Faser, jeder Nerv, jede Zelle, jedes Atom meines Wesens lebt jetzt bewusst in dem EINEN Bewusstsein, voll von MEINER Gesundheit, MEINER Stärke, MEINER Intelligenz, MEINER Geilheit, MEINEM DA-SEIN….
Im DA-SEIN ist mein wirkliches Selbst, mein wirkliches Wesen, und offenbart SEIN Selbst und alle seine Kräfte in mir JETZT. Ich wache auf, erkenne mein göttliches Wesen und meine Macht und lasse sie wirken!
Alles, was das SEIN ist, BIN ICH.
ICH BIN das Leben, ICH BIN die Intelligenz, die Kraft in aller Substanz, in allen Zellen meines Körpers.
ICH BIN alle Weisheit, alle Macht, alle Liebe, die JETZT – in diesem Leben – uneingeschränkt durch mein ganzes DA-SEIN fließen.
ICH BIN in den Zellen aller mineralischen, pflanzlichen und tierischen Materie, mit Feuer, Wasser, Luft, mit Sonne, Mond und Sternen.
Ihr Bewusstsein ist EINS mit meinem Bewusstsein.
ALLES ist EIN Bewusstsein!
Durch MEIN Bewusstsein in ihnen ist alles, was sie haben oder sind, auch mein – ich muss es nur in Anspruch nehmen. Ich spreche also zu ihnen in MEINEM Bewusstsein, im Bewusstsein MEINER Macht in mir und der MEINER Intelligenz in ihnen.
Deine schöpferische Energie durchströmt mich. Ich kann von ihr nehmen und mit ihr gestalten, was ich will. Sie will sich für mich manifestieren als Alles, was ich in der Einheit mit ihr wünsche.
Ich stelle es mir vor, ich denke es, ich fühle es, ich weiß es und ICH BIN es! Mit aller Bestimmtheit MEINES Wesens sende ich meine Vision einer Neuen Welt hinaus!
Sie wird erfüllt zu mir zurückkommen!
Denn WIR SIND EINS mit Allem, was IST!
Klangschalenmeditation
Diese Meditation lässt sich auch perfekt als Klangschalenmeditation ausführen. Man beginnt mit einer Atemmeditation, bis die richtige Meditationsruhe eingekehrt ist. Dann schlägt man schon mal leise eine Klangschale an und verfolgt den Ton, bis er ganz ausgeklungen ist
Klangschale mit Seilzug-Fernbedienung
Das kann man zur Vertiefung noch mal wiederholen.
Wenn die Schale ausgeklungen ist, spricht man langsam und ruhig den ersten Satz der Meditation und schlägt – nicht zu laut! – die Klangschale an. Jetzt kann man den gehörten Text mit der Schwingung, dem Klang verbinden und „mitschwingen“ lassen. So verfährt man bis zum Ende und geht Absatz für Absatz so durch. Noch intensiver wird es, wenn man das mit jedem einzelnen Satz macht.
Am Ende klingt die Meditation aus, mit dem Bekenntnis zur „Einheit mit dem lebendigen SEIN“
……Denn ich bin EINS mit dem lebendigen SEIN.
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Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –
Format 14,8 x 21 cm – Hochglanzcover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über dnb.d-nb.de abrufbar.
Die Lehre Buddhas ist ein der Lehre Jesu und LaoTses TaoTeKing verwandtes Gebäude. Viele Elemente dieses Gebäudes weisen große Übereinstimmung mit Aussagen Jesu auf.
Gemäß nachfolgender Begriffsbestimmung bedeutet das Wort „Buddha“ viel mehr als nur den Namen Gautama Buddhas, der nach unserem europäischen Namensbegriff eigentlich Gautama Siddharta hieß, nämlich:
– In Übereinstimmung mit dem Göttlichen zu sein
– Inkarnationen des Göttlichen
– Abstrakter Sammelbegriff alles Göttlichen.
Um die Darstellung der Lehre Gautama Buddhas unserem europäischen Denken anzupassen, habe ich in diesem Kapitel das Wort „Buddha“ der Bedeutung gemäß mit „Gott“ oder „Göttlich“ übersetzt.
Gautama Buddha lebte etwa 600 Jahre vor Jesus. Es ist interessant, jedoch kaum bekannt, dass indische Könige buddhistische Missionare in alle Welt gesandt haben, um die Lehre Buddhas zu verbreiten.
Auch zur Zeit Jesu war in Alexandria mindestens eine buddhistische Missionsstation, und es ist wahrscheinlich, daß die Lehre Buddhas auch in hebräischen Kreisen diskutiert wurde. Man kann also davon ausgehen, daß Jesus die Lehre Buddhas bekannt war.
Der folgende Text ist eine Übersetzung des Autors und entstammt dem Buch „The Teaching of Buddha“, herausgegeben von der Buddhist Promoting Foundation, Japan.
Begriffsbestimmung
Folgende Begriffe beinhalten wesentliche Glaubensgrundsätze bzw. Aussagen des Buddhismus und stehen deshalb zum besseren Verständnis gleich am Anfang.
1) Buddha
a) Bezeichnung Gautama Siddhartas (auch: Gautama Shakyamuni
oder Buddha Shakyamuni = aus dem Shakya-Klan), des Grün-
ders des Buddhismus, als er vor ca. 2500 Jahren im Alter von
35 Jahren den Zustand der Erleuchtung erreichte.
b) Buddha bedeutet darüber hinaus auch:
– in Übereinstimmung mit dem Göttlichen zu sein
– Inkarnationen des Göttlichen
– abstrakter Sammelbegriff alles Göttlichen
2) Die wahre Lehre (Dharma)
des einen Erleuchteten (Gautama Buddha)
3) Ich-losigkeit „Nicht-Seele“ (Anatman)
Eine der fundamentalsten Aussagen des Buddhismus. Keine Existenz, kein Phänomen in dieser Welt hat irgendeine substantielle Realität.
Keinerlei Existenz ist von Dauer, deshalb besitzt eine solche vorübergehende Existenz auch keine Substanz von Dauer. Im Buddhismus gibt es deshalb auch keine „Seele“ im christlichen Sinn.
4) Flüchtigkeit, Vergänglichkeit (Anitya)
Jede Existenz und jedes Phänomen in dieser Welt ist ständig der Veränderung unterworfen und hat deshalb ultimativ keine substanzielle Realität. Nichts bleibt auch nur für einen Augenblick gleich. Alles stirbt oder endet irgendwann in seiner Zukunft, und das ist gleichzeitig die Ursache von Leiden an sich. Dies soll jedoch keinen pessimistischen oder nihilistischen Ansatz darstellen, denn auch Wachstum, Fortschritt und Reproduktion sind Manifestationen des dauernden Wechsels.
5) Schriften (Sutra)
Die Aufzeichnungen von (Gautama) Buddhas Lehren.
6) Die Taten (Karma)
Nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung sammeln sich gute und böse Taten und haben Auswirkungen auf dieses und darüber hinaus auf folgende Leben.
7.) Die Bruderschaft (Samgha)
Bestehend aus Mönchen, Nonnen und Laien.
8) Perfekte Seelenruhe, Gelassenheit (Nirvana)
Dies ist der Zustand, in dem alle menschliche Verderbtheit und Leidenschaft erloschen ist, und zwar durch bestimmte Praktiken (wie z.B. ZEN) und Meditation in rechter Weisheit.
9) Rad der Wiedergeburt (Samsara)
Andauernde Wiederholung von Geburt und Tod von der Vergangenheit durch die Gegenwart in die Zukunft hinein. Solange man nicht zur Erleuchtung gelangt, ist man diesem Kreislauf unterworfen. Die den Zustand der Erleuchtung erreicht haben, werden „Buddhas“ (die Göttlichen) genannt.
Der edle 8-fache Pfad
10) Ans andere Ufer gelangen (Paramita)
Bedeutet, Gottes Land durch verschiedene buddhistische Praktiken zu erreichen. Folgende 6 Disziplinen werden als diejenigen betrachtet, mit deren Hilfe man den Kreislauf von Geburt und Tod durchbrechen kann und in Gottes Land der Erleuchtung gelangt: Opferbereitschaft, Sittlichkeit, Geduld, Ausdauer, Konzentration und Weisheit.
11) Nicht Substantiell (Sunyata)
Eine der fundamentalen Aussagen des Buddhismus. Nicht-substantiell bedeutet das Ungeborene, keine Eigennatur, keine Dualität.
Deshalb gibt es im Buddhismus kein andauerndes EGO als Wirklichkeit. Nichts ist Substanz oder von Dauer, weil alles von Kausalzusammenhängen (dem Gesetz von Ursache und Wirkung) abhängig ist.
Jedoch sollte man auch dieses Prinzip nicht als unveränderliche Aussage betrachten. Alles Sein, menschlich oder nicht-menschlich, ist relativ. Deshalb ist es Narrheit, eine bestimmte Aussage, Lehre oder Theorie als einzig Absolute zu betrachten.
Gautama Buddhas letzte Worte an seine Jünger
45 Jahre lang zog Gautama Buddha durch das Land seiner Väter und predigte und überzeugte Menschen, seinem Beispiel zu folgen. Als er achtzig Jahre alt war, wurde er krank und sah voraus, dass er bald sterben würde. Als er bemerkte, dass seine letzte Stunde gekommen war, legte er sich zwischen zwei große Bäume und predigte zu seinen Jüngern bis zu seinem letzten Augenblick:
„Macht euch selbst zu einem Licht. Vertraut auf euch selbst, verlasst euch auf keinen Anderen! Macht meine Lehre zu eurem Licht. Vertraut darauf und macht euch von keiner anderen Lehre abhängig! Betrachtet euren Körper; bedenkt seine Unreinheit; ihr wißt, dass sowohl seine Schmerzen als auch sein Entzücken Ursachen des Leides sind. Wie könnt ihr da nachsichtig sein mit seinem Verlangen? Betrachtet euer „Selbst“; bedenkt seine Vergänglichkeit; wie könnt ihr darüber in Zweifel geraten und Hochmut und Selbstheit pflegen, wenn ihr doch wißt, dass dies unvermeidlich in Leiden endet? Betrachtet alle Substanzen; könnt ihr unter ihnen allen eine mit einem andauernden „Selbst“ finden? Sind sie nicht alle mehr oder weniger komplexe Ansammlungen, die – früher oder später – allesamt auseinanderfallen und sich zerstreuen?
Seid nicht verwirrt durch die Universalität des Leids, sondern folgt
meiner Lehre, auch nach meinem Tod, und ihr werdet befreit sein von Schmerz. Tut dies, und ihr werdet in Wahrheit meine Jünger sein, die meine Lehren bewahren, immer darüber nachsinnen und sie praktizieren. Wenn ihr meinen Lehren folgt, werdet ihr immer glücklich sein.
Der Kern meiner Lehren ist, Geist und Sinne selbst zu beherrschen.
Haltet euren Sinn frei von Begierden, und ihr werdet eurem Körper
Gutes tun. Haltet euren Geist rein und eure Worte aufrichtig und ehrlich.
Denkt immer an die Vergänglichkeit eures Lebens und ihr werdet in der Lage sein, Ärger und Begierden zu widerstehen, und ihr werdet in der Lage sein, alles Übel zu vermeiden. Wenn euer Geist oder Sinn in Versuchung gerät und sich in Begierden verstrickt, müsst ihr die Versuchung beherrschen und unterdrücken.
Seid Meister eures eigenen Geistes, Sinnes und Herzens.
Eines Menschen Geist macht ihn zum Göttlichen (Buddha), oder er macht ihn zu einer Bestie; fehlgeleitet durch Irrtum wird man zu einem Dämonen; erleuchtet – wird man zu einem Göttlichen. Deshalb beherrscht euren Geist und euren Sinn und laßt sie nicht vom rechten Pfad abweichen!
Wenn ihr meinen Lehren folgt, sollt ihr einander respektieren und nicht miteinander streiten; ihr sollt euch nicht wie Öl und Wasser abstoßen, sondern wie Milch und Wasser vereinigen.
Studiert zusammen, lernt zusammen, praktiziert die Lehre zusammen. Verschwendet nicht euren Geist und eure Zeit in Nichtstun und Streit. Erfreut euch der Blüten der Erleuchtung zu ihrer Zeit und erntet die Früchte des rechten Pfades.
Die Lehre, die ich euch gegeben habe, habe ich dadurch gewonnen, dass ich dem Pfad selbst gefolgt bin. Auch ihr sollt dieser Lehre folgen und ihrem Geist zu jeder Gelegenheit entsprechen. Wenn ihr sie ablehnt, bedeutet das, dass ihr mich nie wirklich kennengelernt habt. Das bedeutet, ihr seid weit weg von mir, sogar wenn ihr gerade bei mir seid.
Wenn ihr jedoch meine Lehre akzeptiert und praktiziert, seid ihr mir sehr nahe, auch wenn ihr gerade fern von mir seid. Meine Jünger, mein Ende ist nahe, unsere Trennung naht, aber lamentiert nicht!
Das Leben ist ewige Veränderung; niemand kann der Auflösung des Körpers entgehen. Dies mache ich jetzt durch meinen eigenen Tod deutlich: Mein Körper zerfällt wie ein auseinanderbrechender Karren. Klagt nicht vergebens, nehmt zur Kenntnis: Nichts ist von Dauer, lernt daraus die Leere des menschlichen Lebens.
Pflegt keine unwerten Wünsche, damit nicht das Veränderbare unveränderbar werde. Der Dämon weltlichen Verlangens sucht ständig nach Chancen, Geist und Sinn zu täuschen. Wenn eine Viper in eurem Zimmer ist, und ihr eine ruhige Nacht verbringen möchtet, müsst ihr sie zuerst hinausjagen.
Ihr müsst die Bindungen an weltliche Leidenschaften brechen und diese hinwegtreiben, wie ihr es mit einer Viper tun würdet.
Ihr müsst unumgänglich euren euch eigenen Geist und Sinn schützen.
Meine Jünger, mein letzter Augenblick ist gekommen, vergeßt jedoch nicht, dass der Tod nur die Auflösung des physischen Körpers bedeutet.
Der Körper wurde durch Eltern geboren und von Nahrung ernährt;
ebenso unvermeidlich sind Krankheit und Tod.
Aber das Wahre Göttliche ist kein menschlicher Körper:
– Es ist Erleuchtung.
Der menschliche Körper muss vergehen, die Weisheit der Erleuchtung wird für immer fortdauern durch die Wahrheit der Lehre und durch das Praktizieren der Lehre.
Diejenigen, die nur meinen Körper sehen, sehen mich in Wirklichkeit gar nicht. Nur diejenigen, die meine Lehre annehmen, sehen mich wirklich.
Nach meinem Tod soll die Lehre (Dharma) euer Lehrer sein.
Folgt der Lehre, und ihr werdet Mir treu sein.
Während der letzten 45 Jahre meines Lebens habe ich nichts von
meiner Lehre zurückgehalten. Es gibt keine Geheimlehre, es gibt auch keine versteckten Bedeutungen; alles wurde offen und frei verkündet.
Meine Jünger, im nächsten Augenblick werde ich ins Nirvana hinübergehen. Dies sind meine Anweisungen“.
Der ewige und gepriesene Gott
Der Geist Gottes ist von großer liebender Freundlichkeit und großem Mitgefühl. Die große liebende Freundlichkeit ist die Gesinnung, alle Menschen mit allen und jeden Mitteln zu retten. Das große Mitgefühl ist die Gesinnung, unverzüglich krank zu sein mit den Kranken und zu leiden mit den Leidenden. „Euer Leiden ist mein Leiden und euer Glücklichsein ist mein Glücklichsein“ sagt Gott und – gerade wie eine Mutter immer ihr Kind liebt, vergisst Er diese Gesinnung nicht für einen Augenblick; denn es ist die Natur des Göttlichen, mitfühlend zu sein.
Gottes Mitgefühl entspricht den menschlichen Bedürfnissen; der menschliche Glaube ist eine Reaktion auf dieses Mitgefühl und führt ihn zur Erleuchtung, gerade so wie eine Mutter ihre Mutterschaft an ihrer Liebe zu ihrem Kind erkennt; worauf das Kind, indem es auf diese Liebe reagiert, sich sicher und wohl fühlt.
Jedoch, die Leute verstehen diesen Geist Gottes nicht und fahren fort, unter den Illusionen und Begierden zu leiden, die aus ihrer Unwissenheit entstehen. Sie Leiden unter ihren eigenen Taten, verstärkt durch ihre weltlichen Leidenschaften, und wandern mit der schweren Bürde ihrer üblen Taten durch das Gebirge der Verblendung.
Denke nicht, das Mitgefühl Gottes ist nur für das gegenwärtige Leben; es ist eine Manifestation des zeitlosen Mitgefühls des ewigen Gottes, das seit jener urdenklichen Zeit existiert, zu der die Menschheit in ihrer Ignoranz auf Abwege geriet. Der ewige Gott erscheint bei den Menschen immer in den freundlichsten Formen und bringt die weisesten Methoden der Erlösung mit sich.
Das Wirken der Göttlichkeit ist ewig andauernd wie auch die menschliche Ignoranz endlos ist. Und wie die menschliche Ignoranz bodenlos ist, ist Gottes Mitgefühl grenzenlos. Gottes Mitgefühl umfaßt alle Menschen und seine sich nie vermindernden Bemühungen haben ihr Glück zum Ziel.
Er liebt alle Menschen wie Eltern ihre Kinder lieben und Er wünscht sich für sie die höchste Glückseligkeit, besonders daß sie die Fähigkeit erlangen, diesen Ozean von Leben und Tod zu überwinden.
Gottes Erlösung und Befreiung für uns
Diese Welt ist ein brennendes Haus, aber die Leute, die darin Leben, merken nicht, dass es brennt und sind in Gefahr, zu verbrennen.
Deshalb weist Gott in seinem Mitgefühl Wege zu ihrer Rettung. Gottes Mitgefühl umfasst alle Menschen mit der Liebe eines Vaters zu seinem einzigen Sohn. In dieser Liebe plant Er die weisesten Methoden, die Menschen zu führen, sie zu lehren und mit dem Schatz der Erleuchtung zu beschenken. So wie Regen gleichmäßig über alle Vegetation fällt, so breitet sich Gottes Mitgefühl über alle Menschen aus. Aber genau so, wie verschiedene Pflanzen unterschiedlich auf den Regen reagieren, werden Menschen unterschiedlicher Natur und in unterschiedlichen Umständen durch unterschiedliche Wege und Methoden geheiligt.
Eltern lieben alle ihre Kinder, dennoch drücken sie ihre Liebe zu einem kranken Kind mit besonderer Zärtlichkeit aus. Gott ist ein Vater in seinem Mitgefühl und eine Mutter in seiner liebenden Freundlichkeit.
In ihrer Unwissenheit und ihrer Bindung an weltliche Begierden handeln Menschen oft in großem Eifer. Gott ist ebenso eifrig aus Mitgefühl für alle Menschen. Sie sind hilflos ohne Gottes Mitgefühl; sie sollten als seine Kinder seine rettende Botschaft annehmen.
Der ewige Gott
Gemeinhin glaubt man, daß Gautama Siddharta derjenige ist, der als Bettelmönch den Weg zur Erleuchtung gefunden hat. Jedoch, bis dahin war ein langer, langer Weg der Vorbereitung, denn Gott hat immer schon existiert in dieser Welt, die ohne Anfang oder Ende ist.
Gott allein kennt die Welt, wie sie ist. Er sagt nie, daß etwas real ist oder irreal, oder gut oder schlecht. Er zeigt die Welt einfach, wie sie ist.
Was Gott lehrt ist dies: Alle Menschen sollten die Wurzeln ihrer Tugenden in Übereinstimmung mit ihrer jeweils eigenen Natur, ihren Taten und ihrem Glauben kultivieren. Diese Lehre übertrifft alle Versprechungen und Enttäuschungen dieser Welt. Gott lehrt nicht nur durch Worte, sondern auch durch sein Leben. Obwohl sein Leben endlos ist, benutzt Er die Zweckdienlichkeit von Geburt und Tod um Leute zu erwecken, die diesem Leben mit seinen Begierden verhaftet sind.
Die Gestalt Gottes und seiner Tugenden
Versuche nicht, Gott durch seine Gestalt oder seine Eigenschaften zu erkennen. Weder die Gestalt noch die Eigenschaften sind der wahre Gott. Der wahre Gott ist die Erleuchtung selbst.
Der wahre Weg, Gott zu erkennen, ist den Zustand der Erleuchtung zu erreichen. Obwohl wir von seiner Gestalt sprechen, hat der wahre Gott keine bestimmte Gestalt und das menschliche Auge kann ihn nicht wahrnehmen. Auch durch eine fehlerlose Beschreibung seiner Eigenschaften erkennt man ihn nicht. Er kann sich jedoch in jeder Gestalt mit allen erdenklichen exzellenten Eigenschaften manifestieren.
Gottes Körper ist die Erleuchtung selbst! Formlos und ohne Substanz ist Er seit jeher und wird es immer sein. Es ist ein ewiger Körper dessen Substanz Weisheit ist. Er ist ewig und unverändert er selbst.
Die Erleuchtung erscheint als das Licht der Weisheit, das Menschen in ein neues Leben hineinerweckt und bewirkt, in der Welt Gottes wiedergeboren zu werden.
Die dies erkennen, werden Kinder Gottes; sie halten und ehren seine Lehre und vermitteln sie der Nachwelt. Nichts kann wunderbarer sein als die Macht Gottes.
Gottes dreifaltige Gestalt
1. Die Gestalt der Lehre; sie ist die Substanz der Wahrheit selbst, sie
erfüllt das Universum und reicht überallhin, sie existiert für immer, gleich ob Menschen daran glauben oder nicht.
2. Die Gestalt Gottes in Mitgefühl und Weisheit; sie manifestiert sich durch die Symbolik von Geburt und Tod, die Lehre und die Offenbarung seines heiligen Namens um alle Menschen zur Rettung zu führen.
3. Gott erschien in der Welt in körperlicher Gestalt und lehrte die Menschen entsprechend ihren Fähigkeiten die Aspekte von Geburt, Entsagung dieser Welt und das Erreichen der Erleuchtung. Um die Menschen zu führen, gebrauchte Gott in dieser Form jedes Mittel wie auch Krankheit und Tod.
Obwohl Gott einen dreifaltigen Körper hat, ist sein Geist und sein Sinn ein einziger: Alle Menschen zu retten. Seine Göttlichkeit erfüllt alles, sie macht die Erleuchtung zu seinem Körper und – wie die Erleuchtung – zeigt Er sich allen, die fähig sind, die Wahrheit zu erkennen.
Das Auftreten Gottes in der Welt
Es ist selten, daß Gott in der Welt auftritt. Wenn Gott in der Welt auftritt, strebt Er nach Erleuchtung, verkündet Er die wahre Lehre, zerreißt die Netze des Mißtrauens, beseitigt die Verlockung der Begierden an ihrer Wurzel, verstopft die Quellen des Bösen vollständig unbehindert und bewegt sich auf der Erde wie Er will.
Gott erscheint in der Welt des Leides, weil Er die Menschen nicht im Stich lassen kann. Er kommt, um die wahre Lehre zu verbreiten und alle Menschen mit seiner Wahrheit zu heiligen.
Wenn Gott einen Menschen findet, der unter der schweren Bürde seiner weltlichen Leidenschaften leidet, fühlt Er Mitleid und trägt die schwere Bürde mit ihm. Wenn Er einen Menschen findet, der unter der Täuschung der Welt leidet, wird Er die Täuschung mit dem reinen Licht seiner Weisheit aufklären.
Wenn der Mond untergeht, sagen die Leute, er ist verschwunden; und wenn er aufgeht, sagen sie, er ist wieder da. Jedoch, der Mond verschwindet weder, noch erscheint er. Er ist immer und unverändert auf seiner Bahn. Gott ist genau wie der Mond: Weder verschwindet Er, noch erscheint Er; es scheint nur so, aus Liebe zu den Menschen, dass Er sie lehren kann.
Die Tatsache, dass Gott erscheint oder nicht erscheint, hängt von den Umständen ab. Wenn sie günstig sind, erscheint Er; sind sie ungünstig, scheint Er abwesend. Jedoch, ob Er uns erscheint oder nicht, Er bleibt immer unverändert Derselbe und unverändert gegenwärtig.
In Wirklichkeit geht die Natur aller Dinge über die Unterscheidung zwischen Erscheinen oder Nichterscheinen, zwischen Kommen und Gehen, zwischen Gut und Böse weit hinaus. All diese Dinge sind in Wahrheit gegenstandslos und vollständig gleichförmig.
Die Unterscheidung entsteht nur durch die fehlerhafte Wahrnehmung derer, die diese Erscheinungen beobachten.
Gottes Tugenden
Gott wird wegen 5 Tugenden von der Welt respektiert: Überlegene Anleitung, überlegener Standpunkt, perfekte Weisheit, überlegene Predigtfähigkeit; und die Fähigkeit, Menschen an die Praxis seiner Lehre heranzuführen. Darüber hinaus ermöglichen Gottes 8 weitere Tugenden, den Menschen Glück und Segen zu verleihen: Die Praxis seiner Lehre – sie bringt sofortige Vorteile in die Welt: Die Fähigkeit, zwischen Gut und Böse, Recht und Unrecht korrekt zu unterscheiden; Menschen durch die Lehre des rechten Weges zur Erleuchtung zu führen; alle Menschen in gleicher Weise zu führen; Stolz und Prahlerei zu vermeiden; tun, was Er gesagt hat; sagen, was Er getan hat; und – auf diese Weise die Gelübde seines mitfühlenden Herzens zu erfüllen.
Durch die Praxis der Meditation erhält Gott einen friedvollen und ruhigen Geist, strahlend vor Erbarmen, Mitgefühl, Glückseligkeit, ja sogar Gleichmut. Er behandelt alle Menschen gleich, säubert ihre Geister und Sinne von Verunreinigung und schenkt Glückseligkeit in einer perfekten Aufrichtigkeit des Geistes. Was Gott in Seiner Sprache predigt, nehmen die Menschen wahr und verstehen es in ihrer eigenen Sprache als wäre es exklusiv zu ihnen verkündet worden. Gottes Bewusstseinszustand übersteigt menschliche Gedanken; er kann nicht durch Worte klargemacht werden; er kann nur durch Parabeln angedeutet werden.
Ein Fluss wird aufgewühlt durch trampelnde Pferde und Elefanten, gestört durch die Bewegungen der Fische und Schildkröten; aber der Fluss fließt weiter, ruhig und ungestört von solchen Kleinigkeiten. Gott ist wie ein großer Fluss. Die Fische und Schildkröten anderer Lehren schwimmen in seinen Tiefen herum und versuchen vergebens, gegen den Strom voranzukommen; Gottes Lehre fließt weiter, ruhig und ungestört.
Gottes perfekte Weisheit hält fern von den Extremen der Vorurteile und bewahrt eine Art von Mäßigung, die jenseits aller Worte der Beschreibung ist. Allwissend, weiß Er alle Gedanken und Gefühle aller Menschen und realisiert alles, was in der Welt vorgeht, in jedem Augenblick.
Gottes Weisheit erfrischt die dürren, unfruchtbaren Geister der Menschen, erleuchtet sie und lehrt sie die Bedeutung dieser Welt, ihrer Ursachen und Effekte, ihrer Erscheinungen und ihrer Vergänglichkeit.
In Wirklichkeit – ohne die Hilfe Gottes – welchen Aspekt dieser Welt könnten die Menschen überhaupt verstehen?
Gott erscheint nicht immer als ein Göttlicher. Manchmal erscheint Er als Inkarnation des Bösen, manchmal als Frau, als Gott, als König, oder als Staatsmann; manchmal erscheint Er in einem Bordell oder in einer Spielhalle. Während einer Epidemie erscheint Er als heilender Arzt, und im Krieg predigt Er Nachsicht und Gnade für die leidenden Menschen; für diejenigen, die glauben daß Dinge ewig andauern, predigt Er Veränderung und Unsicherheit; für Stolze und Egoisten predigt Er Bescheidenheit und Selbstaufopferung; für diejenigen, die im Netz weltlicher Vergnügen gefangen sind, offenbart Er das Elend dieser Welt.
Es ist Gottes Absicht, in allen Angelegenheiten offenbar zu werden und bei allen Gelegenheiten seine absolute Natur zu offenbaren.
So fließt Gottes Erbarmen und Mitgefühl aus seiner absoluten Natur in endloses Leben und grenzenloses Licht zur Erlösung der Menschheit.
Diese Welt ist wie ein brennendes Haus, das ewig zerstört und wieder aufgebaut wird. Die Menschen, verwirrt durch die Dunkelheit des Unwissens, verlieren Geist und Sinn in Ärger, Missvergnügen, Eifersucht und weltlichen Leidenschaften. Sie sind wie Babies, die eine Mutter brauchen; jeder ist abhängig von Gottes Barmherzigkeit.
Gott ist Vater der ganzen Welt. Alle Menschen sind Kinder Gottes; Gott ist der Heiligste aller Heiligen. Diese Welt ist entflammt von Hinfälligkeit und Tod; Leid ist überall; jedoch, die Menschen – vertieft in die vergebliche Suche nach weltlichem Vergnügen – sind nicht weise genug, dies überhaupt zu bemerken.
Gott sah, dass diese Welt ein brennendes Haus ist. Er wendete sich ab und fand Zuflucht und Frieden in einem ruhigen, tiefen Wald. Von dort ruft Er aus seinem großen Mitgefühl zu uns: „Diese Welt der Veränderung und des Leidens gehört mir; all diese unwissenden, achtlosen Menschen sind meine Kinder: Ich bin der Einzige, der sie aus ihrer Verblendung und ihrem Elend erlösen kann.“
Weil Gott der große König der wahren Lehre ist, kann Er zu allen Menschen predigen wie Er will; deshalb erscheint Gott in der Welt, um die Menschen glücklich zu machen. Um sie von ihrem Leid zu erlösen,
predigt Er die wahre Lehre, aber die Ohren der Menschen sind abgestumpft durch ihre Gier und sie sind unaufmerksam. Aber diejenigen, die auf seine Lehre hören sind frei von Verblendung und dem Elend des Lebens. „Menschen können nicht durch ihre eigene Weisheit gerettet werden.“ sagte Er, „durch Glauben und Vertrauen müssen sie in meine Lehre eingehen“.
Deshalb sollte man auf Gottes Lehre hören und sie in die Praxis umsetzen.
Die Botschaft Gautama Buddhas
Die „Vierfach Edle Wahrheit“
1. Die Welt ist voll von Leid. Geburt ist Leid, Altern ist Leiden, Krankheit und Tod sind Leiden. Einem hassenden Menschen zu begegnen ist Leid, von einem geliebten Menschen getrennt zu sein ist Leiden, vergeblich um die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse zu kämpfen ist Leiden.
In Wahrheit ist ein Leben, das nicht frei ist von Begierden und Leidenschaft, immer mit Schmerz und Leid verbunden. Dies wird „Die Wahrheit des Leidens“ genannt.
2. Die Ursache des menschlichen Leids ist unzweifelhaft im Verlangen des physischen Körpers und den Illusionen weltlicher Leidenschaften begründet. Verfolgt man diese Verlangen und Leidenschaften zu ihrem Ursprung, findet man, dass sie im starken Verlangen der körperlichen Instinkte wurzeln. Auf diese Weise sucht das Verlangen mit seinem starken Drang, sich zu befriedigen, nach allem, was begehrlich ist, auch wenn dies manchmal der Tod ist. Dies wird „Die Wahrheit der Ursache des Leids“ genannt.
3. Wenn das Begehren, das die Ursache aller menschlicher Leidenschaften ist, zum Erliegen gebracht werden kann, werden die Leidenschaften aussterben und alles menschliches Leiden wird beendet sein. Dies wird „Die Wahrheit über die Beendigung des Leids“ genannt
4. Um einen Zustand des Nicht-Begehrens und Nicht-Leidens zu erreichen, muß man einem bestimmten Pfad beschreiten. Die Stationen dieses Edlen Achtfachen Pfades sind: – Rechte Sicht, rechte Gedanken, rechte Sprache, rechtes Verhalten, rechte Lebensführung, rechte Bemühung, rechte Achtsamkeit und rechte Konzentration. Dies wird „Die Wahrheit des Edlen Pfades zur Beseitigung der Ursachen des Leids“ genannt.
Die Menschen sollten diese Wahrheiten klar im Kopf behalten, denn die Welt ist angefüllt mit Leid. Wenn jemand dem Leiden entfliehen möchte, muß er die Stricke weltlicher Leidenschaften – welche die einzige Ursache des Leids sind – unweigerlich zertrennen.
Ohne weltliche Leidenschaften zu leben kann nur durch Erleuchtung erreicht werden und Erleuchtung kann wiederum nur durch die Disziplin des Edlen Achtfachen Pfades erreicht werden.
Diejenigen, welche die Vierfach Edle Wahrheit verstanden haben, heißen „Leute, welche die Augen der Erleuchtung erlangt haben“.
Wenn ein Mensch die Vierfach Edle Wahrheit klar verstanden hat, dann wird ihn der Edle Achtfache Pfad von der Gier wegführen; und wenn er frei ist von Gier, wird er sich nicht mit der Welt herumschlagen, nicht
töten, nicht stehlen, nicht Ehebruch begehen, nicht betrügen, nicht schmeicheln, nicht neiden, nicht die Geduld verlieren, nicht die Vergänglichkeit des Lebens vergessen und er wird nicht ungerecht sein.
Dem Edlen Pfad zu folgen, ist wie einen dunklen Raum mit einem Licht in der Hand zu betreten: Die Dunkelheit wird verschwinden und der Raum wird sich mit Licht füllen.
Menschen, welche die Bedeutung der Edlen Wahrheiten verstehen und gelernt haben, dem Edlen Pfad zu folgen sind im Besitz des Lichtes der Weisheit, das die Dunkelheit der Unwissenheit vertreibt.
Verursachung
Es gibt Ursachen für alles menschliche Leid, und es gibt einen Weg zur Beseitigung dieser Ursachen, denn alles in der Welt ist das Ergebnis
eines gewaltigen Zusammentreffens von Ursachen und Bedingungen, und alles verschwindet, wenn die Ursachen und Bedingungen nicht mehr vorhanden sind.
Regen fällt, Wind weht, Pflanzen blühen, Blätter reifen heran und vergehen; all diese Erscheinungen sind mit Ursachen und Bedingungen in Beziehung, sind von diesen hervorgebracht worden und verschwinden, wenn sich Ursachen und Bedingungen ändern. Jemand ist geboren durch die Bedingungen der Elternschaft; sein Körper wird von Nahrungsmitteln ernährt, sein Geist wächst heran durch Lernen und Erfahrung. Deshalb sind beide, Fleisch und Geist, abhängig von Bedingungen und ändern sich, wenn die Bedingungen sich ändern.
Es ist ewiges und unveränderbares Gesetz dieser Welt, dass alles erschaffen wird durch eine Serie von Ursachen und Bedingungen und ebenso verschwindet durch das gleiche Gesetz; alles ist ständig im Fluss, nichts bleibt auch nur einen Augenblick unverändert.
Tatsächlich ist es der eigene Geist und Verstand der Menschen, der die Ursache allen Kummers, Jammers, Schmerzes und der Qual ist.
Diese ganze Welt der Verblendung ist nichts als der Schatten dieses verblendeten Geistes. Und doch ist es der gleiche Geist und Sinn, der die Welt der Erleuchtung hervorbringt.
Vergänglichkeit und Ichlosigkeit
Obwohl Körper und Geist aufgrund zusammenwirkender Ursachen existieren, folgt daraus nicht, daß allein deshalb eine „Ich“-Persönlichkeit entsteht. Der Körper aus Fleisch und Blut ist eine Anhäufung von Elementen und Molekülen und ist deshalb vergänglich.
Wenn der Körper eine „Ich“-Persönlichkeit wäre, könnte er frei entscheiden, zu tun, was er selbst bestimmt.
Ein König hat die Macht, auszuzeichnen oder zu bestrafen wie er selbst wünscht, aber er wird krank, gegen seinen Willen, er wird alt, ohne daß er es möchte, und das, was er erreicht und seine Wünsche haben oft nicht viel miteinander zu tun. Genausowenig ist der Geist und der Sinn eine „Ego“-Persönlichkeit.
Der menschliche Geist ist eine Ansammlung von Ursachen und Bedingungen; er befindet sich in einem ständigen Veränderungsprozeß.
Wenn der Geist eine „Ego“-Persönlichkeit wäre, könnte er frei entscheiden, zu tun, was er selbst bestimmt; aber der Geist flieht oft das, was er als Persönlichkeit wäre, könnte er frei entscheiden, zu tun, was er selbst bestimmt; der Geist flieht oft das, was er als richtig weiß, und kämpft nur widerwillig gegen das Böse. Und dazu: Nichts scheint genau so zu geschehen, wie das Ich wünscht. Wenn jemand gefragt wird, ob der Körper ewig oder vergänglich ist, muss er antworten: „Vergänglich.“ Wenn jemand gefragt wird, ob die vergänglicher Existenz Glückseligkeit oder Leid ist, muss er antworten: „Leid.“
Wenn jemand glaubt, solch ein vergängliches Ding, so wechselhaft und angefüllt mit Leid, ist die „Ich“-Persönlichkeit, so ist das ein schwerer Irrtum. Der menschliche Geist ist ebenso vergänglich und leidend; er hat nichts, was man eine „Ich“-Persönlichkeit nennen könnte.
Unser realer Körper und Geist, die zusammen ein individuelles Leben ausmachen, und die umgebende Welt sind weit weg von den Kunstbegriffen „Ich“ und „Mein“. Es ist ganz einfach der von unreinen Verlangen getrübte und der Weisheit unzugängliche Geist und Sinn, der hartnäckig in der Gedankenwelt von „Ich“ und „Mein“ verharrt.
Weil Körper und ihre Umgebung durch das Zusammenwirken von Ursachen und Bedingungen entstanden sind, sind sie auch dauernder Veränderung unterworfen, die nie enden wird.
Der menschliche Geist, in seinen nie endenden Wandlungen, ist wie das bewegte Wasser eines Flusses, wie die brennende Flamme einer Kerze, oder wie ein ewig herumhüpfender Affe, und kann nicht einmal für einen kurzen Augenblick zur Ruhe kommen.
Ein weiser Mensch, der dies hört und sieht, sollte mit jeder Anhaftung an Körper und Geist brechen, wenn er je zur Erleuchtung gelangen möchte.
Niemand wird es fertig bringen, Alter, Krankheit und Tod abzuschaffen oder Auflösung und Erlöschen abzustreiten. Normalerweise werden Menschen unvermeidlich mit diesen Tatsachen konfrontiert und leiden daran. Wenn jemand jedoch Gottes Lehren gehört hat, leidet er nicht, denn er weiß, daß diese Dinge unvermeidbar sind.
Die Vier Wahrheiten in dieser Welt:
1. Alle Lebewesen kommen aus der Unwissenheit
2. Alle Objekte der Begierde sind vergänglich, unsicher und mit Leiden verbunden
3. Alle existierenden Dinge sind ebenso vergänglich, unsicher und mit Leid verbunden
4. Es gibt nichts in dieser Welt was „Ich“ oder „mein“ genannt werden könnte
Diese Wahrheit, dass alles vergänglich, vorübergehend und Ich-los ist, hat keine Beziehung zu der Tatsache des Erscheinens oder Nicht-Erscheinens Gottes in der Welt. Diese Wahrheiten sind unbestreitbar; Gott weiß das, deshalb predigt Er die Reine Lehre zu allen Menschen.
Die „Bewusstsein allein“ Theorie
Verblendung und Erleuchtung haben ihren Ursprung im Bewusstsein. Jede Existenz und jede Erscheinung erwächst aus den Funktionen des Bewusstseins, gerade so, wie verschiedene Dinge aus dem Ärmel eines Zauberers erscheinen. Die Aktivitäten des Geistes sind grenzenlos, sie formen die äußeren Umstände des Lebens. Ein unreines Bewusstsein umgibt sich mit unreinen Dingen, ein reines Bewusstsein umgibt sich mit reinen Dingen. Folglich haben die äußeren Umstände keine anderen Grenzen als die Aktivitäten des Bewusstseins.
Wie ein Bild von einem Künstler gemalt wird, werden die äußeren Umstände von den Aktivitäten des Bewusstseins geschaffen. Während die von Gott geschaffenen äußeren Umstände rein sind, sind die von gewöhnlichen Menschen geschaffenen nicht so. So wie ein einziges Bild eine unendliche Vielzahl von Details enthalten kann, füllt der menschliche Geist seine Lebensumstände mit Ereignissen und Dingen an.
Es gibt nichts in der Welt, was nicht geistgeschaffen ist. Gott hat das richtige Verständnis all dieser vom menschlichen Geist geschaffenen Dinge und Verhältnisse. Deshalb können jene, die das wissen, den wirklichen Gott wahrnehmen.
Jedoch ist das Bewusstsein, das seine Umgebung selbst schafft, nie frei von Erinnerungen, Ängsten oder Jammern, die aus Unwissenheit und Gier entstanden sind – und das nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch in Gegenwart und Zukunft.
Aus Unwissenheit und Gier ist die Welt der Verblendung und Täuschung entstanden, und all der riesige Komplex der zugehörigen Ursachen und Bedingungen existiert im menschlichen Bewusstsein und nirgendwo anders.
Leben und Tod haben ihre Ursache im Bewusstsein und existieren im Bewusstsein. Folglich, wenn das Bewusstsein, das sich mit Leben und Tod beschäftigt, fortschreitet, schreitet auch die Welt mit Leben und Tod mit ihm fort. Ein unerleuchtetes und verwirrtes Leben entsteht aus einem
Bewusstsein, das durch seine eigene Welt der Verblendung verwirrt ist. Wenn wir lernen, dass es außerhalb unseres Bewusstseins keine Welt der Verblendung gibt, wird der verwirrte Geist klar; und weil wir aufhören, unreine Umstände zu produzieren, erreichen wir Erleuchtung.
Auf diesem Weg ist die Welt von Leben und Tod durch das Bewusstsein geschaffen, ist in Knechtschaft dieses Bewußtseins, ist regiert durch dieses Bewusstsein; das Bewusstsein aber ist der Meister jeder Situation.
Die Welt des Leidens ist durch das verblendete sterbliche Bewusstsein entstanden. Deshalb ist Alles primär geschaffen, gesteuert und beherrscht durch das Bewusstsein. Wie die Räder dem Ochsen folgen, der den Karren zieht, so folgt das Leid einer Person, die mit unreinem Bewusstsein spricht und handelt.
Wenn aber ein Mensch mit reinem Bewusstsein redet und handelt, folgt ihm das Glück wie ein Schatten. Die im Bösen handeln, werden verfolgt von dem Gedanken „Ich habe falsch gehandelt“ und die Erinnerung an diese Tat bleibt erhalten bis zu ihrer unvermeidlichen Vergeltung in den folgenden Leben. Jedoch diejenigen, die aus guten Motiven handeln, werden glücklich durch den Gedanken „Ich habe gut gehandelt“ und sie werden noch glücklicher, wenn sie daran denken, dass die gute Tat andauerndes Glück für die folgenden Leben bringt. Wenn das Bewusstsein unrein ist, werden die Füße entlang eines schweren, holperigen Weges straucheln, da werden viele Stürze sein und viel Schmerz. Wenn aber das Bewusstsein rein ist, wird der Weg sanft und die Reise friedvoll.
Wer sich der Reinheit von Körper und Geist erfreut, geht den Weg der Göttlichkeit und durchbricht das Netz der eigensüchtigen, schmutzigen Gedanken und bösen Begierden.
Der wirkliche Istzustand der Dinge
Weil alles in der Welt durch das Zusammenwirken von Ursachen und Bedingungen verursacht ist, kann es keinen fundamentalen Unterschied zwischen Dingen geben. Die augenscheinlichen Unterscheidungen existieren wegen der absurden und unterscheidenden Gedanken der Leute.
Im Himmel ist keine Unterscheidung von Ost und West; Menschen schaffen diese Unterscheidungen aus ihrem eigenen Bewusstsein und glauben dann, sie seien wahr.
Mathematische Zahlen von Eins bis Unendlich sind jeweils ganze Zahlen; aber jede in sich selbst trägt keine Unterscheidung ihrer Größe. Die Leute machen diese Unterscheidung für ihre Bequemlichkeit, wie z.B. unterschiedliche Mengen zu bestimmen. In dem universellen Prozess des Werdens gibt es aus seiner Natur heraus keine Unterscheidung zwischen dem Prozess des Lebens und dem Prozess der Zerstörung.
Menschen machen einen Unterschied und nennen das eine Geburt und das andere Tod. In Handlungen ist kein Unterschied zwischen Richtig und Falsch, Menschen machen diesen Unterschied aus ihrer eigenen, fehlgeleiteten Bequemlichkeit.
Gott hält sich fern von diesen Unterscheidungen und blickt auf diese Welt wie auf eine vorüberziehende Wolke. Für Gott sind alle definitiven Dinge Illusion; Er weiß, dass alles, wonach das Bewusstsein greift oder was es verwirft, ohne jede Substanz ist. Auf diese Weise überschreitet Er die Fallstricke der Einbildung und der unterscheidenden Gedanken. Menschen streben nach Dingen zu ihrer eigenen eingebildeten Bequemlichkeit und für ihre Annehmlichkeit; sie streben nach Wohlstand und Reichtum und Ehre; sie hängen verzweifelt an ihrem sterblichen Leben. Sie machen willkürliche Unterschiede zwischen Existenz und Nicht-Existenz, Gut und Böse, Richtig und Falsch. Für diese Menschen ist das Leben eine Folge von Besitzergreifungen und Anhaftungen, und dann müssen sie eben darum die Illusion von Schmerz und Leiden annehmen.
Es war einmal ein Mann, der auf einer langen Reise an einen Fluss kam. Er sagte zu sich selbst: „Diese Seite des Flusses ist sehr schwierig und gefährlich, das andere Ufer scheint mir leichter und sicherer, aber wie komme ich hinüber?“ Er baut sich aus Ästen und Schilfrohr ein Floß und überquert sicher den Fluss. Daraufhin dachte er sich: „Das Floß war mir sehr nützlich, den Fluss zu überqueren. Ich will es nicht hier lassen, es verrottet sonst am Ufer. Ich nehme es mit mir.“ So nahm er freiwillig eine unnötige Bürde an. Kann man diesen Mann einen Weisen nennen?
Diese Parabel lehrt, dass sogar ein gutes Ding, wenn es überflüssig wird, weggeworfen werden sollte. Mehr noch, wenn es ein schlechtes Ding ist. Gott macht es zu seiner Lebensregel, um unnötige und nutzlose Diskussionen zu vermeiden. Dinge kommen nicht und gehen nicht, sie erscheinen nicht und sie verschwinden nicht; deshalb kann man Dinge nicht bekommen oder verlieren. Gott lehrt, dass Dinge weder erscheinen noch verschwinden weil sie sowohl über die Bestätigung wie auch über die Verleugnung ihrer Existenz hinausgehen.
Weil alles ein Zusammentreffen und eine Reihenfolge von Ursachen und Bedingungen ist, kann eine Sache aus sich selbst heraus nicht existieren; man könnte sagen, sie ist Nicht-Existent. Ebenso, gerade weil diese Sache eine relative Beziehung zu Ursachen und Bedingungen hat, kann man sagen, sie ist nicht Nicht-Existent. Einer Sache wegen ihrer äußeren Form anzuhängen, ist die Ursache von Verblendung.
Wenn man nicht nach der äußeren Form strebt und ihr nicht anhängt, wird diese absurde Verblendung nicht stattfinden. Erleuchtung ist die Weisheit, diese Wahrheit zu erkennen und frei zu sein von solch närrischer Täuschung.
Die Welt ist in der Tat wie ein Traum und die Schätze dieser Erde sind ein verlockendes Wunder! Wie die scheinbaren Entfernungen auf einem Bild haben Dinge keine Realität in sich selbst, sondern sind wie heißer Dampf. Zu glauben, dass Dinge, die durch eine unberechenbare Folge von Ursachen entstanden sind, für ewig dauern, ist ein schwerer Fehler; dies wird die Theorie der Dauerhaftigkeit genannt; aber es ist genauso ein schwerer Fehler zu glauben, dass Dinge vollständig verschwinden; das ist die Theorie der Nicht-Existenz.
Diese Begriffe ewigwährenden Lebens und ewigwährenden Todes, der Existenz und der Nicht-Existenz, können in der wesentlichen Natur der Dinge nicht angewandt werden. Sie gelten nur in ihrem Anschein, den sie den schändlichen menschlichen Augen bieten.
Aufgrund der menschlichen Begierden werden Menschen in Beziehungen und Bindungen an diese Erscheinungen verwickelt. Jedoch sind alle Dinge in ihrer wahren Natur frei von diesen Unterscheidungen und Bindungen. Weil alles durch eine Folge von Ursachen und Bedingungen entstanden ist, sind alle Erscheinungen und Dinge ständigem Wechsel unterworfen. Das bedeutet, anders als bei authentischen Substanzen, da ist kein Einklang zwischen diesen Dingen. Es ist wegen dieser ständigen Veränderung der Erscheinung, dass wir Dinge als Wunder oder als Traum wahrnehmen. Jedoch, in ihrer wahren spirituellen Natur sind alle Dinge trotz dieser ständigen Veränderung ihrer Erscheinung unveränderlich.
Und doch glauben die unwissenden Menschen dieser Welt, dass dies hier eine reale Welt ist, und handeln deshalb entsprechend dieser absurden Annahme. Jedoch so wie diese Welt nur eine Illusion ist, führen ihre auf dieser Fehleinschätzung basierenden Handlungen in Schmerz und Leiden.
Ein weiser Mensch, wissend, dass diese Welt illusionär ist, handelt nicht, als ob sie real wäre. So entflieht er dem Leiden.
Der Mittlere Weg
Für diejenigen, die den Pfad zur Erleuchtung gewählt haben, gibt es zwei Extreme, die sorgfältig zu vermeiden sind: Zuerst ist da das Extrem der Nachgiebigkeit gegenüber den Begierden des Körpers. Das zweite ist das gerade gegenteilige Extrem, das diejenigen befällt, die dieses Leben ablehnen und meinen, einen extrem asketischen Weg gehen zu müssen, und ihren Geist und Körper unverhältnismäßig quälen.
Den Edlen Pfad, der über diese beiden Extreme hinausgeht, der zu Erleuchtung und Weisheit und innerem Frieden führt, könnte man als Mittleren Weg betrachten. Was ist der Mittlere Weg? Er besteht aus dem Achtfach Noblen Pfad: Rechte Sicht, rechte Gedanken, rechte Sprache, rechtes Verhalten, rechte Lebensführung, rechte Bemühung, rechte Achtsamkeit und rechte Konzentration (Meditation). Folgt man dem Pfad zur Erleuchtung, ist es wichtig, sich keinesfalls in Extreme zu verfangen oder zu verwickeln; das bedeutet, immer dem Mittleren Weg zu folgen. Wenn jemand irgendwelchen Dingen anhängt, gerade in dem Augenblick, mit einem mal, beginnt Leben in Verblendung und Täuschung. Wer dem Edlen Pfad zur Erleuchtung folgt, wird nicht Vergangenes beklagen und nicht versuchen, Zukünftiges vorherzusagen, sondern mit ausgeglichenem und friedvollem Bewusstsein erwarten, was kommt.
Es kann zum Hindernis werden, wenn man die Erleuchtung als eine „Sache“ betrachtet, die es zu erringen gilt. Wenn Leute sich Erleuchtung wünschen und versuchen, sie zu erringen, bedeutet das, dass die Verblendung immer noch in ihnen ist; deshalb dürfen diejenigen, die dem Weg zur Erleuchtung folgen, nicht danach drängen, und wenn sie die Erleuchtung gewinnen, dürfen sie sich nicht dabei aufhalten.
Wenn Leute in diesem Sinn Erleuchtung erlangen, bedeutet das, dass alles Erleuchtet ist wie es ist. Deshalb sollten Leute dem Pfad zur Erleuchtung folgen, bis in ihren Gedanken weltliche Leidenschaften und Erleuchtung identisch werden, wie sie es ohnehin sind.
Dieser Begriff des universellen „Eins-seins“ – dass Dinge in ihrer innersten Natur keine Unterscheidungsmerkmale haben – heißt „Sunyata“. Sunyata bedeutet nicht-substanziell, das Ungeborene, keine Eigennatur, keine Dualität. Es gibt nichts in der innersten Natur der Dinge das in Begriffen der Unterscheidung ausgedrückt werden könnte; deshalb werden alle Dinge als nicht-substanziell betrachtet.
Wo immer Licht ist, ist auch Schatten; wo immer Länge ist, da ist auch Kürze; wo immer Weiß ist, da ist auch Schwarz; gerade wie diese Begriffe zeigen, die Eigennatur von Dingen kann nicht allein existieren, sie sind nicht-substantiell. Aus demselben Grund kann Erleuchtung nicht ohne Unwissenheit existieren oder Unwissenheit ohne Erleuchtung; wenn sich Dinge in ihrer innersten Natur nicht unterscheiden, wie kann dann Dualität sein?
Die Menschen denken für gewöhnlich, dass sie mit Geburt und Tod verbunden sind. In Wirklichkeit gibt es diese Begriffe jedoch nicht. Wenn Menschen diese Tatsache erkennen können, wird ihnen der Nicht-Gegensatz von Werden und Vergehen klar. Weil die Menschen den Gedanken der Ego-Persönlichkeit pflegen, hängen sie an dem Gedanken von Besitz; weil es jedoch eine Sache wie „Ego“ nicht gibt, kann es auch keine Dinge wie „Besitz“ geben. Wenn Menschen diese Tatsache erkennen können, wird ihnen der Nicht-Gegensatz von Werden und Vergehen klar.
Weil die Menschen den Gedanken der Ego-Persönlichkeit pflegen, hängen sie an dem Gedanken von Besitz; weil es jedoch eine Sache wie „Ego“ nicht gibt, kann es auch keine Dinge wie „Besitz“ geben.
So weit sich Menschen frei von Gegensätzen und von diesen Gegensätzen entfachten Emotionen halten, so weit erkennen sie die universelle Wahrheit des Sunyata.
Ein Mensch muss erst selbst die Verlorenheit inmitten der felsigen Berge von Ichsucht und Eigennutz erfahren, bevor in ihm der Wunsch erwacht, einen Pfad zu finden, der ihn zur Erleuchtung führt. Wer die Gefahren des Pfades auf sich nimmt, dem wird auf dem Gipfel der waffenstarrenden Berge des Eigennutzes und inmitten der Feuer des Hasses eine angenehme Brise wehen, und am Ende wird er erkennen, dass der Eigennutz und die weltlichen Leidenschaften, gegen die er gekämpft und gelitten hat, die Erleuchtung selbst sind.
Gott lehrt den Mittleren Weg, der über die Vorurteile der üblichen gegensätzlichen Begriffe hinausgeht, der Polarität zu „Eins“ verschmelzen lässt.
Das Reine Bewusstsein
Unter den Menschen gibt es viele unterschiedliche Mentalitäten und Temperamente in vielen unterschiedlichen Rassen und nicht zuletzt den Unterschied der Geschlechter. All das macht keinen Unterschied, mit richtiger Übung können alle Erleuchtung erreichen. Fünf Fähigkeiten sind notwendig, wenn man aufbricht, dem Edlen Pfad zur Erleuchtung zu folgen: Gute Gesundheit, Vertrauen, Fleiß, aufrichtige Absicht und Weisheit. Wenn jemand diese Fähigkeiten hat – unabhängig vom Geschlecht – ist es möglich, zur Erleuchtung zu kommen. Es ist nicht sehr schwierig, Gottes Lehre zu erlernen, denn alle Menschen haben eine natürliche Neigung zur Erleuchtung.
Wenn ein König von Banditen geplagt wird, muss er zuerst herausfinden, wo ihr Lager ist, bevor er sie angreifen kann. Ebenso muss jemand, der von weltlichen Leidenschaften bedrängt wird, zuerst ihre Ursachen herausfinden. Wenn jemand in einem Haus ist und die Augen aufmacht, wird er zuerst das Innere des Zimmers wahrnehmen, erst später wird er aus dem Fenster schauen. In gleicher Weise können wir nicht äußere Dinge wahrnehmen, bevor wir nicht die Augen für das Innere öffnen.
Das bewusste Selbst im Körper sollte zuerst die Dinge innerhalb des Körpers kennen; im Allgemeinen sind die Menschen jedoch sehr viel mehr an äußeren Dingen interessiert und wissen oder achten nur wenig auf die Dinge in ihrem Inneren. Wenn Geist und Sinn außerhalb des Körpers sind, wie können sie mit den Bedürfnissen des Körpers Kontakt halten?
Tatsächlich spürt der Körper, was der Geist weiß, und der Geist weiß, was der Körper spürt. Aber deshalb kann man nicht behaupten, der Geist befinde sich außerhalb des Körpers. Wo existiert dann die Substanz des Bewusstseins? Bedingt durch ihre eigenen Handlungen und in die Irre geführt durch zwei fundamentale falsche Auffassungen irren die Menschen seit frühester Vergangenheit in Unwissenheit herum.
Zuerst glaubten sie, dass der unterscheidende Geist, der aus der Wurzel dieses Lebens aus Geburt und Tod stammt, ihre wahre Natur sei.
Dann wussten sie nicht, dass sie – verdeckt durch den unterscheidenden Geist – im Besitz des Reinen Geistes der Erleuchtung sind, der ihre wahre Natur ist.
Der unterscheidende Geist dient nur der Unterscheidung scheinbarer Unterschiede, welche durch Gier und andere Unreinheiten in Beziehung zum Selbst entstehen. Der unterscheidende Geist unterliegt Ursachen und Bedingungen, entbehrt jeder Eigensubstanz und ist ständiger Veränderung unterworfen. Weil aber die Menschen glauben, dass dieser Geist ihr wahres Selbst ist, unterwerfen sie sich durch diesen Irrtum der Welt der Ursachen und Bedingungen, die Leiden schafft.
Grundsätzlich hat jeder Mensch einen Reinen Geist, der jedoch meist durch die Verunreinigung weltlicher Begierden verdeckt wird, die sich aus den jeweiligen Lebensumständen ergeben. Dieses getrübte Bewusstsein ist nicht jemandes eigentliche Natur; etwas ist hinzugefügt worden, wie ein Eindringling oder sogar ein Gast in einer Wohnung, nicht jedoch der Gastgeber. Es ist also ein Irrtum zu glauben, dieser getrübte Geist sei das wahre, eigene Bewusstsein. Man muss sich dauernd selbst an diese Tatsache erinnern, wenn man danach strebt, das reine, unveränderliche und fundamentale Bewusstsein der Erleuchtung in sich zu erwecken. Die Störungen des menschlichen Bewusstseins werden sowohl durch Gier als auch durch die Reaktionen auf jemandes ständig wechselnde Umstände hervorgerufen. Das Bewusstsein, das nicht durch die sich ereignenden Dinge gestört wird, das unter allen Umständen ruhig und klar bleibt, ist das wahre Bewusstsein und sollte die Führung übernehmen.
Ein Gasthaus ist nicht verschwunden, bloß weil der Gast es nicht mehr sieht. Man kann auch nicht sagen, das wahre Selbst wäre verschwunden, weil das durch wechselnde Umstände hervorgerufene, getrübte Bewusstsein verschwunden ist. Was sich mit wechselnden Bedingungen verändert, ist nicht die wahre Natur des Bewusstseins. Es ist nur ein „Zwischenbewusstsein“, das abhängig von wechselnden Lebensumständen von einem Augenblick zum anderen andere Gefühle hervorbringt. Dies ist nicht das wahre Bewusstsein. Hinter den Begierden und weltlichen Leidenschaften, die das „Zwischenbewusstsein“ beschäftigen, da wohnt, klar und ungetrübt, das fundamentale und wahre Wesen des Bewusstseins.
Wasser hat in einem runden Gefäß eine runde Gestalt, in einem rechteckigen Gefäß jedoch eine rechteckige Gestalt, obwohl Wasser selbst keine spezielle Gestalt aufweist. Wenn die Menschen ihre Anhaftung an solche scheinbaren und falschen Unterscheidungen aufgeben und die Reinheit ihres eigentlichen Bewusstseins wiederherstellen würden, würden Geist und Körper von Trübungen und Leiden befreit; sie würden den Frieden erkennen, der mit dieser Freiheit einhergeht.
Auch wenn den Menschen die Tatsache nicht bewusst ist, dass sie im Besitz dieser höheren Natur sind, und wie degeneriert und unwissend sie auch immer sein mögen, Gott verliert nie sein Vertrauen in sie, weil Er weiß, dass alle Tugenden der Göttlichkeit in ihnen angelegt sind.
Gott erweckt den Glauben in jenen, die durch Unwissenheit in die Irre geführt sind und ihre eigene, wahre Gott-Natur nicht sehen, führt sie weg von ihren Schimären und lehrt sie, dass ursprünglich kein Unterschied zwischen ihnen selbst und der Göttlichkeit ist. Wenn aber ein Mensch glaubt, er wäre zur Erleuchtung gelangt, so täuscht er sich, denn – obwohl er sich möglicherweise in diese Richtung bewegt – er hat die Göttlichkeit noch nicht erreicht.
Gott-Natur und Ichlosigkeit
Das Konzept der „Ich-Persönlichkeit“ ist eine Vorstellung, die der unterscheidende Geist entwickelt hat und der er dann verfallen ist.
Diese Vorstellung muss jedoch verworfen werden. Ganz im Gegenteil ist die Gott-Natur etwas nicht Beschreibbares, das zuerst befreit werden muß. In gewisser Weise gleicht sie einer „Ego-Persönlichkeit“, jedoch nicht im Sinne von „Ich“, „Ich bin“ oder „Mein“. Um falsches Verständnis zu korrigieren und die Anhaftung an eine „Ego-Persönlichkeit“ aufzubrechen, verwirft Gott die Existenz des „Ego“; erst wenn das falsche Verständnis korrigiert und die Anhaftung beseitigt ist, erläutert Er die Realität des Wahren Bewusstseins, der Gott-Natur. Er führt die Menschen zur Erkenntnis der Reinheit ihrer Gott-Natur.
Die Gott-Natur ist jedem Menschen zu eigen, gleichgültig, wie tief er in Gier, Schuld oder Narrheit verstrickt ist, oder wie schwer jemand mit seinen Taten und ihren Folgen belastet ist. Die Gott-Natur kann man nicht verlieren und sie kann nicht zerstört werden; wenn alle Verunreinigungen durch den Wildwuchs weltlicher Leidenschaften und der Gier beseitigt sind, kommt sie früher oder später unweigerlich zum Vorschein. Das Wesen des Menschen, Körper wie auch Geist, wird sich verlieren; das Wesen der Göttlichkeit ist unzerstörbar.
Die Gott-Natur ist ohne Zweifel die brillanteste Eigenschaft der menschlichen Natur. Gott lehrt, dass – obwohl die menschliche Natur Unterschiede ohne Zahl aufweisen kann, wie z.B. zwischen Mann und Frau – es in Bezug auf die Gott-Natur keinen Unterschied gibt. Reines Gold gewinnt man durch Schmelzen und Reinigen von Erz. Wenn die Menschen das Erz ihres Bewusstseins schmelzen und all die Verunreinigungen durch weltliche Leidenschaften und Egoismus entfernen würden, sie würden alle dieselbe reine Gott-Natur wiedererlangen.
Gottes Angebot der Befreiung
Wie bereits erwähnt, haben sich die Menschen schon immer ausgiebig ihren weltlichen Leidenschaften hingegeben und während sie große Lasten intolerabler Handlungen umherschleppen, häufen sie Sünde über Sünde auf – unfähig, diese Lebensgewohnheiten aus eigener Kraft und Weisheit zu durchbrechen. Wenn sie nun unfähig sind, diese weltlichen Leidenschaften und Begierden zu überwinden, wie können sie erwarten, ihre wahre Natur der Göttlichkeit zu erkennen?
Gott, der die menschliche Natur durch und durch kennt, hatte große Sympathie für die Menschen und legte ein Gelübde ab, dass Er alles Mögliche tun würde – auch wenn es für Ihn selbst große Härte bedeutete – sie von ihren Ängsten und Leiden zu befreien.
Um dies zu bewirken, inkarnierte Er sich vor undenklichen Zeiten und legte folgende zehn Gelübde ab:
1) So wahr ich die Göttlichkeit erreiche, ich werde nicht ruhen bis jeder in meinem Land sicher ist, die Göttlichkeit zu erreichen und zur Erleuchtung zu gelangen.
2) So wahr ich die Göttlichkeit erreiche, ich werde nicht ruhen bis mein verheißendes Licht die ganze Welt erfasst.
3) So wahr ich die Göttlichkeit erreiche, ich werde nicht ruhen bis mein sich über alle Zeiten bemühendes Leben unzählige Menschen gerettet hat.
4) So wahr ich die Göttlichkeit erreiche, ich werde nicht ruhen bis alle Göttlichen in den zehn Richtungen vereint meinen Namen preisen.
5) So wahr ich die Göttlichkeit erreiche, ich werde nicht ruhen bis Menschen aufrichtigen Glaubens, die sich durch zehnmaliges wiederholen meines Namens in aufrichtigem Glauben bemühen, in meinem Land wiedergeboren werden und tatsächlich das Ziel dieser Geburt erreichen.
6) So wahr ich die Göttlichkeit erreiche, ich werde nicht ruhen bis die Menschen überall danach streben, Erleuchtung zu erreichen, die Tugenden zu praktizieren und sich aufrichtig wünschen, in meinem Land geboren zu werden. Im Augenblick ihres Sterbens werde ich sie mit einer großen Schar jener, die dieses Ziel schon erreicht haben, in meinem „Reinen Land“ willkommen heißen.
7) So wahr ich die Göttlichkeit erreiche, ich werde nicht ruhen bis die Menschen überall wenn sie meinen Namen hören, an mein Land denken und sich wünschen, dort geboren zu werden, aufrichtig ihre Tugenden wecken und pflegen und so fähig werden, alles nach ihres Herzens Wunsch zu vollenden.
8) So wahr ich die Göttlichkeit erreiche, ich werde nicht ruhen bis alle, die in meinem Reinen Land geboren sind, sicher die Göttlichkeit erreichen, so dass sie viele Andere zur Erleuchtung und zu einem Lebenswandel großen Mitgefühls führen können.
9) So wahr ich die Göttlichkeit erreiche, ich werde nicht ruhen bis die Menschen in aller Welt von meinem Geist liebenden Mitgefühls erfasst werden, der ihr Bewusstsein und ihren Körper reinigt, sodass sie sich über die Dinge dieser Welt erheben können.
10) So wahr ich die Göttlichkeit erreiche, ich werde nicht ruhen bis die Menschen überall, wenn sie meinen Namen hören, die richtigen Vorstellungen über Leben und Tod bekommen und die perfekte Weisheit erreichen, die mitten in der Gier und des Leids der Welt ihr Bewusstsein rein und ruhig erhält.“
„So lege ich diese Gelübde ab: Ich werde nicht in die Göttlichkeit eingehen, bis sie erfüllt sind. Als Quelle unbegrenzten Lichts werde ich die Schätze meiner Weisheit und Tugend freisetzen und ausstrahlen, alle Länder erleuchten und alle leidenden Menschen befreien und unabhängig machen“.
Jene, die glauben, werden Eins mit Gott.
Wer auch immer an Gott denkt,
an den denkt auch Gott
und geht frei in dessen Bewusstsein ein.
Deshalb sollte Jeder,
der in Reinheit und Ernsthaftigkeit glaubt,
sein Bewusstsein und seinen Geist
als Gottes Bewusstsein und Geist betrachten.
Buch-Vatikan
Schon mal vormerken…..
Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: TWENTYSIX; Auflage: 1 (27. Juni 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740731044
ISBN-13: 978-3740731045
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Das neue Bewusstsein: Ganzheitlich Sein……
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Das Buch zum Thema: Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –
Format 14,8 x 21 cm – Hochglanzcover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über dnb.d-nb.de abrufbar.