Diese Welt und die „Anderswelt“ sind „EINS“. Das ist, was wirklich ist – lasst euch nicht weiter verarschen.
Den alten Kelten war es noch klar. Die ganz reale „Anderswelt“ – ist ganz anders als das fiktive „Jenseits“ der Religionen. Das Jenseits der dualen Religionen ist eine freie Erfindung, um den Menschen eine Trennung von der „Quelle“ vorzugaukeln – das macht sie sehr viel leichter beherrschbar, denn sie schneiden sich dann mit ihrem kranken, überentwickelten Ego selbst von der Quelle ab.
Diese Welt und die „Anderswelt“ sind „EINS“. Das ist, was wirklich ist – lasst Euch nicht weiter verarschen. Gegen Ende der Hallstatt-Zeit entwickelte sich das Druidentum, das dann diese Erkenntnis verbreitet hat – in ganz Europa. Das keltische Europa reichte von Irland/Schottland bis nach Norditalien und von Spanien bis nach Polen und in die Türkei. Seit etwa 1200 v.u.Z. kontrollierten protokeltische Stämme aus dem heutigen Baden-Württemberg den Bernsteinhandel von der Ostsee bis nach Ägypten und Mykene. Man fand keltische Händler sogar in der Wüste Taklamakan. Auch mit Indien gab es sehr produktive Verbindungen; die Veden und die Druidische Lehre sind sich sehr ähnlich – nur haben die Kelten das halt bisserl dynamischer gelebt. Die indische Kali und die keltische Morrigan, das sind dieselben Charaktere und da gibt’s noch viel mehr – aber das sollen wir ja alles nicht wissen, weil dann ist Schluss mit lustig.
Die Keltenfestung von Otzenhausen – 2,5 km Ringwall
Heute noch kündet „Galatasaray Istanbul“ von den Kelten – das bedeutet nämlich nichts anderes als „Istanbuler Kelten“. In Summe: Das keltische Europa war KEIN Imperium! Es war dezentral organisiert, die Druiden haben das Ganze koordiniert.
Was macht die Druiden so besonders? Das ganzheitliche Bewusstsein. Übrigens, Jesus und die Druiden und auch Maria Magdalena waren da ziemlich einer Meinung.
Leider sind „Die Kelten“ schlussendlich auch der „imperialen Idee“ aufgesessen. Sie wären die Einzigen gewesen, die das römische Reich hätten schlagen können. Die Druiden haben es nicht geschafft, die Verbreitung des Egowahns in der „Führungsriege“ zu unterbinden. So sind die keltischen „Fürsten“ wieder auferstanden. Mit tödlichem Ergebnis.
Jetzt, ungefähr 2000 Jahre später ist es so, dass wir erstmalig wieder eine signifikante Entwicklung zum ganzheitlichen Bewusstsein sehen. Wir sind durch ziemlich viel Leid und Tod gegangen, in dieser Zeit. Es wird Zeit, einen „Systemwechsel“ herbeizuführen.
Bis jetzt ist das alles nur eine historisierende Theorie gewesen. Aber je länger man sich damit beschäftigt, umso realer wird die Erkenntnis der tatsächlichen Gegebenheiten, die „Gehirnwäsche“ wird langsam überwunden.
Die keltischen Stammesführer wurden so ihre Druiden los und zu Alleinherrschern – nur dem Cäsar bissel Steuern zahlen, aber sie erhielten auch militärische Unterstützung von Rom. Macht und Ego gehen sehr gerne zusammen, da braucht’s ein solides, ganzheitliches Bewusstsein, das unter Kontrolle zu bringen. Aber was machen sie? Sie entledigen sich der Zusammenarbeit mit den Druiden und gehen auf Raubzüge. Die Helvetier (!) sind mit 100.000 Mann gegen Gallien losgezogen…… …nicht gegen Rom. Die Helvetier mit den Galliern zusammen hätten Rom locker überwältigen können. Zum einen vom Ego bewahrt, zum anderen von Cäsar gelöst.
Ja, das wird spannend. Momentan ist es so, dass diesmal die Anderswelt auch mobil macht.
Na ja…. im Laufe der Zeit habe ich
tatsächlich Zugang zur Anderswelt bekommen – aber das glaubt halt
kaum jemand.
O.k – das fängt damit an, dass man sich für eine ganzheitliche Bewusstseinsentwicklung entscheidet. Dann beginnt etwas schon bisschen Unheimliches: Die Anderswelt organisiert Dein Leben…….
Dann geht es erst mal drunter und
drüber, bis man auf den Weg kommt, den man gehen soll. Bei mir waren
dazu 2 Konkurse nötig und noch ein paar andere Umstellungen. Da
könnte man schon Panik bekommen. Nichts davon möchte ich missen.
Dann wird plötzlich sichtbar, was man eigentlich tun soll. Und es geschehen tatsächlich Zeichen und Wunder. Aber auch das ist nur vorübergehend, bis man genug Vertrauen aufbaut, ganz direkt mit denen in der Anderswelt zusammenzuarbeiten….. Es ist eher wie eine große Rochade….. Alles wird umstrukturiert. Sie geben sich sehr viel Mühe! Und das geht bis ins kleinste Detail!
Unterwegs findet man dann auch
Hilfsmittel, welche die Kommunikation erleichtern – mir hilft bei der
Kommunikation beispielsweise ein Tensor, damit kann ich sehr
eindeutig mit denen kommunizieren – auch mit Bäumen und Tieren und
auch mit sonstigen Geistwesen.
Man erkennt, dass man in eine Seelenfamilie eingebunden ist. Unsere Seelenfamilie ist jetzt genau 667 Mitglieder groß – also absolut gesehen, sehr klein. Davon sind derzeit etwa 360 inkarniert.
Die Zusammenarbeit mit der Anderswelt beschränkt sich nicht nur auf „Spuk“ – ich arbeite mit ihr auch im technischen Entwicklungsbereich zusammen. Mittlerweile bekomme ich auf alle Fragen eine direkte Antwort – so gut es sich in dem Moment beantworten lässt – es ist richtig krass.
Das Ganze hat sich noch einmal beschleunigt, als ich meine Zwillingsseele kennengelernt habe – auch das haben „Die“ organisiert, das ist sowas von unglaublich gelaufen, das kann sich keiner ausdenken. Ja, da kommt dann die Frage, wie merkt man denn, dass es die Zwillingsseele ist?
Ha ha – das merkt man, wenn man sich zum ersten Mal in die Augen schaut.
Und vom ersten Treffen weg war auf einmal Alles klar. Wir haben uns zum ersten Mal an einem kleinen See mitten in einem Bannwald getroffen. Auch das war schon so geplant. Mittlerweile treffen wir uns immer da, denn wir sind mit den dortigen Naturwesen und dem Wald so eng verbunden, das glaubt man nicht, dass es sowas gibt. Die machen sogar Vorführungen für uns. Und Ja! – Unsere Verbindung wurde mit jedem Treffen immer noch intensiver.
Die Anderswelt, die macht jetzt richtig Druck. So bin ich auch zu einer neuen Lebensaufgabe bei einem schweizerischen Unternehmen gekommen, ein ganzheitliches Projekt, da arbeiten jetzt schon etliche Leute aus unserer Seelenfamilie zusammen. Auch das ist so ein Gesamtpaket. Zuerst habe ich angefangen, Wasseranlagen zu bauen.
Diese Schweizer Firma ist in Zürich; ich fahre da über die B30 hin und mit der Fähre über Konstanz.
Den Hinweis auf meine Zwillingsseele habe ich auch von der Anderswelt bekommen, es ist eine von meinen Facebookfreundinnen. Und es ist jetzt auch nicht weiter verwunderlich, daß sie auch an der B30 wohnt. Ja – und ganzheitliche Projekte, sowas wollte ich immer schon mal machen, hat aber vorher nie geklappt. Zu viel Ego im Spiel.
Und so habe ich herausgefunden, daß
Bäume, Pflanzen und Tiere ganz direkt unsere Gedanken lesen können.
Das merken wir bloß nicht, weil die das normalerweise überhaupt
nicht interessiert, was Menschen denken, weil das so ein Schmarren
ist. Aber wenn man ganz direkt auf sie eingeht und sie auch direkt
anspricht – dann sind sie erst mal überrascht – aber sie freuen sich
riesig!
Ja, so fängt das an…..
Jetzt wohne ich in Berlin bei meiner anderen Tochter, da haben wir ein Austraghäusel gebaut, auf dem Grundstück meiner Tochter. Hier in Berlin bin ich mit einer Schwanenfamilie befreundet, das ist der Hammer. Die kann ich fragen, wo sie sind, wenn ich sie nicht sehe oder ob sie Haferflocken möchten oder was auch immer.
Und es entwickelt sich auch ein Zweig in die Landwirtschaft – einer unserer Seelenverwandten ist da Demeterbauer und ich entwickle Wasseranlagen, die Silber und Kupfer dem Wasser als Spurenelement beimischen…. weil das fehlt überall und kann Einwirkungen der Chemtrails neutralisieren helfen. Und es ist auch nicht verwunderlich, dass dessen Hof auch an der B 30 liegt.
Ja, das ist wichtig, den Menschen zu vermitteln, dass sie TEIL der Natur sind – und ohne sie nicht leben können.
Auch die Basisinformationen für die Entwicklung bekomme ich aus der Anderswelt – mit denen kann ich auch Messungen durchführen – nur mit dem Tensor….. z.B. wie viel ppm Mineralien im Wasser sind oder ob Bakterien drin sind. Eigentlich kann ich alles, was ein Labor kann, auch über die Anderswelt machen. Einfach so…..
Dazu habe ich eine große Eichenfreundin in der Nähe von dem Haus meiner Tochter, im Dachauer Hinterland mit fünfeinhalb Meter Stammumfang. Sie ist 380 Jahre alt. Als ich gemerkt habe, dass ich mich mit ihr unterhalten kann, wenn ich ein Bild von ihr anschaue, habe ich sie gefragt, wie’s ihr so geht. Schlecht – hat sie geantwortet. Da gab’s mal Probleme mit dem Bauern, auf dessen Feld sie steht – sie steht auch unter Naturschutz, und ich habe ihr mal geholfen. Dann hab‘ ich sie gefragt, ob ich kommen muss?
Ja, hat sie gesagt, dringend…..
Ich fahre beim nächsten Besuch gleich
zu ihr hin – nix war da, sie stand da schön grün und so…..
Dann hab‘ ich sie gefragt: Aha, Du wolltest nur, dass ich Dich besuche! Ja, das war’s. Sie hatte Sehnsucht nach mir. Vor einigen Wochen habe ich sie wieder besucht, da hatte sie einen schwarzen Belag auf den Blättern. Ich frage sie: wirst Du damit selbst fertig?
Nein…..
Hmmm … was brauchst Du? Dünger oder
so?
Nein…..
Kolloidales Silber?
Ja, das brauch‘ ich…..
Dann hab‘ ich ihr ein Flascherl
Silberwasser gegeben, in 2 Gießkannen verteilt. Kam mir wenig vor –
aber sie hat gesagt, das reicht. 4 Wochen Später war der Belag weg.
Jetzt wollte sie noch kolloidales
Kupfer, das habe ich ihr auch gegeben, auch nur ein kleines
Flascherl, auch das war genug. Da weiß ich jetzt bloß nicht wofür
sie das braucht, für ihr Immunsystem halt. Ja, das ist ein wichtiges
Spurenelement, das zu wenig im Boden vorkommt. Es wirkt noch stärker
gegen Schimmel. Menschen brauchen das auch, man sagt 2 mg pro Tag.
Menschen und Tiere brauchen das für
die Fruchtbarkeit und für die Tätigkeit der Muskulatur. Ohne Kupfer
keine Kraft.
Die Bäume sind viel schlauer, als wir gemeinhin so denken, die wissen schon selber was sie brauchen. Sie wissen auch selber ganz genau, wie alt sie sind. Meine Eiche ist 380 Jahre alt.
Und da gibt es noch viel mehr zu erzählen. Die Bäume wollen ein großes Netzwerk aufbauen, über den Wurzelkontakt hinaus. Sie haben mir Anweisungen gegeben, wie das geht – mit Kristallen!
Wenn ein Baum damit ausgerüstet ist,
können alle, die da lokal angeschlossen sind, darüber Kontakt
aufnehmen.
Bergkristalle und Amethyste, 3 Stück ins Wurzelwerk in Stammesnähe an den Wurzeln platziert. Einer mit der Spitze nach unten, einer nach außen und einer nach innen gerichtet….. dann geht das. Da reichen auch nur ganz kleine Kristalle, die sollten aber vorher aktiviert sein, zumindest in einer Klangschale. Wenn man das mit dem Tensor macht, sagen einem die Bäume auch genau, wo sie welchen hinhaben wollen. Jetzt gibt es schon ein Netzwerk vom Bodensee bis nach Berlin.
Bergkristallnadeln
Und wir legen gerade einen Heilgen Hain an. Der ist auch schon angeschlossen. Das gibt dann einen riesigen, virtuellen Heiligen Hain. Der Hain ist auch schon gewachsen, den brauchen wir nur noch herzurichten. Alles von langer „Hand“ vorgeplant.
Wenn man sich mit spiritueller
Entwicklung beschäftigt, kommt dann irgendwann der Zeitpunkt – wie
der Mystiker Angelus Silesius schreibt:
„Freund! Halt ein!
Du hast genug gelesen!
Werde selbst die Schrift –
und selbst das WESEN!“
Wir sind alle Teil von dem WESEN.
Modern ausgedrückt: Fraktale.
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Du liest das jetzt nicht zufällig und ich erzähle Dir das auch nicht „zufällig“……
Wem das zu „keltisch“ oder zu altmodisch ist – für den hab‘ ich auch noch was:
Es ist kein „Zufall“, dass man uns nichts davon in der Schule beibringt….
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Das neue Bewusstsein: Ganzheitlich Sein……
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Das Buch zum Thema: Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –
Format 14,8 x 21 – Hochglanz Cover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über dnb.d-nb.de abrufbar.
TaoTeKing – die alte Chinesische Religionsphilosophie
Das Buch vom Weltgesetz und seinem Wirken, eines der großen Weisheitsbücher der Menschheit, verfasst erstmals etwa 500 v.Chr. durch den chinesischen Weisheitslehrer LaoTse, wird hier in der Übersetzung des verstorbenen Kenners östlicher Weisheit, Walter Jerven, dargestellt. Die Besonderheit dieser Übersetzung liegt in der Bevorzugung wörtlicher Präzision vor grammatikalischer Korrektheit. Die historische Gestalt eines „LaoTse“ ist jedoch historisch/archäologisch – genau wie der biblische Jesus – nicht nachweisbar.
Ersterscheinung 1928, Otto Wilhelm Barth Verlag.
Laotse-Darstellung
Auch LaoTse widerfährt das Schicksal eines Religionsstifters, posthum und wider Willen. Der Taoismus wandelt sich im Laufe der Jahrhunderte mehr und mehr zu einer religiösen Sekte, mit Klerus, Heiligen und Geisterbeschwörung. An ihrer Spitze steht LaoTse, (übersetzt: Alter Meister), als Gott verehrt. Aus Gründen der Zahlenmystik wird der Text in 81 Kapitel eingeteilt (3x3x3x3) und die Länge des Textes auf knapp 5000 Schriftzeichen zusammengestrichen, um der Legende möglichst zu entsprechen. Der Taoismus erreichte in der Tang-Dynastie (618-907) seinen Höhepunkt, als LaoTse zum Urahn des Kaisers erhoben wird und damit höchste Anerkennung erfährt.
I
Das Wesen / das begriffen werden kann /
Ist nicht das Wesen des Unbegreiflichen.
Der Name / der gesagt werden kann /
Ist nicht der Name des Namenlosen.
Unnambar ist das All-Eine / ist Innen.
Nambar ist das All-Viele / ist Außen.
Begehrdenlos ruhen / heißt Innen erdringen.
Begehrdenvoll handeln / heißt beim Außen verharren.
All-Eines und All-Vieles sind gleichen Ursprungs /
Ungleich in der Erscheinung.
Ihr Gleiches ist das Wunder /
Das Wunder der Wunder /
Alles Wunder-Vollen Tor.
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II
Wer da sagt: Schön / schafft zugleich: Unschön.
Wer da sagt: Gut / schafft zugleich: Ungut.
Bestehen bedingt Nichtbestehen.
Verworren bedingt Einfach.
Hoch bedingt Nieder.
Laut bedingt Leise.
Bedingt bedingt Unbedingt.
Jetzt bedingt Einst.
Also der Erwachte:
Er wirkt / ohne zu werken.
Er sagt / ohne zu reden.
Er trägt alle Dinge in sich zur Einheit beschlossen.
Er erzeugt / doch besitzt nicht.
Er vollendet Leben / beansprucht nicht Erfolg.
Weil er nicht beansprucht /erleidet er nie Verlust.
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III
Ausgezeichnete nicht bevorzugen /
So sind nicht Gezeichnete.
Besitz nicht schätzen / so sind nicht Besitzgierige.
Nicht werten das Außen / so ist nicht Unwert im Innen.
Also der Erwachte:
Er macht Volkes Herz begehrdenlos /
Und es wird Überfluss haben.
Schwindet Begehren / erscheint Kräftigkeit.
Nicht übt er Gescheitsein /
Und sind Gescheite / so beirrt er sie im Handeln.
Ist Nichthandeln /
Geschieht die Große Ordnung.
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IV
Das Wesen ist gleich wie die Leere eines Gefäßes.
Wer Wesen auswirkt / ist wie die Leere /
Und sammelt nicht an.
Leer ist es dennoch der unermessliche Schoß aller Dinge.
Standpunkte entgipfelnd /
Aus löst es Daseins Verworrenheit.
Überschattend Blendung /
Auf hellt es Einklang des Seins.
Stet ist seine Beschlossenheit.
Unkund seiner Herkunft erkennen wir:
Es war vor dem Anfang allen Geschehens.
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V
Das Unermessliche kennt nicht Einzel-Liebe /
Es durchdringt Alles und bringt sich dar.
Der Erwachte kennt nicht Einzel-Liebe /
Er durchdringt Alles und bringt sich dar.
Gleicht nicht das Unermessliche einem Blasebalg?
Seine Leere ermöglicht seine Fülle.
Schnell erschöpft sind die Wogen der Liebe und des Hasses.
Nie erschöpft sich die innere Meeresruhe.
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VI
Die tiefe Ruhe dauert.
Sie ist die Mutter alles Totlosen.
Auf ihrer Bewegung beruht die Werdung
Himmels und der Erden.
Die tiefe Ruhe ist Bewegung in sich selbst.
Ihre Bewegung beruht in sich selbst.
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VII
Himmel und Erde währen.
Weil sie nicht Eigen leben / darum währen sie.
Weil sie Un-Eigen leben / darum währt ihr Eigenstes.
Also der Erwachte:
Er tritt zurück und ist doch der Führende.
Sich verschwendend gewinnt er sich.
Nichts zu seinem Eigen erraffend /
Vollendet sich sein Eigenstes.
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VIII
Höchste Vollkommenheit ist gleich wie Wasser.
Tränkend alle Dinge durchdrängt es sie.
Nie meidet es Niederstes.
Darin gleicht es dem Wesen.
Das Vollkommene des Wohnens zeigt sich in der
Gemäßheit der Stätte. Das Vollkommene der Gesinnung erweist sich schweigend.
Das Vollkommene der Gesellschaft offenbart sich als
Durchdrängung.
Das Vollkommene der Führung enthüllt sich als
Ausfluß der Großen Ordnung.
Auf blüht Vollkommenheit des Wirkens als
Äußerung innerster Eignung.
Aus drückt sich Vollkommenheit des Tuns als
Eingreifen zur richtigen Stunde. Das Vollkommene dringt ein.
Der Äußerliche kann ihm nichts anhaben.
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IX
Besser / ein Gefäß ungefüllt lassen /
Als füllen und mit beiden Händen tragen.
Besser / ein Schwert nicht schleifen /
Als schleifen und sich der Schärfe rühmen.
Besser / das Haus ohne Schätze /
Als Schätze und auf der Hut sein müssen.
Fülle und Vorzüge verleiten zu Äußerlichkeit.
Äußerlichkeit leitet ab vom Wesen.
Ist das Werk geäußert / sich ihm entäußern /
Also der Erwachte.
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X
Wer im Vielen nicht wahrt Beschlossenheit /
Werkt Geteiltheit.
Wer dem Einen sich auftut /
Wirkt Geeintheit /
Und wird lauter / den Himmel im Herzen.
Wer Beschlossenheit wahrt / leitet gut.
Wer dem Einen sich auftut / erreicht Fruchtbarkeit.
Wer den Himmel im Herzen hat /
Braucht nicht Wissen noch Erfahrung /
Denn er erfährt das Wissende.
Das Ungekannte zeugt und ernährt.
Zeugt alle Dinge und enteignet sich ihrer.
Es wirkt ohne Werkung.
Es zwingt / ohne Zwang anzutun.
Das ist das Wunder-Volle des Ungekannten.
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XI
Dreissig Speichen treffen die Nabe /
Die Leere dazwischen macht das Rad.
Lehm formt der Töpfer zu Gefäßen /
Die Leere darinnen macht das Gefäß.
Fenster und Türen bricht man in Mauern /
Die Leere damitten macht die Behausung.
Das Sichtbare bildet die Form eines Werkes.
Das Nicht-Sichtbare macht seinen Wert aus.
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XII
Übertriebene Farben gefährden das Sehen.
Überstiegene Töne töten das Hören.
Überspitzte Kost kostet den Geschmack.
Überreizte Erregung erregt Unnatürlichkeit.
Überhäufter Besitz besitzt den Besitzenden.
Also der Erwachte:
Ihn verleitet nicht Zeitliches.
Ihn leitet das Zeitlose.
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XIII
Ehre und Ruhm bedeuten beide Gefährdung.
Was meint das:
Ehre und Ruhm bedeuten beide Gefährdung?
Ruhm bedeutet die Möglichkeit / Ruhm zu verlieren.
Ehre bedeutet die Möglichkeit / entehrt zu werden.
Habe ich nicht vorher Ehre erlangt /
Kann mich nicht nachher Entehrung treffen.
Habe ich nicht vorher Ruhm erlangt /
Ereilt mich nicht nachher Vergessen.
Ehre und Ruhm zielen auf Selbstheit.
Selbstheit ist aller Gefährdungen Born /
Führt zu Spaltung und Beunruhung /
Fernt von Einung und Beruhung.
Wer Selbstheit folgt / verliert sich im Begrenzten.
Wer Allheit folgt / findet sich im Unbegrenzten.
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XIV
Wir schauen es / doch sehen es nicht.
Es ist unsichtbar.
Wir hören es / doch horchen es nicht.
Es ist unerhorchbar.
Wir fassen es / doch erfassen es nicht.
Es ist unerfassbar.
Dies Dreifache ist das untrennbar Einfache.
Es ist das Undurchdringliche und doch das Lichte.
Es flutet und ebbt /
Aus All ins Nichts.
Gestaltung des Gestaltlosen.
Erscheinung des Erscheinungslosen.
Es ist das Fließende / Unnambare.
Man geht ihm entgegen und sieht nicht Anfang.
Man folgt ihm nach und sieht nicht Ende.
Es ist der Kreislauf der Wiederkehr des Ewigen.
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XV
Die Einstigen durchdrängte das Ungekannte /
Darum blieben sie ungekannt.
Die Wortereichen kamen ihnen nicht bei /
Denn das Ungekannte fassen nicht Worte.
höchstens läßt sich ihre Art kennzeichnen.
Achtsam waren sie / wie solche / die einen Fluß durchwaten.
Wach / wie solche / die gefährdet sind.
Unvertraut / wie solche / die fremd sind.
Unstarr / wie vergehender Schnee.
Unfertig / wie das Vollendete.
Unangefüllt / wie ein Getäle.
Undurchdringbar / wie trübe Flut.
Wie ist möglich / dass Getrübtheit sich kläre?
Nicht beunruhen / dann wird Klärung nach und nach.
Wie ist möglich / dass Beruhung sich feste?
Nicht handeln wollen / dann wird Ruhe nach und nach.
Die Einstigen ruhten in der Leere.
Darum entleerte sie die Ruhe.
Wer da leer ist wird alt und hat nie nötig Erneuerung.
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XVI
Aufgetan sein in die All-Leere /
Ist Beschlossensein von der Nichts-Fülle.
Was da geblüht hat / vergeht.
Was da vergangen ist / wird wieder blühen.
Was da endet ins Nichts /
Ist unendend wie All.
Dieser Vorgang entspricht der Gesetzmäßigkeit.
Die Gesetzmäßigkeit ist der Maßstab für alle Vorgänge.
Der Vorgang der Gesetzmäßigkeit wirkt Leben.
Der gesetzliche Vorgang werkt Dasein.
Dasein ist Ablauf eines gesetzlichen Vorgangs.
Leben ist Kreisung des Vorgangs der Gesetzmäßigkeit.
Wer in die Kreisung fand ist erwacht /
Aus dem gesetzlichen Vorgang: Dasein
In den Vorgang der Gesetzmäßigkeit: Leben.
Der Erwachte hat das Erhabene des Zeitlosen /
Das Zeitlose des Erhabenen.
Er mittelt das Unmittelbare unmittelbar.
Nicht ausgesetzt Undauerndem / dauert er unausgesetzt.
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XVII
Die frühesten Herrscher waren kaum gekannt.
Die späteren wurden verehrt.
Die noch späteren gefürchtet.
Die letzten verachtet.
Wird Gesetzmäßigkeit verlassenl
Werden Gesetze verhängt.
Gesetze schaffen gesetzliche Vorgänge.
Gesetzliche Vorgänge führen zu Zerfall.
Die frühesten Herrscher wahrten Gesetzmäßigkeit.
Und das Volk fühlte sich frei.
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XVIII
Das große Eins-sein erstarb /
Da entstand Güte und Rechtschaffenheit.
Klugheit stand auf /
Da erschien List und Gleisnerei.
Das Blutband zerriss /
Da ward Kindespflicht und Verwandtschaft.
Völker entglitten der Gesetzmäßigkeit /
Da kam Gesetzestreue und Beflissenheit.
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XIX
Verzicht auf Heiligkeit / Meidung des Wissens /
Und hundertfach wüchse das All-Gemeinsame.
Verzicht auf Wohlwollen / Meidung der Pflichten /
Und allen gemeinsam wäre das Ursprüngliche.
Verzicht auf Listigkeit / Meidung des Aufwands /
Und Diebstahl und Mord erstürbe in der Gemeine.
Mit diesen Stücken vertrieb man Gesetzmäßigkeit.
Auf kam Sonderung des Innen / Gemeinsamkeit des Außen.
Der Einzelne verallgemeinerte in der Gemeinsamkeit /
Nicht aber sonderte das All-Gemeinsame den Einzelnen.
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XX
Häufung des Wissens vergrößert Beunruhung.
Zwischen Sicher und Vielleicht /
Ist da ein Unterschied?
Ist da ein Unterschied zwischen Gut und Schlecht?
Behauptungen zugeben oder bestreiten /
Ermöglicht neue Möglichkeit der Behauptungen.
Die Leute sind glücklich / wie an voller Tafel /
Wie im Frühling auf hohe Türme gestiegen.
Ich scheine gelassen / wunschlos.
Sie haben in Hülle / mich hüllt Nichthaben.
Sie fühlen Sicherheit / mich füllt Chaos.
Sie scheinen erhellt / ich scheine benachtet.
Sie sind voll Sonderheiten / ich scheine unsonders.
Sie stehen / ich schwanke.
Sie kommen vorwärts / Hörige des Ablaufs.
Ich bleibe zurück / ein Nichtdazugehöriger.
Ihre Sonderheiten haben sie gemeinsam.
Ihre Gemeinsamkeit macht sie ununterschieden.
Ich unterscheide mich /
Denn mich nährt das All-Gemeinsame.
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XXI
Äusserung höchsten Lebens /
Ist Übereinstimmung mit der Gesetzmäßigkeit.
Übereinstimmung mit der Gesetzmäßigkeit /
Bedeutet Auswirkung des Wesens.
Wesen / unsichtbar / ungreifbar /
Beschließt alle Dinge.
Wesen / undeutbar / unbestimmbar /
Wirkt Werdung aller Dinge.
Wesen / untrennbar / unverbindbar /
Schafft Formung aller Dinge.
Seine Leere ermöglicht Innen Halt.
Innen Halt erzeugt Inhalt.
Inhalt erruht Leben.
Leben erkreist Unvergehen.
Wie geschieht mir dies Wissen?
Indem ich lebe.
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XXII
Das Teil wird zum Ganzen.
Schwaches erfährt Stärkung.
Leere erhält Inhalt.
Vergehendes wird neu.
Den Wunschbefreiten erfüllt Leben.
Den Wunsehbeschwerten verläßt Leben.
Also der Erwachte:
Das Eine erdringend / durchdrängt ihn das Eine.
Ohne Selbstbewußtsein / wird es ihm selbst bewußt.
Ohne Selbstbetonung / betont es ihn selbst.
Ohne Selbstbetrieb / treibt es ihn selbst.
Ohne Selbsterhöhung / höht es ihn selbst.
Er ist erhaben /
Niemand kann etwas mit ihm haben.
Der Einstigen Spruch:
Das Teil wird zum Ganzen /
Der Erwachte bestätigt ihn.
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XXIII
Sich nicht in Worten verlieren /
So wird Durchdrängung nicht verdrängt.
Ein Wirbelwind währt keinen Morgen /
Ein Platzregen keinen Tag.
Beide sind Himmels und der Erden.
Können Erde und Himmel Unstetes nicht halten /
So viel weniger der Mensch.
Darum:
Wer Stetes hält / dem eint sich die Ordnung des Steten /
Und Stetes wird in ihm Ordnung.
Wer Wesen hält / dem eint sich die Macht des Wesens /
Und Wesen wird in ihm Macht.
Wer Unstetes hält / den behält Unstetes /
Und Unstetes wird über ihn Macht.
Den Un-Erwachten /
Blind für die himmelvolle Leere des Seins /
Beherrscht Daseins himmellose Fülle.
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XXIV
Auf Zehen erheben / kein Stehn.
Auf Stelzen schreiten / kein Gehn.
Wer da scheinen will / erleuchtet nicht.
Wer was sein will / unterscheidet sich nicht.
Wer sich rühmt / verdunkelt sich.
Wer sich liebt / entgleitet sich.
Ihn meidet Durchdrängung.
Er ist gleich wie ein faulender Speiserest /
Wie ein unnützer Auswuchs.
Nicht so der Durchdrängte.
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XXV
Ein Sein ist / unendsam /
Das war vor Beginnens Anbeginn.
Alles durchdrängend / dennoch unerdringbar.
Tränkende Mutter der Schöpfung.
Es ist das Unnambare /
Gekennzeichnet als Wesen.
Benamt / ausspreche ich: Das Höchste.
Höchst / ist es unfassbar.
Unfassbar / ist es beschlossen.
Beschlossen / ist es das Kreisende.
Das Höchste ist Großes /
Der Himmel ist Großes /
Die Erde ist Großes/
Der Mensch ist Großes.
Von allem Großen ist der Mensch eines.
Des Menschen Norm ist die Erde.
Der Erde Norm ist der Himmel.
Des Himmels Norm ist das Wesen.
Das Wesen ist Norm an sich.
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XXVI
Wahrhaft Schweres zeugt wahrhaft Leichtes.
Die tiefe Ruhe beruhigt Unruhe.
Also der Erwachte:
Er wandert leicht / ohne Trennung vom Schweren.
Glänzendes lässt ihn gelassen.
Wo aber Glänzendes bewegt / entsteht Leichtheit.
Benimmt Leichtheit / schwindet Innen Halt.
Ersteht Wogung / vergeht Ordnung.
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XXVII
Guter Gänger braucht nicht Gängelung /
Guter Sprecher braucht nicht Versprechung /
Guter Rechner braucht nicht Berechnung /
Guter Schließer nicht Schloß noch Riegel /
Und doch kann niemand öffnen /
Guter Binder nicht Band noch Strick /
Und doch kann niemand lösen.
Also der Erwachte:
Er beschließt alles in sich /
Niemand kann Einzelnes aus ihm lösen.
Er ist aller Dinge Lösung /
Denn er beschließt alles in sich.
Durchdrängend wird er umfassend.
Die Gehöhten finden zu ihm hinab /
Die Geniederten finden zu ihm hinauf.
So wirkt Wesen zwiefach aus ihm.
Weckend die Alle umfassende Beschlossenheit /
Zeugt es die Beschlossenheit der Einzelnen.
Das ist das Wunder-Volle des Wesens.
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XXVIII
Sich zeugend wissen /
Dennoch empfänglich bleiben /
Heißt der Welt Urtrieb leben.
Treibend ins Uferlose /
Uferloses jüngt ihn zur Triebreinheit.
Sich hell wissen /
Dennoch umschattet bleiben /
Heißt der Welt Urbild leben.
Anfangend im Unbedingten /
Unbedingtes jüngt ihn zum Uranfänglichen.
Sich wert wissen /
Dennoch wertlos scheinen /
Heißt der Welt Urgrund leben.
Aufnehmend Gesetzmäßigkeit /
Gesetzmäßigkeit jüngt ihn zum einfältig Aufnehmenden.
Einfältig aufnehmen können /
Heißt Gefäß des Wesens werden.
Gefäß des Wesens sein /
Heißt höchster Herrscher sein.
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XXIX
Die Welt bewältigen durch Gewalt /
Die Vorgänge ergeben / daß dies unmöglich ist.
Die Welt untersteht dem Walten des Übergewaltigen /
Man kann sie nicht vergewalten.
Sie nehmen wollen heißt sie verlieren.
Sie behandeln wollen heißt sie verwirren.
Denn im Ablauf der Vorgänge bedingt
Vorangehen / Zurückbleiben
Entflammen / Erkalten
Zunehmen / Abnehmen
Gewinnen / Verlieren.
Also der Erwachte:
Ihn lenkt nicht Ungestüm /
Nicht Unruhe /
Nicht Unwesen.
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XXX
Walten im Einklang mit der Gesetzmäßigkeit /
Ist Walten ohne Gewalt.
Unter Waffen gehen heißt Untergang.
Hinter strengen Herren tobt strengere Herrschung /
Hinter großen Heeren folgt größere Verheerung.
Wahrhafter Kämpfer begnügt sich mit der Entscheidung.
Aus scheidet er Erraffung.
Er brüstet sich nicht seiner Tat /
Und vermeidet ihre Berühmung.
Sein Kampf entspricht der Gesetzmäßigkeit.
Nicht treibt ihn Äußeres zum Äußersten.
Ist Äußerstes erlangt / so ging Einklang verloren.
Was nicht im Einklang ist / hat schnell ausgeklungen.
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XXXI
Waffen sind Werkzeuge der Trauer /
Verächtlich dem Leben Achtenden.
Nicht drängt der Durchdrängte zu ihnen.
Waffen sind Werkzeuge der Trauer.
Nur gezwungen braucht sie der Erhabene.
Sein Kampf entspricht der Gesetzmäßigkeit.
Beruhung ist des Erhabenen Weise /
Nichts weiß er von den Weisen der Waffenfreudigen.
Waffenfreude ist Mordfreude.
Wen Mordfreude erfüllt / hat Leben verlassen.
Freudenfeier hat Ehrenplatz Links.
Trauerfeier hat Ehrenplatz Rechts.
Ist Sieg / so steht die Truppe links / der Führer rechts.
Sein Platz entspricht der Trauerfeier.
Tötung heißt Trauer schaffen.
Wessen Handwerk Tote schafft /
Der sei wie bei Trauerfeier.
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XXXII
Wesen / beschlossen / ist namenlos.
Namenloses Nichts /
Dennoch durch Nichts auf der Welt zu bewältigen.
Verstünde ein König es zu wahren /
Das Volk verstummte / wie in Ehrfurcht vor Erhabenem.
Frei von Führern / die Rechte schaffen /
Schüfe es Rechtschaffenheit aus sich.
Wesen / durchdrängend / wird nambar.
Nambare Vielheit / dennoch den Vielen Waltung weisend.
Verstünden sie Waltung zu erkennen /
Ihr Erdensein wäre frei von Wirrnis.
Des Wesens Beziehung zum Erdensein ist vergleichbar
Den Bächen und Flüssen /
Drängend ins Beschlossene des Meeres.
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XXXIII
Andere kennen verlangt Wahrnehmung /
Sich kennen verlangt Einsicht.
Andere bezwingen verlangt Stärke /
Sich bezwingen verlangt Durchdrängung.
Wer einsichtig ist / ist unerschöpfbar.
Wer durchdrungen ist / ist unbezwingbar.
Nicht aufgeben Beruhung heißt währen.
Nicht sterben mit dem Tode heißt ewig sein.
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XXXIV
Nichts ist / das Wesen nicht durchdrängt /
Alle Dinge wartend / allgegenwärtig.
Alles Lebens Entfaltung nährt Wesen /
Keine Entfaltung ohne Wesens Durchdrängung.
Ist Entfaltung erreicht / nicht drängt es sich auf.
Beherrschend alles / nicht spielt es den Herrscher.
Es gleicht dem Nichtigsten / ist Nichts /
Es ist unansehnlich.
Nichts ist / das nicht rückkehrt in sein Nichts /
Es ist unübersehbar.
Also der Erwachte:
Er entfaltet sich ohne Aufdrängung.
Er erhebt sich nicht /
Durchdrängung macht ihn erhaben.
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XXXV
Der Durchdrängte ist fähig /
Die große Ordnung wieder herzustellen.
Er wird Sammelpunkt und verweigert sich Keinem.
Er wirkt Beruhung und Schwere / die leicht macht.
Klang und Sang läßt den Vorübergehenden lauschen /
Das Namenlose aber erscheint unansehnlich / nichts nütz.
Nach ihm sehen / heißt nichts erblicken.
Nach ihm hören / heißt nichts erhorchen.
Doch ständig benützt /
Wächst seine Nützlichkeit ins Beständige.
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XXXVI
Will man nehmen /
Muss man vorher gegeben haben.
Will man schwächen /
Muss man vorher gekräftigt haben.
Will man beschränken /
Muss man Ausdehnung abwarten.
Will man messen /
Muss man Maßstab wissen.
Dies erkennen /
Heißt die geheimen Zusammenhänge erkennen.
Wahre Härte ist nur ein Grad von Zartheit.
Wahre Zartheit ist nur ein Grad von Härte.
Wie der Fisch nicht leben kann ohne Wasser /
so ist nicht Leben /
Wo nicht Gesetzmäßigkeit herrscht.
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XXXVII
Wesen kennt nicht Tun um Äußerliches /
Wesen äußert Nicht-Tun /
Doch ist nichts Wesentliches ohne sein Tun.
Könige und Führer / äußerten sie Nicht-Tun /
Alle Geschöpfe würde verwandeln Ursprünglichkeit.
Wären Begehrden /
Ursprünglichkeit lenkte sie zur Einfalt.
Einfalt kennt nicht Tun um Äußerliches /
Einfalt äußert Nicht-Tun.
Nicht-Tun erregt Beruhung /
Beruhung erwirkt Gesetzmäßigkeit.
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XXXVIII
Gesetzmäßigkeit tut nicht gesetzmäßig /
Daher Gesetzmäßigkeit.
Gesetze tun gesetzmäßig /
Daher nicht Gesetzmäßigkeit.
Gesetzmäßigkeit waltet und ist ohne Tun.
Gesetze verwalten und sind voll Tun.
Der Gesetzmäßige wirkt / ohne Tun.
Der Gesetzliche bewirkt / und tut.
Gesetzlichkeit verwaltet / Waltendes wird vergewaltet.
Darum:
Fehlt Gesetzmäßigkeit / erscheint Liebe.
Fehlt Liebe / erscheint Wohlwollen.
Fehlt Wohlwollen / erscheint Schicklichkeit.
Fehlt Schicklichkeit / erscheint Gesetzlichkeit.
Gesetzlichkeit ist verdorrte Form von Gesetzmäßigkeit.
Gesetzlichkeit ist nur äußerlich Gesetzmäßigkeit.
Also der Erwachte:
Ihn lenkt Durchdrängtes / nicht Verdorrtes /
Lenkt Innen / nicht Außen.
Bewirkt Außen Blindnis /
Wirkt Innen Sicht.
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XXXIX
Gesetzmäßigkeit ist Walten des All-Einen.
So erstand die Große Ordnung.
So erstand der Erde Beschlossenheit.
So erstand Entfaltungsmöglichkeit.
So erstand Fruchtbarkeit.
Alle Geschöpfe lenkt das All-Eine ins Leben.
Allen Lenkern gibt das All-Eine Richtmaß.
So gesetzmäßig waltet das All-Eine.
Ohne die Große Ordnung wäre nicht All.
Ohne Beschlossenheit wäre nicht Erde.
Ohne Entfaltungsmöglichkeit wäre nicht Leben.
Ohne Fruchtbarkeit wäre nicht Dauer.
Ohne Leben ist nicht Durchdrängung.
Ohne Richtmaß ist nicht Lenkung.
Herrschen geschieht durch Dienen.
Das Hohe fußt im Niederen.
Darum wahrt der Lenker Niedrigkeit /
Beschlossenheit / Gesetzmäßigkeit.
Kennen der Teile verschafft noch nicht Erkennen des Ganzen.
Wer das All-Eine währt / entgleitet nicht.
Weder wird man ihn preisen wie Überspitztes /
Noch wird man ihn wegwerfen wie Stumpfes.
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XXXX
Wesen / indem es eingeht / entfaltet es sich
Indem es ruht / wirkt es Wesen.
Allheit entspringt dem Sein /
Sein entruht dem Nichtsein.
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XXXXI
Der Durchdrängte ist wesentlich /
Der halb Durchdrängte ist es bald / bald nicht.
Der Verdorrte lacht über Wesentliches.
Lachte er nicht / es wäre nicht das Wesentliche.
Und also wurde gesagt:
Wer erleuchtet ist /ist undurchdringlich.
Wer sich entfaltet / geht ein.
Wer aufgetan ist / ist beschlossen.
Wer erhaben ist / fußt tief.
Wer durchdrungen ist / ist leer.
Wer beruht / beunruhigt /
Und Wenige ersehnen sein Los.
Das unändernd Währende ändert fortwährend.
Endloses Viereck zeigt nicht Ecken.
Endloses Gefäß zeigt nicht Grund.
Endloser Klang zeigt nicht Töne.
Endloses Bild zeigt nicht Form.
Wesen ist verborgen.
Es ist alles Sichtbaren Anfang /
Alles Sichtbaren Ende.
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XXXXII
Ruhe schuf Bewegung /
Bewegung schuf Befruchtung /
Befruchtung schuf Frucht /
Frucht schuf Vielheit.
Vielheit offenbart das große Dunkel /
Das Vielheit offenbarte.
Vielheit erstrebt die große Helle /
Der Vielheit entstrebt.
Der Atem der Ruhe eint Vielheit.
Die Vielen lieben nicht Beruhung /
Verachten Nichtbeachtung /
Nicht ertragend / dass Bodenloses sie trägt.
So geschieht es / dass Manches wächst / indem es minder wird /
Dass Manches minder wird / indem es wächst.
Fülle verdrängt Leben /
Entleert von Leere ist unlebend leben.
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XXXXIII
Das Nachgiebige überwindet das Starre.
Das Nichtsichtbare durchdringt das Sichtbare.
So wird das Tätige des Nicht-Tuns ersichtlich.
Aussagen ohne Worte / Auswirken ohne Tun /
Wenigen gelingt es.
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XXXXIV
Ruhm oder Wesen /
Was steht näher?
Wesen oder Reichtum /
Was gilt mehr?
Halte Wesen und verliere Jenes.
Halte Jenes und verliere Wesen /
So naht Verdorrung / naht Leblosigkeit.
Haben verhindert Erhaben.
Reichtum verhindert Erreichen.
Wer Fülle meidet / erreicht Erfüllung.
Wer inne hält / erhält Innen Halt.
So naht Durchdrängung / naht Todlosigkeit.
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XXXXV
Höchste Vollkommenheit erscheint mangelhaft /
So erhält sie sich vollkommen.
Höchste Fülle erscheint als Leere /
So erweist sie sich unerschöpflich.
Höchste Einfachheit erscheint als Verworrenheit.
Höchste Weisheit erscheint als Einfalt.
Höchste Beredsamkeit erscheint als Schweigen.
Fortwährende Bewegung wird Herr der Kälte.
Fortwährende Ruhe wird Herr der Hitze.
Bewegung / beruhend auf Ruhe:
Richtmaß des All-Geschehens für den Einzelnen.
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XXXXVI
Wirkt Gesetzmäßigkeit auf Erden /
So ziehen die Kriegsrosse den Pflug.
Bewirken Gesetze Irdisches /
So wachen die Kriegsrosse an den Grenzen.
Kein Übel größer / als Ehre zum Gesetze machen.
Kein Unheil größer / als Handeln zum Ziele setzen.
Kein Mangel größer / als Gewinnsucht besitzen.
Genüge haben verschafft immer genügend haben.
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XXXXVII
Ohne hinaus zu gehen / kann man draußen sein.
Ohne hinaus zu sehen / kann man schauen.
Weit hinaus gehen / verhindert eingehen.
Je näher man der Welt ist /
desto weniger sieht man von ihr.
Also der Erwachte:
Er erfährt Fernstes / ohne zu wandern.
Er erkennt / ohne zu kennen.
Er vollendet / ohne zu handeln.
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XXXXVIII
Wissen führt zu Mehrung /
Wesen führt zu Minderung /
Es mindert Minderung / bis erreicht ist Nicht-Tun.
So wird alles Wesentliche getan.
Nicht-Tun erreichen /
Heißt Himmel und Erde zu eigen bekommen.
Erschlossen Allem / durchdringt ihn Alles /
Alles durchdrängend / beschließt er Alles.
Wer da Tun hat /
Dem verschließen sich Himmel und Erde.
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XXXXIX
Der Erwachte ist nicht bei sich /
Er ist bei Allen.
Gleich zu Guten und Unguten / wirkt er ausgleichend.
Mäßig zu Rechten und Unrechten / wirkt er gesetzmäßig.
Er lebt beschlossen im Vielen /
Aufgetan dem Einen.
So treiben die Herzen ihm zu /
Wie zur nährenden Mutter.
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L
Vorwärtskommen ist Leben genannt /
Eingehen ist Tod genannt.
Drei von Zehn sind Lebenliebende /
Drei von Zehn sind Todfürchtende /
Drei von Zehn sind Lebenliebende und Todfürchtende.
Warum?
Weil sie vorwärts kommen wollen.
Der Eine doch / den Leben durchdrängt /
Schreitet durchs Land /
Und fürchtet nicht Tiger noch Einhorn /
Geht durch den Feind /
Und fürchtet nicht Heere noch Waffen.
Nicht fänden Einhorn und Tiger an ihm eine tödliche Stelle /
Noch wüssten die Waffen ihn tödlich zu treffen.
Warum?
Weil er eingeht ins Todlose.
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LI
Wesen erschließt alle Dinge.
Erschließend nährt es /
Nährend gestaltet es,
Gestaltend vollendet es.
So ist Gestaltung zugleich Bestätigung des Gestaltenden.
So ist Vollendung zugleich Bestätigung des Beginnenden.
Solches geschieht in der Großen Ordnung /
Nicht geschieht es auf Verordnung.
So ist Erschaffung / doch kein Besitzer.
So ist Inhalt / doch kein Geber.
So ist Reifung / doch kein Wächter.
So ist Erkennen / doch nicht Gekanntes.
Das ist das Geheimnis des Ungekannten.
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LII
Das Unermessliche / alles Werdenden Ursprung /
Ist alles Gewordenen Mutter.
Erkennen die Mutter / heißt Kindschaft erkennen.
Kindschaft erkennen / heißt fortleben die Mutter.
Fortleben die Mutter befreit von Endlichkeit.
Beschlossen im Vielen / aufgetan dem Einen /
Nie verstrickt Endliches.
Aufgetan dem Vielen / verschlossen dem Einen /
Naht endlose Verstrickung.
Wahrnehmung des Nichtigen erfordert Größe des Schauens.
Wahren das Zarte ist das Geheimnis der Kraft.
Seine Kindschaft auswirken /
Ist Heimkehren zur Mutter.
Heimkehren zur Mutter /
Befreit von Endlichem.
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LIII
Je weniger Wissen / um so mehr Weisheit.
Waltet Weisheit / geschieht Gesetzmäßigkeit.
Gesetzmäßigkeit weist gerade Wege /
Aber die Leute lieben die Seitenwege der Gesetzlichkeit.
Hofhalten und Selbstheit pflegen /
An Tafeln prassen/ auf Schwerter schwören /
Besitzbesessen Gesetzlichkeit setzen /
Heißt Einfalt züchtigen und Begehrden züchten.
So verwaisen die Weisen.
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LIV
Wer in der Leere wurzelt / den wirft nichts um.
Wen die Leere umfängt / den fängt nichts ein.
Wer in die Leere eingeht / geht aus durch die Geschlechter.
Leere im Einzelleben zeugt Fülle /
Im Zusammenleben zeugt Entrückung /
Im Gemeinleben zeugt All-Gemeinsamkeit /
Im Volksleben zeugt Einheit /
Im Weltleben zeugt Gesetzmäßigkeit.
Solchermaßen ist Fülle Maßstab für Einzelleben /
Entrückung Maßstab für Zusammenleben /
All-Gemeinsamkeit Maßstab für Gemeinleben /
Einheit Maßstab für Volksleben /
Gesetzmäßigkeit Maßstab für Weltleben.
Wie geschieht mir dies Wissen?
Durch der Leere Geschehen.
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LV
Der Durchdrängte ist gleich wie ein Kind.
Nicht beängstet durch schwirrendes.Insekt /
Noch durch der reißenden Tiere Begier /
Nicht behemmt durch Wissen um Geschlecht /
Dennoch Wirkzeug des Urtriebs /
Erweist sich seines Leibes Vollkommenheit.
Widerstandsfähig wie eben ein Kind /
Das stundenlang schreit ohne heiser zu werden /
Erweist er Einklang mit der Gesetzmäßigkeit.
So im Einklang vollzieht an ihm
Sich das Geheimnis des Ungekannten.
Alles Wissens Fülle stäubt ihm zu Weisheit.
Verharren bei Daseins Gesetzen nennt man Stärke.
Doch Verharren führt zu Erstarren.
Gegen Gesetzmäßigkeit Gesetztes geht schnell gen Ende.
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LVI
Der Durchdrängte redet nicht /
Wer da redet / ist nicht durchdrängt.
Durchdrängt / ist er beschlossen /
Aufgetan ins Beschlossene.
Nicht einnehmend Standpunkte I
Nicht benimmt ihn Verwirrung.
Befreit von Selbstheit I
Ist er Allen zunächst.
Doch nicht berührt von Freundung wie Feindung /
Von Vorteil wie Nachteil /
Von Berühmung wie Berümpfung /
Ist er unnahbar.
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LVII
Mit Gesetzlichkeit mag man verwalten /
Mit Geschicklichkeit mag man vorwärts kommen.
Aber der wahre Herrscher herrscht durch Nicht-Tun.
Der Ablauf der Vorgänge ergibt:
Je mehr Verwaltung / um so mehr Gewalt.
Je mehr Verordnung / um so mehr Übertretung.
Je mehr Waffen / um so mehr Unruhe.
Je mehr Gesetzlichkeit / um so weniger Gesetzmäßigkeit.
Also der Erwachte:
Er meidet Verwaltung /
Und die Leute fühlen sich frei.
Er meidet Verordnung /
Und die Leute erfühlen die Große Ordnung.
Er meidet Schärfe /
Und die Leute entzweit nicht Tun.
Er wahrt Gesetzmäßigkeit /
Und die Leute finden sich im Nicht-Tun.
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LVIII
Waltet Nicht-Tun / ist einfaches Volk.
Verwaltet Tun / ist verwirrtes Volk.
Gesetzlichkeit begräbt Gesetzmäßigkeit.
Immer belauert Gesetzlichkeit Gesetzmäßigkeit.
Doch verbessern heißt stets verschlimmern.
Verordnung bringt aus der Ordnung.
Einfach verkehrt sich in Verworren.
Unbedingt verkehrt sich in Bedingt.
Blindnis überwältigt /
Nicht erleuchtet das Überwältigende.
Darum der Erwachte:
Er gleicht einem Viereck / ohne Kanten.
Er gleicht einem Winkel / ohne Spitze.
Er gleicht einem Fels / ohne Schärfe.
Er gleicht einem Licht / ohne Blendung.
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LIX
Das Volk vorwärts treiben zur Vollendung /
Geschieht durch Zurückbleiben.
So findet das Volk ins Uranfängliche.
Uranfänglich werden /
Heißt wieder erlangen die Fülle der Leere.
Solche Fülle enthebt der Mängel.
Enthoben sein ist Erhaben sein.
Erhaben sein ist Begrenzung verlieren.
Begrenzung verlieren ist Teil des Grenzenlosen sein.
Teil des Grenzenlosen sein ist währen.
Währen ist wie das Mütterliche sein.
Es wurzelt im Bodenlosen und treibt ins Uferlose.
Es geht ein /
Und doch verlischt nicht die Spur seines Unvergehens.
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LX
Ein großes Reich regieren verlangt Ruhe /
Gleich wie das Sieden kleiner Fische.
Soll Gesetzmäßigkeit walten /
Bedarf es keiner Verwalter.
Sind nicht Verwalter /
Fühlt das Volk sich nicht bedrängt.
Nicht bedrängt /
Verdrängt es Aufdringlichkeit der Wissensreichen.
So naht das Wissen Reichende.
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LXI
Das große Reich hält sich hoch /
Indem es sich tief hält.
Tiefem Talbett streben die Flüsse zu.
Es sei wie das Mütterliche / das Unübersehbare /
Das Alle übersehen.
Unsichtbar dienend / zwingt es das Sichtbare.
Das große Reich gewinnt die kleinen /
Unsichtbar dienend.
Unsichtbar dienend /
Gewinnen die kleinen Reiche das große.
Jenes gewinnt Anhänger / diese gewinnen Schutz.
Beides geschieht durch unsichtbar Dienen.
Zwingt so das große Reich das Vielfache ins Einende /
So zwingen die kleinen Reiche das Einende ins Vielfache.
Also waltet das Große /
Durch unsichtbar Dienen.
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LXII
Das Beschlossene beschließt alle Dinge /
Erschlossen den Durchdrängten /
Bereit / sich den Verdorrten zu erschließen.
Worte / die es tränkt / aussagen das Eine.
Tun / das es erwirkt / zeitigt Wirkung des Nicht-Tuns.
Und besäße einer die Erde /
Und opferte alles Erdischen Pracht /
Nicht gliche es der Gabe / die Hingabe erreicht.
Hingabe erreicht Durchdrängung.
Durchdrängung war der Einstigen Besitz.
Nicht Erdisches besitzend / nicht besessen /
Blieben sie aufgetan dem Beschlossenen.
Das Beschlossene gibt selbst Verdorrtem wieder Saft /
Darum schätzten die Einstigen es als das Höchste.
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LXIII
Wesentliches tun / erfordert Nicht-Tun /
Erfordert Vollführen / ohne Wissen um Vollführung
So ist Wahrnehmung des Ganzen /
Ohne Behemmung durch Einzelnes.
Das Große im Kleinen sehen /
Das Eine im Vielen sehen /
So erkennt man Gesetzmäßigkeit.
Gesetzmäßigkeit vollführt bevor Vorhandensein ist.
So ist Vollbringung des Schweren / weil leicht zu vollführen.
So ist Vollbringung des Großen / weil klein begonnen.
Alles Schwere entruht dem Leichten.
Alles Große entwird dem Kleinen.
Der Erwachte tut nicht Großes /
Darum vollbringt er Großes.
Wer viel verspricht / hält wenig.
Wer alles leicht findet / findet alles schwer.
Der Erwachte wird schwer befunden.
Seine Schwere macht leicht /
So vollbringt er leicht Schweres.
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LXIV
Das noch nicht Wogende ist leicht beruhigt.
Noch nicht Gekommenem ist leicht zuvor zu kommen.
Das noch Spröde ist leicht zerbrochen.
Das noch Winzige ist leicht zerstreut.
Begegne den Dingen / bevor sie da sind.
Gib Richtung / bevor sie Berichtigung heischen.
Ein Baum entsproßt haarfeiner Wurzel.
Ein Turm hat eine Erdscholle zum Grund.
Die längste Wanderung beginnt mit dem ersten Schritt.
Wer handelt / verdirbt.
Wer festhält / verliert.
Der Erwachte handelt nicht / so erspart er Behandlung.
Er besitzt nicht / so erspart er Verlust.
Nicht handeln wollen / so verdirbt nichts durch Behandlung.
Beendung bedenken bevor Beginn ist /
So verscherzt man nicht Erreichen.
Der Erwachte begehrt Begierdenlosigkeit /
Besitzt Besitzlosigkeit /
Erlernt Verlernen /
Achtet das nicht Beachtete /
Verwirklicht das nicht Wirkliche /
Betätigt Nicht-Tun.
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LXV
Die Einstigen /die Durchdrängung einte /
Lehrten nicht Wissen.
So erwies sich die Weise der Weisen.
Volk / wissensbeschwert / ist schwierig zu lenken.
Förderung des Wissens erweist Vergrößerung der Unordnung.
Förderung der Einfalt erweist die Große Ordnung.
Richtmaß erkennen /
Heißt das Geheimnis der Gesetzmäßigkeit erschließen.
Der Gesetzmäßige unterscheidet sich.
Er hat das Einende der großen Unterschiedlichkeit.
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LXVI
Daß Meere und Ströme Zustrom erhalten /
Geschieht durch ihre Niedrigkeit.
Alle Gewässer drängen ihnen zu /
Berührung erstrebend mit ihren Herrschern.
Also der Erwachte:
Er ragt hervor / indem er sich tief hält.
Er ist Führer / indem er zurücksteht.
So fühlen die Vielen sich nicht berührt.
So schafft er Ausgezeichnetes / ohne Auszeichnung.
So drängt man ihm zu und erreicht Durchdrängung.
Der Erwachte erschließt Berührung.
Beschlossen list er unberührbar.
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LXVII
Die Welt begutachtet das Wesentliche /
Aber es scheint ihr nicht brauchbar /
Nicht brauchbar für ihre Wirklichkeit.
Das aber ist das Wesentliche /
Dass es nicht brauchbar ist für ihre Wirklichkeit.
Denn ihre Wirklichkeit ist nicht Wesens Verwirklichung.
Ich wahre drei Werte / die währen.
Der erste ist Teil sein.
Der zweite ist Einfältig sein.
Der dritte ist Zurückbleiben.
Durch Teil sein bekomme ich Beschlossenheit.
Durch Einfältig sein erfaltet sich mir das Eine.
Durch Zurückbleiben komme ich weiter.
Allewelt verwirft Teil sein /
Obwohl sie für Persönlichkeit schwärmt.
Allewelt verwirft Einfältig sein /
Obwohl sie für Ursprünglichkeit schwärmt.
Allewelt verwirft Zurückbleiben /
Obwohl sie für Fortschritt schwärmt.
Aufgeben Zurückbleiben bedeutet Begängnis des Lebens.
Aufgeben Teil sein bedeutet Erliegen dem Dasein.
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LXVIII
Guter Herrscher ist nicht herrisch.
Guter Krieger ist nicht kriegerisch.
Guter Richter berichtigt nicht.
Guter Zwinger bezwingt nicht.
So erweist sich die Verwirklichung des nicht Wirklichen.
So erweist sich die Bewegung des Beruhenden.
So erweist sich der Zusammenschluss des Beschlossenen.
Des Wesens Weise.
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LXIX
Ein großer Feldherr sagte:
Nicht gewähre ich Gastrecht dem Krieg /
Besser ich spiele den Gast.
Besser / um einen Fuß zurück weichen /
Als um einen Zoll vorgehen.
Das heißt rühren / ohne sich zu berühren.
Das heißt vorschreiten / ohne vor zu schreiten.
Das heißt behalten / ohne zu halten.
Das heißt gewinnen / ohne zu nehmen.
Kein Unglück größer als leichtfertig Kriegen /
Weil leicht verloren ist Leisheit.
Mit Leisheit schwindet das Tiefste /
Als welches ist das Höchste.
Von zwei Streitern siegt der Leisere.
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LXX
Meine Worte führen Viele im Munde /
Doch Wenige vollführen sie.
Was ich sage / umschließt das Eine / das Alles umschließt.
Was ich vollführe entspricht der Gesetzmäßigkeit /
Die Alles vollführt.
Gesetzmäßigkeit übersehend / übersieht man mich.
Wenige übersehen mich nicht /
Eben das unterscheidet mich.
Das Hehre ist wie ein hären Kleid /
Beschlossen / erschließt es seine Schätze tief Innen.
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LXXI
Das Wissende haben / doch nicht wissen darum /
So ist Durchdrängung erreicht.
Wissen / und darum wissen /
So naht Verdorrung.
Verdorrung fürchten /
So ist Bewahrung vor Verdorren.
Der Erwachte fürchtet Verdorren /
So ereilt ihn nicht Fürchterliches.
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LXXII
Übersehen die Leute das Unübersehbare /
So naht unabsehbares Elend.
Macht sie nicht stumpf ihrem Selbst nachlaufen.
Macht sie nicht leben / als wäre Leben Hast und Last.
Ist Meidung dessen /
Das sie stumpf ihrem Selbst nachlaufen läßt /
So geschieht nicht /
Daß Hast und Last ihr Leben ausmacht.
Der Erwachte weiß / ohne daß er Wissen sammelt.
Er hält sich wert / doch hält sich nicht hoch /
Darum hält ihn das Höchste.
Gehalten vom Höchsten /
Macht Sehen das Nicht-Sichtbare.
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LXXIII
Zeitigt Mut Gefahr für Gesetzlichkeit /
Erfolgt Zeichnung.
Zeitigt Mut Verdienst für Gesetzlichkeit /
Erfolgt Auszeichnung.
Gesetzlichkeit heißt das eine nützlich /
Das andere schädlich.
Wem aber ist Gesetzmäßigkeit Maßstab?
Darum werkt der Erwachte nicht / er wirkt.
Er streitet nicht und bekommt doch.
Er spricht nicht und erhält doch Antwort.
Er ruft keinem und hat doch Zustrom.
Seine Weise ist Beruhung /
Und doch ist Bewegung / unmerklich aber wirksam.
Das Netz des All-Geschehens hat weite Maschen /
Niemand merkt es / niemand entgeht ihm.
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LXXIV
Weil die Vielen an ihrem Leben hängen /
Darum kann man sie mit dem Tod schrecken.
Wäre Leben / so lebten sie Eingehen /
Wer im Leben könnte dann mit dem Tod schrecken?
Es ist ein Vollführer.
Wer da vollführt an seiner Statt /
Gleicht dem / der statt des Holzfällers die Axt führt.
Der kommt selten davon / ohne sich zu verletzen.
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LXXV
Die unten sind stumpf /
Weil Die oben überspitzt sind /
Darum sind Die unten stumpf.
Die unten sind ungelenk /
Weil Die oben zu viel lenken /
Darum sind Die unten ungelenk.
Die Vielen nehmen das Sterben nicht groß /
Weil ihr Leben zu klein verläuft /
Darum nehmen sie das Sterben nicht groß.
Geht die Welt aufs Außen aus /
So achtet niemand Eingehen.
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LXXVI
Unstarr geht der Mensch ins Leben ein.
Verliert er Leben / ward er starr.
Ist Treibendes unstarr / so ist Eingehen.
Setzt Erstarren ein / so ist Zerfall.
Beginnt Starr und Fertig / beginnt Ende.
Währt Unstarr und Unfertig / ist endloser Beginn.
Darum ist nicht Sieger / wer Kraft ausbreitet.
Dadurch dass er Kraft ausbreitet /
Lädt der Baum zum Fällen.
Dadurch dass er Kraft ausbreitet /
Verliert der Mensch Leben.
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LXXVII
Die Weise der Leere ähnelt dem Spannen des Bogens /
Die Wölbung strecken / die Höhlung füllen /
Durch Fülle leeren / durch Leere füllen.
So erweist sich / dass dem Vollen genommen wird /
Dass dem Leeren gegeben wird.
Nicht so des Menschen Weise:
Er nimmt dem / der bekommen sollte /
Und gibt dem / der hat.
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LXXVIII
Nichts Nachgiebigeres in der Welt als Wasser /
Dennoch zwingt es das Härteste.
Groß im Aufgeben / ist es groß im Erreichen.
Nicht greifbar / ergreift es.
Das Nicht-Sichtbare überwindet das Sichtbare.
Unstarr übernimmt Starr.
Jeder weiß es / Keiner erweist es.
Wer erträgt / wird getragen.
Wer sich aufgibt / behauptet sich.
Wunder-Volles klingt wunderlich.
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LXXIX
Nach lautem Hader bleibt stiller Hader.
Er erlischt nicht.
Der Erwachte ist Wirkzeug des Beschlossenen /
Er hadert nicht.
Der Erwachte muss / ihn bindet Gesetzmäßigkeit.
Die Vielen wollen / sie verbindet Gesetzlichkeit.
Das Beschlossene beschließt alle Geschöpfe /
Doch nur den Durchdrängten erschließt es sich.
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LXXX
Ein leises Land / einfältig Volk /
Befreit von Wissen / erwiese das Ungekannte.
Ehrend Kreisung / fürchtend Entkreisung /
Ehrfürchtig priese man das Tod Genannte.
Nicht wäre Unbleibens um zu erraffen.
Helme und Waffen hingen ungebraucht.
Schiffe und Wagen führen nicht.
Man griffe wieder zu Knotenschnüren statt Schrift.
Es schmeckte die Kost /
Und einfach fiele das Kleid.
Die Stuben wären Stätten der Stille.
Der Leere Fülle macht das Herz weit.
Und stünden die Wände der Nachbarn so nahe /
Dass man Hunde und Hähne herüber hörte /
Nicht fände man Zeit / einander die Hände zu geben.
Gesetzmäßigkeit triebe lang Leben.
Es bliebe Beschlossenheit.
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LXXXI
Wahre Worte sind nicht gefällig /
Gefällige Worte sind nicht wahr.
Die Wortereichen reichen das Leblose.
Der Lebende bereichert durch das Wortlose.
Wissen verdrängt Weisheit.
Das Wissende haben heischt Nicht-Wissen haben.
Der Erwachte sammelt nicht und hat doch.
Je mehr er vergibt / um so mehr erwirbt er.
Je mehr er erwirbt / um so mehr vergibt er.
Des Wesens Weise ist: Erschließen ins Beschließende.
Des Erwachten Weise ist: Beschließen ins Erschließende.
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Das neue Bewusstsein: Ganzheitlich Sein……
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Das Buch zum Thema: Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –
Format 14,8 x 21 cm – Hochglanzcover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über dnb.d-nb.de abrufbar.
Die Keltische Hochkultur verbreitete sich im ersten Jahrtausend v.u.Z. von ihrem Zentrum in Mitteleuropa aus in ganz Europa. Die Verbindung von Technologie, Waffen und Spiritualität machte sie ihren Nachbarn überlegen. Sie waren auch hervorragende Landwirte, Straßenbauer, Händler und Erfinder eines schnellen, zweirädrigen Wagens.
Nach anfänglicher Überlegenheit (Keltische Verbände eroberten um 380 v.u.Z. Rom) kamen die Kelten ab dem 2. Jht. v.u.Z. in die Defensive. Um 50 v.u.Z. verloren sie die Entscheidungsschlacht in Alesia (Südfrankreich) nach einem siebenjährigen, erbarmungslosen Krieg mit dem Imperium. Cäsar hatte es geschafft. Der imperiale Egowahn nahm seinen Lauf…..
Das keltische Europa geriet in Konkurrenz zum sich entwickelnden römischen Imperium. Dieses war völlig konträr zum keltischen Ansatz strukturiert, zentralistisch, monarchisch und auf kriegerische Expansion mit anschließender Ausbeutung der so gewonnenen Kolonien ausgerichtet. Es entwickelte sich eine Führungsschicht des Geldadels.
Was war das für eine Kultur, was waren ihre Wurzeln und was machte sie so stark?
Das Keltische Europa
Es wird nicht so wirklich verbreitet, aber mit der keltischen Kultur einher ging ein weltweiter Handel, nicht nur mit der europäischen Nachbarschaft, nein auch mit Ägypten, Indien, China, Karthago und Mykene. Schon 1200 v.u. Z. sicherten sich „protokeltische“ Stämme in einer Schlacht an der Tollense (Norddeutschland) den Bernsteinhandel von der Ostsee bis nach Ägypten.
Es ist eigentlich ganz normal, dass man mit dem Handel auch kulturelle Elemente austauscht oder zumindest schon mal zur Kenntnis nimmt. In der vorimperialen Zeit war die Spiritualität so ziemlich weltweit eine eher ganzheitliche Naturspiritualität und noch gar nicht machtvoll von dualem Gedankengut dominiert.
Das ursprüngliche Keltentum – vor der Anpassung an das Imperium – basiert auf einem anderen Humanismus, auf einer anderen Art, die Dinge zu sehen, auf einer anderen Art, zu leben, auf einer anderen, ganzheitlich-integralen Methode, zu denken. Nachdem man dieses integrale Weltbild 2000 Jahre lang massiv und mit allen verfügbaren Mitteln unterdrückt hat, wäre es an der Zeit, dort wieder anzuknüpfen. Mir scheint, es ist überlebenswichtig.
Der vornehmste und konzentrierteste Ausdruck des Keltentums war das Druidentum. Aufgrund der berühmten Reaktion von Brennus, dem Führer der Gallier auf dem Zug durch Griechenland, als er in jenem Tempel auf das Bild zweier griechischer Götter stieß, darf man sicher sein, daß die Druidenlehre keine Darstellung der Gottheit in Menschengestalt zugelassen hat. Wenn man Diodor von Sizilien (Fragm. XXII) glauben will, ist es im Grunde völlig ausgeschlossen, dass die Kelten ihre Götter in dieser Form hätten darstellen können.
Die Einheit in der Dreiheit
Er sagt nämlich: »Brennus brach in Lachen aus angesichts der Tatsache, dass man den Göttern menschliche Gestalten zugemutet und sie aus Holz und Stein hergestellt hatte.« Diese Passage läßt keinen Zweifel zu. Aus dem Verhalten von Brennus spricht einerseits die Ablehnung einer menschlich-figürlichen Darstellung der Götter und andererseits die Unmöglichkeit, sie sich überhaupt als menschliche Wesen vorzustellen.
Wer sind aber dann diese göttlichen Gestalten, die sich in den mythischen Erzählungen organisieren, bekämpfen, berauschen, begatten und töten? Wenn man an die Reaktion des Brennus denkt, dann können dies konsequenterweise keine Götter sein.
Die keltische Kultur begann in ihren Ursprüngen so vor etwa 3000 Jahren, es kann auch schon viel früher gewesen sein. Da wanderte ein unbekanntes Volk wohl aus dem Nordosten kommend in Mitteleuropa ein. Ohne großartige kriegerische Aktivitäten vermischte es sich mit der dort ansässigen Megalithkultur. Es entwickelte sich eine gemeinsame protokeltische Kultur.
Hier will ich jetzt mal die Parallelen zur Indisch-Vedischen Kultur hervorheben, basierend auf einer Arbeit von Peter Tremayne (Pseudonym des englischen Historikers und Keltenforschers Peter Berresford Ellis)
Die Keltisch-Vedischen Parallelen
Celtic-Vedic-Connection
Es ist ein Ergebnis der neueren Forschung, daß sich die erstaunlichen Ähnlichkeiten der keltischen und vedischen Kutur offenbarten.
Die keltischen Druiden und die Brahmanen der hinduistischen Religion weisen eine erstaunliche und überraschende Verwandtschaft auf. Es sieht so aus, als ob sich hier die gemeinsame indoeuropäische Wurzel so vor ungefähr 5000 jahre zu verzweigen begann. Erst in den letzten Jahrzehnten der Keltenforschung hat man begonnen das volle Ausmaß der Verwandtschaft zwischen keltischer und vedischer Kultur zu erkennen.
Die Kelten waren die erste Hochkultur in der aufgezeichneten Geschichte der Zivilisationsentwicklung nördlich der Alpen. Zur Zeit der größten Ausdehnung, im 3. Jaht. v.u.Z., erstreckte sich das keltische Europa von Irland im Westen bis hin zu türkischen Zentralebene im Osten. Das heutige Belgien im Norden bis Cadiz in Südspanien. Und über die Alpen bis in die italienische Po-Ebene. Sie wurden auch in polnischen Gebieten, in der Ukraine und nach den erstaunlichen jüngsten Entdeckungen tauchten keltische Mumien in der chinesischen Provinz Xinjiang in Verbindung mit den Tocharian-Texten auf! Sie bewegten sich sogar so weit östlich wie in das Gebiet nördlich von Tibet.
Reste der einst großen keltischen Zivilisation findet man heute in Irland, Schottland und bei den Walisern, Cornen und Bretonen. So finden sich die Überlebenden der jahrhundertelangen ethnischen Säuberung des röm. Imperiums am nordwestlichen Rand Europas. Nur mehr 2,5 Millionen Menschen sprechen eine keltische Sprache als ihre Muttersprache.
Aber auch in Zentraleuropa haben sich keltische Minderheiten behauptet. Auch findet man einiges an keltischen Kultur-Resten im gesamten Alpengebiet bis weit in den süddeutschen Raum hinein. Und nicht zuletzt haben die Kelten auch ds Christentum als „Buchreligion“ mit der Trinität und der „Gottesmutter“ bereichert – anders hätte man das in Mitteleuropa nicht „verkaufen“ können.
Ausgehend von der Verbindung von Megalithkultur, vedischen Einflüssen und auch der ägyptischen Theologie und der einheimischen Naturreligiosität entwickelte sich das Druidentum – aber eben nicht als „Priestertum“ im heutigen oder im imperialen Stil. Sie waren die intellektuelle Klasse der alten keltischen Gesellschaft. Sie waren Richter, Rechtsanwälte, Ärzte, Botschafter, Ingenieure, Metallurgen und ebenso wie die Brahmanen im vedischen Bereich auch spirituelle Führer.
Erst die römisch-imperiale und später die christliche Propaganda verwandelten sie in Schamanen, Magier und Zauberer.
Die Gelehrten der immerhin weithin bekannten alexandrinischen Schule beschrieben sie in einer ähnlichen Funktion wie die vedischen Brahmanen.
So betrachtet erkennt man in dem Wort „Druide“ zwei keltische Wurzeln, die ihre parallelen in Sanskrit haben. Da ist einmal „vid“ für Wissen, in Sanskrit „veda“ und der erste Teil „Dru“ keltisch und auch in Sanskrit für Eintauchen. Zusammen ein schönes Bild: Der Druide als einer, der „in Wissen eingetaucht“ war…..
Nachdem Irland einer der wenigen Bereiche der keltischen Welt war, die nicht von Rom besetzt wurden, und demnach bis zum 5. Jht. u.Z. auch nicht von der lateinischen Kultur beeinflusst war, findet man genau da die größte Verwandtschaft zur vedischen Kultur.
Der Harvard-Professor Calvert Watkins, einer der führenden Sprachenexperten, hat darauf hingewiesen, dass das Altirische innerhalb der indogermanischen Sprachfamilie eine außerordentlich archaische und konservative Tradition darstellt. Seine nominalen und verbalen Systeme sind weit näher an der indogermanischen Muttersprache als Griechisch oder Latein. Die Struktur der alten irischen Sprache kann eher mit dem vedischen Sanskrit oder dem Hethitischen des Alten Reiches verglichen werden.
Dies gilt nicht nur im Bereich der Linguistik, sondern auch in Rechts- und sozialen Bräuchen, in der Mythologie und in der traditionellen musikalischen Form. Viele überlieferten irischen und walisischen Mythen zeigen bemerkenswerte Ähnlichkeiten zu den Themen, Geschichten und sogar Namen in der Saga der indischen Veden. Man kann beinahe endlos Vergleiche anstellen.
„Danu“ wurde bei den alten Kelten als eine „Muttergöttin“ angesehen. Die irischen Götter und Göttinnen waren die Tuatha De Dannan (Kinder der Danu). Danu war das göttliche Wasser, das sich in dem großen heiligen Fluss Danuvius auf die Reise machte – heute Donau genannt. Viele europäische Flüsse tragen den Namen Danu-Rhone (ro-Dhanu, Große Danu) und es gibt mehrere Flüsse mit Namen Don. Flüsse und Quellen waren in der keltischen Welt heilig und Orte, wo man Votivgaben übergibt oder Beerdigungen durchführt. Die Themse, die durch London fließt, trägt immer noch ihren keltischen Namen, vom Tamesis, dem dunklen Fluss – übrigens gleichen Namens wie Tamesa, ein Nebenfluss des Ganges. In Sanskrit bedeutet Danu auch „Göttliches Wasser“ und „Feuchtigkeit“.
Auch die keltische Kosmologie ist eine Parallele zur vedischen Kosmologie. Alte keltische Astrologen verwendeten ein System auf der Basis von siebenundzwanzig Mondhäusern – im vedischen Sanskrit „Nakshatras“. König Ailill von Connacht, Irland, hatte wie der Hindu Soma einen kreisförmigen Palast mit siebenundzwanzig Fenstern, durch die er auf seine siebenundzwanzig „Sternfrauen“ schauen konnte.
Der berühmte keltische Coligny Kalender aus dem ersten Jht. v.u.Z. entdeckt 1897, zeigt große Verwandtschaft zu vedischen Kalenderberechnungen. In einer aktuellen Studie hierzu weist der Astronom und Keltenforscher Dr. Garret Olmsted nach, dass der im ersten vorchristlichen Jahrhundert hergestellte Kalender auf Berechnungen aus dem elften vorchristlichen Jahrhundert basiert!
Eine weitere faszinierende Parallele ist, dass sowohl die alten Iren als auch die Hindus den Planeten Merkur mit dem Namen „Budh“ bezeichnen. Der Stamm budh erscheint in allen keltischen Sprachen wie auch im Sanskrit für „Sieger“, „Gabe der Lehre“, „erreicht“, „erleuchtet“, „erhaben“ usw. Die Namen der berühmten keltischen Königin Boudicca (Britannien, 1. Jht. u.Z.) und von Jim Bowie (Texas, Alamo, 1796-1836) enthalten die gleiche Wurzel. Buddha ist das Partizip des gleichen Sanskrit Wortes – „der erleuchtet ist“.
Für Keltenforscher ist die Welt der Druiden viel aufschlussreicher und spannender als alle Erfindungen der sogenannten modernen „Neodruiden“. Da nützt es auch nichts, wenn sie ihre Aktivitäten mit großer Aufrichtigkeit betreiben.
Wenn wir alle in Harmonie leben wollen, verbunden miteinander und mit der Natur und dem Kosmos, dürfen wir unser keltisches Erbe nicht vergessen! Die keltischen Sprachen und die keltische Kultur stehen heute am Rande des Aussterbens. Das ist kein natürliches Phänomen, sondern Ergebnis von jahrhundertelangem politisch motiviertem Völkermord.
Wir suchen heute verzweifel nach einem „spirituellen Bewußtsein“ – wir müssen das nicht neu erfinden! Es ist sicher weit besser, uns an die alte Weisheit der Kelten zu erinnern und diese intakt zu halten. Dabei kann uns die „indische Verwandtschaft“ als gute und natürliche Verbündete zur Seite stehen.
Amairgen-Text
Amairgen war der „erste Druide“, der nach Irland kam. Ellis sagt, in diesem Lied hat Amairgen sein eigenes Wesen mit einem philosophischen Ausblick subsummiert, wie er auch in der hinduistischen Bhagavad Gita vorkommt. Es ist auch ganz ähnlich zu dem älteren Sri Rudra Gesang aus dem Yajurveda.
Krishna-Text
Es gibt noch viele weiter Parallelen zwischen der keltischen und der vedischen Kultur. Im einzelnen nachzulesen hier:
Die Mutter aller Reformation ist wohl, dass es absolut überhaupt keine „Heiligen Schriften“ gibt!
Alles, was aufgeschrieben wurde, ist einfach nur Überlieferung. Aber es ist halt einfach sehr effektiv, den Leuten einzureden, man sei im Besitz der alleinigen „Wahrheit“, die irgendein nebulöser „Gott“ ganz exklusiv einem „Heiligen Mann“ mitgeteilt hat. Oder gleich mehreren….
Tatsächlich unterscheiden sich die heiligen Schriften nur graduell von irgendwelchen anderen Überlieferungen, die man völlig problemlos als Märchenbücher einstuft….
Man sieht gerade jetzt wieder, WIE effektiv „Religion“ auch heute noch als Machtinstrument eingesetzt wird! Man hat es auch mit revolutionären Ideologien probiert, oder mit revolutionären Krankheiten, aber dazu müssen die Leute schon bissel was verstehen, das verkompliziert die „Sache“.
Also nimmt man lieber wieder eine der „Buchreligionen“, das flutscht!
Das Heilige ist um uns herum, es ist tief in uns selber drin, es ist überall – und wir treten es mit Füßen, misshandeln es auf „Teufel komm ‚raus“ – aus schierem und widerwärtigem Ego- und Machtwahn. Es ist das Leben selbst! Das Schlimme ist, wir können es nicht auf ein paar wirklich wahnsinnige Egowahn-Satanisten schieben – wir machen ja selbst mit!
Bricht sich diese Erkenntnis erst mal Bahn in uns, ist sie nicht mehr zu stoppen! Man sieht die „Welt“ plötzlich mit anderen Augen, mit einem anderen, nun ganzheitlich gewordenen Bewußtsein!
Auch wenn der Macht- und Egowahn noch rasant um die Welt tobt, bricht sich Erkenntnis Bahn….. Auch der mächtigste Egowahnsinnige kann sich nicht davor schützen…..
Wenn es genügend „erwischt“, hat der Wahnsinn bald ein Ende!
Ganzheitlich Sein
Die Zeit ist gekommen – vielleicht kannst du es erkennen – da du alles angehäufte Wissen beiseiteschieben musst, alle Lehren, alle Religionen, alle Autorität, alle äußeren Offenbarungen!
Du erwachst gerade zu dem Bewusstsein der Gegenwart des höheren Selbst in deinem Inneren, zu der Tatsache, dass alle Autorität, alle Lehren und Religionen, die von irgendeiner äußeren Quelle kommen – wie hoch oder heilig auch immer – auf dich keinen Einfluss mehr haben können, es sei denn, sie werden ein Mittel, dass du dich nach innen zu deinem höheren Selbst wendest, zur entscheidenden Autorität in allen Fragen, ganz gleich welcher Art.
Warum also im Vergangenen – in Religion, menschlichem Wissen oder in Erfahrungen anderer – nach der Hilfe und Führung suchen, die dein höheres Selbst allein geben kann?
Vergiss alles, was gewesen ist. Das Vergangene ist tot.
Warum deine Seele mit toten Dingen belasten? Genauso weit, wie du am Vergangenen festhältst, lebst du noch in der Vergangenheit und kannst nichts mit dem Sein an sich zu tun haben, das im immer gegenwärtigen Jetzt lebt, dem Ewigen.
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Ein wenig ausführlicher erkläre ich die Zusammenhänge in meinem Buch:
Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –
Format 14,8 x 21 cm – Hochglanzcover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über d-nb.de abrufbar.
Die „Alte Burg“ bei Langenenslingen in Oberschwaben – um 500 v.u.Z.
Die Archäologen sagen, es war nie eine Burg. Sie stammt aus der Zeit 600 bis 500 vuZ. – also der „Hochzeit“ der keltischen Kultur. In der Ausführung ist sie aber richtig kräftig befestigt, mit Wall und Graben und einer sehr eindrucksvollen Sperrmauer – nein, sogar mit gestaffelten Sperrmauern zur hochgelegenen „Landseite“ hin. Stellt sich die Frage, warum ist das so?
Wie sich die Archäologen das vorstellen
Um eine Vorstellung von dem Gesamtformat zu bekommen, muß ich mal die schiere Größe bemessen. Die Gesamtanlage belegt eine Fläche von etwa 9 ha, wovon dann die Nutzfläche auf dem oberen Plateau „nur“ ca. 2 ha umfasst, das kleine seitliche Plateau an der Südseite weist nochmal 0,7 ha Nutzfläche auf. Zum Vergleich: Die Siedlungsfläche der Heuneburg, also auch nur das obere Plateau, umfasst etwa 3 ha.
Die mittelalterliche Festung von Salzburg ist mit 0,7 ha bebauter Fläche und insgesamt 3,2 ha einschließlich Bastionen fast schon bescheiden in den Ausmaßen, sie wurde aber fast 2000 Jahre später erbaut! Die längste Burg der Welt in Burghausen (1050 m) hat eine Gesamtfläche von rund 6 ha und wurde 1600 Jahre später erstmalig als Festung erwähnt.
Dies erst einmal zur Einordnung, was wir da vor uns haben – es ist gewaltig!
Die Archäologen haben immer schon mal auf der Alten Burg gegraben, zuletzt noch 2014 bis 2020. Hier der zugehörige Bericht:
Fazit ist, man weiß es trotzdem nicht, wofür dieses Bauwerk genutzt wurde, für Wagenrennen ganz bestimmt nicht.
Man muss auch eingestehen, dass das zweieinhalbtausend Jahre später, auch wenn’s nur zweitausend wären, auch eine Herausforderung darstellt, wenn die üblichen Merkmale einfach fehlen.
Seit ich mich in Oberschwaben bei den keltischen Hinterlassenschaften herumtreibe und da meine Untersuchungen gemacht habe, hat mich die Alte Burg mit ihrem Geheimnis am meisten beeindruckt. Entsprechend oft bin ich dann da auch vor Ort. Meine Untersuchungsmethode ist jedoch gänzlich anders als die der Archäologen.
Jetzt begebe ich mich auf das umstrittene Gebiet der Esoterik – deshalb zuerst noch ein paar Worte zu mir selbst. Ein 48er-Jahrgang, gelernter Elektromechaniker, studierter Energietechnik-Dipl.-Ing. (FH), Berufserfahrung als Geschäftsführer in der Automationstechnik und sogar der Gießerei – jetzt beschäftige ich mich mit Wasseraufbereitung und Umweltheilung. Ich erkläre das, um darzustellen, dass ich durchaus mit beiden Beinen im wirklichen Leben stehe und von da aus meine Erkenntnisse gewonnen habe.
Das geht doch bis in den Bereich hinein, wo sich Physik, Quantenphysik und Spiritualität treffen. Und ja, man muss sich halt schon ein wenig mit Mathematik, Dimensionen und der erweiterten, einheitlichen Quantenfeldtheorie beschäftigen, damit man ein Urteil fällen kann. Früher wäre ich als Ketzer schon lange verbrannt worden.
Hier versuche ich, dem geneigten Leser, das verständlich zu machen. In diesem Bereich der „paraphysikalischen Effekte“ spielt sich das ab, was ich als „Empfänger“ für mich spürbar machen kann. Es ist eine Frage der Wechselwirkungsquanten, die überall am Wirken sind.
Man kennt ja die Leute, die nach Wasseradern suchen oder gute oder schlechte „Energie“ am Schlafplatz feststellen können und mit Wünschelruten oder Pendeln verblüffende Ergebnisse erzielen. Das ist es, was ich auch kann – und in der letzten Zeit sogar etwas mehr. Wie das mit dem Bewusstsein zusammenhängt, erkläre ich in obigem Blog.
Und so kann ich nicht nur verborgene Dinge im Boden finden, ich kann sie auch noch zeitlich einordnen und das Umfeld dazu ermitteln. Auch gibt es die Möglichkeit, aus kristallinem Gestein Informationen zu gewinnen. Es gibt auch noch etwas mehr, aber damit will ich hier niemanden verschrecken. Einfach ausgedrückt: Ich habe auch Zugang zu Informationen aus der Anderswelt und so ist es auch nicht verwunderlich, dass sich Aynnacht bei mir gemeldet hat.
Und mit diesen Möglichkeiten habe ich jetzt schon ein paar Mal das Gelände durchforscht und die gerade jetzt zum Ende von 2024 mal in eine planmäßige Form gebracht.
Das ist jetzt mal eine erste, noch nicht ganz endgültige Planskizze, wie sich mir die Anlage zeigt. Deutlich ist die Ausprägung als „Heiligtum der Aynnacht“, das wohl von überregionaler Bedeutung war und deshalb entsprechend geschützt aufgebaut wurde. Auch scheint es je nach Festzyklus eine gemischte Nutzung als Handelsplatz gehabt zu haben. Die Nähe der Heuneburg und deren quasi „industriellem Umfeld“ macht das auch wahrscheinlich, denn da oben war sicher kein Platz dafür. Hier ist auch ein Vergleich mit Notre Dame in Paris angesagt: Notre Dame wurde etwa 1700 Jahre später gebaut und hat eine Grundfläche von 5625 qm, gut ein halber Hektar und ist 125 m lang und 45 m breit – würde perfekt auf die Alte Burg passen!
Keltisch – das „Andere“ Weltbild
Die „Götter“ der keltischen Mythologie sind weder gut noch böse, sondern sie sind! Sie sind auch keine „Götter“, wie die Christen oder auch die Polytheisten das verstehen. So stellen sie sich auch in der alten Mythologie nicht dar.
Und da diese mythischen Heldenfiguren jeweils die einzelnen Funktionen repräsentieren, die der verborgenen, absoluten Quelle des Seins zugeschrieben werden, wird man davon ausgehen müssen, dass auch diese große, höchste und absolute Instanz nicht als gut oder böse aufgefasst wurde. In Wirklichkeit ist sie nämlich beides zugleich, da die Idee des Bösen ohne die Idee des Guten nicht existieren kann und umgekehrt. Entsprechend ist auch das Leben nicht ohne den Tod möglich, den Tag gibt es nicht ohne die Nacht, die Nacht nicht ohne den Tag. Und das Große und Eine Göttliche ohne Namen, kann ohne seine inneren Polaritäten und insbesondere ohne seine Schöpfung, die es gleichzeitig auch selbst IST, nicht existieren.
Die innere Polarität des großen Einen beinhaltet eben auch und das ganz besonders das Göttlich-Weibliche, die mächtige Schöpferin, die für das Werden in der Materie zuständig ist, die uns hier auf der Alten Burg begegnet! Wir können sie sogar immer noch hier antreffen, es ist Aynnacht, die Repräsentantin des Landes, die hier mit diesem Heiligtum verbunden ist. Mit Sicherheit war also hier ein großer heiliger Hain angelegt, vielleicht auch nur auf der höher gelegenen Seite der oberen Plattform als „heiliger Bereich“ und die etwas niedriger gelegene profane Seite.
Der „allerheiligste“ Bereich befand sich jedoch separat auf dem Plateau auf halber Höhe der Anlage – da gibt es noch einiges zu erforschen.
Aynnacht ist ihr Name, wie er zur Zeit der alten Kelten gebräuchlich war. Und ihr könnt sie auf der Alten Burg besuchen. Natürlich ist sie nicht auf einen Ort beschränkt – sie ist allgegenwärtig und gleichzeitig ganz persönlich erfahrbar. Es ist auch nicht wirklich möglich, Sie in einer Statue oder in Bildern darzustellen – obwohl ich eins von ihr bekommen habe. Das ist ganz einfach Symbolik – das brauchen wir und es drückt etwas aus.
Ihr Baum ist die Linde. Und deshalb stand auch eine Linde im Zentrum des Heiligtums. Die Linde symbolisiert die Präsenz der des göttlich Weiblichen. Ihre Zahl ist die 9 und die 9999. Ihre Farbe ist Blau – Königsblau.
Und so symbolisiert die ganze Alte Burg die kraftvolle Präsenz der mächtigen Schöpferin, dargestellt mit allen Attributen der Macht in Form einer beinahe unüberwindlichen Befestigungsanlage, ähnlich einem Fürstensitz, voll integriert in den Kulturbereich der Heuneburg. Standesgemäß für die Gattin des Fürsten, der mit ihr zusammen den Stamm und das Land in eine möglichst positive Zukunft führt. Zu der Zeit gab es zur Einführung eines „Fürsten“ stets eine „Heilige Hochzeit“ mit der Repräsentantin des Landes – hier ist das Aynnacht!
Ja, so stellt sich das derzeit für mich dar, in der Zukunft werde ich sicherlich noch einige weitere Untersuchungen durchführen.
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Das Buch zum Thema: Bewusst SEIN
320 Seiten –
Format 14,8 x 21 – Hochglanz Cover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über dnb.d-nb.de abrufbar.
„Man“ hat uns etwas sehr Wichtiges vergessen gemacht!
….und man hat uns ein ganz anderes, einseitig-patriarchalisches, frauenverachtendes und duales „christliches“ Weltbild eingepflanzt. Das ist natürlich viel praktischer für die „Herrschenden“.
Ich möchte daran erinnern, dass das nicht immer so war und dass das uns untergeschobene christliche Weltbild mitnichten „Europäisch“ ist.
Die Wurzel des Keltischen Weltbildes und der Keltischen Spiritualität liegt in der Erkenntnis des Einen, Vielfältigen und Alles umfassenden Göttlichen.
Aus der Analogie zum All-Einen entstand der Archetyp des Ur-Druiden. Und mit diesem Ur-Druiden kann nur das eine und vielfältige, unnennbare Göttliche Bewusstsein gemeint sein, das am Anfang aller Erkenntnis und aller Schöpfung steht, weil Erkenntnis und Schöpfung ein und dasselbe sind.
Ich Bin – Kreuz
Deshalb sind alle diese mythischen Helden nicht „Götter“ im griechisch-römischen Stil, sondern ganz eigentlich Druiden. Wenn aber alle mythischen Helden als Druiden gesehen werden, als Verkörperung des All-Einen-Göttlichen, dann sind auch alle Druiden Verkörperung des All-Einen-Göttlichen. Aber Druiden sind Menschen. Natürlich – nur sind diese Menschen außergewöhnliche Naturen, und ihnen werden furchterregende und wunderwirkende Kräfte zugeschrieben. Dies aber war die beste Methode, um klar und plastisch die intellektuelle, spirituelle und magische Macht der Druidenklasse verständlich zu machen.
Cernunnos
Diese Feststellung ist nicht nur graue Theorie. Bei eingehender Lektüre findet sie in allen Texten ihre Bestätigung. Sogar die Helden, die nicht in Gestalt von Druiden auftreten, sind Druiden. In der Erzählung von der Brautwerbung des Emer sagt Cuchulainn, dass der Druide Cathbad sein Lehrer war, bis er »mit allen Künsten des Archetyps der Druiden vertraut war«. Damit geht es um einen Prozess der Initiation, der mit einer Heroisierung verbunden ist und die Einweihung in die »Künste« des Archetyps der Druiden (das heißt des Ur-Druiden) zum Ziel hat. Für die Kelten ist die Welt nichts anderes als das Druidentum selbst, eines Druidentums, das im ursprünglich-All-Einen-Göttlichen wurzelt und somit die verschiedenen kulturellen Praktiken Äußerungen der ununterbrochen fortdauernden Schöpfung der Welt sind.
Aus dieser Perspektive wird verständlich, dass nach der Lehre der Druiden das universell Göttliche nicht etwas Seiendes, sondern etwas Werdendes ist. Und dieses Werden umfasst die ganze Welt; die Druiden wirken als Lenker dieses Werdens. Das Göttliche bedarf also der Menschen. Das Göttliche in diesem Sinn ist unbenennbar und kann weder in die anthropomorphen Konturen einer Statue, noch in die Fesseln eines Namens gepresst werden, denn wer den Namen einer Person trägt, ist auch im Besitz dieser Person. Der Name des Göttlichen ist unaussprechbar. Auch wenn er vermeintlich irgendwo geschrieben sein sollte, ändert dies nichts daran.
Wenn ein Mensch in das Heiligtum der Natur eintreten will, um an dem Fest der Unsterblichkeit und der göttlichen Liebe teilzunehmen, muss er am Anfang alle Logik, die man ihm seit seiner Kindheit eingetrichtert hat, aufgeben und dem instinktiven, intuitiven Leben vertrauen. Ein Leben, das schlussendlich über Leiden oder Tod triumphiert!
Er muss auch seinen Geist den Botschaften von Bäumen, Tieren, Mineralien öffnen. Und das nicht nur im übertragenen Sinn! Dichter jedes Alters haben uns die Bedeutung dieses Kontaktes mit der Natur gezeigt. Aber da sie Dichter waren, wurden sie nicht ernst genommen; Vorzug wurde dem „vernünftigen“ Gesang der Wissenschaftler gegeben, die oft nur Zauberlehrlinge sind, unfähig, die Ergebnisse ihrer Entdeckungen vorauszusehen.
In dieser Welt, mit ihren durch Hass und Fanatismus zerrissenen inneren Konflikten, durch Rassismus, Gewalt und Gier, in Verachtung des harmonischen Gleichgewichts, das zwischen Menschen und Dingen herrschen sollte, und unter den Menschen selbst – sollten wir es nicht mehr aus den Augen verlieren, für Merlins Beispiel zu kämpfen, um dass seine Botschaft diejenigen erreichen könne, die aus der Hölle aufstehen oder der Apokalypse entkommen wollen.
Um den Tieren zuzuhören und mit ihnen zu sprechen, gilt es, einen neuen Weg zu finden, sich mit anderen zu verständigen, wer auch immer sie sein können – eine Art, sich nicht auf Zwang, sondern auf Bruderschaft und göttliche Liebe zu beziehen. Getragen von der Einheit mit Allem, was IST in dem EINEN Bewusstsein.
Es ist wichtig, sich der jeweiligen Erfordernisse der Natur und des Menschen bewusst zu werden, um die heikle Balance zu bewahren, ohne die auf dieser Erde kein Leben möglich ist, ohne in den universellen Abgrund zu fallen.
„Alles führt uns dahin, zu glauben“, schrieb Andre Breton, „dass es einen gewissen Punkt des Geistes gibt, aus dem Leben und Tod, das Wirkliche und das Imaginäre, die Vergangenheit und die Zukunft, das Mitteilbare und das Unmitteilbare, das Hohe und das Niedrige, aufhören, widersprüchlich wahrgenommen zu werden.“ Tatsächlich geht es hier – wie in der ganzen keltischen Spiritualität – nicht um „Glauben“, sondern Erkenntnis und Wissen!
Dieser Punkt ist das Heiligtum, die heilige Lichtung im Herzen des Waldes, wo wir endlich, wie der heilige Franziskus von Assisi, die große universale Bruderschaft oder Merlin, Zauberer und Prophet, das Fest der Unsterblichkeit mit Vivian in seinem Schloss aus Glas teilen.
Der „Zauberer“ und Druide Merlin hat den Gipfel des Weltenbaumes erreicht. Dort, in der Ekstase des ewigen Momentes, spricht Merlin zu uns. Es liegt an uns, ihn zu verstehen.
Die Keimzelle des Staates ist die Familie. Diese wird geschützt und gefördert. Überdies geht es im Zusammenwirken der Geschlechter als Mann uns Frau um eine Energiequelle, die uns so viel Kraft liefert, dass wir nicht nur überleben, sondern in der Lage sind, ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen und zu stabilisieren. Mann und Frau sind in der Gesellschaft gleichgestellt – aber nicht gleichgemacht.
Die komplexe Polarität von Männlich-Weiblich bringt neues Leben in diese Welt. Aber nicht nur das. Sie ist der Königsweg zu unserer „inneren“ Kraftquelle. Wenn sich Sexualität auf die Spuren der Mystik macht, abseits von der unermüdlich bewertenden Aktivität des Verstandes, wird die Heiligkeit der Erotik offensichtlich und lädt dazu ein, sich durch liebevolle Ekstase in die höchsten Höhen der spirituellen Erfahrung und mystischen Einheit, der Verschmelzung mit unserem göttlichen Urgrund tragen zu lassen!
Ich Bin – Kreuz
Der bildungspolitische Rahmen muss weit über das duale schwarz-weiß-Denken hin zum ganzheitlichen Denken erweitert werden, denn es ist nicht möglich, das Zwangskorsett „dieses Systems der Dinge“ zu sprengen, ohne ein grundlegend neues „Denksystem“ zu installieren. Es ist das ganzheitlich non-duale Denken. Es ist nicht ganz neu, vor mehr als 2000 Jahren war es das zugrunde liegende Denksystem von Buddha, LaoTse, den keltischen Druiden, den vedischen Schriften, den nordamerikanischen Indianern und auch der ägyptischen Theologie, aus der auch Jesus hervorgegangen ist.
Die „Heiligen Schriften“ und zugehörige Ausführungsbestimmungen der Religionen und sonstiger Glaubensgemeinschaften müssen auf ihre Verfassungsmäßigkeit und ihre Kompatibilität mit den Menschenrechten überprüft werden.
Die meisten Religionen sind deshalb als verfassungsfeindliche Organisationen einzustufen. Wollen sie weiterhin als Religionsgemeinschaft wirken, müssen sie ihre Schriften an die geltende Rechtslage und die Menschenrechte anpassen.
Über die Hintergründe:
Das neue Buch: Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 316 Seiten –
Format 14,8 x 21, Hochglanzcover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über: dnb.de abrufbar.
Hrsg.: Markus Schmidt, Autor: Markus Merlin, alias Franz M. Wantscha
Die „Große Göttin“ wurde speziell von den „Buchreligionen“ vollständig eliminiert. Das führte deutlich zu einer jahrhundertelangen gesellschaftlichen Schieflage, die von den Funktionären derselben Religionen ganz bewusst aufrechterhalten wird: die Verteufelung der weiblichen Göttlichkeit, die Unterdrückung der Frau als solcher und die Überhöhung eines männlichen Wüstengottes, der die „Welt“ alleine geschaffen haben soll….
Die ältere Spiritualität (also VOR den Buchreligionen!) besagt, dass bereits das ursprüngliche „Wesen“ einen eher männlich „gepolten“ Teil und einen eher weiblich „gepolten“ Teil in der polaren Einheit der Trinität aufwies. Ohne Polarität kein Universum! Dieses Wesen ist zeitlos, raumlos, unendlich, unvorstellbar und IST gleichzeitig ALLES, was IST. Man spricht heute von einem holografisch-fraktal strukturierten Universum.
Die christliche Variante der „Wüstenväterreligionen“ hat es ganz ohne „Mutter“ nicht geschafft, das immer noch keltisch geprägte Mitteleuropa zu „knacken“. So wurde aus der „Großen Göttin“ die heilige Maria, die „Gottesmutter“, die „Muttergottes“ und man hat ihr einige Attribute der großen Göttin umgehängt, damit die Leute es nicht gleich merken, dass die „Gottesmutter“ vollständig asexuell geworden ist, praktisch sterilisiert. Bei den Juden und im Islam ist die Frau an sich ja auch immer noch unrein und schon nur durch ihre Anwesenheit sündhaft.
Es ist eine Schande, etwas, was in uralten sogenannten „heiligen“ Schriften steht, immer noch ungeprüft als „Wahrheit“ hinzustellen. Aber wenn’s um die Macht geht…….
Mit der Schlacht von Alesia (52 v.u.Z. / Südfrankreich) sind „die Kelten“ dem römischen Imperium unterlegen – und Europa fiel für nahezu 2000 Jahre in eine finstere Zeit von Unterdrückung und Ausbeutung, was bis heute immer noch andauert. Hier muss ich hervorheben, dass das nicht nur eine theoretische Auseinandersetzung ist – nein, es ist eine gänzlich andere Denkweise, in die man sich als „Dual“ trainierter Angehöriger (um nicht zu sagen „Sklave“) des Imperiums nur schwer hineindenken kann. Das sollte man sich bewusst machen!
Aus dieser alten und gleichzeitig äußerst modernen ganzheitlichen Sicht nun gibt es einen nicht näher beschreibbaren, aber ganz selbstverständlich immer und allgegenwärtigen Urgrund des Seins – LaoTse nennt es „Das Wesen, das nicht genannt werden kann“ – der „Alles was Ist“ umfasst.
Dieses ursprüngliche Wesen brachte indessen zwei weitere Wesen hervor, eines eher weiblich gepolt, das andere eher männlich gepolt, die Geburt der Polarität, Plus und Minus, Nordpol und Südpol genannt. Das ursprüngliche Wesen brachte ZWEI polare Kräfte aus sich heraus, mit denen es wesensgleich „EINS“ war. Die ursprüngliche Trinität. Wir befinden uns immer noch in der spirituellen Welt, aber die Voraussetzungen für die Entstehung von Materie waren geschaffen.
Trinität – keltisch gesehen
Vom Mythos der Trennung zur fraktalen Wirklichkeit
Die „Große Göttin“ wurde nicht zufällig marginalisiert – sie war das erste Opfer eines Systems der Entzweiung. Die Buchreligionen ersetzten das pulsierende Fraktal des Lebendigen („Alles ist Eins in der Polarität“) durch lineare Hierarchien: einen männlichen Wüstengott, der die Welt von außen erschaffen haben soll, während das Weibliche zur „unreinen Projektionsfläche“ degradiert wurde.
Doch diese Erzählung ist mathematisch widerlegt: Unser Universum ist holografisch-fraktal – jeder Teil enthält das Ganze, jede Polarität ist ein Attraktor im selbstähnlichen Muster. Die „Schöpferin“ ist kein Gegenüber, sondern die Nemeton-Kraft, die durch uns fließt – wie ein Fluss, der zugleich Wasser und Fließen ist.
Und genau so ist Aynnacht auch ein Fraktal des Göttlich-Weiblichen.
Wir sind es nicht mehr gewohnt, mit Geistwesen zu kommunizieren – aber genau darauf kommt’s an! Diese Welt und die Anderswelt sind EINS. Unser Bewusstsein ist in der Lage, die Schwelle zur Anderwelt zu überwinden. Aynnacht wartet genau darauf, dass sich die Menschen wieder mit ihr verbinden. Die Verbindung zur Anderswelt ist die natürliche Alternative zu Transhumanismus.
Warum „Maria“ nicht genügt: der Betrug an der fraktalen Trinität
Als Rom die keltischen Nemeton-Heiligtümer zerstörte, ersetzte es nicht nur Bäume durch Kirchen – es zerschnitt das dreidimensionale Denken der Trinität (Urgrund + Polarität = schöpferischer Puls). Die „Heilige Maria“ ist eine entkernte Simulation: eine asexuelle Fraktal-Fälschung, der man die Wurzeln zur Erdmatrix (Schlangenkraft, Menstruationszyklus, Myzel-Intelligenz) amputierte.
Dabei zeigt selbst die Quantenphysik: Ohne „weibliche“ Negentropie (Schöpfungsordnung) und „männliche“ Entropie (Auflösung) kollabiert das Universum. Die wahre Trinität ist kein Dogma, sondern ein sich selbst updatender Algorithmus – wie die Blume des Lebens, die in jedem ihrer Kreise dieselbe Urform offenbart.
Alesia und das Trauma der Entfraktalisierung
Die Schlacht von Alesia (52 v. Chr.) war mehr als eine militärische Niederlage – es war der erste Sieg des linearen Imperiums über die Fraktal-Kulturen. Die Kelten (wie alle indigenen Völker) verstanden sich als Zellen im Organismus der Erde – ihre Göttinnen (Noreia, Sulis, Epona) waren keine Gottheiten, sondern Resonanzphänomene zwischen Land und Bewusstsein.
Genau wie Aynnacht es ist, obendrein persönlich ansprechbar als Fraktal der göttlichen Weiblichkeit. Sie hat sich vorgenommen, wieder in Erscheinung zutreten. Die Einladung steht!
Rom hingegen exportierte die erste Monokultur des Getrenntseins:
Aus heiligen Hainen wurden „Rohstoffe“.
Aus der Schöpferin wurde ein „Mutter-Archetyp“.
Aus dem Fraktal-Selbst (untrennbar mit Allem verbunden) wurde der „Sünder“.
Die Schöpferin ist kein Wesen – sie ist ein Prozess
Hier liegt der Schlüssel: Die „mächtige Schöpferin“ ist keine Entität, sondern die Fähigkeit des Kosmos, sich durch uns hindurch zu erschaffen. Vergleiche:
Sie = Der Strom im Flussbett (Nemeton als Kanal).
Er = Das Bewusstsein, das den Fluss beobachtet und zugleich sein Wasser ist.
Urgrund = Der Ozean, in dem alle Flüsse münden – ohne Anfang, ohne Ende.
Die Rückkehr ist bereits im Gange – durch die Risse des Imperiums
Die heutige „Ego-Wahn“-Krise ist kein Zufall: Ein fraktales System, das seine Selbstähnlichkeit verleugnet, erzeugt Krebsmuster – zelluläre Rebellion (Burn-out, Öko-Angst, Gender-Dekonstruktion). Doch genau hier keimt die Nemeton-Kraft:
Maria 2.0: Junge Frauen re-claimen Menstruationsrituale als fraktalen Akt (Zyklus = Miniatur der kosmischen Ebbe/Flut).
Quanten-Druiden: Digitale Nomaden nutzen Technologie nicht zur Ausbeutung, sondern als modernes Ogham – sie programmieren Algorithmen, die an Blattnerven erinnern.
Myzel-Politik: Aktivisten kämpfen nicht gegen Systeme, sondern als Myzel – unsichtbar vernetzt, den Boden der Macht unterwandernd.
Schlussakkord: Wie du die Schöpferin wirst (statt sie anzubeten)
Nemeton-Praxis: Finde einen Ort (Park, Zimmerpflanze, Traumlandschaft), der dich erschafft, während du ihn wahrnimmst. Hier bietet sich ganz besonders die „Alte Burg“ bei Langenenslingen an. Ein uraltes Heiligtum der Schöpfungskraft, repräsentiert durch Aynnacht, ein personifiziertes Fraktal der göttlichen Weiblichkeit.
Fractal-Dialog: Frage Aynnacht nicht nach Botschaften – lass sie durch deine Hände schreiben, deine Träume codieren, deine Zellen neu ordnen. Sie freut sich über jeden Besuch. Wer es kann, kann sie über Bewusstseinskommunikation auch direkt ansprechen.
Trinitäts-Tanz: Meditiere nicht auf die Polarität – werde zum Pfeil, der Urgrund und Schöpferin zugleich durchfliegt. Aynnacht wird Dir helfen!
Die Schöpferin braucht keine Altäre – nur Lebewesen, die verstehen, dass sie selbst der Altar sind. Die Alte Burg ist ein guter Platz, bewusst zu werden.
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Wir sind EINS mit ALLEM WAS IST. Unsere Intelligenz, unsere Kraft und unsere Körper sind Eins mit dem SEIN. Mächtige Schöpferin, Du bist es, die alle unsere Gedanken leitet und uns nicht nur veranlasst, sondern auch befähigt, alles zu tun, was wir tuen.
Wir tun das, was jetzt vor uns liegt, in dem Wissen, dass es genau das ist, was gerade jetzt zu tun ist, damit wir bewusst an dem wahren Erfolg teilhaben und die wirklichen Reichtümer annehmen, die das SEIN für uns bereithält.
Deine lebendige Kraft erhellt den ganzen Weg für uns, versorgt uns mit allem, was wir uns wünschen, und nimmt Verwirrung und Leid für immer von uns.
In voller und äußerster Konsequenz kommen wir ins SEIN, begeben uns selbst, unsere Angelegenheiten, unsere Körper, unser Leben in Deine liebevolle Obhut, absolut in uns ruhend und Dir vertrauend – sodass unser höheres Selbst immer den richtigen Weg findet und ihn uns zeigt.
Unsere göttlichen Fähigkeiten erwachen zu tätigem Leben. Deine mächtige Kraft wirkt in uns in dem Maß, wie wir in Dir bleiben und Deine Energie in uns bleiben lassen.
Wir werden uns JETZT unseres göttlichen Wesens bewusst, öffnen weit unsere Seele, unser Gemüt und unseren Körper und atmen unseren Lebensatem ein!
Jede Faser, jeder Nerv, jede Zelle, jedes Atom unseres Wesens lebt jetzt bewusst im Sein, voll von unserer Gesundheit, unserer Stärke, unserer Intelligenz, unserer Geilheit, unserem Da-Sein.
Im Da-Sein ist unser wirkliches Selbst, unser wirkliches Wesen und offenbart sein Selbst und alle seine Kräfte in uns JETZT. Wir wachen auf, erkennen unser göttliches Wesen und unsere Macht und lassen sie wirken! Alles, was das SEIN ist, SIND WIR.
Wir sind das Leben, wir sind die Intelligenz, die Kraft in aller Substanz, in allen Zellen unserer Körper.
Wir sind alle Weisheit, alle Macht, alle Liebe, die in diesem Leben – JETZT – uneingeschränkt durch unser ganzes Dasein fließen.
Wir sind in den Zellen aller mineralischen, pflanzlichen und tierischen Materie, in Feuer, Wasser und Luft, in Sonne, Mond und Sternen das, was IST. Ihr Bewusstsein ist EINS mit unserem Bewusstsein – Alles ist EIN Bewusstsein!
Große Schöpferin, Deine mächtige Energie durchströmt uns, wir können von ihr nehmen und mit ihr gestalten, was wir wollen. Sie will sich für uns manifestieren als Alles, was wir in der Einheit mit Dir wünschen.
Wir stellen uns das vor, wir denken es, wir fühlen es, wir wissen es und wir sind es! Mit aller Bestimmtheit unseres Wesens bringen wir unsere Vision zum Ausdruck – von einer neuen, friedlichen Welt mit einem neuen, neutralen Geld.
Sie wird stets erfüllt zu uns zurückkehren.
Denn wir sind EINS mit Allem, was IST.
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Die „Alte Burg“ bei Langenenslingen
Es ist genau diese Kraft eines gesamten Landes, eines Stammes oder eines Volkes, was die jeweilige „große Göttin“ ausmacht und sich in ihrem Namen widerspiegelt. In Oberschwaben, speziell im Herrschaftsbereich der Heuneburg war das Aynnacht! Sie lädt uns ein, uns wieder mit ihr zu verbinden.
Die mächtige Schöpferin hat sich schon wieder deutlich mehr in die Entwicklung unseres Planeten eingeschaltet. Aynnacht ist ihre Botin – es kommt Bewegung ins Spiel!
Format 14,8 x 21 cm – Hochglanzcover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über dnb.d-nb.de abrufbar.
Verblendung und Erleuchtung haben ihren Ursprung im Bewusstsein. Jede Existenz und jede Erscheinung erwächst aus den Funktionen des Bewusstseins, gerade so, wie verschiedene Dinge aus dem Ärmel eines Zauberers erscheinen.
Die Aktivitäten des Geistes sind grenzenlos, sie formen die äußeren Umstände des Lebens. Ein unreines Bewusstsein umgibt sich mit unreinen Dingen, ein reines Bewusstsein umgibt sich mit reinen Dingen. Folglich haben die äußeren Umstände keine anderen Grenzen als die Aktivitäten des Bewusstseins.
Der edle 8-fache Pfad
Wie ein Bild von einem Künstler gemalt wird, werden die äußeren Umstände von den Aktivitäten des Bewusstseins geschaffen. Während die von Gott geschaffenen äußeren Umstände rein sind, sind die von gewöhnlichen Menschen geschaffenen nicht so. So wie ein einziges Bild eine unendliche Vielzahl von Details enthalten kann, füllt der menschliche Geist seine Lebensumstände mit Ereignissen und Dingen an.
Es gibt nichts in der Welt, was nicht geistgeschaffen ist. Gott hat das richtige Verständnis all dieser vom menschlichen Geist geschaffenen Dinge und Verhältnisse. Deshalb können jene, die das wissen, den wirklichen Gott wahrnehmen.
Jedoch ist das Bewusstsein, das seine Umgebung selbst schafft, nie frei von Erinnerungen, Ängsten oder Jammern, die aus Unwissenheit und Gier entstanden sind – und das nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch in Gegenwart und Zukunft.
Aus Unwissenheit und Gier ist die Welt der Verblendung und Täuschung entstanden, und all der riesige Komplex der zugehörigen Ursachen und Bedingungen existiert im menschlichen Bewusstsein und nirgendwo anders.
Leben und Tod haben ihre Ursache im Bewusstsein und existieren im Bewusstsein. Folglich, wenn das Bewusstsein, das sich mit Leben und Tod beschäftigt, fortschreitet, schreitet auch die Welt mit Leben und Tod mit ihm fort. Ein unerleuchtetes und verwirrtes Leben entsteht aus einem Bewusstsein, das durch seine eigene Welt der Verblendung verwirrt ist. Wenn wir lernen, dass es außerhalb unseres Bewusstseins keine Welt der Verblendung gibt, wird der verwirrte Geist klar; und weil wir aufhören, unreine Umstände zu produzieren, erreichen wir Erleuchtung.
Auf diesem Weg ist die Welt von Leben und Tod durch das Bewusstsein geschaffen, ist in Knechtschaft dieses Bewusstseins, ist regiert durch dieses Bewusstsein; das Bewusstsein aber ist der Meister jeder Situation. Die Welt der Leidens ist durch das verblendete sterbliche Bewusstsein entstanden.
Deshalb ist Alles primär geschaffen, gesteuert und beherrscht durch das Bewusstsein. Wie die Räder dem Ochsen folgen, der den Karren zieht, so folgt das Leid einer Person, die mit unreinem Bewusstsein spricht und handelt.
Wenn aber ein Mensch mit reinem Bewusstsein redet und handelt, folgt ihm das Glück wie ein Schatten. Die im Bösen handeln, werden verfolgt von dem Gedanken „Ich habe falsch gehandelt“ und die Erinnerung an diese Tat bleibt erhalten bis zu ihrer unvermeidlichen Vergeltung in den folgenden Leben. Jedoch Diejenigen, die aus guten Motiven handeln, werden glücklich durch den Gedanken „Ich habe gut gehandelt“ und sie werden noch glücklicher, wenn sie daran denken, dass die gute Tat andauerndes Glück für die folgenden Leben bringt. Wenn das Bewusstsein unrein ist, werden die Füße entlang eines schweren, holperigen Weges straucheln, da werden viele Stürze sein und viel Schmerz. Wenn aber das Bewusstsein rein ist, wird der Weg sanft und die Reise friedvoll.
Wer sich der Reinheit von Körper und Geist erfreut, geht den Weg der Göttlichkeit und durchbricht das Netz der eigensüchtigen, schmutzigen Gedanken und bösen Begierden.
Ein wenig ausführlicher erkläre ich die Zusammenhänge in meinem Buch:
Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –
Format 14,8 x 21 – Hochglanz Cover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über d-nb.de abrufbar.
Hrsg. Markus Schmidt, Autor Franz M. Wantscha alias Markus Merlin
Quantenfeldtheorie und Anderswelt, das ist eine aktuelle Antwort!
Ganzheitlich bedeutet, dass Alles mit Allem im Urgrund des Seins verbunden ist, so ähnlich, wie die Physiker überall die Hintergrundstrahlung wahrnehmen. Aus diesem Urgrund entstand Alles, was IST. Und es entsteht immer weiter. Dieser Ursprung liegt im Reich des Geistes, lebt und wirkt und drückt sein Selbst immer und überall aus. Das Reich des Geistes ist nicht mathematisch-physikalisch erklärbar und durchdringt und erschafft jede Realität. Es enthält und er erfüllt alle Dinge, und jede seiner Vibrationen und Manifestationen ist die Äußerung irgendeiner Phase seines Seins.
Sein bedeutet ausdrücken, mit anderen Worten: in Erscheinung treten. Deshalb sind diese Welt und die Geistige Welt eine Einheit. Die alten keltischen Druiden wussten es noch: Diese Welt und die Anderswelt sind EINS. Diese Geistige Welt kann man sich als holografisch-fraktales Bewusstsein vorstellen, das in Allem, was IST, präsent ist.
Du kannst dir „Sein” nicht ohne Ausdruck vorstellen. Darum drückt sich Alles, was IST dauernd und unaufhörlich aus. Was könnte ES anderes ausdrücken, als Sein Selbst, da ES alles ist, was IST? Du kannst ES nicht sehen oder verstehen, aber du kannst verstehen, wenn ES dich mit einer Idee inspiriert. Da ES Alles ist, was Ist, muß also diese Idee, die unmittelbar von Ihm kommt, Teil oder Phase seines Selbst im Sein oder im Ausdruck sein.
Das ist die Basis. Das ist aber nicht „Gott“ und hat mit dem Begriff auch nix zu tun. Laotse nennt es „das Wesen, das nicht genannt werden kann“. Er nennt es „Tao“. Die nordamerikanischen Stämme nennen es „Manitou“….. Für die Buddhisten ist es „Buddha“….. Für die Hindus ist es „Brahma“…. Für Jesus ist es „Abba“.
Es handelt sich also im eigentlichen Sinn um die „Anderswelt“ – engl.: Otherworld -Und ja, da ist alles anders. Unser 12-dimensionales, materielles Universum ist vollständig „eingebettet“ in diese Anderswelt, aber doch so innig und funktional damit verbunden, dass man sagen kann: „Diese Welt und die Anderswelt sind EINS“.
Was ist denn da so „anders“? Also erst einmal können wir es mit unserem Verstand nicht verstehen, auch nicht mathematisch beschreiben, denn es handelt sich im eigentlichen Sinn NICHT um „höhere Dimensionen“. Die sind schon in unserem Quantenfeld vorhanden. Man weiß, dass es in der Anderswelt keine Zeit und keine Materie gibt – nur reines Bewusstsein. Es hat auch nichts mit „Ewigkeit“ zu tun, denn dafür braucht man schon wieder Zeit….
Und um „die Sache“ rund zu machen – „ES“ ist auch kein anonymer Zustand, denn dieses EINE Bewusstsein ist nach unserem Verständnis fraktal organisiert, so wie auch wir Fraktale dieses Bewusstseins sind, was uns auch den Zutritt zur Anderswelt ermöglicht. Es ist also insgesamt eine eher „familiäre Struktur“, das ist auch genau das, wie ich es sehr persönlich erfahre. Lässt man sich darauf ein, entsteht so etwas wie ein multidimensionales Gruppenwesen….
Nun, diese einheitliche „Basis“ hat nun zwei Pole hervorgebracht, um sich in „Materie“ zum Ausdruck bringen zu können. Zusammen ist das die ursprüngliche Trinität.
Eine Ebene weiter haben wir dann mächtige, polare Geistwesen, die in einer fraktalen Struktur das Universum weben.
Aber immer noch keine „Götter“.
Der „liebe“ Gott sieht Alles…..
„Gott“ ist also ein sehr spezifischer Begriff des dualen Denkens. Ein egobehaftetes, mächtiges Geistwesen mit Schöpferkraft und ausgeprägtem „Willen“. Mit der Neigung, „Anhänger“ zu gewinnen, um „Andere“ zu terrorisieren. So ein „Gott“ unterscheidet sich auch nicht von anderen mächtigen Dämonen, die unbedingt IHREN WILLEN durchsetzen wollen……
Aus Sicht der Aufklärung besteht kein Bedarf an Begriffen wie „Gott“ oder „Götter“. Das lässt sich leicht mit der Quantenfeldtheorie und der Existenz einer jenseitigen Welt (oder auch Anderswelt) vereinbaren. Wir alle sind fraktale Teile des EINEN Bewusstseins, das oft als Universum bezeichnet wird. Es entwickelt sich kontinuierlich aus sich selbst heraus. Entsprechend den Quanteneffekten kann es sowohl als persönlich als auch als abstrakt bezeichnet werden. Daher reagiert es auch auf Gebete. Keine einzelne „Seele“ geht verloren, und es ist möglich, mit ihm in Kontakt zu treten. Genauso wie mit jeder einzelnen Seele auch. Sogar unabhängig von der Zeit.
Was sind Fraktale? Was ist ein „fraktales System“? „Fraktal“ beschreibt die inhärente Eigenschaft von Materie und Energie, die gleichen Formen und Muster auf allen Ebenen der Schöpfung zu nutzen, von den kleinsten Teilchen bis zum Universum als Ganzem. Dadurch enthält auch das kleinste Fraktal immer die Information vom „Ganzen“ – diese wird jedoch immer „unschärfer“, je kleiner das Fraktal ist.
Fraktale sind Elemente dynamischer Systeme. Geometrisch liegen sie zwischen unseren vertrauten Dimensionen. Fraktale Muster sind uns sehr vertraut, da die Natur voller Fraktale ist. Zum Beispiel: Bäume, Flüsse, Küsten, Berge, Wolken, Muscheln usw.
Ein fraktales System ist ein komplexes, nicht lineares, interaktives System, das sich an eine sich ändernde Umgebung anpassen kann. Solche Systeme zeichnen sich durch das Potenzial zur Selbstorganisation aus und existieren in einer Umgebung ohne Gleichgewicht.
Warum ist das wichtig? Das Universum als Ganzes beinhaltet also bis in die kleinsten Einheiten hinein eine durchgängige Struktur. Das betrachtet man dann als „Ganzheitliches System“. Ganzheitlich bedeutet, dass Alles mit Allem im Urgrund des Seins verbunden ist, so ähnlich, wie die Physiker überall die Hintergrundstrahlung wahrnehmen. Aus diesem Urgrund entstand Alles, was IST. Und es entsteht immer weiter. Der Ursprung liegt in der „Anderswelt“, lebt und wirkt und drückt sein Selbst immer und überall aus. Er enthält und er erfüllt alle Dinge, und jede seiner Vibrationen und Manifestationen ist die Äußerung irgendeiner Phase seines Seins.
Den „Urgrund des Seins“ kann man auch als „reines Bewusstsein“ betrachten. Es ist dieses reine Bewusstsein – außerhalb unseres Universums! – in das eben unser Universum eingebettet ist. ES ist nicht „GOTT“, obwohl man es als „göttlich“ betrachten kann.
Sein bedeutet ausdrücken, mit anderen Worten: in Erscheinung treten. Du kannst dir „Sein” nicht ohne Ausdruck vorstellen. Darum drückt sich Alles, was IST – das EINE Bewusstsein – dauernd und unaufhörlich aus. Was könnte ES anderes ausdrücken, als Sein Selbst, da Es alles ist, was IST? Du kannst ES nicht sehen oder verstehen, aber du kannst verstehen, wenn ES dich mit einer Idee inspiriert. Da ES Alles ist, was Ist, muss also diese Idee, die unmittelbar von Ihm kommt, Teil oder Phase seines Selbst im Sein oder im Ausdruck sein.
Ja, aber wie betrifft das uns als Individuum?
Nachdem wir jetzt wissen, dass wir auch nichts anders sind als ein Fraktal des EINEN Bewusstseins, können wir das einordnen. Jetzt brauchen wir nur noch einen Begriff, mit dem wir das verständlich bezeichnen können. Es ist der „Teil“ in uns, der uns eigentlich ausmacht und nicht den Gesetzmäßigkeiten dieses Universums unterliegt.
Verschiedene Religionen oder auch spirituelle Lehren bezeichnen diesen Teil häufig unterschiedlich. Man findet Bezeichnungen wie „Seele“, „Höheres Selbst“, oder „erhöhtes oder höheres Bewusstsein“. Gemeint ist wohl immer dasselbe, auch wenn es nicht immer so verstanden wird. Es ist das, was wir als „Wesen“ wirklich sind.
Unser Körper mit seinem Gehirn ist leider nicht „automatisch“ mit dem Höheren Selbst verbunden. Diese Beziehung muss der Mensch erst entwickeln, was der Kern aller echten spirituellen Lehren ist. Unser materielles Wesen mit seinem Gehirn neigt sehr zu materialistischer und egobezogener Betrachtungsweise – damit fängt es an. Wenn man das „Wesen“ an dieser Stelle blockiert, ist der Weg frei für duale Religion – die Trennung des Fraktals vom Ganzen. Hierarchische Machtstrukturen entstehen, mit den leidlich bekannten Folgen.
Der Weg in die Einheit von Höherem Selbst und dem psychischen Bewusstsein führt zur Erkenntnis des „EINEN“. Ein alter Begriff dafür ist „Gnosis“, was auch nur Erkenntnis bedeutet. Das weltliche Selbst kann sich mit Hilfe seines erkennenden Intellekts mit dem Höheren Selbst verbinden, eine „Schnittstelle“ hierfür ist tatsächlich in unserem Gehirn angelegt.
Hat man diese Verbindung mal in Gang gebracht, sieht man die „Welt“ mit anderen Augen, es öffnet sich die Verbindung zur Anderswelt (!). Es öffnet sich die Verbindung zu Allem, was Bewusstsein hat – unabhängig von Sprache oder sonstigen physikalischen Verständigungsmethoden. Das „Höhere Selbst“ hat jetzt die Verbindung zum „Ganzen“ und zum eigenen Ego durchgängig hergestellt und das Ego erkennt die tatsächlichen Vorteile dieser Beziehung und bringt sich deshalb auch voll ein. Dieser Vorgang ist jedoch öfter nicht so ganz einfach, denn das Ego möchte ja eigentlich schon gerne der „Chef“ sein. Hat man sich aber schon mal bewusst auf diesen Weg begeben, hilft die Anderswelt nach Kräften bei der Ausbildung. Das kann dann schon mal ein wenig ruppig werden.
Wenn dann die Ausbildung schon bis zur Erkenntnis des Ganzen fortgeschritten ist, sind Ego und Höheres Selbst schon mal „beste Freunde“ und die „Bedürfnislage“ verändert sich. Was du auch wünschst – es kommt jetzt aus dem höheren Selbst: Es klopft an die Tür deines Gemüts und kündigt seine Absicht an, sein Selbst in dir oder durch dich zu offenbaren in der besonderen Weise, die durch diesen Wunsch angezeigt wurde. Was die Persönlichkeit des Menschen Wunsch nennt, ist aber die notwendige Aktion des höheren Selbst, der den Ausdruck seiner Idee in die äußere Erscheinung, d. h. ins Dasein drängt. Es ist die Notwendigkeit der Idee von seinem Selbst, zu sein oder sich auszudrücken. Darum kommt nun jeder wirkliche Wunsch, den du fühlst, jeder Wunsch deines Herzens, aus dem Sein und muss notwendigerweise irgendwann in der einen oder anderen Form erfüllt werden.
Die Zeit ist gekommen – vielleicht kannst du es erkennen – da du alles angehäufte Wissen beiseiteschieben musst, alle Lehren, alle Religionen, alle Autorität, alle äußeren Offenbarungen. Du erwachst gerade zu dem Bewusstsein der Gegenwart des höheren Selbst in deinem Inneren, zu der Tatsache, daß alle Autorität, alle Lehren und Religionen, die von irgendeiner äußeren Quelle kommen – wie hoch oder heilig auch immer – auf dich keinen Einfluss mehr haben können, es sei denn, sie werden ein Mittel, dass du dich nach innen zu deinem höheren Selbst wendest, zur entscheidenden Autorität in allen Fragen, ganz gleich welcher Art. Warum also im Vergangenen – in Religion, menschlichem Wissen oder in Erfahrungen anderer – nach der Hilfe und Führung suchen, die dein höheres Selbst allein geben kann? Vergiss alles, was gewesen ist. Das Vergangene ist tot. Warum deine Seele mit toten Dingen belasten? Genauso weit, wie du am Vergangenen festhältst, lebst du noch in der Vergangenheit und kannst nichts mit dem Sein an sich zu tun haben, das im immer gegenwärtigen Jetzt lebt, dem Ewigen.
Was hat das mit „Gott“ zu tun? Nichts – Gott in der dualen, anthropomorphen Form der meisten „Religionen“ ist nicht tot, es gibt „ihn“ gar nicht.
Ganzheitlich Sein
Das Problem ist, dass alle „Gottesnamen“ einen „Großen Geist“ ver-menschlichen. Das bedeutet aber auch automatisch, sich von der „Gottheit“ zu trennen. Und genau das ist der Kardinalfehler. Denn: „Alles, was IST“ ist ein fraktales System. Genau deshalb ist „Gott“ nicht etwas außerhalb von „uns“ – und wir sind auch nicht Gott.
Die Trennung von „Schöpfung“ und „Schöpfer“ ist falsch. Genau „wir“, wie wir gerade sind, und das, was um uns herum „IST“, ist der momentane Ausdruck des „Göttlichen“.
„ES“ entfaltet sich und bringt sich in den Ausdruck.
Im Anfang war das Wesen, das nicht genannt werden kann. LaoTse nannte es „Tao“. Es ist nicht „Gott“, obwohl man es als göttlich bezeichnen könnte. Es enthält „Alles, was IST“, was wir als Universum bezeichnen, und auch das, was wir uns gar nicht vorstellen können. Dieses „Wesen“ ruht in sich selbst. Nachdem wir ES nicht nennen und nicht begreifen können, bezeichne ich es mal als „Die Quelle“.
Das göttliche Bewusstsein der Quelle manifestierte dann Shiva und Shakti – wie es die Vedischen Schriften ausdrücken – als zwei Seiten einer Medaille. Shiva symbolisiert Bewusstheit, das männliche Prinzip. Shakti symbolisiert die aktivierende Energie des weiblichen Prinzips. Diese Spaltung des uranfänglichen Prinzips zu Beginn der Schöpfung brachte die elementare Polarität des Lebens hervor, zusammen mit der ebenfalls elementaren Anziehungskraft, sich wieder mit dem anderen Teil zu vereinigen.
Nur wenn männliche Bewusstheit und weibliche Schöpfungskraft zusammen agieren, können Bewegung und Schöpfung stattfinden. Solange Energie nur mit Bewusstsein behaftet ist, ist sie hilflos, blind und orientierungslos. Energie allein bringt auch nichts hervor. Bewusstsein allein verharrt im Sein und seiner ursprünglichen Ausrichtung. Umgekehrt ist Bewusstheit ohne Energie eine schlafende Kraft, die von sich aus auch nichts bewirken kann.
Das zeigt sich auch in der alten Keltischen Spiritualität: Jeder Stammesführer musste zwingend mit der Göttin des Landes zusammenarbeiten, ja, er musste sich mit ihr sogar in einem Akt der „Heiligen Hochzeit“ mit ihr vereinigen!
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Ein wenig ausführlicher erkläre ich die Zusammenhänge in meinem Buch:
Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –
Format 14,8 x 21 cm – Hochglanzcover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über d-nb.de abrufbar.
Der Wald und die Bäume haben ein Problem. Ihre natürliche Kommunikation über den Boden ist durch äußerst massive Eingriffe in das natürliche System nachhaltig gestört. Dazu genügt es schon, eine Bundesstraße durch einen Forst zu führen – und die Kommunikation ist weg.
Nun ist es aber so, daß gerade die großen Wälder in der Lage wären, das Klima zu beeinflussen. Das haben sie schon Millionen Jahre gemacht. Unterbricht man die Kommunikation der Wälder, können sie keine „abgestimmten Aktionen“ mehr starten. Ganz abgesehen davon, daß „wir“ den Waldbestand auf diesem Planeten immer mehr beeinträchtigen……
Deshalb wurde mir bei meiner beginnenden Kommunikation mit den Bäumen zuerst aufgetragen, etwas für diese Kommunikation zu tun. Das geht mit Hilfe von Kristallen und ist keine elektromagnetische Form von Kommunikation. Wie das geht, haben mir die Bäume auch gleich mitgegeben und ich mache nun nicht nur selber solche „Anschlüsse“ – ich suche Mitmacher….. Wie das geht, habe ich in diesem Beitrag beschrieben……
Ich habe eine große Eichenfreundin, in der Nähe von dem Haus meiner Tochter im Dachauer Hinterland. Sie hat fünfeinhalb Meter Stammumfang.
Meine Eichenfreundin
Als ich gemerkt habe, daß ich mich mit ihr unterhalten kann, wenn ich ein Bild von ihr anschaue, habe ich sie gefragt, wie’s ihr so geht. (von Berlin nach Bayern) Schlecht – hat sie geantwortet. Da gab’s mal Probleme mit dem Bauern, auf dessen Feld sie steht – sie steht auch unter Naturschutz, und ich habe ihr mal geholfen. Dann hab‘ ich sie gefragt, ob ich kommen muß?
Ja, hat sie gesagt, dringend…..
Also fahre ich beim nächsten Besuch gleich zu ihr hin – nix war da, sie stand da schön grün und so…..
Dann hab‘ ich sie gefragt: Aha, Du wolltest nur, daß ich Dich besuche! Ja das war’s. Sie hatte Sehnsucht nach mir.
Vor einigen Wochen hab ich sie wieder besucht, da hatte sie einen schwarzen Belag auf den Blättern. Ich frage sie, wirst Du damit selber fertig?
Nein…..
Hmmm … was brauchst Du? Dünger oder
so?
Nein…..
Kolloidales Silber?
Ja, das brauch‘ ich…..
Dann hab‘ ich ihr ein Flascherl
Silberwasser gegeben, in 2 Gießkannen verteilt. Kam mir wenig vor –
aber sie hat gesagt, das reicht. 4 Wochen Später war der Belag weg.
Jetzt wollte sie noch kolloidales
Kupfer, das habe ich ihr auch gegeben, auch nur ein kleines
Flascherl, auch das war genug. Da weiß ich jetzt bloß nicht wofür
sie das braucht, für ihr Immunsystem halt. Ja, das ist ein wichtiges
Spurenelement, das zu wenig im Boden vorkommt. Es wirkt noch stärker
gegen Schimmel. Menschen brauchen das auch, man sagt 2 mg pro Tag.
Menschen und Tiere brauchen das für
die Fruchtbarkeit und für die Tätigkeit der Muskulatur. Ohne Kupfer
keine Kraft.
Die Bäume sind viel schlauer, als wir
gemeinhin so denken, die wissen schon selber was sie brauchen. Sie
wissen auch selber ganz genau, wie alt sie sind. Meine Eiche ist 370
Jahre alt.
Und da gibt es noch viel mehr zu erzählen. Die Bäume wollen ein großes Netzwerk aufbauen, über den Wurzelkontakt hinaus. Ein eigenes www. Sie haben mir Anweisungen gegeben, wie das geht – mit Kristallen!
Wenn ein Baum damit ausgerüstet ist, können alle, die da lokal über ihr Wurzelwerk angeschlossen sind, darüber Kontakt aufnehmen. Es gibt da spezielle „Leitbäume“ in jedem Wald und in jedem Forst, die man verhältnismäßig leicht findet. Wenn man schon mit den Bäumen kommunizieren kann, führen die einen da schon hin.
Am besten gehen Bergkristalle und Amethysten. 3 Stück ins Wurzelwerk in Stammesnähe an den Hauptwurzeln platziert. Einer mit der Spitze nach unten, z.B. ein Amethyst, einer nach außen und einer nach innen gerichtet….. dann geht das. Da reichen auch nur ganz kleine Kristalle, die sollten aber vorher aktiviert sein, zumindest in einer Klangschale. Wenn man das mit dem Tensor macht, sagen einem die Bäume auch genau, wo sie welchen hin haben wollen.
An die großen Leitwurzeln in Stammnähe
Z.B. mit dem Taschenmesser etwa 10 cm tief graben, direkt an der Wurzel
Hier ist der mit der Spitze nach innen plaziert ist
Hat man die Kristalle gesetzt, kann man auch selbst jederzeit mit dem Baum in Kontakt treten, ohne ein Bild davon zu sehen. Sie mögen es auch gerne, wenn man ihnen Namen gibt. Eigentlich klar, denn dann ist es leichter, sie direkt anzusprechen.
Es wird Zeit
Ja, es wird Zeit. Die ganze Natur wartet nur darauf, daß wir Menschen zu Besinnung kommen und uns von unserem krankhaften Egowahn befreien, hin zu einem ganzheitlichen Bewußtsein. Erst mit einem ganzheitlichen Bewußtsein gelingt die Kommunikation mit der Natur und mit der „Anderswelt“.
Es ist ziemlich offensichtlich, daß die imperiale Methode der Herrschaft des Egowahns dabei ist, diesen Planeten und sein Ökosystem zu ruinieren.
Nur in enger Zusammenarbeit mit der Natur und speziell mit den Bäumen können wie das Blatt wenden. Helfen wir den Bäumen, indem wir ihnen ein www. zur Verfügung stellen. Das ist übrigens nicht elektromagnetischer Natur und kann deshalb auch nicht abgehört werden. Vielleicht ist es möglich das auch anderweitig zu nutzen, die Bäume würden sehr gerne mitmachen.
Das verbotene Wissen der Kelten
Die letzten, die hier in Europa ganzheitlich denken durften, waren die Kelten. Aber ganzheitlich denken allein reicht auch nicht. Es muß zwingend die Dualität überwunden werden – und es muß im „richtigen Leben“ funktionieren. Hier ist es die keltische Spiritualität (nicht Religion), deren Spuren genau auch zu diesem Ziel führen: der Erkenntnis der Einheit von dieser Welt und der „Anderswelt“ und der Erkenntnis der Relativität von Gut und Böse. Insgesamt für einen „dualen Denker“ etwas verwirrend – ich hoffe und wünsche dem Leser, daß er den „roten Faden“ findet, auch wenn der sich in mehrere Dimensionen verzweigt….
Lange vor der Erfindung des Christentums gab es hierzulande schon einmal eine vielversprechende spirituelle Entwicklung, die durch den Sieg Cäsars über die Kelten unter Vecingetorix zu einer über 2000 Jahre dauernden Unterjochung des Geistes unter die Dogmen von Religion und Imperium führten……. Man hat im wahrsten Sinne des Wortes Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um jede Spur davon zu vertuschen und verschwinden zu lassen…….
Die keltisch-druidische Spiritualität ist frei, ungebremst, funkelnd und Energie-sprühend….. Sie bindet das wirkliche Leben in der Materie übergangslos mit ein. Es gibt hier keine duale Trennung von „gutem Geist“ und „pöhser Materie“. Die Materie und das Leben an sich sind höchster Ausdruck der Entfaltung des Geistes! Und mit Religion hat das gar nichts zu tun…….
Neuerscheinung: Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –
Format 14,8 x 21 – Hochglanz Cover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über d-nb.de abrufbar.
Hrsg. Markus Schmidt, Autor Franz M. Wantscha alias Markus Merlin