Hierarchie, Religion und duales Denken

Was haben Hierarchie, Religion und duales Denken gemeinsam? Alles erstklassige Herrschaftsinstrumente!

Der historische Werdegang des heutigen „Imperiums“ begann vor etwa 2500 Jahren. Parallel zum historischen Werdegang des „Imperiums“ verbreitete sich auch eine spirituelle Entwicklung, die deutlich hin zum ganzheitlich non-dualen Denken ging.

Was sehr deutlich in den indischen Veden, bei dem Chinesen LaoTse, in der alten Theologie von Memphis der Ägypter und eben auch bei den keltischen Druiden zum Ausdruck kam. Voraussetzung dafür ist allerdings, daß das individuelle Ego unter die Kontrolle des „höheren Selbst“ kommt.

Warum hat nun ausgerechnet das „Imperium“, heute auch bisschen verkleidet als „Neue Weltordnung“ propagiert, weltweit einen umfassenden Siegeszug geführt? Es ist die gezielte Konditionierung des Ego und seine krankhafte Überentwicklung bis hin zum Satanismus, der ja nichts anderes ist als die Vergöttlichung des Ego.

Die letzte große, elementare Auseinandersetzung des Imperiums mit der ganzheitlich non-dualen Fraktion ging vor etwa 2000 Jahren in Alesia (Südfrankreich) verloren – der Bello Gallico – der Gallische Krieg. Vordergründig Cäsar gegen Vercingetorix….

Ave Cäsar
Ave Cäsar

Wie es aussieht, hatten die Kelten mit dem Ende der Hallstatt-Zeit ihre hierarchischen Sonnenfürsten abgesetzt (Die mit den Prunkgräbern) und ein dezentrales System mit Gewaltenteilung installiert. Der jeweilige regionale „Fürst“ als Exekutivgewalt mußte sich die Führung mit seinem Druiden teilen. Das wurde dann auch von den Druiden europaweit koordiniert.

Es gab in der Hochzeit der Kelten – immerhin etwa 300 Jahre – kein einziges keltisches Königreich. Das einzige, relativ spät gegründete war das Norikum, die haben aber auch die keltischen High-Tech-Waffen an die Römer verkauft. Es ging also sehr, sehr knapp aus, gegen das Imperium, die Kelten haben nicht verloren, weil sie militärisch unterlegen gewesen wären – es war die imperiale Idee, welche inzwischen die keltischen Strukturen wohl ebenso wie die slawischen „angefressen“ hatte. Auch die Kelten waren zu diesem Zeitpunkt schon infiziert. Die regionalen Führer konnten nämlich durch die Zusammenarbeit mit dem Imperium SELBER einen absolutistischen Machtanspruch für sich gewinnen! Und obendrein entfiel die Teilung der Macht mit dem Druiden. Das Verbot des Druidentums war deshalb eine der ersten Amtshandlungen Cäsars nach dem gewonnenen „Gallischen Krieg“!!

….seither dominiert die „Imperiale Idee“ und der Egowahn….

Hierarchie als Machtgrundlage.....
Hierarchie als Machtgrundlage…..

Tatsächlich wurde organisierte Religion nur für Herrschaftszwecke „erfunden“ – ohne Ausnahme! Spirituelle Erkenntnis hingegen läßt sich sehr weit in die Vergangenheit zurückverfolgen, die Ägypter waren nicht die ersten…..

Organisierte Religion läßt sich erst so zwischen 600 v.u.Z. und der „Erfindung“ des Christentums finden. Von dieser Zeit an hatte es die herrschende Klasse geschafft, neben dem hierarchisch organisierten weltlichen „Adel“ die hierarchisch organisierte Religion zu etablieren und die „Priester“ dazu auserkoren, den „göttlichen Willen“ für das einfache Volk zu interpretieren. Deshalb war die Religion auch zumeist in der Hand von adligen Sprößlingen…

Natürlich hat man auch dafür gesorgt, daß die Leute nicht auch noch selber zu irgendwelchem Wissen gelangten. Und schon gar nicht zu spirituellem Wissen. Lesen war ja auch verboten. Und selbst Leuten, die lesen konnten, war es jahrhundertelang verboten, in „heiligen Schriften“ zu lesen. Dazu mußte man „höhere Weihen“ empfangen haben.

Religion ist also ein äußerst effektives Herrschaftsinstrument, auf das auch die heutigen Herrschenden nicht verzichten möchten. Und für die, die nicht mehr so einfältig sind, gibt’s dann gleich den „direkten“ Zugang zum Mammon und zur Teilhabe an der Macht…….

Imperium und Religion gehen Hand in hand
Imperium und Religion gehen Hand in Hand

Alle organisierten Religionen quetschen sich zwischen „Gott“ und den Menschen und behaupten, die alleinige „Wahrheit“ zu vertreten. Besonders aber die sogenannten Buchreligionen. Das kann wiederum gar nicht sein, denn sonst gäbe es nicht so viele….

Zunächst ist festzuhalten, dass es keine allgemein anerkannte wissenschaftliche Definition des Begriffs Religion gibt. Das Wort Religion leitet sich von dem lateinischen „religio“ ab, was Rückbindung bedeutet. Ganz allgemein versteht man darunter den Glauben an einen Gott oder an mehrere Götter und die damit verbundene Praxis in Kult und Lebensformen.

Unter dem Begriff Religion gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher kultureller Phänomene, die den Glauben an eine Welt der Gottheiten oder der Spiritualität beinhalten. Sie beeinflussen das menschliche Verhalten, Handeln, Denken und Fühlen und auch die Wertvorstellungen. Es sind die Religionswissenschaft, aber auch die Religionsgeschichte, Religionssoziologie, Religionsethnologie, Religionsphänomenologie, Religionspsychologie, Religionsphilosophie und z.T. auch die unterschiedlichen Theologien, die sich mit der Religion und der Religiosität beschäftigen. Alle diese Wissenschaften haben unterschiedliche Ansätze, mit denen sie eine Definition versuchen. Mittlerweile dürfte es über hundert Definitionsversuche geben; keine hat sich allgemein durchgesetzt.

Wie es aussieht, war die „alte“, ganzheitliche Spiritualität, die sich einige Jahrhunderte vor dem Christentum ziemlich global entwickelt hat, eben diesem Christentum und den anderen beiden Buchreligionen haushoch überlegen, aber eben in der Bevölkerung – noch – nicht weit verbreitet. Diese ganzheitlich non-duale Spiritualität ist weltweit nachzuweisen in Indien, China, Ägypten, Nordamerika und auch in Südamerika und – wie ich behaupte, auch bei den mitteleuropäischen Kelten/Druiden. Um die „Zeitenwende“ wurde mit der imperialen Idee und dem Christentum das duale Denken als Herrschaftsinstrument mit Feuer und Schwert durchgesetzt.

Die Hierarchie

Es braucht eine strikt hierarchische Struktur, um mit wenigen ausgesuchten Individuen das Imperium kontrollieren zu können. Die sind dann auch leicht austauschbar. Musterbeispiel: Die Entwicklung der Partei: „Die Grünen“. Das zeigt sich z.B. auch im tatsächlich illegalen „Fraktionszwang“, aber auch in allen gesellschaftlich relevanten Organisationen, egal ob NGO oder Verein, Partei oder Firma. Obendrein wird das auch noch als einzige funktionierende Möglichkeit „verkauft“.

Nun wird es aber noch ein paar vollintelligente Leute geben, die aufgrund ihrer Intelligenz das System halbwegs durchschauen. Wie kriege ich die unter Kontrolle? Zuerst ist Korruption das Mittel der Wahl. Heißt heute politisch korrekt auch „Lobbyarbeit“. So mache ich zumindest schon mal etwa 20% der Bevölkerung, zumeist die intelligenteren, zu systemkonformen Profiteuren, die das System auch noch mit Zähnen und Klauen verteidigen werden.

Verbleibt noch ein kleiner Rest von hochintelligenten Leuten, die das System wirklich durchschauen können. Sogenannte „Intellektuelle“. Damit da nix passiert, muß man die ablenken. Für die passiven Mitläufer mit eigenen Ideen gibt es verschiedene Spielwiesen sowie den Zwang des Mitmachens im System, um auf einem angenehmen Niveau zu überleben.

Ein noch kleinerer, potentiell gefährlicher „Restbestand“ an Intelligenz, der dann auch noch politisch aktiv wird, muß aber noch niedergehalten werden. Das ist Aufgabe der Propagandamedien, das sind dann zumeist „Rechtspopulisten“, Spinner oder die haben irgendwo einen „dunklen Fleck“ in ihrer Vergangenheit, den man öffentlich und ausgiebig breittritt. Und wenn nicht, erfindet man halt was. So kann man solche Leute endgültig diskreditieren. Und wenn das alles nix hilft, lockt man sie halt in eine Falle….

Und das ist genau der Grund, warum wir hier keine Demokratie haben……

  1. es gibt hierarchisch organisierte Parteien, das bedeutet, einige wenige „Vorsitzenden“ bestimmen, was „Sache“ ist….
  2. es gibt Parteilisten. Wer gewählt werden möchte, muß der hierarchischen Parteispitze genehm sein…. sonst wird das nix mit dem Listenplatz.
  3. Im „Parlament“ angekommen, gilt „Fraktionszwang“ ist zwar illegal, kümmert aber keine Sau. Und wieder schlägt die „Parteispitze“ zu……
  4. Es gibt alleine in Berlin etwa 5000 registrierte (!) Lobbyisten. Geht man davon aus, daß ein Lobbyist vorsichtig geschätzt 100.000 Euro im Jahr kostet, sind das 500 Millionen Euro. Wer sich sowas leistet, verspricht sich sicherlich was davon…….. Die in Brüssel werden noch mehr kosten……
  5. Zusammengenommen: Es wir das gemacht, was eine handvoll „Parteispitzen“ mit wohlwollender Unterstützung der „Lobbyisten“ will. Viel mehr wie 10 Leute sind das nicht.
  6. …und dann gibt es ja obendrauf noch die „Kanzlerakte“…..

So kann eine kleine Gruppe von „Geheimgesellschaften“ wie Satanisten oder Mammoniten oder auch „nur“ Scientologen ganz leicht und kostengünstig die absolute Kontrolle aufrecht erhalten….

Vor der Einführung des Egowahns in die Gesellschaft sowie des Religionswahns und des Mammonismus gab es nicht mal wirklich sowas wie „Parteien“ – (teile und herrsche). Es ist also mehrfach abgesichert, daß eine Bevölkerung sich nicht plötzlich zu einem „Gruppenwesen“ entwickelt. Dieses Gruppenwesen hat es auch ausgemacht, ob ein Volk – das muß nicht eine einheitliche Rasse sein! – sich selbst erstarkt und ein Heimatland für sich ausbaut und verteidigt. Dieses Volk kann dann auch noch „ausstrahlen“ und andere Völker zum Mitmachen animieren, das kann durchaus mit mehr oder weniger Gewaltanwendung verbunden sein. Was macht ein Gruppenwesen so gefährlich für imperiale Herrscher?

Das Gruppenwesen

Duales Denken ist die Ursache dessen, daß sich heutzutage kaum noch zwei Menschen verstehen können – es sei denn, sie hätten die gleiche Meinung.

Das wurde ganz bewußt eingeführt, denn mit Teilen und Herrschen läßt sich gut reGieren…… Man kann auch noch den Herrn Hegel bemühen, aber das braucht’s gar nicht.

Dualität im Farbraum......
Dualität im Farbraum……

Wer dual denkt, sieht nicht mal „Graustufen“, und schon gar nicht den ganzen Farbraum mit seinen nahezu unendlichen Schattierungen…….

Dualität bedeutet: eine Zweiheit bildend, in voneinander unabhängiger Gegensätzlichkeit. Im philosophisch-religiösen Bereich ist es die Lehre von zwei unabhängigen ursprünglichen Prinzipien im Weltgeschehen: Gott-Welt, Leib-Seele, Christ-Antichrist usw. Achtung (!) im Unterschied hierzu sind Polaritäten nie voneinander unabhängig!

Dualität ist die westlich-logisch dualistische Weltanschauung, die auch unsere heutige deterministische Wissenschaft und unsere digitalen Rechenmaschinen mit ihrer 0 oder 1 Logik hervorgebracht hat, mit logischerweise stets reproduzierbaren Ergebnissen. Auf Dualität basiert auch das imperiale und „religiöse“ Herrschaftsprizip des Teilens und Herrschens.

Woran erkennt man den „dualen Denker“?

Zunächst ist da das Ego – es kennt nur sich und „die Anderen“. Die Anderen sind natürlich stets dümmer, schlechter und überhaupt zu nix zu gebrauchen. Wenn sie überhaupt Menschen sind.

Dann gibt es im physischen Körper das Gehirn mit seinem Intellekt. Der beste Freund vom Ego. Der Intellekt liefert – je nach Intelligenz – mehr oder weniger komplizierte Theorien, warum die jeweilige „Eigene Meinung“ unumstößlich die einzig wahre Wahrheit ist. Das kann morgen schon eine andere sein……

Natürlich ist alles, was dem Ego nützt „Gut“ und „Richtig“ – und alles andere selbstredend „Böse“, oder einfach nur Blödsinn

Auch das eigene Auto, das eigene Haus, die „eigene“ Fußballmannschaft – das sind die Besten. Alles andere ist bestenfalls zweite Wahl…..

Der duale Denker lehnt es aus tiefster Überzeugung ab, sich mit anderen als seinen eigenen Überzeugungen ernsthaft auseinanderzusetzen. Er ist entweder „Links“ oder „Rechts“ oder „Liberal“ – jedenfalls ist „seine“ Partei stets der Hort des „Guten“.

Leider bringt die Dualität wie z.B. von Gut und Böse keine wirklich nutzbare Energie hervor – nur Haß, Krieg und Mord und Totschlag. Sie ist eine Illusion, oder wie Buddha sagt: Maya. Sie ist immer relativ. Was für den einen gut ist, kann ein anderer gleichzeitig durchaus als böse einstufen. Das will ein dualer Denker aber nicht akzeptieren und schon gar nicht drüber nachdenken…….

Das ganze Universum ist ein bestens organisiertes Gruppenwesen, das organisch/funktionell strukturiert ist und nicht hierarchisch.

Es gibt auch im Körper keine „Höhere Meisterzelle“, die irgendwas befehligt……. und wir leben und sind Teil eines durchgängig fraktalen/holografischen Systems.“ Dieses System ist – auch! – ein für uns nicht vorstellbares Wesen. LaoTse nennt es „Das Wesen, das nicht genannt werden kann“.

Solange die Menschen mehrheitlich unbewusst das denken, was ihnen von den Medien, den Priestern und den Bänkern eingegeben wird, wird sich genau das materialisieren. Die Menschen müssen lernen, selber zu denken und sich selbst überhaupt erst mal als kosmisches Wesen bewusst werden!

Zumeist entwickelt die Inkarnation mit Hilfe des mitgegebenen Intellekts ein Ego, das sehr anfällig dafür ist, sich selbst sehr zu überschätzen…… Es glaubt, es wäre der geborene Anführer! Aber die anderen glauben das natürlich zunächst nicht, sie fühlen sich ja selber so. Hm….

Wenn man schlau ist, erfindet man aus den umgebenden Wirkungskräften ganz einfach „Götter“. Götter als mächtige Geistwesen sind schon richtig furchteinflößend. Man sollte sie sich „gnädig“ stimmen. Bissl was opfern, vielleicht.

Aber woher weiß ich, was da am besten ist? Ach ja, da gibt es ja die Priester, die wissen das genau, die verkehren ja im Gegensatz zu mir direkt mit der Gottheit…… Wenn ich dem bissl Geld gebe, ist er mir gut gesinnt und stimmt mir die Gottheit gnädig…… Wenn ich dem noch mehr Geld gebe, ist er mir noch besser gesinnt und stimmt mir die Gottheit noch viel gnädiger……

Und so ist „Religion“ entstanden – mit einem oder mehreren hierarchisch geordneten „Göttern“ – eine Illusion zum Zwecke der Machtgewinnung über das gemeine Volk. In enger Verbindung mit der „Imperialen Idee“…..

Und das sieht man am Christentum und jetzt wieder am Islam und am Judentum sowieso….

Aber was ist jetzt die natürliche Alternative?

Vor der Einführung des Egowahns in die Gesellschaft sowie des Religionswahns und des Mammonismus gab es nicht mal wirklich sowas wie „Parteien“ – (teile und herrsche). Es wird derzeit also mehrfach abgesichert, daß eine Bevölkerung sich nicht plötzlich zu einem „Gruppenwesen“ entwickelt.

Die ganzheitlich synergetische Zusammenarbeit im Gruppenwesen
Die ganzheitlich synergetische Zusammenarbeit im Gruppenwesen

Dieses Gruppenwesen hat es auch ausgemacht, ob ein Volk – das muß nicht eine einheitliche Rasse sein! – sich selbst erstarkt und ein Heimatland für sich ausbaut und verteidigt. Dieses Volk kann dann auch noch „ausstrahlen“ und andere Völker zum Mitmachen animieren, das kann durchaus mit mehr oder weniger Gewaltanwendung verbunden sein. Was macht ein Gruppenwesen so gefährlich für imperiale Herrscher?

Das Gruppenwesen

Ein Gruppenwesen, auch verwandt mit „Clan“, funktioniert sehr dynamisch. Es kann sehr wohl eine Organisationsstruktur entwickeln, die „hierarchisch“aussieht. Aber diese Struktur ist nicht fix und der scheinbare „Hierarch“ ist tatsächlich „nur“ derjenige, der gerade für diese Funktion die beste Eignung mit bringt. Wechseln die Anforderungen, über nimmt ein anderer diese Funktion – ohne daß der vorherige „Führer“ beleidigt ist oder „abgesägt“ wird. Dieser tritt eben zurück dahin, wo er am effektivsten wirkt……. Deshalb geschieht in einem Gruppenwesen nicht nur das was „von oben“ angeschafft wird, sondern das was getan werden muß. Durchgriffe „Von Oben“ gibt es nur in Krisensituationen.

Betrachten wir einen Ameisenhaufen. Er ist sehr viel komplexer als ein Wolkenkratzer, ist bestens angepasst an seine Umgebung und sehr eindrucksvoll organisiert. Wer aber organisiert die Verteidigung, die Kriegsführung, die Versorgung eines Ameisenhaufens?

Wer ist der Manager eines Ameisenhügels? Ein Ameisenhügel ist ein Lebewesen. Er verhält sich im Ganzen sehr viel intelligenter als jeder Einzelne seiner Bewohner. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung. Der Gedanke, daß eine so komplexe Gesellschaft ohne jedes Management auskommt, ist einfach erstaunlich….und die Ameisen sind nicht das einzige Beispiel!

Wer ist der Manager unseres eigenen Körpers? Wo sitzt die „Höhere Meisterzelle“? Die gibt es definitiv gar nicht. Männer haben im Durchschnitt 23 Mrd. Gehirnzellen und Frauen 19 Mrd. (Quelle: http://www.michael-schoefer.de/ms0049). Interessant ist, dass Intelligenz nichts mit der Anzahl der Gehirnzellen zu tun hat, sondern mit der Anzahl der Verbindungen zwischen den Zellen. Aber egal – 20 Milliarden Gehirnzellen, und die sind tatsächlich immer noch nicht „Manager“, sondern nur Verwalter…. Irgendwo im Körper gibt es ein „Bewußtsein“, das wirklich bestimmt, wo wir hingehen……. Also auch hier wieder kein „Manager“…….

Wer ist der Manager unserer Galaxis?

Wir können also feststellen, daß unser eigener Körper ein Gruppenwesen ist, das aus einzelnen Organen und Zellen besteht. Und wir können danach forschen, wo sich unser “Ich” dazwischen befindet. Und wir müssen akzeptieren, daß unser “Gruppenwesen” sehr viel intelligenter ist, als jede einzelne unserer Zellen.

Gruppenwesen meint, daß eine Gruppe von Leuten auch schon ein Lebewesen ist, das unabhängig von seinen einzelnen Gruppenmitgliedern existiert. Mit dem Ameisenhaufen als Gruppenwesen haben wir weniger Verständnisprobleme, er ist als Ganzes ein “Wesen”, nur seine “Elemente” sind nicht aneinander fixiert.

In ähnlicher Weise existiert ein “Gruppenwesen” jeder Gemeinschaft bzw. Firma und ist viel intelligenter als jedes einzelne Mitglied der Gemeinschaft. Das Gruppenwesen hat keinen eigenen Körper, ähnlich einem Wald, den man nicht bemerkt, wenn man nur die einzelnen Bäume betrachtet. Aber es benutzt die Körperfunktionen seiner Mitglieder und spricht durch den Mund eines seiner Mitglieder, dem Chef oder dem Sprecher dieser Organisation. Die Zellen in einem menschlichen Körper spezialisieren sich. Muskeln, Nerven, Gehirn etc. Wie dies alles während des Wachsens eines Embryos organisiert ist, kann die Biologie nicht genau erklären. Und doch findet jede einzelne Zelle ihren Platz und ist ganz eindeutig zufrieden.

Je besser sich die Synergie innerhalb eines Teams entwickelt, um so mehr Spezialisierung geschieht, ähnlich wie beim Wachsen eines Embryos: Jeder findet seinen Platz entsprechend seiner Fähigkeiten und jeder wird mit seinen individuellen Fähigkeiten gebraucht und ist integriert durch seinen individuellen Beitrag. Alle Gruppenmitglieder sind voll Zufrieden und fühlen sich gleichwertig. Und jeder fördert auf diese Weise die Interessen der ganzen Organisation. Die Vorstellung eines unabhängigen “Gruppenwesens” neben den Individualitäten hilft, die Phänomene starker Synergien zu erklären.

Ein synergetisches Team nutzt alle Fähigkeiten aller Mitglieder und ist umso effektiver, je unterschiedlicher die Persönlichkeitsprofile sind. Aber es ist schwierig, diesen Zustand mit einer Gruppe von stark unterschiedlichen Persönlichkeiten zu erreichen.

Wenn sich das “Gruppenwesen” entwickelt, wird die Organisation sehr viel effektiver. Warum? Ein Resultat des “Gruppenwesens” ist Intuition, die sich als eine Art höherer Kommunikation ausbildet, die wiederum auf der Existenz der höheren Intelligenz des “Gruppenwesens” basiert.

Jedes Mitglied einer Gruppe muß die Bereitschaft mitbringen, diese Intuition zuzulassen und zu akzeptieren. Es findet ein evolutionärer Prozeß in einer Gemeinschaft statt, ein innerer Erkenntnis- und Wachstumsprozeß aller Mitglieder, an dessen Ende das Ziel liegt: Eine alternative Gesellschaftsordnung zum hierarchischen System.

Es gibt so eine Alternative – die ist schon uralt:

Das neue Bewusstsein: Ganzheitlich Sein……

https://merlins-blog.de/das-neue-bewusstsein

Das Buch
Das Buch

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

Auch als E-Book: ISBN 9783740793203

https://www.booklooker.de/app/detail.php?id=A02h0acA01ZZQ&pid=76312&t=mf47wstfmc85hehf

https://www.amazon.com/Das-Verbotene-Wissen-Kelten-German/dp/3740728027

https://ssl.thalia.de/shop/home/suche/;jsessionid=f8200e6d3f8144389ebbdef45969eebf.tc5pc?sq=Das+verbotene+Wissen+der+Kelten&sswg=ANY&timestamp=1489255613494

Die Buchreligionen

Die drei „Buchreligionen“, berufen sich auf die Bücher Mose und den „Stammvater Adam“ sowie auf Abraham und Ismael…..

Diese Bücher sind für das Judentum der Pentateuch (Die 5 Bücher Mose), für das Christentum die Bibel mit dem Alten und Neuen Testament (Hier entspricht das Alte Testament der Lehre der 5 Bücher Mose, die auch darin enthalten sind) und für den Islam ist es der Koran, der ein paar Jahrhunderte später entstand, im Kern aber auch die Lehre der 5 Bücher Mose enthält, mit einigen spezifischen Modifikationen.

Ja, ich weiß – kaum jemand ist sich der Tragweite tatsächlich bewusst – aber auch das ist genau so beabsichtigt. Es liest ja auch kaum jemand in diesen tödlichen „Büchern“……

https://merlins-blog.de/es-steht-in-der-bibel

Moses hat den Anfang gemacht und seine (angeblichen) 5 Bücher von ägyptischen Lehren abgeschrieben. Leider hat er die Lehre so genial verdreht, daß sie set zweitausend Jahren Tod und Verderben bringt und den Dunkelmächten absolute Macht gewährt…..

Judaismus
Judaismus

Jesus wurde auch in Ägypten ausgebildet, er hat die Lehre verstanden und versucht, sie seinem Volk, den Juden, beizubringen. Das wollten die nicht, und selbst wenn er nicht gekreuzigt wurde, so hat er doch das Land schlußendlich verlassen. Paulus hat auch nicht viel verstanden und eine eigene Lehre daraus gemacht, die von den „römischen Christen“ dann wieder mit dem „Alten Testament“ versehen wurde.

Christentum
Christentum

Mohammed hat sein Buch von Moses abgeschrieben, mit einigen Korrekturen, es ist tatsächlich nicht ganz so blutrünstig wie das „Alte Testament“ bzw. der Pentateuch, die jüdische Version. Leider hat auch Mohammed die Lehre auch nicht wirklich verstanden und so sind nun alle 3 Bücher in etwa gleich blutrünstig.

Islam
Islam

Die „Christliche“ Blutspur wird von den US-Amerikanischen „Evangelikalen“ gelegt, in Deutschland berichtet niemand drüber. George W. Bush handelte nach seinen eigenen Aussagen „Im Auftrag Gottes“ – und Sarah Palin sollte ja noch bekannt sein. Die Evangelikalen wollen möglichst bald die Endzeitschlacht „Armageddon“ lostreten, damit das Goldene Zeitalter endlich anbrechen kann. Natürlich gehören Atomwaffen da mit dazu, da machen die kein Geheimnis draus, Gott wird’s nachher schon wieder richten.

Und die Juden „kämpfen“ nach wie vor um das Land, das ihnen ihr „Gott“ auf ewig zugesichert hat. O.k. sie müssen es erst von Fremdvölkern befreien, das haben sie vor mehr als 2000 Jahren versäumt……

Für alle drei Buchreligionen gilt, daß die „Ungläubigen“ zu missionieren oder zu bekämpfen sind und daß Frauen keine vollwertigen Menschen sind.

Diese Bücher, auf denen diese Religionen aufbauen, sind schon sehr alt, die Juden behaupten, ihre Lehre wäre überhaupt die erste, die Christen berufen sich auf Jesus, das war vor ungefähr 2000 Jahren, der Prophet Mohammed schrieb sein Buch vor ungefähr 1400 Jahren.

Bis zum Spätmittelalter war wohl das Christentum die blutrünstigste Religion, die ihre Anhänger mit Hilfe der Inquisition vor jeder rationalen Erkenntnis abhielt und jeden „Forscher“ oder auch nur Kräuterweiblein sofort hingerichtet hat. Ach ja, missioniert haben sie auch wie verrückt, mit Feuer und Schwert. Mit Feuer und Schwert missionieren die anderen beiden Buchreligionen auch gerne, das ist bis in die Neuzeit noch nicht anders geworden.

Das Christentum wurde in der Zeit der rationalen „Aufklärung“ ganz klar eingebremst, Wissenschaft und Kultur blühten auf und die Mordlust der Kirchenfunktionäre wurde deutlich eingebremst. Fast könnte man den Eindruck gewinnen, sie würden auf die Lehre Jesu hören – aber das ist nur vordergründig. Die Buch-Lehre selbst ist seit dem Mittelalter unverändert geblieben und kann jederzeit wieder aktiviert werden.

Das ist das aktuelle Umfeld des Islam. Momentan läuft eine Version des Islam amok, der „Islamische Staat“, der natürlich auch die Weltherrschaft anstrebt. Ohne teuflische Wissenschaft, mit dem „islamischen Recht“, der Sharia als Grundlage und mit der absoluten Missachtung von Ungläubigen und von Frauen überhaupt. Hier wie im früheren Christentum wird die Frau als Besitz angesehen, die von sich aus überhaupt fast nichts darf. Schon bei kleinen Verfehlungen kann man sie prügeln, ansonsten werden unfolgsame Frauen auch gerne gesteinigt oder geköpft. Auch „Ungläubige“ haben kein Lebensrecht, ungläubige Frauen sind „Freiwild“.

Warum ist Religion so gefährlich?

Man versucht gerade, religiöse und sexuelle Gewalt herunterzuspielen und als „Kavaliersdelikt“ einzustufen. Warum drückt man uns das so mit Vehemenz ins Hirn? Damit wir schlußendlich gar nix mehr merken…..

Auch der IS-Islam soll die gebildeten Schichten vom eigentlichen Wert der Sexualität ablenken. Der Fundamentalismus, wie er derzeit vom IS-Islam propagiert wird, soll das leisten, was die katholische Kirche für Jahrhunderte gewährleistet hat: Die vollständige Unterdrückung des weiblichen Elementes in der Gesellschaft. Einschließlich persönlicher Leibeigenschaft der Frauen, Misshandlung und Demütigung als „Dienerin des Mannes“……..

Der IS-Islam ist die bevorzugte Ideologie der NWO! Er bringt problemlos die Inquisition wieder und drängt auch die „wissenschaftliche“, rationale Aufklärung zurück. Ist also äußerst praktisch für „Herrscher von Gottes Gnaden“……..

Und warum nehmen wir das so leicht? Weil wir alle von Kindesbeinen an auf duales Denken getrimmt werden. Das beginnt bei Religion, geht über verschiedene Ideologien direkt bis zum eigenen Ego. Dualität läßt sich leicht ganz nach belieben formulieren, es gibt nur zwei Zustände: Gut und Böse. Das setzt sich fort bis: „Ich“ = gut – „Nicht Ich“= schlecht.

Mal abgesehen davon, daß ich mich frage, was an Sex schön sein soll, wenn man gleichzeitig die Frau blutig schlägt und ihr die Knochen bricht, ist das doch ein „deutliches Zeichen“ – wie der Prophet immer mal bemerkt – daß da was im Kopf nicht stimmt. Nicht anders ist es damit, daß man Ungläubigen, Katzen, Hunden und anderen Tieren gerne auch mal den Kopf abschneidet oder sie anderweitig tödlich misshandelt.

Es ist eine Bildungs- und Bewußseinsfrage – und obendrein eine Frage der „Verfassungsmäßigkeit“.

Die staatlichen Grundlagen des „Islamischen Staates“ sind definitiv nicht mit mitteleuropäischer Kultur kompatibel und in weiten Bereichen nicht nur verfassungsfeindlich sondern auch ganz gewöhnlich kriminell und das in weiten Bereichen des täglichen Lebens.

…und dann darf man in unserem Land für so eine Organisation Reklame machen?

Man kann sich nur noch wundern, wie das alles in der heutigen Zeit möglich ist. Also…. In dieser Welt, in der jeder Quadratzentimeter vom Weltraum aus überwacht wird, jede noch so kleine Kontobewegung in den Rechnern der NSA und sonstigen „Geheimdiensten“ registriert wird, jeder Drogendealer genauestens überwacht wird und jeder noch so kleine Handel in weltweite Statistiken eingeht……

Da will man uns einreden, daß eine mehrere 10.000 Mann starke Truppe mit allerfeinster militärischer Ausrüstung einfach so aus dem Nichts entsteht, Ölquellen in Beschlag nimmt, mit Milliardenaufwand mit Waffen, Munition und Nachschub versorgt wird, obendrein „heimlich“ Erdöl auf dem Weltmarkt verkauft und – ach, es reicht.

1. Das Imperium braucht Krieg um jeden Preis. Die Ukraine funktioniert nicht so wie geplant, da macht man halt „Chaos“ da, wo es leicht geht. Hier kann man die Hölle losmachen, Umsatz machen und Flüchtlingsströme generieren….. Feine Sache. Ach ja, natürlich, die „Terrorgefahr“ nimmt natürlich auch zu, da werden wir uns noch wundern……

Man könnte natürlich jederzeit den „Terroristen“ den Geldhahn zudrehen. Aber wo bleibt dann der Terror?

2. Nachdem die weltweite Unterstützung für den „IS“ kein Ende nimmt, ist wohl von der NWO geplant, auf diesem Wege erneut die Inquisition einzuführen und die Zeit der „Aufklärung“ zurückzudrehen. Man merkt ja bei uns schon, daß da mit „Aufklärung“ nicht mehr viel ist – die Schulen sind schon gut vorbereitet, auf die neue „Leitkultur“, die von der NWO mit sehr, sehr viel Unterstützung in Europa eingeführt werden soll.

Warum sind derzeit „Gender-Wahn“ und religöser Fundamentalismus so hoch im Kurs?

Die Gender-Philosophie soll die gebildeten Schichten vom eigentlichen Wert der Sexualität ablenken, der Fundamentalismus, wie er derzeit vom IS-Islam propagiert wird, soll das leisten, was die katholische Kirche für Jahrhunderte gewährleistet hat: Die vollständige Unterdrückung des weiblichen Elementes in der Gesellschaft.

Die Heilige Maria - die sterilisierte Form der "Großen Göttin"
Die Heilige Maria – die sterilisierte Form der „Großen Göttin“

Beides (!) bewirkt dasselbe: Die Entwertung der Sexualität als „Heilige Beziehung zum Göttlichen“.

Für die Religionen alter und sehr alter Kulturen war Sexualität durchaus noch mit göttlichem Schöpfungsakt verbunden. Die Nähe zum Göttlichen ist sogar noch in der griechisch-römischen Kultur fest verwurzelt, und im hinduistischen Kulturkreis immer noch mit göttlicher Kraft versehen und wird darüber hinaus sogar als Möglichkeit der Gotteserfahrung gesehen.

Nach Freud ist die Sexualität die Haupttriebfeder des Menschen überhaupt, aus der sich alle Verhaltensformen ableiten lassen. Auch wenn das heute nicht mehr so streng gesehen wird, die Sexualität ist ein besonders bedeutendes Element in der menschlichen Persönlichkeit.

Wie ist es möglich, Sexualität zur Steuerung der Massen einzusetzen? Nun, zuerst wird sie verteufelt, so daß jeder, der so etwas Teuflisches tut und gar noch Spaß daran findet, der Hölle verfallen ist. (Das gilt natürlich nicht für höhere Funktionäre).

Wenn das nicht mehr funktioniert, ordnet man die Sexualität den niederen Trieben zu, so daß Geschlechtsverkehr etwa ein bißchen unterhalb von Essen und Trinken angesiedelt ist, aber keinesfalls etwas Wichtiges, schon gar nicht etwas Positives. Fuck it! – ist nicht aus „Zufall“ dieser Ausdruck dieser „modernen“ Einstellung. Interessanterweise findet man zum Thema Sex in den heutigen „Heiligen Schriften“ gleich gar nichts (mehr), so daß Sexualität zum freien Spiel der Mächtigen sozusagen ausgespart wurde. Man hat das mehr als weidlich ausgenutzt und obendrein läuft das „Spiel“ besser als je zuvor – der Islamische Staat läßt grüßen….

Menschen, die kurz nach der Jahrhundertwende geboren wurden, wurde noch ganz kraß eingeredet, daß man bei einer so schmutzigen Sache keinesfalls Lustgefühle empfinden dürfe (nicht einmal in der Ehe) und daß man so etwas Scheußliches ohnehin nur zum Kinderkriegen machen darf (und dann aber gleich beichten). Heute ist die Steuerung mittels Sexualität kein Privileg der Kirche mehr.

Den zugedachten Stellenwert als Unterhaltungs- und Ablenkungsmittel kann man in den Massenmedien zu jeder Stunde und in fast jedem Programm ganz klar sehen. Genauso erkennbar im Sextourismus und Frauenhandel. Das Außenministerium der Vereinigten Staaten schätzte 2005, dass jährlich 600.000 bis 800.000 Männer, Frauen und Kinder über internationale Grenzen gehandelt würden, davon etwa 80 % Frauen und Mädchen , meist aus Asien und Osteuropa. (Quelle: US-Statistik)

So wird ein wichtiges Element des Lebens an sich und der Persönlichkeitsentwicklung auch noch zum anrüchigen Konsumgut degradiert. Und zu guter Letzt wurde auch noch der „Gender-Wahn“ erfunden, damit nun wirklich keiner mehr über das elementar polare Wesen der Sexualität nachdenkt….

Warum wird so viel Wert darauf gelegt, daß Sexualität nicht in ihrer ursprüngliche Bedeutung gelebt werden darf? Weil sie uns den Zugang zum göttlichen Ganzen ermöglicht und somit auch zum „Ur-Bewußtsein“. Der ist „In Uns“ angelegt – wir müssen ihn nur wahr-nehmen. Wird diese sehr ursprüngliche Polarität bewußt auf körperlicher, geistiger und spiritueller Ebene gelebt, erlaubt sie Zugriff auf die ursprünglichen Energien der „Einheit“ – und die sind tendenziell unbegrenzt…… Am Ende steht die „Heilige Hochzeit“, auch „Hieros Gamos“ genannt – Körper, Geist und Seele geraten in Resonanz mit dem göttlichen Urgrund und der „Mensch“ wird wieder „ganz“. Bereit für den Tanz des Geistes mit der Materie…….

Buch-Vatikan
Buch-Vatikan

Schon mal vormerken…..

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: TWENTYSIX; Auflage: 1 (27. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3740731044
  • ISBN-13: 978-3740731045

https://www.amazon.de/Das-verlorene-Wissen-deiner-Seele/dp/3740731044/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1499530001&sr=1-1&keywords=das+verlorene+wissen+deiner+seele

MERLIN – warum ist er so wichtig….?

Merlin der Zauberer ist allgemein bekannt. Er hatte das Glück, nicht nur literarische Texte zu werden, sondern auch durch zahlreiche Anpassungen für Kinder, Comic-Strips und Filme, in denen er mit König Arthur und den Rittern des Runden Tisches auftauchte große Bekanntheit zu erlangen.

Aber das bedeutet nicht, dass man diese außergewöhnliche Figur wirklich kennt.

Schamanen erreichen es durch Ekstase, Dichter als Schöpfer der schönsten Utopien und Wahnsinnige, die nicht mehr an die Zufälligkeiten allmächtiger Vernunft gebunden sind. Die Druiden, mit ihrer vor-sokratischen Logik, ihrer „barbarischen“ Mentalität, mit ihrem ganzheitlichen Denken haben dieses große Potential des menschlichen Geistes entdeckt: einen Punkt zu erreichen, wo das Nichts existiert, ist edler als das, was handelt. Denn trotz all unserer Forschung wissen wir nicht, was Materie ist, oder ob sie wirklich existiert. Die einzige Wirklichkeit, die wir behaupten können, ist die unseres Denkens, denn selbst wenn man es leugnet, denkt man und bezeugt es noch einmal.

Die greifbare Wirklichkeit ist eine Formel, die nichts bedeutet, und die Kelten, die die reine Wirklichkeit hinter den täuschenden Erscheinungen der „Wahrheit“ suchten, lagen nicht falsch.

Es war der Geist der „vernünftigen Wahrheit“, der in Griechenland entstand und die Welt vergiftete!

Männer haben sich seit Jahrtausenden um eine „Wahrheit“ getötet, die nur ein Anschein ist und als solcher den vielfachen Schwankungen des Augenblicks unterworfen ist. Merlin zeigt uns durch seinen trickreichen Rückzug in das “gläserne” Heiligtum den Weg, ihm zu folgen.

Wer das Heiligtum anstrebt, muss vor allem auf der Ebene des Geistes, der einzigen wissenschaftlichen Wirklichkeit, handeln. Und da der Körper abhängig vom Geist ist, und vielleicht sogar sein Gegenpart, wird er unbedingt folgen – müssen.. Auf der anderen Seite kann Merlins Initiative kein Alleingang sein, weil ein Wesen sich seiner eigenen Existenz nur im Zusammenhang mit und im Vergleich zu einem anderen bewusst sein kann. Er muss Vivian oder Gwendydd an seiner Seite haben – um die verlorene Ganzheit wiederzu restaurieren.

Merlins Begrenzung in dem „Schloß aus Glas“ symbolisiert die Wiederentdeckung eines instinktiven Lebens – jedoch nicht ohne den Verstand. Es geht darum, was die Priorität hat! Instinkt und Intuition, spirituelle Suche und spirituelle Führung stehen nicht grundsätzlich im Widerspruch zum Intellekt. Nur eins muß klar sein – der Intellekt muß der spirituellen Führung folgen!

Unsere Zivilisation, die auf dem römisch-imperialen Modell basiert, das bis jetzt vorherrschend ist und zu der fortgeschrittenen industriellen Technologie von heute geführt hat, hat die tieferen instinktiven, spirituellen Tendenzen der Menschheit zu Gunsten der Vernunft verworfen. Der Instinkt in Wirklichkeit weicht nicht grundsätzlich von der Vernunft ab, da die Vernunft sinnvollerweise nichts anderes ist als der Instinkt, der sich selbst reflektiert.

Aber die Trennung verlief so, dass diese beiden Modelle unversöhnlich erscheinen – zumindest aus der Sicht eines kranken, machtgierigen Ego. Schon im zwölften Jahrhundert versuchten die Autoren der arthurischen Sagen, die die Legende von Merlin propagierten, eine Reinkarnation des instinktiv-ganzheitlichen Weltbildes.

Darum nimmt Merlin die tierische Erscheinungsform an oder trägt Kleidung, die ein Tier repräsentiert. Darum wohnt er unter den Tieren im Wald, die natürliche Umgebung, die für den privilegierten Austausch, den er mit ihnen genießt, am günstigsten ist. Und um aber unsere eigene instinktuale/intuitive Seite neu zu entdecken, die von unseren Vorfahren verloren wurde, als sie die Zivilisation des Schreibens über die mündliche Überlieferung stellten.

Druide
Druide

Denn was geschrieben steht, ist tot, für die Ewigkeit eingefroren! Es ist nicht mehr als eine Abfolge von abstrakten Begriffen, deren Wahrheit manchmal aufrechterhalten wird, manchmal umstritten und immer nur vermutet werden kann. Was gesprochen wird, ist im Gegensatz dazu lebendig, ständig im Einklang mit den tief sitzenden Neigungen eines Individuums – seinem Instinkt, seinen Intuitionen – was letztlich zuverlässig ist, weil es fähig ist, das Verständnis anzuregen.

In diesem Sinne ist es wichtig, die Sprache der Tiere zu verstehen, die Augen und Ohren (wie auch die anderen Sinnesorgane) zu öffnen, was die Natur uns sagt. Und die Natur spricht immer: Es ist nur so, daß wir unser Verständnis einer Sprache verloren haben, die sich nicht in Worten oder Gleichungen ausdrückt, sondern durch geheimnisvolle Zeichen der Sinnlichkeit und Sinnhaftigkeit.

Wenn ein Mensch in das Heiligtum der Natur eintreten will, um Merlin zu finden und an dem Fest der Unsterblichkeit mit ihm teilzunehmen, muss er am Anfang alle Logik, die man ihm seit seiner Kindheit eingetrichtert hat, aufgeben und dem instinktiven, intuitiven Leben vertrauen. Ein Leben, das schlußendlich über Leiden oder Tod triumphiert!.

Er muss auch seinen Geist den Botschaften von Bäumen, Tieren, Mineralien öffnen. Dichter jedes Alters haben uns die Bedeutung dieses Kontaktes mit der Natur gezeigt. Aber da sie Dichter waren, wurden sie nicht ernst genommen; Vorzug wurde dem „vernünftigen“ Gesang der Wissenschaftler gegeben, die oft nur Zauberlehrlinge sind, unfähig, die Ergebnisse ihrer Entdeckungen vorauszusehen.

In dieser Welt, mit ihren durch Hass und Fanatismus zerrissenen inneren Konflikten, durch Rassismus, Gewalt und Gier, in Verachtung des harmonischen Gleichgewichts, das zwischen Menschen und Dingen herrschen sollte, und unter den Menschen selbst – sollten wir es nicht mehr aus den Augen verlieren, für Merlins Beispiel zu kämpfen um daß seine Botschaft diejenigen erreichen könne, die aus der Hölle aufstehen oder der Apokalypse entkommen wollen.

Um den Tieren zuzuhören und mit ihnen zu sprechen, gilt es, einen neuen Weg zu finden, sich mit anderen zu verständigen, wer auch immer sie sein können – eine Art, sich nicht auf Zwang, sondern auf Bruderschaft zu beziehen. Und es ist wichtig, sich der jeweiligen Erfordernisse der Natur und des Menschen bewusst zu werden, um die heikle Balance zu bewahren, ohne die auf dieser Erde kein Leben möglich ist ohne in den universellen Abgrund zu fallen.

„Alles führt uns dahin, zu glauben“, schrieb Andre Breton, „dass es einen gewissen Punkt des Geistes gibt, aus dem Leben und Tod, das Wirkliche und das Imaginäre, die Vergangenheit und die Zukunft, das Mitteilbare und das Unmitteilbare, das Hohe und das Niedrige, aufhören, widersprüchlich wahrgenommen zu werden.“

Dieser Punkt ist das Heiligtum, die heilige Lichtung im Herzen des Waldes, wo wir endlich, wie der heilige Franziskus von Assisi, die große universale Bruderschaft oder Merlin, Zauberer und Prophet, das Fest der Unsterblichkeit mit Vivian in seinem Schloß aus Glas teilen.

Merlin hat den Wipfel des Weltenbaumes erreicht.

Dort, in der Ekstase des ewigen Momentes, singt Merlin für uns.

Es liegt an uns, ihn zu verstehen.

 

Das Buch
Das Buch

Jetzt im Handel!

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

Jetzt auch als E-Book: ISBN 9783740793203

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https://www.amazon.com/Das-Verbotene-Wissen-Kelten-German/dp/3740728027

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Die historische Entwicklung des Imperiums

Der historische Werdegang des heutigen „Imperiums“ begann vor etwa 2500 Jahren. Parallel zum historischen Werdegang des „Imperiums“ verbreitete sich auch eine spirituelle Entwicklung, die deutlich hin zum ganzheitlich non-dualen Denken ging.

Was sehr deutlich in den indischen Veden, bei dem Chinesen LaoTse, in der alten Theologie von Memphis der Ägypter und eben auch bei den keltischen Druiden zum Ausdruck kam. Voraussetzung dafür ist allerdings, daß das individuelle Ego unter die Kontrolle des „höheren Selbst“ kommt.

Warum hat nun ausgerechnet das „Imperium“, heute auch bisschen verkleidet als „Neue Weltordnung“ propagiert, weltweit einen umfassenden Siegeszug geführt? Es ist die gezielte Konditionierung des Ego und seine krankhafte Überentwicklung bis hin zum Satanismus, der ja nichts anderes ist als die Vergöttlichung des Ego.

Die letzte große, elementare Auseinandersetzung des Imperiums mit der ganzheitlich non-dualen Fraktion ging vor etwa 2000 Jahren in Alesia (Südfrankreich) verloren – der Bello Gallico – der Gallische Krieg. Vordergründig Cäsar gegen Vercingetorix….

Ave Caesar
Ave Caesar

Hier ist es mal in zeitlicher Reihenfolge dargestellt, wie das gelaufen ist:

Die unheilige Hochzeit von Religion und Imperium…..

…aber erst mal zurück zu den Kelten…

Wie es aussieht, hatten die Kelten mit dem Ende der Hallstatt-Zeit ihre hierarchischen Sonnenfürsten abgesetzt (Die mit den Prunkgräbern) und ein dezentrales System mit Gewaltenteilung installiert. Der jeweilige regionale „Fürst“ als Exekutivgewalt mußte sich die Führung mit seinem Druiden teilen. Das wurde dann auch von den Druiden europaweit koordiniert.

Es gab in der Hochzeit der Kelten – immerhin etwa 300 Jahre – kein einziges keltisches Königreich. Das einzige, relativ spät gegründete war das Norikum, die haben aber auch die keltischen High-Tech-Waffen an die Römer verkauft. Es ging also sehr, sehr knapp aus, gegen das Imperium, die Kelten haben nicht verloren, weil sie militärisch unterlegen gewesen wären – es war die imperiale Idee, welche inzwischen die keltischen Strukturen wohl ebenso wie die slawischen „angefressen“ hatte. Auch die Kelten waren zu diesem Zeitpunkt schon infiziert. Die regionalen Führer konnten nämlich durch die Zusammenarbeit mit dem Imperium SELBER einen absolutistischen Machtanspruch für sich gewinnen! Und obendrein entfiel die Teilung der Macht mit dem Druiden. Das Verbot des Druidentums war deshalb eine der ersten Amtshandlungen Cäsars nach dem gewonnenen „Gallischen Krieg“!!

….seither dominiert die „Imperiale Idee“ und der Egowahn….

Ach ja, die Archäologen haben es auch schwer, mit den „Alten Kelten“ – Ganzheitliche Spiritualität braucht weder Tempel noch Altäre. Und übrigens, es gibt bis heute noch nicht einen Grabfund, von dem man sagen könnte: Hier ist ein Druide begraben!

Hand in Hand mit diesem Geschehen entfaltet sich die Entwicklung von organisierter „Religion“, nicht nur das „Christentum“ wurde an die imperiale Idee angepasst, die Dualität vom „guten Gott“ und „Bösem Teufel“ wurde fest installiert. Die weibliche Komponente wurde massiv unterdrückt und die „materieferne Spiritualität“ eingeführt. Wer hochspirituell ist, interessiert sich nicht für so was banales wie die „böse“ Materie oder gar Geld…..

Als dann die Kelten in den Hintergrund der Geschichte traten, haben sich die „Germanen“ der imperialen Idee verschrieben und diese perfektioniert. Das „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“ wurde dann an die „Herren des Geldes“ verkauft. …und da stehen wir heute noch!

Den Stand der keltischen Technologie haben wir auch erst seit etwa 200 Jahren wieder erreicht. Kulturell sind wir noch sehr, sehr weit zurück….

…es ist sehr mühsam, da an Informationen ranzukommen, denn es gibt da eine Organisation, die seit fast 2000 Jahren alles vernichtet, was ihr diesbezüglich in die Finger kommt….

In der „Religionsfrage“ haben sich die Kelten noch viel länger mit der r.k.-Kirche auseinandergesetzt, bis etwa 800! Da gab es in Salzburg den letzten keltischen „Bischof“, den natürlich die r.k.-Kirche jetzt auch als „Heiligen“ verehrt: Virgil.

Das keltische Christentum hatte noch die ganzheitlich non-duale Auffassung der Lehre Jesu – ohne Altes Testament. Heute versucht man uns weiszumachen, daß der Streit um die Tonsur und den Termin des Osterfestes ging…..

Dafür hätte man nicht so viele Menschen umbringen müssen.

 

Das Buch

Das Buch

Jetzt im Handel!

 

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

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Keltisches Christentum

Leben, zum Leben gegeben

Die Anfänge des Christentums gehören zu den großen Rätselfragen irischer Vergangenheit, da direkte Dokumente aus frühchristlicher Zeit nicht mehr vorhanden sind. So spricht es Ludwig Bieler (Dublin) geradezu aus: »Wann und wie die Iren zuerst mit der christlichen Lehre bekannt wurden, wissen wir nicht.«

Das Positive an dieser Feststellung ist die Absage an die aus kirchenpolitischen Gründen allzulang und hartnäckig tradierte Erfindung, es hätte als erster der Heilige Patrick das Christentum in Irland eingeführt und zur Blüte gebracht, und zwar das römische Christentum. Diese in vielen historischen Werken und Lexika angegebene Herkunft des altirischen Christentums ist falsch. Es gab irisches Christentum lange vor Patrick. Die europäischen Festlandkelten wurden überwiegend von sogenannten „Iroschotten“ zum keltischen Christentum gebracht – nicht missioniert. Die Auseinandersetzungen der Kelten mit der römischen Kirche dauerten bis ins 9. Jht an.

Der endlose Knoten, celtic knotwork

„Wenn du den Schöpfer verstehen willst, musst du zuerst die Schöpfung verstehen.“ Heiliger Columba  (Columcille, Schottland, 6. Jh)

Der Endlose Knoten
Der Endlose Knoten

Weil  wir nicht imstande sind, Gott abzubilden, führen uns die keltischen Ornamente auf einen Weg der Meditation, um ihm näher zu kommen. Wir können ihre rätselhaften Linien betrachten. Die verschlungenen Muster sagen uns, dass alles Dasein miteinander verwoben ist. Ihre Kreise und Spiralen haben weder Anfang noch Ende, so wie Gott ewig ist. Sie haben einen inneren Rhythmus, so wie auch die Jahreszeiten, der Mond  und das Meer ein Auf und Ab kennen, ein immerwährendes Wachsen und Schwinden und wieder Wachsen, ewig wie das Leben selbst. Diese Flechtwerk-Ornamente (engl. knotwork) verbinden menschliche Wesen, Schlangen, Fische, Vierbeiner, Vögel, Engel, Pflanzen und Gestirne zu einer alles umfassenden Schöpfung. Sie zeigen uns eine gewaltige spirituelle Welt.

Das Gralloch-Gebet

Cernunnos
Cernunnos

Abb. von Courtney Davies  

nach dem Kessel von Gundestrup,
Dänemark,
ca 100 v. Chr.

Das Graloch-Gebet ist ein Ausdruck für die keltische Ehrfurcht vor dem Leben.  

„Das Gralloch-Gebet hatte man ihm beigebracht, als er in den schottischen Highlands als Junge das Jagen lernte. Es war alt, sehr viel älter als die römisch-katholische Kirche, in einer uralten Zunge, die aus den Tagen der Nordmänner überliefert war. . . einige der Worte waren nicht mehr gebräuchlich. Man musste es über jedem getöteten Tier sprechen, das größer als ein Hase war … “ 

O Herr, segne das Blut und das Fleisch dieser Kreatur,
die du mir geschenkt hast.
Von deiner Hand erschaffen,
wie du den Menschen erschaffen hast.
Leben, zum Leben gegeben.
Dass ich und die Meinen essen können,
voll Dank für das Geschenk.
Dass ich und die Meinen dir danken können
für dein eigenes Opfer von Blut und Fleisch,
Leben, zum Leben gegeben.

(nach Diana Gabaldon, „Der Ruf der Trommel“)

Das Kreuz im Sonnenkreis

Sonnenkreuz
Sonnenkreuz


Das Keltische Kreuz war immer ein Zeichen des Lebens, eine Ermutigung zu spirituellem Denken, ein Kreuz im Sonnenkreis, ein kosmisches Symbol. Die Kelten waren die einzigen Christen, die die allmähliche Umdeutung dieses Lebenssymbols  zum lateinischen (römischen) Kreuz als dem Kreuz des Leidens und des Todes nicht mitmachten.  (In der römischen Kirche z.B. gibt es seit dem 5. Jahrhundert das Kreuz mit dem  Gekreuzigten , später auch Grabkreuze, Kreuze auf Todesanzeigen, ein Kreuz + als Kürzel für „gestorben„). Keltische Kreuze sind Zeichen an heiligen Orten in der Natur, an Stätten des Gebetes. Die keltischen Mönche feierten nämlich in druidischer Tradition ihre Gottesdienste an heiligen Quellen, in kleinen Wäldchen, auf Lichtungen. Heute finden sie viele Freunde wegen ihrer angeborenen  Achtung vor der Schöpfung.

Leben am Rande der Welt


Keltische Christen sahen ihren geistigen Beistand nicht in Petrus, sondern in Johannes, dem „geliebten Jünger Jesu“ … Die keltische Kirche brachte Liebe, die römische Kirche Gesetze, sagt ein Sprichwort. Sie waren stark, weil sie ein Leben in äußerster Einfachheit und Armut führten, das sie ganz dem Wirken für ihre Mitmenschen widmeten. Ihr Christentum war eher am häuslichen Herd beheimatet als in der Kirche. Sie feierten Gott bei ihren niederen alltäglichen Arbeiten. Die keltische Kirche war arm an materiellen Gütern, aber reich an Spiritualität (Geistiges Leben).

Viele Stätten keltischen Christentums liegen am Rande der Welt: Iona, Withorn (Abb. links) Lindisfarne, Whitby … Von da aus hat man einen freien weiten Blick. Der Weg vom Rand in die bequeme Mitte bringt dagegen meist auch den Niedergang. Viele Erneuerer kamen aus Randgruppen. Auch Jesus von Nazaret gehörte nicht zum Establishment.

Text nach Martin Wallace, keltischer Kanoniker, „Celtic Reflections“
und Hans Gsänger, „Die Irischen Hochkreuze“
Abb.: Courtney Davies

 Druiden Mittler zwischen materieller und spiritueller Welt

Sonnenwald
Sonnenwald

Die Druiden waren bei den Kelten die Mittler zwischen materieller und spiritueller Welt, oder anders gesagt, zwischen der sichtbaren Welt und der Anderswelt, der Welt der Geister. Der wohl berühmteste Druide war der Zauberer Merlin (Abb. oben), uns bekannt aus dem Sagenkreis um Artus und Avalon. Zu einem Druiden des Christentums wurde Columba/ Colum Cille, „die Taube der Kirche“, Geistlicher und Gelehrter, Künstler, Dichter.

Das Druidentum ist eine alte Menschheits-Philosophie, keine bestimmte Religion. Es  gewann und gewinnt auch heute noch seine Erkenntnisse aus der Natur. Die abendländische Spiritualität wurzelt in seiner Tradition, was lange Zeit verloren, vergessen oder unterdrückt war. Die Druiden waren Forscher und Entdecker auf verschiedenen Wissensgebieten: Theologen, Philosophen, Magier, Seher, Sänger, Dichter und Ärzte. Ihr Name ist – möglicherweise – verwandt mit dem keltischen Wort für Eiche (duir). Sie kannten die Kräfte der mystischen Bäume (Eiche, Eibe, Espe, Birke, Esche, Apfel, Eberesche…) und Heilpflanzen (Mistel, Weißdorn, Holunder, Stechpalme …) der Steine, der Erde, der Wasserquellen, der Gestirne. Sie besaßen in der keltischen Gesellschaft fast die gesamte geistliche und weltliche Macht. Das änderte sich nach der Christianisierung der britischen Inseln…..

 Mein Druide ist Christus, Gottes Sohn – mo drui, macDé  

Das Buch
Das Buch

Jetzt im Handel!

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

Jetzt auch als E-Book: ISBN 9783740793203

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Die Druiden

Die keltischen Druiden haben sich im Gegensatz zu den dualen „Religionen“ als spirituelle Gemeinschaft aufgemacht, zum Wesen der Dinge und der Welt im Allgemeinen und im Besonderen ein durchgängiges geisteswissenschaftliches und materiell-naturwissenschaftliches System zu entwickeln und zu pflegen und auch praktisch auszuüben. Man nennt das „Ganzheitliches Bewußtsein“.

Aus heutiger Sicht bestehen keine Zweifel, daß sich das „alte“ Keltische Weltbild auf überraschend moderne Erkenntnisse gründet. Die Zeit wird kommen, daß „Der Westen“ wieder zu seiner eigenen Identität findet….

 

Druide
Druide

Diese Druiden kamen aus wohlhabenden angesehenen (oft auch „adlig“ genannten) Familien und konnten es sich leisten, sich sehr lange ausbilden zu lassen was sie zu Fachleuten in Philosophie, Religion, Gesetz, Medizin, Metallurgie uvm. machte. Woher sie kamen und wie sie sich organisierten wissen wir nicht. Waren sie ein straff geführter Orden mit strengen Regeln? Oder waren sie eher lose zusammenhängende Bruderschaften deren überregionale Strukturen mehr formaler Natur waren? Die Archäologen können auch nicht helfen, sie haben bis heute nicht eine einzige Grabstelle gefunden, von der man sagen könnte: hier ist ein Druide begraben. Und noch was – ganzheitliche Spiritualität hinterläßt keine Tempel und keine „Götterfiguren“.

Daß sie mit ihrem Wissen Macht ausgeübt haben, ist auch klar. Aber Macht ist wie Beton – es kommt darauf an, was man daraus macht. Macht kann positiv angewendet werden und Macht kann mißbraucht werden. Und Macht sollte kontrolliert angewendet werden, was zur Zeit mal wieder weniger gelingt. (Das ist aber ein eigenes umfangreiches Thema). Da trafen sich zwei Dinge. Diese Leute kamen aus Familien die sowieso schon viel politischen Einfluss haben konnten… da liegt es nahe, daß diese Familien einigen ihrer Söhne (und Töchter) gute Ausbildungen auch im Intellektuellen Bereich bieten konnten… ist heute ja auch nicht anders, wir leben auch in einem Klassensystem, in dem Politiker aus den wohlhabenderen Schichten stammen. Genau wie Professoren, Juristen, Händler…

Druiden sind geschichtlich erst ca. ab dem 4. Jhd. v.Chr. erwähnt und so ist es durchaus möglich, daß sich diese besondere Schicht erst nach der grossen Keltenausbreitung unter diesem Namen oder in dieser Form etabliert hat. Meine Vermutung für diese Zeit ist, daß sich das Druidentum aus einem „vorläufigen“ Schamanismus in Verbindung mit der ebenfalls „vorläufigen“ Spiritualität und dem Wissen der Megalithkultur entwickelt hat. Dazu kam, daß der von den Kelten betriebene Welthandel auch Verbindungen nach China und Indien nahelegt, es gibt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen der „alten“ keltischen Spiritualität (nicht Religion!) und den vedischen Schriften Indiens. Die Methode der Druiden-Ausbildung mir ihrem 20-jährigen Studium und – ganz besonders – eben genau dabei (!) nichts festzuschreiben hat sich aber wohl über Jahrhunderte bewährt und war der Antrieb dafür, daß sich die „keltische Kultur“ über ganz Europa ausbreiten konnte.

Celtic-Vedic-Connection
Celtic-Vedic-Connection

Zum Vergleich

Amairgen-Text
Amairgen-Text
Krishna-Text
Krishna-Text

Wie sieht das aus heutiger Sicht aus, wenn man das, was nicht aufgeschrieben wurde und was nur sehr bruchstückhaft und verfälscht überliefert ist, wieder rekonstruieren will und darüber hinaus praktische Erkenntnisse für die heutige Zeit gewinnen möchte? In der „keltischen“ Ecke bewegt sich das wohl zwischen den Extremen Iolo Morganwg und striktem keltischen Historismus. Ganz persönlich scheint mir, man sollte all das verwenden was nützlich, schlüssig und anwendbar erscheint. Auch da mag sich Verfälschtes und Fehlinterpretiertes einschleichen. Dieses Problem gibt es aber auch bei den Religionen die zwar vorgeblich über eine ungebrochene Tradition verfügen, aber – auch nachweislich! – von elementaren Machtinteressen „verbogen“ wurden.

Hier kommt für mich die persönliche Beziehung zu den Kräften, das praktische Leben mit diesen Kräften und der ganzheitliche Ansatz, die Integration von Mensch und Natur, sowie die Integration von dieser – nennen wir sie mal 3-Dimensionale – Welt mit der sogenannten spirituellen „Anderswelt“. Wobei anzumerken ist, daß die Rolle von Mensch, Kosmos und Jenseits in der Religion durchaus ein transkulturelles Phänomen ist. Hier ist festzustellen, daß auch ein anderer spiritueller Ansatz zum gleichen Ziel führen kann.

Ich persönlich kann für mich aus den verschiedenen Quellen zu den Kelten sehr viel Nützliches rausziehen, deswegen befasse ich mich damit etwas mehr als mit anderen „Lehren“ – und auch, weil ich mich hier doch eher verwurzelt sehe, als in „fremden“ Lehren, die mir aber nichtsdestoweniger viele wichtige Impulse mitgaben, insbesondere da, wo historisch im eigenen Gelände nichts (mehr) zu holen ist und wo in möglicher Weiterentwicklung neue Erkenntnisse dazukommen, wie dies ja auch im wissenschaftlichen Raum geschehen ist. Hier nur zu erwähnen die neueren Erkenntnisse wie Quantenphysik, Relativitätstheorie, fraktale Organisation oder auch die Chaostheorie…

Das bedeutet nichts anderes, als daß die Druiden wohl ganz selbstverständlich „Wanderer zwischen den Welten“ waren, wie man heute spiritistische Zirkel, spirituelle Medien und Schamanen nennen könnte, Vermittler zwischen Menschen und göttlichen Kräften, nur halt auf keltische Art. Dieser eher selbstverständliche Umgang mit der „Geistwelt“, der „Anderswelt“, hat dann wohl auch dazu geführt, daß jeder Stamm seine eigenen „Geistigen Begleiter“ hatte, mit denen sozusagen kooperiert wurde. Daher auch die ungeheure Vielzahl von sogenannten „keltischen Göttern“.

Das war auch der Grund, warum die Kelten diesen „Göttern“ keine Tempel und keine Altäre bauten, weil sie ja wußten, daß ihre geistigen Führer und Freunde ja sowieso immer mit ihnen waren. Das kam erst in der gallorömischen Phase, als sich die Kelten der imperialen Kultur angepasst hatten.

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Und deshalb hatten die Kelten mit ihrer Weltanschauung auch kein Problem mit Leben und Tod, die sich für sie nur als unterschiedliche Seinsformen darstellten. Erst mit der Begegnung und beginnenden Handelsbeziehungen und dem folgenden interkulturellem Austausch bzw. der späteren Unterwerfung der Kelten durch das römische Imperium wurde das allmählich anders, so daß man schon die römisch-keltische Phase als beginnenden deutlichen Paradigmenwechsel sehen muß. Wenn man sich zum Beispiel Ausonius nimmt, dann waren ja viele (christlichen) Priester dieser Zeit noch aus den ehemals druidischen Familien…

Warum aber war und ist ausgerechnet der keltische Ansatz so gefährlich für das Imperium und die spätere römisch katholische Kirche und später sogar auch noch für die sogenannte evangelische Kirche, daß die Druiden und ihre Anhänger unbedingt gleich alle ausgerottet werden mußten? Ganz einfach, solche „Integren“ Leute kann man mit imperialen Macht- und Intrigenspielen nicht wirklich beeindrucken und schon gar nicht mental beherrschen. Das wußte dann auch das bis heute fortgeführte Imperium und hat solche gefährlichen Leute – so man sie erwischte – eben kurzerhand auch wieder von Leben zum Tode gebracht.

Heutzutage sind die Methoden deutlich subtiler geworden – aber nicht weniger mörderisch. Es gab dann unter Cäsar auch den „Druid-Act“, mit dem „immer noch Druiden“ abgestraft wurden indem man sie vor die Wahl stellte: entweder ihr bemüht euch römisches Bürgerrecht zu erwerben oder ihr bleibt Druiden, werdet sozusagen Outlaws und bringt es gesellschaftlich zu nichts mehr! Genau in dieser Zeit der keltisch-imperialen Assimilation beginnt auch die „christliche“ Strömung im römischen Imperium Fuß zu fassen. Parallel hierzu zeigt sich aber auch der christliche Einfluß in den verbliebenen keltischen Gebieten von Schottland und Irland.

Wie sieht denn nun dieses gefährliche Konstrukt aus, das unbedingt verhindert werden muß?

Nachdem es sicher nicht um Feiertagstermine oder die Tonsur von Mönchen geht, geht es auch nicht um „Tradition“. Tradition ist reichlich „umverpackt“ worden, damit die Masse der Untertanen nicht gleich zu motzen anfängt. Da kam dann die Gottesmutter, die Trinität (von der Jesus noch gar nix erzählt hatte), die „Heiligen“, der Maibaum und vieles mehr. Schließlich wollte man ja das keltische Europa umfunktionieren….

Der Knackpunkt doch schon eher an dem, wo die exklusive Machtausübung einiger Weniger gefährdet wird. Und da ist die Schulung der Glaubens- und Denkkräfte von Untertanen zum stufenweisen Heranreifen zu geistigen Wahrheiten ganz sicher eine ernsthafte Gefahr. Wenn dann vielleicht auch noch geistig geschulte Untertanen religiöse Wahrheiten und Irrtümer selber erkennen könnten? Und wenn das nicht mehr bloß einzelne „Spinner“ sind?

Solche geistigen Wahrheiten könnten zum Beispiel sein:

– Die direkte Beziehung des Menschen zum „Urgrund des Seins“
(Bei Jesus: Der Vater / Abba)
– Der Mensch als inkarniertes Geistwesen, herausgetreten aus dem
Urgrund des Seins (Kinder Gottes, Kinder des Lichts)
– Kooperation mit den anderen Geistwesen ist möglich („Götter“, Engel, Dämonen, Seelen Verstorbener (Ahnen), Elementarwesen) usw.
– Die Fähigkeit jedes Menschen zur Materialisation/Schöpfung aus seiner
jeweils eigenen Vorstellung (Imagination) heraus (Magie)
– Die Lehre Jesu – ohne Altes Testament und ohne zugedichtete Verfälschungen
– Der „keltische Ansatz“ – die Integration von Geistwelt und materieller Welt
im praktischen Leben

Es ist mir schon klar, daß die Masse der „alten“ Kelten dieser Vorstellung auch nicht unbedingt bewußt gefolgt sind. Das ändert aber meiner Meinung nach nichts an dem „integrierten“, also bewußt nicht-dualen, ganzheitlichen keltischen religionsphilosophischen Konzept, das ich schon als kulturelle Leistung ansehe, die so durchgängig und offen in anderen Kulturkreisen eben nicht entstanden ist!

Mein ganz persönlicher Ansatz ist es auch nicht, das „alte“ wieder zu rekonstruieren, (wozu ohnehin zu wenig überliefert ist) sondern das „alte“ Konzept so bruchstückhaft wie es ist, aufzunehmen und mit den heutigen Möglichkeiten so zu ergänzen, daß ein wiederum übergreifendes religionsphilosophisches Konzept entsteht, das in der Form vielleicht nicht historisch „keltisch“ ist, aber sich eben doch an den „keltischen“ Ansätzen orientiert.

Das Buch
Das Buch

Jetzt im Handel!

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

E-Book: ISBN 9783740793203

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Auferstehung – mal bissl anders erklärt…….

Der Ostersonntag steht für die Auferstehung Jesu Christi von den Toten und als Ende der Passionszeit. Passionszeit bedeutet: Zeit des Leidens. Die Auferstehung Jesu von den Toten ist der zentrale Glaubenspunkt für die christlichen Religionen.

Nach der Erlösung von seinen Leiden, also nach seiner Folter und seinem Tod,  ist Jesus zu Gott zurückgekehrt um dann gleich – nach 3 Tagen – wieder bei seinen Leuten zu sein. Das wird an diesem Tag als das „Osterfest“ gefeiert und die Kirchenglocken läuten in den frühen Morgenstunden.

Dieses Märchen traf nördlich der Alpen auf die Tradition aus vergangener keltischer Kultur mit festem Wissen um die alljährliche Auferstehung von Flora und Fauna.

Osterfeuer
Osterfeuer

So erstaunt es nicht, wenn nach der Überlieferung in der ehemals keltischen Schweiz das Osterei vom Kuckuck gebracht wurde. Im Umkehrschluss war das Osterei also volkstümlich ein Kuckucksei. Der Kuckuck legt sein Ei in ein fremdes Nest zum Ausbrüten und der Aufzucht vom Nachwuchs…..

Ja – an dieser Stelle drängt sich mir die Geschichte eines alten, mitteleuropäischen Volkes auf, dem die Annahme des Kuckuckseies gar nicht gut getan hat und der Verzehr desselben zu sehr langem Leiden schließlich  zu seiner Hinrichtung geführt hat. Wie sagt es Ekel Alfred? Der Verzehr dieser Eier leitet das Gift über das Rückenmark ins Gehirn und führt dazu, daß der betroffen nicht mehr richtig weiß was er tut und deshalb einfach zum „Wählen“ geht und da sein Kreuz macht.

An diesen kleinen Kreuzen leiden wir immer noch und immer schlimmer, der Kuckuck ist ausgebrütet, immer mehr Kuckuckseier schlüpfen und der Gesamtorganismus ist deshalb bereits den Erschöpfungstod gestorben. Nichts rührt sich mehr.

Ja, ein paar Tage Ruhe sind schon noch drin. Der Geist der Auferstehung liegt in der Luft.

Aber Vorsicht – auch hier wird wieder ein attraktives Kuckucksgeist-Projekt angeboten, so daß auch diese „Auferstehung“ ruhig wieder ins Märchenbuch geschrieben werden kann…….

Auferstehung – ganz ohne Kuckuck…..

Die Zeit ist gekommen – vielleicht kannst du es erkennen – da du alles angehäufte Wissen beiseite schieben mußt, alle Lehren, alle Religionen, alle Autorität, alle äußeren Offenbarungen. Du erwachst gerade zu dem Bewußtsein der Gegenwart des höheren Selbst in deinem Inneren, zu der Tatsache, daß alle Autorität, alle Lehren und Religionen, die von irgendeiner äußeren Quelle kommen – wie hoch oder heilig auch immer – auf dich keinen Einfluß mehr haben können, es sei denn, sie werden ein Mittel, daß du dich nach innen zu deinem höheren Selbst wendest, zur entscheidenden Autorität in allen Fragen, ganz gleich welcher Art. Warum also im Vergangenen – in Religion, menschlichem Wissen oder in Erfahrungen anderer – nach der Hilfe und Führung suchen, die dein höheres Selbst allein geben kann? Vergiß alles, was gewesen ist. Das Vergangene ist tot. Warum deine Seele mit toten Dingen belasten? Genau so weit, wie du am Vergangenen festhältst, lebst du noch in der Vergangenheit und kannst nichts mit dem Sein an sich zu tun haben, das im immergegenwärtigen Jetzt lebt, dem Ewigen.

Ja, ICH wirke „es“ durch dich, da du ein Ausdruck von Mir bist, da allein durch dich, Meine Eigenschaft, Ich Mein Selbst ausdrücken kann, Ich SEIN kann. ICH BIN, weil du bist. Du bist, weil ICH Mein SELBST zum Ausdruck bringe. ICH BIN in dir, wie die Eiche in der Eichel ist. Du bist ICH, wie der Sonnenstrahl die Sonne ist. Du bist ein Fraktal, eine Phase von mir, die Mich zum Ausdruck bringt. Du, eine Meiner göttlichen Eigenschaften, versuchst beständig, Meine Vollkommenheit durch deine sterbliche Persönlichkeit auszudrücken. Mach‘ dich an die Arbeit, es wird Zeit!

Gruppenwesen statt Hierarchie

Betrachten wir einen Ameisenhaufen. Er ist sehr viel komplexer als ein Wolkenkratzer, ist bestens angepasst an seine Umgebung und sehr eindrucksvoll organisiert. Wer aber organisiert die Verteidigung, die Kriegsführung, die Versorgung eines Ameisenhaufens? Wer ist der Manager eines Ameisenhügels? Ein Ameisenhügel ist ein Lebewesen. Er verhält sich im Ganzen sehr viel intelligenter als jeder Einzelne seiner Bewohner. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung. Der Gedanke, daß eine so komplexe Gesellschaft ohne jedes Management auskommt, ist einfach erstaunlich. Die Bruderschaft kann das auch. Übrigens, auch mit Schwestern.

Die ganzheitlich synergetische Zusammenarbeit im Gruppenwesen
Die ganzheitlich synergetische Zusammenarbeit im Gruppenwesen

Alle Mitglieder der Bruderschaft sind gleichwertig – egal, ob Mann oder Frau. Und jeder fördert auf seine Weise die Interessen der ganzen Organisation. Die Vorstellung eines unabhängigen “Gruppenwesens” neben den Individualitäten hilft, die Phänomene starker Synergien zu nutzen. Ein synergetisches Team nutzt alle Fähigkeiten aller Mitglieder und ist umso effektiver, je unterschiedlicher die Persönlichkeitsprofile sind.

Das “Gruppenwesen” der Organisation macht sie automatisch sehr viel effektiver als hierarchische Systeme. Warum? Ein Resultat des “Gruppenwesens” ist Intuition, die sich als eine Art höherer Kommunikation ausbildet, die wiederum auf der Existenz der höheren Intelligenz des “Gruppenwesens” basiert. Jedes Mitglied einer Gruppe bringt die Bereitschaft, diese Intuition zuzulassen und zu akzeptieren.

Die virtuelle Bruderschaft wirkt! Je mehr daran teilnehmen, um so mehr trocknet das „Alte System“ aus….. Bis es spurlos wie ein Alptraum verschwindet

Aufklärung 2.0 – das neue Bewußtsein.

Die Zeit der Aufklärung war eine Zeit der Entwicklung von Vernunft, basierend auf dem Intellekt des Menschen. Leider ist der Intellekt der beste Freund vom Ego – deshalb haben wir derzeit ein gravierendes Ego-Problem, Ego-Wahnsinnige sitzen an allen Stellen der Macht, weil sie einen unstillbaren Drang nach Macht und Einfluss haben, wie sich eben Nicht-Egowahnsinnige gar nicht vorstellen können…..

Es ist deshalb jetzt dringend Not-Wendig, die Kontrollinstanz für das Ego zu aktivieren: DAS BEWUSSTSEIN. Dazu müssen wir „nur“ das duale Denken überwinden und so schnell wie möglich lernen, wie man ganzheitlich non-dual denkt. Der Verstand und sogar das Ego werden es akzeptieren – wenn sie es verstanden haben.

Wenn man davon ausgeht, daß „das Universum“ holografisch-fraktal strukturiert ist und obendrein die Quantentheorie sagt, daß „Teilchen“ – also Fraktale des ganzen – sowohl Masse- als auch Welleneigenschaften haben, also zugleich beides SIND, dann ist auch unser „Höheres Selbst“ Teil des Ganzen und fähig, den Gesamtzusammenhang zu begreifen – Nicht zu verwechseln mit intellektuellem Verstehen! Es ist „nur“ unser aufgeblasenes Ego mit seinem Freund, dem superschlauen Intellekt, das der Erkenntnis im Wege steht. Schiebt man die beiden mal bissl beiseite, kann man das Höhere Selbst nicht nur bemerken, sondern ebenso begreifen, daß das unser wirkliches Selbst, unser wirkliches Wesen IST. ES spricht zu uns, zu unserem Verstand, wenn man es bloß hören will…..

Ich Bin dein wirkliches Wesen, das ruhig wartet und beobachtet, weder Zeit noch Raum unterworfen. Ich Bin das Ewige und fülle allen Raum. Ich warte einfach, bis du mit deinen kleinen menschlichen Torheiten und Schwächen, mit deinen eigennützigen Sehnsüchten, Bestrebungen und Klagen fertig geworden bist, weil Ich weiß, daß das zur rechten Zeit kommen wird. Müde, entmutigt und demütig wirst du dich Mir zuwenden und Mich bitten, die Führung zu übernehmen – aber schon mit der Ahnung, daß Ich dich ohnehin immer geführt habe. Ich warte – doch während des Wartens habe Ich tatsächlich alle deine Wege geleitet, habe Ich alle deine Gedanken und Handlungen dahin inspiriert, daß du mich schließlich auch mit deiner ganzen Persönlichkeit bewußt anerkennen kannst.

Tief in deiner Seele – BIN ICH. Da bin ich mit all deiner Freude und deinem Leiden, mit deiner Bosheit, deinen Erfolgen und Fehlern. Ich bin in deinem Frevel gegen deinen Bruder oder gegen Gott – wie du glaubtest.

Was immer du erlebt hast, ob du dich verirrt hast, vorwärts geschritten bist, seitwärts abgedriftet oder dich rückwärts überschlugst – Ich war es, der dich da durchgetragen hat. Ich habe dich in der Dunkelheit durch eine Ahnung von Mir vorwärts gelockt. Ich habe dich durch eine Vision von Mir in einem bezaubernden Antlitz gelockt oder in einem schönen Körper, in einem berauschenden Genuß oder in übermächtigem Ehrgeiz.

Ich bin dir im Gewand der Sünde oder Schwäche erschienen, in der Gier oder der Sophisterei. Ich habe dich zurückgetrieben in die Arme des Gewissens, um dich in seinem schemenhaften Griff zappeln zu lassen, bis du seine Machtlosigkeit erkanntest und dich voller Abscheu erhobst und mit dieser neuen Erkenntnis hinter Meine Maske blicken konntest. Ja, Ich veranlasse dich, alles zu tun, und wenn du es verstehen kannst: Ich bin es, der alles tut, was du tust, und auch alles, was dein Bruder tut. Denn das in dir und in ihm, das was IST, bin ICH, Mein Selbst. Ich bin der Geist, die belebende Ursache allen Seins, allen Lebens, des Sichtbaren wie des Unsichtbaren. Es gibt nichts Totes, denn ICH, das alles umfassende Eine, bin ALLES, was IST. Ich bin unendlich und absolut uneingeschränkt.

Alle Intelligenz, die es gibt, entspringt Meinem Geist; alle Liebe, die ist, strömt aus Meinem Geist; alle Macht, die es gibt, ist nur Mein Wille in Aktion. Die dreifaltige Kraft, die sich als alle Weisheit, alle Liebe, alle Macht manifestiert – die alle Formen zusammenhält und hinter und in allen Ausdrücken und Phasen des Lebens ist – diese dreifaltige Kraft ist die Manifestation Meines Selbstes in Tätigkeit oder im Zustand des Seins.

Nichts kann SEIN, ohne irgendeine Phase von MIR zu manifestieren und auszudrücken, der Ich nicht nur der Bildner aller Formen bin, sondern auch im Inneren einer jeden Form wohne, im Inneren des Menschen, des Tieres, der Blume, des Steines. Im Inneren von Allem lebe, bewege und BIN ICH und habe Mein Sein. Aus dem Inneren eines Jeden sende Ich jede Phase von Mir aus, die Ich auszudrücken wünsche und die in der sichtbaren Welt als ein Stein, eine Blume, ein Tier, ein Mensch zu Wirklichkeit wird.

Nein, es gibt absolut nichts, was nicht ein Teil von Mir ist, ewig geführt von Mir, dem einen unendlichen SEIN. Du wirst bald erkennen: es gibt keine Individualität getrennt von Meiner Individualität, und in jeder Persönlichkeit wird Mein göttliches Wesen zum Ausdruck kommen. Ja, du wirst bald einen Schimmer Meines allumfassenden Seins wahrnehmen und in dir zu deiner Wirklichkeit reifen lassen.

Wenige sind es, die diese Welt um ihrer persönlichen Macht willen terrorisieren und ausbeuten. Nicht viel mehr wird man brauchen, die Sache zu beenden.

In den Massenmedien wird man nichts darüber erfahren….. Auf facebook auch nicht.

Das „Erwachen“ der Massen wird nicht geschehen. Es gibt höchstens wieder einen Rattenfänger, dem sie wieder nachrennen werden, ohne zu begreifen…… wie immer ….. oder wie in Griechenland, ein(e) deutsche(r) „Tsipras“ wartet schon……

Es gibt nur noch eine Möglichkeit. Diese Bruderschaft ist derzeit so stark wie schon lange nicht mehr……. ob es reicht, wird sich zeigen……

Es ist die Schlacht zwischen dem vergöttlichten Ego – dem Satanismus – und dem höheren Selbst, also der Erkenntnis des „göttlichen Funkens“ in uns. Auch bei hohen Satanisten kann das höhere Selbst durchbrechen, deshalb auch meine Theorie von der „Virtuellen Bruderschaft“ – Leute, bei denen das höhere Selbst das Kommando übernommen hat……. Auch die werden immer mehr und halten sich auch in satanistischen Zirkeln bis ganz oben hin auf……

 

 

Das Buch
Das Buch

Tip zur Auferstehung!

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

Jetzt auch als E-Book: ISBN 9783740793203

https://www.booklooker.de/app/detail.php?id=A02h0acA01ZZQ&pid=76312&t=mf47wstfmc85hehf

https://www.amazon.com/Das-Verbotene-Wissen-Kelten-German/dp/3740728027

https://ssl.thalia.de/shop/home/suche/;jsessionid=f8200e6d3f8144389ebbdef45969eebf.tc5pc?sq=Das+verbotene+Wissen+der+Kelten&sswg=ANY&timestamp=1489255613494

 

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Der Isais Mythos – modern betrachtet

Isais, in der Vergangenheit oft als „Göttin“ oder „Dämonin“ beschrieben, ist ein mächtiges Geistwesen der „weiblichen“ Art.

Warum hebe ich das hervor? Weil die Herrschaftsverhältnisse auf diesem Planeten aus dem Gleichgewicht gebracht wurden. Die ursprüngliche Ausgeglichenheit von männlicher und weiblicher Polarität wurde durch den EGO-und Macht-Wahn der männlichen Seite in eine unerträgliche Schieflage gebracht.

Betrachten wir zunächst die Ur-Polaritäten: die Polarität zwischen Geist und Materie sagen wir mal als „vertikale“ Polarität, welche die Schöpfung insgesamt antreibt und die „horizontale“ Polarität männlich – weiblich, die innerhalb des Systems die Spannung für die Fortentwicklung (Evolution) bereitstellt. Beide Polaritäten haben ihren Ursprung im göttlichen Logos – oder auch im Tao- wodurch der Wahrscheinlichkeitsraum für die mögliche Entwicklung vom Anfang her angelegt ist.

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Der Isais-Mythos wird stets in Verbindung mit dem Templerorden gebracht. Das hat einen einfachen Grund: Gerade der Templerorden war sozusagen die „Endstufe“ dualer spiritueller Entwicklung mit deutlichen Anzeichen der Überwindung der Dualität. Nicht zuletzt daran zu erkennen, dass Maria als „Königin der Militia“ gesehen und sehr verehrt wurde. http://thuletempel.org/wb/index.php/Isais-Offenbarung

Isais möchte nun mit Hilfe des violett-schwarzen Steins und dem polaren Gegenstück, dem heiligen Gral das Gleichgewicht wieder herstellen. Es ist offensichtlich, dass die Eigenschaften beider heiliger Symbole die ursprünglich ausgewogene Polarität symbolisieren. Es ist kennzeichnend, das Isais diesen Stein aus der Hölle holen musste. Es ist offensichtlich, dass die weibliche Polarität von den herrschenden Mammoniten unterdrückt und ausgenutzt wird. Und das im wahrsten Sinne des Wortes höllischen Umständen, wenn man an schwarzmagische Bräuche denkt. Und genau da muss man ansetzen, da wird der weibliche Pol unterdrückt.

Mit der Unterdrückung des Templerordens auch durch den Vatikan, der ja letztlich den Orden durch einen kirchlichen Verwaltungsakt aufgelöst hat, wurde verhindert, dass sich die Transformation des Ordens weiter fortsetzt und sich ein ganzheitlich non-duales Denken etabliert. Es ist demnach sinnlos, einen dualen Templerorden „wieder zu beleben“ – es ist Aufgabe der Isais-Templer, diese Transformation zu vollenden. Isais und ihre Erscheinungen in der Neuzeit wollen uns dazu ermahnen. Die Farbe blau ist Zeichen der Transformation, der Amethyst ist der Stein, der diese Aufgabe repräsentiert.

Die Isaistempler

Die Isaistempler sind eine überkonfessionelle, ökumenische Vereinigung mit der Zielsetzung, die Botschaft des Evangeliums von den Einwirkungen des römischen Imperiums, der Amtskirchen und den Propagandaaussagen frühchristlicher Missionare sowie den Einflüssen der späten Gnosis zu befreien.

Isaistempler-Bild
Isaistempler-Bild

Isaistempler akzeptieren nicht einfach theologische bzw. philosophische Aussagen als wahr, nur weil sie von einem/einer „berühmten Mann/Frau“ stammen. Ohne auf überlieferte Aussagen zu verzichten, werden eigene Studien und Erfahrungen für die Rekonstruktion herangezogen.

Die traditionellen Überlieferungen sind im Lauf der Zeit so vielen Manipulationen unterworfen worden, daß man schon sehr genau prüfen muß, was mit den Gesetzmäßigkeiten der Schöpfung tatsächlich in Übereinstimmung ist. Dabei helfen auch neuere wissenschaftliche Erkenntnisse, die bestimmte Aussagen stützen oder auch ad absurdum führen.

Insbesondere die Stärkung des in unserer am Mammon orientierten „Zivilisation“ vernachlässigten intuitiv-spirituelle Anteils des menschlichen Bewußtseins ist Gegenstand unserer Arbeit.

Wissen, Mystik und Glaube sind wieder zu einer überlebenswichtigen Einheit zu verschmelzen und helfen so dem Einzelnen, zu sich selbst und zu seinem Schöpfervater zu finden.

Isaistempler tauschen mit gleicherweise Suchenden Erfahrungen aus, führen gemeinsame Studien und Projekte durch und trachten so der Wahrheit des Lebens, der Wiedergeburt aus dem Geist der Erkenntnis näherzukommen. Nicht gefragt sind esoterische Spinnereien, „Geheimlehren“ und sonstige aus dem Reich des Aberglaubens stammende Ansätze, die einer rational-spirituellen Überprüfung nicht standhalten.

Isaistempler sind weder konfessionell noch politisch gebunden.

Ziel ist die Umsetzung der tragenden Ideen spiritueller Erkenntnis im praktischen Leben, und zwar in gesellschaftlicher, kultureller und politischer Hinsicht.

Wir nehmen das uralte Prinzip der weiblichen Göttlichkeit wieder auf, das von den monotheistischen „Religionen“ mit sehr unangenehmen, zerstörerischen Folgen blockiert wurde.

Die weibliche Göttlichkeit erhebt sich....

Der spirituelle Kern ist das ganzheitlich non-duale Bewußtsein. Es findet sich in fast allen Urformen der heutigen Religionen wie auch in Mitteleuropa im druidischen Weltbild in gleicher Weise. Nur wer es begriffen hat, kann sich als Ordensmitglied betrachten. Natürlich zunächst in Form eines Noviziats – man wird sehen, wohin und wie sich das neue Mitglied entwickelt.

Die Organisation dieser Ordensgemeinschaft ist mal was Neues. Es gibt keine Mitgliedschaftsurkunden, kein abzulegendes Gelübde, keine herkömmliche Organisationsform. Diese Ordensgemeinschaft entwickelt sich aus sich selbst heraus zu einem lebendigen Gruppenwesen. Der Name leitet sich von der Schirmherrin Isais ab.

Weiterführende Literatur:

Isaistempler-Editionen
Isaistempler-Editionen

https://www.amazon.de/Das-verlorene-Wissen-deiner-Seele/dp/3740731044/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1499530001&sr=1-1&keywords=das+verlorene+wissen+deiner+seele

https://www.amazon.com/Das-Verbotene-Wissen-Kelten-German/dp/3740728027

https://www.amazon.de/Das-verlorene-Geheimnis-Sexualit%C3%A4t-Mainstream/dp/374073020X/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1494667142&sr=8-2&keywords=das+verlorene+geheimnis+der+sexualit%C3%A4t

https://ssl.thalia.de/shop/home/suche/;jsessionid=f8200e6d3f8144389ebbdef45969eebf.tc5pc?sq=Das+verbotene+Wissen+der+Kelten&sswg=ANY&timestamp=1489255613494

https://www.amazon.de/Spirituelle-Philosophie-Wissen-Orden-Europa-ebook/dp/B00I3UCOE4/ref=tmm_kin_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=&sr=

https://www.amazon.de/Transformation-2016-2026-Spirituelle-Irrt%C3%BCmer/dp/3740711515/ref=pd_sim_sbs_14_1?ie=UTF8&psc=1&refRID=FXNF7NP7A527D9Q2206K

Gebote der Isais

ERSTES KAPITEL

1.1

Wisset:

Waffe und Wehr euch machtvoll

Sind die Gedanken,

rechtgebraucht.

1.2

Bilder eure Gedanken all sind –

Jenseits kann’s sehen.

Worte eure Gedanken sind –

Jenseits kann’s hören.

Als zielvoll Gebet,

hoffend als Wunsch –

oder unwollend getan.

1.3

Gesehen werden alle Gedanken,

aufgefangen von dem,

dem sie frommen.

Solche Macht wird entsprechen.

1.4

Finstere Gedanken darum

kennet keine,

sonst Finsternis ruft ihr herbei

in arger Gestalt, Teufel oder

verkommene Geister.

1.5

Im Kampfe sogar – dies lernt –

haltet frei euch von bösen

Gedanken.

Arm der Verworfne, der Arge,

den ihr bekämpft.

Gedenkt zu ihm Mitleid,

wenn auch die Stunde nötigt

zum Streit.

ZWEITES KAPITEL

2.1

Wisset:

Das die Gefühle, die sollt

ihr nicht kennen:

Haß, Rachsucht, Vergeltungswut,

Zorn, Neid, Mißgunst, Ärgernis,

Streitsucht, Mißtrauen, Unduldsamkeit.

Furcht niemals habt vor der

Macht des Bösen.

Und tut Schimpf keinem an.

Denn all solches zeugt Finsternis.

2.2

Doch sollt ihr auch nicht

tatenlos zuschaun‘ dem Wirken

des Bösen.

Sollt auch sein nie lau, nie

träge, nicht abwartend, daß ein

anderer was ihr tun könnt tue.

Acht gebt:

Auch heftigster Kampf kann

Gelingen ohne finst’re

Gedankenschwingung.

DRITTES KAPITEL

3.1

Wisset:

Machtvoller Schutz und

Machtvolle Waffe sind da

durch lichte Gedanken.

Drum sollt allen Wesen zunächst

Ihr freundlich begegnen.

Ob Mensch oder Tier,

Geist oder Dämon.

Freund sein könnte einjedes.

Lichte Schwingung wirft

Lichtes zurück.

Wo Höllenmacht Gift drinnen

steckt, merkt ihr’s bald.

3.2

Erstens alles Gute bloß denkt.

Ist drüben stark das Arge,

gewahrt ihr’s zur rechten Zeit.

3.3

Lichter Schwingung gute Kraft

Widerhall findet fast überall.

Selbst in der Wüste der Löwe

und im Walde der Wolf

greift so euch nicht an.

3.4

Habt ihr erkannt indes

Finstermachts Zeichen,

schreitet hurtig zur Wehr.

VIERTES KAPITEL

4.1

Wisset:

In all den Welten und

Weltenheiten,

diesseits und jenseits der

Spiegel,

Immerkampf tobt zwischen

Finsternis und Licht,

zwischen guten und bösen

Wesen:

Den Helden des Lichts und

Den Knechten der Finsternis.

4.2

Einjeder steht inmitten des

großen Kampfes.

Wissend oder unwissend,

teilhabend oder duldend.

4.3

Im Geiste die Stärksten auf Erden

Bloß sind berufen auf das Feld

dieser Schlacht.

Die übrigen Lichtpanzer mögen

Sich bilden durch Bravheit und

reine Gedanken.

4.4

Und bedenket:

Nicht fern sind des Jenseits

Grenzen. Nah ist der Spiegel.

Durchwoben vom Jenseits die

diesseitige Welt.

FÜNFTES KAPITEL

5.1

Wisset:

Spiegelgleich zwischen Jenseits

und Diesseits die Grenzen.

Diesseits erkennet bloß Spiegelbild;

doch Jenseits klar blickt hindurch,

leicht kann eindringen auch

in Diesseitswelten.

5.2

Erdenwesen, seht das Jenseits

nicht vor irdischem Sterben,

so das Geheimnis ihr nicht habt

von Wodins Speer und

von Ischtaras Spiegel,

wie ich euch, meinen Getreuen,

gegeben.

SECHSTES KAPITEL

6.1

Wisset:

Ewig währt aller Wesen Leben.

Wiedergeburt ist in den Reichen

des Jenseits.

Unsterblich seid ihr.

6.2

Doch sind die Jenseitsreiche alle

Verschieden.

Grünland allein, das weite, große,

alles umschließt.

Eine Schwingung dort vorherrscht –

Allen Arten gemäß.

Sie ergibt nur eine Farbe: Die grüne.

6.3

Um die Erdenwelt, dicht,

liegt Nebelheim.

Jenseits und Diesseits

vermengen sich da.

Arge Wesen oft angreifen

von dort aus die Menschen.

6.4

Ihr, meine Getreuen,

besitzt den Speer.

Sollt drum die Kämpfe in

Grünland nicht scheuen

noch das Ringen in Nebelheim.

6.5

Ihr, meine Getreuen,

die ihr besitzet Ischtaras Spiegel,

sollt ihn anschauend benutzen,

hineinwirken in Grünlands

Gefilde.

6.6

Denn Streiter ihr seid

Auf dem Grat zwischen

Diesseits und Jenseits.

SIEBENTES KAPITEL

7.1

Wisset:

Auch gab ich euch höchste Macht;

Den schwarzlila Stein.

Von der Ursonne Strahlenball

wirkmächtig geschliffen.

7.2

Gab euch dazu von meines

Hauptes Haaren,

den Stein sorgsam

einzuhüllen darin.

7.3

Wohl bewahrt für die Stunde

Der Zeit!

Der Stein bringt das

goldene Reich.

Quelle: ThuleTempel . org

Vom Keltischen Geist

Ein kleiner Zirkel von Druiden hat sich im Gegensatz zu anderen „Religionen“ als eklektische Gemeinschaft aufgemacht, zum Wesen der Dinge und der Welt im Allgemeinen und im Besonderen ein durchgängiges geisteswissenschaftliches und materiell-naturwissenschaftliches System zu entwickeln und zu pflegen und auch praktisch auszuüben.

Leider ist alles, was wir wirklich gesichert wissen, daß es einen Druidenstand gab. Diese Druiden kamen aus wohlhabenden angesehenen (oft auch „adlig“ genannt) Familien und konnten es sich leisten, sich sehr lange ausbilden zu lassen was sie zu Fachleuten in Philosophie, Religion, Gesetz, Medizin uvm. machte. Woher sie kamen und wie sie sich organisierten wissen wir nicht. Waren sie ein straff geführter Orden mit strengen Regeln? Oder waren sie eher lose zusammenhängende Bruderschaften deren überregionale Strukturen mehr formaler Natur waren?

Daß sie mit ihrem Wissen Macht ausgeübt haben, ist auch klar. Aber Macht ist wie Beton – es kommt darauf an, was man daraus macht. Macht kann positiv angewendet werden und Macht kann mißbraucht werden. Und Macht sollte kontrolliert angewendet werden, was zur Zeit mal wieder weniger gelingt. (Das ist aber ein eigenes umfangreiches Thema). Da trafen sich zwei Dinge. Diese Leute kamen aus Familien die sowieso schon viel politischen Einfluss haben konnten… da liegt es nahe, daß diese Familien einigen ihrer Söhne (und Töchter?) gute Ausbildungen auch im Intellektuellen Bereich bieten konnten… ist heute ja auch nicht anders, wir leben auch in einem Klassensystem, in dem Politiker aus den wohlhabenderen Schichten stammen. Genau wie Professoren, Juristen, Banker…

Wir wissen nicht mal wirklich, ob es tatsächlich auch Druiden ausserhalb von Britannien und Gallien überhaupt gab, denn weder für Keltiberer noch Galater ist die Existenz von Druiden bekannt. Druiden sind geschichtlich erst ca. ab dem 4. Jhd. v.Chr. erwähnt und so ist es durchaus möglich, daß sich diese besondere Schicht erst nach der grossen Keltenausbreitung unter diesem Namen oder in dieser Form etabliert hat. Meine Vermutung für diese Zeit ist, daß sich das Druidentum aus einem „vorläufigen“ Schamanismus in Verbindung mit der ebenfalls „vorläufigen“ Spiritualität und dem Wissen der Megalithkultur entwickelt hat.

Druide
Druide

Die Methode der Ausbildung mir ihrem 20-jährigen Studium und – ganz besonders – eben genau nichts festzuschreiben hat sich aber wohl über Jahrhunderte bewährt und war der Antrieb dafür, daß sich die „keltische Kultur“ über ganz Europa ausbreiten konnte.

Die Wurzeln der geistigen Macht der alten Kelten

Wie sieht das aus heutiger Sicht aus, wenn man das, was nicht aufgeschrieben wurde und was nur sehr bruchstückhaft und verfälscht überliefert ist, wieder rekonstruieren will und darüber hinaus praktische Erkenntnisse für die heutige Zeit gewinnen möchte? In der „keltischen“ Ecke bewegt sich das wohl zwischen den Extremen Iolo Morganwg und striktem keltischen Historismus. Ganz persönlich scheint mir, man sollte all das verwenden was nützlich, schlüssig und anwendbar erscheint. Auch da mag sich Verfälschtes und Fehlinterpretiertes einschleichen. Dieses Problem gibt es aber auch bei Religionen die zwar vorgeblich über eine ungebrochene Tradition verfügen, aber von elementaren Machtinteressen „verbogen“ wurden.

Hier kommt für mich die persönliche Beziehung zu den Kräften, das praktische Leben mit diesen Kräften und der ganzheitliche Ansatz, die Integration von Mensch und Natur, sowie die Integration von dieser – nennen wir sie mal 3-Dimensionale – Welt mit der sogenannten spirituellen „Anderswelt“. Wobei anzumerken ist, daß die Rolle von Mensch, Kosmos und Jenseits in der Religion durchaus ein trans-kulturelles Phänomen ist. Hier ist festzustellen, daß auch ein anderer spiritueller Ansatz zum gleichen Ziel führen kann.

Ich persönlich kann für mich aus den verschiedenen Quellen zu den Kelten sehr viel Nützliches rausziehen, deswegen befasse ich mich damit etwas mehr als mit anderen „Lehren“ – und auch, weil ich mich hier doch eher verwurzelt sehe, als in „fremden“ Lehren, die mir aber nichtsdestoweniger viele wichtige Impulse mitgaben, insbesondere da, wo historisch im eigenen Gelände nichts (mehr) zu holen ist und wo in möglicher Weiterentwicklung neue Erkenntnisse dazukommen, wie dies ja auch im wissenschaftlichen Raum geschehen ist. Hier nur zu erwähnen die neueren Erkenntnisse wie Quantenphysik, Relativitätstheorie, fraktale Organisation oder auch die Chaostheorie…

Das bedeutet nichts anderes, als daß die Druiden wohl ganz selbstverständlich „Wanderer zwischen den Welten“ waren, wie man heute spiritistische Zirkel, spirituelle Medien und Schamanen nennen könnte, Vermittler zwischen Menschen und göttlichen Kräften, nur halt auf keltische Art. Dieser eher selbstverständliche Umgang mit der „Geistwelt“, der „Anderswelt“, hat dann wohl auch dazu geführt, daß jeder Stamm seine eigenen „Geistigen Begleiter“ hatte, mit denen sozusagen kooperiert wurde. Daher auch die ungeheure Vielzahl von sogenannten „keltischen Göttern“.

Das war auch der Grund, warum die Kelten diesen „Göttern“ keine Tempel bauten, weil sie ja wußten, daß ihre geistigen Führer und Freunde ja sowieso immer mit ihnen waren. Und deshalb hatten die Kelten mit ihrer Weltanschauung auch kein Problem mit Leben und Tod, die sich für sie nur als unterschiedliche Seinsformen darstellten. Erst mit der Begegnung und beginnenden Handelsbeziehungen und dem folgenden interkulturellem Austausch bzw. der späteren Unterwerfung der Kelten durch das römische Imperium wurde das allmählich anders, so daß man schon die römisch-keltische Phase als beginnenden deutlichen Paradigmenwechsel sehen muß. Wenn man sich zum Beispiel Ausonius nimmt, dann waren ja viele (christlichen) Priester dieser Zeit noch aus den ehemals druidischen Familien…

Warum war ausgerechnet der keltische Ansatz so gefährlich für das Imperium und die spätere römisch katholische Kirche und noch später sogar auch für die sogenannte evangelische Kirche, daß die Druiden und ihre Anhänger unbedingt gleich alle ausgerottet werden mußten? Ganz einfach, solche „Integren“ Leute kann man mit imperialen Macht- und Intrigenspielen nicht wirklich beeindrucken und schon gar nicht mental beherrschen. Das wußte dann auch die Fortführung des Imperiums in die Neuzeit und hat solche gefährlichen Leute eben kurzerhand auch wieder von Leben zum Tode gebracht.

Heutzutage sind die Methoden deutlich subtiler geworden – aber nicht weniger mörderisch. Es gab dann unter Cäsar auch den „Druid-Act“, mit dem „immer noch Druiden“ abgestraft wurden indem man sie vor die Wahl stellte: entweder ihr bemüht euch römisches Bürgerrecht zu erwerben oder ihr bleibt Druiden, werdet sozusagen Outlaws und bringt es gesellschaftlich zu nichts mehr! Genau in dieser Zeit der keltisch-imperialen Assimilation beginnt auch die „christliche“ Strömung im römischen Imperium Fuß zu fassen. Parallel hierzu zeigt sich aber auch der christliche Einfluß in den verbliebenen keltischen Gebieten von Schottland und Irland.

Trinity
Dreieinigkeit – vor 3200 Jahren

Besonders interessant ist für mich die ganz unterschiedliche Rezeption der „christlichen“ Lehre im noch keltisch geprägten Umfeld und im imperialen Umfeld. Dieser Unterschied gipfelt dann im Streit um die Pelagianische Lehre und die des Augustinus. Hier geht es um die grundsätzlich andere Bewertung des Menschen an sich und seinem Verhältnis zum göttlichen, wie es auch im weiteren Streit der keltischen mit der römischen Kirche nach der Verdammung des Pelagius nur vordergründig um das Osterdatum oder die Tonsur geht.

Zwischenbemerkung: Die christliche Ostkirche und auch die Jerusalemer Kirche/Gemeinde hatten Pelagius’ Lehre immerhin schon anerkannt!

Ganz unterschiedlich ist auch der Missionierungsansatz: Die keltischen Missionare wanderten durch Europa und „missionierten“ ihre immer noch keltischen „Volkselemente“ und vermittelten die Lehre Jesu auf der Basis der keltischen Spiritualität (anstelle des alten Testaments) während die römische Kirche in der Zeit nach Pelagius schon sehr deutlich auf Machtkurs getrimmt zunächst die europäischen Herrscherhäuser überzeugte und diese dann dabei „behilflich“ waren, den neuen Glauben zu verbreiten. (Leider waren deren Methoden irgendwie nicht so richtig „Christlich“).

Zu diesem Zweck mußte natürlich auch die Lehre Jesu mit dem „Alten Testament“ wieder zusammengebracht werden, was dann nach der wiederum gewaltsamen Unterdrückung des keltischen Christentums schön dogmatisch geschah. (Man bemerkt auch hier wieder den harten Gegensatz von sturem Dogmatismus hier gegenüber dem nicht mal Aufgeschriebenem und dem „Sich entwickeln lassen“ dort). Warum ist das Alte Testament so wichtig? Wer es gelesen hat, der weiß auch, daß es darin ganz schön zur Sache geht. Es ist eigentlich ein spätsteinzeitliches Relikt arabisch-semitischen Zuschnitts.

Mit diesem patriarchalischen Instrument hat ein Herrscher „von Gottes Gnaden“ und der Unterstützung der „Amtskirche“ ziemlich freie Hand. Man festigte den Glauben damit, daß man ihm die »rechte Lehre« beifügte. Diese wurde im Bekenntnis verpflichtend festgelegt. Hierfür konnte Gehorsam gefordert werden, aus der Autorität und Pflege der richtigen Lehre. »Christ« war im Urteil der Institution Kirche nur, wer ihre Autorität als Hüterin der Rechtgläubigkeit anerkannte und sich in Gehorsam unterwarf. Dieser petrinische Weg war vor allem auf die Unmündigkeit noch nicht denkend urteilender Menschen ausgerichtet. Und das ist dann bis ins frühe 20te Jahrhundert weidlich ausgenutzt worden.

Hiervon unterschied sich der Ansatz des Pelagius grundsätzlich. Aus dem Wesen des altirisch-keltischen, unkirchlichen Christentums kannte und verkündigte er einen individuellen Weg zum christlichen Mysterium. Er sah in jedem Menschen einen Geistesfunken veranlagt, der ausbildungsfähig war, das Göttliche mehr und mehr zu erfassen, zu denken, zu erkennen. Die Schulung der Glaubens- und Denkkräfte war für Pelagius ein Mittel zum stufenweisen Heranreifen zu geistigen Wahrheiten. Sein Grundzug: Vertrauen in das menschliche Denken! Die religiösen Wahrheiten und Irrtümer sind denkbar, sind erkennbar.

Das knüpft an das Wort des Evangelisten Johannes an, der den Christus aussprechen läßt: »Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.« Dies wurde dann auch die johanneische Richtung genannt. Aus der Wahrnehmung dieser Gegensätze ist das Wirken und Schicksal des Pelagius im Mittelmeerraum verständlich. Dieser Gegensatz tobt auch heute noch, nur daß die „Macht“ nicht mehr so arg bei der Kirche liegt, sondern mehr und mehr bei den Anhängern des Mammon, den Mammoniten. Aber die wollen auch keine „freien“ Menschen. Das eigentliche Problem ist nämlich, wenn man festzementierte Machtpositionen unbedingt halten will, darf man nichts „sich entwickeln“ lassen – und schon gar nicht „frei“, es könnte sich ja was entwickeln, das die „Macht“ soweit in Frage stellt, so daß sie ihre Macht verlieren könnte.

Nachdem ich annehme, daß auch der hochgebildete Pelagius aus ehemals druidischen Kreisen stammte, gehe ich wiederum davon aus, daß dies Kreise auch vor der Ankunft des Christentums schon skeptisch bis negativ zu einem imperialen Konzept gestanden haben.

Deshalb glaube ich auch, daß die auch die druidische Lehre schon eine Bedrohung für den Kaiserkult (heute: Kult des Mammon) darstellte. Das wiederum muß mit aller Macht verhindert werden.

Triskele

Wie sieht nun dieses gefährliche Konstrukt aus, das unbedingt verhindert werden muß?

Nachdem es sicher nicht um Feiertagstermine oder die Tonsur von Mönchen geht, geht es auch nicht um „Tradition“. Tradition ist reichlich „umverpackt“ worden, damit die Masse der Untertanen nicht gleich zu motzen anfängt. Da kam dann die Gottesmutter, die Trinität (von der Jesus meines Wissens noch nix erzählt hatte), die „Heiligen“, der Maibaum etc etc.

Der Knackpunkt doch schon eher an dem, wo die exklusive Machtausübung einiger Weniger gefährdet wird. Und da ist die Schulung der Glaubens- und Denkkräfte von Untertanen zum stufenweisen Heranreifen zu geistigen Wahrheiten ganz sicher eine ernsthafte Gefahr. Wenn dann vielleicht auch noch geistig geschulte Untertanen religiöse Wahrheiten und Irrtümer selber erkennen könnten? Und wenn das nicht mehr bloß einzelne „Spinner“ sind?

Solche geistigen Wahrheiten könnten zum Beispiel sein:

  • Die direkte Beziehung des Menschen zum „Urgrund des Seins“ (Bei Jesus: Der Vater / Abba)
  • Der Mensch als inkarniertes Geistwesen, herausgetreten aus dem
    Urgrund des Seins (Kinder Gottes, Kinder des Lichts)
  • Kooperation mit den anderen Geistwesen ist möglich („Götter“, Engel, Dämonen, Seelen Verstorbener (Ahnen), Elementarwesen) usw.
  • Die Fähigkeit jedes Menschen zur Materialisation/Schöpfung aus seiner
    jeweils eigenen Vorstellung (Imagination) heraus
  • Die Lehre Jesu – ohne Altes Testament und ohne zugedichtete Verfälschungen
  • Der „keltische Ansatz“ – die Integration von Geistwelt und materieller Welt im praktischen Leben

Es ist mir schon klar, daß die „alten“ Kelten dieser Vorstellung auch nicht unbedingt bewußt gefolgt sind. Das ändert aber meiner Meinung nach nichts an dem „integrierten“, also bewußt nicht-dualen, ganzheitlichen keltischen religionsphilosophischen Konzept, das ich schon als kulturelle Leistung ansehe, die so durchgängig und offen in anderen Kulturkreisen eben nicht entstanden ist.

Mein ganz persönlicher Ansatz ist es auch nicht, das „alte“ wieder zu rekonstruieren, (wozu ohnehin zu wenig überliefert ist) sondern das „alte“ Konzept so bruchstückhaft wie es ist aufzunehmen und mit den heutigen Möglichkeiten so zu ergänzen, daß ein wiederum übergreifendes religionsphilosophisches Konzept entsteht, das in der Form vielleicht nicht historisch „keltisch“ ist, aber sich eben doch an den „keltischen“ Ansätzen orientiert.

Mit Pelagius gesprochen: Die religiösen Wahrheiten und Irrtümer sind denkbar, sind für den Menschen erkennbar.

Das Buch
Das Buch

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

Auch als E-Book: ISBN 9783740793203

https://www.booklooker.de/app/detail.php?id=A02h0acA01ZZQ&pid=76312&t=mf47wstfmc85hehf

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Geschichte – warum es so ist wie es ist

Geschichte – Hier geht es darum, einen kurzen Überblick zu verschaffen. Jeden Absatz könnte man mit Bänden von Geschichte und Archäologie füllen, präzisieren, diskutieren – aber damit verliert sich wieder der Zusammenhang.

Diese unsere Geschichte begann vor etwa 3000 Jahren (kann auch schon viel früher gewesen sein) wanderte ein unbekanntes Volk wohl aus dem Nordosten kommend in Mitteleuropa ein. Ohne großartige kriegerische Aktivitäten vermischte es sich mit der dort ansässigen Megalithkultur. Es entwickelte sich eine gemeinsame protokeltische Kultur.

Vor etwa 2500 Jahren hat sich daraus die keltische Hochkultur entwickelt, die sich in der Folge in ganz Europa ausgebreitet hat. Sie erstreckte sich von Schottland/Irland bis Norditalien und von Portugal/Spanien bis in die heutige Türkei.

 

Trinität - keltisch
Trinität – keltisch

 

Kennzeichnend war die Integration von Spiritualität (nicht Religion), ganzheitlich non-dualer Philosophie und weltlicher Macht in einer Form von Gewaltenteilung zwischen dem sogenannten „Druiden“ und dem „Fürsten“. Es war auch kein imperiales Gebilde, sondern ein Verbund von Regionen, der durch das Netzwerk der Druiden gesteuert wurde. Es gab keine Zinswirtschaft, es wurde mit Realien gehandelt. Männer und Frauen waren gleichberechtigt, Frauen konnten sowohl „Fürstin“ als auch „Druidin“ werden, wenn das auch eher selten der Fall war. Die keltische Kultur war in Europa führend in Philosophie, Technologie und sozialer Organisation. 380 v.u.Z. eroberten die Kelten Rom und gaben es gegen Lösegeldzahlung wieder frei. Um 200 v.u.Z. hatte das keltische Europa umfangreiche Handelsbeziehungen in alle Welt. Große, sehr große und auch befestigte Ansiedlungen wurden gebaut. http://www.keltenring-otzenhausen.de/

Das keltische Europa geriet in Konkurrenz zum sich entwickelnden römischen Imperium. Dieses war völlig konträr zum keltischen Ansatz strukturiert, zentralistisch, monarchisch und auf kriegerische Expansion mit anschließender Ausbeutung der so gewonnenen Kolonien ausgerichtet. Es entwickelte sich eine Führungsschicht des Geldadels. Um 50 v.u.Z. kam es zu einer finalen Auseinandersetzung zwischen dem Imperium und dem verbliebenen keltischen Kern in Gallien, dem heutigen Frankreich. Gallien war zu der Zeit in wirtschaftlicher Hochblüte und militärisch ziemlich stark. Cäsar setzte in dieser Jahre dauernden Auseinandersetzung auf totalen Krieg und zog mit einem etwa 100.000 Mann starken Heer, das damals immerhin auch schon zu 40% privat finanziert war (!), nach Gallien. Die Kelten schlugen sich tapfer, als es jedoch zu Entscheidungsschlacht in Alesia (Südfrankreich) kam, konnten die Kelten ihre Streitmacht nicht schnell genug konzentrieren – und haben verloren. In der Folge fand ein bis dahin nicht gekannter Völkermord und totale Ausbeutung statt, von der sich die Kelten nicht mehr erholen sollten.

Die Machtübernahme durch die Finanzelite in Europa war gelungen. Als das Imperium aufgrund mangelnder Expansionsmöglichkeiten Schwäche zeigte, kam das aufkommende Christentum zu Hilfe und wurde zur zentralistisch-absolutistischen Reichsreligion, die es heute noch ist. Sich über die Zeit gerettete keltische Einflüsse wurden mit Feuer und Schwert mit Hilfe der Inquisition ausgerottet, jegliche greifbaren Informationen aus dieser Zeit vernichtet – weshalb heute das Gerücht umgeht, die Kelten hätten eine „schriftlose“ Kultur gehabt. Ist ja klar – für Welthandel braucht an ja nix aufschreiben. Barzahlung genügt.

Die historische Entwicklung des Imperiums

Als dann auch das nicht mehr stabil genug war – also das Geld wieder mal ausging – übernahm die imperiale Kirche mit den mittlerweile erstarkten Germanen das Kommando. Das „heilige röm. Reich deutscher Nation“ entstand. Allerdings wußte damals noch niemand was von „deutsch“. Kulturell rutschte man zurück bis in die Steinzeit, Absolutismus breitete sich aus und die Finanzknechte profitierten. Erst so im 17./18. Jahrhundert fand man den technologischen Anschluß an die Keltenzeit wieder, spirituell blieb es bei der „christlichen“ Religion und philosophisch beim dualen Denken. Auch die imperialistische Idee fand und findet weiterhin gefallen.

Ein Zwischenspiel gab es mit der sogenannten Brakteatenzeit (12. Jht), in der Zinsgeschäfte verboten waren. Die mittelalterliche Wirtschaf boomte, Städte, Kirchen und Kathedralen wurden gebaut. Die Rückkehr zum herkömmlichen Zins-Schuld-Geld auf Betreiben von Großkaufleuten führt dann in Folge direkt zu den einsetzenden Katastrophen wie die Bauernaufstände und den 30jährigen Krieg, die Geldschöpfung war wieder privatisiert. Wie immer hielten sich die Geld- und Pfeffersäcke im Hintergrund und ließen die Puppen (Kaiser und Könige von ihren Gnaden) tanzen.

https://www.welt.de/wirtschaft/article155974825/So-wurde-Fugger-zum-reichsten-Menschen-der-Geschichte.html

Heute haben wir immer noch das gleiche System. Zwar ohne Kaiser und Könige, dafür mit Lobbyisten, bestochenen Abgeordneten und willfährigen Regierungen. Die Religion (nicht Spiritualität) ist immer noch monotheistisch/christlich/islamistisch, allerdings deutlich im Hintertreffen gegen den um sich greifenden Mammonismus. Die Mammoniten halten sich für die Schlaueren, weil sie das Geld direkt aus dem Nichts schöpfen können.

Philosophisch sitzen wir fest im dualen Denken, die jeweils „Anderen“ sind zu bekämfen und eigentlich sind die ja fast gar keine Menschen, sondern Abschaum. Das fängt beim Fußball schon an und hört bei „Religion“ immer noch nicht auf.

Aktuell versucht der Geldadel mit Hilfe von Technologie und raffiniert hinterlistiger Gesetzgebung „das Volk“ unter seine absolute Kontrolle zu bringen. Es bildet sich langsam Widerstand, der sich aber an den Symptomen festbeißt und deshalb wenig effektiv ist.

Die jahrhundertelange weltweite Schuld-und Zinswucherei hat zu ungeheuerlicher Konzentration von Finanzmitteln in wenigen Händen geführt, die nun dazu ausholen, wieder mal absolutistische Herrschaftsstrukturen zu installieren. Wie immer, finden sich genug Helfershelfer.

Gibt es einen Ausweg? Die Herrschenden im Hintergrund fürchten sich immer noch offen aufzutreten und schicken ihre Marionetten vor. Noch fürchten sie, die Wahrheit über ihre Absichten könnte ans Licht kommen. Das Volk würde sie im Zorn vernichten. Da lassen sie lieber die Marionetten hops gehen und spielen ihr Spiel weiter.

Tatsächlich ist die Wurzel des Übels übersteigerte Geltungssucht und Machtgier aufgrund eines krankhaft überentwickelten Egos – der ganz gewöhnliche Egowahn bis hin zum hardcore Satanismus.

Ein wirkliches „Gegenmittel“ kann nur die Weiterentwicklung des Massenbewußtseins sein – weg vom dualen Denken, weg von manipulieren Religionen und Gehirnwäsche hin zum eigenen Denken, eigener Spiritualität und zum Selber-ganzheitlich-Denken und selber versorgen.

Zurück zu regionalen Strukturen mit internationalem Austausch und weg vom Schuldgeldsystem. Die Hoheit über das Geld gehört dem Staat. Und zurück zu direkter Demokratie.

 

Das Buch

Das Buch

Jetzt im Handel!

 

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

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