Keltische Kultur – Europas verborgene Seele……

Nach 2000 Jahren sollten wir wirklich draufkommen, daß das „Christentum“, die  Buchreligionen und imperialer Kapitalismus nicht das Ende der Erkenntnis darstellen…..

Wir waren hier in Europa schon mal viel weiter…….

Die Keltische Kultur begann in ihren Ursprüngen schon vor mehr als 3000 Jahren, es kann auch schon viel früher gewesen sein. Da wanderte ein unbekanntes Volk wohl aus dem Nordosten kommend in Mitteleuropa ein. Aus dem Osten kamen Hethiter. Ohne großartige kriegerische Aktivitäten vermischte sie sich mit der dort ansässigen Megalithkultur. Es entwickelte sich eine gemeinsame protokeltische Kultur.

Die Natur erwacht
Die Natur erwacht

Vor etwa 2500 Jahren hat sich daraus die keltische Hochkultur entwickelt, die sich in der Folge in ganz Europa ausgebreitet hat. Sie erstreckte sich von Schottland/Irland bis Norditalien und von Portugal/Spanien bis in die heutige Türkei und war schon mal ein kulturell vereinigtes Europa, das damals schon Welthandel betrieben hat. Keltische Händler wurden sogar in der Wüste Taklamakan ausgegraben. Zu dieser Zeit gab es vor etwa 2500 Jahren global gesehen eine spirituelle Entwicklung, die deutlich hin zum ganzheitlich non-dualen Denken ging, was sehr präzise formuliert in den indischen Veden, bei dem Chinesen LaoTse, in der alten Theologie von Memphis der Ägypter und auch bei den keltischen Druiden zum Ausdruck kam. Voraussetzung dafür ist allerdings, daß das individuelle Ego unter die Kontrolle des „höheren Selbst“ kommt.

Keltische Festung - 200 vuZ.
Keltische Festung – 200 vuZ.

Kennzeichnend war die Integration von Spiritualität (nicht Religion), ganzheitlich non-dualer Philosophie und weltlicher Macht in einer Form von Gewaltenteilung zwischen dem sogenannten „Druiden“ und dem „Fürsten“. Es war auch kein imperiales Gebilde, sondern ein Verbund von Regionen, der durch das Netzwerk der Druiden gesteuert wurde. Es gab keine Zinswirtschaft, es wurde mit Realien gehandelt. Männer und Frauen waren gleichberechtigt, Frauen konnten sowohl „Fürstin“ als auch „Druidin“ werden, wenn das auch naturgemäß eher selten der Fall war.

Alle antiken Schöpfungsvorstellungen (auch die der „Buchreligionen) gehen von einer statischen „Weltschöpfung“ aus. Von einem „Weltschöpfer“, dessen Werk in der Zeit vollendet wurde. Und dessen Schöpfung im Vergleich zur Keltischen Vorstellung als „statisch“ bezeichnet werden kann.

Im Keltischen „Weltbild“ gibt es keinen „Schöpfergott“. Es gibt aber sehr wohl „Das Göttliche“, das tatsächlich dynamisch ist und aufzeigt, daß Schöpfung und letztlich auch Existenz Bewegung ist. Bewegung im keltischen Verständnis ist die aktive, schöpferische Kraft der Durchdringung durch „Das Göttliche“, der Umwandlung und der unablässigen Erneuerung: Evolution in Reinkultur.

Die dynamische Schöpfung ist fließend und für den ewigen Wandel und seine Folgen bestimmend. Also auch für die Instabilität der sich bewegenden Form. Als das Bewußtsein der Kelten für das Göttliche erwacht, erkennen sie auch die dynamische Polarität des Seins an sich, was die „Erschaffung“ der Muttergöttin Epona und des Stammvaters Teutates zur Folge hat. Sie sind herabgestiegene Bewegung, die sich in marinen Pferdegestalten symbolisiert. Wellenreitend erreichen sie die Erde, während sie selbst zugleich auch Wellen sind.

Diese keltische „Dynamik“ rührt aus dem UR-Impuls. Hier mischt sich die ungeteilte Ursache und Wirkung mit jener einen Quelle, die dem Universum ihr Gesetz aufprägt und alles Seiende hervorbringt. Für dieses Geheimnis des Universums hätte keine Philosophie eine bessere Formulierung finden können: Das nicht-personale, nicht-körperliche Mysterium einer endlos wiederkehrenden Erneuerung. Dieser Dynamismus gilt auch für die Ideen, die als Bewegung und als mit anderen Ideen im Widerstreit liegend konzipiert werden.

Der Impuls, der Elan ist ebenfalls und vor allem psychischer Natur. Sein Sitz ist die Seele. Ehe der Kelte sich der Welt in ihrem materiellen Zustand hingibt, hat er erkannt, daß die Essenz des Lebens und des Göttlichen in einer unvorstellbar großen Gemütsbewegung besteht. Die Schöpfung begreift der Kelte nicht als die erschaffene, sichtbare Welt, sondern als einen ununterbrochenen Prozeß.

Das keltische Schöpfungswort ist eine Gemütsbewegung!

Er erlebt daher die göttliche Fügung nicht als bedrohliches Verhängnis, er identifiziert sich vielmehr mit ihr und paßt sein Verhalten dem an, was er als Realität des Universums versteht.

Tastend schreitet der Mensch auf dem schmalen Grat zwischen Rationalem und Irrationalem voran und erkennt, daß er selbst aus einer Vielzahl von austauschbaren Seinsweisen besteht. Doch ist auch dieser letztgültige Zustand kein unabänderlicher, sondern ein gleitender. Am Ende dieses beständigen Wechsels zwischen Wirklichkeit und Überwirklichkeit verschränken sich die gesicherten Zustände. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verschmelzen zu einem Kontinuum – zur Totalität des absoluten Seins, zur Einheit von „Dieser Welt“ und der „Anderswelt.

Die keltische Kultur war in Europa führend in Philosophie, Technologie und sozialer Organisation. 380 v.u.Z. eroberten die Kelten Rom und gaben es (leider) gegen Lösegeldzahlung wieder frei. Um 200 v.u.Z. hatte das keltische Europa umfangreiche Handelsbeziehungen in alle Welt. Große und auch sehr große befestigte Ansiedlungen wurden gebaut, zumeist deutlich mächtiger in der Ausführung als tausend Jahre später ihre mittelalterlichen Nachfolger.

Wie es aussieht, hatten die Kelten mit dem Ende der Hallstatt-Zeit ihre hierarchischen Sonnenfürsten abgesetzt (Die mit den Prunkgräbern) und ein dezentrales System mit Gewaltenteilung installiert. Der jeweilige regionale „Fürst“ als Exekutivgewalt mußte sich die Führung mit seinem Druiden teilen. Das wurde dann auch von den Druiden europaweit koordiniert. Es gab in der Hochzeit der Kelten kein einziges keltisches Königreich. Das einzige, relativ spät gegründete war das Norikum, in etwa das heutige Österreich, die haben aber auch die keltischen High-Tech-Waffen an die Römer verkauft.

Reste vom Keltenwall Otzenhausen
Reste vom Keltenwall Otzenhausen

Das keltische Europa geriet in Konkurrenz zum sich entwickelnden römischen Imperium. Dieses war völlig konträr zum keltischen Ansatz strukturiert, zentralistisch, monarchisch und auf kriegerische Expansion mit anschließender Ausbeutung der so gewonnenen Kolonien ausgerichtet. Es entwickelte sich eine Führungsschicht des Geldadels.

Um 50 v.u.Z. kam es zu einer finalen Auseinandersetzung zwischen dem Imperium und dem verbliebenen keltischen Kern in Gallien, dem heutigen Frankreich. Gallien war zu der Zeit in wirtschaftlicher Hochblüte und auch militärisch ziemlich stark. Cäsar setzte in dieser Jahre dauernden Auseinandersetzung auf totalen Krieg und zog mit einem etwa 100.000 Mann starken Heer, das damals immerhin auch schon zu 40% privat finanziert war (!), nach Gallien.

Es ging es sehr, sehr knapp aus, gegen das Imperium, die Kelten haben nicht verloren, weil sie militärisch unterlegen gewesen wären – es war die imperiale Idee, welche die keltischen Strukturen wohl ebenso wie die slawischen „angefressen“ hatte. Auch die Kelten waren zu diesem Zeitpunkt schon infiziert. Die regionalen Führer konnten nämlich durch die Zusammenarbeit mit dem Imperium SELBER einen absolutistischen Machtanspruch für sich gewinnen! Und obendrein entfiel die Teilung der Macht mit dem Druiden. Das Verbot des Druidentums war eine der ersten Amtshandlungen Cäsars nach dem gewonnenen „Gallischen Krieg! In der Folge fand ein bis dahin nicht gekannter Völkermord und totale Ausbeutung statt, von der sich die Kelten nicht mehr erholen sollten.

..seither dominiert die „Imperiale Idee“ und der Egowahn….

Übrigens, es gibt bis heute noch nicht einen Grabfund, von dem man sagen könnte: Hier ist ein Druide begraben! Und noch was: Ganzheitliche Spiritualität braucht weder Tempel noch Altäre – da tun sich die Archäologen schwer, was zu finden…….

Hand in Hand mit diesem Geschehen entfaltet sich die Entwicklung von organisierter „Religion“, nicht nur das „Christentum“ wurde an die imperiale Idee angepasst, die Dualität vom „guten Gott“ und „Bösem Teufel“ wurde fest installiert. Die weibliche Komponente wurde massiv unterdrückt und die „materieferne Spiritualität“ eingeführt. Wer hochspirituell ist, interessiert sich nicht für so was banales wie die „böse“ Materie oder gar Geld…..

Aufklärung 2.0 – Das Neue Bewusstsein

Als dann die Kelten in den Hintergrund der Geschichte traten, haben sich die „Germanen“ der imperialen Idee verschrieben und diese perfektioniert. Das „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“ haben dann die „G’schaftlmacher“ infiltriert. …und da stehen wir heute noch.

Die Machtübernahme durch die Finanzelite in Europa war gelungen. Als das Imperium aufgrund mangelnder Expansionsmöglichkeiten Schwäche zeigte, kam das aufkommende Christentum zu Hilfe und wurde zur zentralistisch-absolutistischen Reichsreligion, die es heute noch ist. Sich über die Zeit gerettete keltische Einflüsse wurden mit Feuer und Schwert mit Hilfe der Inquisition ausgerottet, jegliche greifbaren Informationen aus dieser Zeit vernichtet – weshalb heute das Gerücht umgeht, die Kelten hätten eine „schriftlose“ Kultur gehabt. Ist ja klar – für Welthandel braucht man ja nix aufschreiben. Barzahlung genügt.

Warum war ausgerechnet der keltische Ansatz so gefährlich für das Imperium und die spätere römisch katholische Kirche und noch später sogar auch für die sogenannte evangelische Kirche, daß die Druiden und ihre Anhänger unbedingt gleich alle ausgerottet werden mußten? Ganz einfach, solche „Integren“ Leute kann man mit imperialen Macht- und Intrigenspielen nicht wirklich beeindrucken und schon gar nicht mental beherrschen. Das wußte dann auch die Fortführung des Imperiums in die Neuzeit und hat solche gefährlichen Leute eben kurzerhand auch wieder von Leben zum Tode gebracht – wenn man sie erwischt hat. Heutzutage sind die Methoden deutlich subtiler geworden – aber nicht weniger mörderisch.

                        

Es gab dann unter Cäsar auch den sogenannten „Druid-Act“, mit dem „immer noch Druiden“ abgestraft wurden indem man sie vor die Wahl stellte: entweder ihr bemüht euch römisches Bürgerrecht zu erwerben oder ihr bleibt Druiden, werdet sozusagen Outlaws und bringt es gesellschaftlich zu nichts mehr! Genau in dieser Zeit der keltisch-imperialen Assimilation beginnt auch die „christliche“ Strömung im römischen Imperium Fuß zu fassen. Parallel hierzu zeigt sich aber auch der römisch-christliche Einfluß in den verbliebenen keltischen Gebieten von Schottland und Irland.

Aus heutiger Sicht bestehen keine Zweifel, daß sich das „alte“ Keltische Weltbild auf überraschend moderne Erkenntnisse gründet. Die Zeit wird kommen, daß „Der Westen“ wieder zu seiner eigenen Identität findet….

Das Buch
Das Buch

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

E-Book: ISBN 9783740793203

https://www.booklooker.de/app/detail.php?id=A02h0acA01ZZQ&pid=76312&t=mf47wstfmc85hehf

https://www.amazon.com/Das-Verbotene-Wissen-Kelten-German/dp/3740728027

https://ssl.thalia.de/shop/home/suche/;jsessionid=f8200e6d3f8144389ebbdef45969eebf.tc5pc?sq=Das+verbotene+Wissen+der+Kelten&sswg=ANY&timestamp=1489255613494

Geschichte – warum es so ist wie es ist

Geschichte – Hier geht es darum, einen kurzen Überblick zu verschaffen. Jeden Absatz könnte man mit Bänden von Geschichte und Archäologie füllen, präzisieren, diskutieren – aber damit verliert sich wieder der Zusammenhang.

Diese unsere Geschichte begann vor etwa 3000 Jahren (kann auch schon viel früher gewesen sein) wanderte ein unbekanntes Volk wohl aus dem Nordosten kommend in Mitteleuropa ein. Ohne großartige kriegerische Aktivitäten vermischte es sich mit der dort ansässigen Megalithkultur. Es entwickelte sich eine gemeinsame protokeltische Kultur.

Vor etwa 2500 Jahren hat sich daraus die keltische Hochkultur entwickelt, die sich in der Folge in ganz Europa ausgebreitet hat. Sie erstreckte sich von Schottland/Irland bis Norditalien und von Portugal/Spanien bis in die heutige Türkei.

 

Trinität - keltisch
Trinität – keltisch

 

Kennzeichnend war die Integration von Spiritualität (nicht Religion), ganzheitlich non-dualer Philosophie und weltlicher Macht in einer Form von Gewaltenteilung zwischen dem sogenannten „Druiden“ und dem „Fürsten“. Es war auch kein imperiales Gebilde, sondern ein Verbund von Regionen, der durch das Netzwerk der Druiden gesteuert wurde. Es gab keine Zinswirtschaft, es wurde mit Realien gehandelt. Männer und Frauen waren gleichberechtigt, Frauen konnten sowohl „Fürstin“ als auch „Druidin“ werden, wenn das auch eher selten der Fall war. Die keltische Kultur war in Europa führend in Philosophie, Technologie und sozialer Organisation. 380 v.u.Z. eroberten die Kelten Rom und gaben es gegen Lösegeldzahlung wieder frei. Um 200 v.u.Z. hatte das keltische Europa umfangreiche Handelsbeziehungen in alle Welt. Große, sehr große und auch befestigte Ansiedlungen wurden gebaut. http://www.keltenring-otzenhausen.de/

Das keltische Europa geriet in Konkurrenz zum sich entwickelnden römischen Imperium. Dieses war völlig konträr zum keltischen Ansatz strukturiert, zentralistisch, monarchisch und auf kriegerische Expansion mit anschließender Ausbeutung der so gewonnenen Kolonien ausgerichtet. Es entwickelte sich eine Führungsschicht des Geldadels. Um 50 v.u.Z. kam es zu einer finalen Auseinandersetzung zwischen dem Imperium und dem verbliebenen keltischen Kern in Gallien, dem heutigen Frankreich. Gallien war zu der Zeit in wirtschaftlicher Hochblüte und militärisch ziemlich stark. Cäsar setzte in dieser Jahre dauernden Auseinandersetzung auf totalen Krieg und zog mit einem etwa 100.000 Mann starken Heer, das damals immerhin auch schon zu 40% privat finanziert war (!), nach Gallien. Die Kelten schlugen sich tapfer, als es jedoch zu Entscheidungsschlacht in Alesia (Südfrankreich) kam, konnten die Kelten ihre Streitmacht nicht schnell genug konzentrieren – und haben verloren. In der Folge fand ein bis dahin nicht gekannter Völkermord und totale Ausbeutung statt, von der sich die Kelten nicht mehr erholen sollten.

Die Machtübernahme durch die Finanzelite in Europa war gelungen. Als das Imperium aufgrund mangelnder Expansionsmöglichkeiten Schwäche zeigte, kam das aufkommende Christentum zu Hilfe und wurde zur zentralistisch-absolutistischen Reichsreligion, die es heute noch ist. Sich über die Zeit gerettete keltische Einflüsse wurden mit Feuer und Schwert mit Hilfe der Inquisition ausgerottet, jegliche greifbaren Informationen aus dieser Zeit vernichtet – weshalb heute das Gerücht umgeht, die Kelten hätten eine „schriftlose“ Kultur gehabt. Ist ja klar – für Welthandel braucht an ja nix aufschreiben. Barzahlung genügt.

Die historische Entwicklung des Imperiums

Als dann auch das nicht mehr stabil genug war – also das Geld wieder mal ausging – übernahm die imperiale Kirche mit den mittlerweile erstarkten Germanen das Kommando. Das „heilige röm. Reich deutscher Nation“ entstand. Allerdings wußte damals noch niemand was von „deutsch“. Kulturell rutschte man zurück bis in die Steinzeit, Absolutismus breitete sich aus und die Finanzknechte profitierten. Erst so im 17./18. Jahrhundert fand man den technologischen Anschluß an die Keltenzeit wieder, spirituell blieb es bei der „christlichen“ Religion und philosophisch beim dualen Denken. Auch die imperialistische Idee fand und findet weiterhin gefallen.

Ein Zwischenspiel gab es mit der sogenannten Brakteatenzeit (12. Jht), in der Zinsgeschäfte verboten waren. Die mittelalterliche Wirtschaf boomte, Städte, Kirchen und Kathedralen wurden gebaut. Die Rückkehr zum herkömmlichen Zins-Schuld-Geld auf Betreiben von Großkaufleuten führt dann in Folge direkt zu den einsetzenden Katastrophen wie die Bauernaufstände und den 30jährigen Krieg, die Geldschöpfung war wieder privatisiert. Wie immer hielten sich die Geld- und Pfeffersäcke im Hintergrund und ließen die Puppen (Kaiser und Könige von ihren Gnaden) tanzen.

https://www.welt.de/wirtschaft/article155974825/So-wurde-Fugger-zum-reichsten-Menschen-der-Geschichte.html

Heute haben wir immer noch das gleiche System. Zwar ohne Kaiser und Könige, dafür mit Lobbyisten, bestochenen Abgeordneten und willfährigen Regierungen. Die Religion (nicht Spiritualität) ist immer noch monotheistisch/christlich/islamistisch, allerdings deutlich im Hintertreffen gegen den um sich greifenden Mammonismus. Die Mammoniten halten sich für die Schlaueren, weil sie das Geld direkt aus dem Nichts schöpfen können.

Philosophisch sitzen wir fest im dualen Denken, die jeweils „Anderen“ sind zu bekämfen und eigentlich sind die ja fast gar keine Menschen, sondern Abschaum. Das fängt beim Fußball schon an und hört bei „Religion“ immer noch nicht auf.

Aktuell versucht der Geldadel mit Hilfe von Technologie und raffiniert hinterlistiger Gesetzgebung „das Volk“ unter seine absolute Kontrolle zu bringen. Es bildet sich langsam Widerstand, der sich aber an den Symptomen festbeißt und deshalb wenig effektiv ist.

Die jahrhundertelange weltweite Schuld-und Zinswucherei hat zu ungeheuerlicher Konzentration von Finanzmitteln in wenigen Händen geführt, die nun dazu ausholen, wieder mal absolutistische Herrschaftsstrukturen zu installieren. Wie immer, finden sich genug Helfershelfer.

Gibt es einen Ausweg? Die Herrschenden im Hintergrund fürchten sich immer noch offen aufzutreten und schicken ihre Marionetten vor. Noch fürchten sie, die Wahrheit über ihre Absichten könnte ans Licht kommen. Das Volk würde sie im Zorn vernichten. Da lassen sie lieber die Marionetten hops gehen und spielen ihr Spiel weiter.

Tatsächlich ist die Wurzel des Übels übersteigerte Geltungssucht und Machtgier aufgrund eines krankhaft überentwickelten Egos – der ganz gewöhnliche Egowahn bis hin zum hardcore Satanismus.

Ein wirkliches „Gegenmittel“ kann nur die Weiterentwicklung des Massenbewußtseins sein – weg vom dualen Denken, weg von manipulieren Religionen und Gehirnwäsche hin zum eigenen Denken, eigener Spiritualität und zum Selber-ganzheitlich-Denken und selber versorgen.

Zurück zu regionalen Strukturen mit internationalem Austausch und weg vom Schuldgeldsystem. Die Hoheit über das Geld gehört dem Staat. Und zurück zu direkter Demokratie.

 

Das Buch

Das Buch

Jetzt im Handel!

 

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

https://www.booklooker.de/app/detail.php?id=A02h0acA01ZZQ&pid=76312&t=mf47wstfmc85hehf

https://www.amazon.com/Das-Verbotene-Wissen-Kelten-German/dp/3740728027

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Heuneburg und Mettis

Ganzheitliche Spiritualität vor der Einführung der Buchreligionen

Die alten Kelten wussten es noch. Die „Anderswelt“ – ist ganz anders, als das „Jenseits“ der Religionen. Das Jenseits der dualen Religionen ist eine freie Erfindung, um den Menschen eine Trennung von der „Quelle“ vorzugaukeln – das macht sie sehr viel leichter beherrschbar, denn sie schneiden sich dann mit ihrem kranken, überentwickelten Ego selbst von der Quelle ab.

Diese Welt und die „Anderswelt“ sind „EINS“. Das ist, was wirklich ist – laßt euch nicht weiter verarschen. Gegen Ende der Hallstatt-Zeit entwickelte sich das Druidentum, das dann diese Erkenntnis verbreitet hat – in ganz Europa. Das keltische Europa reichte von Irland/Schottland bis nach Norditalien und von Spanien bis nach Polen und die Türkei. Seit etwa 1200 v.u.Z. kontrollierten protokeltische Stämme aus dem heutigen Baden-Württemberg den Bernsteinhandel von der Ostsee bis nach Ägypten und Mykene (heute Griechenland). Man fand keltische Händler sogar in der Wüste Taklamakan. Auch mit Indien gab es sehr produktive Verbindungen; die Veden und die Druidische Lehre sind sich sehr ähnlich – nur haben die Kelten das halt bissl dynamischer gelebt. Die indische Kali und die keltische Morrigan, das sind dieselben Charaktere und da gibt’s noch viel mehr – aber das sollen wir ja alles nicht wissen, weil dann ist Schluß mit lustig.

Na ja…. im Laufe der Zeit habe ich tatsächlich Zugang zur Anderswelt bekommen – aber das glaubt halt kaum jemand.

O.k – das fängt damit an, daß man sich für eine ganzheitliche Bewußtseinsentwicklung entscheidet. Dann beginnt etwas schon bisschen unheimliches: die Anderswelt organisiert Dein Leben…….

Dann geht es erst mal drunter und drüber, bis man auf den Weg kommt, den man gehen soll. Bei mir waren dazu 2 Konkurse nötig und noch ein paar andere Umstellungen. Da könnte man schon Panik bekommen. Nichts davon möchte ich missen.

Dann wird plötzlich sichtbar, was man eigentlich tun soll. Und es geschehen tatsächlich Zeichen und Wunder. Aber auch das ist nur vorübergehend, bis man genug Vertrauen aufbaut, ganz direkt mit denen in der Anderswelt zusammen zu arbeiten…..Es ist eher wie eine große Rochade….. Alles wird umstrukturiert. Sie geben sich sehr viel Mühe! Und das geht bis ins kleinste Detail!

Unterwegs findet man dann auch Hilfsmittel, welche die Kommunikation erleichtern – mir hilft bei der Kommunikation anfangs beispielsweise ein Tensor (Einhandrute), damit kann ich sehr eindeutig mit denen kommunizieren – auch mit Bäumen und Tieren und auch mit sonstigen Geistwesen.

Man erkennt, daß man in eine Seelenfamilie eingebunden ist. Unsere Seelenfamilie ist genau 666 Mitglieder groß – also absolut gesehen, sehr klein. Davon sind derzeit etwa 360 inkarniert.

Die Zusammenarbeit mit der Anderswelt beschränkt sich nicht nur auf „Spuk“ – ich arbeite mit ihr auch im technischen Entwicklungsbereich zusammen. Mittlerweile bekomme ich auf alle Fragen eine direkte Antwort – so gut es sich in dem Moment beantworten läßt – es ist richtig krass.

Das Ganze hat sich nochmal beschleunigt, als ich meine Zwillingsseele kennengelernt habe – auch das haben „Die“ organisiert, das ist sowas von unglaublich gelaufen, das kann sich keiner ausdenken.

Aus der Kommunikation mit den Bäumen ist die Vernetzung der Bäume mittels Kristallen hervorgegangen, das ist ein wichtiger Schritt, die Bäume und Wälder weltweit zu vernetzen…..

Nun hat uns die Anderswelt zu einer uralten Kultstätte geführt, ein sogenannter „Kalenderbau“ in Baden-Würtemberg. Der war auch mit einer Ansiedlung namens Mettis verbunden und gehörte wohl zum Wirtschafts- und Kulturraum der Heuneburg, die 30 km nördlich von Mettis an der Donau gelegen ist. Im Gegensatz zur Kultanlage in Bad Saulgau (halber Weg zwischen Heuneburg und Mettis), die mit einer Kirche überbaut ist, ist die Kultanlage in Mettis noch aktiv und sozusagen lebendig. Übrigens, die Kultanlage in Bad Saulgau wurde ganz präzise überbaut. Der Kalenderbau ist genau unter dem Altarraum, die Ausrichtung zum Festplatz ist gleich zum heutigen Marktplatz.

Die Heuneburg

Wir befinden uns jetzt im Zeitraum von vor etwa 2200 Jahren, der Zeit der Hochblüte des „Keltischen“ Europa. Von Mettis aus führte ein sogenannter „Prozessionsweg“ nach Norden, zur Heuneburg hin…. Es läßt sich unschwer vermuten, daß so ein Platz nicht nur zur Bestimmung von Jahreszeiten und Sonnenständen benutzt wurde – man hat die gemessenen Jahresereignisse gleich vor Ort in schwungvolle Feste umgesetzt.

Genau das sollte ich jetzt mal weiter ausführen und näher erläutern – denn es ist für die „Erdung“ ganzheitlich-spiritueller Erkenntnisse durchaus sehr nützlich.

Die Anderswelt hat uns zu diesem Zweck umfangreiche Informationen aus der Vergangenheit mitgegeben, damit wir das auch deutlich und authentisch beschreiben können. Hier möchte ich erwähnen, daß die alte Keltische Spiritualität nix mit „Glauben“ zu tun hat. Diese Welt und die Anderswelt sind EINS – das habe ich schon erwähnt. Der Schlüssel für den Zugang zur Anderswelt liegt nicht in speziellen Ritualen oder bestimmten „Zauberformeln“. Es braucht auch keinen besonderen „Guru“ oder sonstigen „Vorgesetzten“ und auch keinen vermeintlichen „Vermittler“ wie die Priester der Religionen. Es braucht lediglich ein entsprechend geschultes, ganzheitliches Bewußtsein. Das bedeutet, die duale Welt des Materiellen und es kranken Ego zu verlassen und sich und sein Ego in dieses ganzheitliche Sein zu integrieren.

Denn es ist nur und ausschließlich ein krankes, überentwickeltes Ego, das sich als getrennt von Allem, was IST sieht und glaubt, selbst ein großer Meister zu sein. Na ja – man sieht, was dabei ‚rausgekommen ist. In diesem Zustand blockiert man jeglichen Zugang zur Anderswelt.

Aber nun zurück zu unserer Geschichte.

Aufgewachsen sind meine Zwillingsseele und ich in Kärnten, in der keltischen Siedlung Virunum auf dem Magdalensberg. Meine Druidenausbildung habe ich ganz locker absolviert und unterwegs meine Zwillingsseele geheiratet….. Meine spätere Elfenkönigin.

Es gab auch eine Priesterin der Noreia, mit der wir befreundet waren – und die derzeit in Mecklenburg Vorpommern inkarniert ist und mit der ich mittlerweile auch schon wieder befreundet bin. Irgendwie hat es sich dann so ergeben, daß ich mit meiner Frau auf die Heuneburg berufen wurde, wo wir dann auch gelebt und gewirkt haben.

Eine Besonderheit waren die Sonnnwendfeiern. Das waren Feste, die das Jahr in zwei Zyklen geteilt haben – und die deshalb auch ganz besonders intensiv gefeiert wurden.

Diese Feste – wie auch alle anderen – hatten nix mit „Opferungen“ zu tun, da wurde gar nichts „geopfert“….. Es hatte eher was mit „Heiliger Hochzeit“ zu tun….. und darüber hinaus mit der Vereinigung mit dem „Ganzen“…..

Dieser Kult konnte nur vom Druiden mit seiner Frau ausgeführt werden. Mann, Frau und der Kalenderbau als Repräsentant für „Alles, was IST“, die Ganzheit und die Vereinigung mit der Anderswelt. Ganzheit in der Polarität geht nicht ohne Frau – und deshalb kann man ohne Frau auch nicht Druide sein!

Zur Sonnwende gab es eine Prozession von der Heuneburg über das heutige Bad Saulgau nach Mettis. Ja, man könnte ihn heute noch gehen….

Die Feier dauerte den ganzen Tag und die ganze Nacht bis zum Sonnenaufgang. Und der wurde dann richtig gefeiert. Aufgebrochen wurde mit dem Sonnenaufgang, abends – mit Einbruch der Dunkelheit – wurde dann das Sonnwendfeuer angezündet. Das gab es nur zu den Sonnwendfeiern im Sommer und im Winter. Das große Feuer wurde zwischen dem Kultplatz und dem Festplatz entzündet….

Die Mondfeste wurden natürlich auch gefeiert, aber ohne Prozession. Samhain oder Beltane, die Haupt-Mondfeste, da wurde dann auch schon mal 2 oder auch 3 Tage gefeiert. Tag- und Nachtgleiche wurde nicht gefeiert.

Die Frau des Druiden hatte eine ähnliche Stellung wie der Druide – das hieß aber nicht Druide…..

Da gab es eine spezielle Bezeichnung – aber nicht Priesterin…… das war die Elfenkönigin!

…die Königin der Elfen! ….sie repräsentiert die Naturwesenheiten…..

Die Prozession startet mit dem Sonnenaufgang und mit einer Anfangsveranstaltung auf der Heuneburg. Unterwegs sind verschiedene Stationen aufgebaut, an denen bestimmte Wesenheiten geehrt und eingebunden werden. Auf halbem Weg befand sich die Kultanlage vom heutigen Bad Saulgau, da war auch eine größere Pause eingeplant.

Das sind Naturwesenheiten und auch solche, die uns als „mythische Gestalten“ überliefert sind, so daß im Lauf der Prozession alle wichtigen Elemente angesprochen und eingebunden werden…..

Dann kommt die Schlußveranstaltung am Kultplatz. Die teilt sich in zwei Teile, einmal bei der Ankunft und einmal bei Sonnenaufgang. Dazwischen ist „festliches Treiben“…..

Eine heiße Nacht rund um das Sonnwendfeuer……

Dieses Muster hat die katholische Kirche bei der „Fronleichnamsprozession“ übernommen. Aber natürlich ohne „festliches Treiben“ – da kommt dann ein „Gottesdienst“ am Schluß.

An der Prozession dürfen nur Paare teilnehmen, alleinstehende nicht, denn die ganze Veranstaltung endet in einer gemeinsam zelebrierten Heiligen Hochzeit……

❤️❤️

Es geht darum, das Göttlich-Männliche und das Göttlich-Weibliche in jedem Teilnehmer präsent werden zu lassen und mit dem Göttlichen Ganzen zu verschmelzen.

Die Druiden warten, während die Sonne über den Holzsäulen aufgeht, sie beten für ein ertragreiches Jahr, junge Mädchen tanzen langsam und ihre Körper und bewegen sich sinnlich und rythmisch zum Klang der Trommeln und der Musik. Die Seelen der jungen Männer entflammen vor Leidenschaft.

Und wieder beginnt ein neuer Zyklus…..

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Wenn man sich mit spiritueller Entwicklung beschäftigt, kommt dann irgendwann der Zeitpunkt – wie der Mystiker Angelus Silesius schreibt

„Freund! Halt ein!

Du hast genug gelesen!

Werde selbst die Schrift –

und selbst das WESEN!

Wir sind alle Teil von dem WESEN. Modern ausgedrückt: Fraktale.

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Du liest das jetzt nicht zufällig und ich erzähle Dir das auch nicht „zufällig“……

Wenn ich mich damit beschäftige, mein Leben und Leben im allgemeinen anders zu regeln, dann rege ich mich auch nicht so über diese korrupte Politik auf. Ja, die macht einem schon arg zu schaffen.

…..wir sind EINS mit Allem, was IST……


Die können uns gar nichts …

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Trinität – vor 3200 Jahren

Es ist kein „Zufall“, daß man uns nichts davon in der Schule beibringt….

Die Bücher

Das verbotene Wissen der Kelten

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Das verbotene Wissen der Kelten II

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Die Keltisch-Vedischen Parallelen…..

Die Keltische Hochkultur verbreitete sich im ersten Jahrtausend v.u.Z. von ihrem Zentrum in Mitteleuropa aus in ganz Europa. Die Verbindung von Technologie, Waffen und Spiritualität machte sie ihren Nachbarn überlegen. Sie waren auch hervorragende Landwirte, Straßenbauer, Händler und Erfinder eines schnellen, zweirädrigen Wagens.

Nach anfänglicher Überlegenheit (Keltische Verbände eroberten um 380 v.u.Z. Rom) kamen die Kelten ab dem 2 Jht. v.u.Z. in die Defensive. Um 50 v.u.Z. verloren sie die Entscheidungsschlacht in Alesia (Südfrankreich) nach einem siebenjährigen, erbarmungslosen Krieg mit dem Imperium. Cäsar hatte es geschafft. Der imperiale Egowahn nahm seinen Lauf…..

Das keltische Europa geriet in Konkurrenz zum sich entwickelnden römischen Imperium. Dieses war völlig konträr zum keltischen Ansatz strukturiert, zentralistisch, monarchisch und auf kriegerische Expansion mit anschließender Ausbeutung der so gewonnenen Kolonien ausgerichtet. Es entwickelte sich eine Führungsschicht des Geldadels.

Was war das für eine Kultur, was waren ihre Wurzeln und was machte sie so stark?

Das Keltische Europa
Das Keltische Europa

Es wird nicht so wirklich verbreitet, aber mit der keltischen Kultur einher ging ein weltweiter Handel, nicht nur mit der europäischen Nachbarschaft, nein auch mit Ägypten, Indien, China, Karthago und Mykene. Schon 1200 v.U. Z. sicherten sich „protokeltische“ Stämme in einer Schlacht an der Tollense (Norddeutschland) den Bernsteinhandel von der Ostsee bis nach Ägypten.

Es ist eigentlich ganz normal, daß man mit dem Handel auch kulturelle Elemente austauscht oder zumindest schon mal zur Kenntnis nimmt. In der vorimperialen Zeit war die Spiritualität so ziemlich weltweit eine eher ganzheitliche Naturspiritualiät und noch gar nicht machtvoll von dualem Gedankengut dominiert.

Das ursprüngliche Keltentum – vor der Anpassung an das Imperium – basiert auf einem anderen Humanismus, auf einer anderen Art, die Dinge zu sehen, auf einer anderen Art, zu leben, auf einer anderen, ganzheitlich-integralen Methode, zu denken. Nachdem man dieses integrale Weltbild 2000 Jahre lang massiv und mit allen verfügbaren Mitteln unterdrückt hat, wäre es an der Zeit, dort wieder anzuknüpfen. Mir scheint, es ist überlebenswichtig.

Der vornehmste und konzentrierteste Ausdruck des Keltentums war das Druidentum. Aufgrund der berühmten Reaktion von Brennus, dem Führer der Gallier auf dem Zug durch Griechenland, als er in jenem Tempel auf das Bild zweier griechischer Götter stieß, darf man sicher sein, daß die Druidenlehre keine Darstellung der Gottheit in Menschengestalt zugelassen hat. Wenn man Diodor von Sizilien (Fragm. XXII) glauben will, ist es im Grunde völlig ausgeschlossen, daß die Kelten ihre Götter in dieser Form hätten darstellen können.

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Die Einheit in der Dreiheit

Er sagt nämlich: »Brennus brach in Lachen aus angesichts der Tatsache, daß man den Göttern menschliche Gestalten zugemutet und sie aus Holz und Stein hergestellt hatte.« Diese Passage läßt keinen Zweifel zu. Aus dem Verhalten von Brennus spricht einerseits die Ablehnung einer menschlich-figürlichen Darstellung der Götter und andererseits die Unmöglichkeit, sie sich überhaupt als menschliche Wesen vorzustellen.

Wer sind aber dann diese göttlichen Gestalten, die sich in den mythischen Erzählungen organisieren, bekämpfen, berauschen, begatten und töten? Wenn man an die Reaktion des Brennus denkt, dann können dies konsequenterweise keine Götter sein.

Die keltische Kultur begann in ihren Ursprüngen so vor etwa 3000 Jahren, es kann auch schon viel früher gewesen sein. Da wanderte ein unbekanntes Volk wohl aus dem Nordosten kommend in Mitteleuropa ein. Ohne großartige kriegerische Aktivitäten vermischte es sich mit der dort ansässigen Megalithkultur. Es entwickelte sich eine gemeinsame protokeltische Kultur.

Hier will ich jetzt mal die Parallelen zur Indisch-Vedischen Kultur hervorheben, basierend auf einer Arbeit von Peter Tremayne (Pseudonym des englischen Historikers und Keltenforschers Peter Berresford Ellis)

Die Keltisch-Vedischen Parallelen

Celtic-Vedic-Connection
Celtic-Vedic-Connection

Es ist ein Ergebnis der neueren Forschung, daß sich die erstaunlichen Ähnlichkeiten der keltischen und vedischen Kutur offenbarten.

Die keltischen Druiden und die Brahmanen der hinduistischen Religion weisen eine erstaunliche und überraschende Verwandtschaft auf. Es sieht so aus, als ob sich hier die gemeinsame indoeuropäische Wurzel so vor ungefähr 5000 jahre zu verzweigen begann. Erst in den letzten Jahrzehnten der Keltenforschung hat man begonnen das volle Ausmaß der Verwandtschaft zwischen keltischer und vedischer Kultur zu erkennen.

Die Kelten waren die erste Hochkultur in der aufgezeichneten Geschichte der Zivilisationsentwicklung nördlich der Alpen. Zur Zeit der größten Audehnung, im 3. Jaht. v.u.Z., erstreckte sich das keltische Europa von Irland im Westen bis hin zu türkischen Zentralebene im Osten. Das heutige Belgien im Norden bis Cadiz in Südspanien. Und über die Alpen bis in die italienische Po-Ebene. Sie wurden auch in polnischen Gebieten, in der Ukraine und nach den erstaunlichen jüngsten Entdeckungen tauchten keltische  Mumien in der chinesischen Provinz Xinjiang in Verbindung mit den Tocharian-Texten auf! Sie bewegten sich sogar so weit östlich wie in das Gebiet nördlich von Tibet.

Reste der einst großen keltischen Zivilisation findet man heute in Irland, Schottland und bei den Walisern, Cornen und Bretonen. So finden sich die Überlebenden der Jahrhunderte dauernden ethnischen Säuberung des röm. Imperiums am nordwestlichen Rand Europas. Nur mehr 2,5 Millionen Menschen sprechen eine keltische Sprache als ihre Muttersprache.

Aber auch in Zentraleuropa haben sich keltische Minderheiten behauptet. Auch findet man einiges an keltischen Kultur-Resten im gesamten Alpengebiet bis weit in den süddeutschen Raum hinein. Und nicht zuletzt haben die Kelten auch ds Christentum als „Buchreligion“ mit der Trinität und der „Gottesmutter“ bereichert – anders hätte man das in Mitteleuropa nicht „verkaufen“ können.

Ausgehend von der Verbindung von Megalithkultur, vedischen Einflüssen und auch der ägyptischen Theologie und der einheimischen Naturreligiosität entwickelte sich das Druidentum – aber eben nicht als „Priestertum“ im heutigen oder im imperialen Stil. Sie waren die intellektuelle Klasse der alten keltischen Gesellschaft. Sie waren Richter, Rechtsanwälte, Ärzte, Botschafter, Ingenieure, Metallurgen und ebenso wie die Brahmanen im vedischen Bereich auch spirituelle Führer.

Erst die römisch-imperiale und später die christliche Propaganda verwandelten sie in Schamanen, Magier und Zauberer.

Die Gelehrten der immerhin weithin bekannten alexandrinischen Schule beschrieben sie in einer ähnlichen Funktion wie die vedischen Brahmanen.

So betrachtet erkennt man in dem Wort „Druide“ zwei keltische Wurzeln, die ihre parallelen in Sanskrit haben. Da ist einmal „vid“ für Wissen, in Sanskrit „veda“ und der erste Teil „Dru“ keltisch und auch in Sanskrit für Eintauchen. Zusammen ein schönes Bild: Der Druide als einer, der „in Wissen eingetaucht“ war…..

Nachdem Irland einer der wenigen Bereiche der keltischen Welt war, die nicht von besetzt wurden und demnach bis zum 5. Jht. u.Z. auch nicht von der lateinischen Kutur beeinflusst war, findet man genau da die größte Verwandtschaft zur vedischen Kultur.

Der Harvard-Professor Calvert Watkins, einer der führenden Sprachenexperten, hat darauf hingewiesen, daß das Altirische innerhalb der indogermanischen Sprachfamilie eine außerordentlich archaische und konservative Tradition darstellt. Seine nominalen und verbalen Systeme sind weit näher an der Indogermanischen Muttersprache als Griechisch oder Latein. Die Struktur der alten irischen Sprache kann eher mit dem vedischen Sanskrit oder dem Hethitischen des Alten Reiches verglichen werden.

Dies gilt nicht nur im Bereich der Linguistik, sondern auch in Rechts- und sozialen Bräuchen, in der Mythologie und in der traditionellen musikalischen Form. Viele überlieferten irischen und walisischen Mythen zeigen bemerkenswerte Ähnlichkeiten zu den Themen, Geschichten und sogar Namen in der Saga der indischen Veden. Man kann beinahe endlos Vergleiche anstellen.

„Danu“ wurde bei den alten Kelten als eine „Muttergöttin“ angesehen. Die irischen Götter und Göttinnen waren die Tuatha De Dannan (Kinder der Danu). Danu war das göttliche Wasser, das sich in dem großen heiligen Fluss Danuvius auf die Reise machte – heute Donau genannt. Viele europäische Flüsse tragen den Namen Danu-Rhone (ro-Dhanu, Große Danu) und es gibt mehrere Flüsse mit Namen Don. Flüsse und Quellen waren in der keltischen Welt heilig und Orte, wo man Votivgaben übergibt oder Beerdigungen durchführt. Die Themse, die durch London fließt, trägt immer noch ihren keltischen Namen, vom Tamesis, dem dunklen Fluss – übrigens gleichen Namens wie Tamesa, ein Nebenfluss des Ganges. In Sanskrit bedeutet Danu auch „Göttliches Wasser“ und „Feuchtigkeit“.

Auch die keltische Kosmologie ist eine Parallele zur vedischen Kosmologie. Alte keltische Astrologen verwendeten ein System auf der Basis von siebenundzwanzig Mondhäusern – im vedischen Sanskrit „Nakshatras“. König Ailill von Connacht, Irland, hatte wie der Hindu Soma einen kreisförmigen Palast mit siebenundzwanzig Fenstern, durch die er auf seine siebenundzwanzig „Sternfrauen“ schauen konnte.

Der berühmte keltische Coligny Kalender aus dem ersten Jht. v.u.Z. entdeckt 1897, zeigt große Verwandtschaft zu vedischen Kalenderberechnungen. In einer aktuellen Studie hierzu weist der Astronom und Keltenforscher Dr. Garret Olmsted nach, daß der im ersten vorchristlichen Jahrhundert hergestellte Kalender auf Berechnungen aus dem elften vorchristlichen Jahrhundert basiert!

Eine weitere faszinierende Parallele ist, daß sowohl die alten Iren als auch die Hindus den Planeten Merkur mit dem Namen „Budh“ bezeichnen. Der Stamm budh erscheint in allen keltischen Sprachen wie auch im Sanskrit für „Sieger“, „Gabe der Lehre“, „erreicht“, „erleuchtet“, „erhaben“ usw. Die Namen der berühmten keltischen Königin Boudicca (Britannien, 1. Jht. u.Z.) und von Jim Bowie (Texas, Alamo, 1796-1836) enthalten die gleiche Wurzel. Buddha ist das Partizip des gleichen Sanskrit Wortes – „der erleuchtet ist“.

Für Keltenforscher ist die Welt der Druiden viel aufschlussreicher und spannender als alle Erfindungen der sogenannten modernen „Neodruiden“. Da nützt es auch nichts, wenn sie ihre Aktivitäten mit großer Aufrichtigkeit betreiben.

Wenn wir alle in Harmonie leben wollen, verbunden miteinander und mit der Natur und dem Kosmos, dürfen wir unser keltisches Erbe nicht vergessen! Die keltischen Sprachen und die keltische Kultur stehen heute am Rande des Aussterbens. Das ist kein natürliches Phänomen, sondern Ergebnis von jahrhundertelangem politisch motiviertem Völkermord.

Wir suchen heute verzweifel nach einem „spirituellen Bewußtsein“ – wir müssen das nicht neu erfinden! Es ist sicher weit besser, uns an die alte Weisheit der Kelten zu erinnern und diese intakt zu halten. Dabei kann uns die „indische Verwandtschaft“ als gute und natürliche Verbündete zur Seite stehen.

Amairgen-Text
Amairgen-Text

Amairgen war der „erste Druide“, der nach Irland kam. Ellis sagt, in diesem Lied hat Amairgen sein eigenes Wesen mit einem philosophischen Ausblick subsummiert, wie er auch in der hinduistischen Bhagavad Gita vorkommt. Es ist auch ganz ähnlich zu dem älteren Sri Rudra Gesang aus der Yajurveda.

Krishna-Text
Krishna-Text

Es gibt noch viele weiter Parallelen zwischen der keltischen und der vedischen Kultur. Im einzelnen nachzulesen hier:

Sanskriti: The Celtic-Vedic Connection

Mehr über das verlorene Wissen:

Das Buch
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Jetzt im Handel!

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

E-Book: ISBN 9783740793203

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Auf den Spuren der Kelten

Lange vor der Erfindung des Christentums gab es hierzulande schon einmal eine vielverprechende spirituelle Entwicklung, die durch den Sieg Cäsars über die Kelten unter Vecingetorix zu einer über 2000 Jahre dauernden Unterjochung des Geistes unter die Dogmen von Religion und Imperium führten.

Man hat im wahrsten Sinne des Wortes Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um jede Spur davon zu vertuschen und verschwinden zu lassen…….

Die keltisch-druidische Spiritualität ist frei, ungebremst, funkelnd und energiesprühend….. Sie bindet das wirkliche Leben in der Materie übergangslos mit ein. Es gibt hier keine duale Trennung von „gutem Geist“ und „pöhser Materie“. Die Materie und das Leben an sich sind höchster Ausdruck der Entfaltung des Geistes! Und mit Religion hat das gar nichts zu tun…….

Reste vom Keltenwall Otzenhausen
Reste vom Keltenwall Otzenhausen

DAS KELTISCH–DRUIDISCHE WELTBILD

Es ist für das Verständnis der keltischen intellektuellen und spirituellen Vorstellungen unumgänglich, das humanistisch-aristotelische Weltbild der heutigen Zivilisation des Abendlandes zu verlassen. Selbst die zeitgenössischen Philosophen der Griechen und Römer haben die Kelten nicht verstanden. Cäsar hat immerhin soviel verstanden, daß er Gallien und die keltischen Provinzen hat „umerziehen“ lassen. Das keltisch-druidische Weltbild ist dem imperial-materialistischen Gedanken nicht förderlich.

Übrigens, heute immer noch nicht.

Das ursprüngliche Keltentum – vor der Anpassung an das Imperium – basiert auf einem anderen Humanismus, auf einer anderen Art, die Dinge zu sehen, auf einer anderen Art, zu leben, auf einer anderen, ganzheitlich-integralen Methode, zu denken. Nachdem man dieses integrale Weltbild 2000 Jahre lang massiv und mit allen verfügbaren Mitteln unterdrückt hat, wäre es an der Zeit, dort wieder anzuknüpfen. Mir scheint, es ist überlebenswichtig.

Der vornehmste und konzentrierteste Ausdruck des Keltentums war das Druidentum. Aufgrund der berühmten Reaktion von Brennus, dem Führer der Gallier auf dem Zug durch Griechenland, als er in jenem Tempel auf das Bild zweier griechischer Götter stieß, darf man sicher sein, daß die Druidenlehre keine Darstellung der Gottheit in Menschengestalt zugelassen hat. Wenn man Diodor von Sizilien (Fragm. XXII) glauben will, ist es im Grunde völlig ausgeschlossen, daß die Kelten ihre Götter in dieser Form hätten darstellen können.

Er sagt nämlich: »Brennus brach in Lachen aus, angesichts der Tatsache, daß man den Göttern menschliche Gestalten zugemutet und sie aus Holz und Stein hergestellt hatte.« Diese Passage läßt keinen Zweifel zu. Aus dem Verhalten von Brennus spricht einerseits die Ablehnung einer menschlich-figürlichen Darstellung der Götter und andererseits die Unmöglichkeit, sie sich überhaupt als menschliche Wesen vorzustellen.

Wer sind aber dann diese göttlichen Gestalten, die sich in den mythischen Erzählungen organisieren, bekämpfen, berauschen, begatten und töten? Wenn man an die Reaktion des Brennus denkt, dann können dies konsequenterweise keine Götter sein.

DAS DRUIDENTUM

Die Wurzel des Druidentums liegt in der Erkenntnis des einen, vielfältigen und Alles umfassenden Göttlichen. Aus diesem All-Einen entstand der Archetyp des Ur-Druiden. Und mit diesem Ur-Druiden kann nur das eine und vielfältige, unnennbare Göttliche gemeint sein, das am Anfang aller Erkenntnis und aller Schöpfung steht, da Erkenntnis und Schöpfung ein und dasselbe sind.

Druide
Druide

Deshalb sind alle diese mythischen Helden nicht „Götter“ im griechisch-römischen Stil, sondern ganz eigentlich Druiden. Wenn aber alle mythischen Helden als Druiden gesehen werden, als Verkörperung des All-Einen-Göttlichen, dann sind auch alle Druiden Verkörperung des All-Einen-Göttlichen. Aber Druiden sind Menschen. Natürlich – nur sind diese Menschen außergewöhnliche Naturen, und ihnen werden furchterregende und wunderwirkende Kräfte zugeschrieben. Dies aber war die beste Methode, um klar und plastisch die intellektuelle, spirituelle und magische Macht der Druidenklasse verständlich zu machen. Diese Feststellung ist nicht nur graue Theorie. Bei eingehender Lektüre findet sie in allen Texten ihre Bestätigung. Sogar die Helden, die nicht in Gestalt von Druiden auftreten, sind Druiden. In der Erzählung von der Brautwerbung des Emer sagt Cuchulainn, daß der Druide Cathbad sein Lehrer war, bis er »mit allen Künsten des Archetyps der Druiden vertraut war«. Damit geht es um einen Prozeß der Initiation, die mit einer Heroisierung verbunden ist und die Einweihung in die »Künste« des Archetyps der Druiden (das heißt des Ur-Druiden) zum Ziel hat. Für die Kelten ist die Welt nichts anderes als das Druidentum selbst, eines Druidentums, das im ursprünglich-All-Einen-Göttlichen wurzelt und somit die verschiedenen kulturellen Praktiken Äußerungen der ununterbrochen fortdauernden Schöpfung der Welt sind.

Aus dieser Perspektive wird verständlich, daß nach der Lehre der Druiden das universell Göttliche nicht etwas Seiendes, sondern etwas Werdendes ist. Und dieses Werden umfaßt die ganze Welt; die Druiden wirken als Lenker dieses Werdens. Das Göttliche bedarf also der Menschen. Das Göttliche in diesem Sinn ist unbenennbar und kann weder in die anthropomorphen Konturen einer Statue, noch in die Fesseln eines Namens gepreßt werden, denn wer den Namen einer Person trägt, ist auch im Besitz dieser Person. Der Name des Göttlichen ist unaussprechbar. Auch wenn er vermeintlich irgendwo geschrieben sein sollte, ändert dies nichts daran.

Da das „Göttliche Sein“ das Werden ist, muß dieses Werden ewig währen. Die Gesamtheit der Schöpfung hat an diesem Werden teil. Daraus darf die These abgeleitet werden, daß die Lehre der Druiden ein ontologisches Konzept von größter Tragweite enthält, daß nämlich auch das universelle Göttliche Sein stets neu geschaffen werden muß.

Ein tiefer Graben trennt also diese fundamentale Idee von dem blassen Begriff eines bloßen Polytheismus, den man uns nach dem Sieg des Imperiums umgehängt hat. Das noch blassere „römische Christentum“ hat die Lage in Europa gleich noch fast bis zur Steinzeit zurückentwickelt.

Aber nur so wird auch die besondere Haltung des keltischen Helden zum großen Teil verständlich, welcher immer zum Äußersten, ja zum Unmöglichen bereit ist. Diesem Heroismus begegnen wir bei den Heiligen des keltischen Christentums wieder. Ein Held sein, ein Heiliger sein, das bedeutet nicht passives Hinnehmen der Ratschlüsse einer unverrückbar und reglos im All herrschenden Gottheit. Ganz im Gegenteil: wenn die großen Geheimnisse, das heißt die höheren göttlichen Pläne, einmal erkannt worden sind, dann müssen sie in die Tat umgesetzt und bis ins kleinste Detail verwirklicht werden. Dazu bedarf es der Kraft, ja sogar der Gewalt sowie eines grenzenlosen Maßes an Energie und Willen und das Gefühl, daß man nur durch totale Überwindung seiner selbst und der Welt überleben kann. Weiterhin bedarf es der Erkenntnis und des Wissens.

Dieses vermittelt der in dem einen mythischen Urgrund wurzelnde Druide, und an den Menschen liegt es, seine Tragweite zu begreifen. Das Universum der keltischen Helden-„Götter“ ist niemals stabil. Das Schicksal von „Allem Was Ist“ duldet keine Atempause. In praktischer Konsequenz bedeutet das, daß niemals etwas endgültig ist, solange das höhere Streben „Alles Seienden“ nicht bis ins letzte erfüllt ist – ein Zustand, der wahrscheinlich nie erreicht wird.

Daher wirken die Druiden an allen entscheidenden Schaltstellen der keltischen Gesellschaft als Führer mit dem Bewußtsein, den göttlichen Plan auf die menschliche Gesellschaft anzuwenden, ohne deren Existenz ja niemand dem Werden des Allumfassend-Göttlichen Nahrung geben könnte.

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Über dieser druidischen Auffassung des „All-Einen-Göttlichen“ liegt eine Aura von großer Schönheit und Heiterkeit, sie enthält aber auch den ständigen Appell an das Sein. Wenn das Sein sich selbst schon genügen würde, dann wäre es Leere, und zwar die Leere, die verschiedene philosophische Systeme des Ostens suchen. Das Druidentum vertritt jedoch die Gegenposition zu dieser Theorie des Nicht-Seins, des Nicht-Wollens, der Negation des Lebenswillens. Die druidische Lehre, wie sie aus allen Erzählungen, aus den Taten und Leiden der mythischen Helden, Vorfahren und Menschen spricht, kann auf die Formel eines leidenschaftlichen, hemmungslosen Lebenswillens gebracht werden.

Das Göttliche ist das Ziel, doch das „All-Eine-Göttliche“, dieses einzige und namenlose SEIN weicht ständig vor dem menschlichen Streben zurück. Und dies wird es ewig tun und dabei lächelnd wie jener Ogmios, den Lukian schildert, die Schar der Menschen führen, die ebenfalls lächeln und guter Dinge sind, weil sie wissen, daß ihrer Reise ewige Dauer beschieden ist.

Das Buch
Das Buch

….der ganze Hintergrund…..

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

Auch als E-Book: ISBN 9783740793203

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Abbildung von Merlin / Markus Schmidt | DAS VERBOTENE WISSEN DER KELTEN II | 2020

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Samhain – Die Nacht vom 4.11 zum 5.11.2021

Nicht zu verwechseln mit „Halloween“. Das neue Mondjahr beginnt mit dem Abend des alten Jahres.  Samhain ist somit das Neujahrsfest der Kelten.

Für die Kelten ist Samhain der Beginn der sogenannten „Jahresnacht“. Die Kelten teilten das Jahr grundsätzlich in zwei Hälften, das Sommer-Halbjahr und das dunkle Winter-Halbjahr.

Am 1. November feiern die Katholiken seit etwa 1.100 Jahren das Fest Allerheiligen. Im Englischen heißt dieser Tag „All Hallows“. Der Abend des 31. Oktober heißt deshalb auf Englisch „All Hallows Evening“ – also „Allerheiligenabend“. Die Abkürzung dafür lautet „Halloween“. Tatsächlich ist Samhain ein Mondfest zum 11. Neumond – also dieses Jahr tatsächlich am

4. November 2021 22:14:35 Uhr

Genau diese Nacht, die den Übergang vom Alten ins Neue Jahr repräsentiert, stellt in der keltischen Philosophie einen freien Raum dar, als Brücke zwischen dem Alten und dem Neuen. In solchen Zwischenräumen ist alles möglich. In dieser Nacht wird der Übergang zwischen den Welten besonders dünn und transparent.

Für Kelten gibt es sowieso keine grundsätzliche Trennung von „dieser Welt“ und der geistigen „Anderswelt“. Genausowenig, wie sie sich als getrennter Bestandteil der Welt verstanden haben, wie die überwiegende Mehrheit der Menschen heute. Das ist nicht wirklich eine Gefahr, außer natürlich für Christen. Man kann diese Durchlässigkeit für vielerlei Zwecke nutzen. Auch ist ein Mondfest mit hoher Durchlässigkeit eine gute Gelegenheit, mit der „Göttin“ Kontakt aufzunehmen.

Die Wurzeln der geistigen Macht der alten Kelten

Samhain
Samhain

In der Zeit solcher Übergänge werden gesellschaftliche Regeln beiseite geschoben. In den Nebeln der Anderswelt und der Trance wird er Übergang transparent und durchlässig. Gäste aus der Anderswelt können die Menschenwelt besuchen. Und die feiernden Menschen können mit Hilfe von Rausch, Trance oder Ekstase leichter mit der „Anderswelt“ in Kontakt kommen.

Der Kontakt zu den Ahnen, die Durchlässigkeit zur Anderswelt, ist das zentrale Thema von Samhain. In dieser Übergangsnacht können die Toten aufgrund eben dieser Transparenz an den Ort ihres früheren Lebens zurückzukehren. Zumeist handelte es sich um hochverehrte Ahnen und so standen die Lebenden dem Ereignis mit gemischten Gefühlen gegenüber: mit Scheu und doch auch mit Achtung. Natürlich hatte man durchaus auch Angst vor nicht so beliebten Verstorbenen, die ja möglicherweise auch mal vorbeischauen könnten….

Der Ahnenkult hat in den alten Kulturen einen ganz besonderen Stellenwert. Die Verbindung zu den Ahnen war eine der größten Kraftquellen früherer Kulturen. Diese Kulturen erlebten sich nicht als getrennt von ihren verstorbenen Ahnen, sondern spürten ihre stets gegenwärtige Präsenz im Leben. Sie baten sie um Rat und Beistand in allen wichtigen Angelegenheiten, sie verehrten und achteten sie. Die Kraft und Hilfe, die von den Ahnen kommt und auch noch heute kommen könnte, war unglaublich. Besonders in dieser Nacht schenkte man ihnen besondere Aufmerksamkeit, beispielsweise in Form einer Mahlzeit, die man für sie bereitstellte.

Ein ganz besonderes Gewicht in dieser Nacht des Übergangs und Neubeginns hat das Thema Sexualität. Das ist etwas, was in der gesamten Geschichte nur wenig Beachtung findet. Interessanterweise kam bei fast allen Totenfesten der Kelten – aber ausdrücklich nicht nur da – auch immer wieder das rauschhaft Erotische und Sexuelle besonders stark zum Vorschein.

Samhain
Samhain

Die bewusste Verknüpfung von Sexualität mit Transformation, mit Tod und Auflösung, Umwandlung und neues Leben, mit dem Heiligsten überhaupt, der Zeugung neuen Lebens. Befruchtung, Erotik und Sexualität – die Antriebskraft des Lebens an sich, das war für die Alten Kelten keine bloße Theorie.

Zwei Namensdeutungen sollen das verdeutlichen. Vordergründig bedeutet Samhain einfach nur „Sommerende“ (SAM-FIN). In einem tieferen Sinne und zweiten Aspekt weist es auf Vermählung hin im Sinne von „Vereinigung“. Da der Herrscher für die Fruchtbarkeit des Landes direkt verantwortlich war, bedeutete seine Einsetzung vorrangig seine Vermählung mit der heiligen Erde des ihm anvertrauten Reiches. Die eigentliche Königin des Landes, die Gestalterin des Geschickes des Landes, war die Große Erdmutter selber, die Personifizierung des Landes. Im keltischen Norikum war das z.B. die Noreia. Erst durch die Vereinigung mit ihr erhielt der Herrscher (König, Fürst usw.) seine wirkliche Weihe.

Diese „Heilige Hochzeit“ wurde in einem Analogieakt nachvollzogen, später immer mehr variiert und geriet mit fortschreitender Zeit immer mehr in Vergessenheit.

Besinnen wir uns also neu auf die alten Werte. Das amerikanische Halloween hat wahrlich nichts mit Samhain zu tun – eher schon mit „Business“…..

https://merlins-blog.de/europas-keltische-wurzeln3

Das Buch
Das Buch

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

Auch als E-Book: ISBN 9783740793203

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MERLIN – warum ist er so wichtig….?

Merlin der Zauberer ist allgemein bekannt. Er hatte das Glück, nicht nur literarische Texte zu werden, sondern auch durch zahlreiche Anpassungen für Kinder, Comic-Strips und Filme, in denen er mit König Arthur und den Rittern des Runden Tisches auftauchte, große Bekanntheit zu erlangen.

Aber das bedeutet nicht, dass man diese außergewöhnliche Figur wirklich kennt.

Schamanen erreichen es durch Ekstase, Dichter als Schöpfer der schönsten Utopien und Wahnsinnige, die nicht mehr an die Zufälligkeiten allmächtiger Vernunft gebunden sind. Die Druiden, mit ihrer vor-sokratischen Logik, ihrer „barbarischen“ Mentalität, mit ihrem ganzheitlichen Denken haben dieses große Potential des menschlichen Geistes entdeckt: einen Punkt zu erreichen, wo das Nichts existiert, ist edler als das, was handelt. Denn trotz all unserer Forschung wissen wir nicht, was Materie ist, oder ob sie wirklich existiert. Die einzige Wirklichkeit, die wir behaupten können, ist die unseres Denkens, denn selbst wenn man es leugnet, denkt man und bezeugt es noch einmal.

Die greifbare Wirklichkeit ist eine Formel, die nichts bedeutet, und die Kelten, die die reine Wirklichkeit hinter den täuschenden Erscheinungen der „Wahrheit“ suchten, lagen nicht falsch.

Es war der Geist der „vernünftigen Wahrheit“, der in Griechenland entstand und die Welt vergiftete!

Männer haben sich seit Jahrtausenden um eine „Wahrheit“ getötet, die nur ein Anschein ist und als solcher den vielfachen Schwankungen des Augenblicks unterworfen ist. Merlin zeigt uns durch seinen trickreichen Rückzug in das “gläserne” Heiligtum den Weg, ihm zu folgen.

Wer das Heiligtum anstrebt, muss vor allem auf der Ebene des Geistes, der einzigen wissenschaftlichen Wirklichkeit, handeln. Und da der Körper abhängig vom Geist ist, und vielleicht sogar sein Gegenpart, wird er unbedingt folgen – müssen.. Auf der anderen Seite kann Merlins Initiative kein Alleingang sein, weil ein Wesen sich seiner eigenen Existenz nur im Zusammenhang mit und im Vergleich zu einem anderen bewusst sein kann. Er muss Vivian oder Gwendydd an seiner Seite haben – um die verlorene Ganzheit wiederzu restaurieren.

Merlins Begrenzung in dem „Schloß aus Glas“ symbolisiert die Wiederentdeckung eines instinktiven Lebens – jedoch nicht ohne den Verstand. Es geht darum, was die Priorität hat! Instinkt und Intuition, spirituelle Suche und spirituelle Führung stehen nicht grundsätzlich im Widerspruch zum Intellekt. Nur eins muß klar sein – der Intellekt muß der spirituellen Führung folgen!

Unsere Zivilisation, die auf dem römisch-imperialen Modell basiert, das bis jetzt vorherrschend ist und zu der fortgeschrittenen industriellen Technologie von heute geführt hat, hat die tieferen instinktiven, spirituellen Tendenzen der Menschheit zu Gunsten der Vernunft verworfen. Der Instinkt in Wirklichkeit weicht nicht grundsätzlich von der Vernunft ab, da die Vernunft sinnvollerweise nichts anderes ist als der Instinkt, der sich selbst reflektiert.

Aber die Trennung verlief so, dass diese beiden Modelle unversöhnlich erscheinen – zumindest aus der Sicht eines kranken, machtgierigen Ego. Schon im zwölften Jahrhundert versuchten die Autoren der arthurischen Sagen, die die Legende von Merlin propagierten, eine Reinkarnation des instinktiv-ganzheitlichen Weltbildes.

Darum nimmt Merlin die tierische Erscheinungsform an oder trägt Kleidung, die ein Tier repräsentiert. Darum wohnt er unter den Tieren im Wald, die natürliche Umgebung, die für den privilegierten Austausch, den er mit ihnen genießt, am günstigsten ist. Und um aber unsere eigene instinktuale/intuitive Seite neu zu entdecken, die von unseren Vorfahren verloren wurde, als sie die Zivilisation des Schreibens über die mündliche Überlieferung stellten.

Druide
Druide

Denn was geschrieben steht, ist tot, für die Ewigkeit eingefroren! Es ist nicht mehr als eine Abfolge von abstrakten Begriffen, deren Wahrheit manchmal aufrechterhalten wird, manchmal umstritten und immer nur vermutet werden kann. Was gesprochen wird, ist im Gegensatz dazu lebendig, ständig im Einklang mit den tief sitzenden Neigungen eines Individuums – seinem Instinkt, seinen Intuitionen – was letztlich zuverlässig ist, weil es fähig ist, das Verständnis anzuregen.

In diesem Sinne ist es wichtig, die Sprache der Tiere zu verstehen, die Augen und Ohren (wie auch die anderen Sinnesorgane) zu öffnen, was die Natur uns sagt. Und die Natur spricht immer: Es ist nur so, daß wir unser Verständnis einer Sprache verloren haben, die sich nicht in Worten oder Gleichungen ausdrückt, sondern durch geheimnisvolle Zeichen der Sinnlichkeit und Sinnhaftigkeit.

Wenn ein Mensch in das Heiligtum der Natur eintreten will, um Merlin zu finden und an dem Fest der Unsterblichkeit mit ihm teilzunehmen, muss er am Anfang alle Logik, die man ihm seit seiner Kindheit eingetrichtert hat, aufgeben und dem instinktiven, intuitiven Leben vertrauen. Ein Leben, das schlußendlich über Leiden oder Tod triumphiert!.

Er muss auch seinen Geist den Botschaften von Bäumen, Tieren, Mineralien öffnen. Dichter jedes Alters haben uns die Bedeutung dieses Kontaktes mit der Natur gezeigt. Aber da sie Dichter waren, wurden sie nicht ernst genommen; Vorzug wurde dem „vernünftigen“ Gesang der Wissenschaftler gegeben, die oft nur Zauberlehrlinge sind, unfähig, die Ergebnisse ihrer Entdeckungen vorauszusehen.

In dieser Welt, mit ihren durch Hass und Fanatismus zerrissenen inneren Konflikten, durch Rassismus, Gewalt und Gier, in Verachtung des harmonischen Gleichgewichts, das zwischen Menschen und Dingen herrschen sollte, und unter den Menschen selbst – sollten wir es nicht mehr aus den Augen verlieren, für Merlins Beispiel zu kämpfen um daß seine Botschaft diejenigen erreichen könne, die aus der Hölle aufstehen oder der Apokalypse entkommen wollen.

Um den Tieren zuzuhören und mit ihnen zu sprechen, gilt es, einen neuen Weg zu finden, sich mit anderen zu verständigen, wer auch immer sie sein können – eine Art, sich nicht auf Zwang, sondern auf Bruderschaft zu beziehen. Und es ist wichtig, sich der jeweiligen Erfordernisse der Natur und des Menschen bewusst zu werden, um die heikle Balance zu bewahren, ohne die auf dieser Erde kein Leben möglich ist ohne in den universellen Abgrund zu fallen.

„Alles führt uns dahin, zu glauben“, schrieb Andre Breton, „dass es einen gewissen Punkt des Geistes gibt, aus dem Leben und Tod, das Wirkliche und das Imaginäre, die Vergangenheit und die Zukunft, das Mitteilbare und das Unmitteilbare, das Hohe und das Niedrige, aufhören, widersprüchlich wahrgenommen zu werden.“

Dieser Punkt ist das Heiligtum, die heilige Lichtung im Herzen des Waldes, wo wir endlich, wie der heilige Franziskus von Assisi, die große universale Bruderschaft oder Merlin, Zauberer und Prophet, das Fest der Unsterblichkeit mit Vivian in seinem Schloß aus Glas teilen.

Merlin hat den Wipfel des Weltenbaumes erreicht.

Dort, in der Ekstase des ewigen Momentes, singt Merlin für uns.

Es liegt an uns, ihn zu verstehen.

Das Buch
Das Buch

Jetzt im Handel!

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

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Abbildung von Merlin / Markus Schmidt | DAS VERBOTENE WISSEN DER KELTEN II | 2020

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Sommersonnenwende – Mittsommerfest

Am 21. Juni wird Mittsommersonnenwende gefeiert. Die Kelten nannten es Alban Hevin. Die Mittsommersonnenwende ist eines der 4 großen Sonnenfeste. Ihr Gegenstück ist die Wintersonnenwende. Daneben gibt es noch die Frühjahrstagundnachtgleiche und die Herbsttagundnachtgleiche.

Zur Zeit der Sommersonnenwende ist der längste Tag und die kürzeste Nacht im Jahreskreis.

Die Kelten feierten die Sommersonnenwende zwölf Tage lang.  Der Mittsommer-Vollmond wurde nämlich auch gerne „mitgenommen“. Diesmal ist er bei uns am Donnerstag. Die herrlich warme, wunderschöne Sommerzeit, die Erdgöttin schwanger mit werdenden Früchten….

Viel Frucht konnte schon geerntet werden. Man kann die Natur in ihrer ganzen Fülle und Fruchtbarkeit riechen, schmecken und fühlen. Alles ist im Überschwang vorhanden – auch die Lust und die Freude.

Ein Fest der Freude und des Dankes. Auch das Sonnwendfeuer war ein Dankes- und Freudenfeuer. Die Frauen brauten Bier, das sie mit Kräutern versetzten, die eine bewusstseinserweiternde und aphrodisierende Wirkung hatten. Die Mittsommerfeuer wurden als Freudenfeuer entfacht, um welche die Menschen die ganze Nacht herum tanzten. Die Feuer wurden umtanzt und übersprungen. Liebesschwüre wurden dabei geschworen. Kinder über das Feuer geworfen, um sie gegen Krankheiten zu stärken.

Sonnwendfeuer
Sonnwendfeuer

Die Tänze wurden immer rauschhafter, je weiter die Nacht fortschritt. Die Tänzer waren von Haus aus nackt, im Haar trugen sie Kränze aus Blumen, wie Gundermann, Eisenkraut oder Jonanniskraut. Es war eine rituelle Nacktheit, ein heiliger Zustand, eine Verbindung zum Ursprünglichen.

Die Priester des Belenus – der keltische Sonnengott – segneten in der Sonnwendzeit die Felder.

Auch das Sommersonnwendfest ist ein Fruchtbarkeitsfest, eine Zeit, heilige Sexualität ausgiebig zu feiern und natürlich auch zu praktizieren. Die bewusste Verknüpfung von Sexualität mit Transformation, mit Tod und Auflösung, Umwandlung und neues Leben, mit dem Heiligsten überhaupt, der Zeugung neuen Lebens. Befruchtung, Erotik und Sexualität – die Antriebskraft des Lebens an sich, das war für die Alten Kelten keine bloße Theorie.

Die Große Göttin
Die Große Göttin

Alles trug dazu bei, die nackten Tänze, das heiße Feuer, das kräuterdurchsetze Bier und bei den Wohlhabenderen auch griechischer Wein.

Die Jahreskreisfeste sind immer auch eine Gelegenheit, Brücken zu anderen Bewusstseinszuständen zu bauen. Und es braucht immer eine gewisse Art von Wahrnehmungserweiterung, um mit den Göttern und Naturgeistern tanzen zu können und damit in ihre Anders-Welt einzutauchen. Bei so einem Fest wird der Übergang zwischen den Welten besonders dünn und transparent. Für die Kelten gibt es sowieso keine grundsätzliche Trennung von „dieser Welt“ und der eher geistigen „Anderswelt“. Genau sowenig, wie sie sich als getrennter Bestandteil der Welt verstanden haben, wie die überwiegende Mehrheit der Menschen heute.

In diesem besonderen Zustand konnte man die Götter mittanzen sehen, erweiterte seinen alltäglichen Verstand und wurde All-Gegenwärtig. Man konnte die Sonne stillstehen sehen und beobachten, wie sie drei Sprünge macht. Oder man konnte Pferde reden hören und die Elfen beobachten…..

Ausführlicher:

Das Buch
Das Buch

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

Jetzt auch als E-Book: ISBN 9783740793203

https://www.booklooker.de/app/detail.php?id=A02h0acA01ZZQ&pid=76312&t=mf47wstfmc85hehf

https://www.amazon.com/Das-Verbotene-Wissen-Kelten-German/dp/3740728027

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Das Buch
Das Buch

Zweite, neu bearbeitete Auflage!

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Twentysix (11. Mai 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 374073020X
  • ISBN-13: 978-3740730208

https://www.amazon.de/Das-verlorene-Geheimnis-Sexualit%C3%A4t-Mainstream/dp/374073020X/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1494667142&sr=8-2&keywords=das+verlorene+geheimnis+der+sexualit%C3%A4t

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300.000 Blog-Aufrufe

Stand Juni 2021 – ein kleines Jubiläum!

…und meinen herzlichen Dank an die interessierten Leser!

300.000 Aufrufe in 4 1/2 Jahren…. Ja, zuletzt wurde ich ganz schön runtergebremst…. überall. Womöglich sind meine Blogs irgendwem unbequem….

Das sind immerhin 5.000 Lesestunden, bei einer durchschnittlichen Verweildauer von etwa 1 Minute – also nicht nur „Klicks“.

Mit 20.657 Aufrufen ist „Das verbotene Wissen der Kelten“ mit großem Abstand der meist aufgerufene Blog

gefolgt auf Platz 2 von „Die vergessene Macht“ mit 10.353 Aufrufen.

Fast gleichauf mit 10.230 Aufrufen ist „Sexualität – die ultimative Energiequelle des Seins an sich“ auf Platz 3.


Platz 4 hat „Satanismus – die führende Leitkultur offenbart sich….“ mit 9.467 Aufrufen

und auf Platz 5 wieder die Kelten mit: „Keltische Kultur – Europas verborgene Seele……“ mit 9.383 Aufrufen.

Ja – wir sollten uns erinnern, was wir hier einmal waren…..

…die Nummer Zwei:

Der dritte Platz geht an:


Der vierte Platz geht an:



Der fünfte Platz ist:



……..man kann aber auch einfach mal in meinen Blogs stöbern…..

Es sind mittlerweile über 200…..

https://merlins-blog.de/


….das Buch zum Blog:

Das Buch
Das Buch
Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021
auch als E-Book: ISBN 9783740793203