Die mächtige Schöpferin wurde speziell von den „Buchreligionen“ vollständig eliminiert. Das führte ganz deutlich zu einer jahrhundertelangen gesellschaftlichen Schieflage, die von den Funktionären derselben Religionen ganz bewusst aufrechterhalten wird: die Verteufelung der weiblichen Göttlichkeit, die Unterdrückung der Frau als solcher und die Überhöhung eines männlichen Wüstengottes, der die „Welt“ alleine geschaffen haben soll….
Die mächtige Schöpferin wird aber zwingend gebraucht. Das zeigt mittlerweile auch schon die Wissenschaft, genau wie auch die ältere Spiritualität (also VOR den Buchreligionen, die etwa um 500 v.u.Z. erfunden wurden!). Heute spricht man von einem holografisch-fraktal strukturierten Universum.
Im Anfang war das Wesen, das nicht genannt werden kann. Ich nenne es Tao (das ist von Laotse, ungefähr 600 v.u.Z.) Dieses Wesen ist zeitlos, raumlos, unendlich, unvorstellbar und IST gleichzeitig ALLES, was IST.
Dieses Wesen hat dann zwei weitere Wesen hervorgebracht. Oder technisch ausgedrückt: Es erfand die Polarität. Ohne Polarität keine Materie, kein Universum!
Hier muss man wissen, warum Polarität so wichtig ist und was Polarität von Dualität unterscheidet, das ist nicht annähernd dasselbe. Die Buchreligionen haben die ursprüngliche Polarität durch eine künstlich geschaffene Dualität ersetzt. Das ist der Kern des Ganzen Religionsproblems. Trifft auch auf viele Ideologien zu.
Praktisch gesehen waren das ein weibliches und ein männliches Wesen, die in der Lage waren, einfach durch ihre Polarität weitere Wesen hervorzubringen. Wie in den indischen Veden beschrieben, können die männlichen Wesen ohne ihre „Schakti“ gar nichts Vernünftiges hervorbringen. Und man sieht es auch in unserer aktuellen, männlich dominierten Situation, dass das nicht klappt. Diese Schieflage setzt sich in unserer Gesellschaft fort. Die Frauen hatten und haben immer noch einfach die Arschkarte. Es sei denn, sie geben sich männlicher als die Männer.
Der größte und tödlichste Betrug der „Buchreligionen“ ist das Verschwindenlassen der Göttin! Man hat die Göttin einfach zurückgedrängt und ignoriert. Es ist ihr übrigens egal, wie man sie nennt. Ischtar, Isis, Maria oder sonstwie… Auf der Alten Burg (Heiligtum in Oberschwaben) nannte man sie Aynnacht.
Hier in Europa mussten die Buchreligionen Zugeständnisse machen. Man hat also für die Kelten und Germanen eine „Gottesmutter“ erfunden, eine sterilisierte Göttin. Und die Trinität. Und die Heiligenverehrung. Anders hätten sie das hier nicht „verkaufen“ können, und die einfachen Leute hätten das sicherlich auch nicht gemerkt, was da vorgefallen ist. Und als die Inquisition eingeführt wurde, war es längst zu spät.

Es kann also definitiv keinen „Vatergott“ ohne „Muttergöttin“ geben.
Die christliche Variante der „Wüstenväterreligionen“ hat es also ganz ohne „Mutter“ nicht geschafft, das immer noch keltisch geprägte Mitteleuropa zu „knacken“. So wurde aus der „Großen Mutter“ die heilige Maria, die „Gottesmutter“, die „Mutter Gottes“ und man hat ihr alle Attribute der großen Göttin umgehängt, damit die Leute es nicht gleich merken, dass die „Gottesmutter“ vollständig asexuell geworden ist, praktisch sterilisiert. Bei den Juden und im Islam ist die Frau an sich ja auch immer noch unrein und schon nur durch ihre Anwesenheit sündhaft.
http://www.kraeuterweisheiten.de/goettinnen/229-holle-grosse-muttergoettin.html
Es ist eine Schande, etwas, was in uralten sogenannten „heiligen“ Schriften steht, immer noch ungeprüft als „Wahrheit“ hinzustellen. Aber wenn’s um die Macht geht…….
Wenn man nun der „Wahrheit“ näherkommen will, sieht die Sache schon ganz anders aus und man stellt fest, dass in diesem Fall die noch älteren Überlieferungen viel näher an unseren heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen sind, als die machtgeilen Buchreligionen. Nicht dass Macht an sich schon „böse“ ist – aber es kommt drauf an, was man daraus macht.
…und so kommen wir jetzt mal zur weiblichen Göttlichkeit. Der weibliche Aspekt der Schöpfungsurkraft wurde auch hierzulande zu Zeiten der Zeitenwende durchaus mit ISIS verknüpft. ISIS ist dann in der gallorömischen Zeit mit der keltischen „Göttin“ Noreia verschmolzen zu ISIS-Noreia, die dann im Christentum zur „Heiligen Jungfrau Maria“ zurückgestutzt wurde.

So um die Zeitenwende (!) hat sich die imperiale Idee mit ihrem eher als krankhaft einzustufenden Macht- und Egowahn durchgesetzt. Seither wird „Religion“ im heutigen Sinne eindeutig machtstabilisierend eingesetzt, indem man auch „Dem Göttlichen“ ein imperiales Gewand umgehängt hat. Die ganzheitlich integrierte, non-duale Weltsicht – die heute sogar von der Wissenschaft mehr und mehr bestätigt wird – hat sich so um 600 v.u.Z. global Ausdruck verschafft: Lao Tse, Gauthama Buddha, die vedischen Schriften und in Europa das ganzheitlich integrale Weltbild der Kelten, wie es sich allein schon durch die Einheit von dieser Welt und der Anderswelt ausdrückt. Der Höhepunkt dieser Phase war wohl so zwischen 400 und 200 v.u.Z.
Die große Göttin
Mit der Schlacht in Alesia (52 v.u.Z. / Südfrankreich) sind „die Kelten“ dem römischen Imperium unterlegen – und Europa fiel für nahezu 2000 Jahre in eine finstere Zeit von Unterdrückung und Ausbeutung, besonders der Frauen (!) was bis heute immer noch andauert. Hier muss ich hervorheben, dass das nicht nur eine theoretische Auseinandersetzung ist – nein, es ist eine gänzlich andere Denkweise, in die man sich als „Dual“ trainierter Angehöriger (um nicht zu sagen „Sklave“) des Imperiums nur schwer hineindenken kann. Das sollte man sich bewusst machen. Aus dieser ganzheitlichen Sicht nun gibt es einen nicht näher beschreibbaren, aber ganz selbstverständlich immer und überall allgegenwärtigen Urgrund des Seins – LaoTse nennt es „das Wesen, das nicht genannt werden kann“ -, der „alles, was ist“, umfasst.
….. vom HEILIGEN Sex und seiner Polarität
Alles in der Natur wird durch Sex bestimmt. Sex ist als kreativste Form, die Schöpfungskraft selbstloser Liebe. Sex ist die Bewegung und die Ursprungs-Wirkkraft des universellen Schöpfergeistes. Durch sexuelle Vereinigung ist ALLES als eine Form der Liebe entstanden. Die Liebe der Pole des „Ganzen“ zu sich selbst.

Ohne die Verbindung mit selbstloser Liebe sinkt diese Energie nach unten und erkaltet. Sie verhärtet und Sex wird so eine Perversion emotionaler Gefühlskälte und Begierde. Mit der Verschmelzung, mit selbstloser Liebe, steigt diese Energie nach oben, wird ätherisch und kann den Zugang zurück zum Göttlichen tatsächlich öffnen. Darum ist das intensive Ausleben FREIER Sexualität die heiligste und verehrungswürdigste Handlung, wenn es aus Achtsamkeit und selbstloser Liebe erfolgt.
Denn durch sehr intensive sexuelle Übungen und Praktiken kann die Schwingung von EINS und damit des Göttlichen wiederhergestellt werden. Seid ihr so EINS mit der göttlichen Schwingung, so seid ihr mit dem Urgrund des Seins selbst zu Einem verschmolzen. Das führt zu aktiver Beteiligung am Ausdruck des Göttlichen in dieser Welt – unsere eigentliche Aufgabe…….
Übrigens, schon Jesus sagte: „Ichwill, dass ihr alle EINS seid, so wie der Vater und ich EINS sind“…..

Schon mal vormerken…..
- Taschenbuch: 336 Seiten
- Verlag: TWENTYSIX; Auflage: 1 (27. Juni 2017)
- Sprache: Deutsch
- ISBN-10: 3740731044
- ISBN-13: 978-3740731045
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Ein wenig ausführlicher erkläre ich die Zusammenhänge in meinem Buch:
Bewusst SEIN (Von Ägypten bis heute – Illusionen erkennen, Lügen der Geschichte entschleiern, Aton versus Amun Priesterschaft (Dunkle Loge) ) – 320 Seiten –
Format 14,8 x 21 – Hochglanz Cover. Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek: Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über d-nb.de abrufbar.
Hrsg. Markus Schmidt, Autor Franz M. Wantscha alias Markus Merlin
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