Die virtuelle Bruderschaft

Wenige sind es, die diese Welt um ihrer persönlichen Macht willen terrorisieren und ausbeuten. Nicht viel mehr wird man brauchen, die Sache zu beenden.

Eines ist klar: Mit hierarchischen Systemen, Parteien, Vereinen, Ordensgemeinschaften usw. wird es nicht gehen. Zwingend muß das duale Denken überwunden werden, hin zu einem ganzheitlichen Bewußtsein. Dieses Problem löst sich nicht auf der Ebene, auf der es entstanden ist. Wir müssen es eine Etage höher lösen. Der Name der Bruderschaft kann nicht genannt werden. Es ist „Die Bruderschaft“.
Die Mitglieder wissen, wenn sie dazugehören. Egal, ob „männlich“ oder „weiblich“. Zweidimensional-hierarchische Denker werden sie nicht mal erkennen können. Die Bruderschaft wirkt. Erkenntnis ist es, was sie verbindet.

....virtuelle Bruderschaft...
….virtuelle Bruderschaft…

Die virtuelle Bruderschaft

Denken ist Erschaffen – ein Denker lebt in der Welt seiner eigenen bewußten Schöpfung. Alles, was es gibt, wurde vorher gedacht. Sogar Gut und Böse. Wenn du erst weißt, wie richtig zu denken, kannst du auf magische Weise willentlich alles erschaffen, was du wünschst – sei es eine neue Persönlichkeit, eine neue Umgebung oder eine neue Welt! Am besten, du fängst gleich damit an!

Die Zeit ist gekommen – vielleicht kannst du es erkennen – da du alles angehäufte Wissen beiseite schieben mußt, alle Lehren, alle Religionen, alle Autorität, alle äußeren Offenbarungen. Du erwachst gerade zu dem Bewußtsein der Gegenwart des höheren Selbst in deinem Inneren, zu der Tatsache, daß alle Autorität, alle Lehren und Religionen, die von irgendeiner äußeren Quelle kommen – wie hoch oder heilig auch immer – auf dich keinen Einfluß mehr haben können, es sei denn, sie werden ein Mittel, daß du dich nach innen zu deinem höheren Selbst wendest, zur entscheidenden Autorität in allen Fragen, ganz gleich welcher Art. Warum also im Vergangenen – in Religion, menschlichem Wissen oder in Erfahrungen anderer – nach der Hilfe und Führung suchen, die dein höheres Selbst allein geben kann? Vergiß alles, was gewesen ist. Das Vergangene ist tot. Warum deine Seele mit toten Dingen belasten? Genau so weit, wie du am Vergangenen festhältst, lebst du noch in der Vergangenheit und kannst nichts mit dem Sein an sich zu tun haben, das im immergegenwärtigen Jetzt lebt, dem Ewigen.

Ja, ICH wirke „es“ durch dich, da du ein Ausdruck von Mir bist, da allein durch dich, Meine Eigenschaft, Ich Mein Selbst ausdrücken kann, Ich SEIN kann. ICH BIN, weil du bist. Du bist, weil ICH Mein SELBST zum Ausdruck bringe. ICH BIN in dir, wie die Eiche in der Eichel ist. Du bist ICH, wie der Sonnenstrahl die Sonne ist. Du bist ein Fraktal, eine Phase von mir, die Mich zum Ausdruck bringt. Du, eine Meiner göttlichen Eigenschaften, versuchst beständig, Meine Vollkommenheit durch deine sterbliche Persönlichkeit auszudrücken. Mach‘ dich an die Arbeit, es wird Zeit!

Gruppenwesen statt Hierarchie

Betrachten wir einen Ameisenhaufen. Er ist sehr viel komplexer als ein Wolkenkratzer, ist bestens angepasst an seine Umgebung und sehr eindrucksvoll organisiert. Wer aber organisiert die Verteidigung, die Kriegsführung, die Versorgung eines Ameisenhaufens? Wer ist der Manager eines Ameisenhügels? Ein Ameisenhügel ist ein Lebewesen. Er verhält sich im Ganzen sehr viel intelligenter als jeder Einzelne seiner Bewohner. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung. Der Gedanke, daß eine so komplexe Gesellschaft ohne jedes Management auskommt, ist einfach erstaunlich. Die Bruderschaft kann das auch. Übrigens, auch mit Schwestern.

Die ganzheitlich synergetische Zusammenarbeit im Gruppenwesen
Die ganzheitlich synergetische Zusammenarbeit im Gruppenwesen

Alle Mitglieder der Bruderschaft sind gleichwertig – egal, ob Mann oder Frau. Und jeder fördert auf seine Weise die Interessen der ganzen Organisation. Die Vorstellung eines unabhängigen “Gruppenwesens” neben den Individualitäten hilft, die Phänomene starker Synergien zu nutzen. Ein synergetisches Team nutzt alle Fähigkeiten aller Mitglieder und ist umso effektiver, je unterschiedlicher die Persönlichkeitsprofile sind.

Das “Gruppenwesen” der Organisation macht sie automatisch sehr viel effektiver als hierarchische Systeme. Warum? Ein Resultat des “Gruppenwesens” ist Intuition, die sich als eine Art höherer Kommunikation ausbildet, die wiederum auf der Existenz der höheren Intelligenz des “Gruppenwesens” basiert. Jedes Mitglied einer Gruppe bringt die Bereitschaft, diese Intuition zuzulassen und zu akzeptieren.

Die virtuelle Bruderschaft wirkt! Je mehr daran teilnehmen, um so mehr trocknet das „Alte System“ aus….. Bis es spurlos wie ein Alptraum verschwindet

Aufklärung 2.0 – das neue Bewußtsein.

Die Zeit der Aufklärung war eine Zeit der Entwicklung von Vernunft, basierend auf dem Intellekt des Menschen. Leider ist der Intellekt der beste Freund vom Ego – deshalb haben wir derzeit ein gravierendes Ego-Problem, Ego-Wahnsinnige sitzen an allen Stellen der Macht, weil sie einen unstillbaren Drang nach Macht und Einfluss haben, wie sich eben Nicht-Egowahnsinnige gar nicht vorstellen können…..

Es ist deshalb jetzt dringend Not-Wendig, die Kontrollinstanz für das Ego zu aktivieren: DAS BEWUSSTSEIN. Dazu müssen wir „nur“ das duale Denken überwinden und so schnell wie möglich lernen, wie man ganzheitlich non-dual denkt. Der Verstand und sogar das Ego werden es akzeptieren – wenn sie es verstanden haben.

Wenn man davon ausgeht, daß „das Universum“ holografisch-fraktal strukturiert ist und obendrein die Quantentheorie sagt, daß „Teilchen“ – also Fraktale des ganzen – sowohl Masse- als auch Welleneigenschaften haben, also zugleich beides SIND, dann ist auch unser „Höheres Selbst“ Teil des Ganzen und fähig, den Gesamtzusammenhang zu begreifen – Nicht zu verwechseln mit intellektuellem Verstehen! Es ist „nur“ unser aufgeblasenes Ego mit seinem Freund, dem superschlauen Intellekt, das der Erkenntnis im Wege steht. Schiebt man die beiden mal bissl beiseite, kann man das Höhere Selbst nicht nur bemerken, sondern ebenso begreifen, daß das unser wirkliches Selbst, unser wirkliches Wesen IST. ES spricht zu uns, zu unserem Verstand, wenn man es bloß hören will…..

Ich Bin dein wirkliches Wesen, das ruhig wartet und beobachtet, weder Zeit noch Raum unterworfen. Ich Bin das Ewige und fülle allen Raum. Ich warte einfach, bis du mit deinen kleinen menschlichen Torheiten und Schwächen, mit deinen eigennützigen Sehnsüchten, Bestrebungen und Klagen fertig geworden bist, weil Ich weiß, daß das zur rechten Zeit kommen wird. Müde, entmutigt und demütig wirst du dich Mir zuwenden und Mich bitten, die Führung zu übernehmen – aber schon mit der Ahnung, daß Ich dich ohnehin immer geführt habe. Ich warte – doch während des Wartens habe Ich tatsächlich alle deine Wege geleitet, habe Ich alle deine Gedanken und Handlungen dahin inspiriert, daß du mich schließlich auch mit deiner ganzen Persönlichkeit bewußt anerkennen kannst.

Tief in deiner Seele – BIN ICH. Da bin ich mit all deiner Freude und deinem Leiden, mit deiner Bosheit, deinen Erfolgen und Fehlern. Ich bin in deinem Frevel gegen deinen Bruder oder gegen Gott – wie du glaubtest.

Was immer du erlebt hast, ob du dich verirrt hast, vorwärts geschritten bist, seitwärts abgedriftet oder dich rückwärts überschlugst – Ich war es, der dich da durchgetragen hat. Ich habe dich in der Dunkelheit durch eine Ahnung von Mir vorwärts gelockt. Ich habe dich durch eine Vision von Mir in einem bezaubernden Antlitz gelockt oder in einem schönen Körper, in einem berauschenden Genuß oder in übermächtigem Ehrgeiz.

Ich bin dir im Gewand der Sünde oder Schwäche erschienen, in der Gier oder der Sophisterei. Ich habe dich zurückgetrieben in die Arme des Gewissens, um dich in seinem schemenhaften Griff zappeln zu lassen, bis du seine Machtlosigkeit erkanntest und dich voller Abscheu erhobst und mit dieser neuen Erkenntnis hinter Meine Maske blicken konntest. Ja, Ich veranlasse dich, alles zu tun, und wenn du es verstehen kannst: Ich bin es, der alles tut, was du tust, und auch alles, was dein Bruder tut. Denn das in dir und in ihm, das was IST, bin ICH, Mein Selbst. Ich bin der Geist, die belebende Ursache allen Seins, allen Lebens, des Sichtbaren wie des Unsichtbaren. Es gibt nichts Totes, denn ICH, das alles umfassende Eine, bin ALLES, was IST. Ich bin unendlich und absolut uneingeschränkt.

Alle Intelligenz, die es gibt, entspringt Meinem Geist; alle Liebe, die ist, strömt aus Meinem Geist; alle Macht, die es gibt, ist nur Mein Wille in Aktion. Die dreifaltige Kraft, die sich als alle Weisheit, alle Liebe, alle Macht manifestiert – die alle Formen zusammenhält und hinter und in allen Ausdrücken und Phasen des Lebens ist – diese dreifaltige Kraft ist die Manifestation Meines Selbstes in Tätigkeit oder im Zustand des Seins.

Nichts kann SEIN, ohne irgendeine Phase von MIR zu manifestieren und auszudrücken, der Ich nicht nur der Bildner aller Formen bin, sondern auch im Inneren einer jeden Form wohne, im Inneren des Menschen, des Tieres, der Blume, des Steines. Im Inneren von Allem lebe, bewege und BIN ICH und habe Mein Sein. Aus dem Inneren eines Jeden sende Ich jede Phase von Mir aus, die Ich auszudrücken wünsche und die in der sichtbaren Welt als ein Stein, eine Blume, ein Tier, ein Mensch zu Wirklichkeit wird.

Nein, es gibt absolut nichts, was nicht ein Teil von Mir ist, ewig geführt von Mir, dem einen unendlichen SEIN. Du wirst bald erkennen: es gibt keine Individualität getrennt von Meiner Individualität, und in jeder Persönlichkeit wird Mein göttliches Wesen zum Ausdruck kommen. Ja, du wirst bald einen Schimmer Meines allumfassenden Seins wahrnehmen und in dir zu deiner Wirklichkeit reifen lassen.

Wenige sind es, die diese Welt um ihrer persönlichen Macht willen terrorisieren und ausbeuten. Nicht viel mehr wird man brauchen, die Sache zu beenden.

In den Massenmedien wird man nichts darüber erfahren….. Auf facebook auch nicht.

Das „Erwachen“ der Massen wird nicht geschehen. Es gibt höchstens wieder einen Rattenfänger, dem sie wieder nachrennen werden, ohne zu begreifen…… wie immer ….. oder wie in Griechenland, ein(e) deutsche(r) „Tsipras“ wartet schon……

Es gibt nur noch eine Möglichkeit. Diese Bruderschaft ist derzeit so stark wie schon lange nicht mehr……. ob es reicht, wird sich zeigen……

Es ist die Schlacht zwischen dem vergöttlichten Ego – dem Satanismus – und dem höheren Selbst, also der Erkenntnis des „göttlichen Funkens“ in uns. Auch bei hohen Satanisten kann das höhere Selbst durchbrechen, deshalb auch meine Theorie von der „Virtuellen Bruderschaft“ – Leute, bei denen das höhere Selbst das Kommando übernommen hat……. Auch die werden immer mehr und halten sich auch in satanistischen Zirkeln bis ganz oben hin auf……

Die „Anderswelt“ steigt in Dein Leben ein…….

Die alten Kelten wussten es noch. Die „Anderswelt“ – ist ganz anders, als das „Jenseits“ der Religionen. Das Jenseits der dualen Religionen ist eine freie Erfindung, um den Menschen eine Trennung von der „Quelle“ vorzugaukeln – das macht sie sehr viel leichter beherrschbar, denn sie schneiden sich dann mit ihrem Ego selbst von der Quelle ab.

Diese Welt und die „Anderswelt“ sind „EINS“. Das ist, was wirklich ist – laßt euch nicht weiter verarschen.

Das Buch

Das Buch

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

Jetzt auch als E-Book: ISBN 9783740793203

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DAS VERBOTENE WISSEN DER KELTEN II - Merlin, M. W.

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Eine ganzheitliche Weltordnung ist gefragt…….!

Die ganze NWO-Geschichte ist ein Duales System und gehört auf den Müllhaufen der Weltgeschichte. Wirkliches Leben auf diesem wunderschönen Planeten geht anders:

1. Gemeinschaftliche Strukturen statt Hierarchie

Betrachten wir einen Ameisenhaufen. Er ist sehr viel komplexer als ein Wolkenkratzer, ist bestens angepaßt an seine Umgebung und sehr eindrucksvoll organisiert. Wer aber organisiert die Verteidigung, die Kriegsführung, die Versorgung eines Ameisenhaufens? Wer ist der Manager eines Ameisenhügels? Ein Ameisenhügel ist ein Lebewesen. Er verhält sich im Ganzen sehr viel intelligenter als jeder Einzelne seiner Bewohner. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung. Der Gedanke, daß eine so komplexe Gesellschaft ohne jedes Management auskommt, ist einfach erstaunlich. Diese Definition meint, daß eine Gruppe von Leuten auch schon ein Lebewesen ist, das unabhängig von seinen einzelnen Gruppenmitgliedern existiert. Mit dem Ameisenhaufen als Gruppenwesen haben wir weniger Verständnisprobleme, er ist als Ganzes ein “Tier”, nur seine “Elemente” sind nicht aneinander fixiert. Ganz ähnlich zu dem können wir feststellen, daß unser eigener Körper ein Gruppenwesen ist, das aus einzelnen Organen und Zellen besteht. Und wir können danach forschen, wo sich unser “Ich” dazwischen befindet. Und wir müssen akzeptieren, daß unser “Gruppenwesen” sehr viel intelligenter ist, als jede einzelne unserer Zellen. In ähnlicher Weise existiert ein “Gruppenwesen” jeder Gemeinschaft bzw. Firma und ist viel intelligenter als jedes einzelne Mitglied der Gemeinschaft. Das Gruppenwesen hat keinen eigenen Körper, ähnlich einem Wald, den man nicht bemerkt, wenn man nur die einzelnen Bäume betrachtet. Aber es benutzt die Körperfunktionen seiner Mitglieder und spricht durch den Mund eines seiner Mitglieder, dem „Manager“ oder dem Sprecher dieser Organisation. Die Zellen in einem menschlichen Körper spezialisieren sich. Muskeln, Nerven, Gehirn etc. Wie dies alles während des Wachsens eines Embryos organisiert ist, kann die Biologie nicht genau erklären. Und doch findet jede einzelne Zelle ihren Platz und ist ganz eindeutig zufrieden. Je besser sich die Synergie innerhalb eines Teams entwickelt, um so mehr Spezialisierung geschieht, ähnlich wie beim Wachsen eines Embryos: Jeder findet seinen Platz entsprechend seiner Fähigkeiten und jeder wird mit seinen individuellen Fähigkeiten gebraucht und ist integriert durch seinen individuellen Beitrag. Alle Gruppenmitglieder sind voll Zufrieden und fühlen sich gleichwertig. Und jeder fördert auf diese Weise die Interessen der ganzen Organisation.

http://www.wolfgangzeitler.de/html/ganzheitlich.html

2. Das Wirtschafts- und Finanzsystem

Eine direkt demokratische Räterepublik mit eigener Finanzhoheit und einem zins- und spekulationsfreien Wirtschaftssystem ist notwendig, um das Finanzsystem zu stabilisieren. Der Staat muß die Finanzhoheit ausüben. Auf dieser Grundlage läßt sich auch stabil wirtschaften. Die Räterepublik ist ein politisches System, bei dem die Herrschaft von der Bevölkerung über direkt gewählte Räte ausgeübt wird. Sie wird auch als „Rätedemokratie“ bezeichnet. Dazu braucht man keine EU. „Wir“ müssen uns erst mal wirklich selbständig machen, dann erst kann man eine politisch und wirtschaftlich stabile Europäische Gemeinschaft drauf aufbauen!

3. Echte Spiritualität statt Religion

Alle organisierten Religionen quetschen sich zwischen „Gott“ und den Menschen und behaupten, die alleinige „Wahrheit“ zu vertreten. Das kann wiederum gar nicht sein, denn sonst gäbe es nicht so viele…. Wichtig ist ein ganzheitlich non-duales Denken, damit möglichst jedem klar wird, daß jedes Leben untrennbarer Teil des „Ganzen“ ist. Die Religionen nahmen das auf, fügten noch einen Teufel und eine Priesterschaft dazu, die nun mit dem Teufel den Leuten Angst um ihr Leben einjagte und zumeist ganz frech behauptet, alleiniger (!) Vertreter des „göttlichen Wissens“ zu sein. So hat man auch das duale Denken implementiert, das als höchste Blüte den Imperialismus und hierarchische Organisation hervorgebracht hat.

Wir sind alle Fraktale des Ganzheitlich-Göttlichen, von „Allem was IST“ – aber das genau Das sollen wir nicht wissen. Interessanterweise führen auch „moderne wissenschaftliche Erkenntnisse“ genau da hin. Religionsphilosophisch sehe ich zwei Ur-Polaritäten: die Polarität zwischen Geist und Materie sagen wir mal als „vertikale“ Polarität, welche die Schöpfung insgesamt antreibt und die „horizontale“ Polarität männlich – weiblich, die innerhalb des Systems die Spannung für die Fortentwicklung (Evolution) bereitstellt. Beide Polaritäten haben ihren Ursprung im göttlichen Logos – oder auch im Tao- wodurch der Wahrscheinlichkeitsraum für die mögliche Entwicklung vom Anfang her angelegt ist.

4. Das höhere Selbst und die Polarität

Es geht um – nennen wir es mal so – psychische Energie. Man könnte es auch seelische Energie nennen. Es gibt Energieräuber, es gibt „Kraftorte“, es gibt Inspirationen usw. Was gibt uns Energie? Was raubt uns Energie? Ohne diese Energie leben wir in einem kraftlosen Zustand, schleppen uns von Ereignis zu Ereignis, das wir jeweils so gut es geht zu überleben versuchen. Wie kommen wir an eine zuverlässige Energiequelle? Eine Energiequelle, die uns so viel Kraft liefert, daß wir nicht nur überleben, sondern in der Lage sind, ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen und zu stabilisieren? Viele Erfolgscoaches meinen, wir brauchen ein Ziel, das uns so begeistert, daß es diese Energie liefert. Haben wir es erreicht, brauchen wir ein neues Ziel, das uns wieder begeistern soll. Viele erreichen ihr erstes Ziel schon nicht und fallen wieder in Energielosigkeit zurück. Auch nach dem Erreichen selbst anspruchsvoller Ziele sinkt der Energielevel wieder ab. Möglicherweise auf einem Level, der ein angenehmes Leben ermöglicht. Der Gender-Wahn schlägt zu. Da dümpelt man dann so rum.

Ein kurzer Blick in die Physik zeigt uns, daß für die Energiegewinnung Polaritäten nötig sind, die Spannung erzeugen, aus der dann diese Energie erzeugt werden kann. Polarität ist ein Grundelement der Materie an sich, sie ermöglicht überhaupt erst die Existenz von Materie. Polarität in den Elementarteilchen, in Magneten, in elektrischen Vorgängen in Verbindung mit Bewegung erzeugt Kraft und Energie. Was aber ist der Sinn und das Wesen der stets spannungsgeladenen Polarität? Z.B. in einer Batterie: Sie enthält einen Pluspol und einen Minuspol und ist doch Eins. Aus der richtigen Art und Weise, die polaren Eigenschaften zu nutzen, entstehen positive Wirkungen: Die Taschenlampe leuchtet, der Fotoapparat funktioniert, das Radio spielt Musik. Wird die Polarität falsch benutzt, wie z.B. im Falle eines Kurzschlusses, so entsteht Zerstörung: Die Batterie wird heiß, womöglich explodiert sie, oder durch die Hitze entsteht Feuer. Übrigens, auch Sprengsätze werden gerne so gezündet….. und was ist Sprengstoff?

Wieder begegnet uns die Polarität, die auch hier kurzschlußmäßig wirkt.
Es ist also zwingend notwendig, zu lernen, wie man mit Polarität richtig umgeht. In aller Regel ist hierzu eine bewußte Kontrolle und Steuerung notwendig, die der jeweiligen Art von Polarität angepaßt sein muß. Polarität erzeugt Spannung zwischen Polen von gleicher Art: elektrische, magnetische, soziale, mechanische etc. Spirituell gesehen gibt es zwei Ur-Polaritäten: die Polarität zwischen Geist und Materie sagen wir mal als „vertikale“ Polarität, welche die Schöpfung insgesamt antreibt und die „horizontale“ Polarität von plus und Minus, Nordpol und Südpol. Auf der komplexen Ebene des Lebens gibt es dann die höhere Art von Polarität von männlich und weiblich, die innerhalb des Systems die Spannung für die Fortentwicklung (Evolution) bereitstellt. Beide Polaritäten haben ihren Ursprung im göttlichen Logos – oder auch im Tao- wodurch der Wahrscheinlichkeitsraum für die mögliche Entwicklung vom Anfang her angelegt ist. So kann man auch das sogenannte „Keltenkreuz“ interpretieren, mit dem Kreis für den göttlichen Einheits-Ursprung und den beiden Kreuzbalken für die horizontale und vertikale Polarität, die sich in der zunehmenden Balkenbreite auch noch dynamisch entwickelt. Dieses Symbol ist oft auch noch mit einem Umkreis versehen, der das Ziel darstellt: die nach den „Geburtswehen“ wieder erreichte Einheit im Geiste – auf der entsprechend angehobenen Entwicklungsstufe. Die Polarität von Plus und Minus wie auch die magnetische Polarität bringen reale, physische Spannung und Energie hervor, sie hält als elementare Urkraft die Materie überhaupt am Sein. Die Polarität von Geist und Materie bringt Leben hervor. Es ist deshalb unsinnig, von der „guten“ Spiritualität und der „bösen“ Materie zu sprechen. Die komplexe Polarität von Männlich-Weiblich bringt neues Leben in diese Welt…

Aber nicht nur das. Sie ist der Königsweg zu unserer „inneren“ Kraftquelle. Wenn sich Sexualität auf die Spuren der Mystik macht, abseits von der unermüdlich bewertenden Aktivität des Verstandes, wird die Heiligkeit der Erotik offensichtlich und lädt dazu ein, sich durch liebevolle Ekstase in die höchsten Höhen der spirituellen Erfahrung und mystischen Einheit, der Verschmelzung mit unserem göttlichen Urgrund tragen zu lassen. Die Schlangenkraft (Kundalini) der Partner wird geweckt und gegenseitig durch die einzelnen Energiezentren (Chakren) geschickt, die dadurch miteinander in Resonanz geraten. Ekstase stellt sich ein.

In diesem göttlichen Moment löst sich die Polarität auf, Mann und Frau werden in der Verschmelzung mit dem Göttlichen zur ursprünglichen Dreieinigkeit – und somit EINS mit dem lebendigen SEIN. Der Weg dahin bedeutet Bewußtseinsarbeit, Achtsamkeit und meditative Versenkung in Verbindung mit erotischer Körperarbeit, die bis zur Ekstase gesteigert werden kann. Allein besitzen wir die Kraft eines Einzelnen, aber wenn wir uns einer anderen Person von ganzem Herzen – mit Körper, Geist und Seele – hingeben, dann ist da nicht nur die Kraft von zwei Menschen, sondern eine unaufhaltsame, sich ins End- und Zeitlose ausdehnende Energie. Der Tanz des Geistes mit der Materie kann beginnen.

Polarität wird häufig mit Dualität verwechselt. Dualität bedeutet: eine Zweiheit bildend, in voneinander unabhängiger Gegensätzlichkeit. Im philosophisch-religiösen Bereich ist es die Lehre von zwei unabhängigen ursprünglichen Prinzipien im Weltgeschehen: Gott-Welt, Leib-Seele, Christ-Antichrist usw. Im Unterschied hierzu sind Polaritäten nie voneinander unabhängig. Die Polarität von Plus und Minus wie auch die magnetische Polarität bringen reale, physische Spannung und Energie hervor, sie hält als elementare Urkraft die Materie überhaupt am Sein. Die Polarität von Geist und Materie bringt Leben hervor. Es ist deshalb unsinnig, von der „guten“ Spiritualität und der „bösen“ Materie zu sprechen. Die komplexe Polarität von Männlich-Weiblich bringt neues Leben in diese Welt…

Tatsächlich lassen sich in der Praxis – wie bei der Quantenphysik auch – beide Theorien als richtig nachweisen. Je nachdem, wie man es betrachtet und mehr oder weniger unbewußt Randbedingungen beeinflußt, kann man Ergebnisse der einen oder der anderen Art erhalten. Wie in der Quantentheorie sind stets beide Möglichkeiten „richtig“.

Religionsphilosophisch sehe ich zwei Ur-Polaritäten: die Polarität zwischen Geist und Materie sagen wir mal als „vertikale“ Polarität, welche die Schöpfung insgesamt antreibt und die „horizontale“ Polarität männlich – weiblich, die innerhalb des Systems die Spannung für die Fortentwicklung (Evolution) bereitstellt. Beide Polaritäten haben ihren Ursprung im göttlichen Logos – oder auch im Tao- wodurch der Wahrscheinlichkeitsraum für die mögliche Entwicklung vom Anfang her angelegt ist. So kann man auch das sogenannte „Keltenkreuz“ interpretieren, mit dem Kreis für den göttlichen Einheits-Ursprung und den beiden Kreuzbalken für die horizontale und vertikale Polarität, die sich in der zunehmenden Balkenbreite auch noch dynamisch entwickelt. Dieses Symbol ist oft auch noch mit einem Umkreis versehen, der das Ziel darstellt: die nach den „Geburtswehen“ wieder erreichte Einheit im Geiste – auf der entsprechend angehobenen Entwicklungsstufe. Dualität wie z.B. von Gut und Böse bringt keine wirklich nutzbare Energie hervor – nur Haß, Krieg und Mord und Totschlag. Sie ist eine Illusion, oder wie Buddha sagt: Maya. Sie ist immer relativ. Was für den einen gut ist, kann ein anderer gleichzeitig durchaus als böse einstufen.

5. Der Kern

Aufgrund des polaren Wesens des „ganzen Menschen“, bestehend aus Mann und Frau, gibt es einen Effekt, der die magischen Fähigkeiten eines Einzelnen um ein vielfaches übersteigt: es ist dies die „verteufelte“ Sexualmagie, die meist gleich in die „schwarze Ecke“ gestellt wird. Polarität ist eine dem Universum innewohnende Urkraft, ohne Polarität gäbe es nicht mal ein Fuzzelchen Materie. Das wird in der „Wissenschaft“ zumeist unter den Tisch gekehrt und ist den „Wissenschaftlern“ vielleicht in der vollen Bedeutung auch gar nicht bewußt. Elementarteilchen, Moleküle und auch lebendige Zellen könnten ohne Polarität gar nicht existieren. Polarität erzeugt Spannung und Energie. Und so ist auch die Beziehung zwischen Mann und Frau in ihrem Wesen polar – beide sind voneinander absolut abhängig. Es ist jedoch eine Art komplexer Polarität, die „Pole“ können unabhängig voneinander herumlaufen und sind auf den ersten Blick nicht voneinander abhängig.

Es ist bekannt, daß eine gut funktionierende „Beziehung“ beiden Partnern Kraft gibt, ihr Leben zu „meistern“ und oft auch noch über sich selbst hinauszuwachsen. Vereinfacht kann man sich das wie eine Batterie vorstellen. Ein Pluspol und ein Minuspol in der richtigen Umgebung angeordnet erzeugen Energie. Transpersonal-spirituelle Sexualmagie ist eine Methode, diese Energiegewinnung zu optimieren. So, jetzt sind wir an dem Punkt, wo immer der Einwand von der „schwarzen Magie“ kommt, die ja hinter der so teuflischen Sexualmagie steckt. Das möchte ich jetzt mal klarstellen. Magie ist weder „Schwarz“ noch „Weiß“ – sie ist wie Physik, es kommt darauf an, was man daraus macht.

Gehen wir wieder zurück zu unserer Batterie. Nehmen wir als Beispiel eine Kohle-Zink-Batterie. Die beiden Pole erzeugen sehr gut Energie – nur der Zink, der löst sich dabei vollständig auf und die Batterie ist dann leer…..

Das ist die Beschreibung von „schwarzer“ Sexualmagie, die immer das Ego der schwarzen Kohle stärkt und den weiblichen Pol bis zur Vernichtung schwächen kann.

Nun gibt es aber auch den allseits bekannten Bleiakkumulator, der als Autobatterie weithin bekannt ist. Hier arbeiten die beiden Pole ganz anders zusammen. Durch ihre Anordnung können sie von außen aufgeladen werden, geben die aufgenommene Energie gemeinsam wieder ab und können immer wieder aufgeladen werden, ohne daß einer der Pole dabei zu Schaden kommt. Das ist die Beschreibung von „weißer“ Sexualmagie, oder auch transpersonale Sexualmagie. Beispiele hinken immer ein bißchen – aber ich glaube, so wird es klar, was abläuft. Es wird dabei wohl auch klar, daß man mit Hilfe der transpersonalen Methode sehr viel mehr Energie gewinnen kann, als ein „Egomagier“ je mobilisieren kann. Das ist auch der eigentliche Grund für die Verteufelung: Solche Energien dürfen nicht in die Hand des auszubeutenden Volkes gelangen. Wo kämen wir denn da hin?

6. Politische Zielvorstellung

Es wird dringendst notwendig, sich jetzt außerparlamentarisch zu organisieren, weil in diesen Parlamenten systembedingt keine Besserung stattfinden kann. Nicht nur Nichtwähler organisieren Montags-Mahnwachen zur Sicherung des Friedens, viele engagieren sich schon in Regionalwirtschaft, Regiogeld, Bio-Aktivitäten, in alternativen Gemeinschaften und Genossenschaften und betreiben Öffentlichkeitsarbeit, um die Bevölkerung über die Zusammenhänge von Politik, Wirtschaft und Kapital aufzuklären.

Ein anderes, direkt demokratisches parlamentarisches System ist nötig, um dem Mißbrauch von hierarchischen Strukturen vorzubeugen. Eine direkt demokratische Räterepublik mit eigener Finanzhoheit und einem zins- und spekulationsfreien Wirtschaftssystem kann das leisten. Der Staat muß die Finanzhoheit ausüben. Auf dieser Grundlage läßt sich auch stabil wirtschaften. Die Räterepublik ist ein politisches System, bei dem die Herrschaft von der Bevölkerung über direkt gewählte Räte ausgeübt wird. Sie wird auch als „Rätedemokratie“ bezeichnet. Dazu braucht man keine EU. „Wir“ müssen uns erst mal wirklich selbständig machen, dann erst kann man eine politisch und wirtschaftlich stabile Europäische Gemeinschaft drauf aufbauen!

Keine der zur Wahl stehenden Parteien strebt auch nur ansatzweise danach, die parlamentarische Kontrolle über das Land – wieder – zu erlangen. Bestenfalls Sprüche wie „wir müssen den Raubtierkapitalismus zähmen“ kommen da raus.

Der geht nicht zu zähmen! Der muß weg!

 

 

Das Buch
Das Buch

Jetzt im Handel!

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

E-Book: ISBN 9783740793203

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Geschichte – warum es so ist wie es ist

Geschichte – Hier geht es darum, einen kurzen Überblick zu verschaffen. Jeden Absatz könnte man mit Bänden von Geschichte und Archäologie füllen, präzisieren, diskutieren – aber damit verliert sich wieder der Zusammenhang.

Diese unsere Geschichte begann vor etwa 3000 Jahren (kann auch schon viel früher gewesen sein) wanderte ein unbekanntes Volk wohl aus dem Nordosten kommend in Mitteleuropa ein. Ohne großartige kriegerische Aktivitäten vermischte es sich mit der dort ansässigen Megalithkultur. Es entwickelte sich eine gemeinsame protokeltische Kultur.

Vor etwa 2500 Jahren hat sich daraus die keltische Hochkultur entwickelt, die sich in der Folge in ganz Europa ausgebreitet hat. Sie erstreckte sich von Schottland/Irland bis Norditalien und von Portugal/Spanien bis in die heutige Türkei.

 

Trinität - keltisch
Trinität – keltisch

 

Kennzeichnend war die Integration von Spiritualität (nicht Religion), ganzheitlich non-dualer Philosophie und weltlicher Macht in einer Form von Gewaltenteilung zwischen dem sogenannten „Druiden“ und dem „Fürsten“. Es war auch kein imperiales Gebilde, sondern ein Verbund von Regionen, der durch das Netzwerk der Druiden gesteuert wurde. Es gab keine Zinswirtschaft, es wurde mit Realien gehandelt. Männer und Frauen waren gleichberechtigt, Frauen konnten sowohl „Fürstin“ als auch „Druidin“ werden, wenn das auch eher selten der Fall war. Die keltische Kultur war in Europa führend in Philosophie, Technologie und sozialer Organisation. 380 v.u.Z. eroberten die Kelten Rom und gaben es gegen Lösegeldzahlung wieder frei. Um 200 v.u.Z. hatte das keltische Europa umfangreiche Handelsbeziehungen in alle Welt. Große, sehr große und auch befestigte Ansiedlungen wurden gebaut. http://www.keltenring-otzenhausen.de/

Das keltische Europa geriet in Konkurrenz zum sich entwickelnden römischen Imperium. Dieses war völlig konträr zum keltischen Ansatz strukturiert, zentralistisch, monarchisch und auf kriegerische Expansion mit anschließender Ausbeutung der so gewonnenen Kolonien ausgerichtet. Es entwickelte sich eine Führungsschicht des Geldadels. Um 50 v.u.Z. kam es zu einer finalen Auseinandersetzung zwischen dem Imperium und dem verbliebenen keltischen Kern in Gallien, dem heutigen Frankreich. Gallien war zu der Zeit in wirtschaftlicher Hochblüte und militärisch ziemlich stark. Cäsar setzte in dieser Jahre dauernden Auseinandersetzung auf totalen Krieg und zog mit einem etwa 100.000 Mann starken Heer, das damals immerhin auch schon zu 40% privat finanziert war (!), nach Gallien. Die Kelten schlugen sich tapfer, als es jedoch zu Entscheidungsschlacht in Alesia (Südfrankreich) kam, konnten die Kelten ihre Streitmacht nicht schnell genug konzentrieren – und haben verloren. In der Folge fand ein bis dahin nicht gekannter Völkermord und totale Ausbeutung statt, von der sich die Kelten nicht mehr erholen sollten.

Die Machtübernahme durch die Finanzelite in Europa war gelungen. Als das Imperium aufgrund mangelnder Expansionsmöglichkeiten Schwäche zeigte, kam das aufkommende Christentum zu Hilfe und wurde zur zentralistisch-absolutistischen Reichsreligion, die es heute noch ist. Sich über die Zeit gerettete keltische Einflüsse wurden mit Feuer und Schwert mit Hilfe der Inquisition ausgerottet, jegliche greifbaren Informationen aus dieser Zeit vernichtet – weshalb heute das Gerücht umgeht, die Kelten hätten eine „schriftlose“ Kultur gehabt. Ist ja klar – für Welthandel braucht an ja nix aufschreiben. Barzahlung genügt.

Die historische Entwicklung des Imperiums

Als dann auch das nicht mehr stabil genug war – also das Geld wieder mal ausging – übernahm die imperiale Kirche mit den mittlerweile erstarkten Germanen das Kommando. Das „heilige röm. Reich deutscher Nation“ entstand. Allerdings wußte damals noch niemand was von „deutsch“. Kulturell rutschte man zurück bis in die Steinzeit, Absolutismus breitete sich aus und die Finanzknechte profitierten. Erst so im 17./18. Jahrhundert fand man den technologischen Anschluß an die Keltenzeit wieder, spirituell blieb es bei der „christlichen“ Religion und philosophisch beim dualen Denken. Auch die imperialistische Idee fand und findet weiterhin gefallen.

Ein Zwischenspiel gab es mit der sogenannten Brakteatenzeit (12. Jht), in der Zinsgeschäfte verboten waren. Die mittelalterliche Wirtschaf boomte, Städte, Kirchen und Kathedralen wurden gebaut. Die Rückkehr zum herkömmlichen Zins-Schuld-Geld auf Betreiben von Großkaufleuten führt dann in Folge direkt zu den einsetzenden Katastrophen wie die Bauernaufstände und den 30jährigen Krieg, die Geldschöpfung war wieder privatisiert. Wie immer hielten sich die Geld- und Pfeffersäcke im Hintergrund und ließen die Puppen (Kaiser und Könige von ihren Gnaden) tanzen.

https://www.welt.de/wirtschaft/article155974825/So-wurde-Fugger-zum-reichsten-Menschen-der-Geschichte.html

Heute haben wir immer noch das gleiche System. Zwar ohne Kaiser und Könige, dafür mit Lobbyisten, bestochenen Abgeordneten und willfährigen Regierungen. Die Religion (nicht Spiritualität) ist immer noch monotheistisch/christlich/islamistisch, allerdings deutlich im Hintertreffen gegen den um sich greifenden Mammonismus. Die Mammoniten halten sich für die Schlaueren, weil sie das Geld direkt aus dem Nichts schöpfen können.

Philosophisch sitzen wir fest im dualen Denken, die jeweils „Anderen“ sind zu bekämfen und eigentlich sind die ja fast gar keine Menschen, sondern Abschaum. Das fängt beim Fußball schon an und hört bei „Religion“ immer noch nicht auf.

Aktuell versucht der Geldadel mit Hilfe von Technologie und raffiniert hinterlistiger Gesetzgebung „das Volk“ unter seine absolute Kontrolle zu bringen. Es bildet sich langsam Widerstand, der sich aber an den Symptomen festbeißt und deshalb wenig effektiv ist.

Die jahrhundertelange weltweite Schuld-und Zinswucherei hat zu ungeheuerlicher Konzentration von Finanzmitteln in wenigen Händen geführt, die nun dazu ausholen, wieder mal absolutistische Herrschaftsstrukturen zu installieren. Wie immer, finden sich genug Helfershelfer.

Gibt es einen Ausweg? Die Herrschenden im Hintergrund fürchten sich immer noch offen aufzutreten und schicken ihre Marionetten vor. Noch fürchten sie, die Wahrheit über ihre Absichten könnte ans Licht kommen. Das Volk würde sie im Zorn vernichten. Da lassen sie lieber die Marionetten hops gehen und spielen ihr Spiel weiter.

Tatsächlich ist die Wurzel des Übels übersteigerte Geltungssucht und Machtgier aufgrund eines krankhaft überentwickelten Egos – der ganz gewöhnliche Egowahn bis hin zum hardcore Satanismus.

Ein wirkliches „Gegenmittel“ kann nur die Weiterentwicklung des Massenbewußtseins sein – weg vom dualen Denken, weg von manipulieren Religionen und Gehirnwäsche hin zum eigenen Denken, eigener Spiritualität und zum Selber-ganzheitlich-Denken und selber versorgen.

Zurück zu regionalen Strukturen mit internationalem Austausch und weg vom Schuldgeldsystem. Die Hoheit über das Geld gehört dem Staat. Und zurück zu direkter Demokratie.

 

Das Buch

Das Buch

Jetzt im Handel!

 

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

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Die Druiden

Die keltischen Druiden haben sich im Gegensatz zu den dualen „Religionen“ als spirituelle Gemeinschaft aufgemacht, zum Wesen der Dinge und der Welt im Allgemeinen und im Besonderen ein durchgängiges geisteswissenschaftliches und materiell-naturwissenschaftliches System zu entwickeln und zu pflegen und auch praktisch auszuüben. Man nennt das „Ganzheitliches Bewußtsein“.

Aus heutiger Sicht bestehen keine Zweifel, daß sich das „alte“ Keltische Weltbild auf überraschend moderne Erkenntnisse gründet. Die Zeit wird kommen, daß „Der Westen“ wieder zu seiner eigenen Identität findet….

 

Druide
Druide

Diese Druiden kamen aus wohlhabenden angesehenen (oft auch „adlig“ genannten) Familien und konnten es sich leisten, sich sehr lange ausbilden zu lassen was sie zu Fachleuten in Philosophie, Religion, Gesetz, Medizin, Metallurgie uvm. machte. Woher sie kamen und wie sie sich organisierten wissen wir nicht. Waren sie ein straff geführter Orden mit strengen Regeln? Oder waren sie eher lose zusammenhängende Bruderschaften deren überregionale Strukturen mehr formaler Natur waren? Die Archäologen können auch nicht helfen, sie haben bis heute nicht eine einzige Grabstelle gefunden, von der man sagen könnte: hier ist ein Druide begraben. Und noch was – ganzheitliche Spiritualität hinterläßt keine Tempel und keine „Götterfiguren“.

Daß sie mit ihrem Wissen Macht ausgeübt haben, ist auch klar. Aber Macht ist wie Beton – es kommt darauf an, was man daraus macht. Macht kann positiv angewendet werden und Macht kann mißbraucht werden. Und Macht sollte kontrolliert angewendet werden, was zur Zeit mal wieder weniger gelingt. (Das ist aber ein eigenes umfangreiches Thema). Da trafen sich zwei Dinge. Diese Leute kamen aus Familien die sowieso schon viel politischen Einfluss haben konnten… da liegt es nahe, daß diese Familien einigen ihrer Söhne (und Töchter) gute Ausbildungen auch im Intellektuellen Bereich bieten konnten… ist heute ja auch nicht anders, wir leben auch in einem Klassensystem, in dem Politiker aus den wohlhabenderen Schichten stammen. Genau wie Professoren, Juristen, Händler…

Druiden sind geschichtlich erst ca. ab dem 4. Jhd. v.Chr. erwähnt und so ist es durchaus möglich, daß sich diese besondere Schicht erst nach der grossen Keltenausbreitung unter diesem Namen oder in dieser Form etabliert hat. Meine Vermutung für diese Zeit ist, daß sich das Druidentum aus einem „vorläufigen“ Schamanismus in Verbindung mit der ebenfalls „vorläufigen“ Spiritualität und dem Wissen der Megalithkultur entwickelt hat. Dazu kam, daß der von den Kelten betriebene Welthandel auch Verbindungen nach China und Indien nahelegt, es gibt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen der „alten“ keltischen Spiritualität (nicht Religion!) und den vedischen Schriften Indiens. Die Methode der Druiden-Ausbildung mir ihrem 20-jährigen Studium und – ganz besonders – eben genau dabei (!) nichts festzuschreiben hat sich aber wohl über Jahrhunderte bewährt und war der Antrieb dafür, daß sich die „keltische Kultur“ über ganz Europa ausbreiten konnte.

Celtic-Vedic-Connection
Celtic-Vedic-Connection

Zum Vergleich

Amairgen-Text
Amairgen-Text
Krishna-Text
Krishna-Text

Wie sieht das aus heutiger Sicht aus, wenn man das, was nicht aufgeschrieben wurde und was nur sehr bruchstückhaft und verfälscht überliefert ist, wieder rekonstruieren will und darüber hinaus praktische Erkenntnisse für die heutige Zeit gewinnen möchte? In der „keltischen“ Ecke bewegt sich das wohl zwischen den Extremen Iolo Morganwg und striktem keltischen Historismus. Ganz persönlich scheint mir, man sollte all das verwenden was nützlich, schlüssig und anwendbar erscheint. Auch da mag sich Verfälschtes und Fehlinterpretiertes einschleichen. Dieses Problem gibt es aber auch bei den Religionen die zwar vorgeblich über eine ungebrochene Tradition verfügen, aber – auch nachweislich! – von elementaren Machtinteressen „verbogen“ wurden.

Hier kommt für mich die persönliche Beziehung zu den Kräften, das praktische Leben mit diesen Kräften und der ganzheitliche Ansatz, die Integration von Mensch und Natur, sowie die Integration von dieser – nennen wir sie mal 3-Dimensionale – Welt mit der sogenannten spirituellen „Anderswelt“. Wobei anzumerken ist, daß die Rolle von Mensch, Kosmos und Jenseits in der Religion durchaus ein transkulturelles Phänomen ist. Hier ist festzustellen, daß auch ein anderer spiritueller Ansatz zum gleichen Ziel führen kann.

Ich persönlich kann für mich aus den verschiedenen Quellen zu den Kelten sehr viel Nützliches rausziehen, deswegen befasse ich mich damit etwas mehr als mit anderen „Lehren“ – und auch, weil ich mich hier doch eher verwurzelt sehe, als in „fremden“ Lehren, die mir aber nichtsdestoweniger viele wichtige Impulse mitgaben, insbesondere da, wo historisch im eigenen Gelände nichts (mehr) zu holen ist und wo in möglicher Weiterentwicklung neue Erkenntnisse dazukommen, wie dies ja auch im wissenschaftlichen Raum geschehen ist. Hier nur zu erwähnen die neueren Erkenntnisse wie Quantenphysik, Relativitätstheorie, fraktale Organisation oder auch die Chaostheorie…

Das bedeutet nichts anderes, als daß die Druiden wohl ganz selbstverständlich „Wanderer zwischen den Welten“ waren, wie man heute spiritistische Zirkel, spirituelle Medien und Schamanen nennen könnte, Vermittler zwischen Menschen und göttlichen Kräften, nur halt auf keltische Art. Dieser eher selbstverständliche Umgang mit der „Geistwelt“, der „Anderswelt“, hat dann wohl auch dazu geführt, daß jeder Stamm seine eigenen „Geistigen Begleiter“ hatte, mit denen sozusagen kooperiert wurde. Daher auch die ungeheure Vielzahl von sogenannten „keltischen Göttern“.

Das war auch der Grund, warum die Kelten diesen „Göttern“ keine Tempel und keine Altäre bauten, weil sie ja wußten, daß ihre geistigen Führer und Freunde ja sowieso immer mit ihnen waren. Das kam erst in der gallorömischen Phase, als sich die Kelten der imperialen Kultur angepasst hatten.

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Und deshalb hatten die Kelten mit ihrer Weltanschauung auch kein Problem mit Leben und Tod, die sich für sie nur als unterschiedliche Seinsformen darstellten. Erst mit der Begegnung und beginnenden Handelsbeziehungen und dem folgenden interkulturellem Austausch bzw. der späteren Unterwerfung der Kelten durch das römische Imperium wurde das allmählich anders, so daß man schon die römisch-keltische Phase als beginnenden deutlichen Paradigmenwechsel sehen muß. Wenn man sich zum Beispiel Ausonius nimmt, dann waren ja viele (christlichen) Priester dieser Zeit noch aus den ehemals druidischen Familien…

Warum aber war und ist ausgerechnet der keltische Ansatz so gefährlich für das Imperium und die spätere römisch katholische Kirche und später sogar auch noch für die sogenannte evangelische Kirche, daß die Druiden und ihre Anhänger unbedingt gleich alle ausgerottet werden mußten? Ganz einfach, solche „Integren“ Leute kann man mit imperialen Macht- und Intrigenspielen nicht wirklich beeindrucken und schon gar nicht mental beherrschen. Das wußte dann auch das bis heute fortgeführte Imperium und hat solche gefährlichen Leute – so man sie erwischte – eben kurzerhand auch wieder von Leben zum Tode gebracht.

Heutzutage sind die Methoden deutlich subtiler geworden – aber nicht weniger mörderisch. Es gab dann unter Cäsar auch den „Druid-Act“, mit dem „immer noch Druiden“ abgestraft wurden indem man sie vor die Wahl stellte: entweder ihr bemüht euch römisches Bürgerrecht zu erwerben oder ihr bleibt Druiden, werdet sozusagen Outlaws und bringt es gesellschaftlich zu nichts mehr! Genau in dieser Zeit der keltisch-imperialen Assimilation beginnt auch die „christliche“ Strömung im römischen Imperium Fuß zu fassen. Parallel hierzu zeigt sich aber auch der christliche Einfluß in den verbliebenen keltischen Gebieten von Schottland und Irland.

Wie sieht denn nun dieses gefährliche Konstrukt aus, das unbedingt verhindert werden muß?

Nachdem es sicher nicht um Feiertagstermine oder die Tonsur von Mönchen geht, geht es auch nicht um „Tradition“. Tradition ist reichlich „umverpackt“ worden, damit die Masse der Untertanen nicht gleich zu motzen anfängt. Da kam dann die Gottesmutter, die Trinität (von der Jesus noch gar nix erzählt hatte), die „Heiligen“, der Maibaum und vieles mehr. Schließlich wollte man ja das keltische Europa umfunktionieren….

Der Knackpunkt doch schon eher an dem, wo die exklusive Machtausübung einiger Weniger gefährdet wird. Und da ist die Schulung der Glaubens- und Denkkräfte von Untertanen zum stufenweisen Heranreifen zu geistigen Wahrheiten ganz sicher eine ernsthafte Gefahr. Wenn dann vielleicht auch noch geistig geschulte Untertanen religiöse Wahrheiten und Irrtümer selber erkennen könnten? Und wenn das nicht mehr bloß einzelne „Spinner“ sind?

Solche geistigen Wahrheiten könnten zum Beispiel sein:

– Die direkte Beziehung des Menschen zum „Urgrund des Seins“
(Bei Jesus: Der Vater / Abba)
– Der Mensch als inkarniertes Geistwesen, herausgetreten aus dem
Urgrund des Seins (Kinder Gottes, Kinder des Lichts)
– Kooperation mit den anderen Geistwesen ist möglich („Götter“, Engel, Dämonen, Seelen Verstorbener (Ahnen), Elementarwesen) usw.
– Die Fähigkeit jedes Menschen zur Materialisation/Schöpfung aus seiner
jeweils eigenen Vorstellung (Imagination) heraus (Magie)
– Die Lehre Jesu – ohne Altes Testament und ohne zugedichtete Verfälschungen
– Der „keltische Ansatz“ – die Integration von Geistwelt und materieller Welt
im praktischen Leben

Es ist mir schon klar, daß die Masse der „alten“ Kelten dieser Vorstellung auch nicht unbedingt bewußt gefolgt sind. Das ändert aber meiner Meinung nach nichts an dem „integrierten“, also bewußt nicht-dualen, ganzheitlichen keltischen religionsphilosophischen Konzept, das ich schon als kulturelle Leistung ansehe, die so durchgängig und offen in anderen Kulturkreisen eben nicht entstanden ist!

Mein ganz persönlicher Ansatz ist es auch nicht, das „alte“ wieder zu rekonstruieren, (wozu ohnehin zu wenig überliefert ist) sondern das „alte“ Konzept so bruchstückhaft wie es ist, aufzunehmen und mit den heutigen Möglichkeiten so zu ergänzen, daß ein wiederum übergreifendes religionsphilosophisches Konzept entsteht, das in der Form vielleicht nicht historisch „keltisch“ ist, aber sich eben doch an den „keltischen“ Ansätzen orientiert.

Das Buch
Das Buch

Jetzt im Handel!

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

E-Book: ISBN 9783740793203

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Abbildung von Merlin / Markus Schmidt | DAS VERBOTENE WISSEN DER KELTEN II | 2020

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Leben aus dem Vertrauen

Leben aus dem Urgund des Seins ist Leben in der Gegenwart, ist Geschehenlassen des Wirkens der Entfaltung des Seins an sich. Alle Schwierigkeiten und Engpässe des Lebens lösen sich allein dadurch auf, ausschließlich in der Gegenwart zu leben und den auftretenden Problemen wach und aufmerksam ins Auge zu sehen.

Leben aus dem Urgund des Seins ist Leben in der Gegenwart, ist Geschehenlassen des Wirkens der Entfaltung des Seins an sich. Alle Schwierigkeiten und Engpässe des Lebens lösen sich allein dadurch auf, ausschließlich in der Gegenwart zu leben und den auftretenden Problemen wach und aufmerksam ins Auge zu sehen. Erst dadurch werden wir aufnahmefähig für die große Weisheit des Lebens im Fluß der Entfaltung des Seins. So kommt man zurück ins Paradies – die gewaltige Wirkung kann auf einfachste Weise erfahren werden – indem man es tut. In seinem tiefsten Sinn meint „Paradies“, wir sollen in unseren Entscheidungen gemäß unserer inneren Autorität, eben der Erkenntnis und des Erlebens des Seins in uns handeln. Lernen wir, das „Paradies“ zu praktizieren, dann werden wir sofort aufhören, über unsere Probleme nachzugrübeln, sie zu analysieren und nach Lösungen zu forschen.

Es genügt vollständig, uns das Problem ganz genau anzusehen, ohne darüber nachzudenken, ohne Analyse. Den Rest können wir getrost dem Wirken des Seins überlassen. Soweit unser direktes Eingreifen notwendig wird, empfangen wir den Handlungsanstoß spontan durch eine kräftige Intuition, jenen Dialog, der jedem zur Gewohnheit wird, der gelernt hat, in der Einheit des Seins zu leben.

Leben aus dem Vertrauen

Wer einmal in der Wirklichkeit erfahren hat, wie wunderbar das Wirken des Seins an sich im Hintergrund die Fäden spinnt, macht sich weiterhin keine Sorgen mehr, ganz gleich, was auf ihn zukommen mag. Wenn wir fähig sind, alles, was uns bisher begegnet ist, und alles, was uns seither lieb und wert war, als Bindung aufzufassen (zum Teil rein auf Verdacht hin), dann haben wir wahrhaft einen unmittelbaren Schritt zur inneren Freiheit gemacht. Das Leben im Paradies – es ist geprägt von Wahrheit, Unmittelbarkeit und liebevoller Offenheit. Je gründlicher wir mit unseren Bindungen und Abhängigkeiten aufräumen, desto nachhaltiger wird unsere Aufmerksamkeit und die Fähigkeit, hier und jetzt frei von Bedrängnis und Sorge zu leben. Seien wir lieber zu gründlich als zu nachlässig. Und noch etwas: Das Leben in der Einheit des Seins ist eine heitere Sache, nicht bierernst und nicht streng. Nehmen wir diese Übung des Auffindens unserer Fesseln nicht krampfhaft vor, tun wir alles so leicht, als ob wir selbst eine schwebende Feder seien. Dann wird auch Beobachten und Aufmerksamkeit selbst-verständlich und zur unbewußt ausgeführten Aufgabe. Die Dinge geschehen von selbst. So leicht, so einfach kann es sein, wenn wir nur verstehen, wie man losläßt. Den Prozeß des Loslösens von der Gebundenheit müssen wir nicht von uns alleine bewältigen. Diese Aufgabe wird von der Macht des Seins mit leichter Hand begleitet. Wir brauchen nur loslassen und hinblicken, aufmerksam sein, beobachten – und vertrauen.

Wer sich dem Paradies zuwendet, sich dem intuitiven Handeln verschreibt und sich hineinfallen läßt in die Geborgenheit der eigenen inneren Autorität, wird das Leben und seinen Alltag in Zukunft mit anderen Augen ansehen. Wir können nicht tiefer fallen als ins Paradies. Diese Erkenntnis ermöglicht uns, uns mit der Entfaltung des Seins und mit dem damit einhergehenden Strom des Lebens zu identifizieren.

Wenn wir aufmerksam im Hier und Jetzt dem Lauf des Lebens folgen, trägt uns dieses an jeden beliebigen Ort, an jedes Ziel, bevor wir es uns überhaupt vorstellen können. Ja, es ist unerläßlich, daß wir unsere selbstsüchtigen Motive, unser eigenes Streben, unseren Wunsch, etwas zu werden, was wir noch nicht sind, aufgeben.

Wir müssen statt dessen lernen, nichts mehr zu erzwingen, nichts mehr nachzujagen, sondern zu beobachten und aufmerksam zu sein. Dies ist die wahre Art intelligenten Handelns. «Es» handelt für uns, besser als unser Verstand es jemals könnte.

»Warum habt ihr solche Angst?« fragte Jesus.
»Habt ihr denn immer noch kein Vertrauen?«

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Hier kann man das noch vertiefen…..

Das verbotene Wissen der Kelten

https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID55486721.html

Das verlorene Wissen deiner Seele

https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID71236514.html

Wir sind EINS – mit ALLEM WAS IST

Diese transpersonale Meditation geht davon aus, daß wir Fraktale des Ganzen sind – Fraktale des Wesens, das nicht genannt werden kann (LaoTse) und EINS mit Allem, was IST.  Deshalb wird, wo das Ganze gemeint ist, in Großbuchstaben getextet. In den Pausen kann man zusätzlich eine Klangschale anschlagen und ausklingen lassen……
Der Text schwebt dann ganz tief nach innen…..

Wir beginnen mit einer einleitenden Atemmeditation.

Das verlorene Geheimnis
Das verlorene Geheimnis….

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„Wir sind EINS mit ALLEM WAS IST.

Pause

Wir sind EINS mit ALLEM WAS IST

Pause

Unsere Intelligenz, unsere Kraft und unsere Körper sind Eins mit dem SEIN. Das lebendige SEIN ist es, das alle unsere Gedanken leitet und uns nicht nur veranlaßt, sondern auch befähigt, alles zu tun, was wir tun.

Pause

Wir tun das, was jetzt vor uns liegt, in dem Wissen, daß es genau das ist, was gerade jetzt zu tun ist damit wir bewußt an dem wahren Erfolg teilhaben und die wirklichen Reichtümer annehmen, die das SEIN für uns bereithält.

Pause

Die lebendige Kraft des SEINS erhellt den ganzen Weg für uns, versorgt uns mit allem, was wir uns wünschen, und nimmt Verwirrung und Leid für immer von uns.

Pause

In voller und äußerster Konsequenz kommen wir ins SEIN, begeben uns selbst, unsere Angelegenheiten, unsere Körper, unser Leben in die liebevolle Obhut des SEINS, alle Sorge und Verantwortung dem SEIN übergebend, absolut im SEIN ruhend und ihm vertrauend – wissend, daß unser höheres SELBST immer den Weg bestimmt und ihn uns zeigt.

Pause

Unsere göttlichen Fähigkeiten erwachen zu tätigem Leben. Die mächtige Kraft des Seins wirkt in uns in dem Maß, wie wir im SEIN bleiben und die Energie des SEINS in uns bleiben lassen.

Pause

Wir werden uns Jetzt unseres göttlichen Wesens bewußt, öffnen weit unsere Seele, unser Gemüt und unseren Körper und atmen UNSEREN Lebensatem ein!

Pause

Das lebendige SEIN erfüllt uns überfließend mit UNSERER göttlichen Macht, jede Faser, jeder Nerv, jede Zelle, jedes Atom unserer Wesen lebt jetzt bewußt im SEIN, voll von UNSERER Gesundheit, UNSERER Stärke, UNSERER Intelligenz, UNSERER Geilheit, UNSEREREM DA-SEIN….

Pause

Im DA-SEIN ist unser wirkliches Selbst, unser wirkliches Wesen und offenbart SEIN Selbst und alle seine Kräfte in uns JETZT. WIR wachen auf, erkennen unser göttliches Wesen und unsere Kraft und beanspruchen unsere Herrschaft! Alles, was das SEIN ist, SIND WIR!

Pause

WIR SIND das Leben, WIR SIND die Intelligenz, die Kraft in aller Substanz – in allen Zellen unserer Körper. WIR SIND alle Weisheit, alle Liebe, alle Macht, die in diesem Leben JETZT uneingeschränkt durch unser ganzes Dasein fließen.

Pause

WIR SIND in den Zellen aller mineralischen, pflanzlichen und tierischen Materie, in Feuer, Wasser und Luft, in Sonne, Mond und Sternen DAS, was IST. Ihr Bewußtsein ist EINS mit unserem Bewußtsein – Alles ist UNSER Bewußtsein.

Pause

Durch UNSER Bewußtsein in ihnen ist alles, was sie haben oder sind auch unser – wir müssen es nur in Anspruch nehmen. Wir spreche also zu ihnen in UNSEREM Bewußtsein, im Bewußtsein UNSERER Macht in uns und UNSERER Intelligenz in ihnen.

Pause

Die schöpferische Energie des SEINS durchströmt uns, wir können von ihr nehmen und mit ihr gestalten, was wir wollen. Sie will sich für uns manifestieren als Alles, was wir in der Einheit mit dem SEIN wünschen.

Pause

Wir stellen es uns vor, wir denken es, wir fühlen es, wir wissen es und wir sind ES!

Pause

WIR sind EINS mit dem lebendigen SEIN.

Pause

WIR sind EINS mit dem lebendigen SEIN.“

Das verlorene Geheimnis der Sexualität

Spiritualität und Sexualität, Mystik und Erotik führen zu immer wieder neuen und ganz individuellen Erfahrungen. Über diese Erkenntnisse könnte man natürlich viel mehr schreiben und reden – die ganz reale Erfahrung des wirklich Wirklichen jenseits aller begrenzenden Vorstellungen kann man nur selber machen.

Und so wirkt sich das aus…..

2020 – die „Anderswelt“ steigt in Dein Leben ein…….

Das Buch
Das Buch

Zweite, neu bearbeitete Auflage!

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Twentysix (11. Mai 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 374073020X
  • ISBN-13: 978-3740730208

https://www.amazon.de/Das-verlorene-Geheimnis-Sexualit%C3%A4t-Mainstream/dp/374073020X/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1494667142&sr=8-2&keywords=das+verlorene+geheimnis+der+sexualit%C3%A4t

https://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Markus-W-Merlin+Das-verlorene-Geheimnis-der-Sexualit%C3%A4t/id/A02hIVwM01ZZJ

Magie – ein universelles Werkzeug……

Magie ist wie Beton. Es kommt drauf an, was man draus macht. „Wissenschaftlich“ anerkannt ist sie nicht – aber sie wirkt wie Physik auch dann, wenn man nicht dran glaubt……

Mal was zu den grundsätzlichen Zusammenhängen. Magie an sich ist etwas, das funktioniert wie Physik. Genau wie bei der Physik ist es unerheblich, ob man dran glaubt oder nicht. Bei der Physik ist es aber so, daß da nur grundlegende Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten erforscht werden. Der Ingenieur befaßt sich mit der praktischen Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Meister und Techniker bauen dann die Produkte, die aus diesem Ansatz entstehen. Das gibt dann den Facharbeitern, Arbeitern und Robotern neue Arbeit.

Bei der Magie ist es anders. Die allermeisten Wissenschaftler leugnen sogar, daß es sowas überhaupt gibt. Es waren hier stets die Praktiker, die etwas herausgefunden haben, zumeist in unterschiedlichen Richtungen ohnehin schon „esoterisch“ unterwegs. Auch wurde solches „Wissen“ jahrhundertelang massivst unterdrückt und bei Todesstrafe verboten. Deshalb ist es ebenfalls so lange in allen möglichen einschlägigen, sogenannten „okkulten“ Geheimzirkeln weitergegeben worden.

Magie.....
Magie…..

Eine systematische Aufarbeitung von Magie als solche hat bisher noch nicht stattgefunden. Ich habe also versucht, wenigstens ein wenig mehr Offenheit und weniger Geheimnistuerei in das Thema zu bringen. Die wirkenden Kräfte wohnen jedem Menschen inne, ob er es will oder nicht. Oft wirken sie deshalb auch, wenn jemand ganz unbewusst in seinem Leben etwas im magischen Sinne „richtig“ macht. Das kann z.B. ein ungewöhnlicher geschäftlicher Erfolg sein oder eben sonst eine Wunscherfüllung – ganz und gar ohne „Bestellung“ beim Universum.

Möchte jemand genau diesen Erfolg unter vielleicht nur etwas abweichenden Bedingungen wiederholen, dann klappt das plötzlich nicht mehr – aus anscheinend unerfindlichen Gründen. Vielleicht ist „nur“ die erotische Verbindung zum Lebenspartner eingeschlafen. Das wird natürlich nie als eine ernstzunehmende Ursache in Betracht gezogen….

Die sogenannten „feinstofflichen“ Energien sind nicht mit elektromagnetischen Wirkungen zu vergleichen und auch nicht mit elektrophysikalischen Messgeräten festzustellen. Womöglich finden sie wirklich „eine Etage“ höher in der nächsten Dimension statt. Es gibt jedoch schon eine Ähnlichkeit mit der beginnenden Erforschung der Elektrizität.

Als ein gewisser Herr Volta in Italien begann, sich mit der Elektrizität ernsthaft auseinanderzusetzen, benutzte er Froschschenkel als „Messgerät“. Die Muskulatur reagierte noch einige Zeit auf angelegte elektrische Spannung und zwar um so stärker, je höher die angelegte Spannung war. Das war damals revolutionär. Volta war aber nicht irgendwer, er war 1787 Professor für Physik in Pavia. Mit wissenschaftlichen Veröffentlichungen hat er sich bereits einen Namen gemacht. Aber die Schicksalsstunde seiner Karriere schlägt jetzt. Es ist ein Kollege aus Bologna, der den entscheidenden Anstoß gibt: Luigi Galvani (1737-1798), ein Anatomie-Professor. Bei Experimenten mit gehäuteten Froschschenkeln hat er etwas Merkwürdiges festgestellt: Die Schenkel zucken, wenn er sie mit unterschiedlichen Metallen berührt. Weltberühmt wird Alessandro Volta aber vor allem deswegen, weil er seine Erkenntnisse in eine praktische Erfindung umsetzt, die die Erforschung der Elektrizität revolutionieren wird: das, was wir heute noch als „Batterie“ benutzen. Bereits 1802 geht die Batterie in Massenproduktion. Die höchste Auszeichnung erlebt Volta nicht mehr: 54 Jahre nach seinem Tod, im Jahr 1881, benennt man auf dem ersten elektrischen Weltkongress in Paris die Einheit für elektrische Spannung nach Alessandro Volta in „Volt“.

Warum ich das erzähle? Weil wir mit der „Messung“ von feinstofflicher Energie ungefähr am gleichen Punkt stehen. Sie läßt sich mit Hilfe von Pendeln, „Wünschelruten“, Einhandruten oder auch Tensoren ziemlich genau und eindeutig reproduzierbar messen und sogar nach der Art der Energie in positiv wirkend oder negativ wirkend klassifizieren. Auch das funktioniert nur, wenn jemand so ein „Messgerät“ in Händen hält. Fest oder auch nur lose eingespannt reagieren die Geräte überhaupt gar nicht. Allein das gehört schon mal wissenschaftlich erforscht (Dafür würde ich übrigens nach Partnern suchen).

Na gut, solange wir also noch nicht so weit sind, bleibt nur die eigene Erfahrung. Worauf ich hinaus will: Es braucht keinerlei „okkulte“ oder spiritistische Praxis, um Magie zu betreiben. Wir befinden uns „nur“ in einem Umfeld, in dem die Wirkkräfte nur nicht ausreichend erforscht sind.

Nun sind diese Wirkkräfte aber auch hocheffektiv, wenn man sie einzusetzen weiß. Das haben sich natürlich die „Machtmenschen“ jahrhundertelang exclusiv in ihren Geheimzirkeln vorbehalten, während jeder andere sofort als Ketzer oder mit dem Teufel im Bunde eliminiert wurde.

Erst mit der Zeit der Aufklärung wurde es allmählich möglich, mit solchen Effekten auch an die Öffentlichkeit zu gehen. So richtig glauben es aber die allermeisten Menschen immer noch nicht, obschon man sich vor dunklen Mächten und Schwarzmagiern fürchtet. Aber das ist ja „nur“ Aberglaube…..

Es ist also ausgesprochen kein Zufall, daß sich heutzutage „Pädophilie“ und sexueller Missbrauch in „gehobenen Kreisen der Macht“ ausgebreitet hat. Es darf nur nicht öffentlich herauskommen, was da wirklich dahinter steckt. Um keinen Preis!

Das nur nebenbei. Wollen wir uns wieder den positiven Seiten zuwenden. Sucht man in den spirituellen Lehren der Welt, so findet man da auch reichlich Hinweise auf solche Effekte. Wundersame magische Kräfte, aufbauende sexuelle Übungen und sogar einleuchtende Erklärungen lassen sich da finden.

Interessanterweise „verteufeln“ praktisch nur die „Buchreligionen“ dieses Thema. Aber die sind ja auch nur zum Zwecke von Machtgewinn erschaffen worden. Soviel zum „Umfeld“ des Wirkungskreises von Magie.

Noch ein anderer Effekt tritt bei magischen Handlungen verstärkt auf: Es ist dies die Anwendung magischer Mittel zum Erreichen von Effekten, die dem Ego dienen. Deshalb ist in den magischen Zirkeln immer vom „Willen“ die rede, der möglichst umgehend erfüllt werden soll. Das ist aber genau das, was für die feinstoffliche Welt nicht unbedingt der Maßstab des Handelns ist. Genau deshalb hat der Egomagier ja auch Probleme mit der Umsetzung seiner selbstsüchtigen „Wünsche“ und arbeitet deshalb auch mit Gewalt, Missbrauch und Zwang.

Hier kommen wir zur Verknüpfung von Magie und spiritueller Entwicklung. Im Laufe der typischen spirituellen Entwicklung wird das „Ego“ immer unbedeutender und sogar vernünftiger, je mehr es die „Führungsposition“ des Höheren Selbst bewußt akzeptiert. Ist das Ego dann mal „In Linie“ mit dem höheren Selbst, kommt man immer weniger dazu, in den Werkzeugkasten der praktischen Magie zu greifen. Es fehlen die unbedingten Wünsche, die unbedingt und sofort befriedigt werden müssen – wie bei kleinen Kindern.

Mit der Indienststellung des Ego für das Höhere Selbst einher geht zumeist die Entwicklung eines ganzheitlichen Bewußtseins. Was bedeutet das? Nichts anderes, als daß „Alles was Ist“ eben wirklich auch ALLES ist und Alles andere eben daraus abgeleitete Teile sind. Heutzutage nennt man das dann Fraktal oder holografisch oder beides…

In den alten Schriften und in der spirituellen Literatur nennt man die „Vereinigung“ des Bewußtseins mit dem „Großen Geist“ – oft auch als „Gott“ missverstanden – Unio Mystika. Mystische Vereinigung. Es entwickelt sich eine Wirklinie vom Ego über das höhere Selbst zum großen Ganzen. Das Ego übernimmt die Navigation in der materiellen Welt, das höhere Selbst weiß, was zu tun ist und gibt dem Ego zumindest schon mal die Richtung vor und ist die Schnittstelle zum Urgrund des Seins, der letztlich alles irgendwie organisiert.

Ja, so geht Mystik. Wir als Ego wissen nicht mehr wirklich, was um uns herum abgeht, aber es geht immer in die richtige Richtung. Es ist sogar so, daß Dinge geschehen, die das Ego auf keinen Fall so hätte herbeiführen können, denn viel zu viele Parameter und Zufälle hätten dafür organisiert werden müssen. Wenn es auf dem Weg wichtig ist, wird auch schon mal die reale Physik außer Kraft gesetzt, was das Ego gar nicht kann und nur noch staunt….

———————————-

Ja, jetzt haben wir ein gewisses magisches Verständnis von gewissen Zusammenhängen – aber der unbedingte Handlungszwang des Ego ist uns abhanden gekommen. Und wir wissen mittlerweile genau, daß alles das, was wir sozusagen „gewaltmagisch“ herbeiführen zu wollen meinen, zumeist deutlich schlechtere Ergebnisse bringt als das, was sich durch „Nichthandeln“ des Ego sozusagen von selber entwickelt……

Trotzdem wissen wir in der jeweiligen Situation genau, was wirklich zu tun oder zu lassen ist. Und wir stehen im richtigen Leben und befinden uns nicht in einem spirituellen Elfenbeiturm oder in irgendwelchen Studierkämmerlein.

Hmmm….

Was ist zu tun?

Ganz einfach!

Mystiker werden!

Was unterscheidet jetzt den Mystiker vom Magier?

Der Mystiker sucht den Zugang zum Heiligen in sich selbst. Er versucht, sich damit zu verbinden. Die Suche im Inneren wird durch zeitgleiche Betrachtung der Außenwelt oder Gespräche – also verbalisierte Denkakte – gestört. Das mystische Bemühen wird erleichtert, wenn man Augen und Lippen verschließt. Der Mystiker hält nach dem „Großen Ganzen“ Ausschau, dem gemeinsamen Nenner der diesseitigen Unterschiede. Dazu braucht es geistige Präsenz und Vereinigung mit dem höheren Selbst.

Mystische Erkenntnis ist mit Worten schwer bis gar nicht mitteilbar. Mystische Erkenntnis ist die persönliche Erfahrung der Einheit mit „Allem was Ist“. Sprache kann sie nicht vermitteln. Sprache kann nur in ihre Richtung deuten. Erst wenn das Denken, also die innere Verbalisierung von Urteilen, Vermutungen und Vorstellungen aussetzt, kann das mystische Erlebnis der Einheit stattfinden. Trance ist ein gutes Hilfsmittel, genau dahin zu kommen. Erotische Trance ist ein ausgezeichnetes Hilfsmittel.

Merlin und Vivian
Merlin und Vivian

Die tatsächlichen „Wirkmechanismen“ also praktisch die „Physik“ hinter Mystik und Magie sind dieselben. Wer die Zusammenhänge gar nicht kennt, spricht halt dann von „Wundern“.

Der Magier träumt von seiner „Allmacht“, die er irgendwann erreichen kann, um die Wünsche seines Ego zu befriedigen. Damit beschränkt er seinen Wirkungskreis automatisch auf das, was er sich vorstellen kann.

Im Verhältnis zum Mystiker beschränkt er sich damit auf einen ziemlich kleinen Bereich des tatsächlich Möglichen…..

Das Buch
Das Buch

Zweite, neu bearbeitete Auflage!

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Twentysix (11. Mai 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 374073020X
  • ISBN-13: 978-3740730208

https://www.amazon.de/Das-verlorene-Geheimnis-Sexualit%C3%A4t-Mainstream/dp/374073020X/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1494667142&sr=8-2&keywords=das+verlorene+geheimnis+der+sexualit%C3%A4t

Über die Hintergründe

Taschenbuch: 296 Seiten Verlag: TWENTYSIX Auflage: 1 (20. Februar 2017) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3740728027 ISBN-13: 978-3740728021

auch als E-Book: ISBN 9783740793203

https://www.booklooker.de/app/detail.php?id=A02h0acA01ZZQ&pid=76312&t=mf47wstfmc85hehf

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Das verbotene Wissen der Kelten II

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Wurzeln der Macht der NWO

Wer hat die Macht auf dieser Welt? Der das Geld dazu hat. Wer ist das? Die Regierung? Nein. Es sind private Banken, die das Geld den Staaten sozusagen als „Dienstleister“ zur Verfügung stellen.

Sind es also „die Banken“ ? Nein. Die Banken gehorchen nur ihren Gesellschaftern, das heißt ihren Eigentümern. Diese Eigentümer vertreten ihre Interessen aber auch nicht unbedingt direkt, dafür gibt es den Aufsichtsrat, in den die tatsächlichen Eigentümer ihre Vertreter entsenden. Besonders brave Politiker dürfen dann an solchen Gremien teilhaben…..

Die Pyramide auf dem Dollarschein.....
Die Pyramide auf dem Dollarschein…..

Die Regierungen könnten sich schon die Macht zurückholen, indem sie gesetzlich verankern würde, daß das Geld eine Sache des Staates ist und sich die Banken dieses Geld gefälligst beim Staat zu besorgen haben, gegen eine kleine Gebühr…..

Warum spricht da keiner drüber? Keine der zur Wahl gestellten Parteien spricht über „sowas“…

Warum nicht? Auch „unsere“ Parteien sind von Geld abhängig – und wo kommt das zur Zeit her? Von Privatunternehmen. Obendrein sind Parteien hierarchisch organisiert. Siehe weiter unten – das bedeutet, eine handvoll gut geschulter Leute ist problemlos in der Lage, jede Partei in kürzester Zeit „auf Kurs“ zu bringen. Sie dürfen also gar nicht darüber reden – und das Volk der Schlafschafe nimmt diese unwürdigen Verhältnisse als „Gottgegeben“, denn weder in der Schule noch sonstwo darf da drüber informiert werden.

Hierarchie als Machtinstrument – kaum einer merkt’s……

Wie schafft man es, ein ganzes Volk, eine ganze Nation durch eine handvoll halbintelligente Egowahnsinnige unter Kontrolle zu bringen?

Die ganze NWO-Geschichte ist ein raffiniert eingefädeltes Schalenmodell, das schon vor vielen Jahrhunderten eingeführt wurde um Alleinherrschaft so zu etablieren, daß es kaum jemand bemerkt…. Teile und herrsche, Brot und Spiele, das sind die Grundlagen. Das ist auch schon sehr perfekt ausgeführt. Dörfliche Gemeinschaften sind schon praktisch aufgelöst, Gemeinschaften in irgendwelchen Firmen gibt es praktisch auch schon nicht mehr und selbst vorgeblich alternative Gemeinschaften tun sich sehr schwer. Neuerdings wird auch noch die letzte existierende Form von Gemeinschaft zerstört, das ist die Familie.

So erhält man ziemlich verstörte, vereinzelte Individuen, die sich höchstens noch zum „Beutemachen“ zusammenschließen. Und dafür eignet sich die hierarchische Organisation am besten……..

Es braucht eine strikt hierarchische Struktur, um mit wenigen ausgesuchten Individuen das Gesamtsystem kontrollieren zu können. Die sind dann auch leicht austauschbar. Musterbeispiel: Die Entwicklung der Partei: „Die Grünen“. Das zeigt sich z.B. auch im tatsächlich illegalen „Fraktionszwang“, aber auch in allen gesellschaftlich relevanten Organisationen, egal ob NGO oder Verein, Partei oder Firma. Obendrein wird das auch noch als einzige funktionierende Möglichkeit „verkauft“.

Nun wird es aber noch ein paar vollintelligente Leute geben, die aufgrund ihrer Intelligenz das System halbwegs durchschauen. Wie kriege ich die unter Kontrolle? Zuerst ist Korruption das Mittel der Wahl. Heißt heute politisch korrekt auch „Lobbyarbeit“. So mache ich zumindest schon mal etwa 20% der Bevölkerung, zumeist die intelligenteren, zu systemkonformen Profiteuren, die das System auch noch mit Zähnen und Klauen verteidigen werden.

Verbleibt noch ein kleiner Rest von hochintelligenten Leuten, die das System wirklich durchschauen können. Sogenannte „Intellektuelle“. Damit da nix passiert, muß man die ablenken. Für die passiven Mitläufer mit eigenen Ideen gibt es verschiedene Spielwiesen sowie den Zwang des Mitmachens im System, um auf einem angenehmen Niveau zu überleben.

Ein noch kleinerer, potentiell gefährlicher „Restbestand“ an Intelligenz, der dann auch noch politisch aktiv wird, muß aber noch niedergehalten werden. Das ist Aufgabe der Propagandamedien, das sind dann zumeist „Rechtspopulisten“, Spinner oder die haben irgendwo einen „dunklen Fleck“ in ihrer Vergangenheit, den man öffentlich und ausgiebig breittritt. Und wenn nicht, erfindet man halt was. So kann man solche Leute endgültig diskreditieren. Und wenn das alles nix hilft, lockt man sie halt in eine Falle….

Und das ist genau der Grund, warum wir hier keine Demokratie haben……

  1. es gibt hierarchisch organisierte Parteien

    das bedeutet, einige wenige „Vorsitzenden“ bestimmen, was „Sache“ ist….

  2. es gibt Parteilisten. Wer gewählt werden möchte, muß der hierarchischen Parteispitze genehm sein…. sonst wird das nix mit dem Listenplatz.
  3. Im „Parlament“ angekommen, gilt „Fraktionszwang“ ist zwar illegal, kümmert aber keine Sau. Und wieder schlägt die „Parteispitze“ zu……
  4. Es gibt alleine in Berlin etwa 5000 registrierte (!) Lobbyisten. Geht man davon aus, daß ein Lobbyist vorsichtig geschätzt 100.000 Euro im Jahr kostet, sind das 500 Millionen Euro. Wer sich sowas leistet, verspricht sich sicherlich was davon…….. Die in Brüssel werden noch mehr kosten……
  5. Zusammengenommen: Es wir das gemacht, was eine handvoll „Parteispitzen“ mit wohlwollender Unterstützung der „Lobbyisten“ will. Viel mehr wie 10 Leute sind das nicht.
  6. …und dann gibt es ja obendrauf noch die „Kanzlerakte“…..

So kann eine kleine Gruppe von „Geheimgesellschaften“ wie Satanisten oder Mammoniten oder auch „nur“ Scientologen ganz leicht und kostengünstig die absolute Kontrolle aufrecht erhalten….

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Diese Welt und die „Anderswelt“ sind „EINS“. Das ist, was wirklich ist – laßt euch nicht weiter verarschen.

Das Buch

Das Buch

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

Jetzt auch als E-Book: ISBN 9783740793203

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DAS VERBOTENE WISSEN DER KELTEN II - Merlin, M. W.
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Die historische Entwicklung des Imperiums

Der historische Werdegang des heutigen „Imperiums“ begann vor etwa 2500 Jahren. Parallel zum historischen Werdegang des „Imperiums“ verbreitete sich auch eine spirituelle Entwicklung, die deutlich hin zum ganzheitlich non-dualen Denken ging.

Was sehr deutlich in den indischen Veden, bei dem Chinesen LaoTse, in der alten Theologie von Memphis der Ägypter und eben auch bei den keltischen Druiden zum Ausdruck kam. Voraussetzung dafür ist allerdings, daß das individuelle Ego unter die Kontrolle des „höheren Selbst“ kommt.

Warum hat nun ausgerechnet das „Imperium“, heute auch bisschen verkleidet als „Neue Weltordnung“ propagiert, weltweit einen umfassenden Siegeszug geführt? Es ist die gezielte Konditionierung des Ego und seine krankhafte Überentwicklung bis hin zum Satanismus, der ja nichts anderes ist als die Vergöttlichung des Ego.

Die letzte große, elementare Auseinandersetzung des Imperiums mit der ganzheitlich non-dualen Fraktion ging vor etwa 2000 Jahren in Alesia (Südfrankreich) verloren – der Bello Gallico – der Gallische Krieg. Vordergründig Cäsar gegen Vercingetorix….

Ave Caesar
Ave Caesar

Hier ist es mal in zeitlicher Reihenfolge dargestellt, wie das gelaufen ist:

Die unheilige Hochzeit von Religion und Imperium…..

…aber erst mal zurück zu den Kelten…

Wie es aussieht, hatten die Kelten mit dem Ende der Hallstatt-Zeit ihre hierarchischen Sonnenfürsten abgesetzt (Die mit den Prunkgräbern) und ein dezentrales System mit Gewaltenteilung installiert. Der jeweilige regionale „Fürst“ als Exekutivgewalt mußte sich die Führung mit seinem Druiden teilen. Das wurde dann auch von den Druiden europaweit koordiniert.

Es gab in der Hochzeit der Kelten – immerhin etwa 300 Jahre – kein einziges keltisches Königreich. Das einzige, relativ spät gegründete war das Norikum, die haben aber auch die keltischen High-Tech-Waffen an die Römer verkauft. Es ging also sehr, sehr knapp aus, gegen das Imperium, die Kelten haben nicht verloren, weil sie militärisch unterlegen gewesen wären – es war die imperiale Idee, welche inzwischen die keltischen Strukturen wohl ebenso wie die slawischen „angefressen“ hatte. Auch die Kelten waren zu diesem Zeitpunkt schon infiziert. Die regionalen Führer konnten nämlich durch die Zusammenarbeit mit dem Imperium SELBER einen absolutistischen Machtanspruch für sich gewinnen! Und obendrein entfiel die Teilung der Macht mit dem Druiden. Das Verbot des Druidentums war deshalb eine der ersten Amtshandlungen Cäsars nach dem gewonnenen „Gallischen Krieg“!!

….seither dominiert die „Imperiale Idee“ und der Egowahn….

Ach ja, die Archäologen haben es auch schwer, mit den „Alten Kelten“ – Ganzheitliche Spiritualität braucht weder Tempel noch Altäre. Und übrigens, es gibt bis heute noch nicht einen Grabfund, von dem man sagen könnte: Hier ist ein Druide begraben!

Hand in Hand mit diesem Geschehen entfaltet sich die Entwicklung von organisierter „Religion“, nicht nur das „Christentum“ wurde an die imperiale Idee angepasst, die Dualität vom „guten Gott“ und „Bösem Teufel“ wurde fest installiert. Die weibliche Komponente wurde massiv unterdrückt und die „materieferne Spiritualität“ eingeführt. Wer hochspirituell ist, interessiert sich nicht für so was banales wie die „böse“ Materie oder gar Geld…..

Als dann die Kelten in den Hintergrund der Geschichte traten, haben sich die „Germanen“ der imperialen Idee verschrieben und diese perfektioniert. Das „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“ wurde dann an die „Herren des Geldes“ verkauft. …und da stehen wir heute noch!

Den Stand der keltischen Technologie haben wir auch erst seit etwa 200 Jahren wieder erreicht. Kulturell sind wir noch sehr, sehr weit zurück….

…es ist sehr mühsam, da an Informationen ranzukommen, denn es gibt da eine Organisation, die seit fast 2000 Jahren alles vernichtet, was ihr diesbezüglich in die Finger kommt….

In der „Religionsfrage“ haben sich die Kelten noch viel länger mit der r.k.-Kirche auseinandergesetzt, bis etwa 800! Da gab es in Salzburg den letzten keltischen „Bischof“, den natürlich die r.k.-Kirche jetzt auch als „Heiligen“ verehrt: Virgil.

Das keltische Christentum hatte noch die ganzheitlich non-duale Auffassung der Lehre Jesu – ohne Altes Testament. Heute versucht man uns weiszumachen, daß der Streit um die Tonsur und den Termin des Osterfestes ging…..

Dafür hätte man nicht so viele Menschen umbringen müssen.

 

Das Buch

Das Buch

Jetzt im Handel!

 

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

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LaoTse – TaoTeKing – die alte Chinesische Religionsphilosophie

TaoTeKing – die alte Chinesische Religionsphilosophie

Das Buch vom Weltgesetz und seinem Wirken, eines der großen Weisheitsbücher der Menschheit, verfasst erstmals etwa 300 v.Chr. durch den chinesischen Weisheitslehrer LaoTse, wird hier in der Übersetzung des verstorbenen Kenners östlicher Weisheit, Walter Jerven, dargestellt. Die historische Gestalt eines „LaoTse“ ist jedoch historisch/archäologisch – genau wie der biblische Jesus – nicht nachweisbar.

Ersterscheinung 1928, Otto Wilhelm Barth Verlag.

Laotse-Darstellung
Laotse-Darstellung

Auch LaoTse widerfährt das Schicksal eines Religionsstifters, posthum und wider Willen. Der Taoismus wandelt sich im Laufe der Jahrhunderte mehr und mehr zu einer religiösen Sekte, mit Klerus, Heiligen und Geisterbeschwörung. An ihrer Spitze steht LaoTse, (übersetzt: Alter Meister), als Gott verehrt. Aus Gründen der Zahlenmystik wird der Text in 81 Kapitel eingeteilt (3x3x3x3) und die Länge des Textes auf knapp 5000 Schriftzeichen zusammengestrichen, um der Legende möglichst zu entsprechen. Der Taoismus erreichte in der Tang-Dynastie (618-907) seinen Höhepunkt, als LaoTse zum Urahn des Kaisers erhoben wird und damit höchste Anerkennung erfährt.

I

Das Wesen / das begriffen werden kann /

Ist nicht das Wesen des Unbegreiflichen.

Der Name / der gesagt werden kann /

Ist nicht der Name des Namenlosen.

Unnambar ist das All-Eine / ist Innen.

Nambar ist das All-Viele / ist Außen.

Begehrdenlos ruhen / heißt Innen erdringen.

Begehrdenvoll handeln / heißt beim Außen verharren.

All-Eines und All-Vieles sind gleichen Ursprungs /

Ungleich in der Erscheinung.

Ihr Gleiches ist das Wunder /

Das Wunder der Wunder /

Alles Wunder-Vollen Tor.

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II

Wer da sagt: Schön / schafft zugleich: Unschön.

Wer da sagt: Gut / schafft zugleich: Ungut.

Bestehen bedingt Nichtbestehen.

Verworren bedingt Einfach.

Hoch bedingt Nieder.

Laut bedingt Leise.

Bedingt bedingt Unbedingt.

Jetzt bedingt Einst.

Also der Erwachte:

Er wirkt / ohne zu werken.

Er sagt / ohne zu reden.

Er trägt alle Dinge in sich zur Einheit beschlossen.

Er erzeugt / doch besitzt nicht.

Er vollendet Leben / beansprucht nicht Erfolg.

Weil er nicht beansprucht /erleidet er nie Verlust.

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III

Ausgezeichnete nicht bevorzugen /

So sind nicht Gezeichnete.

Besitz nicht schätzen / so sind nicht Besitzgierige.

Nicht werten das Außen / so ist nicht Unwert im Innen.

Also der Erwachte:

Er macht Volkes Herz begehrdenlos /

Und es wird Überfluss haben.

Schwindet Begehren / erscheint Kräftigkeit.

Nicht übt er Gescheitsein /

Und sind Gescheite / so beirrt er sie im Handeln.

Ist Nichthandeln /

Geschieht die Große Ordnung.

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IV

Das Wesen ist gleich wie die Leere eines Gefäßes.

Wer Wesen auswirkt / ist wie die Leere /

Und sammelt nicht an.

Leer ist es dennoch der unermessliche Schoß aller Dinge.

Standpunkte entgipfelnd /

Aus löst es Daseins Verworrenheit.

Überschattend Blendung /

Auf hellt es Einklang des Seins.

Stet ist seine Beschlossenheit.

Unkund seiner Herkunft erkennen wir:

Es war vor dem Angang alles Geschehens.

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V

Das Unermessliche kennt nicht Einzel-Liebe /

Es durchdringt Alles und bringt sich dar.

Der Erwachte kennt nicht Einzel-Liebe /

Er durchdringt Alles und bringt sich dar.

Gleicht nicht das Unermessliche einem Blasebalg?

Seine Leere ermöglicht seine Fülle.

Schnell erschöpft sind die Wogen der Liebe und des Hasses.

Nie erschöpft sich die innere Meeresruhe.

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VI

Die tiefe Ruhe dauert.

Sie ist die Mutter alles Totlosen.

Auf ihrer Bewegung beruht die Werdung

Himmels und der Erden.

Die tiefe Ruhe ist Bewegung in sich selbst.

Ihre Bewegung beruht in sich selbst.

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VII

Himmel und Erde währen.

Weil sie nicht Eigen leben / darum währen sie.

Weil sie Un-Eigen leben / darum währt ihr Eigenstes.

Also der Erwachte:

Er tritt zurück und ist doch der Führende.

Sich verschwendend gewinnt er sich.

Nichts zu seinem Eigen erraffend /

Vollendet sich sein Eigenstes.

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VIII

Höchste Vollkommenheit ist gleich wie Wasser.

Tränkend alle Dinge durchdrängt es sie.

Nie meidet es Niederstes.

Darin gleicht es dem Wesen.

Das Vollkommene des Wohnens zeigt sich in der

Gemäßheit der Stätte. Das Vollkommene der Gesinnung erweist sich schweigend.

Das Vollkommene der Gesellschaft offenbart sich als

Durchdrängung.

Das Vollkommene der Führung enthüllt sich als

Ausfluß der Großen Ordnung.

Auf blüht Vollkommenheit des Wirkens als

Äußerung innerster Eignung.

Aus drückt sich Vollkommenheit des Tuns als

Eingreifen zur richtigen Stunde. Das Vollkommene dringt ein.

Der Äußerliche kann ihm nichts anhaben.

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IX

Besser / ein Gefäß ungefüllt lassen /

Als füllen und mit beiden Händen tragen.

Besser / ein Schwert nicht schleifen /

Als schleifen und sich der Schärfe rühmen.

Besser / das Haus ohne Schätze /

Als Schätze und auf der Hut sein müssen.

Fülle und Vorzüge verleiten zu Äußerlichkeit.

Äußerlichkeit leitet ab vom Wesen.

Ist das Werk geäußert / sich ihm entäußern /

Also der Erwachte.

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X

Wer im Vielen nicht wahrt Beschlossenheit /

Werkt Geteiltheit.

Wer dem Einen sich auftut /

Wirkt Geeintheit /

Und wird lauter / den Himmel im Herzen.

Wer Beschlossenheit wahrt / leitet gut.

Wer dem Einen sich auftut / erreicht Fruchtbarkeit.

Wer den Himmel im Herzen hat /

Braucht nicht Wissen noch Erfahrung /

Denn er erfährt das Wissende.

Das Ungekannte zeugt und ernährt.

Zeugt alle Dinge und enteignet sich ihrer.

Es wirkt ohne Werkung.

Es zwingt / ohne Zwang anzutun.

Das ist das Wunder-Volle des Ungekannten.

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XI

Dreissig Speichen treffen die Nabe /

Die Leere dazwischen macht das Rad.

Lehm formt der Töpfer zu Gefäßen /

Die Leere darinnen macht das Gefäß.

Fenster und Türen bricht man in Mauern /

Die Leere damitten macht die Behausung.

Das Sichtbare bildet die Form eines Werkes.

Das Nicht-Sichtbare macht seinen Wert aus.

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XII

Übertriebene Farben gefährden das Sehen.

Überstiegene Töne töten das Hören.

Überspitzte Kost kostet den Geschmack.

Überreizte Erregung erregt Unnatürlichkeit.

Überhäufter Besitz besitzt den Besitzenden.

Also der Erwachte:

Ihn verleitet nicht Zeitliches.

Ihn leitet das Zeitlose.

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XIII

Ehre und Ruhm bedeuten beide Gefährdung.

Was meint das:

Ehre und Ruhm bedeuten beide Gefährdung?

Ruhm bedeutet die Möglichkeit / Ruhm zu verlieren.

Ehre bedeutet die Möglichkeit / entehrt zu werden.

Habe ich nicht vorher Ehre erlangt /

Kann mich nicht nachher Entehrung treffen.

Habe ich nicht vorher Ruhm erlangt /

Ereilt mich nicht nachher Vergessen.

Ehre und Ruhm zielen auf Selbstheit.

Selbstheit ist aller Gefährdungen Born /

Führt zu Spaltung und Beunruhung /

Fernt von Einung und Beruhung.

Wer Selbstheit folgt / verliert sich im Begrenzten.

Wer Allheit folgt / findet sich im Unbegrenzten.

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XIV

Wir schauen es / doch sehen es nicht.

Es ist unsichtbar.

Wir hören es / doch horchen es nicht.

Es ist unerhorchbar.

Wir fassen es / doch erfassen es nicht.

Es ist unerfassbar.

Dies Dreifache ist das untrennbar Einfache.

Es ist das Undurchdringliche und doch das Lichte.

Es flutet und ebbt /

Aus All ins Nichts.

Gestaltung des Gestaltlosen.

Erscheinung des Erscheinungslosen.

Es ist das Fließende / Unnambare.

Man geht ihm entgegen und sieht nicht Anfang.

Man folgt ihm nach und sieht nicht Ende.

Es ist der Kreislauf der Wiederkehr des Ewigen.

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XV

Die Einstigen durchdrängte das Ungekannte /

Darum blieben sie ungekannt.

Die Wortereichen kamen ihnen nicht bei /

Denn das Ungekannte fassen nicht Worte.

höchstens läßt sich ihre Art kennzeichnen.

Achtsam waren sie / wie solche / die einen Fluß durchwaten.

Wach / wie solche / die gefährdet sind.

Unvertraut / wie solche / die fremd sind.

Unstarr / wie vergehender Schnee.

Unfertig / wie das Vollendete.

Unangefüllt / wie ein Getäle.

Undurchdringbar / wie trübe Flut.

Wie ist möglich / dass Getrübtheit sich kläre?

Nicht beunruhen / dann wird Klärung nach und nach.

Wie ist möglich / dass Beruhung sich feste?

Nicht handeln wollen / dann wird Ruhe nach und nach.

Die Einstigen ruhten in der Leere.

Darum entleerte sie die Ruhe.

Wer da leer ist wird alt und hat nie nötig Erneuerung.

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XVI

Aufgetan sein in die All-Leere /

Ist Beschlossensein von der Nichts-Fülle.

Was da geblüht hat / vergeht.

Was da vergangen ist / wird wieder blühen.

Was da endet ins Nichts /

Ist unendend wie All.

Dieser Vorgang entspricht der Gesetzmäßigkeit.

Die Gesetzmäßigkeit ist der Maßstab für alle Vorgänge.

Der Vorgang der Gesetzmäßigkeit wirkt Leben.

Der gesetzliche Vorgang werkt Dasein.

Dasein ist Ablauf eines gesetzlichen Vorgangs.

Leben ist Kreisung des Vorgangs der Gesetzmäßigkeit.

Wer in die Kreisung fand ist erwacht /

Aus dem gesetzlichen Vorgang: Dasein

In den Vorgang der Gesetzmäßigkeit: Leben.

Der Erwachte hat das Erhabene des Zeitlosen /

Das Zeitlose des Erhabenen.

Er mittelt das Unmittelbare unmittelbar.

Nicht ausgesetzt Undauerndem / dauert er unausgesetzt.

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XVII

Die frühesten Herrscher waren kaum gekannt.

Die späteren wurden verehrt.

Die noch späteren gefürchtet.

Die letzten verachtet.

Wird Gesetzmäßigkeit verlassenl

Werden Gesetze verhängt.

Gesetze schaffen gesetzliche Vorgänge.

Gesetzliche Vorgänge führen zu Zerfall.

Die frühesten Herrscher wahrten Gesetzmäßigkeit.

Und das Volk fühlte sich frei.

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XVIII

Das große Eins-sein erstarb /

Da entstand Güte und Rechtschaffenheit.

Klugheit stand auf /

Da erschien List und Gleisnerei.

Das Blutband zerriss /

Da ward Kindespflicht und Verwandtschaft.

Völker entglitten der Gesetzmäßigkeit /

Da kam Gesetzestreue und Beflissenheit.

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XIX

Verzicht auf Heiligkeit / Meidung des Wissens /

Und hundertfach wüchse das All-Gemeinsame.

Verzicht auf Wohlwollen / Meidung der Pflichten /

Und allen gemeinsam wäre das Ursprüngliche.

Verzicht auf Listigkeit / Meidung des Aufwands /

Und Diebstahl und Mord erstürbe in der Gemeine.

Mit diesen Stücken vertrieb man Gesetzmäßigkeit.

Auf kam Sonderung des Innen / Gemeinsamkeit des Außen.

Der Einzelne verallgemeinerte in der Gemeinsamkeit /

Nicht aber sonderte das All-Gemeinsame den Einzelnen.

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XX

Häufung des Wissens vergrößert Beunruhung.

Zwischen Sicher und Vielleicht /

Ist da ein Unterschied?

Ist da ein Unterschied zwischen Gut und Schlecht?

Behauptungen zugeben oder bestreiten /

Ermöglicht neue Möglichkeit der Behauptungen.

Die Leute sind glücklich / wie an voller Tafel /

Wie im Frühling auf hohe Türme gestiegen.

Ich scheine gelassen / wunschlos.

Sie haben in Hülle / mich hüllt Nichthaben.

Sie fühlen Sicherheit / mich füllt Chaos.

Sie scheinen erhellt / ich scheine benachtet.

Sie sind voll Sonderheiten / ich scheine unsonders.

Sie stehen / ich schwanke.

Sie kommen vorwärts / Hörige des Ablaufs.

Ich bleibe zurück / ein Nichtdazugehöriger.

Ihre Sonderheiten haben sie gemeinsam.

Ihre Gemeinsamkeit macht sie ununterschieden.

Ich unterscheide mich /

Denn mich nährt das All-Gemeinsame.

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XXI

Äusserung höchsten Lebens /

Ist Übereinstimmung mit der Gesetzmäßigkeit.

Übereinstimmung mit der Gesetzmäßigkeit /

Bedeutet Auswirkung des Wesens.

Wesen / unsichtbar / ungreifbar /

Beschließt alle Dinge.

Wesen / undeutbar / unbestimmbar /

Wirkt Werdung aller Dinge.

Wesen / untrennbar / unverbindbar /

Schafft Formung aller Dinge.

Seine Leere ermöglicht Innen Halt.

Innen Halt erzeugt Inhalt.

Inhalt erruht Leben.

Leben erkreist Unvergehen.

Wie geschieht mir dies Wissen?

Indem ich lebe.

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XXII

Das Teil wird zum Ganzen.

Schwaches erfährt Stärkung.

Leere erhält Inhalt.

Vergehendes wird neu.

Den Wunschbefreiten erfüllt Leben.

Den Wunsehbeschwerten verläßt Leben.

Also der Erwachte:

Das Eine erdringend / durchdrängt ihn das Eine.

Ohne Selbstbewußtsein / wird es ihm selbst bewußt.

Ohne Selbstbetonung / betont es ihn selbst.

Ohne Selbstbetrieb / treibt es ihn selbst.

Ohne Selbsterhöhung / höht es ihn selbst.

Er ist erhaben /

Niemand kann etwas mit ihm haben.

Der Einstigen Spruch:

Das Teil wird zum Ganzen /

Der Erwachte bestätigt ihn.

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XXIII

Sich nicht in Worten verlieren /

So wird Durchdrängung nicht verdrängt.

Ein Wirbelwind währt keinen Morgen /

Ein Platzregen keinen Tag.

Beide sind Himmels und der Erden.

Können Erde und Himmel Unstetes nicht halten /

So viel weniger der Mensch.

Darum:

Wer Stetes hält / dem eint sich die Ordnung des Steten /

Und Stetes wird in ihm Ordnung.

Wer Wesen hält / dem eint sich die Macht des Wesens /

Und Wesen wird in ihm Macht.

Wer Unstetes hält / den behält Unstetes /

Und Unstetes wird über ihn Macht.

Den Un-Erwachten /

Blind für die himmelvolle Leere des Seins /

Beherrscht Daseins himmellose Fülle.

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XXIV

Auf Zehen erheben / kein Stehn.

Auf Stelzen schreiten / kein Gehn.

Wer da scheinen will / erleuchtet nicht.

Wer was sein will / unterscheidet sich nicht.

Wer sich rühmt / verdunkelt sich.

Wer sich liebt / entgleitet sich.

Ihn meidet Durchdrängung.

Er ist gleich wie ein faulender Speiserest /

Wie ein unnützer Auswuchs.

Nicht so der Durchdrängte.

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XXV

Ein Sein ist / unendsam /

Das war vor Beginnens Anbeginn.

Alles durchdrängend / dennoch unerdringbar.

Tränkende Mutter der Schöpfung.

Es ist das Unnambare /

Gekennzeichnet als Wesen.

Benamt / ausspreche ich: Das Höchste.

Höchst / ist es unfassbar.

Unfassbar / ist es beschlossen.

Beschlossen / ist es das Kreisende.

Das Höchste ist Großes /

Der Himmel ist Großes /

Die Erde ist Großes/

Der Mensch ist Großes.

Von allem Großen ist der Mensch eines.

Des Menschen Norm ist die Erde.

Der Erde Norm ist der Himmel.

Des Himmels Norm ist das Wesen.

Das Wesen ist Norm an sich.

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XXVI

Wahrhaft Schweres zeugt wahrhaft Leichtes.

Die tiefe Ruhe beruhigt Unruhe.

Also der Erwachte:

Er wandert leicht / ohne Trennung vom Schweren.

Glänzendes lässt ihn gelassen.

Wo aber Glänzendes bewegt / entsteht Leichtheit.

Benimmt Leichtheit / schwindet Innen Halt.

Ersteht Wogung / vergeht Ordnung.

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XXVII

Guter Gänger braucht nicht Gängelung /

Guter Sprecher braucht nicht Versprechung /

Guter Rechner braucht nicht Berechnung /

Guter Schließer nicht Schloß noch Riegel /

Und doch kann niemand öffnen /

Guter Binder nicht Band noch Strick /

Und doch kann niemand lösen.

Also der Erwachte:

Er beschließt alles in sich /

Niemand kann Einzelnes aus ihm lösen.

Er ist aller Dinge Lösung /

Denn er beschließt alles in sich.

Durchdrängend wird er umfassend.

Die Gehöhten finden zu ihm hinab /

Die Geniederten finden zu ihm hinauf.

So wirkt Wesen zwiefach aus ihm.

Weckend die Alle umfassende Beschlossenheit /

Zeugt es die Beschlossenheit der Einzelnen.

Das ist das Wunder-Volle des Wesens.

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XXVIII

Sich zeugend wissen /

Dennoch empfänglich bleiben /

Heißt der Welt Urtrieb leben.

Treibend ins Uferlose /

Uferloses jüngt ihn zur Triebreinheit.

Sich hell wissen /

Dennoch umschattet bleiben /

Heißt der Welt Urbild leben.

Anfangend im Unbedingten /

Unbedingtes jüngt ihn zum Uranfänglichen.

Sich wert wissen /

Dennoch wertlos scheinen /

Heißt der Welt Urgrund leben.

Aufnehmend Gesetzmäßigkeit /

Gesetzmäßigkeit jüngt ihn zum einfältig Aufnehmenden.

Einfältig aufnehmen können /

Heißt Gefäß des Wesens werden.

Gefäß des Wesens sein /

Heißt höchster Herrscher sein.

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XXIX

Die Welt bewältigen durch Gewalt /

Die Vorgänge ergeben / daß dies unmöglich ist.

Die Welt untersteht dem Walten des Übergewaltigen /

Man kann sie nicht vergewalten.

Sie nehmen wollen heißt sie verlieren.

Sie behandeln wollen heißt sie verwirren.

Denn im Ablauf der Vorgänge bedingt

Vorangehen / Zurückbleiben

Entflammen / Erkalten

Zunehmen / Abnehmen

Gewinnen / Verlieren.

Also der Erwachte:

Ihn lenkt nicht Ungestüm /

Nicht Unruhe /

Nicht Unwesen.

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XXX

Walten im Einklang mit der Gesetzmäßigkeit /

Ist Walten ohne Gewalt.

Unter Waffen gehen heißt Untergang.

Hinter strengen Herren tobt strengere Herrschung /

Hinter großen Heeren folgt größere Verheerung.

Wahrhafter Kämpfer begnügt sich mit der Entscheidung.

Aus scheidet er Erraffung.

Er brüstet sich nicht seiner Tat /

Und vermeidet ihre Berühmung.

Sein Kampf entspricht der Gesetzmäßigkeit.

Nicht treibt ihn Äußeres zum Äußersten.

Ist Äußerstes erlangt / so ging Einklang verloren.

Was nicht im Einklang ist / hat schnell ausgeklungen.

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XXXI

Waffen sind Werkzeuge der Trauer /

Verächtlich dem Leben Achtenden.

Nicht drängt der Durchdrängte zu ihnen.

Waffen sind Werkzeuge der Trauer.

Nur gezwungen braucht sie der Erhabene.

Sein Kampf entspricht der Gesetzmäßigkeit.

Beruhung ist des Erhabenen Weise /

Nichts weiß er von den Weisen der Waffenfreudigen.

Waffenfreude ist Mordfreude.

Wen Mordfreude erfüllt / hat Leben verlassen.

Freudenfeier hat Ehrenplatz Links.

Trauerfeier hat Ehrenplatz Rechts.

Ist Sieg / so steht die Truppe links / der Führer rechts.

Sein Platz entspricht der Trauerfeier.

Tötung heißt Trauer schaffen.

Wessen Handwerk Tote schafft /

Der sei wie bei Trauerfeier.

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XXXII

Wesen / beschlossen / ist namenlos.

Namenloses Nichts /

Dennoch durch Nichts auf der Welt zu bewältigen.

Verstünde ein König es zu wahren /

Das Volk verstummte / wie in Ehrfurcht vor Erhabenem.

Frei von Führern / die Rechte schaffen /

Schüfe es Rechtschaffenheit aus sich.

Wesen / durchdrängend / wird nambar.

Nambare Vielheit / dennoch den Vielen Waltung weisend.

Verstünden sie Waltung zu erkennen /

Ihr Erdensein wäre frei von Wirrnis.

Des Wesens Beziehung zum Erdensein ist vergleichbar

Den Bächen und Flüssen /

Drängend ins Beschlossene des Meeres.

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XXXIII

Andere kennen verlangt Wahrnehmung /

Sich kennen verlangt Einsicht.

Andere bezwingen verlangt Stärke /

Sich bezwingen verlangt Durchdrängung.

Wer einsichtig ist / ist unerschöpfbar.

Wer durchdrungen ist / ist unbezwingbar.

Nicht aufgeben Beruhung heißt währen.

Nicht sterben mit dem Tode heißt ewig sein.

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XXXIV

Nichts ist / das Wesen nicht durchdrängt /

Alle Dinge wartend / allgegenwärtig.

Alles Lebens Entfaltung nährt Wesen /

Keine Entfaltung ohne Wesens Durchdrängung.

Ist Entfaltung erreicht / nicht drängt es sich auf.

Beherrschend alles / nicht spielt es den Herrscher.

Es gleicht dem Nichtigsten / ist Nichts /

Es ist unansehnlich.

Nichts ist / das nicht rückkehrt in sein Nichts /

Es ist unübersehbar.

Also der Erwachte:

Er entfaltet sich ohne Aufdrängung.

Er erhebt sich nicht /

Durchdrängung macht ihn erhaben.

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XXXV

Der Durchdrängte ist fähig /

Die große Ordnung wieder herzustellen.

Er wird Sammelpunkt und verweigert sich Keinem.

Er wirkt Beruhung und Schwere / die leicht macht.

Klang und Sang läßt den Vorübergehenden lauschen /

Das Namenlose aber erscheint unansehnlich / nichts nütz.

Nach ihm sehen / heißt nichts erblicken.

Nach ihm hören / heißt nichts erhorchen.

Doch ständig benützt /

Wächst seine Nützlichkeit ins Beständige.

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XXXVI

Will man nehmen /

Muss man vorher gegeben haben.

Will man schwächen /

Muss man vorher gekräftigt haben.

Will man beschränken /

Muss man Ausdehnung abwarten.

Will man messen /

Muss man Maßstab wissen.

Dies erkennen /

Heißt die geheimen Zusammenhänge erkennen.

Wahre Härte ist nur ein Grad von Zartheit.

Wahre Zartheit ist nur ein Grad von Härte.

Wie der Fisch nicht leben kann ohne Wasser /

so ist nicht Leben /

Wo nicht Gesetzmäßigkeit herrscht.

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XXXVII

Wesen kennt nicht Tun um Äußerliches /

Wesen äußert Nicht-Tun /

Doch ist nichts Wesentliches ohne sein Tun.

Könige und Führer / äußerten sie Nicht-Tun /

Alle Geschöpfe würde verwandeln Ursprünglichkeit.

Wären Begehrden /

Ursprünglichkeit lenkte sie zur Einfalt.

Einfalt kennt nicht Tun um Äußerliches /

Einfalt äußert Nicht-Tun.

Nicht-Tun erregt Beruhung /

Beruhung erwirkt Gesetzmäßigkeit.

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XXXVIII

Gesetzmäßigkeit tut nicht gesetzmäßig /

Daher Gesetzmäßigkeit.

Gesetze tun gesetzmäßig /

Daher nicht Gesetzmäßigkeit.

Gesetzmäßigkeit waltet und ist ohne Tun.

Gesetze verwalten und sind voll Tun.

Der Gesetzmäßige wirkt / ohne Tun.

Der Gesetzliche bewirkt / und tut.

Gesetzlichkeit verwaltet / Waltendes wird vergewaltet.

Darum:

Fehlt Gesetzmäßigkeit / erscheint Liebe.

Fehlt Liebe / erscheint Wohlwollen.

Fehlt Wohlwollen / erscheint Schicklichkeit.

Fehlt Schicklichkeit / erscheint Gesetzlichkeit.

Gesetzlichkeit ist verdorrte Form von Gesetzmäßigkeit.

Gesetzlichkeit ist nur äußerlich Gesetzmäßigkeit.

Also der Erwachte:

Ihn lenkt Durchdrängtes / nicht Verdorrtes /

Lenkt Innen / nicht Außen.

Bewirkt Außen Blindnis /

Wirkt Innen Sicht.

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XXXIX

Gesetzmäßigkeit ist Walten des All-Einen.

So erstand die Große Ordnung.

So erstand der Erde Beschlossenheit.

So erstand Entfaltungsmöglichkeit.

So erstand Fruchtbarkeit.

Alle Geschöpfe lenkt das All-Eine ins Leben.

Allen Lenkern gibt das All-Eine Richtmaß.

So gesetzmäßig waltet das All-Eine.

Ohne die Große Ordnung wäre nicht All.

Ohne Beschlossenheit wäre nicht Erde.

Ohne Entfaltungsmöglichkeit wäre nicht Leben.

Ohne Fruchtbarkeit wäre nicht Dauer.

Ohne Leben ist nicht Durchdrängung.

Ohne Richtmaß ist nicht Lenkung.

Herrschen geschieht durch Dienen.

Das Hohe fußt im Niederen.

Darum wahrt der Lenker Niedrigkeit /

Beschlossenheit / Gesetzmäßigkeit.

Kennen der Teile verschafft noch nicht Erkennen des Ganzen.

Wer das All-Eine währt / entgleitet nicht.

Weder wird man ihn preisen wie Überspitztes /

Noch wird man ihn wegwerfen wie Stumpfes.

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XXXX

Wesen / indem es eingeht / entfaltet es sich

Indem es ruht / wirkt es Wesen.

Allheit entspringt dem Sein /

Sein entruht dem Nichtsein.

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XXXXI

Der Durchdrängte ist wesentlich /

Der halb Durchdrängte ist es bald / bald nicht.

Der Verdorrte lacht über Wesentliches.

Lachte er nicht / es wäre nicht das Wesentliche.

Und also wurde gesagt:

Wer erleuchtet ist /ist undurchdringlich.

Wer sich entfaltet / geht ein.

Wer aufgetan ist / ist beschlossen.

Wer erhaben ist / fußt tief.

Wer durchdrungen ist / ist leer.

Wer beruht / beunruhigt /

Und Wenige ersehnen sein Los.

Das unändernd Währende ändert fortwährend.

Endloses Viereck zeigt nicht Ecken.

Endloses Gefäß zeigt nicht Grund.

Endloser Klang zeigt nicht Töne.

Endloses Bild zeigt nicht Form.

Wesen ist verborgen.

Es ist alles Sichtbaren Anfang /

Alles Sichtbaren Ende.

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XXXXII

Ruhe schuf Bewegung /

Bewegung schuf Befruchtung /

Befruchtung schuf Frucht /

Frucht schuf Vielheit.

Vielheit offenbart das große Dunkel /

Das Vielheit offenbarte.

Vielheit erstrebt die große Helle /

Der Vielheit entstrebt.

Der Atem der Ruhe eint Vielheit.

Die Vielen lieben nicht Beruhung /

Verachten Nichtbeachtung /

Nicht ertragend / dass Bodenloses sie trägt.

So geschieht es / dass Manches wächst / indem es minder wird /

Dass Manches minder wird / indem es wächst.

Fülle verdrängt Leben /

Entleert von Leere ist unlebend leben.

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XXXXIII

Das Nachgiebige überwindet das Starre.

Das Nichtsichtbare durchdringt das Sichtbare.

So wird das Tätige des Nicht-Tuns ersichtlich.

Aussagen ohne Worte / Auswirken ohne Tun /

Wenigen gelingt es.

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XXXXIV

Ruhm oder Wesen /

Was steht näher?

Wesen oder Reichtum /

Was gilt mehr?

Halte Wesen und verliere Jenes.

Halte Jenes und verliere Wesen /

So naht Verdorrung / naht Leblosigkeit.

Haben verhindert Erhaben.

Reichtum verhindert Erreichen.

Wer Fülle meidet / erreicht Erfüllung.

Wer inne hält / erhält Innen Halt.

So naht Durchdrängung / naht Todlosigkeit.

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XXXXV

Höchste Vollkommenheit erscheint mangelhaft /

So erhält sie sich vollkommen.

Höchste Fülle erscheint als Leere /

So erweist sie sich unerschöpflich.

Höchste Einfachheit erscheint als Verworrenheit.

Höchste Weisheit erscheint als Einfalt.

Höchste Beredsamkeit erscheint als Schweigen.

Fortwährende Bewegung wird Herr der Kälte.

Fortwährende Ruhe wird Herr der Hitze.

Bewegung / beruhend auf Ruhe:

Richtmaß des All-Geschehens für den Einzelnen.

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XXXXVI

Wirkt Gesetzmäßigkeit auf Erden /

So ziehen die Kriegsrosse den Pflug.

Bewirken Gesetze Irdisches /

So wachen die Kriegsrosse an den Grenzen.

Kein Übel größer / als Ehre zum Gesetze machen.

Kein Unheil größer / als Handeln zum Ziele setzen.

Kein Mangel größer / als Gewinnsucht besitzen.

Genüge haben verschafft immer genügend haben.

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XXXXVII

Ohne hinaus zu gehen / kann man draußen sein.

Ohne hinaus zu sehen / kann man schauen.

Weit hinaus gehen / verhindert eingehen.

Je näher man der Welt ist /

desto weniger sieht man von ihr.

Also der Erwachte:

Er erfährt Fernstes / ohne zu wandern.

Er erkennt / ohne zu kennen.

Er vollendet / ohne zu handeln.

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XXXXVIII

Wissen führt zu Mehrung /

Wesen führt zu Minderung /

Es mindert Minderung / bis erreicht ist Nicht-Tun.

So wird alles Wesentliche getan.

Nicht-Tun erreichen /

Heißt Himmel und Erde zu eigen bekommen.

Erschlossen Allem / durchdringt ihn Alles /

Alles durchdrängend / beschließt er Alles.

Wer da Tun hat /

Dem verschließen sich Himmel und Erde.

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XXXXIX

Der Erwachte ist nicht bei sich /

Er ist bei Allen.

Gleich zu Guten und Unguten / wirkt er ausgleichend.

Mäßig zu Rechten und Unrechten / wirkt er gesetzmäßig.

Er lebt beschlossen im Vielen /

Aufgetan dem Einen.

So treiben die Herzen ihm zu /

Wie zur nährenden Mutter.

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L

Vorwärtskommen ist Leben genannt /

Eingehen ist Tod genannt.

Drei von Zehn sind Lebenliebende /

Drei von Zehn sind Todfürchtende /

Drei von Zehn sind Lebenliebende und Todfürchtende.

Warum?

Weil sie vorwärts kommen wollen.

Der Eine doch / den Leben durchdrängt /

Schreitet durchs Land /

Und fürchtet nicht Tiger noch Einhorn /

Geht durch den Feind /

Und fürchtet nicht Heere noch Waffen.

Nicht fänden Einhorn und Tiger an ihm eine tödliche Stelle /

Noch wüssten die Waffen ihn tödlich zu treffen.

Warum?

Weil er eingeht ins Todlose.

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LI

Wesen erschließt alle Dinge.

Erschließend nährt es /

Nährend gestaltet es,

Gestaltend vollendet es.

So ist Gestaltung zugleich Bestätigung des Gestaltenden.

So ist Vollendung zugleich Bestätigung des Beginnenden.

Solches geschieht in der Großen Ordnung /

Nicht geschieht es auf Verordnung.

So ist Erschaffung / doch kein Besitzer.

So ist Inhalt / doch kein Geber.

So ist Reifung / doch kein Wächter.

So ist Erkennen / doch nicht Gekanntes.

Das ist das Geheimnis des Ungekannten.

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LII

Das Unermessliche / alles Werdenden Ursprung /

Ist alles Gewordenen Mutter.

Erkennen die Mutter / heißt Kindschaft erkennen.

Kindschaft erkennen / heißt fortleben die Mutter.

Fortleben die Mutter befreit von Endlichkeit.

Beschlossen im Vielen / aufgetan dem Einen /

Nie verstrickt Endliches.

Aufgetan dem Vielen / verschlossen dem Einen /

Naht endlose Verstrickung.

Wahrnehmung des Nichtigen erfordert Größe des Schauens.

Wahren das Zarte ist das Geheimnis der Kraft.

Seine Kindschaft auswirken /

Ist Heimkehren zur Mutter.

Heimkehren zur Mutter /

Befreit von Endlichem.

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LIII

Je weniger Wissen / um so mehr Weisheit.

Waltet Weisheit / geschieht Gesetzmäßigkeit.

Gesetzmäßigkeit weist gerade Wege /

Aber die Leute lieben die Seitenwege der Gesetzlichkeit.

Hofhalten und Selbstheit pflegen /

An Tafeln prassen/ auf Schwerter schwören /

Besitzbesessen Gesetzlichkeit setzen /

Heißt Einfalt züchtigen und Begehrden züchten.

So verwaisen die Weisen.

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LIV

Wer in der Leere wurzelt / den wirft nichts um.

Wen die Leere umfängt / den fängt nichts ein.

Wer in die Leere eingeht / geht aus durch die Geschlechter.

Leere im Einzelleben zeugt Fülle /

Im Zusammenleben zeugt Entrückung /

Im Gemeinleben zeugt All-Gemeinsamkeit /

Im Volksleben zeugt Einheit /

Im Weltleben zeugt Gesetzmäßigkeit.

Solchermaßen ist Fülle Maßstab für Einzelleben /

Entrückung Maßstab für Zusammenleben /

All-Gemeinsamkeit Maßstab für Gemeinleben /

Einheit Maßstab für Volksleben /

Gesetzmäßigkeit Maßstab für Weltleben.

Wie geschieht mir dies Wissen?

Durch der Leere Geschehen.

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LV

Der Durchdrängte ist gleich wie ein Kind.

Nicht beängstet durch schwirrendes.Insekt /

Noch durch der reißenden Tiere Begier /

Nicht behemmt durch Wissen um Geschlecht /

Dennoch Wirkzeug des Urtriebs /

Erweist sich seines Leibes Vollkommenheit.

Widerstandsfähig wie eben ein Kind /

Das stundenlang schreit ohne heiser zu werden /

Erweist er Einklang mit der Gesetzmäßigkeit.

So im Einklang vollzieht an ihm

Sich das Geheimnis des Ungekannten.

Alles Wissens Fülle stäubt ihm zu Weisheit.

Verharren bei Daseins Gesetzen nennt man Stärke.

Doch Verharren führt zu Erstarren.

Gegen Gesetzmäßigkeit Gesetztes geht schnell gen Ende.

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LVI

Der Durchdrängte redet nicht /

Wer da redet / ist nicht durchdrängt.

Durchdrängt / ist er beschlossen /

Aufgetan ins Beschlossene.

Nicht einnehmend Standpunkte I

Nicht benimmt ihn Verwirrung.

Befreit von Selbstheit I

Ist er Allen zunächst.

Doch nicht berührt von Freundung wie Feindung /

Von Vorteil wie Nachteil /

Von Berühmung wie Berümpfung /

Ist er unnahbar.

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LVII

Mit Gesetzlichkeit mag man verwalten /

Mit Geschicklichkeit mag man vorwärts kommen.

Aber der wahre Herrscher herrscht durch Nicht-Tun.

Der Ablauf der Vorgänge ergibt:

Je mehr Verwaltung / um so mehr Gewalt.

Je mehr Verordnung / um so mehr Übertretung.

Je mehr Waffen / um so mehr Unruhe.

Je mehr Gesetzlichkeit / um so weniger Gesetzmäßigkeit.

Also der Erwachte:

Er meidet Verwaltung /

Und die Leute fühlen sich frei.

Er meidet Verordnung /

Und die Leute erfühlen die Große Ordnung.

Er meidet Schärfe /

Und die Leute entzweit nicht Tun.

Er wahrt Gesetzmäßigkeit /

Und die Leute finden sich im Nicht-Tun.

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LVIII

Waltet Nicht-Tun / ist einfaches Volk.

Verwaltet Tun / ist verwirrtes Volk.

Gesetzlichkeit begräbt Gesetzmäßigkeit.

Immer belauert Gesetzlichkeit Gesetzmäßigkeit.

Doch verbessern heißt stets verschlimmern.

Verordnung bringt aus der Ordnung.

Einfach verkehrt sich in Verworren.

Unbedingt verkehrt sich in Bedingt.

Blindnis überwältigt /

Nicht erleuchtet das Überwältigende.

Darum der Erwachte:

Er gleicht einem Viereck / ohne Kanten.

Er gleicht einem Winkel / ohne Spitze.

Er gleicht einem Fels / ohne Schärfe.

Er gleicht einem Licht / ohne Blendung.

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LIX

Das Volk vorwärts treiben zur Vollendung /

Geschieht durch Zurückbleiben.

So findet das Volk ins Uranfängliche.

Uranfänglich werden /

Heißt wieder erlangen die Fülle der Leere.

Solche Fülle enthebt der Mängel.

Enthoben sein ist Erhaben sein.

Erhaben sein ist Begrenzung verlieren.

Begrenzung verlieren ist Teil des Grenzenlosen sein.

Teil des Grenzenlosen sein ist währen.

Währen ist wie das Mütterliche sein.

Es wurzelt im Bodenlosen und treibt ins Uferlose.

Es geht ein /

Und doch verlischt nicht die Spur seines Unvergehens.

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LX

Ein großes Reich regieren verlangt Ruhe /

Gleich wie das Sieden kleiner Fische.

Soll Gesetzmäßigkeit walten /

Bedarf es keiner Verwalter.

Sind nicht Verwalter /

Fühlt das Volk sich nicht bedrängt.

Nicht bedrängt /

Verdrängt es Aufdringlichkeit der Wissensreichen.

So naht das Wissen Reichende.

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LXI

Das große Reich hält sich hoch /

Indem es sich tief hält.

Tiefem Talbett streben die Flüsse zu.

Es sei wie das Mütterliche / das Unübersehbare /

Das Alle übersehen.

Unsichtbar dienend / zwingt es das Sichtbare.

Das große Reich gewinnt die kleinen /

Unsichtbar dienend.

Unsichtbar dienend /

Gewinnen die kleinen Reiche das große.

Jenes gewinnt Anhänger / diese gewinnen Schutz.

Beides geschieht durch unsichtbar Dienen.

Zwingt so das große Reich das Vielfache ins Einende /

So zwingen die kleinen Reiche das Einende ins Vielfache.

Also waltet das Große /

Durch unsichtbar Dienen.

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LXII

Das Beschlossene beschließt alle Dinge /

Erschlossen den Durchdrängten /

Bereit / sich den Verdorrten zu erschließen.

Worte / die es tränkt / aussagen das Eine.

Tun / das es erwirkt / zeitigt Wirkung des Nicht-Tuns.

Und besäße einer die Erde /

Und opferte alles Erdischen Pracht /

Nicht gliche es der Gabe / die Hingabe erreicht.

Hingabe erreicht Durchdrängung.

Durchdrängung war der Einstigen Besitz.

Nicht Erdisches besitzend / nicht besessen /

Blieben sie aufgetan dem Beschlossenen.

Das Beschlossene gibt selbst Verdorrtem wieder Saft /

Darum schätzten die Einstigen es als das Höchste.

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LXIII

Wesentliches tun / erfordert Nicht-Tun /

Erfordert Vollführen / ohne Wissen um Vollführung

So ist Wahrnehmung des Ganzen /

Ohne Behemmung durch Einzelnes.

Das Große im Kleinen sehen /

Das Eine im Vielen sehen /

So erkennt man Gesetzmäßigkeit.

Gesetzmäßigkeit vollführt bevor Vorhandensein ist.

So ist Vollbringung des Schweren / weil leicht zu vollführen.

So ist Vollbringung des Großen / weil klein begonnen.

Alles Schwere entruht dem Leichten.

Alles Große entwird dem Kleinen.

Der Erwachte tut nicht Großes /

Darum vollbringt er Großes.

Wer viel verspricht / hält wenig.

Wer alles leicht findet / findet alles schwer.

Der Erwachte wird schwer befunden.

Seine Schwere macht leicht /

So vollbringt er leicht Schweres.

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LXIV

Das noch nicht Wogende ist leicht beruhigt.

Noch nicht Gekommenem ist leicht zuvor zu kommen.

Das noch Spröde ist leicht zerbrochen.

Das noch Winzige ist leicht zerstreut.

Begegne den Dingen / bevor sie da sind.

Gib Richtung / bevor sie Berichtigung heischen.

Ein Baum entsproßt haarfeiner Wurzel.

Ein Turm hat eine Erdscholle zum Grund.

Die längste Wanderung beginnt mit dem ersten Schritt.

Wer handelt / verdirbt.

Wer festhält / verliert.

Der Erwachte handelt nicht / so erspart er Behandlung.

Er besitzt nicht / so erspart er Verlust.

Nicht handeln wollen / so verdirbt nichts durch Behandlung.

Beendung bedenken bevor Beginn ist /

So verscherzt man nicht Erreichen.

Der Erwachte begehrt Begierdenlosigkeit /

Besitzt Besitzlosigkeit /

Erlernt Verlernen /

Achtet das nicht Beachtete /

Verwirklicht das nicht Wirkliche /

Betätigt Nicht-Tun.

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LXV

Die Einstigen /die Durchdrängung einte /

Lehrten nicht Wissen.

So erwies sich die Weise der Weisen.

Volk / wissensbeschwert / ist schwierig zu lenken.

Förderung des Wissens erweist Vergrößerung der Unordnung.

Förderung der Einfalt erweist die Große Ordnung.

Richtmaß erkennen /

Heißt das Geheimnis der Gesetzmäßigkeit erschließen.

Der Gesetzmäßige unterscheidet sich.

Er hat das Einende der großen Unterschiedlichkeit.

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LXVI

Daß Meere und Ströme Zustrom erhalten /

Geschieht durch ihre Niedrigkeit.

Alle Gewässer drängen ihnen zu /

Berührung erstrebend mit ihren Herrschern.

Also der Erwachte:

Er ragt hervor / indem er sich tief hält.

Er ist Führer / indem er zurücksteht.

So fühlen die Vielen sich nicht berührt.

So schafft er Ausgezeichnetes / ohne Auszeichnung.

So drängt man ihm zu und erreicht Durchdrängung.

Der Erwachte erschließt Berührung.

Beschlossen list er unberührbar.

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LXVII

Die Welt begutachtet das Wesentliche /

Aber es scheint ihr nicht brauchbar /

Nicht brauchbar für ihre Wirklichkeit.

Das aber ist das Wesentliche /

Dass es nicht brauchbar ist für ihre Wirklichkeit.

Denn ihre Wirklichkeit ist nicht Wesens Verwirklichung.

Ich wahre drei Werte / die währen.

Der erste ist Teil sein.

Der zweite ist Einfältig sein.

Der dritte ist Zurückbleiben.

Durch Teil sein bekomme ich Beschlossenheit.

Durch Einfältig sein erfaltet sich mir das Eine.

Durch Zurückbleiben komme ich weiter.

Allewelt verwirft Teil sein /

Obwohl sie für Persönlichkeit schwärmt.

Allewelt verwirft Einfältig sein /

Obwohl sie für Ursprünglichkeit schwärmt.

Allewelt verwirft Zurückbleiben /

Obwohl sie für Fortschritt schwärmt.

Aufgeben Zurückbleiben bedeutet Begängnis des Lebens.

Aufgeben Teil sein bedeutet Erliegen dem Dasein.

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LXVIII

Guter Herrscher ist nicht herrisch.

Guter Krieger ist nicht kriegerisch.

Guter Richter berichtigt nicht.

Guter Zwinger bezwingt nicht.

So erweist sich die Verwirklichung des nicht Wirklichen.

So erweist sich die Bewegung des Beruhenden.

So erweist sich der Zusammenschluss des Beschlossenen.

Des Wesens Weise.

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LXIX

Ein großer Feldherr sagte:

Nicht gewähre ich Gastrecht dem Krieg /

Besser ich spiele den Gast.

Besser / um einen Fuß zurück weichen /

Als um einen Zoll vorgehen.

Das heißt rühren / ohne sich zu berühren.

Das heißt vorschreiten / ohne vor zu schreiten.

Das heißt behalten / ohne zu halten.

Das heißt gewinnen / ohne zu nehmen.

Kein Unglück größer als leichtfertig Kriegen /

Weil leicht verloren ist Leisheit.

Mit Leisheit schwindet das Tiefste /

Als welches ist das Höchste.

Von zwei Streitern siegt der Leisere.

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LXX

Meine Worte führen Viele im Munde /

Doch Wenige vollführen sie.

Was ich sage / umschließt das Eine / das Alles umschließt.

Was ich vollführe entspricht der Gesetzmäßigkeit /

Die Alles vollführt.

Gesetzmäßigkeit übersehend / übersieht man mich.

Wenige übersehen mich nicht /

Eben das unterscheidet mich.

Das Hehre ist wie ein hären Kleid /

Beschlossen / erschließt es seine Schätze tief Innen.

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LXXI

Das Wissende haben / doch nicht wissen darum /

So ist Durchdrängung erreicht.

Wissen / und darum wissen /

So naht Verdorrung.

Verdorrung fürchten /

So ist Bewahrung vor Verdorren.

Der Erwachte fürchtet Verdorren /

So ereilt ihn nicht Fürchterliches.

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LXXII

Übersehen die Leute das Unübersehbare /

So naht unabsehbares Elend.

Macht sie nicht stumpf ihrem Selbst nachlaufen.

Macht sie nicht leben / als wäre Leben Hast und Last.

Ist Meidung dessen /

Das sie stumpf ihrem Selbst nachlaufen läßt /

So geschieht nicht /

Daß Hast und Last ihr Leben ausmacht.

Der Erwachte weiß / ohne daß er Wissen sammelt.

Er hält sich wert / doch hält sich nicht hoch /

Darum hält ihn das Höchste.

Gehalten vom Höchsten /

Macht Sehen das Nicht-Sichtbare.

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LXXIII

ZEeitigt Mut Gefahr für Gesetzlichkeit /

Erfolgt Zeichnung.

Zeitigt Mut Verdienst für Gesetzlichkeit /

Erfolgt Auszeichnung.

Gesetzlichkeit heißt das eine nützlich /

Das andere schädlich.

Wem aber ist Gesetzmäßigkeit Maßstab?

Darum werkt der Erwachte nicht / er wirkt.

Er streitet nicht und bekommt doch.

Er spricht nicht und erhält doch Antwort.

Er ruft keinem und hat doch Zustrom.

Seine Weise ist Beruhung /

Und doch ist Bewegung / unmerklich aber wirksam.

Das Netz des All-Geschehens hat weite Maschen /

Niemand merkt es / niemand entgeht ihm.

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LXXIV

Weil die Vielen an ihrem Leben hängen /

Darum kann man sie mit dem Tod schrecken.

Wäre Leben / so lebten sie Eingehen /

Wer im Leben könnte dann mit dem Tod schrecken?

Es ist ein Vollführer.

Wer da vollführt an seiner Statt /

Gleicht dem / der statt des Holzfällers die Axt führt.

Der kommt selten davon / ohne sich zu verletzen.

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LXXV

Die unten sind stumpf /

Weil Die oben überspitzt sind /

Darum sind Die unten stumpf.

Die unten sind ungelenk /

Weil Die oben zu viel lenken /

Darum sind Die unten ungelenk.

Die Vielen nehmen das Sterben nicht groß /

Weil ihr Leben zu klein verläuft /

Darum nehmen sie das Sterben nicht groß.

Geht die Welt aufs Außen aus /

So achtet niemand Eingehen.

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LXXVI

Unstarr geht der Mensch ins Leben ein.

Verliert er Leben / ward er starr.

Ist Treibendes unstarr / so ist Eingehen.

Setzt Erstarren ein / so ist Zerfall.

Beginnt Starr und Fertig / beginnt Ende.

Währt Unstarr und Unfertig / ist endloser Beginn.

Darum ist nicht Sieger / wer Kraft ausbreitet.

Dadurch dass er Kraft ausbreitet /

Lädt der Baum zum Fällen.

Dadurch dass er Kraft ausbreitet /

Verliert der Mensch Leben.

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LXXVII

Die Weise der Leere ähnelt dem Spannen des Bogens /

Die Wölbung strecken / die Höhlung füllen /

Durch Fülle leeren / durch Leere füllen.

So erweist sich / dass dem Vollen genommen wird /

Dass dem Leeren gegeben wird.

Nicht so des Menschen Weise:

Er nimmt dem / der bekommen sollte /

Und gibt dem / der hat.

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LXXVIII

Nichts Nachgiebigeres in der Welt als Wasser /

Dennoch zwingt es das Härteste.

Groß im Aufgeben / ist es groß im Erreichen.

Nicht greifbar / ergreift es.

Das Nicht-Sichtbare überwindet das Sichtbare.

Unstarr übernimmt Starr.

Jeder weiß es / Keiner erweist es.

Wer erträgt / wird getragen.

Wer sich aufgibt / behauptet sich.

Wunder-Volles klingt wunderlich.

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LXXIX

Nach lautem Hader bleibt stiller Hader.

Er erlischt nicht.

Der Erwachte ist Wirkzeug des Beschlossenen /

Er hadert nicht.

Der Erwachte muss / ihn bindet Gesetzmäßigkeit.

Die Vielen wollen / sie verbindet Gesetzlichkeit.

Das Beschlossene beschließt alle Geschöpfe /

Doch nur den Durchdrängten erschließt es sich.

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LXXX

Ein leises Land / einfältig Volk /

Befreit von Wissen / erwiese das Ungekannte.

Ehrend Kreisung / fürchtend Entkreisung /

Ehrfürchtig priese man das Tod Genannte.

Nicht wäre Unbleibens um zu erraffen.

Helme und Waffen hingen ungebraucht.

Schiffe und Wagen führen nicht.

Man griffe wieder zu Knotenschnüren statt Schrift.

Es schmeckte die Kost /

Und einfach fiele das Kleid.

Die Stuben wären Stätten der Stille.

Der Leere Fülle macht das Herz weit.

Und stünden die Wände der Nachbarn so nahe /

Dass man Hunde und Hähne herüber hörte /

Nicht fände man Zeit / einander die Hände zu geben.

Gesetzmäßigkeit triebe lang Leben.

Es bliebe Beschlossenheit.

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LXXXI

Wahre Worte sind nicht gefällig /

Gefällige Worte sind nicht wahr.

Die Wortereichen reichen das Leblose.

Der Lebende bereichert durch das Wortlose.

Wissen verdrängt Weisheit.

Das Wissende haben heischt Nicht-Wissen haben.

Der Erwachte sammelt nicht und hat doch.

Je mehr er vergibt / um so mehr erwirbt er.

Je mehr er erwirbt / um so mehr vergibt er.

Des Wesens Weise ist: Erschließen ins Beschließende.

Des Erwachten Weise ist: Beschließen ins Erschließende.

Das verlorene Wissen deiner Seele - Merlin, Markus

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