Was verbirgt sich hinter TRANSHUMANISMUS?

Transhumanismus und das wirkliche Leben – das verträgt sich nicht. Transhumanismus bedeutet, sich aus dem „natürlichen“ Entwicklungsprozess des SEINs an sich herauszulösen und auf „eigene Rechnung“ ein alternatives „fortschrittliches“ Konzept zu entwickeln, das angeblich sehr viel besser als jede natürliche Entwicklung ist. Transhumanisten gehen davon aus, daß sie mit ihrer Künstlichen Intelligenz sehr viel leistungsfähiger und kreativer sind, als „die Natur“.

Elon Musk ist ja das „Aushängeschild“ des Transhumanismus und ich gehe bei dieser Betrachtung davon aus, daß der geneigte Leser schon ungefähr weiß, was mit „Transhumanismus“ und „Great Reset“ so von der oligarchischen Herrscherkaste für uns geplant ist.

Hier möchte ich mal aus der Sicht der Anderswelt darlegen, was wirklich dahinter steckt. Dazu muß man sich erstmal im klaren sein, wie eigentlich unser Umfeld aufgebaut ist. Die gekaufte Wissenschaft vermeidet es krampfhaft, auf die Realität einzugehen, denn diese Realität gefährdet das ganze Vorgehen der „Elite“….. Ich habe mal versucht, das eingermaßen verständlich ‚rüberzubringen

Erst nochmal was zum Grundsätzlichen, was „Dimensionen“ betrifft. Da wird ganz furchtbar viel herumschwadroniert, in welchen Dimensionen wir uns befinden und in welche Dimensionen wir eigentlich „transformiert“ werden sollen, die 5. Dimension liegt da ganz gut im Rennen…..

Kurz gesagt, im Rahmen unseres 12-Dimensionalen Universums ist es ganz einfach so, daß IMMER alle 12 Dimensionen umfänglich präsent sind, weil das Universum nicht anders funktioniert. Das ist aber noch nicht alles, sozusagen außenrum um dieses 12-dimenionale Universum befindet sich das, was ich wie die alten Kelten die „Anderswelt“ nenne. Da ist es wirklich ganz anders, es gibt dort sowas wie „Zeit“ nicht und deshalb auch keine „Frequenzen“. Vereinfacht gesagt, da gibt es nur das SEIN an sich und das EINE Bewußtsein, das ALLES enthält, was IST. Laotse nannte es (600 vuZ !) „Das Wesen, das nicht genannt werden kann, ich nenne es Tao“.

Heute wissen wir immerhin schon so viel, daß dieses Eine Bewußtsein nicht nur überall gegenwärtig ist, nein, es ist auch noch – wie wir heute sagen – fraktal strukturiert und wirkt irgendwie auch holografisch…..

Und „ES“ drückt sich aus! Das Ganze Universum wie auch wir als recht kleine Zellen dieses Systems sind über dieses eine Bewußtsein ganzheitlich verbunden! Der Zweck unnseres Daseins ist es offensichtlich, den Ausdruck und die Entwicklung des „Ganzen“ zu fördern und weiter und weiter zu entwickeln…..

Im Laufe der Entwicklung des Lebens hat sich da aber etwas ein bissl verquer entwickelt – der „Mensch“ wäre eigentlich als intelligentes Teilsystem dazu gedacht, durchaus selbständig als „Schöpferwesen“ an dieser Entwicklung aktiv teilzunehmen!

Im Zuge der Entwicklung des Manschen wurde eine Instanz geschaffen, die es ermöglichen sollte, in diesem materiellen Umfeld zu navigieren – das EGO kam in die Welt.

Das war und ist immer noch zu einem akuten Problemfall geworden – Der Egomensch hat durch die Aktivitäten seiner Egopersönlichkeit eine Instanz geschaffen, die den Zugang zu den „höheren Dimensionen“ vollständig blockiert.

Auch wieder vereinfacht dargestellt bedeutet das, daß ein ungebildeter Egomensch sich in den unteren 6 Dimensionen „aufhält“, was er aber gar nicht wahrnehmen kann und das ist ihm auch vollkommen egal. Hauptsache ihm geht’s gut und er kann viele andere übers Ohr hauen und ausbeuten. Das sind im Sinne dieses Systems der Dinge die „Erfolgreichen“ der unteren Ebene.

Nun gibt es aber Egomenschen, denen ist das nicht genug. Sie wollen einfach MEHR! Dazu denkt sich diese Spezies durchaus komplexe Systeme aus, wie man die „Enfachen“ gängeln und absolut kontrollieren kann. Da kommt dann sowas wie „Religion“ oder „Ideologie“ oder „Finanzsystem“ dabei raus, um nur einige zu nennen, das wird endlus unterteilt, damit keine dieser „Ideen“ zu mächtig wird.

Diese schlauere Truppe macht jetzt richtig was los und entwickelte diese „Welt“ ganz in ihrem Sinne. Die können tatsächlich auch schon deutlich weiter schauen und auch handeln, sie agieren bis zur 9. Dimension, da geht schon deutlich mehr! Da sind wir schon mit einem Fuß in den spirituellen Welten, da geht Magie, Kabbalah, Voodoo und was es nicht alles gibt….. Das hilft natürlich beim Machtgewinn und beeindruckt das einfache Volk sehr.

Diese Entwicklung wird natürlich von der Anderswelt aus beobachtet. Diese ganzen Prozesse laufen seit vielen hundert Jahrtausenden und gerade die letzten hundert Jahrtausende hat sich das zugespitzt. Lemurien, Atlantis und auch noch ein System davor haben sich in ihrem Egowahn alle(!) selbst eliminiert. Die Zivilisationsentwicklung hat dann immer wieder neu angefangen – aber es ist zunächst nicht gelungen, den gefährlichen Egowahn durch eigenes Lernen und eigene Entwicklung zu überwinden. Sehr zum Leidwesen der Anderswelt.

Ach ja – jetzt haben wir aber immer noch 3 Dimensionen bis zur 12. Da ist etwas ganz anders als in den unteren 9. Hier beginnt die Möglichkeit, mit der Anderswelt selbst in Kontakt zu treten! Und: auch die allerhöchsten Satanisten haben da keinen Zutritt.

Am Ende dieser Entwicklung in der 12. Dimension steht die Einheit mit dem EINEN Bewußtsein und mit der Anderswelt und mit deren Wesenheiten, die sich häufig auch in Seelenfamilien strukturiert.

Das ist der Bereich, wo das multidimensionale Gruppenwesen beginnt. Hier läuft die Koordination rein über die Strukturen der Anderswelt – hier gibt es keine Frequenzen und man braucht keine „Schwingung“ erhöhen….

Wie man sieht, ist in diesem „Modell“ für alles gesorgt, der Entwicklung des Lebens, der Materie und des Geistes sind prinzipiell keine Grenzen gesetzt!

Da wollen aber die Transhumanisten gar nicht hin und sie versuchen, den Zugang dahin mit allen Mitteln zu blockieren.

Und da ist dannauch deren Absicht deutlich: Sie wollen selbst „Gott“ und „Götter“ soielen, was sie auch schon umfänglich tun, das ist gut für ihr Ego.

Statt dem Zugang zum eigentlichen Wesen des Universums setzen sie auf Quantencomputer und künstliche Intelligenz, die dann die Rolle der „göttlichen Inspiration“ spielen soll. Der Vorteil, den sie darin sehen ist: Die Bosse von so einem System sind dann schon nahezu „Allmächtig“……

Und wir alle sind jetzt – und genau JETZT! – wieder an dem Punkt wie die Lemurer und die Atlanter, es droht genau wieder der Untergang, den auch der Transhumanismus nicht aufhalten wird.

Und ich soll es euch sagen – diesmal ist etwas Anders! Die Anderswelt hat sich entschieden, das diesmal nicht schon wieder geschehen zu lassen. Sie hat sich eingeschaltet und versucht, mit den Leuten, die schon den Zugang zu den letzten 3 Dimensionen haben, das Ruder herumzureißen.

Das läuft im Hintergrund und wir können es nicht wirklich verfolgen, dazu ist alles noch viel zu sehr in der elementaren Auseinandersetzung – und es muß gründlich aufgeräumt werden.

So das könnt ihr jetzt glauben oder nicht. Diejenigen, die da schon was in sich spüren, die werden es erfassen können.

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Das Buch

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

E-Book: ISBN 9783740793203

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Das verbotene Wissen der Kelten II

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Mettis – der 4200 Jahre alte Kalenderbau im Siedlungsgebiet der Heuneburg

Am Freitag, den 16.9.2022 war ich in Mettis und habe den Franz Schwegler (Der Steinmetz aus Wolpertswende) dort getroffen. Dem gehört der Acker, auf dem sich der Kalenderbau befindet. Nachdem das also Privatbesitz ist, hat sich das Landesdenkmalamt zurückgezogen – die wollen keine Fördergelder geben. Deshalb kann er jetzt die Anlage auf eigene Verantwortung herrichten, erklärte mir der Franz.

Franz ist schon über 80 – seine Familie unterstützt ihn, sein Sohn hat den Steinmetzbetrieb übernommen und auch einige der Enkel machen mit großer Begeisterung mit. Als Steinmetzbetrieb sind sie bestens für so eine Aufgabe ausgerüstet. Sie haben alles neu mit Laser vermessen und mit einem Architekturprogramm wieder zusammengesetzt, millimetergenau.

Dabei stellt sich heraus, daß die ganze Anlage in hethitischen Ellen berechnet und angelegt ist – und solches Wissen wie den Satz von Pythagoras voraussetzt. Allerdings ungefähr 500 Jahre vor Pythagoras.

Als nächstes kommen die ersten neuen Steinsetzungen. Auch die Datierung ist inzwischen fixiert, die Anlage ist 4.200 Jahre alt.

Die Gesamtanlage hat einen Durchmesser von 140 Metern. Ja, da kommt einem zum Vergleich Stonehenge in den Sinn…. Mettis ist dagegen eher wie ein Planetarium kostruiert. Leider ist der Schwegler Franz am 30.11.2022 verstorben.

„Möge die Straße uns zusammenführen,
und der Wind in deinem Rücken sein.
Sanft falle Regen auf deine Felder,
und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein.
Und bis wir uns wiedersehen, in der Anderswelt“

Das ist die geometrische Beschreibung

…und so sieht das da gerade aus:

Die Außenstelen sind schon gesetzt……
Der Eingang…..

Der Gesamtzusammenhang.
Mettis liegt zwischen Vorsee und Wolpertswende
Der neu angelegte Steinkreis für die Sommersonnwende

Der „Kalenderbau“ von Mettis war auch mit einer Ansiedlung namens Mettis oder auch Metios verbunden und gehörte wohl zum Wirtschafts- und Kulturraum der Heuneburg, die 30 km nördlich von Mettis an der Donau gelegen ist. Auch im Umfeld von Mettis finden sich 3 entsprechend alte Grabhügel.

Auf halbem Weg zur Heuneburg befindet sich Bad Saulgau. Hier habe ich mit meinem Tensor auch eine entsprechend alte Kultanlage gefunden, die allerdings sehr präzise mit einer Kirche überbaut wurde. Im Gegensatz zu der Kultanlage in Saulgau ist die Kultanlage in Mettis noch aktiv und sozusagen lebendig. Der Kultbau in Saulgau befindet sich genau unter dem Altarraum, die Ausrichtung zum Festplatz ist gleich zum heutigen Marktplatz.

Man kann sich gut vorstellen, daß zu den Keltischen Hochfesten Prozessionen von der Heuneburg nach Mettis stattgefunden haben, mit einer Zwischenstation im heutigen Saulgau in der Mitte – das ist ein Weg von 6 1/2 Stunden, genau passend für so eine Veranstaltung.

Es ist kein „Zufall“, daß man uns nichts davon in der Schule beibringt….

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…und hier noch mein erster beitrag zu dem Thema….

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Und noch einiges so drumrum, dann versteht man auch besser:

Das verbotene Wissen der Kelten

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Das verbotene Wissen der Kelten II

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Die Frauen der alten Kelten

Es erschien ihren Zeitgenossen  überaus bemerkenswert, dass Frauen selbstständig handeln durften.

Die Frauen in den Artussagen sind keine scheuen Häschen, die den Mund nicht aufmachen, die ausschließlich „weiblichen“ Beschäftigungen in ihrer Kemenate nachgehen. Nein, sie nehmen lebhaft am gesellschaftlichen und politischen Leben teil und schmieden natürlich auch manche Intrige. Einige von ihnen tragen die Züge der alten starken keltischen Göttinnen, und die Priesterinnen unter ihnen haben beträchtlichen Einfluss auf die Geschicke der Helden und Könige.

Jungfrauen, Mütter und Kriegerinnen

Was sich in den Mythen darstellt, zeigt sich auch in der Stellung der keltischen Frauen. Sie waren bemerkenswert gleichberechtigt, verfügten über eigenes Vermögen und konnten auch als Familienoberhaupt fungieren. Cäsar schreibt einigermaßen verwundert in „De Bello Gallico“:

„Die Männer lassen, wenn sie von ihren Frauen Vermögen als Mitgift erhalten haben, ihr eigenes Vermögen schätzen und legen einen gleich großen Wert mit der Mitgift zusammen. Über dieses Gesamtvermögen führen sie gemeinsam Buch und sparen den Gewinn; wer von beiden länger lebt, erhält den beiderseitigen Anteil mit dem Gewinn, der mit der Zeit hinzugekommen ist.“

Finanzielle Unabhängigkeit scheint also für keltische Frauen eine Selbstverständlichkeit gewesen zu sein. Jean Markale (1928-2008) rekonstruierte aus den frühen irischen Gesetzestexten, die auf keltische Ursprünge zurückgehen, folgende rechtliche Regelungen: Waren Gatte und Gattin gleich vermögend, waren sie auch rechtlich gleichgestellt; die Frau konnte beispielsweise Verträge annullieren, die er geschlossen hatte, wenn sie der Ansicht war, diese würden ihr Nachteile bringen.

War sie weniger vermögend und stammte sie aus niedrigeren Verhältnissen, war dieses Recht eingeschränkt; brachte sie das größere Vermögen in die  Ehe mit, war sie die Bestimmende, und der Mann galt als Untertan der Frau. Es gibt sogar Anzeichen dafür, dass einige Frauen mehrere Männer hatten. Sie konnten sich auch entscheiden, unverheiratet, also Jungfrauen zu bleiben, was aber keineswegs bedeutete, dass sie sich geschlechtlich zu enthalten hatten.

Gemeinsam in den Kampf

Frauen begleiteten ihre Männer auch auf den Kriegszügen. Der römische Historiker Ammianus Marcellinus (* um 330; † um 395) berichtet (zitiert nach N. Chatwick, „Frauen in keltischen Mythen“):

„Eine ganze Gruppe Fremder wäre außerstande, es mit einem Gallier aufzunehmen, wenn dieser seine Frau um Hilfe riefe die meist sehr kräftig ist und blaue Augen hat -, vor allem wenn sie den Hals anschwellen lässt, mit den Zähnen knirscht, die bleichen, gewaltigen Arme schwingt und anfängt, Schläge und Fußtritte auszuteilen, als handele es sich um Geschosse eines Katapultes.“

Die Sagen weisen auf eine Reihe Kriegerinnen hin, die männliche Kämpfer ausbilden, wie etwa die Scathach und ihre Tochter Uathach. Auch Arianrod  verteidigt zusammen mit ihren Frauen ihre Burg. Und auf jeden Fall waren es Göttinnen, die die Kämpfe begleiteten: MorriganMacha und Babd genossen als Kriegsgöttinnen hohes Ansehen. Dies scheint seine Spuren bis ins kanonische Recht Irlands hinterlassen zu haben: In einer interessanten Regelung heißt es dort, dass Töchter und Söhne gleich erbberechtigt sind, die Töchter, so sie das Erbe annehmen, sich aber zur Ableistung des Militärdienstes verpflichten müssen (J. Markale).

Gleichberechtigung

Erst seit einigen Jahren wird die vorwiegend von Männern dominierte Geschichtsschreibung von Frauen unter weiblichen Aspekten betrachtet, nicht ohne Missbilligung der „Autoritäten“, aber mit interessanten neuen Aspekten.

Keltische Frauen
Keltische Frauen

Über das Leben der einfachen keltischen Bevölkerung wissen wir wenig. Sie waren Viehzüchter und Bauern, Handwerker und Händler, und die männlichen Historiker scheinen kriegerische Auseinandersetzungen erheblich lieber zu dokumentieren als das tägliche Einerlei. Man kann sich aber ausmalen, dass die hart arbeitenden Menschen, Männer wie Frauen, ihre Tätigkeiten weitgehend gleichberechtigt nebeneinander ausgeführt haben. Einen biblischen Hinweis, dass die Frauen den Männern Untertan sein sollen, gab es offensichtlich nicht, die Gesetze kennen keine solche Rollenverteilung.

Dass es trotzdem eine Arbeitsteilung gegeben haben wird, ist anzunehmen, zumal die Biologie die Frauen zum Gebären bestimmt hat. Was aber spricht dagegen, dass „typisch weibliche“ Arbeiten den männlichen Beschäftigungen ebenbürtig waren? Weberinnen, Töpferinnen, Köchinnen, Kunstschmiedinnen sind genauso Kulturträger einer Gesellschaft wie Wagenbauer, Waffenschmiede, Steinmetze oder Bauhandwerker.

Königinnen, Seherinnen und Priesterinnen

Als geistige Führerinnen geachtete Frauen waren auch als Seherinnen und Priesterinnen anerkannt. In Boadicea und Cartimandua begegnen wir historisch nachgewiesenen Königinnen, die sich heftig mit den Römern angelegt haben. Angesichts dessen, was man grundsätzlich über das Verhältnis zwischen Mann und Frau bei den Kelten weiß, scheint es nicht ungewöhnlich gewesen zu sein, dass es weibliche Anführer unterschiedlichster Prägung gab, die beträchtliche politische Macht ausübten.

Als zusätzliches Indiz können die keltischen Mythen herangezogen werden. Hier ist es völlig selbstverständlich, dass Männer wie Frauen die Führungsrolle in den Gemeinschaften übernahmen. Königin Medb zettelt die Rauferei um den Rinderraub von Cooley an, Fürstin Aife zerschlägt im Kampf Cuchulainns Schwert, Königin Macha gründet die Stadt Emain Macha usw. In den Artusgeschichten sind Guinivere, Morgause und Igraine die bedeutsamsten Erscheinungen unter den Königinnen, und ihr Einfluss auf das Geschehen ist erheblich.

Druidinnen traten als Botschafterinnen bei den Römern auf, und Plutarch berichtet, dass die Keltinnen an Versammlungen teilnahmen und Streitigkeiten schlichteten. Die bekannteste historisch belegte Seherin und wahrscheinlich auch Druidin war Veleda, die etwa zur Zeit Kaiser Vespasians gelebt hat und Einfluss auf einen großen Teil der Festlandskelten hatte. Auf der Insel Sena vor der Pointe du Raz in der Bretagne lebten neun Orakelpriesterinnen, die in den späteren volkstümlichen Überlieferungen zu Feen wurden.

Auch die 19 Frauen, die das Feuer von Kildare, dem Heiligtum der Brigid, hüteten, gehörten zu den Priesterinnen. Fedelma ist die Druidin, die Seherin von Connaught, die Königin Medb vor dem Ausgang der Schlacht mit Cuchulainn warnt.

Spätere christlich überarbeitete Berichte schmälerten die Bedeutung der Druidinnen, Seherinnen und Priesterinnen. Wenn sie sie nicht dem Vergessen anheim fallen ließen, machten die freundlich gesinnten Missionare Nonnen aus ihnen; die frauenfeindlichen Helfer Gottes dagegen verteufelten sie als böse Feen und Hexen.

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Bild: Pixabay

Quelle: http://de.mittelalter.wikia.com

Das Buch
Das Buch

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

E-Book: ISBN 9783740793203

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Die Wurzeln der Macht der alten Kelten

„Man“ hat uns etwas sehr Wichtiges vergessen gemacht!

….und man hat uns ein ganz anderes, einseitig-patriarchalisches, frauenverachtendes und duales „christliches“ Weltbild eingepflanzt. Das ist natürlich viel praktischer für die „Herrschenden“.

Ich möchte daran erinnern, daß das nicht immer so war und daß das uns untergeschobene christliche Weltbild mitnichten „Europäisch“ ist.

Die Wurzel des Keltischen Weltbildes und der Keltischen Spiritualität liegt in der Erkenntnis des Einen, Vielfältigen und Alles umfassenden Göttlichen.

Aus der Analogie zum All-Einen entstand der Archetyp des Ur-Druiden. Und mit diesem Ur-Druiden kann nur das eine und vielfältige, unnennbare Göttliche Bewußtsein gemeint sein, das am Anfang aller Erkenntnis und aller Schöpfung steht, weil Erkenntnis und Schöpfung ein und dasselbe sind.

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Deshalb sind alle diese mythischen Helden nicht „Götter“ im griechisch-römischen Stil, sondern ganz eigentlich Druiden. Wenn aber alle mythischen Helden als Druiden gesehen werden, als Verkörperung des All-Einen-Göttlichen, dann sind auch alle Druiden Verkörperung des All-Einen-Göttlichen. Aber Druiden sind Menschen. Natürlich – nur sind diese Menschen außergewöhnliche Naturen, und ihnen werden furchterregende und wunderwirkende Kräfte zugeschrieben. Dies aber war die beste Methode, um klar und plastisch die intellektuelle, spirituelle und magische Macht der Druidenklasse verständlich zu machen.

Cernunnos
Cernunnos

Diese Feststellung ist nicht nur graue Theorie. Bei eingehender Lektüre findet sie in allen Texten ihre Bestätigung. Sogar die Helden, die nicht in Gestalt von Druiden auftreten, sind Druiden. In der Erzählung von der Brautwerbung des Emer sagt Cuchulainn, daß der Druide Cathbad sein Lehrer war, bis er »mit allen Künsten des Archetyps der Druiden vertraut war«. Damit geht es um einen Prozeß der Initiation, die mit einer Heroisierung verbunden ist und die Einweihung in die »Künste« des Archetyps der Druiden (das heißt des Ur-Druiden) zum Ziel hat. Für die Kelten ist die Welt nichts anderes als das Druidentum selbst, eines Druidentums, das im ursprünglich-All-Einen-Göttlichen wurzelt und somit die verschiedenen kulturellen Praktiken Äußerungen der ununterbrochen fortdauernden Schöpfung der Welt sind.

Aus dieser Perspektive wird verständlich, daß nach der Lehre der Druiden das universell Göttliche nicht etwas Seiendes, sondern etwas Werdendes ist. Und dieses Werden umfaßt die ganze Welt; die Druiden wirken als Lenker dieses Werdens. Das Göttliche bedarf also der Menschen. Das Göttliche in diesem Sinn ist unbenennbar und kann weder in die anthropomorphen Konturen einer Statue, noch in die Fesseln eines Namens gepreßt werden, denn wer den Namen einer Person trägt, ist auch im Besitz dieser Person. Der Name des Göttlichen ist unaussprechbar. Auch wenn er vermeintlich irgendwo geschrieben sein sollte, ändert dies nichts daran.

Wenn ein Mensch in das Heiligtum der Natur eintreten will, um an dem Fest der Unsterblichkeit und der göttlichen Liebe teilzunehmen, muss er am Anfang alle Logik, die man ihm seit seiner Kindheit eingetrichtert hat, aufgeben und dem instinktiven, intuitiven Leben vertrauen. Ein Leben, das schlußendlich über Leiden oder Tod triumphiert!

Er muss auch seinen Geist den Botschaften von Bäumen, Tieren, Mineralien öffnen. Und das nicht nur im übertragenen Sinn! Dichter jedes Alters haben uns die Bedeutung dieses Kontaktes mit der Natur gezeigt. Aber da sie Dichter waren, wurden sie nicht ernst genommen; Vorzug wurde dem „vernünftigen“ Gesang der Wissenschaftler gegeben, die oft nur Zauberlehrlinge sind, unfähig, die Ergebnisse ihrer Entdeckungen vorauszusehen.

In dieser Welt, mit ihren durch Hass und Fanatismus zerrissenen inneren Konflikten, durch Rassismus, Gewalt und Gier, in Verachtung des harmonischen Gleichgewichts, das zwischen Menschen und Dingen herrschen sollte, und unter den Menschen selbst – sollten wir es nicht mehr aus den Augen verlieren, für Merlins Beispiel zu kämpfen um daß seine Botschaft diejenigen erreichen könne, die aus der Hölle aufstehen oder der Apokalypse entkommen wollen.

Um den Tieren zuzuhören und mit ihnen zu sprechen, gilt es, einen neuen Weg zu finden, sich mit anderen zu verständigen, wer auch immer sie sein können – eine Art, sich nicht auf Zwang, sondern auf Bruderschaft und göttliche Liebe zu beziehen. Getragen von der Einheit mit Allem, was IST.

Es ist wichtig, sich der jeweiligen Erfordernisse der Natur und des Menschen bewusst zu werden, um die heikle Balance zu bewahren, ohne die auf dieser Erde kein Leben möglich ist, ohne in den universellen Abgrund zu fallen.

„Alles führt uns dahin, zu glauben“, schrieb Andre Breton, „dass es einen gewissen Punkt des Geistes gibt, aus dem Leben und Tod, das Wirkliche und das Imaginäre, die Vergangenheit und die Zukunft, das Mitteilbare und das Unmitteilbare, das Hohe und das Niedrige, aufhören, widersprüchlich wahrgenommen zu werden.“ Tatsächlich geht es hier – wie in der ganzen keltischen Spiritualität nicht um „Glauben“, sondern Erkenntnis und Wissen!

Dieser Punkt ist das Heiligtum, die heilige Lichtung im Herzen des Waldes, wo wir endlich, wie der heilige Franziskus von Assisi, die große universale Bruderschaft oder Merlin, Zauberer und Prophet, das Fest der Unsterblichkeit mit Vivian in seinem Schloß aus Glas teilen.

Merlin und Vivian
Merlin und Vivian

Der „Zauberer“ und Druide Merlin hat den Gipfel des Weltenbaumes erreicht.

Dort, in der Ekstase des ewigen Momentes, spricht Merlin zu uns. Es liegt an uns, ihn zu verstehen.

Das verbotene Wissen der Kelten

Deutschland als souveräne, selbständige Nation…….

Die neuen Verwaltungsstrukturen sind funktionalen Organisationsstrukturen von gleichberechtigten Bürgern mit ihren jeweiligen Kompetenzen. Politische Parteien haben Vereinsstatus und bekommen keine staatliche Förderung. Die Finanzierung ist offenzulegen. Die Regierung hat die Macht – in der Verfassung verankert – über das Geld im Staate. Die Banken müssen sich dieses Geld gefälligst beim Staat besorgen, gegen eine kleine Gebühr, versteht sich…. Darüber hinaus gibt es keine Zins- und Spekulationswirtschaft mehr und ein bedingungsloses Grundeinkommen wird eingeführt.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Osterkerze-2020.jpg

Regionalwirtschaft, Bio-Aktivitäten, alternativen Gemeinschaften und Genossenschaften und betreiben Öffentlichkeitsarbeit, um die Bevölkerung über die Zusammenhänge von Politik, Wirtschaft und Kapital aufzuklären. Eine gemeinnützige Gesellschaft wird entwickelt und aufgebaut. Hierarchische Strukturen werden abgebaut und durch direkt demokratische Systeme ersetzt. Der neue Staat ist eine direkt demokratische Räterepublik mit eigener Finanzhoheit und einem zins- und spekulationsfreien Wirtschaftssystem. Auf dieser Grundlage läßt sich auch stabil wirtschaften. Die Räterepublik ist ein politisches System, bei dem die Herrschaft von der Bevölkerung über direkt gewählte Räte ausgeübt wird. Sie wird auch als „Rätedemokratie“ bezeichnet. Dazu braucht man keine EU. „Wir“ müssen uns erst mal wirklich selbständig machen, mit einer neuen Verfassung (!), die das provisorische Grundgesetz ablösen muß, dann erst kann man eine politisch und wirtschaftlich stabile Europäische Gemeinschaft drauf aufbauen!

https://merlins-blog.de/neue-verfassung-fuer-deutschland

Die Keimzelle des Staates ist die Familie. Diese wird geschützt und gefördert. Darüber hinaus geht es im Zusammenwirken der Geschlechter als Mann uns Frau um eine Energiequelle, die uns so viel Kraft liefert, daß wir nicht nur überleben, sondern in der Lage sind, ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen und zu stabilisieren. Mann und Frau sind in der Gesellschaft gleich gestellt – aber nicht gleich gemacht.

Die komplexe Polarität von Männlich-Weiblich bringt neues Leben in diese Welt. Aber nicht nur das. Sie ist der Königsweg zu unserer „inneren“ Kraftquelle. Wenn sich Sexualität auf die Spuren der Mystik macht, abseits von der unermüdlich bewertenden Aktivität des Verstandes, wird die Heiligkeit der Erotik offensichtlich und lädt dazu ein, sich durch liebevolle Ekstase in die höchsten Höhen der spirituellen Erfahrung und mystischen Einheit, der Verschmelzung mit unserem göttlichen Urgrund tragen zu lassen!

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Der bildungspolitische Rahmen wurde weit über das duale schwarz-weiß-Denken hin zum ganzheitlichen Denken erweitert, denn es ist nicht möglich ist, das Zwangskorsett „dieses Systems der Dinge“ zu sprengen, ohne ein grundlegend neues „Denksystem“ zu installieren. Es ist das ganzheitlich non-duale Denken. Es ist nicht ganz neu, vor mehr als 2000 Jahren war es das zugrundeliegende Denksystem von Buddha, LaoTse, den keltischen Druiden, den vedischen Schriften, den nordamerikanischen Indianern und auch der ägyptischen Theologie, aus der auch Jesus hervorgegangen ist.

Die „Heiligen Schriften“ und zugehörige Ausführungsbestimmungen der Religionen und sonstiger Glaubensgemeinschaften wurden auf ihre Verfassungsmässigkeit und ihre Kompatibilität mit den Menschenrechten überprüft. Die meisten Religionen sind deshalb als verfassungsfeindliche Organisationen eingestuft worden. Wollen sie weiterhin als Religionsgemeinschaft wirken, müssen sie ihre Schriften an die geltende Rechtslage und die Menschenrechte anpassen.

Über die Hintergründe

Taschenbuch: 296 Seiten Verlag: TWENTYSIX Auflage: 1 (20. Februar 2017) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3740728027 ISBN-13: 978-3740728021

auch als E-Book: ISBN 9783740793203

https://www.booklooker.de/app/detail.php?id=A02h0acA01ZZQ&pid=76312&t=mf47wstfmc85hehf

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Das verbotene Wissen der Kelten II

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Keltisches Christentum

Leben, zum Leben gegeben

Die Anfänge des Christentums gehören zu den großen Rätselfragen irischer Vergangenheit, da direkte Dokumente aus frühchristlicher Zeit nicht mehr vorhanden sind. So spricht es Ludwig Bieler (Dublin) geradezu aus: »Wann und wie die Iren zuerst mit der christlichen Lehre bekannt wurden, wissen wir nicht.«

Das Positive an dieser Feststellung ist die Absage an die aus kirchenpolitischen Gründen allzulang und hartnäckig tradierte Erfindung, es hätte als erster der Heilige Patrick das Christentum in Irland eingeführt und zur Blüte gebracht, und zwar das römische Christentum. Diese in vielen historischen Werken und Lexika angegebene Herkunft des altirischen Christentums ist falsch. Es gab irisches Christentum lange vor Patrick. Die sogenannten „Culdees“. Die europäischen Festlandkelten wurden überwiegend von sogenannten „Iroschotten“ zum keltischen Christentum gebracht – nicht missioniert. Die Auseinandersetzungen der Kelten mit der römischen Kirche dauerten bis ins 9. Jht an.

Der endlose Knoten, celtic knotwork

„Wenn du den Schöpfer verstehen willst, musst du zuerst die Schöpfung verstehen.“ Heiliger Columba  (Columcille, Schottland, 6. Jh)

Der Endlose Knoten
Der Endlose Knoten

Weil  wir nicht imstande sind, Gott abzubilden, führen uns die keltischen Ornamente auf einen Weg der Meditation, um ihm näher zu kommen. Wir können ihre rätselhaften Linien betrachten. Die verschlungenen Muster sagen uns, dass alles Dasein miteinander verwoben ist. Ihre Kreise und Spiralen haben weder Anfang noch Ende, so wie Gott ewig ist. Sie haben einen inneren Rhythmus, so wie auch die Jahreszeiten, der Mond  und das Meer ein Auf und Ab kennen, ein immerwährendes Wachsen und Schwinden und wieder Wachsen, ewig wie das Leben selbst. Diese Flechtwerk-Ornamente (engl. knotwork) verbinden menschliche Wesen, Schlangen, Fische, Vierbeiner, Vögel, Engel, Pflanzen und Gestirne zu einer alles umfassenden Schöpfung. Sie zeigen uns eine gewaltige spirituelle Welt.

Das Gralloch-Gebet

Cernunnos
Cernunnos

Abb. von Courtney Davies  

nach dem Kessel von Gundestrup,
Dänemark,
ca 100 v. Chr.

Das Graloch-Gebet ist ein Ausdruck für die keltische Ehrfurcht vor dem Leben.  

„Das Gralloch-Gebet hatte man ihm beigebracht, als er in den schottischen Highlands als Junge das Jagen lernte. Es war alt, sehr viel älter als die römisch-katholische Kirche, in einer uralten Zunge, die aus den Tagen der Nordmänner überliefert war. . . einige der Worte waren nicht mehr gebräuchlich. Man musste es über jedem getöteten Tier sprechen, das größer als ein Hase war … “ 

O Herr, segne das Blut und das Fleisch dieser Kreatur,
die du mir geschenkt hast.
Von deiner Hand erschaffen,
wie du den Menschen erschaffen hast.
Leben, zum Leben gegeben.
Dass ich und die Meinen essen können,
voll Dank für das Geschenk.
Dass ich und die Meinen dir danken können
für dein eigenes Opfer von Blut und Fleisch,
Leben, zum Leben gegeben.

(nach Diana Gabaldon, „Der Ruf der Trommel“)

Das Kreuz im Sonnenkreis

Sonnenkreuz
Sonnenkreuz


Das Keltische Kreuz war immer ein Zeichen des Lebens, eine Ermutigung zu spirituellem Denken, ein Kreuz im Sonnenkreis, ein kosmisches Symbol. Die Kelten waren die einzigen Christen, die die allmähliche Umdeutung dieses Lebenssymbols  zum lateinischen (römischen) Kreuz als dem Kreuz des Leidens und des Todes nicht mitmachten.  (In der römischen Kirche z.B. gibt es seit dem 5. Jahrhundert das Kreuz mit dem  Gekreuzigten , später auch Grabkreuze, Kreuze auf Todesanzeigen, ein Kreuz + als Kürzel für „gestorben„). Keltische Kreuze sind Zeichen an heiligen Orten in der Natur, an Stätten des Gebetes. Die keltischen Mönche feierten nämlich in druidischer Tradition ihre Gottesdienste an heiligen Quellen, in kleinen Wäldchen, auf Lichtungen. Heute finden sie viele Freunde wegen ihrer angeborenen  Achtung vor der Schöpfung.

Leben am Rande der Welt


Keltische Christen sahen ihren geistigen Beistand nicht in Petrus, sondern in Johannes, dem „geliebten Jünger Jesu“ … Die keltische Kirche brachte Liebe, die römische Kirche Gesetze, sagt ein Sprichwort. Sie waren stark, weil sie ein Leben in äußerster Einfachheit und Armut führten, das sie ganz dem Wirken für ihre Mitmenschen widmeten. Ihr Christentum war eher am häuslichen Herd beheimatet als in der Kirche. Sie feierten Gott bei ihren niederen alltäglichen Arbeiten. Die keltische Kirche war arm an materiellen Gütern, aber reich an Spiritualität (Geistiges Leben).

Viele Stätten keltischen Christentums liegen am Rande der Welt: Iona, Withorn (Abb. links) Lindisfarne, Whitby … Von da aus hat man einen freien weiten Blick. Der Weg vom Rand in die bequeme Mitte bringt dagegen meist auch den Niedergang. Viele Erneuerer kamen aus Randgruppen. Auch Jesus von Nazaret gehörte nicht zum Establishment.

Text nach Martin Wallace, keltischer Kanoniker, „Celtic Reflections“
und Hans Gsänger, „Die Irischen Hochkreuze“
Abb.: Courtney Davies

 Druiden Mittler zwischen materieller und spiritueller Welt

Sonnenwald
Sonnenwald

Die Druiden waren bei den Kelten die Mittler zwischen materieller und spiritueller Welt, oder anders gesagt, zwischen der sichtbaren Welt und der Anderswelt, der Welt der Geister. Der wohl berühmteste Druide war der Zauberer Merlin (Abb. oben), uns bekannt aus dem Sagenkreis um Artus und Avalon. Zu einem Druiden des Christentums wurde Columba/ Colum Cille, „die Taube der Kirche“, Geistlicher und Gelehrter, Künstler, Dichter.

Das Druidentum ist eine alte Menschheits-Philosophie, keine bestimmte Religion. Es  gewann und gewinnt auch heute noch seine Erkenntnisse aus der Natur. Die abendländische Spiritualität wurzelt in seiner Tradition, was lange Zeit verloren, vergessen oder unterdrückt war. Die Druiden waren Forscher und Entdecker auf verschiedenen Wissensgebieten: Theologen, Philosophen, Magier, Seher, Sänger, Dichter und Ärzte. Ihr Name ist – möglicherweise – verwandt mit dem keltischen Wort für Eiche (duir). Sie kannten die Kräfte der mystischen Bäume (Eiche, Eibe, Espe, Birke, Esche, Apfel, Eberesche…) und Heilpflanzen (Mistel, Weißdorn, Holunder, Stechpalme …) der Steine, der Erde, der Wasserquellen, der Gestirne. Sie besaßen in der keltischen Gesellschaft fast die gesamte geistliche und weltliche Macht. Das änderte sich nach der Christianisierung der britischen Inseln…..

 Mein Druide ist Christus, Gottes Sohn – mo drui, macDé  

Das Buch
Das Buch

Jetzt im Handel!

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

Jetzt auch als E-Book: ISBN 9783740793203

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Zwillingsseelen – Meditation

Wenn du dir der Tatsache bewußt bist, daß du im wahrsten Sinne des Wortes in irgendeiner Weise unvollständig bist, daß dir dieses oder jenes fehlt, so mußt du dir der Ganzheit deiner ICH-BIN-Gegenwart und deiner vollständigen und ewigen göttlichen Einheit mit deiner anderen Hälfte bewußt werden. Du mußt ein Gefühl des Friedens angesichts deiner derzeitigen Ich-Bin-Ganzheit verspüren – und das kannst du, weil dieser Friede bereits jetzt und hier in deinem Bewußtsein für dich gegenwärtig ist. Durch diese bewußte, göttliche Haltung des Seins wirst du jede Person und alle Umstände in dein Leben ziehen, die für die Erfüllung der Verwirklichung des göttlichen Seins erforderlich sind.

Du selbst bist bereits Eins mit deiner Zwillingsseele. Deshalb kannst du niemals wirklich allein sein. Diese Aussage übersteigt Raum und Zeit, alle Entfernungen und alle Illusionen und Täuschungen. Sie schenkt dir Frieden und Harmonie. Durch das Wissen um deine Ganzheit ziehst du von deiner ICH-BIN-Gegenwart alle Tugenden, Faktoren und Talente, jegliche Unterstützung und Fülle, Schönheit und Freude sowie alle Weisheit auf dich, die du benötigst, um die Person zu sein, die du wirklich bist.

Für den Einstieg beginnen wir mit einer Atemmeditation. Hat sich die nötige meditative Grundstimmung eingestellt beginnen wir:

„ICH BIN eins, mit Allem was Ist.“

Pause

„ICH BIN eins mit der lebendigen Göttin.“

Pause

„Ich bin EINS mit meiner Zwillingsseele, wo immer ich bin.“

Pause

„Ich bin EINS mit meiner Zwillingsseele, in Zeit und Raum ….“

Pause

„Ich bin EINS mit meiner Zwillingsseele, in der Ewigkeit des Seins….“

Pause

„Meine Zwillingsseele wird zu mir finden.“

Pause

„Wir sind EINS mit der lebendigen Göttin.“

Pause

„Wir sind EINS mit ALLEM WAS IST“

Pause

„Die schöpferische Energie der lebendigen Göttin durchströmt uns, wir können von ihr nehmen und mit ihr gestalten, was wir wollen. Sie will sich für uns manifestieren als Alles, was wir in der Einheit mit dem SEIN wünschen.“

Pause

„Ich stelle es mir vor, ich denke es, ich fühle es, ich weiß es und ich BIN es! Mit aller Bestimmtheit MEINES Wesens spreche ich das schöpferische Wort und sende meine Vision hinaus………“

Pause

„Sie wird stets erfüllt zu uns zurückkehren.“

Pause

„Denn wir sind EINS mit dem lebendigen SEIN.“

Klangschalenmeditation

Diese Meditation lässt sich auch sehr gut als Klangschalenmeditation ausführen. Man beginnt mit einer Atemmeditation, bis die richtige Meditationsruhe eingekehrt ist. Dann schlägt man schon mal leise eine Klangschale an und verfolgt den Ton, bis er ganz ausgeklungen ist

Wenn die Schale ausgeklungen ist, spricht man langsam und ruhig den ersten Satz der Meditation und schlägt – nicht zu laut! – die Klangschale an. Jetzt kann man den gehörten Text mit der Schwingung, dem Klang verbinden und „mitschwingen“ lassen.

Am Ende klingt die Meditation aus, mit dem Bekenntnis zur „Einheit mit dem lebendigen SEIN“

Ich bin EINS mit dem lebendigen SEIN.

Klangschale mit Seilzug-Fernbedienung

Spiritualität und Sexualität, Mystik und Erotik führen zu immer wieder neuen und ganz individuellen Erfahrungen. Über diese Erkenntnisse könnte man natürlich viel mehr schreiben und reden – die ganz reale Erfahrung des wirklich Wirklichen jenseits aller begrenzenden Vorstellungen kann man nur selber machen.

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Das Buch

Das Buch

Zweite, neu bearbeitete Auflage!

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Twentysix (11. Mai 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 374073020X
  • ISBN-13: 978-3740730208

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www. – Netzwerk der Bäume…..

Der Wald und die Bäume haben ein Problem. Ihre natürliche Kommunikation über den Boden ist durch äußerst massive Eingriffe in das natürliche System nachhaltig gestört. Dazu genügt es schon, eine Bundesstraße durch einen Forst zu führen – und die Kommunikation ist weg.

Nun ist es aber so, daß gerade die großen Wälder in der Lage wären, das Klima zu beeinflussen. Das haben sie schon Millionen Jahre gemacht. Unterbricht man die Kommunikation der Wälder, können sie keine „abgestimmten Aktionen“ mehr starten. Ganz abgesehen davon, daß „wir“ den Waldbestand auf diesem Planeten immer mehr beeinträchtigen……

Deshalb wurde mir bei meiner beginnenden Kommunikation mit den Bäumen zuerst aufgetragen, etwas für diese Kommunikation zu tun. Das geht mit Hilfe von Kristallen und ist keine elektromagnetische Form von Kommunikation. Wie das geht, haben mir die Bäume auch gleich mitgegeben und ich mache nun nicht nur selber solche „Anschlüse“ – ich suche Mitmacher….. Wie das geht, habe ich in desem Beitrag beschrieben……

Ich habe eine große Eichenfreundin, in der Nähe von dem Haus meiner Tochter im Dachauer Hinterland. Sie hat fünfeinhalb Meter Stammumfang.

Meine Eichenfreundin

Als ich gemerkt habe, daß ich mich mit ihr unterhalten kann, wenn ich ein Bild von ihr anschaue, habe ich sie gefragt, wie’s ihr so geht. (von Berlin nach Bayern) Schlecht – hat sie geantwortet. Da gab’s mal Probleme mit dem Bauern, auf dessen Feld sie steht – sie steht auch unter Naturschutz, und ich habe ihr mal geholfen. Dann hab‘ ich sie gefragt, ob ich kommen muß?

Ja, hat sie gesagt, dringend…..

Also fahre ich beim nächsten Besuch gleich zu ihr hin – nix war da, sie stand da schön grün und so…..

Dann hab‘ ich sie gefragt: Aha, Du wolltest nur, daß ich Dich besuche! Ja das war’s. Sie hatte Sehnsucht nach mir.

Vor einigen Wochen hab ich sie wieder besucht, da hatte sie einen schwarzen Belag auf den Blättern. Ich frage sie, wirst Du damit selber fertig?

Nein…..

Hmmm … was brauchst Du? Dünger oder so?

Nein…..

Kolloidales Silber?

Ja, das brauch‘ ich…..

Dann hab‘ ich ihr ein Flascherl Silberwasser gegeben, in 2 Gießkannen verteilt. Kam mir wenig vor – aber sie hat gesagt, das reicht. 4 Wochen Später war der Belag weg.

Jetzt wollte sie noch kolloidales Kupfer, das habe ich ihr auch gegeben, auch nur ein kleines Flascherl, auch das war genug. Da weiß ich jetzt bloß nicht wofür sie das braucht, für ihr Immunsystem halt. Ja, das ist ein wichtiges Spurenelement, das zu wenig im Boden vorkommt. Es wirkt noch stärker gegen Schimmel. Menschen brauchen das auch, man sagt 2 mg pro Tag.

Menschen und Tiere brauchen das für die Fruchtbarkeit und für die Tätigkeit der Muskulatur. Ohne Kupfer keine Kraft.

Die Bäume sind viel schlauer, als wir gemeinhin so denken, die wissen schon selber was sie brauchen. Sie wissen auch selber ganz genau, wie alt sie sind. Meine Eiche ist 370 Jahre alt.

Und da gibt es noch viel mehr zu erzählen. Die Bäume wollen ein großes Netzwerk aufbauen, über den Wurzelkontakt hinaus. Ein eigenes www. Sie haben mir Anweisungen gegeben, wie das geht – mit Kristallen!

Wenn ein Baum damit ausgerüstet ist, können alle, die da lokal über ihr Wurzelwerk angeschlossen sind, darüber Kontakt aufnehmen. Es gibt da spezielle „Leitbäume“ in jedem Wald und in jedem Forst, die man verhältnixmäßig leicht findet. Wenn man schon mit den Bäumen kommunizieren kann, führen die einen da schon hin.

Am besten gehen Bergkristalle und Amethysten. 3 Stück ins Wurzelwerk in Stammesnähe an den Hauptwurzeln platziert. Einer mit der Spitze nach unten, z.B. ein Amethyst, einer nach außen und einer nach innen gerichtet….. dann geht das. Da reichen auch nur ganz kleine Kristalle, die sollten aber vorher aktiviert sein, zumindest in einer Klangschale. Wenn man das mit dem Tensor macht, sagen einem die Bäume auch genau, wo sie welchen hin haben wollen.

An die großen Leitwurzeln in Stammnähe
Z.B. mit dem Taschenmesser etwa 10 cm tief graben, direkt an der Wurzel
Hier ist der mit der Spitze nach innen plaziert ist

Hat man die Kristalle gesetzt, kann man auch selber jederzeit mit dem Baum in Kontakt treten, ohne ein Bild davon zu sehen. Sie mögen es auch gerne, wenn man ihnen Namen gibt. Eigentlich klar, denn dann ist es leichter sie direkt anzusprechen.

Es wird Zeit

Ja, es wird Zeit. Die ganze Natur wartet nur darauf, daß wir Menschen zu Besinnung kommen und uns von unserem krankhaften Egowahn befreien, hin zu einem ganzheitlichen Bewußtsein. Erst mit einem ganzheitlichen Bewußtsein gelingt die Kommunikation mit der Natur und mit der „Anderswelt“.

Es ist ziemlich offensichtlich, daß die imperiale Methode der Herrschaft des Egowahns dabei ist, diesen Planeten und sein Ökosystem zu ruinieren.

Nur in enger Zusammenarbeit mit der Natur und speziell mit den Bäumen können wie das Blatt wenden. Helfen wir den Bäumen, indem wir ihnen ein www. zur Verfügung stellen. Das ist übrigens nicht elektromagnetischer Natur und kann deshalb auch nicht abgehört werden. Vielleicht ist es möglich das auch anderweitig zu nutzen, die Bäume würden sehr gerne mitmachen.

Das verbotene Wissen der Kelten

Die letzten, die hier in Europa ganzheitlich denken durften, waren die Kelten. Aber ganzheitlich denken allein reicht auch nicht. Es muß zwingend die Dualität überwunden werden – und es muß im „richtigen Leben“ funktionieren. Hier ist es die keltische Spiritualität (nicht Religion), deren Spuren genau auch zu diesem Ziel führen: der Erkenntnis der Einheit von dieser Welt und der „Anderswelt“ und der Erkenntnis der Relativität von Gut und Böse. Insgesamt für einen „dualen Denker“ etwas verwirrend – ich hoffe und wünsche dem Leser, daß er den „roten Faden“ findet, auch wenn der sich in mehrere Dimensionen verzweigt….

Lange vor der Erfindung des Christentums gab es hierzulande schon einmal eine vielverprechende spirituelle Entwicklung, die durch den Sieg Cäsars über die Kelten unter Vecingetorix zu einer über 2000 Jahre dauernden Unterjochung des Geistes unter die Dogmen von Religion und Imperium führten……. Man hat im wahrsten Sinne des Wortes Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um jede Spur davon zu vertuschen und verschwinden zu lassen…….

Die keltisch-druidische Spiritualität ist frei, ungebremst, funkelnd und energiesprühend….. Sie bindet das wirkliche Leben in der Materie übergangslos mit ein. Es gibt hier keine duale Trennung von „gutem Geist“ und „pöhser Materie“. Die Materie und das Leben an sich sind höchster Ausdruck der Entfaltung des Geistes! Und mit Religion hat das gar nichts zu tun…….

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

E-Book: ISBN 9783740793203

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Dualseelen – Zwillingsseelen

Die Suche

Du erkennst, daß die fehlende Ganzheit dich unvollständig sein läßt. Wenn du dich unvollständig fühlst, kannst du dich nicht auf die Vision der Ganzheit konzentrieren, die für dich genau die Dinge anziehen kann, die du benötigst, um deine Ganzheit herzustellen. Jeder Mensch sucht seine Ganzheit, sein polares Gegenstück, um die eigene Ich-Bin-Ganzheit zu ergänzen, so daß sie, wenn beide als ein „ganzer Mensch“ in ihrer vollen Kraft zusammen sind, dem Ganzen dort dienen können, wo es sich ergibt.

Wenn du dir der Tatsache bewußt bist, daß du im wahrsten Sinne des Wortes in irgendeiner Weise unvollständig bist, daß dir dieses oder jenes fehlt, so mußt du dir der Ganzheit deiner ICH-BIN-Gegenwart und deiner vollständigen und ewigen göttlichen Einheit mit deiner anderen Hälfte bewußt werden. Du mußt ein Gefühl des Friedens angesichts deiner derzeitigen Ich-Bin-Ganzheit verspüren – und das kannst du, weil dieser Friede bereits jetzt und hier in deinem Bewußtsein für dich gegenwärtig ist. Durch diese bewußte, göttliche Haltung des Seins wirst du jede Person und alle Umstände in dein Leben ziehen, die für die Erfüllung der Verwirklichung des göttlichen Seins erforderlich sind.

Wir sind EINS
Ich bin EINS mit meiner Zwillingsseele, wo immer ich bin.
Wir sind EINS, in Raum und Zeit ….
Wir sind EINS, in der Ewigkeit des Seins….

Jedoch – du selbst bist bereits Eins mit deiner Zwillingsseele. Deshalb kannst du niemals wirklich allein sein. Diese Aussage übersteigt Raum und Zeit, alle Entfernungen und alle Illusionen und Täuschungen. Sie schenkt dir Frieden und Harmonie. Durch das Wissen um deine Ganzheit ziehst du von deiner ICH-BIN-Gegenwart alle Tugenden, Faktoren und Talente, jegliche Unterstützung und Fülle, Schönheit und Freude sowie alle Weisheit auf dich, die du benötigst, um die Person zu sein, die du wirklich bist. Wenn du zu dieser Person geworden bist, werden sich die Menschen auf Grund ihrer eigenen Bedürftigkeit von dir magisch angezogen fühlen. Deine Aura strahlt das aus, was diese Menschen brauchen. Daher kommen sie, um gesättigt zu werden.

Sie kommen zu dir, um deinen Rat zu suchen. Sie kommen, weil du etwas besitzt, was sie selbst nicht haben. Es ist das: „ICH BIN – Wir sind eins, wo immer ich bin. Weder Zeit noch Raum können uns trennen, denn wir sind Eins, mit Allem was IST.“

Das ist der Schlüssel zur Vereinigung mit deiner Zwillingsseele – der Ausgangspunkt für ewiges Glück. Denke daran, daß das bloße Fehlen der Qualität der Freude und des Glücks dich im Äußeren mehr berauben kann, als du dir vorstellen kannst. Denke also in dem Moment, in dem du merkst, daß du ein wenig traurig wirst und anfängst, Selbstmitleid zu empfinden, deine Laune zu sinken droht – denke genau in diesem Moment: „ich habe den Kontakt zu meiner Zwillingsseele verloren – ich werde mich sammeln, ich werde mich konzentrieren, so daß ich Ich selbst sein werde. Meine Zwillingsseele wird mich suchen und finden.“ Frage dein höheres Selbst, gehe hinaus und finde die Menschen, die zu dir gehören, für den Dienst an der Welt. Fang heute noch an, mach dich auf und handle. Du findest deine Zwillingsseele nur, wenn du handelst!

Liebe
Liebe

Jeder Mensch ist für sich gesehen auch schon „vollständig“, weil er – wie ein Magnet – aus weiblichen und männlichen Chromosomen aufgebaut ist. Es überwiegt der eine oder andere Anteil und formt den Körper entsprechend aus. Dadurch entsteht ein individuelles „Strahlungsprofil“, das natürlicherweise versucht, sich mit einem möglichst ergänzenden Profil zu verbinden.

Es gibt da tatsächlich nur eine einzige, haargenau passende „Zwillingsseele“.

Im Bereich der Dualseelen stehen eher doch mehrere „passende“ Profile zur Auswahl……  Darüber hinaus gibt es auch noch Seelenverwandtschaft.

Ob und wie sich die jeweiligen Partnerschaften ergeben, liegt nicht in unserer Hand. Man kann sich aber vertrauensvoll auf die „Innere Führung“ verlassen. Das passt dann schon. Aber wie!

Hierzu erinnere ich an C. G. Jung und sein Konzept von Anima und Animus. Er geht davon aus, daß jeder Mensch zweigeschlechtlich-polar angelegt ist und sowohl weibliche wie männliche Anlagen hat. Anima bezeichnet das Weibliche im Unbewußten des Mannes, Animus ist das männliche Gegenstück in der Frau.

Anima und Animus sind sozusagen die jeweils gegenpoligen inneren „Hälften“, ohne die ein Mensch nicht vollständig ist. Tief im Unbewußten „lebt“ also die andere Hälfte, die integriert werden möchte, um den Menschen mit seiner Psyche „ganz“ werden zu lassen.

Trifft man nun im Außen einen solchen Menschen, der diesem inneren Bild entspricht, spricht man gerne von Liebe auf den ersten Blick. Die Gefahr ist groß, daß die innere Vorstellung der jeweils anderen eigenen Hälfte in diesen Partner projiziert wird. Um das zu vermeiden, muß zuerst der innere Gegenpol in die eigene Psyche integriert werden, bevor man eine stabile Beziehung mit einem wirklichen Seelenpartner entwickeln kann.

….und zur Vertiefung empfohlen:

Das Buch
Das Buch


Die Geschichte von Merlin und Vivian

Es ist egal, ob Merlin eine real existierende Person war, oder tatsächlich „nur“ eine mythische Gestalt. Es ist mit ihm ähnlich wie mit König Arthur – wir wissen es nicht.

Halten wir uns an den Mythos, er will uns etwas sagen. Es ist allerdings etwas schwierig, das zu entschlüsseln, denn die Legende von Merlin ist erst im zwölften Jahrhundert aufgeschrieben worden – und das in etlichen verschiedenen Versionen. Spätestens seit dieser Zeit verlor sich die ganzheitliche Betrachtungsweise von der Einheit allen Seins, die getragen ist von den Kräften der Natur und der Anderswelt. Man ging auf Abstand zur Natur, auf Abstand von der Anderswelt, die Urbanisierung beschleunigte sich und das ganzheitlich non-duale Denken wurde auch noch aufgegeben. Das römische Christentum mit seiner strengen Dualität und seinem Machtstreben und seinem Teufel hatte sich in Mitteleuropa endgültig durchgesetzt – mit Gewalt.

Merlin und Vivian
Merlin und Vivian

Diese ständig gegenwärtige Gewaltdrohung hat natürlicherweise verhindert, daß sowas „heidnisches“ wie die Merlin-Legende im Klartext veröffentlicht werden konnte. Der urkeltische Mythos mußte also verkleidet werden. Um ihn zu entschlüsseln, müssen wir die vorhandenen Bruchstücke keltischer Legenden und Mythen, druidischer Kultur und keltischer „Esoterik“ bemühen.

Die mythische Figur Merlins des Zauberers ist eine Synthese von verschiedenen keltischen Helden (oft auch Gottheiten genannt) und Heldensagen mit historischen Elementen , sie spielt im Norden von Britannien in der zweiten Hälfte des sechsten Jahrhunderts – oder auch alternativ im Wald von Broceliande in Südfrankreich, wo es ebenfalls ein Merlin-Grab zu besuchen gibt. Wir erleben einen schillernden Charakter, ausgestattet mit besonderen Kräften, die er nach bestem Wissen auch einsetzt. Er besitzt die Gabe der Prophetie, ist ein Mann der Wälder und gleichzeitig ein vergeistigter Gelehrter mysteriöser Herkunft. Vielleicht stellt er eine wirkliche Person dar, die in die göttliche Sphäre hineinragt, vielleicht auch die Inkarnation eines mythischen Helden.

Der Name Merlin stammt vom lateinischen Merlinus aus der „Vita Merlini“. Alle keltischen Versionen nennen ihn Merddin oder Myrddin. Für einen Britannier des Nordens ist der Name klarerweise Myrddin. Wir bleiben trotzdem bei Merlin.

Der mythische Merlin übersteigt bei weitem jede historische Dimension, agiert eher wie ein Halbgott oder wie ein ebensolcher, der in die Welt gekommen ist, das Schicksal der Menschheit zu beeinflussen. In diesem Sinne ist er der Demiurg, der eine Welt arrangiert, die er zwar nicht erschaffen hat aber zu deren Entwicklung er durchaus beiträgt – mit seinem Rat und mit seinen magischen Kräften. Aus den Sternen liest er die göttliche Absicht, er ist Seher und Wahrsager. Aber es ist nicht der Tempel in der Stadt, wo er seinen Dienst ausübt – es ist tief im Herzen der keltischen Wälder, im Herzen der Natur. Das ist fundamental anders. Die keltische Kultur war nie wirklich städtisch, auch nicht in ihrer hohen Zeit. Sie war immer ländlich/natürlich orientiert und den Wäldern nahestehend, auch wenn sie eine leistungsfähige Landwirtschaft und ein beinahe schon industriell anmutendes Handwerk hervorbrachte. Von Beginn an eine auch spirituell (nicht religiös!) orientierte Gesellschaft, entwickelte sich speziell das das ganzheitlich orientierte keltische Druidentum schon von der Bronzezeit an. Ganz speziell aus diesem antiken druidischen Konzept heraus drängte sich Merlin ins Herz des Christentums – jedermann konnte diese Geschichte für sich selber interpretieren. Merlin kristallisiert all das, was das offizielle Christentum nicht auflösen konnte und oft sogar als teuflisch hinstellte, weil es als importiertes, machtorientiertes System die alten Bräuche und mentalen Strukturen der Bevölkerung ignorierte. Das erklärt auch, warum sich Merlin in den Wald zurückzog und in einem unsichtbaren Gefängnis lebt, unsichtbar für das gewöhnliche Auge….

Es erklärt auch, warum er Vivians vielfältigen Reizen erliegt und vorsätzlich darauf eingeht, in dieses Luftgefängnis eingeschlossen zu werden, von wo aus er die in Unordnung gekommene Welt beobachtet.

Denn Merlin ist tatsächlich nicht alleine. Der Eindruck eines Eremiten kommt uns in den Sinn, weil er mit dem Eindruck des Rückzugs aus einer Gesellschaft korrespondiert, die seine Ratschläge und Warnungen nicht mehr versteht. Diese Gesellschaft wird sich hoffnungslos verspinnen, bis die finale Katastrophe eintritt, die der Magier und Prophet vorhersieht – die symbolische Endzeitschlacht, in der sich Vater und Sohn gegenseitig umbringen. Die Zeit nach diesem Ereignis ist nicht länger Merlins Sache. Man sieht nur die Hand Vivians, die Arthurs Schwert ergreift und in einen See eintaucht – Vivian ist die „Dame vom See“ – auch ein mythisches Wesen mit dem Angesicht einer Göttin – ein verdrehtes kleines Mädchen, geschult von dem alten Zauberer, das sich plötzlich in einer Situation befindet, die es nicht erwartet hat und nun verpflichtet ist, eine Lösung herbeizuführen. Vivian ist sehr eng mit Merlin verbunden. Wir sprechen von einem komplexen Charakter, von dem es wichtig ist, ihn zu verstehen, wenn wir irgendwas über Merlin verstehen wollen.

In den verschiedenen Versionen der Merlin Geschichte hat Vivian natürlich auch verschiedene Namen: Nimue, Niviene, Uinaine, manche meinen auch, Merlins Gefährtin wäre Morgaine gewesen. Inselkeltisch erscheint Ganieda oder Gwendydd. Sie repräsentiert als Feenkönigin die „Weiße Frau“, blond und schön, die Aspekte der Sonnengöttin und speziell die Aspekte einer Wald- und Wassergottheit.

Merlin war der Sage nach königlichen Blutes und er war mit Guendoloena verheiratet – aber dann traf er auf Vivian. Sie wußte nichts. Aber sie war durchtriebener als der Teufel. Und Merlin ist ja auch der Teufel. Vivian wird von Merlin alles lernen, was ihr Herz begehrt. In dieser Beziehung kann man Merlin mit einem großen Druiden vergleichen, tief im Wald seine Schülerin lehrend, die willens ist, die Lehre aufzunehmen.

In der keltischen Tradition, wie auch in anderen sogenannten „archaischen“ Zivilisationen findet die Initiation in das Wissen nicht ohne besondere sexuelle Beziehungen zwischen Schüler und Lehrer statt. Man kann sagen, das Wissen wird genauso durch psychosensorische Aktivitäten vermittelt wie durch intellektuelle Anstrengungen. Modern ausgedrückt: Transpersonal-Spirituelle Sexualmagie. Der „christliche Westen“ hat das längst verdrängt und verdammt – die leidige Trennung von „bösem“ Körper und dem „guten“ Geist.

Merlin fragt Vivian, ob sie den See von Diana sehen möchte. Sie antwortet: „Sicher, gerne. Es gibt nichts von Diana, was mich nicht freuen würde, denn ihr ganzes Leben lang liebte sie die Wälder wie ich, ja sogar mehr als ich!“. Daraufhin zeigte ihr Merlin das Grab von Faunus, dem Geliebten von Diana und Merlin erzählt ihr die Geschichte, die schon deutlich an seine eigene erinnert, bloß noch ein bisschen tragischer. Vivian identifiziert sich durchaus mit Diana und nimmt die Herausforderung an. Auch sie wünscht sich ein wunderschönes Schloß am See. Merlin erfüllt ihr diesen Wunsch – am Ufer erhebt sich ein magisches Schloß, das sich unsichtbar macht und in den Wassern des Sees verschwindet, wenn jemand sein Geheimnis erforschen möchte. Hier haben wir schon das Thema vom unsichtbaren Gefängnis, in dem Merlin später festgehalten wird. Das magische Schloß, in dem Vivian als „Dame vom See“ Lancelot erziehen wird.

Merlin erzählt ihr die Geschichte von Faunus und Diana nicht ohne Absicht. Vivian versteht diese Absicht sehr wohl und fragt Merlin ganz unverblümt, wie man einen Menschen für immer einschließen kann. Merlin ist sicher nicht einer, der sich von jemanden, den er so bedingungslos liebt, übertölpeln ließe. Er ist Meister der Magie, Meister der Illusionen – aber er ist jetzt nicht mehr Meister seines Schicksals. Merlins aktive Rolle ist ganz eigentlich beendet, sein Schicksal entfaltet sich, wie es eine höhere Macht entschieden hat. Er hat König Arthur den Weg gewiesen, die Tafelrunde installiert und die Geheimnisse des heiligen Gral aufgedeckt. Seine Intervention als prophetischer Magier ist beendet. Es ist jetzt wohl an der Zeit für den Weisen, sich zurückzuziehen und über die kommenden dunklen Zeiten zu sinnieren.

Seine Magie ist nicht verloren, er hinterläßt zwei Schülerinnen: Morgaine und Vivian. Morgaine hat die Aufgabe, Arthus‘ todesähnlichen Schlaf zu betreuen und seine bevorstehende Wiederkunft vorzubereiten. Vivians Aufgabe ist es, ein kleines Flüchtlingskind zu einem strahlenden Ritter zu erziehen, Lancelot vom See. Und wenn wir die Überlieferungen genau betrachten, finden wir noch einen dritten Schüler: den Barden Taliesin. Seine Aufgabe ist es, die großen Geheimnisse der Welt zu offenbaren, zumindest denjenigen, die fähig sind, diese zu verstehen.

Gemäß den Standards der indoeuropäischen Tradition, klausuliert in Triaden und Dreiteilern, stellt sich Merlin als organisatorische „Gottheit“ dar. In vereinfachter Form ist in der Hindu-Mythologie Brahman die allgegenwärtige Schöpfungskraft, Shiva der Zerstörer und Vishnu der Organisator dieser Welt – Merlin ist sein keltisches Äquivalent. Vishnu ist nicht immer gegenwärtig, er sendet diverse Avatare wie z. B. Indra, das Werk durch die Zeitalter hindurch geduldig zu vollenden. So sendet Merlin Arthur aus, den er durch seine Aktionen und sein Intrigieren aufbaut. Vishnu zieht sich wie Merlin von dieser Welt zurück.

Merlin ist aber nicht tot, er ist nur verborgen. Daß er eingeschlossen ist in einem luftigen Gefängnis oder in einem gläsernen Schloß, gibt Anlaß zu vielfältigen Kommentaren, die zusammengefaßt ergeben, daß durchsichtige Luftschlösser oder gläserne Gefängnisse ganz einfach die „Anderswelt“ repräsentieren.

Die Zweiheit, die heilige Vereinigung von „Gottbruder“ und „Gottschwester“, wird im Obstgarten der Anderswelt Realität. Zurückgezogen von dieser Welt leben sie ihre absolute Liebe, die sie ihrer Natur gemäß von dieser Gesellschaft trennt. Merlin und Vivian genügen sich selbst, die Polarität ist vollständig ausgeglichen. So kommen sie in ihren ursprünglichen Zustand zurück, den sie innehatten, bevor sie in diese äußere Welt kamen. Diese Zurückgezogenheit bringt beiden frisches Lebenspotential. Mehr denn je ist Merlin der Mann des Waldes und druidischer Schamane. In der andauernden Verwandlung von „Gottheiten“ sind die Erscheinungsformen jedoch nicht notwendigerweise identisch. Merlin wie auch Arthur und Vivian sind gewissermaßen in einem „Schlafzustand“ in der Anderswelt – sie werden zurückkommen, mächtiger denn je! In diesem Sinne ist der „göttliche Rückzug“ keine Katastrophe, er führt zu einer Regeneration der Kräfte, die das göttliche Wesen repräsentiert, speziell als Vermittler zwischen Mensch und Natur, zwischen Mensch und dem göttlichen Sein. Merlin ist der Mann der Wälder, Meister der Pflanzen und wilden Tiere; er ist Druide, Magier und Priester und wie die Schamanen auch Medizinmann. Ach nein, Priester ist er sicher nicht……..

Gerade aus dieser Perspektive ist Merlin so wichtig für eine Zeit, in der die Zivilisation, zerstört durch industrielle, wirtschaftliche und politische Wahnvorstellungen, sich selber von ihren tiefen Wurzeln trennt, die sie einst genährt und mit den Lebenskräften der Erde hervorgebracht haben.

Das Buch
Das Buch

Zweite, neu bearbeitete Auflage!

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Twentysix (11. Mai 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 374073020X
  • ISBN-13: 978-3740730208

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Das Buch

Das Buch

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

auch als E-Book: ISBN 9783740793203

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Das verbotene Wissen der Kelten II

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Es geht um die Macht

Macht ist wie Beton – es kommt drauf an, was man draus macht. Im Wort selbst steckt der Kern „machen“. Wer Macht hat, macht, daß andere machen, was er will….

Indem man den Leuten, die mit-machen, auch „Mit-Macht“ verspricht! Nennen wir das mal die positive Seite von Macht. Aber es gibt eben nicht nur das, es gibt auch die oft vergessene negative, also die „dunkle Seite“ der Macht. Da wird Druck gemacht. Wer nicht mit-macht, der wird halt ganz einfach einen Kopf kürzer gemacht.

Macht
Macht

Macht ist also quasi zweipolig wie elek­trische Energie. Der positive Pol ist die Hoffnung auf Vorteile, der negative Pol ist die Angst vor Nachteilen, die ein Mensch oder eine Organisation in ihrem Umfeld erzeugt.

Wer jedoch nur die Hoffnung auf eine kleine Gehaltserhöhung oder auf einen Auftrag für eine Zulieferfirma hat, hat wenig Macht. Große Macht hat die Hoffnung auf eine führende Position, oder die Angst vor dem Ruin. Wer glaubhaft Herr über Leben und Tod zu sein scheint, hat riesige Macht. Da braucht man nicht mal selber Geld oder Besitz zu haben, wenn man den Leuten einerseits das Paradies verspricht, andererseits ewiges schmoren in der Hölle, wenn man nicht spurt. Eine geniale Strategie…..

Mit Wissen, Intelligenz, Geld, Besitz von Produktionsmitteln hat das also vom Ansatz her gar nichts zu tun, sondern mit dem strategisch wirkungsvollsten Einsatz dieser Ressourcen. Die erweckte Erwartung macht die Macht! Damit Menschen tun, was man will, braucht man die Hoffnungen und Befürchtungen auch nicht unbedingt gleich zu erfüllen, es dürfen nur keine Zweifel aufkommen!

Ein Millionär, der auf seinem Geld sitzt, und niemanden etwas er­hoffen läßt, hat kaum Macht, ein Hochstapler, der nichts besitzt, aber alle Welt Millionengewinne erhoffen läßt, erweckt große Spannungen und hat dadurch große Macht und Anziehungskraft.

Die Strategie bestimmt die Größe der Spannung, die Größe der Spannung die Größe der Macht und die Größe der Macht wiederum den Einfluß auf die Menschen. Vom Einfluß auf die Menschen hängen wiederum die psychischen, informellen, finanziellen, wirtschaftlichen, technischen und materiellen Ver­hältnisse ab. Wie groß die Spannungen sind, die man her­vorruft, ist eine Frage der richtigen Konzentration der Kräfte und Mittel, also der richtigen Strategie. Kleine Kräfte muß man strikt auf wenige Gesprächs­partner konzentrieren, wachsen die Kräfte dann, kann man immer breitere Personenkreise und mit ihnen ihre Mittel erfassen.

Jeder kann mit seinen Energien und Mitteln sehr viel größere Spannungen, Macht und Anziehungskraft hervorrufen. Nach allen Seiten! Ganz einfach durch die Verbesserung seiner Strategie. Für die Dauer seines Erfolges kommt es dann darauf an, die in ihn gesetzten Hoffnungen und Ängste glaubwürdig zu erhal­ten, das bedeutet jedoch nicht, daß er sie erfüllen muß – bitte den Unter­schied beachten!

Das Mittel, mit dem die Spannung hervorgerufen wird, spielt im Grunde keine Rolle. Entscheidend für die Wirkung ist allein, wie groß die Spannung ist. Wie allgemeingültig diese Spannungsgesetze sind und wie einfach es ist, größere Spannungen zu erzeugen und mehr Macht zu gewinnen, zeigt allein schon die Macht von Kirchen, Sekten und Ideologien. Sie versprechen nur – anscheinend glaubwürdig – einerseits den Himmel auf Erden und andrerseits die Hölle, wenn man nicht mit macht. So beruht auch die Macht eines Diktators darauf, daß er praktisch ungehemmt von rechtlichen oder moralischen Grenzen den einen zum „Staatssekretär“ machen kann, den anderen ins Gefängnis steckt oder gleich exekutiert. Dieses Prinzip läuft hier seit Jahrtausenden unverändert immer wieder ab. Quasi in Endlosschleife. Die erzeugten Erwartungen lassen sich positiv gezielt bis zur Euphorie steigern, auf der „dunklen“ Seite bis in die Angstpsychose. Wird das alles richtig und konsequent durchgezogen, läßt sich praktisch jeder Widerstand brechen.

Ach ja – wie organisiert man das am besten, daß einen niemand in die Suppe spuckt bzw. in die Quere kommt? Ja, da gibt es eine sehr erprobte Organisationsform, die jeden „Störenfried“ sofort aufzeigt und die prinzipbedingt mit sehr wenigen, zuverlässigen Mit-Machern kontrolliert werden kann: Es ist dies die allseits bekannte und überall eingesetzte Hierarchie……

Es braucht eine strikt hierarchische Struktur, um mit wenigen ausgesuchten Individuen das Gesamtsystem kontrollieren zu können. Die sind dann auch leicht austauschbar. Musterbeispiel: Die Entwicklung der Partei: „Die Grünen“. Das zeigt sich z.B. auch im tatsächlich illegalen „Fraktionszwang“, aber auch in allen gesellschaftlich relevanten Organisationen, egal ob NGO oder Verein, Partei oder Firma. Obendrein wird das auch noch als einzige funktionierende Möglichkeit „verkauft“.

Nun wird es aber noch ein paar vollintelligente Leute geben, die aufgrund ihrer Intelligenz das System halbwegs durchschauen. Wie kriege ich die unter Kontrolle? Zuerst ist Korruption das Mittel der Wahl. Heißt heute politisch korrekt auch „Lobbyarbeit“. So mache ich zumindest schon mal etwa 20% der Bevölkerung, zumeist die intelligenteren, zu systemkonformen Profiteuren, die das System auch noch mit Zähnen und Klauen verteidigen werden.

Verbleibt noch ein kleiner Rest von hochintelligenten Leuten, die das System wirklich durchschauen können. Sogenannte „Intellektuelle“. Damit da nix passiert, muß man die ablenken. Für die passiven Mitläufer mit eigenen Ideen gibt es verschiedene Spielwiesen sowie den Zwang des Mitmachens im System, um auf einem angenehmen Niveau zu überleben.

Ein noch kleinerer, potentiell gefährlicher „Restbestand“ an Intelligenz, der dann auch noch politisch aktiv wird, muß aber noch niedergehalten werden. Das ist Aufgabe der Propagandamedien, das sind dann zumeist „Rechtspopulisten“, Spinner oder die haben irgendwo einen „dunklen Fleck“ in ihrer Vergangenheit, den man öffentlich und ausgiebig breittritt. Und wenn nicht, erfindet man halt was. So kann man solche Leute endgültig diskreditieren. Und wenn das alles nix hilft, lockt man sie halt in eine Falle….

Bis hierher ist das eine Beschreibung des Zustandes, den wir hierzulande haben. Der ist auch bestens zementiert…..

  1. es gibt hierarchisch organisierte Parteien, das bedeutet, einige wenige „Vorsitzenden“ bestimmen, was „Sache“ ist….
  2. es gibt Parteilisten. Wer gewählt werden möchte, muß der hierarchischen Parteispitze genehm sein…. sonst wird das nix mit dem Listenplatz.
  3. Im „Parlament“ angekommen, gilt „Fraktionszwang“ ist zwar illegal, kümmert aber keine Sau. Und wieder schlägt die „Parteispitze“ zu……
  4. Es gibt alleine in Berlin etwa 3000 registrierte (!) Lobbyisten. Geht man davon aus, daß ein Lobbyist vorsichtig geschätzt 200.000 Euro im Jahr kostet, ist das eine Milliarde Euro. Wer sich sowas leistet, verspricht sich sicherlich was davon…….. Die in Brüssel werden noch mehr kosten……
  5. Zusammengenommen: Es wir das gemacht, was eine handvoll „Parteispitzen“ mit wohlwollender Unterstützung der „Lobbyisten“ will. Viel mehr wie 10 Leute sind das nicht.

Aber da war doch mal was mit „Demokratie“, der „Herrschaft des Volkes“?

Ja, aber das wird mit der oben beschriebenen Methode nie was. Gar nie nicht. Da braucht es schon was anderes. Zuerst braucht es eine vom Volk gewollte und angestrebte Zielvorstellung. Damit haben wir schon den Salat – die gibt es zur Zeit gar nicht!

Es wäre ganz einfach: Wohlstand für alle und blühende Landschaften!

(Geht aber nicht, wenn lauter Egowahnsinnige Alles für sich beanspruchen)

Das kann sich nur ändern, wenn „Das Volk“ tatsächlich im Wohlstand leben möchte, umgeben von blühenden Landschaften. Was es da zuerst braucht, ist die >Erkenntnis, daß man das nur in ernsthafter Zusammenarbeit aller Beteiligten erreichen kann. Das wird jedoch nie und nimmer mit einer hierarchischen Organisationsform zu erreichen sein! Das muß viel breiter angesetzt werden und darf nie und nimmer in der Hand von einigen wenigen „Durchblickern“ liegen. Viele müssen mitmachen, am besten gleich alle!

Und wie kann das aussehen? So richtig alle zusammenarbeiten? Die Macht teilen?

Das geht in einem Gruppenwesen wie von selbst…..

DAS GRUPPENWESEN

Ein Gruppenwesen, auch verwandt mit „Clan“, funktioniert sehr dynamisch. Es kann sehr wohl eine Organisationsstruktur entwickeln, die „hierarchisch“aussieht. Aber diese Struktur ist nicht fix und der scheinbare „Hierarch“ ist tatsächlich „nur“ derjenige, der gerade für diese Funktion die beste Eignung mit bringt. Wechseln die Anforderungen, über nimmt ein anderer diese Funktion – ohne daß der vorherige „Führer“ beleidigt ist oder „abgesägt“ wird. Dieser tritt eben zurück dahin, wo er am effektivsten wirkt……. Deshalb geschieht in einem Gruppenwesen nicht nur das was „von oben“ angeschafft wird, sondern das was getan werden muß. Durchgriffe „Von Oben“ gibt es nur in Krisensituationen.

Betrachten wir einen Ameisenhaufen. Er ist sehr viel komplexer als ein Wolkenkratzer, ist bestens angepasst an seine Umgebung und sehr eindrucksvoll organisiert. Wer aber organisiert die Verteidigung, die Kriegsführung, die Versorgung eines Ameisenhaufens?

Wer ist der Manager eines Ameisenhügels? Ein Ameisenhügel ist ein Lebewesen. Er verhält sich im Ganzen sehr viel intelligenter als jeder Einzelne seiner Bewohner. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung. Der Gedanke, daß eine so komplexe Gesellschaft ohne jedes Management auskommt, ist einfach erstaunlich….und die Ameisen sind nicht das einzige Beispiel!

Diese Definition meint, daß eine Gruppe von Leuten auch schon ein Lebewesen ist, das unabhängig von seinen einzelnen Gruppenmitgliedern existiert. Mit dem Ameisenhaufen als Gruppenwesen haben wir weniger Verständnisprobleme, er ist als Ganzes ein “Wesen”, nur seine “Elemente” sind nicht aneinander fixiert.

Ganz ähnlich zu dem können wir feststellen, daß unser eigener Körper ein Gruppenwesen ist, das aus einzelnen Organen und Zellen besteht. Und wir können danach forschen, wo sich unser “Ich” dazwischen befindet. Und wir müssen akzeptieren, daß unser “Gruppenwesen” sehr viel intelligenter ist, als jede einzelne unserer Zellen.

In ähnlicher Weise existiert ein “Gruppenwesen” jeder Gemeinschaft bzw. Firma und ist viel intelligenter als jedes einzelne Mitglied der Gemeinschaft. Das Gruppenwesen hat keinen eigenen Körper, ähnlich einem Wald, den man nicht bemerkt, wenn man nur die einzelnen Bäume betrachtet. Aber es benutzt die Körperfunktionen seiner Mitglieder und spricht durch den Mund eines seiner Mitglieder, dem Chef oder dem Sprecher dieser Organisation. Die Zellen in einem menschlichen Körper spezialisieren sich. Muskeln, Nerven, Gehirn etc. Wie dies alles während des Wachsens eines Embryos organisiert ist, kann die Biologie nicht genau erklären. Und doch findet jede einzelne Zelle ihren Platz und ist ganz eindeutig zufrieden.

Je besser sich die Synergie innerhalb eines Teams entwickelt, um so mehr Spezialisierung geschieht, ähnlich wie beim Wachsen eines Embryos: Jeder findet seinen Platz entsprechend seiner Fähigkeiten und jeder wird mit seinen individuellen Fähigkeiten gebraucht und ist integriert durch seinen individuellen Beitrag. Alle Gruppenmitglieder sind voll Zufrieden und fühlen sich gleichwertig. Und jeder fördert auf diese Weise die Interessen der ganzen Organisation.

Die Vorstellung eines unabhängigen “Gruppenwesens” neben den Individualitäten hilft, die Phänomene starker Synergien zu erklären. Ein synergetisches Team nutzt alle Fähigkeiten aller Mitglieder und ist umso effektiver, je unterschiedlicher die Persönlichkeitsprofile sind. Aber es ist schwierig, diesen Zustand mit einer Gruppe von stark unterschiedlichen Persönlichkeiten zu erreichen.

Wenn sich das “Gruppenwesen” entwickelt, wird die Organisation sehr viel effektiver. Warum? Ein Resultat des “Gruppenwesens” ist Intuition, die sich als eine Art höherer Kommunikation ausbildet, die wiederum auf der Existenz der höheren Intelligenz des “Gruppenwesens” basiert.

Jedes Mitglied einer Gruppe muß die Bereitschaft mitbringen, diese Intuition zuzulassen und zu akzeptieren.

Es findet ein evolutionärer Prozeß in einer Gemeinschaft statt, ein innerer Erkenntnis- und Wachstumsprozeß aller Mitglieder, an dessen Ende das Ziel liegt: Eine alternative Gesellschaftsordnung zum hierarchischen System.

Das Buch
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Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

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