Ein neuer, ganzheitlicher Orden – Die Isaistempler

Die Freie Gemeinschaft der Isaistempler

Dies ist eine neue Ordensgemeinschaft. Es gibt keine Mitgliedschaftsurkunden, kein abzulegendes Gelübde, keine herkömmliche Organisationsform. Diese Ordensgemeinschaft entwickelt sich aus sich selbst heraus zu einem lebendigen Gruppenwesen.

Der spirituelle Kern ist das ganzheitlich non-duale Bewußtsein. Es findet sich in fast  allen Urformen der heutigen Religionen wie auch in Mitteleuropa im druidischen Weltbild in gleicher Weise. Nur wer es begriffen hat, kann sich als Ordensmitglied betrachten. Natürlich zunächst in Form eines Noviziats – man wird sehen, wohin und wie sich das neue Mitglied entwickelt.

Die Wurzel des Ordens liegt in der Erkenntnis des einen, vielfältigen und Alles umfassenden Göttlichen.

Die Isaistempler tragen diesen Entwicklungen Rechnung. Eine moderne Bruder/Schwesternschaft – ohne Bindung zu Großmeistern, ohne Guru`s, ohne Sektiererei – Selbstentwicklung und Einbindung in das Große Ganze ist gefragt. Die Organisationsstruktur, richtet sich ganz sicher mehr an dem Prinzip der „Inneren Führung“ aus anstelle dem derzeit in Ordensgemeinschaften vorherrschenden hierarchischen Kadavergehorsam. Hierarchische Strukturen haben obendrein noch den großen Nachteil der einfachen Beeinflussbarkeit durch wenige eingeschleuste Doppelagenten. Das gilt auch für Parlamente, Parteien und Vereine. Und wir arbeiten daran, ganz in ganzheitlicher Art das Entfalten der Frauenkraft in unser Konzept einzubinden. Die Urkraft der Polarität…..

Wir nehmen das uralte Prinzip der weiblichen Göttlichkeit wieder auf, das von den monotheistischen „Religionen“ mit sehr unangenehmen, zerstörerischen Folgen blockiert wurde.

 

Die weibliche Göttlichkeit erhebt sich....
Die weibliche Göttlichkeit erhebt sich….

 

Der spirituelle Kern ist das ganzheitlich non-duale Bewußtsein. Es findet sich in fast allen Urformen der heutigen Religionen wie auch in Mitteleuropa im druidischen Weltbild in gleicher Weise. Nur wer es begriffen hat, kann sich als Ordensmitglied betrachten. Natürlich zunächst in Form eines Noviziats – man wird sehen, wohin und wie sich das neue Mitglied entwickelt. https://merlins-blog.de/isais-mythos-modern

Die Organisation dieser Ordensgemeinschaft ist mal was neues. Es gibt keine Mitgliedschaftsurkunden, kein abzulegendes Gelübde, keine herkömmliche Organisationsform. Diese Ordensgemeinschaft entwickelt sich aus sich selbst heraus zu einem lebendigen Gruppenwesen. Die Organisationsstruktur ist die eines Rätesystems. Der Name leitet sich von der Schirmherrin Isais ab.

Die freiwillige spirituelle Begleitung wie auch das Management dieser neuen Gemeinschaft wird durch entsprechend ausgebildete Ordensmitglieder erfolgen, die auf dem Wege der Erkenntnis ausreichend weit vorangekommen sein müssen, um dieser Aufgabe gewachsen zu sein. Jedes Mitglied ist für seine spirituellen Fortschritte selbst zuständig – kein „Guru“ hat „die Wahrheit“ gepachtet. Erkenntnis ist etwas, das nur durch eigenes Interesse und Arbeit an sich selbst wachsen kann.   http://www.etg-deutschland.de/

Ganz wesentlich scheint mir auch die Zielsetzung von der praktischen Realisierung der Idee einer Rätestruktur innerhalb der Gemeinschaft. Hauptzielrichtung der Gemeinschaft und der zugehörigen operativen Genossenschaften ist der Aufbau einer Parallelgesellschaft auf eigenem Territorium mit möglichst weitgehender Autonomie und Selbstversorgung. Auf der Gegenseite machen uns das beispielsweise große Lebensmittel-Multis gerade vor. Auch die Banken haben schon weite Gebiete geschluckt, nicht nur in den Städten, und bauen gerade eine neue Art von Feudalismus auf.

Man wird sich in diesem Zusammenhang auch dem wirtschaftlichen Wettbewerb stellen müssen und man wird mit alternativen Wirtschaftsmethoden sicherlich auch juristische Auseinandersetzungen zu führen haben, denn man wird „so etwas“ nicht ohne Widerstand wachsen lassen.

 

Weiterführende Literatur:

Isaistempler-Editionen
Isaistempler-Editionen

https://www.amazon.de/Das-verlorene-Wissen-deiner-Seele/dp/3740731044/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1499530001&sr=1-1&keywords=das+verlorene+wissen+deiner+seele

https://www.amazon.com/Das-Verbotene-Wissen-Kelten-German/dp/3740728027

https://www.amazon.de/Das-verlorene-Geheimnis-Sexualit%C3%A4t-Mainstream/dp/374073020X/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1494667142&sr=8-2&keywords=das+verlorene+geheimnis+der+sexualit%C3%A4t

https://ssl.thalia.de/shop/home/suche/;jsessionid=f8200e6d3f8144389ebbdef45969eebf.tc5pc?sq=Das+verbotene+Wissen+der+Kelten&sswg=ANY&timestamp=1489255613494

https://www.amazon.de/Spirituelle-Philosophie-Wissen-Orden-Europa-ebook/dp/B00I3UCOE4/ref=tmm_kin_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=&sr=

https://www.amazon.de/Transformation-2016-2026-Spirituelle-Irrt%C3%BCmer/dp/3740711515/ref=pd_sim_sbs_14_1?ie=UTF8&psc=1&refRID=FXNF7NP7A527D9Q2206K

Der mystische Weg

Mystik und Spiritualität bedeutet auch die Überwindung unserer einseitig-rationalen Erziehung und Ausbildung, der überrationalistischen Lebensweise unserer Gesellschaft. In unserer Gesellschaft leben wir praktisch nur mit einer Gehirnhälfte – der rational-logischen – und damit sozusagen „einäugig.“

Die andere Gehirnhälfte – die bildhaft-intuitive – zu aktivieren und aus beiden zusammen zu leben, das eröffnet eine zusätzliche Dimension in unserem Leben. Der Unterschied ist etwa so zu erklären: Mit einer Hirnhälfte denkt man nur entlang einer Linie. Mit beiden zusammen bewegt man sich plötzlich in einer Ebene – mit ganz neuen Freiheitsgraden!

Als Gegenbewegung zu Intellektualität und strenger Wissenschaftsgläubig­keit hat sich ein breites Interesse an Fragen der Psyche und der Transzen­denz entwickelt – nach dem Sinn des Lebens, nach einem sinnvollen Mitein­ander von Mensch und Schöpfung und nicht zuletzt nach dem Urheber all der Gesetzmäßigkeiten der sogenannten ,,Wirklichkeit“, ohne daß je ein Punkt erreicht worden wäre, an dem menschliches Erkennen Ruhe gefunden hätte. Aus der vermeintlichen Enge unserer abendländischen Denktradition richteten sich in den vergangenen Jahrzehnten die Blicke auf die religiösen und spirituellen Praktiken des Ostens.

Asiatische Techniken der Meditation und der Selbsterfahrung finden viele überzeugte Anhänger. Die Kirche trifft der Vorwurf, Esote­rik, Okkultismus und Teufelskult seien bei vielen Jugendlichen deshalb ,,im Trend“, weil das Mystische und Jenseitige im Zuge einer überschnellen An­passung an rationalistische Tendenzen vernachlässigt worden sei. Die im Christentum seit Jahrhunderten vorhandene reiche kontemplative Tradition ist zum Teil in Vergessenheit geraten, zum Teil nicht mehr zu­gänglich oder aber nicht mehr verständlich. Wer sich dennoch auf das Gedankengut der abendländischen Mystik ein­läßt, läuft Gefahr, mißverstanden zu werden.

Sonnenkreuz
Sonnenkreuz

,,Mystik und Spiritualität bedeuten für viele etwas Verschwommenes, Schwärmerisches und werden vielfach mit parapsychologischen Phänomenen gleichgesetzt.“ Religiöse Erfahrung rückt so in die Nähe des Geheimbündlerischen, das nur für Eingeweihte gedacht ist. Noch stärker erschwert wird die Beschäftigung mit ,,Mystik“ und “Spiritualität” heute dadurch, daß viele Zeugnisse europäischen religiösen Erlebens aus längst vergangenen Zeiten stammen und den interessierten Laien eher abschrecken als ermutigen, sich selbst auf mystische Texte und Erfah­rungen einzulassen.

Sie bieten jedoch die Chance zu einem Neuanfang. Der Theologe Karl Rahner sagte einmal: „Der Fromme des 21. Jahrhunderts ist ein Mystiker – oder er ist keiner mehr.“

Die Kirche selbst hat in den letzten Jahrhunderten – ja schon seit Meister Eckharts Zeiten – mystische Erfahrungen sehr mißtrauisch betrachtet und als unerwünschte Konkurrenz zur “Dogmengläubigkeit” eingestuft. Dieser Text versucht, einen Zugang zum Gedan­kengut “der Mystik” und “der Spiritualität” zu vermitteln.

Im Gegensatz zur Mystik des Ostens propagiert abendländische Mystik kei­nen Rückzug aus der Welt. Sie versucht vielmehr, kontemplatives und akti­ves Leben zu vereinen: So ist christliche Mystik zum einen das Versenken in das göttliche Licht, zum anderen Ausführung des Auftra­ges, das geoffenbarte Wort weiterzugeben.

Das Ziel mystischer Gotteserfahrung ist die ,,unio mystica“, die unmittelba­re Vereinigung des Glaubenden mit Gott. Deshalb ist Mystik schon aus ihren Wurzeln heraus nicht an konfessionelle Grenzen gebunden.

Was ist Mystik?

Geheimnisvolles, Dunkles, Unergründliches liegt nicht nur im Wortsinn der Mystik. Vom Griechischen ,,myein“ (sich Augen und Mund schließen lassen) abge­leitet, meint Mystik das ,,eingeweiht werden“ in einen Weg, der die ,,unio mystica“ – die wesenhaft erfahrene Einung des menschlichen Selbst mit der göttlichen Wirklichkeit – zum Ziele hat.

1.  Mystik – die allgemeine Definition

Mystik ist die tiefe, unmittelbare, rational nicht beweisbare Erfahrung der letzten Wirklichkeit, die man All, Nirwana oder auch Gott nennen kann. Eine religionsgeschichtlich gewachsene Einstellung, die keine übergeordnete Größe mehr über sich duldet, sondern die geheimnisvollen, bildlosen Erfahrungen des Mystikers als die einzig verbindliche, letzte Wirklichkeit im Bereich des Religiösen ansieht.

Für diese – letztlich immer asiatische – Religiosität ist die Person als solche kein Letztes und Gott selber daher nicht personal gefaßt. Die Grenze zwischen “Ich” und “Du” versinkt im mystischen Erleben und enthüllt sich als vorläufig in der All-Eins-Erfahrung des Mystikers. In der Mystik gilt der Primat der Innerlichkeit, die Absolutsetzung der geistlichen Erfahrung. Das schließt ein, daß Gott das reine Passiv in bezug auf den Menschen ist und daß der Inhalt von Religion nur das Eintauchen des Menschen in Gott sein kann. Es gibt kein Handeln Gottes, sondern nur die “Mystik” des Menschen, den Stufenweg der “Einung”. (Wie im Buddhismus, Hinduismus und in weiten Bereichen der Esoterik)

2. Christliche Mystik

Hier ist es der personal sich offenbarende Gott, der handelt; hier gibt es einen Anruf von Gott her, der die von Gott geoffenbarte Wahrheit tief, ganz tief erfahren läßt. Gottes Wort wird um so lebendiger, je tiefer es erfahren wird. Christliche Mystik folgt Jesus Christus als dem lebendigen Wort Gottes, so daß das Wort für die mystische Erfahrung wegweisend ist. Gott ist es, der dem Menschen das Heil schafft, das nur in der persönlichen Begegnung mit Gottes „Du“ wurzeln kann.

Die Theologie des Mittelalters ist geprägt von den Versuchen, über die Ver­nunft Einsicht in den Glauben zu gewinnen: Die Zeit der Scholastik. Die Vorgehensweise dieser Ansätze sei verdeutlicht anhand eines der Ver­suche, die Existenz Gottes zu beweisen.

Anselm vom Canterbury (1033-1109) analysiert in seinem ,,ontologischen Gottesbeweis“ den Begriff Gottes und folgert daraus dessen Existenz:

„Wenn Gott das höchste Wesen sein soll, das ich denken kann, so kann dieses Wesen nicht nur in meiner Vorstellung sein. Es muß auch in Wirklichkeit existieren. Würde Gott nur in meiner Vorstellung und nicht außer mir existieren, so könnte ich mir ein Wesen denken, das in meiner Vorstellung und da­zuhin noch außer mir existiert. Dieses wäre dann noch vollkommener. Da Gott aber das vollkommenste Wesen ist, so muß ihm auch Existenz zukommen.“

In der Scholastik des 13. Jahrhunderts hatte sich die rational-spekulative Methode, religiöse Wahrheiten zu entwickeln und darzustellen, durchge­setzt gegenüber einer grundsätzlich anderen Richtung, wie sie in der von Bernhard von Clairvaux (1090-1153) vertretenen Theologie zum Ausdruck kommt: Unbefriedigt von der spekulativen Behandlung der theologischen Wahrheit, wie sie Anselm von Canterbury eingeleitet hatte, ,,erfaßte er mit seinem klaren Geist fast unmittelbar und intuitiv den tiefsten Sinn und die volle Schönheit jener Wahrheiten, die ihm die Heilige Schrift und die Väterleh­re verbürgten. Unter dem Einfluß der Kreuz-zugsbewegung, vor allem aber persönlicher Erlebnisse, entwickelte er das Verhältnis der Seele zu Christus und darüber das bräutliche Verhältnis zum ewigen Wort Gottes in einer Weise, daß er als der Vater der Christus- und Brautmystik angesprochen werden kann.“

Der Versuch, Unendlichkeit bereits im Endlichen zu erfassen und zu be­schreiben, bestimmt den Ansatz mystischer Erfahrung. Beide Richtungen, Mystik und Scholastik, verfolgen im Grunde genommen dasselbe Ziel: Das Einswerden des menschlichen Bewußtseins mit dem We­sen Gottes; aber während die Scholastiker dieses Ziel erst im jenseitigen Le­ben für erreichbar halten, will mystische Gotteserfahrung die Überschrei­tung aller verstandesmäßigen Vermittlung schon im Diesseits erspüren.

Der rationale Aspekt ist bei der mystischen Erfahrung zwar nicht ausge­schlossen, doch das Wesentliche geschieht auf einer anderen Ebene: In der Mitte der Person, im Herzen. Die Mystik des Mittelalters beruht auf der Lehre vom ,,Fünklein der Seele“, das im Grunde der Seele als ,,göttliche Glut“ erhalten blieb und bleibt – trotz Sündenfall und aller menschlichen Verirrungen.

Denn wenn Gott den Menschen nach seinem Bilde geschaffen hat, so hat er in den Menschen einen Teil seiner selbst gelegt, der unzerstörbar ist und im­mer zu Gott, seinem Schöpfer, zurückdrängt.

Das Gefühl der Hingabe, des Versinkens in die Wesenstiefe des Menschen kennzeichnet den Akt mystischen Erlebens. Johannes Tauler umschreibt diesen Zusammenhang folgendermaßen:

,,Die Seele hat einen Funken, einen Grund in sich, dessen Durst Gott, der doch alle Dinge vermag, mit nichts anderem zu löschen vermag als mit sich selber.“

Definitionen haben den Zweck, Sachverhalte einzugrenzen, festzuschrei­ben und sie dadurch mitteilbar zu machen. Für die geistige Erfahrung, die Gott schenkt, ist dies letztlich nicht möglich. Alle Versuche, mystisches Erleben zu definieren, müssen unpräzise bleiben. Aus dem Ungenügen an vorhande­nen Ausdrucksformen heraus ist zu verstehen, daß der Mystiker für das, was er sagen will, neue Möglichkeiten sucht, die dem Außerordentlichen seines Erlebens entsprechen: Bilder, Vergleiche, Paradoxien, Übersteigerungen, synästhetische Beschreibungen – und doch bleiben sie alle unzulänglich, weil sie am Widerspruch, Unaussprechliches in Worte fassen zu wollen, scheitern müssen.

Der Gedanke, ob dann der des mystischen Erlebens Teilhaftige nicht dem Wortsinn von ,,myein“ entsprechen, nämlich schweigen solle, ist nahelie­gend. Doch stärker als die Not des Ausdrucks ist für den Mystiker der Drang, sich mitzuteilen und anderen zu geben von der eigenen Erfahrung. Nicht das individuelle Genießen Gottes, die ,,fruitio Dei“ ist das Ziel, son­dern ,,in Gott bleibend, doch auszugehen zu allen Geschöpfen in umfassen­der Liebe“, wie es der flämische Mystiker Jan van Ruysbroeck ausdrückt.

In dieser Einheit von Liebe zu Gott und zu seiner Welt liegt die Bestimmung des mystischen Lebens. Mechthild von Magdeburg(1210-1285) fand hierfür Worte, deren Intensität uns auch heute noch berührt:

 

,,Der Fisch kann im Wasser nicht ertrinken,

der Vogel in der Luft nicht versinken.

Das Gold kann im Feuer nicht verderben,

denn es empfängt da seine Klarheit

und seine leuchtenden Farben.

Gott hat allen Kreaturen das gegeben,

daß sie nach ihrer Natur leben.

Wie könnte also ich meiner Natur widerstehen?

Ich muß von allen Dingen in Gott gehen,

der mein Vater ist von Natur,

mein Bruder nach seiner Menschheit,

mein Bräutigam aus Liebe,

und ich sein ohne Anbeginn.“

 

Der mystische Weg

Spiritualität und Mystik lassen sich nicht ohne weiteres trennen. Leben aus dem Geist führt über Erfahrungen mit dem Leben aus dem Geist zum persönlichen Betroffensein vom wahren, lebendigen Gott, wie es uns Jesus verkündet. Die Erfahrung des unmittelbaren, persönlichen Betroffenseins vom göttlichen „Du“ des Vatergottes nennt man dann „mystisch“. Das muß nicht mit gewaltigen Visionen einhergehen, das kann auch ganz allmählich und unbemerkt in uns heranwachsen, denn menschlichem Wissen, sei es durch das Denken oder durch Beobachtung gewonnen, haftet immer ein Element des Zweifels an.

Nur mystisches Wissen hat Gewissheit, denn es stammt aus unmittelbarer Wahrnehmung und Erfahrung. Aber es  ist gerade deshalb unserem eigenen „westlich-überrationalen“ Verstand  nur sehr schwer zugänglich und darum anderen nur schwer oder gar nicht zu vermitteln. Wem es jedoch zuteil wird, der erkennt es sofort als etwas von höherer und realerer Natur als die “normale” Alltagserfahrung. Zum Glück bringt es die mystische Gewissheit mit sich, daß wir den menschlichen Geist jetzt nicht nur besser verstehen, sondern ihm auch mehr Verständnis entgegenbringen: Wir stoßen uns nicht mehr daran, daß andere, die solche Erfahrungen nicht gemacht haben, nicht nur an der Existenz solcher Erfahrungen zweifeln, sondern auch noch am Verstand derer, die diese Erfahrung kennen.

Nach innen geht also der geheimnisvolle Weg, der den Mystiker zur Erfahrung Gottes führt. Das bedingt eine Veränderung der Einstellung zur Wirklichkeit, die Aufga­be der Aufspaltung des Erkenntnisvorganges in Subjekt und Objekt, in Ich und Welt.

Stzmeditation
Stzmeditation

Für den Mystiker kommt es darauf an, ,,den Schwerpunkt der Aufmerksam­keit von außen nach innen zu verlegen”. Denn solange das Vordergründig-Sinnliche der äußeren Phänomene das ganze Interesse beansprucht und solange das Bedürfnis nach rational-kritischer Ana­lyse dominiert, ist der Innenweg noch nicht betreten. Vielmehr gilt es, eine geistig-seelische Verfassung herzustellen, bei der es zu sinnlichkeitsfreier Wahrnehmung kommen kann, nämlich durch sinnendes Betrachten, durch meditative Einkehr und durch  kontemplati­ves Schweigen.

Diese aus unserer Zeit stammende Beschreibung der Vor­aussetzung der mystischen Vereinigung ist in der Geschichte der Mystik auf unterschiedliche Weise durchgeführt und beschrieben worden. Die Hingabe an Gott kann zur Verzückung, zur Ekstase, zu Visionen, zu alle Empfin­dungsbereiche umschließender Erfahrung, zu bild- und symbolhaften Er­scheinungen, aber auch zur Formulierung in Worten führen.

 

 

Buch-Vatikan
Buch-Vatikan

Schon mal vormerken…..

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: TWENTYSIX; Auflage: 1 (27. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3740731044
  • ISBN-13: 978-3740731045

https://www.amazon.de/Das-verlorene-Wissen-deiner-Seele/dp/3740731044/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1499530001&sr=1-1&keywords=das+verlorene+wissen+deiner+seele

Das Ende der Gralssuche……..

In seinem Buch „Sakrileg“ stellt Dan Brown dar, daß der hl. Gral tatsächlich eine Sammlung der Gebeine der Maria Magdalena ist, die von geheimen Meistern der Loge unter der gläsernen Pyramide des Louvre deponiert wurde. Natürlich ebenfalls ganz geheim.

Betrachten wir nun die Essenz der Schöpfung. Es ist dies die elementare Polarität von männlichen und weiblichen Urelementen, die alles kosmische Geschehen polar beeinflussen.

Die aus der Polarität resultierende Spannung erwirkt die Energie für die stete Veränderung und ist der Antrieb für die fortdauernde, sich entwickelnde Schöpfung.

Der Gral ist tatsächlich verloren – das Hauptthema jeder Gralssaga. König Arthur schickt die besten seiner Ritter – die Gralsritter – aus, ihn wiederzufinden. Würde er gefunden, wäre er der Garant für Weltfrieden und liebevolle Kooperation.

Magie.....
Magie…..

Warum und wie ist er überhaupt verlorengegangen?

Die Entwicklungsgeschichte der Menschheit hat sich von der verlorengegangenen unbewußten „Einheit“ des Paradieses über das Matriarchat zum ebenfalls einseitig ausgerichteten Patriarchat entwickelt. Man stellt also nur einen Pol als wirksam dar. Warum?

Aus dem verhinderten Ausgleich der aus der Polarität resultierenden Spannung wird die aufgestaute Energie auf Machtbedürfnisse umgeleitet, die aus dem Egowahn (wieder nur ein Pol!) von entarteten Individuen resultiert. Diese Individuen wirken auf die menschliche Gesellschaft wie Krebszellen in jedem lebenden Organismus – vernichtend.

Das funktioniert etwa so, wie eine Batterie, deren Minuspol mit einer Plastikkappe abgedeckt ist, so daß es zwar richtig aussieht, aber nicht mehr im ursprünglichen Sinn funktionieren kann. Heimlich, im Verborgenen (okkult) wird nun die Plastikkappe umgangen und die so gewonnene Energie für private Egowahn-Bedürfnisse mißbraucht. Die mit Hilfe dieser heimlich gewonnenen Energie beherrschten Massen bemerken das nicht, sie werden „neutralisiert“.

Religionsphilosophisch betrachtet ist dieser blockierte Minuspol – die empfangende Seite – die sogenannte Gottesmutter Maria, die mit ihrer unbefleckten Empfängnis und Asexualität hinreichend isoliert ist. Die eigentliche weibliche Ergänzung zu Jesus ist jedoch die andere Maria, die aus Magdala. Was sich dahinter verbirgt, kann man nach vielen Jahrhunderten erstmals wieder nachlesen – im Evangelium der Maria von Magdala, das man erst im vorigen Jahrhundert wieder entdeckt hat. Diese Schrift wurde sehr nachhaltig ausgerottet.

Was ist also verlorengegangen und muß unbedingt wiedergefunden werden? Es ist der ausgleichende Teil der Ur-Polarität, der weiblich-empfangende, symbolisiert durch Maria Magdalena – nicht jedoch durch deren Gebeine.

Der heilige Gral verbirgt sich im uns vergraulten weiblichen Aspekt der Schöpfergottheit, die wir naturnotwendig nur als polares Wesen erkennen können.

Die Grosse Göttin
Die Grosse Göttin

Würden wir diesen Aspekt „sehen“, würde er uns „erscheinen“, würden wir ihn erkennen und begreifen – er würde seine erlösende und befreiende Wirkung zeigen.

Das Buch

Das Buch

Zweite, neu bearbeitete Auflage!

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Twentysix (11. Mai 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 374073020X
  • ISBN-13: 978-3740730208

https://www.amazon.de/Das-verlorene-Geheimnis-Sexualit%C3%A4t-Mainstream/dp/374073020X/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1494667142&sr=8-2&keywords=das+verlorene+geheimnis+der+sexualit%C3%A4t

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Das verlorene Wissen Deiner Seele – was der Vatikan verschweigt…..

Wie verhindert man Wissen? Sicherlich nicht durch ein Gesetz, auch nicht indem man sagt: Das darfst Du nicht wissen! Richtig „verbotenes Wissen“ ist zunächst in unserer Gesellschaft gar nicht existent. Nicht mal bei sogenannten „Wissenschaftlern“.

„Man“ richtet es so ein, daß gar niemand auf die Idee kommt, so was Verbotenes zu denken. Dazu hat man uns ein Denksystem eingetrichtert, das es uns gar nicht erst erlaubt, ganzheitlich zu denken. Es ist schon ziemlich schwierig, das als einzig mögliches System dargestellte duale Denken überhaupt erst einmal als solches zu erkennen. Man kann sich das vorstellen wie zweidimensionales Denken. Zweidimensionale Wesen werden die Existenz einer dritten Dimension gar nicht erkennen. Bei uns dressiert man dreidimensionale Wesen dazu, zweidimensional zu denken. Also wissen sie gar nicht mehr, daß sie dreidimensionale Wesen sind. Und so kann man sie in dieser künstlichen Ebene nach belieben herumjagen…..

Das Wort „Vatikan“ steht für die Residenz des Papstes in Rom, auch für „oberste Behörde der kath. Kirche“. Es stammt aus dem Lateinischen „vaticanus“ – vatikanisch, meint eigentlich den „mons vaticanus“, den vatikanischen Hügel in Rom, auf dem der Papstpalast steht. Die wörtliche Bedeutung des aus dem Etruskischen stammenden Wortes ist tatsächlich – zumindest öffentlich – unbekannt. Das Wort setzt sich aus den lateinischen Worten „vatis“ – für „Seher“ (Mehrzahl) und „canus“ – was man als Hund oder auch Fessel übersetzen kann und könnte also auch „Fesseln anlegende Seher“ bedeuten…… „canus“ kann aber auch für „Alter“ stehen. Wäre weniger spektakulär „Hügel der Alten Seher“. Wie auch immer, hier war jedenfalls auch vorher wohl schon ein aktives Heiligtum. Dieses Buch versucht, vor diesem Hintergrund die aktuelle Situation zu durchleuchten und den wahren Kern der lebendigen, ganzheitlichen Spiritualität wieder einmal offenzulegen.

Vatikan
Vatikan

Der Vatikan versucht, uns seine „katholische“ Botschaft als die Botschaft und die Lehre Jesu zu „verkaufen“. Das nennt man dann „Christliche Religion“. Wenn das „christlich“ ist, was da angeboten wird, wieso arbeitet diese Organisation seit dem 3. Jahrhundert u.Z. mit dem Imperium zusammen? Die wirkliche Botschaft Jesu ist heute genauso aktuell – wenn nicht sogar noch aktueller – als vor 2000 Jahren. Denn: Sie ist in ihren Kernaussagen hochpolitisch. Jesus hat es nicht dabei bewenden lassen, daß die Leute bloß „glauben“ – eigentlich gemeint: Vertrauen. Tatsächlich hat er ein ganzheitlich-alternatives Leben eingefordert. Ohne Krieg, Lüge und Betrug.

Wir müssen uns aus dem Tod und Verderben bringenden Netzwerk von Religion, Mammonismus, Satanismus befreien, die letztlich allesamt nur Produkte von galoppierendem Egowahn sind. Dieses Buch versucht darzustellen, wie wir da hineingeraten sind und auch wie wir da wieder rauskommen. Es wird dargestellt und hergeleitet, daß es den „Gott“ der Religionen gar nicht gibt – er ist eine teuflische Erfindung von egowahnsinnigen Machtmenschen. Ganzheitliches Bewußtsein ist gefragt – sonst werden wir das Experiment „Erde“ nicht überleben……

Nach 2000 Jahren sind wir sicherlich aufgefordert, endlich mal unser eigenes Gehirn, Verstand und Intuition tatsächlich auch selbstverantwortlich zu benutzen. Beginnend mit der Botschaft des Nazareners läßt sich durchaus darstellen, was gemeint ist…. Aber nur, wenn man sich nicht mehr von den machtvollen propagandistischen Aktivitäten dieses Systems der Dinge ins Bockshorn jagen läßt, sich aus der geistigen Versklavung befreit und selbst auf den Pfad der Erkenntnis begibt. Aber dazu müssen wir ein bisschen weiter ausholen. Auf ein umfangreiches Quellenverzeichnis verzichte ich hierfür vollständig. Wer gerne weiterforschen möchte, findet seine Informationen heutzutage völlig problemlos.

 

Buch-Vatikan
Buch-Vatikan

Schon mal vormerken…..

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: TWENTYSIX; Auflage: 1 (27. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3740731044
  • ISBN-13: 978-3740731045

https://www.amazon.de/Das-verlorene-Wissen-deiner-Seele/dp/3740731044/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1499530001&sr=1-1&keywords=das+verlorene+wissen+deiner+seele