Der Körper wird vom Geist beherrscht und geführt, daher ist es sehr wichtig, die Ursachen für Beschwerden richtig zu deuten. Das Zusammenspiel mit der Seele, dem Geist und unserem Körper spielt eine sehr große Rolle dabei, Krankheiten zu erkennen.
Unsere Seele ist mit der göttlichen Seele im Universum verbunden. Ist diese Ordnung auf den Kopf gestellt, kann es an Psyche und Körper zu Störungen kommen. Die zusammengesetzte Harmonie von Geist, Körper und Seele, sowie auch dem Universum (auch Gott genannt), sind daher immens wichtig für jeden Menschen. Dies bestätigen auch Buddhisten in Tibet und Indien.
Für den Menschen wäre es wichtig, dass seine Seele, sein Geist und sein Gemüt sich wieder mehr mit der naturellen Denkweise vereint. Die angesprochene Problematik spiegelt sich meist im verdichteten Körper (Materie) wieder, da wir nur materialistisch denken und uns dabei nicht mit unserem inneren Selbst in Verbindung setzen. So können Disharmonien entstehen, sowie auch jegliche Krankheiten die der Mensch durch Negativität entwickelt.
Daher wäre die Rückkehr zu unserer Wurzel, was uns das schöne Universum anfangs hinterlegte, von sehr großer Bedeutung. Je mehr wir unseren Geist mit negativen Verhalten, Gewohnheiten und anderen Disharmonien füttern, um so mehr foltern wir unser Selbst mit Schmerz und Leid. Der Mensch ist ein ganzheitliches Wesen, daher sollte die Harmonie zwischen menschlicher und göttlicher Seele wieder verknüpft werden. Nur dadurch gestaltet sich der Ausgleich neu und nur dadurch würde der Informationsfluss sich wieder einer neuen, ganzheitlichen Einstellung anpassen und der Körper wie auch die Seele schweben wieder in eine harmonische Verbindung der Zweisamkeit.
Der Mensch und seine Energiezentren
Dies führt den Menschen zu Gesundheit, Glück und Wohlbefinden, wie es von der göttlichen Kraft für jeden von uns vorgesehen wäre. Falsche Behandlungen von Beschwerden und Störungen können sich später zu chronischen Krankheiten entwickeln auch noch erweitern. Daher wäre es sehr wichtig, dass der Körper nicht durch Substanzen blockiert wird, die den natürlichen Reinigungsmechanismus in uns stören. Der Körper sollte sich befreien können von krankmachenden Elementen im Organismus, von vielen aggressiven Substanzen. Wird dies aber blockiert, können viele chronische Krankheiten entstehen. Naturvölker, die im Einklang mit der Natur leben, kennen unsere vielen Krankheiten im Westen eher nicht.
Wird der Körper energetisch behandelt, kann er sich oft viel besser und einfacher regenerieren. Die Dosierung von Medikamenten sollte natürlich immer vorher mit einem Arzt abgesprochen werden. Darüber hinaus hat aber auch jeder selbst die Möglichkeit, sich ergänzend noch mit einem Heilpraktiker oder einem Osteopathen zusätzlich auseinander zu setzen.
Die energetische Heilung unterstützt oft deutlich die Genesung oder setzt sie überhaupt erst in Gang. Wichtiger Hinweis: Geistiges Heilen dient der Aktivierung der Selbstheilungskräfte und ersetzt nicht die Diagnose oder Behandlung beim Arzt, Psychotherapeuten oder Heilpraktiker.
Was wir hier in Europa tatsächlich einmal waren – bevor wir auf diese scheiß imperiale Idee reingefallen sind…..
In diesem Aufsatz geht es um das keltisch-druidische Konzept des ganzheitlich non-dualen Seins. Duales Denken ist ein Merkmal unserer materialistischen Gesellschaft und unserer vorherrschenden Religionen. Man nennt es auch Schwarz-Weiß-Denken. Es begrenzt systemimmanent unser ganzes Leben.
Tanz des Geistes mit der Materie
Nach mehr als 20 Jahren intensivem Studium der Weltreligionen, ihrer sogenannten „Gründer“ und deren Aussagen und der zugehörigen Religionsgeschichte sowie deren Auswirkungen bin ich auf das „keltisch-druidische-System“ gestoßen. Es hat sich über Europa schon mal über mehrere Jahrhunderte in einem halbwegs stabilen System von regional organisierten „Fürstentümern“ ausgebreitet. Es gab eine frühe Form von Gewaltenteilung zwischen dem „Fürsten“ und dem „Druiden“. Der Fürst war sozusagen der weltliche „Manager“, der Druide war für spirituelle Angelegenheiten, wissenschaftliche Aspekte und die Rechtssprechung zuständig. Wichtige Entscheidungen durften nur gemeinsam getroffen werden. Interessanterweise wird dieser Bereich der Geschichte der „Vorgeschichte“ zugeschlagen, angeblich weil die Druiden nichts aufgeschrieben hätten.
Auf umfangreiche Quellenangaben und deren Analysen verzichte ich hier zunächst einmal, ich möchte das Thema zuerst einmal geschlossen darstellen – es ist komplex genug. Es ist dies der Versuch einer einigermaßen übersichtlichen Darstellung des Gesamtkonzeptes.
Vor mehr als 2500 Jahren waren „wir“ auf diesem Planeten schon mal viel weiter. Auf meinem Weg der spirituellen Suche bin ich schlußendlich draufgekommen, daß es nicht nur in Indien und China große Lehrer wie Buddha Gautama oder LaoTse gab. Hier, ja genau hier in Mitteleuropa, war man vielleicht sogar noch ein Stück weiter……
Es war die Hochkultur der Kelten mit ihren Druiden, die damals schon einmal ein kulturell „Vereinigtes Europa“ schafften, vom nördlichen Schottland bis Norditalien, von Portugal/Spanien bis in die heutige Türkei, wo es heute noch eine keltische Fußballmanschaft gibt: Galatasara Istanbul. Und auch im Neuen Testament schreibt Paulus noch an die Galater (Kelten). Das hat immerhin ein paar hundert Jahre gehalten.
Aber: das war KEIN Imperium und kein wirklich hierarchisches System. Erst Cäsar ist es gelungen, einige „Keltenfürsten“ mit seiner imperialen Idee zu beglücken und dadurch zum „Alleinherrscher“ zu machen. Die Druiden haben sich auch nicht wirklich in den Vordergrund gespielt. Sie haben in enger Zusammenarbeit – man könnte auch sagen Gewaltenteilung – mit dem jeweiligen „Fürsten“ für die Entwicklung der Gemeinschaft gearbeitet.
In diesem Konzept gab es auch keine Religion im heutigen Sinne, es war ein ganzheitlich non-duales Weltbild vorherrschend, in dem die spirituelle Welt , die Kelten nannten diesen Bereich „Anderswelt“, nicht als von der materiellen Welt getrennt gesehen wurde. Interessanterweise sah das ein gewisser Jesus auch so. Heute weiß man, daß das richtig war und ist, sogar unsere „Wissenschaft“ bestätigt das mittlerweile unter vorgehaltener Hand.
Ich Bin – Kreuz
Nun leben wir mittlerweile fast 2000 Jahre in einem „imperial“ begründeten System, das durch striktes duales Denken gekennzeichnet ist. Das äußert sich z.B. darin, daß nicht-imperiale bzw. nicht-duale Gedanken und Ansätze strikt unterdrückt werden. Natürlich möglichst unauffällig und mit großem Aufwand. Gebt dem Volk Brot und Spiele gehört da auch dazu. Häufig werden wichtige geschichtliche Ereignisse kraß umgebaut und den Leuten dann einfach was blödsinnig Wirkungsloses bzw. wirklich Verblödendes vorgesetzt. Die röm. Kirche und unsere hochgelobte „Wissenschaft“ sind da sehr spezialisiert. Von „unseren“ Politikern will ich gar nicht erst anfangen.
Das „imperial-dualistische System“ würde gesprengt, wenn sich die druidische Lehre verbreiten würde. Die druidische Lehre ist nicht nur auf Kelten begrenzt, bei anderen Völkern/Kulturen heißt sie nur anders. Beispielsweise das Manitou-Konzept der nordamerikanischen Indianer, bei den Amerikanern macht sich Ken Wilber stark für „integrales Denken“. Nur deshalb wird mit Milliardenaufwand Gehirnwäsche betrieben. Ich stelle die druidische Lehre in den Vordergrund, weil sie im wirklichen Leben Anwendung gefunden hat, im Gegensatz z.B. zu den non-dualen vedischen und buddhistischen Ansätzen, die sehr theoretisch geblieben sind.
Die röm. Kirche wie auch imperiale Geschichtsschreiber haben auch in anderen Fällen bewiesen, daß sie in der Lage waren und weitgehend immer noch ist, unerwünschte Schriften und ihre Verfasser spurlos verschwinden zu lassen. Siehe auch Nag Hammadi und das Evangelium der Maria Magdalena, das fast 2000 Jahre verschollen war. Das scheint mir der wirkliche Hintergrund des „nix überliefert, weil nix aufgeschrieben“
Es ist für das Verständnis der keltischen intellektuellen und spirituellen Vorstellungen unumgänglich, das humanistisch-aristotelische Weltbild der heutigen Zivilisation des Abendlandes zu verlassen. Selbst die zeitgenössischen Philosophen der Griechen und Römer haben die Kelten nicht verstanden. Cäsar hat immerhin soviel verstanden, daß er Gallien und die keltischen Provinzen hat „umerziehen“ lassen. Das keltisch-druidische (non-duale) Weltbild ist dem imperial-materialistischen (dualen) Gedanken nicht förderlich. Übrigens, heute immer noch nicht.
Das ursprüngliche Keltentum – vor der Anpassung an das Imperium – basiert auf einem anderen Humanismus, auf einer anderen Art, die Dinge zu sehen, auf einer anderen Art, zu leben, auf einer anderen, ganzheitlich-integralen Methode, zu denken. Nachdem man dieses integrale Weltbild 2000 Jahre lang massiv und mit allen verfügbaren Mitteln unterdrückt hat, wäre es an der Zeit, dort wieder anzuknüpfen. Mir scheint, es ist überlebenswichtig. Der vornehmste und konzentrierteste Ausdruck des Keltentums war das Druidentum. Aufgrund der berühmten Reaktion von Brennus, dem Führer der Gallier auf dem Zug durch Griechenland, als er in jenem Tempel auf das Bild zweier griechischer Götter stieß, darf man sicher sein, daß die Druidenlehre keine Darstellung von Gottheit in Menschengestalt zugelassen hat. Wenn man Diodor von Sizilien (Fragm. XXII) glauben will, ist es im Grunde völlig ausgeschlossen, daß die Kelten ihre Götter in dieser Form hätten darstellen können.
Er sagt nämlich: »Brennus brach in Lachen aus angesichts der Tatsache, daß man den Göttern menschliche Gestalten zugemutet und sie aus Holz und Stein hergestellt hatte.« Diese Passage läßt keinen Zweifel zu. Aus dem Verhalten von Brennus spricht einerseits die Ablehnung einer menschlich-figürlichen Darstellung der Götter und andererseits die Unmöglichkeit, sie sich überhaupt als menschliche Wesen vorzustellen. Aus dieser Perspektive wird verständlich, daß nach der Lehre der Druiden das universell Göttliche nicht etwas Seiendes, sondern etwas Werdendes ist. Und dieses Werden umfaßt die ganze Welt. Druiden wirken als Lenker dieses Werdens. Das Göttliche bedarf also der Menschen. Das Göttliche in diesem Sinn ist unbenennbar und kann weder in die anthropomorphen Konturen einer Statue, noch in die Fesseln eines Namens gepreßt werden. Der Name des Göttlichen ist unaussprechbar. Auch wenn er vermeintlich irgendwo geschrieben sein sollte, ändert dies nichts daran.
Aus dieser Sichtweise wurzelt und entsteht die Welt im ursprünglich-All-Einen-Göttlichen. Somit sind die verschiedenen kulturellen Praktiken Äußerungen der ununterbrochen fortdauernden Schöpfung der Welt. Über dieser druidischen Auffassung des „All-Einen-Göttlichen“ liegt eine Aura von großer Schönheit und Heiterkeit, sie enthält aber auch den ständigen Appell an das Sein. Wenn das Sein sich selbst schon genügen würde, dann wäre es Leere, und zwar die Leere, die verschiedene philosophische Systeme des Ostens suchen. Das Druidentum vertritt jedoch die Gegenposition zu dieser Theorie des Nicht-Seins, des Nicht-Wollens, der Negation des Lebenswillens. Die druidische Lehre, wie sie aus allen Erzählungen, aus den Taten und Leiden der mythischen Helden, Vorfahren und Menschen spricht, kann auf die Formel eines leidenschaftlichen, hemmungslosen Lebenswillens gebracht werden. Das Göttliche ist das Ziel, doch das „All-Eine-Göttliche“, dieses einzige und namenlose SEIN weicht ständig vor dem menschlichen Streben zurück. Und dies wird es ewig tun und dabei lächelnd wie jener Ogmios, den Lukian schildert, die Schar der Menschen führen, die ebenfalls lächeln und guter Dinge sind, weil sie wissen, daß ihrer Reise ewige Dauer beschieden ist und daß es einen übergeordneten Zusammenhang gibt, auf den man sich ganz persönlich einlassen kann.
Wenn man nun diese Betrachtungsweise mehr und mehr verinnerlicht, wird immer klarer, warum von den dual denkenden Mammoniten und Imperialisten keiner die Druiden und ihre Lehre haben will. Dieses ganzheitlich non-duale Bewußtsein müssen „wir“ uns wieder erarbeiten, wenn „wir“ als Menschheit überleben wollen. Ganz lange werden „wir“ nicht mehr Zeit haben, für schlußendlich tödliche imperiale Spinnereien. Wenn man das Alles mal studiert hat, kommt man drauf. Die ganzheitlich-non-duale Philosophie umfaßt das ganz normale Leben, Wissenschaft, Spiritualität, Magie und nicht zuletzt Sexualität und Erotik als liebevollen Ausdruck des SEINS, als lebendiger, lebensfroher
Tanz des Geistes mit der Materie.
…oder anders dargestellt:
https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID55486721.htmlDas Buch
Man glaubt, wir hätten viele politische Probleme, äusserst massive politische Probleme. Ja, stimmt, haben wir! Aber was ist die eigentliche Ursache?
Die Zeit der Aufklärung war eine Zeit der Entwicklung von Vernunft, basierend auf dem Intellekt des Menschen. Leider ist der Intellekt der beste Freund vom Ego – deshalb haben wir derzeit ein gravierendes Ego-Problem, Ego-Wahnsinnige sitzen an allen Stellen der Macht, weil sie einen unstillbaren Drang nach Macht und Einfluss haben, wie sich eben Nicht-Egowahnsinnige gar nicht vorstellen können…..
Und weil sie so schlau sind, wollen sie uns wieder zurück in die Zeit der Inquisition, Frauenmissachtung und Kindersex führen……. Das Programm läuft schon auf vollen Touren, die „Aufklärung“ bleibt auf der Strecke…….
Ich Bin – Kreuz
Es ist deshalb jetzt dringend Not-Wendig, die Kontrollinstanz für das Ego zu aktivieren: DAS BEWUSSTSEIN. Dazu müssen wir „nur“ das duale Denken überwinden und so schnell wie möglich lernen, wie man ganzheitlich non-dual denkt. Der Verstand und sogar das Ego werden es akzeptieren – wenn sie es verstanden haben.
Wenn man davon ausgeht, daß „das Universum“ holografisch-fraktal strukturiert ist und obendrein die Quantentheorie sagt, daß „Teilchen“ – also Fraktale des ganzen – sowohl Masse- als auch Welleneigenschaften haben, also zugleich beides SIND, dann ist auch unser „Höheres Selbst“ Teil des Ganzen und fähig, den Gesamtzusammenhang zu begreifen – Nicht zu verwechseln mit intellektuellem Verstehen! Es ist „nur“ unser aufgeblasenes Ego mit seinem Freund, dem superschlauen Intellekt, das der Erkenntnis im Wege steht. Schiebt man die beiden mal bissl beiseite, kann man das Höhere Selbst nicht nur bemerken, sondern ebenso begreifen, daß das unser wirkliches Selbst, unser wirkliches Wesen IST. ES spricht zu uns, zu unserem Verstand, wenn man es bloß hören will…..
ICH BIN dein wirkliches Wesen, das ruhig wartet und beobachtet, weder Zeit noch Raum unterworfen. Ich Bin das Ewige und fülle allen Raum. Ich warte einfach, bis du mit deinen kleinen menschlichen Torheiten und Schwächen, mit deinen eigennützigen Sehnsüchten, Bestrebungen und Klagen fertig geworden bist, weil Ich weiß, daß das zur rechten Zeit kommen wird. Müde, entmutigt und demütig wirst du dich Mir zuwenden und Mich bitten, die Führung zu übernehmen – aber schon mit der Ahnung, daß Ich dich ohnehin immer geführt habe. Ich warte – doch während des Wartens habe Ich tatsächlich alle deine Wege geleitet, habe Ich alle deine Gedanken und Handlungen dahin inspiriert, daß du mich schließlich auch mit deiner ganzen Persönlichkeit bewußt anerkennen kannst.
Tief in deiner Seele – BIN ICH. Da bin ich mit all deiner Freude und deinem Leiden, mit deiner Bosheit, deinen Erfolgen und Fehlern. Ich bin in deinem Frevel gegen deinen Bruder oder gegen Gott – wie du glaubtest.
Was immer du erlebt hast, ob du dich verirrt hast, vorwärts geschritten bist, seitwärts abgedriftet oder dich rückwärts überschlugst – Ich war es, der dich da durchgetragen hat. Ich habe dich in der Dunkelheit durch eine Ahnung von Mir vorwärts gelockt. Ich habe dich durch eine Vision von Mir in einem bezaubernden Antlitz gelockt oder in einem schönen Körper, in einem berauschenden Genuß oder in übermächtigem Ehrgeiz.
Ich bin dir im Gewand der Sünde oder Schwäche erschienen, in der Gier oder der Sophisterei. Ich habe dich zurückgetrieben in die Arme des Gewissens, um dich in seinem schemenhaften Griff zappeln zu lassen, bis du seine Machtlosigkeit erkanntest und dich voller Abscheu erhobst und mit dieser neuen Erkenntnis hinter Meine Maske blicken konntest. Ja, Ich veranlasse dich, alles zu tun, und wenn du es verstehen kannst: Ich bin es, der alles tut, was du tust, und auch alles, was dein Bruder tut. Denn das in dir und in ihm, das was IST, bin ICH, Mein Selbst. Ich bin der Geist, die belebende Ursache allen Seins, allen Lebens, des Sichtbaren wie des Unsichtbaren. Es gibt nichts Totes, denn ICH, das alles umfassende Eine, bin ALLES, was IST. Ich bin unendlich und absolut uneingeschränkt.
Alle Intelligenz, die es gibt, entspringt Meinem Geist; alle Liebe, die ist, strömt aus Meinem Geist; alle Macht, die es gibt, ist nur Mein Wille in Aktion. Die dreifaltige Kraft, die sich als alle Weisheit, alle Liebe, alle Macht manifestiert – die alle Formen zusammenhält und hinter und in allen Ausdrücken und Phasen des Lebens ist – diese dreifaltige Kraft ist die Manifestation Meines Selbstes in Tätigkeit oder im Zustand des Seins.
Nichts kann SEIN, ohne irgendeine Phase von MIR zu manifestieren und auszudrücken, der Ich nicht nur der Bildner aller Formen bin, sondern auch im Inneren einer jeden Form wohne, im Inneren des Menschen, des Tieres, der Blume, des Steines. Im Inneren von Allem lebe, bewege und BIN ICH und habe Mein Sein. Aus dem Inneren eines Jeden sende Ich jede Phase von Mir aus, die Ich auszudrücken wünsche und die in der sichtbaren Welt als ein Stein, eine Blume, ein Tier, ein Mensch zu Wirklichkeit wird.
Nein, es gibt absolut nichts, was nicht ein Teil von Mir ist, ewig geführt von Mir, dem einen unendlichen SEIN. Du wirst bald erkennen: es gibt keine Individualität getrennt von Meiner Individualität, und in jeder Persönlichkeit wird Mein göttliches Wesen zum Ausdruck kommen. Ja, du wirst bald einen Schimmer Meines allumfassenden Seins wahrnehmen und in dir zu deiner Wirklichkeit reifen lassen.
Spiritualität, Religion und das wirkliche Leben
Spiritualität
Spiritualität (von lat. spiritus – „Geist, Hauch“ bzw. spiro – „ich atme“) bedeutet im weitesten Sinne Geistigkeit und kann eine auf Geistiges aller Art oder im engeren Sinn auf Geistliches in spezifisch religiösem Sinn ausgerichtete Haltung meinen.
Die Bedeutungsinhalte der Spiritualität sind vom weltanschaulichen Kontext abhängig, beziehen sich aber immer auf eine immaterielle, nicht sinnlich fassbare Wirklichkeit (Gott, Wesenheiten, etc), die dennoch erfahr- oder erahnbar ist (Erwachen, Einsicht, Erkennen) und die der Lebensgestaltung eine Orientierung gibt. Zu unterscheiden sind hier eine suchende Haltung von einer glaubend annehmenden bzw. einer wissend erkennenden Haltung.
Bewusst Sein
Bewusstsein ist ein oft benutztes Wort, wenn es um Spiritualität geht. Aber was genau ist Bewusstsein, wann ist jemand bewusst und damit auch spirituell? Bewusstsein wird meistens mit Wissen verwechselt, ist tatsächlich aber viel mehr, nämlich das Ergebnis von Verstehen, Handeln und Empfinden, von Körper und Kopf, von Bauch und Intuition. Es ist erforderlich, etwas wirklich und tief zu verstehen und es darüber hinaus auch gefühlsmäßig zu erfassen und zu verarbeiten. Nur die konkrete Erfahrung über das Handeln führt dann zu echtem Verstehen und entsprechender Gefühlsprägung bzw. Gefühlserfassung. Spiritualität ist keine Beschränkung auf vergeistigtes Meditieren, sondern vielmehr aktives Leben mit Geist, Herz und Verstand!
Transzendenz
Ein im Zusammenhang mit Spiritualität fast ebenso häufig benutztes Wort wie Bewusstsein ist Transzendenz. Wer sich für spirituell oder esoterisch hält bzw. ist, nimmt dieses Wort gerne in den Mund. Es klingt in der Tat beeindruckend, doch was bedeutet es? Lateinisch transcendere heißt so viel wie über etwas hinausgehen, überqueren, überwinden und erhöhen. Transzendieren bedeutet in Anlehnung an seine lateinischen Sprachwurzeln daher allgemein, etwas in eine höhere, geistigere Form zu bringen oder auch sich selbst in solche Sphären, Welten und Bewußtseinszustände zu begeben. Transzendent ist alles, was sich der normalen, sinnlichen Wahrnehmung entzieht. Engel beispielsweise sind daher transzendente Wesen. Transzendieren ist immer eine Form von nicht-intellektueller Vergeistigung und daher stets ein Akt der Spiritualität. Ein solcher Akt drückt Spiritualität aus und bewirkt sie zugleich.
Spiritualität und Selbst-Werdung
Spiritualität und Selbst-Werdung setzt voraus, dass vorher Ich-Werdung stattgefunden hat. Es gibt da keine Abkürzung. Viele Suchende betreiben Weltflucht, statt sich ihren Themen und verdrängten Ich-Wünschen zu stellen. Ich-Werdung ist sinnvoll, natürlich und gut. Nur wer in allen Ehren ein echter Mensch geworden ist und diese Schale bis zur Neige ausgetrunken hat, kann ein authentisches Selbst und echte Spiritualität entwickeln. Dass viele an dieser Schale hängen bleiben und nicht nur noch eine zweite und dritte haben wollen, sondern ganz viele Schalen – jedenfalls mehr als alle Anderen – ist ein anderes Problem.
Trotzdem, nur aus einem Saulus kann ein heiliger Paulus werden. Nur eine fertig entwickelte Raupe kann sich zu einem Schmetterling verwandeln. Nur wer ein Ich hat, hat etwas, das sich in ein Selbst verwandeln kann und nur ein stabiles Ich kann Werkzeug des Selbst werden. Wer spirituell leben und werden möchte, sollte sich fragen, ob er denn schon ein Ich geworden ist.
Das Selbst ist eine Art höheres Ich, deshalb wird es bisweilen auch Höheres Selbst genannt. Es ist im Gegensatz zum Ich das Ganze, es sieht das Leben aus einer höheren, ganzheitlichen Perspektive. Das Selbst ist der spirituelle Kern in jedem Menschen, manche definieren es auch als die Seele.
Das Höhere Selbst verhält sich zum Göttlichen wie ein Sonnenstrahl zur Sonne. Es ist ein kleiner, individueller göttlicher Funke, ein Fraktal des Göttlichen und ist Spiritualität. Es betrachtet die verschiedenen Leben wie Rollenspiele und ist sich ihrer aller gleichzeitig bewußt, da es multidimensional ist. Es ist nicht wie das Ich hypnotisch fixiert auf ein bestimmtes Leben. Das Selbst bringt das Ich „nach Hause“, es ist die Instanz in uns, die quasi von Berufs wegen spirituell orientiert ist und Spiritualität in allen individuellen Facetten verkörpert.
Zunächst nimmt das Ich Kontakt auf mit dem Selbst, dann beginnt es sich mit ihm zu identifizieren und letztlich wird es eins mit ihm. Das Ich wird jedoch auch in fortgeschrittenen Phasen nicht völlig aufgesogen. Solange man als Mensch lebt, geht es nicht ohne das Ich. Es wird mit zunehmender Spiritualität zwar immer mehr zum Gesandten, Diener und Ausführenden des Selbst, behält aber seine Individualität. Das ist, als ob das Sonnenlicht durch ein individuelles Prisma oder Brennglas fällt und dadurch gebündelt wird zu einem Brennpunkt des Göttlichen.
Das Göttliche ist Alles was IST
Das Göttliche ist Alles was IST, war und immer sein wird – deshalb ist das Selbst immer schon Teil des Ganzen. Das Selbst ist der innerste transzendente Teil von dir, der stets in Resonanz mit der Wahrheit ist, die Wahrheit erkennt und selbst Teil der Wahrheit ist. Der Teil in dir, der immer schon ist, war, und immer sein wird.
Deshalb brauchst du keinen anderen Lehrer oder Meister – hat dich dein höheres Selbst denn nicht immer mit Allem versorgt was Du je für deine Entwicklung gebraucht hast, sei es Buch oder Lehre, Lebensumstände oder Erfahrungen?
Dein göttliches Selbst in Dir das DU selber bist?
Aus meiner Sicht und meiner persönlichen Erfahrung ist also organisierte Religion in der Phase des EGO-Wahn begründeten Imperialismus ein Mittel zur Machtausübung, zur Beherrschung der Massen geworden. Daß das nicht immer so war, zeigen folgende Zitate aus den Urschriften der Weltreligionen und Philosophien. Moderne integrale Konzepte finden jedoch derzeit den Weg dahin wieder.
Die Vedischen Schriften
Die ASHTAVAKRA GITA ist ein alter Sanskrittext von höchstem Wissen und höchster Weisheit. Man schätzt sie auf etwa 500 v.u.Z. In der westlichen Welt ist diese Schrift nahezu unbekannt. “Wie kann Wissen erlangt werden? Wie kann Befreiung erreicht werden? Wie ist Nicht-Anhaftung möglich?” fragt König Janaka den Weisen Ashtavakra.
Das OM – Symbol
„Du bist weder Erde, noch Wasser, noch Feuer, noch Luft, noch Raum. Du bist der Beobachter dieser fünf Elemente als Bewusstsein.
Dies zu verstehen, ist Befreiung.
Wenn Du dich von der Identifikation mit dem Körper befreist und entspannt in und als Bewusstsein verweilst, wirst Du in genau diesem Moment glücklich sein, in Frieden, frei von Bindung.“
Tao Te King
Das Buch vom Weltgeschehen und seinem Wirken, eines der großen
Weisheitsbücher der Menschheit, verfasst etwa 600 v.Chr.
durch den chinesischen Weisheitslehrer Laotse
Laotse-Darstellung
„Das Wesen / das begriffen werden kann
Ist nicht das Wesen des Unbegreiflichen.
Der Name / der gesagt werden kann
Ist nicht der Name des Namenlosen.
Unnambar ist das All-Eine / ist Innen.
Nambar ist das All-Viele / ist Außen.
Begehrdenlos ruhen / heißt Innen erdringen.
Begehrdenvoll handeln / heißt beim Außen verharren.
All-Eines und All-Vieles sind gleichen Ursprungs
Ungleich in der Erscheinung.
Ihr Gleiches ist das Wunder / Das Wunder der Wunder
Alles Wunder-Vollen Tor.“
Die Lehre Buddhas
Gautama Buddha – Gautama Siddharta (auch: Gautama Shakyamuni oder Buddha Shakyamuni = aus dem Shakya-Klan), lebte etwa 600 Jahre vor Jesus. Es ist interessant, jedoch kaum bekannt, daß indische Könige buddhistische Missionare in alle Welt gesandt haben, um die Lehre Buddhas zu verbreiten. Auch zur Zeit Jesu war in Alexandria mindestens eine buddhistische Missionsstation.
Die Lehre Buddhas
„Buddhas Weisheit ist so weit wie der Ozean und sein Geist ist voll von großem Mitgefühl. Buddha selbst hat keine Form, jedoch manifestiert er sich in Erhabenheit und leitet uns mit seinem ganzen mitfühlenden Herzen. Seid Meister eures eigenen Geistes, Sinnes und Herzens.
Eines Menschen Geist macht ihn zum Göttlichen (Buddha), oder er macht ihn zu einer Bestie; fehlgeleitet durch Irrtum wird man zu einem Dämonen; erleuchtet – wird man zu einem Göttlichen. Deshalb beherrscht euren Geist und euren Sinn und laßt sie nicht vom rechten Pfad abweichen!“
Die Lehre Jesu
Die Lehre Jesu
Auf die Frage: „Welches Gebot ist das wichtigste?“ antwortete Jesus:
„Das ERSTE GEBOT ist:
Der liebende Vater ist Einer;
Liebe deinen Schöpfer mit deinem ganzen Selbst
und mit deiner ganzen Macht.
Das ZWEITE, ebenso wichtig, ist dieses:
Liebe deinen Nächsten, dir gleich.
Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden“
Joh 17,11
Vater, bewahre sie in Deiner göttlichen Gegenwart, die ich ihnen vermitteln durfte,
damit sie eins sind, so wie Du und ich eins sind.
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Joh 10,30
Der Vater und ich sind untrennbar eins.
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Joh 17,21
Ich bete darum, daß sie alle eins seien, so wie Du in mir bist, Vater, und ich in Dir.
So wie wir sollen auch sie in uns eins sein, damit die Welt glaubt, daß Du mich gesandt hast.
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Joh 17,22
Ich habe ihnen die gleiche Herrlichkeit gegeben, die Du mir gegeben hast,
damit sie eins sind, so wie Du und ich.
Plotin
Plotin, 205 bis † 270 war ein antiker Philosoph. Er war der Begründer und der bekannteste Vertreter des Neuplatonismus. Ab 244 lebte er in Rom, wo er eine Philosophenschule gründete, die er bis zu seiner tödlichen Erkrankung leitete.
wikimedia: Akademie Platons
Plotin betrachtete sich nicht als Entdecker und Verkünder einer neuen Wahrheit, sondern als getreuen Interpreten der Lehre Platons, die nach seiner Überzeugung im Prinzip bereits alle wesentlichen Erkenntnisse enthielt. Sie bedurfte aus seiner Sicht nur einer korrekten Deutung mancher strittiger Einzelheiten und der Darlegung und Begründung bestimmter Konsequenzen aus ihren Aussagen.
Plotin vertrat einen radikalen idealistischen Monismus (Zurückführung aller Phänomene und Vorgänge auf ein einziges immaterielles Grundprinzip). Das Ziel seiner philosophischen Bemühungen bestand in der Annäherung an das „Eine“, das Grundprinzip der gesamten Wirklichkeit, bis hin zur Erfahrung der Vereinigung mit dem Einen. Als Voraussetzung dafür betrachtete er eine konsequent philosophische Lebensführung, die er für wichtiger hielt als das diskursive Philosophieren.
Religion
Zusammengefasst: Wie es aussieht, war die „alte“ Spiritualität, die sich einige Jahrhunderte vor dem Christentum ziemlich global entwickelt hat, eben diesem Christentum und den anderen Buchreligionen haushoch überlegen, aber eben in der Bevölkerung – noch – nicht weit verbreitet. Es war das genau die ganzheitlich non-duale Spiritualität. Nachzuweisen in Indien, China, Ägypten, Nordamerika und auch in Südamerika und – wie ich behaupte, auch bei den mitteleuropäischen Kelten/Druiden. Um die „Zeitenwende“ wurde mit der imperialen Idee und dem Christentum das duale Denken als Herrschaftsinstrument mit Feuer und Schwert durchgesetzt. Andere „Religionen“ arbeiten genauso.
Imperium und Religion gehen Hand in hand
Das duale Denken fördert auch den Egowahn und hierarchische Systeme und ist bestens geeignet, dauerhafte Herrschaftsstrukturen aufzubauen, die locker auch Revolutionen überstehen, weil ja die Dualität immer zwei Seiten hat. Auch in der aktuellen Krise besteht die große Gefahr, daß die momentane „Gegenbewegung“ von der Machtelite schon wieder instrumentalisiert werden kann. Man macht sie einfach zu den „Guten“ und eine neue Runde beginnt. So wie in Griechenland…. Die Zinszahlungen werden von dem vorgeblichen sozialistischen „Revolutionär“gesichert……
Interessanterweise haben meine Nachforschungen ergeben, daß auch die keltische und germanische „Götterwelt“ erst in der Zeit der „Zeitenwende“ entstanden ist und sich auch auf duales Denken abstützt. Das bedeutet für mich, daß auch das derzeitige sogenannte „Neuheidentum“ eine Parallelentwicklung zum Christentum darstellt, ganz nach dualer Machart. Genau deshalb entwickelt sich auch hier wieder ein Ausschließlichkeitsanspruch, die „richtige Religion“ zu sein und zu haben. Sollte sich sowas je durchsetzen, kann man es schon wieder instrumentalisieren.
Will man eine echte Alternative aufbauen, muß man nach meinem Dafürhalten zunächst den wirklichen, „alten Kern“ herausarbeiten und mit unseren „modernen“ Erkenntnissen ergänzen, was für unser „modernes“ Denken wohl dringend nötig ist.
Die ganzheitlich non-duale Spiritualität/Philosophie ist den dualen Religionen weit überlegen und gefährdet ernsthaft die momentanen Machtstrukturen. Interessanterweise behaupten ausgerechnet Polytheisten wie Monotheisten unisono im alleinigen Besitz der „Wahrheit“ zu sein…..
„In der Mitte unseres Lebens finden wir uns in einem dunklen Wald. Denn: den richtigen Weg, den haben wir nicht gefunden“
Dante Alighieri
Ja, eine frühmittelalterliche Beschreibung von „Midlife-Crisis“. Es geht um die Domestizierung des Ego durch das höhere Selbst. Für „unser“ materialistisch-mammonitisches System“ ist das ntürlich eine Krise.
Tatsächlich ist es andersrum. Das „Höhere Selbst“ klopft an und möchte die Person auf einen liebvoll-konstruktiven „Kurs“ bringen. Das Ego wehrt sich, es möchte seine Macht nicht verlieren.
Das kann zu sehr ernsthaften Symptomen führen, im „Innen“ wie im „Außen“. Im Extremfall führt es sogar zu einem plötzlichen Tod. Oft mit 56, warum auch immer……
Je nach Veranlagung und Ausgangssituation können sich aber auch zusätzliche Komplikationen ergeben. Von gesundheitlichen Problemen bis hin zum Arbeitsplatzverlust und völliger Neuorientierung.
Was steckt dahinter? Das Ego will seine Macht nicht aufgeben. Es hängt jetzt davon ab, wie stark es sich produzieren kann. Das Höhere Selbst hat die Aufgabe, dem Ego zu zeigen, daß es eben tatsächlich gar keine Macht hat. Und so kann sich, je nach „Widerstand“, eine mehr oder weniger abenteuerliche „Fahrt“ ergeben, die das ganze Leben des „Kandidaten“ vollkommen auf den Kopf stellt. Nichts ist da ausgenommen.
Das hört sich gefährlich an! Gefährlich ist es allerdings nur für das Ego, denn es wird unweigerlich entmachtet. Es muß dazu gebracht werden, sich freiwillig in den Dienst des „Selbst“ bzw. des „Höheren Selbst“ zu stellen.
In aller Regel ergibt sich, daß das „Selbst“ wie ein Phönix aus der Asche ein ganz anderes, neues Leben beginnt, das schlussendlich auch dem Ego viel besser gefällt als vorher, denn es ist genau auf die „Bedürfnisse“ der handelnden Person abgestimmt. und das viel besser, als es das Ego je hätte selber zustande bringen können…..
Quelle: Tathina, USA – übersetzt von Antares
Der Weltschmerz und wie man ihn überwindet
Die Dunkle Nacht der Seele ist ein Prozess, den viele spirituelle Sucher irgendwann in ihrem Leben durchmachen, ich bin einer von ihnen. Die Dunkle Nacht wird in spirituellen Texten und Lehren häufig nicht erwähnt. Immer und immer wird uns gesagt, glücklich zu sein, unsere Schwingung anzuheben, das Licht zu fokussieren, doch nichts davon wird nachhaltig bleiben, bis ihr die Dunkelheit geliebt habt.
Quelle: Tathina – Die dunkle Nacht der Seele durchqueren
Die Dunkle Nacht der Seele ist eine letztendlich wunderbare Erfahrung, in der das Ego / das Falsche Selbst eines Menschen zu seinem wahren Selbst, welches die LIEBE ist, „stirbt“, oder mit anderen Worten, dass das Ego-Selbst falsch ist und nie wirklich existiert.
Dieser Prozess kann zu jedem Punkt des eigenen Lebens passieren, aber er taucht meist auf, nachdem ein spiritueller Sucher viel spirituelles Wissen oder Wachstum erreicht hat. Das geschieht, weil das Ego jetzt als das erkannt wurde, was es ist, und es strafft seine Griffe auf euch, um euch vor dem Licht zu verstecken, dass ihr seid.
Auch wenn dies ein sehr schöner und heiliger Prozess ist, kann er zu dieser Zeit als sehr schwierig wahrgenommen werden. Vor allem, wenn ihr euch im Nebeldickicht befindet. Deswegen wird sie als die Dunkle Nacht der Seele bezeichnet (es kann für einige wie ein dunkles Jahrhundert der Seele wirken… ).
Ihr fühlt euch, als ob ihr im Dunkeln feststecken würdet, ohne je wieder eine Hoffnung zu haben, das Licht erneut zu sehen. Aufgrund dieses Prozesses fühlt ihr euch völlig allein und darüber hinaus wird in spirituellen Texten wenig davon gesprochen. Dies liegt daran, dass viele von uns nur nach dem Licht streben und versuchen, vor der Dunkelheit wegzulaufen, ohne zu erkennen, dass die Dunkelheit dadurch lediglich grösser wird, je mehr sie sie ignorieren.
Viele denken, dass sie etwas falsch gemacht haben, wenn die Symptome der Dunklen Nacht auftauchen; besonders, wenn sie so viel spirituelles Wachstum durchmachen. Jedoch ist dies am weitesten von der Wahrheit entfernt! Wenn ihr euch in der Dunklen-Nacht-Show wiederfindet, sendet Dankbarkeit aus, denn ihr durchlauft eine Art von Übergangsritus oder spiritueller Entgiftung. Der Schmerz, den ihr fühlt, ist der Schmerz, den ihr versucht habt, für Jahre, Jahrzehnte und sogar für Lebenszeiten zu unterdrücken. Nun endlich sprudelt er bis an die Oberfläche, um mit der Liebe geheilt zu werden, die ihr ihm gebt. Obwohl es schmerzhaft erscheint, diesem Schmerz zu begegnen, solltet ihr euch geehrt fühlen, dass dieser Schmerz endlich aus euch herausfliesst. Wir merken nicht einmal das schwere Gepäck, das wir so lange festgehalten haben.
Aus irgendeinem Grund seid ihr genau JETZT in einer Position, wo es unvermeidlich ist, eure Schmerzen, Leiden und Gefühle der Trennung von der Quelle zu heilen. Dieser Schmerz ist kein persönlicher Schmerz, obwohl es sich auf jeden Fall so anfühlt, während ihr mitten in der Dunklen Nacht seid! Da unser Ego-Selbst nicht wirklich existiert, ist dieser Schmerz nur ein Gefühl, mit dem wir diverse Storys verbinden. Dieser Schmerz, den ihr fühlt, ist kollektiv und wird durch die gesamte Welt hindurch gefühlt. Wir empfinden all dies aufgrund unseres Glaubens, wir seien getrennte Wesen, abgeschnitten von der Quelle. Wenn ihr diesen Schmerz akzeptiert und heilt, heilt ihr automatisch das Leiden der Welt!
Wenn ihr in einer Dunklen Nacht seid, fühlt ihr euch, als ob ihr tief in einer Depression wärt. Obwohl ihr euch in einer „spirituellen Depression“ befindet, ist diese anders als eine klinische Depression, da die Symptome nicht aufgrund einer bestimmten externen Situation zustande kommen. Ihr sind nicht wegen jemandem oder irgendetwas deprimiert, es tauchte einfach natürlich auf. Ihr fühlt euch miserabel, um es milde auszudrücken, und wisst nicht, warum. Ihr versuchen alles, um euch darüber hinwegzusetzen, doch NICHTS funktioniert. Umso mehr ihr versucht, aus der Dunklen Nacht herauszukommen, desto anhaltender wird sie bestehen bleiben.
Alle Arten von Emotionen, die ihr so lange zu unterdrücken versucht habt, verfolgen euch Tag für Tag: Schuld, Scham, Frustration, Hilflosigkeit, Wut, Traurigkeit, Selbstmitleid, Einsamkeit. Diese Emotionen versuchen, eure Aufmerksamkeit zu erhalten, doch wir ignorieren sie und widerstehen ihnen. Stellt euch vor, diese Emotionen wären einfach ein Kind, das nur eure Liebe möchte. Sie versuchen, solange eure Aufmerksamkeit zu erregen, bis ihr sie wirklich anschaut und als das wahrnehmt, was sie sind – Emotionen. Sie sind nicht EURE Emotionen, sie sind nur Gefühle im Körper, mit denen wir eine Geschichte verbinden.
Während der Dunklen Nacht fühlt ihr euch ganz allein. Ihr kennt kaum Leute, oder eben keine, die dies überhaupt durchlebt haben oder derzeit erleben. Ihr fühlt euch von euren Lieben und Freunden behelligt, die nicht euch verstehen, weil sie entweder denken, ihr seid verrückt und braucht Hilfe oder ihre eigenen Ängste schwappen hoch und machen die Sache noch schlimmer. Falls ihr damit Schluss machen könntet, ihr würdet es tun, doch ihr habt kaum mehr Energie übrig und kaum noch Interessen. Eure ganze Energie geht zum Ego, indem ihr dem Unvermeidlichen widersteht oder versucht, das falsche Selbst zu schützen; Dingen, die euch nicht mehr dienen.
Ihr fühlt euch total verklemmt! Die lustige Sache ist, ihr wollt wirklich stecken bleiben oder ihr würden nicht weiter in der Dunklen Nacht sein. Das war eine Erkenntnis, die ich während der Dunklen Nacht hatte. Einerseits geht es euch miserabel und ihr leidet, doch auf der anderen Seite wisst ihr, dass diese Dunkle Nacht zu verlassen bedeutet, dieses Leid loslassen zu müssen und der wahrhaftigen Veränderung zu erlauben, sich zu ereignen. Und dies ist eine eurer tiefsten Ängste! Euer Ego-Selbst fürchtet sich tödlich davor, endgültig aufzuhören zu existieren. Selbst mit all dem Leiden, das ich während der Dunklen Nacht empfand, wollte ich es noch immer nicht loslassen. Falls ich das tat, bedeutete dies, meine Identifizierung als das Ego würde abfallen und was dann??? Die Angst, die Kontrolle zu verlieren, die ich nie wirklich hatte, und die Angst vor dem Unbekannten liessen mich an einem sehr unbequemen Ort stecken bleiben!
Manchmal können die äusseren Umstände während der Dunklen Nacht so unbequem und überwältigend sein, dass es euch an einem Punkt anheftet, wo als einzige Möglichkeit auszusteigen, verbleibt – sich zu ergeben. Es gibt keine Möglichkeit, dass das kleine persönliche Selbst diese Umstände irgendwie „fixieren“ könnte, und so müsst ihr dem Leben gestatten, durch euch zu wirken. Zu der Zeit seid ihr so immens frustriert von dieser Situation, doch wenn ihr euch an das grosse Bild erinnert, ist dies definitiv ein Segen!
Der Grund, warum wir uns in einer Dunklen Nacht wiederfinden, ist, weil wir Vertrauen, Akzeptanz, Liebe und Hingabe lernen. Das ist unsere wahre Natur, und das Ego weiss das und beginnt deswegen den Kampf – Einen sehr heftigen Kampf! Das Ego ist nicht willens, seine Kontrolle und Furcht aufzugeben, und das ist völlig normal, denn dies ist die Natur des Egos. Wenn ihr es schafft, dies als die Natur des Egos und nicht als eure Natur zu betrachten, und versteht, dass es unvermeidlich ist, gibt es euch die Macht, es ERLAUBEN und FLIESSEN zu lassen.
Nun, aus der Dunklen Nacht herauszukommen, liegt an euch. Wie schnell ihr dadurch geht hängt davon ab, wie bereit ihr seid, eure Anhaftungen loszulassen. Je enger der Ego-Griff, desto länger dauert es. So war es bei mir!
Wir sind süchtig nach Leiden und haften all den Schmerzen an, weil wir es lieben, uns selbst zu bekämpfen. Wir befinden uns in einem ständigen Kampf mit unserem Ego. Dieser Kampf ist genau das, was das Ego am Leben erhält. Dadurch glauben wir dann, eine Identität zu haben. Ohne diesen Kampf wissen wir nicht, was wir sein würden. Wir fürchten dieses unbekannte Gebiet und sind anfällig dafür. Doch diese Verletzlichkeit und das unbekannte Territorium – ist die LIEBE. Sie ist unsere wahre Natur.
Wir sind menschliche Wesen und das bedeutet, dass wir immer das Sein oder die LIEBE suchen, um diese Leere zu füllen, die wir als Menschen fühlen, weil die Menschen Suchende sind. Doch die Zwickmühle besteht darin, dass wir Angst vor dem haben, was wir mehr als alles andere wollen. All das sind alles Gründe, weswegen jemand sich in einer Dunklen Nacht wiederfinden würde.
Der erste Schritt, um aus diesem Prozess herauszukommen, ist zu erkennen, dass dies ein natürlicher und unvermeidlicher Prozess ist, der durchschritten werden muss – genau jetzt. Sobald ihr bemerkt, dass ihr euch in einer Dunklen Nacht befindet, werdet ihr feststellen, dass nichts falsch mit euch ist und ihr könnt beginnen, den Schritt hinaus zu wagen und diese spirituelle Entgiftung durch euch und für euch arbeiten zu lassen.
Wenn wir in der Dunklen Nacht sind, wollen wir so sehr dort heraus, weil wir all den Schmerz und das Leiden nicht ertragen können, aber wenn ihr realisiert, dass ihr darin seid, weil eure Seele wirklich darin sein will und dass ihr jederzeit loslassen könnt, könnt ihr diesen Prozess als unvermeidlich akzeptieren. Dies beschleunigt euren Prozess, weil ihr ihn umarmt und nicht mehr widersteht.
Der nächste Schritt ist, NICHTS zu tun. Nun, das mag einfach erscheinen, doch aus der Perspektive des Egos ist dies unmöglich und symbolisiert den „Tod“ für das Ego. Das Ego wird so viel Lärm machen, indem es Lügen erzählt und versucht, euch Sorgen zu machen und Angst einzujagen oder zu „kontrollieren“, doch ihr seid weder diese Gedanken noch jene Gefühle. Ihr seid viel grösser, da ihr euch dieser Gedanken und Gefühle bewusst seid. Ihr seid LIEBE oder das Gewahrsein selbst. Also, wenn diese Gedanken hochkommen, beobachtet sie einfach oder wenn ein Gefühl auftaucht, fühlt es einfach. Liebt und umarmt jeden Gedanken, jedes Gefühl und jede Situation, der ihr zu widerstehen versucht. Stellt fest, wenn ihr etwas widersteht. Seid einfach nur bewusst und fühlt, wie es sich in eurem Körper anfühlt, wenn ihr widersteht. Eng und verdichtet richtig?
Somit bedeutet NICHTS zu tun in diesem Zusammenhang – einfach zu sein. Seid die LIEBE und das Gewahrsein, welches ihr natürlich seid. Die Dunkle Nacht erscheint wirklich sehr miserabel, weil wir so viel Widerstand leisten. Der angstvolle Würgegriff des Egos ist an dieser Stelle so stark, weil es „lebendig“ bleiben will. Wir haben vergessen, dass wir LIEBE sind und wenn wir LIEBE sind, umarmen wir alles, weil wir die Unvermeidlichkeit dafür erkennen und weil wir wissen, dass uns nichts schaden kann. Nichts kann uns berühren. Nichts kann uns durchschütteln. Das Licht, das ihr seid, scheint auf alles, damit es alles zu seinem natürlichen Zustand des Lichtes wenden wird. Wir alle sind Funken der einen Quelle.
Da alles, was wir haben, JETZT ist, werdet ihr nicht morgen aus der Dunklen Nacht rauskommen, ihr werdet nur JETZT aus ihr herauskommen! Der Schlüssel zum Aussteigen ist … LIEBEN – der einzige Grund, weshalb wir auf der Erde sind. Die grossartige Sache ist, genau wie unser Ego, ist die Dunkle Nacht eine Illusion. Wir waren immer ZUHAUSE und wir waren während der ganzen Zeit das LICHT, was wir in der Dunklen Nacht so gesucht haben. Natürlich waren wir das LICHT, wie wären wir uns sonst der Dunkelheit bewusst gewesen? Wenn wir auch dunkel wären, wären wir nicht in der Lage, die Dunkelheit zu beobachten.
Nehmt euch diese wunderbare Zeit, um endlich ein für allemal der Dunkelheit gegenüberzutreten und sie zu umarmen. Lasst das Licht der Liebe leuchten und löst sie auf. Ihr seid JETZT erwacht. Sie seid JETZT die LIEBE. Es gibt keine andere Möglichkeit, wie es sein könnte. Alles andere ist nur ein Traum! Je mehr ihr der Dunklen Nacht widersteht, oder an dem Platz „steckenbleibt“, an dem ihr euch befindet, desto mehr wiederholt ihr die Lektionen, die ihr lernen müsst.
Akzeptiert und umarmt, wo ihr JETZT seid. Umarmt diese Schmerzen und das Leiden.
Versteht, dass ihr in diesem Prozess hilflos seid und gebt euch der LIEBE hin. Nutzt eure Schmerzen als Katalysator für eine grosse Transformation und Wiedergeburt. Jede Verwandlung im Leben musste genau zuvor durch einige Schmerzen gehen. Die Geburt ist am schmerzhaftesten, genau bevor man aus dem Geburtskanal herauskommt. Raupen, Schlangen und Krabben sind einige Tiere, die durch eine Verwandlung gehen, wobei das alte Selbst für das neue Selbst „stirbt“. Seid wie der Phönix und erhebt euch über die Asche eures alten falschen Selbst‘, indem ihr die LIEBE seid, die ihr seid! Im Leben dreht sich alles um Zyklen. Nichts hält für immer. Betrachtet diesen Prozess als Initiationsritual für eine bemerkenswerte Wiedergeburt. Ihr werdet endlich frei sein von all dem Gepäck, an das ihr euch so lange durch Widerstand geklammert habt.
Genau wie der Frühling immer nach dem Winter kommt, werdet ihr das Licht sehen! So wie die Morgendämmerung immer nach der dunkelsten Stunde kommt, werdet ihr das Licht sehen! Genau wie die Sonne sich immer hinter den Wolken befindet, illuminiert euer Licht stets euren Weg durch die Dunkle Nacht. Vertraut auf diesen Prozess und wisst, dass es genau das ist – ein Prozess. Auch dieser wird vorübergehen.
„Wie eine Lotusblume, die aus dem Schlamm wächst und über der schlammigen Wasseroberfläche blüht, können wir uns über unsere Verunreinigungen und Leiden des Lebens erheben.“
-Buddha
Im Anfang war das Wesen, das nicht genannt werden kann. Es ist nicht „Gott“, obwohl man es als göttlich bezeichnen könnte. Es enthält „Alles, was Ist“, was wir als Universum bezeichnen und auch das, was wir uns gar nicht vorstellen können.
Dieses „Wesen“ ruht in sich selbst. Man könnte es auch den „Heiligen Geist“ nennen. Nun ist aber dieser Begriff als „Dritte Person des dreieinigen Gottes“ der christlichen Religionen definiert und deshalb ganz missverständlich besetzt. Wenn man „Ihn“ nicht so beschränkt, ist der Heilige oder eben auch Universelle Geist genau das, was ganz neutral im Anfang war und natürlich immer noch ist.
Als es noch keine Zeit und keine Materie gab, faßte der Heilige Geist den Entschluß, sich auszudrücken – der Beginn dessen, was wir Universum nennen. Die Zeit begann, der Heilige Geist brachte zwei weitere Wesen hervor, eines eher weiblich gepolt, das andere eher männlich gepolt, die Geburt der Polarität, Plus und Minus, Nordpol und Südpol genannt, die Voraussetzung für die Entstehung von Materie war geschaffen. Vielleicht verursachte das Auftreten von Polarität sogar den Urknall, so es den wirklich gegeben hat. So entsteht erstmals Materie. Ohne Polarität keine Materie! Der Heilige Geist beginnt, sich auszudrücken. Die Ausdruckskraft des Heiligen Geistes bringt nach und nach immer komplexere und kompliziertere Ansammlungen von Materie hervor, das Universum entsteht, immer im Gleichgewicht gehalten von der Urkraft der Polarität.
Um sich noch besser ausdrücken zu können, brachte der Heilige Geist nun das Leben ins Spiel. Lebensformen entwickelten sich, wiederum getrieben von der Kraft der Polarität, die sich nun sehr viel komplexer als Sexualität ausdrückt. Die Liebe des Heiligen Geistes zu sich selber zeigt sich in den höheren Formen der Erotik, der Selbstliebe und der transpersonalen Nächstenliebe. Immer ist „Alles, was Ist“ Ausdruck oder Brennpunkt des Heiligen Geistes, fraktaler Teil des Ganzen.
Der so entstandene „Mensch“ ist somit derzeit das wohl am höchsten entwickelte Fraktal des Heiligen Geistes, was ja auch in den Weltreligionen öfters erwähnt wird.
In diesem System ist „Der Mensch“ bestehend aus dem weiblich gepolten Teil, der Frau und aus dem männlich gepolten Teil des Mannes zusammen „Eins“, fraktales Spiegelbild der ursprünglichen Trinität, der Ganzheit des Heiligen Geistes.
In der derzeitigen Entwicklungsphase hat sich allerdings die Selbstliebe zum „Egowahn“ entwickelt, die Möglichkeiten der Machtentfaltung des Einzelnen (halben) Individuums werden über die Interessen der ganzheitlichen Entwicklung gestellt und mit Gewalt durchgesetzt. Das Bewußtsein der Polarität und der ursprünglichen Trinität wird gezielt durch duales Denken und vorsätzliches Trennen der Pole verschleiert, die weitere Entwicklung blockiert. Der Heilige Geist wird sich das nicht lange gefallen lassen, da werden „wir“ bald was lernen müssen…..
Das Aufsteigen der Kundalini
Kommen wir nun zu Kraft der Kundalini – offensichtlich eine höhere spirituelle Energieform, die oftmals auch mit Sexualität in Verbindung gebracht wird. Man sagt, die Kundalini erwacht – wie eine Schlange. Aber in Spiegelung des Heiligen Geistes in der Materie sind es zwei Schlangen, die sich über das Chakrensystem nach oben schlängeln (wirbeln) und den Menschen ganz oben mit dem Heiligen Geist – also mit Allem, was IST) eins werden lassen.
Das Erwachen der Kundalini wird als schwieriger, oft schmerzhafter Prozess erlebt – warum?
Es liegt wohl daran, daß viele schon mal von „Kundalini“ gehört haben und das für einen erstrebenswerten Schritt halten, sich weiter zu entwickeln. Wenn man sich mit so einem Entschluß dann mit voller Wucht auf die Entwicklung der Kundalini konzentriert, muß eigentlich was schief gehen, denn das ist ungefähr so, wie wenn man sich bei der Entwicklung eines Autos nur auf die Kurbelwelle konzentriert……..
Um die Entwicklung bzw. eigentlich die „Befreiung“ der Kundalini harmonisch zu gestalten, muß diese Entwicklung in ein ganzheitliches Entwicklungssystem eingebunden werden. Primär muß erst mal das ganzheitliche Bewußtsein „erweckt“ werden, sonst fehlt tatsächlich das Fundament, das die Kundalini braucht, um sich zu entfalten. Steckt man noch in der Dualität fest, gibt es natürlich Schwierigkeiten – ein Hausbau ohne Fundament ist ja auch schwierig und kann leicht scheitern…….
Die Kundalini ist aber auch nicht eine unintelligente Energieform, die man wie elektrische Energie ein- und ausschalten kann. Geistige Energie ist immer auch Leben! Der Heilige Geist führt unsere Bewußtseins-Entwicklungsprozesse und zeigt uns alles, was wir für unsere Entwicklung benötigen – wenn wir uns drauf einlassen!
Ziel dieser Entwicklung ist aber nicht, die Kundalini „zum Laufen zu bringen“, denn das ist schon wieder eine sehr problematische Geschichte. Wie von vielen Mystikern und sogenannten spirituellen Meistern ausgedrückt wird, ist das Ziel die „Heilige Hochzeit“, auch „Hieros Gamos“ genannt. Das ist jetzt ein „im Westen“ sehr mit Sexualtät verbundener Prozess. Obwohl das natürlich auch nicht falsch ist, ist dieser Prozess spirituell betrachtet ein eher als mehrdimensional zu betrachtender Vorgang.
Vereinfacht ausgedrückt geht es um die „Verheiratung“ der Heiligen Urpolarität mit der Kraft des Heiligen Geistes. Diese Urpolarität ist natürlich auch in uns selber angelegt – jeder Mensch hat männliche und weibliche Anlagen in sich – und muß zunächst IN UNS verheiratet werden, bevor dieser Prozeß im nächsten Schritt auch im Außen effektiv vollzogen werden kann, das sind dann die tantrischen Elemente von ganzheitlicher Meditation.
Dieser Prozess kann auch als die Suche nach dem Heilgen Gral betrachtet werden oder die Unio Mystica, beides irgendwie annähernde Begriffe, aus der Not geboren, etwas erklären zu wollen, was in einem dualen religösen System eigentlich gar nicht geht.
Der Mensch kommt auf die Welt und sieht sich plötzlich getrennt! Getrennt von Mutter und Welt, das „Einheitsgefühl“ verschwindet….
Allmählich entwickelt sich ein Ego, das natürlich gleich von Eltern, Kindergarten, Schule und Religion gefördert wird. Ja, selbst die „Atheisten“ pflegen ihr Ego, denn SIE gehören ja NICHT zu den gefühlsduseligen Religioten……
Es ist also alles in bester dualer Ordnung.
Oder vielleicht doch nicht?
Wer dual denkt, sieht nicht mal „Graustufen“, und schon gar nicht den ganzen Farbraum mit seinen nahezu unendlichen Schattierungen…….
Dualität bedeutet: eine Zweiheit bildend, in voneinander unabhängiger Gegensätzlichkeit. Im philosophisch-religiösen Bereich ist es die Lehre von zwei unabhängigen ursprünglichen Prinzipien im Weltgeschehen: Gott-Welt, Leib-Seele, Christ-Antichrist usw. Achtung (!) im Unterschied hierzu sind Polaritäten nie voneinander unabhängig!
Dualität ist die westlich-logisch dualistische Weltanschauung, die auch unsere heutige deterministische Wissenschaft und unsere digitalen Rechenmaschinen mit ihrer 0 oder 1 Logik hervorgebracht hat, mit logischerweise stets reproduzierbaren Ergebnissen. Auf Dualität basiert auch das imperiale und „religiöse“ Herrschaftsprizip des Teilens und Herrschens.
Woran erkennt man den „dualen Denker“?
Zunächst ist da das Ego – es kennt nur sich und „die Anderen“. Die Anderen sind natürlich stets dümmer, schlechter und überhaupt zu nix zu gebrauchen. Wenn sie überhaupt Menschen sind.
Dann gibt es im physischen Körper das Gehirn mit seinem Intellekt. Der beste Freund vom Ego. Der Intellekt liefert – je nach Intelligenz – mehr oder weniger komplizierte Theorien, warum die jeweilige „Eigene Meinung“ unumstößlich die einzig wahre Wahrheit ist. Das kann morgen schon eine andere sein……
Natürlich ist alles, was dem Ego nützt „Gut“ und „Richtig“ – und alles andere selbstredend „Böse“, oder einfach nur Blödsinn
Auch das eigene Auto, das eigene Haus, die „eigene“ Fußballmannschaft – das sind die Besten. Alles andere ist bestenfalls zweite Wahl…..
Der duale Denker lehnt es aus tiefster Überzeugung ab, sich mit anderen als seinen eigenen Überzeugungen ernsthaft auseinanderzusetzen. Er ist entweder „Links“ oder „Rechts“ oder „Liberal“ – jedenfalls ist „seine“ Partei stets der Hort des „Guten“.
Leider bringt die Dualität wie z.B. von Gut und Böse keine wirklich nutzbare Energie hervor – nur Haß, Krieg und Mord und Totschlag. Sie ist eine Illusion, oder wie Buddha sagt: Maya. Sie ist immer relativ. Was für den einen gut ist, kann ein anderer gleichzeitig durchaus als böse einstufen. Das will ein dualer Denker aber nicht akzeptieren und schon gar nicht drüber nachdenken…….
Jetzt wird es langsam Zeit für die „Wiedergeburt“!
Schon irgendwie fad, dieses Duale Denken. Außer, man ist Fußballfan, da gibt es dann das angehäufte duale Denken – viele „Gute“ Fans treffen auf viele „Böse“ Fans. Ja, da ist was los!
Auch die sogenannten Politiker versuchen sich in dualem Denken und verbreiten gerne Fakenachrichten wie: „Die Russen“ sind Böse!
Ja, man spricht sogar von der höchsten Steigerung der Dualität, von Krieg! Krieg ist, wenn die Guten glauben, die Bösen vernichten zu müssen. Krieg beginnt schon lange vor dem Schießen und Bombenwerfen – in den Köpfen. Genauso, wie ich es oben beschrieben habe.
Wie kommt man jetzt aber ‚raus aus dieser dampfenden Scheiße?
….mit dem „Ganzheitliche Bewusstsein“!
Es braucht die „Wiedergebut aus dem Geist“, um das eigene Bewusstsein zu entwickeln und weit über das duale schwarz-weiß-Denken hin zum ganzheitlichen Denken zu erweitern. Wie man sieht, ergeben sich dann nahezu unendlich viele Möglichkeiten – zwischen Schwarz und Weiß….
Man sieht sehr deutlich, daß schwarz und weiß halt nur 2 Möglichkeiten von unendlich vielen sind. Ganz schön beschränkt. Aber genau sowas hämmert man uns täglich rein! Und man kann erkennen, daß der „Rückschritt“ auf das duale Denken tatsächlich nur ein „Notbetrieb“ ist, den man wirklich nur im äußersten Notfall einschalten darf!
Ein Beispiel aus der Geschichte: Die Templerflagge ist normalerweise ein rotes, gleichschenkeliges Kreuz auf weißem Grund.
Templerkreuz
Dieses Kreuz symbolisiert das ganzheitliche Bewusstsein! Die Erklärung hierzu kann man weiter unten nachlesen. In logischer Folge muß ein Ritterorden aber auch kampfbereit sein. Um aber im direkten Kampf erfolgreich zu sein, muß alles bissl schneller gehen und man muß wissen, wer der Feind ist und auch nicht dran zwei-feln…… Deshalb zeigt die Kriegsflagge der Templer auch nur ganz einfach Schwarz-Weiß. Mehr Zustände gibt’s im Krieg nicht.
Templer-Kriegsflagge
Templer mit der Kriegsflagge „Beauceant“
Oder eben die Darstellung im Farbraum, wo der Unterschied noch deutlicher wird……
Dualität im Farbraum……Es ist nicht möglich ist, das Zwangskorsett „dieses Systems der Dinge“ zu sprengen, ohne ein grundlegend neues „Denksystem“ zu installieren. Es ist das ganzheitlich non-duale Denken. Es ist nicht ganz neu, vor mehr als 2000 Jahren war es das zugrundeliegende Denksystem von Buddha, LaoTse, den keltischen Druiden, den vedischen Schriften, den nordamerikanischen Indianern und auch der ägyptischen Theologie, aus der auch Jesus hervorgegangen ist. Wir müssen es dringend wieder installieren – denn das duale Denken ist die Mutter aller vermeintlichen und realen Verschwörungen. Es ist der Nährboden des Ego-Wahns, der Unterscheidung von Gut und Böse und damit der Spaltung der Menschheit in „Gute“ und „Böse“. Wie viele Milliarden sind nun „Gut“ und wie viele „Böse“?
Es ist für das Verständnis der des ganzheitlich non-dualen Denkens unumgänglich, das humanistisch-aristotelische Weltbild der heutigen Zivilisation des Abendlandes zu verlassen. Sucht man im Internet danach, findet man darüber auch nix genaues nicht. Auch die Philosophen der Griechen und Römer haben das nicht verstanden. Cäsar hat immerhin soviel verstanden, daß er Gallien und die keltischen Provinzen hat „umerziehen“ lassen. Das ganzheitlich non-duale Denken der Kelten ist dem imperial-materialistischen Gedanken nicht förderlich. Übrigens, heute immer noch nicht.
Das ganzheitlich non-duale Denken basiert auf einem anderen Humanismus, auf einer anderen Art, die Dinge zu sehen, auf einer anderen Art, zu leben und zu handeln, auf einer anderen, ganzheitlich-integralen Methode, zu denken. Nachdem man dieses integrale Weltbild 2000 Jahre lang massiv und mit allen verfügbaren Mitteln unterdrückt hat, wäre es an der Zeit, dort wieder anzuknüpfen. Mir scheint, es ist überlebenswichtig. Die Wurzel dieses Denkens liegt in der Erkenntnis des einen, vielfältigen und Alles umfassenden Göttlichen. Aus diesem All-Einen entstand der Archetyp des Menschen an sich. Und mit diesem archetypischen Menschen kann nur das eine und vielfältige, unnennbare Göttliche gemeint sein, das am Anfang aller Erkenntnis und aller Schöpfung steht, da Erkenntnis und Schöpfung ein und dasselbe sind.
Ich Bin – Kreuz
Das universell Göttliche ist nicht etwas Seiendes, sondern etwas Werdendes. Und dieses Werden umfaßt die ganze Welt; „der Mensch“ kann als Lenker dieses Werdens wirken und handeln. Das Göttliche bedarf also der Menschen. (In diesem Sinne können das durchaus auch „Außeridische“ sein). Das Göttliche in diesem Sinn ist unbenennbar und kann weder in die anthropomorphen Konturen einer Statue, noch in die Fesseln eines Namens gepreßt werden. Der Name des Göttlichen ist unaussprechbar. Auch wenn er vermeintlich irgendwo geschrieben sein sollte, ändert dies nichts daran.
Weil das „Göttliche Sein“ das Werden ist, muß dieses Werden ewig währen. Die Gesamtheit der Schöpfung hat an diesem Werden teil. Wenn die großen Geheimnisse, das heißt die höheren göttlichen Pläne, einmal erkannt worden sind, dann müssen sie in die Tat umgesetzt und bis ins kleinste Detail verwirklicht werden. Dazu bedarf es eines grenzenlosen Maßes an Energie und Willen und das Gefühl, daß man nur durch Überwindung seiner selbst (dem Ego) und der (dualen) Welt überleben kann. Weiterhin bedarf es der Erkenntnis und des Wissens.
Ein sich so aus sich selbst heraus entwickelndes Universum ist niemals ruhend. Das Schicksal von „Allem Was Ist“ kennt keine Atempause. In praktischer Konsequenz bedeutet das, daß niemals etwas endgültig ist, solange das höhere Streben „Alles Seienden“ nicht bis ins letzte erfüllt ist – ein Zustand, der wahrscheinlich nie erreicht wird. Das ganzheitlich non-duale Sein fördert den ungebändigten Lebenswillen.
Das Göttliche ist das Ziel, doch das „All-Eine-Göttliche“, dieses einzige und namenlose SEIN weicht ständig vor dem menschlichen Streben zurück. Und dies wird es ewig tun und dabei lächelnd die Schar der Menschen führen, die ebenfalls lächeln und guter Dinge sind, weil sie wissen, daß ihrer Reise ewige Dauer beschieden ist.
Stets ist das ganzheitlich non-duale Denken klarerweise durch eine totale Ablehnung des Dualismus in jedweder Form gekennzeichnet. Und so läßt sich auf der uns vertrauten Ebene der Moral hier tatsächlich auch keine scharfe Trennung zwischen Gut und Böse erkennen, auch ist die Idee der Sünde unbekannt.
Jedes Individuum, das dieser Bezeichnung würdig ist, muß selbst „wahrer Mensch“ werden, also ein »Sehender« und »Wissender«. Das ist nichts anderes, als die ständige Aufforderung zu aktivem Handeln und stetiger Vervollkommnung. Im Grunde ist das die eigentliche Definition von Moral.
Das Fehlen einer Grenze zwischen Gut und Böse bringt die Relativität aller Dinge zum Ausdruck. Eine Handlung kann gut oder schlecht sein, je nachdem, wie und wozu man sie ausführt; sie kann aber nicht nach bestimmten objektiven und absoluten Wertmaßstäben beurteilt werden. Auch auf der Ebene der Metaphysik gibt es das absolute Gute oder Böse nicht. Im ganzheitlich non-dualen Denken kann man sich einen „Gott“ des Guten im Kampf gegen einen „Gott“ des Bösen und umgekehrt überhaupt nicht vorstellen.
Und das große und Eine Göttliche ohne Namen, „Alles, was IST“ – kann ohne seine innere Polarität und insbesondere ohne seine Schöpfung, die es gleichzeitig auch selber IST, nicht existieren. Die Grundlage des ganzheitlich non-dualen Denkens ist die universale Harmonie der Wesen und Dinge, die ununterbrochen Wirklichkeit wird.
Damit ist das Problem der Unvollkommenheit der Welt jedoch nicht gelöst. Die sogenannten finsteren Mächte sind phantasievolle Projektionen der Unentschlossenheit des Menschen. Wenn er mit höheren Wirklichkeiten Konfrontiert wird, weiß der Mensch oft nicht, wie er handeln, wie er reagieren soll. Er partizipiert nicht vollkommen am universalen, kosmischen Handeln, weil sein überentwickeltes Ego ihm etwas anderes vorgaukelt. Die Folge davon sind jene Unzulänglichkeiten, Abweichungen, Sackgassen und das metaphysische – nicht aber das moralisch – Böse. Wenn alle Menschen in der Lage wären, bis zur letzten Konsequenz von ihrem Denken und Wissen Gebrauch zu machen, dann wäre das Gleichgewicht des Universums nie in Gefahr. Unter den gegenwärtigen Umständen ist das egozentrische, duale menschliche Denken aber noch nicht fähig, sich vollkommen zu verwirklichen. Das ganzheitlich non-duale Denken zeigt dem Menschen, auf welchem Weg er diese Stufe erreichen kann, von der aus die falschen Oppositionen als das erkennbar werden, was sie wirklich sind – nämlich ein rein dialektischer Streit. Letztendlich ist das Wirkliche, die Realität, nur die Illusion einer Barriere, die der Mensch aus Ego-Verblendung und Unwissenheit in seiner Einbildung vor sich sieht.
„ICH weile im Herzen aller Lebewesen, und von mir kommen Erinnerung, Wissen und Vergessen. Das Ziel aller Veden ist es, Mich zu erkennen. Ich bin der Verfasser des Vedānta, und ich bin der Kenner der Veden.“ (Bhagavad-gītā 15.15)
Om
Die Bhagavad-Gita
Bhagavad-Gita (Bhagavad-Gītā), „Bhagavad“ leitet sich aus Bhagavanab, was soviel bedeutet wie der Besitzer aller Füllen. Gita heisst Gesang. Wörtliche Übersetzung: Der Gesang dessen, der alle Füllen besitzt. Die Bhagavad-Gita ist eine Selbstdarstellung Krishnas (Eine Aspekt des Göttlichen) und seiner Kräfte. Sie ist Teil des grossen Epos Mahabharata. http://www.bhagavad-gita.org/index-german.html
Die Ashtavakra-Gita
Die Ashtavakra-Gita ist ein alter Sanskrittext von höchstem Wissen und höchster Weisheit. Man schätzt sie auf etwa 500 v.u.Z. In der westlichen Welt ist diese Schrift nahezu unbekannt. http://www.ashtavakra.de/
“Wie kann Wissen erlangt werden? Wie kann Befreiung erreicht werden? Wie ist Nicht-Anhaftung möglich?” fragt König Janaka den Weisen Ashtavakra.
Du bist weder Erde, noch Wasser, noch Feuer, noch Luft, noch Raum.
Du bist der Beobachter dieser fünf Elemente als Bewusstsein.
Dies zu verstehen, ist Befreiung.
Wenn Du dich von der Identifikation mit dem Körper befreist und entspannt in und als Bewusstsein verweilst, wirst Du in genau diesem Moment glücklich sein, in Frieden, frei von Bindung.
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Die Vedischen Schriften enthalten mehrere Textschichten, die zum Teil miteinander verwoben sind. Die ältesten, die Samhitas (Hymnen), entstanden um 1200 bis 900 v.Chr. Zu ihnen gehören die
Die Rigveda, die 1028 Hymnen enthält, insgesamt über 10.000 Verse
Die Samaveda, hauptsächlich umgeordnete Verse aus dem Rigveda
Die Yajurveda (Krishna und Shukla): Prosa, hauptsächlich Mantras
Die Atharvaveda: magische Formeln, Hymnen und Mantras.
Rigveda, Samaveda und Yajurveda zusammen bilden das dreifache Wissen, das später durch die Atharvaveda ergänzt wurde.
So um 800 bis 600 v. Chr. entstanden die Brahmanas, Texte für Opfer- und andere Rituale.
Aus den Jahren 700 bis 500 v. Chr. stammen die Upanishaden, was wörtlich bedeutet: sich um den Lehrer herum setzen. Es sind spirituelle Weisheiten, die zumeist im direkten Austausch zwischen Lehrer und Schüler vermittelt wurden.
Die Upanishaden gelten als Grundlage für die yogische und hinduistische Philosophie Indiens.
Die Veden sind direkte intuitive Offenbarungen und werden als gänzlich übermenschlich betrachtet, ohne einen bestimmten Autor. Der Ausdruck Veda stammt von der Wurzel Vid, wissen. Das Wort Veda bedeutet Wissen, auf Schriften übertragen, kennzeichnet es ein Buch des Wissens.
Die Veden sind in vier große Bücher unterteilt: in Rig-Veda, Yajur-Veda, Sama-Veda und Atharva-Veda.
Die Upanishaden sind der wichtigste Teil der Veden. Die Upanishaden sind sozusagen die Essenz der Veden. Die Upanishaden sprechen von der Identität des Individuums, von der individuellen Seele und von der Höchsten Seele. Die Upanishaden sind der schlussfolgernde Teil der Veden oder das Ende der Veden. Die auf ihnen basierende Lehre wird Vedanta genannt. Die Upanishaden sind Kern und Ziel der Veden. Sie bilden die Grundlage des Hinduismus.
Die Veden sind also wohl die ältesten Schriften des Hinduismus und die ältesten religiösen Texte in einer indoeuropäische Sprache. Die Autorität der Veden als grundlegende Wahrheiten des Hinduismus wird bis zu einem gewissen Grad durch alle Hindus angenommen.
Die Veden sind die Literatur der Arier, die Nord-West-Indien um 1500 v. Chr. erobert haben und beziehen sich auf das Feuer-Opfer, welches Mittelpunkt ihrer Religion war. Das Ende der vedischen Periode ist etwa 500 vuZ. anzunehmen.
Götter und Opfer
Im vedischen Opfer werden durch Hymnen oder Mantras ein Gott oder Götter angerufen. Angebote von Nahrung, Butter oder Soma sind vorbereitet, das Feuer dient als ein Vermittler zu den Göttern. Die Gesamtzahl der Götter soll 33 sein, obwohl in den Vedischen Schriften mehr als 33 Götter erwähnt werden. Die Hauptarten der vedischen Götter sind himmlische, atmosphärische und terrestrische Götter.
Die wichtigsten Götter sind Agni, der Gott des Feuers, er spielt eine zentrale Rolle im Opfer, und Indra, der Kriegs- und Donner-Gott. Es gibt auch mehrere solare Gottheiten, einschließlich Surya, Savitri, Pushan und Vishnu. Varuna ist der alles sehende Gott der Gerechtigkeit und Hüter der kosmischen Ordnung. Soma verkörpert die Pflanze, deren berauschender Saft als eine Opfergabe angeboten wird.
Im Laufe der Zeit wurden die Opfer zunehmend aufwendiger und die Priester wurden – wie in jeder Religion – hochgezüchtete Spezialisten.
Das Kastenwesen des Hinduismus
Die Wurzeln des Kastensystems gehen bis 1500 vuZ. zurück, als indogermanische Gruppen nach Indien einwanderten. Die indogermanischen Priester führten eine erste einfache Kastenordnung ein, die dann um 100 vuZ durch ein Gesetzbuch festgeschrieben wurde.
So wurden die vier großen Kastensysteme geschaffen, die noch heute bestehen. Tja – dann wurde wieder Religion draus gemacht. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…….
Zunächst die Brahmanen: An der Spitze dieser Ordnung stehen die Brahmanen, die irdischen Götter.
Kschatrija: An zweiter Stelle steht die Kaste der Krieger
Waischia: An dritter Stelle folgt die Kaste der Bauern und Händler.
Schudra: Die vierte Kaste, die der Arbeiter, ist zum Dienst für die drei höheren Kasten verpflichtet, besonders für die Kaste der Brahmanen.
Harijans: Die fünfte Kaste der Kastenlosen oder Unberührbaren stehen in der sozialen Ordnung noch weit unter der Kaste der Schudra. Hier sammeln sich Ausgestoßene, die wegen religiöser oder sozialer Vergehen aus ihrer ehemaligen Kaste ausgestoßen wurden.
In eine Kaste wird man geboren und der Brauch verlangt, nur Mitglieder der gleichen Kaste zu heiraten. Durch die Vorstellung von Samsara und Karma (Wiedergeburt entsprechend der Taten eines vorherigen Lebens) konnte sich das Kastensystem im hinduistischen Kulturraum festigen.
Die vier ursprünglichen Kasten wurden im Laufe der Jahrhunderte immer weiter unterteilt. Man schätzt, das es mittlerweile zwischen 2000 und 3000 unterschiedlichen Kasten gibt. Auch wenn das Kastensystem inzwischen per Gesetz abgeschafft wurde, besteht es den Köpfen vieler Hindus unterschwellig immer noch weiter.
Wie verhindert man Wissen? Sicherlich nicht durch ein Gesetz, auch nicht indem man sagt: Das darfst Du nicht wissen! Richtig „verbotenes Wissen“ ist zunächst in unserer Gesellschaft gar nicht existent. Nicht mal bei sogenannten „Wissenschaftlern“.
„Man“ richtet es so ein, daß gar niemand auf die Idee kommt, so was Verbotenes zu denken. Dazu hat man uns ein Denksystem eingetrichtert, das es uns gar nicht erst erlaubt, ganzheitlich zu denken. Es ist schon ziemlich schwierig, das als einzig mögliches System dargestellte duale Denken überhaupt erst einmal als solches zu erkennen. Man kann sich das vorstellen wie zweidimensionales Denken. Zweidimensionale Wesen werden die Existenz einer dritten Dimension gar nicht erkennen. Bei uns dressiert man dreidimensionale Wesen dazu, zweidimensional zu denken. Also wissen sie gar nicht mehr, daß sie dreidimensionale Wesen sind. Und so kann man sie in dieser künstlichen Ebene nach belieben herumjagen…..
Das Wort „Vatikan“ steht für die Residenz des Papstes in Rom, auch für „oberste Behörde der kath. Kirche“. Es stammt aus dem Lateinischen „vaticanus“ – vatikanisch, meint eigentlich den „mons vaticanus“, den vatikanischen Hügel in Rom, auf dem der Papstpalast steht. Die wörtliche Bedeutung des aus dem Etruskischen stammenden Wortes ist tatsächlich – zumindest öffentlich – unbekannt. Das Wort setzt sich aus den lateinischen Worten „vatis“ – für „Seher“ (Mehrzahl) und „canus“ – was man als Hund oder auch Fessel übersetzen kann und könnte also auch „Fesseln anlegende Seher“ bedeuten…… „canus“ kann aber auch für „Alter“ stehen. Wäre weniger spektakulär „Hügel der Alten Seher“. Wie auch immer, hier war jedenfalls auch vorher wohl schon ein aktives Heiligtum. Dieses Buch versucht, vor diesem Hintergrund die aktuelle Situation zu durchleuchten und den wahren Kern der lebendigen, ganzheitlichen Spiritualität wieder einmal offenzulegen.
Vatikan
Der Vatikan versucht, uns seine „katholische“ Botschaft als die Botschaft und die Lehre Jesu zu „verkaufen“. Das nennt man dann „Christliche Religion“. Wenn das „christlich“ ist, was da angeboten wird, wieso arbeitet diese Organisation seit dem 3. Jahrhundert u.Z. mit dem Imperium zusammen? Die wirkliche Botschaft Jesu ist heute genauso aktuell – wenn nicht sogar noch aktueller – als vor 2000 Jahren. Denn: Sie ist in ihren Kernaussagen hochpolitisch. Jesus hat es nicht dabei bewenden lassen, daß die Leute bloß „glauben“ – eigentlich gemeint: Vertrauen. Tatsächlich hat er ein ganzheitlich-alternatives Leben eingefordert. Ohne Krieg, Lüge und Betrug.
Wir müssen uns aus dem Tod und Verderben bringenden Netzwerk von Religion, Mammonismus, Satanismus befreien, die letztlich allesamt nur Produkte von galoppierendem Egowahn sind. Dieses Buch versucht darzustellen, wie wir da hineingeraten sind und auch wie wir da wieder rauskommen. Es wird dargestellt und hergeleitet, daß es den „Gott“ der Religionen gar nicht gibt – er ist eine teuflische Erfindung von egowahnsinnigen Machtmenschen. Ganzheitliches Bewußtsein ist gefragt – sonst werden wir das Experiment „Erde“ nicht überleben……
Nach 2000 Jahren sind wir sicherlich aufgefordert, endlich mal unser eigenes Gehirn, Verstand und Intuition tatsächlich auch selbstverantwortlich zu benutzen. Beginnend mit der Botschaft des Nazareners läßt sich durchaus darstellen, was gemeint ist…. Aber nur, wenn man sich nicht mehr von den machtvollen propagandistischen Aktivitäten dieses Systems der Dinge ins Bockshorn jagen läßt, sich aus der geistigen Versklavung befreit und selbst auf den Pfad der Erkenntnis begibt. Aber dazu müssen wir ein bisschen weiter ausholen. Auf ein umfangreiches Quellenverzeichnis verzichte ich hierfür vollständig. Wer gerne weiterforschen möchte, findet seine Informationen heutzutage völlig problemlos.
Du wirst erkennen: dich als eigenständige Person (von lat. personare – durchtönen) gibt es nicht, denn du persönlich bist nur eine physische Form mit einem menschlichen Gehirn, die Ich erschuf, um eine Idee im Materiellen auszudrücken, von der Ich eine bestimmte Phase nur in dieser besonderen Persönlichkeit am besten ausdrücken konnte.
Es mag jetzt schwer für dich sein, das alles anzunehmen, und vielleicht protestierst du sehr heftig: „Das kann nicht sein” – und jeder Instinkt deiner Natur rebelliert dagegen, sich einer unsichtbaren und unbekannten Macht so zu fügen und zu unterwerfen – sei sie auch allumfassend oder göttlich. Fürchte dich nicht, es ist nur deine EGO-Persönlichkeit, die sich so auflehnt.
Du kannt vielleicht erkennen, daß ICH wirklich du bin und daß ICH ebenso dein Bruder und deine Schwester bin und ihr alle Teile von Mir und „Eins“ mit Mir seid. Du kannst vielleicht erkennen, daß deine Seele und die deines Bruders und deiner Schwester, der einzig wirkliche und unvergängliche Teil des sterblichen du, nur verschiedene Ausdrucksphasen von Mir in der Natur sind. Ich spreche jetzt davon, damit du die Zeichen beachten kannst, wenn sie in deinem Bewußtsein zu erscheinen beginnen, wie es sicher geschieht.
Damit du diese Zeichen erkennen kannst, mußt du alles jetzt Folgende sorgfältig betrachten und bedenken und nichts übergehen, bis du Meine Absicht wenigstens bis zu einem gewissen Grad erfassen kannst. Wenn du einmal das Prinzip völlig verstehst, das Ich hier darlege, wird dir Meine ganze Botschaft klar und verständlich werden. Zuerst gebe Ich dir den Schlüssel, der jedes Mysterium aufschließen wird, das jetzt das Geheimnis Meines Seins vor dir verbirgt. Verstehst du diesen Schlüssel erst einmal zu gebrauchen, wird er die Tür zu aller Weisheit und aller Macht im Himmel und auf Erden öffnen. Ja, er wird dir das Tor zum Reich des Geistes öffnen, und dann mußt du nur eintreten, um bewußt mit Mir Eins zu werden.
Dieser Schlüssel ist: DENKEN IST ERSCHAFFEN
oder: Wie du in deinem Herzen denkst, so ist es mit dir. Halte ein und meditiere darüber, damit es sich deinem Denken fest einprägt. Ein Denker ist ein Schöpfer. Ein Denker lebt in der Welt seiner eigenen bewußten Schöpfung. Wenn du erst weißt, wie richtig zu denken, kannst du auf magische Weise willentlich alles erschaffen, was du wünschst – sei es eine neue Persönlichkeit, eine neue Umgebung oder eine neue Welt. Laß uns sehen, ob du nicht einige Wahrheiten erfassen kannst, die dieser Schlüssel verbirgt und beherrscht. Ich habe dir erklärt, wie alles Bewußtsein Eines ist und wie alles Mein Bewußtsein ist und doch auch deines und ebenso das des Tieres, der Pflanze, des Steines und der unsichtbaren Zelle. Du hast verstanden, wie dieses Bewußtsein durch Meinen Willen gelenkt wird, der die unsichtbaren Zellen veranlaßt, sich zu vereinigen und die mannigfaltigen Organismen zu formen für den Ausdruck und Gebrauch der verschiedenen Intelligenz-Zentren, durch die Ich Mich auszudrücken wünsche. Aber du kannst noch nicht verstehen, wie du das Bewußtsein der Zellen deines eigenen Körpers leiten und kontrollieren kannst. Ganz zu schweigen von dem anderer Körper, auch wenn du und Ich und sie alle in Bewußtsein und Intelligenz Eins sind. Wenn du dem Folgenden besondere Aufmerksamkeit schenkst, wirst du das bald verstehen können. Hast du dir je die Mühe gemacht, zu ergründen, was Bewußtsein ist? Wie es ein überpersönlicher Zustand des Wahrnehmens zu sein scheint, des Wartens, um gelenkt oder benutzt zu werden von irgendeiner Macht, die latent im Bewußtsein liegt und ihm zutiefst eigen ist? Wie der Mensch nur der höchste Typ von Organismus zu sein scheint, der dieses Bewußtsein enthält, das durch diese in ihm selbst liegende Macht geleitet und benutzt wird? Daß diese Macht – latent in des Menschen Bewußtsein und in allem Bewußtsein – nur Wille ist, Mein Wille? Denn du weißt, daß alle Macht nur die Manifestation Meines Willens ist.
Ich erschuf damit einen Organismus, fähig, Mein ganzes Bewußtsein und Meinen ganzen Willen auszudrücken – das bedeutet ebenso: alle Meine Macht, Meine Intelligenz und Meine Liebe. Darum machte Ich diesen Organismus im Anfang vollkommen und habe ihn nach Meiner eigenen Vollkommenheit gestaltet. Als Ich in des Menschen Organismus Meinen Atem blies, wurde er mit Mir lebendig. Ich blies Meinen Willen nicht von außen, sondern von innen hinein – aus dem inneren Reich des Geistes, wo Ich immer bin. Von nun an atmete und lebte Ich und hatte Mein Sein im Inneren des Menschen, denn allein für diesen Zweck erschuf Ich ihn zu Meinem Ebenbild und Mir gleich, ausgestattet mit einem Fraktal meines Bewußtseins.
Der Beweis dafür ist: der Mensch atmet nicht aus sich selbst und kann es nicht. Etwas weit Größeres als sein bewußtes, natürliches Selbst lebt in seinem Körper und atmet durch seine Lungen. Eine mächtige Kraft in seinem Körper gebraucht so die Lungen; ebenso benutzt sie das Herz, um das Leben enthaltende Blut zu zwingen, durch die Lungen in jede Zelle des Körpers einzudringen. Sie benutzt den Magen und andere Organe, um Speisen zu verdauen und zu assimilieren, um Blut, Gewebe, Haar und Knochen zu bilden. So gebraucht sie das Gehirn, die Zunge, die Hände und Füße, um zu denken, zu sprechen und all das zu tun, was der Mensch tut.
Diese Kraft ist Mein Wille, im Menschen zu sein und zu leben. Darum – was der Mensch auch immer ist, Bin Ich, was der Mensch auch tut oder du tust, tue Ich; und was du auch immer sagst oder denkst, das sage oder denke Ich durch deinen Organismus.
Dem sterblichen Bewußtsein des Menschen ist alles, was ist, so, wie er es denkt oder glaubt. Auf diese Weise habe Ich bewirkt, daß sich dem Menschen alles so darstellt, wie er es sich denkt. Auch dies geschieht, um Meinem Plan zu entsprechen und das Gesetz des Erschaffens zu erfüllen. Laß uns sehen, ob das wahr ist. Wenn du glaubst, etwas ist so, ist es dann nicht wirklich so – für dich? Ist es nicht wahr, daß etwas – Sünde oder sogenanntes Böses, Sorge, Unruhe oder Verdruß – dir als wirklich erscheint, nur weil dein Denken oder Dafürhalten es dazu macht? Andere mögen es völlig anders sehen und deine Ansicht davon für töricht halten. Nicht wahr?
Wenn das wahr ist, dann sind dein Körper, deine Persönlichkeit, dein Charakter, deine Umgebung, deine Welt, was sie dir zu sein scheinen, weil du sie in ihren gegenwärtigen Zustand gedacht hast. Deshalb kannst du sie durch den gleichen Prozeß ändern, wenn sie dir nicht gefallen. Dadurch, daß du sie so denkst, kannst du aus ihnen machen, was du willst. Das überschreitet die Grenzen der Physik, das ist Magie im ursprünglichen Sinn. „Aber wie kann man denn richtig denken, bewußt denken, damit diese Änderung zustande kommt?”, fragst du. Du weißt, daß ICH, dein wirkliches Selbst, vorsätzlich deine Aufmerksamkeit auf diese Dinge lenkte. Sie mißfallen dir jetzt und veranlassen dich, von ihnen so zu denken, wie sie dir jetzt zu sein scheinen.
ICH bereite so dein menschliches Gemüt vor, damit Ich dich befähigen kann, die Wirklichkeit dieser Dinge zu erkennen, die dir nun so unbefriedigend zu sein scheinen, die du aber selber nach außen manifestiert hast. Denn Ich bringe alles zu dir, was durch seinen äußeren Anschein dein menschliches Gemüt in seinem irdischen Suchen weiter anziehen oder locken kann. Ich bringe es zu dir, um dich über das Illusorische aller äußeren Erscheinung des Materiellen für das menschliche Gemüt zu belehren. Und über die Fehlbarkeit allen menschlichen Verstehens, damit du dich schließlich nach innen wendest zu Mir und Meiner Weisheit als dem Einen und Einzigen Deuter und Führer. Wenn du dich nun nach innen zu Mir gewendet hast, will Ich deine Augen öffnen und dich sehen lassen, daß du zuerst deine Einstellung ändern mußt gegenüber all diesen Dingen, von denen du jetzt denkst, sie seien nicht so, wie sie sein sollten. Das heißt: wenn sie unbefriedigend oder widerwärtig für dich sind und so auf dich einwirken, daß sie Unbehagen des Körpers oder Beunruhigung des Gemüts verursachen – nun, höre auf zu denken, daß sie dich so beeinflussen oder beunruhigen können.
Denn – wer ist der Meister? Dein Körper, dein Gemüt oder DU, das ICH BIN im Inneren? Warum beweist du dann nicht, daß DU der Meister bist dadurch, daß du das Wirkliche denkst, was das ICH BIN in dir durch dich zu denken wünscht? Nur weil du diese anderen Dinge denkst und dadurch unharmonischen Gedanken erlaubst, in dein Gemüt einzudringen, und ihnen so die Macht gibst, dich zu belästigen oder zu stören, haben sie solchen Einfluß auf dich. Sobald du aufhörst, diese Macht in sie hineinzudenken, und dich zu Mir im Inneren wendest und Mir erlaubst, dein Denken zu lenken, werden sie sofort aus deinem Bewußtsein verschwinden und sich in das Nichts auflösen, aus dem du sie durch dein Denken erschufst!
Im Anfang war der Urgrund des Seins, das Wesen, das nicht genannt werden kann. Es ist nicht „Gott“, obwohl man es als göttlich bezeichnen könnte. Es enthält „Alles, was Ist“, was wir als Universum bezeichnen und auch das, was wir uns gar nicht vorstellen können. Dieses „Wesen“ ruht in sich selbst.
Spiritualität
Spiritualität (von lat. spiritus – „Geist, Hauch“ bzw. spiro – „ich atme“) bedeutet im weitesten Sinne Geistigkeit und kann eine auf Geistiges aller Art oder im engeren Sinn auf Geistliches in spezifisch religiösem Sinn ausgerichtete Haltung meinen.
Die Bedeutungsinhalte der Spiritualität sind vom weltanschaulichen Kontext abhängig, beziehen sich aber immer auf eine immaterielle, nicht sinnlich fassbare Wirklichkeit (Gott, Wesenheiten, etc), die dennoch erfahr- oder erahnbar ist (Erwachen, Einsicht, Erkennen) und die der Lebensgestaltung eine Orientierung gibt. Zu unterscheiden sind hier eine suchende Haltung von einer glaubend annehmenden bzw. einer wissend erkennenden Haltung.
Ich Bin – Kreuz
Bewußt Sein
Bewusstsein ist ein oft benutztes Wort, wenn es um Spiritualität geht. Aber was genau ist Bewusstsein, wann ist jemand bewusst und damit auch spirituell?
Bewusstsein wird meistens mit Wissen verwechselt, ist tatsächlich aber viel mehr, nämlich das Ergebnis von Verstehen, Handeln und Empfinden, von Körper und Kopf, von Bauch und Intuition. Es ist erforderlich, etwas wirklich und tief zu verstehen und es darüber hinaus auch gefühlsmäßig zu erfassen und zu verarbeiten. Nur die konkrete Erfahrung über das Handeln führt dann zu echtem Verstehen und entsprechender Gefühlsprägung bzw. Gefühlserfassung. Spiritualität ist keine Beschränkung auf vergeistigtes Meditieren, sondern vielmehr aktives Leben mit Geist, Herz und Verstand!
Transzendenz
Ein im Zusammenhang mit Spiritualität fast ebenso häufig benutztes Wort wie Bewusstsein ist Transzendenz. Wer sich für spirituell oder esoterisch hält bzw. ist, nimmt dieses Wort gerne in den Mund. Es klingt in der Tat beeindruckend, doch was bedeutet es?
Lateinisch transcendere heißt so viel wie über etwas hinausgehen, überqueren, überwinden und erhöhen. Transzendieren bedeutet in Anlehnung an seine lateinischen Sprachwurzeln daher allgemein, etwas in eine höhere, geistigere Form zu bringen oder auch sich selbst in solche Sphären, Welten und Bewußtseinszustände zu begeben. Transzendent ist alles, was sich der normalen, sinnlichen Wahrnehmung entzieht. Engel beispielsweise sind daher transzendente Wesen. Transzendieren ist immer eine Form von nicht-intellektueller Vergeistigung und daher stets ein Akt der Spiritualität. Ein solcher Akt drückt Spiritualität aus und bewirkt sie zugleich.
Spiritualität und Selbst-Werdung
Spiritualität und Selbst-Werdung setzt voraus, dass vorher Ich-Werdung stattgefunden hat. Es gibt da keine Abkürzung. Viele Suchende betreiben Weltflucht, statt sich ihren Themen und verdrängten Ich-Wünschen zu stellen. Ich-Werdung ist sinnvoll, natürlich und gut. Nur wer in allen Ehren ein echter Mensch geworden ist und diese Schale bis zur Neige ausgetrunken hat, kann ein authentisches Selbst und echte Spiritualität entwickeln. Dass viele an dieser Schale hängen bleiben und nicht nur noch eine zweite und dritte haben wollen, sondern ganz viele Schalen – jedenfalls mehr als alle Anderen – ist ein anderes Problem.
Trotzdem, nur aus einem Saulus kann ein heiliger Paulus werden. Nur eine fertig entwickelte Raupe kann sich zu einem Schmetterling verwandeln. Nur wer ein Ich hat, hat etwas, das sich in ein Selbst verwandeln kann und nur ein stabiles Ich kann Werkzeug des Selbst werden. Wer spirituell leben und werden möchte, sollte sich fragen, ob er denn schon ein Ich geworden ist.
Das Selbst ist eine Art höheres Ich, deshalb wird es bisweilen auch Höheres Selbst genannt. Es ist im Gegensatz zum Ich das Ganze, es sieht das Leben aus einer höheren, ganzheitlichen Perspektive. Das Selbst ist der spirituelle Kern in jedem Menschen, manche definieren es auch als die Seele.
Das Höhere Selbst verhält sich zum Göttlichen wie ein Sonnenstrahl zur Sonne. Es ist ein kleiner, individueller göttlicher Funke, ein Fraktal des Göttlichen und ist Spiritualität. Es betrachtet die verschiedenen Leben wie Rollenspiele und ist sich ihrer aller gleichzeitig bewußt, da es multidimensional ist. Es ist nicht wie das Ich hypnotisch fixiert auf ein bestimmtes Leben. Das Selbst bringt das Ich „nach Hause“, es ist die Instanz in uns, die quasi von Berufs wegen spirituell orientiert ist und Spiritualität in allen individuellen Facetten verkörpert.
Zunächst nimmt das Ich Kontakt auf mit dem Selbst, dann beginnt es sich mit ihm zu identifizieren und letztlich wird es eins mit ihm. Das Ich wird jedoch auch in fortgeschrittenen Phasen nicht völlig aufgesogen. Solange man als Mensch lebt, geht es nicht ohne das Ich. Es wird mit zunehmender Spiritualität zwar immer mehr zum Gesandten, Diener und Ausführenden des Selbst, behält aber seine Individualität. Das ist, als ob das Sonnenlicht durch ein individuelles Prisma oder Brennglas fällt und dadurch gebündelt wird zu einem Brennpunkt des Göttlichen.
Das Göttliche ist Alles was IST
Das Göttliche ist Alles was IST, war und immer sein wird – deshalb ist das Selbst immer schon Teil des Ganzen. Das Selbst ist der innerste transzendente Teil von dir, der stets in Resonanz mit der Wahrheit ist, die Wahrheit erkennt und selbst Teil der Wahrheit ist. Der Teil in dir, der immer schon ist, war, und immer sein wird.
Alles, was IST
Deshalb brauchst du keinen anderen Lehrer oder Meister – hat dich dein höheres Selbst denn nicht immer mit Allem versorgt was Du je für deine Entwicklung gebraucht hast, sei es Buch oder Lehre, Lebensumstände oder Erfahrungen?
Dein göttliches Selbst in Dir das DU selber bist?
Aus meiner Sicht und meiner persönlichen Erfahrung ist also organisierte Religion in der Phase des EGO-Wahn begründeten Imperialismus ein Mittel zur Machtausübung, zur Beherrschung der Massen geworden. Daß das nicht immer so war, zeigen folgende Zitate aus den Urschriften der Weltreligionen und Philosophien. Moderne integrale Konzepte finden jedoch derzeit den Weg dahin wieder.
Die Vedischen Schriften
Die ASHTAVAKRA GITA ist ein alter Sanskrittext von höchstem Wissen und höchster Weisheit. Man schätzt sie auf etwa 500 v.u.Z. In der westlichen Welt ist diese Schrift nahezu unbekannt. “Wie kann Wissen erlangt werden? Wie kann Befreiung erreicht werden? Wie ist Nicht-Anhaftung möglich?” fragt König Janaka den Weisen Ashtavakra.
Das OM-Symbol
„Du bist weder Erde, noch Wasser, noch Feuer, noch Luft, noch Raum.Du bist der Beobachter dieser fünf Elemente als Bewusstsein.
Dies zu verstehen, ist Befreiung.
Wenn Du dich von der Identifikation mit dem Körper befreist und entspannt in und als Bewusstsein verweilst, wirst Du in genau diesem Moment glücklich sein, in Frieden, frei von Bindung.“
Laotse – Tao Te King
Das Buch vom Weltgeschehen und seinem Wirken, eines der großen Weisheitsbücher der Menschheit, verfasst etwa 600 v.Chr. durch den chinesischen Weisheitslehrer Laotse:
Laotse-Darstellung
„Das Wesen / das begriffen werden kann
Ist nicht das Wesen des Unbegreiflichen.
Der Name / der gesagt werden kann
Ist nicht der Name des Namenlosen.
Unnambar ist das All-Eine / ist Innen.
Nambar ist das All-Viele / ist Außen.
Begehrdenlos ruhen / heißt Innen erdringen.
Begehrdenvoll handeln / heißt beim Außen verharren.
All-Eines und All-Vieles sind gleichen Ursprungs
Ungleich in der Erscheinung.
Ihr Gleiches ist das Wunder / Das Wunder der Wunder
Alles Wunder-Vollen Tor.“
Die Lehre Buddhas
Gautama Buddha – Gautama Siddharta (auch: Gautama Shakyamuni oder Buddha Shakyamuni = aus dem Shakya-Klan), lebte etwa 600 Jahre vor Jesus. Es ist interessant, jedoch kaum bekannt, daß indische Könige buddhistische Missionare in alle Welt gesandt haben, um die Lehre Buddhas zu verbreiten. Auch zur Zeit Jesu war in Alexandria mindestens eine buddhistische Missionsstation.
„Buddhas Weisheit ist so weit wie der Ozean
und sein Geist ist voll von großem Mitgefühl.
Buddha selbst hat keine Form,
jedoch manifestiert er sich in Erhabenheit
und leitet uns mit seinem ganzen mitfühlenden Herzen
Seid Meister eures eigenen Geistes, Sinnes und Herzens.
Eines Menschen Geist macht ihn zum Göttlichen (Buddha), oder er macht ihn zu einer Bestie; fehlgeleitet durch Irrtum wird man zu einem Dämonen; erleuchtet – wird man zu einem Göttlichen. Deshalb beherrscht euren Geist und euren Sinn und laßt sie nicht vom rechten Pfad abweichen!“
Die Lehre Jesu
„Das ERSTE GEBOT ist: Der liebende Vater ist Einer;
Liebe deinen Schöpfer mit deinem ganzen Selbst
und mit deiner ganzen Macht!
Das ZWEITE, ebenso wichtig, ist dieses:
Liebe deinen Nächsten, dir gleich!
Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden“
Die Lehre Jesu: Das Doppelgebot
Joh 17,11
Vater, bewahre sie in Deiner göttlichen Gegenwart, die ich ihnen vermitteln durfte, damit sie eins sind, so wie Du und ich eins sind.
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Joh 10,30
Der Vater und ich sind untrennbar eins.
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Joh 17,21
Ich bete darum, daß sie alle eins seien, so wie Du in mir bist, Vater, und ich in Dir. So wie wir sollen auch sie in uns eins sein, damit die Welt glaubt, daß Du mich gesandt hast.
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Joh 17,22
Ich habe ihnen die gleiche Herrlichkeit gegeben, die Du mir gegeben hast, damit sie eins sind, so wie Du und ich.
Plotin
Plotin, 205 bis † 270 war ein antiker Philosoph. Er war der Begründer und der bekannteste Vertreter des Neuplatonismus. Ab 244 lebte er in Rom, wo er eine Philosophenschule gründete, die er bis zu seiner tödlichen Erkrankung leitete.
Plotin betrachtete sich nicht als Entdecker und Verkünder einer neuen Wahrheit, sondern als getreuen Interpreten der Lehre Platons, die nach seiner Überzeugung im Prinzip bereits alle wesentlichen Erkenntnisse enthielt. Sie bedurfte aus seiner Sicht nur einer korrekten Deutung mancher strittiger Einzelheiten und der Darlegung und Begründung bestimmter Konsequenzen aus ihren Aussagen.
Plotin vertrat einen radikalen idealistischen Monismus (Zurückführung aller Phänomene und Vorgänge auf ein einziges immaterielles Grundprinzip). Das Ziel seiner philosophischen Bemühungen bestand in der Annäherung an das „Eine“, das Grundprinzip der gesamten Wirklichkeit, bis hin zur Erfahrung der Vereinigung mit dem Einen. Als Voraussetzung dafür betrachtete er eine konsequent philosophische Lebensführung, die er für wichtiger hielt als das diskursive Philosophieren.
Religion
Zusammengefasst: Wie es aussieht, war die „alte“ Spiritualität, die sich einige Jahrhunderte vor dem Christentum ziemlich global entwickelt hat, eben diesem Christentum und den anderen Buchreligionen haushoch überlegen und deutlich menschenfreundlicher, aber eben in der Bevölkerung – noch – nicht weit verbreitet. Es war das genau die ganzheitlich non-duale Spiritualität. Nachzuweisen in Indien, China, Ägypten, Nordamerika und auch in Südamerika und – wie ich behaupte, auch bei den mitteleuropäischen Kelten/Druiden.
Religion
Um die „Zeitenwende“ wurde mit der imperialen Idee und dem Christentum das duale Denken als Herrschaftsinstrument mit Feuer und Schwert durchgesetzt. Andere „Religionen“ arbeiten genauso. Das duale Denken fördert auch den Egowahn und hierarchische Systeme und ist bestens geeignet, dauerhafte Herrschaftsstrukturen aufzubauen, die locker auch Revolutionen überstehen, weil ja die Dualität immer zwei Seiten hat. Auch in der aktuellen Krise besteht die große Gefahr, daß die momentane „Gegenbewegung“ von der Machtelite schon wieder instrumentalisiert werden kann. Man macht sie einfach zu den „Guten“ und eine neue Runde beginnt.So wie in Griechenland…. Die Zinszahlungen werden von dem vorgeblichen sozialistischen „Revolutionär“gesichert……
Interessanterweise haben meine Nachforschungen ergeben, daß auch die keltische und germanische „Götterwelt“ erst in der Zeit der „Zeitenwende“ entstanden ist und sich auch auf duales Denken abstützt. Das bedeutet für mich, daß auch das derzeitige sogenannte „Neuheidentum“ eine Parallelentwicklung zum Christentum darstellt, ganz nach dualer Machart. Genau deshalb entwickelt sich auch hier wieder ein Ausschließlichkeitsanspruch, die „richtige Religion“ zu sein und zu haben. Sollte sich sowas je durchsetzen, kann man es schon wieder instrumentalisieren.
Will man eine echte Alternative aufbauen, muß man nach meinem Dafürhalten zunächst den wirklichen, „alten Kern“ herausarbeiten und mit unseren „modernen“ Erkenntnissen ergänzen, was für unser „modernes“ Denken wohl dringend nötig ist.
Die ganzheitlich non-duale Spiritualität/Philosophie ist den dualen Religionen weit überlegen und gefährdet ernsthaft die momentanen Machtstrukturen. Interessanterweise behaupten ausgerechnet Polytheisten wie Monotheisten unisono im alleinigen Besitz der „Wahrheit“ zu sein…..