Hu

Wie es die Sufis sehen:

Beginnen wir mit einer Unmöglichkeit. Ich möchte über etwas sprechen, das nicht ausgedrückt werden kann und erwarte, daß Sie dies ernst nehmen; wenn ich sage, daß es nicht ausgedrückt werden kann, meine ich genau das.

Man kann darüber sprechen, aber wenn man darüber spricht, spricht man von einem Bild, von einer Idee oder vielleicht sogar von nichts mehr als einer Menge von Worten. Wie weit liegt es jenseits von Worten? Wenn es nur ein Schritt hinter den Worten wäre, könnte es sein, daß eine Art Analogie, Beschreibung oder Bild helfen würde.

Ich werde über Hu sprechen in dem Sinne, wie die Sufis das Wort gebrauchen; im gewöhnlichen arabischen Sprachgebrauch heißt es nichts, „er“, „sie“, „es“, was Sie wollen, es wird am Ende von Verben einfach zugefügt und heißt „er“. Es kann auf ganz gewöhnliche Art in der arabischen Umgangssprache benützt werden. Aber es bedeutet auch das Höchste, das, was gänzlich jenseits aller Eigenschaften liegt, jenseits von allem, was je gesagt werden kann. Es bedeutet auch das Naheliegendste von allem. Sie kennen Nadschmaddin Kubra. Mit seiner Erklärung darüber kann ich beginnen. Er sagte: Jedesmal, wenn wir atmen, sagen wir es. Dieses „ah“ von Allah ist die wesenhafte Wirklichkeit von allem, weil alles was atmet, jeder Atemzug, dies sagt. Dies ist eine Art, die Immanenz zum Ausdruck zu bringen, sein Innewohnen in allem. Man kann nicht atmen, ohne es zu sagen. So hat er es erklärt. Dies ist eine Art, es zu fühlen und zu erfahren. Es ist die wirkliche Essenz unseres Atmens, das heißt die wirkliche Essenz unseres Lebens, die wirkliche Essenz unseres Seins.

Es ist allerdings – so glaube ich – nicht so einfach, es nur auf diese Weise zu sehen. Wir wurden aus diesem oder jenem Grund in diese Welt gesetzt, wir wurden in diesen menschlichen Körper gestellt. Für mich gibt es keinen Zweifel, daß dies mit Absicht geschah und es wird von uns erwartet, daß wir diese Absicht erfüllen. Wir wurden nicht umsonst hierher gesandt. Wir wurden nicht einmal zu unserem eigenen Vorteil geschickt, sondern weil etwas von uns erwartet wird. Und wir wurden so weit hinausgeschickt, wie es nur möglich ist, geschickt zu werden, ohne die Verbindung zur Quelle zu verlieren, das heißt, ohne die Möglichkeit zu verlieren, aus eigener Willenskraft zur Quelle zurückzukehren. Wenn wir weiter hinausgeschickt worden wären, in eine Tierform oder eine Pflanzenform, könnten wir nicht aus eigenem Antrieb zurückkehren. Wir wären auf den ganzen evolutionären Prozeß, der uns zurückbringen müßte, angewiesen.

Von dort, wo wir uns befinden, ist es gerade noch möglich, zurückzukehren, das heißt durch eigene Willenskraft, nicht mit dem Strom. Alles wird mit dem Strom zurückkehren, aber uns Menschen ist die Möglichkeit gegeben, direkt zurückzukehren. Dieser Zustand, in dem wir uns befinden, heißt in der Sufi- Terminologie nasut. Dieser Zustand der Existenz hier, die man manchmal den menschlichen Zustand nennt, ist in Wirklichkeit der menschliche Zustand, zusammen mit allem, was uns umgibt, diesem ganzen Leben der Tier-, Pflanzen- und Mineralwelt. Dies ist die Welt, in die wir geschickt worden sind.

Wenn wir den Weg zurück nicht aus eigenem Antrieb finden, heißt das nicht, daß alles verloren ist, weil wir auf jeden Fall mit dem Strom, der zum Ursprung zurückfließt, zurückkehren werden. Aber das ist es nicht eigentlich, was für den Menschen beabsichtigt ist. Die Bestimmung des Menschen besteht nicht nur darin, vom Strom der Evolution mitgetragen zu werden, vom Mineral zur Pflanze, von der Pflanze zum Tier, vom Tier zu dieser Art Leben, und von dieser zu anderen. Der Ursprung ist das, wovon wir sprechen: das Wort „Hu“.

Es ist eine sehr beschränkte Welt, ein sehr beschränkter, konditionierter Zustand des Daseins, in dem wir nur seitwärts in diese Welt sehen können. Wir sehen diese Erde, wir sehen diese Sonne und das Sonnensystem. Wir sehen Sterne und Galaxien. Sie liegen alle Seite an Seite mit uns. Durch sie gibt es keinen Weg zurück. Dieses ganze Universum ist gewöhnlich. Dieses ganze Universum unterliegt den gleichen Bedingungen, den gleichen Einschränkungen wie unser Dasein. Die ganze sichtbare Schöpfung ist nichts weiter als dieses Nasut. Wir denken, weil sie sehr wichtig, sehr groß in ihrer Ausdehnung ist, weil sie seit Tausenden von Millionen von Jahren existiert, daß sie etwas Großartiges sei.

Sie ist nichts als ein Blatt Papier in einem großen Buch. Aber wir sind von dieser Welt um uns herum hypnotisiert. Wir können es nicht vermeiden, irgendwie dieser lllusion zu erliegen, daß, weil sie groß ist, auch großartig sei. Sie ist nicht großartiger als ein auf den Boden geworfenes Blatt Papier. Solange wir uns nicht von dieser lllusion, daß diese Welt großartig ist, befreien können, finden wir es sehr schwierig, die Reise nach den wirklich großartigen Welten anzutreten. Die wirklich erhabenen Welten liegen im Innern. Es geschieht manchmal, daß uns ein Schimmer aus der allernächsten Welt erreicht. Wenn dieser Blick jemanden erreicht, wird er davon überwältigt. Dies sei die Unendlichkeit, sagt er, dies sei alles. Dies ist nun der geoffenbarte Kosmos. Sie nennen es „kosmisches Bewußtsein“; wunderbar, das Ganze, alles ist wie verwandelt. Alles ist voller Wunder und erstaunlich. Die Unendlichkeit hat sich geoffenbart. Was ist wirklich geschehen? Ein kleiner Einblick in eine Welt, die jenseits der unsrigen liegt! Nicht einmal in diese Welt hineingezogen, noch nicht einmal der Macht dieser Welt unterstellt, und schon nennt man es „kosmisches Bewußtsein“. Man hört Beschreibungen des „kosmischen Bewußtseins“, sie hören sich herrlich an! Visionen der Unendlichkeit, unbegrenzte Welten, Schönheit jenseits jeglicher Beschreibung! Es ist nichts.

Es ist immer noch bloß eine Änderung unseres subjektiven Zustands.

Immer wieder ertrinken die Menschen in dieser Vision des „kosmischen Bewußtseins“. Aber was für eine Art des Ertrinkens ist das? Sie tauchen bloß auf, um zu atmen, und alles ist wieder wie zuvor. Allerlei Arten ekstatischer Visionen, allerlei Arten Wunder, Trancezustände und der ganze Rest ist nichts Weiteres, als unserer Erfahrung eine weitere Dimension hinzuzufügen. Anstelle dieser flachen Welt, in der wir leben, haben wir eine gewisse Tiefe erblickt, und alles ist durch diese Perspektive so verändert und gewandelt, daß wir meinen, dies sei die Realität. Ich habe jetzt alles gesehen, was es zu sehen gibt, alles ist mir geoffenbart worden – und immer und immer wieder geraten die Leute in diese Falle.

Es ist eine Falle, weil sie sich, wenn sie an diese Vision glauben, damit zufriedengeben. Wenn sie glauben, daß das Leben darin besteht, Erfahrungen des kosmischen Bewußtseins, der Eröffnung von Einblicken unsäglicher Schönheit und Wunder und so weiter zu machen, werden sie darin gefangen, genauso gefangen wie wir, wie die Leute es in dieser materiellen, flachen Welt sind.

Es braucht etwas mehr. Man muß etwas von sich selbst aufgeben, wegwerfen, um wirklich in jene Welt eintreten zu können. Dann wird man einer anderen Macht unterstellt. Dann setzt eine wirkende Kraft ein. Dies heißt jebberut. Die Macht Gottes beginnt, spürbar zu werden. Es ist die Zeit, in welcher der Weg schwer ist. Wenn sich jemand hier hinein begibt, erfährt er die ganze qualvolle Pein der Trennung, weil er erst dann, wenn er diese Schwelle überschritten hat, zu sehen beginnt, daß ihm alles, was wirklich zählt, entzogen wurde, während er in diesem Zustand des Daseins lebt, wo alles vergänglich, alles unsicher, konditioniert, limitiert, ist.

Und noch schlimmer, noch unerträglicher wird es, wenn man versteht, daß einem diese Vision nichts gebracht hat. Die erste Voraussetzung ist hier, daß man fähig sein sollte zu sehen, daß einem diese Vision, dieses kosmische Bewußtsein, nichts gebracht hat. Ich erinnere mich, als mir das passierte, vor fast vierzig Jahren; nein, es ist nicht so weit zurück, nicht so weit, aber ich erinnere mich, ich dachte, alles wäre geschehen, was geschehen konnte. Tagelang war ich in einem Zustand der Glückseligkeit und Ekstase, und dann, allmählich, dämmerte es mir, daß ich genau der Gleiche war wie vorher. Erst dann begann ich, wirklich zu leiden. Sie ist sehr sonderbar, diese zweite Welt.

Ein Name, der ihr auch gegeben wird ist „alemi erwah“. Sie wird die geistige Welt genannt, die Welt der Geister, ruh, der Geist. Noch ein Name für sie ist Fegefeuer. Was heißt das? Es bezeichnet den Zustand, in dem es einem bewußt ist, daß man nicht fähig ist zu sein, was man sein müßte, daß man nicht fahig ist zu besitzen, was man gesehen hat. Ohne durch diesen Zustand zu gehen, ist es unmöglich; es gibt keinen Weg, meine ich. Alle haben es immer gesagt, und meine ganze Erfahrung bestätigt es, daß es keinen Weg gibt außer durch diese Tür. Dann wird das „kosmische Bewußtsein“ billig. Es ist nichts.

Was ist es wert, wenn ich immer noch nicht fähig bin, den Weg zu gehen, den ich gehen muß? Ich muß zu meiner Quelle zurückkehren, zu meinem Ursprung. Es gehen nicht so viele Leute durch diese Tür. Das müssen Sie verstehen. Wir sprechen davon. Jeder, der den Sufismus studiert, weiß von allen diesen Dingen, worüber ich spreche. Was ist das, diese geistige Welt? Um in sie einzutreten, muß man losgelöst sein, man muß fähig sein, seine Gebundenheit an den eigenen Körper, an seine körperlichen Erfahrungen, an jede Art äußerer Hilfe, aufzugeben. Man muß sein, als ob man gestorben wäre. Dann kann man dieser Macht unterstellt werden. Deshalb heißt es jebberut. Der Macht Gottes unterstellt sein. Zulassen, daß die wirkende Kraft der Göttlichen Macht an uns arbeitet. Die Leute meinen, es sei etwas Schönes, wenn man gereinigt wird, wenn der Egoismus und die eigenen Mängel weggeräumt werden.

Mag sein, aber es ist keine angenehme Sache, es geht nicht ohne viel Leiden. Es gibt keinen Ausweg. Wir müssen großen Respekt haben vor denen, die in dieses istigraq eintauchen, den Sprung machen, untertauchen, sich von dieser Macht ergreifen und sie auf sich wirken lassen. Dann kommen flüchtige Einblicke in etwas anderes. Bis zu diesem Zeitpunkt ist die Liebe wahrhaftig nur ein Wort. Es ist wirklich nur ein Wort, das etwas bezeichnet, was Sie gar nicht kennen oder das Sie ganz falsch für etwas anwenden, wofür das Wort „Liebe“ kein passendes Wort ist. Erst dann erkennen Sie dieses Erbarmen, dieses Göttliche Erbarmen, das Sie da hineingezogen hat. Dies nennt man melekut. Das ist etwas sehr Hohes.

Ich kann mich erinnern, wie ich das erste Mal von diesen Dingen und all diesen Worten hörte, wie ich sie entgegennahm, als ob sie etwas wären, über das man etwas wissen konnte. Doch als Jahr um Jahr vorbeiging, und je tiefer und weiter meine Sichtweise wurde, umso mehr sah ich die Unermeßlichkeit dieses Schrittes, der uns erlaubt, in diesen Vorhof von Gottes Gegenwart einzutreten. Wir sprechen über diese Dinge, aber wenn Sie nur wüßten, wie wenig Menschen dorthin gelangen können. Nicht, daß es nicht Gottes Wille wäre, daß sie es sollten, aber wir Menschen sind in einen solchen Zustand des Daseins eingetreten, sind derart Sklaven von jeder Art Erfahrung, die uns zuwinkt, geworden, daß wir uns jedesmal fangen lassen. Sie mögen denken: „Aber wie kommt es, daß Menschen gefangen sein wollen in diesem Zustand, in dem sie dieser Macht unterstellt sind?“ Ach ja, aber es kommt eine Zeit, in der die Dinge ganz anders werden, wo in diesem Zustand des jebberut eine ganz andere Art des Erfahrens beginnt, eine gewisse Festigkeit, eine gewisse Sicherheit, die sehr anziehend wirkt. Man denkt: „Jetzt habe ich etwas erworben, jetzt fange ich an, etwas zu sein“, und wir sagen dies, wie Sie wissen, wir sagen: Nach fana, baqa, und wir sagen: „Dies ist die Erfahrung von fana; jetzt weiß ich was baqa ist“, aber glauben Sie mir, es gibt so viele trügerische baqas, so viele irreführende Auferstehungen.

Wie oft habe ich mir gesagt: Ich werde wiedergeboren; „jetzt stehe ich von den Toten auf“, und was sah ich? Derselbige Mann war auferstanden. Er starb nie wirklich. Dann ist es, daß man sieht, auf wieviele Arten wir uns betrügen können. Wissen Sie, die erste Täuschung, wie ich sage, ist dieser Glaube in den Visionen und ekstatischen Erfahrungen, die Öffnung des „kosmischen Bewußtseins“, die völlige Wandlung von allem. Die zweite ist, wenn man zu spüren beginnt, daß Tod und Auferstehung in einem stattgefunden haben und daß etwas wirklich geschehen ist. Und man sieht nicht, daß dies jetzt nur eine tiefere Illusion ist. Ist irgend jemand fähig, sich von der Illusion zu befreien, daß er irgend etwas hat, irgend etwas eigenes, daß es irgend eine andere Realität gibt als das? Wenn man sich also davon befreien kann, dann ändert sich ein Moment lang alles und man macht die Erfahrung, daß es einen ganz anderen Gott gibt als den, von dem man je geträumt hat.

Einen ganz anderen, über den man nicht mehr sprechen kann. Man weiß nicht nur, daß man nicht mehr über ihn sprechen kann, sondern, daß man das Gefühl nicht mehr hat, es gebe eine wirkende Macht oder sonst etwas Ähnliches. Alles, was man je sagte, kann nicht mehr gesagt werden. Das ist die Schwelle, das ist der Anfang für diejenigen, die bis hierher kommen. Im Sufismus sagen wir dann, dies führe zur letzten Auslöschung, zu fana-i-dhat. Alles verschwindet.

Nicht nur man selbst, sondern die Welt und Gott verschwinden allesamt. Dann sagen wir, das ist Hu. Wir sagen: dies ist huwiyet. Das ist dieser Zustand. (Huwiyet ist das Wort für einen Zustand.) Der Zustand, wenn das, was von der Quelle gekommen, wieder zu dieser Quelle zurückgekehrt ist. Huwiyet, so spreche ich das aus. Wenn ich Araber wäre, würde ich das anders aussprechen. Dieser Zustand ist für Sufis die Art, über das Ende zu sprechen, über die endgültige Befreiung von allem Trennenden.

Nun, wie sind solche Dinge möglich? Wir haben Instrumente; Augen und Ohren usw., womit wir um diese äußere Welt wissen. Wir haben den Verstand, um über diese Welt zu denken. Wir haben den Verstand, um zu denken und um Bilder zu machen und um Konzepte über andere Welten zu formen, und wir sehen nicht, daß dieser Verstand seinen Ursprung nicht in etwas über uns oder etwas Höherem hat. Er hat keine Zukunft, keine Bestimmung. Er ist einfach das Instrument dieser Welt.

Es ist schwer für uns, die Idee zu akzeptieren, daß der Verstand vernichtet werden muß, daß all das, was denkt, was fühlt, was weiß, was sieht und hört, daß all das Instrumente unserer Gefangenschaft in dieser Welt sind. Es ergibt sich so, daß ich morgen früh nach Indien fliege, um am Fest zum hundertsten Geburtstag von Sri Aurobindo teilzunehmen. Ich erwähne Sri Aurobindo, weil Aurobindo ein grosser Prophet dieser Zeit war, und seine große Botschaft war die Botschaft von dem, was er das Supramentale nannte. Er sprach vom“ Abstieg des Supramentalen in dieser Zeit“. Ein etwas schwerfälliges Wort, aber es ist etwas Wichtiges, weil er wenigstens sehr viele Leute mit dem Gedanken erreichte, daß unser menschlicher Verstand ein völlig unzulängliches Instrument ist, um zu irgendeinem echten Verständnis zu gelangen.

Daß nur dann etwas geschieht, wenn es möglich ist, einzutauchen in das, was jenseits des Verstandes ist, und daß es dieser Augenblick des Eintauchens ist in das, was jenseits des Verstandes liegt, der uns das offenbart, was wir „kosmisches Bewußtsein“ nennen. Aber wie erfahren wir dieses „kosmische Bewußtsein“, wenn es unserem Verstand nicht möglich ist, es zu fassen? Weil wir andere Instrumente haben. Weil wir nicht nur mit dem Verstand erschaffen worden sind. Dieser menschliche Verstand ist ein billiges Instrument. Billig in Bezug auf den Weg zur Wirklichkeit. Es ist nicht billig für diese Welt.

Es gibt uns eine enorme Macht in dieser Welt, es ermöglicht uns, in dieser Welt zu herrschen; aber es ist billig im Hinblick auf die andere Welt. Aber wir Menschen sind nicht nur für das bestimmt.

Also wurden uns Instrumente gegeben. Uns wurde ein Instrument gegeben, ein geistiges Instrument, das fähig ist, in diese zweite Welt einzutreten und in ihr zu leben, in diese Welt, die wir jebberut nennen, ‚alemi erwah, die Welt der Geister. Wir haben ein geistiges Wahrnehmungsvermögen. Wir müssen dieses geistige Wahrnehmungsvermögen erwecken.

Dieses Wahrnehmungsvermögen wird in uns zum Teil durch das intensive Bedürfnis erwachen, das in uns spürbar zu werden beginnt, wenn es sich uns zum ersten Mal offenbart. Es erwacht durch das tiefe Bedürfnis, fähig zu sein, diese andere Realität zu erfahren, und nicht nur zu erfahren. Dies ist auf kurz oder lang jedoch äußerst unbefriedigend. Man kann es nicht annehmen, bloß zu sehen und nicht zu besitzen, was man liebt.

Das ist also das erste. Für diese Erkenntnis war Ihr verehrter Ibn‘ Arabi ein großer Lehrer. Er lehrte die Notwendigkeit, daß der Mensch diese feineren Instrumente erwecken, stärken und lernen muß, sie zu benutzen und mit ihnen zu leben. Er erreichte es selbst und brachte viele, viele Leute zur Überzeugung, daß dies in der Tat für uns möglich ist. Sie müssen nicht meinen, Sie könnten mit diesem Körper und diesem Verstand ins Fegefeuer eintreten. Wenn Sie in jene Welt, jebberut, eintreten wollen, müssen Sie mit ihrer geistigen Natur in sie eintreten, nicht mit ihrem natürlichen Selbst. Aber unser geistiges Wesen ist in größter Not. Denken Sie nicht, daß, bloß weil wir eine geistige Essenz haben, diese nur erweckt und befreit werden müsse, um schon fähig zu sein, ihr Ziel zu finden. Nein. Unsere geistige Essenz ist befleckt, mit unserem eigenen Egoismus befleckt, mit unseren eigenen Illusionen befleckt, mit unserem Verlangen nach Existenz befleckt, mit unserem Verhaftet sein an Äußerlichkeiten.

All das ist in der geistigen Natur, nicht nur in unserer körperlichen Natur. Das Instrument muß in uns geweckt werden, das geistige Instrument, das zu sehen vermag, wie es um uns steht, und das bedeutet sehr großes Leiden. Aber es ist auch so, während dieses geistiges Instrument allmählich erwacht und wir zu sehen beginnen, daß die Wirklichkeiten so außerordentlich sind, daß alles andere aufhört, von Bedeutung zu sein.

Nur der eine Wunsch bleibt: in die geistige Wirklichkeit einzutreten. Dann kommt die Zeit, wenn noch ein anderes Instrument, ein noch höheres Instrument, ein Instrument, das nicht geistig, sondern göttlich ist, ein Instrument, zu dem wir irgendwie hingezogen werden, uns ausgeliehen oder geschenkt wird. Ich weiß nicht, wie ich darüber sprechen soll. Aber dieses göttliche Instrument erlaubt uns dann, über all das hinaus zu gelangen und zu sehen, daß diese ganze Existenz nichts ist. Es ist nichts als ein Schatten, ein Theaterstück. Dann kommt etwas ganz anderes, eine ganz andere Art von Öffnung. Dies muß sein. Ich habe das Gespräch vereinfacht, weil viele Leute, wie Sie wissen, in verschiedenen Stufen darüber sprechen. Es gibt viele Arten, darüber zu sprechen, und was ich sage, ist nur eine Art. Wenn ich morgen darüber spräche, würde ich anders darüber sprechen, weil dies nie zweimal auf dieselbe Art ausgedrückt werden kann.

Warum sage ich Ihnen dies alles? Weil ich wollte, als ich Sie bat, hierher kommen zu dürfen, um zu Ihnen sprechen zu können, ich Ihnen nur eines sagen wollte: ich möchte Sie bitten, einen immergegenwärtigen, uneingeschränkten Respekt in sich zu haben für das Wort Hu. Manchmal schmerzt es mich, wenn ich höre, wie das Wort Hu, die Silbe Hu, leichtfertig gebraucht wird. Das muß ich Ihnen sagen, weil ich nicht Ihr Freund wäre, wenn ich nicht wahrhaftig zu Ihnen sprechen würde. Ich kam mit einigen von Ihnen, die wie ich glaube, hier sind, zum Festival in der Nähe von Glastonbury. Und ich sah Leute herumtanzen und einander die Hände halten – wie wenn es eine Art Bauerntanz wäre – und sie sangen Ya Hu oder Allah Hu. Wissen Sie, die Worte Allah Hu dürfen so nicht ausgesprochen werden. Es ist nicht richtig. Wenn das Wort Allah Hu ausgesprochen wird, muß die ganze Tiefe des eigenen Seins davon berührt werden. Sie, Sie alle tragen Symbole [eine arabische Kalligraphie des Wortes Hu], die den Lebensodem symbolisieren, diesen Atem, der weit mehr ist als das, das Wort Hu. Aber Sie haben dieses höchste Symbol, die Quelle von allem, ausgewählt, das letzte, das jenseits von allem ist, und Sie respektieren es nicht wie Sie sollten. Sie meinen, Sie täten es. Sie wissen, daß ich während vieler Jahre nicht wagte, das Wort Gott auszusprechen. Es gab einige Worte, bei denen ich es nicht fertig brachte, sie auszusprechen, das Wort Gott, das Wort Liebe, ich konnte sie nicht über die Lippen bringen, weil ich mich davon so weit entfernt fühlte. Dann allmählich, ich weiß nicht, ob ich hart und abgestumpft geworden oder ob ich tiefer eingedrungen bin, weiß Gott, aber ich begann, diese Worte zu gebrauchen. Ich versuche, sie mit tiefem Respekt zu gebrauchen.

Aber von allen Worten, von allen Klängen ist das Wort Hu das, was am meisten respektiert werden soll. Weil es für alles steht. Es steht für das, was in jedem Atemzug, den wir atmen ist, und es steht für die Quelle, die nur durch die völlige Vernichtung von allem erreicht werden kann, weil es jenseits jeglicher Existenz, jenseits allen Seins steht. Sie werden das Wort brauchen müssen, aber ich bin hierher gekommen, um Sie anzuflehen, sich daran zu erinnern, daß Sie die heiligste Silbe gewählt haben, die es gibt, und wenn Sie dies gemacht haben, haben Sie eine große Verantwortung auf sich genommen. Wenn Sie es ohne diesen Respekt behandeln, ist es Entweihung. Es sind nur die Wenigsten unter den Wenigen, die Seltensten der Seltenen, die zur Wirklichkeit des Hu gelangen. Die höchsten Auserwählten, gewählt und gesandt; die Botschafter. Nur sie können wirklich das Wort Hu sagen.

Diejenigen, die unmittelbar von der Quelle kommen und zur Quelle zurückkehren werden. Die wissen, was Hu ist. Sie müssen mir also vergeben, wenn ich auf diese Weise spreche, denn ich habe um Erlaubnis gebeten, dies zu tun. Ich wurde nicht eingeladen. Ich drängte mich auf diese Art bei Ihnen auf, und ich kam, weil diese Macht, der gehorcht werden muß, al Muti, mich kommen hieß. Diese Macht steckt in uns allen. Aber um diese Macht hören und ihr gehorchen zu können, müssen wir alle sichtbaren und denkbaren Dinge beiseite stellen.

Abbildung von Merlin / Isaistempler Projekt | Das verlorene Wissen deiner Seele | 2017 | Mainstream Edition

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2022 – Transhumanismus oder wirkliches Leben?

Transhumanismus – Die tatsächliche Gefahr, die uns in 2022 droht. Viel Möglichkeiten gibt es nicht mehr, das abzuwenden!

Wenn man sich so anschaut, wie mit Hilfe der Macht der Pharmaindustrie die ganze Menschheit umprogrammiert werden soll, da fällt schon auf, daß die verabreichten „Medikamente“ mitnichten etwas mit Grippe oder Viren zu tun haben – augenscheinlich wirken sie ja auch praktisch gar nicht. Und wenn man dann noch beobachtet, wie die „Politiker“ scharf drauf sind, auch absolut JEDEN mit diesen Medikamenten zu versorgen – da muß einem klar werden, daß es zu keinem Augenblick um „Gesundheit“ geht, eher schon um Kontrolle und „Great Reset“. Aber wir sollen es nicht merkeln.

Das Programm läuft schon, volle Kanne, mit Genimpfungen….. Dabei wird’s nicht bleiben, auf dem Weg zum Transhumanismus. Der neue „Gott“ ist dann die „Große KI“ und der Zugang zu spirituellen Welten wird vollkommen geschlossen…. Und die „Besitzer“ von der KI können gänzlich ungeschoren genau das machen, wofür sie sich jetzt noch fürchten müssen….. So stellen die sich das vor. Ach ja – ihr Ego können sie dann endlich als Software in ihre Quantencomputer runterladen – für alle Ewigkeit…..

Aber wehe, da schwingt nix mehr….!

Es ist eine sehr zweischneidige Sache. Eine an die Technologie angepasste Gesellschaft kann sich entscheiden, Menschen zu Cyborgs werden zu lassen, die dann von der „Großen KI“ gesteuert werden, anstatt von einem Großen Bruder – was aber keinen Unterschied macht, das macht es eher nur noch schlimmer. Das ist der direkte Weg in den totalitären Transhumanismus – die Teilnehmer werden es nicht mehr merken.

Oder noch deutlicher: Die Leute, welche die „Große KI“ kreieren, um die „Menschheit“ neu zu organisieren, sind dieselben, die seit Jahrtausenden Tod und Elend fabriziert haben. Da glaub‘ ich nix dran, daß der Transhumanismus menschenfreundlich sein soll….. das werden lauter kontrollierte Halbroboter…. Und die „Herren“ machen weiter, was sie am liebsten machen. Ihr wißt schon, was ich meine…..

……Oder wir entscheiden uns für unsere eigenen Fähigkeiten und die Natur, die uns auch hervorgebracht hat. Einfach gesagt: Hängen wir uns an den „Großen Geist“, dann kommen wir total simpel ganz einfach wieder ganz bewußt ins Paradies. Ganz ohne Gentechnik und Transplantate…. Das ist kein esoterisches Gefasel, ich war da schon mal drin…..

Verbinden wir uns mit „Allem, was IST“, dem „Wesen, das nicht genannt werden kann“ und entwickeln endlich unser ganzheitliches Bewußtsein – das ist obendrein viel schlauer, als die größte aller KI je sein kann…..

JETZT ist die Zeit, wo das entschieden wird!

Wir werden nicht umhin können, da wieder anzufangen, wo wir VOR dem Imperium schon mal waren!

Raus aus der Illusion der Trennung!

Das Ego glaubt sich getrennt von „Gott und der Welt“. Da fängt es schon an.

„Gott“ gibt’s nicht.

Was ganz praktisch geändert werden muß: unsere Art zu Denken!

Dualität bzw. duales Denken ist die westlich-logisch dualistische Weltanschauung, die auch unsere heutige deterministische Wissenschaft und unsere digitalen Rechenmaschinen mit ihrer 0 oder 1 Logik hervorgebracht hat, mit logischerweise stets reproduzierbaren Ergebnissen. Seit etwa 2000 Jahren trichtert man uns das ein……. Man könnte das auch Gehirnwäsche nennen.

Deshalb ist in unserer Gesellschaft das Ego das wichtigste, was entwickelt werden muß, man muß sich schließlich durchsetzen können! Und außerdem sind „Die Anderen“ sowieso alle deppert und warten nur drauf, daß man sie richtig ausnimmt. Natürlich gibt es noch ein paar richtig Schlaue – mit denen kann man sich aber zusammentun………   und sich „hocharbeiten“.

Ja, ein „Gott“ ist natürlich praktisch, der möglichst allmächtig ist und natürlich nur seinen Dienern das richtige Wissen vermittelt.

Die mit den falschen „Göttern“ müssen natürlich bekämpft werden, das sind keine richtigen Menschen……..

….und im Hintergrund lauert der Mammon, der das ganze Spiel kontrolliert……..   manche meinen, es wäre der Satan……

Ich Bin....
Ich Bin….

Und so ist unsere gesamte Ausbildung auf eben diese Trennung gerichtet, man nennt das auch „duales Denken“. ICH  und die Anderen. „Gott“ mit uns!

Ein fataler Teufelskreis, der zu stets wandelnden reGierungsformen und „Revolutionen“ führt, die allesamt zu nichts führen -außer zu neuen „Herrschaften“…… Ja, genial eingefädelt, seit Jahrtausenden bewährt.

Und wie macht sich das bemerkbar?

Woran erkennt man den „dualen Denker“? Zunächst ist da das Ego – es kennt nur sich und „die Anderen“. Die Anderen sind natürlich stets dümmer, schlechter und überhaupt zu nix zu gebrauchen. Wenn sie überhaupt Menschen sind. Dann gibt es im physischen Körper das Gehirn mit seinem Intellekt. Der beste Freund vom Ego. Der Intellekt liefert – je nach Intelligenz – mehr oder weniger komplizierte Theorien, warum die jeweilige „Eigene Meinung“ unumstößlich die einzig wahre Wahrheit ist. Das kann morgen schon eine andere sein…… Natürlich ist alles, was dem Ego nützt „Gut“ und „Richtig“ – und alles andere selbstredend „Böse“, oder einfach nur Blödsinn. Auch das eigene Auto, das eigene Haus, die „eigene“ Fußballmannschaft – das sind die Besten. Alles andere ist bestenfalls zweite Wahl…..

Der duale Denker lehnt es aus tiefster Überzeugung ab, sich mit anderen als seinen eigenen Überzeugungen ernsthaft auseinanderzusetzen. Er ist entweder „Links“ oder „Rechts“ oder „Liberal“ – jedenfalls ist „seine“ Partei stets der Hort des „Guten“.

Leider bringt die Dualität wie z.B. von Gut und Böse keine wirklich nutzbare Energie hervor – nur Haß, Krieg und Mord und Totschlag. Sie ist eine Illusion, oder wie Buddha sagt: Maya. Sie ist immer relativ. Was für den einen gut ist, kann ein anderer gleichzeitig durchaus als böse einstufen. Das will ein dualer Denker aber nicht akzeptieren und schon gar nicht drüber nachdenken…….

Das „Ganzheitliche Bewusstsein“

Es wird nötig sein, den Bildungspolitischen Rahmen weit über das duale schwarz-weiß-Denken hin zum ganzheitlichen Denken zu erweitern.

Dualität im Farbraum......
Dualität im Farbraum……

Es ist nicht möglich, das Zwangskorsett „dieses Systems der Dinge“ zu sprengen, ohne ein grundlegend neues „Denksystem“ zu installieren. Es ist das ganzheitlich non-duale Denken. Es ist nicht ganz neu, vor mehr als 2000 Jahren war es das zugrundeliegende Denksystem von Buddha, LaoTse, den keltischen Druiden, den vedischen Schriften, den nordamerikanischen Indianern und auch der ägyptischen Theologie, aus der auch Jesus hervorgegangen ist. Wir müssen es dringend wieder installieren – denn das duale Denken ist die Mutter aller vermeintlichen und realen Verschwörungen. Es ist der Nährboden des Ego-Wahns, der Unterscheidung von Gut und Böse und damit der Spaltung der Menschheit in „Gute“ und „Böse“. Wie viele Milliarden sind nun „Gut“ und wie viele „Böse“?

Es ist für das Verständnis der des ganzheitlich non-dualen Denkens unumgänglich, das humanistisch-aristotelische Weltbild der heutigen Zivilisation des Abendlandes zu verlassen.
Sucht man im Internet danach, findet man darüber auch nix genaues nicht. Auch die Philosophen der Griechen und Römer haben das nicht verstanden. Cäsar hat immerhin soviel verstanden, daß er Gallien und die keltischen Provinzen hat „umerziehen“ lassen. Das ganzheitlich non-duale Denken der Kelten ist dem imperial-materialistischen Gedanken nicht förderlich. Übrigens, heute immer noch nicht.

Das ganzheitlich non-duale Denken basiert auf einem anderen Humanismus, auf einer anderen Art, die Dinge zu sehen, auf einer anderen Art, zu leben und zu handeln, auf einer anderen, ganzheitlich-integralen Methode, zu denken. Nachdem man dieses integrale Weltbild 2000 Jahre lang massiv und mit allen verfügbaren Mitteln unterdrückt hat, wäre es an der Zeit, dort wieder anzuknüpfen. Mir scheint, es ist überlebenswichtig. Die Wurzel dieses Denkens liegt in der Erkenntnis des einen, vielfältigen und Alles umfassenden Göttlichen. Aus diesem All-Einen entstand der Archetyp des Menschen an sich. Und mit diesem archetypischen Menschen kann nur das eine und vielfältige, unnennbare Göttliche gemeint sein, das am Anfang aller Erkenntnis und aller Schöpfung steht, da Erkenntnis und Schöpfung ein und dasselbe sind.

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Das universell Göttliche ist nicht etwas Seiendes, sondern etwas Werdendes. Und dieses Werden umfaßt die ganze Welt; „der Mensch“ kann als Lenker dieses Werdens wirken und handeln. Das Göttliche bedarf also der Menschen. (In diesem Sinne können das durchaus auch „Außeridische“ sein). Das Göttliche in diesem Sinn ist unbenennbar und kann weder in die anthropomorphen Konturen einer Statue, noch in die Fesseln eines Namens gepreßt werden. Der Name des Göttlichen ist unaussprechbar. Auch wenn er vermeintlich irgendwo geschrieben sein sollte, ändert dies nichts daran.

Weil das „Göttliche Sein“ das Werden ist, muß dieses Werden ewig währen. Die Gesamtheit der Schöpfung hat an diesem Werden teil. Wenn die großen Geheimnisse, das heißt die höheren göttlichen Pläne, einmal erkannt worden sind, dann müssen sie in die Tat umgesetzt und bis ins kleinste Detail verwirklicht werden. Dazu bedarf es eines grenzenlosen Maßes an Energie und Willen und das Gefühl, daß man nur durch Überwindung seiner selbst (dem Ego) und der (dualen) Welt überleben kann. Weiterhin bedarf es der Erkenntnis und des Wissens.

Ein sich so aus sich selbst heraus entwickelndes Universum ist niemals ruhend. Das Schicksal von „Allem Was Ist“ kennt keine Atempause. In praktischer Konsequenz bedeutet das, daß niemals etwas endgültig ist, solange das höhere Streben „Alles Seienden“ nicht bis ins letzte erfüllt ist – ein Zustand, der wahrscheinlich nie erreicht wird. Das ganzheitlich non-duale Sein fördert den ungebändigten Lebenswillen.

Das Göttliche ist das Ziel, doch das „All-Eine-Göttliche“, dieses einzige und namenlose SEIN weicht ständig vor dem menschlichen Streben zurück. Und dies wird es ewig tun und dabei lächelnd die Schar der Menschen führen, die ebenfalls lächeln und guter Dinge sind, weil sie wissen, daß ihrer Reise ewige Dauer beschieden ist.

Stets ist das ganzheitlich non-duale Denken klarerweise durch eine totale Ablehnung des Dualismus in jedweder Form gekennzeichnet. Und so läßt sich auf der uns vertrauten Ebene der Moral hier tatsächlich auch keine scharfe Trennung zwischen Gut und Böse erkennen, auch ist die Idee der Sünde unbekannt.

Jedes Individuum, das dieser Bezeichnung würdig ist, muß selbst „wahrer Mensch“ werden, also ein »Sehender« und »Wissender«. Das ist nichts anderes, als die ständige Aufforderung zu aktivem Handeln und stetiger Vervollkommnung. Im Grunde ist das die eigentliche Definition von Moral.

Das Fehlen einer Grenze zwischen Gut und Böse bringt die Relativität aller Dinge zum Ausdruck. Eine Handlung kann gut oder schlecht sein, je nachdem, wie und wozu man sie ausführt; sie kann aber nicht nach bestimmten objektiven und absoluten Wertmaßstäben beurteilt werden. Auch auf der Ebene der Metaphysik gibt es das absolute Gute oder Böse nicht. Im ganzheitlich non-dualen Denken kann man sich einen „Gott“ des Guten im Kampf gegen einen „Gott“ des Bösen und umgekehrt überhaupt nicht vorstellen.

Und das große und Eine Göttliche ohne Namen, „Alles, was IST“ – kann ohne seine innere Polarität und insbesondere ohne seine Schöpfung, die es gleichzeitig auch selber IST, nicht existieren. Die Grundlage des ganzheitlich non-dualen Denkens ist die universale Harmonie der Wesen und Dinge, die ununterbrochen Wirklichkeit wird.

Damit ist das Problem der Unvollkommenheit der Welt jedoch nicht gelöst. Die sogenannten finsteren Mächte sind phantasievolle Projektionen der Unentschlossenheit des Menschen. Wenn er mit höheren Wirklichkeiten Konfrontiert wird, weiß der Mensch oft nicht, wie er handeln, wie er reagieren soll. Er partizipiert nicht vollkommen am universalen, kosmischen Handeln, weil sein überentwickeltes Ego ihm etwas anderes vorgaukelt. Die Folge davon sind jene Unzulänglichkeiten, Abweichungen, Sackgassen und das metaphysische – nicht aber das moralisch – Böse. Wenn alle Menschen in der Lage wären, bis zur letzten Konsequenz von ihrem Denken und Wissen Gebrauch zu machen, dann wäre das Gleichgewicht des Universums nie in Gefahr. Unter den gegenwärtigen Umständen ist das egozentrische, duale menschliche Denken aber noch nicht fähig, sich vollkommen zu verwirklichen. Das ganzheitlich non-duale Denken zeigt dem Menschen, auf welchem Weg er diese Stufe erreichen kann, von der aus die falschen Oppositionen als das erkennbar werden, was sie wirklich sind – nämlich ein rein dialektischer Streit. Letztendlich ist das Wirkliche, die Realität, nur die Illusion einer Barriere, die der Mensch aus Ego-Verblendung und Unwissenheit in seiner Einbildung vor sich sieht.

EINS SEIN

Ich, dein höheres Selbst, habe dich durch all deine Lebenserfahrungen bis genau hierher geführt. Wenn du erfahren hast und nun weißt, daß ICH bin, daß das, was du deine Intelligenz und deine Kraft und deinen Körper nennst, in Wirklichkeit Mein ist, und daß Ich es bin, das alle deine Gedanken leitet und dich nicht nur veranlaßt, sondern auch befähigt, alles zu tun, was du tust – dann kannst du die Bedeutung Meiner Worte verstehen und bist wirklich bereit, ihnen zu folgen.

Bisher habe Ich dir die Erfahrungen gebracht, die dich gerade das alles lehren wollen. Aber jetzt sollst du bewußt mit Mir arbeiten, freudig, jedoch ruhig jede neue Erfahrung erwartend in dem Wissen, daß in jeder von ihnen erstaunliche Ausdrücke Meiner Absicht enthalten sind, die Ich dir alle klar machen werde, und die dich mehr und mehr in liebevolle und vertraute Vereinigung mit Mir bringen werden. So werden alle Erfahrungen künftig Segnungen sein, statt Belastungen und Prüfungen oder karmische Auswirkungen früherer Handlungen. Denn in jeder Erfahrung will Ich dir herrliche Visionen von Meiner Wirklichkeit erschließen – von deinem eigenen, wahren, wundervollen Selbst – bis du keinerlei Neigung mehr hast, irgendwelchen alten Wünschen nachzugehen.

Dies wird sich auf viele neue Weisen zeigen. In deinen Tätigkeiten, welcher Art sie auch sind, wirst du dich nicht darum kümmern, was die Aufgabe ist, sondern das tun, was gerade vor dir liegt, in dem Wissen, daß es das ist, was gerade jetzt zu tun ist. Sogar in deinem Beruf wirst du merken, daß Ich da bin. Wirklich – Ich bin es, der dich zu diesem Beruf führte, was er auch sei. Nicht, damit du darin der Erfolgreiche sein kannst oder der Versager oder das Arbeitstier bist, noch damit du Reichtümer für deine Nachkommen anhäufen kannst oder alles verlieren, was du hast, oder nie etwas ersparen kannst. Nein, sondern damit Ich durch Erfolg oder Fehlschlag, Mangel an Ehrgeiz oder spezieller Begabung dein Herz anregen kann, Mich anzuerkennen, das allumfassend Eine in deinem Inneren, das alles was du tust, inspiriert und leitet, das darauf wartet, daß du bewußt an dem wahren Erfolg teilhast und die wirklichen Reichtümer annimmst, die Ich für dich bereithalte.

Dann wirst du erkennen, daß dein Geschäft, deine Arbeit oder deine Lebensstellung nur Gelegenheiten oder äußere Vermittler sind, die Ich wähle und benutze, um dich durch bestimmte Erfahrungen zu führen, die Ich für am besten geeignet halte, dich zu diesem Verständnis zu bringen und gleichzeitig in dir bestimmte Seelenfähigkeiten zu beleben, die sich jetzt nur unvollständig ausdrücken. Wenn du Mich nur in deinem Herzen weißt, wie Ich dich in dein Büro begleite, in deinen Laden, zu deiner Arbeit, was es auch sein mag, und Mir erlaubst, dein Berufsleben und alle deine Wege zu leiten.

Wirklich, Ich sage dir: sobald du das kannst, wirst du sofort einer neuen Kraft in dir bewußt werden, einer Kraft, die von dir fließt als eine sanfte, gütige Zuneigung, als eine wahre Brüderlichkeit, als eine liebevolle Hilfsbereitschaft allen gegenüber, mit denen du in Berührung kommst. Auf diese Weise inspirierst du sie zu höheren Arbeits- und Lebensprinzipien und erweckst in ihnen ein Sehnen, in ihrem eigenen Lebenskreis einen ähnlichen Einfluß zu verbreiten. Du wirst dir einer Kraft bewußt werden, die dir Arbeit, Geld, Freunde, eine Fülle von allem, was du brauchst, herbeiziehen wird; einer Kraft, die dich mit den höchsten Gedankenreichen verbinden wird und dich dadurch befähigt, alle Meine allumfassenden Kräfte und Eigenschaften in jedem Augenblick deines Lebens klar zu sehen und bewußt zu offenbaren.

Je mehr einem bewusst wird, EINS zu sein, mit Allem, was IST – um so klarer erkennt man, dass es keine „Götter“ außerhalb von EINS gibt. Es ist alles eher wie eine große Familie.

Das Buch
Das Buch

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

E-Book: ISBN 9783740793203

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https://www.amazon.com/Das-Verbotene-Wissen-Kelten-German/dp/3740728027

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Abbildung von Merlin / Markus Schmidt | DAS VERBOTENE WISSEN DER KELTEN II | 2020

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Sommersonnenwende – Mittsommerfest

Am 21. Juni wird Mittsommersonnenwende gefeiert. Die Kelten nannten es Alban Hevin. Die Mittsommersonnenwende ist eines der 4 großen Sonnenfeste. Ihr Gegenstück ist die Wintersonnenwende. Daneben gibt es noch die Frühjahrstagundnachtgleiche und die Herbsttagundnachtgleiche.

Zur Zeit der Sommersonnenwende ist der längste Tag und die kürzeste Nacht im Jahreskreis.

Die Kelten feierten die Sommersonnenwende zwölf Tage lang.  Der Mittsommer-Vollmond wurde nämlich auch gerne „mitgenommen“. Diesmal ist er bei uns am erst am 13.7. Noch bissl weit hin, aber wer die Zeit hat……
Die herrlich warme, wunderschöne Sommerzeit genießen, die Erdgöttin schwanger mit werdenden Früchten….

Viel Frucht konnte schon geerntet werden. Man kann die Natur in ihrer ganzen Fülle und Fruchtbarkeit riechen, schmecken und fühlen. Alles ist im Überschwang vorhanden – auch die Lust und die Freude.

Ein Fest der Freude und des Dankes. Auch das Sonnwendfeuer war ein Dankes- und Freudenfeuer. Die Frauen brauten Bier, das sie mit Kräutern versetzten, die eine bewusstseinserweiternde und aphrodisierende Wirkung hatten. Die Mittsommerfeuer wurden als Freudenfeuer entfacht, um welche die Menschen die ganze Nacht herum tanzten. Die Feuer wurden umtanzt und übersprungen. Liebesschwüre wurden dabei geschworen. Kinder über das Feuer geworfen, um sie gegen Krankheiten zu stärken.

Sonnwendfeuer
Sonnwendfeuer

Die Tänze wurden immer rauschhafter, je weiter die Nacht fortschritt. Die Tänzer waren von Haus aus nackt, im Haar trugen sie Kränze aus Blumen, wie Gundermann, Eisenkraut oder Jonanniskraut. Es war eine rituelle Nacktheit, ein heiliger Zustand, eine Verbindung zum Ursprünglichen.

Die Priester des Belenus – der keltische Sonnengott – segneten in der Sonnwendzeit die Felder.

Auch das Sommersonnwendfest ist ein Fruchtbarkeitsfest, eine Zeit, heilige Sexualität ausgiebig zu feiern und natürlich auch zu praktizieren. Die bewusste Verknüpfung von Sexualität mit Transformation, mit Tod und Auflösung, Umwandlung und neues Leben, mit dem Heiligsten überhaupt, der Zeugung neuen Lebens. Befruchtung, Erotik und Sexualität – die Antriebskraft des Lebens an sich, das war für die Alten Kelten keine bloße Theorie.

Die Große Göttin
Die Große Göttin

Alles trug dazu bei, die nackten Tänze, das heiße Feuer, das kräuterdurchsetze Bier und bei den Wohlhabenderen auch griechischer Wein.

Die Jahreskreisfeste sind immer auch eine Gelegenheit, Brücken zu anderen Bewusstseinszuständen zu bauen. Und es braucht immer eine gewisse Art von Wahrnehmungserweiterung, um mit den Göttern und Naturgeistern tanzen zu können und damit in ihre Anders-Welt einzutauchen. Bei so einem Fest wird der Übergang zwischen den Welten besonders dünn und transparent. Für die Kelten gibt es sowieso keine grundsätzliche Trennung von „dieser Welt“ und der eher geistigen „Anderswelt“. Genau sowenig, wie sie sich als getrennter Bestandteil der Welt verstanden haben, wie die überwiegende Mehrheit der Menschen heute.

In diesem besonderen Zustand konnte man die Götter mittanzen sehen, erweiterte seinen alltäglichen Verstand und wurde All-Gegenwärtig. Man konnte die Sonne stillstehen sehen und beobachten, wie sie drei Sprünge macht. Oder man konnte Pferde reden hören und die Elfen beobachten…..

Ausführlicher:

Das Buch
Das Buch

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

Jetzt auch als E-Book: ISBN 9783740793203

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Das Buch
Das Buch

Zweite, neu bearbeitete Auflage!

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Twentysix (11. Mai 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 374073020X
  • ISBN-13: 978-3740730208

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Diese Welt und die Anderswelt sind EINS

Laßt euch nicht weiter verarschen.

Die Erfahrung des unmittelbaren, persönlichen Betroffenseins vom göttlichen „Ich Bin“ des Eins-Seins mit „Allem, was IST“ nennt man dann „mystisch“ – was aber dann trotzdem zu direkter Erkenntnis führt. Das muß nicht mit gewaltigen Visionen einhergehen, das kann auch ganz allmählich und unbemerkt in uns heranwachsen, denn menschlichem Wissen, sei es durch das Denken oder durch Beobachtung gewonnen, haftet immer ein Element des Zweifels an.

Nur mystisches Wissen hat Gewissheit, denn es stammt aus unmittelbarer Wahrnehmung und Erfahrung. Aber es ist gerade deshalb unserem eigenen „westlich-überrationalen“ Verstand nur sehr schwer zugänglich und darum anderen nur schwer oder gar nicht zu vermitteln. Wem es jedoch zuteil wird, der erkennt es sofort als etwas von höherer und realerer Natur als die “normale” Alltagserfahrung. Zum Glück bringt es die mystische Gewissheit mit sich, daß wir den menschlichen Geist jetzt nicht nur besser verstehen, sondern ihm auch mehr Verständnis entgegenbringen: Wir stoßen uns nicht mehr daran, daß andere, die solche Erfahrungen nicht gemacht haben, nicht nur an der Existenz solcher Erfahrungen zweifeln, sondern auch noch am Verstand derer, die diese Erfahrung kennen.

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Wir sehen tatsächlich ein – für uns – neues Feld, das übrigens durch die Erweiterte Relativitätstheorie von Burkhard Heim gut dargestellt wird – aber wir können es elektromagnetisch nicht messen. Das bedeutet aber nicht, daß es nicht da ist. Burkhard Heim beschreibt mathematisch exakt ein 12-Dimensionales Universum und diese Theorie hält auch Überprüfungen stand.

Die Anderswelt sagt aber, daß eben die Anderswelt dadurch immer noch nicht beschrieben wird…… Ja, die Anderswelt spricht mit uns. Aber eben erst, wenn das Ego mit seinem besten Freund dem Verstand, kapiert hat, um was es wirklich geht. Die „Anderswelt“ umfasst, durchdringt und organisiert „diese“ Welt.

Um Bewusst zu Sein braucht es eine ganzheitlich non-duale Weltsicht, die Natur und ihre Erscheinungen mit einbeziehend, die Gleichwertigkeit – aber auch die Polarität – von Mann und Frau, das Bewußtsein der Gegenwärtigkeit der sogenannten „Anderswelt“ sowie das Wissen um die Unsterblichkeit der Seele. Diese Bewußtheit war immer schon kennzeichnend für die keltische Kultur.

Der Schlüssel zu diesem ganzheitlichen Bewußtsein ist nicht „Glaube“ sondern Wissen und messerscharfe Erkenntnis beruhend auf eigenen Erfahrungen – also definitiv keine Einbildung!

Ganz am Ende der spirituellen Reise steht nicht die „Erleuchtung“ – die geht nur mit dem Ego – nein, es ist die Erkenntnis der EINHEIT. Der Einheit mit Allem, was IST.

ALLES ist EIN Bewußtsein……

ICH BIN in den Zellen aller mineralischen, pflanzlichen und tierischen Materie, in Feuer, Wasser Luft, in Sonne Mond und Sternen DAS WAS IST.

Damit erledigt sich ein „Gottesbild“, „Götter“ und „Religionen“ ganz von selbst……

Alles, was man mit Laser oder Hochfrequenz macht, ist elektromagnetische Beeinflussung. Wenn Emoto etwas nachgewiesen hat, dann eben die mögliche Bewirkung von Einflüssen durch Bewußtsein. Feinstoffliche Beeinflussung hat eben nix mit „Frequenzen“ zu tun. Bewußtsein IST und schwingt nicht…..

Informationen sind in „Frequenzen“ codiert. Das ist das Medium hier in der materiellen Welt. Das Bewußtsein an sich ist jedoch noch nicht einmal multidimensional, wie man so sagt….. Es IST sogar außerhalb dessen, was die erweiterte Relativitätstheorie von Burkhard Heim (auch: erweiterte einheitliche Quantenfeldtheorie) erfasst. Die „Anderswelt“ befindet sich außerhalb der handelsüblichen Physik. Und trotzdem besteht da eine aktive Wechselwirkung, denn diese „Welt der Physik“ ist EINS mit dieser „Anderswelt“.

Zuerst muß die Information über das Gehirn aufgenommen werden, um dann zu mehr oder weniger unbewußtem „Wissen“ zu werden….

Dazu gehört auch das Zusammenspiel von Ego und dem multidimensionalen „höheren Selbst“ – unsere Schnittstelle zur Anderswelt. Das funktioniert aber erst, wenn das – materielle – Ego die Zusammenarbeit nicht mehr blockiert, sondern aus „Erkenntnis“ heraus doch lieber mit dem Höheren Selbst zusammenarbeitet…..

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……Denn ich bin EINS mit dem lebendigen SEIN.

Das Buch
Das Buch

Jetzt im Handel!

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

…..auch als E-Book: ISBN 9783740793203

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Abbildung von Merlin / Markus Schmidt | DAS VERBOTENE WISSEN DER KELTEN II | 2020

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Das keltisch-druidische Weltbild

Das keltisch-druidische Weltbild ist jetzt, da wir uns jetzt schon wieder mal kurz vor einem Religionskrieg befinden, von besonderer Bedeutung. Aber das sollen wir ja gar nicht wissen…….

Es ist für das Verständnis des keltisch-druidischen Weltbildes und der keltischen intellektuellen und spirituellen Vorstellungen unumgänglich, das humanistisch-aristotelische Weltbild der heutigen Zivilisation des Abendlandes zu verlassen. Selbst die zeitgenössischen Philosophen der Griechen und Römer haben die Kelten nicht verstanden. Cäsar hat immerhin soviel verstanden, daß er Gallien und die keltischen Provinzen hat „umerziehen“ lassen. Das keltisch-druidische Weltbild ist dem imperial-materialistischen Gedanken nicht förderlich. Auch nicht dem dualen Religionswahn der „Buchreligionen“. Es war vor der Erfindung von Religion in ganz Europa verbreitet.

Übrigens, sie verstehen es heute immer noch nicht.

Das ursprüngliche Keltentum – vor der Anpassung an das Imperium – basiert auf einem anderen Humanismus, auf einer anderen Art, die Dinge zu sehen, auf einer anderen Art, zu leben, auf einer anderen, ganzheitlich-integralen Methode, zu denken. Nachdem man dieses integrale Weltbild 2000 Jahre lang massiv und mit allen verfügbaren Mitteln unterdrückt hat, wäre es an der Zeit, dort wieder anzuknüpfen. Mir scheint, es ist überlebenswichtig.

https://merlins-blog.de/europas-keltische-wurzeln3

Der vornehmste und konzentrierteste Ausdruck des Keltentums war das Druidentum. Aufgrund der berühmten Reaktion von Brennus, dem Führer der Gallier auf dem Zug durch Griechenland, als er in jenem Tempel auf das Bild zweier griechischer Götter stieß, darf man sicher sein, daß die Druidenlehre keine Darstellung der Gottheit in Menschengestalt zugelassen hat. Wenn man Diodor von Sizilien (Fragm. XXII) glauben will, ist es im Grunde völlig ausgeschlossen, daß die Kelten ihre Götter in dieser Form hätten darstellen können.

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Er sagt nämlich: »Brennus brach in Lachen aus angesichts der Tatsache, daß man den Göttern menschliche Gestalten zugemutet und sie aus Holz und Stein hergestellt hatte.« Diese Passage läßt keinen Zweifel zu. Aus dem Verhalten von Brennus spricht einerseits die Ablehnung einer menschlich-figürlichen Darstellung der Götter und andererseits die Unmöglichkeit, sie sich überhaupt als menschliche Wesen vorzustellen.

Wer sind aber dann diese göttlichen Gestalten, die sich in den mythischen Erzählungen organisieren, bekämpfen, berauschen, begatten und töten? Wenn man an die Reaktion des Brennus denkt, dann können dies konsequenterweise keine Götter sein.

Das Druidentum

Die Wurzel des Druidentums liegt in der Erkenntnis des einen, vielfältigen und Alles umfassenden Göttlichen. Aus diesem All-Einen entstand der Archetyp des Ur-Druiden. Und mit diesem Ur-Druiden kann nur das eine und vielfältige, unnennbare Göttliche gemeint sein, das am Anfang aller Erkenntnis und aller Schöpfung steht, da Erkenntnis und Schöpfung ein und dasselbe sind.

Deshalb sind alle diese mythischen Helden nicht „Götter“ im griechisch-römischen Stil, sondern ganz eigentlich Druiden. Wenn aber alle mythischen Helden als Druiden gesehen werden, als Verkörperung des All-Einen-Göttlichen, dann sind auch alle Druiden Verkörperung des All-Einen-Göttlichen. Aber Druiden sind Menschen. Natürlich – nur sind diese Menschen außergewöhnliche Naturen, und ihnen werden furchterregende und wunderwirkende Kräfte zugeschrieben.

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Dies aber war die beste Methode, um klar und plastisch die intellektuelle, spirituelle und magische Macht der Druidenklasse verständlich zu machen. Diese Feststellung ist nicht nur graue Theorie. Bei eingehender Lektüre findet sie in allen Texten ihre Bestätigung. Sogar die Helden, die nicht in Gestalt von Druiden auftreten, sind Druiden. In der Erzählung von der Brautwerbung des Emer sagt Cuchulainn, daß der Druide Cathbad sein Lehrer war, bis er »mit allen Künsten des Archetyps der Druiden vertraut war«. Damit geht es um einen Prozeß der Initiation, die mit einer Heroisierung verbunden ist und die Einweihung in die »Künste« des Archetyps der Druiden (das heißt des Ur-Druiden) zum Ziel hat. Für die Kelten ist die Welt nichts anderes als das Druidentum selbst, eines Druidentums, das im ursprünglich-All-Einen-Göttlichen wurzelt und somit die verschiedenen kulturellen Praktiken Äußerungen der ununterbrochen fortdauernden Schöpfung der Welt sind.

Tanz des Geistes mit der Materie
Tanz des Geistes mit der Materie

Aus dieser Perspektive wird verständlich, daß nach der Lehre der Druiden das universell Göttliche nicht etwas Seiendes, sondern etwas Werdendes ist. Und dieses Werden umfaßt die ganze Welt; die Druiden wirken als Lenker dieses Werdens. Das Göttliche bedarf also der Menschen. Das Göttliche in diesem Sinn ist unbenennbar und kann weder in die anthropomorphen Konturen einer Statue, noch in die Fesseln eines Namens gepreßt werden, denn wer den Namen einer Person trägt, ist auch im Besitz dieser Person. Der Name des Göttlichen ist unaussprechbar. Auch wenn er vermeintlich irgendwo geschrieben sein sollte, ändert dies nichts daran.

Da das „Göttliche Sein“ das Werden ist, muß dieses Werden ewig währen. Die Gesamtheit der Schöpfung hat an diesem Werden teil. Daraus darf die These abgeleitet werden, daß die Lehre der Druiden ein ontologisches Konzept von größter Tragweite enthält, daß nämlich auch das universelle Göttliche Sein stets neu geschaffen werden muß.

Ein tiefer Graben trennt also diese fundamentale Idee von dem blassen Begriff eines bloßen Polytheismus. Nun wird auch die besondere Haltung des keltischen Helden zum großen Teil verständlich, welcher immer zum Äußersten, ja zum Unmöglichen bereit ist. Diesem Heroismus begegnen wir bei den Heiligen des keltischen Christentums wieder. Ein Held sein, ein Heiliger sein, das bedeutet nicht passives Hinnehmen der Ratschlüsse einer unverrückbar und reglos im All herrschenden Gottheit. Ganz im Gegenteil: wenn die großen Geheimnisse, das heißt die höheren göttlichen Pläne, einmal erkannt worden sind, dann müssen sie in die Tat umgesetzt und bis ins kleinste Detail verwirklicht werden. Dazu bedarf es der Kraft, ja sogar der Gewalt sowie eines grenzenlosen Maßes an Energie und Willen und das Gefühl, daß man nur durch totale Überwindung seiner selbst und der Welt überleben kann. Weiterhin bedarf es der Erkenntnis und des Wissens.

Dieses vermittelt der in dem einen mythischen Urgrund wurzelnde Druide, und an den Menschen liegt es, seine Tragweite zu begreifen. Das Universum der keltischen Helden-„Götter“ ist niemals stabil. Das Schicksal von „Allem Was Ist“ duldet keine Atempause. In praktischer Konsequenz bedeutet das, daß niemals etwas endgültig ist, solange das höhere Streben „Alles Seienden“ nicht bis ins letzte erfüllt ist – ein Zustand, der wahrscheinlich nie erreicht wird.

Daher wirken die Druiden an allen entscheidenden Schaltstellen der keltischen Gesellschaft als Führer mit dem Bewußtsein, den göttlichen Plan auf die menschliche Gesellschaft anzuwenden, ohne deren Existenz ja niemand dem Werden des Allumfassend-Göttlichen Nahrung geben könnte.

Über dieser druidischen Auffassung des „All-Einen-Göttlichen“ liegt eine Aura von großer Schönheit und Heiterkeit, sie enthält aber auch den ständigen Appell an das Sein. Wenn das Sein sich selbst schon genügen würde, dann wäre es Leere, und zwar die Leere, die verschiedene philosophische Systeme des Ostens suchen. Das Druidentum vertritt jedoch die Gegenposition zu dieser Theorie des Nicht-Seins, des Nicht-Wollens, der Negation des Lebenswillens. Die druidische Lehre, wie sie aus allen Erzählungen, aus den Taten und Leiden der mythischen Helden, Vorfahren und Menschen spricht, kann auf die Formel eines leidenschaftlichen, hemmungslosen Lebenswillens gebracht werden.

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Das Göttliche ist das Ziel, doch das „All-Eine-Göttliche“, dieses einzige und namenlose SEIN weicht ständig vor dem menschlichen Streben zurück. Und dies wird es ewig tun und dabei lächelnd wie jener Ogmios, den Lukian schildert, die Schar der Menschen führen, die ebenfalls lächeln und guter Dinge sind, weil sie wissen, daß ihrer Reise ewige Dauer beschieden ist.

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Über die Hintergründe

Taschenbuch: 296 Seiten Verlag: TWENTYSIX Auflage: 1 (20. Februar 2017) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3740728027 ISBN-13: 978-3740728021auch als E-Book: ISBN 9783740793203

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Das verbotene Wissen der Kelten II

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Werde selbst die Schrift- und selbst das WESEN !

Freund, es ist genug. Im Fall du mehr willst lesen, so geh und werde selbst die Schrift und selbst das Wesen.

„Freund, es ist auch genug. Im Fall du mehr willst lesen, so geh und werde selbst die Schrift und selbst das Wesen.“

Angelus Silesius (lateinisch für Schlesischer Bote/Engel, eigentlich Johannes Scheffler; Breslau, 1624 bis 1677.

Angelus Silesius war ein deutscher Lyriker, Theologe und Arzt. Seine tiefreligiösen, der christlichen Mystik nahestehenden Epigramme werden zu den bedeutendsten lyrischen Werken der Barockliteratur gezählt. Wikipedia

Dies ist der Abschlußsatz des „Cherubinischen Wandersmanns“ – Immer wieder wird eine allen Erscheinungen zugrunde liegende Einheit beschworen, in der keine Grenzen zwischen Gott, der Natur und dem Menschen mehr zu existieren scheinen. Wer Gott nicht im Grunde seines Herzens und seiner Seele erfahren kann, wird nicht in der Lage sein, ihm näherzukommen – schon gar nicht durch vernunftgeleitete Reflexionen. Ja, Religion wird zunehmend zum weltgefährdenden Problem. Wie kann das sein, wo man doch glaubt, durch Religion wird man ein besserer Mensch?

Alles, was „Religion“ heißt, postuliert eine Trennung von „Schöpfer“ (Gott, Götter“) und der Schöpfung. Das nennt man Dualismus. Und man versucht, den Menschen durch „Heilige Schriften“ – zumeist uralt – dahin zu bringen, diese Gottheit oder Gottheiten zu verehren. Nachdem jedoch die Leute viel zu unreif und einfältig sind, braucht man Priester, die den „göttlichen Ratsschluß“ den Leuten vermitteln.

Nun hat sich aber sogar durch rationale „Aufklärung“ und wissenschaftliche „Erkenntnis“ gezeigt, daß dieses Modell leider nur zum Zwecke des Machterhalts einer sehr kleinen, skrupellosen Minderheit geschaffen wurde…..

Ganzheitliches Denken bedeutet eigentlich „Ganzheitlich SEIN“…..

Ganzheitlich sein bedeutet, daß man sich als Fraktal des Ganzen, also ein Fraktal von „Allem, was IST“ erkennt und entsprechend seinen Geist und sein Bewußtsein eben diesem „All-Bewußtsein“ öffnet.

LaoTse ( um 600 v.u.Z.) nannte ES das „Das Wesen, das nicht genannt werden kann – ich nenne es Tao.“

Als es noch keine Zeit und keine Materie gab, faßte das „Wesen“ den Entschluß, sich auszudrücken – der Beginn dessen, was wir Universum nennen. Die Zeit begann, das „Wesen“ – die ursprüngliche Trnität – brachte zwei weitere Wesen hervor, eines eher weiblich gepolt, das andere eher männlich gepolt, die Geburt der Polarität, Plus und Minus, Nordpol und Südpol genannt, die Voraussetzung für die Entstehung von Materie war geschaffen. Vielleicht verursachte das Auftreten von Polarität sogar den Urknall, so es den wirklich gegeben hat. So entsteht erstmals Materie, das „Wesen“ beginnt, sich auszudrücken. Die Ausdruckskraft des Wesens bringt nach und nach immer komplexere und kompliziertere Ansammlungen von Materie hervor, das Universum entsteht, immer im Gleichgewicht gehalten von der Urkraft der Polarität.

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Ohne seine „Einheit“ aufzugeben, teilte es sich – Polarität entstand – und mit ihr entstand die Spannung, etwas hervorzubringen – Schöpfungskraft…..

Tatsächlich muß man nicht erst selbst „Das Wesen“ werden. Wir sind es schon, wenn auch „nur“ als Fraktal.

Es gibt aber etwas, was uns bis zu tödlicher Nachhaltigkeit davon abhalten kann, das zu begreifen. Es ist unser Ego, das uns stets zuflüstert: „Du bist selbst wie GOTT“……

Genau dieser Gedanke führt zur Trennung von „Allem, was IST“ und zementiert die Dualität bis ins Mark, bis in die letzten Gehirnzellen…..
Genau dafür wurde „Gott“ erschaffen!

Damit ist auch jede Möglichkeit der Kommunikation mit dem „ALL-Bewußtsein“ und der „Anderswelt“ komplett vernagelt und verhindert. Der „Gläubige“ versucht das durch „Gebete“ zu verbessern, andere versuchen sich mit – meist schwarzer Ego-Magie – und Okkultismus.

FAZIT

Mit dem „Erwachen“ des ganzheitlichen Bewußtseins geschieht etwas, was duale Denker mit aller Macht erzwingen möchten – nämlich mit der geistigen Welt in Verbindung zu treten – ganz von selbst!

Ja, jetzt sind wir wieder ganz am Anfang:

Freund, halt ein, Du hast genug gelesen!

Werde selbst die Schrift – und selbst das WESEN!

Ja, ok. Manchmal braucht man schon etwas Nachhilfe. Aber wenn man es geschafft hat, die Sperrmauer des Dualen Denkens zu überwinden, dann braucht man keine Bücher mehr.

Dann ist man EINS mit Allem was IST…!

…hier gibt’s das Ganze nochmal bissl ausführlicher:

Das verbotene Wissen der Kelten

https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID55486721.html

Das verlorene Wissen deiner Seele

https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID71236514.html

Das verlorene Geheimnis der Sexualität

https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID65258651.html

Im Anfang war das Wesen, das nicht genannt werden kann (LaoTse)

Schöpfungsgeschichte – mal einigermassen realistisch…….

Ein für die Weisen aller Kulturen uraltes, für die Naturwissenschaft jedoch ein völlig neues Naturverständnis kristallisiert sich heraus: Das einer beseelten, polaren Welt, in der es keine „tote“ Materie gibt. Es ist eine nach wissenschaftlich nachvollziehbaren Gesetzen geformte, lebendige Schöpfung aus dem Geist.

Im Anfang war das Wesen, das nicht genannt werden kann. Es ist nicht „Gott“, obwohl man es als göttlich bezeichnen könnte. Es enthält „Alles, was Ist“, was wir als Universum bezeichnen und auch das, was wir uns gar nicht vorstellen können. Dieses „Wesen“ ruht in sich selbst.

Im Anfang war das „Wesen“ – unnambar, unbegreifbar – das Wesen, das nicht genannt werden kann……

Als es noch keine Zeit und keine Materie gab, faßte das „Wesen“ den Entschluß, sich auszudrücken – der Beginn dessen, was wir Universum nennen. Die Zeit begann, das „Wesen“, die ursprüngliche Trinität, gedacht als „Gott“ und „Göttin“ in göttlicher Einheit,

Trinity

brachte zwei weitere Wesen hervor, eines eher weiblich gepolt, das andere eher männlich gepolt, die Geburt der Polarität, Plus und Minus, Nordpol und Südpol genannt, die Voraussetzung für die Entstehung von Materie war geschaffen. Vielleicht verursachte das Auftreten von Polarität sogar den Urknall, so es den wirklich gegeben hat. So entsteht erstmals Materie, das „Wesen“ beginnt, sich auszudrücken. Die Ausdruckskraft des Wesens bringt nach und nach immer komplexere und kompliziertere Ansammlungen von Materie hervor, das Universum entsteht, immer im Gleichgewicht gehalten von der Urkraft der Polarität.

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Polarität entstand – und mit ihr entstand die Spannung, etwas hervorzubringen – Schöpfungskraft…..

Ohne seine "Einheit" aufzugeben, teilte es sich - Polarität entstand
Ohne seine „Einheit“ aufzugeben, teilte es sich – Polarität entstand

Die Wechselwirkung der Materie ließ aus den Polen etwas Drittes entstehen – Materie, und aus der Materie das Leben…..

Die Wechselwirkung der Materie ließ aus den Polen etwas Drittes entstehen - Materie und das Leben.....
Die Wechselwirkung der Materie ließ aus den Polen etwas Drittes entstehen – Materie und das Leben…..

Um sich noch besser ausdrücken zu können, brachte das „Wesen“ nun das Leben ins Spiel. Lebensformen entwickelten sich, wiederum getrieben von der Kraft der Polarität, die sich nun sehr viel komplexer als Sexualität ausdrückt. Die Liebe des „Wesens“ zu sich selber zeigt sich in den höheren Formen der Erotik, der Selbstliebe und der transpersonalen Nächstenliebe wie auch in der reinen, klaren, bedingungslosen Liebe als höchste Erscheinungsform.

Immer ist „Alles, was Ist“ Ausdruck oder Brennpunkt des „Wesens“, fraktaler Teil des Ganzen.

Über Äonen wurde die Materie immer komplexer, das Leben immer vielfältiger – und es entstanden Mann und Frau als derzeit höchste Form von Polarität…..

Der so entstandene „Mensch“ ist somit derzeit das wohl am höchsten entwickelte Fraktal des „Wesens“, was ja auch in den Weltreligionen öfters erwähnt wird.

Shiva und Shakti – Polarität, Bewußtheit und Energie

In diesem System ist „Der Mensch“ bestehend aus dem weiblich gepolten Teil, der Frau und aus dem männlich gepolten Teil des Mannes zusammen „Eins“, fraktales Spiegelbild der ursprünglichen Trinität.

Trinity
Dreieinigkeit – vor 3200 Jahren

In der derzeitigen Entwicklungsphase hat sich allerdings die Selbstliebe zum „Egowahn“ entwickelt, die Möglichkeiten der Machtentfaltung des Einzelnen (halben) Individuums werden über die Interessen der ganzheitlichen Entwicklung gestellt und mit Gewalt durchgesetzt. Das Bewußtsein der Polarität und der ursprünglichen Trinität wird gezielt durch duales Denken und vorsätzliches Trennen der Pole verschleiert, die weitere Entwicklung blockiert. Das „Wesen“ wird sich das nicht lange gefallen lassen, da werden „wir“ bald was lernen müssen.

Aufklärung 2.0 – Das Neue Bewusstsein

Das Buch
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Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
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Der Heilige Geist und die Erkenntnis

Man darf da schon mal bissl skeptisch sein….. „Frequenzerhöhung“, „Dimensionswechsel“, „Lichtkräfte“, „Galaktische Föderation“ –

Ja, das geht grundsätzlich schon in die richtige Richtung – aber halt mit der üblichen Frequenz- und Dimensionsargumentstion. Aus der Zukunft ist hier auch niemand gekommen. Das geht in unserem System nicht. Sehr wohl sind alle zur Verfügung stehenden „Kräfte“ aus der Anderswelt inkarniert wie es noch nie geschehen ist. Und es ist auch überhaupt nicht so kompliziert – es genügt, sich in das ganzheitliche Bewußtsein einzuklinken. Dazu bedarf es keiner Frequenzen und keines „Dimensionswechsels“ – wir sind schon in allen Dimensionen präsent…..

Es bedarf schlicht und einfach nur der „Erkenntnis“ – früher auch Gnosis genannt, aber auch die ist dann in die Dualität abgeschmiert.


Erkenntnis bedeutet nichts anderes, als dass das Ego und der Verstand elementar erkennt, daß wir als Person Fraktale des „Alles was IST“ sind und damit auch Teil des „EINEN“ Bewußtseins…. Und das höhere Selbst, also wir selber, das Kommando übernimmt.


Hat man das erreicht, gibt es keine Fragen mehr, die nicht beantwortet werden. Und man kann selber mit Allem, was Teil des EINEN Bewußtseins ist auch selbst kommunizieren.

Keltenkreuz


Dann erkennt man auch, daß das Paradies unmittelbar um uns herum schon DA IST. Und wir können es wahrnehmen und praktizieren.


ES ist nichts anderes als ein riesiges, multidimensionales Gruppenwesen…… Oder familiär gesehen – Die Menschheitsfamilie in der Erkenntnis.


Frohe Pfingsten!


https://merlins-blog.de/pfingsten-2021

Das Buch zum Thema……

Schon mal vormerken…..

  • Taschenbuch: 336 Seiten
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Was verbirgt sich hinter TRANSHUMANISMUS?

Transhumanismus und das wirkliche Leben – das verträgt sich nicht. Transhumanismus bedeutet, sich aus dem „natürlichen“ Entwicklungsprozess des SEINs an sich herauszulösen und auf „eigene Rechnung“ ein alternatives „fortschrittliches“ Konzept zu entwickeln, das angeblich sehr viel besser als jede natürliche Entwicklung ist. Transhumanisten gehen davon aus, daß sie mit ihrer Künstlichen Intelligenz sehr viel leistungsfähiger und kreativer sind, als „die Natur“.

Elon Musk ist ja das „Aushängeschild“ des Transhumanismus und ich gehe bei dieser Betrachtung davon aus, daß der geneigte Leser schon ungefähr weiß, was mit „Transhumanismus“ und „Great Reset“ so von der oligarchischen Herrscherkaste für uns geplant ist.

Hier möchte ich mal aus der Sicht der Anderswelt darlegen, was wirklich dahinter steckt. Dazu muß man sich erstmal im klaren sein, wie eigentlich unser Umfeld aufgebaut ist. Die gekaufte Wissenschaft vermeidet es krampfhaft, auf die Realität einzugehen, denn diese Realität gefährdet das ganze Vorgehen der „Elite“….. Ich habe mal versucht, das eingermaßen verständlich ‚rüberzubringen

Erst nochmal was zum Grundsätzlichen, was „Dimensionen“ betrifft. Da wird ganz furchtbar viel herumschwadroniert, in welchen Dimensionen wir uns befinden und in welche Dimensionen wir eigentlich „transformiert“ werden sollen, die 5. Dimension liegt da ganz gut im Rennen…..

Kurz gesagt, im Rahmen unseres 12-Dimensionalen Universums ist es ganz einfach so, daß IMMER alle 12 Dimensionen umfänglich präsent sind, weil das Universum nicht anders funktioniert. Das ist aber noch nicht alles, sozusagen außenrum um dieses 12-dimenionale Universum befindet sich das, was ich wie die alten Kelten die „Anderswelt“ nenne. Da ist es wirklich ganz anders, es gibt dort sowas wie „Zeit“ nicht und deshalb auch keine „Frequenzen“. Vereinfacht gesagt, da gibt es nur das SEIN an sich und das EINE Bewußtsein, das ALLES enthält, was IST. Laotse nannte es (600 vuZ !) „Das Wesen, das nicht genannt werden kann, ich nenne es Tao“.

Heute wissen wir immerhin schon so viel, daß dieses Eine Bewußtsein nicht nur überall gegenwärtig ist, nein, es ist auch noch – wie wir heute sagen – fraktal strukturiert und wirkt irgendwie auch holografisch…..

Und „ES“ drückt sich aus! Das Ganze Universum wie auch wir als recht kleine Zellen dieses Systems sind über dieses eine Bewußtsein ganzheitlich verbunden! Der Zweck unnseres Daseins ist es offensichtlich, den Ausdruck und die Entwicklung des „Ganzen“ zu fördern und weiter und weiter zu entwickeln…..

Im Laufe der Entwicklung des Lebens hat sich da aber etwas ein bissl verquer entwickelt – der „Mensch“ wäre eigentlich als intelligentes Teilsystem dazu gedacht, durchaus selbständig als „Schöpferwesen“ an dieser Entwicklung aktiv teilzunehmen!

Im Zuge der Entwicklung des Manschen wurde eine Instanz geschaffen, die es ermöglichen sollte, in diesem materiellen Umfeld zu navigieren – das EGO kam in die Welt.

Das war und ist immer noch zu einem akuten Problemfall geworden – Der Egomensch hat durch die Aktivitäten seiner Egopersönlichkeit eine Instanz geschaffen, die den Zugang zu den „höheren Dimensionen“ vollständig blockiert.

Auch wieder vereinfacht dargestellt bedeutet das, daß ein ungebildeter Egomensch sich in den unteren 6 Dimensionen „aufhält“, was er aber gar nicht wahrnehmen kann und das ist ihm auch vollkommen egal. Hauptsache ihm geht’s gut und er kann viele andere übers Ohr hauen und ausbeuten. Das sind im Sinne dieses Systems der Dinge die „Erfolgreichen“ der unteren Ebene.

Nun gibt es aber Egomenschen, denen ist das nicht genug. Sie wollen einfach MEHR! Dazu denkt sich diese Spezies durchaus komplexe Systeme aus, wie man die „Enfachen“ gängeln und absolut kontrollieren kann. Da kommt dann sowas wie „Religion“ oder „Ideologie“ oder „Finanzsystem“ dabei raus, um nur einige zu nennen, das wird endlus unterteilt, damit keine dieser „Ideen“ zu mächtig wird.

Diese schlauere Truppe macht jetzt richtig was los und entwickelte diese „Welt“ ganz in ihrem Sinne. Die können tatsächlich auch schon deutlich weiter schauen und auch handeln, sie agieren bis zur 9. Dimension, da geht schon deutlich mehr! Da sind wir schon mit einem Fuß in den spirituellen Welten, da geht Magie, Kabbalah, Voodoo und was es nicht alles gibt….. Das hilft natürlich beim Machtgewinn und beeindruckt das einfache Volk sehr.

Diese Entwicklung wird natürlich von der Anderswelt aus beobachtet. Diese ganzen Prozesse laufen seit vielen hundert Jahrtausenden und gerade die letzten hundert Jahrtausende hat sich das zugespitzt. Lemurien, Atlantis und auch noch ein System davor haben sich in ihrem Egowahn alle(!) selbst eliminiert. Die Zivilisationsentwicklung hat dann immer wieder neu angefangen – aber es ist zunächst nicht gelungen, den gefährlichen Egowahn durch eigenes Lernen und eigene Entwicklung zu überwinden. Sehr zum Leidwesen der Anderswelt.

Ach ja – jetzt haben wir aber immer noch 3 Dimensionen bis zur 12. Da ist etwas ganz anders als in den unteren 9. Hier beginnt die Möglichkeit, mit der Anderswelt selbst in Kontakt zu treten! Und: auch die allerhöchsten Satanisten haben da keinen Zutritt.

Am Ende dieser Entwicklung in der 12. Dimension steht die Einheit mit dem EINEN Bewußtsein und mit der Anderswelt und mit deren Wesenheiten, die sich häufig auch in Seelenfamilien strukturiert.

Das ist der Bereich, wo das multidimensionale Gruppenwesen beginnt. Hier läuft die Koordination rein über die Strukturen der Anderswelt – hier gibt es keine Frequenzen und man braucht keine „Schwingung“ erhöhen….

Wie man sieht, ist in diesem „Modell“ für alles gesorgt, der Entwicklung des Lebens, der Materie und des Geistes sind prinzipiell keine Grenzen gesetzt!

Da wollen aber die Transhumanisten gar nicht hin und sie versuchen, den Zugang dahin mit allen Mitteln zu blockieren.

Und da ist dannauch deren Absicht deutlich: Sie wollen selbst „Gott“ und „Götter“ soielen, was sie auch schon umfänglich tun, das ist gut für ihr Ego.

Statt dem Zugang zum eigentlichen Wesen des Universums setzen sie auf Quantencomputer und künstliche Intelligenz, die dann die Rolle der „göttlichen Inspiration“ spielen soll. Der Vorteil, den sie darin sehen ist: Die Bosse von so einem System sind dann schon nahezu „Allmächtig“……

Und wir alle sind jetzt – und genau JETZT! – wieder an dem Punkt wie die Lemurer und die Atlanter, es droht genau wieder der Untergang, den auch der Transhumanismus nicht aufhalten wird.

Und ich soll es euch sagen – diesmal ist etwas Anders! Die Anderswelt hat sich entschieden, das diesmal nicht schon wieder geschehen zu lassen. Sie hat sich eingeschaltet und versucht, mit den Leuten, die schon den Zugang zu den letzten 3 Dimensionen haben, das Ruder herumzureißen.

Das läuft im Hintergrund und wir können es nicht wirklich verfolgen, dazu ist alles noch viel zu sehr in der elementaren Auseinandersetzung – und es muß gründlich aufgeräumt werden.

So das könnt ihr jetzt glauben oder nicht. Diejenigen, die da schon was in sich spüren, die werden es erfassen können.

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Das Buch

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

E-Book: ISBN 9783740793203

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Das verbotene Wissen der Kelten II

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