Die Verurteilung der Kundalini durch das Ego

Gast – Blog: Markus Schmidt

In meinen 20 Jahren mit der „Kundalini“ habe ich ja so einiges erlebt, auch dass es sehr viele unwissende Menschen gibt, die nichts darüber wissen. Dass Ärzte damit nicht klar kommen, ist oft verständlich.

Allerdings fand ich den größten Widerstand definitiv in der Esoterik Szene. Das Problem ist, dass viele gar nicht erkennen, dass es mehrere Stufen zur vollen spirituellen Reife gibt. Jeder hat diese Kraft in sich, nur vergessen das viele irgendwie wieder. Oft wird das ganze in der Esoterik einfach verdrängt, oder mit dem „Ego“ sogar bekämpft.

Die Schlangen der Bruderschaft werden damit verwechselt, die einen angeblich manipulieren, oder die Kundalini sei eine von den „Göttern“ implantierte energetische Mind Control Sache. Zumeist haben diese Leute solche Erfahrungen noch nie gemacht, bewegen sich noch auf den Einsteiger-Pfaden eines Adepten, der noch gar nicht die entsprechende Weisheit und Reife dafür hat. Das unruhige Esoteriker-Ego lehnt gerne vieles ab. Ein ZEN Meister würde niemals einen anderen beurteilen oder gar andere Sichtweisen verurteilen. Es gibt sogar einige „DUNKLE“ Quellen ,die behaupten , die Annunaki hätten die Kundalini nur erschaffen, damit die Menschen besser kontrolliert werden können. Ich selber beschäftige mich mit dem Thema „Kundalini“ (auch die Taube, der Heilige Geist genannt) schon sehr lange.

Chakren
Chakren

In Schriften aus Logen habe ich nach Informationen geforscht, ich habe auch Heilige befragt und viele Klienten und andere Kollegen, die damit jahrelang zu tun hatten. Es kam dabei heraus, dass die Entwicklung der Kundalini von der Konföderation im Hintergrund begleitet wird, was aber jetzt nicht bedeutet, dass die „BÖSEN“ Annunaki uns damit ewig kontrollieren könnten, dem ist eben nicht so. Die „Götter“ haben – nach älteren Schriften und diversen Einweihungen und Initiationen von Heiligen – damals die Körper der Menschen erschaffen. Die Kundalini wurde aber in jedem Menschen unterdrückt, mit diversen energetischen DNA/DNS Veränderungen und auf 3 D programmiert.

Das bedeutet, dass wir uns ohne Kundalini gar nicht bewusst werden können, wer wir eigentlich überhaupt wirklich sind. Die Götter jedoch konnten die Kundalini in jedem erwecken. Es war damals nur einer gewissen Elite gestattet, es durfte nur die Elite der Menschen bewusster werden, nicht aber das Arbeitersklavenvolk der Menschen. Das Dunkle verdreht gerne die Wahrheit. Oft liest man bei Sekten oder merkwürdigen Guru-Zeitschriften etwas über die Kundalini, zumeist falsch dargestellt und mächtig diffamierend. Die einen behaupten, die Kundalini drücke die Seele zur Seite, andere behaupten, das sei total Mind Control. Die Wahrheit ist, die Kundalini ist ein kosmisches Stützrad zur vollen Weisheit, auch Ritt des Drachen genannt.

Viele Heilige wie Hildegard von Bingen, oder auch Padre Pio, hatten diesen Ritt mit der Kundalini (so wurde damals auch der Heilige Geist genannt). Auch ein Kuthumi la Singh , auch ein Graf Saint Germain kennen diesen Pfad sehr gut. Unsere Erde hat auch eigene Chakren, auch eine eigene Kundalini. Die Kundalini haben natürlich die Götter damals in unsere Körper integriert, aber stillgelegt. Damit meine ich die damaligen Annunaki, aber viele vergessen, dass das jetzt Vergangenheit ist. Danach übernahm die Konföderation die Begleitung und Evolution der DNA bis heute und nicht mehr die Annunaki! Dieses Wissen wird jedem Schüler bei der Kundalini Entfaltung übermittelt, es gibt auch in Klöstern und Logen genug Material über diese Einweihungen.

Der Buddhismus und vedische Klöster in Asien gehen mit dem Thema wesentlich offener um als der Westen. Die Rosenkreuzer verstecken diese Thematik gerne in Symbolen , die Templer nennen dies den Pfad mit dem „Heiligen Geist“ – oder auch „Pfad der Heiligen Taube“.

Natürlich hat jeder Mensch seine eigene Wahrheit und auch jeder seine eigene Stufe zur Erkenntnis, das ist auch ganz normal. Aber dies zeigt klar und deutlich, wie verworren die Esoterik Szene sie darstellt. Was viele nicht Wissen können, die Konföderation begleitet die Menschen im Hintergrund, seit es Menschen gibt. Damit meine ich Götter vom Aldebaran, natürlich auch andere Nationen der Konföderation. Viele vergessen auch, dass die damaligen Annunaki sich einen Karma Gürtel erschaffen haben, eben durch die damalige Versklavung der Menschen als Arbeiterrasse der Annunaki.

Das Karma gilt überall, auch die Götter bekommen ihr Karma ab. Es hat sich ja viel verändert, viele Annunaki sind mittlerweile bei der Konföderation integriert. Die Flotte der Anu war damals gefangen und konnte sich nicht mehr aus einem Raumloch befreien, eben wegen ihrem Karma an der Menschheit. Also musste das Karma umgewandelt werden. Seither agieren die Annunaki nicht mehr als Versklaver. Jedenfalls steht dies so in Schriften von Logen, oder wird einem bei der Einweihung so erklärt. Natürlich gibt es auch einige Kräfte der Dunkelheit, aber das kann jeder selber erkennen mit seinem eigenem Herzgefühl!

Die Konföderation, gerade die Aldebaraner, überwachen einige Gebiete in Europa und begleiten auch spirituelle Schüler auf ihrem Pfad. Wer stark hellsichtig ist, kann die Götter sehen, wer aber nicht geöffnet ist, kann diese Wesen nur an ihrer Energie fühlen, oder ihren telepathischen Impulsen. Jedenfalls kann nur die Konföderation die DNA/DNS umprogrammieren und auch die Kundalini entfalten und das Karma reinigen, wie auch die Menschen neu programmieren. Die Konföderation programmiert jedem Menschen seine Lernaufgaben in die DNA. Bei einem Kundalini Auslöser werden neue Themen programmiert und andere alte Themen wieder gelöscht.

Das zeigt sich oft als Burn Out, was aber keiner ist. Die Menschen sind dann für einige Wochen, oder Monate energetisch geschwächt, oder fühlen sich sehr schläfrig. Ärzte können da meist nichts finden und deklarieren das ganze oft als Burn Out, oder als Psychose. Die Götter helfen auch Menschen, viele Indianer bitten bei kranken Menschen meist die Konföderation um Unterstützung. Die Menschen werden dann vom Schamanen an einen einsamen Ort hingelegt, der Schamane geht dann wieder fort. In dieser Zeit kommen dann die Götter und behandeln den kranken Menschen, bis er gesund wird.

Gefühle
Gefühle

Der Schamane meditiert, bekommt von den Göttern ein Zeichen, dass er ihn abholen soll. Über dieses Phänomen gibt es auch den ein oder anderen Film. In den 1980er Jahren wurde ein US-Hollywood Film darüber gedreht, es ging um einen Arzt der einen kranken Jungen, der mit Chemotherapie behandelt werden sollte, aber so dass der Junge dabei drauf gehen würde. Der Junge bemerkte, dass was im „Busch“ ist, daraufhin entführte er den Chefarzt zu einer Klinik in den USA. Irgendwie wurden beide aber Freunde, der Junge meinte zum Arzt, dass er ihn doch bitte zu einem Schamanen bringen solle, was der auch tat, nach einer langen Fahrt in die Berge.

Auf dem Berg legte der Arzt den kranken Jungen hin und ging zurück zum Auto. Es kam die Polizei, weil ja der Arzt als vermisst gesucht wurde. Der Arzt sah noch wie aus dem „NICHTS“ein Indianer kam, den Jungen zu sich nahm und im Nebel verschwand. Der Schamane übergab den Jungen den Göttern und er wurde geheilt. Der Arzt hatte eine neue Erkenntnis erlangt, nämlich dass die Materie, das Ego, nicht immer die Heilung findet.

Es gibt noch viel mehr, was viele sich nicht erklären können. Aus eigener Erfahrung , auch was viele Freunde erlebt haben mit ihrer Kundalini weiss ich – ja es gibt Gott und es gibt die Götter, manche helfen uns auch. Die Kundalini ist auch nur ein Lehrer, der uns als Stützrad schneller zu unser Seele bringt, also zu Gott (dem Universum), leider wird das bis heute immer noch nicht richtig erkannt. Aber es werden immer mehr.

Kundalini-Buch
Kundalini-Buch

Die Transformation ist seit langem voll im Gang. Kundalini ist der Ritt auf dem Drachen, oder der Flug der Taube zum eigenem „Sein“, zu Gott. Ein Lehrer, auch eine Stützhilfe für den Schüler, eben eine Mysterienschule!

„Der Skeptiker lehnt alles ab,

der erfahrene erkennt die wirkliche Wahrheit

– in sich selbst.“

Markus Schmidt

 

Kundalini-Buch
Kundalini Erfahrungen

 

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Kundalini-Erwachen – ein Erfahrungsbericht

Gastblog von:  https://www.krisenfreunde.de/

Zwischen den Jahren 2008 bis Ende 2010 geriet ich in einen wahren Strudel unterschiedlichster Zustände: Panikattacken, Schwäche-, Schmerz- und Glücksempfinden, Verwirrtheit, Erscheinungen (übersinnliche Wahrnehmungen), nicht enden wollendes, Herzrasen, Todesängste sowie größte Klarheit und tiefster Frieden wechselten in rascher Folge.

Viele Jahre Selbsterfahrung, meine Ausbildungen in Meditation und Körperarbeit – vor allem aber das Vertrauen und die Präsenz meines Lebenspartners und meiner Freunde haben mich davor bewahrt freiwillig in eine Psychiatrie zu gehen.

 

Selbst sein
Selbst sein

Was ich erlebte, war der absolute Ausnahmezustand. Trotzdem war mir intuitiv schon sehr früh klar, dass es sich dabei um das handelt, was man „spirituelle Krise“ nennt, der Höhepunkt eines transpersonalen Prozesses. Dass er sich auf diese Art und Weise zeigt, so bedrohlich, verwirrend und überwältigend, hätte ich nie für möglich gehalten.
Ohnmacht und Verdacht auf Herzinfarkt

Heute weiß ich, dass der „Funke“ sehr wahrscheinlich bei einem offenen Abend mit einem spirituellen Lehrer übersprang, den ich im Januar 2008 zusammen mit Stephan in Hamburg besuchte. Beim abschließenden gemeinsamen Toning – eine Art Obertongesang, beginnt bei mir plötzlich alles zu vibrieren und zu schwingen (später erfuhr ich, dass dabei eine Energieübertragung stattfindet). Ich spüre ungeahnte Kraft durch mich strömen, bin zutiefst ergriffen, mein Geist ist blitzklar, ich fühle mich wach wie nie, ausgedehnt, leicht, frei, in tiefem Frieden.

Zwei Tage später, während meiner Arbeit, ich betreibe zu dieser Zeit eine mobile Massagepraxis, werde ich plötzlich von einem mir unbekannten Schwindel- und Ohnmachtsgefühl übermannt. Mein Herz rast, ich habe Schweißausbrüche und das stets wiederkehrende Gefühl gleich in Ohnmacht zu fallen, nimmt mich in seinen Bann. Ich breche die Massage ab. Auf dem Weg nach Hause, in der S-Bahn, bekomme ich plötzlich Panik und Platzangst. So etwas hatte ich vorher in meinem Leben noch nie erfahren. Völlig verunsichert gehe ich tags darauf zu meiner Hausärztin.

Sie checkt mich durch, misst meinen Blutdruck. Plötzlich habe ich wieder Panik, werde dieses Mal sogar wirklich ohnmächtig und rutsche in die Arme der Schwestern. Am EKG-Gerät angeschlossen, komme ich wieder zu mir. Die Diagnose: Verdacht auf Herzinfarkt. Der Notarzt ist schon unterwegs. Im Krankenhaus angekommen, wird der Verdacht durch eine kardiologische Untersuchung nicht bestätigt. Auch sonst sind alle Vitalzeichen unauffällig. Am Abend bin ich wieder zu Hause, fühle mich gut, mein körperlicher Zustand ist normal. Ich bin aber total verstört und habe keine Ahnung was mit mir geschah.

Ich wusste damals noch nicht, dass dies der Beginn einer turbulenten und zum Teil sehr erschreckenden dreijährigen inneren Reise war, einer Odyssee, die mich auf „die Nachtseite der Seele“ katapultiert.
Mein Inneres fährt Achterbahn, die Energien toben …

Es beginnt die schlimmste Zeit meines Lebens. Ich traue mich nicht mehr aus der Wohnung. Jedes Geräusch ist mir unerträglich. Als ob ich von jeder akustischen Welle schmerzhaft erfasst werde und dann mich und mein Körpergefühl völlig verliere. Einige Zeit lebe ich von der Außenwelt komplett zurückgezogen. Alles erschreckt mich, ist mir zu laut, zu schnell, zu viel. Tagelang liege ich erschöpft im Bett, kann nicht essen. Mein Inneres fährt Achterbahn, die Energien toben, mein körperlicher Zustand ist nicht einschätzbar. Ich kann nicht alleine auf die Toilette, so schwach fühle ich mich. Herzrasen, Körperzucken, Zittern – immer wieder glaube ich zu sterben.

In dieser Zeit ist mein Lebenspartner Stephan bei mir. Anfangs verunsichert, ob es nicht besser sei, professionelle Hilfe zu holen, lässt er sich dann doch auf meinen Prozess ein. Denn bei allem, was gerade geschieht, habe ich eine innere Gewissheit, dass alles, was ich durchlebe, so richtig ist. Stephan wird schnell klar, dass etwas tief greifend geschieht, etwas, dass auch er so noch nie erlebt hat. Er ist sehr berührt und spürt hinter all meinem inneren Chaos, mein Vertrauen und meine große Entschlossenheit, diesen Prozess zu durchlaufen. So lösen sich seine Zweifel schnell auf. Er ist einfach da, unerschrocken, still, stellt keine Fragen und hört mir zu, wenn ich ihm meinen Zustand schildere. Das Sprechen über all das, was mir widerfährt, ist in diesen ersten Monaten für mich „lebenswichtig“. Lichtwellen durchfluten meinen Körper

Ich finde kaum die richtigen Worte um meine Zustände zu beschreiben. Ich fühle mich haut los, ohne Erdung, als ob ich meinen Körper verlasse. Immer wieder habe ich das Gefühl zu sterben – und zwar „jetzt“! Dann gibt es auch wieder Momente vollkommenen Glücks. Lichtwellen durchfluten meinen Körper, Lichtblitze dringen durch mein drittes Auge und treten aus den Füßen wieder aus, Wärme, Weite, uneingeschränkte Freiheit. All diese Erscheinungen mein Vertrauen, dass alles was mit mir passiert richtig ist. Was meinen Verstand nicht daran hindert mir Zweifel zu schicken sowie die Angst verrückt zu werden.

Seit Beginn des Prozesses bis heute habe ich im oberen Bereich meines Kopfes ein Geräusch, das sich wie „Grillen zirpen“ anhört. Andere körperliche Phänomene treten plötzlich auf und verschwinden genauso schnell. Zum Beispiel Schmerzen im Kopf, die sich durch nichts lindern lassen, 24 Stunden Tag und Nacht, eine Woche lang. Danach sind sie wie weggeblasen. Dann tritt Taubheit in meinem rechten Ohr auf. Meine Freunde sagen, ich solle zum Arzt gehen, es könne ein Hörsturz sein. Doch ich entscheide mich, meiner Intuition zu folgen und gehe nicht. Nach einer Woche ist die Taubheit, so plötzlich wie sie gekommen ist, wieder weg.

Meine Nächte gestalten sich mit vielen Wachphasen. Wie auf Knopfdruck erwache ich, mein Geist ist blitzklar, ich spüre ein starkes vibrieren in jeder Zelle meines Körpers, wie kleine Fähnchen die kraftvoll durch einen Sturm bewegt werden. Manchmal erwache ich und mein ganzer Körper ist von einer dünnen Decke aus Angst umhüllt. Wenn Hingabe passiert und ich in das Gefühl eintauche, wandelt sich Angst in Ekstase oder es ist nur noch Energie/Bewegung spürbar – ohne Worte – und ein Zustand von Auflösung entsteht, manchmal begleitet von den schon erwähnten Lichtwellen und Wärme. Ein anderes Mal erwache ich und mein Körper ist wie mit Starkstrom aufgeladen. Er entlädt sich mit zucken und zittern, was manchmal über eine Stunde anhält und ich anschließend vor Erschöpfung einschlafe.

Bei all diesen Erscheinungen bleibe ich nur die Beobachterin.
Ein anderes Phänomen stellte sich ein und begleitet mich bis heute, mein Atem setzt aus. Ein Heiler bei dem ich eine Session nahm, erklärte mir, dass es sich um den so genannten „Atemschlaf“ handelt. Nach dem Ausatmen entsteht eine lange Pause bis der Reflex des Einatmens wieder einsetzt. Ich kannte das Phänomen bis dahin nur in Meditation. Er sagte mir, es besteht kein Grund zur Sorge. Auch haben mich seine weiteren Aussagen noch einmal in meinem Vertrauen und meinem eigenen Wahrnehmen bestärkt, dass ich mich in einem Transformationsprozess befinde.

Im Laufe der Zeit tritt immer mehr Entspannung ein, die zweifelnden Gedanken werden weniger und ich kann die Gegebenheiten immer besser annehmen. Selten zeigt sich noch Angst, eher erstaunen, aber auch Wut, vor allem bei den unangenehmen Zuständen und Empfindungen die mich manchmal anstrengen und die ich dann in dem Moment nicht mehr haben will. Oftmals löst es sich durch Weinen oder ein Gespräch.
Raum zu haben, um zu sein, egal wie …

Langsam fühlte ich mich stabiler und geerdeter. Ich machte immer wieder die gleiche Erfahrung, die Zustände kommen und gehen und jedes Mal ereignet sich etwas in mir, das ich Integration nenne und innere Freiheit mit sich bringt.
Stephan und ich lebten zu dieser Zeit im Parimal einer Lebensgemeinschaft. Mir wurde bewusst, was für ein Geschenk es ist, dort sein zu dürfen, mit meinem Liebsten und Freunden, die mich unterstützen. Vor allem einfach Raum zu haben, um so zu sein, mit all diesen ver-rückten Zuständen, ohne dass mir jemand das Gefühl gibt, dass etwas mit mir nicht stimmt. Ich spürte wie schmal dieser Grat ist und Dankbarkeit entstand, dass ich so eine liebevolle und vor allem unerschrockene Begleitung habe.

Die Vision

Anfang 2009, als mir ein Bekannter von einem leer stehenden Gebäude in der Nähe vom Parimal erzählt, geschieht etwas Sonderbares mit mir. Während er spricht, breitet sich mein Sein plötzlich aus, mir wird heiß und kalt, ein angenehmer Schauer geht durch meinen ganzen Körper und ich fühle mich vollkommen elektrifiziert, wie in Trance. Da weiß ich, eine Vision ist geboren: Ein Platz für Menschen, die sich so wie ich in einem transpersonalen Prozess befinden und die dort Raum finden, um mit dem zu sein, was gerade in ihnen auftaucht. Eine Gemeinschaft für Menschen in einer TransformationsKrise, die sie begleitet und ihr Vertrauen stärkt, dass mit ihnen etwas ganz und gar Natürliches geschieht. Dort finden sie ein Umfeld auf Zeit, wo sie in den Alltag der Gemeinschaft integriert sind, die diesen Prozess kennen.

Ich denke es gibt Menschen, denen es ähnlich ergeht wie mir. Viele, die diese wiederkehrenden Ängste und Zustände allein nicht aushalten, suchen den Weg über die Psychiatrie und nehmen dort Medikamente, um wieder „normal“ zu werden und zu funktionieren. Vielleicht genügt ihnen Zeit, Raum und liebevolle Begleitung – so wie mir.

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Die Kraft der Kundalini und der Heilige Geist

Im Anfang war das Wesen, das nicht genannt werden kann. Es ist nicht „Gott“, obwohl man es als göttlich bezeichnen könnte. Es enthält „Alles, was Ist“, was wir als Universum bezeichnen und auch das, was wir uns gar nicht vorstellen können.

Dieses „Wesen“ ruht in sich selbst. Man könnte es auch den „Heiligen Geist“ nennen. Nun ist aber dieser Begriff als „Dritte Person des dreieinigen Gottes“ der christlichen Religionen definiert und deshalb ganz missverständlich besetzt. Wenn man „Ihn“ nicht so beschränkt, ist der Heilige oder eben auch Universelle Geist genau das, was ganz neutral im Anfang war und natürlich immer noch ist.

Als es noch keine Zeit und keine Materie gab, faßte der Heilige Geist den Entschluß, sich auszudrücken – der Beginn dessen, was wir Universum nennen. Die Zeit begann, der Heilige Geist brachte zwei weitere Wesen hervor, eines eher weiblich gepolt, das andere eher männlich gepolt, die Geburt der Polarität, Plus und Minus, Nordpol und Südpol genannt, die Voraussetzung für die Entstehung von Materie war geschaffen. Vielleicht verursachte das Auftreten von Polarität sogar den Urknall, so es den wirklich gegeben hat. So entsteht erstmals Materie. Ohne Polarität keine Materie! Der Heilige Geist beginnt, sich auszudrücken. Die Ausdruckskraft des Heiligen Geistes bringt nach und nach immer komplexere und kompliziertere Ansammlungen von Materie hervor, das Universum entsteht, immer im Gleichgewicht gehalten von der Urkraft der Polarität.

Um sich noch besser ausdrücken zu können, brachte der Heilige Geist nun das Leben ins Spiel. Lebensformen entwickelten sich, wiederum getrieben von der Kraft der Polarität, die sich nun sehr viel komplexer als Sexualität ausdrückt. Die Liebe des Heiligen Geistes zu sich selber zeigt sich in den höheren Formen der Erotik, der Selbstliebe und der transpersonalen Nächstenliebe. Immer ist „Alles, was Ist“ Ausdruck oder Brennpunkt des Heiligen Geistes, fraktaler Teil des Ganzen.

Der so entstandene „Mensch“ ist somit derzeit das wohl am höchsten entwickelte Fraktal des Heiligen Geistes, was ja auch in den Weltreligionen öfters erwähnt wird.

In diesem System ist „Der Mensch“ bestehend aus dem weiblich gepolten Teil, der Frau und aus dem männlich gepolten Teil des Mannes zusammen „Eins“, fraktales Spiegelbild der ursprünglichen Trinität, der Ganzheit des Heiligen Geistes.

In der derzeitigen Entwicklungsphase hat sich allerdings die Selbstliebe zum „Egowahn“ entwickelt, die Möglichkeiten der Machtentfaltung des Einzelnen (halben) Individuums werden über die Interessen der ganzheitlichen Entwicklung gestellt und mit Gewalt durchgesetzt. Das Bewußtsein der Polarität und der ursprünglichen Trinität wird gezielt durch duales Denken und vorsätzliches Trennen der Pole verschleiert, die weitere Entwicklung blockiert. Der Heilige Geist wird sich das nicht lange gefallen lassen, da werden „wir“ bald was lernen müssen…..

 

Das Aufsteigen der Kundalini
Das Aufsteigen der Kundalini

 

Kommen wir nun zu Kraft der Kundalini – offensichtlich eine höhere spirituelle Energieform, die oftmals auch mit Sexualität in Verbindung gebracht wird. Man sagt, die Kundalini erwacht – wie eine Schlange. Aber in Spiegelung des Heiligen Geistes in der Materie sind es zwei Schlangen, die sich über das Chakrensystem nach oben schlängeln (wirbeln) und den Menschen ganz oben mit dem Heiligen Geist – also mit Allem, was IST) eins werden lassen.

Das Erwachen der Kundalini wird als schwieriger, oft schmerzhafter Prozess erlebt – warum?

Es liegt wohl daran, daß viele schon mal von „Kundalini“ gehört haben und das für einen erstrebenswerten Schritt halten, sich weiter zu entwickeln. Wenn man sich mit so einem Entschluß dann mit voller Wucht auf die Entwicklung der Kundalini konzentriert, muß eigentlich was schief gehen, denn das ist ungefähr so, wie wenn man sich bei der Entwicklung eines Autos nur auf die Kurbelwelle konzentriert……..

Um die Entwicklung bzw. eigentlich die „Befreiung“ der Kundalini harmonisch zu gestalten, muß diese Entwicklung in ein ganzheitliches Entwicklungssystem eingebunden werden. Primär muß erst mal das ganzheitliche Bewußtsein „erweckt“ werden, sonst fehlt tatsächlich das Fundament, das die Kundalini braucht, um sich zu entfalten. Steckt man noch in der Dualität fest, gibt es natürlich Schwierigkeiten – ein Hausbau ohne Fundament ist ja auch schwierig und kann leicht scheitern…….

Die Kundalini ist aber auch nicht eine unintelligente Energieform, die man wie elektrische Energie ein- und ausschalten kann. Geistige Energie ist immer auch Leben! Der Heilige Geist führt unsere Bewußtseins-Entwicklungsprozesse und zeigt uns alles, was wir für unsere Entwicklung benötigen – wenn wir uns drauf einlassen!

Ziel dieser Entwicklung ist aber nicht, die Kundalini „zum Laufen zu bringen“, denn das ist schon wieder eine sehr problematische Geschichte. Wie von vielen Mystikern und sogenannten spirituellen Meistern ausgedrückt wird, ist das Ziel die „Heilige Hochzeit“, auch „Hieros Gamos“ genannt. Das ist jetzt ein „im Westen“ sehr mit Sexualtät verbundener Prozess. Obwohl das natürlich auch nicht falsch ist, ist dieser Prozess spirituell betrachtet ein eher als mehrdimensional zu betrachtender Vorgang.

Vereinfacht ausgedrückt geht es um die „Verheiratung“ der Heiligen Urpolarität mit der Kraft des Heiligen Geistes. Diese Urpolarität ist natürlich auch in uns selber angelegt – jeder Mensch hat männliche und weibliche Anlagen in sich – und muß zunächst IN UNS verheiratet werden, bevor dieser Prozeß im nächsten Schritt auch im Außen effektiv vollzogen werden kann, das sind dann die tantrischen Elemente von ganzheitlicher Meditation.

Dieser Prozess kann auch als die Suche nach dem Heilgen Gral betrachtet werden oder die Unio Mystica, beides irgendwie annähernde Begriffe, aus der Not geboren, etwas erklären zu wollen, was in einem dualen religösen System eigentlich gar nicht geht.

 

Das Buch
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