Wintersonnenwende – Alban Arthuan – Neubeginn!

Für die Kelten ist Alban Arthuan der Neubeginn in der sogenannten „Jahresnacht“. Die Kelten teilten das Jahr grundsätzlich in zwei Hälften, das Sommer-Halbjahr und das dunkle Winter-Halbjahr. Aber woher wußten sie, wann das genau ist?

Wie die Kelten ihre Termine ermittelt haben….

Im schönen, urkeltischen Oberschwaben gibt es ein archäologisches Kleinod, genau zwischen Vorsee und Wolpertswende….

Einen keltischen Kalenderbau, der wohl auch den Ausgang für die festlichen Aktivitäten darstellte….

Der keltische Kultplatz zwischen Wolpertswende und Vorsee
…und so konnte man alle Termine stets aktuell halten…….

Das Licht des Bären kehrt zurück.  Alban Arthuan ist die Sonnwendfeier der Kelten.

Am Nachthimmel sehen wir das Sternbild des grossen Bären, dessen „oberer“ Teil der „grosse Wagen“ ist. Auf  keltisch Artaios. Davon leitet sich wohl Alban (Licht) Arthan bzw. Arthuan ab, das Licht des Bären. Für unsere Vorfahren bedeutete dies Zuversicht und Vertrauen in der kargen Jahreszeit.

Begrüssen also auch wir das wieder aufstrebende Licht, das niemals ganz verlischt und verabschieden uns langsam von der langerwährenden Dunkelheit.

Genau diese Nacht, die Wiederkehr des Lichts, stellt in der keltischen Philosophie wieder mal einen freien Raum dar, als Brücke zwischen dem Alten und dem Neuen. In solchen Zwischenräumen ist alles möglich. In diesem Fall handelt es sich um die Raunächte. Die Raunächte dauern 13 Nächte und beginnen zur Zeit der Wintersonnenwende am 21.12 und enden in der Nacht vom 1.1 auf den 2.1. In dieser Zeit wird der Übergang zwischen den Welten wieder besonders dünn und transparent.

Für die Kelten gibt es sowieso keine grundsätzliche Trennung von „dieser Welt“ und der eher geistigen „Anderswelt“. Genausowenig, wie sie sich als getrennter Bestandteil der Welt verstanden haben, wie die überwiegende Mehrheit der Menschen heute. Das ist nicht wirklich eine Gefahr, außer natürlich für Christen. Man kann diese Durchlässigkeit für vielerlei Zwecke nutzen. Auch ist ein solches Fest mit hoher Durchlässigkeit eine gute Gelegenheit, mit der „Göttin“ oder der Anderswelt an sich Kontakt aufzunehmen.

Sonnwendfeuer
Sonnwendfeuer

In der Zeit solcher Übergänge werden gesellschaftliche Regeln beiseite geschoben. In den Nebeln der Anderswelt und der Trance wird der Übergang transparent und durchlässig. Gäste aus der Anderswelt können die Menschenwelt besuchen. Und die feiernden Menschen können mit Hilfe von Rausch, Trance oder Ekstase leichter mit der „Anderswelt“ in Kontakt kommen.

Der Kern des Festes ist das Anzünden eines Feuers, dieses Feuer soll die ganze Nacht über brennen, man bleibt die ganze Nacht auf und feiert bis zum Sonnenaufgang.  An den anderen 12 Tagen kommt man ebenfalls zusammen und feiert, es werden Eide geschworen auf die guten Vorsätze fürs Neue Jahr. Die Reste des Feuers bewahrt man bis zum nächsten Arthuan-Fest auf und entzündet damit das nächste Feuer.

Der Ahnenkult hat in den alten Kulturen einen ganz besonderen Stellenwert. Die Verbindung zu den Ahnen war eine der größten Kraftquellen früherer Kulturen. Diese Kulturen erlebten sich nicht als getrennt von ihren verstorbenen Ahnen, sondern spürten ihre stets gegenwärtige Präsenz im Leben. Sie baten sie um Rat und Beistand in allen wichtigen Angelegenheiten, sie verehrten und achteten sie. Die Kraft und Hilfe, die von den Ahnen kommt und auch noch heute kommen könnte, war unglaublich. Besonders in den Raunächten schenkt man ihnen besondere Aufmerksamkeit, beispielsweise in Form einer Mahlzeit, die man für sie bereitstellt.

Ein ganz besonderes Gewicht in dieser Festzeit des Neubeginns hat das Thema Sexualität. Das ist etwas, was in der gesamten Geschichte nur wenig Beachtung findet. Interessanterweise kam bei fast allen Feierlichkeiten der Kelten – aber ausdrücklich nicht nur da – auch immer wieder das rauschhaft Erotische und Sexuelle stark zum Vorschein.

Samhain
Samhain

Die bewusste Verknüpfung von Sexualität mit Transformation, mit Tod und Auflösung, Umwandlung und neues Leben, mit dem Heiligsten überhaupt, der Zeugung neuen Lebens. Befruchtung, Erotik und Sexualität – die Antriebskraft des Lebens an sich, das war für die Alten Kelten keine bloße Theorie.

Wintersonnenwende – Das Fest, an dem die Sonne still steht. Die dunkelste Nacht des Jahres, in welcher der Winter um sein Überleben kämpft und in der  Auftragsmörder den Tod finden sollen und sich die Vergangenheit nicht länger verdrängen lässt. Die Nacht, in der Licht- und Dunkelelfen zueinander finden, uns das Wunder von Geburt und Leben erscheint und heilige Mistelzweige das Schicksal auf den Kopf stellen. Es ist die Nacht der magischen Vorfahren, mutiger Helden und geglückter Liebeszauber, in der wir die Wiederkehr der Sonne feiern, die uns Hoffnung und neues Leben schenkt.

Die „Heilige Hochzeit“ wurde als Zeichen des neuen Aubruchs und des neuen Lebens vollzogen, geriet aber mit fortschreitender Zeit und besonders durch das unselige Wirken des „Christentums“ immer mehr in Vergessenheit.

Besinnen wir uns also neu auf die alten Werte. Weihnacht, die geweihte Nacht, ist sehr, sehr viel älter als die Buchreligionen……

https://merlins-blog.de/keltenwissen999

Das Buch
Das Buch

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

Auch als E-Book: ISBN 9783740793203

https://www.booklooker.de/app/detail.php?id=A02h0acA01ZZQ&pid=76312&t=mf47wstfmc85hehf

https://www.amazon.com/Das-Verbotene-Wissen-Kelten-German/dp/3740728027

https://ssl.thalia.de/shop/home/suche/;jsessionid=f8200e6d3f8144389ebbdef45969eebf.tc5pc?sq=Das+verbotene+Wissen+der+Kelten&sswg=ANY&timestamp=1489255613494

Jesus sprach: sucht nicht das Gesetz in den Schriften…..

Jesus sprach: sucht nicht das Gesetz in den Schriften, denn das Gesetz IST LEBEN, während die Schrift tot ist.

In allem Lebendigen ist das Gesetz. Ihr findet es im Gras, im Baum, im Fluss, im Berg, in den Vögeln des Himmels, in den Fischen des Meeres – doch sucht es hauptsächlich IN EUCH SELBST.

Denn wahrlich, ich sage euch, alle lebendigen Dinge sind Gott näher als die Schrift, die ohne Leben ist! Gott schrieb die Gesetze nicht auf Buchseiten, sondern in eure Herzen und euren Geist. Sie sind in eurem Atem, in eurem Fleisch, euren Eingeweiden, euren Augen und Ohren, und in jedem kleinsten Teil eures Körpers.

Jesus und die Kinder
….wenn ihr nicht werdet wie die Kinder…..

Sie sind gegenwärtig in der Luft, im Wasser, in der Erde, in den Pflanzen, in den Sonnenstrahlen, in den Tiefen und Höhen. Sie sprechen alle zu euch, damit ihr die Sprache und Willen des lebendigen Gottes verstehen könnt.

Aber ihr schließt eure Augen, um nicht zu sehen, verstopft eure Ohren, um nicht zu hören. Wahrlich ich sage euch, die Schriften sind das Werk der Menschen, aber das Leben und all seine Heerscharen sind die Werke des Lebendigen. Warum hört ihr nicht auf diese Worte, und studiert stattdessen die Toten Schriften, die aus der Hand des Menschen sind?

Gast Text

Quelle: Armin R. Nia

Die Lehre Jesu
Die Lehre Jesu

Es ist leider eine – wenn auch bisher nur stillschweigend – anerkannte Tatsache, daß die bekannten und von fast allen „christlichen“ Religionen und auch von den meisten sogenannten „Freikirchen“ als verbindlich anerkannten vier Evangelien nach Markus, Matthäus, Lukas und Johannes nicht nur aufgrund von Übersetzungsfehlern fehlerhaft sind.

Sie weisen darüber hinaus „zielgerichtete Fehler“ auf, die ganz einfach dem Machterhalt staatskirchlicher und staatlicher Autoritäten sichern sollten und die über viele Jahrhunderte ihren Zweck teuflisch gut erfüllt haben. Diese „Fehler“ unter dem Einfluß von sogenannten „Kirchenvätern“ verhindern bzw. erschweren den Zugang zur tatsächlichen Lehre Jesu, erleichtern jedoch ganz erheblich die Bildung von autoritären Sekten und fördern unterschwellig masochistische Tendenzen bei den Gläubigen. Erst neuere und neueste Funde alter Schriften sowie die Möglichkeiten der weltweiten Informationsverknüpfung der Forschung machten es möglich, eine Rekonstruktion in Angriff zu nehmen. Und – nicht zu vergessen – die veränderten politischen Rahmenbedingungen, die für den Machterhalt nicht mehr auf religiöse Autoritäten von „Gottes Gnade“ aufbauen können.

Es ist gesicherte Tatsache, daß Jesus aramäisch gesprochen hat (nicht hebräisch!), und zwar im galiläischen Dialekt des Westaramäischen. Die Urtexte der vorhandenen amtlichen Evangelien sind in griechischer Sprache, der Muttersprache der Evangelisten, abgefaßt. Die derzeitigen vier Texte sind erst auf einer „Redaktionssitzung“ im Jahre 367 (!) aus etwa 70 damals zirkulierenden Evangelientexten ausgewählt und als verbindlich festgelegt worden.

Auf die Frage: „Welches Gebot ist das wichtigste?“ antwortete Jesus:

„Das ERSTE GEBOT ist:

Der liebende Vater ist Einer;

Liebe deinen Schöpfer mit deinem ganzen Selbst

und mit deiner ganzen Macht.

Das ZWEITE, ebenso wichtig, ist dieses:

Liebe deinen Nächsten, dir gleich.

Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden“

——————————————————–

Essener Schriftrollen – über Jesus

Jesus sagte: Wer sucht, soll nicht aufhören zu suchen, bis er findet; und  wenn er findet, wird er bestürzt sein; und wenn er bestürzt ist, wird er verwundert sein, und er wird über das All herrschen. Jesus sagte: Erkenne das, was vor dir ist, und das, was vor dir verborgen ist, wird dir enthüllt werden; denn es gibt nichts Verborgenes, was nicht offenbar werden wird.

(Thomas Evangelium)

Der Retter sprach: „Die gesamte Natur, jede Form, sämtliche Kreaturen existieren in- und miteinander, und sie lösen sich wieder in das auf, aus dem sie entstanden sind. Denn Natur der Materie kann sich nur wieder in ihre eigenen Wurzeln auflösen. Wer Ohren hören, der höre!“ 

Petrus sprach zu ihm: „Nachdem du uns alles erklärt hast, erzähle uns auch dies: Was ist die Sünde der Welt.“ Der Retter sprach: „Es gibt keine Sünde. Ihr erschafft Sünde, indem ihr jene Dinge tut, die wie die Natur des Ehebruchs sind, die Sünde genannt werden kann. Das ist der Grund, wieso das Gute in eure Mitte trat, als Essenz einer jeden Natur,  um sie wieder zu Seinen Wurzeln zurückzuführen.“ Dann fuhr Er fort und sprach: „Dies ist der Grund, wieso ihr krank werdet und sterbt. Denn ihr entbehrt das eine, das euch  heilen kann.“

Wer einen Geist hat zu verstehen, der verstehe. Die Materie gebar eine Leidenschaft, der keiner ebenbürtig ist und die aus etwas der Natur Gegensätzlichem entstand. Denn darauf folgt eine Störung des ganzen Körpers. Dies ist auch der Grund, wieso ich sagte: ‚Seid guten Mutes!’, wenn ihr entmutigt seid,  seid mutig in der Gegenwart der verschiedenen Formen der Natur. Wer Ohren hören, der höre.“ Als der Gesegnete dies sagte, grüßte Er sie alle und sprach: „Friede sei mit euch. Empfangt meinen Frieden in euch. Achtet darauf, dass euch niemand in die Irre führt, indem er sagt: ,Schaut hierher, oder schaut dorthin!’ – Denn der Sohn des Menschen ist in euch.

(Maria Magdalena Evangelium)

Bild: Pixabay, Isaistempler Projekt

Buch-Vatikan
Buch-Vatikan

Schon mal vormerken…..

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: TWENTYSIX; Auflage: 1 (27. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3740731044
  • ISBN-13: 978-3740731045

http://my-eshop.info/epages/f3b56f0f-34bd-4da5-9a30-a9430c1da1f3.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/f3b56f0f-34bd-4da5-9a30-a9430c1da1f3/Products/978-3-7407-3104-5

https://www.amazon.de/Das-verlorene-Wissen-deiner-Seele/dp/3740731044/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1499530001&sr=1-1&keywords=das+verlorene+wissen+deiner+seele