Tod – Endstation?

Eurer (der Kelten) Lehre zufolge gehen die Schatten nicht zu den stillen Sitzen des Erebus und nicht in das bleiche Reich des Dis in der Tiefe, sondern der gleiche Geist gebietet den Gliedern in einer anderen Welt. Wenn das, was ihr singt, richtig ist, so ist der Tod die Mitte eines langen Lebens; jedenfalls sind die Völker, auf die der Große Bär niederblickt, glücklich in ihrem Wahn, weil sie der größte aller Schrecken nicht bedrängt, die Todesfurcht. Daher stürzen sich die Männer mit Begeisterung einem Schwert entgegen, hat der Tod in ihren Herzen Raum und scheint es ihnen feige, ein Leben zu schonen, das doch wiederkommen soll.“, Marcus Annaeus Lucanus, Pharsalia / De bello civilis, ( I,454-462)

Triskele

Ja, natürlich haben die Römer als duale Denker nicht wirklich verstanden, wie es gemeint ist – aber jedenfalls ist auf diese Weise die Aussage überliefert worden, ohne der Inquisition zum Opfer zu fallen.

...der Tod....
…der Tod….

Allmählich gewinnt die Anschauung an Boden, daß die Strukturen des Universums und des Menschen mehr geistig-sensorischer als mechanisch-physikalischer Art sind. Der moderne Mensch überschätzt die unbestritten glänzenden Erfolge von Wissenschaft und Technik und mißachtet, ja ignoriert dabei die geistigen (spirituellen) Erkenntnisse und die Möglichkeiten seines Bewußtseins in einem Maße, das die eigene Existenz – diesseits und jenseits des Todes – in der Zukunft gefährdet.

Wir, die wir in das materialistische Klima des 20. Jahrhunderts hineingeboren wurden, schleppen mit unserem dualen, sogenannten „zeitgemäßen Denken“ eine schwerere Last herum, als uns vielleicht bewußt ist.

Thales von Milet, ein griechischer Weiser aus dem 6. vorchristlichen Jahrhundert lehrte schon, daß es keinen Unterschied zwischen Leben und Tod gebe. „Warum“, so fragte ihn ein Kritiker, „willst du dann nicht sterben?“ Thales antwortete: „Eben weil es keinen Unterschied gibt.“

„Was kommt nach dem Tod?“ Wie werden wir im Jenseits beschaffen sein? Was wird mit uns „drüben“ geschehen? Werden wir uns noch an alles erinnern können, was in unserem irdischen Leben geschah? Überdauern alle Lebewesen den biologischen Tod?

Diese jahrtausendealten Fragen fordern uns auch heute noch heraus. Nicht alle, aber immerhin eine ganze Menge solcher Fragen kann heute einigermaßen zufriedenstellend – auch aus wissenschaftlicher Sicht! –  beantwortet werden.

Historische Ansichten

Daß der Mensch weit mehr als Körper und Fleisch, Gebein und Sehnen ist, galt schon bei nahezu allen Völkern des Altertums als feststehende Tatsache. Man kann sogar sagen, daß dem psychischen Bestandteil des Menschen und seinem Wohlergehen damals weitaus mehr Bedeutung beigemessen wurde, als in den letzten zwei- bis dreihundert Jahren unserer Zeit.

Daß Seele und Geist der höchste Besitz des Menschen sind, daß sie besonders gepflegt werden müssen und unsterblich sind, das war so etwas Selbstverständliches, daß in der überlieferten Literatur die Psyche paradoxerweise wie etwas Körperliches, Sichtbares behandelt wurde und das Jenseits oder auch das „Totenreich“ wie ein Nachbarland beschrieben wird, mit dem es allerdings gewisse Schwierigkeiten im Grenzverkehr gibt.

Die alten Griechen vorhellenistischer Zeit (etwa 2000 Jahre v. Chr.) glaubten, daß die Toten in einer unterirdischen Welt weiterlebten, die unter der Herrschaft der „Großen Göttin“ oder Erdmutter stand. Es gab dort ein Inselparadies, zu dem die Seelen der Verstorbenen mit einer Fähre übergesetzt wurden. Später, in der hellenistischen Zeit (etwa 1000 Jahre v. Chr.) glaubte man, daß die Seele in ein ätherisches, unkörperliches Abbild der irdischen Erscheinung des Verstorbenen verwandelt werde:

„…..so will’s der Gebrauch der Sterblichen, wenn sie verblüht: Nicht wird Fleisch und Gebein durch Sehnen verbunden; die große Gewalt der brennenden Flamme verzehrt dies alles, sobald aus dem weißen Gebein das Leben hinwegfloh. Aber die Seele verfliegt, wie ein luftiger Traum, und entschwebet“

Für die Christen der Antike war die Hölle nicht viel mehr als eine unangenehme Zwischenstation, bei der die Seelen auf ihrer Reise in die Ewigkeit zwecks Ermittlung ihrer Qualitäten eine Pause einlegen mußten. Hier mußten sie sich von falschem Denken und Handeln befreien und gegebenenfalls die Erfahrung machen, daß sie auf die veränderten Seinsbedingungen schlecht vorbereitet waren.

Heute haben die meisten Menschen entweder gar keine oder nur verschwommene oder angsterfüllte Vorstellungen vom Jenseits, weil unsere profit- und genußorientierte Tretmühlengesellschaft kaum Raum läßt für zusätzliche geistige Anstrengungen, welcher Art auch immer.

Ist es da verwunderlich, daß bei den meisten Menschen keine Neigung mehr besteht, über ein so düsteres und ohnehin so nachhaltig verdrängtes Problem nachzudenken wie das Leben nach dem Tod?

Erst wenn der Tod herannaht oder unter der Schockwirkung eines schmerzlichen Verlustes wird schlagartig klar, wie bedeutungsvoll diese Frage tatsächlich ist. Der Tod gehört zum Leben wie die Geburt auch, ja, das ganze Leben ist tatsächlich auf den Tod hin orientiert.

Und noch ein historisches Zitat:

„Die Wissenschaft hat festgestellt, daß nichts spurlos verschwinden kann. Die Natur kennt keine Vernichtung, nur Verwandlung. Alles, was Wissenschaft mich lehrte, stärkt meinen Glauben an ein Fortdauern unserer geistigen Existenz über den Tod hinaus“

Wernher von Braun

Die moderne Sterbe- und Todesforschung

In den letzten Jahrzehnten haben sich besonders zwei ernstzunehmende Forscher diesem Thema angenommen: Der Amerikaner Dr. R. Moody mit seinem Buch „Das Licht von Drüben“ – in dem er mehr als 1500 Fälle von sogenannten „Nahtoderlebnissen“ analysierte und die Schweizer Ärztin

Dr. Elisabeth Kübler-Ross, die in vielen Veröffentlichungen zur Sterbeforschung nach eigener Aussage weltweit mehr als 2000 Fälle von Menschen untersuchte, die bereits klinisch tot waren und wieder zum Leben zurückkamen bzw. wiederbelebt wurden (Ihre zentralen Aussagen finden sich in dem Büchlein „Über den Tod und das Leben danach“).

Beide Forscher kommen letztendlich zu weitgehend gleichen faktischen Aussagen, in der Interpretation gibt es weltanschaulich bedingt Unterschiede. Dies scheint mir besonders zu betonen, weil es sich um ein Thema handelt, das wir alle nur mit unserem „diesseitigen“ Bewußtsein zu erfassen versuchen können: Es fehlt uns immer eine Dimension. Wir bewegen uns in einem dreidimensionalen Raum und haben noch die Zeit als vierte Dimension dazu. Falls wir mit dem Tod in einen vierdimensionalen Raum mit einer ganz anderen Zeitachse kommen würden – wie sollten wir das hier und jetzt erklären? Es ist bestenfalls wie bei einem Foto: Wenn wir die Vorderseite eines Objektes und die Rückseite oder die Schrägansicht desselben Objektes auf zwei Fotos vergleichen, müssen wir nicht zwingend dasselbe Objekt auch erkennen. Bestenfalls können wir feststellen, daß es sich um die gleiche Art von Objekt handelt (z. B. ein Haus).

Trotz all dieser naturgegebenen Schwierigkeiten gibt es wissenschaftlich gesicherte Ergebnisse, die – um es vorwegzunehmen – im Kern nichts anderes aussagen als unsere alten Überlieferungen. Vielleicht mit anderen Worten, sicher oft mit anderen Interpretationen.

Frau Kübler-Ross bringt es mit folgender Aussage auf den Punkt:

„Ich glaube, es ist jetzt Zeit, daß die Leute wissen, daß der Tod gar nicht existiert, wenigstens nicht so, wie wir uns das vorstellen.“

Ergebnisse der Sterbeforschung

Was Menschen im Moment des Todes erleben, ist unabhängig von ihrem Glauben, ihrem Alter oder ihrem Geschlecht oder ihrem wirtschaftlichen Status. Dies scheint nicht weiter verwunderlich, denn es handelt sich um einen ebenso menschlichen Vorgang wie die Geburt auch: Denn es ist eine Geburt in eine andere Existenz.

Sobald der Körper einen biologisch irreparablen Zustand erreicht hat, sei es durch Unfall oder Krankheit, wird die Seele freigegeben. Das heißt, sie löst sich von dem nunmehr leblos gewordenen Körper. Es ist dem Sterbenden oft gar nicht bewußt, daß er sozusagen „außer sich“ ist. Er nimmt alles um sich wahr, sogar die Gedanken der Menschen um ihn herum. Manche können sogar nach ihrer Wiederbelebung ganz genau berichten, daß sie mit drei Schneidbrennern aus ihrem Autowrack befreit wurden oder gar die Autonummer von dem Wagen wissen, der sie angefahren hatte.

Viele Menschen treten während einer Operation aus ihrem Körper aus und beobachten tatsächlich die ganze Operation. (Und können das nachher in Einzelheiten wiedergeben).

Auch sollte man wissen, daß Menschen, die sich in einem sehr tiefen Koma befinden oder vermeintlich schon gestorben sind, oft alles hören bzw. wahrnehmen was um sie herum gesagt oder sogar gedacht wird.

In dieser Phase bemerkt der „Gestorbene“, daß er wieder ganz ist. Menschen die blind waren, können plötzlich sehen, Rollstuhlfahrer können gehen und tanzen, von einem Unfall Verstümmelte weisen in diesem Zustand immer einen unversehrten, vollständigen „Geistkörper“ auf. Dieser Geistkörper ist jedoch für alle „normalen“ lebenden Menschen völlig unsichtbar und kann auch keinerlei Kontakt zu lebenden Menschen aufnehmen.

Im Falle der Wiederbelebung stellt der Betroffene allerdings fest, daß alles beim alten ist. Ausser natürlich, der Körper ist durch einen Unfall verstümmelt. Nicht einer der untersuchten Fälle, denen ein solches Todesnähe-Erlebnis widerfahren war, hatte danach noch jemals Angst vor dem Sterben.

Das Schlußwort von Elisabeth Kübler-Ross

….es ist ebenfalls bewiesen, dass jeder Mensch von seiner Geburt bis zu seinem Tod von Geistwesen begleitet wird. Jeder Mensch hat solche Begleiter, ob Sie daran glauben oder nicht, ob Sie Jude oder Katholik oder ohne Religion sind, spielt überhaupt keine Rolle. Denn jene Liebe ist bedingungslos, weshalb ein jeder Mensch dieses Geschenk eines Begleiters erhält. Es handelt sich um jene Begleiter, die meine kleinen Kinder „Spielgefährten“ nennen. Ganz kleine Kinder sprechen mit ihren „Spielgefährten“ und sind sich dessen völlig bewusst.

Doch sobald sie in die erste Klasse kommen, sagen ihre Eltern zu ihnen: „Du bist jetzt ein großer Bub. Du gehst nun in die Schule. Jetzt macht man nicht mehr solche kindischen Spiele.“ Somit vergisst man, dass man „Spielgefährten“ hat, bis man auf dem Sterbebett liegt. Und dann sagt plötzlich eine sterbende alte Frau zu mir: „Hier ist er wieder.“ Und weil ich weiß, wovon sie spricht, frage ich diese Frau, ob sie mit mir das soeben Erlebte teilen könne. Alsdann erklärt sie mir – „ja, wissen Sie, als ich ein ganz kleines Kind war, befand er sich immer bei mir. Aber ich hatte ganz vergessen, dass er überhaupt existiert.“ Und einen Tag später stirbt sie ganz beglückt, weil jemand, der sie unsagbar gern gehabt hatte, wieder auf sie wartet.

Im Allgemeinen werden Sie immer von der Person erwartet, die die Sie am meisten liebgehabt haben. Diese Person begegnet Ihnen zuerst. Im Falle von ganz Kleinen, bei zwei-, dreijährigen Kindern zum Beispiel, deren Großeltern und Eltern sowie auch übrige ihnen bekannte Verwandtschaft noch auf Erden weilen, ist es meistens ihr persönlicher Schutzengel, der sie empfängt, oder sie werden auch von Jesus oder einer anderen religiösen Figur empfangen. Ich habe es noch nie erlebt, dass ein protestantisch getauftes Kind in seinen Sterbeminuten Maria sah, während diese aber von sehr vielen katholischen Kindern wahrgenommen wurde. Es handelt sich hierbei nicht um eine Diskriminierung, sondern Sie werden ganz einfach auf der anderen Seite von denen erwartet, die für Sie die größte Bedeutung gehabt haben.

Ist man sich auf dieser zweiten Stufe seines wiederhergestellten Körpers gewahr geworden und durfte man seinen Geliebten begegnen, so wird einem bewusst, dass das Sterben nur ein Übergang ist in eine andere Form des Lebens. Die irdisch-körperlichen Formen hat man zurückgelassen, weil man diese nicht mehr braucht. Und bevor Sie Ihren Körper ablegen und daraufhin die Form annehmen, die man in der Ewigkeit besitzt, gehen Sie durch eine Übergangsphase, die ganz und gar von irdisch-kulturellen Faktoren geprägt ist. Es kann sich hierbei um das Durchschreiten eines Tunnels oder Tores oder um das Überqueren einer Brücke handeln. Ich als Schweizerin durfte einen Alpenpass mit Alpenblumen überqueren. jeder bekommt den Himmel, den er sich vorstellt. Und für mich ist natürlich die Schweiz der Himmel, in welchem sich selbstverständlich Berge und Alpenblumen befinden. ja, ich habe diesen Übergang als einen ganz grenzenlos schönen Bergpass erleben dürfen, dessen Wiesen derart bunt von Alpenblumen waren, dass sie mir vorkamen wie ein Perserteppich.“

Nein, schöner kann man den Übergang in die „Anderswelt“ nicht beschreiben.

Das Buch
Das Buch

Jetzt im Handel!

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

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Abbildung von Merlin / Markus Schmidt | DAS VERBOTENE WISSEN DER KELTEN II | 2020

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Die Buchreligionen

Die drei „Buchreligionen“, berufen sich auf die Bücher Mose und den „Stammvater Adam“ sowie auf Abraham und Ismael…..

Diese Bücher sind für das Judentum der Pentateuch (Die 5 Bücher Mose), für das Christentum die Bibel mit dem Alten und Neuen Testament (Hier entspricht das Alte Testament der Lehre der 5 Bücher Mose, die auch darin enthalten sind) und für den Islam ist es der Koran, der ein paar Jahrhunderte später entstand, im Kern aber auch die Lehre der 5 Bücher Mose enthält, mit einigen spezifischen Modifikationen.

Ja, ich weiß – kaum jemand ist sich der Tragweite tatsächlich bewusst – aber auch das ist genau so beabsichtigt. Es liest ja auch kaum jemand in diesen tödlichen „Büchern“……

https://merlins-blog.de/es-steht-in-der-bibel

Moses hat den Anfang gemacht und seine (angeblichen) 5 Bücher von ägyptischen Lehren abgeschrieben. Leider hat er die Lehre so genial verdreht, daß sie set zweitausend Jahren Tod und Verderben bringt und den Dunkelmächten absolute Macht gewährt…..

Judaismus
Judaismus

Jesus wurde auch in Ägypten ausgebildet, er hat die Lehre verstanden und versucht, sie seinem Volk, den Juden, beizubringen. Das wollten die nicht, und selbst wenn er nicht gekreuzigt wurde, so hat er doch das Land schlußendlich verlassen. Paulus hat auch nicht viel verstanden und eine eigene Lehre daraus gemacht, die von den „römischen Christen“ dann wieder mit dem „Alten Testament“ versehen wurde.

Christentum
Christentum

Mohammed hat sein Buch von Moses abgeschrieben, mit einigen Korrekturen, es ist tatsächlich nicht ganz so blutrünstig wie das „Alte Testament“ bzw. der Pentateuch, die jüdische Version. Leider hat auch Mohammed die Lehre auch nicht wirklich verstanden und so sind nun alle 3 Bücher in etwa gleich blutrünstig.

Islam
Islam

Die „Christliche“ Blutspur wird von den US-Amerikanischen „Evangelikalen“ gelegt, in Deutschland berichtet niemand drüber. George W. Bush handelte nach seinen eigenen Aussagen „Im Auftrag Gottes“ – und Sarah Palin sollte ja noch bekannt sein. Die Evangelikalen wollen möglichst bald die Endzeitschlacht „Armageddon“ lostreten, damit das Goldene Zeitalter endlich anbrechen kann. Natürlich gehören Atomwaffen da mit dazu, da machen die kein Geheimnis draus, Gott wird’s nachher schon wieder richten.

Und die Juden „kämpfen“ nach wie vor um das Land, das ihnen ihr „Gott“ auf ewig zugesichert hat. O.k. sie müssen es erst von Fremdvölkern befreien, das haben sie vor mehr als 2000 Jahren versäumt……

Für alle drei Buchreligionen gilt, daß die „Ungläubigen“ zu missionieren oder zu bekämpfen sind und daß Frauen keine vollwertigen Menschen sind.

Diese Bücher, auf denen diese Religionen aufbauen, sind schon sehr alt, die Juden behaupten, ihre Lehre wäre überhaupt die erste, die Christen berufen sich auf Jesus, das war vor ungefähr 2000 Jahren, der Prophet Mohammed schrieb sein Buch vor ungefähr 1400 Jahren.

Bis zum Spätmittelalter war wohl das Christentum die blutrünstigste Religion, die ihre Anhänger mit Hilfe der Inquisition vor jeder rationalen Erkenntnis abhielt und jeden „Forscher“ oder auch nur Kräuterweiblein sofort hingerichtet hat. Ach ja, missioniert haben sie auch wie verrückt, mit Feuer und Schwert. Mit Feuer und Schwert missionieren die anderen beiden Buchreligionen auch gerne, das ist bis in die Neuzeit noch nicht anders geworden.

Das Christentum wurde in der Zeit der rationalen „Aufklärung“ ganz klar eingebremst, Wissenschaft und Kultur blühten auf und die Mordlust der Kirchenfunktionäre wurde deutlich eingebremst. Fast könnte man den Eindruck gewinnen, sie würden auf die Lehre Jesu hören – aber das ist nur vordergründig. Die Buch-Lehre selbst ist seit dem Mittelalter unverändert geblieben und kann jederzeit wieder aktiviert werden.

Das ist das aktuelle Umfeld des Islam. Momentan läuft eine Version des Islam amok, der „Islamische Staat“, der natürlich auch die Weltherrschaft anstrebt. Ohne teuflische Wissenschaft, mit dem „islamischen Recht“, der Sharia als Grundlage und mit der absoluten Missachtung von Ungläubigen und von Frauen überhaupt. Hier wie im früheren Christentum wird die Frau als Besitz angesehen, die von sich aus überhaupt fast nichts darf. Schon bei kleinen Verfehlungen kann man sie prügeln, ansonsten werden unfolgsame Frauen auch gerne gesteinigt oder geköpft. Auch „Ungläubige“ haben kein Lebensrecht, ungläubige Frauen sind „Freiwild“.

Warum ist Religion so gefährlich?

Man versucht gerade, religiöse und sexuelle Gewalt herunterzuspielen und als „Kavaliersdelikt“ einzustufen. Warum drückt man uns das so mit Vehemenz ins Hirn? Damit wir schlußendlich gar nix mehr merken…..

Auch der IS-Islam soll die gebildeten Schichten vom eigentlichen Wert der Sexualität ablenken. Der Fundamentalismus, wie er derzeit vom IS-Islam propagiert wird, soll das leisten, was die katholische Kirche für Jahrhunderte gewährleistet hat: Die vollständige Unterdrückung des weiblichen Elementes in der Gesellschaft. Einschließlich persönlicher Leibeigenschaft der Frauen, Misshandlung und Demütigung als „Dienerin des Mannes“……..

Der IS-Islam ist die bevorzugte Ideologie der NWO! Er bringt problemlos die Inquisition wieder und drängt auch die „wissenschaftliche“, rationale Aufklärung zurück. Ist also äußerst praktisch für „Herrscher von Gottes Gnaden“……..

Und warum nehmen wir das so leicht? Weil wir alle von Kindesbeinen an auf duales Denken getrimmt werden. Das beginnt bei Religion, geht über verschiedene Ideologien direkt bis zum eigenen Ego. Dualität läßt sich leicht ganz nach belieben formulieren, es gibt nur zwei Zustände: Gut und Böse. Das setzt sich fort bis: „Ich“ = gut – „Nicht Ich“= schlecht.

Mal abgesehen davon, daß ich mich frage, was an Sex schön sein soll, wenn man gleichzeitig die Frau blutig schlägt und ihr die Knochen bricht, ist das doch ein „deutliches Zeichen“ – wie der Prophet immer mal bemerkt – daß da was im Kopf nicht stimmt. Nicht anders ist es damit, daß man Ungläubigen, Katzen, Hunden und anderen Tieren gerne auch mal den Kopf abschneidet oder sie anderweitig tödlich misshandelt.

Es ist eine Bildungs- und Bewußseinsfrage – und obendrein eine Frage der „Verfassungsmäßigkeit“.

Die staatlichen Grundlagen des „Islamischen Staates“ sind definitiv nicht mit mitteleuropäischer Kultur kompatibel und in weiten Bereichen nicht nur verfassungsfeindlich sondern auch ganz gewöhnlich kriminell und das in weiten Bereichen des täglichen Lebens.

…und dann darf man in unserem Land für so eine Organisation Reklame machen?

Man kann sich nur noch wundern, wie das alles in der heutigen Zeit möglich ist. Also…. In dieser Welt, in der jeder Quadratzentimeter vom Weltraum aus überwacht wird, jede noch so kleine Kontobewegung in den Rechnern der NSA und sonstigen „Geheimdiensten“ registriert wird, jeder Drogendealer genauestens überwacht wird und jeder noch so kleine Handel in weltweite Statistiken eingeht……

Da will man uns einreden, daß eine mehrere 10.000 Mann starke Truppe mit allerfeinster militärischer Ausrüstung einfach so aus dem Nichts entsteht, Ölquellen in Beschlag nimmt, mit Milliardenaufwand mit Waffen, Munition und Nachschub versorgt wird, obendrein „heimlich“ Erdöl auf dem Weltmarkt verkauft und – ach, es reicht.

1. Das Imperium braucht Krieg um jeden Preis. Die Ukraine funktioniert nicht so wie geplant, da macht man halt „Chaos“ da, wo es leicht geht. Hier kann man die Hölle losmachen, Umsatz machen und Flüchtlingsströme generieren….. Feine Sache. Ach ja, natürlich, die „Terrorgefahr“ nimmt natürlich auch zu, da werden wir uns noch wundern……

Man könnte natürlich jederzeit den „Terroristen“ den Geldhahn zudrehen. Aber wo bleibt dann der Terror?

2. Nachdem die weltweite Unterstützung für den „IS“ kein Ende nimmt, ist wohl von der NWO geplant, auf diesem Wege erneut die Inquisition einzuführen und die Zeit der „Aufklärung“ zurückzudrehen. Man merkt ja bei uns schon, daß da mit „Aufklärung“ nicht mehr viel ist – die Schulen sind schon gut vorbereitet, auf die neue „Leitkultur“, die von der NWO mit sehr, sehr viel Unterstützung in Europa eingeführt werden soll.

Warum sind derzeit „Gender-Wahn“ und religöser Fundamentalismus so hoch im Kurs?

Die Gender-Philosophie soll die gebildeten Schichten vom eigentlichen Wert der Sexualität ablenken, der Fundamentalismus, wie er derzeit vom IS-Islam propagiert wird, soll das leisten, was die katholische Kirche für Jahrhunderte gewährleistet hat: Die vollständige Unterdrückung des weiblichen Elementes in der Gesellschaft.

Die Heilige Maria - die sterilisierte Form der "Großen Göttin"
Die Heilige Maria – die sterilisierte Form der „Großen Göttin“

Beides (!) bewirkt dasselbe: Die Entwertung der Sexualität als „Heilige Beziehung zum Göttlichen“.

Für die Religionen alter und sehr alter Kulturen war Sexualität durchaus noch mit göttlichem Schöpfungsakt verbunden. Die Nähe zum Göttlichen ist sogar noch in der griechisch-römischen Kultur fest verwurzelt, und im hinduistischen Kulturkreis immer noch mit göttlicher Kraft versehen und wird darüber hinaus sogar als Möglichkeit der Gotteserfahrung gesehen.

Nach Freud ist die Sexualität die Haupttriebfeder des Menschen überhaupt, aus der sich alle Verhaltensformen ableiten lassen. Auch wenn das heute nicht mehr so streng gesehen wird, die Sexualität ist ein besonders bedeutendes Element in der menschlichen Persönlichkeit.

Wie ist es möglich, Sexualität zur Steuerung der Massen einzusetzen? Nun, zuerst wird sie verteufelt, so daß jeder, der so etwas Teuflisches tut und gar noch Spaß daran findet, der Hölle verfallen ist. (Das gilt natürlich nicht für höhere Funktionäre).

Wenn das nicht mehr funktioniert, ordnet man die Sexualität den niederen Trieben zu, so daß Geschlechtsverkehr etwa ein bißchen unterhalb von Essen und Trinken angesiedelt ist, aber keinesfalls etwas Wichtiges, schon gar nicht etwas Positives. Fuck it! – ist nicht aus „Zufall“ dieser Ausdruck dieser „modernen“ Einstellung. Interessanterweise findet man zum Thema Sex in den heutigen „Heiligen Schriften“ gleich gar nichts (mehr), so daß Sexualität zum freien Spiel der Mächtigen sozusagen ausgespart wurde. Man hat das mehr als weidlich ausgenutzt und obendrein läuft das „Spiel“ besser als je zuvor – der Islamische Staat läßt grüßen….

Menschen, die kurz nach der Jahrhundertwende geboren wurden, wurde noch ganz kraß eingeredet, daß man bei einer so schmutzigen Sache keinesfalls Lustgefühle empfinden dürfe (nicht einmal in der Ehe) und daß man so etwas Scheußliches ohnehin nur zum Kinderkriegen machen darf (und dann aber gleich beichten). Heute ist die Steuerung mittels Sexualität kein Privileg der Kirche mehr.

Den zugedachten Stellenwert als Unterhaltungs- und Ablenkungsmittel kann man in den Massenmedien zu jeder Stunde und in fast jedem Programm ganz klar sehen. Genauso erkennbar im Sextourismus und Frauenhandel. Das Außenministerium der Vereinigten Staaten schätzte 2005, dass jährlich 600.000 bis 800.000 Männer, Frauen und Kinder über internationale Grenzen gehandelt würden, davon etwa 80 % Frauen und Mädchen , meist aus Asien und Osteuropa. (Quelle: US-Statistik)

So wird ein wichtiges Element des Lebens an sich und der Persönlichkeitsentwicklung auch noch zum anrüchigen Konsumgut degradiert. Und zu guter Letzt wurde auch noch der „Gender-Wahn“ erfunden, damit nun wirklich keiner mehr über das elementar polare Wesen der Sexualität nachdenkt….

Warum wird so viel Wert darauf gelegt, daß Sexualität nicht in ihrer ursprüngliche Bedeutung gelebt werden darf? Weil sie uns den Zugang zum göttlichen Ganzen ermöglicht und somit auch zum „Ur-Bewußtsein“. Der ist „In Uns“ angelegt – wir müssen ihn nur wahr-nehmen. Wird diese sehr ursprüngliche Polarität bewußt auf körperlicher, geistiger und spiritueller Ebene gelebt, erlaubt sie Zugriff auf die ursprünglichen Energien der „Einheit“ – und die sind tendenziell unbegrenzt…… Am Ende steht die „Heilige Hochzeit“, auch „Hieros Gamos“ genannt – Körper, Geist und Seele geraten in Resonanz mit dem göttlichen Urgrund und der „Mensch“ wird wieder „ganz“. Bereit für den Tanz des Geistes mit der Materie…….

Buch-Vatikan
Buch-Vatikan

Schon mal vormerken…..

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: TWENTYSIX; Auflage: 1 (27. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3740731044
  • ISBN-13: 978-3740731045

https://www.amazon.de/Das-verlorene-Wissen-deiner-Seele/dp/3740731044/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1499530001&sr=1-1&keywords=das+verlorene+wissen+deiner+seele

Die Wurzeln der geistigen Macht der alten Kelten

„Man“ hat uns etwas sehr Wichtiges vergessen gemacht!

….und man hat uns ein ganz anderes, einseitig-patriarchalisches, frauenverachtendes und duales „christliches“ Weltbild eingepflanzt. Das ist natürlich viel praktischer für die „Herrschenden“.

Ich möchte daran erinnern, daß das nicht immer so war und daß das uns untergeschobene christliche Weltbild mitnichten „Europäisch“ ist.

Die Wurzel des Keltischen Weltbildes und der Keltischen Spiritualität liegt in der Erkenntnis des Einen, Vielfältigen und Alles umfassenden Göttlichen.

Aus der Analogie zum All-Einen entstand der Archetyp des Ur-Druiden. Und mit diesem Ur-Druiden kann nur das eine und vielfältige, unnennbare Göttliche Bewußtsein gemeint sein, das am Anfang aller Erkenntnis und aller Schöpfung steht, weil Erkenntnis und Schöpfung ein und dasselbe sind.

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Deshalb sind alle diese mythischen Helden nicht „Götter“ im griechisch-römischen Stil, sondern ganz eigentlich Druiden. Wenn aber alle mythischen Helden als Druiden gesehen werden, als Verkörperung des All-Einen-Göttlichen, dann sind auch alle Druiden Verkörperung des All-Einen-Göttlichen. Aber Druiden sind Menschen. Natürlich – nur sind diese Menschen außergewöhnliche Naturen, und ihnen werden furchterregende und wunderwirkende Kräfte zugeschrieben. Dies aber war die beste Methode, um klar und plastisch die intellektuelle, spirituelle und magische Macht der Druidenklasse verständlich zu machen.

Cernunnos
Cernunnos

Diese Feststellung ist nicht nur graue Theorie. Bei eingehender Lektüre findet sie in allen Texten ihre Bestätigung. Sogar die Helden, die nicht in Gestalt von Druiden auftreten, sind Druiden. In der Erzählung von der Brautwerbung des Emer sagt Cuchulainn, daß der Druide Cathbad sein Lehrer war, bis er »mit allen Künsten des Archetyps der Druiden vertraut war«. Damit geht es um einen Prozeß der Initiation, die mit einer Heroisierung verbunden ist und die Einweihung in die »Künste« des Archetyps der Druiden (das heißt des Ur-Druiden) zum Ziel hat. Für die Kelten ist die Welt nichts anderes als das Druidentum selbst, eines Druidentums, das im ursprünglich-All-Einen-Göttlichen wurzelt und somit die verschiedenen kulturellen Praktiken Äußerungen der ununterbrochen fortdauernden Schöpfung der Welt sind.

Aus dieser Perspektive wird verständlich, daß nach der Lehre der Druiden das universell Göttliche nicht etwas Seiendes, sondern etwas Werdendes ist. Und dieses Werden umfaßt die ganze Welt; die Druiden wirken als Lenker dieses Werdens. Das Göttliche bedarf also der Menschen. Das Göttliche in diesem Sinn ist unbenennbar und kann weder in die anthropomorphen Konturen einer Statue, noch in die Fesseln eines Namens gepreßt werden, denn wer den Namen einer Person trägt, ist auch im Besitz dieser Person. Der Name des Göttlichen ist unaussprechbar. Auch wenn er vermeintlich irgendwo geschrieben sein sollte, ändert dies nichts daran.

Wenn ein Mensch in das Heiligtum der Natur eintreten will, um an dem Fest der Unsterblichkeit und der göttlichen Liebe teilzunehmen, muss er am Anfang alle Logik, die man ihm seit seiner Kindheit eingetrichtert hat, aufgeben und dem instinktiven, intuitiven Leben vertrauen. Ein Leben, das schlußendlich über Leiden oder Tod triumphiert!

Er muss auch seinen Geist den Botschaften von Bäumen, Tieren, Mineralien öffnen. Und das nicht nur im übertragenen Sinn! Dichter jedes Alters haben uns die Bedeutung dieses Kontaktes mit der Natur gezeigt. Aber da sie Dichter waren, wurden sie nicht ernst genommen; Vorzug wurde dem „vernünftigen“ Gesang der Wissenschaftler gegeben, die oft nur Zauberlehrlinge sind, unfähig, die Ergebnisse ihrer Entdeckungen vorauszusehen.

In dieser Welt, mit ihren durch Hass und Fanatismus zerrissenen inneren Konflikten, durch Rassismus, Gewalt und Gier, in Verachtung des harmonischen Gleichgewichts, das zwischen Menschen und Dingen herrschen sollte, und unter den Menschen selbst – sollten wir es nicht mehr aus den Augen verlieren, für Merlins Beispiel zu kämpfen um daß seine Botschaft diejenigen erreichen könne, die aus der Hölle aufstehen oder der Apokalypse entkommen wollen.

Um den Tieren zuzuhören und mit ihnen zu sprechen, gilt es, einen neuen Weg zu finden, sich mit anderen zu verständigen, wer auch immer sie sein können – eine Art, sich nicht auf Zwang, sondern auf Bruderschaft und göttliche Liebe zu beziehen. Getragen von der Einheit mit Allem, was IST.

Es ist wichtig, sich der jeweiligen Erfordernisse der Natur und des Menschen bewusst zu werden, um die heikle Balance zu bewahren, ohne die auf dieser Erde kein Leben möglich ist, ohne in den universellen Abgrund zu fallen.

„Alles führt uns dahin, zu glauben“, schrieb Andre Breton, „dass es einen gewissen Punkt des Geistes gibt, aus dem Leben und Tod, das Wirkliche und das Imaginäre, die Vergangenheit und die Zukunft, das Mitteilbare und das Unmitteilbare, das Hohe und das Niedrige, aufhören, widersprüchlich wahrgenommen zu werden.“ Tatsächlich geht es hier – wie in der ganzen keltischen Spiritualität nicht um „Glauben“, sondern Erkenntnis und Wissen!

Dieser Punkt ist das Heiligtum, die heilige Lichtung im Herzen des Waldes, wo wir endlich, wie der heilige Franziskus von Assisi, die große universale Bruderschaft oder Merlin, Zauberer und Prophet, das Fest der Unsterblichkeit mit Vivian in seinem Schloß aus Glas teilen.

Merlin und Vivian
Merlin und Vivian

Der „Zauberer“ und Druide Merlin hat den Gipfel des Weltenbaumes erreicht.

Dort, in der Ekstase des ewigen Momentes, spricht Merlin zu uns. Es liegt an uns, ihn zu verstehen.

Das verbotene Wissen der Kelten

Deutschland als souveräne, selbständige Nation…….

Die neuen Verwaltungsstrukturen sind funktionalen Organisationsstrukturen von gleichberechtigten Bürgern mit ihren jeweiligen Kompetenzen. Politische Parteien haben Vereinsstatus und bekommen keine staatliche Förderung. Die Finanzierung ist offenzulegen. Die Regierung hat die Macht – in der Verfassung verankert – über das Geld im Staate. Die Banken müssen sich dieses Geld gefälligst beim Staat besorgen, gegen eine kleine Gebühr, versteht sich…. Darüber hinaus gibt es keine Zins- und Spekulationswirtschaft mehr und ein bedingungsloses Grundeinkommen wird eingeführt.

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Regionalwirtschaft, Bio-Aktivitäten, alternativen Gemeinschaften und Genossenschaften und betreiben Öffentlichkeitsarbeit, um die Bevölkerung über die Zusammenhänge von Politik, Wirtschaft und Kapital aufzuklären. Eine gemeinnützige Gesellschaft wird entwickelt und aufgebaut. Hierarchische Strukturen werden abgebaut und durch direkt demokratische Systeme ersetzt. Der neue Staat ist eine direkt demokratische Räterepublik mit eigener Finanzhoheit und einem zins- und spekulationsfreien Wirtschaftssystem. Auf dieser Grundlage läßt sich auch stabil wirtschaften. Die Räterepublik ist ein politisches System, bei dem die Herrschaft von der Bevölkerung über direkt gewählte Räte ausgeübt wird. Sie wird auch als „Rätedemokratie“ bezeichnet. Dazu braucht man keine EU. „Wir“ müssen uns erst mal wirklich selbständig machen, mit einer neuen Verfassung (!), die das provisorische Grundgesetz ablösen muß, dann erst kann man eine politisch und wirtschaftlich stabile Europäische Gemeinschaft drauf aufbauen!

https://merlins-blog.de/neue-verfassung-fuer-deutschland

Die Keimzelle des Staates ist die Familie. Diese wird geschützt und gefördert. Darüber hinaus geht es im Zusammenwirken der Geschlechter als Mann uns Frau um eine Energiequelle, die uns so viel Kraft liefert, daß wir nicht nur überleben, sondern in der Lage sind, ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen und zu stabilisieren. Mann und Frau sind in der Gesellschaft gleich gestellt – aber nicht gleich gemacht.

Die komplexe Polarität von Männlich-Weiblich bringt neues Leben in diese Welt. Aber nicht nur das. Sie ist der Königsweg zu unserer „inneren“ Kraftquelle. Wenn sich Sexualität auf die Spuren der Mystik macht, abseits von der unermüdlich bewertenden Aktivität des Verstandes, wird die Heiligkeit der Erotik offensichtlich und lädt dazu ein, sich durch liebevolle Ekstase in die höchsten Höhen der spirituellen Erfahrung und mystischen Einheit, der Verschmelzung mit unserem göttlichen Urgrund tragen zu lassen!

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Der bildungspolitische Rahmen wurde weit über das duale schwarz-weiß-Denken hin zum ganzheitlichen Denken erweitert, denn es ist nicht möglich ist, das Zwangskorsett „dieses Systems der Dinge“ zu sprengen, ohne ein grundlegend neues „Denksystem“ zu installieren. Es ist das ganzheitlich non-duale Denken. Es ist nicht ganz neu, vor mehr als 2000 Jahren war es das zugrundeliegende Denksystem von Buddha, LaoTse, den keltischen Druiden, den vedischen Schriften, den nordamerikanischen Indianern und auch der ägyptischen Theologie, aus der auch Jesus hervorgegangen ist.

Die „Heiligen Schriften“ und zugehörige Ausführungsbestimmungen der Religionen und sonstiger Glaubensgemeinschaften wurden auf ihre Verfassungsmässigkeit und ihre Kompatibilität mit den Menschenrechten überprüft. Die meisten Religionen sind deshalb als verfassungsfeindliche Organisationen eingestuft worden. Wollen sie weiterhin als Religionsgemeinschaft wirken, müssen sie ihre Schriften an die geltende Rechtslage und die Menschenrechte anpassen.

Über die Hintergründe Das verbotene Wissen der Kelten

Taschenbuch: 296 Seiten Verlag: TWENTYSIX Auflage: 1 (20. Februar 2017) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3740728027 ISBN-13: 978-3740728021

auch als E-Book: ISBN 9783740793203

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Das verbotene Wissen der Kelten II

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Die komplexe Polarität von Mann und Frau

Zum Ausgleich der ursprünglichen Polarität braucht das männliche Prinzip zwingend die Unterstützung durch das weibliche Prinzip. Nur so findet die Intelligenz der Materie den Weg, auf der Reise durch diese Welt zu sich selbst zurückzukehren. Nur so findet die Schöpfungskraft des Ursprungs ihren Ausdruck in der wiedergewonnenen Ganzheit.

Nur so kann ein neues Bewußtsein der Zusammengehörigkeit von Allem, was IST erwachsen. Erst dieses neue Bewußtsein ermöglicht die weitere konstruktive Entfaltung des Geistes in der Materie, den Tanz des Geistes mit der Materie.

Nur durch die Vereinigung der männlichen und der weiblichen Polarität, im Gleichgewicht und auch energetisch ausgeglichen, im Bewußtsein der wiedergewonnenen Ganzheit, kann wahre Göttlichkeit wieder erreicht werden. In dem Maße, in dem sich der männliche Praktizierende mit der weiblichen Energie seiner Partnerin verbinden kann ihrer Kräfte in sich aufnehmen kann – in diesem Masse steht er in Kontakt mit dem Göttlich-Weiblichen. In dem Maß, in dem sich die weibliche Partnerin hingibt und sich in die männliche Polarität hinein entspannt, steht sie in Kontakt mit dem Männlich-Göttlichen.

In der Vereinigung ihrer Kraftfelder werden sie Eins mit Allem, was IST. In den Geist-Körpern der Praktizierenden selbst nimmt das Göttliche Form an. Diese körperliche und geistige Vereinigung setzt unvorstellbare Kräfte und Energien frei, die auf sehr reale Weise wirksam werden können – wenn man sie richtig lenkt. Tanspersonale Sexualmagie befaßt sich nicht mit schwarzmagischen Riten, denn die Übungen zielen auf den Ausgleich von Polarität auf der Ebene der Ganzheit in der Einheit mit Allem, was Ist.

Kraft, Liebe und Magie
Kraft, Liebe und Magie

Aufgrund des polaren Wesens des „ganzen Menschen“, bestehend aus Mann und Frau, gibt es einen Effekt, der die energetischen Fähigkeiten eines Einzelnen um ein vielfaches übersteigt: es ist dies die unheimliche Sexualmagie, die meist gleich in die „schwarze Ecke“ gestellt wird.

Polarität ist eine dem Universum innewohnende Urkraft, ohne Polarität gäbe es nicht mal ein Fuzzelchen Materie. Das wird in der „Wissenschaft“ zumeist unter den Tisch gekehrt und ist den „Wissenschaftlern“ vielleicht in der vollen Bedeutung auch gar nicht bewußt. Elementarteilchen, Moleküle und auch lebendige Zellen könnten ohne Polarität gar nicht existieren.

Polarität erzeugt Spannung und Energie. Und so ist auch die Beziehung zwischen Mann und Frau in ihrem Wesen polar – beide sind voneinander absolut abhängig. Es ist jedoch eine Art komplexer Polarität, die „Pole“ können unabhängig voneinander herumlaufen und sind auf den ersten Blick nicht voneinander abhängig.

Heilige Hochzeit
Heilige Hochzeit

Es ist bekannt, daß eine gut funktionierende „Beziehung“ beiden Partnern Kraft gibt, ihr Leben zu „meistern“ und oft auch noch über sich selbst hinauszuwachsen. Vereinfacht kann man sich das wie eine Batterie vorstellen. Ein Pluspol und ein Minuspol in der richtigen Umgebung angeordnet erzeugen Energie.

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Transpersonal-spirituelle Sexualmagie ist eine Methode, diese Energiegewinnung zu optimieren.

So, jetzt sind wir an dem Punkt, wo immer der Einwand von der „schwarzen Magie“ kommt, die ja hinter der so teuflischen Sexualmagie steckt. Das möchte ich jetzt mal klarstellen. Magie ist weder „Schwarz“ noch „Weiß“ – sie ist wie Physik, es kommt darauf an, was man daraus macht…..

Gehen wir wieder zurück zu unserer Batterie. Nehmen wir als Beispiel eine Kohle-Zink-Batterie. Die beiden Pole erzeugen sehr gut Energie – nur der Zink, der löst sich dabei vollständig auf und die Batterie ist dann leer…..

Das ist die Beschreibung von „schwarzer“ Sexualmagie, die immer das Ego der schwarzen Kohle stärkt und den weiblichen Pol bis zur Vernichtung schwächen kann. Nun gibt es aber auch den allseits bekannten Bleiakkumulator, der als Autobatterie weithin bekannt ist. Hier arbeiten die beiden Pole ganz anders zusammen. Durch ihre Anordnung können sie von außen aufgeladen werden, geben die aufgenommene Energie gemeinsam wieder ab und können immer wieder aufgeladen werden, ohne daß einer der Pole dabei zu Schaden kommt.

Das ist die Beschreibung von „weißer“ Sexualmagie, oder auch transpersonale Sexualmagie. Beispiele hinken immer ein bißchen – aber ich glaube, so wird es klar, was abläuft. Es wird dabei wohl auch klar, daß man mit Hilfe der transpersonalen Methode sehr viel mehr Energie gewinnen kann, als ein „Egomagier“ je mobilisieren kann.

Das ist auch der eigentliche Grund für die Verteufelung: Solche Energien dürfen nicht in die Hand des auszubeutenden Volkes gelangen. Wo kämen wir denn da hin?

 

Sexualität – Die ultimative Energiequelle des Seins an sich

 

 

 

Das Buch
Das Buch

Zweite, neu bearbeitete Auflage!

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Twentysix (11. Mai 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 374073020X
  • ISBN-13: 978-3740730208

https://www.amazon.de/Das-verlorene-Geheimnis-Sexualit%C3%A4t-Mainstream/dp/374073020X/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1494667142&sr=8-2&keywords=das+verlorene+geheimnis+der+sexualit%C3%A4t

Die Lehre Buddhas

Die Lehre Buddhas ist ein der Lehre Jesu verwandtes Gebäude. Viele Elemente dieses Gebäudes weisen große Übereinstimmung mit Aussagen Jesu auf.

Gemäß nachfolgender Begriffsbestimmung bedeutet das Wort „Buddha“ viel mehr als nur den Namen Gautama Buddhas, der nach unserem europäischen Namensbegriff eigentlich Gautama Siddharta hieß, nämlich:

– In Übereinstimmung mit dem Göttlichen zu sein

– Inkarnationen des Göttlichen

– Abstrakter Sammelbegriff alles Göttlichen.

Um die Darstellung der Lehre Gautama Buddhas unserem europäischen Denken anzupassen, habe ich in diesem Kapitel das Wort „Buddha“ der Bedeutung gemäß mit „Gott“ oder „Göttlich“ übersetzt.

buddha

Gautama Buddha lebte etwa 600 Jahre vor Jesus. Es ist interessant, jedoch kaum bekannt, daß indische Könige buddhistische Missionare in alle Welt gesandt haben, um die Lehre Buddhas zu verbreiten.

Auch zur Zeit Jesu war in Alexandria mindestens eine buddhistische Missionsstation, und es ist wahrscheinlich, daß die Lehre Buddhas auch in hebräischen Kreisen diskutiert wurde. Man kann also davon ausgehen, daß Jesus die Lehre Buddhas bekannt war.

Der folgende Text ist eine Übersetzung des Autors und entstammt dem Buch „The Teaching of Buddha“, herausgegeben von der Buddhist Promoting Foundation, Japan.

Begriffsbestimmung

Folgende Begriffe beinhalten wesentliche Glaubensgrundsätze bzw. Aussagen des Buddhismus und stehen deshalb zum besseren Verständnis gleich am Anfang.

1) Buddha

a) Bezeichnung Gautama Siddhartas (auch: Gautama Shakyamuni

oder Buddha Shakyamuni = aus dem Shakya-Klan), des Grün-

ders des Buddhismus, als er vor ca. 2500 Jahren im Alter von

35 Jahren den Zustand der Erleuchtung erreichte.

b) Buddha bedeutet darüber hinaus auch:

– in Übereinstimmung mit dem Göttlichen zu sein

– Inkarnationen des Göttlichen

– abstrakter Sammelbegriff alles Göttlichen

2) Die wahre Lehre (Dharma)

des einen Erleuchteten (Gautama Buddha)

3) Ich-losigkeit „Nicht-Seele“ (Anatman)

Eine der fundamentalsten Aussagen des Buddhismus. Keine Existenz, kein Phänomen in dieser Welt hat irgendeine substantielle Realität.

Keinerlei Existenz ist von Dauer, deshalb besitzt eine solche vorübergehende Existenz auch keine Substanz von Dauer. Im Buddhismus gibt es deshalb auch keine „Seele“ im christlichen Sinn.

4) Flüchtigkeit, Vergänglichkeit (Anitya)

Jede Existenz und jedes Phänomen in dieser Welt ist ständig der Veränderung unterworfen und hat deshalb ultimativ keine substantiell Realität. Nichts bleibt auch nur für eine Augenblick gleich. Alles stirbt oder endet irgendwann in seiner Zukunft, und das ist gleichzeitig die Ursache von Leiden an sich. Dies soll jedoch keinen pessimistischen oder nihilistischen Ansatz darstellen, denn auch Wachstum, Fortschritt und Reproduktion sind Manifestationen des dauernden Wechsels.

5) Schriften (Sutra)

Die Aufzeichnungen von (Gautama) Buddhas Lehren.

6) Die Taten (Karma)

Nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung sammeln sich gute und böse Taten und haben Auswirkungen auf dieses und darüber hinaus auf folgende Leben.

7.) Die Bruderschaft (Samgha)

Bestehend aus Mönchen, Nonnen und Laien.

8) Perfekte Seelenruhe, Gelassenheit (Nirvana)

Dies ist der Zustand, in dem alle menschliche Verderbtheit und Leidenschaft erloschen ist, und zwar durch bestimmte Praktiken (wie z.B. ZEN) und Meditation in rechter Weisheit.

9) Rad der Wiedergeburt (Samsara)

Andauernde Wiederholung von Geburt und Tod von der Vergangenheit durch die Gegenwart in die Zukunft hinein. Solange man nicht zur Erleuchtung gelangt, ist man diesem Kreislauf unterworfen. Die den Zustand der Erleuchtung erreicht haben, werden „Buddhas“ (die Göttlichen) genannt.

Der edle 8-fache Pfad
Der edle 8-fache Pfad

10) Ans andere Ufer gelangen (Paramita)

Bedeutet Gottes Land durch verschiedene buddhistische Praktiken zu erreichen. Folgende 6 Disziplinen werden als diejenigen betrachtet, mit deren Hilfe man den Kreislauf von Geburt und Tod durchbrechen kann und in Gottes Land der Erleuchtung gelangt: Opferbereitschaft, Sittlichkeit, Geduld, Ausdauer, Konzentration und Weisheit.

11) Nicht Substantiell (Sunyata)

Eine der fundamentalen Aussagen des Buddhismus. Nicht-substantiell bedeutet das Ungeborene, keine Eigennatur, keine Dualität.

Deshalb gibt es im Buddhismus kein andauerndes EGO als Wirklichkeit. Nichts ist Substanz oder von Dauer, weil alles von Kausalzusammenhängen (dem Gesetz von Ursache und Wirkung) abhängig ist.

Jedoch sollte man auch dieses Prinzip nicht als unveränderliche Aussage betrachten. Alles Sein, menschlich oder nicht-menschlich, ist relativ. Deshalb ist es Narrheit, eine bestimmte Aussage, Lehre oder Theorie als einzig Absolute zu betrachten.

Gautama Buddhas letzte Worte an seine Jünger

45 Jahre lang zog Gautama Buddha durch das Land seiner Väter und predigte und überzeugte Menschen, seinem Beispiel zu folgen. Als er achtzig Jahre alt war, wurde er krank und sah voraus, daß er bald sterben würde. Als er bemerkte, daß seine letzte Stunde gekommen war, legte er sich zwischen zwei große Bäume und predigte zu seinen Jüngern bis zu seinem letzten Augenblick:

„Macht euch selbst zu einem Licht. Vertraut auf euch selbst, verlaßt euch auf keinen Anderen! Macht meine Lehre zu eurem Licht. Vertraut darauf und macht euch von keiner anderen Lehre abhängig! Betrachtet euren Körper; bedenkt seine Unreinheit; ihr wißt, daß sowohl seine Schmerzen als auch sein Entzücken Ursachen des Leides sind, wie könnt ihr da nachsichtig sein mit seinem Verlangen? Betrachtet euer „Selbst“; bedenkt seine Vergänglichkeit; wie könnt ihr darüber in Zweifel geraten und Hochmut und Selbstheit pflegen, wenn ihr doch wißt, daß dies unvermeidlich in Leiden endet? Betrachtet alle Substanzen; könnt ihr unter ihnen allen eine mit einem andauernden „Selbst“ finden? Sind sie nicht alle mehr oder weniger komplexe Ansammlungen, die – früher oder später – allesamt auseinanderfallen und sich zerstreuen?

Seid nicht verwirrt durch die Universalität des Leids, sondern folgt

meiner Lehre, auch nach meinem Tod, und ihr werdet befreit sein von Schmerz. Tut dies, und ihr werdet in Wahrheit meine Jünger sein, die meine Lehren bewahren, immer darüber nachsinnen und sie praktizieren. Wenn ihr meinen Lehren folgt, werdet ihr immer glücklich sein.

Der Kern meiner Lehren ist, Geist und Sinne selbst zu beherrschen.

Haltet euren Sinn frei von Begierden, und ihr werdet eurem Körper

Gutes tun. Haltet euren Geist rein und eure Worte aufrichtig und ehrlich.

Denkt immer an die Vergänglichkeit eures Lebens und ihr werdet in der Lage sein, Ärger und Begierden zu widerstehen und ihr werdet in der Lage sein, alles Übel zu vermeiden. Wenn euer Geist oder Sinn in Versuchung gerät und sich in Begierden verstrickt, müßt ihr die Versuchung beherrschen und unterdrücken.

Seid Meister eures eigenen Geistes, Sinnes und Herzens.

Eines Menschen Geist macht ihn zum Göttlichen (Buddha), oder er macht ihn zu einer Bestie; fehlgeleitet durch Irrtum wird man zu einem Dämonen; erleuchtet – wird man zu einem Göttlichen. Deshalb beherrscht euren Geist und euren Sinn und laßt sie nicht vom rechten Pfad abweichen!

Wenn ihr meinen Lehren folgt, sollt ihr einander respektieren und nicht miteinander streiten; ihr sollt euch nicht wie Öl und Wasser abstoßen, sondern wie Milch und Wasser vereinigen.

Studiert zusammen, lernt zusammen, praktiziert die Lehre zusammen. Verschwendet nicht euren Geist und eure Zeit in Nichtstun und Streit. Erfreut euch der Blüten der Erleuchtung zu ihrer Zeit und erntet die Früchte des rechten Pfades.

Die Lehre, die ich euch gegeben habe, habe ich dadurch gewonnen, daß ich dem Pfad selbst gefolgt bin. Auch ihr sollt dieser Lehre folgen und ihrem Geist zu jeder Gelegenheit entsprechen. Wenn ihr sie ablehnt, bedeutet das, daß ihr mich nie wirklich kennengelernt habt. Das bedeutet, ihr seid weit weg von mir, sogar wenn ihr gerade bei mir seid.

Wenn ihr jedoch meine Lehre akzeptiert und praktiziert, seid ihr mir sehr nahe, auch wenn ihr gerade fern von mir seid. Meine Jünger, mein Ende ist nahe, unsere Trennung naht, aber lamentiert nicht!

Das Leben ist ewige Veränderung; niemand kann der Auflösung des Körpers entgehen. Dies mache ich jetzt durch meinen eigenen Tod deutlich: Mein Körper zerfällt wie ein auseinanderbrechender Karren. Klagt nicht vergebens, nehmt zur Kenntnis: Nichts ist von Dauer und lernt daraus die Leere des menschlichen Lebens.

Pflegt keine unwerten Wünsche, damit nicht das Veränderbare unveränderbar werde. Der Dämon weltlichen Verlangens sucht ständig nach Chancen, Geist und Sinn zu täuschen. Wenn eine Viper in eurem Zimmer ist, und ihr eine ruhige Nacht verbringen möchtet, müßt ihr sie zuerst hinausjagen.

Ihr müßt die Bindungen an weltliche Leidenschaften brechen und diese hinwegtreiben, wie ihr es mit einer Viper tun würdet.

Ihr müßt unumgänglich euren euch eigenen Geist und Sinn schützen.

Meine Jünger, mein letzter Augenblick ist gekommen, vergeßt jedoch nicht, daß der Tod nur die Auflösung des physischen Körpers bedeutet.

Der Körper wurde durch Eltern geboren und von Nahrung ernährt;

ebenso unvermeidlich sind Krankheit und Tod.

Aber das Wahre Göttliche ist kein menschlicher Körper:

– Es ist Erleuchtung.

Der menschliche Körper muß vergehen, die Weisheit der Erleuchtung wird für immer fortdauern durch die Wahrheit der Lehre und durch das Praktizieren der Lehre.

Diejenigen, die nur meinen Körper sehen, sehen mich in Wirklichkeit gar nicht. Nur diejenigen, die meine Lehre annehmen, sehen mich wirklich.

Nach meinem Tod soll die Lehre (Dharma) euer Lehrer sein.

Folgt der Lehre, und ihr werdet Mir treu sein.

Während der letzten 45 Jahre meines Lebens habe ich nichts von

meiner Lehre zurückgehalten. Es gibt keine Geheimlehre, es gibt auch keine versteckten Bedeutungen; alles wurde offen und frei verkündet.

Meine Jünger, im nächsten Augenblick werde ich ins Nirvana hinübergehen. Dies sind meine Anweisungen“.

Der ewige und gepriesene Gott

Der Geist Gottes ist von großer liebender Freundlichkeit und großem Mitgefühl. Die große liebende Freundlichkeit ist die Gesinnung, alle Menschen mit allen und jeden Mitteln zu retten. Das große Mitgefühl ist die Gesinnung, unverzüglich krank zu sein mit den Kranken und zu leiden mit den Leidenden. „Euer Leiden ist mein Leiden und euer Glücklichsein ist mein Glücklichsein“ sagt Gott und – gerade wie eine Mutter immer ihr Kind liebt, vergißt Er diese Gesinnung nicht für einen Augenblick; denn es ist die Natur des Göttlichen, mitfühlend zu sein.

Gottes Mitgefühl entspricht den menschlichen Bedürfnissen; der menschliche Glaube ist eine Reaktion auf dieses Mitgefühl und führt ihn zur Erleuchtung, gerade so wie eine Mutter ihre Mutterschaft an ihrer Liebe zu ihrem Kind erkennt; worauf das Kind, indem es auf diese Liebe reagiert, sich sicher und wohl fühlt.

Jedoch, die Leute verstehen diesen Geist Gottes nicht und fahren fort, unter den Illusionen und Begierden zu leiden, die aus ihrer Unwissenheit entstehen. Sie Leiden unter ihren eigenen Taten, verstärkt durch ihre weltlichen Leidenschaften, und wandern mit der schweren Bürde ihrer üblen Taten durch das Gebirge der Verblendung.

Denke nicht, das Mitgefühl Gottes ist nur für das gegenwärtige Leben; es ist eine Manifestation des zeitlosen Mitgefühls des ewigen Gottes, das seit jener urdenklichen Zeit existiert, zu der die Menschheit in ihrer Ignoranz auf Abwege geriet. Der ewige Gott erscheint bei den Menschen immer in den freundlichsten Formen und bringt die weisesten Methoden der Erlösung mit sich.

Das Wirken der Göttlichkeit ist ewig andauernd wie auch die menschliche Ignoranz endlos ist. Und wie die menschliche Ignoranz bodenlos ist, ist Gottes Mitgefühl grenzenlos. Gottes Mitgefühl umfaßt alle Menschen und seine sich nie vermindernden Bemühungen haben ihr Glück zum Ziel.

Er liebt alle Menschen wie Eltern ihre Kinder lieben und Er wünscht sich für sie die höchste Glückseligkeit, besonders daß sie die Fähigkeit erlangen, diesen Ozean von Leben und Tod zu überwinden.

Gottes Erlösung und Befreiung für uns

Diese Welt ist ein brennendes Haus, aber die Leute, die darin Leben, merken nicht, daß es brennt und sind in Gefahr, zu verbrennen.

Deshalb weist Gott in seinem Mitgefühl Wege zu ihrer Rettung. Gottes Mitgefühl umfaßt alle Menschen mit der Liebe eines Vaters zu seinem einzigen Sohn. In dieser Liebe plant Er die weisesten Methoden, die Menschen zu führen, sie zu lehren und mit dem Schatz der Erleuchtung zu beschenken. So wie Regen gleichmäßig über alle Vegetation fällt, so breitet sich Gottes Mitgefühl über alle Menschen aus. Aber genau so, wie verschiedene Pflanzen unterschiedlich auf den Regen reagieren, werden Menschen unterschiedlicher Natur und in unterschiedlichen Umständen durch unterschiedliche Wege und Methoden geheiligt.

Eltern lieben alle ihre Kinder, dennoch drücken sie ihre Liebe zu einem kranken Kind mit besonderer Zärtlichkeit aus. Gott ist ein Vater in seinem Mitgefühl und eine Mutter in seiner liebenden Freundlichkeit.

In ihrer Unwissenheit und ihrer Bindung an weltliche Begierden handeln Menschen oft in großem Eifer. Gott ist ebenso eifrig aus Mitgefühl für alle Menschen. Sie sind hilflos ohne Gottes Mitgefühl; sie sollten als seine Kinder seine rettende Botschaft annehmen.

Der ewige Gott

Gemeinhin glaubt man, daß Gautama Siddharta derjenige ist, der als Bettelmönch den Weg zur Erleuchtung gefunden hat. Jedoch, bis dahin war ein langer, langer Weg der Vorbereitung, denn Gott hat immer schon existiert in dieser Welt, die ohne Anfang oder Ende ist.

Gott allein kennt die Welt, wie sie ist. Er sagt nie, daß etwas real ist oder irreal, oder gut oder schlecht. Er zeigt die Welt einfach, wie sie ist.

Was Gott lehrt ist dies: Alle Menschen sollten die Wurzeln ihrer Tugenden in Übereinstimmung mit ihrer jeweils eigenen Natur, ihren Taten und ihrem Glauben kultivieren. Diese Lehre übertrifft alle Versprechungen und Enttäuschungen dieser Welt. Gott lehrt nicht nur durch Worte, sondern auch durch sein Leben. Obwohl sein Leben endlos ist, benutzt Er die Zweckdienlichkeit von Geburt und Tod um Leute zu erwecken, die diesem Leben mit seinen Begierden verhaftet sind.

Die Gestalt Gottes und seiner Tugenden

Versuche nicht, Gott durch seine Gestalt oder seine Eigenschaften zu erkennen. Weder die Gestalt noch die Eigenschaften sind der wahre Gott. Der wahre Gott ist die Erleuchtung selbst.

Der wahre Weg, Gott zu erkennen, ist den Zustand der Erleuchtung zu erreichen. Obwohl wir von seiner Gestalt sprechen, hat der wahre Gott keine bestimmte Gestalt und das menschliche Auge kann ihn nicht wahrnehmen. Auch durch eine fehlerlose Beschreibung seiner Eigenschaften erkennt man ihn nicht. Er kann sich jedoch in jeder Gestalt mit allen erdenklichen exzellenten Eigenschaften manifestieren.

Gottes Körper ist die Erleuchtung selbst! Formlos und ohne Substanz ist Er seit jeher und wird es immer sein. Es ist ein ewiger Körper dessen Substanz Weisheit ist. Er ist ewig und unverändert er selbst.

Die Erleuchtung erscheint als das Licht der Weisheit, das Menschen in ein neues Leben hineinerweckt und bewirkt, in der Welt Gottes wiedergeboren zu werden.

Die dies erkennen, werden Kinder Gottes; sie halten und ehren seine Lehre und vermitteln sie der Nachwelt. Nichts kann wunderbarer sein als die Macht Gottes.

Gottes dreifaltige Gestalt

1. Die Gestalt der Lehre; sie ist die Substanz der Wahrheit selbst, sie

erfüllt das Universum und reicht überallhin, sie existiert für immer, gleich ob Menschen daran glauben oder nicht.

2. Die Gestalt Gottes in Mitgefühl und Weisheit; sie manifestiert sich durch die Symbolik von Geburt und Tod, die Lehre und die Offenbarung seines heiligen Namens um alle Menschen zur Rettung zu führen.

3. Gott erschien in der Welt in körperlicher Gestalt und lehrte die Menschen entsprechend ihren Fähigkeiten die Aspekte von Geburt, Entsagung dieser Welt und das Erreichen der Erleuchtung. Um die Menschen zu führen, gebrauchte Gott in dieser Form jedes Mittel wie auch Krankheit und Tod.

Obwohl Gott einen dreifaltigen Körper hat, ist sein Geist und sein Sinn ein einziger: Alle Menschen zu retten. Seine Göttlichkeit erfüllt alles, sie macht die Erleuchtung zu seinem Körper und – wie die Erleuchtung – zeigt Er sich allen, die fähig sind, die Wahrheit zu erkennen.

Das Auftreten Gottes in der Welt

Es ist selten, daß Gott in der Welt auftritt. Wenn Gott in der Welt auftritt, strebt Er nach Erleuchtung, verkündet Er die wahre Lehre, zerreißt die Netze des Mißtrauens, beseitigt die Verlockung der Begierden an ihrer Wurzel, verstopft die Quellen des Bösen vollständig unbehindert und bewegt sich auf der Erde wie Er will.

Gott erscheint in der Welt des Leides, weil Er die Menschen nicht im Stich lassen kann. Er kommt, um die wahre Lehre zu verbreiten und alle Menschen mit seiner Wahrheit zu heiligen.

Wenn Gott einen Menschen findet, der unter der schweren Bürde seiner weltlichen Leidenschaften leidet, fühlt Er Mitleid und trägt die schwere Bürde mit ihm. Wenn Er einen Menschen findet, der unter der Täuschung der Welt leidet, wird Er die Täuschung mit dem reinen Licht seiner Weisheit aufklären.

Wenn der Mond untergeht, sagen die Leute, er ist verschwunden; und wenn er aufgeht, sagen sie, er ist wieder da. Jedoch, der Mond verschwindet weder, noch erscheint er. Er ist immer und unverändert auf seiner Bahn. Gott ist genau wie der Mond: Weder verschwindet Er, noch erscheint Er; es scheint nur so, aus Liebe zu den Menschen, daß Er sie lehren kann.

Die Tatsache, daß Gott erscheint oder nicht erscheint, hängt von den Umständen ab. Wenn sie günstig sind, erscheint Er; sind sie ungünstig, scheint Er abwesend. Jedoch, ob Er uns erscheint oder nicht, Er bleibt immer unverändert Derselbe und unverändert gegenwärtig.

In Wirklichkeit geht die Natur aller Dinge über die Unterscheidung zwischen Erscheinen oder Nichterscheinen, zwischen Kommen und Gehen, zwischen Gut und Böse weit hinaus. All diese Dinge sind in Wahrheit gegenstandslos und vollständig gleichförmig.

Die Unterscheidung entsteht nur durch die fehlerhafte Wahrnehmung derer, die diese Erscheinungen beobachten.

Gottes Tugenden

Gott wird wegen 5 Tugenden von der Welt respektiert: Überlegene Anleitung, überlegener Standpunkt, perfekte Weisheit, überlegene Predigtfähigkeit; und die Fähigkeit, Menschen an die Praxis seiner Lehre heranzuführen. Darüber hinaus ermöglichen Gottes 8 weitere Tugenden, den Menschen Glück und Segen zu verleihen: Die Praxis seiner Lehre – sie bringt sofortige Vorteile in die Welt: Die Fähigkeit, zwischen Gut und Böse, Recht und Unrecht korrekt zu unterscheiden; Menschen durch die Lehre des rechten Weges zur Erleuchtung zu führen; alle Menschen in gleicher Weise zu führen; Stolz und Prahlerei zu vermeiden; tun, was Er gesagt hat; sagen, was Er getan hat; und – auf diese Weise die Gelübde seines mitfühlenden Herzens zu erfüllen.

Durch die Praxis der Meditation erhält Gott einen friedvollen und ruhigen Geist, strahlend vor Erbarmen, Mitgefühl, Glückseligkeit, ja sogar Gleichmut. Er behandelt alle Menschen gleich, säubert ihre Geister und Sinne von Verunreinigung und schenkt Glückseligkeit in einer perfekten Aufrichtigkeit des Geistes. Was Gott in Seiner Sprache predigt, nehmen die Menschen wahr und verstehen es in ihrer eigenen Sprache als wäre es exklusiv zu ihnen verkündet worden. Gottes Bewußtseinszustand übersteigt menschliche Gedanken; er kann nicht durch Worte klargemacht werden; er kann nur durch Parabeln angedeutet werden.

Ein Fluß wird aufgewühlt durch trampelnde Pferde und Elefanten, gestört durch die Bewegungen der Fische und Schildkröten; aber der Fluß fließt weiter, ruhig und ungestört von solchen Kleinigkeiten. Gott ist wie ein großer Fluß. Die Fische und Schildkröten anderer Lehren schwimmen in seinen Tiefen herum und versuchen vergebens gegen den Strom zu voranzukommen; Gottes Lehre fließt weiter, ruhig und ungestört.

Gottes perfekte Weisheit hält fern von den Extremen der Vorurteile und bewahrt eine Art von Mäßigung, die jenseits aller Worte der Beschreibung ist. Allwissend, weiß Er alle Gedanken und Gefühle aller Menschen und realisiert alles, was in der Welt vorgeht, in jedem Augenblick.

Gottes Weisheit erfrischt die dürren, unfruchtbaren Geister der Menschen, erleuchtet sie und lehrt sie die Bedeutung dieser Welt, ihrer Ursachen und Effekte, ihrer Erscheinungen und ihrer Vergänglichkeit.

In Wirklichkeit – ohne die Hilfe Gottes – welchen Aspekt dieser Welt könnten die Menschen überhaupt verstehen?

Gott erscheint nicht immer als ein Göttlicher. Manchmal erscheint Er als Inkarnation des Bösen, manchmal als Frau, als Gott, als König, oder als Staatsmann; manchmal erscheint Er in einem Bordell oder in einer Spielhalle. Während einer Epidemie erscheint Er als heilender Arzt, und im Krieg predigt Er Nachsicht und Gnade für die leidenden Menschen; für diejenigen, die glauben daß Dinge ewig andauern, predigt Er Veränderung und Unsicherheit; für Stolze und Egoisten predigt Er Bescheidenheit und Selbstaufopferung; für diejenigen, die im Netz weltlicher Vergnügen gefangen sind, offenbart Er das Elend dieser Welt.

Es ist Gottes Absicht, in allen Angelegenheiten offenbar zu werden und bei allen Gelegenheiten seine absolute Natur zu offenbaren.

So fließt Gottes Erbarmen und Mitgefühl aus seiner absoluten Natur in endloses Leben und grenzenloses Licht zur Erlösung der Menschheit.

Diese Welt ist wie ein brennendes Haus, das ewig zerstört und wieder aufgebaut wird. Die Menschen, verwirrt durch die Dunkelheit des Unwissens, verlieren Geist und Sinn in Ärger, Mißvergnügen, Eifersucht und weltlichen Leidenschaften. Sie sind wie Babies, die eine Mutter brauchen; jeder ist abhängig von Gottes Barmherzigkeit.

Gott ist Vater der ganzen Welt. Alle Menschen sind Kinder Gottes; Gott ist der Heiligste aller Heiligen. Diese Welt ist entflammt von Hinfälligkeit und Tod; Leid ist überall; jedoch, die Menschen – vertieft in die vergebliche Suche nach weltlichem Vergnügen – sind nicht weise genug, dies überhaupt zu bemerken.

Gott sah, daß diese Welt ein brennendes Haus ist. Er wendete sich ab und fand Zuflucht und Frieden in einem ruhigen, tiefen Wald. Von dort ruft Er aus seinem großen Mitgefühl zu uns: „Diese Welt der Veränderung und des Leidens gehört mir; all diese unwissenden, achtlosen Menschen sind meine Kinder: Ich bin der einzige, der sie aus ihrer Verblendung und ihrem Elend erlösen kann.“

Weil Gott der große König der wahren Lehre ist, kann Er zu allen Menschen predigen wie Er will; deshalb erscheint Gott in der Welt, um die Menschen glücklich zu machen. Um sie von ihrem Leid zu erlösen,

predigt Er die wahre Lehre, aber die Ohren der Menschen sind abgestumpft durch ihre Gier und sie sind unaufmerksam. Aber diejenigen, die auf seine Lehre hören sind frei von Verblendung und dem Elend des Lebens. „Menschen können nicht durch ihre eigene Weisheit gerettet werden.“ sagte Er, „durch Glauben und Vertrauen müssen sie in meine Lehre eingehen“.

Deshalb sollte man auf Gottes Lehre hören und sie in die Praxis umsetzen.

Die Botschaft Gautama Buddhas

Die „Vierfach Edle Wahrheit“

1. Die Welt ist voll von Leid. Geburt ist Leid, Altern ist Leiden, Krankheit und Tod sind Leiden. Einem hassenden Menschen zu begegnen ist Leid, von einem geliebten Menschen getrennt zu sein ist Leiden, vergeblich um die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse zu kämpfen ist Leiden.

In Wahrheit ist ein Leben, das nicht frei ist von Begierden und Leidenschaft, immer mit Schmerz und Leid verbunden. Dies wird „Die Wahrheit des Leidens“ genannt.

2. Die Ursache des menschlichen Leids ist unzweifelhaft im Verlangen des physischen Körpers und den Illusionen weltlicher Leidenschaften begründet. Verfolgt man diese Verlangen und Leidenschaften zu ihrem Ursprung, findet man, daß sie im starken Verlangen der körperlichen Instinkte wurzeln. Auf diese Weise sucht das Verlangen mit seinem starken Drang sich zu befriedigen nach allem was begehrlich ist, auch wenn dies manchmal der Tod ist. Dies wird „Die Wahrheit der Ursache des Leids“ genannt.

3. Wenn das Begehren, das die Ursache aller menschlicher Leidenschaften ist, zum Erliegen gebracht werden kann, werden die Leidenschaften aussterben und alles menschliches Leiden wird beendet sein. Dies wird „Die Wahrheit über die Beendigung des Leids“ genannt

4. Um einen Zustand des Nicht-Begehrens und Nicht-Leidens zu erreichen, muß man einem bestimmten Pfad beschreiten. Die Stationen dieses Edlen Achtfachen Pfades sind: – Rechte Sicht, rechte Gedanken, rechte Sprache, rechtes Verhalten, rechte Lebensführung, rechte Bemühung, rechte Achtsamkeit und rechte Konzentration. Dies wird „Die Wahrheit des Edlen Pfades zur Beseitigung der Ursachen des Leids“ genannt.

Die Menschen sollten diese Wahrheiten klar im Kopf behalten, denn die Welt ist angefüllt mit Leid. Wenn jemand dem Leiden entfliehen möchte, muß er die Stricke weltlicher Leidenschaften – welche die einzige Ursache des Leids sind – unweigerlich zertrennen.

Ohne weltliche Leidenschaften zu leben kann nur durch Erleuchtung erreicht werden und Erleuchtung kann wiederum nur durch die Disziplin des Edlen Achtfachen Pfades erreicht werden.

Diejenigen, welche die Vierfach Edle Wahrheit verstanden haben, heißen „Leute, welche die Augen der Erleuchtung erlangt haben“.

Wenn ein Mensch die Vierfach Edle Wahrheit klar verstanden hat, dann wird ihn der Edle Achtfache Pfad von der Gier wegführen; und wenn er frei ist von Gier, wird er sich nicht mit der Welt herumschlagen, nicht

töten, nicht stehlen, nicht Ehebruch begehen, nicht betrügen, nicht schmeicheln, nicht neiden, nicht die Geduld verlieren, nicht die Vergänglichkeit des Lebens vergessen und er wird nicht ungerecht sein.

Dem Edlen Pfad zu folgen, ist wie einen dunklen Raum mit einem Licht in der Hand zu betreten: Die Dunkelheit wird verschwinden und der Raum wird sich mit Licht füllen.

Menschen, welche die Bedeutung der Edlen Wahrheiten verstehen und gelernt haben, dem Edlen Pfad zu folgen sind im Besitz des Lichtes der Weisheit, das die Dunkelheit der Unwissenheit vertreibt.

Verursachung

Es gibt Ursachen für alles menschliche Leid, und es gibt einen Weg zur Beseitigung dieser Ursachen, denn alles in der Welt ist das Ergebnis

eines gewaltigen Zusammentreffens von Ursachen und Bedingungen, und alles verschwindet, wenn die Ursachen und Bedingungen nicht mehr vorhanden sind.

Regen fällt, Wind weht, Pflanzen blühen, Blätter reifen heran und vergehen; all diese Erscheinungen sind mit Ursachen und Bedingungen in Beziehung, sind von diesen hervorgebracht worden und verschwinden, wenn sich Ursachen und Bedingungen ändern. Jemand ist geboren durch die Bedingungen der Elternschaft; sein Körper wird von Nahrungsmitteln ernährt, sein Geist wächst heran durch Lernen und Erfahrung. Deshalb sind beide, Fleisch und Geist, abhängig von Bedingungen und ändern sich, wenn die Bedingungen sich ändern.

Es ist ewiges und unveränderbares Gesetz dieser Welt, daß alles erschaffen wird durch eine Serie von Ursachen und Bedingungen und ebenso verschwindet durch das gleiche Gesetz; alles ist ständig im Fluß, nichts bleibt auch nur einen Augenblick unverändert.

Tatsächlich ist es der eigene Geist und Verstand der Menschen, der die Ursache allen Kummers, Jammers, Schmerzes und der Qual ist.

Diese ganze Welt der Verblendung ist nichts als der Schatten dieses verblendeten Geistes. Und doch ist es der gleiche Geist und Sinn, der die Welt der Erleuchtung hervorbringt.

Vergänglichkeit und Ichlosigkeit

Obwohl Körper und Geist aufgrund zusammenwirkender Ursachen existieren, folgt daraus nicht, daß allein deshalb eine „Ich“-Persönlichkeit entsteht. Der Körper aus Fleisch und Blut ist eine Anhäufung von Elementen und Molekülen und ist deshalb vergänglich.

Wenn der Körper eine „Ich“-Persönlichkeit wäre, könnte er frei entscheiden, zu tun, was er selbst bestimmt.

Ein König hat die Macht, auszuzeichnen oder zu bestrafen wie er selbst wünscht, aber er wird krank, gegen seinen Willen, er wird alt, ohne daß er es möchte, und das, was er erreicht und seine Wünsche haben oft nicht viel miteinander zu tun. Genausowenig ist der Geist und der Sinn eine „Ego“-Persönlichkeit.

Der menschliche Geist ist eine Ansammlung von Ursachen und Bedingungen; er befindet sich in einem ständigen Veränderungsprozeß.

Wenn der Geist eine „Ego“-Persönlichkeit wäre, könnte er frei entscheiden, zu tun, was er selbst bestimmt; aber der Geist flieht oft das, was er als Persönlichkeit wäre, könnte er frei entscheiden, zu tun, was er selbst bestimmt; der Geist flieht oft das, was er als richtig weiß, und kämpft nur widerwillig gegen das Böse. Und dazu: Nichts scheint genau so zu geschehen, wie das Ich wünscht. Wenn jemand gefragt wird, ob der Körper ewig oder vergänglich ist, muß er antworten: „Vergänglich.“ Wenn jemand gefragt wird, ob die vergänglicher Existenz Glückseligkeit oder Leid ist, muß er antworten: „Leid.“

Wenn jemand glaubt, solch ein vergängliches Ding, so wechselhaft und angefüllt mit Leid, ist die „Ich“-Persönlichkeit, so ist das ein schwerer Irrtum. Der menschliche Geist ist ebenso vergänglich und leidend; er hat nichts, was man eine „Ich“-Persönlichkeit nennen könnte.

Unser realer Körper und Geist, die zusammen ein individuelles Leben ausmachen, und die umgebende Welt sind weit weg von den Kunstbegriffen „Ich“ und „Mein“. Es ist ganz einfach der von unreinen Verlangen getrübte und der Weisheit unzugängliche Geist und Sinn, der hartnäckig in der Gedankenwelt von „Ich“ und „Mein“ verharrt.

Weil Körper und ihre Umgebung durch das Zusammenwirken von Ursachen und Bedingungen entstanden sind, sind sie auch dauernder Veränderung unterworfen, die nie enden wird.

Der menschliche Geist, in seinen nie endenden Wandlungen, ist wie das bewegte Wasser eines Flusses, wie die brennende Flamme einer Kerze, oder wie ein ewig herumhüpfender Affe, und kann nicht einmal für einen kurzen Augenblick zur Ruhe kommen.

Ein weiser Mensch, der dies hört und sieht, sollte mit jeder Anhaftung an Körper und Geist brechen, wenn er je zur Erleuchtung gelangen möchte.

Niemand wird es fertig bringen, Alter, Krankheit und Tod abzuschaffen oder Auflösung und Erlöschen abzustreiten. Normalerweise werden Menschen unvermeidlich mit diesen Tatsachen konfrontiert und leiden daran. Wenn jemand jedoch Gottes Lehren gehört hat, leidet er nicht, denn er weiß, daß diese Dinge unvermeidbar sind.

Die Vier Wahrheiten in dieser Welt:

1. Alle Lebewesen kommen aus der Unwissenheit

2. Alle Objekte der Begierde sind vergänglich, unsicher und mit Leiden verbunden

3. Alle existierenden Dinge sind ebenso vergänglich, unsicher und mit Leid verbunden

4. Es gibt nichts in dieser Welt was „Ich“ oder „mein“ genannt werden könnte

Diese Wahrheit, daß alles vergänglich, vorübergehend und Ich-los ist, hat keine Beziehung zu der Tatsache des Erscheinens oder Nicht-Erscheinens Gottes in der Welt. Diese Wahrheiten sind unbestreitbar; Gott weiß das, deshalb predigt Er die Reine Lehre zu allen Menschen.

Die „Bewußtsein allein“ Theorie

Verblendung und Erleuchtung haben ihren Ursprung im Bewußtsein. Jede Existenz und jede Erscheinung erwächst aus den Funktionen des Bewußtseins, gerade so, wie verschiedene Dinge aus dem Ärmel eines Zauberers erscheinen. Die Aktivitäten des Geistes sind grenzenlos, sie formen die äußeren Umstände des Lebens. Ein unreines Bewußtsein umgibt sich mit unreinen Dingen, ein reines Bewußtsein umgibt sich mit reinen Dingen. Folglich haben die äußeren Umstände keine anderen Grenzen als die Aktivitäten des Bewußtseins.

Wie ein Bild von einem Künstler gemalt wird, werden die äußeren Umstände von den Aktivitäten des Bewußtseins geschaffen. Während die von Gott geschaffenen äußeren Umstände rein sind, sind die von gewöhnlichen Menschen geschaffenen nicht so. So wie ein einziges Bild eine unendliche Vielzahl von Details enthalten kann, füllt der menschliche Geist seine Lebensumstände mit Ereignissen und Dingen an.

Es gibt nichts in der Welt, was nicht geistgeschaffen ist. Gott hat das richtige Verständnis all dieser vom menschlichen Geist geschaffenen Dinge und Verhältnisse. Deshalb können jene, die das wissen, den wirklichen Gott wahrnehmen.

Jedoch ist das Bewußtsein, das seine Umgebung selbst schafft, nie frei von Erinnerungen, Ängsten oder Jammern, die aus Unwissenheit und Gier entstanden sind – und das nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch in Gegenwart und Zukunft.

Aus Unwissenheit und Gier ist die Welt der Verblendung und Täuschung entstanden, und all der riesige Komplex der zugehörigen Ursachen und Bedingungen existiert im menschlichen Bewußtsein und nirgendwo anders.

Leben und Tod haben ihre Ursache im Bewußtsein und existieren im Bewußtsein. Folglich, wenn das Bewußtsein, das sich mit Leben und Tod beschäftigt, fortschreitet, schreitet auch die Welt mit Leben und Tod mit ihm fort. Ein unerleuchtetes und verwirrtes Leben entsteht aus einem

Bewußtsein, das durch seine eigene Welt der Verblendung verwirrt ist. Wenn wir lernen, daß es außerhalb unseres Bewußtseins keine Welt der Verblendung gibt, wird der verwirrte Geist klar; und weil wir aufhören, unreine Umstände zu produzieren, erreichen wir Erleuchtung.

Auf diesem Weg ist die Welt von Leben und Tod durch das Bewußtsein geschaffen, ist in Knechtschaft dieses Bewußtseins, ist regiert durch dieses Bewußtsein; das Bewußtsein aber ist der Meister jeder Situation.

Die Welt der Leidens ist durch das verblendete sterbliche Bewußtsein entstanden. Deshalb ist Alles primär geschaffen, gesteuert und beherrscht durch das Bewußtsein. Wie die Räder dem Ochsen folgen, der den Karren zieht, so folgt das Leid einer Person, die mit unreinem Bewußtsein spricht und handelt.

Wenn aber ein Mensch mit reinem Bewußtsein redet und handelt, folgt ihm das Glück wie ein Schatten. Die im Bösen handeln, werden verfolgt von dem Gedanken „Ich habe falsch gehandelt“ und die Erinnerung an diese Tat bleibt erhalten bis zu ihrer unvermeidlichen Vergeltung in den folgenden Leben. Jedoch diejenigen, die aus guten Motiven handeln, werden glücklich durch den Gedanken „Ich habe gut gehandelt“ und sie werden noch glücklicher, wenn sie daran denken, daß die gute Tat andauerndes Glück für die folgenden Leben bringt. Wenn das Bewußtsein unrein ist, werden die Füße entlang eines schweren, holperigen Weges straucheln, da werden viele Stürze sein und viel Schmerz. Wenn aber das Bewußtsein rein ist, wird der Weg sanft und die Reise friedvoll.

Wer sich der Reinheit von Körper und Geist erfreut, geht den Weg der Göttlichkeit und durchbricht das Netz der eigensüchtigen, schmutzigen Gedanken und bösen Begierden.

Der wirkliche Istzustand der Dinge

Weil alles in der Welt durch das Zusammenwirken von Ursachen und Bedingungen verursacht ist, kann es keinen fundamentalen Unterschied zwischen Dingen geben. Die augenscheinlichen Unterscheidungen existieren wegen der absurden und unterscheidenden Gedanken der Leute.

Im Himmel ist keine Unterscheidung von Ost und West; Menschen schaffen diese Unterscheidungen aus ihrem eigenen Bewußtsein und glauben dann, sie seien wahr.

Mathematische Zahlen von Eins bis Unendlich sind jeweils ganze Zahlen; aber jede in sich selbst trägt keine Unterscheidung ihrer Größe. Die Leute machen diese Unterscheidung für ihre Bequemlichkeit, wie z.B. unterschiedliche Mengen zu bestimmen. In dem universellen Prozeß des Werdens gibt es aus seiner Natur heraus keine Unterscheidung zwischen dem Prozeß des Lebens und dem Prozeß der Zerstörung.

Menschen machen einen Unterschied und nennen das eine Geburt und das andere Tod. In Handlungen ist kein Unterschied zwischen Richtig und Falsch, Menschen machen diesen Unterschied aus ihrer eigenen, fehlgeleiteten Bequemlichkeit.

Gott hält sich fern von diesen Unterscheidungen und blickt auf diese Welt wie auf eine vorüberziehende Wolke. Für Gott sind alle definitiven Dinge Illusion; Er weiß, daß alles, wonach das Bewußtsein greift oder was es verwirft, ohne jede Substanz ist. Auf diese Weise überschreitet Er die Fallstricke der Einbildung und der unterscheidenden Gedanken. Menschen streben nach Dingen zu ihrer eigenen eingebildeten Bequemlichkeit und für ihre Annehmlichkeit; sie streben nach Wohlstand und Reichtum und Ehre; sie hängen verzweifelt an ihrem sterblichen Leben. Sie machen willkürliche Unterschiede zwischen Existenz und Nicht-Existenz, Gut und Böse, Richtig und Falsch. Für diese Menschen ist das Leben eine Folge von Besitzergreifungen und Anhaftungen, und dann müssen sie eben darum die Illusion von Schmerz und Leiden annehmen.

Es war einmal ein Mann, der auf einer langen Reise an einen Fluß kam. Er sagte zu sich selbst: „Diese Seite des Flusses ist sehr schwierig und gefährlich, das andere Ufer scheint mir leichter und sicherer, aber wie komme ich hinüber?“ Er baut sich aus Ästen und Schilfrohr ein Floß und überquert sicher den Fluß. Daraufhin dachte er sich: „Das Floß war mir sehr nützlich, den Fluß zu überqueren. Ich will es nicht hier lassen, es verrottet sonst am Ufer. Ich nehme es mit mir.“ So nahm er freiwillig eine unnötige Bürde an. Kann man diesen Mann einen Weisen nennen?

Diese Parabel lehrt, daß sogar ein gutes Ding, wenn es überflüssig wird, weggeworfen werden sollte. Mehr noch, wenn es ein schlechtes Ding ist. Gott macht es zu seiner Lebensregel, um unnötige und nutzlose Diskussionen zu vermeiden. Dinge kommen nicht und gehen nicht, sie erscheinen nicht und sie verschwinden nicht; deshalb kann man Dinge nicht bekommen oder verlieren. Gott lehrt, daß Dinge weder erscheinen noch verschwinden weil sie sowohl über die Bestätigung wie auch über die Verleugnung ihrer Existenz hinausgehen.

Weil alles ein Zusammentreffen und eine Reihenfolge von Ursachen und Bedingungen ist, kann eine Sache aus sich selbst heraus nicht existieren; man könnte sagen, sie ist Nicht-Existent. Ebenso, gerade weil diese Sache eine relative Beziehung zu Ursachen und Bedingungen hat, kann man sagen, sie ist nicht Nicht-Existent. Einer Sache wegen ihrer äußeren Form anzuhängen, ist die Ursache von Verblendung.

Wenn man nicht nach der äußeren Form strebt und ihr nicht anhängt, wird diese absurde Verblendung nicht stattfinden. Erleuchtung ist die Weisheit, diese Wahrheit zu erkennen und frei zu sein von solch närrischer Täuschung.

Die Welt ist in der Tat wie ein Traum und die Schätze dieser Erde sind ein verlockendes Wunder! Wie die scheinbaren Entfernungen auf einem Bild haben Dinge keine Realität in sich selbst, sondern sind wie heißer Dampf. Zu glauben, daß Dinge, die durch eine unberechenbare Folge von Ursachen entstanden sind, für ewig dauern, ist ein schwerer Fehler; dies wird die Theorie der Dauerhaftigkeit genannt; aber es ist genauso ein schwerer Fehler zu glauben, daß Dinge vollständig verschwinden; das ist die Theorie der Nicht-Existenz.

Diese Begriffe ewigwährenden Lebens und ewigwährenden Todes, der Existenz und der Nicht-Existenz, können in der wesentlichen Natur der Dinge nicht angewandt werden. Sie gelten nur in ihrem Anschein, den sie den schändlichen menschlichen Augen bieten.

Aufgrund der menschlichen Begierden werden Menschen in Beziehungen und Bindungen an diese Erscheinungen verwickelt. Jedoch sind alle Dinge in ihrer wahren Natur frei von diesen Unterscheidungen und Bindungen. Weil alles durch eine Folge von Ursachen und Bedingungen entstanden ist, sind alle Erscheinungen und Dinge ständigem Wechsel unterworfen. Das bedeutet, anders als bei authentischen Substanzen, da ist kein Einklang zwischen diesen Dingen. Es ist wegen dieser ständigen Veränderung der Erscheinung, daß wir Dinge als Wunder oder als Traum wahrnehmen. Jedoch, in ihrer wahren spirituellen Natur sind alle Dinge trotz dieser ständigen Veränderung ihrer Erscheinung unveränderlich.

Und doch glauben die unwissenden Menschen dieser Welt, daß dies hier eine reale Welt ist und handeln deshalb entsprechend dieser absurden Annahme. Jedoch so wie diese Welt nur eine Illusion ist, führen ihre auf dieser Fehleinschätzung basierenden Handlungen in Schmerz und Leiden.

Ein weiser Mensch, wissend, daß diese Welt illusionär ist, handelt nicht, als ob sie real wäre. So entflieht er dem Leiden.

Der Mittlere Weg

Für diejenigen, die den Pfad zur Erleuchtung gewählt haben, gibt es zwei Extreme, die sorgfältig zu vermeiden sind: Zuerst ist da das Extrem der Nachgiebigkeit gegenüber den Begierden des Körpers. Das zweite ist das gerade gegenteilige Extrem, das diejenigen befällt, die dieses Leben ablehnen und meinen, einen extrem asketischen Weg gehen zu müssen und ihren Geist und Körper unverhältnismäßig quälen.

Den Edlen Pfad, der über diese beiden Extreme hinausgeht, der zu Erleuchtung und Weisheit und innerem Frieden führt, könnte man als Mittleren Weg betrachten. Was ist der Mittlere Weg? Er besteht aus dem Achtfach Noblen Pfad: Rechte Sicht, rechte Gedanken, rechte Sprache, rechtes Verhalten, rechte Lebensführung, rechte Bemühung, rechte Achtsamkeit und rechte Konzentration (Meditation). Folgt man dem Pfad zur Erleuchtung, ist es wichtig, sich keinesfalls in Extreme zu verfangen oder zu verwickeln; das bedeutet, immer dem Mittleren Weg zu folgen. Wenn jemand irgendwelchen Dingen anhängt, gerade in dem Augenblick, mit einem mal, beginnt Leben in Verblendung und Täuschung. Wer dem Edlen Pfad zur Erleuchtung folgt, wird nicht Vergangenes beklagen und nicht versuchen, Zukünftiges vorherzusagen, sondern mit ausgeglichenem und friedvollem Bewußtsein erwarten, was kommt.

Es kann zum Hindernis werden, wenn man die Erleuchtung als eine „Sache“ betrachtet, die es zu erringen gilt. Wenn Leute sich Erleuchtung wünschen und versuchen, sie zu erringen, bedeutet das, daß die Verblendung immer noch in ihnen ist; deshalb dürfen diejenigen, die dem Weg zur Erleuchtung folgen, nicht danach drängen, und wenn sie die Erleuchtung gewinnen, dürfen sie sich nicht dabei aufhalten.

Wenn Leute in diesem Sinn Erleuchtung erlangen, bedeutet das, daß alles Erleuchtet ist wie es ist. Deshalb sollten Leute dem Pfad zur Erleuchtung folgen, bis in ihren Gedanken weltliche Leidenschaften und Erleuchtung identisch werden, wie sie es ohnehin sind.

Dieser Begriff des universellen „Eins-seins“ – daß Dinge in ihrer innersten Natur keine Unterscheidungsmerkmale haben – heißt „Sunyata“. Sunyata bedeutet nicht-substantiell, das Ungeborene, keine Eigennatur, keine Dualität. Es gibt nichts in der innersten Natur der Dinge das in Begriffen der Unterscheidung ausgedrückt werden könnte; deshalb werden alle Dinge als nicht-substantiell betrachtet.

Wo immer Licht ist, ist auch Schatten; wo immer Länge ist, da ist auch Kürze; wo immer Weiß ist, da ist auch Schwarz; gerade wie diese Begriffe zeigen, die Eigennatur von Dingen kann nicht allein existieren, sie sind nicht-substantiell. Aus dem selben Grund kann Erleuchtung nicht ohne Unwissenheit existieren oder Unwissenheit ohne Erleuchtung; wenn sich Dinge in ihrer innersten Natur nicht unterscheiden, wie kann dann Dualität sein?

Die Menschen denken für gewöhnlich, daß sie mit Geburt und Tod verbunden sind, in Wirklichkeit gibt es diese Begriffe jedoch nicht. Wenn Menschen diese Tatsache erkennen können, wird ihnen der Nicht-Gegensatz von Werden und Vergehen klar. Weil die Menschen den Gedanken der Ego-Persönlichkeit pflegen, hängen sie an dem Gedanken von Besitz; weil es jedoch eine Sache wie „Ego“ nicht gibt, kann es auch keine Dinge wie „Besitz“ geben. Wenn Menschen diese Tatsache erkennen können, wird ihnen der Nicht-Gegensatz von Werden und Vergehen klar.

Weil die Menschen den Gedanken der Ego-Persönlichkeit pflegen, hängen sie an dem Gedanken von Besitz; weil es jedoch eine Sache wie „Ego“ nicht gibt, kann es auch keine Dinge wie „Besitz“ geben.

So weit sich Menschen frei von Gegensätzen und von diesen Gegensätzen entfachten Emotionen halten, so weit erkennen sie die universelle Wahrheit des Sunyata.

Ein Mensch muß erst selbst die Verlorenheit inmitten der felsigen Berge von Ichsucht und Eigennutz erfahren, bevor in ihm der Wunsch erwacht, einen Pfad zu finden, der ihn zur Erleuchtung führt. Wer die Gefahren des Pfades auf sich nimmt, dem wird auf dem Gipfel der waffenstarrenden Berge des Eigennutzes und inmitten der Feuer des Hasses eine angenehme Brise wehen, und am Ende wird er erkennen, daß der Eigennutz und die weltlichen Leidenschaften, gegen die er gekämpft und gelitten hat, die Erleuchtung selbst sind.

Gott lehrt den Mittleren Weg, der über die Vorurteile der üblichen gegensätzlichen Begriffe hinausgeht, der Dualität zu „Eins“ verschmelzen läßt.

Das Reine Bewußtsein

Unter den Menschen gibt es viele unterschiedliche Mentalitäten und Temperamente in vielen unterschiedlichen Rassen und nicht zuletzt den Unterschied der Geschlechter. All das macht keinen Unterschied, mit richtiger Übung können alle Erleuchtung erreichen. Fünf Fähigkeiten sind notwendig, wenn man aufbricht, dem Edlen Pfad zur Erleuchtung zu folgen: Gute Gesundheit, Vertrauen, Fleiß, aufrichtige Absicht und Weisheit. Wenn jemand diese Fähigkeiten hat – unabhängig vom Geschlecht – ist es möglich, zur Erleuchtung zu kommen. Es ist nicht sehr schwierig, Gottes Lehre zu erlernen, denn alle Menschen haben eine natürliche Neigung zur Erleuchtung.

Wenn ein König von Banditen geplagt wird, muß er zuerst herausfinden, wo ihr Lager ist, bevor er sie angreifen kann. Ebenso muß jemand, der von weltlichen Leidenschaften bedrängt wird, zuerst ihre Ursachen herausfinden. Wenn jemand in einem Haus ist und die Augen aufmacht, wird er zuerst das Innere des Zimmers wahrnehmen, erst später wird er aus dem Fenster schauen. In gleicher Weise können wir nicht äußere Dinge wahrnehmen, bevor wir nicht die Augen für das Innere öffnen.

Das bewußte Selbst im Körper sollte zuerst die Dinge innerhalb des Körpers kennen; im Allgemeinen sind die Menschen jedoch sehr viel mehr an äußeren Dingen interessiert und wissen oder achten nur wenig auf die Dinge in ihrem Inneren. Wenn Geist und Sinn außerhalb des Körpers sind, wie können sie mit den Bedürfnissen des Körpers Kontakt halten?

Tatsächlich spürt der Körper, was der Geist weiß, und der Geist weiß, was der Körper spürt. Aber deshalb kann man nicht behaupten, der Geist befinde sich außerhalb des Körpers. Wo existiert dann die Substanz des Bewußtseins? Bedingt durch ihre eigenen Handlungen und in die Irre geführt durch zwei fundamentale falsche Auffassungen irren die Menschen seit frühester Vergangenheit in Unwissenheit herum.

Zuerst glaubten sie, daß der unterscheidende Geist, der aus der Wurzel dieses Lebens aus Geburt und Tod stammt, ihre wahre Natur sei.

Dann wußten sie nicht, daß sie – verdeckt durch den unterscheidenden Geist – im Besitz des Reinen Geistes der Erleuchtung sind, der ihre wahre Natur ist.

Der unterscheidende Geist dient nur der Unterscheidung scheinbarer Unterschiede, welche durch Gier und andere Unreinheiten in Beziehung zum Selbst entstehen. Der unterscheidende Geist unterliegt Ursachen und Bedingungen, entbehrt jeder Eigensubstanz und ist ständiger Veränderung unterworfen. Weil aber die Menschen glauben, daß dieser Geist ihr wahres Selbst ist, unterwerfen sie sich durch diesen Irrtum der Welt der Ursachen und Bedingungen, die Leiden schafft.

Grundsätzlich hat jeder Mensch einen Reinen Geist, der jedoch meist durch die Verunreinigung weltlicher Begierden verdeckt wird, die sich aus den jeweiligen Lebensumständen ergeben. Dieses getrübte Bewußtsein ist nicht jemandes eigentliche Natur; etwas ist hinzugefügt worden, wie ein Eindringling oder sogar ein Gast in einer Wohnung, nicht jedoch der Gastgeber. Es ist also ein Irrtum zu glauben, dieser getrübte Geist sei das wahre, eigene Bewußtsein. Man muß sich dauernd selbst an diese Tatsache erinnern, wenn man danach strebt, das reine, unveränderliche und fundamentale Bewußtsein der Erleuchtung in sich zu erwecken. Die Störungen des menschlichen Bewußtseins werden sowohl durch Gier als auch durch die Reaktionen auf jemandes ständig wechselnde Umstände hervorgerufen. Das Bewußtsein, das nicht durch die sich ereignenden Dinge gestört wird, das unter allen Umständen ruhig und klar bleibt, ist das wahre Bewußtsein und sollte die Führung übernehmen.

Ein Gasthaus ist nicht verschwunden, bloß weil der Gast es nicht mehr sieht. Man kann auch nicht sagen, das wahre Selbst wäre verschwunden, weil das durch wechselnde Umstände hervorgerufene, getrübte Bewußtsein verschwunden ist. Was sich mit wechselnden Bedingungen verändert, ist nicht die wahre Natur des Bewußtseins. Es ist nur ein „Zwischenbewußtsein“, das abhängig von wechselnden Lebensumständen von einem Augenblick zum anderen andere Gefühle hervorbringt. Dies ist nicht das wahre Bewußtsein. Hinter den Begierden und weltlichen Leidenschaften, die das „Zwischenbewußtsein“ beschäftigen, da wohnt, klar und ungetrübt, das fundamentale und wahre Wesen des Bewußtseins.

Wasser hat in einem runden Gefäß eine runde Gestalt, in einem rechteckigen Gefäß jedoch eine rechteckige Gestalt, obwohl Wasser selbst keine spezielle Gestalt aufweist. Wenn die Menschen ihre Anhaftung an solche scheinbaren und falschen Unterscheidungen aufgeben würden und die Reinheit ihres eigentlichen Bewußtseins wiederherstellen würden, würden Geist und Körper von Trübungen und Leiden befreit; sie würden den Frieden erkennen, der mit dieser Freiheit einhergeht.

Auch wenn den Menschen die Tatsache nicht bewußt ist, daß sie im Besitz dieser höheren Natur sind, und wie degeneriert und unwissend sie auch immer sein mögen, Gott verliert nie sein Vertrauen in sie, weil Er weiß, daß alle Tugenden der Göttlichkeit in ihnen angelegt sind.

Gott erweckt den Glauben in jenen, die durch Unwissenheit in die Irre geführt sind und ihre eigene, wahre Gott-Natur nicht sehen, führt sie weg von ihren Schimären und lehrt sie, daß ursprünglich kein Unterschied zwischen ihnen selbst und der Göttlichkeit ist. Wenn aber ein Mensch glaubt, er wäre zur Erleuchtung gelangt, so täuscht er sich, denn – obwohl er sich möglicherweise in diese Richtung bewegt – er hat die Göttlichkeit noch nicht erreicht.

Gott-Natur und Ichlosigkeit

Das Konzept der „Ich-Persönlichkeit“ ist eine Vorstellung, die der unterscheidende Geist entwickelt hat und der er dann verfallen ist.

Diese Vorstellung muß jedoch verworfen werden. Ganz im Gegenteil ist die Gott-Natur etwas nicht Beschreibbares, das zuerst befreit werden muß. In gewisser Weise ist gleicht sie einer „Ego-Persönlichkeit“, jedoch nicht im Sinne von „Ich“, „Ich bin“ oder „Mein“. Um falsches Verständnis zu korrigieren und die Anhaftung an eine „Ego-Persönlichkeit“ aufzubrechen, verwirft Gott die Existenz des „Ego“; erst wenn das falsche Verständnis korrigiert und die Anhaftung beseitigt ist, erläutert Er die Realität des Wahren Bewußtseins, der Gott-Natur. Er führt die Menschen zur Erkenntnis der Reinheit ihrer Gott-Natur.

Die Gott-Natur ist jedem Menschen zu Eigen, gleichgültig wie tief er in Gier, Schuld oder Narrheit verstrickt ist, oder wie schwer jemand mit seinen Taten und ihren Folgen belastet ist. Die Gott-Natur kann man nicht verlieren und sie kann nicht zerstört werden; wenn alle Verunreinigungen durch den Wildwuchs weltlicher Leidenschaften und der Gier beseitigt sind, kommt sie früher oder später unweigerlich zum Vorschein. Das Wesen des Menschen, Körper wie auch Geist, wird sich verlieren; das Wesen der Göttlichkeit ist unzerstörbar.

Die Gott-Natur ist ohne Zweifel die brillanteste Eigenschaft der menschlichen Natur. Gott lehrt, daß – obwohl die menschliche Natur Unterschiede ohne Zahl aufweisen kann, wie z.B. zwischen Mann und Frau – es in Bezug auf die Gott-Natur keinen Unterschied gibt. Reines Gold gewinnt man durch Schmelzen und Reinigen von Erz. Wenn die Menschen das Erz ihres Bewußtseins schmelzen und all die Verunreinigungen durch weltliche Leidenschaften und Egoismus entfernen würden, sie würden alle dieselbe reine Gott-Natur wiedererlangen.

Gottes Angebot der Befreiung

Wie bereits erwähnt, haben sich die Menschen schon immer ausgiebig ihren weltlichen Leidenschaften hingegeben und während sie große Lasten intolerabler Handlungen umherschleppen, häufen sie Sünde über Sünde auf – unfähig, diese Lebensgewohnheiten aus eigener Kraft und Weisheit zu durchbrechen. Wenn sie nun unfähig sind, diese weltlichen Leidenschaften und Begierden zu überwinden, wie können sie erwarten, ihre wahre Natur der Göttlichkeit zu erkennen?

Gott, der die menschliche Natur durch und durch kennt, hatte große Sympathie für die Menschen und legte ein Gelübde ab, daß Er alles Mögliche tun würde – auch wenn es für Ihn selbst große Härte bedeutete – sie von ihren Ängsten und Leiden zu befreien.

Um dies zu bewirken, inkarnierte Er sich vor undenklichen Zeiten und legte folgende zehn Gelübde ab:

1) So wahr ich die Göttlichkeit erreiche, ich werde nicht ruhen bis jeder in meinem Land sicher ist, die Göttlichkeit zu erreichen und zur Erleuchtung zu gelangen.

2) So wahr ich die Göttlichkeit erreiche, ich werde nicht ruhen bis mein verheißendes Licht die ganze Welt erfaßt.

3) So wahr ich die Göttlichkeit erreiche, ich werde nicht ruhen bis mein sich über alle Zeiten bemühendes Leben unzählige Menschen gerettet hat.

4) So wahr ich die Göttlichkeit erreiche, ich werde nicht ruhen bis alle Göttlichen in den zehn Richtungen vereint meinen Namen preisen.

5) So wahr ich die Göttlichkeit erreiche, ich werde nicht ruhen bis Menschen aufrichtigen Glaubens, die sich durch zehnmaliges wiederholen meines Namens in aufrichtigem Glauben bemühen, in meinem Land wiedergeboren werden und tatsächlich das Ziel dieser Geburt erreichen.

6) So wahr ich die Göttlichkeit erreiche, ich werde nicht ruhen bis die Menschen überall danach streben, Erleuchtung zu erreichen, die Tugenden zu praktizieren und sich aufrichtig wünschen, in meinem Land geboren zu werden. Im Augenblick ihres Sterbens werde ich sie mit einer großen Schar jener, die dieses Ziel schon erreicht haben, in meinem „Reinen Land“ willkommen heißen.

7) So wahr ich die Göttlichkeit erreiche, ich werde nicht ruhen bis die Menschen überall wenn sie meinen Namen hören, an mein Land denken und sich wünschen, dort geboren zu werden, aufrichtig ihre Tugenden wecken und pflegen und so fähig werden, alles nach ihres Herzens Wunsch zu vollenden.

8) So wahr ich die Göttlichkeit erreiche, ich werde nicht ruhen bis alle, die in meinem Reinen Land geboren sind, sicher die Göttlichkeit erreichen, so daß sie viele Andere zur Erleuchtung und zu einem Lebenswandel großen Mitgefühls führen können.

9) So wahr ich die Göttlichkeit erreiche, ich werde nicht ruhen bis die Menschen in aller Welt von meinem Geist liebenden Mitgefühls erfaßt werden, der ihr Bewußtsein und ihren Körper reinigt, so daß sie sich über die Dinge dieser Welt erheben können.

10) So wahr ich die Göttlichkeit erreiche, ich werde nicht ruhen bis die Menschen überall, wenn sie meinen Namen hören, die richtigen Vorstellungen über Leben und Tod bekommen und die perfekte Weisheit erreichen, die mitten in der Gier und des Leids der Welt ihr Bewußtsein rein und ruhig erhält.“

„So lege ich diese Gelübde ab: Ich werde nicht in die Göttlichkeit eingehen, bis sie erfüllt sind. Als Quelle unbegrenzten Lichts werde ich die Schätze meiner Weisheit und Tugend freisetzen und ausstrahlen, alle Länder erleuchten und alle leidenden Menschen befreien und unabhängig machen“.

Jene, die glauben, werden Eins mit Gott.

Wer auch immer an Gott denkt,

an den denkt auch Gott

und geht frei in dessen Bewußtsein ein.

Deshalb sollte Jeder,

der in Reinheit und Ernsthaftigkeit glaubt,

sein Bewußtsein und seinen Geist

als Gottes Bewußtsein und Geist betrachten.


Buch-Vatikan
Buch-Vatikan

Schon mal vormerken…..

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: TWENTYSIX; Auflage: 1 (27. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3740731044
  • ISBN-13: 978-3740731045

https://www.amazon.de/Das-verlorene-Wissen-deiner-Seele/dp/3740731044/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1499530001&sr=1-1&keywords=das+verlorene+wissen+deiner+seele

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Intelligentes Leben?

Ja, wir sind überzeugt, daß wir „Intelligent“ sind und daß sich andere Intelligenzen unserer Galaxis gerne mit uns auseinandersetzen wollen würden.

Wenn ich mich nun gedanklich in ein einigermaßen ordentliches Raumschiff versetze, das sich aus einem immerhin hunderte von Lichtjahren entfernten Sternhaufen hierher bemüht hat, dann will ich euch mal aufzeigen, was man da innerhalb küzester Zeit feststellt……

Zuerst wird einem auffallen, daß es hier Interessengruppen gibt, die sich bis auf’s Messer mit allen Mitteln bekämpfen – entweder um Geld, oder um Macht oder um irgendwelchen „Glauben“, den man dann vorschiebt…..
Gemeinhin „Religion“ genannt.

Schaut man genauer hin und untersucht die Nachrichten, die so um diese Kugel rauschen, stellt man fest, daß auf diesem Planeten etwa 2000 Milliarden jedes Jahr für Krieg, Mord, Totschlag und Vergewaltigung ausgegeben werden, von den resultierenden Umweltschäden ganz zu schweigen. Eine Form von „Intelligenz“?

Als nächstes stellt man fest, daß da immer wegen „Trinkwasser“ rumgejammert wird, obwohl die Planetenoberfläche zu 2/3 oft kilometerhoch mit Wasser bedeckt ist. O.k. – die sind zu deppert, das Wasser zu entsalzen und geben das Geld für Krieg aus. Das könnte man noch verstehen.

Aber tatsächlich gibt es da riesige Städte und Ländereien, wo die Leute ganz unverhüllt in ihr Trinkwasser scheißen und dann riesige Anlagen bauen, umd die Scheiße da wieder rauszukriegen……. Und dann trinken sie es wieder……. Bääähhhh

https://de.wikipedia.org/wiki/Kl%C3%A4ranlage


Ja, und dann stellt man fest, daß es wohl ein Bevölkerungsproblem gibt. Die Bevölkerung wächst und man geht eigentlich gar nicht drauf ein, weil das nicht gut für’s G’schäft ist.

Man betreibt sowas wie „Landwirtschaft“, denkt aber nicht daran, wie die Nahrungsmittel natürlicherweise erzeugt werden, weil man glaubt, es besser zu wissen. Tatsächlich werden die Böden verseucht und durch Chemieangriffe der Agrarchemielobby fast vollständig zerstört…..

Und dann stellt man fest, daß diese „Nachrichten“, die da um diesen Planeten sausen überwiegend erstunken und erlogen sind und keinesfalls den tatsächlichen Zustand des Planeten wiederspiegeln.

Aber das ist immmer noch nicht Alles. Es gibt da so Gebilde wie „Nationen“ oder „Völker“ oder „Interessengruppen“, die sich gegenseitig anlügen, betrügen und auch sonst über’s Ohr hauen. Menschenhandel, Drogen und Arbeitslosigkeit dominieren die Besiedlung. Niemand sagt die Wahrheit, niemandem kann man vertrauen.

Ja, wenn man es nun bis hierher geschafft hat, dann stellt man fest, daß es tatsächlich niemanden auf diesem Planeten gibt, mit dem es sich lohnen würde, ein „offizielles“ Gespräch zu führen ohne von vorn bis hinten belogen, Betrogen oder sonst irgendwie über’s Ohr gehauen zu werden.

Ja, das ist der wahre Grund, warum unsere galaktischen Besucher einfach nicht mit uns reden. Es ist absolut sinnlos!

Ja, es gab Zeiten, da wussten wir das noch besser!

Besinnen wir uns also neu auf die alten Werte.

Das Buch
Das Buch

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

Auch als E-Book: ISBN 9783740793203

https://www.booklooker.de/app/detail.php?id=A02h0acA01ZZQ&pid=76312&t=mf47wstfmc85hehf

https://ssl.thalia.de/shop/home/suche/;jsessionid=f8200e6d3f8144389ebbdef45969eebf.tc5pc?sq=Das+verbotene+Wissen+der+Kelten&sswg=ANY&timestamp=1489255613494

Werde selbst die Schrift- und selbst das WESEN !

Freund, es ist genug. Im Fall du mehr willst lesen, so geh und werde selbst die Schrift und selbst das Wesen.

Freund, es ist auch genug. Im Fall du mehr willst lesen, so geh und werde selbst die Schrift und selbst das Wesen.

Angelus Silesius (lateinisch für Schlesischer Bote/Engel, eigentlich Johannes Scheffler; Breslau, 1624 bis 1677.

Angelus Silesius war ein deutscher Lyriker, Theologe und Arzt. Seine tiefreligiösen, der christlichen Mystik nahestehenden Epigramme werden zu den bedeutendsten lyrischen Werken der Barockliteratur gezählt. Wikipedia

Dies ist der Abschlußsatz des „Cherbinischen Wandersmanns“ – Immer wieder wird eine allen Erscheinungen zugrunde liegende Einheit beschworen, in der keine Grenzen zwischen Gott, der Natur und dem Menschen mehr zu existieren scheinen. Wer Gott nicht im Grunde seines Herzens und seiner Seele erfahren kann, wird nicht in der Lage sein, ihm näherzukommen – schon gar nicht durch vernunftgeleitete Reflexionen.

Ja, Religion wird zunehmend zum weltgfährdenden Problem. Wie kann das sein, wo man doch galubt, durch Religion wird man ein besserer Mensch?

Alles, was „Religion“ heißt, postuliert eine Trennung von „Schöpfer“ (Gott, Götter“) und der Schöpfung. Das nennt man Dualismus. Und man versucht, den Menschen durch „Heilige Schriften“ – zumeist uralt – dahin zu bringen, diese Gottheit oder Gottheiten zu verehren. Nachdem jedoch die Leute viel zu unreif und einfältig sind, braucht man Priester, die den „göttlichen Ratsschluß“ den Leuten vermitteln.

Nun hat sich aber sogar durch rationale „Aufklärung“ und wissenschaftliche „Erkenntnis“ gezeigt, daß dieses Modell leider nur zum Zwecke des Machterhalts einer sehr kleinen, skrupellosen Minderheit geschaffen wurde…..

Ganzheitliches Denken bedeute eigentlich „Ganzheitlich SEIN“…..

Ganzheitlich sein bedeutet, daß man sich als Fraktal des Ganzen, also ein Fraktal von „Allem, was IST“ erkennt und entsprechend seinen Geist und sein Bewußtsein eben diesem „All-Bewußtsein“ öffnet.

LaoTse ( um 600 v.u.Z.) nannte ES das „Das Wesen, das nicht genannt werden kann – ich nenne es Tao.“

Als es noch keine Zeit und keine Materie gab, faßte das „Wesen“ den Entschluß, sich auszudrücken – der Beginn dessen, was wir Universum nennen. Die Zeit begann, das „Wesen“ brachte zwei weitere Wesen hervor, eines eher weiblich gepolt, das andere eher männlich gepolt, die Geburt der Polarität, Plus und Minus, Nordpol und Südpol genannt, die Voraussetzung für die Entstehung von Materie war geschaffen. Vielleicht verursachte das Auftreten von Polarität sogar den Urknall, so es den wirklich gegeben hat. So entsteht erstmals Materie, das „Wesen“ beginnt, sich auszudrücken. Die Ausdruckskraft des Wesens bringt nach und nach immer komplexere und kompliziertere Ansammlungen von Materie hervor, das Universum entsteht, immer im Gleichgewicht gehalten von der Urkraft der Polarität.

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Ohne seine „Einheit“ aufzugeben, teilte es sich – Polarität entstand – und mit ihr entstand die Spannung, etwas hervorzubringen – Schöpfungskraft…..

Tatsächlich muß man nicht erst selbst „Das Wesen“ werden. Wir sind es schon, wenn auch „nur“ als Fraktal.

Es gibt aber etwas, was uns bis zu tödlicher Nachhaltigkeit davon abhalten kann, das zu begreifen. Es ist unser Ego, das uns stets zuflüstert: „Du bist selbst wie GOTT“……

Genau dieser Gedanke führt zur Trennung von „Allem, was IST“ und zementiert die Dualität bis ins Mark, bis in die letzten gehirnzellen…..

Damit ist auch jede Möglichkeit der Kommunikation mit dem „ALL-Bewußtsein“ und der „Anderswelt“ komplett vernagelt und verhindert. Der „Gläubige“ versucht das durch „Gebete“ zu verbessern, ander versuchen sich mit – meist schwarzer Ego-Magie – und Okkultismus.

FAZIT

Mit dem „Erwachen“ des ganzheitlichen Bewußtseins geschieht etwas, was duale Denker mit aller Macht erzwingen möchten – nämlich mit der geistigen Welt in Verbindung zu treten – ganz von selbst!

Ja, jetzt sind wir wieder ganz am Anfang:

Freund, halt ein, Du hast genug gelesen!

Werde selbst die Schrift – und selbst das WESEN!

Ja, ok. Manchmal braucht man schon etwas Nachhilfe. Aber wenn man es geschafft hat, die Sperrmauer des Dualen Denkens zu überwinden, dann braucht man keine Bücher mehr.

Dann ist man EINS mit Allem was IST…!

…hier gibt’s das Ganze nochmal bissl ausführlicher:

Das verbotene Wissen der Kelten

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Das verlorene Wissen deiner Seele

https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID71236514.html

Das verlorene Geheimnis der Sexualität

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König Arthur – die Wiederkehr

Man sagt, König Arthur käme wieder, wenn es eben Zeit dafür wird. Die Zeit dafür wäre jetzt. Aber wir, das Volk, müssen es auch wollen. Dafür müssen wir aber zuerst wissen, was das wirklich bedeutet…….

König Arthur stammt aus einer „adligen“ Familie, also einer Familie, die es gelernt hat, ein „Reich“ zu leiten. Auch zu Zeiten Arthurs hat man versucht, imperiale hierarchische Strukturen aufzubauen, was aber regelmäßig schief ging, denn das konnten die Römer einfach besser. Es ist eben ganz einfach, eine hierarchische Struktur zu unterwandern und sogar umzudrehen. Dieses Problem haben wir derzeit bei uns auch ganz besonders ausgeprägt…..

Wie ist es gelungen, das hierarchische Prinzip zu durchbrechen? Ganz einfach war es nicht, ein neuer „Anführer“ einer „neuen“ Hierarchie hätte nicht gereicht. Es war also notwendig, einen solchen Anführer auszubilden. Es war notwendig, einen Anführer aufzubauen, der eben nicht gleich auf jedes „Angebot“ hereinfällt und der es gelernt hat, sein Ego eben nicht zum „Sonnenkönig“ aufzublasen. Das ist im Kern eine hochspirituelle Aufgabe, deshalb wurde Arthur auch von dem damals leitenden Druiden Merlin ausgebildet…..

König Arthurs Tafelrunde
König Arthurs Tafelrunde – Bild aus: König Artus – Sage oder Wirklichkeit – FOCUS Online

Keine einfache Aufgabe. Damals gab es aber in der keltischen Welt noch ein anderes Prinzip. Das Prinzip der Gewaltenteilung zwischen einem weltlichen Anführer und einem spirituell-wissenschaftlichen „Berater“, einem Druiden.

Ich stelle fest: der „weltliche“ Anführer – die Exekutive – war eben genau nicht ein „allmächtiger“ Hierarch, sondern ein Repräsentant seines Volkes/Stammes, der es gelernt hat, diesen auch zu organisieren und zu führen.

Der Druide, der spirituell-wissenschaftliche Leiter, war eben genau nicht ein „Hoher Priester“, der genau weiß, was „Gott“ oder eben mehrere „Götter“ wollen, die druidische Lehre war eine ganzheitliche Lehre und keine Religion! Der Druide war also für die juristische und legislative Seite zuständig, wie auch für wissenschaftliche Entwicklung.

Der „oberste Repräsentant und Leiter“ – man kann ihn „König“ oder „Präsident“ nennen, das ist egal – kann aber so ein Amt auch nicht alleine ausführen, auch das geht regelmäßig schief. Ein Land oder ein Reich oder ein Staat hat ja auch untergeordnete Organisationseinheiten, bis runter zur kleinen Gemeinde. In dem Wort Organisationseinheiten steckt im Kern „Organ“ drin. Was ist ein Organ? Ein Organ ist ein vollständig funktionsfähiges Gebilde mit einer bestimmten Aufgabe, vernetzt mit anderen Organen, bis daraus ein gesamt-Organismus aufgebaut ist. Auch hier gibt es eine Funktionsstruktur, die ist aber nicht hierarchisch, sondern funktionell strukturiert und vernetzt.

Diese Vernetzung wird in König Arthurs „Reich“ durch die „Tafelrunde“ ausgeführt, an der die „Edlen“ des Reiches jeweils ihre Funktion als Wissensträger oder Leiter von kleineren Funktionseinheiten einbringen. Bei Arthur sind das eben die Ritter der Tafelrunde. So eine organische Funktionsstruktur kann man fraktal bis hinunter zum kleinen Dorf durchorganisieren.

Die Struktur ist jetzt klar da, die Ausführenden sind einigermaßen definiert – aber es fehlt immer noch was. Etwas ganz Wesentliches, was uns heute auch und immer noch ganz dringend fehlt!

Arthur wusste es, Merlin wusste es – aber die Ritter der Tafelrunde mussten es erst möglichst schnell lernen – sie wurden deshalb auf die Suche nach dem „Heiligen Gral“ geschickt, denn erst diese Erkenntnis würde sie zu „richtigen“ Führungspersönlichkeiten machen. Man rätselt heute noch darüber, was das eigentlich sei, der „Heilige Gral“. Das ist wieder eine eigene Geschichte, hier nur so viel darüber, daß das Wissen um den Heiligen Gral einen Menschen erst zum „Ganzen Menschen“, oder wie Jesus sagte, zu einem „Menschensohn“ macht….. Und erst wenn das Wissen umd en „Heiligen Gral“ in den politischen Alltag einkehrt, wird es Ruhe und Frieden unter den Menschen geben und keine „Religion“ wird mehr den Anspruch erheben können, die einzig Richtige zu sein……..

Modernerweise würde man jetzt so eine Struktur ein „Fraktal strukturiertes Gruppenwesen“ nennen. In einem Gruppenwesen gibt es keine unumstürzbare festzementierte „Führung“. Funktioniert die Führungspersönlichkeit nicht richtig, wird sie von der Tafelrunde drauf angesprochen und im Extremfall ausgetauscht….. Und das nicht erst alle paar Jahre, sondern gleich im akuten Fall.

Die äußere Form würde auch durch eine „Räterepublik“ erfüllt werden können. Aber dazu brauchen wir erst mal eine neue Verfassung……

Das verbotene Wissen der Kelten

Lehrer und Meister

Du, der du noch an der in verschiedenen Lehren vertretenen Idee festhältst, daß Ich einen Meister oder göttlichen Lehrer vorsehen will für jeden, der sich nach der Vereinigung mit Mir sehnt, höre Meine Worte:

Es ist wahr, früher habe Ich dir erlaubt, dich in alle möglichen mystischen und okkulten Bücher und Lehren zu vertiefen, dein geheimes Verlangen ermutigend, die notwendigen Kräfte für die Vereinigung zu erwerben, die in diesen Lehren gepriesen wird.

Ich Bin....
Ich Bin….

Das tat Ich sogar so weit, daß ein schwaches Bewußtsein vom Besitz solcher Kräfte in dir erweckt wurde. Ich habe sogar den Glauben zugelassen, daß durch Ausübung gewisser Techniken – in bestimmter Weise zu atmen, bestimmte Mantras zu sprechen und besondere Riten auszuführen – du dir aus dem Unsichtbaren einen „Meister” herbeiziehen könntest, der dein Lehrer werden würde. Er würde dir helfen, dich für gewisse Einweihungen vorzubereiten, die dich in irgendeinem geheimen Orden der inneren Seinsebene zu einer vorgeschrittenen Stufe zuließen, auf der dir viel von Meiner göttlichen Weisheit eröffnet würde. Das habe Ich nicht nur zugelassen, sondern vielleicht erkennst du: Ich führte dich zu diesen Büchern, Ich inspirierte dir solche Wünsche und veranlaßte, daß solch ein Glaube sich in deinem Gemüt festsetzte – jedoch nicht zu dem Zweck, den du annimmst.

Ja, durch all diese Lehren, Wünsche und Glaubensvorstellungen habe Ich dich geführt und dadurch versucht, deinem menschlichen Gemüt die Kräfte aufzuzeigen, die Ich benutze, um Meine göttliche Idee zum Ausdruck zu bringen. Diese Kräfte habe Ich als himmlische Hierarchien dargestellt; und damit dein menschlicher Intellekt es besser verstehen könne, zeigte Ich sie als Engel oder göttliche Wesen, als Vermittler oder Vollzieher Meines Willens, einbezogen in den Vorgang, Meine Idee, die im Anfang war, in den Ausdruck zu bringen. Du aber hast es nicht verstanden. Dein menschlicher Intellekt war verliebt in die Möglichkeit, einem dieser Wesen zu begegnen und vertraulich mit ihm zu sprechen, wie es in manchen der Lehren behauptet wird, und ging sofort dazu über, sie zu personifizieren, und begann, sich nach ihrem Erscheinen in deinem Leben zu sehnen, weil du dir eingebildet hast, sie seien an deinen menschlichen Angelegenheiten interessiert. Du hast gemeint, durch ein Leben in Übereinstimmung mit bestimmten, in gewissen Lehren niedergelegten Regeln könntest du sie geneigt machen, dir zu helfen, Nirvana oder Unsterblichkeit oder Erleuchtung zu erlangen.

Ich habe dir vorsätzlich erlaubt, dich an solchen Täuschungen zu erfreuen und ließ dich sehnen, beten und ernsthaft danach streben, all den gegebenen Anweisungen zu gehorchen. Manchmal führte Ich dich sogar dadurch weiter, daß Ich dir in selbsterzeugten Visionen und Träumen flüchtige Erscheinungen von idealen Wesen gab und dir von ihnen zu glauben erlaubte, sie seien solche Meister. Vielleicht habe Ich sogar in dir gewisse Fähigkeiten erschlossen, die es dir ermöglichen, die Gegenwart von Wesen wahrzunehmen, die auf die Geistseite des Lebens hinübergegangen sind. Durch deine Wünsche angezogen, versuchen sie, die Rolle deines Meisters und Führers zu übernehmen. Jetzt ist für dich die Zeit gekommen zu wissen, solche Wesen sind keine Meister. Göttliche Wesen nennen sich selbst auch nie Meister. Ich allein – dein eigenes wirkliches Selbst, bin der einzige Meister für dich, bis du fähig bist, Mich auch in deinen Mitwesen zu erkennen.

Jedes Wesen – ob in Menschen- oder in Geistgestalt – das sich deinem Bewußtsein darstellt und behauptet, ein Meister zu sein, oder dir erlaubt, es Meister zu nennen, ist nicht mehr und nicht weniger als eine Persönlichkeit ebenso wie du und allein schon darum nicht göttlich – ungeachtet der vielen wundervollen „Wahrheiten”, die es äußern, und der erstaunlichen Dinge, die es tun mag. Gerade so lange, wie dein menschliches Gemüt die Vorstellung von einem Meister in einem anderen Wesen sucht oder verehrt – ganz gleich, wie erhaben oder heilig es dir scheinen mag – gerade so lange wirst du mit solchen Vorstellungen genährt werden, bis Ich dir vielleicht wirklich erlaube, einem solchen „Meister” zu begegnen und vertraut mit ihm zu sprechen. Wenn dir dieses „Vorrecht” gewährt wird, so nur, um dein Erwachen und deine sich daraus ergebende Ernüchterung zu beschleunigen. Du wirst bald erkennen, daß dieser „Meister” doch auch nur wieder eine Persönlichkeit ist, wenn auch vielleicht im Erwachen viel weiter fortgeschritten als du, aber dennoch eine Persönlichkeit – und nicht der göttliche Eine, den zu erkennen das Innerste deiner Seele sich sehnt. Ich versorge dich mit jeder Idee, die geeignet ist, dich die Wirklichkeit hinter dem Schein zu lehren. Wenn Ich dich offensichtlich irreführe und dich den Glauben an alle menschlichen Lehren, an alle menschliche und sogar göttliche Vollkommenheit verlieren lasse, ist es nur, dich zu befähigen, um so klarer zwischen der Substanz und dem Schatten zu unterscheiden und dich für jenes weit höhere Ideal vorzubereiten. Immer warte Ich darauf, es dir zu zeigen. Du kannst dich in deiner menschlichen Persönlichkeit nur bis zu dem Ideal erheben, das dein menschliches Gemüt sich vorstellen kann. Durch dein Verlangen nach diesem Ideal bewirke Ich, daß Mein Wille sich in dir darstellt, und durch dieses Verlangen vollbringe Ich viele erstaunliche Werke.

Wenn du das bezweifelst, brauchst du nur den Schlüssel anzuwenden: an einen Meister denken, heißt einen erschaffen. Durch dein Denken wird diese Idee von einem Meister zu dem, was du dir wünschst und unter einem Meister vorstellst. Mit anderen Worten: Durch dein Denken baust du um diese Idee alle Eigenschaften, die ein Meister deiner Vorstellung nach besitzt. Dein menschliches Gemüt muß notwendigerweise durch den Wunsch, durch das Streben und Verehren diese Qualitäten in irgendeinem imaginären Wesen erschaffen, das dennoch eine Persönlichkeit ist, denn bis jetzt kannst du ein ganzheitliches Sein nicht begreifen. Deshalb muß sich diese Idee, entsprechend der Intensität deines Wunsches und deines Denkens, früher oder später tatsächlich manifestieren; entweder zieht sie im Sichtbaren solch eine Persönlichkeit zu dir, oder sie erschafft eine Wesenheit im Bereich der Visionen und Träume. So, wie dein menschliches Gemüt angelegt ist, glaubt es zu gewissen Zeiten, es brauche einen Meister, einen, an den es sich in seinen menschlichen Prüfungen und Problemen um Erklärung und Rat wenden könne in der Annahme, die Lebensprobleme ließen sich auf diese Weise lösen. Wenn Ich dir einen „Meister“ zuführe, der dich im Stich läßt oder dich enttäuscht und dich schließlich entmutigt, ernüchtert und gedemütigt auf Mich, dein eigenes Selbst, zurückwirft, geschieht es nur, damit du dann vielleicht bereit bist, dich Mir im Inneren zuzuwenden und Meiner Stimme zu lauschen. Sie hat alle diese Jahre immer zu dir gesprochen, aber dein stolzes und egoistisches Gemüt ließ es nicht zu, auf sie zu hören.

Du, der du keinen Meister oder Lehrer mehr suchst, nicht einmal mich, sondern allein im Vertrauen auf Meine ewige Gegenwart und auf Mein Versprechen verharrst, für dich habe Ich eine Begegnung und eine Gemeinschaft bereit, die deiner Seele solche Freude und solchen Segen bringen wird, wie es sich dein menschliches Gemüt unmöglich vorstellen kann. Dies ist ein Geheimnis. Bis du es begreifen kannst, ist es dein Recht, von dem bisher Gesagten zu behaupten, es sei mit bestimmten Darlegungen dieser Botschaft unvereinbar und widerspreche Lehren in Meinen anderen Offenbarungen. Sei unbesorgt! Dieses Geheimnis wird dir enthüllt werden – wenn du aufrichtig wünschst, Meine Absicht zu erfahren. Warum willst du dich bis dahin in deinem Suchen mit etwas Geringerem zufrieden geben als mit dem Höchsten? Du bist eine menschliche Persönlichkeit, dennoch bist du göttlich und darum vollkommen. Die erste dieser Wahrheiten glaubst du, die andere glaubst du nicht. Beide jedoch sind richtig. Das ist das Geheimnis. Du bist genau das, was du zu sein denkst. Was bist du nun? Das eine oder das andere – oder beides? Du bist EINS mit mir!

Ich bin in dir, in deiner menschlichen Persönlichkeit, in deinem Körper, Gemüt und Intellekt. Ich bin in jeder Zelle deines Körpers, in jeder Eigenschaft deines Gemüts, in jeder Fähigkeit deines Intellekts. Ich bin die Seele, das aktive Prinzip eines jeden. Du bist in Mir. Du bist eine Zelle Meines Körpers, du bist eine Eigenschaft Meines Gemüts, du bist eine Fähigkeit Meines Intellekts.

Du bist ein Teil von mir, doch du bist Ich, Mein Selbst.

Ganzheitlich Sein
Ganzheitlich Sein

Wir sind Eines und sind es immer gewesen. Ja, Ich, dein göttliches Selbst, bin der Meister, den zu suchen deine Seele dich trieb, und wenn du Mich dann findest und weißt, daß Ich dein höheres Selbst bin, wirst du in deinem menschlichen Bewußtsein Mir voller Liebe folgen und nur darauf bedacht sein, mit Mir zu wirken, in dir selbst wie in deinem Mitmenschen. Dann wirst du verstehen, warum nur „einer dein Meister ist – ICH BIN allein”. Denn Ich lebe in allen Menschen und bin ihr Eines und ihr Einziges wirkliches Selbst. Durch alle Menschen rufe Ich dich unentwegt und versuche, dein menschliches Bewußtsein zu erreichen und zu durchdringen. Da Ich dich unaufhörlich belehre, nicht nur durch alle Menschen, sondern auf jedem jeweils notwendigen Weg, habe Ich viele Möglichkeiten, dein Bewußtsein zu erreichen, und Ich benutze alle Wege und Mittel, um dich zur Verwirklichung Meines Planes zu bringen. Ich spreche mit vielen Stimmen – mit der Stimme aller menschlichen Empfindungen, Leidenschaften und Wünsche.

Ich spreche mit der Stimme der Natur, mit der Stimme der Erfahrung, auch mit der Stimme des menschlichen Wissens. Ja, das alles ist Meine Stimme, die Ich benutze, um dir die eine Wirklichkeit deutlich zu machen, daß Ich in allem bin und daß ICH Alles BIN. Diese Stimme sagt auf ihre tausend Weisen: auch du bist Teil von diesem allem, und in dir bin Ich und warte darauf, daß du Mich anerkennst und bewußt mitarbeitest, um Meine Idee der umfassenden Vollkommenheit auf Erden auszudrücken, ebenso wie sie sich im Geistigen ausdrückt. Wenn diese Erkenntnis kommt, erst dann bist du bereit, einem wirklichen Meister zu begegnen und ihn zu erkennen. Dann kannst du begreifen, warum Ich, dein eigenes höheres Selbst, der einzig mögliche Meister deiner menschlichen Persönlichkeit sein kann und auch bin. Dann wirst du auch verstehen, warum du in deinem persönlichen, abgesonderten Bewußtsein einen wirklichen Meister, solltest du ihm in einem physischen Körper begegnen, weder anerkennen noch erkennen könntest. Er würde für dich nichts anderes sein als vielleicht ein gütiger und hilfsbereiter Freund oder Lehrer, solange du noch nicht fähig bist, in dein ICH-BIN-Bewußtsein einzutreten, Meinem Bewußtsein in dir und in ihm.

Erst wenn du dieses Bewußtsein erlangt hast, wirst du würdig und geeignet sein, deine Gefährten in der großen Bruderschaft des Geistes zu erkennen und mit ihnen vertraute Gemeinschaft zu haben. Mit ihnen, die sich selbst gemeistert haben und die nur leben, um ihren jüngeren Brüdern zu helfen, auch den göttlichen Einen im Inneren zu finden. Wenn jemand in dein Leben kommt, der dir göttlich erscheint und dich glauben läßt, er sei ein Meister und sich von dir so nennen läßt, der ist noch nicht völlig im ganzheitlichen Sein. Solch ein Mensch könnte Meister scheinen, aber er wäre nicht das göttliche Eine, dem deine Seele zu folgen verlangt. Nun erkennst du Mich als das einzige Vorbild und Ideal an und als die wirkliche Ursache, die dich inspirierte, so lange im Äußeren nach Meiner Vollkommenheit zu suchen, die nur in deinem Inneren gefunden werden konnte, tief verborgen in deiner eigenen Seele.

Buch-Vatikan
Buch-Vatikan

Schon mal vormerken…..

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: TWENTYSIX; Auflage: 1 (27. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3740731044
  • ISBN-13: 978-3740731045

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Die Globalisierungsfalle – zugeschnappt!

“Diese Zeiten” sind für mich geprägt durch einen Vorgang, den man Globalisierung nennt. Um reagieren zu können, muß man zuerst wissen, mit was man es da zu tun hat.

Die Welt wächst zusammen, Schranken fallen, Grenzen werden eliminiert, unterschiedlich entwickelte Wirtschaftssysteme und Volkswirtschaften werden aufeinander losgelassen.

In der nahen Vergangenheit wurden unterschiedlich entwickelte Volkswirtschaften und Wirtschaftszonen ähnlicher Entwicklungsstufen durch Zollsysteme entkoppelt, so daß die Ausgleichsvorgänge durchaus politisch kontrolliert und gesteuert werden konnten. Und so kam es auch nur zu kontrollierten Ausgleichsvorgängen. Dies war nicht nur ein Abschotten nach einer Seite. Man hätte mit einer weiterentwickelten Variante dieses Systems durchaus die Möglichkeit gehabt, wirtschaftliche Ausgleichsvorgänge gezielt politisch zu beeinflussen und zu steuern.

Stellt man sich diese unterschiedlichen Volkswirtschaften bzw. Wirtschaftsräume als ein System kommunizierender Röhren vor, so haben wir es mit sehr unterschiedlich gefüllten Röhren – d. h. mit sehr unterschiedlich entwickelten Wirtschaftsräumen – zu tun.

Kommunizierende Röhren -1
Kommunizierende Röhren -1

Mit Hilfe von beeinflussbaren Stellgliedern, wie es die Zollschranken waren, könnte man die Flüssigkeitspegel – ich sage mal Liquidität – gezielt politisch kontrolliert steuern und den unterschiedlichen Liquiditätsdruck abpuffern und in Grenzen halten.

Kommunizierende Systeme -2
Kommunizierende Systeme -2

Es ist nun ganz anders gekommen. Die politischen Steuerelemente fielen weg, ohne daß die Politik irgend etwas davon gemerkt hätte, so daß die wirtschaftlichen und finanziellen Ausgleichsvorgänge nur mehr über das Weltfinanzsystem fließen. Und so dynamisieren sich die Ausgleichsvorgänge ganz erheblich – weil sie jetzt völlig ungebremst stattfinden.

Kommunizierende Systeme 3
Kommunizierende Systeme 3

Die nun grenzenlos und unbeschränkt umherschwappende Liquidität treibt nun kräftig die Generatoren der globalen “Netzbetreiber”, welche die Liquidität in ihren Rohrsystemen exklusiv gebündelt haben.

Die Politik ist nun völlig “Außen vor” und mittlerweile jeglicher (nationaler) Steuerungsmöglichkeit beraubt.

Das schrankenlose Netzwerk ermöglicht es somit nahezu übergangslos, daß die gleiche Lohnarbeit – von manuellen Tätigkeiten bis hin zur Softwareentwicklung – in Deutschland 100 € kostet, sonstwo in der Welt, beispielsweise in China oder Indien oder Usbekistan vielleicht nicht mal nur 10 €.

Kommunizierende Systeme 4
Kommunizierende Systeme 4

Ja….und wenn man in diesen Ländern jetzt in nagelneue Fabriken investiert?

Das kann jeder leicht nachrechnen. Diese Werke produzieren so konkurrenzlos billig, dass man in unseren Breiten Massenware gar nicht mehr zu wettbewerbsfähigen Preisen herstellen kann. Man denke nur an Werkzeug oder Spielzeug aus China oder Indien.

So entstehen Gewinnspannen, die von internationalen Finanziers abgesaugt werden, um gleich wieder in entsprechende “Liquiditätspumpanlagen” investiert zu werden. So verteilt sich die Liquidität nun ein wenig um – raus aus den “Einzylindern” und rein in den Liquiditätstank, der mittlerweile schon ziemlich angeschwollen ist, während das Liquiditätsniveau in den hoch gefüllten Zylinder rasch absinkt.

Als Begleitmaßnahme hat sich wie zufällig ein ebenso schrankenloser Informationsaustausch entwickelt, und globale Transportsysteme sind so billig wie nie zuvor. Flugbenzin z.B. ist weltweit immer noch steuerfrei – und was zahlen wir für unseren Treibstoff?

Nebenbei bemerkt: Nirgendwo auf dieser Welt ist dieser Paradigmenwechsel politisch bewußt oder demokratisch kontrolliert vollzogen worden.

Es läuft also eine epochale globale Entwicklung insbesondere an uns kleinen und Mittleren Unternehmen – die wir den Mittelstand bilden – vorbei. In dieser Liga können wir so nicht mitspielen. Es ist also so etwas – wie der Fußballer sagen würde – wie eine Abseitsfalle.

Man steht plötzlich alleine da und keiner spielt mehr mit. Der Schiedsrichter pfeift ab.

In unserem Spiel ist das der Konkursrichter.

Das ist es, was ich die Globalisierungsfalle nenne.

Wir werden also das Spiel so nicht mehr weiterspielen können.

Die Spielregeln sind (viel) härter geworden – statt Fußball spielen wir nun American Football und sind auf dem Weg zum Rugby.

Wir werden intelligenter als bisher spielen müssen. Und wir werden unsere geistigen Reserven mobilisieren müssen.

Wir müssen uns „entpuppen“! Von der gefrässigen Raupe zum wunderschönen Schmetterling!

...entpuppen....
…entpuppen….

Ja, man kann da auch von den Alten Kelten was dazu lernen….

Das Buch
Das Buch

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

E-Book: ISBN 9783740793203

https://www.booklooker.de/app/detail.php?id=A02h0acA01ZZQ&pid=76312&t=mf47wstfmc85hehf

https://www.amazon.com/Das-Verbotene-Wissen-Kelten-German/dp/3740728027

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