König Arthur – die Wiederkehr

Man sagt, König Arthur käme wieder, wenn es eben Zeit dafür wird. Die Zeit dafür wäre jetzt. Aber wir, das Volk, müssen es auch wollen. Dafür müssen wir aber zuerst wissen, was das wirklich bedeutet…….

König Arthur stammt aus einer „adligen“ Familie, also einer Familie, die es gelernt hat, ein „Reich“ zu leiten. Auch zu Zeiten Arthurs hat man versucht, imperiale hierarchische Strukturen aufzubauen, was aber regelmäßig schief ging, denn das konnten die Römer einfach besser. Es ist eben ganz einfach, eine hierarchische Struktur zu unterwandern und sogar umzudrehen. Dieses Problem haben wir derzeit bei uns auch ganz besonders ausgeprägt…..

Wie ist es gelungen, das hierarchische Prinzip zu durchbrechen? Ganz einfach war es nicht, ein neuer „Anführer“ einer „neuen“ Hierarchie hätte nicht gereicht. Es war also notwendig, einen solchen Anführer auszubilden. Es war notwendig, einen Anführer aufzubauen, der eben nicht gleich auf jedes „Angebot“ hereinfällt und der es gelernt hat, sein Ego eben nicht zum „Sonnenkönig“ aufzublasen. Das ist im Kern eine hochspirituelle Aufgabe, deshalb wurde Arthur auch von dem damals leitenden Druiden Merlin ausgebildet…..

König Arthurs Tafelrunde
König Arthurs Tafelrunde – Bild aus: König Artus – Sage oder Wirklichkeit – FOCUS Online

Keine einfache Aufgabe. Damals gab es aber in der keltischen Welt noch ein anderes Prinzip. Das Prinzip der Gewaltenteilung zwischen einem weltlichen Anführer und einem spirituell-wissenschaftlichen „Berater“, einem Druiden.

Ich stelle fest: der „weltliche“ Anführer – die Exekutive – war eben genau nicht ein „allmächtiger“ Hierarch, sondern ein Repräsentant seines Volkes/Stammes, der es gelernt hat, diesen auch zu organisieren und zu führen.

Der Druide, der spirituell-wissenschaftliche Leiter, war eben genau nicht ein „Hoher Priester“, der genau weiß, was „Gott“ oder eben mehrere „Götter“ wollen, die druidische Lehre war eine ganzheitliche Lehre und keine Religion! Der Druide war also für die juristische und legislative Seite zuständig, wie auch für wissenschaftliche Entwicklung.

Der „oberste Repräsentant und Leiter“ – man kann ihn „König“ oder „Präsident“ nennen, das ist egal – kann aber so ein Amt auch nicht alleine ausführen, auch das geht regelmäßig schief. Ein Land oder ein Reich oder ein Staat hat ja auch untergeordnete Organisationseinheiten, bis runter zur kleinen Gemeinde. In dem Wort Organisationseinheiten steckt im Kern „Organ“ drin. Was ist ein Organ? Ein Organ ist ein vollständig funktionsfähiges Gebilde mit einer bestimmten Aufgabe, vernetzt mit anderen Organen, bis daraus ein gesamt-Organismus aufgebaut ist. Auch hier gibt es eine Funktionsstruktur, die ist aber nicht hierarchisch, sondern funktionell strukturiert und vernetzt.

Diese Vernetzung wird in König Arthurs „Reich“ durch die „Tafelrunde“ ausgeführt, an der die „Edlen“ des Reiches jeweils ihre Funktion als Wissensträger oder Leiter von kleineren Funktionseinheiten einbringen. Bei Arthur sind das eben die Ritter der Tafelrunde. So eine organische Funktionsstruktur kann man fraktal bis hinunter zum kleinen Dorf durchorganisieren.

Die Struktur ist jetzt klar da, die Ausführenden sind einigermaßen definiert – aber es fehlt immer noch was. Etwas ganz Wesentliches, was uns heute auch und immer noch ganz dringend fehlt!

Arthur wusste es, Merlin wusste es – aber die Ritter der Tafelrunde mussten es erst möglichst schnell lernen – sie wurden deshalb auf die Suche nach dem „Heiligen Gral“ geschickt, denn erst diese Erkenntnis würde sie zu „richtigen“ Führungspersönlichkeiten machen. Man rätselt heute noch darüber, was das eigentlich sei, der „Heilige Gral“. Das ist wieder eine eigene Geschichte, hier nur so viel darüber, daß das Wissen um den Heiligen Gral einen Menschen erst zum „Ganzen Menschen“, oder wie Jesus sagte, zu einem „Menschensohn“ macht….. Und erst wenn das Wissen umd en „Heiligen Gral“ in den politischen Alltag einkehrt, wird es Ruhe und Frieden unter den Menschen geben und keine „Religion“ wird mehr den Anspruch erheben können, die einzig Richtige zu sein……..

Modernerweise würde man jetzt so eine Struktur ein „Fraktal strukturiertes Gruppenwesen“ nennen. In einem Gruppenwesen gibt es keine unumstürzbare festzementierte „Führung“. Funktioniert die Führungspersönlichkeit nicht richtig, wird sie von der Tafelrunde drauf angesprochen und im Extremfall ausgetauscht….. Und das nicht erst alle paar Jahre, sondern gleich im akuten Fall.

Die äußere Form würde auch durch eine „Räterepublik“ erfüllt werden können. Aber dazu brauchen wir erst mal eine neue Verfassung……

Die Geschichte von Merlin und Vivian

Es ist egal, ob Merlin eine real existierende Person war, oder tatsächlich „nur“ eine mythische Gestalt. Es ist mit ihm ähnlich wie mit König Arthur – wir wissen es nicht.

Halten wir uns an den Mythos, er will uns etwas sagen. Es ist allerdings etwas schwierig, das zu entschlüsseln, denn die Legende von Merlin ist erst im zwölften Jahrhundert aufgeschrieben worden – und das in etlichen verschiedenen Versionen. Spätestens seit dieser Zeit verlor sich die ganzheitliche Betrachtungsweise von der Einheit allen Seins, die getragen ist von den Kräften der Natur und der Anderswelt. Man ging auf Abstand zur Natur, auf Abstand von der Anderswelt, die Urbanisierung beschleunigte sich und das ganzheitlich non-duale Denken wurde auch noch aufgegeben. Das römische Christentum mit seiner strengen Dualität und seinem Machtstreben und seinem Teufel hatte sich in Mitteleuropa endgültig durchgesetzt – mit Gewalt.

Merlin und Vivian
Merlin und Vivian

Diese ständig gegenwärtige Gewaltdrohung hat natürlicherweise verhindert, daß sowas „heidnisches“ wie die Merlin-Legende im Klartext veröffentlicht werden konnte. Der urkeltische Mythos mußte also verkleidet werden. Um ihn zu entschlüsseln, müssen wir die vorhandenen Bruchstücke keltischer Legenden und Mythen, druidischer Kultur und keltischer „Esoterik“ bemühen.

Die mythische Figur Merlins des Zauberers ist eine Synthese von verschiedenen keltischen Helden (oft auch Gottheiten genannt) und Heldensagen mit historischen Elementen , sie spielt im Norden von Britannien in der zweiten Hälfte des sechsten Jahrhunderts – oder auch alternativ im Wald von Broceliande in Südfrankreich, wo es ebenfalls ein Merlin-Grab zu besuchen gibt. Wir erleben einen schillernden Charakter, ausgestattet mit besonderen Kräften, die er nach bestem Wissen auch einsetzt. Er besitzt die Gabe der Prophetie, ist ein Mann der Wälder und gleichzeitig ein vergeistigter Gelehrter mysteriöser Herkunft. Vielleicht stellt er eine wirkliche Person dar, die in die göttliche Sphäre hineinragt, vielleicht auch die Inkarnation eines mythischen Helden.

Der Name Merlin stammt vom lateinischen Merlinus aus der „Vita Merlini“. Alle keltischen Versionen nennen ihn Merddin oder Myrddin. Für einen Britannier des Nordens ist der Name klarerweise Myrddin. Wir bleiben trotzdem bei Merlin.

Der mythische Merlin übersteigt bei weitem jede historische Dimension, agiert eher wie ein Halbgott oder wie ein ebensolcher, der in die Welt gekommen ist, das Schicksal der Menschheit zu beeinflussen. In diesem Sinne ist er der Demiurg, der eine Welt arrangiert, die er zwar nicht erschaffen hat aber zu deren Entwicklung er durchaus beiträgt – mit seinem Rat und mit seinen magischen Kräften. Aus den Sternen liest er die göttliche Absicht, er ist Seher und Wahrsager. Aber es ist nicht der Tempel in der Stadt, wo er seinen Dienst ausübt – es ist tief im Herzen der keltischen Wälder, im Herzen der Natur. Das ist fundamental anders. Die keltische Kultur war nie wirklich städtisch, auch nicht in ihrer hohen Zeit. Sie war immer ländlich/natürlich orientiert und den Wäldern nahestehend, auch wenn sie eine leistungsfähige Landwirtschaft und ein beinahe schon industriell anmutendes Handwerk hervorbrachte. Von Beginn an eine auch spirituell (nicht religiös!) orientierte Gesellschaft, entwickelte sich speziell das das ganzheitlich orientierte keltische Druidentum schon von der Bronzezeit an. Ganz speziell aus diesem antiken druidischen Konzept heraus drängte sich Merlin ins Herz des Christentums – jedermann konnte diese Geschichte für sich selber interpretieren. Merlin kristallisiert all das, was das offizielle Christentum nicht auflösen konnte und oft sogar als teuflisch hinstellte, weil es als importiertes, machtorientiertes System die alten Bräuche und mentalen Strukturen der Bevölkerung ignorierte. Das erklärt auch, warum sich Merlin in den Wald zurückzog und in einem unsichtbaren Gefängnis lebt, unsichtbar für das gewöhnliche Auge….

Es erklärt auch, warum er Vivians vielfältigen Reizen erliegt und vorsätzlich darauf eingeht, in dieses Luftgefängnis eingeschlossen zu werden, von wo aus er die in Unordnung gekommene Welt beobachtet.

Denn Merlin ist tatsächlich nicht alleine. Der Eindruck eines Eremiten kommt uns in den Sinn, weil er mit dem Eindruck des Rückzugs aus einer Gesellschaft korrespondiert, die seine Ratschläge und Warnungen nicht mehr versteht. Diese Gesellschaft wird sich hoffnungslos verspinnen, bis die finale Katastrophe eintritt, die der Magier und Prophet vorhersieht – die symbolische Endzeitschlacht, in der sich Vater und Sohn gegenseitig umbringen. Die Zeit nach diesem Ereignis ist nicht länger Merlins Sache. Man sieht nur die Hand Vivians, die Arthurs Schwert ergreift und in einen See eintaucht – Vivian ist die „Dame vom See“ – auch ein mythisches Wesen mit dem Angesicht einer Göttin – ein verdrehtes kleines Mädchen, geschult von dem alten Zauberer, das sich plötzlich in einer Situation befindet, die es nicht erwartet hat und nun verpflichtet ist, eine Lösung herbeizuführen. Vivian ist sehr eng mit Merlin verbunden. Wir sprechen von einem komplexen Charakter, von dem es wichtig ist, ihn zu verstehen, wenn wir irgendwas über Merlin verstehen wollen.

In den verschiedenen Versionen der Merlin Geschichte hat Vivian natürlich auch verschiedene Namen: Nimue, Niviene, Uinaine, manche meinen auch, Merlins Gefährtin wäre Morgaine gewesen. Inselkeltisch erscheint Ganieda oder Gwendydd. Sie repräsentiert als Feenkönigin die „Weiße Frau“, blond und schön, die Aspekte der Sonnengöttin und speziell die Aspekte einer Wald- und Wassergottheit.

Merlin war der Sage nach königlichen Blutes und er war mit Guendoloena verheiratet – aber dann traf er auf Vivian. Sie wußte nichts. Aber sie war durchtriebener als der Teufel. Und Merlin ist ja auch der Teufel. Vivian wird von Merlin alles lernen, was ihr Herz begehrt. In dieser Beziehung kann man Merlin mit einem großen Druiden vergleichen, tief im Wald seine Schülerin lehrend, die willens ist, die Lehre aufzunehmen.

In der keltischen Tradition, wie auch in anderen sogenannten „archaischen“ Zivilisationen findet die Initiation in das Wissen nicht ohne besondere sexuelle Beziehungen zwischen Schüler und Lehrer statt. Man kann sagen, das Wissen wird genauso durch psychosensorische Aktivitäten vermittelt wie durch intellektuelle Anstrengungen. Modern ausgedrückt: Transpersonal-Spirituelle Sexualmagie. Der „christliche Westen“ hat das längst verdrängt und verdammt – die leidige Trennung von „bösem“ Körper und dem „guten“ Geist.

Merlin fragt Vivian, ob sie den See von Diana sehen möchte. Sie antwortet: „Sicher, gerne. Es gibt nichts von Diana, was mich nicht freuen würde, denn ihr ganzes Leben lang liebte sie die Wälder wie ich, ja sogar mehr als ich!“. Daraufhin zeigte ihr Merlin das Grab von Faunus, dem Geliebten von Diana und Merlin erzählt ihr die Geschichte, die schon deutlich an seine eigene erinnert, bloß noch ein bisschen tragischer. Vivian identifiziert sich durchaus mit Diana und nimmt die Herausforderung an. Auch sie wünscht sich ein wunderschönes Schloß am See. Merlin erfüllt ihr diesen Wunsch – am Ufer erhebt sich ein magisches Schloß, das sich unsichtbar macht und in den Wassern des Sees verschwindet, wenn jemand sein Geheimnis erforschen möchte. Hier haben wir schon das Thema vom unsichtbaren Gefängnis, in dem Merlin später festgehalten wird. Das magische Schloß, in dem Vivian als „Dame vom See“ Lancelot erziehen wird.

Merlin erzählt ihr die Geschichte von Faunus und Diana nicht ohne Absicht. Vivian versteht diese Absicht sehr wohl und fragt Merlin ganz unverblümt, wie man einen Menschen für immer einschließen kann. Merlin ist sicher nicht einer, der sich von jemanden, den er so bedingungslos liebt, übertölpeln ließe. Er ist Meister der Magie, Meister der Illusionen – aber er ist jetzt nicht mehr Meister seines Schicksals. Merlins aktive Rolle ist ganz eigentlich beendet, sein Schicksal entfaltet sich, wie es eine höhere Macht entschieden hat. Er hat König Arthur den Weg gewiesen, die Tafelrunde installiert und die Geheimnisse des heiligen Gral aufgedeckt. Seine Intervention als prophetischer Magier ist beendet. Es ist jetzt wohl an der Zeit für den Weisen, sich zurückzuziehen und über die kommenden dunklen Zeiten zu sinnieren.

Seine Magie ist nicht verloren, er hinterläßt zwei Schülerinnen: Morgaine und Vivian. Morgaine hat die Aufgabe, Arthus‘ todesähnlichen Schlaf zu betreuen und seine bevorstehende Wiederkunft vorzubereiten. Vivians Aufgabe ist es, ein kleines Flüchtlingskind zu einem strahlenden Ritter zu erziehen, Lancelot vom See. Und wenn wir die Überlieferungen genau betrachten, finden wir noch einen dritten Schüler: den Barden Taliesin. Seine Aufgabe ist es, die großen Geheimnisse der Welt zu offenbaren, zumindest denjenigen, die fähig sind, diese zu verstehen.

Gemäß den Standards der indoeuropäischen Tradition, klausuliert in Triaden und Dreiteilern, stellt sich Merlin als organisatorische „Gottheit“ dar. In vereinfachter Form ist in der Hindu-Mythologie Brahman die allgegenwärtige Schöpfungskraft, Shiva der Zerstörer und Vishnu der Organisator dieser Welt – Merlin ist sein keltisches Äquivalent. Vishnu ist nicht immer gegenwärtig, er sendet diverse Avatare wie z. B. Indra, das Werk durch die Zeitalter hindurch geduldig zu vollenden. So sendet Merlin Arthur aus, den er durch seine Aktionen und sein Intrigieren aufbaut. Vishnu zieht sich wie Merlin von dieser Welt zurück.

Merlin ist aber nicht tot, er ist nur verborgen. Daß er eingeschlossen ist in einem luftigen Gefängnis oder in einem gläsernen Schloß, gibt Anlaß zu vielfältigen Kommentaren, die zusammengefaßt ergeben, daß durchsichtige Luftschlösser oder gläserne Gefängnisse ganz einfach die „Anderswelt“ repräsentieren.

Die Zweiheit, die heilige Vereinigung von „Gottbruder“ und „Gottschwester“, wird im Obstgarten der Anderswelt Realität. Zurückgezogen von dieser Welt leben sie ihre absolute Liebe, die sie ihrer Natur gemäß von dieser Gesellschaft trennt. Merlin und Vivian genügen sich selbst, die Polarität ist vollständig ausgeglichen. So kommen sie in ihren ursprünglichen Zustand zurück, den sie innehatten, bevor sie in diese äußere Welt kamen. Diese Zurückgezogenheit bringt beiden frisches Lebenspotential. Mehr denn je ist Merlin der Mann des Waldes und druidischer Schamane. In der andauernden Verwandlung von „Gottheiten“ sind die Erscheinungsformen jedoch nicht notwendigerweise identisch. Merlin wie auch Arthur und Vivian sind gewissermaßen in einem „Schlafzustand“ in der Anderswelt – sie werden zurückkommen, mächtiger denn je! In diesem Sinne ist der „göttliche Rückzug“ keine Katastrophe, er führt zu einer Regeneration der Kräfte, die das göttliche Wesen repräsentiert, speziell als Vermittler zwischen Mensch und Natur, zwischen Mensch und dem göttlichen Sein. Merlin ist der Mann der Wälder, Meister der Pflanzen und wilden Tiere; er ist Druide, Magier und Priester und wie die Schamanen auch Medizinmann. Ach nein, Priester ist er sicher nicht……..

Gerade aus dieser Perspektive ist Merlin so wichtig für eine Zeit, in der die Zivilisation, zerstört durch industrielle, wirtschaftliche und politische Wahnvorstellungen, sich selber von ihren tiefen Wurzeln trennt, die sie einst genährt und mit den Lebenskräften der Erde hervorgebracht haben.

 

 

Das Buch
Das Buch

Zweite, neu bearbeitete Auflage!

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Twentysix (11. Mai 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 374073020X
  • ISBN-13: 978-3740730208

https://www.amazon.de/Das-verlorene-Geheimnis-Sexualit%C3%A4t-Mainstream/dp/374073020X/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1494667142&sr=8-2&keywords=das+verlorene+geheimnis+der+sexualit%C3%A4t

Wer gerne einen Newsletter haben möchte, bitte ausfüllen!

MERLIN – warum ist er so wichtig….?

Merlin der Zauberer ist allgemein bekannt. Er hatte das Glück, nicht nur literarische Texte zu werden, sondern auch durch zahlreiche Anpassungen für Kinder, Comic-Strips und Filme, in denen er mit König Arthur und den Rittern des Runden Tisches auftauchte große Bekanntheit zu erlangen.

Aber das bedeutet nicht, dass man diese außergewöhnliche Figur wirklich kennt.

Schamanen erreichen es durch Ekstase, Dichter als Schöpfer der schönsten Utopien und Wahnsinnige, die nicht mehr an die Zufälligkeiten allmächtiger Vernunft gebunden sind. Die Druiden, mit ihrer vor-sokratischen Logik, ihrer „barbarischen“ Mentalität, mit ihrem ganzheitlichen Denken haben dieses große Potential des menschlichen Geistes entdeckt: einen Punkt zu erreichen, wo das Nichts existiert, ist edler als das, was handelt. Denn trotz all unserer Forschung wissen wir nicht, was Materie ist, oder ob sie wirklich existiert. Die einzige Wirklichkeit, die wir behaupten können, ist die unseres Denkens, denn selbst wenn man es leugnet, denkt man und bezeugt es noch einmal.

Die greifbare Wirklichkeit ist eine Formel, die nichts bedeutet, und die Kelten, die die reine Wirklichkeit hinter den täuschenden Erscheinungen der „Wahrheit“ suchten, lagen nicht falsch.

Es war der Geist der „vernünftigen Wahrheit“, der in Griechenland entstand und die Welt vergiftete!

Männer haben sich seit Jahrtausenden um eine „Wahrheit“ getötet, die nur ein Anschein ist und als solcher den vielfachen Schwankungen des Augenblicks unterworfen ist. Merlin zeigt uns durch seinen trickreichen Rückzug in das “gläserne” Heiligtum den Weg, ihm zu folgen.

Wer das Heiligtum anstrebt, muss vor allem auf der Ebene des Geistes, der einzigen wissenschaftlichen Wirklichkeit, handeln. Und da der Körper abhängig vom Geist ist, und vielleicht sogar sein Gegenpart, wird er unbedingt folgen – müssen.. Auf der anderen Seite kann Merlins Initiative kein Alleingang sein, weil ein Wesen sich seiner eigenen Existenz nur im Zusammenhang mit und im Vergleich zu einem anderen bewusst sein kann. Er muss Vivian oder Gwendydd an seiner Seite haben – um die verlorene Ganzheit wiederzu restaurieren.

Merlins Begrenzung in dem „Schloß aus Glas“ symbolisiert die Wiederentdeckung eines instinktiven Lebens – jedoch nicht ohne den Verstand. Es geht darum, was die Priorität hat! Instinkt und Intuition, spirituelle Suche und spirituelle Führung stehen nicht grundsätzlich im Widerspruch zum Intellekt. Nur eins muß klar sein – der Intellekt muß der spirituellen Führung folgen!

Unsere Zivilisation, die auf dem römisch-imperialen Modell basiert, das bis jetzt vorherrschend ist und zu der fortgeschrittenen industriellen Technologie von heute geführt hat, hat die tieferen instinktiven, spirituellen Tendenzen der Menschheit zu Gunsten der Vernunft verworfen. Der Instinkt in Wirklichkeit weicht nicht grundsätzlich von der Vernunft ab, da die Vernunft sinnvollerweise nichts anderes ist als der Instinkt, der sich selbst reflektiert.

Aber die Trennung verlief so, dass diese beiden Modelle unversöhnlich erscheinen – zumindest aus der Sicht eines kranken, machtgierigen Ego. Schon im zwölften Jahrhundert versuchten die Autoren der arthurischen Sagen, die die Legende von Merlin propagierten, eine Reinkarnation des instinktiv-ganzheitlichen Weltbildes.

Darum nimmt Merlin die tierische Erscheinungsform an oder trägt Kleidung, die ein Tier repräsentiert. Darum wohnt er unter den Tieren im Wald, die natürliche Umgebung, die für den privilegierten Austausch, den er mit ihnen genießt, am günstigsten ist. Und um aber unsere eigene instinktuale/intuitive Seite neu zu entdecken, die von unseren Vorfahren verloren wurde, als sie die Zivilisation des Schreibens über die mündliche Überlieferung stellten.

Druide
Druide

Denn was geschrieben steht, ist tot, für die Ewigkeit eingefroren! Es ist nicht mehr als eine Abfolge von abstrakten Begriffen, deren Wahrheit manchmal aufrechterhalten wird, manchmal umstritten und immer nur vermutet werden kann. Was gesprochen wird, ist im Gegensatz dazu lebendig, ständig im Einklang mit den tief sitzenden Neigungen eines Individuums – seinem Instinkt, seinen Intuitionen – was letztlich zuverlässig ist, weil es fähig ist, das Verständnis anzuregen.

In diesem Sinne ist es wichtig, die Sprache der Tiere zu verstehen, die Augen und Ohren (wie auch die anderen Sinnesorgane) zu öffnen, was die Natur uns sagt. Und die Natur spricht immer: Es ist nur so, daß wir unser Verständnis einer Sprache verloren haben, die sich nicht in Worten oder Gleichungen ausdrückt, sondern durch geheimnisvolle Zeichen der Sinnlichkeit und Sinnhaftigkeit.

Wenn ein Mensch in das Heiligtum der Natur eintreten will, um Merlin zu finden und an dem Fest der Unsterblichkeit mit ihm teilzunehmen, muss er am Anfang alle Logik, die man ihm seit seiner Kindheit eingetrichtert hat, aufgeben und dem instinktiven, intuitiven Leben vertrauen. Ein Leben, das schlußendlich über Leiden oder Tod triumphiert!.

Er muss auch seinen Geist den Botschaften von Bäumen, Tieren, Mineralien öffnen. Dichter jedes Alters haben uns die Bedeutung dieses Kontaktes mit der Natur gezeigt. Aber da sie Dichter waren, wurden sie nicht ernst genommen; Vorzug wurde dem „vernünftigen“ Gesang der Wissenschaftler gegeben, die oft nur Zauberlehrlinge sind, unfähig, die Ergebnisse ihrer Entdeckungen vorauszusehen.

In dieser Welt, mit ihren durch Hass und Fanatismus zerrissenen inneren Konflikten, durch Rassismus, Gewalt und Gier, in Verachtung des harmonischen Gleichgewichts, das zwischen Menschen und Dingen herrschen sollte, und unter den Menschen selbst – sollten wir es nicht mehr aus den Augen verlieren, für Merlins Beispiel zu kämpfen um daß seine Botschaft diejenigen erreichen könne, die aus der Hölle aufstehen oder der Apokalypse entkommen wollen.

Um den Tieren zuzuhören und mit ihnen zu sprechen, gilt es, einen neuen Weg zu finden, sich mit anderen zu verständigen, wer auch immer sie sein können – eine Art, sich nicht auf Zwang, sondern auf Bruderschaft zu beziehen. Und es ist wichtig, sich der jeweiligen Erfordernisse der Natur und des Menschen bewusst zu werden, um die heikle Balance zu bewahren, ohne die auf dieser Erde kein Leben möglich ist ohne in den universellen Abgrund zu fallen.

„Alles führt uns dahin, zu glauben“, schrieb Andre Breton, „dass es einen gewissen Punkt des Geistes gibt, aus dem Leben und Tod, das Wirkliche und das Imaginäre, die Vergangenheit und die Zukunft, das Mitteilbare und das Unmitteilbare, das Hohe und das Niedrige, aufhören, widersprüchlich wahrgenommen zu werden.“

Dieser Punkt ist das Heiligtum, die heilige Lichtung im Herzen des Waldes, wo wir endlich, wie der heilige Franziskus von Assisi, die große universale Bruderschaft oder Merlin, Zauberer und Prophet, das Fest der Unsterblichkeit mit Vivian in seinem Schloß aus Glas teilen.

Merlin hat den Wipfel des Weltenbaumes erreicht.

Dort, in der Ekstase des ewigen Momentes, singt Merlin für uns.

Es liegt an uns, ihn zu verstehen.

 

Das Buch
Das Buch

Jetzt im Handel!

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

Jetzt auch als E-Book: ISBN 9783740793203

https://www.booklooker.de/app/detail.php?id=A02h0acA01ZZQ&pid=76312&t=mf47wstfmc85hehf

https://www.amazon.com/Das-Verbotene-Wissen-Kelten-German/dp/3740728027

https://ssl.thalia.de/shop/home/suche/;jsessionid=f8200e6d3f8144389ebbdef45969eebf.tc5pc?sq=Das+verbotene+Wissen+der+Kelten&sswg=ANY&timestamp=1489255613494

Ja, wir brauchen eine klare Zielvorstellung! Art. 146 GG….

Um ein „Volk“ – ach nein, das gibt’s ja nicht mehr – also eine Bevölkerung zu beherrschen, muß man nicht nur die dazu notwendige Organisation haben. Auch in den Köpfen der Leute muß man die Herrschaft ausüben – natürlich möglichst ohne daß die das merkeln.

Dazu ist es wichtig, unbedingt zu vermeiden, daß sich da eine konkrete Zielvorstellung entwickelt. Deshalb hat keine der systemkonformen „Parteien“ eine wirkliche Zielvorstellung im Programm. Und andere Parteien stehen praktisch nicht zur Wahl.

Deshalb ist unsere ReGierung auch nichts als ein miserabler Verwaltungsapparat der Interessen „Des Kapitals“, also einer handvoll Leute, die sich „An die Macht“ gekauft haben.

„Das Volk“ wird durch die ebenfalls systemkonformen Medien in mmer kürzeren Abständen von einer „Zielvorstellung“ zur nächsten gehetzt, ohne daß ein dahinterliegendes Konzept erkennbar wäre – außer das Ziel der Verwirrung. So läßt sich ganz leicht herrschen und die Leute zahlen für alles, was man ihnen einredet oder aufschwatzt…… Probleme über Probleme, alle künstlich erzeugt und aufgebauscht. Noch besser ist es, wenn man die Leute gleich selber mit existentiellen Problemen überhäuft……

Nun leben wir aber auf einem Planeten, der von Natur aus alles im Überfluß erzeugt. Das Leben auf diesem Planeten möchte sich entfalten, aufsteigen zu großen Höhen von Kultur, Entwicklung, Schönheit und Synergie und Symbiose. Wenn man da einsteigen würde, wären „unsere“ selbstgemachten Mangelprobleme gleich mal erledigt. Aber selbst in dieser Richtung hat „man“ vorgebaut und eine extra Partei erzeugt, die hier für Ordnung, also für die „Diktatur des Ökolarifariats“ zu sorgen hat.

Es wäre an der Zeit, eine andere, lebenswerte Zielvorstellung zu entwickeln. Ganz ohne Profitmaximierung und Egowahn einiger weniger…….

Was kann getan werden?

Es wird dringendst notwendig, sich jetzt außerparlamentarisch und auch außerhalb des Systems zu organisieren, weil in diesen Parlamenten systembedingt keine Besserung stattfinden kann. Viele engagieren sich schon in Regionalwirtschaft, Regiogeld, Bio-Aktivitäten, in alternativen Gemeinschaften und Genossenschaften und betreiben Öffentlichkeitsarbeit, um die Bevölkerung über die Zusammenhänge von Politik, Wirtschaft und Kapital aufzuklären. Es wird nötig sein, eine Parallelgesellschaft aufzubauen und zu entwickeln und womöglich über Direktmandate den Bundestag umzukrempeln. Eine Parallelgesellschaft mit anderen Regeln, aber mit funktionierenden Schnittstellen zu diesem System. Das geht, man muß es nur wollen und gezielt aufbauen. Aber nicht schon wieder als hierarchisches System, sondern als fraktal strukturiertes Gruppenwesen, das als direkt demokratisches parlamentarisches System zu installieren ist.

Gruppenwesen statt Hierarchie……

Eine direkt demokratische Räterepublik mit eigener Finanzhoheit und einem zins- und spekulationsfreien Wirtschaftssystem kann das leisten. Der Staat muß die Finanzhoheit ausüben. Nur auf dieser Grundlage läßt sich auch stabil wirtschaften.

Wir brauchen ein neues Finanz- und Wirtschaftssystem

Die Räterepublik ist ein politisches System, bei dem die Herrschaft von der Bevölkerung über direkt gewählte Räte ausgeübt wird. Sie wird auch als „Rätedemokratie“ bezeichnet. Dazu braucht man keine EU. „Wir“ müssen uns erst mal wirklich selbständig machen, mit einer neuen Verfassung (!), die das provisorische Grundgesetz ablösen muß, dann erst kann man eine politisch und wirtschaftlich stabile Europäische Gemeinschaft drauf aufbauen!

Art. 146 GG

Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.

Keine der zur Wahl stehenden Parteien strebt auch nur ansatzweise danach, die parlamentarische Kontrolle über das Land – wieder – zu erlangen. Bestenfalls Sprüche wie „wir müssen den Raubtierkapitalismus zähmen“ kommen da raus.

Der geht nicht zu zähmen! Der muß weg! Und daran werden „wir“ auch weiterhin außerparlamentarisch arbeiten.

VERFASSUNG FÜR DEUTSCHLAND

Ja, wir brauchen eine Verfassung! Manche sagen, wir haben schon eine. Tatsächlich leben wir unter dem von den alliierten Siegermächen angeordneten Grundgesetz, einer reinen Verwaltungsvorschrift. Es ist auch nicht wichtig, ob wir eine alte Verfassung wieder in Kraft setzen oder eine neue schaffen. Wichtig ist, daß die hier in dieser Präambel angesprochenen Punkte berücksichtigt werden! Wenn das mal politisch „dran“ ist, müssen wir besonders aufpassen, daß nicht wieder alle Macht den Banken gegeben wird….. Auch die Verfassung von 1871 ist eine Bankenverfassung. Was nützt ein Kaiser oder König, wenn er von Banken abhängig ist?

Präambel

Im Bewußtsein seiner Verantwortung für die Menschen in Europa und in der festen Absicht dem Frieden der Welt zu dienen, gibt sich das Deutsche Volk kraft seiner verfassungsgebenden Gewalt diese Verfassung.

Dazu wird ein Friedensvertrag angestrebt, der den 2. Weltkrieg beendet. Die neue Verfassung legt fest, daß das Geld vom Staat herausgegeben und verwaltet wird und nicht von Privatbanken. Parteien müssen sich nach dem Vereinsrecht organisieren und ein direkt demokratisches Rätesystem wird eingeführt. Das von der Bundesbank organisierte und verwaltete Finanz- und Wirtschaftssystem ist grundsätzlich zins- und spekulationsfrei. Die Abstimmung mit den europäischen Ländern obliegt der Bundesbank im Zusammenarbeit mit dem Parlament. Das Rentensystem wird durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzt.

https://www.facebook.com/groups/basisdemokratie/

Bürgerinitiative Neue Verfassung
Bürgerinitiative Neue Verfassung

 

 

…weitergehende Informationen:

 

Buch-Vatikan
Buch-Vatikan

Schon mal vormerken…..

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: TWENTYSIX; Auflage: 1 (27. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3740731044
  • ISBN-13: 978-3740731045

https://www.amazon.de/Das-verlorene-Wissen-deiner-Seele/dp/3740731044/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1499530001&sr=1-1&keywords=das+verlorene+wissen+deiner+seele

Geschichte – warum es so ist wie es ist

Geschichte – Hier geht es darum, einen kurzen Überblick zu verschaffen. Jeden Absatz könnte man mit Bänden von Geschichte und Archäologie füllen, präzisieren, diskutieren – aber damit verliert sich wieder der Zusammenhang.

Diese unsere Geschichte begann vor etwa 3000 Jahren (kann auch schon viel früher gewesen sein) wanderte ein unbekanntes Volk wohl aus dem Nordosten kommend in Mitteleuropa ein. Ohne großartige kriegerische Aktivitäten vermischte es sich mit der dort ansässigen Megalithkultur. Es entwickelte sich eine gemeinsame protokeltische Kultur.

Vor etwa 2500 Jahren hat sich daraus die keltische Hochkultur entwickelt, die sich in der Folge in ganz Europa ausgebreitet hat. Sie erstreckte sich von Schottland/Irland bis Norditalien und von Portugal/Spanien bis in die heutige Türkei.

 

Trinität - keltisch
Trinität – keltisch

 

Kennzeichnend war die Integration von Spiritualität (nicht Religion), ganzheitlich non-dualer Philosophie und weltlicher Macht in einer Form von Gewaltenteilung zwischen dem sogenannten „Druiden“ und dem „Fürsten“. Es war auch kein imperiales Gebilde, sondern ein Verbund von Regionen, der durch das Netzwerk der Druiden gesteuert wurde. Es gab keine Zinswirtschaft, es wurde mit Realien gehandelt. Männer und Frauen waren gleichberechtigt, Frauen konnten sowohl „Fürstin“ als auch „Druidin“ werden, wenn das auch eher selten der Fall war. Die keltische Kultur war in Europa führend in Philosophie, Technologie und sozialer Organisation. 380 v.u.Z. eroberten die Kelten Rom und gaben es gegen Lösegeldzahlung wieder frei. Um 200 v.u.Z. hatte das keltische Europa umfangreiche Handelsbeziehungen in alle Welt. Große, sehr große und auch befestigte Ansiedlungen wurden gebaut. http://www.keltenring-otzenhausen.de/

Das keltische Europa geriet in Konkurrenz zum sich entwickelnden römischen Imperium. Dieses war völlig konträr zum keltischen Ansatz strukturiert, zentralistisch, monarchisch und auf kriegerische Expansion mit anschließender Ausbeutung der so gewonnenen Kolonien ausgerichtet. Es entwickelte sich eine Führungsschicht des Geldadels. Um 50 v.u.Z. kam es zu einer finalen Auseinandersetzung zwischen dem Imperium und dem verbliebenen keltischen Kern in Gallien, dem heutigen Frankreich. Gallien war zu der Zeit in wirtschaftlicher Hochblüte und militärisch ziemlich stark. Cäsar setzte in dieser Jahre dauernden Auseinandersetzung auf totalen Krieg und zog mit einem etwa 100.000 Mann starken Heer, das damals immerhin auch schon zu 40% privat finanziert war (!), nach Gallien. Die Kelten schlugen sich tapfer, als es jedoch zu Entscheidungsschlacht in Alesia (Südfrankreich) kam, konnten die Kelten ihre Streitmacht nicht schnell genug konzentrieren – und haben verloren. In der Folge fand ein bis dahin nicht gekannter Völkermord und totale Ausbeutung statt, von der sich die Kelten nicht mehr erholen sollten.

Die Machtübernahme durch die Finanzelite in Europa war gelungen. Als das Imperium aufgrund mangelnder Expansionsmöglichkeiten Schwäche zeigte, kam das aufkommende Christentum zu Hilfe und wurde zur zentralistisch-absolutistischen Reichsreligion, die es heute noch ist. Sich über die Zeit gerettete keltische Einflüsse wurden mit Feuer und Schwert mit Hilfe der Inquisition ausgerottet, jegliche greifbaren Informationen aus dieser Zeit vernichtet – weshalb heute das Gerücht umgeht, die Kelten hätten eine „schriftlose“ Kultur gehabt. Ist ja klar – für Welthandel braucht an ja nix aufschreiben. Barzahlung genügt.

Die historische Entwicklung des Imperiums

Als dann auch das nicht mehr stabil genug war – also das Geld wieder mal ausging – übernahm die imperiale Kirche mit den mittlerweile erstarkten Germanen das Kommando. Das „heilige röm. Reich deutscher Nation“ entstand. Allerdings wußte damals noch niemand was von „deutsch“. Kulturell rutschte man zurück bis in die Steinzeit, Absolutismus breitete sich aus und die Finanzknechte profitierten. Erst so im 17./18. Jahrhundert fand man den technologischen Anschluß an die Keltenzeit wieder, spirituell blieb es bei der „christlichen“ Religion und philosophisch beim dualen Denken. Auch die imperialistische Idee fand und findet weiterhin gefallen.

Ein Zwischenspiel gab es mit der sogenannten Brakteatenzeit (12. Jht), in der Zinsgeschäfte verboten waren. Die mittelalterliche Wirtschaf boomte, Städte, Kirchen und Kathedralen wurden gebaut. Die Rückkehr zum herkömmlichen Zins-Schuld-Geld auf Betreiben von Großkaufleuten führt dann in Folge direkt zu den einsetzenden Katastrophen wie die Bauernaufstände und den 30jährigen Krieg, die Geldschöpfung war wieder privatisiert. Wie immer hielten sich die Geld- und Pfeffersäcke im Hintergrund und ließen die Puppen (Kaiser und Könige von ihren Gnaden) tanzen.

https://www.welt.de/wirtschaft/article155974825/So-wurde-Fugger-zum-reichsten-Menschen-der-Geschichte.html

Heute haben wir immer noch das gleiche System. Zwar ohne Kaiser und Könige, dafür mit Lobbyisten, bestochenen Abgeordneten und willfährigen Regierungen. Die Religion (nicht Spiritualität) ist immer noch monotheistisch/christlich/islamistisch, allerdings deutlich im Hintertreffen gegen den um sich greifenden Mammonismus. Die Mammoniten halten sich für die Schlaueren, weil sie das Geld direkt aus dem Nichts schöpfen können.

Philosophisch sitzen wir fest im dualen Denken, die jeweils „Anderen“ sind zu bekämfen und eigentlich sind die ja fast gar keine Menschen, sondern Abschaum. Das fängt beim Fußball schon an und hört bei „Religion“ immer noch nicht auf.

Aktuell versucht der Geldadel mit Hilfe von Technologie und raffiniert hinterlistiger Gesetzgebung „das Volk“ unter seine absolute Kontrolle zu bringen. Es bildet sich langsam Widerstand, der sich aber an den Symptomen festbeißt und deshalb wenig effektiv ist.

Die jahrhundertelange weltweite Schuld-und Zinswucherei hat zu ungeheuerlicher Konzentration von Finanzmitteln in wenigen Händen geführt, die nun dazu ausholen, wieder mal absolutistische Herrschaftsstrukturen zu installieren. Wie immer, finden sich genug Helfershelfer.

Gibt es einen Ausweg? Die Herrschenden im Hintergrund fürchten sich immer noch offen aufzutreten und schicken ihre Marionetten vor. Noch fürchten sie, die Wahrheit über ihre Absichten könnte ans Licht kommen. Das Volk würde sie im Zorn vernichten. Da lassen sie lieber die Marionetten hops gehen und spielen ihr Spiel weiter.

Tatsächlich ist die Wurzel des Übels übersteigerte Geltungssucht und Machtgier aufgrund eines krankhaft überentwickelten Egos – der ganz gewöhnliche Egowahn bis hin zum hardcore Satanismus.

Ein wirkliches „Gegenmittel“ kann nur die Weiterentwicklung des Massenbewußtseins sein – weg vom dualen Denken, weg von manipulieren Religionen und Gehirnwäsche hin zum eigenen Denken, eigener Spiritualität und zum Selber-ganzheitlich-Denken und selber versorgen.

Zurück zu regionalen Strukturen mit internationalem Austausch und weg vom Schuldgeldsystem. Die Hoheit über das Geld gehört dem Staat. Und zurück zu direkter Demokratie.

 

Das Buch

Das Buch

Jetzt im Handel!

 

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

https://www.booklooker.de/app/detail.php?id=A02h0acA01ZZQ&pid=76312&t=mf47wstfmc85hehf

https://www.amazon.com/Das-Verbotene-Wissen-Kelten-German/dp/3740728027

https://ssl.thalia.de/shop/home/suche/;jsessionid=f8200e6d3f8144389ebbdef45969eebf.tc5pc?sq=Das+verbotene+Wissen+der+Kelten&sswg=ANY&timestamp=1489255613494

 

Auf den Spuren der Kelten

Lange vor der Erfindung des Christentums gab es hierzulande schon einmal eine vielverprechende spirituelle Entwicklung, die durch den Sieg Cäsars über die Kelten unter Vecingetorix zu einer über 2000 Jahre dauernden Unterjochung des Geistes unter die Dogmen von Religion und Imperium führten.

Man hat im wahrsten Sinne des Wortes Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um jede Spur davon zu vertuschen und verschwinden zu lassen…….

Die keltisch-druidische Spiritualität ist frei, ungebremst, funkelnd und energiesprühend….. Sie bindet das wirkliche leben in der Materie übergangslos mit ein. Es gibt hier keine duale Trennung von „gutem Geist“ und „pöhser Materie“. Die Materie und das Leben an sich sind höchster Ausdruck der Entfaltung des Geistes! Und mit Religion hatte das gar nichts zu tun…….

Reste vom Keltenwall Otzenhausen
Reste vom Keltenwall Otzenhausen

DAS KELTISCH–DRUIDISCHE WELTBILD

Es ist für das Verständnis der keltischen intellektuellen und spirituellen Vorstellungen unumgänglich, das humanistisch-aristotelische Weltbild der heutigen Zivilisation des Abendlandes zu verlassen. Selbst die zeitgenössischen Philosophen der Griechen und Römer haben die Kelten nicht verstanden. Cäsar hat immerhin soviel verstanden, daß er Gallien und die keltischen Provinzen hat „umerziehen“ lassen. Das keltisch-druidische Weltbild ist dem imperial-materialistischen Gedanken nicht förderlich.

Übrigens, heute immer noch nicht.

Das ursprüngliche Keltentum – vor der Anpassung an das Imperium – basiert auf einem anderen Humanismus, auf einer anderen Art, die Dinge zu sehen, auf einer anderen Art, zu leben, auf einer anderen, ganzheitlich-integralen Methode, zu denken. Nachdem man dieses integrale Weltbild 2000 Jahre lang massiv und mit allen verfügbaren Mitteln unterdrückt hat, wäre es an der Zeit, dort wieder anzuknüpfen. Mir scheint, es ist überlebenswichtig.

Der vornehmste und konzentrierteste Ausdruck des Keltentums war das Druidentum. Aufgrund der berühmten Reaktion von Brennus, dem Führer der Gallier auf dem Zug durch Griechenland, als er in jenem Tempel auf das Bild zweier griechischer Götter stieß, darf man sicher sein, daß die Druidenlehre keine Darstellung der Gottheit in Menschengestalt zugelassen hat. Wenn man Diodor von Sizilien (Fragm. XXII) glauben will, ist es im Grunde völlig ausgeschlossen, daß die Kelten ihre Götter in dieser Form hätten darstellen können.

Er sagt nämlich: »Brennus brach in Lachen aus, angesichts der Tatsache, daß man den Göttern menschliche Gestalten zugemutet und sie aus Holz und Stein hergestellt hatte.« Diese Passage läßt keinen Zweifel zu. Aus dem Verhalten von Brennus spricht einerseits die Ablehnung einer menschlich-figürlichen Darstellung der Götter und andererseits die Unmöglichkeit, sie sich überhaupt als menschliche Wesen vorzustellen.

Wer sind aber dann diese göttlichen Gestalten, die sich in den mythischen Erzählungen organisieren, bekämpfen, berauschen, begatten und töten? Wenn man an die Reaktion des Brennus denkt, dann können dies konsequenterweise keine Götter sein.

DAS DRUIDENTUM

Die Wurzel des Druidentums liegt in der Erkenntnis des einen, vielfältigen und Alles umfassenden Göttlichen. Aus diesem All-Einen entstand der Archetyp des Ur-Druiden. Und mit diesem Ur-Druiden kann nur das eine und vielfältige, unnennbare Göttliche gemeint sein, das am Anfang aller Erkenntnis und aller Schöpfung steht, da Erkenntnis und Schöpfung ein und dasselbe sind.

Druide
Druide

Deshalb sind alle diese mythischen Helden nicht „Götter“ im griechisch-römischen Stil, sondern ganz eigentlich Druiden. Wenn aber alle mythischen Helden als Druiden gesehen werden, als Verkörperung des All-Einen-Göttlichen, dann sind auch alle Druiden Verkörperung des All-Einen-Göttlichen. Aber Druiden sind Menschen. Natürlich – nur sind diese Menschen außergewöhnliche Naturen, und ihnen werden furchterregende und wunderwirkende Kräfte zugeschrieben. Dies aber war die beste Methode, um klar und plastisch die intellektuelle, spirituelle und magische Macht der Druidenklasse verständlich zu machen. Diese Feststellung ist nicht nur graue Theorie. Bei eingehender Lektüre findet sie in allen Texten ihre Bestätigung. Sogar die Helden, die nicht in Gestalt von Druiden auftreten, sind Druiden. In der Erzählung von der Brautwerbung des Emer sagt Cuchulainn, daß der Druide Cathbad sein Lehrer war, bis er »mit allen Künsten des Archetyps der Druiden vertraut war«. Damit geht es um einen Prozeß der Initiation, die mit einer Heroisierung verbunden ist und die Einweihung in die »Künste« des Archetyps der Druiden (das heißt des Ur-Druiden) zum Ziel hat. Für die Kelten ist die Welt nichts anderes als das Druidentum selbst, eines Druidentums, das im ursprünglich-All-Einen-Göttlichen wurzelt und somit die verschiedenen kulturellen Praktiken Äußerungen der ununterbrochen fortdauernden Schöpfung der Welt sind.

Aus dieser Perspektive wird verständlich, daß nach der Lehre der Druiden das universell Göttliche nicht etwas Seiendes, sondern etwas Werdendes ist. Und dieses Werden umfaßt die ganze Welt; die Druiden wirken als Lenker dieses Werdens. Das Göttliche bedarf also der Menschen. Das Göttliche in diesem Sinn ist unbenennbar und kann weder in die anthropomorphen Konturen einer Statue, noch in die Fesseln eines Namens gepreßt werden, denn wer den Namen einer Person trägt, ist auch im Besitz dieser Person. Der Name des Göttlichen ist unaussprechbar. Auch wenn er vermeintlich irgendwo geschrieben sein sollte, ändert dies nichts daran.

Da das „Göttliche Sein“ das Werden ist, muß dieses Werden ewig währen. Die Gesamtheit der Schöpfung hat an diesem Werden teil. Daraus darf die These abgeleitet werden, daß die Lehre der Druiden ein ontologisches Konzept von größter Tragweite enthält, daß nämlich auch das universelle Göttliche Sein stets neu geschaffen werden muß.

Ein tiefer Graben trennt also diese fundamentale Idee von dem blassen Begriff eines bloßen Polytheismus, den man uns nach dem Sieg des Imperiums umgehängt hat. Das noch blassere „römische Christentum“ hat die Lage in Europa gleich noch fast bis zur Steinzeit zurückentwickelt.

Aber nur so wird auch die besondere Haltung des keltischen Helden zum großen Teil verständlich, welcher immer zum Äußersten, ja zum Unmöglichen bereit ist. Diesem Heroismus begegnen wir bei den Heiligen des keltischen Christentums wieder. Ein Held sein, ein Heiliger sein, das bedeutet nicht passives Hinnehmen der Ratschlüsse einer unverrückbar und reglos im All herrschenden Gottheit. Ganz im Gegenteil: wenn die großen Geheimnisse, das heißt die höheren göttlichen Pläne, einmal erkannt worden sind, dann müssen sie in die Tat umgesetzt und bis ins kleinste Detail verwirklicht werden. Dazu bedarf es der Kraft, ja sogar der Gewalt sowie eines grenzenlosen Maßes an Energie und Willen und das Gefühl, daß man nur durch totale Überwindung seiner selbst und der Welt überleben kann. Weiterhin bedarf es der Erkenntnis und des Wissens.

Dieses vermittelt der in dem einen mythischen Urgrund wurzelnde Druide, und an den Menschen liegt es, seine Tragweite zu begreifen. Das Universum der keltischen Helden-„Götter“ ist niemals stabil. Das Schicksal von „Allem Was Ist“ duldet keine Atempause. In praktischer Konsequenz bedeutet das, daß niemals etwas endgültig ist, solange das höhere Streben „Alles Seienden“ nicht bis ins letzte erfüllt ist – ein Zustand, der wahrscheinlich nie erreicht wird.

Daher wirken die Druiden an allen entscheidenden Schaltstellen der keltischen Gesellschaft als Führer mit dem Bewußtsein, den göttlichen Plan auf die menschliche Gesellschaft anzuwenden, ohne deren Existenz ja niemand dem Werden des Allumfassend-Göttlichen Nahrung geben könnte.

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Über dieser druidischen Auffassung des „All-Einen-Göttlichen“ liegt eine Aura von großer Schönheit und Heiterkeit, sie enthält aber auch den ständigen Appell an das Sein. Wenn das Sein sich selbst schon genügen würde, dann wäre es Leere, und zwar die Leere, die verschiedene philosophische Systeme des Ostens suchen. Das Druidentum vertritt jedoch die Gegenposition zu dieser Theorie des Nicht-Seins, des Nicht-Wollens, der Negation des Lebenswillens. Die druidische Lehre, wie sie aus allen Erzählungen, aus den Taten und Leiden der mythischen Helden, Vorfahren und Menschen spricht, kann auf die Formel eines leidenschaftlichen, hemmungslosen Lebenswillens gebracht werden.

Das Göttliche ist das Ziel, doch das „All-Eine-Göttliche“, dieses einzige und namenlose SEIN weicht ständig vor dem menschlichen Streben zurück. Und dies wird es ewig tun und dabei lächelnd wie jener Ogmios, den Lukian schildert, die Schar der Menschen führen, die ebenfalls lächeln und guter Dinge sind, weil sie wissen, daß ihrer Reise ewige Dauer beschieden ist.

 

Das Buch
Das Buch

….der ganze Hintergrund…..

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

Auch als E-Book: ISBN 9783740793203

https://www.booklooker.de/app/detail.php?id=A02h0acA01ZZQ&pid=76312&t=mf47wstfmc85hehf

https://www.amazon.com/Das-Verbotene-Wissen-Kelten-German/dp/3740728027

https://ssl.thalia.de/shop/home/suche/;jsessionid=f8200e6d3f8144389ebbdef45969eebf.tc5pc?sq=Das+verbotene+Wissen+der+Kelten&sswg=ANY&timestamp=1489255613494

…die Milch macht’s! ….macht doch einfach wieder Landwirtschaft!

Glaubt man den neuesten Anti-Milch-Propagandaaktionen, dann müsste ich entweder schon lange TOT sein oder zumindest schwerstens behindert und ein trauriger Pflegefall……

…denn ich esse Brot, trinke auch noch VIEL Milch, schmiere mir DICK Butter auf’s Brot und esse auch noch schreckliches SCHWEINEFLEISCH!!!

Stattdessen erfreue ich mich nicht nur bester Gesundheit, sondern meine körperliche Verfassung ist weit besser als mit 40. Ich bin jetzt 69 und mein Leben fängt erst richtig an……

Darüber hinaus gibt es offensichtlich eine Anti-Milch-Marketing-Aktion. Schon seit geraumer Zeit sind da wohl „Neue Produkte“ unterwegs, die dringend beworben werden müssen.

Also, meine speziellen Freunde, schon wieder. Ich kann ohne Kuhmilch gar nicht leben. Einige zehntausend Liter habe ich schon konsumiert und bin inzwischen 69 Jahre alt geworden. Und mir fehlt nicht nur überhaupt gar nix, mir geht’s besser als je zuvor! Milch ist für mich ein Lebenselixier.

Außerdem kenne ich meine Milchkühe persönlich und kann jeden Tag sehen, was sie zu fressen bekommen. Biomilch vom Biobauern. Hält übrigens im Kühlschrank auch fast eine Woche. Köstlich und gesund! Und ich bin nicht der einzige, dem das so geht……

Was man jedoch heutzutage als Bio-Milch verkauft, ist oft schon gar nicht mehr Bio. Homogenisieren zerkleinert die natürlichen Fettröpfchen, dadurch wird das Milchfett viel zu schnell verdaut und kann sogar direkt die Darmwand durchdringen! Pasteurisieren denaturiert die Proteine….. von „Ulrahocherhitzen“ gar nicht zu reden….. Solche Fremdproteine mag der Körper eigentlich gar nicht.

Früher hat man kontrollierte Rohmilch mal als „Vorzugsmilch“ verkauft. Das müsste man mal wieder einführen! Aber dafür bräuchte man schon wieder eine finanzkräftige Lobby…..

Für sowas sollte man sich einsetzen, statt pauschal auf unsere letzten natürlichen Nahrungsmittel und deren Erzeuger loszugehen……

…..oder kurz: Erst macht man die Milch kaputt, und dann schimpft man drüber, wie schlecht die doch ist……

Landwirtschaft ist ein kontinuierlicher Verwandlungsprozess – und keine „Produktionsmaschine“!

Abgesehen davon wird hier nix „produziert“. Es wächst. Mensch und Tier und Pflanzen verwandeln mit Hilfe von Wasser auch Wüste in fruchtbaren Boden. Wenn man sie lässt! Alles Leben durchläuft Metamorphosen. Das Verändernde verursacht etwas Bleibendes. Das Wesen eines Lebe-Wesens. Dahinter steckt nicht der Profit. Nein, da ist das „Wesen, das nicht genannt werden kann“ – wie es Laotse so trefflich formuliert hat.

Almabtrieb
Almabtrieb

Schon früh – und vor der Erfindung von „Religion“ – glaubten Menschen an eine Geschwisterlichkeit von Mensch und Tier. Heute erleben wir, wie viele Menschen an die Individualität von Tieren glauben und deshalb immer mehr gegen das Töten von Nutztieren opponieren. Es geht hier nicht nur um industrielle und unverantwortliche Methoden der Tierhaltung und Schlachtung. Diese Diskussion wird sehr emotional geführt, auch von Menschen, die mittlerweile jeden Lebensbezug zu den Tieren verloren haben. Ja, klar, Missstände gehören abgeschafft. Tiere gehören als Mitbewohner dieses Planeten behandelt und nicht als „Stück Vieh“.

Zurück zur Landwirtschaft. Ein Bauernhof im herkömmlichen Sinn ist ein biodynamisches System, das nur funktioniert, wenn alle Elemente richtig geführt uns entwickelt werden. Neuerdings versucht man das durch Nutzung von viel Technik und Chemie zu umgehen. Aber man sieht, es funktioniert nicht richtig, es wendet sich gegen die Menschheit.

Grüner Acker
Grüner Acker

Zurück zum Prinzip: Der Tod gehört zum Leben, er ist ein Schritt zur Metamorphose. Jede Geburt führt am Ende des Lebens zu eben dieser Metamorphose durch den Tod! Der Abgang eines Tieres vom Hof durch Schlachtung gehört zum Hofleben wie Paarung, Geburt und Aufzucht. Generationen von Tieren „fließen“ durch die Herde! …und übrigens, alle diese Tiere würde es ohne Hofleben gar nicht geben.

In einem Jahrtausende laufenden Prozess sind die Menschen mit den Wildtieren in Beziehung getreten. So haben sich in einem gemeinsamen Prozess (!) Haustiere und Nutztiere entwickelt, so daß eine Partnerschaft entstand. Nun ist es aber so, daß diese Tiere ein gänzlich anderes Wesen als die Menschen aufweisen und auch gänzlich andere Aufgaben im „Ökosystem“ zu bewältigen haben. Tatsächlich sind uns Tiere in vielen Bereichen haushoch überlegen!

Der Mensch ist ein Universalist, die Kuh beispielsweise ein Verdauungsspezialist! Wir hätten also als Mensch gar nicht sesshaft werden können ohne Rinder! Fruchtbare Felder, saftiges Grünland, viele Pflanzen, nahrhafte Milch und ein zünftiger Sonntagsbraten sind in einem geschlossenen System zusammengefasst! Es ist eine neue, komplexere Art von Ökosystem entstanden, das zur Zeit allerdings extrem gefährdet ist. Ohne tierisches Mitwirken klappt das nicht!

Reisanbau
Reisanbau

Man kann es auch aus einer ganzheitlicheren Sicht betrachten. Verzichtet man auf künstliche Einflussnahme und versucht, ein solches System aus sich selbst heraus lebensfähig zu machen, so erkennt man, daß da ohne tierische Hilfe die tiefgehende Erneuerungskraft der Erde gar nicht in die Realität kommen kann. Hier erscheint die uralte Partnerschaft von Mensch und Tier in einem größeren Sinnzusammenhang. Durch richtig ausgeführte Landwirtschaft entsteht ein größerer, ein kultureller Wirkungskreis, in dem das tierische Element eine Schlüsselstellung im Gesamtzusammenhang einnimmt. Eine richtig entwickelte Landwirtschaft ist tatsächlich so etwas wie eine höhere Organisationsform von Leben.

…und das wird auch tatsächlich umgesetzt – weit weg von industrieller Tierverwertung…….

http://guthesterberg.de/

https://www.brodowin.de/

Dokumentation

Die Broschüre:   MM-Keltenquelle2-A5

Merlins Keltenquelle - für das ganze Haus
Merlins Keltenquelle – für das ganze Haus

https://www.facebook.com/Merlins-Energiewasser-Anlage-1967562946816119/

 

 

Merlins Newsletter Anmeldung

Nachricht – erforderlich!

Über den Sinn des Lebens

Viele Menschen stellen sich irgendwann die Frage nach dem Sinn des Lebens. Das ist gar nicht so harmlos, wie es scheint.

Oft führt das zu einer elementaren sogenannten „Midlifecrisis“. Das kann aber auch eine gewaltige Chance sein, endlich „aufzuwachen“……..

 

Sinn?
Sinn?

Über die Frage nach dem Sinn des Lebens kommen viele ins Grübeln. Welche spirituelle Richtung einer dann einschlägt, soll doch jedem selber überlassen werden. Wenn die spirituelle Bewußtheit wächst, erkennt man zumeist die ungeheuerliche Manipulation, die hinter „Religion“ steht und von „der Politik“ weidlich ausgenutzt wird. Noch einen Schritt weiter kommt man zu einer ganzheitlichen Betrachtungsweise, in der Dualität nur noch eine Art zu denken ist, die man für den Notfall braucht.

Und in der Dualität von ICH und nicht-ICH klemmen auch die Mammoniten fest…… Wir sollten erkennen, daß das unser gemeinsamer Feind ist…….

Den haben wir auch IN uns – es ist unser Ego. Es wird Zeit, unserem Ego beizubringen, wie es zu denken und handeln hat. Dazu braucht es natürlich seinen besten Freund, den Intellekt. Zusammen können sie es begreifen. Das höhere Selbst gibt sich stets alle Mühe – manche merken das nie, manche merken es schon……

Dem sterblichen Bewußtsein des Menschen ist alles, was ist, so, wie er es denkt oder glaubt. Auf diese Weise bewirkt das höhere Selbst, daß sich dem Menschen alles so darstellt, wie er es sich denkt. Auch dies geschieht, um das Gesetz des Erschaffens zu erfüllen. Laß uns sehen, ob das wahr ist. Wenn du glaubst, etwas ist so, ist es dann nicht wirklich so – für dich? Ist es nicht wahr, daß etwas – Sünde oder sogenanntes Böses, Sorge, Unruhe oder Verdruß – dir als wirklich erscheint, nur weil dein Denken oder Dafürhalten es dazu macht? Andere mögen es völlig anders sehen und deine Ansicht davon für töricht halten. Nicht wahr? Wenn das wahr ist, dann sind dein Körper, deine Persönlichkeit, dein Charakter, deine Umgebung, deine Welt, was sie dir zu sein scheinen, weil du sie in ihren gegenwärtigen Zustand gedacht hast.

Deshalb kannst du sie durch den gleichen Prozeß ändern, wenn sie dir nicht gefallen.

Dadurch, daß du sie so denkst, kannst du aus ihnen machen, was du willst. Das überschreitet die Grenzen der Physik, das ist Magie im ursprünglichen Sinn.

Magie einfach erklärt: Denken ist Erschaffen.

„Aber wie kann man denn richtig denken, bewußt denken, damit diese Änderung zustande kommt?”, fragst du. Du weißt, daß ICH, dein wirkliches, höheres Selbst, vorsätzlich deine Aufmerksamkeit auf diese Dinge lenkte. Sie mißfallen dir jetzt und veranlassen dich, von ihnen so zu denken, wie sie dir jetzt zu sein scheinen. Ich bereite so dein menschliches Gemüt vor, damit Ich dich befähigen kann, die Wirklichkeit dieser Dinge zu erkennen, die dir nun so unbefriedigend zu sein scheinen, die du aber selber nach außen zu manifestiert hast! Denn Ich bringe alles zu dir, was durch seinen äußeren Anschein dein menschliches Gemüt in seinem irdischen Suchen weiter anziehen oder locken kann. Ich bringe es zu dir, um dich über das Illusorische aller äußeren Erscheinung des Materiellen für das menschliche Gemüt zu belehren. Und über die Fehlbarkeit allen menschlichen Verstehens, damit du dich schließlich nach innen wendest zu Mir und Meiner Weisheit als dem Einen und Einzigen Deuter und Führer.

Der Sinn des Lebens liegt also im zum Ausdruck bringen unseres „göttlichen“ Wesens….. Alles, was IST ist ständig dabei, sich selbst auszudrücken und zu entfalten. Und „wir“ sind Eins mit Allem, was IST – und wir können uns dessen bewußt werden……

Wenn du dich nun nach innen zu Mir gewendet hast, will Ich deine Augen öffnen und dich sehen lassen, daß du zuerst deine Einstellung ändern mußt gegenüber all diesen Dingen, von denen du jetzt denkst, sie seien nicht so, wie sie sein sollten. Das heißt: wenn sie unbefriedigend oder widerwärtig für dich sind und so auf dich einwirken, daß sie Unbehagen des Körpers oder Beunruhigung des Gemüts verursachen – nun, höre auf zu denken, daß sie dich so beeinflussen oder beunruhigen können……

Denn – wer ist der Meister? Dein Körper, dein Gemüt oder DU, das ICH BIN im Inneren?

Das Buch

Das Buch

Jetzt im Handel!

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

Jetzt auch als E-Book: ISBN 9783740793203

https://www.booklooker.de/app/detail.php?id=A02h0acA01ZZQ&pid=76312&t=mf47wstfmc85hehf

https://www.amazon.com/Das-Verbotene-Wissen-Kelten-German/dp/3740728027

https://ssl.thalia.de/shop/home/suche/;jsessionid=f8200e6d3f8144389ebbdef45969eebf.tc5pc?sq=Das+verbotene+Wissen+der+Kelten&sswg=ANY&timestamp=1489255613494