Dualitaet und Polaritaet – bitte nicht verwechseln……..

Eins sein bedeutet auch die Überwindung – nein nicht die Überwindung, sondern die Integration von Polarität. Was aber ist der Sinn und das Wesen der stets spannungsgeladenen Polarität?

Z.B. in einer Batterie: Sie enthält einen Pluspol und einen Minuspol und ist doch Eins. Aus der richtigen Art und Weise, die polaren Eigenschaften zu nutzen, entstehen positive Wirkungen: Die Taschenlampe leuchtet, der Fotoapparat funktioniert, das Radio spielt Musik.

Wird die Polarität falsch benutzt, wie z.B. im Falle eines Kurzschlusses, so entsteht Zerstörung: Die Batterie wird heiß, womöglich explodiert sie, oder durch die Hitze entsteht Feuer. Übrigens, auch Sprengsätze werden gerne so gezündet….. und was ist Sprengstoff?

Wieder begegnet uns die Polarität, die auch hier kurzschlußmäßig wirkt.

Es ist also zwingend notwendig, zu lernen, wie man mit Polarität richtig umgeht. In aller Regel ist hierzu eine bewußte Kontrolle und Steuerung notwendig, die der jeweiligen Art von Polarität angepaßt sein muß.

Polaritaet
Polaritaet

Polarität erzeugt Spannung zwischen Polen von gleicher Art: elektrische, magnetische, soziale, mechanische etc. Ohne Polarität gäbe es nicht mal ein Fuzzelchen Materie. Das geht so weit, daß zwei zusammengehörige Pole ihre polaren Eigenschaften verlieren, wenn ein Pol verschwindet. Kann man an einer Batterie gut nachprüfen. Baut man einen Pol aus, ist das Ganze keine Batterie mehr – und der übriggebliebene Pol hat keinerlei polare Eigenschaften mehr….  er ist dann weder Plus- noch Minuspol.

Polarität wird häufig mit Dualität verwechselt. Dualität bedeutet: eine Zweiheit bildend, in voneinander unabhängiger Gegensätzlichkeit. Im philosophisch-religiösen Bereich ist es die Lehre von zwei unabhängigen ursprünglichen Prinzipien im Weltgeschehen: Gott-Welt, Leib-Seele, Christ-Antichrist usw. Im Unterschied hierzu sind Polaritäten nie voneinander unabhängig.

Dualität ist der Kern der westlich-logisch „wissenschaftlichen“ Weltanschauung, die auch unsere heutige deterministische Wissenschaft und unsere digitalen Rechenmaschinen mit ihrer 0 oder 1 Logik hervorgebracht hat, mit logischerweise stets reproduzierbaren Ergebnissen.

Dualitaet
Dualitaet

Es gibt aber auch eine ganz andere Möglichkeit der Weltsicht: Die chinesische Philosophie des Tao, dessen Wesen im dynamischen Wirken von Yin und Yang aufscheint und deshalb nicht in einem feststehenden Begriff definiert werden kann. Yin und Yang sind keine Dualität, sondern in steter Wechselbeziehung dynamisch wirkende Polarität. Es gibt hier deshalb auch keine dualistische Logik, sondern schon eher Fuzzy-Logik, bzw. entsprechend der Chaos-Theorie wirkende dynamische, „fließende“ Wirkungsfelder bzw. Wirkungsräume, die aus vergleichbaren Ausgangsbedingungen eben nicht immer zum gleichen Ergebnis kommen, sondern stets „Ergebnisfelder“, die durchaus mehrdimensional sein können, als „Output“ anbieten.

Unser dualistisches Denken läßt uns jetzt fragen: Welche dieser beiden Theorien ist richtig und welche ist falsch?

Ich Bin – Kreuz

Tatsächlich lassen sich in der Praxis – wie bei der Quantenphysik auch – beide Theorien als richtig nachweisen. Je nachdem, wie man es betrachtet und mehr oder weniger unbewußt Randbedingungen beeinflußt, kann man Ergebnisse der einen oder der anderen Art erhalten.

Wie in der Quantentheorie sind stets beide Möglichkeiten „richtig“.

Religionsphilosophisch sehe ich zwei Ur-Polaritäten: die Polarität zwischen Geist und Materie sagen wir mal als „vertikale“ Polarität, welche die Schöpfung insgesamt antreibt und die „horizontale“ Polarität männlich – weiblich, die innerhalb des Systems die Spannung für die Fortentwicklung (Evolution) bereitstellt. Beide Polaritäten haben ihren Ursprung im göttlichen Logos – oder auch im Tao- wodurch der Wahrscheinlichkeitsraum für die mögliche Entwicklung vom Anfang her angelegt ist.

So kann man auch das sogenannte „Keltenkreuz“ interpretieren, mit dem Kreis für den göttlichen Einheits-Ursprung und den beiden Kreuzbalken für die horizontale und vertikale Polarität, die sich in der zunehmenden Balkenbreite auch noch dynamisch entwickelt.

Ich Bin - Kreuz

Dieses Symbol ist oft auch noch mit einem Umkreis versehen, der das Ziel darstellt: die nach den „Geburtswehen“ wieder erreichte Einheit im Geiste – auf der entsprechend angehobenen Entwicklungsstufe.

Die Polarität von Plus und Minus wie auch die magnetische Polarität bringen reale, physische Spannung und Energie hervor, sie hält als elementare Urkraft die Materie überhaupt am Sein.

Die Polarität von Geist und Materie bringt Leben hervor. Es ist deshalb unsinnig, von der „guten“ Spiritualität und der „bösen“ Materie zu sprechen. Die komplexe Polarität von Männlich-Weiblich bringt neues Leben in diese Welt…

Dualität wie z.B. von Gut und Böse bringt keine wirklich nutzbare Energie hervor – nur Haß, Krieg und Mord und Totschlag. Sie ist eine Illusion, oder wie Buddha sagt: Maya. Sie ist immer relativ. Was für den einen gut ist, kann ein anderer gleichzeitig durchaus als böse einstufen.

 

Das Buch
Das Buch

Jetzt im Handel!

 

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

E-Book: ISBN 9783740793203

https://www.booklooker.de/app/detail.php?id=A02h0acA01ZZQ&pid=76312&t=mf47wstfmc85hehf

https://www.amazon.com/Das-Verbotene-Wissen-Kelten-German/dp/3740728027

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Duales Denken als Machtinstrument – kaum einer merkt’s……

Woran erkennt man den „dualen Denker“?

Zunächst ist da das Ego – es kennt nur sich und „die Anderen“. Die Anderen sind natürlich stets dümmer, schlechter und überhaupt zu nix zu gebrauchen. Wenn sie überhaupt Menschen sind.

Dann gibt es im physischen Körper das Gehirn mit seinem Intellekt. Der beste Freund vom Ego. Der Intellekt liefert – je nach Intelligenz – mehr oder weniger komplizierte Theorien, warum die jeweilige „Eigene Meinung“ unumstößlich die einzig wahre Wahrheit ist. Das kann morgen schon eine andere sein……

Natürlich ist alles, was dem Ego nützt „Gut“ und „Richtig“ – und alles andere selbstredend „Böse“, oder einfach nur Blödsinn

Auch das eigene Auto, das eigene Haus, die „eigene“ Fußballmannschaft – das sind die Besten. Alles andere ist bestenfalls zweite Wahl…..

Der duale Denker lehnt es aus tiefster Überzeugung ab, sich mit anderen als seinen eigenen Überzeugungen ernsthaft auseinanderzusetzen. Er ist entweder „Links“ oder „Rechts“ oder „Liberal“ – jedenfalls ist „seine“ Partei stets der Hort des „Guten“.

Dualität - wie sie wirkt....
Dualität – wie sie wirkt….

Es gibt aber auch eine ganz andere Möglichkeit der Weltsicht: Die chinesische Philosophie des Tao, dessen Wesen im dynamischen Wirken von Yin und Yang aufscheint und deshalb nicht in einem feststehenden Begriff definiert werden kann. Yin und Yang sind keine Dualität, sondern in steter Wechselbeziehung dynamisch wirkende Polarität. Es gibt hier deshalb auch keine dualistische Logik, sondern schon eher Fuzzy-Logik, bzw. entsprechend der Chaos-Theorie wirkende dynamische, „fließende“ Wirkungsfelder bzw. Wirkungsräume, die aus vergleichbaren Ausgangsbedingungen eben nicht immer zum gleichen Ergebnis kommen, sondern stets „Ergebnisfelder“, die durchaus mehrdimensional sein können, als „Output“ anbieten.

Unser dualistisches Denken läßt uns jetzt fragen: Welche dieser beiden Theorien ist richtig und welche ist falsch?

Tatsächlich lassen sich in der Praxis – wie bei der Quantenphysik auch – beide Theorien als richtig nachweisen. Je nachdem, wie man es betrachtet und mehr oder weniger unbewußt Randbedingungen beeinflußt, kann man Ergebnisse der einen oder der anderen Art erhalten.

Wie in der Quantentheorie sind stets beide Möglichkeiten „richtig“.

Dualität bedeutet: eine Zweiheit bildend, in voneinander unabhängiger Gegensätzlichkeit. Im philosophisch-religiösen Bereich ist es die Lehre von zwei unabhängigen ursprünglichen Prinzipien im Weltgeschehen: Gott-Welt, Leib-Seele, Christ-Antichrist usw. Im Unterschied hierzu sind Polaritäten immer voneinander abhängig und untrennbar!

Die Polarität von Plus und Minus wie auch die magnetische Polarität bringen reale, physische Spannung und Energie hervor, sie hält als elementare Urkraft die Materie überhaupt am Sein.

Die Polarität von Geist und Materie bringt Leben hervor. Es ist deshalb unsinnig, von der „guten“ Spiritualität und der „bösen“ Materie zu sprechen. Die komplexe Polarität von Männlich-Weiblich bringt neues Leben in diese Welt…

Dualität wie z.B. von Gut und Böse bringt keine wirklich nutzbare Energie hervor – nur Haß, Krieg und Mord und Totschlag. Sie ist eine Illusion, oder wie Buddha sagt: Maya. Sie ist immer relativ. Was für den einen gut ist, kann ein anderer gleichzeitig durchaus als böse einstufen.

„Eins Sein“ bedeutet also die Überwindung – nein nicht die Überwindung, sondern die Integration von Polarität und Dualität.

Z.B. in einer Batterie: Sie enthält einen Pluspol und einen Minuspol und ist doch Eins. Aus der richtigen Art und Weise, die polaren Eigenschaften zu nutzen, entstehen positive Wirkungen: Die Taschenlampe leuchtet, der Fotoapparat funktioniert, das Radio spielt Musik.

Wird die Polarität falsch benutzt, wie z.B. im Falle eines Kurzschlusses, so entsteht Zerstörung: Die Batterie wird heiß, womöglich explodiert sie, oder durch die Hitze entsteht Feuer. Übrigens, auch Sprengsätze werden gerne so gezündet….. und was ist Sprengstoff?

Wieder begegnet uns die Polarität, die auch hier kurzschlußmäßig wirkt.

Es ist also zwingend notwendig, zu lernen, wie man mit Polarität richtig umgeht. In aller Regel ist hierzu eine bewußte Kontrolle und Steuerung notwendig, die der jeweiligen Art von Polarität angepaßt sein muß.

Polaritaet
Polaritaet

Polarität erzeugt Spannung zwischen Polen von gleicher Art: elektrische, magnetische, soziale, mechanische etc. Ohne Polarität gäbe es nicht mal ein Fuzzelchen Materie.

Polarität wird häufig mit Dualität verwechselt. Dualität bedeutet: eine Zweiheit bildend, in voneinander unabhängiger Gegensätzlichkeit. Im philosophisch-religiösen Bereich ist es die Lehre von zwei unabhängigen ursprünglichen Prinzipien im Weltgeschehen: Gott-Welt, Leib-Seele, Christ-Antichrist usw. Im Unterschied hierzu sind Polaritäten nie voneinander unabhängig. Geht man von der ursprünglichen Einheit aus, spricht man von Monismus.

Dualitaet
Dualitaet

Dies ist die westlich-logisch dualistische Weltanschauung, die auch unsere heutige deterministische Wissenschaft und unsere digitalen Rechenmaschinen mit ihrer 0 oder 1 Logik hervorgebracht hat, mit logischerweise stets reproduzierbaren Ergebnissen.

Aber wie kommt man da wieder ‚raus?

Das „Ganzheitliche Bewusstsein“

Es wird nötig sein, den Bildungspolitischen Rahmen weit über das duale schwarz-weiß-Denken hin zum ganzheitlichen Denken zu erweitern.

Dualität im Farbraum......
Dualität im Farbraum……

Es ist nicht möglich, das Zwangskorsett „dieses Systems der Dinge“ zu sprengen, ohne ein grundlegend neues „Denksystem“ zu installieren. Es ist das ganzheitlich non-duale Denken. Es ist nicht ganz neu, vor mehr als 2000 Jahren war es das zugrundeliegende Denksystem von Buddha, LaoTse, den keltischen Druiden, den vedischen Schriften, den nordamerikanischen Indianern und auch der ägyptischen Theologie, aus der auch Jesus hervorgegangen ist. Wir müssen es dringend wieder installieren – denn das duale Denken ist die Mutter aller vermeintlichen und realen Verschwörungen. Es ist der Nährboden des Ego-Wahns, der Unterscheidung von Gut und Böse und damit der Spaltung der Menschheit in „Gute“ und „Böse“. Wie viele Milliarden sind nun „Gut“ und wie viele „Böse“?

Es ist für das Verständnis der des ganzheitlich non-dualen Denkens unumgänglich, das humanistisch-aristotelische Weltbild der heutigen Zivilisation des Abendlandes zu verlassen.
Sucht man im Internet danach, findet man darüber auch nix genaues nicht. Auch die Philosophen der Griechen und Römer haben das nicht verstanden. Cäsar hat immerhin soviel verstanden, daß er Gallien und die keltischen Provinzen hat „umerziehen“ lassen. Das ganzheitlich non-duale Denken der Kelten ist dem imperial-materialistischen Gedanken nicht förderlich. Übrigens, heute immer noch nicht.

Das ganzheitlich non-duale Denken basiert auf einem anderen Humanismus, auf einer anderen Art, die Dinge zu sehen, auf einer anderen Art, zu leben und zu handeln, auf einer anderen, ganzheitlich-integralen Methode, zu denken. Nachdem man dieses integrale Weltbild 2000 Jahre lang massiv und mit allen verfügbaren Mitteln unterdrückt hat, wäre es an der Zeit, dort wieder anzuknüpfen. Mir scheint, es ist überlebenswichtig. Die Wurzel dieses Denkens liegt in der Erkenntnis des einen, vielfältigen und Alles umfassenden Göttlichen. Aus diesem All-Einen entstand der Archetyp des Menschen an sich. Und mit diesem archetypischen Menschen kann nur das eine und vielfältige, unnennbare Göttliche gemeint sein, das am Anfang aller Erkenntnis und aller Schöpfung steht, da Erkenntnis und Schöpfung ein und dasselbe sind.

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Das universell Göttliche ist nicht etwas Seiendes, sondern etwas Werdendes. Und dieses Werden umfaßt die ganze Welt; „der Mensch“ kann als Lenker dieses Werdens wirken und handeln. Das Göttliche bedarf also der Menschen. (In diesem Sinne können das durchaus auch „Außeridische“ sein). Das Göttliche in diesem Sinn ist unbenennbar und kann weder in die anthropomorphen Konturen einer Statue, noch in die Fesseln eines Namens gepreßt werden. Der Name des Göttlichen ist unaussprechbar. Auch wenn er vermeintlich irgendwo geschrieben sein sollte, ändert dies nichts daran.

Weil das „Göttliche Sein“ das Werden ist, muß dieses Werden ewig währen. Die Gesamtheit der Schöpfung hat an diesem Werden teil. Wenn die großen Geheimnisse, das heißt die höheren göttlichen Pläne, einmal erkannt worden sind, dann müssen sie in die Tat umgesetzt und bis ins kleinste Detail verwirklicht werden. Dazu bedarf es eines grenzenlosen Maßes an Energie und Willen und das Gefühl, daß man nur durch Überwindung seiner selbst (dem Ego) und der (dualen) Welt überleben kann. Weiterhin bedarf es der Erkenntnis und des Wissens.

Ein sich so aus sich selbst heraus entwickelndes Universum ist niemals ruhend. Das Schicksal von „Allem Was Ist“ kennt keine Atempause. In praktischer Konsequenz bedeutet das, daß niemals etwas endgültig ist, solange das höhere Streben „Alles Seienden“ nicht bis ins letzte erfüllt ist – ein Zustand, der wahrscheinlich nie erreicht wird. Das ganzheitlich non-duale Sein fördert den ungebändigten Lebenswillen.

Das Göttliche ist das Ziel, doch das „All-Eine-Göttliche“, dieses einzige und namenlose SEIN weicht ständig vor dem menschlichen Streben zurück. Und dies wird es ewig tun und dabei lächelnd die Schar der Menschen führen, die ebenfalls lächeln und guter Dinge sind, weil sie wissen, daß ihrer Reise ewige Dauer beschieden ist.

Stets ist das ganzheitlich non-duale Denken klarerweise durch eine totale Ablehnung des Dualismus in jedweder Form gekennzeichnet. Und so läßt sich auf der uns vertrauten Ebene der Moral hier tatsächlich auch keine scharfe Trennung zwischen Gut und Böse erkennen, auch ist die Idee der Sünde unbekannt.

Jedes Individuum, das dieser Bezeichnung würdig ist, muß selbst „wahrer Mensch“ werden, also ein »Sehender« und »Wissender«. Das ist nichts anderes, als die ständige Aufforderung zu aktivem Handeln und stetiger Vervollkommnung. Im Grunde ist das die eigentliche Definition von Moral.

Das Fehlen einer Grenze zwischen Gut und Böse bringt die Relativität aller Dinge zum Ausdruck. Eine Handlung kann gut oder schlecht sein, je nachdem, wie und wozu man sie ausführt; sie kann aber nicht nach bestimmten objektiven und absoluten Wertmaßstäben beurteilt werden. Auch auf der Ebene der Metaphysik gibt es das absolute Gute oder Böse nicht. Im ganzheitlich non-dualen Denken kann man sich einen „Gott“ des Guten im Kampf gegen einen „Gott“ des Bösen und umgekehrt überhaupt nicht vorstellen.

Und das große und Eine Göttliche ohne Namen, „Alles, was IST“ – kann ohne seine innere Polarität und insbesondere ohne seine Schöpfung, die es gleichzeitig auch selber IST, nicht existieren. Die Grundlage des ganzheitlich non-dualen Denkens ist die universale Harmonie der Wesen und Dinge, die ununterbrochen Wirklichkeit wird.

 

Das Buch
Das Buch

Jetzt im Handel!

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

E-Book: ISBN 9783740793203

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Shiva und Shakti – Polarität, Bewußtheit und Energie

Shiva und Shakti sind sogenannte „Gottheiten“ der indisch-vedischen Spiritualität. Shiva symbolisiert Bewußtheit, das männliche Prinzip. Shakti symbolisiert die aktivierende Energie des weiblichen Prinzips. Aber nicht nur das, Shakti ist auch der Begriff dafür, daß jede vedische Gottheit eine „Shakti“ an seiner Seite hat, ohne die er nicht wirken könnte……

Das war und ist das tragende Prinzip jeglicher echten spirituellen „Bewegung“ – bis die organisierten Religionen kamen und das weibliche Prinzip verteufelten…… Besonders die sogenannten „Buchreligionen“.

Shakti ist immer da, wenn Kraft aktiviert wird und überall da präsent, wo Energie gefragt ist. Sie ist Energie, Kraft, Bewegung, Veränderung, Natur. Sie ist das weibliche Prinzip, Versorgerin im Überfluß. Sie gibt Nahrung, Wärme und Sicherheit – es gibt keine größere Liebe als die Mutterliebe.

Shiva wird immer mit einem Dreizack dargestellt, der die Trinität des spirituellen göttlichen Prinzips, der Seele und es Körpers repräsentiert. Er ist als Gegenpol von Shakti reines Bewußtsein – Der ewig unveränderliche, unbegrenzte und unbeeinflußbare Beobachter. Er hat keine eigenen Wünsche oder Bedürfnisse. Er ist die reine Leinwand, auf der Shakti ihren farbenfrohen Film entwickelt.

Shiva und Shakti
Shiva und Shakti

Shiva und Shakti sind Manifestationen des ganzen göttlichen Bewußtseins wie zwei Seiten einer Medaille. In vielen Bildern werden sie als halb männlich, halb weibliche Gestalt abgebildet. Links die göttliche Mutter, die weibliche Energie, rechts das männliche Bewußtsein. Die Spaltung des uranfänglichen Prinzips zu Beginn der Schöpfung brachte die elementare Polarität des Lebens hervor, zusammen mit der ebenfalls elementaren Anziehungskraft, sich wieder mit dem anderen Teil zu vereinigen. Nur wenn Shiva und Shakti zusammen agieren, kann Bewegung und Schöpfung stattfinden. Solange Energie nur mit Bewußtsein behaftet ist, ist sie hilflos, blind und orientierungslos. Energie alleine bringt auch nichts hervor. Bewußtsein alleine verharrt im Sein und seiner ursprünglichen Ausrichtung. Umgekehrt ist Bewußtheit ohne Energie eine schlafende Kraft, die von sich aus auch nichts bewirken kann.

Das OM - Symbol
Das OM – Symbol

Die Beziehung von Shiva und Shakti wird oft fälschlich wie eine Mann-Frau Beziehung interpretiert. Sexualität ist etwas vollständig natürlich-materielles. Wenn man Sexualität und Spiritualität vermischt, entstehen leicht Mißverständnisse. In der Sexualität geht es um die Vereinigung von Mann und Frau. In der Spiritualität geht es um die Vereinigung des menschlichen und des göttlichen Bewußtseins. Erst die heilige Hochzeit wie auch die ganzheitlich spirituelle Sexualmagie kombinieren beides…..  https://www.yoga-vidya.de/tantra/tantra-philosophie-shiva-und-shakti/

Shiva und Shakti sind auch in jedem von uns als das männliche und weibliche Prinzip präsent. Das zeigt Wirkung auf der physischen Ebene und ist die eigentliche Ursache von erotischer Anziehungskraft. Im männlichen Wesen ist eine Neigung zum weiblichen, im weiblichen Wesen ist eine Neigung zum männlichen. Dadurch wird das männliche Bewußtsein vom weiblichen angezogen – und umgekehrt. Ist dieses innere Verhältnis ausgeglichen, ist auch keine sexuelle Neigung vorrangig. Neigt das innere Verhältnis im Mann zum Männlichen, oder in der Frau zum Weiblichen, entsteht die Neigung zu einem homosexuellen Partner.

Vereinigt man die innere Polarität im ganzheitlichen, absoluten Bewußtsein, verbleiben keine Begierden mehr, denn wir realisieren den Ausgleich der Polaritäten. Das Wissen, der Wissende und das Objekt des Wissens werden eins. Sorgen verlieren ihre Bedeutung, die heitere Gelassenheit des Seins stellt sich ein wie auch die bedingungslose Liebe, grenzenloses Mitgefühl und Verständnis für alle lebenden Wesen.

Solange das Bewußtsein mit dem physischen Körper verbunden ist, ist es unmöglich im 8. Chakra zu bleiben und so kehrt es zurück auf die Ebene des höheren Selbst im Herz-Chakra. Eine erwachte Person denkt, fühlt und handelt immer auf dieser Ebene. Eingebettet in ewige Liebe und Glückseligkeit, ist so eine Person sich immer ihrer unsterblichen Seele im Ozean der Glückseligkeit bewußt und ihr Bewußtsein ist immerwährend mit dem göttlichen Bewußtsein verbunden.

Shakti ist die weibliche Liebe des göttlichen Ursprungs, die uns mit Wärme, Fürsorge und Schutz umsorgt. Shiva ist die väterliche Liebe des göttlichen Ursprungs, die uns mit Bewußtheit, Klarheit und Wissen versorgt.

Ich wünsche euch den Segen der göttlichen Mutter, die in euch wohnt als Energie und Vitalität und den Segen eures göttlichen Vaters, der in euch wohnt als Bewußtsein und Wissen. Ihre Fürsorge, ihr Schutz und ihre Anleitung bringe euch zu kosmischer Bewußtheit.

 

Das Buch
Das Buch

Zweite, neu bearbeitete Auflage!

  • Taschenbuch: 256 Seiten
  • Verlag: Twentysix (11. Mai 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 374073020X
  • ISBN-13: 978-3740730208

https://www.thalia.de/shop/home/suchartikel/ID65258651.html?sq=374073020X

https://www.amazon.de/Das-verlorene-Geheimnis-Sexualit%C3%A4t-Mainstream/dp/374073020X/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1494667142&sr=8-2&keywords=das+verlorene+geheimnis+der+sexualit%C3%A4t

 

JETZT ist die Zeit……

Jetzt ist die Zeit gekommen, da Ich dich und viele andere für eine neue Ordnung vorbereitet habe, durch die ihr unmittelbar und sofort auf dem direkten Weg in Mein Bewußtsein eingehen könnt.

Hier spricht dein „Höhere Selbst“ als Fraktal von „Alles was IST“. Im ganzheitlich non-dualen Denken gibt es so etwas wie „Gott“ oder „Götter“ nicht! Solange man noch im dualen Denken verhaftet ist, behilft man sich gerne mit der Aussage „Alles ist Gott“. Wo sich das Fraktal und „das Ganze“ im Transzendenten vermischt, habe ich Großschreibung eingesetzt, um das kenntlich zu machen.

ICH weiß – du bist auf der Suche. Langsam gewinnst du einen Einblick in die wirklichen Zusammenhänge und beginnst, auf Mich in deinem Inneren zu hören. Ja, hör mir zu! ICH bin Alles was IST, war und immer sein wird – deshalb bist du immer schon ein Teil von Mir. Ja ICH bin dein höheres Selbst, der innerste transzendente Teil von dir, durch den du stets in Resonanz mit MIR bist und in der Lage, langsam die Wirklichkeit zu erkennen. Ich spreche zu dir, der du immer schon Ich bist, warst, und immer sein wirst, auch wenn dir das bisher noch nicht bewußt war. Du brauchst keinen anderen Lehrer oder Meister – ist dir nicht schon aufgefallen, daß ich dich immer mit Allem versorgt habe, was Du je für deine Entwicklung gebraucht hast, sei es Buch oder Lehre, Lebensumstände oder Erfahrungen?

Diejenigen, die kraftvoll und stark genug sind, alle Forderungen der menschlichen Ego-Persönlichkeit abzuweisen, die sagen können „ICH BIN” und wissen, ICH BIN das EINE im Inneren, das ihnen diese Kraft gibt und sie befähigt, sich über die Reize und Einflüsse der äußeren Welt zu erheben – diese habe Ich erwählt, um durch sie all die wunderbaren Herrlichkeiten Meiner göttlichen Idee auszudrücken. Das ICH-BIN-Bewußtsein, das ganzheitlich non-duale Bewußtsein muß in dir und im Inneren jeder menschlichen Persönlichkeit geboren werden, muß wachsen und reifen, bevor du dahin kommen und Meine göttliche Idee bewußt mit Mir zum Ausdruck bringen kannst, die in Wirklichkeit nicht Liebe ist, sondern das heilige Drei-in-Einem: Liebe-Weisheit-Macht, der wahre Ausdruck Meines allumfassenden Lebens.

ICH BIN
ICH BIN

Bisher hast du die Bedeutung des ganzheitlichen Lebens nicht erkannt, daher konntest du die Bedeutung der alles umfassenden Liebe nicht kennen. Liebe ist für dich immer ein menschliches Empfinden oder ein menschlicher Ausdruck gewesen. Du warst unfähig, eine Liebe zu erfassen, die nicht mit irgendeinem menschlichen oder persönlichen Interesse verknüpft war. Nun, da du Mich in deinem Herzen zu fühlen beginnst und es weit öffnest, um Mich zu umfassen, will Ich dich mit einem wunderbaren, seltsamen neuen Fühlen erfüllen, das jede Faser deines Wesens mit schöpferischem Impuls beleben und für dich ein wahres Lebenselixier sein wird. Du wirst in dem äußeren Ausdruck dieses Gefühls, die unbeschreibbare Innigkeit Meiner heiligen, allumfassenden Liebe erfahren und zugleich die Erleuchtung des Gemüts und das Bewußtsein unbegrenzter Macht. Sie wird dich völlig selbstlos machen und darum zu einem vollkommenen Kanal für den allumfassenden Ausdruck Meiner göttlichen Idee. All diese äußeren Mittel benutze Ich nur, um aus dem Herzen der Menschheit Meine wirkliche Liebe in die Welt auszuströmen, wo sie immer ihre allumfassende, belebende, schöpferische und erhebende Macht ausdrückt. Meine Liebe nimmt nicht auf Befindlichkeiten oder Persönlichkeiten Rücksicht; sie sind nur Figuren auf dem Schachbrett des Lebens, die Ich nach Meinem Plan bewege, um Mein Ziel zu erreichen: den ganzen und vollständigen Ausdruck Meiner göttlichen Idee in der Menschheit.

Allein in der Menschheit kann Ich Meine Idee ausdrücken, ebenso wie du deine Idee von dir selbst nur in deiner menschlichen Persönlichkeit und durch sie ausdrücken kannst. In der Menschheit lebe und bewege Ich Mich und habe Mein Sein. Sie ist die sterbliche Persönlichkeit und der Körper Meines unsterblichen Selbst, ebenso wie deine Persönlichkeit und ihr Körper das ist, was du zum Ausdruck deines Seins gebrauchst. Alle individuellen menschlichen Persönlichkeiten mit ihren Körpern sind nur die Zellen Meines MenschheitsKörpers. Genau so wie dein ICH BIN jetzt deinen Körper gestaltet, so daß du durch ihn Meine Idee von dir – dein wirkliches Selbst – vollkommen ausdrücken kannst, so gestalte Ich nach und nach die Menschheit, so daß Ich durch sie Meine Idee von Meinem Selbst vollkommen ausdrücken kann.

So, wie die individuellen Zellen Meines Menschheitskörpers – ebenso wie die deines menschlichen Körpers – durch Teilnahme an Meinem Leben allumfassende und harmonische Teile der Organe werden, die sie bilden, leben sie ein gesundes und glückliches Leben. Aber laß nur eine Zelle sich widersetzen oder dem grundlegenden Gesetz ihres Organs entgegen handeln – und das harmonische Funktionieren dieses Organs wird unmöglich. Das beeinflußt naturgemäß den ganzen Körper und hat Unbehagen zur Folge. Jede Zelle eines Organs ist ein in sich vollständiger Teil dieses Organs, und ihre Arbeit ist für das vollkommene Funktionieren dieses Organs und für die vollkommene Gesundheit Meines Körpers notwendig. Das bedeutet: wenn nicht jede Zelle ihre ganze Kraft und all ihre Intelligenz, die nur von Mir verliehene Eigenschaften des Lebens sind, für das vollkommene Funktionieren Meines Körpers einsetzt, kann die Folge nur Disharmonie sein mit ihren sich daraus ergebenden Auswirkungen: Krankheit, Leiden, Krieg, Sünde, Gebundenheit, Armut, Mangel an Verstehen, Zersetzung oder Tod.

Ebenso: wenn nicht jedes Organ alle Intelligenz und alle Kräfte, mit denen Ich es ausstattete, zu dem einen Zweck einsetzt, das Leben Meines Körpers in vollkommener Gesundheit auszudrücken und zu erhalten, kann die Folge nur Zerrüttung, Zerfall, Rebellion und schließlich Krieg sein – Krieg zwischen den verschiedenen Organen und zwischen den ihnen zugehörigen Zellen, und das ergibt mehr oder weniger chaotische Zustände in Meinem ganzen Körper. In Meinem Menschheitskörper bedeutet das Krieg zwischen den Völkern, die so gesehen die Organe Meines Körpers sind. Jeder Krieg ist nur eine akute Krankheit oder Disharmonie. Mein Leben jedoch offenbart sich in der Menschheit als allumfassende Liebe, sich nur in Harmonie ausdrücken kann – ebenso wie im physischen Körper. Ich veranlasse und gestalte also immer die Umstände so, daß sich Mein Leben harmonisch ausdrücken kann. Das geschieht entweder durch allmähliches Ausrotten aller erkrankten, schwachen und untauglichen Zellen aus den verschiedenen Organen des Körpers oder durch Entwicklung der Krankheit zu einer bösartigen Form – wie etwa Fieber, Wassersucht, Karbunkel, Blutvergiftung oder Entartung im physischen Körper. Solche Zellen werden schnell und billionenfach ausgeschieden, bis das betreffende Organ entweder gereinigt oder gänzlich aufgelöst ist.

Mit anderen Worten: das Wirkliche Leben und Wirken jeder Zelle und jeden Organs liegt im Aufgeben ihres selbstsüchtigen Lebens, damit Mein ganzer Körper sich in vollkommener Harmonie ausdrücken kann.

 

 

Das Buch
Das Buch

Jetzt im Handel!

Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: TWENTYSIX
Auflage: 1 (20. Februar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3740728027
ISBN-13: 978-3740728021

E-Book: ISBN 9783740793203

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https://www.amazon.com/Das-Verbotene-Wissen-Kelten-German/dp/3740728027

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Die 7 Säulen des Aufbruchs in eine Neue Zeit:

  1. Ganzheitlich denken
  2. Neues Finanzsystem
  3. Ganzheitliche Spiritualität
  4. Ganzheitliches Bewusstsein
  5. Universelle Liebe
  6. Liebevolle Sexualität
  7. Gruppenwesen statt Hierarchie

 

Merlin
Merlin

1. Ganzheitlich SEIN

Was wir hier in Europa tatsächlich einmal waren – bevor wir auf diese scheiß imperiale Idee reingefallen sind…..

In diesem Aufsatz geht es um das keltisch-druidische Konzept des ganzheitlich non-dualen Seins. Sein in der Polarität. Duales Denken ist ein Merkmal unserer materialistischen Gesellschaft und unserer vorherrschenden Religionen. Man nennt es auch Schwarz-Weiß-Denken. Es begrenzt systemimmanent unser ganzes Leben.

Tanz des Geistes mit der Materie
Tanz des Geistes mit der Materie

Nach mehr als 20 Jahren intensivem Studium der Weltreligionen, ihrer sogenannten „Gründer“ und deren Aussagen und der zugehörigen Religionsgeschichte sowie deren Auswirkungen bin ich auf das „keltisch-druidische-System“ gestoßen. Es hat sich über Europa schon mal über mehrere Jahrhunderte in einem halbwegs stabilen System von regional organisierten „Fürstentümern“ ausgebreitet. Es gab eine frühe Form von Gewaltenteilung zwischen dem „Fürsten“ und dem „Druiden“. Der Fürst war sozusagen der weltliche „Manager“, der Druide war für spirituelle Angelegenheiten, wissenschaftliche Aspekte und die Rechtssprechung zuständig. Wichtige Entscheidungen durften nur gemeinsam getroffen werden. Interessanterweise wird dieser Bereich der Geschichte der „Vorgeschichte“ zugeschlagen, angeblich weil die Druiden nichts aufgeschrieben hätten.

Auf umfangreiche Quellenangaben und deren Analysen verzichte ich hier zunächst einmal, ich möchte das Thema zuerst einmal geschlossen darstellen – es ist komplex genug. Es ist dies der Versuch einer einigermaßen übersichtlichen Darstellung des Gesamtkonzeptes.

Vor mehr als 2500 Jahren waren „wir“ auf diesem Planeten schon mal viel weiter. Auf meinem Weg der spirituellen Suche bin ich schlußendlich draufgekommen, daß es nicht nur in Indien und China große Lehrer wie Buddha Gautama oder LaoTse gab. Hier, ja genau hier in Mitteleuropa, war man vielleicht sogar noch ein Stück weiter……
Es war die Hochkultur der Kelten mit ihren Druiden, die damals schon einmal ein kulturell „Vereinigtes Europa“ schafften, vom nördlichen Schottland bis Norditalien, von Portugal/Spanien bis in die heutige Türkei, wo es heute noch eine keltische Fußballmanschaft gibt: Galatasara Istanbul. Und auch im Neuen Testament schreibt Paulus noch an die Galater (Kelten). Das hat immerhin ein paar hundert Jahre gehalten.

Aber: das war KEIN Imperium und kein wirklich hierarchisches System. Erst Cäsar ist es gelungen, einige „Keltenfürsten“ mit seiner imperialen Idee zu beglücken und dadurch zum „Alleinherrscher“ zu machen. Die Druiden haben sich auch nicht wirklich in den Vordergrund gespielt. Sie haben in enger Zusammenarbeit – man könnte auch sagen Gewaltenteilung – mit dem jeweiligen „Fürsten“ für die Entwicklung der Gemeinschaft gearbeitet.
In diesem Konzept gab es auch keine Religion im heutigen Sinne, es war ein ganzheitlich non-duales Weltbild vorherrschend, in dem die spirituelle Welt , die Kelten nannten diesen Bereich „Anderswelt“, nicht als von der materiellen Welt getrennt gesehen wurde. Interessanterweise sah das ein gewisser Jesus auch so. Heute weiß man, daß das richtig war und ist, sogar unsere „Wissenschaft“ bestätigt das mittlerweile unter vorgehaltener Hand.

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Nun leben wir mittlerweile fast 2000 Jahre in einem „imperial“ begründeten System, das durch striktes duales Denken gekennzeichnet ist. Das äußert sich z.B. darin, daß nicht-imperiale bzw. nicht-duale Gedanken und Ansätze strikt unterdrückt werden. Natürlich möglichst unauffällig und mit großem Aufwand. Gebt dem Volk Brot und Spiele gehört da auch dazu. Häufig werden wichtige geschichtliche Ereignisse kraß umgebaut und den Leuten dann einfach was blödsinnig Wirkungsloses bzw. wirklich Verblödendes vorgesetzt. Die röm. Kirche und unsere hochgelobte „Wissenschaft“ sind da sehr spezialisiert. Von „unseren“ Politikern will ich gar nicht erst anfangen.

Das „imperial-dualistische System“ würde gesprengt, wenn sich die druidische Lehre verbreiten würde. Die druidische Lehre ist nicht nur auf Kelten begrenzt, bei anderen Völkern/Kulturen heißt sie nur anders. Beispielsweise das Manitou-Konzept der nordamerikanischen Indianer, bei den Amerikanern macht sich Ken Wilber stark für „integrales Denken“. Nur deshalb wird mit Milliardenaufwand Gehirnwäsche betrieben. Ich stelle die druidische Lehre in den Vordergrund, weil sie im wirklichen Leben Anwendung gefunden hat, im Gegensatz z.B. zu den non-dualen vedischen und buddhistischen Ansätzen, die sehr theoretisch geblieben sind.

Die röm. Kirche wie auch imperiale Geschichtsschreiber haben auch in anderen Fällen bewiesen, daß sie in der Lage waren und weitgehend immer noch ist, unerwünschte Schriften und ihre Verfasser spurlos verschwinden zu lassen. Siehe auch Nag Hammadi und das Evangelium der Maria Magdalena, das fast 2000 Jahre verschollen war. Das scheint mir der wirkliche Hintergrund des „nix überliefert, weil nix aufgeschrieben“

Es ist für das Verständnis der keltischen intellektuellen und spirituellen Vorstellungen unumgänglich, das humanistisch-aristotelische Weltbild der heutigen Zivilisation des Abendlandes zu verlassen. Selbst die zeitgenössischen Philosophen der Griechen und Römer haben die Kelten nicht verstanden. Cäsar hat immerhin soviel verstanden, daß er Gallien und die keltischen Provinzen hat „umerziehen“ lassen. Das keltisch-druidische (non-duale) Weltbild ist dem imperial-materialistischen (dualen) Gedanken nicht förderlich. Übrigens, heute immer noch nicht.

Das ursprüngliche Keltentum – vor der Anpassung an das Imperium – basiert auf einem anderen Humanismus, auf einer anderen Art, die Dinge zu sehen, auf einer anderen Art, zu leben, auf einer anderen, ganzheitlich-integralen Methode, zu denken. Nachdem man dieses integrale Weltbild 2000 Jahre lang massiv und mit allen verfügbaren Mitteln unterdrückt hat, wäre es an der Zeit, dort wieder anzuknüpfen. Mir scheint, es ist überlebenswichtig. Der vornehmste und konzentrierteste Ausdruck des Keltentums war das Druidentum. Aufgrund der berühmten Reaktion von Brennus, dem Führer der Gallier auf dem Zug durch Griechenland, als er in jenem Tempel auf das Bild zweier griechischer Götter stieß, darf man sicher sein, daß die Druidenlehre keine Darstellung von Gottheit in Menschengestalt zugelassen hat. Wenn man Diodor von Sizilien (Fragm. XXII) glauben will, ist es im Grunde völlig ausgeschlossen, daß die Kelten ihre Götter in dieser Form hätten darstellen können.

Er sagt nämlich: »Brennus brach in Lachen aus angesichts der Tatsache, daß man den Göttern menschliche Gestalten zugemutet und sie aus Holz und Stein hergestellt hatte.« Diese Passage läßt keinen Zweifel zu. Aus dem Verhalten von Brennus spricht einerseits die Ablehnung einer menschlich-figürlichen Darstellung der Götter und andererseits die Unmöglichkeit, sie sich überhaupt als menschliche Wesen vorzustellen. Aus dieser Perspektive wird verständlich, daß nach der Lehre der Druiden das universell Göttliche nicht etwas Seiendes, sondern etwas Werdendes ist. Und dieses Werden umfaßt die ganze Welt. Druiden wirken als Lenker dieses Werdens. Das Göttliche bedarf also der Menschen. Das Göttliche in diesem Sinn ist unbenennbar und kann weder in die anthropomorphen Konturen einer Statue, noch in die Fesseln eines Namens gepreßt werden. Der Name des Göttlichen ist unaussprechbar. Auch wenn er vermeintlich irgendwo geschrieben sein sollte, ändert dies nichts daran.

Aus dieser Sichtweise wurzelt und entsteht die Welt im ursprünglich-All-Einen-Göttlichen. Somit sind die verschiedenen kulturellen Praktiken Äußerungen der ununterbrochen fortdauernden Schöpfung der Welt. Über dieser druidischen Auffassung des „All-Einen-Göttlichen“ liegt eine Aura von großer Schönheit und Heiterkeit, sie enthält aber auch den ständigen Appell an das Sein. Wenn das Sein sich selbst schon genügen würde, dann wäre es Leere, und zwar die Leere, die verschiedene philosophische Systeme des Ostens suchen. Das Druidentum vertritt jedoch die Gegenposition zu dieser Theorie des Nicht-Seins, des Nicht-Wollens, der Negation des Lebenswillens. Die druidische Lehre, wie sie aus allen Erzählungen, aus den Taten und Leiden der mythischen Helden, Vorfahren und Menschen spricht, kann auf die Formel eines leidenschaftlichen, hemmungslosen Lebenswillens gebracht werden. Das Göttliche ist das Ziel, doch das „All-Eine-Göttliche“, dieses einzige und namenlose SEIN weicht ständig vor dem menschlichen Streben zurück. Und dies wird es ewig tun und dabei lächelnd wie jener Ogmios, den Lukian schildert, die Schar der Menschen führen, die ebenfalls lächeln und guter Dinge sind, weil sie wissen, daß ihrer Reise ewige Dauer beschieden ist und daß es einen übergeordneten Zusammenhang gibt, auf den man sich ganz persönlich einlassen kann.

Wenn man nun diese Betrachtungsweise mehr und mehr verinnerlicht, wird immer klarer, warum von den dual denkenden Mammoniten und Imperialisten keiner die Druiden und ihre Lehre haben will. Dieses ganzheitlich non-duale Bewußtsein müssen „wir“ uns wieder erarbeiten, wenn „wir“ als Menschheit überleben wollen. Ganz lange werden „wir“ nicht mehr Zeit haben, für schlußendlich tödliche imperiale Spinnereien. Wenn man das Alles mal studiert hat, kommt man drauf. Die ganzheitlich-non-duale Philosophie umfaßt das ganz normale Leben, Wissenschaft, Spiritualität, Magie und nicht zuletzt Sexualität und Erotik als liebevollen Ausdruck des SEINS, als lebendiger, lebensfroher

Tanz des Geistes mit der Materie.

 

2. Das Neue Finanz- und Wirtschaftssystem

Das Neue Finanz- und Wirtschaftssystem ist eigentlich gar kein „System“. Es geht darum, dem Geld seinen ursprünglichen Bedeutungsinhalt wieder zurückzugeben. Und das ist ganz einfach die Fähigkeit, Leistungen und Werte auf neutraler Basis austauschbar zu machen. Sonst nix.

Die Regierung holt sich die Macht zurück, indem sie gesetzlich in der Verfassung verankert, daß das Geld eine Sache des Staates ist und sich die Banken dieses Geld gefälligst beim Staat zu besorgen haben, gegen eine kleine Gebühr…..

„Neue Finanzprodukte“ – „Derivate“ – „Zinsen und Zinseszinsen“ – „Spekulation“ – „Wettgeschäfte“

Das alles und auch sonstige Tricks, das wird abgeschafft und ganz einfach durch „Geld“ ersetzt – ohne Tricks und gesetzlich verankerte Betrügereien in großem Maßstab!

Nachdem man sich die Sache mit der Vollbeschäftigung sowieso abschminken kann und muß, ist es absolut notwendig, ein bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen.

Das Geld
Das Geld

Silvio Gesell hat sich da früher schon mal grundsätzliche Gedanken gemacht, wie man sowas organisieren könnte. Silvio Gesell (geb. 17. März 1862 in Sankt Vith; gest. 11. März 1930 in Eden bei Oranienburg) war ein deutsch-argentinischer Kaufmann. Er begründete die Freiwirtschaftslehre.

Silvio Gesells Texte sind sehr leidenschaftlich und unterhaltsam geschrieben und mit vielen plastischen Schilderungen und Beispielen durchzogen. In dieser Kurzzusammenfassung soll jedoch der nüchterne Ökonom hervortreten, jener Silvio Gesell, der uns heute noch etwas zu sagen hat.

http://www.inwo.de/silvio-gesell/

Auf Silvio Gesells Anregungen hat sich in den 30er Jahren das „Experiment von Wörgl“ ( in Österreich) begründet, wo man offiziell in regional begrenztem Rahmen ein neues Geld mit Umlaufsicherungsgebühr eingeführt hat. . Mit sensationellen Erfolgen – die leider mit Androhung von Waffengewalt beendet wurden……

Den entsprechend alternativen politischen Willen hat es Anfang der 30er Jahre in der österreichischen Kleinstadt Wörgl am Inn gegeben, den Hintergrund bildete die Weltwirtschaftskrise mit ihren verheerenden Auswirkungen von Massenarbeitslosigkeit. Dem zugrunde lag seinerzeit in Deutschland und Österreich eine Deflationspolitik der Zentralbanken, das heißt eine Verknappung der Geldmenge, die den schwindenden Goldreserven angepaßt wurde. (Zu den massiven Goldabflüssen war es im Gefolge der Bankenkrise in den USA und der Kündigung amerikanischer Kredite an Deutschland und Österreich gekommen.) Durch die Geldverknappung war der Geldfluß ins Stocken geraten, und mit ihm der Fluß der Waren, so daß immer mehr Unternehmen zusammenbrachen. Die verfehlte Deflationspolitik der Zentralbanken und der damaligen Regierungen hatte die Wirtschaft regelrecht abgewürgt und tief in die Krise gestürzt.

In dieser Situation entschloß sich 1932 die Gemeinde Wörgl zur Einführung eines alternativen Geldes mit Umlaufsicherung, um auf diese Weise den Geld- und Warenfluß in ihrer Region wieder anzuregen. Dieses fließende Geld – weitgehend befreit vom Zins und deshalb auch „Freigeld“ genannt – wurde an alle Beschäftigten der Gemeindeverwaltung ausbezahlt. Außerdem beteiligten sich etliche ortsansässige Firmen an diesem Experiment, und viele der örtlichen Läden nahmen dieses Geld als Zahlungsmittel an. So erreichte dieses Geld in kurzer Zeit einen hohen Grad an Akzeptanz, wurde zu einer Art allgemeinem Zahlungsmittel. Die weiter bestehende offizielle österreichische Währung wurde in dieser Region mehr und mehr durch das „Freigeld“ ersetzt. Für das ausgegebene Freigeld wurde jeweils ein entsprechender Betrag österreichischer Schillinge eingezogen und hinterlegt. Schon in wenigen Monaten zeigten sich verblüffende Wirkungen dieses Freigeld-Experiments: Während überall die Massenarbeitslosigkeit weiterhin dramatisch anstieg, ging sie in Wörgl innerhalb eines Jahres um 25% zurück. Das Wirtschaftsleben, das bis dahin weitgehend gelähmt war, blühte wieder auf, und das soziale Elend begann sich deutlich zu vermindern. Die Menschen hatten wieder berechtigte Hoffnung, daß es wirtschaftlich wieder bergauf ging.

Die praktische Durchführung der Umlaufsicherung sah damals wie folgt aus: Auf jedem Geldschein waren 12 Felder, jedes stellvertretend für einen Monat des Jahres. Nach Ablauf eines Monats behielt der Geldschein nur dann seinen Wert von 100 und wurde nur dann akzeptiert, wenn eine Wertmarke von l % des Nennwerts auf das entsprechende Feld geklebt wurde. Wer einen Geldschein also zwölf Monate zurückhielt, konnte ihn nur wieder in Umlauf bringen, wenn alle 12 Felder mit Wertmarken beklebt wurden. Das Zurückhalten von 100 Schillingen für die Dauer von 12 Monaten kostete also eine Gebühr von 12 Schillingen, also 12%

Je schneller man das Geld wieder in Umlauf brachte, um so eher konnte man der Gebühr entgehen. Mit entsprechender Öffentlichkeitsarbeit war es offenbar gelungen, der Bevölkerung das Grundprinzip verständlich zu machen, und die meisten hielten sich an die vereinbarten Spielregeln. Die Wertmarken waren bei öffentlichen Ämtern und Ausgabestellen zu kaufen, und die entsprechenden Einnahmen flossen in die Gemeindekasse.

Die Geldblockierung wird gelöst

Die Folge dieser Regelung war, daß eingenommenes Geld nicht mehr länger zurückgehalten, sondern schnell weitergegeben wurde. Man könnte nun annehmen, daß durch den beschleunigten Geldumlauf eine Inflation entstehen müßte. Aber das ist nicht der Fall: Denn jeder kann nur so viel Geld wieder ausgeben, wie er auf der anderen Seite z.B. durch Arbeit und durch Produktion, also durch die Schaffung realer Werte, verdient hat. Dem so wieder verausgabten Geld stehen also auf der anderen Seite immer auch entsprechende Waren gegenüber, die nur darauf warten, abgesetzt zu werden. Was also durch die Umlaufsicherung geschieht, ist lediglich eine Lösung der Geldblockierung, nicht aber ein grenzenloses Überfluten des Kreislaufs mit Geld.

Der Kreislauf kann allenfalls dann überflutet werden, wenn das Geld – wie in den vorherrschenden Geldsystemen – lange Zeit und in großen Mengen gehortet wird, das heißt sich immer mehr Geld aufstaut, und dann aus irgendwelchen spekulativen Gründen plötzlich in den Kreislauf zurückfließt (z.B. aus Anlaß von Währungsspekulationen). Dann ist es tatsächlich so, als würden Dämme brechen. Wenn ein richtiger Staudamm bricht, so führt das zu großen Verwüstungen. Wäre der Bach dagegen gar nicht erst zu einem großen See aufgestaut, sondern in seinem natürlichen Fließen belassen worden, so hätte es auch nicht zu einer Überflutung kommen können. Ganz ähnlich ist es mit dem Geldfluß: Das Aufstauen des Geldes durch spekulatives Horten und die schlagartige Überflutung des Geldkreislaufs durch Enthorten schaffen erst die Probleme und Instabilitäten, die bei kontinuierlichem Fluß des Geldes gar nicht entstehen können.

Das Freigeld-Experiment von Wörgl ist übrigens nicht beendet worden, weil es gescheitert wäre, sondern umgekehrt: weil es zu erfolgreich war! Die unglaublich belebenden Wirkungen auf die Wirtschaft im Raum Wörgl hatten ein wachsendes Interesse an diesem Modellversuch geweckt – sogar weit über die Grenzen Österreichs hinaus. Aus aller Welt kamen Menschen, die sich mit den Ursachen des „Wunders von Wörgl“ näher vertraut machen wollten. Allein in Österreich soll es über hundert Gemeinden gegeben haben, die ein ähnliches alternatives Geldsystem mit Umlaufsicherung einführen wollten. Diese Entwicklung bildete den Hintergrund dafür, daß die österreichische Zentralbank die Notbremse zog und sich in einem Prozeß gegen die Gemeinde Wörgl auf ihr Monopol in Sachen Geldversorgung berief – und Recht bekam.

Damit war ein hoffnungsvolles Experiment, die konkrete Utopie eines zinslosen Geldsystems – von den Gegenkräften mit Gewaltandrohung zerschlagen worden. Derartige Rückschläge ändern aber nichts daran, daß es wichtig ist, alternative Visionen einer lebenspositiven Zukunft immer wieder lebendig zu halten, weiterzuentwickeln und zu verbreiten und die Erinnerungen an historische Vorbilder zu wecken, wenn sie allzusehr in Vergessenheit geraten sind. Innerhalb der freiwirtschaftlichen Bewegung ist das Freigeld-Experiment von Wörgl natürlich allgemein bekannt, aber außerhalb von ihr hat es sich in heutiger Zeit noch viel zu wenig herumgesprochen. Dabei könnte die Aufarbeitung dieses Modells und anderer Modellversuche zu alternativen Geld- und Tauschsystemen wichtige Anregungen geben für entsprechende Versuche in der heutigen Zeit.

 

3. Ganzheitliche Spiritualität

Im Anfang war der Urgrund des Seins, das Wesen, das nicht genannt werden kann. Es ist nicht „Gott“, obwohl man es als göttlich bezeichnen könnte. Es enthält „Alles, was Ist“, was wir als Universum bezeichnen und auch das, was wir uns gar nicht vorstellen können. Dieses „Wesen“ ruht in sich selbst.

Spiritualität

Spiritualität (von lat. spiritus – „Geist, Hauch“ bzw. spiro – „ich atme“) bedeutet im weitesten Sinne Geistigkeit und kann eine auf Geistiges aller Art oder im engeren Sinn auf Geistliches in spezifisch religiösem Sinn ausgerichtete Haltung meinen.

Die Bedeutungsinhalte der Spiritualität sind vom weltanschaulichen Kontext abhängig, beziehen sich aber immer auf eine immaterielle, nicht sinnlich fassbare Wirklichkeit (Gott, Wesenheiten, etc), die dennoch erfahr- oder erahnbar ist (Erwachen, Einsicht, Erkennen) und die der Lebensgestaltung eine Orientierung gibt. Zu unterscheiden sind hier eine suchende Haltung von einer glaubend annehmenden bzw. einer wissend erkennenden Haltung.

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Bewußt Sein

Bewusstsein ist ein oft benutztes Wort, wenn es um Spiritualität geht. Aber was genau ist Bewusstsein, wann ist jemand bewusst und damit auch spirituell?
Bewusstsein wird meistens mit Wissen verwechselt, ist tatsächlich aber viel mehr, nämlich das Ergebnis von Verstehen, Handeln und Empfinden, von Körper und Kopf, von Bauch und Intuition. Es ist erforderlich, etwas wirklich und tief zu verstehen und es darüber hinaus auch gefühlsmäßig zu erfassen und zu verarbeiten. Nur die konkrete Erfahrung über das Handeln führt dann zu echtem Verstehen und entsprechender Gefühlsprägung bzw. Gefühlserfassung. Spiritualität ist keine Beschränkung auf vergeistigtes Meditieren, sondern vielmehr aktives Leben mit Geist, Herz und Verstand!

Transzendenz

Ein im Zusammenhang mit Spiritualität fast ebenso häufig benutztes Wort wie Bewusstsein ist Transzendenz. Wer sich für spirituell oder esoterisch hält bzw. ist, nimmt dieses Wort gerne in den Mund. Es klingt in der Tat beeindruckend, doch was bedeutet es?
Lateinisch transcendere heißt so viel wie über etwas hinausgehen, überqueren, überwinden und erhöhen. Transzendieren bedeutet in Anlehnung an seine lateinischen Sprachwurzeln daher allgemein, etwas in eine höhere, geistigere Form zu bringen oder auch sich selbst in solche Sphären, Welten und Bewußtseinszustände zu begeben. Transzendent ist alles, was sich der normalen, sinnlichen Wahrnehmung entzieht. Engel beispielsweise sind daher transzendente Wesen. Transzendieren ist immer eine Form von nicht-intellektueller Vergeistigung und daher stets ein Akt der Spiritualität. Ein solcher Akt drückt Spiritualität aus und bewirkt sie zugleich.

Spiritualität und Selbst-Werdung

Spiritualität und Selbst-Werdung setzt voraus, dass vorher Ich-Werdung stattgefunden hat. Es gibt da keine Abkürzung. Viele Suchende betreiben Weltflucht, statt sich ihren Themen und verdrängten Ich-Wünschen zu stellen. Ich-Werdung ist sinnvoll, natürlich und gut. Nur wer in allen Ehren ein echter Mensch geworden ist und diese Schale bis zur Neige ausgetrunken hat, kann ein authentisches Selbst und echte Spiritualität entwickeln. Dass viele an dieser Schale hängen bleiben und nicht nur noch eine zweite und dritte haben wollen, sondern ganz viele Schalen – jedenfalls mehr als alle Anderen – ist ein anderes Problem.

Trotzdem, nur aus einem Saulus kann ein heiliger Paulus werden. Nur eine fertig entwickelte Raupe kann sich zu einem Schmetterling verwandeln. Nur wer ein Ich hat, hat etwas, das sich in ein Selbst verwandeln kann und nur ein stabiles Ich kann Werkzeug des Selbst werden. Wer spirituell leben und werden möchte, sollte sich fragen, ob er denn schon ein Ich geworden ist.

Das Selbst ist eine Art höheres Ich, deshalb wird es bisweilen auch Höheres Selbst genannt. Es ist im Gegensatz zum Ich das Ganze, es sieht das Leben aus einer höheren, ganzheitlichen Perspektive. Das Selbst ist der spirituelle Kern in jedem Menschen, manche definieren es auch als die Seele.

Das Höhere Selbst verhält sich zum Göttlichen wie ein Sonnenstrahl zur Sonne. Es ist ein kleiner, individueller göttlicher Funke, ein Fraktal des Göttlichen und ist Spiritualität. Es betrachtet die verschiedenen Leben wie Rollenspiele und ist sich ihrer aller gleichzeitig bewußt, da es multidimensional ist. Es ist nicht wie das Ich hypnotisch fixiert auf ein bestimmtes Leben. Das Selbst bringt das Ich „nach Hause“, es ist die Instanz in uns, die quasi von Berufs wegen spirituell orientiert ist und Spiritualität in allen individuellen Facetten verkörpert.

Zunächst nimmt das Ich Kontakt auf mit dem Selbst, dann beginnt es sich mit ihm zu identifizieren und letztlich wird es eins mit ihm. Das Ich wird jedoch auch in fortgeschrittenen Phasen nicht völlig aufgesogen. Solange man als Mensch lebt, geht es nicht ohne das Ich. Es wird mit zunehmender Spiritualität zwar immer mehr zum Gesandten, Diener und Ausführenden des Selbst, behält aber seine Individualität. Das ist, als ob das Sonnenlicht durch ein individuelles Prisma oder Brennglas fällt und dadurch gebündelt wird zu einem Brennpunkt des Göttlichen.

Das Göttliche ist Alles was IST

Das Göttliche ist Alles was IST, war und immer sein wird – deshalb ist das Selbst immer schon Teil des Ganzen. Das Selbst ist der innerste transzendente Teil von dir, der stets in Resonanz mit der Wahrheit ist, die Wahrheit erkennt und selbst Teil der Wahrheit ist. Der Teil in dir, der immer schon ist, war, und immer sein wird.

Alles, was IST
Alles, was IST

Deshalb brauchst du keinen anderen Lehrer oder Meister – hat dich dein höheres Selbst denn nicht immer mit Allem versorgt was Du je für deine Entwicklung gebraucht hast, sei es Buch oder Lehre, Lebensumstände oder Erfahrungen?

Dein göttliches Selbst in Dir das DU selber bist?

Aus meiner Sicht und meiner persönlichen Erfahrung ist also organisierte Religion in der Phase des EGO-Wahn begründeten Imperialismus ein Mittel zur Machtausübung, zur Beherrschung der Massen geworden. Daß das nicht immer so war, zeigen folgende Zitate aus den Urschriften der Weltreligionen und Philosophien. Moderne integrale Konzepte finden jedoch derzeit den Weg dahin wieder.

Die Vedischen Schriften

Die ASHTAVAKRA GITA ist ein alter Sanskrittext von höchstem Wissen und höchster Weisheit. Man schätzt sie auf etwa 500 v.u.Z. In der westlichen Welt ist diese Schrift nahezu unbekannt. “Wie kann Wissen erlangt werden? Wie kann Befreiung erreicht werden? Wie ist Nicht-Anhaftung möglich?” fragt König Janaka den Weisen Ashtavakra.

Das OM-Symbol
Das OM-Symbol

„Du bist weder Erde, noch Wasser, noch Feuer, noch Luft, noch Raum.Du bist der Beobachter dieser fünf Elemente als Bewusstsein.

Dies zu verstehen, ist Befreiung.

Wenn Du dich von der Identifikation mit dem Körper befreist und entspannt in und als Bewusstsein verweilst, wirst Du in genau diesem Moment glücklich sein, in Frieden, frei von Bindung.“

Laotse – Tao Te King

Das Buch vom Weltgeschehen und seinem Wirken, eines der großen Weisheitsbücher der Menschheit, verfasst etwa 600 v.Chr. durch den chinesischen Weisheitslehrer Laotse:

Laotse-Darstellung
Laotse-Darstellung

„Das Wesen / das begriffen werden kann

Ist nicht das Wesen des Unbegreiflichen.

Der Name / der gesagt werden kann

Ist nicht der Name des Namenlosen.

Unnambar ist das All-Eine / ist Innen.

Nambar ist das All-Viele / ist Außen.

Begehrdenlos ruhen / heißt Innen erdringen.

Begehrdenvoll handeln / heißt beim Außen verharren.

All-Eines und All-Vieles sind gleichen Ursprungs

Ungleich in der Erscheinung.

Ihr Gleiches ist das Wunder / Das Wunder der Wunder

Alles Wunder-Vollen Tor.“

Die Lehre Buddhas

Gautama Buddha – Gautama Siddharta (auch: Gautama Shakyamuni oder Buddha Shakyamuni = aus dem Shakya-Klan), lebte etwa 600 Jahre vor Jesus. Es ist interessant, jedoch kaum bekannt, daß indische Könige buddhistische Missionare in alle Welt gesandt haben, um die Lehre Buddhas zu verbreiten. Auch zur Zeit Jesu war in Alexandria mindestens eine buddhistische Missionsstation.

buddha

„Buddhas Weisheit ist so weit wie der Ozean

und sein Geist ist voll von großem Mitgefühl.

Buddha selbst hat keine Form,

jedoch manifestiert er sich in Erhabenheit

und leitet uns mit seinem ganzen mitfühlenden Herzen

Seid Meister eures eigenen Geistes, Sinnes und Herzens.

Eines Menschen Geist macht ihn zum Göttlichen (Buddha), oder er macht ihn zu einer Bestie; fehlgeleitet durch Irrtum wird man zu einem Dämonen; erleuchtet – wird man zu einem Göttlichen. Deshalb beherrscht euren Geist und euren Sinn und laßt sie nicht vom rechten Pfad abweichen!“

Die Lehre Jesu

„Das ERSTE GEBOT ist: Der liebende Vater ist Einer;

Liebe deinen Schöpfer mit deinem ganzen Selbst

und mit deiner ganzen Macht!

Das ZWEITE, ebenso wichtig, ist dieses:

Liebe deinen Nächsten, dir gleich!

Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden“

Die Lehre Jesu: Das Doppelgebot
Die Lehre Jesu: Das Doppelgebot

Joh 17,11

Vater, bewahre sie in Deiner göttlichen Gegenwart, die ich ihnen vermitteln durfte, damit sie eins sind, so wie Du und ich eins sind.

————————————————–

Joh 10,30

Der Vater und ich sind untrennbar eins.

————————————————–

Joh 17,21

Ich bete darum, daß sie alle eins seien, so wie Du in mir bist, Vater, und ich in Dir. So wie wir sollen auch sie in uns eins sein, damit die Welt glaubt, daß Du mich gesandt hast.

————————————————–

Joh 17,22

Ich habe ihnen die gleiche Herrlichkeit gegeben, die Du mir gegeben hast, damit sie eins sind, so wie Du und ich.

Plotin

Plotin, 205 bis † 270 war ein antiker Philosoph. Er war der Begründer und der bekannteste Vertreter des Neuplatonismus. Ab 244 lebte er in Rom, wo er eine Philosophenschule gründete, die er bis zu seiner tödlichen Erkrankung leitete.

Plotin betrachtete sich nicht als Entdecker und Verkünder einer neuen Wahrheit, sondern als getreuen Interpreten der Lehre Platons, die nach seiner Überzeugung im Prinzip bereits alle wesentlichen Erkenntnisse enthielt. Sie bedurfte aus seiner Sicht nur einer korrekten Deutung mancher strittiger Einzelheiten und der Darlegung und Begründung bestimmter Konsequenzen aus ihren Aussagen.

Plotin vertrat einen radikalen idealistischen Monismus (Zurückführung aller Phänomene und Vorgänge auf ein einziges immaterielles Grundprinzip). Das Ziel seiner philosophischen Bemühungen bestand in der Annäherung an das „Eine“, das Grundprinzip der gesamten Wirklichkeit, bis hin zur Erfahrung der Vereinigung mit dem Einen. Als Voraussetzung dafür betrachtete er eine konsequent philosophische Lebensführung, die er für wichtiger hielt als das diskursive Philosophieren.

Religion

Zusammengefasst: Wie es aussieht, war die „alte“ Spiritualität, die sich einige Jahrhunderte vor dem Christentum ziemlich global entwickelt hat, eben diesem Christentum und den anderen Buchreligionen haushoch überlegen und deutlich menschenfreundlicher, aber eben in der Bevölkerung – noch – nicht weit verbreitet. Es war das genau die ganzheitlich non-duale Spiritualität. Nachzuweisen in Indien, China, Ägypten, Nordamerika und auch in Südamerika und – wie ich behaupte, auch bei den mitteleuropäischen Kelten/Druiden.

Religion
Religion

Um die „Zeitenwende“ wurde mit der imperialen Idee und dem Christentum das duale Denken als Herrschaftsinstrument mit Feuer und Schwert durchgesetzt. Andere „Religionen“ arbeiten genauso. Das duale Denken fördert auch den Egowahn und hierarchische Systeme und ist bestens geeignet, dauerhafte Herrschaftsstrukturen aufzubauen, die locker auch Revolutionen überstehen, weil ja die Dualität immer zwei Seiten hat. Auch in der aktuellen Krise besteht die große Gefahr, daß die momentane „Gegenbewegung“ von der Machtelite schon wieder instrumentalisiert werden kann. Man macht sie einfach zu den „Guten“ und eine neue Runde beginnt.So wie in Griechenland…. Die Zinszahlungen werden von dem vorgeblichen sozialistischen „Revolutionär“gesichert……

Interessanterweise haben meine Nachforschungen ergeben, daß auch die keltische und germanische „Götterwelt“ erst in der Zeit der „Zeitenwende“ entstanden ist und sich auch auf duales Denken abstützt. Das bedeutet für mich, daß auch das derzeitige sogenannte „Neuheidentum“ eine Parallelentwicklung zum Christentum darstellt, ganz nach dualer Machart. Genau deshalb entwickelt sich auch hier wieder ein Ausschließlichkeitsanspruch, die „richtige Religion“ zu sein und zu haben. Sollte sich sowas je durchsetzen, kann man es schon wieder instrumentalisieren.

Will man eine echte Alternative aufbauen, muß man nach meinem Dafürhalten zunächst den wirklichen, „alten Kern“ herausarbeiten und mit unseren „modernen“ Erkenntnissen ergänzen, was für unser „modernes“ Denken wohl dringend nötig ist.

Die ganzheitlich non-duale Spiritualität/Philosophie ist den dualen Religionen weit überlegen und gefährdet ernsthaft die momentanen Machtstrukturen. Interessanterweise behaupten ausgerechnet Polytheisten wie Monotheisten unisono im alleinigen Besitz der „Wahrheit“ zu sein…..

 

4. Ganzheitliches Bewusstsein

Die Situation, in der wir uns befinden, ist mittlerweile wohl jedem Interessierten hinlänglich bekannt, viele habe auch verstanden, um was es tatsächlich geht. Aber es fehlen ganz offensichtlich als praktikabel angesehene Alternativen.

Die AfD meine ich damit nicht, die wird auch nur dafür Sorgen, daß die Banken ihr Geld – also unser Geld – schon bekommen werden……

Was ganz praktisch geändert werden muß: unsere Art zu Denken

Dualität bzw. duales Denken ist die westlich-logisch dualistische Weltanschauung, die auch unsere heutige deterministische Wissenschaft und unsere digitalen Rechenmaschinen mit ihrer 0 oder 1 Logik hervorgebracht hat, mit logischerweise stets reproduzierbaren Ergebnissen. Seit etwa 2000 Jahren trichtert man uns das ein……. Man könnte das auch Gehirnwäsche nennen.

Ich Bin....
Ich Bin….

Woran erkennt man den „dualen Denker“? Zunächst ist da das Ego – es kennt nur sich und „die Anderen“. Die Anderen sind natürlich stets dümmer, schlechter und überhaupt zu nix zu gebrauchen. Wenn sie überhaupt Menschen sind. Dann gibt es im physischen Körper das Gehirn mit seinem Intellekt. Der beste Freund vom Ego. Der Intellekt liefert – je nach Intelligenz – mehr oder weniger komplizierte Theorien, warum die jeweilige „Eigene Meinung“ unumstößlich die einzig wahre Wahrheit ist. Das kann morgen schon eine andere sein…… Natürlich ist alles, was dem Ego nützt „Gut“ und „Richtig“ – und alles andere selbstredend „Böse“, oder einfach nur Blödsinn. Auch das eigene Auto, das eigene Haus, die „eigene“ Fußballmannschaft – das sind die Besten. Alles andere ist bestenfalls zweite Wahl…..

Der duale Denker lehnt es aus tiefster Überzeugung ab, sich mit anderen als seinen eigenen Überzeugungen ernsthaft auseinanderzusetzen. Er ist entweder „Links“ oder „Rechts“ oder „Liberal“ – jedenfalls ist „seine“ Partei stets der Hort des „Guten“.

Leider bringt die Dualität wie z.B. von Gut und Böse keine wirklich nutzbare Energie hervor – nur Haß, Krieg und Mord und Totschlag. Sie ist eine Illusion, oder wie Buddha sagt: Maya. Sie ist immer relativ. Was für den einen gut ist, kann ein anderer gleichzeitig durchaus als böse einstufen. Das will ein dualer Denker aber nicht akzeptieren und schon gar nicht drüber nachdenken…….

Das „Ganzheitliche Bewusstsein“

Es wird nötig sein, den Bildungspolitischen Rahmen weit über das duale schwarz-weiß-Denken hin zum ganzheitlichen Denken zu erweitern.

Dualität im Farbraum......
Dualität im Farbraum……

Es ist nicht möglich ist, das Zwangskorsett „dieses Systems der Dinge“ zu sprengen, ohne ein grundlegend neues „Denksystem“ zu installieren. Es ist das ganzheitlich non-duale Denken. Es ist nicht ganz neu, vor mehr als 2000 Jahren war es das zugrundeliegende Denksystem von Buddha, LaoTse, den keltischen Druiden, den vedischen Schriften, den nordamerikanischen Indianern und auch der ägyptischen Theologie, aus der auch Jesus hervorgegangen ist. Wir müssen es dringend wieder installieren – denn das duale Denken ist die Mutter aller vermeintlichen und realen Verschwörungen. Es ist der Nährboden des Ego-Wahns, der Unterscheidung von Gut und Böse und damit der Spaltung der Menschheit in „Gute“ und „Böse“. Wie viele Milliarden sind nun „Gut“ und wie viele „Böse“?

Es ist für das Verständnis der des ganzheitlich non-dualen Denkens unumgänglich, das humanistisch-aristotelische Weltbild der heutigen Zivilisation des Abendlandes zu verlassen.
Sucht man im Internet danach, findet man darüber auch nix genaues nicht. Auch die Philosophen der Griechen und Römer haben das nicht verstanden. Cäsar hat immerhin soviel verstanden, daß er Gallien und die keltischen Provinzen hat „umerziehen“ lassen. Das ganzheitlich non-duale Denken der Kelten ist dem imperial-materialistischen Gedanken nicht förderlich. Übrigens, heute immer noch nicht.

Das ganzheitlich non-duale Denken basiert auf einem anderen Humanismus, auf einer anderen Art, die Dinge zu sehen, auf einer anderen Art, zu leben und zu handeln, auf einer anderen, ganzheitlich-integralen Methode, zu denken. Nachdem man dieses integrale Weltbild 2000 Jahre lang massiv und mit allen verfügbaren Mitteln unterdrückt hat, wäre es an der Zeit, dort wieder anzuknüpfen. Mir scheint, es ist überlebenswichtig. Die Wurzel dieses Denkens liegt in der Erkenntnis des einen, vielfältigen und Alles umfassenden Göttlichen. Aus diesem All-Einen entstand der Archetyp des Menschen an sich. Und mit diesem archetypischen Menschen kann nur das eine und vielfältige, unnennbare Göttliche gemeint sein, das am Anfang aller Erkenntnis und aller Schöpfung steht, da Erkenntnis und Schöpfung ein und dasselbe sind.

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Das universell Göttliche ist nicht etwas Seiendes, sondern etwas Werdendes. Und dieses Werden umfaßt die ganze Welt; „der Mensch“ kann als Lenker dieses Werdens wirken und handeln. Das Göttliche bedarf also der Menschen. (In diesem Sinne können das durchaus auch „Außeridische“ sein). Das Göttliche in diesem Sinn ist unbenennbar und kann weder in die anthropomorphen Konturen einer Statue, noch in die Fesseln eines Namens gepreßt werden. Der Name des Göttlichen ist unaussprechbar. Auch wenn er vermeintlich irgendwo geschrieben sein sollte, ändert dies nichts daran.

Weil das „Göttliche Sein“ das Werden ist, muß dieses Werden ewig währen. Die Gesamtheit der Schöpfung hat an diesem Werden teil. Wenn die großen Geheimnisse, das heißt die höheren göttlichen Pläne, einmal erkannt worden sind, dann müssen sie in die Tat umgesetzt und bis ins kleinste Detail verwirklicht werden. Dazu bedarf es eines grenzenlosen Maßes an Energie und Willen und das Gefühl, daß man nur durch Überwindung seiner selbst (dem Ego) und der (dualen) Welt überleben kann. Weiterhin bedarf es der Erkenntnis und des Wissens.

Ein sich so aus sich selbst heraus entwickelndes Universum ist niemals ruhend. Das Schicksal von „Allem Was Ist“ kennt keine Atempause. In praktischer Konsequenz bedeutet das, daß niemals etwas endgültig ist, solange das höhere Streben „Alles Seienden“ nicht bis ins letzte erfüllt ist – ein Zustand, der wahrscheinlich nie erreicht wird. Das ganzheitlich non-duale Sein fördert den ungebändigten Lebenswillen.

Das Göttliche ist das Ziel, doch das „All-Eine-Göttliche“, dieses einzige und namenlose SEIN weicht ständig vor dem menschlichen Streben zurück. Und dies wird es ewig tun und dabei lächelnd die Schar der Menschen führen, die ebenfalls lächeln und guter Dinge sind, weil sie wissen, daß ihrer Reise ewige Dauer beschieden ist.

Stets ist das ganzheitlich non-duale Denken klarerweise durch eine totale Ablehnung des Dualismus in jedweder Form gekennzeichnet. Und so läßt sich auf der uns vertrauten Ebene der Moral hier tatsächlich auch keine scharfe Trennung zwischen Gut und Böse erkennen, auch ist die Idee der Sünde unbekannt.

Jedes Individuum, das dieser Bezeichnung würdig ist, muß selbst „wahrer Mensch“ werden, also ein »Sehender« und »Wissender«. Das ist nichts anderes, als die ständige Aufforderung zu aktivem Handeln und stetiger Vervollkommnung. Im Grunde ist das die eigentliche Definition von Moral.

Das Fehlen einer Grenze zwischen Gut und Böse bringt die Relativität aller Dinge zum Ausdruck. Eine Handlung kann gut oder schlecht sein, je nachdem, wie und wozu man sie ausführt; sie kann aber nicht nach bestimmten objektiven und absoluten Wertmaßstäben beurteilt werden. Auch auf der Ebene der Metaphysik gibt es das absolute Gute oder Böse nicht. Im ganzheitlich non-dualen Denken kann man sich einen „Gott“ des Guten im Kampf gegen einen „Gott“ des Bösen und umgekehrt überhaupt nicht vorstellen.

Und das große und Eine Göttliche ohne Namen, „Alles, was IST“ – kann ohne seine innere Polarität und insbesondere ohne seine Schöpfung, die es gleichzeitig auch selber IST, nicht existieren. Die Grundlage des ganzheitlich non-dualen Denkens ist die universale Harmonie der Wesen und Dinge, die ununterbrochen Wirklichkeit wird.

Damit ist das Problem der Unvollkommenheit der Welt jedoch nicht gelöst. Die sogenannten finsteren Mächte sind phantasievolle Projektionen der Unentschlossenheit des Menschen. Wenn er mit höheren Wirklichkeiten Konfrontiert wird, weiß der Mensch oft nicht, wie er handeln, wie er reagieren soll. Er partizipiert nicht vollkommen am universalen, kosmischen Handeln, weil sein überentwickeltes Ego ihm etwas anderes vorgaukelt. Die Folge davon sind jene Unzulänglichkeiten, Abweichungen, Sackgassen und das metaphysische – nicht aber das moralisch – Böse. Wenn alle Menschen in der Lage wären, bis zur letzten Konsequenz von ihrem Denken und Wissen Gebrauch zu machen, dann wäre das Gleichgewicht des Universums nie in Gefahr. Unter den gegenwärtigen Umständen ist das egozentrische, duale menschliche Denken aber noch nicht fähig, sich vollkommen zu verwirklichen. Das ganzheitlich non-duale Denken zeigt dem Menschen, auf welchem Weg er diese Stufe erreichen kann, von der aus die falschen Oppositionen als das erkennbar werden, was sie wirklich sind – nämlich ein rein dialektischer Streit. Letztendlich ist das Wirkliche, die Realität, nur die Illusion einer Barriere, die der Mensch aus Ego-Verblendung und Unwissenheit in seiner Einbildung vor sich sieht.

 

5. Universelle Liebe

„Liebe“ ist wohl eines der meistmissbrauchten Wörter überhaupt. Es wird mit Sex, Macht und Besitzdenken verwechselt oder gleichgesetzt. Aber worin wurzelt die Liebe und warum ist sie so wichtig?

Die Physik hat keine Antwort. Man kann sie nicht messen, obwohl sie unermesslich ist…..

Eher schon finden wir in der Spiritualität Hinweise. Einer der bekanntesten Hinweise findet sich im Neuen Testament der Christenheit – Das Doppelgebot der Liebe, Matthäus 22, 37-40 – und wird Jesus zugeschrieben.

Auf die Frage: „Welches Gebot ist das wichtigste?“ antwortete Jesus:

„Das ERSTE GEBOT ist:

Der liebende Vater ist Einer; Liebe deinen Schöpfer mit deinem ganzen Selbst und mit deiner ganzen Macht.

Das ZWEITE, ebenso wichtig, ist dieses:

Liebe deinen Nächsten, dir gleich. Kein anderes Gebot ist größer als diese beiden“

Schaut man genauer hin, stellt man fest, daß da noch ein drittes Element drin versteckt ist: Liebe deinen Nächsten, DIR GLEICH. Dir gleich, mir gleich – man kommt also nicht drum herum, sich selbst auch zu lieben, sonst geht diese Gleichung nicht auf!

Aber was ist diese „Liebeskraft“, die so viele Menschen bewegt und antreibt, die Brücken baut und Unmögliches ermöglicht?

Über Äonen wurde die Materie immer komplexer, das Leben immer vielfältiger - und es entstanden Mann und Frau als derzeit höchste Form von Polarität.....
Über Äonen wurde die Materie immer komplexer, das Leben immer vielfältiger – und es entstanden Mann und Frau als derzeit höchste Form von Polarität…..

Stellt man sich die Entstehung des physischen Universums in einer allerersten Teilung in zwei Pole vor, so ist aus dem ursprünglichen EINEN eine Zweiheit geworden. Eine Zweiheit in der Einheit, die sich als solche bis ins kleinste Fuzzelchen Materie fortsetzt und den Aufbau des Universums erst möglich gemacht hat. Polarität ist stets mit Anziehungskraft und Energie verbunden, die neues schafft. Selbst die einfache Anziehungskraft der Elementarteilchen schafft immer neue Materie….

Wird das Ganze immer komplexer, so wird auch diese Anziehungskraft immer schillernder und vielfältiger. Sieht man die Anziehungskraft der Geschlechter als hochkomplexe Form von Polarität, so ist diese „Anziehung“ nicht nur rein körperlich-physikalisch. Sie erstreckt sich bis in die kleinste Zelle und macht das Objekt der Liebe bis in die geistige Ebene hinein einfach „anziehend“, es entsteht ein mehr oder weniger starkes Gefühl der Zusammengehörigkeit – das kann bis zum „Einheitserlebnis“ gesteigert werden und transformiert beide Partner zumindest zeitweise in eine höhere Ebene.

Nun weiß man heutzutage, daß das Universum im Grunde fraktal aufgebaut ist, also die Elemente sich im Großen wie im Kleinen sehr ähneln und praktisch gleich aufgebaut sind. Man könnte daraus folgern, daß diese „Liebeskraft“ tatsächlich diejenige Kraft ist, welche die Entfaltung des Universums erst ermöglicht und vorantreibt – und das mit Begeisterung.

Das wäre dann das, was man mit gutem Grund als Universelle Liebe betrachten könnte.

Man kann das ganz intuitiv erfassen, selbst Tiere sind in der Lage, diese Liebe umzusetzen. Nur der Mensch hat da Probleme, mit seinem Ego. Das Ego blockiert gerne die Entwicklung eines entsprechenden Bewusstseins, um für sich persönliche Vorteile zu erlangen. Die Liebe bleibt dabei auf der Strecke, Macht und Gewalt erscheinen auf der Spielfläche.

Genau deshalb brauchen wir eine neue Welle der „Aufklärung“ – nein, nicht der sexuellen Aufklärung – sondern eine Welle der Aufklärung über die tatsächlichen spirituellen Zusammenhänge, die seit Jahrtausenden bekannt sind. Aber ebensolange von den Erfindern der Religionen unterdrückt werden, mit ALLEN MITTELN! Jetzt gerade wieder.

Die Zeit der Aufklärung war eine Zeit der Entwicklung von Vernunft, basierend auf dem Intellekt des Menschen. Leider ist der Intellekt der beste Freund vom Ego – deshalb haben wir derzeit ein gravierendes Ego-Problem, Ego-Wahnsinnige sitzen an allen Stellen der Macht, weil sie einen unstillbaren Drang nach Macht und Einfluss haben, wie sich eben Nicht-Egowahnsinnige gar nicht vorstellen können…..

Es ist deshalb jetzt dringend Not-Wendig, die Kontrollinstanz für das Ego zu aktivieren: DAS BEWUSSTSEIN. Dazu müssen wir „nur“ das duale Denken überwinden und so schnell wie möglich lernen, wie man ganzheitlich non-dual denkt. Der Verstand und sogar das Ego werden es akzeptieren – wenn sie es verstanden haben.

Wenn man davon ausgeht, daß „das Universum“ holografisch-fraktal strukturiert ist und obendrein die Quantentheorie sagt, daß „Teilchen“ – also Fraktale des ganzen – sowohl Masse- als auch Welleneigenschaften haben, also zugleich beides SIND, dann ist auch unser „Höheres Selbst“ Teil des Ganzen und fähig, den Gesamtzusammenhang zu begreifen – Nicht zu verwechseln mit intellektuellem Verstehen! Es ist „nur“ unser aufgeblasenes Ego mit seinem Freund, dem superschlauen Intellekt, das der Erkenntnis im Wege steht. Schiebt man die beiden mal bissl beiseite, kann man das Höhere Selbst nicht nur bemerken, sondern ebenso begreifen, daß das unser wirkliches Selbst, unser wirkliches Wesen IST. ES spricht zu uns, zu unserem Verstand, wenn man es bloß hören will…..

„Ich Bin dein wirkliches Wesen, das ruhig wartet und beobachtet, weder Zeit noch Raum unterworfen. Ich Bin das Ewige und fülle allen Raum. Ich warte einfach, bis du mit deinen kleinen menschlichen Torheiten und Schwächen, mit deinen eigennützigen Sehnsüchten, Bestrebungen und Klagen fertig geworden bist, weil Ich weiß, daß das zur rechten Zeit kommen wird. Müde, entmutigt und demütig wirst du dich Mir zuwenden und Mich bitten, die Führung zu übernehmen – aber schon mit der Ahnung, daß Ich dich ohnehin immer geführt habe. Ich warte – doch während des Wartens habe Ich tatsächlich alle deine Wege geleitet, habe Ich alle deine Gedanken und Handlungen dahin inspiriert, daß du mich schließlich auch mit deiner ganzen Persönlichkeit bewußt anerkennen kannst.

Tief in deiner Seele – BIN ICH. Da bin ich mit all deiner Freude und deinem Leiden, mit deiner Bosheit, deinen Erfolgen und Fehlern. Ich bin in deinem Frevel gegen deinen Bruder oder gegen Gott – wie du glaubtest.

Was immer du erlebt hast, ob du dich verirrt hast, vorwärts geschritten bist, seitwärts abgedriftet oder dich rückwärts überschlugst – Ich war es, der dich da durchgetragen hat. Ich habe dich in der Dunkelheit durch eine Ahnung von Mir vorwärts gelockt. Ich habe dich durch eine Vision von Mir in einem bezaubernden Antlitz gelockt oder in einem schönen Körper, in einem berauschenden Genuß oder in übermächtigem Ehrgeiz.

Ich bin dir im Gewand der Sünde oder Schwäche erschienen, in der Gier oder der Sophisterei. Ich habe dich zurückgetrieben in die Arme des Gewissens, um dich in seinem schemenhaften Griff zappeln zu lassen, bis du seine Machtlosigkeit erkanntest und dich voller Abscheu erhobst und mit dieser neuen Erkenntnis hinter Meine Maske blicken konntest. Ja, Ich veranlasse dich, alles zu tun, und wenn du es verstehen kannst: Ich bin es, der alles tut, was du tust, und auch alles, was dein Bruder tut. Denn das in dir und in ihm, das was IST, bin ICH, Mein Selbst. Ich bin der Geist, die belebende Ursache allen Seins, allen Lebens, des Sichtbaren wie des Unsichtbaren. Es gibt nichts Totes, denn ICH, das alles umfassende Eine, bin ALLES, was IST. Ich bin unendlich und absolut uneingeschränkt.

Alle Intelligenz, die es gibt, entspringt Meinem Geist; alle Liebe, die ist, strömt aus Meinem Geist; alle Macht, die es gibt, ist nur Mein Wille in Aktion. Die dreifaltige Kraft, die sich als alle Weisheit, alle Liebe, alle Macht manifestiert – die alle Formen zusammenhält und hinter und in allen Ausdrücken und Phasen des Lebens ist – diese dreifaltige Kraft ist die Manifestation Meines Selbstes in Tätigkeit oder im Zustand des Seins.

Nichts kann SEIN, ohne irgendeine Phase von MIR zu manifestieren und auszudrücken, der Ich nicht nur der Bildner aller Formen bin, sondern auch im Inneren einer jeden Form wohne, im Inneren des Menschen, des Tieres, der Blume, des Steines. Im Inneren von Allem lebe, bewege und BIN ICH und habe Mein Sein. Aus dem Inneren eines Jeden sende Ich jede Phase von Mir aus, die Ich auszudrücken wünsche und die in der sichtbaren Welt als ein Stein, eine Blume, ein Tier, ein Mensch zu Wirklichkeit wird.

Nein, es gibt absolut nichts, was nicht ein Teil von Mir ist, ewig geführt von Mir, dem einen unendlichen SEIN. Du wirst bald erkennen: es gibt keine Individualität getrennt von Meiner Individualität, und in jeder Persönlichkeit wird Mein göttliches Wesen zum Ausdruck kommen. Ja, du wirst bald einen Schimmer Meines allumfassenden Seins wahrnehmen und in dir zu deiner Wirklichkeit reifen lassen.“

6. Liebevolle Sexualität

…oder: Ganzheitlich Sein – es geht nicht nur um Sex…….

Die Geheimnisse der Erhöhung des Bewußtseins durch heilige Sexualität wurden und werden von der imperialen Macht und den ihr dienenden sogenannten Kirchen seit mehr als 1000 Jahren unterdrückt. Der „Innere Pfad“, wie er historisch in der Sexualmagie anklingt und in so etwas wie die Heilige Hochzeit (Hieros Gamos) mündet, ist der Königsweg zu unserer „inneren“ Kraftquelle. Wenn sich Sexualität auf die Spuren der Mystik macht, abseits von der unermüdlich bewertenden Aktivität des Verstandes, wird die Heiligkeit der Erotik offensichtlich und lädt dazu ein, sich durch liebevolle Ekstase in die höchsten Höhen der spirituellen Erfahrung und mystischen Einheit, der Verschmelzung mit unserem göttlichen Urgrund tragen zu lassen.

Heilige Hochzeit
Heilige Hochzeit

In diesem göttlichen Moment löst sich die Polarität auf, Mann und Frau werden in der Verschmelzung mit dem Göttlichen zur ursprünglichen Dreieinigkeit – und somit EINS mit dem lebendigen SEIN. Der Tanz des Geistes mit der Materie beginnt. Der Weg dahin bedeutet Bewußtseinsarbeit, Achtsamkeit und meditative Versenkung in Verbindung mit erotischer Körperarbeit, die bis zur Ekstase gesteigert werden kann.

Allein besitzen wir die Kraft eines Einzelnen, aber wenn wir uns einer anderen Person von ganzem Herzen – mit Körper, Geist und Seele – hingeben, dann ist da nicht nur die Kraft von zwei Menschen, sondern eine unbegrenzte, sich ins End- und Zeitlose ausdehnende Energie.

Wenn sich zwei Menschen in Vertrautheit verbinden, hören sie auf, als Individuum zu existieren. Sie stehen in absoluter Resonanz mit der grenzenlosen Kraft des Göttlichen, die sie durchströmt. Sie sind beide zur gleichen Zeit dieselbe Kraft.

Sich in tiefster Vereinigung dem Leben selbst hinzugeben und zu sehen, dass sich die Göttliche Liebe in den Augen des anderen widerspiegelt und dass der andere und ich diese Göttliche Liebe selbst sind, das ist das größte Gefühl, das ein menschliches Wesen erfahren kann. Es ist die Lebenskraft des Universums selbst und führt zur

Heiligen Hochzeit

Hieros Gamos. So nannte man in den Zeiten vor der Einführung des dualen Denkens die Zusammenführung von spiritueller und körperlicher Gotteserfahrung durch einen heiligen sexuell-erotischen Akt. Den Akteuren war bewußt, durch diese heilige Handlung das Göttliche in seiner Ganzheit in das reale Leben einzubeziehen. Körper, Geist und Seele geraten in Resonanz mit dem göttlichen Sein. Die Verschmelzung mit dem Anderen, das sich Auflösen im Ganzen, wahre Erweiterung des Bewußtseins bis zur Erkenntnis der göttlichen Realität wird bewußt erlebbar. Neues Leben kann so entstehen……

Spiritualität und Sexualität, Mystik und Erotik führen zu immer wieder neuen und ganz individuellen Erfahrungen. Über diese Erkenntnisse könnte man natürlich viel mehr schreiben und reden – die ganz reale Erfahrung des wirklich Wirklichen jenseits aller begrenzenden Vorstellungen kann man nur selber machen.

 

7. Gruppenwesen statt Hierarchie

Wie schafft man es, ein ganzes Volk, eine ganze Nation durch eine handvoll halbintelligente Egowahnsinnige unter Kontrolle zu bringen?

Die ganze NWO-Geschichte ist ein raffiniert eingefädeltes Schalenmodell, das schon vor vielen Jahrhunderten eingeführt wurde um Alleinherrschaft so zu etablieren, daß es kaum jemand bemerkt…. Teile und herrsche, Brot und Spiele, das sind die Grundlagen. Das ist auch schon sehr perfekt ausgeführt. Dörfliche Gemeinschaften sind schon praktisch aufgelöst, Gemeinschaften in irgendwelchen Firmen gibt es praktisch auch schon nicht mehr und selbst vorgeblich alternative Gemeinschaften tun sich sehr schwer. Neuerdings wird auch noch die letzte existierende Form von Gemeinschaft zerstört, das ist die Familie.

So erhält man ziemlich verstörte, vereinzelte Individuen, die sich höchstens noch zum „Beutemachen“ zusammenschließen. Und dafür eignet sich die hierarchische Organisation am besten……..

Es braucht eine strikt hierarchische Struktur, um mit wenigen ausgesuchten Individuen das Gesamtsystem kontrollieren zu können. Die sind dann auch leicht austauschbar. Musterbeispiel: Die Entwicklung der Partei: „Die Grünen“. Das zeigt sich z.B. auch im tatsächlich illegalen „Fraktionszwang“, aber auch in allen gesellschaftlich relevanten Organisationen, egal ob NGO oder Verein, Partei oder Firma. Obendrein wird das auch noch als einzige funktionierende Möglichkeit „verkauft“.

Nun wird es aber noch ein paar vollintelligente Leute geben, die aufgrund ihrer Intelligenz das System halbwegs durchschauen. Wie kriege ich die unter Kontrolle? Zuerst ist Korruption das Mittel der Wahl. Heißt heute politisch korrekt auch „Lobbyarbeit“. So mache ich zumindest schon mal etwa 20% der Bevölkerung, zumeist die intelligenteren, zu systemkonformen Profiteuren, die das System auch noch mit Zähnen und Klauen verteidigen werden.

Verbleibt noch ein kleiner Rest von hochintelligenten Leuten, die das System wirklich durchschauen können. Sogenannte „Intellektuelle“. Damit da nix passiert, muß man die ablenken. Für die passiven Mitläufer mit eigenen Ideen gibt es verschiedene Spielwiesen sowie den Zwang des Mitmachens im System, um auf einem angenehmen Niveau zu überleben.

Ein noch kleinerer, potentiell gefährlicher „Restbestand“ an Intelligenz, der dann auch noch politisch aktiv wird, muß aber noch niedergehalten werden. Das ist Aufgabe der Propagandamedien, das sind dann zumeist „Rechtspopulisten“, Spinner oder die haben irgendwo einen „dunklen Fleck“ in ihrer Vergangenheit, den man öffentlich und ausgiebig breittritt. Und wenn nicht, erfindet man halt was. So kann man solche Leute endgültig diskreditieren. Und wenn das alles nix hilft, lockt man sie halt in eine Falle….

Und das ist genau der Grund, warum wir hier keine Demokratie haben……

  1. es gibt hierarchisch organisierte Parteien, das bedeutet, einige wenige „Vorsitzenden“ bestimmen, was „Sache“ ist….
  2. es gibt Parteilisten. Wer gewählt werden möchte, muß der hierarchischen Parteispitze genehm sein…. sonst wird das nix mit dem Listenplatz.
  3. Im „Parlament“ angekommen, gilt „Fraktionszwang“ ist zwar illegal, kümmert aber keine Sau. Und wieder schlägt die „Parteispitze“ zu……
  4. Es gibt alleine in Berlin etwa 5000 registrierte (!) Lobbyisten. Geht man davon aus, daß ein Lobbyist vorsichtig geschätzt 100.000 Euro im Jahr kostet, sind das 500 Millionen Euro. Wer sich sowas leistet, verspricht sich sicherlich was davon…….. Die in Brüssel werden noch mehr kosten……
  5. Zusammengenommen: Es wir das gemacht, was eine handvoll „Parteispitzen“ mit wohlwollender Unterstützung der „Lobbyisten“ will. Viel mehr wie 10 Leute sind das nicht.
  6. …und dann gibt es ja obendrauf noch die „Kanzlerakte“…..

So kann eine kleine Gruppe von „Geheimgesellschaften“ wie Satanisten oder Mammoniten oder auch „nur“ Scientologen ganz leicht und kostengünstig die absolute Kontrolle aufrecht erhalten….

Vor der Einführung des Egowahns in die Gesellschaft sowie des Religionswahns und des Mammonismus gab es nicht mal wirklich sowas wie „Parteien“ – (teile und herrsche). Es ist also mehrfach abgesichert, daß eine Bevölkerung sich nicht plötzlich zu einem „Gruppenwesen“ entwickelt. Dieses Gruppenwesen hat es auch ausgemacht, ob ein Volk – das muß nicht eine einheitliche Rasse sein! – sich selbst erstarkt und ein Heimatland für sich ausbaut und verteidigt. Dieses Volk kann dann auch noch „ausstrahlen“ und andere Völker zum Mitmachen animieren, das kann durchaus mit mehr oder weniger Gewaltanwendung verbunden sein. Was macht ein Gruppenwesen so gefährlich für imperiale Herrscher?

Das Gruppenwesen

Ein Gruppenwesen, auch verwandt mit „Clan“, funktioniert sehr dynamisch. Es kann sehr wohl eine Organisationsstruktur entwickeln, die „hierarchisch“aussieht. Aber diese Struktur ist nicht fix und der scheinbare „Hierarch“ ist tatsächlich „nur“ derjenige, der gerade für diese Funktion die beste Eignung mit bringt. Wechseln die Anforderungen, über nimmt ein anderer diese Funktion – ohne daß der vorherige „Führer“ beleidigt ist oder „abgesägt“ wird. Dieser tritt eben zurück dahin, wo er am effektivsten wirkt……. Deshalb geschieht in einem Gruppenwesen nicht nur das was „von oben“ angeschafft wird, sondern das was getan werden muß. Durchgriffe „Von Oben“ gibt es nur in Krisensituationen.

Synergie im Gruppenwesen
Synergie im Gruppenwesen

Betrachten wir einen Ameisenhaufen. Er ist sehr viel komplexer als ein Wolkenkratzer, ist bestens angepasst an seine Umgebung und sehr eindrucksvoll organisiert. Wer aber organisiert die Verteidigung, die Kriegsführung, die Versorgung eines Ameisenhaufens?

Wer ist der Manager eines Ameisenhügels? Ein Ameisenhügel ist ein Lebewesen. Er verhält sich im Ganzen sehr viel intelligenter als jeder Einzelne seiner Bewohner. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung. Der Gedanke, daß eine so komplexe Gesellschaft ohne jedes Management auskommt, ist einfach erstaunlich….und die Ameisen sind nicht das einzige Beispiel!

Diese Definition meint, daß eine Gruppe von Leuten auch schon ein Lebewesen ist, das unabhängig von seinen einzelnen Gruppenmitgliedern existiert. Mit dem Ameisenhaufen als Gruppenwesen haben wir weniger Verständnisprobleme, er ist als Ganzes ein “Wesen”, nur seine “Elemente” sind nicht aneinander fixiert.

Ganz ähnlich zu dem können wir feststellen, daß unser eigener Körper ein Gruppenwesen ist, das aus einzelnen Organen und Zellen besteht. Und wir können danach forschen, wo sich unser “Ich” dazwischen befindet. Und wir müssen akzeptieren, daß unser “Gruppenwesen” sehr viel intelligenter ist, als jede einzelne unserer Zellen.

In ähnlicher Weise existiert ein “Gruppenwesen” jeder Gemeinschaft bzw. Firma und ist viel intelligenter als jedes einzelne Mitglied der Gemeinschaft. Das Gruppenwesen hat keinen eigenen Körper, ähnlich einem Wald, den man nicht bemerkt, wenn man nur die einzelnen Bäume betrachtet. Aber es benutzt die Körperfunktionen seiner Mitglieder und spricht durch den Mund eines seiner Mitglieder, dem Chef oder dem Sprecher dieser Organisation. Die Zellen in einem menschlichen Körper spezialisieren sich. Muskeln, Nerven, Gehirn etc. Wie dies alles während des Wachsens eines Embryos organisiert ist, kann die Biologie nicht genau erklären. Und doch findet jede einzelne Zelle ihren Platz und ist ganz eindeutig zufrieden.

Je besser sich die Synergie innerhalb eines Teams entwickelt, um so mehr Spezialisierung geschieht, ähnlich wie beim Wachsen eines Embryos: Jeder findet seinen Platz entsprechend seiner Fähigkeiten und jeder wird mit seinen individuellen Fähigkeiten gebraucht und ist integriert durch seinen individuellen Beitrag. Alle Gruppenmitglieder sind voll Zufrieden und fühlen sich gleichwertig. Und jeder fördert auf diese Weise die Interessen der ganzen Organisation. Die Vorstellung eines unabhängigen “Gruppenwesens” neben den Individualitäten hilft, die Phänomene starker Synergien zu erklären. Ein synergetisches Team nutzt alle Fähigkeiten aller Mitglieder und ist umso effektiver, je unterschiedlicher die Persönlichkeitsprofile sind. Aber es ist schwierig, diesen Zustand mit einer Gruppe von stark unterschiedlichen Persönlichkeiten zu erreichen.

Wenn sich das “Gruppenwesen” entwickelt, wird die Organisation sehr viel effektiver. Warum? Ein Resultat des “Gruppenwesens” ist Intuition, die sich als eine Art höherer Kommunikation ausbildet, die wiederum auf der Existenz der höheren Intelligenz des “Gruppenwesens” basiert.

Jedes Mitglied einer Gruppe muß die Bereitschaft mitbringen, diese Intuition zuzulassen und zu akzeptieren. Es findet ein evolutionärer Prozeß in einer Gemeinschaft statt, ein innerer Erkenntnis- und Wachstumsprozeß aller Mitglieder, an dessen Ende das Ziel liegt: Eine alternative Gesellschaftsordnung zum hierarchischen System.

 

 

Buch-Vatikan
Buch-Vatikan

Schon mal vormerken…..

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: TWENTYSIX; Auflage: 1 (27. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3740731044
  • ISBN-13: 978-3740731045

 

https://www.amazon.de/Das-verlorene-Wissen-deiner-Seele/dp/3740731044/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1499530001&sr=1-1&keywords=das+verlorene+wissen+deiner+seele

Ein Alternatives System aufbauen

Basismodell für das Zusammenleben wäre der Clan in Form einer Genossenschaft. Dieses Modell bietet eine klare Regelung von Besitzverhältnissen, die Möglichkeit gemeinsamer oder eigenständiger Geschäftstätigkeit nach außen wie auch weitgehend demokratische Entscheidungsfindung im Innenverhältnis.

Eingebettet in eine ländlich strukturierte Umgebung könnte das aussehen wie heute ein modernes Dorf mit zusätzlichen gemeinschaftlich nutzbaren Räumlichkeiten bzw. Gebäuden und eingebundenen Gewerbebetrieben bis hin zur industriellen Produktion für den Weltmarkt.

Der Unterschied liegt nicht im äußerlich sichtbaren. Er ergibt sich aus den Besitz- und Beteiligungsverhältnissen. Man könnte so ein Dorf als eine Firma betrachten, die von den Bewohnern als Anteilseignern gemeinsam als „Gruppenwesen“ betrieben wird. Das bedeutet, daß die Dorfwirtschaft nicht vom Wirt auf eigene Rechnung betrieben wird, sondern der Wirt Anteilseigner und Geschäftsführer eben dieser Wirtschaft (z. B. in Form einer KG) ist. Das Gebäude selbst wiederum wird von der Immobiliengesellschaft verwaltet. Alle Dorfbewohner sind Mitglieder der örtlichen Ganzheitlichen Genossenschaft.

Dualität
Dualität

Grundlage des Lebensunterhaltes der Mitglieder ist die eigene Landwirtschaft wie auch sonstige gegenseitige Eigenleistungen in der Gemeinde. Niemand darf sich in „Arbeitslosigkeit“ verstecken, niemand braucht an Arbeitslosigkeit zu verzweifeln. Die Immobiliengesellschaft verwaltet die Gemeindeanlagen. Soziale Dienste wie Putzen, Kochen, Gartenarbeit, Kranken- und Altenpflege etc. werden von den Bewohnern selbst durchgeführt, ggf. im Rotationsverfahren. Der durch Tätigkeit innerhalb wie außerhalb der Genossenschaft erwirtschaftete Einkommensüberschuß wird der Genossenschaft zinslos zur Verfügung gestellt.

Die Genossenschaft betreibt mit dem eingezahlten Privatkapital eine Ausgleichskasse. Für gemeinschaftlich beschlossene Unternehmungen der Mitglieder stellt diese Ausgleichskasse Gemeinschaftskapital ebenfalls zinslos zur Verfügung. Außerhalb der Gemeinde beschäftigte Mitglieder beteiligen sich mit einem monatlich abzuführenden Betrag an den Betriebsaufwendungen. Das durch das gemeinschaftliche Leben, Wohnen und Arbeiten eingesparte Kapital sollte dem Genossenschaftsverband für gemeinschaftliche bzw. auch gemeinnützige Projekte zur Verfügung gestellt werden. Entsprechende Regeln hierzu müßten gemeinsam von den Gründungsmitgliedern im Rahmen der Satzung ausgearbeitet werden.

Um Mißverständnissen vorzubeugen: Es geht nicht darum, ganz neue Gesellschaftsformen zu entwickeln. Es geht darum, die Führungsgröße für das Gesellschafts-System zu ändern, ja richtig-gehend umzudrehen, die Prioritäten neu zu setzen:

Nicht

1. Macht und Profit

2. Absicherung von Macht und Profit

3. Kontrolle durch strikt hierarchische Organisation

4. Wirtschaftliche Interessen

5. Bedürfnisse der Menschen und der Schöpfung insgesamt

sondern:

1. Bedürfnisse der Menschen und der Schöpfung insgesamt

2. Organisation entsprechend dieser Bedürfnisse

3. Wirtschaftliche Interessen

4. Machtausübung gemäß 1 und 2

5. Freiwillige Selbstkontrolle

Also kein ganz neues System, sondern Umorientierung des vorhandenen Systems auf eine andere Führungsgröße. Das ist es, was Jesus z. B. mit „Reich Gottes“ betitelt. Und genau das ist es, was das derzeitige System der Dinge mit aller Macht zu verhindern sucht.

Und: Es ist nur von beschränktem Nutzen, wenn man sich sozusagen „privat“ umorientiert. Die „Sachzwänge“ beschränken eine Wirksamkeit nach außen dramatisch, weil – wie im Vorigen beschrieben – die beiden Wertesysteme absolut nicht untereinander verträglich sind. Und um es noch einmal deutlich zu sagen: Ein Anhänger Jesu oder auch nur ein Mystiker ist in unserem kapitalistischen System bestenfalls ein gutmütiger Trottel. Diese beiden Systeme können nur über genau definierte Schnittstellen miteinander existieren, denn im Grunde ihres Wesens sind sie nun einmal nicht nur total gegensätzlich, sondern befinden sich in einer Auseinandersetzung, die sich am treffendsten als „Kalter Krieg“ bezeichnen läßt.

Diese Auseinandersetzung ist jedoch wesentlich elementarer als die Auseinandersetzung zwischen Kapitalismus und Sozialismus. Sie ist nicht bloß inszeniert, sie ist wesentlich realer, als sich die Meisten vorstellen können.

Noch würde unser politisch/wirtschaftliches System, wie es im Grundgesetz festgelegt ist, eine Koexistenz, ja sogar ein Ringen um die politische Vorherrschaft decken. Wenn die internationalen „Kartelle“, die im Hintergrund ihre Fäden schon global ausgespannt haben, ihre Macht festzementiert haben, wird es immer schwieriger werden, sich auszukoppeln und tatsächliche Unabhängigkeit von deren Machenschaften zu erlangen.

 

Buch-Vatikan
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  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: TWENTYSIX; Auflage: 1 (27. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3740731044
  • ISBN-13: 978-3740731045

 

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Ein Neuer Ansatz ist dringend nötig……..

Die täglichen Ereignisse im Wirtschaftsleben, in der Politik wie auch sonstige private und berufliche Erfahrungen zeigen deutlich, daß man mit seinem Leben und mit seiner Tätigkeit in diesem Gesellschaftssystem unausweichlich mit Handlungszwängen konfrontiert wird, die zwar meist nicht unmittelbar menschen- und umweltfeindlich sind, aber doch auf die meisten Menschen in diesem System einen negativen Einfluß ausüben. Bis weit ins Unbewußte hinein.

Diese sogenannten “Sachzwänge“ sind meist nur ein Tarnbegriff für tatsächlich negative Entscheidungen, die sich leider, leider anders nicht darstellen lassen (weil nicht profitabel, rentiert sich nicht, dauert alles viel zu lange etc.). Man ist trotz ganzheitlichem Engagement praktisch dazu gezwungen, sich den Spielregeln dieses Systems der Dinge zu unterwerfen. Wie sollte es auch anders sein? Man kann eben nicht zwei Herren dienen. Und: Wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. Wenn man nun die Sache mit dem „Ganzheitlich Sein“ oder dem Reich Gottes – wie es Jesus postuliert – ernst nimmt, sollte man nicht zögern:

Vor der Erfindung des „Christentums“ fing die ganze Sache ungefähr so an: Die ganze Gemeinde war ein Herz und eine Seele. Wenn einer Vermögen hatte, betrachtete er es nicht als seinen persönlichen Besitz, sondern als Eigentum aller. Mit großer Überzeugungskraft verkündeten die Apostel die Lehre Jesu und Gott beschenkte sie alle reich mit seiner Gnade. Niemand aus der Gemeinde brauchte Not zu leiden. Die einen arbeiteten direkt für die Gemeinde, die anderen arbeiteten außerhalb der Gemeinde und brachten ihren Ertrag ein. Auch die Gemeinde selber baute nach und nach eigene Wirtschaftseinheiten auf. Heutzutage organisiert man sowas in Form einer Genossenschaft.

Neuer Ansatz
Neuer Ansatz

Vor aller Augen vollbrachte die Ganzheitliche Genossenschaft viele wunderbare Taten. Die Anteilseigner, die Fördermitglieder und der Freundeskreis sowie deren Angehörige meditierten regelmäßig in ihrer zum Meditationsraum umgestalteten Kirche. Die Außenstehenden wunderten sich und scheuten sich, mit ihnen Kontakt aufzunehmen; aber alle sprachen mit Achtung von ihnen. Immer mehr Männer und Frauen erkannten die Vorzüge des ganzheitlichen Bewussteins in der und wurden Mitglieder. Die Mammoniten und ihre Anhänger bemerkten allmählich den Zulauf und bekamen Angst um ihre schönen Geschäfte.

Der Rauschgiftkonsum, der Alkoholismus und auch viele andere Suchten waren im Umkreis der ganzheitlichen Genossenschaft praktisch verschwunden. Durch die weitgehende Selbstversorgung der Genossenschaft war aber auch der Handel mit Konsumgütern drastisch zurückgegangen. Die wirtschaftliche Autonomie der neuen Genossenschaft führte allerdings auch zu einem deutlichen Rückgang der Steuern und sonstiger Abgaben, so daß schon bald auch staatliche Stellen aufmerksam wurden. Vertreter des Wirtschaftsministeriums kamen und betrachteten das Wirken der Ganzheitlichen Genossenschaft als wirtschaftsschädlich und vorsätzlich steuerverkürzend. Der Ganzheitlichen Genossenschaft wurden Steuern auferlegt die dem gemeinsam erwirtschafteten theoretischen Umsatz (Schätzung öffentlicher Sachverständiger) entsprachen. Diese unvermuteten steuerlichen Belastungen brachten die Genossenschaften in erhebliche Zahlungsschwierigkeiten. Die Überraschung: Die Genossenschaftsbanken stellten sich hinter die Ganzheitliche Genossenschaft und bürgten für sie!

Zurück zur Wirklichkeit: Unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung bietet jedem die Möglichkeit, Körperschaften oder auch Gesellschaften und Institutionen zu Gründen. Dies ist in unterschiedlichen wirtschaftsrechtlichen Gesetzen geordnet und geregelt. Um aus einer amorphen Menge von mehr oder eher weniger (des-)interessierten „Esoterikern“ voll durchmotivierte Aktivisten zu machen, bedarf es nicht nur einer grundlegenden Befreiung des Geistes, sondern auch des Anbietens einer real existierenden, attraktiven ganzheitlichen Alternative! Meiner Meinung nach gar nicht so schwer zu erreichen.

In Übereinstimmung mit der oben zitierten Apostelgeschichte und den rechtlichen Möglichkeiten innerhalb der BRD wäre jetzt eine Organisationsform zu wählen, die geeignet ist, Menschen nicht nur zum Mitmachen zu motivieren, sondern für dieses Mitmachen geradezu zu begeistern! Alles in einen Topf zu werfen und jeder nimmt was er braucht, ist zwar schön, aber gerade in der heutigen Zeit überaus gefährlich.

Also: Notwendigerweise sind kleine, über- und durchschaubare Organisationseinheiten zu schaffen, welche die innewohnende Attraktivität sofort sichtbar machen und den Beteiligten optimale Sicherheit bieten. Das geht nicht mit unverbindlichen Floskeln. Juristisch und wirtschaftlich voll selbständige Einheiten (Genossenschaften) sind da gefordert, die wiederum in einem Dachverband (Genossenschaftsverband) mit genau definierten Regeln zusammengefaßt sein könnten.

 

Buch-Vatikan
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  • Verlag: TWENTYSIX; Auflage: 1 (27. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3740731044
  • ISBN-13: 978-3740731045

 

https://www.amazon.de/Das-verlorene-Wissen-deiner-Seele/dp/3740731044/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1499530001&sr=1-1&keywords=das+verlorene+wissen+deiner+seele

Der mystische Weg – ganzheitlich Sein!

Spiritualität und Mystik lassen sich nicht ohne weiteres trennen. Leben aus dem Geist führt über Erfahrungen mit dem Leben aus dem Geist zum persönlichen Betroffensein vom wahren, lebendigen Gott, den uns Jesus verkündet.

Die Erfahrung des unmittelbaren, persönlichen Betroffenseins vom göttlichen „Ich Bin“ des Eins-Seins mit dem „Vatergott“ Jesu nennt man dann „mystisch“. Das muß nicht mit gewaltigen Visionen einhergehen, das kann auch ganz allmählich und unbemerkt in uns heranwachsen, denn menschlichem Wissen, sei es durch das Denken oder durch Beobachtung gewonnen, haftet immer ein Element des Zweifels an.

Ich Bin - Kreuz
Ich Bin – Kreuz

Nur mystisches Wissen hat Gewissheit, denn es stammt aus unmittelbarer Wahrnehmung und Erfahrung. Aber es ist gerade deshalb unserem eigenen „westlich-überrationalen“ Verstand nur sehr schwer zugänglich und darum anderen nur schwer oder gar nicht zu vermitteln. Wem es jedoch zuteil wird, der erkennt es sofort als etwas von höherer und realerer Natur als die “normale” Alltagserfahrung. Zum Glück bringt es die mystische Gewissheit mit sich, daß wir den menschlichen Geist jetzt nicht nur besser verstehen, sondern ihm auch mehr Verständnis entgegenbringen: Wir stoßen uns nicht mehr daran, daß andere, die solche Erfahrungen nicht gemacht haben, nicht nur an der Existenz solcher Erfahrungen zweifeln, sondern auch noch am Verstand derer, die diese Erfahrung kennen. Nach innen geht also der geheimnisvolle Weg, der den Mystiker zur Erfahrung Gottes führt.

Das bedingt eine Veränderung der Einstellung zur Wirklichkeit, die Aufga­be der Aufspaltung des Erkenntnisvorganges in Subjekt und Objekt, in Ich und Welt.

Für den Mystiker kommt es darauf an, ,,den Schwerpunkt der Aufmerksam­keit von außen nach innen zu verlegen”. Denn solange das Vordergründig-Sinnliche der äußeren Phänomene das ganze Interesse beansprucht und solange das Bedürfnis nach rational-kritischer Ana­lyse dominiert, ist der Innenweg noch nicht betreten. Vielmehr gilt es, eine geistig-seelische Verfassung herzustellen, bei der es zu sinnlichkeitsfreier Wahrnehmung kommen kann, nämlich durch sinnendes Betrachten, durch meditative Einkehr und durch kontemplati­ves Schweigen.

Mystik beschreibt also das besondere Verhältnis eines Glaubenden zu Gott, eine Erfahrung, die einzigartig ist und die doch dem einen gemeinsamen Schöp­fer gilt. Im Bilde gesprochen: ,,Der Fokus aller mystischen Erfahrung ist Gott; dort liegt die Einheit; aber die Strahlen von Gott her brechen sich in der Indivi­dualität der Menschen.“ ,,Individualität“ ist – wörtlich übersetzt – ,,Unteil­barkeit“, und weil mystische Erfahrung immer individuelles Erleben ist, kann es keine ,,Vorbilder“ der Mystik geben, deren bloße Nachahmung zum Ziel der ,,unio mystica“ führen würde.

Die zuweilen zwanghaft anmutende Gleichheit der Ausdrucksformen inner­halb mystischer ,,Bewegungen“ zeigt die Gefahr bloßen Nachempfindens anstatt des unmittelbaren, persönlichen Betroffenseins.

Nehmen wir die schon genannte grundsätzliche Schwierigkeit des Mystikers hinzu, auf die Unzulänglichkeit der Sprache angewiesen zu sein, um Unaus­sprechliches mitteilen zu können, dann stellt sich die Frage, ob es ,,Vorbil­der der Mystik“ überhaupt gibt.

,,Wer verstehen will, was eine Religion, eine Heilslehre zu sagen hat, muß zu ihren Erfahrenen gehen, denen die Mitte ihrer Weltdeutung zum Erleben ge­worden ist – oder doch zum Stachel der Sehnsucht, der sie hinstreben ließ nach dem, den sie Gott oder das Göttliche oder den Sinn oder das Sein nennen.”

 

Buch-Vatikan
Buch-Vatikan

Schon mal vormerken…..

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: TWENTYSIX; Auflage: 1 (27. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3740731044
  • ISBN-13: 978-3740731045

 

https://www.amazon.de/Das-verlorene-Wissen-deiner-Seele/dp/3740731044/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1499530001&sr=1-1&keywords=das+verlorene+wissen+deiner+seele

LUZIFER – ein gefallener Engel?

Sein Name bedeutet: der „Lichtbringer“ oder „Lichtträger“. Das klingt gar nicht teuflisch. Eher schon gleichbedeutend mit einem der einen die Augen öffnet? Luzifer bedeutet griechisch auch „Phosphoros“. Lateinisch ist er als „Morgenstern“ zu übersetzen.

Eine andere Version als die übliche aus der Bibel lautet,dass Gott einst nach einem Freiwilligen unter den obersten Engeln ersuchte, der zur Erde hinabsteigen und die Aufgabe innehatte, den Menschen in den ständigen Versuchungen durch das Ego anzuleiten, das Bewußtsein und die Spiritualität der Menschheit zu fördern.

Luzifer wird aber auch als der „Fürst dieser Welt“ benannt, als der Versucher und gefallene Engel Seine Versuchungen sind die Lüge, alles Schattenhafte, die Gier, Machtmißbrauch, seelenlose Lüsternheit, Bestechlichkeit, Maßlosigkeit usw. Es werden ihm also sämtliche Eigenschaften angedichtet, die das kranke und aufmüpfige Ego der Menschen aufweist. Ein Typischer Fall von Verdrängung. ICH bin nicht schuld – DER ist schuld……..

Satan gleich Luzifer?
Satan gleich Luzifer?

Den Versuchungen des Ego zu widerstehen ist demnach unsere eigene Wahl und Aufgabe! Luzifer als „Lichtbringer“ ist ein kritischer Ratgeber, der uns dazu anleiten will, tatsächlich das göttliche Licht für und aus uns selbst heraus wiederzuentdecken und anzunehmen.

Und warum soll das „Teuflisch“ sein? Weil Luzifer so und auf diese Weise jegliche Religion überflüssig macht……

Alles klar?

Ach ja, noch was: Luzifer ist der lateinische Name des Morgensterns (Venus) und zugleich das lateinische Adjektiv für „lichtbringend“. Lucifer bedeutet Lichtbringer aus dem Lateinischen von lux (Licht) und ferre (bringen). Im Lauf der Zeit wurde dieser Begriff zum Namen des Teufels. Abgeleitet ist er vom sakralen Titel Lucifer (In der römisch-lateinischen Liturgie stand er ursprünglich für Jesus als Lichtbringer!!!).

Womit wie wieder bei den Religionen gelandet sind.

Religion als Machtinstrument – kaum einer merkt’s……

 

 

Buch-Vatikan
Buch-Vatikan

Schon mal vormerken…..

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: TWENTYSIX; Auflage: 1 (27. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3740731044
  • ISBN-13: 978-3740731045

 

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Gut und Boese – eine Illusion?

Gut und Böse haben keine wirkliche Existenz und sind nur relative, duale Begriffe, die äußere Bedingungen von verschiedenen Gesichtspunkten her darstellen.

Gut und Böse sind nur unterschiedliche äußere Aspekte einer zentralen inneren Wahrheit, deren Wirklichkeit das ist, was du zu erkennen, zu sein und auszudrücken suchst oder glaubst. Ein Anderer kann das völlig anders sehen/empfinden.

Der Baum der Erkenntnis von Gut und Boese
Der Baum der Erkenntnis von Gut und Boese

Dein höheres Selbst zwingt dich, von der Frucht des sogenannten Baumes der Erkenntnis von Gut und Böse zu essen und auch von ihr zu leben, bis du alles sogenannte Böse gesehen und erkannt hast und in ihm den Keim des sogenannten Guten entdeckst. Wenn du ihn aufnimmst und ins rechte Licht rückt, weißt du, daß Gut und Böse keine wirkliche Existenz haben, und nur relative Begriffe sind, die äußere Bedingungen von verschiedenen Gesichtspunkten her darstellen, oder daß sie nur unterschiedliche äußere Aspekte einer zentralen inneren Wahrheit sind.

Das ist die wahre Erkenntnis von Gut und Böse.

Duales Denken ist die Ursache dessen, daß sich heutzutage kaum noch 2 Menschen verstehen können – es sei denn, sie hätten die gleiche Meinung. Das wurde ganz bewußt eingeführt, denn mit Teilen und Herrschen läßt sich gut reGieren…… Man kann auch noch den Herrn Hegel bemühen, aber das braucht’s gar nicht.

Dualität bedeutet: eine Zweiheit bildend, in voneinander unabhängiger Gegensätzlichkeit. Im philosophisch-religiösen Bereich ist es die Lehre von zwei unabhängigen ursprünglichen Prinzipien im Weltgeschehen: Gott-Welt, Leib-Seele, Christ-Antichrist usw. Achtung (!) im Unterschied hierzu sind Polaritäten nie voneinander unabhängig!

Dualität ist die westlich-logisch dualistische Weltanschauung, die auch unsere heutige deterministische Wissenschaft und unsere digitalen Rechenmaschinen mit ihrer 0 oder 1 Logik hervorgebracht hat, mit logischerweise stets reproduzierbaren Ergebnissen.

Woran erkennt man den „dualen Denker“?

Zunächst ist da das Ego – es kennt nur sich und „die Anderen“. Die Anderen sind natürlich stets dümmer, schlechter und überhaupt zu nix zu gebrauchen. Wenn sie überhaupt Menschen sind.

Dann gibt es im physischen Körper das Gehirn mit seinem Intellekt. Der beste Freund vom Ego. Der Intellekt liefert – je nach Intelligenz – mehr oder weniger komplizierte Theorien, warum die jeweilige „Eigene Meinung“ unumstößlich die einzig wahre Wahrheit ist. Das kann morgen schon eine andere sein……

Natürlich ist alles, was dem Ego nützt „Gut“ und „Richtig“ – und alles andere selbstredend „Böse“, oder einfach nur Blödsinn.

Es ist nicht möglich, das Zwangskorsett „dieses Systems der Dinge“ zu sprengen, ohne ein grundlegend neues „Denksystem“ zu installieren. Es ist das ganzheitlich non-duale Denken. Es ist nicht ganz neu, vor mehr als 2000 Jahren war es das zugrundeliegende Denksystem von Buddha, LaoTse, den keltischen Druiden, den vedischen Schriften, den nordamerikanischen Indianern und auch der ägyptischen Theologie, aus der auch Jesus hervorgegangen ist.

Wir müssen es dringend wieder installieren – denn das duale Denken ist die Mutter aller vermeintlichen und realen Verschwörungen. Es ist der Nährboden des Ego-Wahns, der Unterscheidung von Gut und Böse und damit der Spaltung der Menschheit in „Gute“ und „Böse“. Wie viele Milliarden sind nun „Gut“ und wie viele „Böse“?

 

Buch-Vatikan
Buch-Vatikan

Schon mal vormerken…..

  • Taschenbuch: 336 Seiten
  • Verlag: TWENTYSIX; Auflage: 1 (27. Juni 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3740731044
  • ISBN-13: 978-3740731045

 

https://www.amazon.de/Das-verlorene-Wissen-deiner-Seele/dp/3740731044/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1499530001&sr=1-1&keywords=das+verlorene+wissen+deiner+seele